{"id":54880,"date":"2019-09-17T08:22:59","date_gmt":"2019-09-17T06:22:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880"},"modified":"2019-09-17T08:22:59","modified_gmt":"2019-09-17T06:22:59","slug":"hinweise-des-tages-3452","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h01\">CDU-Politiker Caspary zu Snowden: &bdquo;Ich habe gro&szlig;es Vertrauen in die US-Justiz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h02\">CDU will Klagerecht der Umweltverb&auml;nde einschr&auml;nken.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h03\">Herr Wong aus Hongkong<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h04\">Warum Interviews mit AfD-Politikern scheitern m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h05\">Deutschland wird wohl weltgr&ouml;&szlig;ten &Uuml;berschuss erzielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h06\">Deutschland, ein Wirtschaftsm&auml;rchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h07\">Win-Win-Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h08\">Stabile Preise gibt&rsquo;s nur f&uuml;r Autofahrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h09\">Pharmakonzern Purdue beantragt Gl&auml;ubigerschutz nach Chapter 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h10\">BlackRock &ndash; Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h11\">Es wird wieder gestreikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h12\">&Ouml;konom: &bdquo;Pr&auml;miritis&ldquo; statt gro&szlig;er Entscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h13\">Hambacher Forst: &ldquo;Das Wort &lsquo;Rodung&rsquo; in fast allen Dokumenten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h14\">Wir brauchen eine Klimareichensteuer, um das Klimapaket zu bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h15\">Ausbau der A61 in S&uuml;ddeutschland Autobahnprojekt wird 600 Millionen teurer &ndash; und die Regierung hat keine Erkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h16\">Rechtsradikale in Sicherheitsbeh&ouml;rden bedrohen die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h17\">Juan Guaid&oacute; Arm in Arm mit Chefs eines Drogenkartells &ndash; Wie bewertet Bundesregierung diese Fotos?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54880#h18\">Die unglaubliche Reise eines verr&uuml;ckten Supertankers<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CDU-Politiker Caspary zu Snowden: &bdquo;Ich habe gro&szlig;es Vertrauen in die US-Justiz&ldquo;<\/strong><br>\nCDU-Politiker Daniel Caspary hat sich gegen Asyl f&uuml;r Whistleblower Edward Snowden ausgesprochen. Diesem drohe in den USA Strafverfolgung und nicht eine politische Verfolgung, sagte Caspary im Dlf. Die USA h&auml;tten ein ausgepr&auml;gtes Rechtssystem, deshalb w&uuml;rde Snowden auch einen fairen Prozess bekommen.<br>\nKaess: Soll Edward Snowden Asyl in Deutschland bekommen?<br>\nCapary: Nein. Die Frage haben wir ja in aller Breite diskutiert und es gibt keinen Grund daf&uuml;r. Herr Snowden hat sich m&ouml;glicherweise oder wahrscheinlich illegal verhalten, und hier ist das Thema Strafverfolgung und nicht politische Verfolgung, und diese Debatte haben wir ja im Jahr 2013, _14 und _15 auch in Deutschland ganz intensiv gef&uuml;hrt.<br>\n&bdquo;Die alte Debatte nicht wieder aufw&auml;rmen&ldquo;<br>\nKaess: Aber das Argument von Edward Snowden, das haben wir jetzt geh&ouml;rt in diesem Interview. Er sagt, derzeit bek&auml;me er keinen fairen Prozess in den USA. Und ich m&ouml;chte es noch mal etwas ausf&uuml;hrlicher zitieren. Er sagt: Das geltende Anti-Spionage-Gesetz untersage es, in den USA Angeklagten sich in einem Prozess gegen&uuml;ber den Geschworenen zu Motiven und Handlungen zu &auml;u&szlig;ern, und dann m&uuml;ssten die Geschworenen ihr Urteil auf einseitigen Informationen st&uuml;tzen. Das ist seine Begr&uuml;ndung. Deswegen sagt er, statt eines ordentlichen Strafverfahrens drohe ihm in den USA politische Verfolgung.<br>\nCaspary: Ja, das sehe ich pers&ouml;nlich anders. Wir haben zweifelsohne in den Vereinigten Staaten eine funktionierende Demokratie und einen funktionierenden Rechtsstaat. Deswegen w&uuml;nsche ich mir, dass wir hier die alte Debatte nicht wieder aufw&auml;rmen. Ich finde es &uuml;brigens ganz spannend, dass wir jetzt diese Debatte ausgerechnet am Wochenende f&uuml;hren, unmittelbar bevor sein Buch ver&ouml;ffentlicht wird. Da geht es bestimmt auch darum, hierf&uuml;r etwas Aufmerksamkeit zu generieren. Und auch bei uns im Europ&auml;ischen Parlament, weil gerade im Vorbeitrag genannt wurde, das Europ&auml;ische Parlament hat sich hier ge&auml;u&szlig;ert. Das war bei uns eine ganz, ganz strittige Abstimmung damals. Es ging aus 281:285 die Frage, ob sich das Europ&auml;ische Parlament f&uuml;r Straffreiheit ausspricht. Da sehen Sie, dass das Thema auch bei uns im Europ&auml;ischen Parlament wahrlich kontrovers gef&uuml;hrt wurde.<br>\nIm Kern f&uuml;hren wir ja die Diskussion &uuml;berhaupt nicht, um die es geht. Wir stellen fest, dass Geheimdienste Sachen machen, die wir uns w&uuml;nschen w&uuml;rden, dass sie nicht n&ouml;tig w&auml;ren. Aber klar ist doch auch: Wir leben im Moment in einer Situation, in der wir global viele Konflikte erleben, in der Geheimdienste teilweise auch gegeneinander arbeiten &ndash; nehmen Sie zum Beispiel die gesammelten Aktivit&auml;ten russischer Geheimdienste in Gro&szlig;britannien, die wahrscheinlichen Giftanschl&auml;ge und anderes, &uuml;ber die ja in den letzten Monaten berichtet wurde. Da ist es eine Frage: Brauchen wir solche Dinge. Ich bef&uuml;rchte, wir brauchen hier leider eine demokratisch kontrollierte &Uuml;berwachung in vielen Bereichen. Andererseits schw&auml;chen wir uns damit im Zusammenspiel mit Geheimdiensten, die uns nicht so wohlgesonnen sind, und genau die Debatte haben wir ja auch schon gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/cdu-politiker-caspary-zu-snowden-ich-habe-grosses-vertrauen.694.de.html?dram:article_id=458905\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder spielt der Deutschlandfunk seine Rolle als Meinungsmacher im Sinne der herrschenden Oligarchie vorbildlich. Aber ein Schelm wer B&ouml;ses denkt und fragt, wie gro&szlig; der Einfluss der Transatlantiker beim Deutschlandfunk wohl sein mag.