{"id":54725,"date":"2019-09-11T08:26:12","date_gmt":"2019-09-11T06:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725"},"modified":"2019-09-11T08:26:12","modified_gmt":"2019-09-11T06:26:12","slug":"hinweise-des-tages-3448","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h01\">Aktionstag #Freitag13 gegen T&ouml;nnies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h02\">Brexit: So kann Labour das Land aus dem Chaos f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h03\">Trump entl&auml;sst &uuml;berraschend Sicherheitsberater Bolton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h04\">Artensterben ist cooler als Altersarmut. Gender hipper als Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h05\">Staatsverschuldung: Italiens Trumpf gegen die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h06\">Grob fahrl&auml;ssig: Haushaltswoche im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h07\">Schuldenbremse in der Verfassung? Wer bremst, verliert!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h08\">Die Technologisierung sozialer Fragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h09\">Deutschlands Automanager haben Angst vor Umweltsch&uuml;tzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h10\">Der Teufel tr&auml;gt &Ouml;ko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h11\">Den Ausverkauf stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h12\">&bdquo;Weniger Fettleibigkeit, weniger Diabetes&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h13\">Khashoggi-Mord, war da was? Bundesregierung macht &bdquo;Business as usual&ldquo; mit Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h14\">Europ&auml;isches Parlament sollte von der Leyens Kommissionsvorschlag ablehnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h15\">Der erste Karibikeinsatz der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h16\">9\/11: Studie deutet auf Sprengung des dritten Turms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h17\">Netanyahu will bei Wahlsieg Jordantal annektieren &ndash; und erntet heftige Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54725#h18\">BIP Aktuell #83: Israel &ndash; rechtsfreier Raum?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aktionstag #Freitag13 gegen T&ouml;nnies<\/strong><br>\nT&ouml;nnies-Dumping-Fleisch steckt in den Marken B&ouml;klunder, Gutfried und in einem Gro&szlig;teil des ALDI-Fleischs (Hausmarken Tillmann&rsquo;s, Rolffes, S&ouml;lde, Landbeck). Wir rufen zu Aktionen zwecks Kundeninformation bei ALDI Nord und S&uuml;d auf.<br>\nDer Aktionstag #FREITAG13. September 2019 richtet sich gegen den T&ouml;nnies-Konzern. T&ouml;nnies ist der gr&ouml;&szlig;te Schweinefleisch-Vermarkter Europas. Als aggressiver Branchen-F&uuml;hrer setzt er die Ma&szlig;st&auml;be in der Fleischproduktion: brutale Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt durch Werkvertr&auml;ge, Lohndumping, Arbeitsplatzvernichtung durch Preisdumping, Zentralisierung, Massentierhaltung, -schlachtung und -verwertung, irrsinnige Transportwege&hellip;<br>\nAm System T&ouml;nnies l&auml;sst sich der gesamte, zerst&ouml;rerische Irrsinn des neoliberalen Kapitalismus unserer Epoche studieren. Das System T&ouml;nnies bietet alle M&ouml;glichkeiten der Kooperation f&uuml;r Gewerkschafter, Sozialisten, B&uuml;rgerrechtler, Tiersch&uuml;tzer, Umweltaktivist*innen, kritische Fu&szlig;ballfans und Anti-Rassist*innen.<br>\nWir wollen den Schweine-Baron, Schalke-Boss und Rassisten Clemens T&ouml;nnies dort treffen, wo es weh tut: Marken-Image und Umsatz: Betreiben wir Aufkl&auml;rung an Superm&auml;rkten! Ihr k&ouml;nnt in jeder Stadt mitmachen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktion.arbeitsunrecht.de\/fr13toennies\">aktion.\/.arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Brexit: So kann Labour das Land aus dem Chaos f&uuml;hren<\/strong><br>\nW&auml;re der Brexit eine TV-Serie, w&uuml;rden sich die ZuseherInnen l&auml;ngst beschweren, dass sie der Handlung kaum noch folgen k&ouml;nnen. Kommt der Austritt oder Neuwahlen, droht gar ein Putsch? Warum profitiert Labour vom konservativen Chaos nicht? Wie kann ein Ausweg aus der Brexit-Bredouille aussehen? Das erkl&auml;rt der Labour-Aktivist Steve Hudson im Interview mit Benjamin Opratko.<br>\nmosaik: Die meisten von uns haben wohl den &Uuml;berblick in Sachen Brexit verloren. Kannst du uns erkl&auml;ren, was gerade der Stand der Dinge ist?<br>\nSteve Hudson: Die ehemalige Premierministerin Theresa May hatte ein Abkommen mit der EU verhandelt, f&uuml;r das sie keine Mehrheit in der eigenen konservativen Partei hatte. Deshalb musste sie zur&uuml;cktreten. Ihr Nachfolger Boris Johnson wurde als Premierminister nur von rund 100.000 Mitgliedern der Tories gew&auml;hlt. Er musste keine allgemeine Wahl oder auch nur Abstimmung im Parlament gewinnen. Johnson ist mit einem harten, autorit&auml;ren Programm und dem Versprechen, den Brexit unter allen Umst&auml;nden durchzuf&uuml;hren, angetreten. Viele Konservative waren frustriert, dass es in drei Jahren nicht gelungen ist, die Entscheidung f&uuml;r den Austritt aus der EU umzusetzen und haben Johnson auch deshalb unterst&uuml;tzt&hellip;<br>\nVor diesem Hintergrund ist jetzt ein seit 30 Jahren schwelender Konflikt innerhalb der Tory Party &uuml;ber das Verh&auml;ltnis zur EU zum offenen Bruch eskaliert. Das Parlament ist Anfang September aus der Sommerpause zur&uuml;ckgekehrt. Die Mehrheit der Abgeordneten &ndash; darunter nun auch einige Tories &ndash; will mit allen Mitteln einen No Deal-Brexit verhindern. Daf&uuml;r haben sie nun mehrere Abstimmungen durchgef&uuml;hrt. Boris Johnson hat jede einzelne verloren, weil Abgeordnete seiner eigenen Partei gegen ihn gestimmt haben.<br>\n(&hellip;) Warum hat Labour gegen den Neuwahlantrag gestimmt?<br>\nDer Grund daf&uuml;r ist die berechtigte Sorge, dass Boris Johnson dann sagt: Okay, wir machen Neuwahlen, aber wir setzen sie nach dem 31. Oktober an. Das ist der Tag, an dem der Austritt Gro&szlig;britanniens aus der EU automatisch stattfindet, wenn kein neuer Aufschub verhandelt wird. Dann h&auml;tte Johnson genau, was er will: einen No Deal-Brexit, ohne dass das Parlament eine M&ouml;glichkeit h&auml;tte, einzugreifen. Deshalb haben die Labour-Abgeordneten, aber auch Tory-Rebellen, dem Neuwahlantrag nicht zugestimmt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/brexit-labour-corbyn-johnson\/\">Mosaik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Zum besseren Verst&auml;ndnis der Geschehnisse und Diskussionen auf &bdquo;der Insel&ldquo;:  Lesenswert <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Das Brexit-Drama geht in die n&auml;chste Runde<\/strong><br>\n(&hellip;) Worin besteht der polit&ouml;konomische Kern der Sache?<br>\nJohnson legt es offensichtlich darauf an, das verr&uuml;ckte Ideal von einem unabh&auml;ngigen, nur sich selbst verpflichteten, im eigenen Saft schmorenden Gro&szlig;britannien gegen alle realen Abh&auml;ngigkeiten, Handelsbeziehungen und Verflechtungen als r&uuml;cksichtslosen Bruch mit der Europ&auml;ischen Union theatralisch zu inszenieren &ndash; komme, was wolle, und sei dagegen, wer will! Wen interessieren schon die etwa sechs- bis siebentausend Vereinbarungen und Vertragsklauseln, in die die britische &Ouml;konomie eingebunden und von denen ihr Erfolg seit Jahrzehnten abh&auml;ngig ist?!