{"id":54796,"date":"2019-09-13T08:34:05","date_gmt":"2019-09-13T06:34:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796"},"modified":"2019-09-13T08:34:05","modified_gmt":"2019-09-13T06:34:05","slug":"hinweise-des-tages-3450","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h01\">IAA: Probleme mit Kritik und demokratischem Diskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h02\">Bericht an Haushaltsausschuss &ndash; Bahn in Finanznot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h03\">ADFC zum Bundeshaushalt Verkehr: &bdquo;Fahrradminister&ldquo; geht nicht ohne Geld!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h04\">Oskar Lafontaine: Wiederherstellung eines existenzsichernden Sozialstaats ist das beste Mittel gegen das Erstarken des rechten Extremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h05\">No-Deal-Brexit: Britische Regierung gibt &ldquo;Yellowhammer&rdquo;-Dokument frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h06\">Europas ausgewachsenes Stockholm-Syndrom angesichts US-Mobbing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h07\">Trump ohne Bolton: Verunsicherung bleibt Devise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h08\">Verfolgungsfreie Gebiete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h09\">Pharmakonzerne steigen aus Antibiotika-Entwicklung aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h10\">Umstrittene IGeL-Leistungen: Darf&rsquo;s ein bisschen mehr sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h11\">Alles f&uuml;r die Katz: EuGH erkl&auml;rt deutsches Leistungsschutzrecht f&uuml;r unwirksam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h12\">Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h13\">In der Wohlstandsmitte entspringt ein skeptisches Bild der Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54796#h14\">Das Letzte: So saugt GRAF DRAGHILA unsere Konten leer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>IAA: Probleme mit Kritik und demokratischem Diskurs<\/strong><br>\nWie sehr die zur Zeit in Frankfurt stattfindende Internationale Automobil Ausstellung (IAA) in der Krise steckt, l&auml;sst sich vielleicht auch daran ermessen, dass die Veranstalter Oberb&uuml;rgermeister Peter Feldmann (SPD) ausgeladen haben. Von ihm wollte man sich lieber nicht begr&uuml;&szlig;en lassen, offenbar, weil man kritische Worte erwartete.<br>\nWie unter anderem die Hessenschau berichtet, habe der Frankfurter OB eigentlich wie in den Jahren zuvor auch am heutigen Donnerstag zur Er&ouml;ffnung der Messe f&uuml;r das gro&szlig;e Publikum sprechen sollen. Allerdings habe der Verband der Automobilindustrie (VDA) kurzfristig das Protokoll ge&auml;ndert. Der Verband behaupte aber, Feldmann nie als Redner vorgesehen zu haben. Frankfurt werde ja auch durch den hessischen Ministerpr&auml;sidenten Volker Bouffier (CDU) vertreten. Feldmann hat unterdessen seine nicht gehaltene Rede auf Facebook ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/IAA-Probleme-mit-Kritik-und-demokratischem-Diskurs-4521762.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: IAA-Er&ouml;ffnung Merkel stellt sich vor Autobauer<\/strong><br>\nKlimasch&uuml;tzer machen bei der IAA Front gegen die Autokonzerne. Kanzlerin Merkel zeigt sich unbeeindruckt und fordert eine engere Zusammenarbeit von Staat und Autobranche. Derweil gab der VDA den R&uuml;cktritt seines Pr&auml;sidenten Mattes bekannt.