{"id":54680,"date":"2019-09-10T08:32:55","date_gmt":"2019-09-10T06:32:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54680"},"modified":"2019-09-10T10:30:19","modified_gmt":"2019-09-10T08:30:19","slug":"leserbriefe-zu-den-wahlen-in-brandenburg-und-sachsen-und-zu-den-artikeln-dazu-auf-den-nachdenkseiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54680","title":{"rendered":"Leserbriefe zu den Wahlen in Brandenburg und Sachsen und zu den Artikeln dazu auf den NachDenkSeiten"},"content":{"rendered":"<p>Nachfolgend finden sich Leserbriefe zu den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag und zu den Beitr&auml;gen 1. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54544\">LINKE h&ouml;rt (endlich) die Signale: Die Wahlschlappen m&uuml;ssen Folgen haben<\/a>&ldquo;, 2. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54550\">Kipping und Riexinger sollten gehen. An ihre Stelle m&uuml;ssen Personen treten, die die Breite der Linkspartei vertreten. Ohne Streit.<\/a>&rdquo; und 3. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54556\">Interessante Sprachregelungen: &bdquo;B&uuml;rgerliche&ldquo; Koalition aus AfD und CDU sowie &bdquo;Linksschwenk&ldquo; der SPD<\/a>&ldquo;. Die Zuschriften enthalten interessante Beobachtungen und Sichtweisen und beinhalten die Bandbreite zwischen Hoffnungslosigkeit und Optimismus. Wenn Letzterer nicht doch irgendwie Recht beh&auml;lt, k&ouml;nnte es fr&uuml;her oder sp&auml;ter d&uuml;ster aussehen und f&uuml;r diesen Optimismus bzw. dessen Ziele muss man sich jeden Tag erneut einsetzen.  Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief <\/strong><\/p><p>Guten Morgen,<\/p><p>mit gro&szlig;er Freude habe ich die Wahlergebnisse f&uuml;r die Linken zur Kenntnis genommen!<\/p><p>Die weltfremden Ansichten durch Kipping-Rixinger und gro&szlig;en Teilen der Linken haben eine saftige Quittung zu Recht erhalten.<\/p><p>Nach dem Motto von Rixinger und Kipping Sahra muss weg, wir arbeiten daran, muss es jetzt hei&szlig;en <em>&ldquo;Kipping und Rixinger m&uuml;ssen weg, die W&auml;hler arbeiten daran&rdquo; .<\/em><\/p><p>Sahra sollte SPD Vorsitzende werden, denn das SPD Personal was sich bisher anbietet hat keinen Biss, keine Ausstrahlung, keine Visionen, kein Programm, eben eine 0 Nummer, die der SPD nicht hilft.<\/p><p>Eine gute Woche w&uuml;nscht<br>\nManfred Klimmeck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>eine Anmerkung zu Hinweise des Tages:: <\/p><p>MIt AFD und CDU, nimmt man noch die SPD hinzu, hat das &ldquo;Hayek &ndash; Lager&rdquo; fast 70 % erzielt. <\/p><p>Wer war es noch ? Albert Einstein, der sagte &ldquo;Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise l&ouml;sen, durch die sie entstanden sind.&rdquo; <\/p><p>mfg jk <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NACHDENKSEITEN-Team &ndash;<\/p><p>Ein weiterer kleiner Hinweis auf den Zustand, die Befindlichkeit und das Selbstverst&auml;ndnis der einstigen &bdquo;Volkspartei&ldquo; SPD.<\/p><p>Drei Tage vor der Landtagswahl in Brandenburg flatterte die beiliegende <em>Wahlwerbung der SPD-Kandidatin Tina Fischer (Landkreis Dahme-Spreewald, Wahlkreis 26)<\/em>, die ich im Anhang als JPG-Files beigelegt habe, in unseren Briefkasten.<\/p><p>In der Flut der t&auml;glich eintreffenden (Wahl-)Werbung w&auml;re sie fast untergegangen und im Papierkorb gelandet &ndash; h&auml;tte ich nicht genauer hingesehen und mich dann doch sehr &uuml;ber den Inhalt gewundert.<\/p><p>Dass die SPD-Kandidatin darin auf der <em>Frontseite<\/em> um die Erststimme der W&auml;hler wirbt, ist dabei nicht weiter verwunderlich, sondern eher zu erwarten gewesen.<\/p><p>Dass sie sich dabei <em>jung und dynamisch<\/em> zeigen will mit der lockeren Aufforderung &bdquo;<em>Mensch, Tina w&auml;hlen!<\/em>&ldquo;, ist zu verstehen. <\/p><p>Und dass sie mit einem griffigen Slogan wie &bdquo;TINA FISCHER. DIE TUT WAS!&ldquo; ihre politische Arbeit mit den Attributen Engagement und Tatkraft verkn&uuml;pfen will, ist sehr &nbsp;verst&auml;ndlich.<\/p><p>Schade nur, dass diese noch <em>durchweg positive Ladung der Frontseite<\/em> des Wahlflyers wie ein Kartenhaus in sich zusammenbricht, sobald man den Flyer umdreht und die R&uuml;ckseite betrachtet.<\/p><p>Hier ist dann von jugendlich-dynamischem Elan, von Engagement und Tatkraft der Politikerin nichts mehr zu sp&uuml;ren. Kein Wort dar&uuml;ber, wof&uuml;r die SPD als Partei, Tina Fischer als ihre Kandidatin steht. Kein Wort &uuml;ber Ziele und Visionen. Kein Versuch, potentielle W&auml;hler zu begeistern und mitzurei&szlig;en.<\/p><p>Statt dessen <em>ein fast larmoyantes Gejammer<\/em> &uuml;ber die <em>Erfolge der AfD<\/em> (ein Wahlzettel einer SPD-Politikerin, in der gleich dreimal die AfD genannt wird!) und ein <em>angebliches Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD<\/em>. Tina Fischer wirbt um die Erststimme f&uuml;r den Brandenburger Landtag, ja, sie bettelt fast darum &ndash; aber nicht mit einem Verweis auf die eigene politische Arbeit, sondern mit dem gezielten <em>Horrorszenarium einer angeblichen AfD-Regierungsbeteiligung<\/em>. Dabei m&uuml;sste selbst Tina Fischer wissen, dass das nur unlautere Panikmache ist, da alle Parteien eine politische Zusammenarbeit mit der AfD im Vorfeld angelehnt haben.