{"id":54751,"date":"2019-09-11T14:24:35","date_gmt":"2019-09-11T12:24:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54751"},"modified":"2019-09-11T16:18:57","modified_gmt":"2019-09-11T14:18:57","slug":"afghanistan-911-amnesie-oder-der-endlose-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54751","title":{"rendered":"Afghanistan \u2013 9\/11 \u2013 Amnesie oder Der endlose Krieg"},"content":{"rendered":"<p>Seit fast zwei Jahrzehnten herrscht Krieg in Afghanistan. Ein Krieg, der &ndash; so hei&szlig;t es in den Hauptst&auml;dten der westlichen Staatengemeinschaft &ndash;  gef&uuml;hrt wird im Namen von &bdquo;Freiheit und Demokratie&ldquo;. Der Einsatz der Bundeswehr wurde auch mit dem Argument begr&uuml;ndet, am Hindukusch werde &bdquo;unsere Sicherheit&ldquo; verteidigt. Es spricht aber &ndash; im Gegenteil &ndash; Vieles daf&uuml;r, dass dieser Krieg die Welt unsicherer gemacht hat. Von <strong>Rainer Werning<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEine Notiz vorab. Theodor Fontane verfasste bereits Jahre nach dem ersten anglo-afghanischen Krieg im Fr&uuml;hjahr 1842 eine aufr&uuml;ttelnde Ballade mit dem Titel &bdquo;Das Trauerspiel von Afghanistan.&ldquo; Darin lauten zwei Strophen wie folgt: &bdquo;Zersprengt ist unser ganzes Heer, was lebt, irrt drau&szlig;en in Nacht umher, mir hat ein Gott die Rettung geg&ouml;nnt, seht zu, ob den Rest ihr retten k&ouml;nnt.&ldquo; Und: &bdquo;Die h&ouml;ren sollen, sie h&ouml;ren nicht mehr, vernichtet ist das ganze Heer, mit dreizehntausend der Zug begann, einer kam heim aus Afghanistan.&ldquo;<\/p><p>Unter der &Auml;gide von <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/ministerium\/geschichte-des-verteidigungsministeriums\/ehemalige-verteidigungsminister\">Verteidigungsminister Peter Struck<\/a> bekam die Bundeswehr im Mai 2003 neue Verteidigungspolitische Richtlinien (VPR). Die Kernaussage dieser Richtlinien hatte der SPD-Politiker bereits am 4. Dezember 2002 am Beispiel des Afghanistan-Einsatzes erl&auml;utert: &bdquo;Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.&ldquo;<\/p><p><strong>Im Namen von &bdquo;freedom &amp; democracy&ldquo;<\/strong><\/p><p>Seit nunmehr ann&auml;hernd zwei Dekaden (l&auml;nger als der Zweite Weltkrieg und der amerikanische Krieg in Vietnam zusammen) herrscht in Afghanistan Krieg. Ein Krieg, der &ndash; so hei&szlig;t es unisono in den Hauptst&auml;dten der westlichen Staatengemeinschaft &ndash; gef&uuml;hrt wird im Namen von &bdquo;freedom &amp; democracy&ldquo;. Auch f&uuml;r den Einsatz von Kontingenten der Bundeswehr wurde das Argument bem&uuml;ht, &bdquo;am Hindukusch&ldquo; werde &bdquo;unsere Sicherheit&ldquo; verteidigt. Was aber, wenn mit einem Scheitern der milit&auml;rischen Intervention am Hindukusch gleichzeitig die im Westen als hehres Ideal gesch&auml;tzte Sicherheit zu begraben w&auml;re?<\/p><p>Die bisherige Kriegsf&uuml;hrung der ISAF hat allen anderslautenden Einsch&auml;tzungen und Sch&ouml;nf&auml;rbereien zum Trotz demonstriert, dass am Hindukusch &ndash; von den &bdquo;Konfliktherden&ldquo; Irak, Syrien, Libyen und Jemen ganz zu schweigen &ndash; jene &bdquo;Probleme&ldquo; sukzessive vergr&ouml;&szlig;ert wurden, die dort eigentlich l&auml;ngst h&auml;tten gel&ouml;st werden sollen. In Afghanistan (und nicht nur dort) hat eine seit Jahren anhaltende Serie zynisch genannter &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; (erinnert sei nur an drohnenbekriegte Hochzeitsfeiern) erst dazu beigetragen, unkontrolliert &bdquo;Brutst&auml;tten des Terror(ismu)s&ldquo; zu n&auml;hren, zu deren Beseitigung der Gro&szlig;einsatz der ISAF befohlen wurde.