{"id":54809,"date":"2019-09-13T10:56:01","date_gmt":"2019-09-13T08:56:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54809"},"modified":"2019-09-13T12:04:06","modified_gmt":"2019-09-13T10:04:06","slug":"vermoegensteuer-wann-wenn-nicht-jetzt-und-sofort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54809","title":{"rendered":"Verm\u00f6gensteuer &#8211; Wann, wenn nicht jetzt und sofort?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Friedhelm Hengsbach SJ<\/strong> betrachtet und kommentiert die ablehnende, zumindest hinhaltende Diskussion um die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer. Er nennt Fakten, die zur Beurteilung des Vorgangs von Bedeutung sind. Die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer wird das Problem einer auseinanderklaffenden Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung nicht l&ouml;sen. Aber sie w&auml;re ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung und ein Beleg f&uuml;r den Willen zum Umdenken. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li>&bdquo;Nicht nur Armut, sondern auch Reichtum muss ein Gegenstand der politischen Debatte sein&ldquo;, forderten 1997 die beiden Gro&szlig;kirchen. Die Bundesregierung reagierte f&uuml;nfmal mit einem Armuts- und Reichtumsbericht. Aber die Darstellung der Verm&ouml;gensverteilung blieb darin ein blinder Fleck. Thomas Piketty und Christine Lagarde haben wiederholt auf den &uuml;berdurchschnittlichen Zuwachs hoher Verm&ouml;gen einer kleinen Oberschicht hingewiesen. Inzwischen liegen Analysen von OECD, EZB und renommierten Wissenschaftlern vor, die das Gerechtigkeits&shy;empfinden der Bev&ouml;lkerung erheblich verletzen. Im Monatsbericht  (April 2019) der Deutschen Bundesbank hei&szlig;t es: 10% der privaten Haushalte verf&uuml;gen &uuml;ber mehr als 55% des Nettoverm&ouml;gens. Dabei ist die &ouml;ffentliche Statistik gar nicht in der Lage, Verm&ouml;gen der Superreichen zu erfassen. Diese werden in den USA von der Zeitschrift &bdquo;Forbes&ldquo; und in Deutschland vom &bdquo;manager-magazin&ldquo; aufgehellt und nach oben korrigiert. Papst Paul VI. hatte in seinem Sozialrundschreiben 1967 die Grenze eines liberalen Leitbilds markiert: &bdquo;Das Privateigentum ist also f&uuml;r niemand ein unbedingtes und unumschr&auml;nktes Recht&ldquo;. Art. 14 des Grundgesetzes klingt vage, jedoch lapidar: &bdquo;Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen&ldquo;. <\/li>\n<li>Derzeit trifft der Ruf nach der Verm&ouml;gensteuer, die von Helmut Kohl 1997 fahrl&auml;ssig aufgegeben wurde, auf eine Resonanz, die zahlreichen Vorbehalten ausgesetzt ist. Entgegen einer verbreiteten Meinung hat das Bundes&shy;verfassungsgericht 1995 nicht die Verm&ouml;gensteuer an sich untersagt, sondern nur entschieden, dass Immobilien und Kapitalanlagen nicht ungleich besteuert werden d&uuml;rfen. Der Einwand, dass eine doppelte Steuer auf den Verm&ouml;gensertrag und die Verm&ouml;genssubstanz unzul&auml;ssig sei, trifft dann nicht zu, wenn die H&ouml;he der Steuer dessen Substanz nicht ber&uuml;hrt. H&auml;ufig wird auf die Rentenanspr&uuml;che von Erwerbspersonen oder verm&ouml;genslosen Personen hingewiesen, die in der Verm&ouml;gensstatistik nicht vorkommen. Aber diese sind mit einem Privateigentum nicht gleichzusetzen, weil sie unerwarteten Eingriffen des Gesetzgebers unterliegen, die Armut im Alter nicht mehr ausschlie&szlig;en. Wer behauptet, 10% der Spitzenverdiener w&uuml;rden etwa 50% des Steueraufkommens bestreiten, &uuml;bersieht, dass