<br>\nAutoindustrie und Politik m&uuml;ssen nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel k&uuml;nftig enger zusammenzuarbeiten. Die Branche stecke in der gr&ouml;&szlig;ten Umbruchphase seit Entwicklung des Autos, sagte Merkel bei der Er&ouml;ffnung der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt und verwies auf Neuerungen wie autonomes Fahren oder neue Technologien wie Elektroantriebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/merkel-iaa-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Das Frau Merkel als Kanzlerin die Position der Automobilfabrikanten ergreift, ist nachvollziehbar. Wie soll die engere Zusammenarbeit aussehen? Mehr Subventionen, Steuererleichterungen, und mehr unentgeltliche wissenschaftliche Forschung an deutschen Universit&auml;ten und Hochschulen f&uuml;r die Industrie? Es kann nur gehofft werden, dass die Polizei bei eventuellen Blockaden gegen die FFF-Kids nicht vorgeht, wie gegen die Gegner beim G20 Gipfel in Hamburg.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bericht an Haushaltsausschuss &ndash; Bahn in Finanznot<\/strong><br>\nRechnungspr&uuml;fer schlagen Alarm: Bis Ende des Jahres fehlen der Bahn knapp drei Milliarden Euro, warnt der Bundesrechnungshof in einem Bericht, der dem ZDF exklusiv vorliegt.<br>\nIn einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags, der dem ZDF exklusiv vorliegt, findet der Rechnungshof deutliche Worte f&uuml;r die Lage der Deutschen Bahn. Die wirtschaftliche Entwicklung sei &ldquo;besorgniserregend&rdquo;, die &ldquo;Ertr&auml;ge erodieren weiter&rdquo;, warnen die Pr&uuml;fer.<br>\nBis Ende dieses Jahres gehen die Rechnungspr&uuml;fer von einer &ldquo;signifikanten Finanzierungsl&uuml;cke&rdquo; von fast drei Milliarden Euro aus. Das ist insofern brisant, weil die Bahn diese L&uuml;cke nicht einfach &uuml;ber neue Schulden abdecken kann. 2016 hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags eine Obergrenze f&uuml;r die Verschuldung der Bahn festgelegt. Schon zum 30. Juni dieses Jahres aber hatte die Bahn dem Bericht zufolge den Grenzwert f&uuml;r Ende 2019 &uuml;berschritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/bahn-in-finanznot-rechnungspruefer-schlagen-alarm-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>ADFC zum Bundeshaushalt Verkehr: &bdquo;Fahrradminister&ldquo; geht nicht ohne Geld!<\/strong><br>\nEntgegen anderslautender Ank&uuml;ndigungen plant Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer keine Erh&ouml;hung des Etats f&uuml;r Radinfrastruktur, sondern sogar eine Verknappung der Mittel. Der Fahrradclub ADFC ist emp&ouml;rt.<br>\nADFC-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Burkhard Stork sagt: &bdquo;Die von der Bundesregierung eingesetzte Verkehrskommission hat im Fr&uuml;hjahr im Konsens beschlossen, dass der Ausbau des Radverkehrs vom Bund kr&auml;ftig mit 900 Millionen Euro j&auml;hrlich zu f&ouml;rdern ist, um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Im Haushalt des Bundesverkehrsministeriums stehen gerade einmal 130 Millionen Euro. Wo ist der Rest? Ohne Unterst&uuml;tzung des Bundes bekommen die Kommunen die Verkehrswende nicht gestemmt!&ldquo;<br>\nDer erstmals im Haushalt 2019 vorgesehene Etat von 20 Millionen Euro, mit dem Modellprojekte &ndash; wie Fahrradbr&uuml;cken oder Fahrradparkh&auml;user &ndash; gef&ouml;rdert werden konnten, fehlt im Kabinettsentwurf f&uuml;r den Haushalt 2020 bereits wieder. Stork: &bdquo;Diesen Ausprobier-Etat wieder zur&uuml;ckzunehmen ist ein Fehler! Die Kommunen brauchen l&auml;ngerfristige Planungsperspektiven!&ldquo;<br>\nDie Bundesmittel f&uuml;r den Radverkehr lagen 2019 bei 150 Millionen Euro. Das Bundesverkehrsministerium hatte angek&uuml;ndigt, dass die Radverkehrsmittel nicht gek&uuml;rzt werden, sondern durch Mittel des Klimakabinetts (&bdquo;Energie- und Klimafonds&ldquo;) aufgestockt w&uuml;rden. Stork: &bdquo;Mit solch nebul&ouml;sen Ank&uuml;ndigungen kommen wir angesichts der dr&auml;ngenden Probleme bei Verkehr und Klima nicht weiter. Wir k&ouml;nnen den fahrradfreundlichen Umbau der St&auml;dte nicht auf &uuml;bermorgen verschieben!