<br>\nGetragen wird er dabei von einer Welle der nationalistischen Verblendung, zu der sich ein nicht unerheblicher Teil der britischen Bev&ouml;lkerung hat hinrei&szlig;en lassen. Deren Frust &uuml;ber den von den britischen Regierungen der letzten vierzig Jahre durchgesetzten Ruin des Sozialstaats und des Lebensunterhalts der arbeitenden Klassen bis in die Mittelschicht hinein wurde erfolgreich auf den Hass gegen alles &ldquo;Fremde&rdquo;, die EU, die Ausl&auml;nder und &uuml;berhaupt umgeleitet.<br>\nDabei wurde als unterschwelliger Tenor der r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Traum von der &ldquo;guten alten Zeit&rdquo;, vom britischen Empire bem&uuml;ht: Wir, einst die herrschende Macht der Erde, m&uuml;ssen uns von den B&uuml;rokraten vom Kontinent nichts sagen lassen! Unser gro&szlig;artiges Gro&szlig;britannien kommt auch alleine zurecht!<br>\nIm Widerspruch dazu buhlt Johnson jetzt schon um einen Handelsvertrag mit den USA und muss dabei feststellen, dass Trump sich als am l&auml;ngeren Hebel sitzend wei&szlig; und entsprechende Bedingungen andeutet: Da m&uuml;ssen &Auml;nderungen der im Rahmen der EU eingespielten Warenqualit&auml;tsma&szlig;st&auml;be ebenso in Kauf genommen werden wie eine &Ouml;ffnung des &ouml;ffentlichen Gesundheitswesens f&uuml;r amerikanische Investoren. Den &ldquo;Brexiteers&rdquo; k&ouml;nnte daran eigentlich klar werden, dass ihr Inselstaat eben nicht mehr das unabh&auml;ngige, selbstbez&uuml;glich &uuml;berlebensf&auml;hige &ldquo;Empire&rdquo; darstellt, als das sie sich zu w&auml;hnen scheinen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Brexit-Drama-geht-in-die-naechste-Runde-4518786.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump entl&auml;sst &uuml;berraschend Sicherheitsberater Bolton<\/strong><br>\n(&hellip;) Nicht ganz unerwartet, aber dennoch &uuml;berraschend kam der R&uuml;cktritt von Sicherheitsberater John Bolton. Das d&uuml;rfte mehr ein Rauswurf gewesen sein, allerdings stellt Bolton es so dar, dass er seinen R&uuml;cktritt angeboten und Trump darauf gesagte habe, dass man morgen dar&uuml;ber sprechen solle. Kurz zuvor hatte Trump auf Twitter erkl&auml;rt, er habe Bolton gesagt, dass seine Dienste nicht mehr gebraucht w&uuml;rden&hellip;Warum er &uuml;berhaupt den Scharfmacher aus dem Kalten Krieg und Neocon, der alles tat, um die Vereinten Nationen zu unterminieren und immer wieder mal zum Krieg gegen Nordkorea oder Iran, zuletzt auch gegen Venezuela aufrief, im M&auml;rz 2018 zum Sicherheitsberater ernannt hat, ist sowieso schleierhaft. Wie sich bislang zeigte, droht Trump zwar gerne mit der angeblich m&auml;chtigsten und besten Streitkraft der Erde, auch mit dem Einsatz von Atomwaffen und der Ausl&ouml;schung eines Landes, aber eigentlich nur, um ins Gespr&auml;ch zu kommen und einen Deal zu machen, der f&uuml;rs Gesch&auml;ft, d.h. f&uuml;r die amerikanische Wirtschaft, gut sein, aber auch sein Ansehen als politischer Fuchs, der das Unm&ouml;gliche schafft, st&auml;rken soll. Bolton ist dagegen ein Neocon aus Prinzipien, &uuml;berzeugt von der Suprematie der USA, deren Durchsetzung vor wirtschaftlichen Interessen kommt.<br>\n(&hellip;) Man darf jetzt gespannt sein, wen Trump zum neuen Sicherheitsberater ernennen wird. Seine Tendenz ist, st&auml;rker auf Menschen zu setzen, die seine Anweisungen ausf&uuml;hren und dem nichts entgegensetzen, also seine Stellung als Alleinherrscher auszubauen, der Berater und Minister zur Best&auml;tigung, nicht zur Beratung oder Korrektur braucht. Interessant wird auch sein, ob sich seine Au&szlig;enpolitik dadurch ver&auml;ndern und weniger aggressiv werden wird, beispielsweise dies eine Ann&auml;herung an Russland oder Gespr&auml;che mit der iranischen oder venezolanischen Regierung zur Folge haben wird. Klar ist, Trump braucht im Wahlkampf dringend au&szlig;enpolitische Erfolge &ndash; und das darf kein erneuter Kriegseintritt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-entlaesst-ueberraschend-Sicherheitsberater-Bolton-4519625.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Artensterben ist cooler als Altersarmut. Gender hipper als Grundrente<\/strong><br>\n(&hellip;) Meine Kommilitonen sehen sich politisch fast allesamt als links an. Irgendwie auf der richtigen Seite halt. Oftmals ist das aber mehr Lifestyle als Politik. Gin-Tasting und Diskussionen &uuml;ber plastikfreies Einkaufen geh&ouml;ren einfach zusammen. Artensterben ist irgendwie cooler als Altersarmut. Gender-Diskussionen hipper als Grundrente. Linkssein h&ouml;rt f&uuml;r sie dort auf, wo es irgendwie nach Kleinb&uuml;rgertum und Kleintierzuchtverein aussieht. Passt nicht in die Instagram-Story. Zu wenig Sexappeal. Passt so gar nicht rein in die Lebenswelt eines linksliberalen Selbstverwirklichers. Sie studieren eher in Leipzig als in Ludwigshafen. Das Praktikum machen sie nat&uuml;rlich in Br&uuml;ssel und nicht in Bottrop.<br>\nHippe &Uuml;berheblichkeit<br>\nF&uuml;r mich bedeutet links sein etwas anderes. Aus tiefem Herzen auf der Seite derer zu stehen, &uuml;ber die sich ein Loriot damals oder Jan B&ouml;hmermann heute lustig machen w&uuml;rde. Menschen, die vielleicht keine ironischen &Uuml;berflieger sind, aber alles f&uuml;r das Wohl ihrer Kinder machen w&uuml;rden. In meiner Vorstellungswelt riecht links sein nach deftigem Wiener Schnitzel in einem geselligen Vereinsheim. Weniger nach fein serviertem Bio-Sushi in schickem Etablissement. Links sein h&ouml;rt sich f&uuml;r mich nach unverst&auml;ndlichem, herzlichen Dialekt an und weniger nach hippen Anglizismen. Links sein bedeutet f&uuml;r mich, jene Orte zu sch&auml;tzen, die f&uuml;r keinen Travel-Blog geeignet scheinen, aber die einem mehr Halt geben als jede Ratgeberliteratur auf dieser Welt. F&uuml;r mich selbstverst&auml;ndlich. F&uuml;r viele meiner Kommilitonen das reine Entsetzen.<br>\nIch bin Feminist, und auch f&uuml;r mich geh&ouml;ren Umweltschutz und Gerechtigkeit zusammen. Klare Sache. Aber immer mehr st&ouml;rt mich die hippe, gro&szlig;st&auml;dtische &Uuml;berheblichkeit vieler meiner Kommilitonen. In die Lebenswelt anderer m&ouml;chten sie sich nur hineindenken, wenn sie ihr eigenes Weltbild best&auml;tigt. Solidarit&auml;t gibt es aber nicht zum Nulltarif. Das richtige, trendigere Weltbild zu haben, ist vielen meiner Kommilitonen wichtiger, als die &Auml;ngste anderer Menschen zu verstehen. Moralisch auf der richtigen Seite zu stehen, das ist geil. Sorgen anderer und Selbstkritik, irgendwie ein heftiger Abturner&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/links-selbstverstaendnis-moderne-kommilitonen-studenten\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Staatsverschuldung: Italiens Trumpf gegen die EU<\/strong><br>\n(&hellip;) Italien hat eine neue Regierung &ndash; und Br&uuml;ssel atmet auf. In den EU-Institutionen herrscht die Erwartung, dass die Zusammenarbeit mit der neuen Koalition aus der linkspopulistischen F&uuml;nf-Sterne-Bewegung und den Sozialdemokraten der PD deutlich leichter wird als bisher &ndash; oder zumindest angenehmer. Die im August in die Br&uuml;che gegangene Vorg&auml;ngerregierung aus den F&uuml;nf Sternen und der Lega war gegen&uuml;ber Br&uuml;ssel &auml;u&szlig;erst aggressiv auftreten, vor allem bei dem heiklen Thema Migration. Der Ton d&uuml;rfte nun konzilianter werden.