{"id":54843,"date":"2019-09-16T08:25:08","date_gmt":"2019-09-16T06:25:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843"},"modified":"2019-09-16T08:25:08","modified_gmt":"2019-09-16T06:25:08","slug":"hinweise-des-tages-3451","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h01\">Ausbildungsprojekt der Bundeswehr &ndash; Rechnungshof zerpfl&uuml;ckt von der Leyens Fl&uuml;chtlingshilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h02\">Sollte ich aus dem Fenster fallen, wurde ich geschubst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h03\">Es ist antib&uuml;rgerlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h04\">Google zahlt fast eine Milliarde Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h05\">It&rsquo;s the ecology, stupid!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h06\">Steuerhinterzieher konsequent verfolgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h07\">Geldwa&#776;sche made in Germany &ndash; Von Terrorgeld und Immobilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h08\">Jeder F&uuml;nfte in Deutschland arbeitet nicht in normalem Arbeitsverh&auml;ltnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h09\">IAA Frankfurt &ndash; Wer ist der Gr&ouml;&szlig;te?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h10\">Wie teuer wird CO2?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h11\">Auch Klimasch&uuml;tzer m&uuml;ssen verbal abr&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h12\">25.000 protestieren f&uuml;r wirksamen Klimaschutz und Verkehrswende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h13\">Verkehrsministerium verweigert Pr&uuml;fung seiner Klimaschutzpl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h14\">Party im Stall!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h15\">Es g&auml;rt im Amri-Komplex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h16\">Bibi gegen den Rechtsstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h17\">CDU und AfD n&auml;hern sich in Kommunen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54843#h18\">Streit um ARD-Sendetermin &ndash; Der &ldquo;Weltspiegel&rdquo; darf nicht weichen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ausbildungsprojekt der Bundeswehr &ndash; Rechnungshof zerpfl&uuml;ckt von der Leyens Fl&uuml;chtlingshilfe<\/strong><br>\nAls Verteidigungsministerin k&uuml;ndigte Ursula von der Leyen an, die Bundeswehr werde syrische Fl&uuml;chtlinge ausbilden. Die Bilanz des Bundesrechnungshofs zu dem Projekt f&auml;llt nach SPIEGEL-Informationen verheerend aus.<br>\nDer Bundesrechnungshof wirft dem Verteidigungsressort Misswirtschaft bei einem Herzensprojekt der fr&uuml;heren Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor. In einem vertraulichen Bericht von Anfang August schreiben die Pr&uuml;fer, das von der Ministerin pers&ouml;nlich angesto&szlig;ene Ausbildungsprogramm f&uuml;r syrische Fl&uuml;chtlinge sei &ldquo;sowohl unwirtschaftlich als auch unwirksam&rdquo; gewesen. Der Bericht liegt dem SPIEGEL vor.<br>\nDie Zahlen, die die Pr&uuml;fer recherchierten, sind recht eindeutig. Demnach nahmen nur 217 Fl&uuml;chtlinge 2016 und 2017 an vierw&ouml;chigen Schnupperkursen zu Themen wie Technik, Bau, Sanit&auml;r teil. Kosten: f&uuml;nf Millionen Euro. F&uuml;r jeden Fl&uuml;chtling gab die Bundeswehr also etwa 23.000 Euro aus. &Auml;hnliche Programme der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit kosten indes laut dem Bericht nur rund 1800 Euro pro Teilnehmer.<br>\nDas Projekt hatte von der Leyen pers&ouml;nlich initiiert. Ziemlich spontan k&uuml;ndigte sie auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz im Februar 2016 an, die Bundeswehr werde syrische Fl&uuml;chtlinge in Handwerksberufen oder als Sanit&auml;ter ausbilden. Die so geschulten Fl&uuml;chtlinge, referierte von der Leyen, k&ouml;nnten dann beim Wiederaufbau von Syrien helfen.<br>\nDer Rechnungshof hat sich das Projekt nun w&auml;hrend einer langen Recherche n&auml;her angeschaut. Dabei fanden die Pr&uuml;fer heraus, dass die Verschwendung von Steuermitteln auf Planungsfehler des Ministeriums zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. So wurden zum Beispiel f&uuml;r fast 900.000 Euro Dolmetscher angeheuert, da das Deutsch der Syrer schlechter war als angenommen.<br>\nInterne Pr&uuml;fer forderten Abbruch des Projektes<br>\nDen gr&ouml;&szlig;ten Brocken aber machten die beteiligten Soldaten aus, sie verursachten 2,4 Millionen Euro Personalkosten &ndash; ebenfalls wegen Planungsfehlern. So gab es laut dem Bericht 2016 &ldquo;mehr als 1 zu 1 Betreuung&rdquo;. In Oldenburg wurde f&uuml;r &uuml;ber eine halbe Million Euro neues Werkzeug angeschafft, das die Fl&uuml;chtlinge &ldquo;aus Sicherheitsgr&uuml;nden&rdquo; gar nicht benutzen durften. In Meppen wurden die Azubis t&auml;glich per Leibesvisitation und von Sprengstoffsp&uuml;rhunden kontrolliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ursula-von-der-leyens-bundeswehr-ausbildungsprojekt-in-der-kritik-a-1286685.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unglaublich. Ein typisches Ursula-von-der-Leyen-Projekt: nach au&szlig;en hin ein toller Propaganda-Erfolg, in Wahrheit blanke Geldverschwendung. Auch wenn es hier &ldquo;nur&rdquo; um 5 Millionen Euro geht: jeder Euro davon war vergeudet. Wie hat sich UvdL von Gnaden Merkels viele Jahre zu lang als Bundesministerin halten k&ouml;nnen? Und wie hat diese geballte Ladung Schein und Inkompetenz (und Veruntreuung) auf einem der wichtigsten EU-Posten landen k&ouml;nnen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> In Br&uuml;ssel sollten die Parlementarierer der neuen Kommissionspr&auml;sidentin ganz genau auf die Finger schauen. Eine Empfehlung zur Wahl von Ursula von der Leyen kam &uuml;brigens vom SPD-Abgeordneten Thomas Oppermann!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53169#h01\">Mehrheit sieht von der Leyen kritisch<\/a> mit einer weiterf&uuml;hrenden Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sollte ich aus dem Fenster fallen, wurde ich geschubst<\/strong><br>\nEdward Snowden erkl&auml;rt, wie er die m&auml;chtigen Geheimdienste der Welt austrickste und welch ungew&ouml;hnliches Leben er in Russland f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/plus\/edward-snowden-sollte-ich-aus-dem-fenster-fallen-wurde-ich-geschubst-a-00000000-0002-0001-0000-000165926199\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein spannendes Interview, das der SPIEGEL leider hinter eine Paywall versteckt. