{"id":54830,"date":"2019-09-13T16:45:59","date_gmt":"2019-09-13T14:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830"},"modified":"2019-09-13T16:11:37","modified_gmt":"2019-09-13T14:11:37","slug":"hinweise-des-tages-ii-411","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h01\">Dar&uuml;ber spricht der Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h02\">Deutsche Banken werden durch EZB-Entscheid um 520 Millionen Euro entlastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h03\">Long-range rocket launchers arrive in Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h04\">Die russische Sprache soll wieder popul&auml;rer werden (Krim VI)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h05\">Populismus: Ein liberaler Demokrat sein hei&szlig;t, nicht recht haben zu wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h06\">Steigende Altersarmut: Nachbesserungen bei Reformen des Rentensystems n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h07\">2,8 Milliarden Euro Baukindergeld gew&auml;hrt &ndash; nur ein Viertel f&uuml;r Neubauten genutzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h08\">Korrespondenten berichten &uuml;ber Slums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h09\">Vogelsterben: Stille auf den Feldern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h10\">Kliniken in der Krise, Kranke in Gefahr &ndash; bei uns doch nicht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h11\">Zivile Seenotrettung vor deutschen Gerichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h12\">&Auml;rzte ohne Grenzen in Libyen: Christoph Hey: &bdquo;Zwei Jahre auf weniger als zwei Quadratmetern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h13\">Tabakindustrie: Die Selbstregulierung ist eine Farce<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h14\">Beweisf&uuml;hrung der Polizei mit Hilfe der Funkzellenabfrage ger&auml;t ins Wanken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h15\">&Ouml;sterreichs Mehrheit steht rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54830#h16\">Michael Hudson: Why We Need to Abolish the Democratic National Committee, Even if That Means Breaking Up the Democratic Party<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Dar&uuml;ber spricht der Bundestag<\/strong><br>\nZEIT ONLINE hat alle Reden im Parlament seit 1949 grafisch analysierbar gemacht. Erforschen Sie, wann welche Themen debattiert wurden und wie sich Sprache ver&auml;ndert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-09\/bundestag-jubilaeum-70-jahre-parlament-reden-woerter-sprache-wandel%20\">Zeit.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Datenbank der Bundestagsreden l&auml;dt zum Experimentieren ein. So l&auml;sst sich beispielsweise belegen, dass der Begriff &bdquo;Arbeiter&ldquo; (orangene Kurve) in neueren Bundestagsreden nahezu ausgestorben ist, die Politik sich daf&uuml;r mehr und mehr um &bdquo;Leistungstr&auml;ger&ldquo;, &bdquo;Investoren&ldquo;, &bdquo;Spitzenverdiener&ldquo; und die &bdquo;Finanzm&auml;rkte&ldquo; (lila Kurve) k&uuml;mmert &hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190913_hdt1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190913_hdt1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em>Das Unwort &bdquo;Populismus&ldquo; ist &uuml;brigens auch eine sehr junge Wortsch&ouml;pfung &hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190913_hdt2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190913_hdt2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutsche Banken werden durch EZB-Entscheid um 520 Millionen Euro entlastet<\/strong><br>\nDie Banken-Branche kritisiert die EZB-Entscheidung, den Einlagenzins zu senken. Dabei rechnet der deutsche Bankenverband mit einer Entlastung. [&hellip;]<br>\nDie EZB hatte am Donnerstag unter anderem die Strafzinsen f&uuml;r Banken angehoben, wenn diese &uuml;bersch&uuml;ssige Gelder bei der Notenbank horten. Der sogenannte Einlagensatz wurde auf minus 0,5 Prozent von bislang minus 0,4 Prozent gesenkt. Ein Minuszeichen beim Einlagenzins bedeutet, dass die Institute Strafzinsen zahlen m&uuml;ssen, wenn sie bei der Notenbank &uuml;bersch&uuml;ssige Gelder parken.