<\/p><p>Ist das alles, was von der einst stolzen Volkspartei SPD &uuml;brig geblieben ist? Steht dieser Flyer etwa symptomatisch f&uuml;r diese <em>programmatisch offensichtlich gescheiterte Partei<\/em>, die sich selbst lauthals als progressive Macher-Partei pr&auml;sentieren m&ouml;chte (die Vorderseite des Flyers), tats&auml;chlich aber inhaltlich l&auml;ngst nicht mehr als glaubw&uuml;rdig wahrgenommen wird und daher im Kampf um die stetig sinkenden W&auml;hlerstimmen nur noch auf die <em>Erzeugung von Mitleid und Angst<\/em> setzen kann (die R&uuml;ckseite des Flyers)? Glaubt Tina Fischer, glaubt die SPD die W&auml;hler wirklich, mit solch obskuren Mitteln W&auml;hler noch einmal auf ihre Seite ziehen zu k&ouml;nnen?<\/p><p><em>Diesmal scheint dieses Kalk&uuml;l offensichtlich noch einmal aufgegangen zu sein &ndash; zumindest f&uuml;r Tina Fischer im Landkreis 26<\/em>: Mit 28,8 % der Stimmen konnte sie sich erfolgreich gegen den AfD-Kandidaten (21,1 %) durchsetzen.<\/p><p><em>Doch mittel- bis langfristig wird diese Taktik scheitern<\/em>. Wenn die SPD weiter so konzeptionslos herumeiert, wenn sie sich weiter von der unsozialen Kahlschlag-Politik der Schr&ouml;der-&Auml;ra nicht entschieden abgrenzt und politisch wie &ouml;konomisch gegensteuert, wenn sie weiter die neoliberale Politik des Establishments mittr&auml;gt (f&uuml;r Wenige, zu Lasten der Mehrheit) &ndash; dann wird dieser kurzfristige Erfolg als Pyrrhussieg verpuffen. <\/p><p>Wenn die SPD &ndash; und mit ihr die anderen &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Parteien &ndash; trotz aller Warnhinweise immer weiter nur auf ein alternativloses &bdquo;Weiter-so!&ldquo; setzt (und danach sieht es ja aus), werden die n&auml;chsten Wahlen klarere Ergebnisse bringen. Denn immer gr&ouml;&szlig;ere Anteile der Bev&ouml;lkerung <em>f&uuml;hlen<\/em> sich heute nicht nur abgeh&auml;ngt (so der offizielle <em>Neusprech<\/em> unserer politischen Macher und ihrer Medien) &ndash; sie <em>sind es l&auml;ngst wirklich<\/em>. <\/p><p>Und diese Schieflage wird nicht durch leere Parolen von Politprominenz und Mainstream-Medien zu beheben sein &ndash; im Gegenteil: Der Trend der systematischen Umverteilung von unten nach oben wird sich zunehmend versch&auml;rfen.<\/p><p>Die AfD wird diesen Trend &ndash; weder von ihrer Programmatik noch von ihrer realen Politik her &ndash; selbstverst&auml;ndlich auch nicht stoppen k&ouml;nnen (und nicht stoppen wollen). <\/p><p>Aber sie wird sich in dem inzwischen bekannten Gemisch aus Manipulation und Agitation noch st&auml;rker als bisher als einzig verbliebene Protestpartei und Sprachrohr der Abgeh&auml;ngten gerieren. Damit wird sie die Angst und die daraus resultierende Wut immer weiter abgeh&auml;ngter Teile der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r ihre Politik missbrauchen und daher immer weitere Stimmengewinne verzeichnen k&ouml;nnen. Bei den n&auml;chsten Wahlen k&ouml;nnten die Zahlen daher schon v&ouml;llig anders aussehen&hellip;<\/p><p>In Ihren Hinweisen des Tages vom 29. August haben Sie auf den Makroskop-Artikel &bdquo;Die Demokratie vor den Demokraten retten&ldquo; hingewiesen. V&ouml;llig zu Recht. Denn genau das geschieht hier: die &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Parteien von CDU\/CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen schlie&szlig;en sich zu einer &bdquo;GaGroKo&ldquo; (Ganz Gro&szlig;en Koalition) gegen die AfD zusammen. Aber da sie keine besseren Alternativen f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung liefern werden, sondern lediglich um ihren eigenen Machterhalt besorgt sind und die ungef&auml;hrdeten Durchsetzung ihrer neoliberalen Politik absichern wollen, werden sie unweigerlich scheitern. Damit sind sie die wahren Totengr&auml;ber unserer Demokratie.<\/p><p>Dass die SPD daran einen gro&szlig;en Anteil hat, tut mir als ehemaligem SPD-Mitglied (1982 &ndash; 1998) und Fan des politischen Lebenswerkes von Willy Brand, besonders weh.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFrank M. F&ouml;rster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>wenig habe ich mit den Wahlen in Brandenburg und Sachsen besch&auml;ftigt. Am Montag morgen, als ich in die Cafeteria im B&uuml;rogeb&auml;ude ging kurz einen Blick in die ausliegende spanische Presse geworfen &ndash; alle drei Zeitungen kamen zu dem Ergebnis, das Konservative und Sozialdemokraten, den Vormarsch der Rechten gestoppt h&auml;tten.<\/p><p>Das waren auch keine Agenturmeldungen, sondern die jeweiligen Hauptstadtkorrespondenten. <\/p><p>Welche Wahrnehmung haben die? Erkl&auml;rt wurde diese Meinung nicht, einfach mal hingekleckert. <\/p><p>Gilt ja auch f&uuml;r die SPON-Leute in Washington. Hauptstadtkorrespondent ist wohl ein eigener Ausbildungsproze&szlig;. Einmal drin in der Membrane, kommst du da nie wieder raus.<\/p><p>Ein Artikel zur W&auml;hlerwanderung auf SPON fiel mir auf. Generell frage ich mich, wie man das alles so schnell wei&szlig;, und welche Datenbasis da vorhanden ist. Im besonderen frage ich mich, wie man feststellt, das ein mittlerer vierstelliger W&auml;hleranteil von der DIE LINKE zur FDP gegangen sein soll. <\/p><p>Welche Leute sind das denn? Kann man die einmal zeigen? Im Ernst, taugen diese Wechselw&auml;hleranalyen irgendwas?