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/international\/world\/interview-with-edward-snowden-about-his-story-a-1286605.html\">Die englischsprachige Version<\/a> ist jedoch frei zug&auml;nglich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Es ist antib&uuml;rgerlich<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier hat Zweifel an der b&uuml;rgerlichen Selbstdarstellung der AfD ge&auml;u&szlig;ert. Er reagierte damit auf &Auml;u&szlig;erungen des Parteivorsitzenden Alexander Gauland, der seine Partei nach den Wahlen in Brandenburg und Sachsen als &ldquo;Vertreter des B&uuml;rgertums&rdquo; bezeichnet hatte. Indirekt bescheinigte Steinmeier der AfD nun eine &ldquo;antib&uuml;rgerliche&rdquo; Haltung. (&hellip;)<br>\nJede Partei m&uuml;sse entscheiden, wo sie stehen wolle, betonte Steinmeier &ndash; &ldquo;entweder v&ouml;lkisch kollektivistisch oder aufgekl&auml;rt b&uuml;rgerlich&rdquo;. Beides gleichzeitig gehe nicht. Das B&uuml;rgerliche zeige sich &ldquo;in der Verteidigung der Freiheit, der Anerkennung des Individuums und damit auch im Respekt vor Andersdenkenden&rdquo;. Demokratie lebe von der Kontroverse. &ldquo;Aber Frust ist kein Freifahrtschein f&uuml;r Menschenfeindlichkeit.&rdquo;<br>\nAngesichts des Zulaufs zu Rechtspopulisten pl&auml;dierte Steinmeier daf&uuml;r, in der Erinnerung an den Nationalsozialismus und dessen Gr&auml;ueltaten nicht nachzulassen. Die eigene Geschichte und die Gegenwart derjenigen, die w&auml;hlen gehen, seien nicht mehr gen&uuml;gend miteinander verkn&uuml;pft. &ldquo;Unsere Verantwortung kennt keinen Schlussstrich.&rdquo; (&hellip;)<br>\nSteinmeier sagte auch, er glaube nicht, dass die Regierungsparteien den Rechtsextremismus untersch&auml;tzten. Die Volksparteien bef&auml;nden sich aber in Diskussionen &uuml;ber ihre politische F&uuml;hrung, Strategie und inhaltliche Orientierung. &ldquo;Das raubt ihnen Kraft, Zeit und Energie f&uuml;r notwendige Debatten in einer &Ouml;ffentlichkeit, die zu Recht hohe Erwartungen an die Probleml&ouml;sungskompetenz einer Regierung stellt.&rdquo;<br>\nGauland kritisierte den Bundespr&auml;sidenten f&uuml;r dessen Aussagen &uuml;ber die AfD. &ldquo;Steinmeier verl&auml;sst mit seinen &Auml;u&szlig;erungen zur AfD und mir den Boden der Neutralit&auml;t&rdquo;, sagte der AfD-Vorsitzende. &ldquo;Er ist Bundespr&auml;sident f&uuml;r alle Parteien und f&uuml;r alle Deutschen.&rdquo; Gauland bot Steinmeier ein Gespr&auml;ch unter vier Augen an &uuml;ber das, &ldquo;was b&uuml;rgerlich ist und sein sollte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/steinmeier-afd-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Es ist schon lustig, wenn Bundespr&auml;sident (BP) Steinmeier der AfD eine antib&uuml;rgerliche Haltung vorwirft. Da die AfD bislang nicht als verfassungswidrige Partei durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) verboten ist, genie&szlig;t sie die B&uuml;rgerrechte der Verfassung ebenso, wie die Parlamentarier von CDU\/CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen, die Frank-Walter Steinmeier zum Bundespr&auml;sident gew&auml;hlt haben. Auch soziologisch geh&ouml;rt der gr&ouml;&szlig;ere Teil der AfD-Abgeordneten den b&uuml;rgerlichen Schichten an. Und auch die Ideologie des Neoliberalismus verbindet Steinmeier und seine Gefolgschaft mit der AfD. Was Steinmeier eigentlich meint, ist das, was in Frankreich der Citoyen im Gegensatz zum Bourgeois ist. N&auml;mlich, der aufgekl&auml;rte Staatsb&uuml;rger, der f&uuml;r die Verfassung mit ihren Rechten und Pflichten eintritt. Das macht zwar die AfD nicht, Herr Steinmeier und seine &ldquo;b&uuml;rgerliche&rdquo; Gefolgschaft auch nur, wenn es Ihnen politisch in die Strategie pa&szlig;t. Insofern repr&auml;sentiert der BP einen Teil des B&uuml;rgertums, und Herr Gauland einen kleineren Teil des B&uuml;rgertums. Der BP interpretiert also das Grundgesetz (GG) in unzul&auml;ssiger Weise, wenn er das B&uuml;rgertum dem Rechtsstaat gleichstellt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Steinmeier k&ouml;nnte sich &ndash; auch in seiner aktuellen Funktion als Bundespr&auml;sident &ndash; fragen, ob es denn &bdquo;b&uuml;rgerlich&ldquo; ist, den gr&ouml;ssten Sozialabbau dieses Staates beschlossen zu haben (insbesondere durch die sog. Hartz-Gesetzgebung sowie K&uuml;rzungen und Privatisierungen der Renten) und Deutschland an v&ouml;lkerechtswidrige Kriege beteiligt zu haben (vor allem durch den US-St&uuml;tzpunkt in Ramstein, von wo aus auch viele US-Drohnen gesteuert werden, die vielfach f&uuml;r Elend und Tod verantwortlich sind)..<\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie &uuml;ber Herrn Steinmeier z.B. auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21804\">Kann man Steinmeier trauen?<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36830\">&Uuml;ber Wahrheit, L&uuml;ge und dr&ouml;hnendes Schweigen &ndash; ein Offener Brief von Heiner Flassbeck an Frank-Walter Steinmeier<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Google zahlt fast eine Milliarde Euro<\/strong><br>\nDer Internetkonzern Google zahlt dem franz&ouml;sischen Staat fast eine Milliarde Euro, um einen jahrelangen Steuerstreit zu beenden. Die Summe setzt sich aus einer gerichtlich verh&auml;ngten Strafe von 500 Millionen Euro und Steuernachzahlungen in H&ouml;he von 465 Millionen Euro zusammen. (&hellip;)<br>\nDie franz&ouml;sische Finanzstaatsanwaltschaft hatte 2015 die Untersuchung gegen den Internetriesen eingeleitet. Der Vorwurf: Google verlagere seine Firmensitze und damit die Gewinne in L&auml;nder mit niedriger Steuerpflicht, um so die eigene zu entrichtende Steuerlast zu schm&auml;lern.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung nannte das jetzige Abkommen &ldquo;historisch&rdquo; und erkl&auml;rte, der Steuerstreit sei nun &ldquo;definitiv beigelegt&rdquo;. Dass Ermittlungen gegen ein Unternehmen mit einer solchen Einigung enden, ist in Frankreich erst seit wenigen Jahren m&ouml;glich &ndash; Grundlage ist ein Gesetz aus 2016. In den USA sind &auml;hnliche Vereinbarungen schon l&auml;nger m&ouml;glich.<br>\nDer Betrag in Frankreich ist der bisher h&ouml;chste, den Google nach Steuerverfahren in Europa zahlt. In Italien hatte der Konzern &auml;hnlich gelagerte Ermittlungen 2017 mit einer Zahlung von 306 Millionen Euro beigelegt. Dort ging es vor allem um die Jahre 2009 bis 2013. In Gro&szlig;britannien zahlte Google im Jahr davor 130 Millionen Pfund Steuern nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/google-steuern-frankreich-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Und wo bleibt Finanzminister Scholz?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>It&rsquo;s the ecology, stupid!<\/strong><br>\nVon Waldsterben 2.0 sprechen die Umweltverb&auml;nde in seltener Eintracht mit der Forstlobby. Doch was sich griffig anh&ouml;rt, verkleinert das Desaster im Wirtschaftswald. Das begann vor 200 Jahren und kollabiert nun in den ersten sp&uuml;rbaren Jahren der Erderw&auml;rmung. Die H&auml;lfte der W&auml;lder in Deutschland sind Kiefern- und Fichtenforste. In ihnen lebt der Geist des 19. Jahrhunderts, der die naturfeindliche Aufkl&auml;rung mit den Grund&uuml;berzeugungen des Kapitalismus vereint. B&auml;ume verkommen darin zu Produktionseinheiten, die auf einer arbeitsteilig bewirtschafteten Produktionsfl&auml;che Holz ansetzen sollen. &bdquo;Vorrat aufbauen&ldquo; hei&szlig;t das bei F&ouml;rstern.