<\/em><\/p>\n<p><em>Laut Wikipedia ist Caspary Mitglied des Transatlantic Policy Network (TPN). Dieses wird ebenfalls in Wikipedia wie folgt beschrieben:  Das Transatlantic Policy Network (TPN) ist eine Lobbyorganisation europ&auml;ischer und US-amerikanischer Gro&szlig;konzerne, die Einfluss auf die Zusammenarbeit zwischen den EU und den USA nehmen wollen. Gegr&uuml;ndet wurde es 1992 auf Initiative der USA. Der Sitz befindet sich in Washington, D.C. und in Br&uuml;ssel. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Der Vorsitzende der CDU\/CSU-Gruppe im Europaparlament, Caspary hat nach eigenen Angaben &bdquo;ein sehr gro&szlig;es Vertrauen in die US-Justiz&ldquo; und erkl&auml;rt gleichzeitig im Mittagsmagazin des Deutschlandfunks, dass er &bdquo;keine detaillierten Kenntnisse &uuml;ber die US-Justiz hat&ldquo;. Die Vertreter der CDU lehnen &ndash; im Gegensatz zur SPD, den Gr&uuml;nen und der Die Linke &ndash; ein Asyl Snowdens in Deutschland ab.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie vertr&auml;gt sich dieses mit der Asylzusage f&uuml;r Demonstranten aus Hongkong? Wird hier mit zweierlei Ma&szlig; gemessen oder ist die Asylabsage von Snowden der &bdquo;Dank&ldquo; von Merkel und Seeehofer f&uuml;r die fl&auml;chendeckenden Abh&ouml;raktivtit&auml;ten der USA in Deutschland?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CDU will Klagerecht der Umweltverb&auml;nde einschr&auml;nken.<\/strong><br>\nAus der Union kommt ein Vorsto&szlig;, damit neue Bahnstrecken und Autobahnen schneller gebaut werden k&ouml;nnen. Um Verfahren zu beschleunigen, soll das Klagerecht von Umweltverb&auml;nden eingeschr&auml;nkt, das Personal in Beh&ouml;rden aufgestockt und B&uuml;rger besser beteiligt werden, hei&szlig;t es in einem 11-Punkte-Plan. Er stammt von f&uuml;nf CDU-Politikern, darunter befinden sich Generalsekret&auml;r Paul Ziemiak und der Chef der Unions-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.<br>\n&bdquo;Umweltverb&auml;nde sollen nur klagen d&uuml;rfen, wenn die Belange des entsprechenden Verbands direkt betroffen sind oder eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Beteiligung der Umweltverb&auml;nde im Genehmigungsverfahren nicht gegeben war&ldquo;, hei&szlig;t es. &bdquo;Ansonsten wird das Verbandsklagerecht pauschal f&uuml;r die Blockade von Infrastrukturprojekten benutzt.&ldquo; Die Klagen von Umweltverb&auml;nden sollten sich auf umweltbezogene Rechtsvorschriften beschr&auml;nken.<br>\nGenerell hei&szlig;t es in dem Papier, dass es von der Planung bis zum Baubeginn h&auml;ufig viele Jahre oder sogar Jahrzehnte dauere: &bdquo;Dies ist aus Sicht vieler B&uuml;rger und Unternehmen ein unhaltbarer Zustand.&ldquo; Einer der Gr&uuml;nde liege in der wachsenden Zahl geltender planungs- und umweltrechtlicher Vorgaben. Deutschland ben&ouml;tige als exportstarke Wirtschaftsnation in der Mitte Europas aber leistungsf&auml;hige Verkehrswege. &bdquo;Zudem gilt es gerade in den kommenden Jahren, massiv in den Ausbau beispielsweise der Schieneninfrastruktur zu investieren, um die Klimaschutzziele zu erreichen.&ldquo; Als Beispiele f&uuml;r lange Verfahren genannt werden die Elbvertiefung, der Bau neuer Bahnstrecken oder Autobahnen. Verz&ouml;gerungen gibt es aber auch beim Ausbau neuer Stromleitungen oder beim Bau von Windkraftanlagen an Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/m.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/cdu-will-klagerecht-der-umweltverbaende-einschraenken-16386987.html\">FAZ<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47818\">CDU vs. Umwelthilfe &ndash; Populismus in Reinkultur<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Herr Wong aus Hongkong<\/strong><br>\nEin junger Mann namens Joshua Wong traf am 9. September 2019 mit dem Flugzeug in Berlin ein, kurz darauf lie&szlig; sich Au&szlig;enminister Heiko Maas mit ihm fotografieren. Das Zusammentreffen fand bei einem Fest statt, das die Bild-Zeitung im deutschen Bundestag ausgerichtet hatte. Wong wurde in den deutschen Medien abwechselnd als &bdquo;Demokratieaktivist&ldquo;, &bdquo;Hauptorganisator der Proteste in Hongkong&ldquo;, &bdquo;Botschafter des Hongkonger Widerstands&ldquo; oder &bdquo;Hongkonger Dissident&ldquo; bezeichnet. &hellip;<br>\nWer aber ist Herr Wong? Bei Wikipedia findet sich die Information, dass er am 13. Oktober 1996 in Hongkong geboren wurde. Es hei&szlig;t, bereits 2011 &ndash; also mit 15 Jahren &ndash; sei er Mitbegr&uuml;nder einer Aktivistengruppe gegen die Bildungspolitik gewesen, 2014 &bdquo;einer der Wortf&uuml;hrer&ldquo; der damaligen Proteste in Hongkong und nun &bdquo;Generalsekret&auml;r&ldquo; einer Hongkonger Demokratie-Partei.<br>\nDas ist das Holz, aus dem in Asien Helden geschnitzt werden. Kim Il Sung, F&uuml;hrer des linken Widerstandes in Korea gegen die japanische Kolonialherrschaft und sp&auml;ter Begr&uuml;nder der Kim-Dynastie in Nordkorea, wurde 1912 geboren. &Uuml;ber ihn hei&szlig;t es, er habe 1927 &ndash; da war er 15 Jahre alt &ndash; einen antijapanischen Jungendverband sowie einen revolution&auml;ren Bauernverband gegr&uuml;ndet, seit den 1930er Jahren war er dann Partisanenf&uuml;hrer im Krieg gegen Japan. &Uuml;brigens stammen beide, Wong und Kim, aus einer Minderheit in Ostasien: sie stammen aus protestantischen Elternh&auml;usern und wurden als Kinder in diesem Sinne erzogen. W&auml;hrend sich das Christentum in einem Land wie Deutschland heute in ein politisch-korrektes Wohlf&uuml;hl-Gutmenschentum verwandelt hat und der vom Apostel Paulus und Martin Luther erteilte Missionsauftrag durch postkoloniale Theoriebildung entkernt und auf eine Variante auf dem weltanschaulich-psychologischen &bdquo;Markt der M&ouml;glichkeiten&ldquo; reduziert wurde, hat in Gegenden wie Asien das Christentum heute noch ein missionarisches Grundverst&auml;ndnis, besonders seine protestantische oder evangelikale Variante. Wenn sich das dann s&auml;kular wendet, werden Aktivisten wie Kim und Wong geschaffen, der eine in einem kommunistischen, der andere in zeitgem&auml;&szlig; antikommunistischem Sinne.