<\/p><p>VG,<br>\nMP    <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu: LINKE h&ouml;rt (endlich) die Signale: Die Wahlschlappen m&uuml;ssen Folgen haben<\/strong><\/p><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Leider kann ich Ihre Einsch&auml;tzung gar nicht teilen&hellip;.und erst recht nicht nach dem gro&szlig;en Bericht heute im Weser-Kurier &uuml;ber die Kleinstadt Hirschfeld, &ldquo;Wo die AfD zu Hause ist&rdquo; (WK 3.9.19).<\/p><p>Danach kann es mit einem Personalwechsel in dem Linken Vorstand &uuml;berhaupt nicht getan sein. Es scheint eher so, als wenn Menschen im l&auml;ndlichen Raum &ndash; Ost wie West &ndash; tats&auml;chliche Probleme haben, die von etablierten Politikern und Politikerinnen nicht gesehen werden\/wurden. Mieten, soziale Teilhabe, Anerkennung ihrer Leistungen, Gef&uuml;hl von Benachteiligung und tats&auml;chliche. Allerdings kann man diese Kleinstadt mit anderen im Westen, durchaus vergleichen. Es ist also kein ostdeutsches Problem, sich nicht verstanden, anerkannt, gesehen zu f&uuml;hlen. Gegen diese Emotionen und das Gef&uuml;hl von Angst, das Gef&uuml;hl von Neid oder gar Hass werden auswechselbare Pers&ouml;nlichkeiten nichts ausrichten k&ouml;nnen, zumindest nicht von etablierten Parteien.&nbsp;<\/p><p>Mir macht diese Entwicklung gro&szlig;e Sorge. Wenn die AfD&nbsp; von den Massen daf&uuml;r beklatscht werden, wenn sie von &ldquo;Rechtsbrechern, die uns Vergewaltigung, Terrorismus und Gewalt ins Land bringen&rdquo; in ihren Auftritten f&uuml;r sich werben. Also &ldquo;Zucht und Ordnung&rdquo; zur&uuml;ck bringen, &ldquo;Respekt&rdquo; und &ldquo;Frieden&rdquo;. Ich bin bei soviel Blindheit, Unaufgekl&auml;rtheit, Unwissen, Boshaftigkeit und &uuml;berm&auml;chtigen Gef&uuml;hlen..ratlos. Aber, ich bin sicher, dass die LINKE ihre Ziele nicht aufgeben sollte. M&ouml;glicherweise haben sich die Verh&auml;ltnisse insofern ver&auml;ndert, das die Zielgruppe eine andere geworden ist. F&uuml;r mich gilt das zumindest und ich bin sicher, auch f&uuml;r viele andere. Die Zeit f&uuml;r die LINKE kommt noch, wenn die Menschen erkennen, das sich alles um das Prinzip &ldquo;Kapitalismus&rdquo; dreht.&nbsp;<\/p><p>E. Licht<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu: Kipping und Riexinger sollten gehen. An ihre Stelle m&uuml;ssen Personen treten, die die Breite der Linkspartei vertreten. Ohne Streit. <\/strong><\/p><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller und Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>nat&uuml;rlich m&uuml;ssen Kipping und Riexinger gehen, und zwar schnell, bevor sie die Partei ganz kaputtgemacht haben. <\/p><p>Aber das hier: <\/p><p><em>&ldquo;Die Lage des fortschrittlichen Lagers ist so Ernst, dass eine Vereinigung von SPD und Linkspartei ernsthaft erwogen werden muss. Oder es muss etwas Neues her.&ldquo;<\/em><\/p><p>Das kann n&ouml;tig sein, weil die beiden Parteien SPD und Linkspartei verkrustet und leider bei der wichtigen Frage von Krieg und Frieden auch schon ferngesteuert sind.&rdquo;<\/p><p>macht mich sprachlos. Wie kann jemand ernsthaft erwarten durch einen Zusammenschluss mit einer SPD nach vorne zu kommen, die durch folgende Gro&szlig;taten in den vergangenen Jahrzehnten v&ouml;llig zu Recht immer mehr ins Abseits geraten ist: Das F&uuml;hrungspersonal besteht zum Gro&szlig;teil aus Atlantikbr&uuml;cke \/ CIA Befehlsempf&auml;ngern, die nationalen und europ&auml;ischen Repr&auml;sentanten in den Parlamenten sind (ohne Ausnahme, mir f&auml;llt zumindest keiner ein) Kuschelb&auml;rchen von tausenden Lobbyisten, von denen sie zus&auml;tzlich zu den gut bemessenen Di&auml;ten mit reichlich Posten und Geld bedient werden, die F&uuml;hrung unter Schr&ouml;der hat Deutschland in einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg gef&uuml;hrt (Jugoslawien) und einen weiteren heimlich unterst&uuml;tzt (Irak) und keinerlei Lehren aus diesem Desaster gezogen, das Personal dieser Partei hat das deutsche Sozialsystem &ldquo;geschrumpft&rdquo; ohne Ende und ja, da sind auch normale Parteimitglieder beteiligt und profitieren zu tausenden von halb&ouml;ffentlichen Firmen und Gesellschaften, in denen Hartz4 Empf&auml;nger &uuml;ber Eineurojobs Arbeiten ausf&uuml;hren m&uuml;ssen, f&uuml;r die fr&uuml;her richtig bezahlt wurde (Beispiel, Gr&uuml;npflege in St&auml;dten und Gemeinden, Friedh&ouml;fen etc.), eine Partei, bei der es im Wesentlichen nur noch darum geht, sich einen Druckposten im Abzockersystem zu sichern .. .<\/p><p>Mit denen zusammen, na dann gute Nacht Marie. Etwas Neues wie Aufstehen w&auml;re da schon eher eine Option, eine, bei der Sozialdemokraten, die wirklich welche sein wollen, die Chance erhalten, der Persiflage einer SPD den R&uuml;cken zu kehren und was Positives zu machen.