<br>\nF&ouml;rster w&auml;hlen mit der S&auml;ge aus, welche B&auml;ume die angeblich besten Eigenschaften haben und deswegen mutma&szlig;lich mal die st&auml;rksten B&auml;ume werden. Alle drei bis f&uuml;nf Jahre durchforsten sie den Wald, schneiden raus, was krumm w&auml;chst oder ihrer als &bdquo;Zukunftsbaum&ldquo; auserw&auml;hlten Pflanze zu nahe kommt.<br>\nDahinter steckt die forstwirtschaftliche &Uuml;berzeugung, dass ein Baum dem anderen Baum das Wasser und die N&auml;hrstoffe im Boden nimmt. Und das Licht nimmt &ndash; Voraussetzung allen pflanzlichen Wachstums. Nach 200 Jahren derartig betriebener Forstwirtschaft sind 90 Prozent der W&auml;lder in Deutschland in einem schlechten oder miserablen &ouml;kologischen Zustand, hat der &ouml;kologische Waldzustandsbericht ergeben. Da die W&auml;lder st&auml;ndig durchforstet werden, sind nur 4,5 Prozent der B&auml;ume &auml;lter als 140 Jahre. Ein Gro&szlig;teil der Baumarten beginnt aber erst dann die f&uuml;r die biologische Vielfalt im Wald entscheidenden Qualit&auml;ten zu entwickeln.<br>\nF&ouml;rster &uuml;bernehmen die Aufgabe, die die Natur im komplexen &Ouml;kosystem Wald einer Vielzahl von Organismen im Einklang mit dem Klima zugedacht hat. In F&ouml;rsters Waldsicht wachsen die von Menschenhand vereinzelten B&auml;ume st&auml;rker heran. Sie glauben an den Baum als Einzelk&auml;mpfer, eine wissenschaftliche &Uuml;berzeugung aus dem geistigen Humus des 19. Jahrhunderts. Heute wissen &Ouml;kologen, dass B&auml;ume &uuml;ber ein Geflecht von Wurzeln N&auml;hrstoffe austauschen und sich gegenseitig st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Klimawandel-und-Waldsterben\/!5622609\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerhinterzieher konsequent verfolgen<\/strong><br>\nDeutsche Steuerpflichtigebesitzentrotz Steuer-CDs, Selbstanzeigen und dem Start des automatischenInformationsaustauschs weiterhinunversteuertes Auslandsverm&ouml;gen in gro&szlig;emAusma&szlig;.&Uuml;berdengenauenUmfang unddieEntwicklung dieses Verm&ouml;gensgibt es weder offizielle noch verl&auml;sslicheSch&auml;tzungen.Zwar wurde2015derweltweiteautomatischeInformationsaustauschzu Steuerdatenbeschlossen.Die Steuerverwaltung kannaberwegen technischer Vers&auml;umnisse und schwacherPersonalausstattung die aus dem Ausland &uuml;berstellten Daten kaum auswerten.Ber&uuml;cksichtigt man dieinden vergangenen Jahrendurch Selbstanzeigenaufgedeckten90 bis 180 Milliarden Euro,ergibtdieZusammenschau der bestehenden Sch&auml;tzungenselbst untervorsichtigen Annahmennoch immer eineSpannbreite vonmindestens125bis200Milliarden Euroanunversteuertem Auslandsverm&ouml;gen.Dadurch entgehenDeutschland, konservativ gesch&auml;tzt,j&auml;hrlich Steuereinnahmen von 5 bis 15Milliarden Euro.Dank derErkenntnisse aus den Steuer-CDs, den Selbstanzeigen und weiteren Daten-Leaks haben die deutschen Beh&ouml;rden umfangreiche Ausgangspunkte f&uuml;r einesystematischeVerfolgung vonunversteuertem Auslandsverm&ouml;gen.Zwei erfolgreiche Gruppenabfragen derniederl&auml;ndischen und franz&ouml;sischen Steuerbeh&ouml;rdenan die Schweiz zeigen, dasses rechtlich m&ouml;glichist,ausdiesen Erkenntnissen systematische Datenabfragen abzuleitenund damit eine umfassendeVerfolgung zuerreichen. Diese Chance lassen sich die deutschen Beh&ouml;rdenmit wenigen Ausnahmenbisher entgehen.Weil mit jedem Jahr ein weiterer Teil der oft viele Jahre zur&uuml;ckreichendenSteuerhinterziehung verj&auml;hrt und in wenigenJahren ein R&uuml;ckgriff auf Informationen vor derEinf&uuml;hrung des automatischen Informationsaustauschs nicht mehr m&ouml;glich ist, dr&auml;ngt die Zeit.DieBundesregierung und die Finanzminister der L&auml;nder m&uuml;ssendie Steuerbeh&ouml;rden mit ausreichendqualifiziertem Personal, den notwendigen IT-Systemen und den richtigen Priorit&auml;ten ausstatten. Dieim europ&auml;ischen und internationalen Vergleich stark verz&ouml;gerte Auswertung der Daten aus deminternationalen Informationsaustausch und die Verz&ouml;gerungen bei den daf&uuml;r n&ouml;tigen IT-Systemengenauso wie die anscheinend fehlende politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die im Bereich von ausl&auml;ndischenVerm&ouml;gen renommiertesten Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen bewirken genau das Gegenteil. (&hellip;)<br>\nZumSeptember 2018 erhielt DeutschlandInformationen zu 4,9 Millionen Auslandskonten vondeutschen Steuerpflichtigen in 95 L&auml;ndernmit Kontenst&auml;nden von 464Milliarden Euro undBrutto-Zahlungseing&auml;ngen aus Kapitalanlagenvon 412 Milliarden Euro1, diesen Herbstkommen weitere 16Staaten und Territorien hinzu. Der automatische Informationsaustausch wird zum internationalenStandard und bietet damit die lange erk&auml;mpfte Grundlage,um Steuerhinterziehung im Auslandeffektiv zu bek&auml;mpfen und Kapitalertr&auml;ge genauso umfassend zu besteuern wie Arbeitseinkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Steuerhinterzieher-konsequent-verfolgen.pdf\">Sven Giegold<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kaum Schwarzgeld-Abfragen aus Deutschland<\/strong><br>\nZwischen 125 und 200 Milliarden Euro &ndash; auf diese Summe sch&auml;tzen Experten die Gesamtmenge des unversteuerten Geldes, das Deutsche im Ausland deponiert haben. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie, die der Gr&uuml;nen-Abgeordnete im Europaparlament, Sven Giegold, in Auftrag gegeben hat und die dem NDR vorab vorliegt. Demnach entgehen deutschen Finanz&auml;mtern jedes Jahr gesch&auml;tzt zwischen f&uuml;nf und 15 Milliarden Euro an Steuereinnahmen, weil deutsche Steuerpflichtige Geld im Ausland vor dem Fiskus verstecken.<br>\nZwar sei der Druck auf unversteuerte Auslandsverm&ouml;gen in den letzten Jahren gewachsen, etwa durch den Ankauf von Steuer-CDs und Verfahren wie den automatischen Datenaustausch, in dem sich L&auml;nder gegenseitig &uuml;ber Auslandskonten informieren m&uuml;ssen. Auch Ver&ouml;ffentlichungen wie die &ldquo;Panama Papers&rdquo; und die &ldquo;Paradise Papers&rdquo; h&auml;tten dazu gef&uuml;hrt, dass Ermittler auf Anhaltspunkte f&uuml;r Steuerhinterziehung gesto&szlig;en seien.