{"id":54817,"date":"2019-09-13T12:07:58","date_gmt":"2019-09-13T10:07:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54817"},"modified":"2019-09-13T13:08:32","modified_gmt":"2019-09-13T11:08:32","slug":"leserbriefe-zu-anti-aufklaerung-im-zdf-mythenbildung-zur-migrationskrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54817","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAnti-Aufkl\u00e4rung im ZDF: Mythenbildung zur Migrationskrise\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der obige <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54594\">Beitrag<\/a> rief, wie auch die Sendung im ZDF, die er behandelte, einige Reaktionen hervor, die wir nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. Bei dem sehr komplexen Thema ist es manchmal schwer, Ursache und Wirkung scharf zu trennen, und manchmal legen Ereignisse Tendenzen frei, die vorher schon bestanden haben. M&ouml;ge ein Dialog entstehen bzw. fortgesetzt werden. Dazu braucht man nat&uuml;rlich auch Informationen, die nahe an der Wahrheit oder den Wahrheiten liegen. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p> lieber tobias riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndein artikel: &ldquo;anti-aufkl&auml;rung im zdf: mythenbildung zur migrationskrise &rdquo; gef&auml;llt mir. das du aber davon ausgehst, das im zdf, vor allem in der hauptsendezeit &uuml;ber die ursachen der migrationskrise eine doku gesendet wird, das erscheint mir doch ein wenig naiv.<\/p><p>unser leben in der westlichen welt hat ihre basis auf ausbeutung der anderen l&auml;nder. kann sich ein sender, zumal in der hauptsendezeit, leisten, &uuml;ber ein system kritisch zu senden, wenn es selber zu diesem system geh&ouml;rt?<br>\n&nbsp;<br>\nin diesem film ist der entscheidungsprozess das interessante. der beitrag: angela merkel &rdquo; wir schaffen das! &rdquo; im kontext zeigt das handlungsmotiv und erkl&auml;rt die umsetzung.<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/wissen\/archivradio\/2015-Angela-Merkels-Wir-schaffen-das,aexavarticle-swr-39442.html\">swr.de\/swr2\/wissen\/archivradio\/2015-Angela-Merkels-Wir-schaffen-das,aexavarticle-swr-39442.html<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nim film steht die frage: &rdquo; soll ich einen menschen oder einer menschengruppe helfen, wenn unmittelbare gefahr f&uuml;r leib und leben besteht&rdquo;?<br>\ndiese frage hat frau merkel f&uuml;r sich mit ja beantwortet. welche konsequenz diese entscheidung f&uuml;r ihre berufliche zukunft haben k&ouml;nnte, war ihr bewusst.<br>\nanalog dazu die vielen helfer im mittelmeer wie zum beispiel die kapit&auml;nin carola rackete. die frage auch hier: helfen auf kosten der beruflichen zukunft ?<br>\nfrau rackete, ein beispiel von vielen.<br>\n&nbsp;<br>\nich fasse es einmal in einem begriff zusammen. &rdquo; ethik &rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nder begriff &rdquo; ethik &rdquo; passt nat&uuml;rlich nicht mehr, wenn man an die ursachen der ganzen misere denkt. hier soll es ja nur um den filminhalt gehen.<br>\n&nbsp;<br>\nmit freundlichen gr&uuml;&szlig;en<br>\ndieter haase<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>erg&auml;nzend zu Ihrem Artikel, der alles zu Sagende zu diesem &ldquo;Machwerk&rdquo; gesagt hat, m&ouml;chte ich Sie auf den Brief des ungarischen Botschafters an das ZDF hinweisen und zum lesen empfehlen.<\/p><p>Der Brief des ungarischen Botschafters im Wortlaut:<\/p><p>An Herrn Dr. Thomas Bellut, Intendant Zweites Deutsches Fernsehen<br>\nCC: An Herrn Dr. Peter Frey, Chefredakteur Zweites Deutsches Fernsehen<br>\nBerlin, den 4. September 2019<\/p><p>Sehr geehrter Herr Intendant,<\/p><p>das ZDF hat am 4. September 2019 zur Hauptsendezeit ein &raquo;Dokudrama&laquo; zu den Ereignissen von vor vier Jahren ausgestrahlt. Ohne Zweifel ist das Thema (nicht nur) in Deutschland von besonderem &ouml;ffentlichen Interesse. Unter Wahrung der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln meines Berufes und der gebotenen Achtung f&uuml;r die deutschen B&uuml;rger und Politiker kommentiere ich die damit verbundenen internen Debatten nicht &ouml;ffentlich. Ich verfolge sie lediglich und nat&uuml;rlich berichte ich dar&uuml;ber in angemessener Form an meine Hauptstadt.