<br>\nZugleich k&uuml;ndigten die W&auml;hrungsh&uuml;ter aber eine Staffelung an, sodass ein Teil der &Uuml;berschussliquidit&auml;t der Banken von den Strafzinsen ausgenommen wird. Der BdB rechnet deshalb mit einer trotz der Anhebung der Strafzinsen k&uuml;nftig mit geringeren Belastungen f&uuml;r deutsche Geldh&auml;user.<br>\nDie alte Regelung zum Einlagensatz hatte die deutschen Banken zuletzt knapp 2,4 Milliarden Euro pro Jahr gekostet, zeigen die BdB-Daten. Dank der Einf&uuml;hrung des Staffelzinses m&uuml;ssten deutsche Geldh&auml;user k&uuml;nftig j&auml;hrlich rund 1,9 Milliarden Euro auf ihre bei der Zentralbank geparkten Gelder zahlen, teilte der Bankenverband am Freitag mit. Ohne diese Staffelung w&auml;re dem BdB zufolge die Belastung f&uuml;r deutsche Banken auf rund drei Milliarden Euro j&auml;hrlich gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/finanzen\/bdb-berechnung-deutsche-banken-werden-durch-ezb-entscheid-um-520-millionen-euro-entlastet\/25012400.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Long-range rocket launchers arrive in Europe<\/strong><br>\nThe first contingent of U.S. rocket artillery vehicles began arriving in Europe on Wednesday to outfit a unique American brigade on the Continent.<br>\nThe 41st Field Artillery Brigade, which activated in November, received the shipment of 16 M270-A1 multiple launch rocket systems, or MLRS, along with several support vehicles. Built atop an M2 Bradley Fighting Vehicle chassis, each MLRS is capable of firing 12 long-range precision rockets in less than a minute.<br>\nThe newly-armed brigade is composed of two MLRS battalions and one support battalion, and is the only U.S. rocket artillery brigade in Europe. But officials declined to say how many MLRS the unit will be outfitted with in total. [&hellip;]<br>\nThe additional firepower comes after the U.S. European Command last year told Congress they needed a long-range fires brigade added to the permanent force structure in Europe.<br>\nThe force structure change is a result of the 2017 National Defense Authorization Act, which directed the Army to increase its numbers in Europe in order to defend NATO allies and deter aggression.<br>\nPlacing the new units in Germany is &ldquo;a display of our continued commitment to NATO and our collective resolve to support European security,&rdquo; an Army statement said.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stripes.com\/news\/europe\/long-range-rocket-launchers-arrive-in-europe-1.598361\">Stars and Stripes<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Stellt sich die Frage, wof&uuml;r die US Army in Deutschland Raketenwerfer mit Reichweiten (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/M270_Multiple_Launch_Rocket_System\">je nach Modell<\/a>) von 9 bis 150 Kilometern braucht? Und was sagt eigentlich die Bundesregierung dazu? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die russische Sprache soll wieder popul&auml;rer werden (Krim VI)<\/strong><br>\nWer andere Kulturen verstehen will, muss auch Fremdsprachen lernen. Die gegenw&auml;rtige Russophobie hat auch mit der Sprache zu tun.<br>\nEr war ein junger Mann in Washington D.C., seine Familie beschloss, er m&uuml;sse Lawyer &ndash; Rechtsanwalt &ndash; werden. Da h&ouml;rte er, rein zuf&auml;llig, im Radio ein Lied, gesungen von einem ihm unbekannten Mann, in einer ihm unbekannten Sprache, und trotzdem war er wie verzaubert. Hier kann dieses Lied geh&ouml;rt werden: hier anklicken.<br>\nJulian Lowenfeld, so hiess der junge Mann, forschte nach, was f&uuml;r ein Lied es war und vom wem gesungen &ndash; und nat&uuml;rlich in welcher Sprache. Es war Russisch. Und weil er von diesem Lied so ber&uuml;hrt war, ohne es zu verstehen, war sein spontaner Beschluss: Diese Sprache muss ich lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Krim-Crimea-Forum-Russische-Sprache-Jalta-Puschkin\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Populismus: Ein liberaler Demokrat sein hei&szlig;t, nicht recht haben zu wollen<\/strong><br>\nPopulisten sind Hyperdemokraten, die nicht fremdbeherrscht werden m&ouml;chten. Wer sie stoppen will, muss das zun&auml;chst anerkennen &ndash; und den Populisten in sich selbst suchen.