<br>\nDennoch warnt die Studie, dass zahlreiche Steuerdelikte verj&auml;hren k&ouml;nnten, weil Ermittler sie nicht rechtzeitig aufdecken, obwohl es daf&uuml;r M&ouml;glichkeiten gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr\/schwarzgeld-ausland-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vielleicht sollte der Gesetzgeber mal dar&uuml;ber nachdenken, insbesondere f&uuml;r kriminelle, &uuml;berf&uuml;hrte Reiche und Verm&ouml;gende &ndash; analog der &bdquo;Hartz-IV&ldquo;-Betroffenen &ndash; Ma&szlig;nahmen zu schaffen, in denen sie (wieder) lernen k&ouml;nnten, mittels eigener Hand- bzw. Kopfarbeit Geld zu bekommen und auf diese Weise tats&auml;chlich Geld &bdquo;zu verdienen&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geldwa&#776;sche made in Germany &ndash; Von Terrorgeld und Immobilien<\/strong><br>\nDeutschland ist als Geldwa&#776;sche-Paradies bekannt. Gescha&#776;tzte 100 Milliarden Euro werden hier ja&#776;hrlich gewaschen. Insbesondere der Immobiliensektor zieht kriminelle Vermo&#776;gen an.<br>\nAm 06. September 2019 fand im Bundestag ein Fachgespr&auml;ch der Fraktion DIE LINKE  mit zahlreichen Experten zum Thema Geldwa&#776;sche made in Germany &ndash; Von Terrorgeld und Immobilien statt.<br>\nDie breitgef&auml;cherten Aspekte dieser Thematik boten Raum f&uuml;r eine intensive Diskussion der bestehenden Defizite und m&ouml;glicher Auswege. (&hellip;)<br>\nSo ist die Geldw&auml;scheaufsicht im Finanzsektor durch die BaFin problembehaftet. Bei der Aufsicht &uuml;ber den Nicht-Finanzsektor, etwa Notare, Immobilienmakler oder Wirtschaftspr&uuml;fer, besteht ein Vollzugsdefizit. Auch die Financial Intelligence Unit wird ihrem Auftrag nicht gerecht. Das Transparenzregister enth&auml;lt Schlupfl&ouml;cher bei den Meldepflichten, die die Datenqualit&auml;t einschr&auml;nken. Und die Strafverfolgung ben&ouml;tigt hinreichend Personal, etwa zur Umsetzung der erweiterten Verm&ouml;gensabsch&ouml;pfung, sowie ein Unternehmensstrafrecht gegen kriminelle Konzerne. (&hellip;)<br>\nBis Januar 2020 ist die f&uuml;nfte Anti-Geldw&auml;sche-Richtlinie der Europ&auml;ischen Union in Deutschland umzusetzen. Deutschland sollte dies nutzen, um mit einem Masterplan Geldw&auml;sche die Finanzkriminalit&auml;t wirksam zu bek&auml;mpfen. DIE LINKE hat hierzu umfassende Vorschl&auml;ge gemacht. Gleichzeitig haben L&auml;nder wie Berlin erste eigene Initiativen ergriffen, um die Absch&ouml;pfung krimineller Verm&ouml;gen in der Praxis durch mehr Personal beim Strafvollzug zu st&auml;rken und Notare geldw&auml;scherechtlich zu pr&uuml;fen. &Uuml;berdies soll ein Immobilienregister zur Offenlegung von Eigentumsstrukturen als Vorschlag in den Bundesrat eingebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/geldwasche-made-in-germany-von-terrorgeld-und-immobilien-1\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten weisen oft auf M&auml;ngel bei der Bek&auml;mpfung von Geldw&auml;sche hin &ndash; z.B. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44479#h06\">Mafia setzt auf Immobilien in Deutschland<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52837#h10\">Geldw&auml;sche l&auml;sst Immobilienpreise steigen<\/a>&ldquo;. Insbesondere Bundesfinanzminister Scholz ist in der Pflicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jeder F&uuml;nfte in Deutschland arbeitet nicht in normalem Arbeitsverh&auml;ltnis<\/strong><br>\nJeder F&uuml;nfte am deutschen Arbeitsmarkt arbeitet einem Medienbericht zufolge nicht in einem normalen Arbeitsverh&auml;ltnis. 7,5 Millionen Erwerbst&auml;tige seien in Leiharbeit, Minijobs, geringf&uuml;giger Teilzeit oder mit befristeten Arbeitsvertr&auml;gen besch&auml;ftigt, berichtet die Zeitung &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion. Knapp 17 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen arbeiteten zudem f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne.<br>\nDie Zahl der sogenannten atypisch Besch&auml;ftigten liegt demnach seit Jahren in etwa auf demselben Niveau. Die stellvertretende Vorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion, Susanne Ferschl, forderte angesichts der Zahlen in der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; eine &ldquo;dringende Korrektur&rdquo; der Arbeitsmarktpolitik. Den Erwerbst&auml;tigen w&uuml;rden &ldquo;zu viele Unsicherheiten und Flexibilisierungen zugemutet&rdquo;, sagte Ferschl. In der Verantwortung sieht sie vor allem die CDU.<br>\nDurch sie seien mehrere Gesetze der Bundesregierung, die Rechte von Arbeitnehmern st&auml;rken sollten, &ldquo;zu reinen Placebos verkommen&rdquo;, darunter etwa die Neuregelungen zur Bek&auml;mpfung unfreiwilliger Teilzeitanstellungen, Leiharbeit und Befristungen.<br>\nUnter den Angestellten mit ausl&auml;ndischer Staatsangeh&ouml;rigkeit liegt die Quote der atypisch Besch&auml;ftigten dem Bericht zufolge noch deutlich h&ouml;her, sie betrifft in dieser Bev&ouml;lkerungsgruppe jeden Dritten. Unter den ausl&auml;ndischen Erwerbst&auml;tigen ist auch die Zahl der Geringverdiener deutlich h&ouml;her. Dort arbeiten 38 Prozent unterhalb der Niedriglohnschwelle von zuletzt 10,80 Euro pro Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/7-5-millionen-erwerbstaetige-betroffen-jeder-fuenfte-in-deutschland-arbeitet-nicht-in-normalem-arbeitsverhaeltnis\/25016722.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&amp;fbclid=IwAR3h_tBG0g-q4MC-A_-uoZXtqeOzYiHrOWMDXCT9Z95oA9TEy58mAsJLVcA\">Der Tagespiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>IAA Frankfurt &ndash; Wer ist der Gr&ouml;&szlig;te?<\/strong><br>\nAlle zwei Jahre &ouml;ffnet die Internationale Automobilausstellung IAA ihre Pforten, im Wechsel mit einer LKW-Ausstellung in Hannover. Und die Freunde blecherner Erotik umstehen wieder mit offenen M&uuml;ndern die neuesten Models von VW, Mercedes, Audi, oder auch Opel. Oder die neuen Japaner. Da stehen sie, f&uuml;r alle gut sichtbar auf dem Altar der Auto-Religion. Der Kniegang nach Carossa kann beginnen.<br>\nDoch diesmal stehen vor den Toren Protestierende. Und die haben auch ein richtig pralles Programm. Dazu geh&ouml;ren Seminare, Vortr&auml;ge, Informationsangebote und sogar Blockaden (1). Ein richtig breites B&uuml;ndnis. Das wird man nicht so leicht &uuml;bersehen k&ouml;nnen. F&uuml;r geharnischte Proteste ist es auch h&ouml;chste Zeit. Denn die auf der Internationalen Automobilausstellung propagierte Verkehrspolitik ist nicht nur unzeitgem&auml;&szlig; und ein technologisches Dinosaurierprogramm. Diese Verkehrspolitik ist direkt verantwortlich f&uuml;r millionenfaches vorzeitiges Altern und Sterben von unschuldigen Menschen.<br>\nF&uuml;r ein fortgesetztes Artensterben. F&uuml;r die Zerst&ouml;rung unserer Atmosph&auml;re. F&uuml;r die Zerst&ouml;rung unserer Natur. Jeder ist betroffen. Jeder ist Opfer.