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nFred Schumacher&nbsp; <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS,<br>\nDer Analyse kann man weitestgehend zustimmen. In einem Punkt irrt ihr aber und das ist der Beginn des Niedergangs. Den gibt es n&auml;mlich bereits seit 2010\/11. Dar&uuml;ber d&uuml;rfen etwas bessere Ergebnisse in den Stadtstaaten nicht hinwegt&auml;uschen. Ich darf daran erinnern, dass Die Linke 2010 bereits in 12 Landesparlamenten sa&szlig;. Jetzt sind es noch 8 und das bei fallender Tendenz in Bund wie L&auml;ndern und wenn man sich mal anschaut was da in der 2. und 3. Reihe sitzt,&hellip; das ist wie bei der SPD meistens sogar noch schlimmer. Kipping und Riexinger wegzudonnern reicht bei der Linken l&auml;ngst nicht mehr. Fr&uuml;her besa&szlig;en Leute in der Politik noch den Charakter nach solchen Ergebnissen <em>noch am Wahlabend<\/em> zur&uuml;ckzutreten. In der Linken machen sie Karierre. Holter f&auml;hrt die MV-Linke vor die Wand und wird obwohl v&ouml;llig kompetenzfrei Bildungsminister in Th&uuml;ringen. Demirel schafft es in NRW die Linke aus dem Landtag zu halten und wird daf&uuml;r mit dem Spitzenplatz bei der Europawahl belohnt. Folgt man dieser Logik weiter, darf demn&auml;chst wahrscheinlich das Duo Golze\/Gebhardt&nbsp; Kipping und Riexinger abl&ouml;sen. Was w&auml;re damit gewonnen? <\/p><p>MfG<br>\nSG<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>&ldquo;Kipping und Riexinger sollten gehen.&rdquo; Ja, das&nbsp; sollten sie. Aber was dann? Ihre Bild-Antwort verweist auf Sahra Wagenknecht. Das f&auml;nde ich ausgesprochen sympathisch. Aber was dann? Es gibt eine Option, die ich mir nicht vorstellen kann und auch nicht vorstellen mag: die Vereinigung von SPD und Linkspartei. Vorstellen kann ich mir diese Option nicht, weil sie in beiden Parteien keine Mehrheit finden d&uuml;rfte. Vorstellen mag ich mir diese Option nicht, weil das Ergebnis das Ende des fortschrittlichen Lagers w&auml;re. Eine durchweg neoliberale Partei und eine Linkspartei, die eher einem zersplitterten Haufen als einer politik- oder auch nur kampagnenf&auml;higen Organisation gleicht. Dieser Zusammenschluss w&auml;re lediglich dazu geeignet, noch mehr Hoffnungen zu entt&auml;uschen. Ich lese, dass die s&auml;chsische LINKE sich grundlegend erneuern m&uuml;sse. Die SPD erneuert sich schon seit Jahren: New Labour sozusagen. Der Begriff beinhaltet f&uuml;r mich keine Hoffnung mehr. Erneuerung ist neoliberal geworden und bedeutet: alles kann sich &auml;ndern, nur das System nicht. &ldquo;Oder es muss etwas Neues her.&rdquo; Aber was &ndash; und wie? Auf beide Fragen finde ich aktuell keine Antworten. &ldquo;Die Lage ist wirklich ernst (&hellip;) es muss eine neue Strategie und es m&uuml;ssen neue Personen her. Andernfalls f&auml;llt das fortschrittliche Lager in Deutschland auf lange Zeit aus, vielleicht f&uuml;r immer.&rdquo; Normalerweise sage ich nach solchen S&auml;tzen so etwas wie: nicht gleich in Katastrophen denken. Aber ich denke, dass Sie Recht haben. Und ich hoffe, dass vielleicht neue Personen neue Strategien entwickeln. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJoachim Wieck <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Verehrte Redaktion, 2 Songs fallen mir zu Ihren Kommentaren zur Wahl im Osten ein: <\/p><p>1) Die Deutsche &Uuml;bersetzung eines ber&uuml;hmten Dylan Songs &ldquo;the times they are a changing&rdquo; pr&auml;sentiert von der OSt Bluesband &ldquo;Engerling&rdquo; und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gxFCXfutiZA\">youtube.com\/watch?v=gxFCXfutiZA<\/a><\/p><p>2) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Uv6Bpr5U2Z4\">&ldquo;Wahlsonntag&rdquo; von Reinhard Mey!<\/a><\/p><p>Das passt wie die viel genannte Faust auf&acute;s (LINKE) Auge. <\/p><p>Auf alle F&auml;lle sollte die Linke schwimmen lernen! Kipping, Riexinger und auch Gysie sind keine guten Schwimmlehrer und auch keine neoliberalen Rettungsringe aus Gesinnungsethik&nbsp; (Max Weber, Migration) werden der Linken helfen aus diesem tiefen Wasser herauszukommen. <\/p><p>Und die Prophetin, die das Desaster vorher gesagt hat gilt nichts im eigenen Lager (Wagenknecht) die schickt man in die W&uuml;ste! <\/p><p>Beste Gr&uuml;sse aus Ost-Berlin Ihr Leser Wolfgang Kreuz <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte Redaktion der Nachdenkseiten! <\/p><p>Wie hei&szlig;t es bei Goethe, &ldquo;Die Botschaft h&ouml;r ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!&rdquo;. <\/p><p>In diesem Fall der Glaube an eine Wende oder Erneuerung der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo;. Wenn man liest, dass Marika T&auml;ndler-Walenta von der S&auml;chsichen Linken der Bewegung # aufstehen die Schuld am Wahldesaster gibt, fragt man sich, was die Frau wohl genommen hat um solch irrationalen Stuss abzusondern? F&uuml;r mich ist diese Bemerkung eine Best&auml;tigung daf&uuml;r, dass es in der Linken Gruppen von &ldquo;Antideutschen&rdquo; und anderen Sektierern gibt, welche Frau Wagenknecht aus der Partei haben m&ouml;chten und zum Zweck der Unterminierung der Partei von Aussen eingeschleust wurden. Es sind aus meiner Sicht dieselben Gruppen und Kreise, welche daf&uuml;r gesorgt haben, dass die Linke den Kontakt zur Basis ihrer W&auml;hlerschaft fast komplett verloren hat. Man k&ouml;nnte diesen Personen zurufen, dass sie auf dem richtigen Weg sind die Partei unw&auml;hlbar zu machen oder in der Gr&ouml;&szlig;enordnung einer FDP im politischen Establishment dahin d&uuml;mpeln zu lassen. Was auch immer ihr Autfrag ist? <\/p><p>Als gutes oder schlechtes Beispiel sind hier die