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.adfc.de\/pressemitteilung\/adfc-zum-bundeshaushalt-verkehr-fahrradminister-geht-nicht-ohne-geld\/\">ADFC<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Wiederherstellung eines existenzsichernden Sozialstaats ist das beste Mittel gegen das Erstarken des rechten Extremismus<\/strong><br>\nNachdem die Zahl rechtsextremistisch motivierter Gewalttaten im Saarland im letzten Jahr ihren bisherigen H&ouml;chststand erreicht hat und Innenminister Bouillon davor warnt, dass sich rechtsextremistisches Gedankengut immer weiter in der Gesellschaft ausbreitet, erkl&auml;rt Oskar Lafontaine: &ldquo;Wir d&uuml;rfen uns nicht an die zunehmende Gewalt durch extreme Rechte gew&ouml;hnen und nicht an Hetze und Hassparolen, die das Internet &uuml;berfluten. Auch nicht daran, dass eine Partei wie die AfD, die keine klare Grenze zu rechter Gewalt zieht, immer st&auml;rker wird. Das beste Mittel dagegen ist eine Wiederherstellung des existenzsichernden Sozialstaats. Und vor allem eine existenzsichernde Rente im Alter. Wenn es sp&uuml;rbare Verbesserungen f&uuml;r die Mehrheit durch h&ouml;here L&ouml;hne und Renten und bessere soziale Leistungen gibt und wenn die skandal&ouml;se Ungleichheit in unserem Land einged&auml;mmt wird, dann wird dem Erstarken des rechten Extremismus der Boden entzogen.  Aber wenn immer mehr Menschen das Gef&uuml;hl haben, dass die Politik sich nicht mehr f&uuml;r sie interessiert, und erleben m&uuml;ssen, dass f&uuml;r die &sbquo;Banken-Rettung&lsquo; oder eine weitere Aufr&uuml;stung Milliarden da sind, f&uuml;r ausreichend bezahlbaren Wohnraum oder soziale Verbesserungen aber nicht, dann w&auml;chst die Unzufriedenheit im Land. Und das ist der ideale N&auml;hrboden f&uuml;r rechte Demagogen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-saarland.de\/nc\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/zurueck\/presse-4\/artikel\/oskar-lafontaine-wiederherstellung-eines-existenzsichernden-sozialstaats-ist-das-beste-mittel-gegen\/\">DIE LINKE. im Saarland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>No-Deal-Brexit: Britische Regierung gibt &ldquo;Yellowhammer&rdquo;-Dokument frei<\/strong><br>\nWelche direkten Folgen h&auml;tte ein harter Brexit f&uuml;r die britische Bev&ouml;lkerung? Die Regierung in London musste nun ein Papier freigeben, das genau das beschreibt. Erwartet werden demnach Unruhen sowie Engp&auml;sse bei Nahrung und Benzin.<br>\nAuf Druck des Parlaments hat die britische Regierung am Mittwochabend ein internes Papier f&uuml;r den Fall eines No-Deal-Brexits ver&ouml;ffentlicht. Die sogenannten Yellowhammer-Dokumente listen die wahrscheinlichen Folgen eines harten Brexits auf.<br>\nDie &ldquo;Sunday Times&rdquo; hatte bereits im August detailliert &uuml;ber die Papiere und ihren Inhalt berichtet. Vergangene Woche hatte das britische Parlament dann die Regierung zur Ver&ouml;ffentlichung gezwungen. Staatssekret&auml;r Michael Gove, der im Kabinett von Premierminister Boris Johnson f&uuml;r die No-Deal-Brexit-Planungen zust&auml;ndig ist, betonte am Mittwoch, das Papier sei lediglich ein Szenario f&uuml;r den schlimmsten Fall und keine Vorhersage der wahrscheinlichen Entwicklung. Auch solle es noch aktualisiert werden.<br>\nLaut dem Papier sind bis zu 85 Prozent der britischen Lkw m&ouml;glicherweise nicht ausreichend auf franz&ouml;sische Grenzkontrollen am &Auml;rmelkanal vorbereitet. Daher k&ouml;nne die Abfertigungsrate um 40 bis 60 Prozent sinken und die Wartezeit bis zu zweieinhalb Tage betragen. Das wiederum werde Folgen f&uuml;r die Versorgung mit Medikamenten und Medizinprodukten haben.<br>\n&ldquo;Der Nachschub an bestimmten frischen Nahrungsmitteln wird abnehmen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Dokument. Und weiter: &ldquo;Es besteht das Risiko von Hamsterk&auml;ufen, die eine weitere Dezimierung von Nahrungsvorr&auml;ten zur Folge h&auml;tten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/yellowhammer-dokumente-britische-regierung-macht-no-brexit-details-oeffentlich-a-1286350.