<br>\nEs geht um die offenkundige Unsinnigkeit und Gef&auml;hrlichkeit dieser automobilen Variante des Individualverkehrs. Und die Modellpolitik der Gro&szlig;en der Autobranche spricht nach wie vor in erster Linie psychisch kranke Mitmenschen an, die ihren Geltungsdrang mit immer neuen Superlativen befriedigen m&uuml;ssen: wer hat den gr&ouml;&szlig;ten &ndash; Hubraum, die gr&ouml;&szlig;ten Pferdest&auml;rken, die gr&ouml;&szlig;ten R&auml;der, die gr&ouml;&szlig;ten Spoiler? Besonders die deutsche Autoindustrie betreibt eine v&ouml;llig veraltete Modellpolitik mit der Fixierung auf Spritfresser. Das ist erkennbar das Ende der deutschen Autoindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-14-9-2019-iaa-frankfurt-wer-ist-der-groesste\/\">Hermann Ploppa auf KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie teuer wird CO2?<\/strong><br>\nDie diskutierte CO2-Bepreisung w&uuml;rde Sektoren wie Verkehr, Geb&auml;ude und Landwirtschaft betreffen, die nicht dem europ&auml;ischen Emissionshandelssystem unterliegen. Am Handel mit Verschmutzungsrechten auf EU-Ebene sind nur energieintensive Branchen wie Kohle-, Stahl- und Chemieindustrie beteiligt.<br>\nGr&uuml;nen-Chefin Bearbock sprach sich daf&uuml;r aus, den Preis f&uuml;r den Aussto&szlig; einer Tonne CO2 zun&auml;chst auf 40 Euro festzusetzen. Ein Liter Benzin w&uuml;rde damit um etwa zehn Cent teurer werden, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie verlangte zudem j&auml;hrlich wachsende Quoten f&uuml;r emissionsfreie Autos und eine neue Kfz-Steuer, bei der viel Energieverbrauch viel kostet. Baerbock betonte, dass eine CO2-Steuer schneller wirke als der von der Union bevorzugte Handel mit Emissionsrechten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/inland\/groko-ringt-um-klimapaket-cozwei-bepreisung-folgen-buerger-100.html\">mdr<\/a><br>\nDazu: Ein Durchbruch f&uuml;rs Klima?<br>\nAuf Seiten der SPD deutet sich bereits eine Einigung an. Im Positionspapier der Fraktion ist beispielsweise nicht mehr von einer CO2-Steuer die Rede, sondern von einer Abgabe. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte am Freitag, sie &bdquo;klebe nicht an einem Modell&ldquo;. Als Entgegenkommen der Union d&uuml;rfte ausgelegt werden, dass sie eine Ober- und Untergrenze f&uuml;r den Emissionshandel vorschl&auml;gt. Zuvor hatten die Sozialdemokraten bef&uuml;rchtet, ein &bdquo;eiskaltes marktwirtschaftliches Instrument&ldquo; w&uuml;rde sozial Schwache besonders hart treffen, so SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch. Ein m&ouml;glicher Einf&uuml;hrungspreis f&uuml;r die Tonne CO2 k&ouml;nnte bei 30 Euro liegen, was wiederum der Klimaforscher Otmar Edenhofer f&uuml;r viel zu niedrig h&auml;lt. 50 Euro m&uuml;ssten es schon mindestens sein, damit das Instrument Wirkung entfaltet. Es zeigt sich also auch: Ob die Instrumente, die die Koalition beschlie&szlig;en wird, tats&auml;chlich das Versprechen erf&uuml;llen, bis 2030 bereits die Klimaziele zu erreichen, k&ouml;nnen Fachleute bewerten. F&uuml;r eine breitere &Ouml;ffentlichkeit, die inzwischen vom Klima bewegt ist, ist es nicht so leicht, ein eigenes Urteil im Dschungel von Gesetzen und Ma&szlig;nahmen zu f&auml;llen, die alle bis Ende des Jahres auf den Weg gebracht werden sollen. Entscheidend d&uuml;rfte au&szlig;erdem sein, wie viel das alles kostet. Von zus&auml;tzlichen 50 Milliarden Euro f&uuml;r den Klimaschutz sprach beispielsweise Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/verhandlungen-im-kanzleramt-durchbruch-fuers-klima-16383676.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.S.:<\/strong> Es scheint, als ob die deutsche Politik nicht versteht oder nicht verstehen will, wie klein Deutschlands CO2-Budget tats&auml;chlich noch ist. Es bleiben Deutschland noch maximal 7 Gigatonnen Restbudget CO2, um unseren Anteil zu leisten, das Ziel (&bdquo;deutlich unter 2&deg;&ldquo;) mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 % zu erreichen. Bei knapp 0,8 Gigatonnen pro Jahr, die Deutschland aktuell ausst&ouml;&szlig;t, m&uuml;ssten wir j&auml;hrlich eine Minderung von mind. 6 % erreichen. Da beschlossen wurde, Anstrengungen zu unternehmen, sogar 1,5&deg; einzuhalten, m&uuml;sste die Politik jedoch eher Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine j&auml;hrliche Minderung von 10 % oder mehr beschlie&szlig;en.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach Meinung des Chef&ouml;konomen des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung Edenhofer w&auml;ren f&uuml;r die eigenen Ziele mindestens 50 &euro; als Einstiegspreis notwendig. Die Pl&auml;ne der Parteien (maximal 26 &euro; (CDU), 30 &euro; (SPD) oder auch 40 &euro;) entfalten f&uuml;r durchschnittliche  bei 12.000 Jahreskilometer mit Zusatzkosten von _maximal_ 47 &euro; (CDU), ca. 54 &euro; (SPD) und ca. 72 &euro; (Gr&uuml;ne) aber kaum Lenkungswirkung (bei durchschnittlich 3600 &euro; PKW-Kosten j&auml;hrlich w&auml;re das nur eine Kostensteigerung von 1,2 bis 2 %) f&uuml;r eine j&auml;hrliche Reduktion des CO2-Anteils im Pkw-Sektor (der innerhalb des Verkehrs einen Anteil von &uuml;ber 60 % hat). Zudem ist es grob fahrl&auml;ssig die einfachsten Senkungsm&ouml;glichkeiten (u. a. Tempolimits) au&szlig;er Acht zu lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Auch Klimasch&uuml;tzer m&uuml;ssen verbal abr&uuml;sten<\/strong><br>\nKaum ein Lebensbereich bleibt von den Klimabeschl&uuml;ssen, die die Bundesregierung in der kommenden Woche auf den Weg bringen will, unber&uuml;hrt.<br>\nEine solche Herausforderung kann eine Gesellschaft in einer gemeinsamen Anstrengung zusammenf&uuml;hren. Sie kann aber auch das Gegenteil bewirken &ndash; wie es bei Stuttgart 21, bei den Fl&uuml;chtlingen, oder beim Freihandelsabkommen TTIP &ndash; Stichwort: &bdquo;Chlorh&uuml;hnchen&ldquo; &ndash; passiert ist.<br>\nDie Verrohung der Sprache wird in Deutschland im Wesentlichen den Rechtspopulisten vorgeworfen. Sie w&uuml;rden die Grenzen des Sagbaren systematisch ausweiten, im politischen Streit mit v&ouml;lkischen Begriffen operieren, und so beitragen, dass sich die Gesellschaft radikaler streitet und handgreiflich wird. Dieser Befund ist zutreffend.<br>\nDoch in der Klimawandeldebatte gibt es denselben Trend, nur von der anderen Seite. Dar&uuml;ber muss ebenfalls nachgedacht und diskutiert werden, damit es diesmal besser geht &ndash; und SUV oder Inlandsflug nicht zu Chiffren in einem Streit der Guten gegen die B&ouml;sen werden, in dem es am Ende keine Vers&ouml;hnung mehr geben kann.<br>\nWer es ernst meint mit dem Kampf gegen den Klimawandel, ist gut beraten, verbal abzur&uuml;sten &ndash; auch wenn man daf&uuml;r in Kauf nehmen muss, weniger Spenden zu bekommen. Oder mehr investieren zu m&uuml;ssen. Oder der eigenen Klientel als lasch zu erscheinen. Es lohnt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/radikalisierung-der-streitkultur-auch-klimaschuetzer-muessen-verbal-abruesten\/25013336.html\">Der Tagespiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.K.:<\/strong> Ein uns&auml;glicher Versuch, die Menschen, die gegen den Klimawandel sich einsetzen, mit Nazis gleich zu setzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Es handelt sich doch um zwei Dinge, die nicht miteinander vereinbar sind. Und die Autorin bleibt auch Beispiele schuldig, wo Klimasch&uuml;tzer die gleiche Sprache benutzen wie Nazis.