die indirekten Steuern darin nicht ber&uuml;cksichtigt sind. Eine Privilegierung der Verm&ouml;genden hat die Regierung 2002 beschlossen, indem Banken und Versicherungen ihre Industriebeteiligungen steuerfrei bzw. steuerbeg&uuml;nstigt ver&auml;u&szlig;ern konnten. Gesetze zur Finanzmarktf&ouml;rderung verminderten die Steuerlast der Finanzinstitute. Der Spitzensteuersatz war bereits 2000 von 53% auf 42% der Einkommen abgesenkt, die K&ouml;rperschaftsteuer 2008 von 25% auf 15% reduziert, die Kapitalertragsteuer als Abgeltungsteuer bei 25% eingefroren. Im Zeitablauf wurden die Gewichte im Steueraufkommen verlagert: dessen Anteil aus selbst&auml;ndiger Arbeit lag in den 1960er Jahren bei 18%, 2005 bei 9%, w&auml;hrend der Anteil aus abh&auml;ngiger Besch&auml;ftigung von 6,3% auf 20% anstieg. Die Mehrbelastung durch indirekte Steuern hat nicht nur die Asymmetrie der Verteilung privater Verm&ouml;gen versch&auml;rft. Auch das &ouml;ffentliche Reinverm&ouml;gen ist von 1993 bis 2015 um 800 Mrd. Euro geschmolzen, w&auml;hrend sich die Privatverm&ouml;gen in diesem Zeitraum auf 10 Bill. Euro mehr als verdoppelt haben. <\/li>\n<li>Gleichzeitig verkl&auml;ren fantasiereiche Legenden die gesellschaftliche und wirtschaftliche Funktion von Privatverm&ouml;gen. Privates Verm&ouml;gen setze, so wird argumentiert, das gesellschaftliche Subjekt imstande, &uuml;berdehnte Anspr&uuml;che des Staates oder Fremder abzuwehren und die Privatsph&auml;re vor verletzenden Eingriffen zu sch&uuml;tzen. Ein Verm&ouml;gen, das durch eigene Anstrengung erworben und in der Rechtsfigur des Privateigentums garantiert ist, gelte als materielle Verk&ouml;rperung unver&auml;u&szlig;erlicher Freiheit. Es biete dem Individuum einen verl&auml;ngerten Freiheitsraum. Zudem stabilisiere ein eigentumsrechtlich gesichertes Verm&ouml;gen die b&uuml;rgerliche Familie &uuml;ber Generationen hinweg und begr&uuml;nde in der Rechtsfigur der Erbschaft einen Generationenvertrag. Durch Erbrecht und Erbfolge werde das, was durch individuelle Arbeit erworben ist, vor Zerfall und Aufl&ouml;sung gesichert, und der famili&auml;re Zusammenhalt bleibe gew&auml;hrleistet. Dynamische und sozial eingestellte Unternehmer w&uuml;rden einen Teil ihres privaten Verm&ouml;gens, das sie sich durch Initiative und Geschick angeeignet haben, in der Rolle barmherziger Samariter f&uuml;r mildt&auml;tige Werke zugunsten Notleidender einsetzen oder in private Stiftungen umwandeln, die sich um eine gesunde Kranken- und Wohnungsversorgung sowie eine zeitgem&auml;&szlig;e Ern&auml;hrungsweise ihrer Besch&auml;ftigten bem&uuml;hen.\n<p>Auch wirtschaftliche Funktionen werden dem Verm&ouml;gen, das Einzelne oder Familien erworben haben, zugewiesen; auf sie ist eine Marktsteuerung dringend angewiesen. Denn ein marktwirtschaftlicher Wettbewerb unter allt&auml;glichen Bedingungen k&auml;me gar nicht zustande, so wird argumentiert, wenn das einzelne Wirtschaftssubjekt seine Entscheidungen nicht verantworten und f&uuml;r deren Folgen nicht geradestehen m&uuml;sste. Mit dem Risiko des Unternehmers, unversehens  zu scheitern, m&uuml;sse auch die Chance verbunden sein, Gewinne zu erzielen. Indem das Privatverm&ouml;gen voll als Haftungsgrundlage dient, k&ouml;nne es gew&auml;hrleisten, dass ein Unternehmer allzu riskante Entscheidungen vermeidet, anstatt sie auf seine Gesch&auml;ftspartner abzuladen, deren Folgen diese als Au&szlig;enstehende nicht &uuml;berblicken k&ouml;nnen. Das vorhandene Privatverm&ouml;gen eines Unternehmers sei ein starker Anker seiner Kreditw&uuml;rdigkeit, so dass er in der Lage ist, reale Investitionen vorzunehmen, sichere Arbeitspl&auml;tze und Einkommen zu schaffen sowie eine besch&auml;ftigungsintensive Eigendynamik wirtschaftlichen Wachstums anzusto&szlig;en. Schlie&szlig;lich sei Verm&ouml;gen als Frucht eigener Arbeit &uuml;berhaupt nicht zu beanstanden, insofern es einen Anreiz dazu bietet, leistungsbereit zu werden und die eigene Leistungsf&auml;higkeit zu steigern.