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europas ausgewachsenes Stockholm-Syndrom angesichts US-Mobbing<\/strong><br>\nDer als Stockholm-Syndrom bekannte psychologische Zustand, in welchem Geiseln irrational mit den Geiselnehmern sympathisieren, k&ouml;nnte als Diagnose durchaus auf die europ&auml;ischen Staatschefs angewendet werden, wenn es um Mobbing seitens der USA geht.<br>\nDie USA waren schon immer die dominante &ndash; und aktiv dominierende &ndash; Partei in den transatlantischen Beziehungen. Doch fr&uuml;here Regierungen in Washington achteten zumindest darauf, die europ&auml;ischen Staaten als &ldquo;Partner&rdquo; in einem scheinbar gegenseitigen B&uuml;ndnis nicht allzu sehr zu verprellen.<br>\nSeit Pr&auml;sident Donald Trump sein Amt antrat, werden die Europ&auml;er unverbl&uuml;mt herumgeschubst und in einer Weise eingesch&uuml;chtert, die ihren wahren Status als blo&szlig;e Vasallen Washingtons demonstriert. (&hellip;)<br>\nEin weiteres eklatantes Beispiel ist die Art und Weise, wie die Trump-Regierung darauf besteht, dass europ&auml;ische Staaten gro&szlig;e Investitions- und Kooperationspl&auml;ne mit dem chinesischen Telekommunikationsunternehmen Huawei zur Modernisierung von Mobilfunk- und Internetinfrastruktur aufgeben. Washington hat mit Vergeltungssanktionen gedroht, wenn Europa seine Partnerschaft mit Huawei fortsetzt. Die USA haben au&szlig;erdem davor gewarnt, dass sie ihren europ&auml;ischen &ldquo;Verb&uuml;ndeten&rdquo; den &ldquo;Austausch von Informationen&rdquo; &uuml;ber Sicherheits- und Terrorrisiken vorenthalten k&ouml;nnten. Benimmt ein &ldquo;Freund&rdquo; sich so?<br>\nAuch hier sieht man das gleiche Muster der bel&auml;mmerten Zustimmung der europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs &ndash; anstatt einer handfesten Ermahnung an die USA, sich gef&auml;lligst um ihre eigenen Angelegenheiten zu k&uuml;mmern.<br>\nDas internationale JCPoA-Atomabkommen (Joint Comprehensive Plan of Action, dt.: Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan) mit dem Iran ist eine weitere kr&ouml;nende Demonstration der Beziehungen, in denen Washington Europa missbraucht. Diese Woche d&auml;mpfte die Trump-Regierung den Verhandlungs-Enthusiasmus der Franzosen empfindlich: Auf einen Vorschlag aus Paris, Teheran bei dessen R&uuml;ckkehr zur Befolgung des Aktionsplans ein Darlehen von 15 Milliarden US-Dollar bis Ende 2019 zuzubilligen, entgegnete ein US-Regierungssprecher &uuml;berdeutlich: &ldquo;Wir haben noch keinen konkreten Vorschlag geh&ouml;rt, der mit unseren und anderen Sanktionen [gegen den Iran] vereinbar w&auml;re&rdquo;, zitiert Reuters. (&hellip;)<br>\nWeil Trump nun also aus dem Iran-Atomabkommen herausgebrochen ist, bedeutet das, dass die Europ&auml;er, in seinem von Herrschsucht gepr&auml;gten Weltbild, es ihm gleichtun m&uuml;ssen. Offensichtlich hat die EU keine Freiheit, unabh&auml;ngig vom amerikanischen Diktat zu handeln. Die Zerst&ouml;rung der Beziehungen zwischen Europa und dem Iran gef&auml;hrdet die wirtschaftlichen Interessen und sch&uuml;rt Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit m&ouml;glichen Konflikten und der Nichtverbreitung von Atomwaffen in der Region. Sind die europ&auml;ischen Anliegen f&uuml;r Washington so irrelevant?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/92196-europas-ausgewachsenes-stockholm-syndrom-angesichts-us-mobbing\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trump ohne Bolton: Verunsicherung bleibt Devise<\/strong><br>\nKriegstreiber Bolton ist weg. Doch Trumps Aussenpolitik bleibt unberechenbar. Eine rationale Geopolitik ist nicht zu erwarten.