Gr&uuml;nen zu nennen, welche bis zur Unkenntlichkeit geformt wurden. Diese haben jetzt eine v&ouml;llig neue Klientel! Den SUV fahrenden, zum Himalajatrecking fliegenden, Latte Machiato trinkenden, Super Liberalen, Lifestyle tragenden, hippen, im Szenebezirk lebenden und den Gro&szlig;stadt Code beherrschenden Dandy, nebst Gattin und Familie. F&uuml;r den es trendig ist Gr&uuml;n zu w&auml;hlen, da man ja f&uuml;r Dosenpfand und auch sonst ein bi&szlig;chen f&uuml;r die Umwelt ist. Mit Kriegsrhetorik hat man auch kein Problem, wenn es darum geht widerspenstigen Staaten unsere westliche Lebensphilosophie n&auml;her zu bringen und den Neoliberalismus hat man eh von Geburt an verinnerlicht. <\/p><p>Ich hatte schon im M&auml;rz (Nach Wagenknechts R&uuml;ckzug!) auf die Profillosigkeit, das Bild der Zerstritten- und Abgehobenheit einiger Mitglieder der Linken hingewiesen und vor Verlusten bei den anstehenden Wahlen gewarnt. Zur Europawahl hat man sich (In der vergeblichen Hoffnung auf W&auml;hlerstimmen!) an die von mir oben angef&uuml;hrte Klientel angewanzt. Jens Berger hatte schon am 27.05 in seinem Beitrag &ldquo;Liebe Linkspartei, diese Wahlschlappe war vorprogrammiert und darf nicht ohne Folgen bleiben&rdquo;, auf die Diskrepanz des Wahlkampf&rsquo;s um die falsche Klientel hingewiesen und ich meinem Unmut mit den Worten &ldquo;Geht endlich wieder an die Basis!&rdquo; in einem Leserbrief kund getan. Frau Wagenknecht hat nun erkannt, dass man um die falsche Klientel buhlte und mit der Konsenspolitik vor allem beim Thema EU sich keinen Gefallen getan hat. Auch war die Abgehobenheit gegen&uuml;ber den Abgeh&auml;ngten in diesem Land nicht zu &uuml;bersehen. Mit der Koalition im Berliner Senat hat man sich auch keinen Gefallen getan, da man viele Beschl&uuml;sse welche die W&auml;hlerschaft erz&uuml;rnten, mit trug. Erw&auml;hnt sei hier nur der Verkauf von tausenden Wohnungen an private Hedgefonds!<br>\nWie es jetzt mit der Linken weiter gehen wird??? Ich vermute nichts Gutes! <\/p><p>Eines m&ouml;chte ich hier aber nochmal ins Ged&auml;chtnis rufen. Es betrifft die AfD. Nach den Erfolgen in Sachsen und Brandenburg, wird der Fl&uuml;gel um H&ouml;cke &amp; Co st&auml;rker werden. Es existiert bereits ein interner Kampf um die weitere Ausrichtung der AfD. Der Neoliberale Fl&uuml;gel um Gauland gegen den mehr Nationalistisch agierenden H&ouml;cke Fl&uuml;gel. H&ouml;cke m&ouml;chte aber mehr soziale Themen in das Programm der AfD integrieren und hat nun gute Chancen sich damit durchzusetzen. Sollte das passieren, h&auml;tte die Linke noch ein Thema weniger um gew&auml;hlt zu werden und die AfD k&ouml;nnte zu einer wirklichen Alternative, f&uuml;r immer mehr Abgeh&auml;ngte werden. <\/p><p>Mit frdl, Gr&uuml;&szlig;en Ralf Matthias, Hannover <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>sie schreiben in Ihrem Artikel &ldquo;Die Lage des fortschrittlichen Lagers ist so ernst, dass eine Vereinigung von SPD und Linkspartei ernsthaft erwogen werden muss. Oder es muss etwas Neues her.&rdquo;<\/p><p>Ich bin Mitglied der s&auml;chsischen Linken, besuche aber gelegentlich auch mal SPD-Veranstaltungen, um die Stimmung dort einzufangen. Das Problem in den Parteien liegt m.E. nicht nur im Funktion&auml;rsapparat, der ein Weiter-So forciert um seine eigene Macht, und damit Bez&uuml;ge usw., abzusichern. Es ist auch die Masse der Basis, die entweder keinen Durchblick hat, opportunistisch bis &auml;ngstlich agiert oder schon resigniert ist. Innerparteiliche Kurswechsel sind m&ouml;glicherweise nicht mehr durchzusetzen, was die Frage nach anderen Wegen in der sozialen Frage, insbesondere der Migrationsfrage, angeht. <\/p><p>Von daher stimme ich Ihnen eigentlich zu, es braucht etwas Neues. Doch glauben Sie wirklich, in der SPD gebe es noch gen&uuml;gend nicht-neoliberales Potential an der Basis? Gen&uuml;gend Personen, die antimilitaristisch unterwegs sind? Dahingehend habe ich bei der SPD meine Zweifel, bei der Linken weniger. <\/p><p>Die Frage ist auch, wer soll denn etwas Neues initiieren? Obwohl ich viele Sympathien f&uuml;r Sahra W. und ihre Gedanken pflege, so war und ist die gesamte Organisationsarbeit von Aufstehen miserabel (!) Ich m&ouml;chte das nicht weiter ausf&uuml;hren, es gab auch externe Faktoren, aber ich bleibe bei dieser Aussage. Ich bin seit einem Jahr Landeskoordinator\/Ansprechpartner f&uuml;r Aufstehen Sachsen und stehe zu dieser Aussage. Wenn ein Zusammenschluss\/Neugr&uuml;ndung wieder so organisiert werden w&uuml;rde, wie das bei Aufstehen der Fall war, kann man es gleich vergessen. Dann w&uuml;rde es mehr schaden als nutzen.