<\/p><\/li>\n<li>Die verbreiteten Vorbehalte und Legenden haben zweifellos ein werbewirksames Gewicht, &uuml;berzeugen allerdings nur begrenzt. Sie l&ouml;sen im Gegenteil eine Menge kritischer Fragen aus: L&auml;uft die Annahme, dass ein Unternehmer oder Manager mit ihrem privaten Verm&ouml;gen das volle Verlustrisiko zu tragen haben, nicht ins Leere, wenn in die Rechtsform der meisten Unternehmen und erst recht der Publikumsgesellschaften eine beschr&auml;nkte Haftung eingebaut ist? Finanzieren die Unternehmen derzeit ihre Investitionen vorrangig durch Eigenkapital oder durch externe Kredite? Haben Portfolio-Investitionen die gleiche Wirkung wie Realinvestitionen? Welche Rolle spielt die Bereitschaft des Bankensystems, seine Geld- und Kreditsch&ouml;pfungsmacht f&uuml;r die Investitionst&auml;tigkeit eines Unternehmens einzusetzen? Wie oft sind die gesellschaftlichen Erwartungen entt&auml;uscht worden, dass ein wachsendes Verm&ouml;gen einen Unternehmer veranlassen wird, reale Investitionen zu t&auml;tigen? Sind die Gewinnerwartungen eines einzelnen Unternehmers, die seine Neigung zu investieren beeinflussen, nicht weithin davon abh&auml;ngig, wie seine Kollegen und Kolleginnen die allgemeine Lage einsch&auml;tzen und was sie von den Finanz- und G&uuml;term&auml;rkten zu erwarten haben? Vermutlich haben die erw&auml;hnten Vorbehalte und Legenden eher die Werkstattidylle eines selbst&auml;ndigen Kleinunternehmers im Blick als die Entstehung und Verteilung des Real- und Kapitalverm&ouml;gens einer komplex und arbeitsteilig organisierten Konzerngesellschaft.\n<p>Die kritische Pr&uuml;fung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Funktionslegenden der Entstehung und Verwendung des Privatverm&ouml;gens deckt f&uuml;nf methodische Engf&uuml;hrungen jener Vorbehalte und Legenden auf, die den &ouml;ffentlichen Diskurs &uuml;berschatten &ndash; eine extrem individualisierte Perspektive;  ein idealtypisches Modellkonstrukt der Marktsteuerung; eine Ableitung &ouml;konomischer Funktionen, die aus traditionellen Familienmustern &uuml;bernommen sind; eine verk&uuml;rzte Sicht auf das kleine Verm&ouml;gen von jedermann und jederfrau, ohne den exklusiven Reichtum und die mit ihm verbundene unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige wirtschaftliche und politische Macht zu beachten; schlie&szlig;lich das Ausblenden der Frage, wie exklusives Verm&ouml;gen jeweils entsteht. Denn die Frage nach der Quelle solchen Verm&ouml;gens ist aufschlussreicher, als die Vorbehalte und Legenden es sind, die allein aus der Sorge entstehen, wie bereits vorhandenes Verm&ouml;gen fair verteilt k&ouml;nnte.