<br>\nGleichwohl d&uuml;rfte die neue Regierung in Rom Br&uuml;ssel noch erhebliche Kopfschmerzen bereiten, schlie&szlig;lich haben die potenziellen Koalitionspartner schon angek&uuml;ndigt, dass sie nicht vorhaben, im Haushaltsstreit mit Br&uuml;ssel nachzugeben. Ganz im Gegenteil; die Koalition fordert sogar ein Entgegenkommen der EU-Kommission, die bisher von Italien Ausgabendisziplin verlangt. In ihrem Koalitionsvertrag haben die Koalition&auml;re vereinbart, die stagnierende italienische Wirtschaft mit h&ouml;heren Staatsausgaben anzukurbeln. Br&uuml;ssel solle diese Politik unterst&uuml;tzen.<br>\nDie auf zus&auml;tzliche Ausgaben getrimmten Haushaltspl&auml;ne haben f&uuml;r die Regierung offenbar oberste Priorit&auml;t: Gleich im ersten Punkt des Arbeitsprogramms, das mehr als zwei Dutzend Punkte umfasst, k&uuml;ndigen die Koalition&auml;re f&uuml;r das kommende Jahr eine &bdquo;expansive Wirtschaftspolitik&ldquo; an. Vor allem Familien sollen von zus&auml;tzlichen Leistungen profitieren, genauso wie Behinderte und von Wohnungsnot Betroffene. Auch f&uuml;r Schulen, Universit&auml;ten und Forschung soll mehr Geld flie&szlig;en und im strukturschwachen S&uuml;den soll verst&auml;rkt investiert werden, um die Region voranzubringen.<br>\nMit diesen Pl&auml;nen f&uuml;r zus&auml;tzliche Ausgaben geht die neue Regierung auf Konfliktkurs mit der EU-Kommission. Rom und Br&uuml;ssel liegen wegen der italienischen Haushaltslage quasi im Dauerclinch, und seit dem Amtsantritt der Vorg&auml;ngerregierung aus F&uuml;nf Sternen und Lega im Juni 2018 hatte sich der Streit erheblich versch&auml;rft, nicht zuletzt wegen des konfrontativen Tons aus Rom.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article199924052\/Haushaltsstreit-Warum-Italien-mit-Nachsicht-der-EU-rechnen-kann.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn das so kommt, da&szlig; die EU(-Kommission) der neuen italienischen Regierung mehr Freiheiten beim Schuldenmachen erlaubt, die sie zu Zeiten der 5-Sterne-Lega-Regierung noch strikt verweigert hat, dann zeigt das nur zum x-ten Mal, was die EU von ihrem angeblichen Grundwert &ldquo;Demokratie&rdquo; h&auml;lt, n&auml;mlich nichts. Salvini ist eine mehr als schwierige Figur, war aber genauso demokratisch gew&auml;hlt wie die 5 Sterne und der Partito Democratico, die jetzt zusammen die Regierung stellen. In dem einen Fall wird die Regierung erpresst, im anderen bekommt sie &ndash; unter denselben Rahmenbedingungen &ndash; viel mehr Freiraum: das ist Politik nach Gutsherrenart.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Grob fahrl&auml;ssig: Haushaltswoche im Bundestag<\/strong><br>\nCDU\/CSU und SPD haben mit der Zukunft abgeschlossen. Investitionen sollen auf Jahre eingefroren werden. Die Regierung reagiert nur noch auf dumpfe Reize, z.&thinsp;B. wenn Trump w&uuml;ste Drohungen gegen Deutschland ausst&ouml;&szlig;t. Sein Botschafter hat bereits mit dem Abzug der US-Truppen aus unserem Land gedroht, wenn wir nicht mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stungskonzerne und Bundeswehr bereitstellen. Also, ich finde diesen Vorschlag gut. Der Abzug der US-Truppen w&uuml;rde viel Geld sparen und die Sicherheit in unserem Land erh&ouml;hen. Ihre abscheulichen Atomwaffen k&ouml;nnten sie gleich mitnehmen. Europa muss atomwaffenfrei werden.<br>\nIn diesen Tagen ist bekannt geworden, dass die Bundesregierung eine Schallmauer durchbrochen hat. Sie will zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik &uuml;ber 50 Milliarden Euro f&uuml;r das Milit&auml;r ausgeben (nach NATO-Kriterien). Wer das Wettr&uuml;sten beschleunigt, macht diese Welt unsicherer. Jeder siebte Euro aus dem Bundeshaushalt wird in das Wettr&uuml;sten flie&szlig;en. Das entspricht einer Aufr&uuml;stungsquote von 14 Prozent. Die Investitionsquote des Bundes stagniert dagegen bei 11,1 Prozent. Statt sich eine Quote von der NATO vorschreiben zu lassen, sollten wir eine Investitionsquote in das Grundgesetz schreiben. Allein bei der Deutschen Bahn gibt es einen Investitionsstau von 57 Milliarden. Doch womit besch&auml;ftigt sich der zust&auml;ndige Minister, der &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten Topf verf&uuml;gt? Er k&auml;mpft mit der Abwicklung der gescheiterten Maut. Minister Scheuer ist die personifizierte Investitionsbremse.<br>\nEs wird ja gern &uuml;ber die &raquo;Schuldenbremse&laquo; und die &raquo;schwarze Null&laquo; debattiert. Nat&uuml;rlich ist die Schuldenbremse &ouml;konomischer Unsinn. Die Koalition hat sich an Armen und Beinen gefesselt. Die eine Fessel ist die Schuldenbremse und die andere der Ausschluss von Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Verm&ouml;gende. Wir k&ouml;nnen nur wieder handlungsf&auml;hig werden, wenn die Fesseln gel&ouml;st werden. Die Schuldenbremse geh&ouml;rt abgeschafft und eine ordentliche Verm&ouml;genssteuer eingef&uuml;hrt. Nur so bekommen wir wieder Spielraum f&uuml;r Investitionen.<br>\nDie Leistungen f&uuml;r Arbeit und Soziales (ohne Rente) aus dem Bundeshaushalt betragen lediglich 38,94 Mrd. Euro, weniger als f&uuml;r R&uuml;stung und Milit&auml;r. Das ist in Anbetracht einer drohenden Rezession grob fahrl&auml;ssig! Das Armutsrisiko f&uuml;r Neurentnerinnen und Neurentner in Ostdeutschland wird sich in den n&auml;chsten elf Jahren im Vergleich zu Westdeutschland fast verdoppeln. Wir brauchen sofort eine solidarische Mindestrente. Doch f&uuml;r die geplante Grundrente hat die Bundesregierung keine Vorsorge im Haushalt getroffen. Auch f&uuml;r den Klimaschutz stehen bisher viele Leerstellen im Entwurf des Finanzministers. Die Ausgaben f&uuml;r Bildungen sollen sogar sinken. Der ganze Haushalt ist ein Armutszeugnis f&uuml;r diese Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/362522.grob-fahrl%C3%A4ssig.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Grob fahrl&auml;ssig, treffender kann man es kaum sagen<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Ein Dreij&auml;hriger versteht, dass Altmaier&rsquo;s Deal bekloppt ist<\/strong><br>\nMichael H&uuml;ther, ein arbeitgebernaher &Ouml;konom und bekanntlich nicht bei den LINKEN, kritisiert die mitunter theologisch anmutende Begeisterung f&uuml;r die Schuldenbremse. Er sagt, dass sei so, als wenn der Staat Geld auf dem B&uuml;rgersteig liegen l&auml;sst, statt die Scheine aufzuheben. Und was schl&auml;gt Herr Altmaier vor?