<\/p><p>H&auml;tten die Milit&auml;rstrategen vor ihrem entfesselten Bombenkrieg auf intime Landeskenner geh&ouml;rt, h&auml;tten sie lernen k&ouml;nnen, dass Afghanistan als intakter Zentralstaat eine Fiktion ist. Es war und ist dies ein Land mit einer un&uuml;berschaubaren Vielzahl &ndash; sich mitunter heftig befehdender &ndash; Clangemeinschaften, deren F&uuml;hrer sich bestenfalls als Stammesf&uuml;hrer, schlimmstenfalls als drakonische Warlords auff&uuml;hr(t)en. Dem vom Westen lange hofierten Darling Hamid Karsai &ndash; durch Wahlbetrug an die Macht gehievt und mit korrupten (teils famili&auml;ren) Seilschaften verbandelt &ndash; war es missg&ouml;nnt, auch nur ann&auml;hernd f&uuml;r &bdquo;Ruhe und Ordnung&ldquo; zu sorgen. &Uuml;berdies ein Pr&auml;sident, der ohne eine Schar angeheuerter ausl&auml;ndischer Bodyguards nicht einmal die Toilette aufsuchen konnte.<\/p><p><strong>&bdquo;Das Trauerspiel von Afghanistan&ldquo;<\/strong><\/p><p>Ein Land, in dem noch heute etwa 67 Prozent der Bev&ouml;lkerung von der Landwirtschaft leben, brachte schon mehrmals in den letzten 180 Jahren Gro&szlig;m&auml;chte, die es besetzen wollten, in Bedr&auml;ngnis. Vieles deutet darauf hin, dass es der ISAF nicht anders ergeht als vor ihr britischen und sowjetischen Truppen. Und auch im Land der Denker und Dichter st&uuml;nde es Politikern gut an, sich des Erbes eines Theodor Fontane zu besinnen.<\/p><p>Zu seiner Zeit ging es um das &bdquo;Great Game&ldquo;, das &bdquo;Gro&szlig;e Spiel&ldquo;, in dem Briten und Russen um die Vormachtstellung in Zentralasien rangen. Mit katastrophalen Folgen f&uuml;r die Engl&auml;nder, von denen 1842 einzig ein junger Milit&auml;rarzt dem Gemetzel entging. Ihm war es gegl&uuml;ckt, sich auf einem Pferd bis ins heutige Dschalalabad (Jalalabad), etwa 150 Kilometer &ouml;stlich von Kabul entfernt, zu schleppen. Nicht besser erging es eineinhalb Jahrhunderte sp&auml;ter den Truppen der einst m&auml;chtigen Sowjetunion. Auch sie mussten sich Mitte Februar 1989 nach einem Jahrzehnt bitterer milit&auml;rischer R&uuml;ckschl&auml;ge aus Afghanistan schm&auml;hlich zur&uuml;ckziehen, wovon der letzte Kommandeur der Roten Armee, Generalleutnant Boris W. Gromow, ein bitteres Lied zu singen wusste.<\/p><p><strong>Generalamnesie<\/strong><\/p><p>Mit Beelzebub gegen den Teufel. Mit afghanischen &bdquo;Freiheitsk&auml;mpfern&ldquo; ein Jahrzehnt lang gegen die sowjetische Besatzung. Mit US-Truppen gegen eben diese &bdquo;Freiheitsk&auml;mpfer&ldquo;, da sie zwischenzeitlich zu verdammungsw&uuml;rdigen Terroristen &ndash; sprich: Taliban &ndash; mutiert waren. Und nochmals heftiger gegen die Taliban, weil diese Osama bin Laden und seine Recken der Al-Qaida als ideelle Gesamtterroristen in den Bergen Afghanistans Unterschlupf gew&auml;hrten.<\/p><p>Und seit nunmehr vier Jahren? Mit eben den Al-Qaida-Leuten in der Nach-bin Laden-&Auml;ra, in Syrien organisiert in der Al-Nusra-Front, gegen den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; (IS)? Kein Problem: Das jedenfalls lautete vor genau vier Jahren die Botschaft von David Petraeus, eines Mannes, der vor allem w&auml;hrend der achtj&auml;hrigen Amtszeit von US-Pr&auml;sident George W. Bush (Januar 2001 bis Januar 2009) eine glanzvolle Karriere hinlegte &ndash; vom &bdquo;Counterinsurgency&ldquo;-Strategen im Irak, &uuml;ber den Posten des ISAF-Kommandeurs in Afghanistan bis hin zum Direktor der CIA von 2011 bis 2012. In beiden genannten L&auml;ndern ist der Name Petraeus untrennbar verbunden mit der Ausweitung von Bombenangriffen der US-Luftwaffe, die jeweils einen hohen Blutzoll unter der Zivilbev&ouml;lkerung forderten.<\/p><p>Ex-General David Howell Petraeus wurde bis 2012 vor allem von den US-amerikanischen Leitmedien als Darling unter den Milit&auml;rs &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee gelobt. Bis er wegen einer Aff&auml;re mit Paula Broadwell, einer fr&uuml;heren Reserveoffizierin und Biographin des Generals, strauchelte. Petraeus hatte der Dame dar&uuml;ber hinaus Zugang zu vertraulichen Akten und E-Mails verschafft, was ihm nach einem Schuldeingest&auml;ndnis im April 2015 eine Geldstrafe von 100.000 Dollar und eine zweij&auml;hrige Haftstrafe auf Bew&auml;hrung einbrachte. Peanuts f&uuml;r den einstigen Viersternegeneral, der ohnehin seit Mai 2013 in der milliardenschweren Investmentfirma Kohlberg, Kravis Roberts &amp; Co. den dort f&uuml;r ihn ma&szlig;geschneiderten Job eines Vorsitzenden des KKR Global Institute innehatte.