<br>\nEr steckt voller Wut und Ressentiment. Er glaubt zu wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Mit der Migrantenflut, der Political Correctness, dem Genderwahn. Jemand muss endlich aufr&auml;umen mit dem politischen Kartell, das dieses Land l&auml;hmt und reglementiert. &ldquo;Wir&rdquo; gegen &ldquo;sie&rdquo;, das Volk gegen die Eliten, die Guten gegen die B&ouml;sen. Der Populist ist ein Antidemokrat und Antipluralist, der will, dass seinesgleichen die Macht &uuml;bernehmen und dass die anderen dann endlich Ruhe geben. Die haben ja ohnehin schon zu viel Stimme, zu gute Netzwerke, und wenn sie eine Mehrheit auf ihrer Seite wissen, kann es nur daran liegen, dass sie unfair spielen. Der Populist hat kein Problem, sie mit allen Mitteln zum Schweigen zu bringen &ndash; und nur bis er seine Macht gesichert wei&szlig;, l&auml;sst er das noch halbwegs demokratisch aussehen. Der Populist will Meinungsfreiheit, aber nur f&uuml;r seine eigene Meinung. Basta.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2019-09\/populismus-afd-rechthaberei-demokratie-diskussion-diskurs\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier wird &uuml;ber nicht enden wollende Zeilen hin weg davon ausgegangen, als w&auml;re das Wort Populist etwas anderes, als ein willk&uuml;rlich gebrauchtes Etikett. Jeder Zeit-Leser wird vermutlich etwas anderes darunter verstehen. Eine solche Sprache zu gebrauchen, ist fahrl&auml;ssig. Interessant ist auch der hier wie anderswo modisch werdende Doppelbegriff liberale Demokraten. Das ist die Masche derer, die heute das Sagen haben wollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steigende Altersarmut: Nachbesserungen bei Reformen des Rentensystems n&ouml;tig<\/strong><br>\nDie Angleichung von Renten in Ost und West, eine Untergrenze f&uuml;r das Rentenniveau oder die sogenannte M&uuml;tterrente &ndash; an Reformen f&uuml;r den Ruhestand hat es in den vergangenen Jahren nicht gemangelt. Trotzdem steigt das Risiko der Altersarmut weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2019\/september\/steigende-altersarmut-nachbesserungen-bei-reformen-des-rentensystems-noetig\/\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p><strong>dazu:<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Na sowas!? Die Bertelsmann Stiftung wundert sich, dass trotz mehrfacher Rentenk&uuml;rzungen das Risiko der Altersarmut steigt. <a href=\"https:\/\/t.co\/Vt4GDaffcV\">https:\/\/t.co\/Vt4GDaffcV<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Norbert H&auml;ring (@norberthaering) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/norberthaering\/status\/1172053738393165824?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 12, 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p><strong>dazu auch: Warnrufe endlich ernst nehmen und Altersarmut entschlossen bek&auml;mpfen!<\/strong><br>\nDie Altersarmut ist schon heute alarmierend hoch. Im Jahr 2017 waren 19,5 Prozent der Menschen, die in Rentnerhaushalten leben, arm. Fast ein F&uuml;nftel! Im selben Jahr waren aber nur 0,9 Prozent der Menschen in Pension&auml;rshaushalten betroffen. Zu &auml;hnlichen Ergebnissen kommt man, wenn man auf die Zusammensetzung der Armen insgesamt schaut, wie es der Parit&auml;tische in seinem Armutsbericht 2019 getan hat. Nach den Zahlen des SOEP sind mindestens 13,7 Mio. Menschen in Deutschland arm.<br>\nDer Anteil der Rentner*innen unter ihnen ist aber viel h&ouml;her als in der etablierten Betrachtungsweise. Tats&auml;chlich sind 24,8 Prozent der Armen Rentner*innen. Das hei&szlig;t: Fast jeder vierte arme Mensch in Deutschland ist Rentnerin oder Rentner.<br>\nMit der sogenannten &bdquo;Grundrente&ldquo; liegt nun ein erster Baustein f&uuml;r eine armutsfeste Rente vor. Die Union muss endlich ihre Blockade aufgeben.