<br>\nDer R&uuml;cktritt respektive Rauswurf des US-Sicherheitsberaters John Bolton ist ein kleiner Hoffnungsschimmer. Er zeigt zumindest, dass Donald Trump es satt hatte, eine erkl&auml;rte Kriegsgurgel in seiner unmittelbaren Umgebung zu haben. Bolton kannte ja nur eine Devise: Bomben werfen. Zielstrebig arbeitete er daran, die USA in einen Krieg mit Iran zu ziehen &ndash; &laquo;bomb Iran&raquo;, lautete sein Credo. Fast h&auml;tte er es geschafft. Trump zog vor Wochen in letzter Minute noch die Reissleinen, sonst w&auml;re es zum Luftangriff auf mindestens einige Ziele in Iran gekommen.<br>\nAllerdings ist es dem Sicherheits- oder Unsicherheitsberater innerhalb eines Jahres doch gelungen, die Lage so weit zuzuspitzen, dass eine Entspannung nur noch schwer vorstellbar ist. Das Sanktionssystem gegen Iran ist derart umfassend, dass Teheran zu recht von einem Wirtschaftskrieg spricht &ndash; einem Wirtschaftskrieg, der nicht nur bilateral ausgetragen wird, sondern die ganze Welt zur Geisel der USA machen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Trump-ohne-Bolton-Verunsicherung-bleibt-Devise\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verfolgungsfreie Gebiete<\/strong><br>\nTrotz der erneuten Eskalation des Krieges in Afghanistan lehnen die Berliner Regierungsfraktionen eine Aussetzung der Abschiebungen an den Hindukusch ab. Es gebe &ldquo;nach wie vor verfolgungsfreie Gebiete&rdquo;, wird ein CDU-Abgeordneter aus dem Bundestag zitiert; man wolle deshalb auch in Zukunft Afghanen unter Zwang in ihr Herkunftsland zur&uuml;ckbringen. Erst vor wenigen Tagen hatte die Bundespolizei ihre Au&szlig;enstelle in Kabul nach einem Anschlag aufgegeben und einen Teil des Personals aus Kabul evakuiert; die Lage dort sei viel zu gef&auml;hrlich, hie&szlig; es zur Erkl&auml;rung. Tats&auml;chlich hatten die Taliban bereits Ende August und Anfang September mit Blitzoffensiven zwei Provinzhauptst&auml;dte im Norden des Landes kurzzeitig eingenommen, um ihre St&auml;rke zu demonstrieren. Nach der Beendigung der Gespr&auml;che &uuml;ber ein Friedensabkommen durch US-Pr&auml;sident Donald Trump haben sie nun die Attacken auch in anderen Provinzen intensiviert. Dabei kamen in diesem Jahr erstmals mehr Zivilisten durch Angriffe der Regierung und ihrer westlichen Verb&uuml;ndeten zu Tode als durch Anschl&auml;ge der Taliban.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8043\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pharmakonzerne steigen aus Antibiotika-Entwicklung aus<\/strong><br>\nMedienberichten zufolge seien Antibiotika im Vergleich zu anderen Medikamenten nicht lukrativ genug. Zahlreiche Konzerne stellen deswegen ihre Forschungen ein.<br>\nImmer mehr Pharmahersteller ziehen sich nach Informationen des NDR aus der Erforschung neuer Antibiotika zur&uuml;ck. Fast die H&auml;lfte der etwa 100 Firmen, die 2016 eine gemeinsame Erkl&auml;rung &uuml;ber mehr Anstrengungen im Kampf gegen Resistenzen vereinbart hatten, sei in dem Bereich nicht mehr aktiv, berichtet der Fernsehsender am Donnerstag in der Sendung &bdquo;Panorama&ldquo; im Ersten (21.15 Uhr). Der Internationale Pharmaverband (IFPMA) hatte damals eine Industrieallianz gegr&uuml;ndet. Neue Antibiotika werden ben&ouml;tigt, weil Bakterien zunehmen gegen &auml;ltere resistent werden. Grund f&uuml;r den R&uuml;ckzug der Unternehmen sind laut NDR die geringeren Verdienstm&ouml;glichkeiten im Vergleich zu Medikamenten gegen Krebs und chronische Erkrankungen. Sie werden nur wenigen Tage eingenommen. Zudem sollten neue Mittel nur im Notfall eingesetzt werden, wenn alle herk&ouml;mmlichen Antibiotika nicht mehr anschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/medikamentenforschung-pharmakonzerne-steigen-aus-antibiotika-entwicklung-aus\/25009744.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Umstrittene IGeL-Leistungen: Darf&rsquo;s ein bisschen mehr sein?