<\/p><p>Was man nicht alles tut, um den syrischen Pr&auml;sidenten Baschar Al-Assad in die Knie zu zwingen. Wer heute &uuml;ber &ndash; vornehmlich afghanische und syrische &ndash; Fl&uuml;chtlinge redet, darf &uuml;ber die Architekten dieser &bdquo;gescheiterten Staaten&ldquo; und die eigentlichen Schleuser nicht schweigen. Wer nach dem 11. September 2001 nach dreisten L&uuml;gen und Vertuschungen andere L&auml;nder mit staatsterroristischen Akten, mit Krieg, Verw&uuml;stung und uns&auml;glichem Leid &uuml;berzog, geh&ouml;rte eigentlich l&auml;ngst vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gestellt.<\/p><p>Stattdessen sitzen zahlreiche Verantwortliche dieser desastr&ouml;sen Politik nach wie vor an wichtigen Schalthebeln der Macht, re&uuml;ssier(t)en als Berater in R&uuml;stungskonzernen oder wie eben der einstige Vorzeigegeneral Petraeus als hochdotierte Experten in Wirtschaftsunternehmen. Man darf gespannt sein, welche Hydrak&ouml;pfe da noch erkoren werden, um alsbald mit dem IS gemeinsame Sache gegen den n&auml;chsten (noch unbenannten) Feind zu machen.<\/p><p><strong>&bdquo;Buchhalter des Todes&ldquo;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wir haben uns schrecklich geirrt. Und wir sind k&uuml;nftigen Generationen eine Erkl&auml;rung schuldig, warum das so war.&rdquo; Das schrieb vor Jahren kein Geringerer als Robert S. McNamara, der auf dem H&ouml;hepunkt des Vietnamkrieges (der in Vietnam selbst der &bdquo;Amerikanische Krieg&ldquo; genannt wird) sieben Jahre lang als US-amerikanischer Verteidigungsminister amtierte und dessen Memoiren &bdquo;Vietnam &ndash; Das Trauma einer Weltmacht&ldquo; auch seit 1996 in deutscher &Uuml;bersetzung vorliegen.<\/p><p>Er galt seinerzeit als &bdquo;Buchhalter des Todes&rdquo;, der den &bdquo;body count&rdquo; (&bdquo;Leichenz&auml;hlung&rdquo;) zum Gradmesser amerikanischer Kriegserfolge erhob. Dieses &bdquo;Missverst&auml;ndnis&ldquo; brachte &uuml;ber Vietnam, Laos und Kambodscha uns&auml;gliches Leid und kostete zudem fast 60.000 jungen Amerikanern ihr Leben. Was die bisherigen Konsequenzen und Kosten des endlosen &bdquo;Krieges gegen den Terror(ismus)&rdquo; betrifft, so gelangt das US-amerikanische Watson Institute for International and Public Affairs der Brown University u.a. zu folgenden Ergebnissen: 21 Millionen Afghanen, Iraker, Pakistanis und Syrer leben als Kriegs- und Binnenfl&uuml;chtlinge in Notunterk&uuml;nften.<\/p><p>170 Milliarden US-Dollar wandte Washington allein f&uuml;r Wiederaufbauma&szlig;nahmen in Afghanistan und Irak auf, wovon der Gro&szlig;teil f&uuml;r den Unterhalt f&uuml;r das &bdquo;Sicherheits&ldquo;personal verwandt wurde oder in dunklen Kan&auml;len durch Korruption und Betrug versickerte. Insgesamt betrugen die Kriegskosten allein in Afghanistan, Pakistan, Irak und Syrien bis dato knapp sechs Billionen Dollar. Die Folgekosten &ndash; darunter Zinsen f&uuml;r Kriegsanleihen &ndash; werden auf weitere zirka acht Billionen Dollar im Laufe der n&auml;chsten vier Dekaden beziffert. Seit 9\/11 f&uuml;hren allein die USA in 76 L&auml;ndern &bdquo;Antiterroroperationen&ldquo; und &bdquo;Counterinsurgency&ldquo;-Programme durch, deren Ende nicht absehbar ist.<\/p><p>Die kruden Vorl&auml;ufer der &bdquo;Counterinsurgengy&ldquo; wurden &uuml;brigens vor genau 120 Jahren entwickelt, als die USA in ihrer einstigen und einzigen Kolonie in Asien, den Philippinen (1898-1946), mit ihrem breitangelegten Programm des &bdquo;strategic hamletting&ldquo; einen Krieg entfesselten, der vor allem die Zivilbev&ouml;lkerung &bdquo;pazifizieren&ldquo; sollte. Ein seinerzeit ausgesprochener Gegner des Amerikanisch-Philippinischen Krieges war mit Mark Twain &uuml;brigens ein Mann, in dessen Biographien das letzte Jahrzehnt seines Lebens &ndash; n&auml;mlich von 1901 bis 1910 &ndash; geflissentlich verschwiegen wird, dass er w&auml;hrend dieser Zeit Vizepr&auml;sident der Anti-Imperialistischen Liga der Vereinigten Staaten von Amerika war.