<\/em><\/p>\n<p><em>Mir kommt es eher so vor, als w&uuml;rde die Autorin versuchen, ihr eigenes schlechtes Gewissen (und das ihrer Klasse) bzgl. ihres Lebensstils den Klimasch&uuml;tzern anlasten, weil diese die Tatsachen laut aussprechen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die gesamte Debatte um die SUVs in den letzten Wochen geht auch in eine ganz falsche Richtung.<\/em><\/p>\n<p><em>Arme Menschen k&ouml;nnen sich keinen SUV leisten. Also ist der SUV eher Ausdruck der tiefen, anhaltenden und weiter zunehmenden Spaltung der Gesellschaft. Das ist beim Klimaschutz ja das grunds&auml;tzliche Thema. Die Regierungen Merkel haben die gut gedachte Energiewende, bei der die Gemeinden und B&uuml;rger von erneuerbaren Energien profitieren sollten anstatt der Konzerne komplett konterkariert und tun es immer noch. Konzerne werden mit Milliarden an Steuergeldern gest&uuml;tzt. Dabei haben die Konzerne sich einfach verspekuliert und die Zeichen der Zeit bei ihren Fehlinvestitionen nicht ber&uuml;cksichtigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Es wurde und wird also alles getan, damit das Kapital sich weiter bei wenigen anh&auml;ufen kann, die dadurch &uuml;ber einen &uuml;bergro&szlig;e politischen Einfluss verf&uuml;gen.<\/em><\/p>\n<p><em>Besser w&auml;re es gewesen, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einzubinden und nicht nur als Verbraucher zu benutzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun sollen 40 Milliarden schnell investiert werden. WIR (die B&uuml;rger, davon viele arm) m&uuml;ssen uns, Zitat Merkel: &ldquo;Auf eine gewaltige Kraftanstrengung einstellen.&rdquo; Was das hei&szlig;t wissen wir. So oft wurde uns gepredigt, dass wir den G&uuml;rtel enger zu schnallen h&auml;tten. Die 40 Milliarden werden komplett an die flie&szlig;en, die schon so viel Kapital haben, das sie panisch nach Anlagem&ouml;glichkeiten suchen. Land ist ja bei Gro&szlig;investoren sehr gefragt, seit einigen Jahren. Nur wird es dann mit Monokulturen bepflanzt, der Boden zerst&ouml;rt und die Umwelt vergiftet.<\/em><\/p>\n<p><em>Warum keine langsame, stetige Umverteilung die zu einem Ausgleich zwischen Arm und Reich f&uuml;hrt. Dies w&uuml;rde dem sozialen Frieden sehr gut tun. Ansonsten sitzen wir weiter auf einem Pulverfass. Jeder gegen Jeden. Ausgeglichene Lebensverh&auml;ltnisse sind die beste Pr&auml;vention gegen Kriege und Faschismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>25.000 protestieren f&uuml;r wirksamen Klimaschutz und Verkehrswende<\/strong><br>\nUnter dem Motto &bdquo;Raus aus dem Verbrennungsmotor &ndash; Verkehrswende jetzt!&ldquo; haben heute mehr als 25.000 Menschen mit einer Fahrrad-Sternfahrt und Demonstration in Frankfurt protestiert. Vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) forderten die Demonstrierenden eine Verkehrswende, die die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens sicherstellt. Zu den Protesten hatte das B&uuml;ndnis #aussteigen aufgerufen, in dem sich ADFC, BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD engagieren.<br>\n&bdquo;Die Zeit f&uuml;r protzige Spritschlucker und immer gr&ouml;&szlig;ere SUVs ist vorbei. Heute haben sich Zehntausende Menschen zu Fu&szlig; und auf dem Fahrrad die Stadt von der Autoindustrie zur&uuml;ckerobert&ldquo;, hie&szlig; es aus dem #aussteigen-B&uuml;ndnis. &bdquo;Dieser eindrucksvolle Protest zeigt, dass viele Menschen die klimafreundliche Verkehrswende fordern &ndash; und zwar jetzt!&ldquo;<br>\nRadfahrende aus Mannheim und Gie&szlig;en starteten bereits in den fr&uuml;hen Morgenstunden. Insgesamt nahmen 18.000 Menschen an der Fahrrad-Sternfahrt teil. Die Routen f&uuml;hrten teilweise &uuml;ber die Autobahnen A648 und die A661, die f&uuml;r die Sternfahrt gesperrt wurden. Auf der letzten Etappe schloss sich der Kidical Ride an, bei dem zahlreiche Familien mit Kindern einen eigenen Fahrrad-Block bildeten. Bei der Abschlusskundgebung vor der IAA-Messe forderte das Demo-B&uuml;ndnis Vorrang f&uuml;r den Fu&szlig;- und Radverkehr, den massiven Ausbau von Bus und Bahn und den klimaneutralen Verkehr bis 2035.<br>\nDer Protest richtet sich sowohl an die Autoindustrie als auch an die Politik. Am 20. September will das Klimakabinett der Bundesregierung sein Ma&szlig;nahmenpaket f&uuml;r den Klimaschutz vorlegen. Dem Verkehr kommt dabei eine besondere Rolle zu. Denn einzig im Verkehrssektor sind die klimasch&auml;dlichen Kohlendioxid-Emissionen in den vergangenen 30 Jahren nicht gesunken. &bdquo;Jetzt muss die Regierung liefern und den Rahmen setzen f&uuml;r eine Wende weg von der autofixierten Verkehrspolitik und hin zu klimafreundlichen, sauberen und lebenswerten St&auml;dten&ldquo;, so die Organisatoren der #aussteigen-Proteste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=70887&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=8a01818f07\">scharf-links<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verkehrsministerium verweigert Pr&uuml;fung seiner Klimaschutzpl&auml;ne<\/strong><br>\nAlles nur Luftbuchungen? Kanzleramt und Umweltressort zweifeln an Pl&auml;nen des Verkehrsministeriums zur CO2-Reduktion. Doch nach SPIEGEL-Informationen will die Scheuer-Beh&ouml;rde ihre Berechnungen nicht offenlegen.<br>\nBundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ist besonders gefragt, wenn es um den Klimaschutz geht: Die CO2-Emissionen im Verkehr sind seit Jahrzehnten praktisch gleich hoch geblieben. Bis kommenden Freitag muss er einen Plan vorlegen, wie er 55 Millionen Tonnen CO2 reduzieren will. Dann tagt das Klimakabinett, wo ein Gesetz zum Klimaschutz vorgelegt werden soll. Doch sein Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel k&ouml;nnte sich als Luftnummer entpuppen.<br>\nDenn das Verkehrsministerium hat es nach SPIEGEL-Informationen abgelehnt, die Berechnungsgrundlagen f&uuml;r seine Klimaschutzpl&auml;ne f&uuml;r eine Pr&uuml;fung herauszugeben. Das Bundesumweltministerium und das Bundeskanzleramt hatten in den internen Beratungen &uuml;ber das geplante Klimaschutzgesetz Zweifel angemeldet, ob die von Scheuer bezifferten Kohlendioxid-Einsparungen der von ihm vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen stimmen. Ein Gutachten im Auftrag des Umweltministeriums besagte, dass die Pl&auml;ne des Verkehrsministerium nur gut halb so viel Kohlendioxid einsparen w&uuml;rden wie behauptet.<br>\nDaraufhin sollte ein &ldquo;Kreuzgutachten&rdquo; unter Leitung des Bundesforschungsministeriums die Validit&auml;t der Zahlen kl&auml;ren. Beauftragt wurde das Leibniz-Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.