<br>\nDIE LINKE kritisiert zwar an den Vorschl&auml;gen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, dass erstens die Bedingung von 35 Beitragsjahren zu hoch ist, zweitens der Freibetrag f&uuml;r die gesetzliche Rente in der &bdquo;Grundsicherung im Alter&ldquo; weit hinter dem Freibetrag f&uuml;r die private Vorsorge zur&uuml;ckbleibt und drittens, dass f&uuml;r Hartz IV-Betroffene weiterhin kein Cent Rentenbeitrag gezahlt wird.<br>\nAber wir unterst&uuml;tzen das grunds&auml;tzliche Ziel, lange Phasen des Niedriglohns wenigstens bei der Rente auszugleichen. Der Gesetzentwurf muss jetzt endlich ins Parlament! Die sogenannte &bdquo;Grundrente&ldquo; w&auml;re ein wichtiger Schritt hin zu einer einkommens- und verm&ouml;gensgepr&uuml;ften Solidarischen Mindestrente von 1050 Euro netto, die wirksam vor Altersarmut sch&uuml;tzen w&uuml;rde.<br>\nAu&szlig;erdem zeigt die Studie, dass die Altersarmut vor allem bei Ostdeutschen schon in den kommenden Jahren dramatisch ansteigen wird. Grund daf&uuml;r sind vor allem niedrige L&ouml;hne und lange Phasen der Arbeitslosigkeit. Deshalb fordert DIE LINKE nachdr&uuml;cklich, das Abschmelzen der rentenrechtlichen Umrechnung von Ostl&ouml;hnen sofort zu stoppen und zwar so lange bis in Ost und West gilt: Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit und gleiche Rente f&uuml;r gleiche Lebensleistung!<br>\nDer wirksamste erste Schritt f&uuml;r gerechte  L&ouml;hne in Ost und West ist ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn von mindestens zw&ouml;lf Euro!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.matthias-w-birkwald.de\/de\/article\/2100.warnrufe-endlich-ernst-nehmen-und-altersarmut-entschlossen-bek%C3%A4mpfen.html\">Matthias Birkwald<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>2,8 Milliarden Euro Baukindergeld gew&auml;hrt &ndash; nur ein Viertel f&uuml;r Neubauten genutzt<\/strong><br>\nSeit einem Jahr k&ouml;nnen Familien Zusch&uuml;sse f&uuml;r den Kauf einer Immobilie beantragen. Jetzt ziehen das Innenministerium und die F&ouml;rderbank KfW eine erste Bilanz. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Insbesondere junge Familien mit kleinen Kindern werden bei der Schaffung von Wohneigentum unterst&uuml;tzt&ldquo;, erkl&auml;rte KfW-Vorstandsmitglied Ingrid Hengster. 65 Prozent der Antragsteller haben Kinder im Vorschulalter, mehr als jede dritte Familie Kinder unter drei Jahren. Die meisten sind zwischen 25 und 40 Jahre alt. 60 Prozent hatten ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen von maximal 40.000 Euro.<br>\nGebaut und gekauft wurde mehr in der Stadt als auf dem Land. 16 Prozent der F&ouml;rderung flossen in Gro&szlig;st&auml;dte, 44 Prozent in weitere st&auml;dtische Gebiete. 40 Prozent gingen in den l&auml;ndlicheren Raum, etwa die H&auml;lfte davon in d&uuml;nn besiedelte Kreise. Nur etwa ein Viertel des Geldes wurde f&uuml;r Neubauten genutzt, drei Viertel f&uuml;r den Kauf von Bestandsimmobilien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/foerderung-2-8-milliarden-euro-baukindergeld-gewaehrt-nur-ein-viertel-fuer-neubauten-genutzt\/25012182.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wenn 75 Prozent des Geldes in den Erwerb von Bestandsimmobilien floss, hei&szlig;t das ja, dass das eigentliche Ziel, Neubauten zu f&ouml;rdern, gescheitert ist. Die Verk&auml;ufer von Immobilien werden das Baukindergeld wiederum eingepreist haben, was dann wohl bedeutet, dass mit viel &ouml;ffentlichem Geld gestiegene Immobilienpreise finanziert wurden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Korrespondenten berichten &uuml;ber Slums<\/strong><br>\nOb in den Slums Nairobis oder in heruntergekommenen Stadtvierteln von Paris, am Rande der Gesellschaft herrscht Armut. Die Grenzen sind flie&szlig;end.<br>\nFriedbert Meurer, London:<br>\nHeute gibt es in London keine Slums, das hei&szlig;t aber nicht, dass alle hier menschenw&uuml;rdig wohnen. Das ist in einer Stadt nat&uuml;rlich nicht der Fall, in der die Immobilienpreise in astronomische H&ouml;he gestiegen sind. Wo Vermieter dieses Elend skrupellos ausnutzen und in ein kleines Haus, zwei Schlafzimmer, zwei Zimmerchen unten, 25 Leute hineinpacken, Zimmer vermieten, die kein Fenster haben. In einem Fall habe ich von einer Wohnung gelesen, die gar keine T&uuml;r hatte.