<br>\nWong durfte in Deutschland neben dem Fototermin mit Maas im Nachrichtenmagazin Heute-Journal f&uuml;nf Minuten lang seine Weltsicht pr&auml;sentieren, auf der Bundespressekonferenz auftreten und eine Reihe von Interviews geben. Die Weltsicht ist schlicht: er benutzt gern den Terminus &bdquo;Freie Welt&ldquo;, eine abgestandene Wortsch&ouml;pfung des Kalten Krieges, wobei niemand wei&szlig;, wer das heute sein soll &ndash; diese &bdquo;Freie Welt&ldquo; m&uuml;sse Hongkong retten. Er schwadroniert von einem neuen Kalten Krieg, in dem diese Stadt die Rolle spiele, die am Ende des wirklichen Kalten Krieges Berlin innehatte. Und weil damals die Mauer fiel und die Sowjetunion zerfiel, m&uuml;sse sich das in Sachen Hongkong und China wiederholen. Deutschland und die anderen europ&auml;ischen Staaten sollten die Polizeigewalt in Hongkong verurteilen; dass dort schwarzgekleidete und vermummte, mit Helmen und Schlagwerkzeugen ausger&uuml;stete Gruppen Gewalt aus&uuml;ben, verniedlichte er mit Verweis auf die Polizei &ndash; wer in Deutschland so ausgestattet zur Demo erschiene, w&uuml;rde sofort aus dem Verkehr gezogen. Die antichinesisch programmierten Medien in Deutschland blenden dies jedoch geflissentlich aus. Deutschland solle &ndash; so weiter Wong &ndash; die Gespr&auml;che &uuml;ber die Handelsbeziehungen mit China aussetzen. Zuerst solle Hongkong befreit werden und &bdquo;dann das chinesische Festland&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2019\/09\/herr-wong-aus-hongkong-49573.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum Interviews mit AfD-Politikern scheitern m&uuml;ssen<\/strong><br>\nZwei Live-Interviews mit AfD-Politikern in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern sind auf spektakul&auml;re Weise gescheitert. Eines mit dem Th&uuml;ringer Spitzenkandidaten f&uuml;r die Landtagswahl, Bj&ouml;rn H&ouml;cke, eines mit Partei- und Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland.<br>\nTina Hassels Gespr&auml;ch mit Gauland krankte daran, dass sie in 20 Minuten 33 Fragen unterbrachte, wie die &bdquo;Zeit&ldquo; akribisch durchz&auml;hlte (einschlie&szlig;lich der Zuschauerfragen). Sie lie&szlig; Gauland dadurch ein ums andere Mal mit haneb&uuml;chenen Behauptungen durchkommen, weil sie zum n&auml;chsten Thema sprang. Einige Beispiele: &bdquo;V&ouml;lkisch&ldquo; sei kein rechtsextremer Begriff, da er aus der v&ouml;lkischen Jugendbewegung von Anfang des 20. Jahrhunderts kam (die allerdings rechtsextrem gepr&auml;gt war). Bei der Identit&auml;ren Bewegung g&auml;be es auch Nicht-Rechtsextreme, sagt Gauland &ndash; und im n&auml;chsten Satz, er habe noch nie mit einem Identit&auml;ren gesprochen.<br>\nDie rechtsextreme Vergangenheit von Gaulands politischem Ziehsohn Andreas Kalbitz bezeichnet Hassel als &bdquo;rechte Bez&uuml;ge&ldquo; und will von Gauland nur wissen, &bdquo;ob da noch was kommt&ldquo;. Und die Frage zur Verschw&ouml;rungstheorie vom &bdquo;Bev&ouml;lkerungsaustausch&ldquo; l&auml;sst Gauland abtropfen. Eine Nachfrage gibt es nicht. Gauland demonstriert nichts als vorgebliche Ahnungslosigkeit und Verachtung. Bei seinen Anh&auml;ngern wirkt Letzteres, f&uuml;r alle anderen ist es ein Affront und verschwendete Sendezeit.<br>\nAuf Gaulands Weigerung, die Zuschauerfragen zu beantworten, reagiert Hassel mit dem Satz &bdquo;Sie m&uuml;ssen hier gar nichts&ldquo;. Warum l&auml;sst sie sich vom AfD-Chef das Interviewformat diktieren &ndash; und nicht das Gespr&auml;ch ganz ausfallen?<br>\nH&ouml;cke droht mit &bdquo;massiven Konsequenzen&ldquo; und k&uuml;ndigt an, Gebhard kein Interview mehr zu geben, wenn er &ndash; H&ouml;cke &ndash; &bdquo;eine interessante politische Person in diesem Land wird&ldquo;. Der ZDF-Mann l&auml;sst sich nicht einsch&uuml;chtern und erkl&auml;rt, das Material selbstverst&auml;ndlich zu verwenden. Richtig so.<br>\nViele AfD-Politiker haben generell ein gespaltenes Verh&auml;ltnis zur Pressefreiheit. Das haben Politiker anderer Parteien auch &ndash; sie alle lieben Berichte, die ihnen n&uuml;tzen, und versuchen, Negatives zu unterdr&uuml;cken. Nur bei der AfD aber wird es grunds&auml;tzlich. Nur ihre Vertreter versuchen, die Spielregeln massiv in ihrem Sinne umzuschreiben, lassen ihrer Verachtung gegen&uuml;ber der Pressefreiheit freien Lauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/warum-interviews-mit-afd-politikern-scheitern-mussen-VAR5W5DSZBGMHIUM7XSDUFO3IQ.html?fbclid=IwAR13UioCNrSBKtTpD1YNmhwKDAl5d0dvmt8LI3HahL4W2vWBZTuh6EzUGhA\">Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man kann und soll die AfD und insbesondere Bj&ouml;rn H&ouml;cke und seinen v&ouml;lkischen &bdquo;Fl&uuml;gel&ldquo; nat&uuml;rlich in aller Sch&auml;rfte kritisieren; das hei&szlig;t im Umkehrschluss aber nicht, dass Journalisten, die ihn interviewen, jede Dumm- und Frechheit erlaubt ist. Wenn man ein Interview, das sich eigentlich im Vorfeld der Wahlen in Th&uuml;ringen inhaltliche Themen thematisieren sollte und sich dann doch wieder nur &uuml;ber mehrere Minuten <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/zdf-interview-mit-bjoern-hoecke-100.html\">an einen H&ouml;cke-Hitler-Vergleich abarbeitet<\/a>, ist dies &ndash; H&ouml;cke hin, H&ouml;cke her &ndash; ganz einfach journalistischer Kindergarten. Wenn Journalisten nicht einmal versuchen, AfD-Politiker inhaltlich zu stellen, m&uuml;ssen Interviews mit ihnen in der Tat scheitern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland wird wohl weltgr&ouml;&szlig;ten &Uuml;berschuss erzielen<\/strong><br>\nTrotz der Exportflaute wird Deutschland dem Ifo-Institut zufolge auch in diesem Jahr den weltgr&ouml;&szlig;ten &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz ausweisen. Die Bilanz der USA d&uuml;rfte dagegen Pr&auml;sident Trump missfallen.<br>\nBerechnungen des Ifo-Instituts zufolge wird Deutschland das vierte Jahr in Folge den weltweit h&ouml;chsten &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz erzielen &ndash; trotz der Exportflaute.