<\/p><\/li>\n<li>Die gegenw&auml;rtig allgemein beklagte gesellschaftliche Polarisierung, die durch die genannten angeblichen Vorbehalte und hartn&auml;ckigen Legenden noch vertieft wird, rechtfertigt eine Verm&ouml;gensteuer. Sie sollte jetzt und sofort erhoben werden. Aber wie ist das zu besteuernde Verm&ouml;gen pr&auml;zise zu definieren? Mit dem Einkommen, das ein mittleres bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen verdoppelt, entsteht kein Verm&ouml;gen, etwa das Eigenheim des Rentnerehepaars oder der Witwe am Stadtrand. Wem ganze H&auml;userbl&ouml;cke, Autofabriken, Supermarktketten, Kapitalanlagen, Flugzeug- oder Schiffsflotten geh&ouml;ren, z&auml;hlt zu den Verm&ouml;gensmillion&auml;ren. Deren Verm&ouml;gen entsteht weniger durch flei&szlig;ige Arbeit und Leistung, eher durch Erbschaften, Schenkungen und Heirat, wobei der Staat bereitwillig mithilft, ihnen Sonderabschreibungen, Bankkredite, Preisanhebungen und Finanzspekulationen zu erm&ouml;glichen. Aber in die Sph&auml;re exklusiver Verm&ouml;gen in den H&auml;nden weniger, etwa der Internetkonzerne Google, Facebook, Amazon und Apple sowie 2019 der Personen Susanne Klatten (19 Mrd.), Stefan Quandt (15,8 Mrd.) oder Theo Albrecht (15,7 Mrd.) dringt die &ouml;ffentliche Statistik bisher noch nicht vor. Solche Verm&ouml;gen sind mit wirtschaftlicher und politischer Macht verbunden, die Regierungen beeinflusst und vor sich hertreibt sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Frieden gef&auml;hrdet. Eine Verm&ouml;gensteuer von 1-2 Prozent auf solche Verm&ouml;gen, die j&auml;hrlich auf Aktien, Immobilien, Jachten, Flugzeuge, Gem&auml;lde und Unternehmen erhoben und regelm&auml;&szlig;ig an deren Wertsteigerung angepasst w&uuml;rde, zugleich sowohl Freibetr&auml;ge auf die vielzitierte eigengenutzte Immobilie vorsieht als auch ein Schonverm&ouml;gen ber&uuml;cksichtigt, das die Fortexistenz eines Betriebes und dessen Arbeitspl&auml;tze sichert, ritzt den Kreis der davon Betroffenen nicht an der Schale. Aber sie korrigiert wenigstens marginal die politische Asymmetrie der Steuerlast, welche die Regierenden der Bev&ouml;lkerungsmehrheit seit der Jahrhundertwende auferlegt haben und bezieht die Hochverm&ouml;genden ein wenig st&auml;rker in die Finanzierung der Allgemeing&uuml;ter ein, die allen geh&ouml;ren. <\/li>\n<\/ol><p>Bild: Artem Ermilov\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Friedhelm Hengsbach SJ<\/strong> betrachtet und kommentiert die ablehnende, zumindest hinhaltende Diskussion um die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer. Er nennt Fakten, die zur Beurteilung des Vorgangs von Bedeutung sind. Die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer wird das Problem einer auseinanderklaffenden Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung nicht l&ouml;sen. Aber sie w&auml;re ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung und ein Beleg f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54809\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":54810,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[146,137,11,132],"tags":[1406,418,2052,295,2225,520,291],"class_list":["post-54809","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-soziale-gerechtigkeit","category-steuern-und-abgaben","category-strategien-der-meinungsmache","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-charity","tag-grundgesetz","tag-investitionen","tag-kohl-helmut","tag-leistungsgerechtigkeit","tag-vermoegensteuer","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_672416686.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54809"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54809\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54816,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54809\/revisions\/54816"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/54810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}