<br>\nNicole Markwald, Los Angeles:<br>\nGanz konkret gibt es einen Slum hier in Los Angeles und dort leben Obdachlose. Wenn wir jetzt mal nur auf L.A. gucken, dort leben 36.000 Obdachlose auf der Stra&szlig;e. Und das, was ich als Slum bezeichne: Es riecht unfassbar schlecht, weil die Menschen sich drau&szlig;en erleichtern. Der M&uuml;ll t&uuml;rmt sich. Es gibt Ratten, die da umherlaufen. Es gibt Kranke, die dort auf dem Gehweg liegen. Menschen, die da auf der Stra&szlig;e sterben, wenn man sieht, wie die Menschen dort vor sich hinvegetieren.<br>\nJ&uuml;rgen K&ouml;nig, Paris:<br>\nWas es in Frankreich gibt, das sind so Zeltlager, die allermeisten von Fl&uuml;chtlingen gebaut. Unter dieser &Uuml;berschrift Slums k&ouml;nnten einem die Vorst&auml;dte in den Metropolen in den Sinn kommen. Aber da w&uuml;rde ich niemals von Slums sprechen. Das sind heruntergekommene Stadtviertel mit einer manchmal sehr armen Bev&ouml;lkerung. Das sind Viertel, in die sich viele Franzosen gar nicht hineintrauen. Dort haben sich Parallelgesellschaften gebildet. Das ja, aber Slums sind das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/korrespondenten-berichten-ueber-slums.1737.de.html?dram:article_id=458448\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vogelsterben: Stille auf den Feldern<\/strong><br>\nInsektizide t&ouml;ten Insekten, zu diesem Zweck wurden sie erfunden. Dass Substanzen wie die Neonicotinoide dabei keinen Unterschied machen, ob es sich um einen &ndash; aus menschlicher Sicht &ndash; sch&auml;dlichen Kartoffelk&auml;fer handelt oder um eine n&uuml;tzliche Honigbiene, ist l&auml;ngst bewiesen. Kaum jemand zweifelt noch an, dass &ldquo;Neonics&rdquo; einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r den drastischen R&uuml;ckgang von Insekten in Deutschland und anderswo sind. Nach einer Studie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science ist der Schaden, den diese Pestizide in der Umwelt anrichten, aber sogar noch gr&ouml;&szlig;er. Demnach vergiften Neonicotinoide auch V&ouml;gel.<br>\nSchon seit l&auml;ngerem beobachten Ornithologen, dass die Zahl der V&ouml;gel in vielen L&auml;ndern stark zur&uuml;ckgeht. Besonders drastisch ist der Schwund bei den so genannten Agrarlandarten: Spezies wie Kiebitz und Feldlerche, die auf Feldern und Wiesen br&uuml;ten und Futter suchen. Nach Daten des &ldquo;Pan-European Common Bird Monitoring Scheme&rdquo; (PECBMS), das f&uuml;r die Z&auml;hlung der V&ouml;gel in Europa zust&auml;ndig ist, hat der Bestand der Agrarlandarten seit 1980 im Schnitt um 57 Prozent abgenommen. In den USA haben Ornithologen bei 74 Prozent dieser Vogelspezies einen Schwund im Vergleich zum Jahr 1966 registriert. Eine Rolle dabei k&ouml;nnten die Neonics spielen, schreiben die Autorinnen der Science-Studie, drei kanadische Forscherinnen von der University of Saskatchewan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/pestizid-voegel-insekten-insektizide-1.4598368\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kliniken in der Krise, Kranke in Gefahr &ndash; bei uns doch nicht!<\/strong><br>\nEin Lobbyist bekommt viel B&uuml;hne und eine ausgestiegene &Auml;rztin zu wenig: Die Diskussion &uuml;ber Profitgier und Fehlanreize im Gesundheitswesen ger&auml;t zur Farce.<br>\nNur mal angenommen, man w&uuml;rde nach Jahren in der Inneren Mongolei zur&uuml;ck auf dem heimischen Sofa &ldquo;Maischberger&rdquo; in der ARD sehen, Staunen und Schrecken n&auml;hmen kein Ende. Schlie&szlig;lich wurden ungeheure Dinge in der Talkrunde am Mittwochabend angesprochen: Krankenh&auml;user ordnen die Gesundheit der Patienten dem Profit unter. In Deutschland wird zu oft und oftmals unn&ouml;tig operiert. Manchen &Auml;rzten geht es vor allem ums Geld. Der Personalmangel in der Pflege gef&auml;hrdet das Wohl der Kranken.