<br>\nDer &Uuml;berschuss werde 2019 umgerechnet bei 276 Milliarden Dollar liegen, sagte Ifo-&Ouml;konom Christian Grimme. Mit gro&szlig;em Abstand auf Platz zwei folgt Japan mit 188 Milliarden Dollar vor China mit 182 Milliarden Dollar.<br>\nDagegen werden die Vereinigten Staaten den Ifo-Berechnungen zufolge in diesem Jahr mit rund 480 Milliarden Dollar das weltweit h&ouml;chste Defizit in der Leistungsbilanz ausweisen &ndash; trotz der Strafz&ouml;lle gegen zahlreiche chinesische Produkte. &hellip;.<br>\nGrob besagt der &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz, dass Deutschland viel mehr an Waren produziert und an Dienstleistungen bereitstellt, als es selbst verbraucht. Der gro&szlig;e deutsche &Uuml;berschuss kommt vor allem deshalb zustande, weil weit mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland verkauft als von dort bezogen werden. Obwohl die Ausfuhr von G&uuml;tern in den ersten sieben Monaten dieses Jahres nur um ein Prozent zulegte, ergab sich ein Handels&uuml;berschuss von fast 139 Milliarden Euro.<br>\nDeutschland wird wegen seiner &Uuml;bersch&uuml;sse international seit Jahren kritisiert, insbesondere von EU-Kommission, Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) und US-Pr&auml;sident Donald Trump. Letzterer sieht sein Land im Handel benachteiligt und droht deshalb mit der Einf&uuml;hrung von Strafz&ouml;llen auf europ&auml;ische Autos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/leistungsbilanz-deutschland-wird-wohl-weltgroessten-ueberschuss-erzielen-a-1286655.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Exportwahnsinn geht weiter und der Spiegel ist sich nicht zu d&auml;mlich den Export&uuml;berschu&szlig; als Statement gegen Trump zu feiern.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43728\">Das Euro-Desaster  &ndash; Heiner Flassbeck und J&ouml;rg Bibow rechnen in ihrem neuen Buch mit dem deutschen Merkantilismus ab<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland, ein Wirtschaftsm&auml;rchen<\/strong><br>\nEs geht um die Geschichten, die wir von unserem Land erz&auml;hlen. Unsere Nationalmythen handeln meist davon, wie wir Deutschen nach dem Krieg schnell reich und m&auml;chtig wurden. &ldquo;Alle diese Mythen sind &uuml;berhaupt nicht wahr&rdquo;, sagt die Journalistin Ulrike Herrmann. &ldquo;Es wird immer so getan, als h&auml;tten die Deutschen ganz alleine durch ihren Flei&szlig; und ihre Raffinesse ein einzigartiges Wirtschaftswunder zustande gebracht. Und das stimmt eben nicht. In Wahrheit war es so, dass ganz Europa nach dem Zweiten Weltkrieg gewachsen ist und, dass einige L&auml;nder sogar noch erfolgreicher waren. Zum Beispiel das erfolgreichste Land pro Kopf &uuml;berhaupt &ndash; das wei&szlig; keiner &ndash; war damals Spanien.&rdquo;<br>\nSpanien? Wir glauben lieber an ein allein deutsches Wirtschaftswunder, denn zu gerne w&auml;ren wir eine unabh&auml;ngige &ouml;konomische Supermacht. Aber diese Geschichte ist ein M&auml;rchen.<br>\nUnd der Vater des Wirtschaftswunders, Ludwig Erhard? Nur ein viertklassiger &Ouml;konom, sagt Ulrike Herrmann. Und: ein Nazi-Profiteur. &ldquo;Ludwig Erhard war direkt mit dem NS-Regime verwoben und er hat von diesem Grauen pers&ouml;nlich monet&auml;r enorm profitiert. Und aus meiner Sicht ist es einfach ein Skandal, dass Ludwig Erhard immer noch gefeiert wird als w&auml;re er der Held Deutschlands.&rdquo; &hellip;.<br>\nWir m&uuml;ssen uns endlich verabschieden von den falschen Wirtschaftsm&auml;rchen. Das fordert Ulrike Herrmann in ihrem neuen Buch. Und zu diesen M&auml;rchen geh&ouml;re eben auch Erhards &ldquo;Soziale Marktwirtschaft&rdquo;. Es lasse uns glauben, dass bei uns der harte Kapitalismus ganz besonders durch die Politik kontrolliert und ausgeglichen wurde.<br>\nAber stimmt das denn nicht? Ging es denn nicht f&uuml;r alle nach oben? Gab es in Deutschland nicht dieses einmalige Verh&auml;ltnis zwischen Kapital und Arbeit?<br>\nUlrike Herrmann sagt: &ldquo;Soziale Marktwirtschaft &ndash; da glauben viele Deutsche, wenn sie das h&ouml;ren, dass das Marktwirtschaft w&auml;re mit Sozialpolitik. Aber in Wahrheit war die Idee von Erhard, dass der Markt an sich schon sozial sei. Was nat&uuml;rlich nichts anderes bedeutet, als dass angeblich jeder verdient was er verdient. Was nichts anderes sagt als: die Reichen sind zu Recht reich, wir brauchen hier auch gar keine Gewerkschaften. Erhard war auch strikt gegen Gewerkschaften und hat immer erz&auml;hlt, man m&uuml;sste die L&ouml;hne jetzt mal wieder senken. Und diese Idee: Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft, deswegen d&uuml;rfen die Arbeitnehmer dankbar sein, dass sie in diesem perfekten System leben, deswegen sollten sie am besten auch gar keine h&ouml;heren L&ouml;hne verlangen, weil es ist ja schon alles so sozial. Das zieht sich eigentlich bis heute durch. Und man muss sagen tragischerweise war dann Gerhard Schr&ouml;der mit seiner Agenda 2010 eigentlich der perfekte Erbe von Erhard.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/sendung-vom-15092019-104.html\">Das Erste<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mythen der &Ouml;konomie &ndash; Ulrike Herrmann<\/strong><br>\nLudwig Erhard, das Wirtschaftswunder, die D-Mark, die Bundesbank: Schein und und Sein klaffen weit auseinander, wenn man die deutsche Wirtschaftsgeschichte auf die Fakten abklopft, berichtet Ulrike Herrmann in der Redezeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-neugier-genuegt-redezeit\/audio-mythen-der-oekonomie--ulrike-herrmann-100.html\">WDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Win-Win-Wirtschaft<\/strong><br>\nDer EU-Beitritt der ostmitteleurop&auml;ischen L&auml;nder 2004 habe es erm&ouml;glicht, &raquo;deren Volkswirtschaften in die Lieferketten des deutschen geo&ouml;konomischen Raumes zu integrieren&laquo;, dr&uuml;ckt sich Daniel Heged&uuml;s etwas hochgestochen, aber in der Sache deutlich am Dienstag in einem Gastkommentar unter der &Uuml;berschrift &raquo;Behalten wir Osteuropa im Blick&laquo; f&uuml;r Die Welt aus. Der Autor wird als &raquo;Analyst f&uuml;r internationale Beziehungen und Politik&laquo; vorgestellt, der als &raquo;Rethink CEE&laquo;-Fellow beim