<\/p><p>Herzlich,<br>\nNico Rudolph<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Klare Worte<\/p><p>F&uuml;r klare Worte braucht es oft den Mut sich unbeliebt zu machen. Dies gelingt Sahra Wagenknecht unter Garantie mit ihrer &uuml;beraus berechtigten Kritik an ihrer Partei &ndash; und damit indirekt auch an den anderen Parteien, die ja keineswegs besser sind. Alle dreschen ein auf die AfD und beschimpfen deren Mitglieder und W&auml;hler pauschal als rechtsradikal, obwohl diese ungeliebte Partei eindeutig von frustrierten Wechselw&auml;hlern am Leben gehalten wird, die aus allen politischen Lagern kommen und zumeist lediglich die Szene damit aufmischen wollen. Verantwortlich daf&uuml;r sind all jene, die Politik jahrelang &uuml;ber die K&ouml;pfe der B&uuml;rger hinweg betrieben haben, die aus Million&auml;ren Milliard&auml;re, aus Mittelst&auml;ndlern Angstgetriebene gemacht haben und denen das Schicksal armer Menschen wohl nur in ihren Reden zu Herzen geht: Die Regierungshandelnden der letzten 20 Jahre bis heute, morgen, &uuml;bermorgen &hellip; &ndash; egal welcher Couleur! &nbsp;<\/p><p>Peter Richartz, Solingen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>in Ihrem Artikel &ldquo;Kipping und Riexinger sollten gehen. An Ihre Stelle m&uuml;ssen Personen treten, die die Breite der Linkspartei vertreten. Ohne Streit.&rdquo; schreiben Sie: &ldquo;Die Lage des fortschrittlichen Lagers ist so ernst, dass eine Vereinigung von SPD und Linkspartei ernsthaft erwogen werden muss. Oder es muss etwas Neues her.&rdquo; <\/p><p>Ist die Situation der Linkspartei unter der F&uuml;hrung von Frau Kipping und Herrn Riexinger nicht vielleicht auch darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass sie mit allen Mitteln versucht, sich der auf dem Abw&auml;rtstrend befindlichen SPD anzubiedern, um gemeinsam an die Macht zu kommen? Dass die SPD aber l&auml;ngst nicht mehr als die Partei der &ldquo;sozialen Gerechtigkeit&rdquo; wahrgenommen wird, das wurde bei Ihnen schon des &Ouml;fteren thematisiert und zeigen ja auch die aktuellen Umfrageergebnisse. Ist eine Vereinigung unter solchen Umst&auml;nden dann aber sinnvoll? <\/p><p>Wie sehr die SPD an bestehenden Verh&auml;ltnissen festhalten will, das zeigt u.a. die gestrige Antwort der G&uuml;tersloher SPD-Bundestagsabgeordneten, Frau Korkmaz, auf die bereits im Juni gestellte Frage nach der Umsetzung der im Grundgesetz festgeschriebenen &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/profile\/elvan-korkmaz\/question\/2019-06-12\/317921\">Unabh&auml;ngigkeit der Justiz<\/a>&ldquo;. Der EuGH hatte im Mai die Unabh&auml;ngigkeit als nicht ausreichend beurteilt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHans Dietrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebe Redakteure der Nachdenkseiten.<\/p><p>Immer wieder lese ich mit Verwunderung und ebenso gro&szlig;er Bewunderung, wie viel Hoffnung Sie noch immer in die Linke setzen.<\/p><p>Ob es die SPD oder Die Linke ist.<\/p><p>Falls es jemanden interessieren sollte, hier meine ganz eigene und sehr pers&ouml;nliche Geschichte in Bezug auf Hoffnung.<\/p><p>Als ich ein kleiner Junge war, hat mir mein Vater einige W&ouml;rter und deren Begriffe auf seine ganz eigene Art&nbsp; erkl&auml;rt.<\/p><p>Eines Tages, ich war etwa 8 oder 9 Jahre alt, kam ich aus der Schule und trug stolz mein in der Schule beim Sportfest gewonnenes Schalke 04 T-Shirt.<\/p><p>Er hatte angenommen, dass ich dieses Shirt mit meinem Taschengeld gekauft hatte und sagte zu mir, ich solle mich setzen.<\/p><p>Ich setzte mich, f&uuml;rchtete mich aber auch etwas, weil mir nicht klar war, weshalb und was kommen w&uuml;rde.<\/p><p>Er sagte&nbsp; zu mir, er sei Schwei&szlig;er und w&uuml;rde etwa 2000 DM im Monat verdienen und f&uuml;gte gleich hinzu, dass das in Ordnung sei und es f&uuml;r ihn genug w&auml;re.<\/p><p>Wenn ich sp&auml;ter mal Arzt oder Wissenschaftler werden und sp&auml;ter 5000 DM oder mehr verdienen sollte, sei dies auch in Ordnung.<\/p><p>Wenn ich aber 50.000 DM verdienen w&uuml;rde, sei dies nicht gerecht, sondern unfair und unverdient.<\/p><p>Seit dem habe ich mir in meinem Leben noch nie ein Fan-Artikel gekauft, war noch nie in einem Stadium, nichts.<\/p><p>Und ich habe nicht das Gef&uuml;hl, etwas verpasst zu haben.<\/p><p>Eines anderen Tages kam ich aus der Schule und wollte mit einigen t&uuml;rkischen Freunden in die Mosche.<\/p><p>Er verbot es mir, ohne es zu begr&uuml;nden.<\/p><p>Als ich einige Tage sp&auml;ter erneut aus der Schule kam, fragte ich ihn, weshalb wir keine t&uuml;rkische Fahne an der Wand h&auml;tten.<\/p><p>Alle meine t&uuml;rkischen Freunde hatten eine gro&szlig;e Fahne im Wohnzimmer.<\/p><p>Mein Vater musste wohl genervt sein und sagte mir erneut, ich solle mich setzen.<\/p><p>Anstatt mir aber zu erkl&auml;ren, weshalb wir nicht in die Mosche gingen, nicht fasteten und auch keine t&uuml;rkischen Fahne an der Wand h&auml;ngen hatten, stellte er mir eine ganz seltsame Frage.<\/p><p>&ldquo;Du bist in der W&uuml;ste, hast einige Tage nichts gegessen und bist kurz davor zu verdursten.<\/p><p>Dann erkennst du in der Ferne einen Menschen, rappelst dich auf und rennst mit letzter Kraft zu ihm.<\/p><p>Was fragst du ihn nun, woher er kommt, woran er glaubt, oder m&ouml;chtest du nur etwas zu Trinken?&rdquo;<\/p><p>Nat&uuml;rlich antwortete ich, dass ich etwas trinken wollen w&uuml;rde.<\/p><p>Daraufhin fragte er mich, wie wichtig Religion oder Nationalismus sein k&ouml;nnten?<\/p><p>Mein Vater war kein sonderlich gebildeter Mensch.<\/p><p>Er hat sich aber sehr viel Wissen aus seinen Erfahrungen angeeignet.<\/p><p>Vielleicht war es auch diesem Umstand geschuldet, dass er nie gut darin war, einem etwas zu erkl&auml;ren.&nbsp;<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nF&uuml;r ihn und nach seinem Verst&auml;ndnis waren Worte wie etwa: Hoffnung, Ehre und Stolz vor fast allen anderen Worten und deren Bedeutungen die schlimmsten.