<br>\nMan muss schon lange auf Expedition oder gar verschollen gewesen sein, um von diesen Missst&auml;nden noch nichts geh&ouml;rt zu haben. Das angesehene Fachmagazin British Medical Journal hat bereits 2002 im Themenheft &ldquo;Too much medicine&rdquo; vor &uuml;berfl&uuml;ssigen Eingriffen und Untersuchungen gewarnt. Und 2011 wurde von mehreren internationalen Fachgesellschaften die Initiative &ldquo;Choosing wisely&rdquo; gegr&uuml;ndet (auf Deutsch: &ldquo;Klug entscheiden&rdquo;), die eine Top-5-Liste der unn&ouml;tigen Behandlungen in jeder medizinischen Disziplin auflistet. Sachverst&auml;ndige im Gesundheitswesen bezeichnen &Uuml;berdiagnostik und &Uuml;bertherapie l&auml;ngst als eine der gr&ouml;&szlig;ten Gefahren f&uuml;r Patienten.<br>\nUmso absurder mutete die Diskussion an, in der Sandra Maischberger ihren G&auml;sten tapfer zu entlocken versuchte, welche Bedrohung eine zuvorderst &ouml;konomisch motivierte Medizin f&uuml;r die Patienten darstellt. Aber wieso &uuml;berhaupt Bedrohung? Gerald Ga&szlig;, Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft und damit des gr&ouml;&szlig;ten Lobbyvereins der Kliniken, relativierte und verniedlichte geschmeidig die Fehlanreize im System, sprach von Einzelf&auml;llen und dass er den Problemen nachgehen werde, wenn tats&auml;chlich etwas dran sein sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/maischberger-gesundheitswesen-kliniken-1.4597059\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zivile Seenotrettung vor deutschen Gerichten<\/strong><br>\nDer deutsche Au&szlig;enminister bezeichnet zivile Seenotrettung als humanit&auml;re Verpflichtung, der Entwicklungsminister fordert von der neuen EU-Kommission eine sofortige &Uuml;bereinkunft zur Seenotrettung und selbst der Innenminister scheint kompromissbereit. W&auml;hrend die deutsche Politik und &Ouml;ffentlichkeit mit dem Finger auf Italien und auch Malta und ihre Politik der geschlossenen H&auml;fen zeigen, besch&auml;ftigte sich im Schatten der medialen Aufmerksamkeit auch die deutsche Verwaltungsgerichtsbarkeit mit einem Fall ziviler Seenotrettung und Menschenrechtsbeobachtung. Er zeigt, dass die deutsche Rolle im Umgang mit ziviler Seenotrettung nicht ganz so vorbildlich ist, wie sie nach au&szlig;en hin gespielt wird. Geht es nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums (BMVI), dann sollen NGO-Schiffe besonders genau unter die Lupe genommen werden &ndash; mit der Folge, dass ziviles Engagement im Mittelmeer behindert wird. Das OVG Hamburg entschied nun in einem Eilrechtsstreit in zweiter Instanz, dass das NGO-Schiff &bdquo;Mare Liberum&ldquo; weiterhin ausfahren darf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/zivile-seenotrettung-vor-deutschen-gerichten\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Auml;rzte ohne Grenzen in Libyen: Christoph Hey: &bdquo;Zwei Jahre auf weniger als zwei Quadratmetern&ldquo;<\/strong><br>\nChristoph Hey von &bdquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&ldquo; ist vor wenigen Tagen aus Libyen zur&uuml;ckgekehrt. Der 43-j&auml;hrige &Ouml;konom war Projektleiter der Hilfsorganisation im Internierungslager f&uuml;r Migranten und Fl&uuml;chtlinge in Sintan, etwa zweieinhalb Autostunden s&uuml;dlich der Hauptstadt Tripolis. Im Gespr&auml;ch bezeichnet er die dortigen Zust&auml;nde als &bdquo;absolut unmenschlich&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/09\/13\/christoph-hey-zwei-jahre-quadratmetern\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tabakindustrie: Die Selbstregulierung ist eine Farce<\/strong><br>\nEine Doktorarbeit in Medizin-Biologie beleuchtet die Verflechtungen zwischen Tabakindustrie, Wissenschaft und Schweizer Politik.<br>\nRed.: Der Arzt Rainer M. Kaelin war Vizepr&auml;sident der Lungenliga Schweiz und ist Vizepr&auml;sident von Oxyromandie, einem Verein, der sich f&uuml;r den Schutz der Nichtraucher und f&uuml;r Werbeverbote f&uuml;r Tabakprodukte einsetzt, wie sie die WHO-Rahmenkonvention vorsieht.<br>\nDie Kritik &uuml;ber den Sponsoringvertrag zwischen Philip Morris (PM) und dem Eidgen&ouml;ssischen Departement f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten (EDA) warf ein Licht auf die seit Jahren &uuml;blichen besonderen Beziehungen zwischen Tabakindustrie, Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie der staatlichen Verwaltung. Diese Verflechtungen haben direkte Folgen auf die Gesetzgebung.