<\/strong><br>\nUltraschall der Eierst&ouml;cke, PSA-Test, Hyalurons&auml;ure f&uuml;rs Knie: Solche &bdquo;individuellen Gesundheitsleistungen&ldquo; (IGeL) m&uuml;ssen Patienten selbst bezahlen. F&uuml;r die &Auml;rzte ein Milliardengesch&auml;ft &ndash; nicht unbedingt zum Wohl des Patienten.<br>\nAn den individuellen Gesundheitsleistungen &ndash; kurz IGeL &ndash; scheiden sich die Geister. Notwendig und wirksam sagen die einen, verzichtbar und sch&auml;dlich sagen die anderen. Seit 1998 d&uuml;rfen niedergelassene &Auml;rzte Selbstzahlerleistungen anbieten. Anfangs gab es etwa ein Dutzend IGeL, die die Patienten aus der eigenen Tasche zahlen mussten. Heute sind es mehrere hundert, sagt Christian Weymayr. Er ist Projektleiter beim IGeL-Monitor, der Patienten &uuml;ber den Nutzen und Schaden einzelner IGeL informiert.<br>\n&bdquo;Ich registriere die Anfragen von Nutzerinnen und Nutzern, welche IGeL ihnen unter den N&auml;geln brennen, welche sie gerne bewertet haben wollen&ldquo;, so Wermayr. &bdquo;Die Liste ist mittlerweile fast 400 Einzelleistungen lang und sie w&auml;chst st&auml;ndig.&ldquo; Die Bandbreite reicht vom Sport-Check &uuml;ber Hyalurons&auml;ure-Spritzen bei Kniearthrose bis hin zum PSA-Test zur Fr&uuml;herkennung des Prostatakrebses. Es ist ein ziemlich ungeregelter und undurchsichtiger Markt. Etwas Licht ins Dunkel hat jetzt die j&uuml;ngste Analyse des wissenschaftlichen Instituts der AOK gebracht.<br>\nDie Ergebnisse:\n<ul>\n<li>Mehr als jedem vierten gesetzlich Versicherten sind im vergangenen Jahr Selbstzahlerleistungen angeboten worden. Das sind rund 18 Millionen Menschen. <\/li>\n<li>Rund ein Viertel der Patienten hat sie dann auch tats&auml;chlich in Anspruch genommen.<\/li>\n<li>Im Durchschnitt kostet eine IGeL-Leistung 74 Euro.<\/li>\n<li>Der Umsatz liegt bei rund einer Milliarde Euro pro Jahr.<\/li>\n<li>Fast immer ging die Initiative dazu vom Arzt aus &ndash; und nicht vom Patienten &ndash; wie es die Bundes&auml;rztekammer eigentlich vorschreibt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&bdquo;Ja, das ist sehr deutlich&ldquo;, sagt Gerhard Schillinger vom AOK-Bundesverband. &bdquo;Also je mehr Geld die Menschen verdienen, desto h&auml;ufiger wird es angeboten &ndash; interessanterweise Frauen auch h&auml;ufiger als M&auml;nnern. Wie krank die Menschen sind, spielt augenscheinlich keine Rolle f&uuml;r das Angebot.&ldquo;<br>\nErschreckend findet das die Patientin Iris Brenkers: &bdquo;F&uuml;hlt sich so an, als w&uuml;rde es da um was Wirtschaftliches f&uuml;r den Arzt gehen und nicht um meine Gesundheit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/umstrittene-igel-leistungen-darf-s-ein-bisschen-mehr-sein.976.de.html?dram:article_id=458649\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Alles f&uuml;r die Katz: EuGH erkl&auml;rt deutsches Leistungsschutzrecht f&uuml;r unwirksam<\/strong><br>\nSechs Jahre nach seiner Einf&uuml;hrung durch die schwarz-gelbe Koalition heben die EU-Richter das Leistungsschutzrecht wieder auf. Der Grund: Deutschland hat das Gesetz nicht ordnungsgem&auml;&szlig; in Br&uuml;ssel gemeldet. Dabei h&auml;tte es die damalige Regierung besser wissen m&uuml;ssen.<br>\nSie taten es, obwohl sie es h&auml;tten wissen m&uuml;ssen: Der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) hat das deutsche Leistungsschutzrecht sechs Jahre nach seiner Einf&uuml;hrung f&uuml;r unwirksam erkl&auml;rt. Das Gesetz sei nicht ordnungsgem&auml;&szlig; bei der EU-Kommission gemeldet worden und deshalb nicht anzuwenden, teilte der EuGH heute mit.