<br>\nHerr Altmaier will Reichen wegen der Schuldenbremse 2% Zinsen zahlen f&uuml;r Geld f&uuml;r den Klimaschutz. Dabei zahlt Deutschland am Markt nur -0,4%! Und warum nicht eine Verm&ouml;genssteuer? Ein Dreij&auml;hriger versteht, dass Altmaiers Deal bekloppt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TEhsvcwgK9c&amp;fbclid=IwAR3A5tdHAI12bXk_bXPv-bBFneBg2OPf-0DOVZGlSHeH7L2evdjxEO6Aoo4\">Fabio de Masi<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Bei Aufnahme eines Kredites von 50 Mia &euro; mit 2% Zinsen betr&auml;gt die R&uuml;ckzahlung nach 10 Jahren 60,9 Mia &euro;. Bei Ausgabe von Staatsanleihen mit -0,4% Zinsen dagegen nur 48 Mia &euro;. Differenz: 12,9 Milliarden. Dieses Geld will Altmeier jetzt denen nachwerfen, die es l&auml;ngst schon nicht mehr brauchen. Wie w&auml;re es denn, das Geld den Bed&uuml;rftigen zukommen zu lassen? In welcher Form auch immer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schuldenbremse in der Verfassung? Wer bremst, verliert!<\/strong><br>\nIn der letzten Parlamentssitzung vor den Neuwahlen scheiterte ein Initiativantrag zur &Auml;nderung der Bundesverfassung, mit dem eine sogenannte Schuldenbremse verankert werden sollte, vorerst an der 2\/3-Mehrheit. Diese Verfassungsmehrheit w&auml;re nun nach der Nationalratswahl gegeben. Deshalb analysieren wir den Vorschlag hinsichtlich seiner potenziellen sozial- und wirtschaftspolitischen Auswirkungen.<br>\nEs zeigt sich, dass die vorgeschlagene Schuldenbremse im Sinne einer wohlstandsorientierten Budgetpolitik problematisch w&auml;re, weil sie<br>\n1.in Abschwungphasen zu wirtschaftlich sch&auml;dlichen prozyklischen Budgetk&uuml;rzungen f&uuml;hren,<br>\n2.die T&uuml;r f&uuml;r politische Willk&uuml;r &ouml;ffnen und<br>\n3.die Aussch&ouml;pfung des Wohlstandspotenzials verunm&ouml;glichen kann.<br>\n(&hellip;) Grundproblem 1: Wechselspiel &ouml;ffentliche Haushalte und Konjunkturverlauf<br>\nGrundproblem jeder Budgetregel ist, dass &ouml;ffentliche Haushalte nicht wie ein Privathaushalt funktionieren&hellip;<br>\nGrundproblem 2: Wohlstandsorientierte Budgetpolitik wird ausgebremst<br>\nEin weiteres Grundproblem von Budgetregeln besteht in der gesetzlichen Priorisierung eines Ziels der Budgetpolitik (Verringerung des Budgetdefizits) gegen&uuml;ber anderen sozial- und wirtschaftspolitischen Zielen (Verringerung der Arbeitslosigkeit, Ausweitung &ouml;ffentlicher Investitionen oder Ausbau von sozialen Dienstleistungen). Eine wohlstandsorientierte Politik erfordert aber eine ausgewogene Ausrichtung an allen Zielen der Budgetpolitik&hellip;<br>\nFazit: Zusammenfassend ist der Vorschlag zur Schuldenbremse in dreierlei Hinsicht problematisch. Erstens f&uuml;hrt die Regelbindung in Abschwungphasen zu K&uuml;rzungen &ouml;ffentlicher Ausgaben, was die Verl&auml;ngerung und Vertiefung von Wirtschaftskrisen nach sich zieht. Zweitens &ouml;ffnet die Schuldenbremse die T&uuml;r f&uuml;r politische Willk&uuml;r, einerseits wenn eine politische Ebene in die Kompetenz anderer Ebenen durch eine restriktive Auslegung von Fiskalregeln eingreift (EU&ndash;Nationalstaat, Bund&ndash;L&auml;nder&ndash;Gemeinden) und andererseits aber auch, wenn die einzigen M&ouml;glichkeiten f&uuml;r situationsad&auml;quate Regelabweichungen spontane, intransparente und zum Teil komplizierte Zusatzvereinbarungen, Ausnahmeregelungen oder Neuinterpretationen sind. Drittens verhindert die Regelung die Aussch&ouml;pfung des Wohlstandspotenzials der &ouml;sterreichischen Volkswirtschaft, wenn zentrale wirtschaftspolitische Ziele wie der Abbau der Arbeitslosigkeit, die notwendigen &ouml;ffentlichen Investitionen oder ein Anstieg der verf&uuml;gbaren Einkommen nachrangig gegen&uuml;ber Defizitzielen sind.<br>\nW&auml;hrend in den laufenden Debatten zumeist lediglich von Grenzen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Schulden die Rede ist, wird dem dadurch tendenziell ebenso betroffenen &ouml;ffentlichen Verm&ouml;gen &minus; wie etwa Schulen, Spit&auml;lern, Verkehrswegen, Seen, W&auml;ldern etc. &minus; so gut wie keine Beachtung geschenkt. Diese eingeschr&auml;nkte Sichtweise macht jedoch Gefahren, die von unzureichender &ouml;ffentlicher Infrastruktur ausgehen (wie etwa Sicherheitsrisiken renovierungsbed&uuml;rftiger Geb&auml;ude oder Staukosten bei maroden Stra&szlig;en und Br&uuml;cken), unsichtbar. Diese sind f&uuml;r die vielbeschworene Zukunft unserer Kinder aber eine gr&ouml;&szlig;ere Gefahr als die Verschuldung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/schuldenbremse-in-der-verfassung-wer-bremst-verliert\/\">a&amp;w blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Technologisierung sozialer Fragen<\/strong><br>\nDie Technologie hat in der post-industriellen Gesellschaft eine elementare Stellung eingenommen. Sie wurde gar &bdquo;g&ouml;ttlich&ldquo;. Der Glaube, die Hoffnung, alles wird in sie projiziert. Sie zu kritisieren wird unvern&uuml;nftig und ist Blasphemie1.<br>\nF&uuml;r die Macht hat die Technologie eine zentrale Rolle eingenommen, da es durch sie erm&ouml;glicht wird, alle sozialen Fragen (noch besser) in technische Fragen umzuwandeln.<br>\nDie Frage nach Armut als Beispiel, ist keine grundlegende Frage nach Eigentum, sondern wird eine technische Frage, eine Frage nach Verwaltung und Regulierung. Die Frage nach der Umweltzerst&ouml;rung f&uuml;hrt nicht zu einer allgemeinen Kritik an Staat und Kapital, und deren Fortschritt und Interesse, sondern wird eine Frage nach &bdquo;gr&uuml;ner&ldquo; Energie. Technische L&ouml;sungen, wie mehr Kameras, schnellere Bahnen, k&uuml;nstliche Intelligenz, Polizei, Sozialarbeiter*innen, besseres WLAN, Apps, Google Assistant, usw. auf die gesellschaftlichen Fragen nach Stress, Armut, Gewalt, Obdachlosigkeit, &hellip;<br>\nIn der laufenden Umstrukturierung der Herrschaft nehmen immer mehr Tech-Unternehmen und Experten, Programme und Algorithmen eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle als Agenten der Macht ein. Die Vertreibung von Unerw&uuml;nschten aus dem &ouml;ffentlichen Raum, durch u. a. Kamera&uuml;berwachung, Gesichtserkennungssoftware als Ausbau der staatlichen &Uuml;berwachung, die (ungefragte) Erhebung von Daten zur Optimierung von Werbung und Konsumeinfluss, Soziale Medien als vermeintliche Ablenkung der Einsamkeit, usw.<br>\nDie technologischen Entwicklungen seit der Industrialisierung hatten immer die Funktion der Optimierung und Stabilisierung der Machtverh&auml;ltnisse &ndash; dies ist bei der Industrie 4.0 nicht anders. (&hellip;)<br>\nDie bestehenden Verh&auml;ltnisse, die auf Ausbeutung, Entfremdung und Unterdr&uuml;ckung beruhen, erzeugen soziale Spannungen, die sich durch soziale Rebellionen und Aufst&auml;nde ausdr&uuml;cken und die Herrschaft infrage stellen k&ouml;nnen. Diese Potenzialit&auml;t einer Subversion wird ausgel&ouml;scht, wenn die sozialen Fragen als technische Fragen akzeptiert werden oder versucht wird, die soziale Spannung zu befrieden (was die Aufgabe der Politiker*innen, Polizei und Sozialarbeiter*innen ist). Wenn die Frage nach gesellschaftlich (produzierten) Problemen eine Frage der Optimierung bzw. besseres Funktionieren des technologischen Netzes ist.