German Marshall Fund of the United States arbeitet. Das klingt bescheuert, klar ist aber die Erfolgsbilanz des deutschen Imperiums, die er zieht: Neben der Wirtschaftsintegration habe die EU-Osterweiterung &raquo;auch Berlins geopolitische Ziele erf&uuml;llt&laquo;. &Uuml;ber die zu sprechen gilt gemeinhin in der westlichen Gemeinschaft als unanst&auml;ndig. Der Westen folgt Werten, sonst nichts. Heged&uuml;s ignoriert das und schreibt zwar nicht &raquo;Osteroberung&laquo;, sondern versch&auml;mt &raquo;Osterweiterung&laquo;, aber ansonsten offenherzig. Die habe zum einen &raquo;zur innenpolitischen Stabilit&auml;t der demokratischen Regierungen in der Region&laquo; beigetragen. Das ist richtig und hei&szlig;t &uuml;bersetzt ungef&auml;hr: Die zwischen Tallinn und Sofia jeweils mit ein paar deutschen Luxusautos, satten Euro-Geh&auml;ltern und Freibriefen zum Bereichern eingekauften Spitzendemokraten meckern nicht &uuml;ber ihre Dienstbotenrolle im deutschen geo&ouml;konomischen Raum und sorgen daf&uuml;r, dass mehr Geld Richtung Westen abflie&szlig;t, als von dort kommt. Heged&uuml;s weiter: Die &raquo;Osterweiterung&laquo; habe au&szlig;erdem dazu beigetragen, das &raquo;nach 1989 entstandene Machtvakuum erfolgreich&laquo; auszuf&uuml;llen. Was wiederum &raquo;den Einfluss anderer geopolitischer Gro&szlig;m&auml;chte wie Russland oder China in Grenzen gehalten&laquo; habe. Bedeutet soviel wie: Die deutsche Geo&ouml;konomie ist keine vom Stamme Nimm, die nur auf billige Arbeitskr&auml;fte, Absatzm&auml;rkte und politische Ruhe im osteurop&auml;ischen Karton aus ist, sondern sie liefert auch &ndash; Schutz vorm Russen und der gelben Gefahr. Es handelt sich um eine Win-Win-Wirtschaft.<br>\nAber nun tr&uuml;bt sich alles ein. Die Osteurop&auml;er sind so undankbar wie der deutsche Ossi und fallen &raquo;in autorit&auml;re Muster&laquo; zur&uuml;ck. Denn der Aufpasser pennt. Kurz nach 2004, so Heged&uuml;s, habe &raquo;Erweiterungsm&uuml;digkeit die deutsche Au&szlig;enpolitik &uuml;bermannt&laquo;. Schlimmer noch: &raquo;Berlin setzte seine politischen Initiativen rasch zur&uuml;ck und h&ouml;rte pl&ouml;tzlich auf, als normative Macht in der Region zu wirken.&laquo; So erkl&auml;rt sich dank Heged&uuml;s endlich die Passivit&auml;t, die Berlin beim wiederholt versuchten Regime-Change in Belarus und beim Staatsstreich von Nationalisten und Faschisten in Kiew an den Tag legte. Der damalige deutsche Au&szlig;enminister und heutige Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier war an jenem 22. Februar 2014 k&ouml;rperlich zwar in der ukrainischen Hauptstadt, aber ansonsten abwesend. Denn die Putschistenregierung stellten die USA zusammen, so wie sie es seit 1991 z. B. in den drei baltischen Republiken gewohnt sind. Heged&uuml;s hat recht: Die Deutschen kassieren zwar, aber k&uuml;mmern sich sonst um wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/362838.der-schwarze-kanal-win-win-wirtschaft.html\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stabile Preise gibt&rsquo;s nur f&uuml;r Autofahrer<\/strong><br>\nUmweltfreundliche, bezahlbare Mobilit&auml;t f&uuml;r alle fordern Politiker seit Jahren. Doch die Preise f&uuml;r Bus und Bahn sind viel st&auml;rker gestiegen als f&uuml;rs Autofahren. Warum?<br>\n&ldquo;Mobilit&auml;t muss f&uuml;r alle Menschen bezahlbar sein.&rdquo; So stand es schon im gemeinsamen Programm, mit dem CDU\/CSU 2002 zur Bundestagswahl antraten. Im Programm der Schwesterparteien also, die seit fast f&uuml;nfzehn Jahren die Regierung anf&uuml;hren und seit fast zehn Jahren den Verkehrsminister stellen. Doch es scheint, dass Mobilit&auml;t seitdem vor allem f&uuml;r eine Gruppe bezahlbar geblieben ist: die Autofahrer.<br>\nDenn die Preise im &ouml;ffentlichen Personennahverkehr (&Ouml;PNV) sind von 2000 bis 2018 um fast 79 Prozent gestiegen, die f&uuml;r den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen dagegen nur um gut 36 Prozent. Da sind Kosten f&uuml;r Sprit, Kfz-Steuer, Reparatur, Versicherung und Stellplatz schon eingerechnet. Die Verbraucherpreise insgesamt sind in dem Zeitraum um 30 Prozent gestiegen.<br>\nDiese Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Obwohl das Ziel bezahlbarer, umweltfreundlicher Mobilit&auml;t seit Jahren auf der politischen Agenda steht, ist f&uuml;r Menschen ohne Auto Mobilit&auml;t nicht billiger, sondern teurer geworden. &Auml;hnlich sieht es auch bei den Preisen f&uuml;r den Schienen-Fernverkehr aus: Die Preise f&uuml;r Bahntickets erh&ouml;hten sich um knapp 57 Prozent.<br>\n&hellip; Mobilit&auml;tsforscherin Philine Gaffron sieht die Politik als wichtigsten Preisfaktor. Die Wissenschaftlerin der TU Hamburg besch&auml;ftigt sich seit Jahren mit Verkehrsplanung und nachhaltigem Stadt- und Personenverkehr. Neben gestiegenen Energie- und Lohnkosten und einem wachsenden Investitionsbedarf sieht sie vor allem einen Grund f&uuml;r steigende Preise: Der Anteil an Ausgleichszahlungen des Staates sinkt. Vor allem bei den Zuzahlungen f&uuml;r erm&auml;&szlig;igte Tickets f&uuml;r Schwerbehinderte, Auszubildende und Sch&uuml;ler falle das ins Gewicht. Hinzu kommt, dass viele Versorgungsleistungen der Kommunen privatisiert wurden: &ldquo;Fr&uuml;her lagen Energie- und Wasserversorgung zusammen mit dem &Ouml;PNV in der Hand der Kommunen. Heute sind Teile solcher kommunalen Versorgungsaufgaben vielerorts an private Unternehmen &uuml;bertragen worden&rdquo;, sagt Gaffron. Die M&ouml;glichkeit, mit den Gewinnen etwa aus der Energieversorgung den Nahverkehr zu bezuschussen, falle damit weg. &hellip;<br>\nDer Blick auf die Preisentwicklung f&uuml;r die Verbraucher l&auml;sst allerdings auch eine andere Perspektive zu: Vielleicht ist nicht der &Ouml;PNV zu teuer geworden &ndash; sondern das Autofahren zu billig? Denn ein gro&szlig;er Teil der Kosten des Autofahrens werden der Allgemeinheit aufgelastet. Das hat erst k&uuml;rzlich eine Studie des Z&uuml;richer Infras Instituts im Auftrag des Verbands Allianz pro Schiene herausgefunden. 