<br>\nDie damalige Bundesregierung aus CDU\/CSU und FDP h&auml;tte das Gesetz eigentlich in Br&uuml;ssel notifizieren m&uuml;ssen &ndash; die Regierung nahm offenkundig wissentlich ein gerichtliches Scheitern des Leistungsschutzrecht in Kauf, um ihren Gesetzesentwurf noch vor der Wahl 2013 durch den Bundestag zu bringen. Die schwarz-gelbe Koalition f&uuml;hrte das Leistungsschutzrecht 2013 auf Druck deutscher Verlage ein. Das Gesetz sollte Google dazu bringen, f&uuml;r kurze Anrei&szlig;ertexte zu Artikeln auf Nachrichtenseiten Urheberrechtsabgaben an die Verlage abzuf&uuml;hren. Ein &auml;hnliches Leistungsschutzrecht wurde erst dieses Jahr im Rahmen der umstrittenen Urheberrechtsreform EU-weit eingef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/alles-fuer-die-katz-eugh-erklaert-deutsches-leistungsschutzrecht-fuer-unwirksam\/\">Netzpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Trauergeschichte um das Leistungsschutzrecht findet einen vorl&auml;ufigen Abschluss<\/strong><br>\n&bdquo;Zumindest die Trauergeschichte des deutschen Leistungsschutzrechts hat heute einen verdient unr&uuml;hmlichen Abschluss gefunden &ndash; leider steht uns die des europ&auml;ischen Leistungsschutzrechts noch bevor&ldquo;, erkl&auml;rt Petra Sitte, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin f&uuml;r Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich des heute verk&uuml;ndeten Urteils des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zur Nichtanwendbarkeit des Leistungsschutzrechts f&uuml;r Presseverlage. Sitte weiter:<br>\n&bdquo;Obwohl inzwischen jedem klar geworden sein sollte, dass das Leistungsschutzrecht ein einziger Fehlschlag war, der nichts als rechtliche Unsicherheiten erzeugt und keinen Cent f&uuml;r den Journalismus gebracht hat, hat die Bundesregierung ihre zugesagte Evaluierung bis zuletzt mit Verweis auf das noch ausstehende EuGH-Urteil verschleppt. Das hat sie nicht daran gehindert, gleichzeitig in Europa f&uuml;r die Ausweitung dieses Misserfolgsmodells zu k&auml;mpfen. W&auml;hrend uns vor dem deutschen Leistungsschutzrecht jetzt die &uuml;bereilte, lobbygetriebene Einf&uuml;hrung und dabei ausbleibende Notifizierung gerettet hat, kann uns vor dem europ&auml;ischen Leistungsschutzrecht nur noch die Einsicht des europ&auml;ischen Gesetzgebers retten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/trauergeschichte-um-das-leistungsschutzrecht-findet-einen-vorlaeufigen-abschluss\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache<\/strong><br>\nAb dem Ende des 19. Jahrhunderts stellte sich die Frage, wie die Massen in demokratischen Systemen zu steuern seien. So ben&ouml;tigte 1917 die USA f&uuml;r den Kriegseintritt die Zustimmung der &Ouml;ffentlichkeit. Theoretiker der Massenpsychologie arbeiteten an einer Methodik der Meinungsbeeinflussung, die schon bald zu einem der florierendsten Gesch&auml;ftsfelder unserer Zeit wurde &hellip;<br>\nWie kann man die Massen in demokratischen Systemen steuern? Mit zunehmenden Arbeiterrevolten entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts Methoden zur Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung &ndash; ein Propagandainstrument, dessen sich erstmals die USA vor ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg bedienten. In weniger als 50 Jahren entwickelte sich daraus eines der bl&uuml;hendsten Gesch&auml;ftsfelder unserer Zeit: Public Relations. Einer der f&uuml;hrenden Theoretiker und Architekten der Meinungsmache war Edward Bernays, Neffe von Siegmund Freud. Seine Eltern wanderten in die USA aus, als er gerade ein Jahr alt war. Das &bdquo;Life&ldquo;-Magazin erw&auml;hnte ihn als eine der 100 einflussreichsten amerikanischen Pers&ouml;nlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Obwohl in der breiten &Ouml;ffentlichkeit unbekannt, &uuml;bte Bernays entscheidenden Einfluss auf die Staatslenkung in den Vereinigten Staaten aus &ndash; und in der Folge auf alle liberalen Demokratien. Wer nichts &uuml;ber Bernays wei&szlig;, kann