<br>\nBessere Kamera&uuml;berwachung, intelligentere Technologien, &hellip; Die Soziale Frage in eine technische umzuwandeln ist fatal. Der &bdquo;g&ouml;ttliche&ldquo; Glaube an die Technologie zum Beispiel Armut zu bek&auml;mpfe, zu verhindern, dass Menschen verhungern, die Welt zu verbessern, l&auml;uft zwangsl&auml;ufig in eine Sackgasse, denn es bedeutet: immer wieder neue Technologien auf produzierte Probleme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/09\/07\/die-technologisierung-sozialer-fragen\/\">Neue Debatte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschlands Automanager haben Angst vor Umweltsch&uuml;tzern<\/strong><br>\nEs ist der Moment, an dem die Anspannung in dieser Debatte deutlich wird. Der Cheflobbyist der deutschen Autoindustrie, Bernd Mattes, f&auml;hrt seine Kontrahentin an. Er klingt emp&ouml;rt: Sie m&ouml;ge doch so nett sein, ihn ausreden zu lassen, ruft der VDA-Pr&auml;sident nach links. &ldquo;Ich bin doch auch nett zu Ihnen!&rdquo;<br>\nLuise Neumann-Cosel schweigt, f&uuml;r den Moment zumindest. Aber es f&auml;llt ihr schwer, zusehends. Sie arbeitet als Kampagnenleiterin f&uuml;r eine Organisation namens &ldquo;Campact&rdquo;, ist einer der Menschen, die von der Autoindustrie viel mehr Einsatz fordern beim Klimaschutz. &ldquo;Kann man Ihnen &uuml;berhaupt glauben bei den Grenzwerten?&rdquo;, wird sie an diesem Abend noch in die Debatte werfen. Da schwingt der Dieselskandal mit, ein gro&szlig;es Misstrauen. Es wird auch nach diesem ungew&ouml;hnlichen Streitgespr&auml;ch nicht ausger&auml;umt sein.<br>\nUnd die Unsicherheit bei den Automanagern auch nicht. Die deutsche Autobranche, das war lange eine Sache der Breitbeinigen mit &uuml;bergro&szlig;em Selbstbewusstsein. Gr&ouml;&szlig;er, schneller, st&auml;rker, so lief das &uuml;ber Jahrzehnte. Auf ihrer eigenen Leistungsschau, der IAA in Frankfurt, war das immer wieder abzulesen. Vor 25 Jahren hie&szlig; das Motto, ganz schlicht: &ldquo;Auto. Echt gut.&rdquo; Wenn damals ein paar Umweltsch&uuml;tzer mit Pappschildern vor den Toren standen, lachten die Wirtschaftsm&auml;chtigen drinnen h&ouml;chstens. Dann kam der Dieselskandal, dann kam die Europ&auml;ische Union mit ihren h&auml;rteren Abgasregeln, dann kamen Greta Thunberg und Fridays for Future.<br>\nUnd jetzt ist die ohnedies angeschlagene einstige Vorzeigeindustrie unter Druck wie nie. Die IAA in diesem Jahr wird begleitet von Protesten, wie sie im Autoland unbekannt waren bislang. F&uuml;r den Samstag in einer Woche ist eine Gro&szlig;demo angek&uuml;ndigt, das Motto: Aussteigen. Eine Initiative namens &ldquo;Sand im Getriebe&rdquo; will am Tag darauf verhindern, dass &uuml;berhaupt Besucher auf die Messe kommen und den Lamborghinis &uuml;ber die Kotfl&uuml;gel streicheln: Sitzblockaden wird es wohl geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/automobilindustrie-deutschlands-automanager-haben-angst-vor-umweltschuetzern-1.4590364\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Teufel tr&auml;gt &Ouml;ko<\/strong><br>\nWenn die Klimawende alternativlos ist, was bleibt uns dann? Kommt die Freiheit an ihr Ende?<br>\nZu den vielen Merkw&uuml;rdigkeiten, die die Klimadebatte hervorbringt, geh&ouml;rt die Rolle jener Politiker, Journalisten und Intellektuellen, die unter dem Markennamen des Konservativen bekannt geworden sind. Konservative, dies nur zur Erinnerung, zeichnete es aus, dass sie der liberalen Freiheit stets skeptisch gegen&uuml;berstanden, mal aus guten, mal aus weniger guten Gr&uuml;nden. Gegen den Hochmut der ungebundenen Freiheit beharrten Konservative auf dem Wert des Gegebenen und der W&uuml;rde des &Uuml;berlieferten, kurz auf all dem, was Menschen nicht gemacht, sondern was sie in der Welt vorgefunden haben.<br>\nBeim Streit ums Klima scheinen sich die Fronten verkehrt zu haben. In tiefer Sorge um die Freiheit blicken viele konservative Geister auf gr&uuml;ne Politiker, sie warnen vor Bu&szlig;- und Wanderpredigern, vor klimareligi&ouml;sen Selbsterl&ouml;sern und Menschen, die es genie&szlig;en, das Genie&szlig;en zu verbieten. Gr&uuml;n, so f&uuml;rchten sie, ist das Ende des frei fliegenden B&uuml;rgers und das Ende der Freiheit &uuml;berhaupt. Der Meinungskorridor, so befand dieser Tage der Schriftsteller Bernhard Schlink, sei ohnehin so eng wie noch nie. Was d&uuml;rfe man unter der Moralkeule k&uuml;nftig &uuml;berhaupt noch sagen?<br>\nWarum etliche Konservative bei Gr&uuml;n rotsehen, ist nicht schwer zu sagen: Sie hegen den Verdacht, dass Gr&uuml;n eine Tarnfarbe ist. Die &ouml;kologisch Bewegten erscheinen ihnen als Wechselbalg des ewigen Linken; tief im Herzen des neuen Natursch&uuml;tzers lauert der alte Revolution&auml;r &ndash; der Teufel tr&auml;gt &Ouml;ko. Und ist das trojanische Pferd der Gr&uuml;nen erst einmal hinter die Mauern der Macht gelangt, w&uuml;rden ihm nicht nur Robert Habeck und Annalena Baerbock entsteigen, sondern brandgef&auml;hrliche Sozialisten wie Kevin K&uuml;hnert, vor dem J&uuml;rgen Kaube, der Mitherausgeber der FAZ, in einem Extra-Leitartikel doch sehr warnen musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/37\/klimawandel-konservatismus-forschung-natur-freiheit\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Den Ausverkauf stoppen<\/strong><br>\nDer Einstieg schwerreicher Erben der Discounterdynastie Aldi in einen Agrarbetrieb ist ein Weckruf. Er zeigt exemplarisch, dass immer mehr landwirtschaftliche Unternehmen bei gro&szlig;en Investoren landen, die fernab der H&ouml;fe wohnen. Das betrifft vor allem Ostdeutschland mit seinen traditionell sehr gro&szlig;en Betrieben. Denn ein Konzern wie der weltgr&ouml;&szlig;te R&uuml;ckversicherer Munich Re, der M&ouml;belhaus-Clan Steinhoff oder die Pharmaerben Merckle (Ratiopharm) wollen nicht ein paar Hunderttausend Euro anlegen, sondern Millionen.<br>\nF&uuml;r diese Reichen sind Agrarbetriebe vor allem wegen der Landwirtschaftssubventionen attraktiv. Die Europ&auml;ische Union vergibt diese EU-weit rund 58 Milliarden Euro pro Jahr bisher vor allem in Form von &bdquo;Direktzahlungen&ldquo;, die die Landwirte einfach pro Hektar bekommen. Wer also viel Land hat, bekommt auch besonders viel Geld vom Staat. Dieses viel kritisierte System garantiert Investoren wie den Aldi-Erben eine sichere Rendite, die wegen der andauernden Niedrig-Zins-Phase h&ouml;her ist als die jeder einigerma&szlig;en sicheren Anleihe auf dem Kapitalmarkt.<br>\nEigentlich soll dieses Staatsgeld l&auml;ndliche Regionen etwa in Mecklenburg oder Sachsen-Anhalt st&auml;rken. Doch immer mehr Eigent&uuml;mer der Agrarbetriebe dort leben in Starnberg, Hamburg oder Hannover. Deshalb flie&szlig;t immer mehr dieser Subventionen anstatt in die wirtschaftlich schwachen Regionen im Osten in den wohlhabenderen Westen. An Leute, die es eh nicht brauchen, weil sie ja schon auf Millionen oder Milliarden &ndash; oft nur geerbt &ndash; sitzen.<br>\nDiese Umverteilung von Ost nach West, von Arm zu Reich, nehmen viele Leute in den D&ouml;rfern wahr. Das tr&auml;gt zu dem weit verbreiteten Gef&uuml;hl bei, abgeh&auml;ngt zu sein und dem Eindruck, dass die Reichen immer reicher werden. Auch das speist den Unmut, von dem die AfD profitieren kann. Landgrabbing ist also auch eine Gefahr f&uuml;r unsere tolerante Gesellschaft.