<\/p><p>Nat&uuml;rlich war ich noch sehr jung und und verstand nicht, weshalb er diese Worte als so schlecht betrachtete.<\/p><p>Er fragte mich, wie viele Menschen in unserer Geschichte auf der Welt schon wegen dieser d&auml;mlichen Ehre sinnlos gestorben seien.<\/p><p>Nat&uuml;rlich wusste ich darauf keine Antwort.<\/p><p>Und Stolz erkl&auml;rte er mir so.<\/p><p>Stolz ist nichts anderes, als sich, in welcher Weise auch immer, &uuml;ber andere zu erheben.<\/p><p>Wer Stolz versp&uuml;rt, m&ouml;chte in Wahrheit nichts anderes, als sich, wie auch immer, in irgendeiner Art und Weise irgendwie &uuml;ber andere zu erheben. Und deshalb k&ouml;nne Stolz niemals etwas gutes sein.<\/p><p>Und was die Hoffnung angeht, da war seine Antwort kurz.<\/p><p>Das gr&ouml;&szlig;te Ungl&uuml;ck dieser Welt sei die Hoffnung der Armen, sagte er.<\/p><p>Jahre sp&auml;ter, ich war l&auml;ngst Erwachsen, erkl&auml;rte mir, wie er das damals gemeint hatte.<\/p><p>Sein Gro&szlig;vater, sein Vater, er und ich und meine Kinder und meine Enkel usw. w&uuml;rden uns unser Leben lang sinnlos abstrampeln, weil wir die Hoffnung niemals verlieren w&uuml;rden.<\/p><p>Und unsere Erl&ouml;sung darin liegen w&uuml;rde, die Hoffnung endlich abzulegen und nicht blo&szlig; zu hoffen, sondern zu handeln.<\/p><p>Denn w&auml;hrend wir hoffen, treiben die, die im Hintergrund die Strippen ziehen weiterhin ihre Spielchen auf unsere Kosten und wir merken es nicht.<\/p><p>Was muss noch alles geschehen, bis wir endlich verstehen, dass es niemals eine &ldquo;Linke&rdquo; oder &ldquo;Soziale&rdquo; L&ouml;sung geben kann, das uns weiter bringt.<\/p><p>Tats&auml;chlich weiterbringt.<\/p><p>Der Mensch ist ohnehin ein zutiefst soziales und zu gr&ouml;&szlig;ter Empathie f&auml;higes Wesen.<\/p><p>Er braucht weder eine soziale Politik und schon gar keine Linke oder Soziale Partei!<\/p><p>Wenn der Mensch, frei von den Zw&auml;ngen unserer ungerechten Gesellschaften agieren kann, dann ist sein Handeln ohnehin sehr sozial, Nachsichtig und humanistisch.<\/p><p>Das, was den Menschen zu einem asozialen und r&uuml;cksichtslosen Tier macht, sind genau die&nbsp; Gesellschaften, in denen wir alle leben.<\/p><p>Wir werden entmenschlicht, in dem wir in diesen Systemen, ob sie nun demokratisch, liberal, kapitalistisch, sozialistisch oder wie auch immer sie hei&szlig;en, gezwungen werden, uns eben ganz und gar unmenschlich zu verhalten.<\/p><p>Wer fair ist und r&uuml;cksichtsvoll, hat das Nachsehen.<\/p><p>Wer sich gegen andere durchsetzt und sie &ldquo;besiegt&rdquo;, kriegt die besten Jobs, die h&ouml;chsten Geh&auml;lter etc.<\/p><p>Ganz abgesehen davon, dass Worte wie Sozial oder Links per se pervertiert sind und wir sehr sehr viele Menschen erst gar nicht erreichen, wenn wir uns in einer Linken oder Sozialen Partei engagieren.<\/p><p>Und wenn wir dies mit den besten Absichten tun, wird es immer irgendwelche Leute geben, die nur deshalb da sind, um uns Kn&uuml;ppel zwischen die Beine zu werfen.<\/p><p>Man wird immer alles unternehmen, um Linke oder Soziale Gruppen zu &ldquo;infiltrieren&rdquo;, dort seine Leute zu installieren und deren Arbeit ins Gegenteil zu verkehren.<\/p><p>Was wir brauchen, ist keine Linke oder Soziale Partei.<\/p><p>Was wir brauchen, ist eine Bewegung, die die Parteien abschaffen und die Gesellschaften vermenschlichen m&ouml;chten.<\/p><p>In diesem Sinne, Ihnen auch weiterhin alles Gute und viel Erfolg.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\n&Uuml;nal Ejder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu: Interessante Sprachregelungen: &bdquo;B&uuml;rgerliche&ldquo; Koalition aus AfD und CDU sowie &bdquo;Linksschwenk&ldquo; der SPD<\/strong><\/p><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>ich habe jetzt ein paar Minuten gebraucht, um zu wissen, was ich so seltsam komisch und vertraut fand &nbsp;im o.g. Artikel.<\/p><p>Aber dann kam die Erleuchtung &nbsp;schnell.<\/p><p>Das Wort &ldquo;b&uuml;rgerlich&rdquo; (mit oder ohne Koalition oder weiteren Assoziationen) kommt ja &nbsp;von B&uuml;rger.&nbsp;<\/p><p>Und dieses Wort hat man in alten DDR-Zeiten bis zum Erbrechen benutzt. Besonders genutzt wurde es in formellen Diskussionen, Reden, Erkl&auml;rungen, Dokumenten etc etc.&nbsp;<\/p><p>Immer wenn es hiess: die Rechte der B&Uuml;RGER der DDR , oder die B&Uuml;RGER der DDR tun dies oder jenes, oder f&uuml;r die B&Uuml;RGER der DDR gilt folgendes, &mdash;&mdash; dann hatten wir es schon alle satt bis obenhin.<\/p><p>F&uuml;r uns hatte das immer einen unangenehmen Beigeschmack, aber wohl nur, weil WIR uns eben nicht mit dieser Art B&uuml;rger-Sein identifiziert haben.&nbsp;<\/p><p>Das Wort B&uuml;rger wurde f&uuml;r die &ldquo;guten&rdquo; und linientreuen Mitglieder der Gesellschaft benutzt &ndash; nicht f&uuml;r die &nbsp;kritischen oder gar unbequemen.&nbsp;<\/p><p>Ich frage mich ernstlich, mit welchen Hintergedanken dieses Wort jetzt wieder eingef&uuml;hrt wird. Aber es erinnert mich definitiv an alte DDR-Zeiten. Und wenn ich ehrlich bin, dann l&auml;uten jetzt bei mir alle Alarmglocken &ndash; denn das ist kein Zufall, da&szlig; wir diese Wortsch&ouml;pfung jetzt wieder zum Leben erwecken wollen.