<br>\nDoch bei einem Treffen mit den Gutachtern in der vergangenen Woche kam es nach SPIEGEL-Informationen zum Eklat: Die Beamten des Verkehrsministeriums wollten die Berechnungen ihrer eigenen Gutachter nicht offenlegen. Daraufhin weigerten sich die ZEW-Forscher, weiter zu pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/verkehrsministerium-verweigert-pruefung-seiner-klimaschutzplaene-a-1286634.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Party im Stall!<\/strong><br>\nEndlich k&ouml;nnen wir gl&uuml;ckliche Tiere essen! Zu verdanken haben wir das CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner, die der deutschen &Ouml;ffentlichkeit nun stolz ein Tierwohlkennzeichen vorgestellt hat, das k&uuml;nftig auf abgepacktem Fleisch kleben soll. In drei Stufen sollen wir bald erkennen, ob das zu verzehrende Tier zu Lebzeiten fr&ouml;hlich, fr&ouml;hlicher oder am fr&ouml;hlichsten war. Und alle Stufen gehen &uuml;ber die Anforderungen des gesetzlichen Mindeststandards hinaus. Na, da ist ja wohl Party im Stall angesagt, oder doch nicht?<br>\nGut, erst mal gilt es nur f&uuml;r Schweine. Und man k&ouml;nnte stutzig werden, wenn das Landwirtschaftsministerium als Ziel f&uuml;r das Tierwohlkennzeichen nicht etwa mehr Tierwohl angibt, sondern bessere Vermarktungschancen f&uuml;r die Bauern. Folgerichtig sind f&uuml;r eine mehrj&auml;hrige Informationskampagne auch 70 Millionen Euro vorgesehen und f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Bauern bei der Umsetzung der h&ouml;heren Anforderungen &ndash; nichts.<br>\nAber das macht ja nichts, denn die millionenschwere Kampagne wird &uuml;ber die Unzul&auml;nglichkeiten des Kennzeichens hinwegt&auml;uschen. Sie und ich werden schnell vergessen, dass es kein verpflichtendes, sondern ein freiwilliges Label ist, dessen Einhaltung von privaten Stellen kontrolliert werden soll. Geblendet von lachenden Schweinen auf sonnenbeschienenen Wiesen werden wir uns bald schon nicht mehr daran erinnern, dass die drei Stufen sich bei vielen Kriterien gar nicht unterscheiden. Und verz&uuml;ckt von atmosph&auml;rischen Imagefilmen, in denen sich kleine Schweinchen gen&uuml;sslich im Matsch suhlen, wird es uns wieder entfallen, dass der gesetzliche Mindeststandard gegen das geltende Tierschutzgesetz verst&ouml;&szlig;t. Demnach d&uuml;rfen Tiere n&auml;mlich nicht so in ihrer artgem&auml;&szlig;en Bewegung eingeschr&auml;nkt werden, dass ihnen vermeidbare Leiden und Sch&auml;den zugef&uuml;gt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/party-im-stall-aber-nur-mit-kostuem\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die N&auml;he der Bundesministerin zu den Konzernen\/Unternehmern wird immer deutlicher. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch Interne E-Mails zeigen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51481#h11\">Julia Kl&ouml;ckner verheimlicht Studie zur N&auml;hrwertkennzeichnung<\/a> und Kl&ouml;ckner und das Nestl&eacute;-Video: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52368#h01\">Die Politik sollte mehr Distanz schaffen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Agrarlobbyismus im Hinterzimmer<\/strong><br>\nMonokulturen, Entw&auml;sserungsma&szlig;nahmen, fehlende Brachfl&auml;chen und massive Pestizideins&auml;tze zerst&ouml;ren den Lebensraum vieler Insekten- und Vogelarten. Die sch&auml;digende Wirkung von Neonicotinoiden auf Bienen zum Beispiel ist vielfach nachgewiesen.<br>\nWarum kann sich das EU-Parlament trotz aller Nachweise und wissenschaftlichen Studien nicht zu einem Total-Verbot der st&auml;rksten Insektengifte durchringen? Warum wurde im Juli 2019 beschlossen, die strengen Pr&uuml;fkriterien f&uuml;r bienengef&auml;hrliche Pestizide durch die EFSA wieder aufzuweichen? Warum stimmte Bundeslandwirtschaftsminister Schmid vor zwei Jahren einer Verl&auml;ngerung des Pflanzenvernichters Glyphosat um weitere f&uuml;nf Jahre zu &ndash; trotz vehementer Proteste der Umweltschutzorganisationen und entgegen allen Absprachen mit der Regierung?<br>\nW&auml;hrenddessen wird an einem alten &uuml;berholten Subventionierungssystem festgehalten, von dem die Giganten unter den Agrarbetrieben mit den gr&ouml;&szlig;ten Fl&auml;chen am meisten profitieren. Die Direktzahlungen seien wichtig, weil die Bauernh&ouml;fe sonst nicht &uuml;berleben k&ouml;nnten, beteuert der europ&auml;ische Landwirtschaftkommissar Phil Hogan.<br>\nDie Tatsache, dass die H&auml;lfte der Abgeordneten im Agrarausschuss selbst Landwirte sind oder Verbindungen zur Landwirtschaft haben, d&uuml;rfte nicht unwesentlich zu dieser Entscheidung beigetragen haben. Und wir finanzieren den so genannten Strukturwandel in der Landwirtschaft mit unseren Steuergeldern mit: 55 Miliarden Euro davon flie&szlig;en j&auml;hrlich in den EU-Agrarhaushalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Agrarlobbyismus-im-Hinterzimmer-4523321.html?seite=all[...]\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Es g&auml;rt im Amri-Komplex<\/strong><br>\nVideomaterial zum Anschlagsgeschehen wirft Fragen auf &ndash; Abgeordnetenhaus verklagt Bundesinnenministerium &ndash; Bundeskanzlerin in Abschiebungen von Amri-Komplizen involviert?<br>\nNichts geht im Falle des Terroranschlages auf dem Breitscheidplatz in Berlin seinen geregelten Ermittlungsgang: -Neues Videomaterial zum Tatgeschehen zieht die offizielle Version ein weiteres Mal in Zweifel.\n<ul>\n<li>Die parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;sse werden mit Beweismaterial beliefert, aber allem Anschein nach unvollst&auml;ndig.<\/li>\n<li>Wussten die Sicherheitsbeh&ouml;rden schon fr&uuml;hzeitiger, dass der Tunesier Anis Amri bei der Tat dabei gewesen sein soll, als es einger&auml;umt wird?<\/li>\n<li>Das Abgeordnetenhaus von Berlin verklagt die Bundesregierung auf vollst&auml;ndige Herausgabe von Akten zum Tatgeschehen. Und der Berliner Untersuchungsausschuss beantragt die Verh&auml;ngung eines Ordnungsgeldes gegen zwei Beamte des Landeskriminalamtes wegen Auskunftsverweigerung.<\/li>\n<li>Im Untersuchungsausschuss des Bundestages erf&auml;hrt man gar, dass die Bundeskanzlerin in Abschiebevorg&auml;nge von Kontaktpersonen Amris involviert war.<\/li>\n<li>Schlie&szlig;lich: Wiederholt treffen sich der Bundesinnenminister und der Berliner Innensenator mit Anschlagsopfern und versprechen wiederholt &ldquo;l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung&rdquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-gaert-im-Amri-Komplex-4523313.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bibi gegen den Rechtsstaat<\/strong><br>\nWarum ein Wahlsieg Benjamin Netahjahus das Ende der Gewaltenteilung in Israel bedeuten k&ouml;nnte.