<br>\nDeshalb sollten die seit der F&ouml;deralismusreform zust&auml;ndigen L&auml;nder endlich Gesetze verabschieden, um Verk&auml;ufe von Agrarbetrieben an &uuml;berregionale Gro&szlig;investoren verbieten zu k&ouml;nnen. Bisher d&uuml;rfen die Beh&ouml;rden nur den Verkauf von Agrarland untersagen.<br>\nEs gab zum Beispiel in Sachsen-Anhalt einen Gesetzentwurf in diese Richtung. Doch ausgerechnet der Bauernverband hat ihn verhindert. Schlie&szlig;lich sitzen in seinen Reihen Profiteure des Ausverkaufs. Die Regierungsfraktionen zum Beispiel in Magdeburg oder Potsdam sollten den Schneid haben, sich &uuml;ber so ein Veto hinwegzusetzen. Schlie&szlig;lich sind sie vom Volk, nicht von einer egoistischen Lobbygruppe gew&auml;hlt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Landgrabbing-in-Deutschland\/!5620993\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Weniger Fettleibigkeit, weniger Diabetes&ldquo;<\/strong><br>\nSoftdrinks enthalten viel Zucker und verursachen Fettleibigkeit und Diabetes. Um die Verbraucher besser zu sch&uuml;tzen, erheben &uuml;ber 30 L&auml;nder eine Steuer auf zuckerhaltige Getr&auml;nke. Man sollte die Zuckermenge besteuern, sagte die Verhaltensbiologin Anna Grummon im Dlf.<br>\nChristiane Knoll: Manchmal ist es von Vorteil, wenn eine Nation sp&auml;t dran ist. Dann kann sie mit Abstand auf die Erfahrungen anderswo blicken, und gleich ein richtig gutes Gesetz auf den Weg bringen. Die Zuckersteuer w&auml;re so ein Fall. Gut 30 L&auml;nder besteuern s&uuml;&szlig;e Getr&auml;nke bereits, aber wie eine Studie heute im Fachmagazin Science durchrechnet, k&ouml;nnte eine Zuckersteuer die Gesellschaft noch viel effektiver vor &Uuml;bergewicht und Diabetes sch&uuml;tzen. Eine der Autorinnen ist die Verhaltensbiologin Anna Grummon von der Harvard Chan School of Public Health in Boston. Ich habe sie vorhin gefragt: Warum werden Zuckersteuern aktuell nur auf Getr&auml;nke erhoben und nicht auch f&uuml;r Schokolade?<br>\nAnna Grummon: Da gibt es zwei wesentliche Gr&uuml;nde. Einmal denken wir, dass Zucker in fl&uuml;ssiger Form mehr Schaden anrichtet als zum Beispiel in Keksen oder Kuchen, weil er jeweils anders im K&ouml;rper verwertet wird. Der zweite Grund ist, dass Limonaden oder Fruchtdrinks kaum gute Inhaltsstoffe enthalten. Deshalb ist es f&uuml;r Politiker und Entscheider einfach, Argumente gegen Softdrinks zu finden, wenn sie gegen den Zuckerkonsum vorgehen wollen.<br>\nKnoll: Die meisten L&auml;nder besteuern nach Fl&uuml;ssigkeitsmenge. Sie sagen aber jetzt: Das ist bei weitem nicht die beste Wahl. Wie kommen Sie zu dem Schluss?<br>\nGrummon: Die meisten L&auml;nder besteuern mit einem Cent pro Unze oder einem Euro pro Liter. Solche Steuern sind besser als gar keine Steuer. Aber nach dem Zuckergehalt zu besteuern, w&auml;re besser. Der Grund ist: Die Getr&auml;nke varriieren sehr stark in ihrem Zuckergehalt. Manche Limo ist deutlich s&uuml;&szlig;er als Eistee zum Beispiel. Wenn Sie das nach Volumen gleich besteuern, dann motivieren Sie den Verbraucher nicht, vom s&uuml;&szlig;en zum weniger s&uuml;&szlig;en Getr&auml;nk zu wechseln. Wenn Sie dagegen den Zucker direkt besteuern, schaffen Sie das vielleicht, was besser f&uuml;r die Gesundheit w&auml;re.<br>\nKnoll: K&ouml;nnen Sie den Gewinn beziffern?<br>\nGrummon: Ja, unsere Berechnungen ergeben, dass Besteuern nach Zuckergehalt um 30 Prozent mehr Effekt f&uuml;r die Gesundheit liefern k&ouml;nnte als eine Besteuerung nach Volumen: 30 Prozent weniger Fettleibigkeit, 30 Prozent weniger Diabetes, aber auch 30 Prozent Zuwachs bei der &ouml;konomischen Effizienz. Das sind also Durchschnittswerte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/diskussion-um-zuckersteuer-weniger-fettleibigkeit-weniger.676.de.html?dram:article_id=458219\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Khashoggi-Mord, war da was? Bundesregierung macht &bdquo;Business as usual&ldquo; mit Saudi-Arabien<\/strong><br>\nVor etwas weniger als einem Jahr hat der Mord an dem Journalisten Khashoggi in einem saudischen Konsulat in der T&uuml;rkei Schlagzeilen gemacht. Nachdem sie zun&auml;chst Emp&ouml;rung geheuchelt hat, gilt f&uuml;r die Bundesregierung nun wieder &bdquo;Business as usual&ldquo; mit Saudi-Arabien. Und in den Medien st&ouml;rt sich niemand daran.<br>\nWenn irgendwo auf der Welt Journalisten etwas zust&ouml;&szlig;t, sorgt das v&ouml;llig zu Recht f&uuml;r Emp&ouml;rung bei Politik und Medien in Deutschland. Vor allem, wenn es um Russland oder China geht. Im letzten Oktober stand man daher vor dem Problem, wegen der Ermordung des saudischen Journalisten Khashoggi im saudischen Konsulat in der T&uuml;rkei Emp&ouml;rung heucheln zu m&uuml;ssen, aber gleichzeitig den &bdquo;Freund und Partner&ldquo; Saudi-Arabien nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig zu ver&auml;rgern.<br>\nDas wurde elegant gel&ouml;st: Medienwirksam wurde Best&uuml;rzung geheuchelt und die milit&auml;rische Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien offiziell eingestellt. Das betraf in erster Linie Waffenlieferungen und Ausbildungsmissionen der deutschen Polizei in Saudi-Arabien. Das Schl&uuml;sselwort ist &bdquo;offiziell&ldquo;, denn tats&auml;chlich wurden fr&ouml;hlich weiter Waffen an Saudi-Arabien geliefert, obwohl es nicht nur den Journalisten kaltbl&uuml;tig ermordet hatte, sondern auch noch einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg im Jemen f&uuml;hrt, bei dem viele Zivilisten sterben. Eigentlich liefert Deutschland ja keine Waffen in Krisenregionen.<br>\nEigentlich, es sei denn, es betrifft den &bdquo;Freund und Partner&ldquo; Saudi-Arabien.<br>\nUnd man stellt sich in Berlin auch gerne dumm. K&uuml;rzlich war es sogar dem Spiegel zu viel, wie die Bundesregierung sich aus der Sache herauswinden will und es erschien dort ein Bericht, der kritisierte, dass die Bundesregierung angeblich nicht einmal wei&szlig;, welche L&auml;nder an dem Krieg im Jemen beteiligt sind. Und da sie es nicht wei&szlig;, liefert sie eben weiterhin Waffen an die L&auml;nder.<br>\nDie Bundesregierung wei&szlig; ohnehin wohl nur das, was sie wissen will. Nachdem die USA k&uuml;rzlich in Syrien bei einem Bombenangriff mindestens 40 Menschen get&ouml;tet haben und man das in allen Medien und auf den Internetseiten der US-Regierung lesen konnte, hatte die Bundesregierung dazu angeblich auch keine Informationen und konnte daher auch nicht sagen, welche Meinung sie &uuml;ber diesem US-Angriff hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/khashoggi-mord-war-da-was-bundesregierung-macht-business-as-usual-mit-saudi-arabien\/amp\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> mein Name ist Hase&hellip;Es ist ein Trauerspiel, jedes Mal ansehen zu m&uuml;ssen, wie Herr Seibert und Co. sich drehen und winden, um nur ja keine Aussage machen zu m&uuml;ssen. Der Erkenntniswert der BPK ist jedes Mal Null.