<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren aufkl&auml;renden Artikel!<br>\nE. Richter, Canada<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielleicht ist diese &ldquo;neue Sprachregelung&rdquo; die Einstimmung auf die (vorher ausgeschlossene) Koalition der CDU mit der AfD in Sachsen.<\/p><p>Sollte dies tats&auml;chlich passieren, k&ouml;nnte ich mir vorstellen, dass die AfD ganz schnell &ldquo;entzaubert&rdquo; sein wird.<\/p><p>Denn vorstellen k&ouml;nnte ich mir, dass die Arbeiter die AfD nicht aus &Uuml;berzeugung, sondern um ein &ldquo;immer weiter so&rdquo; zu verhindern, gew&auml;hlt haben.<\/p><p>Eine Protestwahl eben.<\/p><p>Wen ich noch w&auml;hlen soll, wei&szlig; ich auch nicht mehr. Die AfD will ich nicht w&auml;hlen, aber alle anderen Parteien auch nicht. Da bleibt mir nur das Lager der Nichtw&auml;hler, denn es gibt keine Partei mehr, die ich f&uuml;r w&auml;hlbar halte. Alle Parteien, auch die AfD fahren doch inzwischen den neoliberalen Kurs.<\/p><p>In der BRD gibt es keine Alternative mehr, jedenfalls f&uuml;r mich.<\/p><p>Einen sch&ouml;nen Dank f&uuml;r die Gedanken zu den Wahlen und der Pr&auml;sentation in den MSM.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nDagmar Doll <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Der Begriff &bdquo;b&uuml;rgerliche Gesellschaft&ldquo; geht auf Hegel zur&uuml;ck. Seit Marx wird der Begriff &bdquo;b&uuml;rgerliche Gesellschaft&ldquo; als &Uuml;bersetzung des franz&ouml;sischen soci&eacute;t&eacute; bourgeoise gebraucht und bezeichnet die &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse einer Gesellschaft, die von der Bourgeoisie dominiert wird, bzw. in der die kapitalistische Produktionsweise herrscht.<\/p><p>Und in der Bundesrepublik Deutschland dominiert die Bourgeoisie die Gesellschaft und es herrscht die kapitalistische Produktionsweise mit den Basiskategorien Ware, Wert, Geld und Lohnarbeit. Die AfD ist eine neoliberale Systempartei. Daher ist der Begriff &bdquo;b&uuml;rgerliche Partei&ldquo; f&uuml;r sie durchaus angemessen.<\/p><p>Anstatt sich &uuml;ber die Bezeichnung aufzuregen, sollte viel mehr Aufwand betrieben werden, um in der &Ouml;ffentlichkeit die Bezeichnung &bdquo;b&uuml;rgerlich&ldquo; als Synonym f&uuml;r &bdquo;systemisch&ldquo; wieder zu verankern. Wenn in diesem Zusammenhang &ldquo;Bourgeoisie&rdquo; zu altbacken klingt, k&ouml;nnen gerne Begriffe wie &ldquo;Oberschicht&rdquo;, &ldquo;Obere Zehntausend&rdquo; oder &ldquo;Reiche und Superreiche&rdquo; benutzt werden. Der obige Satz hei&szlig;t dann: In der Bundesrepublik Deutschland dominieren die &ldquo;Reichen und Superreichen&rdquo; die Gesellschaft und es herrscht die kapitalistische Produktionsweise mit den Basiskategorien Ware, Wert, Geld und Lohnarbeit. Die AfD ist eine neoliberale Systempartei. Daher ist der Begriff &bdquo;b&uuml;rgerliche Partei&ldquo; f&uuml;r sie durchaus angemessen. Und eine Koalition mit der AfD ist eine &ldquo;b&uuml;rgerliche&rdquo; Koalition. Dass die AfD in weiten Teilen f&uuml;r mich eklige Positionen vertritt, ist dabei kein Widerspruch. Auch CDU, SPD, Gr&uuml;ne und FDP vertreten viele eklige Positionen.<\/p><p>Zudem: So weit ich mich erinnere, wollten die Sozialdemokraten sehr lange keine &bdquo;b&uuml;rgerliche&ldquo; Partei in dem oben skizzierten Sinne sein. Bis weit in die 80er hinein sprachen die Genoss_innen abwertend von den &bdquo;B&uuml;rgerlichen&ldquo;, wenn sie &uuml;ber die politische Konkurrenz diskutierten.<\/p><p>Mit der Begrifflichkeit sind auch die Inhalte offensichtlich abhanden gekommen. Die Konsequenzen beschreiben Sie auf den NachDenkSeiten Tag f&uuml;r Tag pr&auml;zise.<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHajo Zeller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachfolgend finden sich Leserbriefe zu den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag und zu den Beitr&auml;gen 1. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54544\">LINKE h&ouml;rt (endlich) die Signale: Die Wahlschlappen m&uuml;ssen Folgen haben<\/a>&ldquo;, 2. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54550\">Kipping und Riexinger sollten gehen. 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Ohne Streit.<\/a>&rdquo; und 3. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54556\">Interessante Sprachregelungen: &bdquo;B&uuml;rgerliche&ldquo; Koalition aus<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54680\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[195,103,191,190],"tags":[1201,1759,1343,709,1473,1123,632,255],"class_list":["post-54680","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-linke","category-leserbriefe","category-spd","category-wahlen","tag-brandenburg","tag-entsolidarisierung","tag-kipping-katja","tag-protestwaehler","tag-riexinger-bernd","tag-sachsen","tag-wagenknecht-sahra","tag-wahlanalyse"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54680","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54680"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54680\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54689,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54680\/revisions\/54689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}