141 Milliarden Euro betragen demnach die j&auml;hrlichen Folgekosten des Stra&szlig;enverkehrs in Deutschland. Dazu geh&ouml;ren unter anderem die Unfallfolgekosten, die zum gr&ouml;&szlig;ten Teil von der Allgemeinheit bezahlt werden, aber auch der CO2-Austo&szlig;, der zum Klimawandel beitr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2019-09\/oeffentlicher-nahverkehr-mobilitaet-kosten-preissteigerung-investitionen\/komplettansicht\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pharmakonzern Purdue beantragt Gl&auml;ubigerschutz nach Chapter 11<\/strong><br>\nHunderttausende von Amerikanern sind in den letzten beiden Jahrzehnten an Opioid-&Uuml;berdosen gestorben. Die Staatsanw&auml;lte mehrerer US-Gliedstaaten machen die Hersteller der Schmerzmittel verantwortlich. Ein provisorischer Milliarden-Dollar-Vergleich des Pharmakonzerns Purdue mit Vertretern Gesch&auml;digter ger&auml;t nun ins Wanken.<br>\nDie Zahlen erz&auml;hlen eine amerikanische Trag&ouml;die. Alle 11 Minuten stirbt in den USA jemand an einer Opioid-&Uuml;berdosis. 2017 erlagen 47 600 Menschen der Epidemie. In den letzten 20 Jahren sind &uuml;ber 400 000 Amerikanerinnen und Amerikaner an Opioid-&Uuml;berdosen gestorben. Laut offiziellen Angaben richtet die Krise j&auml;hrlich einen volkswirtschaftlichen Schaden von 500 Milliarden Dollar an. Ein Ende ist nicht in Sicht: Die Zahl der &Uuml;berdosistoten ist in den letzten Jahren wegen der zunehmenden Verbreitung des besonders gef&auml;hrlichen Opioids Fentanyl weiter gestiegen.<br>\nDie Krise begann mit der rasanten Zunahme bei der Verschreibung von Opioid-basierten Schmerzmitteln in den 1990er Jahren. Medizinische Studien behaupteten, dass rund 100 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner, also ein Drittel der Bev&ouml;lkerung, an chronischen Schmerzen litten. Medikamentenhersteller begannen mit der aggressiven Vermarktung der Schmerzmittel. Bis dahin waren &Auml;rzte zur&uuml;ckhaltend gewesen bei der Verschreibung von Opioiden &ndash; unter anderem wegen des Stigmas, das an dem urspr&uuml;nglich als Medikament entwickelten Opioid Heroin haftete.<br>\nAls Pionierin gilt die Firma Purdue Pharma, die 1996 das Schmerzmittel Oxycontin auf den Markt brachte. Obwohl das Unternehmen fr&uuml;h Hinweise hatte, dass das Medikament ein hohes Abh&auml;ngigkeitspotenzial aufwies, vermarktete es Oxycontin als harmlose Allzweckwaffe gegen alle m&ouml;glichen Arten von Schmerzen, zum Beispiel R&uuml;ckenbeschwerden. Die Aktion war eine der aufwendigsten Marketingkampagnen in der Geschichte der amerikanischen Pharmaindustrie. Andere Hersteller bedienten sich bald ebenso forscher Methoden wie Purdue, um den Absatz ihrer eigenen Opioide zu steigern.<br>\nDie Opioid-Flut wurde beg&uuml;nstigt durch die Beschaffenheit des amerikanischen Gesundheitssystems. Private Krankenversicherer sind oft nicht bereit, l&auml;ngerfristige Therapien zu finanzieren. Sie f&ouml;rdern stattdessen kurzfristige Massnahmen wie die Verschreibung von Pillen, gerade bei &auml;rmeren Versicherten. Auch die laxe Regulierung des Medikamentenmarktes f&ouml;rderte die Opioid-Schwemme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/pharmakonzern-purdue-beantragt-glaeubigerschutz-auch-soll-es-millionen-ueber-schweizer-bankkonten-versteckt-haben-die-neuesten-entwicklungen-und-hintergruende-zur-opioid-krise-in-den-usa-ld.1504775?utm_source=pocket-newtab#subtitle-die-hintergrunde\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>BlackRock &ndash; Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns<\/strong><br>\nKeiner verf&uuml;gt &uuml;ber mehr Geld als der amerikanische Finanzinvestor BlackRock. &Uuml;ber sechs Billionen Dollar verwaltet der Konzern. Wer &uuml;ber so viel Geld verf&uuml;gt, hat gro&szlig;en Einfluss. Doch was genau bedeutet das f&uuml;r uns alle? L&auml;ngst gibt es Experten, die in der unfassbaren Gr&ouml;&szlig;e von BlackRock eine Bedrohung f&uuml;r den freien Wettbewerb und die Stabilit&auml;t der Finanzm&auml;rkte sehen.<br>\nEs ist das geliehene Geld der Kunden, das BlackRock immense Macht verleiht. Denn BlackRock entscheidet dar&uuml;ber, was mit den Billionen Dollar geschieht. Mit ihnen hat sich der Finanzinvestor bei f&uuml;hrenden Weltkonzernen eingekauft. Derzeit ist BlackRock Gro&szlig;aktion&auml;r bei Apple, Microsoft, Facebook, McDonald&rsquo;s, Siemens, BASF, Bayer und vielen, vielen mehr. BlackRocks Einfluss geht jedoch weit &uuml;ber Unternehmensbeteiligungen hinaus. Der Investor ber&auml;t Notenbanken und Finanzminister, hat Zugang zu Staatschefs. Kein anderer Konzern und keine Beh&ouml;rde der Welt besitzt heute einen so umfassenden Einblick in die globale Finanzwelt wie BlackRock. In diesem Zusammenhang warnen Experten auch vor &ldquo;Aladdin&rdquo;, dem computergest&uuml;tzten Analyseprogramm des Konzerns. Dessen Algorithmen sind l&auml;ngst nicht mehr nur f&uuml;r das Risikomanagement bei BlackRock verantwortlich, sondern auch f&uuml;r das anderer Investoren. Dadurch wird der Markt mehr und mehr gleichgeschaltet &ndash; und anf&auml;lliger f&uuml;r Krisen. Finanzexperten fragen sich: Wie gro&szlig; darf der Einfluss von BlackRock noch werden? Sie treibt die Sorge um, dass die wachsende Dominanz des amerikanischen Finanzinvestors bei einer zuk&uuml;nftigen B&ouml;rsenkrise zu einem gef&uuml;rchteten &ldquo;Run for the Exit&rdquo; f&uuml;hren k&ouml;nnte, zu einer Panik, bei der alle ihre Aktien nur noch verkaufen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/082807-000-A\/blackrock-die-unheimliche-macht-eines-finanzkonzerns\/\">arte<\/a>\n<p><em>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41340\">Die neuen Herren der Weltwirtschaft<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Es wird wieder gestreikt<\/strong><br>\nEs war der 22. Februar 2018, als die Lehrer in West Virginia genug hatten. Jahrelang hatten die P&auml;dagogen keine Gehaltssteigerungen erhalten. Nun wollte die Landesregierung die L&ouml;hne um gerade einmal ein Prozent anheben &ndash; und das in einem Bundesstaat, in dem Lehrer im Jahr durchschnittlich knapp 45.000 Dollar verdienen, ein Wert am unteren Ende der Lohnskala in den USA. Also begannen die P&auml;dagogen zu streiken. 