<\/p><p>Nun gab es in dem erw&auml;hnten Film derart viele Elemente, die Objektivit&auml;t und Tatsachen missen haben lassen, und in Form von &bdquo;Einspielungen&ldquo; eine Reihe von Anspielungen auf mein Land und seinen mehrfach demokratisch gew&auml;hlten Ministerpr&auml;sidenten, dass ich mich gezwungen sehe, darauf zu reagieren.<\/p><p>Was die ethischen und moralischen Normen verletzenden Passagen und Andeutungen angeht, kann ich nur hoffen, dass die Autoren und Macher sie mit ihrem Gewissen vereinbaren k&ouml;nnen.<\/p><p>Aber ich beschr&auml;nke meine ins Traurige spielende Frustration auf die Tatsachen. Der &bdquo;Mythos vom Budapester Ostbahnhof&ldquo; ist nicht neu. Die auch im Film immer wiederkehrende Behauptung, alles h&auml;tte hier und jetzt seinen Anfang genommen und w&auml;re Quelle aller Probleme, l&auml;uft der schlichten geographischen Realit&auml;t, den Bestimmungen des internationalen und europ&auml;ischen Rechts und den Ereignissen vom Sommer und Herbst 2015 diametral entgegen.<\/p><p>Der 4. September war einer von vielen Tagen in der seit Monaten andauernden Migrationskrise. Ich selbst hatte damals, noch als St&auml;ndiger Vertreter bei der EU in Br&uuml;ssel, meinen Kollegen schon Wochen zuvor signalisiert, dass die Zahl der t&auml;glich eintreffenden illegalen Migranten bereits die zehntausender Marke &uuml;berschreitet. Kenntnis und Verst&auml;ndnis der Situation belegt kaum etwas deutlicher als die Tatsache, dass das Bundesministerium des Innern am 19. August, zwei Wochen bevor sich der &bdquo;Marsch der Hoffnung&ldquo; in Bewegung setzte, die Zahl der bis zum Jahresende erwarteten Zuwanderer auf 800.000, also auf das Doppelte der bis dahin geltenden Sch&auml;tzung, korrigiert hatte. Es waren dann am Ende &ndash; wenn ich mich nicht irre &ndash; 890.000. Nicht unerw&auml;hnt lassen sollten wir auch den Tweet des BAMF vom 25. August &uuml;ber die Aussetzung der Anwendung der Dublin Verordnungen, der der Zuwanderung durchaus eine neue Dynamik verlieh.<\/p><p>Auch sollte man die simple geographische Gegebenheit ber&uuml;cksichtigen, dass den Budapester Ostbahnhof mehr als 1000 km von der Au&szlig;engrenze der EU und des Schengenraumes trennen. Beachten wir internationales Recht (Art. 31 der Genfer Konvention) oder europ&auml;isches Recht (Schengener Grenzkodex, Dubliner Verordnung) sind zwei Dinge festzuhalten: Die illegalen Einwanderer sind auf ihrem Weg durch nicht weniger als f&uuml;nf oder sechs Staaten gezogen, in denen ihr Leben nicht in Gefahr war, sie also keine Fl&uuml;chtlinge mehr waren. Zudem ignorierten sie bewusst alle Dubliner und Schengener Regelungen, denn ihnen war klar, wohin sie wollten.<\/p><p>Ungarn hat mit der Entscheidung europ&auml;ische Regelungen durchzusetzen gro&szlig;e materielle, politische und moralische Risiken auf sich genommen. Wir haben weder Dank noch Anerkennung erwartet, daf&uuml;r wurden uns t&auml;glich unbegr&uuml;ndete Kritik und moralische Belehrungen zuteil. Seitdem sind vier Jahre vergangen, die Dinge haben sich langsam wieder in Richtung der Einhaltung von Recht und Ordnung bewegt, schrittweise gelingt es uns Ordnung und Humanit&auml;t miteinander in Einklang zu bringen, doch die realit&auml;tsfremde, und von Fall zu Fall an Ehrverletzung grenzende Propaganda h&ouml;rt nicht auf.<\/p><p>Jedenfalls kann ich nur erneut und immer wieder anbieten, dass ich dem ZDF und anderen &ouml;ffentlich-rechtlichen oder privaten Medien bei Interesse an den Tatsachen oder dem ungarischen Standpunkt jederzeit bereitwillig zur Verf&uuml;gung stehe. Es w&auml;re an der Zeit statt Schmutzkampagnen und Fiktionen, die die geografische Realit&auml;t au&szlig;er Acht lassen und als Wahrheit pr&auml;sentieren, die Fakten gew&auml;hren zu lassen.<\/p><p>Mein beruflicher Werdegang hat es mit sich gebracht, dass ich die Ereignisse sowohl 1989 (damals als f&uuml;r die DDR zust&auml;ndiger Referent des ungarischen Au&szlig;enministeriums) als auch im Sommer und Herbst 2015 (zun&auml;chst als st&auml;ndiger Vertreter bei der EU, dann ab Oktober 2015 als Botschafter in Berlin) aus unmittelbarer N&auml;he verfolgen konnte. Den ersten Stein aus der Mauer, die das eigene Volk eingeschlossen hielt, haben die Ungarn herausgeschlagen. 