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Europ&auml;isches Parlament sollte von der Leyens Kommissionsvorschlag ablehnen<\/strong><br>\n&bdquo;Das Europ&auml;ische Parlament sollte die Chance nutzen und von der Leyens Kommissionsvorschlag ablehnen&ldquo;, erkl&auml;rt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der heute pr&auml;sentierten Liste der designierten Mitglieder der neuen EU-Kommission. Hunko weiter:<br>\n&bdquo;Von der Leyen als Kommissionspr&auml;sidentin ist schon ein Problem f&uuml;r sich. Sie steht f&uuml;r forcierte Aufr&uuml;stung und Konfrontation mit Russland. Aber auch die Liste der designierten Kommissarinnen und Kommissare ist fragw&uuml;rdig.<br>\nIch teile die breit ge&auml;u&szlig;erte Kritik an L&aacute;szl&oacute; Tr&oacute;cs&aacute;nyi, der als Justizminister in Ungarn f&uuml;r v&ouml;llig inakzeptable Justizreformen verantwortlich war. Aber auch der spanische Au&szlig;enminister Josep Borrell ist untragbar. Der designierte EU-Au&szlig;enbeauftragte ist mit seinem undiplomatischen Auftreten f&uuml;r den Posten v&ouml;llig ungeeignet und k&ouml;nnte Konflikte versch&auml;rfen. Russland hat er als &sbquo;alten Feind&lsquo; und &sbquo;Bedrohung&lsquo; bezeichnet und sein Umgang mit dem Konflikt um Katalonien zeugt von einem mangelhaften Demokratieverst&auml;ndnis.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/europaeisches-parlament-sollte-von-der-leyens-kommissionsvorschlag-ablehnen\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der erste Karibikeinsatz der Bundeswehr<\/strong><br>\nDie Bundeswehr startet ihren ersten Einsatz in der Karibik &ndash; als &ldquo;Hilfseinsatz&rdquo; auf den Bahamas. Der Inselstaat ist von dem Hurrikan &ldquo;Dorian&rdquo; katastrophal verw&uuml;stet worden; zahlreiche Todesopfer sind zu beklagen. Gemeinsam mit Soldaten aus den Niederlanden und weiteren NATO-Staaten sollen deutsche Milit&auml;rs dazu beitragen, die Sch&auml;den zu bew&auml;ltigen. Der Einsatz reiht sich ein in die ohnehin seit geraumer Zeit verst&auml;rkten deutschen Aktivit&auml;ten in der Region. Nach ersten Einflussbem&uuml;hungen unmittelbar im Anschluss an die Unabh&auml;ngigkeit der Bahamas von Gro&szlig;britannien im Jahr 1973 ist f&uuml;r die Bundesrepublik vor allem der Finanz- und der Tourismussektor des Inselstaates wichtig geworden. Parallel dazu ist in den vergangenen Jahren der britische und insbesondere der US-amerikanische Einfluss in der Region gesunken. Im Gegenzug konnte die Volksrepublik China ihre Stellung ausbauen. Dem Einfluss Beijings wirkt Berlin mit seiner Bet&auml;tigung in der Region entgegen, auch mit dem neuen &ldquo;Hilfseinsatz&rdquo;, der in erkl&auml;rter Konkurrenz zur Katastrophenhilfe Chinas steht.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Hilfe&rdquo; als Einflussinstrument<br>\nVor dem Hintergrund der verst&auml;rkten chinesischen Aktivit&auml;ten kommt es derzeit zu einem Einflusskampf verschiedener Gro&szlig;m&auml;chte bei der Katastrophenhilfe auf den Bahamas, die von dem Hurrikan &ldquo;Dorian&rdquo; verw&uuml;stet wurden&hellip;Der nicht n&auml;her belegte Verdacht l&auml;sst erahnen, dass westliche &ldquo;Hilfseins&auml;tze&rdquo; ihrerseits nicht von uneigenn&uuml;tzigen Motiven getrieben werden. Washington d&uuml;rfte, um China auszubooten, sicherlich deutsche Aktivit&auml;ten auf den Bahamas favorisieren. Die Bundesregierung tr&auml;gt dem Rechnung &ndash; und st&auml;rkt damit zugleich ihre eigene Position im unmittelbaren regionalen Umfeld der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8040\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>9\/11: Studie deutet auf Sprengung des dritten Turms<\/strong><br>\nForscher der Universit&auml;t Alaska Fairbanks haben den Zusammenbruch von World Trade Center 7 untersucht und schlie&szlig;en Feuer als Einsturzursache aus<br>\nIn dem vergangene Woche ver&ouml;ffentlichten Abschlussbericht ihrer vier Jahre dauernden Untersuchung erkl&auml;ren die promovierten Bauingenieure Leroy Hulsey, Zhili Quan und Feng Xiao, der Einsturz von World Trade Center 7 am 11. September 2001 sei aufgrund eines &ldquo;nahezu gleichzeitigen Versagens jeder S&auml;ule des Geb&auml;udes&rdquo; erfolgt und &ldquo;nicht durch Feuer&rdquo;.<br>\nSie st&uuml;tzen sich dabei auf eine neue Computersimulation, die die thermische Wirkung auf die Stahlkonstruktion im Detail nachbildet. Der 126-seitige Bericht wurde am 3. September an der Universit&auml;t Alaska Fairbanks (UAF) &ouml;ffentlich vorgestellt. Die gro&szlig;en Medien berichten bislang nicht.<br>\nDie Ergebnisse stehen im Widerspruch zur offiziellen Untersuchung der Regierungsbeh&ouml;rde NIST (National Institute of Standards and Technology) aus dem Jahr 2008, in der, ebenfalls auf Grundlage einer Computersimulation, erkl&auml;rt worden war, der 186 Meter hohe Wolkenkratzer sei durch B&uuml;robr&auml;nde in sich zusammen gefallen, indem Stahltr&auml;ger sich durch Feuer verformt h&auml;tten, wodurch die einzelnen Etagen nacheinander eingest&uuml;rzt w&auml;ren. ZDF und BBC hatten damals in einer aufw&auml;ndig gemeinsam produzierten Dokumentation zu WTC 7 res&uuml;miert: &ldquo;Offiziell ist das letzte gro&szlig;e R&auml;tsel des 11. September nun gel&ouml;st.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Die der Untersuchung zugrunde liegenden Rohdaten sollen bis Ende September auf der Projektwebseite der Universit&auml;t Alaska ver&ouml;ffentlicht werden. Bis zum 1. November werden dar&uuml;ber hinaus fachliche Einsch&auml;tzungen zur Studie gesammelt, die in einem Ende des Jahres zu ver&ouml;ffentlichenden finalen Abschlussbericht einflie&szlig;en sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/9-11-Studie-deutet-auf-Sprengung-des-dritten-Turms-4518328.html\">Heise<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Es geht hier um vors&auml;tzlichen Mord an dreitausend Menschen, die an diesem Tag in NY gestorben sind und es geht darum, wer daf&uuml;r die Verantwortung tr&auml;gt. Es war eines der gr&ouml;&szlig;ten Verbrechen, das je in den USA begangen wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Terroranschlag und der Zusammensturz der B&uuml;rot&uuml;rme in Manhattan am 11. Sept. 2001 war der Anlass f&uuml;r alle von den USA seither angezettelten &bdquo;Kriege gegen den Terrorismus&ldquo;. Auf der Basis von 9\/11 wurde eine neue Doktrin f&uuml;r Pr&auml;ventivkriege entwickelt.<\/em><\/p>\n<p><em>Ganze L&auml;nder liegen f&uuml;r den Krieg gegen den Terrorismus in Schutt und Asche. Mit Millionen von Toten und Fl&uuml;chtlingen. Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Die Fl&uuml;chtlinge sind unterwegs aus allen L&auml;ndern, meistens aber aus dem Nahen Osten. Viele davon kommen nach Westeuropa, viel nach Deutschland. Die &Uuml;berlebenden der Kriege gegen den Terrorismus werden zunehmend radikalisiert, die Gewaltspirale rotiert immer schneller.