die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umbr&uuml;che des letzten Jahrhunderts nur schwer nachvollziehen. Bernays Werk war zum Beispiel, dass Bacon aus dem typischen US-amerikanischen Fr&uuml;hst&uuml;ck nicht mehr wegzudenken ist und Frauen anfingen, als Zeichen der Emanzipation Zigaretten zu rauchen. Auf dem H&ouml;hepunkt seiner Karriere soll er sogar ma&szlig;geblich zum Sturz der Regierung in Guatemala 1954 beigetragen haben. Getreu dem Erbe seines ber&uuml;hmten Onkels war Edward Bernays der Erste, der psychoanalytische Konzepte zur Meinungsbeeinflussung einsetzte, um kritisches Denken zu umgehen. Anstatt auf tats&auml;chliche Bed&uuml;rfnisse einzugehen, sch&uuml;rte er irrationale, unbewusste W&uuml;nsche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/071470-000-A\/edward-bernays-und-die-wissenschaft-der-meinungsmache\/\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>In der Wohlstandsmitte entspringt ein skeptisches Bild der Gesellschaft<\/strong><br>\nAllensbach untersucht die Befindlichkeiten der Generation Mitte und findet die Einsch&auml;tzung einer Wirklichkeit, die immer aggressiver wird<br>\nWas passiert mit einer Gesellschaft, bei der die &ldquo;optimistische Zukunftserwartung der Nachkriegszeit durch die Diktatur der Gegenwart von heute&rdquo; (Harald Welzer) ersetzt wurde?<br>\nSie wird &auml;ngstlicher, beharrt auf dem, was man hat, und bekommt Probleme mit einem Zusammenhalt, der sich nicht &uuml;ber einen &auml;u&szlig;eren Gegner, sondern &uuml;ber eine gemeinsame bessere Aussicht definiert, w&auml;re eine naheliegende, allgemeine Antwort. Das Allensbacher Institut hat im Auftrag der Deutschen Versicherer (GDV) die Befindlichkeit der &ldquo;Generation Mitte&rdquo; erkundet.<br>\nDazu z&auml;hlen die Studienverfasser mehr als 35 Millionen 30- bis 59-J&auml;hrige, die, so die Charakterisierung der FAZ, mitten im Berufsleben stehen, Kinder erziehen und die Sozialsysteme finanzieren. Sie stellen angeblich &ldquo;70 Prozent der Erwerbst&auml;tigen und erwirtschaften &uuml;ber 80 Prozent der steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte&rdquo;. Die 1.103 im Juli von Allensbach Befragten bilden einen repr&auml;sentativen Querschnitt der 30- bis 59-j&auml;hrigen Bev&ouml;lkerung, so die Auskunft der Studienautoren. Sie sind also h&ouml;chst systemrelevant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/In-der-Wohlstandsmitte-entspringt-ein-skeptisches-Bild-der-Gesellschaft-4522501.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: So saugt GRAF DRAGHILA unsere Konten leer<\/strong><br>\nIn seiner Amtszeit haben wir Milliarden verloren<br>\nDer Schrecken f&uuml;r deutsche Sparer geht immer weiter: EZB-Chef Mario Draghi (72) will die Nullzins-Politik jetzt sogar noch versch&auml;rfen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/bild-plus\/geld\/wirtschaft\/politik-inland\/ezb-leitzins-schlecht-fuer-sparer-frau-merkel-stoppen-sie-endlich-den-minus-zins-64669942,view=conversionToLogin.bild.html\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist so gekommen, wie Jens Berger gestern <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54789\">in seinem Artikel<\/a> vorhergesagt hatte. Bild liefert die Waffen f&uuml;r den Nebenkriegsschauplatz und das personifizierte B&ouml;se als Zielscheibe dazu. Merkel, Scholz und Co. wird es freuen, obwohl deren Politik der Schwarzen Null unmittelbar verantwortlich daf&uuml;r ist, dass die Konjunktur lahmt und die Zinsen weiter fallen. Wieso wird eigentlich nicht ein v&ouml;llig unf&auml;higer Finanzminister kritisiert, der es in seiner Haushaltsrede diese Woche fertiggebracht hat, einen Haushalt ohne neue Schulden als expansiv und gelebten Keynesianismus zu bezeichnen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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