2015 hat sich Ungarn f&uuml;r die Einhaltung und Durchsetzung europ&auml;ischen Rechts und f&uuml;r den Schutz der Lebensform und des Wirtschaftsmodells, die die Grundlage der EU bilden, und des durch Schengen gesch&uuml;tzten Binnenmarktes eingesetzt, und den illegalen Zustrom &uuml;ber die gr&uuml;ne Grenze gestoppt.<\/p><p>Grundlage und ein nat&uuml;rlicher Zug unseres gemeinsamen Daseins und unserer Zusammenarbeit ist, dass wir die Welt in manchen F&auml;llen aus anderem Blickwinkel und durch andere Sichtweise betrachten. Situationen wie diese zu kl&auml;ren gelingt jedoch nur auf der Basis von Respekt f&uuml;r unser Gegen&uuml;ber und f&uuml;r die Tatsachen. Der von Ihnen gezeigte Film tut keinem dieser Kriterien Gen&uuml;ge.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nDr. P&eacute;ter Gy&ouml;rk&ouml;s<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Tobias Riegel,<\/p><p>nichts gegen Medienkritik. Aber dazu sollte man vielleicht selbst keine Mythen bilden und sich etwas mehr sachkundig machen (ich empfehle zur Fl&uuml;chtlingspolitik 2015 &ldquo;Die Zauberlehrlinge&rdquo; von Stephan Detjen &amp; Maximilian Steinbeis). Aber das ist Ihre Sache&hellip; Was mich nur wundern: Auf der einen Seite beschweren Sie sich, wenn man Sie in die rechte Ecke stellt, dann stellen Sie allen Ernstes aber folgende Fragen: <\/p><p>&ldquo;&hellip;H&auml;tte der folgende Rechtsruck durch massiven staatlichen Eingriff verhindert werden k&ouml;nnen? &Uuml;bertreffen die langfristigen negativen Folgen der &bdquo;Grenz&ouml;ffnung&ldquo; nicht die kurzfristigen Triumphe der Menschlichkeit &ndash; auch f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge: Wenn sich etwa wegen des ungeschickten medialen und politischen Verhaltens nach der &bdquo;Grenz&ouml;ffnung&ldquo; die gesellschaftliche Stimmung radikal gegen die Fl&uuml;chtlinge dreht? Schlie&szlig;lich war am 5. September klar: Die AfD hat nun &ndash; nach der EU-Kritik &ndash; ihren zweiten Gr&uuml;ndungsmythos serviert bekommen: Die anscheinende Kapitulation des Staates vor der ungeregelten Migration&hellip;&rdquo; <\/p><p>Wie weit wollen Sie damit der rechten Ideologie noch hinterher laufen? Die Fl&uuml;chtlinge sind nicht Ursache f&uuml;r den Rassismus in Deutschland (vielleicht mal Wilhelm Heitmeyer &ldquo;Autorit&auml;re Versuchung&rdquo; lesen; der hat genau diese Frage beantwortet). Eine &ldquo;ungeregelte Migration&rdquo; gab es nicht und das Offenlassen der Grenze war EU-rechtskonform (die &ldquo;Grenz&ouml;ffnung&rdquo; ist eine rechte Erfindung!). Im &Uuml;brigen kann ich nicht erkennen, dass irgendwelcher Kuschelkurs &ndash; wie im Falle von Frau Wagenknecht &ndash; mit rechter Ideologie den Linken mehr Stimmen bringen w&uuml;rde (vgl. das Wahlergebnis in Sachsen und Brandenburg). Zu den Umgang der Medien mit der Fl&uuml;chtlingsproblematik liegt David Goe&szlig;mann mit &ldquo;Die Erfindung der bedrohten Republik&rdquo; deutlich mehr bei der Wahrheit als Sie. Denn es stimmt: &ldquo;Die deutsche &lsquo;Fl&uuml;chtlingskrise&rsquo; war in Wahrheit eine gewaltige Medien- und Politikrise&rdquo;.<\/p><p>MfG<br>\nArmin Kammrad<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der obige <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54594\">Beitrag<\/a> rief, wie auch die Sendung im ZDF, die er behandelte, einige Reaktionen hervor, die wir nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. Bei dem sehr komplexen Thema ist es manchmal schwer, Ursache und Wirkung scharf zu trennen, und manchmal legen Ereignisse Tendenzen frei, die vorher schon bestanden haben. M&ouml;ge ein Dialog entstehen bzw. fortgesetzt werden. Dazu<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54817\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,103,183],"tags":[1559,1055,315,668,1540],"class_list":["post-54817","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globalisierung","category-leserbriefe","category-medienkritik","tag-dublin-verordnung","tag-fluechtlinge","tag-merkel-angela","tag-ungarn","tag-zdf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54817"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54817\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54823,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54817\/revisions\/54823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}