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn es stimmt, was viele bisher als Verschw&ouml;rungstheoretiker diffamierte Spezialisten seit Langem behaupten, wenn die Anschl&auml;ge ein Insiderjob, ausgef&uuml;hrt im Auftrag oder mit Wissen der US Regierung waren, dann ist auch die Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Krieg gegen den Terrorismus eine L&uuml;ge, von deren Legitimation im Sinne des V&ouml;lkerrechts mal ganz abgesehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn es sich herausstellt, dass dieses Verbrechen im Auftrag der US-Regierung, oder zumindest mit deren Wissen, begangen wurde, dann m&uuml;ssen wir daraus epochale politische Schlussfolgerungen nicht nur in der Au&szlig;enpolitik, sondern auch in der Innenpolitik ziehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Netanyahu will bei Wahlsieg Jordantal annektieren &ndash; und erntet heftige Kritik<\/strong><br>\nAm 17. September w&auml;hlt Israel &ndash; und Ministerpr&auml;sident Netanyahu sorgt mit seinem j&uuml;ngsten &ldquo;Wahlversprechen&rdquo; f&uuml;r Emp&ouml;rung: Er k&uuml;ndigte an, im Falle eines Sieges das Jordantal im Westjordanland zu annektieren&hellip;<br>\nDas Jordantal macht rund ein Drittel des seit 1967 von Israel besetzten Pal&auml;stinensergebiets aus. Israel betrachtet es als wichtige Verteidigungsbarriere; rechtsgerichtete Politiker betonten schon in der Vergangenheit, sie w&uuml;rden niemals auf das Gebiet verzichten.<br>\nNetanyahu erkl&auml;rte am Dienstag, er wolle lediglich alle j&uuml;dischen Siedlungen im Jordantal sowie das &ldquo;n&ouml;rdliche Tote Meer&rdquo; annektieren &ndash; pal&auml;stinensische Orte wie etwa Jericho blieben davon unber&uuml;hrt. Allerdings entsprechen die genannten Siedlungen etwa 90 Prozent des Gebiets.<br>\nErneut bekr&auml;ftigte Netanyahu zudem seinen Vorsatz, sich f&uuml;r eine Annexion der j&uuml;dischen Siedlungsgebiete in anderen Teilen des Westjordanlands einzusetzen. Der von US-Pr&auml;sident Donald Trump seit Langem angek&uuml;ndigte Nahost-Friedensplan sei eine &ldquo;einmalige und historische Gelegenheit, unsere Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber unsere Siedlungen in Jud&auml;a und Samaria sowie &uuml;ber andere f&uuml;r unsere Sicherheit, unser Erbe und unsere Zukunft wichtige Orte anzuwenden&rdquo;, sagte er.<br>\nDie Reaktionen auf Netanyahus &ldquo;Wahlversprechen<br>\nIn den Siedlungen im besetzten Westjordanland und in dem von Israel annektierten Ost-Jerusalem leben mehr als 600.000 Israelis &ndash; neben drei Millionen Pal&auml;stinensern. Die Uno betrachtet die Siedlungen als illegal. Uno-Sprecher St&eacute;phane Dujarric erkl&auml;rte am Dienstag, jegliche Entscheidung Israels, dem Westjordanland seine Verwaltung, Gesetze und Rechtsprechung &ldquo;aufzuzwingen&rdquo;, werde international keinen Bestand haben.<br>\nSollte Netanyahu die Ank&uuml;ndigungen nach einer Wiederwahl tats&auml;chlich umsetzen, w&uuml;rde das aus Sicht der Pal&auml;stinenser nicht nur das Ende einer m&ouml;glichen Zwei-Staaten-L&ouml;sung bedeuten. Netanyahus Pl&auml;ne zerst&ouml;rten auch &ldquo;alle Aussichten auf einen Frieden&rdquo;, sagte Pal&auml;stinenservertreterin Hanan Aschrawi der Nachrichtenagentur AFP. Die Pl&auml;ne lie&szlig;en den Pal&auml;stinensern nur noch die Kontrolle &uuml;ber einige St&auml;dte, Pal&auml;stina w&uuml;rde &ldquo;ausradiert&rdquo;, sagte Aschrawi.<br>\nDie Au&szlig;enminister der Arabischen Liga kritisierten die Pl&auml;ne Netanyahus als sch&auml;dlich f&uuml;r den Friedensprozess zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern. Der pal&auml;stinensische Chefunterh&auml;ndler Saeb Erekat bezeichnete Netanyahus geplantes Vorgehen als ein Kriegsverbrechen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/benjamin-netanyahu-will-jordantal-annektieren-saudi-arabien-verurteilt-plan-a-1286184.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>BIP Aktuell #83: Israel &ndash; rechtsfreier Raum?<\/strong><br>\nKommentar von Norman Paech<br>\n(&hellip;) DPA berichtete, aber in den gro&szlig;en Medien fand es keine Erw&auml;hnung. Am Montag d. 2. September 2019 wies der Internationale Strafgerichtshof  (IStGH) in Den Haag seine Chefankl&auml;gerin Fatou Bensouda an, noch einmal den t&ouml;dlichen &Uuml;berfall der israelischen Armee auf die Mavi Marmara der &bdquo;Free-Gaza-Flotilla&ldquo; am 31. Mai 2010 zu untersuchen und gegebenenfalls Anklage zu erheben. Es ist bereits das zweite Mal, dass sie diese Weisung erhielt, und es muss ihr eine heftige Debatte im Gericht vorangegangen sein. Die Entscheidung der Kammer erging mit f&uuml;nf zu zwei Stimmen, und der Vorsitzende Richter Solomy Balungi Bossa stellte der Ankl&auml;gerin eine Frist, bis zum 2. Dezember 2019 ihre Entscheidung zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nBei dem Angriff der israelischen Armee starben 9 Menschen, ein weiterer verstarb sp&auml;ter, 45 wurden zum Teil schwer verletzt. Acht Schiffe mit knapp 700 Passagieren aus 36 L&auml;ndern waren an dem Versuch beteiligt, die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Sie hatten ca. 10.000 t Hilfsg&uuml;ter f&uuml;r Gaza an Bord. Sie wurden alle gezwungen, den israelischen Hafen Ashdod anzulaufen. Die Waren wurden gel&ouml;scht, und bei der Untersuchung wurden entgegen einem immer wieder aufkommenden Ger&uuml;cht keine Waffen gefunden&hellip;<br>\nEs spricht nicht nur f&uuml;r die Hartn&auml;ckigkeit der Richter, sondern auch f&uuml;r eine unabweisbare Vermutung der Strafbarkeit des israelischen Angriffs, dass sie nunmehr zum zweiten Mal ihre Chefankl&auml;gerin auffordern, den Fall erneut zu untersuchen. Die Richter hielten mit ihrer Kritik nicht zur&uuml;ck: Die ungl&uuml;ckliche Sprache, die die Ankl&auml;gerin gew&auml;hlt habe, um ihren Widerspruch auszudr&uuml;cken zeige, wie schlecht sie dar&uuml;ber informiert sei, was von ihr verlangt werde. Doch betonten sie auch, dass die letzte Entscheidung &uuml;ber eine Anklageerhebung bei der Ankl&auml;gerin liege.<br>\nObwohl Israel nicht Mitglied des IStGH ist, k&ouml;nnen seine Staatsangeh&ouml;rigen dennoch angeklagt und gegebenenfalls verurteilt werden. 2015 hat der Gerichtshof z. B. vorl&auml;ufige Untersuchungen wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach dem israelischen Krieg gegen Gaza 2014 eingeleitet, die ebenfalls noch nicht zum Abschluss gekommen sind. Und so stehen auch jetzt wieder schwere Vorw&uuml;rfe wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Raum. Denn die t&ouml;dlichen Angriffe geschahen in internationalen Gew&auml;ssern und richteten sich eindeutig gegen Zivilpersonen und zivile Schiffe, die nach den Genfer Konventionen absolut gesch&uuml;tzt sind&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bibjetzt.wordpress.com\/\">BIP<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-54725","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54725","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54725"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54725\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54727,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54725\/revisions\/54727"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54725"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54725"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54725"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}