20.000 Menschen beteiligten sich, knapp 250.000 Sch&uuml;ler waren von den Unterrichtsausf&auml;llen betroffen. Die Lehrkr&auml;fte forderten f&uuml;nf Prozent mehr Lohn. Und sie gewannen &ndash; ein ebenso &uuml;berraschender wie folgenreicher Sieg. &hellip;<br>\nDie j&uuml;ngste Streikwelle folgt auf Jahrzehnte des Bedeutungsverlusts von Gewerkschaften. W&auml;hrend 1983 noch mehr als 20 Prozent der US-Arbeitnehmer Mitglieder in Gewerkschaften waren, sind aktuell nur noch 10,5 Prozent organisiert. Die Gr&uuml;nde sind vielf&auml;ltig. In den Achtzigerjahren versuchte vor allem Ronald Reagan die Gewerkschaften zu entmachten. 1981 lie&szlig; der frisch vereidigte US-Pr&auml;sident mehr als 11.000 streikende Fluglotsen entlassen und ersetzen. Die Gewerkschaften wurden in die Defensive gedr&auml;ngt. Danach nahm die Streikbereitschaft der Arbeitnehmer ab.<br>\nVor allem in der Industrie ist die Zahl der organisierten Arbeitnehmer seitdem drastisch gesunken. &ldquo;1979 hatten wir noch 470.000 Gewerkschaftsmitglieder allein bei General Motors. Jetzt gibt es nicht einmal 130.000 bei allen drei gro&szlig;en Autobauern&rdquo;, sagt Jane Slaughter. Man habe die Produktionsgeschwindigkeit erh&ouml;ht und Jobs in den gewerkschaftsfeindlichen S&uuml;den ausgelagert oder nach China sowie Mexiko verlegt. Auf diese Weise verloren die Arbeitnehmervertreter ihren Einfluss.<br>\nDoch auch die schwache rechtliche Stellung erschwert Gewerkschaften die Arbeit. Sogenannte Right-to-work-Gesetze verhindern in zahlreichen Bundesstaaten, dass die Arbeitnehmerorganisationen Beitr&auml;ge von Mitarbeitern einziehen k&ouml;nnen, um ihre Arbeit zu finanzieren. Viele Betriebe gehen au&szlig;erdem seit Jahren legal und illegal gegen Gewerkschaften vor &ndash; eine Praxis, die unter dem Begriff Union Busting bekannt ist. Anfang August drohte der Chef eines Onlinesportmagazins beispielsweise per Twitter, er werde jeden Mitarbeiter sofort entlassen, der mit einem Gewerkschaftsvertreter in Kontakt trete. Doch h&auml;ufig agieren die Unternehmen subtiler. Man zwingt Mitarbeiterinnen zur Teilnahme an Vortr&auml;gen, die sich gegen Gewerkschaften richten oder droht mit Abwanderung. &hellip;<br>\nTrotzdem zeigt sich die neue Freude am Streik auch im Privatsektor. Bereits im vergangenen Winter streikten 7.700 Bedienstete der Hotelleriekette Marriott. Ende August streikten knapp 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Telekommunikationskonzerns AT&amp;T. Selbst im Niedriglohnsektor, wo die Arbeitsbedingungen oft besonders schlecht sind, gab es in diesem Sommer Ausst&auml;nde. Im Mai streikten Mitarbeiter der Fast-Food-Kette McDonald&rsquo;s f&uuml;r einen Stundenlohn von 15 Dollar und gegen sexuelle Bel&auml;stigung am Arbeitsplatz. Im Juli legten die Mitarbeiter eines Amazon-Versandzentrums in Minnesota die Arbeit nieder. Die beiden Streiks dauerten jedoch nur knapp einen Tag. &ldquo;Wer nur den Mindestlohn verdient, kann sich lange Streiks nicht leisten&rdquo;, sagt Steven Greenhouse. Die Besch&auml;ftigten bei Amazon und McDonald&rsquo;s schafften es aber, Aufmerksamkeit f&uuml;r ihre Forderungen zu schaffen, auch &uuml;berregionale Medien berichteten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-09\/streiken-arbeiterbewegung-usa-gewerkschaften-demokraten\/komplettansicht\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Union Busting gibt es selbstverst&auml;ndlich auch in Deutschland, wie dieser Hinweis von gestern zeigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54860\">Schertz-Kanzlei soll T&ouml;nnies-Kritik unterbinden<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;konom: &bdquo;Pr&auml;miritis&ldquo; statt gro&szlig;er Entscheidung<\/strong><br>\nDie Ursache f&uuml;r die Klimakatastrophe sei der C02-Aussto&szlig;, &bdquo;da wird nicht richtig rangegangen&ldquo;, sagte der &Ouml;konom Rudolf Hickel im Dlf. Anstelle von Einzelma&szlig;nahmen wie Pr&auml;mien f&uuml;r die Geb&auml;udesanierung seien gro&szlig;e Instrumente wie die CO2-Abgabe wichtig &ndash; doch dazu fehle es der Politik an Mut. (&hellip;)<br>\nDie Notwendigkeit von Geboten und Verboten &ndash; das ist doch auch eine Lehre dieser brutalen Umweltkrise &ndash;, die wird im Grunde genommen umschifft. Da sieht man die Begrenztheit der ganzen klimapolitischen Engagements der Bundesregierung, n&auml;mlich darin, dass die CDU\/CSU gesagt hat, wir wollen keine Steuererh&ouml;hungen, deshalb gehen wir auch nicht an die CO2-Abgabe heran, die im Grunde genommen eine M&ouml;glichkeit schafft, &uuml;brigens in anderen L&auml;ndern, in der Schweiz, in Schweden praktiziert wird.<br>\nDas w&auml;re ein Instrument, mit dem man zwei Dinge erledigen k&ouml;nnte. Erstens: Man verteuert und versucht, damit die Menschen und die Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, dass sie das, was sie jetzt an CO2 produzieren, auch bezahlen m&uuml;ssen. Das andere &ndash; und damit sind wir bei Ihrer Ursprungsfrage, Herr M&uuml;ller: Es ist eine ergiebige Steuer. Es kann eine sehr ergiebige Steuer sein. Wenn man so vorgeht, dass man so ein Steuersystem aufbaut, und dann sagt, wir machen flankierende Ma&szlig;nahmen, wie die Bundesumweltministerin gesagt hat, und vieles an flankierenden Ma&szlig;nahmen, wir finanzieren beispielsweise auch in kleinen Haushalten das Auswechseln der Heiz&ouml;l-Anlage oder &uuml;berhaupt der Heizungsanlage, dann macht das Sinn. Aber von hinten anzufangen, dann bleibt am Ende der Vorwurf &uuml;brig, n&auml;mlich zu sagen, wir machen erst mal die bevorteilenden Pr&auml;mien und fragen uns aber nicht, wie es im Gro&szlig;en und Ganzen finanziert wird.<br>\nMan kann ein &Ouml;kosystem, ein &Ouml;ko-Zukunftsprogramm mit vielen differenzierten Punkten gerade auch im Nahverkehr finanzieren, aber dann muss man das Tabu der Besteuerung brechen, und ein wesentlicher Tabubruch besteht darin, dass man den Mut hat, zum CO2 &uuml;berzugehen, wobei ich an der Stelle sage, dass selbst jemand aus der R&uuml;ckversicherungswirtschaft, der Chef sagt, in Deutschland w&auml;re eigentlich eine CO2-Steuer pro Tonne, pro CO2-&Auml;quivalenztonne von durchaus 115 Euro machbar. So muss die Diskussion laufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/klimapaket-der-groko-oekonom-praemiritis-statt-grosser.694.de.html?dram:article_id=458777\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Konzepte f&uuml;r eine CO2-Abgabe<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/klimasocial.