<\/p><p><strong>Aus der Geschichte lernen?<\/strong><\/p><p>Aus der Geschichte lie&szlig;e sich sehr wohl lernen. So mensch es nur wollte. Wer indes stets dem Milit&auml;rischen Vorrang vor dem Politischen und der Diplomatie einr&auml;umt, muss sich nicht &uuml;ber einen Haufen fauler Fr&uuml;chte bei der Ernte wundern. Eine Konfliktl&ouml;sung nach all den in Bombenstimmung angerichteten physischen wie psychischen &bdquo;Kratern&rdquo; erfordert als notwendige Vorbedingung einen Stopp der ISAF-Kampfhandlungen und die Einrichtung eines Runden Verhandlungstisches. Ob das eine hinreichende Bedingung f&uuml;r Deeskalation und dauerhaften Frieden ist, ist letztlich nur in Afghanistan und von seiner Bev&ouml;lkerung selbst zu entscheiden.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Quellen und weiterf&uuml;hrende Lekt&uuml;re\/Links<\/strong><\/p><p>Oliver Roy (2001): <em>Islam and Resistance in Afghanistan<\/em>. Cambridge<\/p><p>The Russian General Staff (2002): <em>The Soviet-Afghan War<\/em> (UT: How a Superpower Fought and Lost). Translated and edited by Lester W. Grau and Michael A. Gress. University Press of Kansas<\/p><p>Artemy M. Kalinovsky (2011): <em>A Long Goodbye &ndash; The Soviet Withdrawal from Afghanistan<\/em>. Harvard University Press<\/p><p>Jim Zwick (ed. &ndash; 1992): <em>Mark Twain&rsquo;s Weapons of Satire: Anti-Imperialist Writings on the Philippine-American War<\/em>. Syracuse University Press<\/p><p>Diese beiden Websites liefern hervorragende Hintergrundinformationen und -berichte zum Thema:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.afghanistan-analysts.org\/us-taleban-talks-an-imminent-agreement-without-peace\/\">afghanistan-analysts.org\/us-taleban-talks-an-imminent-agreement-without-peace\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/thruttig.wordpress.com\/2017\/02\/14\/heute-vor-28-jahren-abzug-der-letzten-sowjetischen-truppen-aus-afghanistan-eine-bilanz-sudasien-artikel\/\">thruttig.wordpress.com\/2017\/02\/14\/heute-vor-28-jahren-abzug-der-letzten-sowjetischen-truppen-aus-afghanistan-eine-bilanz-sudasien-artikel\/<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Das US-amerikanische Watson Institute for International and Public Affairs der Brown University in Providence, Rhode Island, befasst sich in seinem Costs-of-War-Projekt seit Jahren intensiv mit den Folgen der amerikanischen Kriegsf&uuml;hrung im Mittleren und Nahen Osten &ndash; siehe u.a. folgende Links:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/about\/CostsOfWar%20Overview%20March%202019.pdf\"><\/a><a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/about\/CostsOfWar%20Overview%20March%202019.pdf\">watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/about\/CostsOfWar%20Overview%20March%202019.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/papers\/summary\">watson.brown.edu\/costsofwar\/papers\/summary<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/\">watson.brown.edu\/costsofwar\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/papers\/2019\/March%202019%20Job%20Opportunity%20Cost%20of%20War.pdf\">watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/papers\/2019\/March%202019%20Job%20Opportunity%20Cost%20of%20War.pdf<\/a><\/li>\n<\/ul><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/2ec598884e524a01b5fbce9a84188a65\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><p>Titelbild: timsimages.u \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit fast zwei Jahrzehnten herrscht Krieg in Afghanistan. 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