<br>\nJacques Olivier reichte an der Universit&auml;t Lausanne nun die erste wissenschaftliche Darstellung der Beziehungen von Zigarettenfabrikanten zur Wissenschaft und Politik als Doktorarbeit ein (1). Beziehungen, die eine Erkl&auml;rung liefern f&uuml;r die verhinderten Werbeverbote, die Ablehnung der Zwillingsinitiative 1992, die M&auml;ngel des Passivrauchgesetzes und die bisherige Weigerung des Parlaments, die Tabakrahmenkonvention der WHO zu ratifizieren und umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Tabakindustrie-Selbstregulierung-ist-eine-Farce\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Beweisf&uuml;hrung der Polizei mit Hilfe der Funkzellenabfrage ger&auml;t ins Wanken<\/strong><br>\nMit der Funkzellenabfrage und -auswertung wird &bdquo;bewiesen&ldquo;, dass sich ein aktives Mobiltelefon (und damit auch sein Besitzer) zu einem bestimmten Zeitpunkt im Gebiet einer bestimmten Mobilfunkzelle befand. Mehr als vierzig Mal pro Tag wurde dieses Instrument 2017 irgendwo in Deutschland eingesetzt. Und es kann jeden treffen, der sich mit seinem aktivierten Handy zuf&auml;llig in einer solchen Funkzelle befindet. Ein solcher Beweis gilt bisher als kaum angreifbar. In D&auml;nemark wurden nun gravierende Fehler bei der Zusammenf&uuml;hrung und Auswertung der Funkzellen-Rohdaten gefunden. Mit der Folge, dass 32 Leute auf freien Fu&szlig; gesetzt wurden, die Beweisf&uuml;hrung mittels Funkzellendaten f&uuml;r vierzig aktuelle Verfahren vor&uuml;bergehend ausgesetzt und 10.700 F&auml;lle seit 2012 r&uuml;ckwirkend &uuml;berpr&uuml;ft werden. &Auml;hnliche Fehler sind auch in Deutschland nicht ausgeschlossen, denn die urs&auml;chlichen Probleme der Konversion und Auswertung der Rohdaten sind die gleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/beweisfuehrung-mit-hilfe-der-funkzellenabfrage-geraet-ins-wanken\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichs Mehrheit steht rechts<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich ist die rechtspopulistische Koalition aus &Ouml;VP und FP&Ouml; gescheitert &ndash; und wird dennoch bei anstehenden Wahlen siegen. Der FP&Ouml; schadet das skandal&ouml;se Ibiza-Video kaum, und Sebastian Kurz ist dank seiner Rechtswende beliebter denn je. Was machen nur die Sozialdemokraten?<br>\nEs ist schwer, &uuml;ber die &ouml;sterreichische Politik zu schreiben, ohne Klischees zu bedienen. Beispiel &ldquo;Ibiza-Aff&auml;re&rdquo;: Heinz-Christian Strache ist nach Ver&ouml;ffentlichung des Skandal-Videos im Mai zwar als Vizekanzler und FP&Ouml;-Chef zur&uuml;ckgetreten. Und der damalige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Volkspartei (&Ouml;VP) hat danach die Koalition mit der Freiheitlichen Partei (FP&Ouml;) aufgek&uuml;ndigt. Das schon. Was Strache gegen&uuml;ber einer vermeintlichen Oligarchin vor zwei Jahren sagte und heimlich aufgezeichnet wurde, gilt dennoch vielen nur als &bdquo;b&rsquo;soffene G&rsquo;schicht&ldquo;. Seine Ank&uuml;ndigung, &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge willk&uuml;rlich zu vergeben, wird genauso mit seinem Alkoholspiegel entschuldigt, wie sein Bericht, dass Parteispenden &uuml;ber geheimnisvolle Vereine flie&szlig;en w&uuml;rden. Von Justizbeamten abgesehen, besch&auml;ftigt sich kein Mensch mehr damit. Mangelnde Transparenz und fehlende Kontrolle regen kaum ncoh auf. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte das jederzeit ge&auml;ndert werden. Dem steht jedoch eine gewisse Leichtigkeit entgegen, die die einen lieben und die anderen verachten: Man nimmt&rsquo;s nicht so genau und vergisst lieber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++1c87acfe-d52c-11e9-ac0a-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Michael Hudson: Why We Need to Abolish the Democratic National Committee, Even if That Means Breaking Up the Democratic Party<\/strong><br>\nVoters basically want what Bernie Sanders is promising: a basic right to Single Payer health care and a retirement income. That means protection against the Republican-Democratic threats to cut back Social Security to balance the budget in the face of tax cuts for the richest One Percent and rising Cold War military spending. This means a government strong enough to take on the vested financial and corporate interests and prosecute Wall Street&rsquo;s financial crime and corporate monopoly power. When neoliberals shout, &ldquo;But that&rsquo;s socialism,&rdquo; Americans finally are beginning to say, &ldquo;Then give us socialism.