<br>\nWas, wenn er gewinnt? Anders als bei den letzten Wahlen, hat Israels Premier Benjamin Netanjahu den Sieg noch nicht in der Tasche. Doch der ruchlose, trickreiche und passionierte Wahlk&auml;mpfer, der inzwischen nicht einmal mehr vor den schmutzigsten Tricks (&bdquo;Fake News&ldquo;) zur&uuml;ckschreckt, wird bis zum Wahltag am 17. September buchst&auml;blich um sein Leben k&auml;mpfen. Denn genau darum geht es f&uuml;r ihn: Ihm droht eine Anklage in drei F&auml;llen wegen Korruption. Sollte er verurteilt werden, warten auf ihn mehrere Jahre Gef&auml;ngnis. Bereits im Oktober, also gerade mal drei Wochen nach der Wahl, muss der Noch-Premier zu einem Hearing, danach wird der Generalstaatsanwalt die Anklage erheben, sp&auml;testens wohl im Dezember.<br>\nDoch dazu soll es nicht kommen, wenn es nach Netanjahu geht. Er muss mindestens 61 Mandate haben, um regieren zu k&ouml;nnen (die Knesset, das israelische Parlament, verf&uuml;gt &uuml;ber 120 Sitze). Die Oppositionsparteien und auch die rechte Partei von Avigdor Lieberman, Yisrael Beiteinu (&bdquo;Israel, unser Haus&ldquo;) wollen sich f&uuml;r die Machenschaften Netanjahus nicht einspannen lassen. Also muss Netanjahu darauf hoffen, mit seinem Likud m&ouml;glichst viele Sitze zu gewinnen, um dann in einer Koalition mit Ultraorthodoxen und messianischen Nationalisten das &bdquo;Gesetz der Gesetze&ldquo; in k&uuml;rzester Zeit durchpeitschen zu k&ouml;nnen: ein Gesetz, das ihm Immunit&auml;t gew&auml;hrt und obendrein das Einspruchsrecht des Obersten Gerichts au&szlig;er Kraft setzt.<br>\nSollte ihm das gelingen, dann hat die &bdquo;einzige Demokratie des Nahen Ostens&ldquo;, wie ausgerechnet Netanjahu nie m&uuml;de wird zu prahlen, aufgeh&ouml;rt in ihrer jetzigen Form zu existieren. Der Rechtsstaat w&auml;re Geschichte in dem Augenblick, in dem das Oberste Gericht seine Unabh&auml;ngigkeit verl&ouml;re.<br>\nTats&auml;chlich sieht es so aus, als ob Netanjahu das Land f&uuml;r sein Eigenwohl unter die R&auml;der zu werfen bereit ist. (&hellip;)<br>\nWas das langfristig f&uuml;r Israel bedeutet, ist noch nicht abzusehen. So wie in Ungarn, in Polen, in Italien, &Ouml;sterreich und anderen europ&auml;ischen Staaten der &ouml;ffentliche Diskurs durch die Anti-Demokraten vergiftet wird &ndash; und nat&uuml;rlich in den USA &ndash;, so wie die AfD in den deutschen Bundesl&auml;ndern und l&auml;ngst auch im Bundestag den Ton der politischen Auseinandersetzung ver&auml;ndert, ihn sch&auml;rfer, b&ouml;sartiger, brutaler gemacht hat, so machen das auch Netanjahu und die Seinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=9608#more-9608\">nahost-forum bremen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und die deutsche Bundesregierung &ndash; und auch der Bundespr&auml;sident &ndash; stehen an der Seite der derzeitigen israelischen Regierung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>CDU und AfD n&auml;hern sich in Kommunen an<\/strong><br>\nRecherchen des ARD-Politikmagazins Report Mainz haben eine Kooperation der CDU mit einem Rechtsextremisten offengelegt. Im Gemeinderat von Eilsleben bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt bildete die &ouml;rtliche CDU demnach eine gemeinsame Fraktion mit einem Rechtsextremisten. Der Mann war f&uuml;r die AfD in das Gremium gew&auml;hlt worden. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass mit Stimmen von CDU, SPD und FDP ein NPD-Funktion&auml;r in Hessen zum Ortsvorsteher gew&auml;hlt wurde.<br>\nBei dem AfD-Gemeinderatsmitglied in Sachsen-Anhalt handelt es sich um Martin Ahrendt, der in der Vergangenheit an mehreren Neonazi-Aufm&auml;rschen teilgenommen hatte und auf Facebook regelm&auml;&szlig;ig rechtsextreme Inhalte teilt. Er gibt dort unter anderem an, Fan von Bands wie &ldquo;Blutzeugen&rdquo;, &ldquo;Ahnenblut&rdquo; und &ldquo;Sons of Swastika&rdquo; (&ldquo;S&ouml;hne des Hakenkreuzes&rdquo;) zu sein. (&hellip;)<br>\nReport Mainz hat zudem die CDU-Fraktionsvorsitzenden in fast 60 Kommunalparlamenten in Sachsen und Th&uuml;ringen zu einer m&ouml;glichen Zusammenarbeit mit der AfD befragt. Zwei gaben an, bereits mit der AfD gemeinsam Mehrheiten organisiert zu haben. Dabei bestehen die Kommunalparlamente in den beiden Bundesl&auml;ndern erst wenige Wochen. Sechs weitere CDU-Fraktionsvorsitzende antworteten, sie hielten es f&uuml;r wahrscheinlich, in Zukunft gemeinsam mit der AfD Mehrheiten zu organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/report-mainz\/kommunalparlamment-cduafd-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Streit um ARD-Sendetermin &ndash; Der &ldquo;Weltspiegel&rdquo; darf nicht weichen<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne, das ARD-Auslandsmagazin &ldquo;Weltspiegel&rdquo; zugunsten des Sports zu verschieben, sto&szlig;en auf Widerstand. Redakteurin Ellen H&auml;ring aus unserem Auslandsjournal &ldquo;Weltzeit&rdquo;, h&auml;lt den bisherigen Sendetermin am Sonntag vor der &ldquo;Tagesschau&rdquo; f&uuml;r unverzichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/streit-um-ard-sendetermin-der-weltspiegel-darf-nicht-weichen.2165.de.html?dram:article_id=458711\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Manfred H&uuml;bner:<\/strong> Schon die R&ouml;mer wussten, wie man das Volk still h&auml;lt: Brot und Spiele!<\/em><\/p>\n<p><em>Den ARD-Verantwortlichen f&auml;llt offenbar nichts Besseres ein, so dass sie diese Volksbesch&auml;ftigung und Ablenkung nachmachen; dazu kommen noch Krimis, Krimis, Krimis &ndash; die NachDenkSeiten berichteten k&uuml;rzlich dar&uuml;ber-, Sport, Sport, Sport;  Kochsendungen und neoliberale Debattenrunden und Interviews &ndash;Motto: ja nichts falsches fragen!- d&uuml;rfen auch nicht fehlen. Alles was zum Nachdenken anregen k&ouml;nnte wird in das Nachtprogramm geschoben, denn das Volk k&ouml;nnte ja ggf. Aufwachen, Aufstehen und Nachfragen!<\/em><\/p>\n<p><em>Gut f&uuml;r die ARD-Verantwortlichen, dass deren nicht geringes Sal&auml;r durch Zwangsgeb&uuml;hren gesichert ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Noch besser ist es aber, dass es die NachDenkSeiten gibt, die oft den Medienverantwortlichen &bdquo;heimleuchten&ldquo;, und den Interessierten die Kehrseite der Medaille aufzeigen, die das Medien-Mainstream &uuml;berhaupt nicht so gerne zur Sprache bringt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dank und alles Gute den NachDenkSeiten-Verantwortlichen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-54843","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54843","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54843"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54843\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54846,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54843\/revisions\/54846"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}