&rdquo; It beats being ground down into debt peonage.<br>\nBut here&rsquo;s the trick that the TV debates sweep under the rug: It is not the voters who are empowered to choose the Democratic Party&rsquo;s candidate. That privilege belongs legally to the Democratic National Committee (DNC). Since stacking the political deck in 2016 to serve up Hillary Clinton as nominee, it has put in place rules that will enable its Donor Class members, superdelegates and other lobbyists for the One Percent to repeat the trickery once again in 2020.<br>\nI hope that the candidate who is clearly the voters&rsquo; choice, Bernie Sanders, may end up as the party&rsquo;s nominee. If he is, I&rsquo;m sure he&rsquo;ll beat Donald Trump handily, as he would have done four years ago.<br>\nBut I fear that the DNC&rsquo;s Donor Class will push Joe Biden, Kamala Harris or even Pete Buttigieg down the throats of voters. Just as when they backed Hillary the last time around, they hope that their anointed neoliberal will be viewed as the lesser evil for a program little different from that of the Republicans.<br>\nSo Thursday&rsquo;s reality TV run-off is about &ldquo;who&rsquo;s the least evil?&rdquo; An honest reality show&rsquo;s questions would focus on &ldquo;What are you against?&rdquo; That would attract a real audience, because people are much clearer about what they&rsquo;re against: the vested interests, Wall Street, the drug companies and other monopolies, the banks, landlords, corporate raiders and private-equity asset strippers. But none of this is to be permitted on the magic island of authorized candidates (not including Tulsi Gabbard, who was purged from further debates for having dared to mention the unmentionable).<br>\nThe problem facing the Democratic National Committee today remains the same as in 2016: How to block even a moderately left-wing social democrat by picking a candidate guaranteed to lose to Trump, so as to continue the policies that serve banks, the financial markets and military spending for Cold War 2.0.<br>\nDNC donors favor Joe Biden, long-time senator from the credit-card and corporate-shell state of Delaware, and opportunistic California prosecutor Kamala Harris, with a hopey-changey grab bag alternative in smooth-talking small-town Rorschach blot candidate Pete Buttigieg. These easy victims are presented as &ldquo;electable&rdquo; in full knowledge that they will fail against Trump.<br>\nTrump meanwhile has done most everything the Democratic Donor Class wants: He has cut taxes on the wealthy, cut social spending for the population at large, backed Quantitative Easing to inflate the stock and bond markets, and pursued Cold War 2.0. Best of all, his abrasive style has enabled Democrats to blame the Republicans for the giveaway to the rich, as if they would have followed a different policy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2019\/09\/michael-hudson-why-we-need-to-abolish-the-democratic-national-committee-even-if-that-means-breaking-up-the-democratic-party.html\">naked capitalism<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.G.:<\/strong> Der &Ouml;konom Michael Hudson hat einen l&auml;ngeren Artikel auf nakedcapitalism ver&ouml;ffentlicht, in dem er die Machenschaften des DNC aufdeckt. Er benennt, wessen Interessen bedient werden sollen und stellt den Zusammenhang der Wahlniederlage Hillary Clintons mit dem Niedergang sozialdemokratischer Parteien in Europa her. F&uuml;r ihn sind die Demokraten nur die Abwehrfront der Republikaner gegen linke politische Forderungen; er spricht davon, dass de facto nur eine Partei existiert. In einer Zwischen&uuml;berschrift macht er unmissverst&auml;ndlich klar, wer von den aufgestellten Kandidaten das Rennen machen wird: Donald Trump.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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