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Gutachten-CO2-Abgabe_v2a.pdf\">Klimasocial<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.S.:<\/strong> Die CDU scheint die Dringlichkeit der Klimakrise zu missachten und die wissenschaftliche Expertise zu ignorieren, wenn Sie den CO2-Preis 2020 pro Tonne bei _maximal_ 26 &euro; ansetzt. Diverse Institutionen kommen auf einen _Mindestpreis_ von 35 &euro; oder mehr, der zudem j&auml;hrlich steigen soll, sodass 2030 deutlich ein 3-stelliger Betrag pro Tonne f&auml;llig wird.<\/em><\/p>\n<p><em>(&bdquo;Offenbar um die Teuerung in Grenzen zu halten, schl&auml;gt die CSU auf nationaler Ebene eine Obergrenze f&uuml;r den Preis der CO2-Zertifikate vor. Unions-Fraktionsvize Georg N&uuml;&szlig;lein (CSU) bezifferte diese auf das Niveau dessen, was Industrie und Energieerzeuger derzeit im EU-Emissionshandel zu zahlen haben. Das sind um die 26 Euro je Tonne ausgesto&szlig;enes Kohlendioxid.&ldquo;) &ndash; <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/union-gegen-co2-steuer\">klimareporter.de\/deutschland\/union-gegen-co2-steuer<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hambacher Forst: &ldquo;Das Wort &lsquo;Rodung&rsquo; in fast allen Dokumenten&rdquo;<\/strong><br>\nDie NRW-Regierung gew&auml;hrt ein Jahr nach der R&auml;umung des Hambacher Forsts Einsicht in die Akten. Beim Studium sei aufgefallen, dass die R&auml;umung des Waldes wohl in engem Zusammenhang mit der Rodung stand, berichtet WDR-Energieexperte J&uuml;rgen D&ouml;schner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-morgenecho-interview\/audio-hambacher-forst-das-wort-rodung-in-fast-allen-dokumenten-100.html\">WDR<\/a>\n<p><strong>Dazu: Hambach-Akten: Rodung war das Ziel<\/strong><br>\nDie geplante Rodung des Hambacher Forstes im Herbst 2018 war offenbar der Hauptgrund f&uuml;r die R&auml;umung des Waldes und den Abriss der von Aktivisten bewohnten Baumh&auml;user.<br>\nDer Zusammenhang von Rodung und R&auml;umung war von den CDU-Ministern Herbert Reul und Ina Scharrenbach lange bestritten worden. Durch die Dokumente, die von der Landesregierung am Donnerstag (12.9.2019) offen gelegt wurden, wird dieser Zusammenhang aber belegt. Auch die enge Abstimmung mit dem Energiekonzern RWE, dem der Wald geh&ouml;rt, wird aus den Dokumenten deutlich. (&hellip;)<br>\nSowohl Innenminister Reul als auch Bauministerin Scharrenbach hatten als Grund f&uuml;r den wochenlangen Einsatz Tausender Polizisten die Beseitigung von Bau- und Brandschutzm&auml;ngeln an den Baumh&auml;usern sowie die Durchsetzung des Rechtsstaates gegen die illegale Besetzung des Waldes angef&uuml;hrt.<br>\nInzwischen r&auml;umte aber auch der Innenminister ein, dass die von RWE geplante Rodung f&uuml;r den Polizeieinsatz eine Rolle gespielt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/landespolitik\/akteneinsicht-hambacher-forst-raeumung-100.html\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar hat NRW-Innenminister Reul die Unwahrheit gesagt. Oder hat er sogar gelogen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wir brauchen eine Klimareichensteuer, um das Klimapaket zu bezahlen<\/strong><br>\nBeim Spitzentreffen von Union und SPD eine Woche vor der Sitzung des Klimakabinetts ist noch nicht der Durchbruch gelungen. Die Koalitionspartner m&uuml;ssen weiter nach einem Kompromiss f&uuml;r das von der Bundesregierung geplante Klimaschutzpaket suchen. Am 20. September will das Klimakabinett unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Merkel ein gro&szlig;es Ma&szlig;nahmenpaket vorlegen, damit Deutschland nationale und international verpflichtende Klimaziele bis 2030 einhalten kann.<br>\n&ldquo;Das Klimapaket darf nicht von kleinen und mittleren Einkommen bezahlt werden. Im Gegenteil: Kleine und mittlere Einkommen sollten vom Umbau profitieren. Das w&auml;re nicht nur gerecht, sondern w&uuml;rde die Akzeptanz f&uuml;r Klimaschutz deutlich erh&ouml;hen und w&auml;re zentral f&uuml;r den Zusammenhalt in der Gesellschaft&rdquo;, mahnt Dietmar Bartsch. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag weiter:<br>\n&ldquo;Wir brauchen eine Klimareichensteuer, um das Klimapaket zu bezahlen. Millionenerbschaften und Millionenverm&ouml;gen m&uuml;ssen herangezogen, um den Investitionsbedarf beim Klima aufzubringen. Das kann nicht aus dem aktuellen Steueraufkommen finanziert werden.<br>\nProfitieren sollten kleine und mittlere Einkommen &uuml;ber Preissenkungen bei der Bahn und im &Ouml;PNV. Bahn und &Ouml;PNV m&uuml;ssen unschlagbar werden: preiswerter, zuverl&auml;ssiger, sauberer, besser ausgebaut und sicherer als bislang. Den Arbeitsweg f&uuml;r Pendler teurer zu machen, die auf das Auto angewiesen sind, ist dagegen falsch und unsozial.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/wir-brauchen-eine-klimareichensteuer-um-das-klimapaket-zu-bezahlen\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ausbau der A61 in S&uuml;ddeutschland Autobahnprojekt wird 600 Millionen teurer &ndash; und die Regierung hat keine Erkl&auml;rung<\/strong><br>\nDer Ausbau der Autobahn 61 in &ouml;ffentlich-privater Partnerschaft kostet pl&ouml;tzlich 1,4 Milliarden Euro &ndash; fast doppelt soviel wie geplant. Die Gr&uuml;nde sind unklar.<br>\nGeorg Ismar Ein Autobahnausbau der A 61 an der Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-W&uuml;rttemberg wird pl&ouml;tzlich 600 Millionen Euro teurer &ndash; und die Bundesregierung kann nicht sagen, warum. Das geht aus einer Antwort der Parlamentarischen Finanzstaatssekret&auml;rin Bettina Hagedorn (SPD) auf eine Anfrage des Gr&uuml;nen-Haushaltsexperten Sven-Christian Kindler hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt. Die vorl&auml;ufige Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fung beziffert die Kosten nun auf 1,4 Milliarden Euro statt der zuvor geplanten 800 Millionen Euro. Dazu &bdquo;wurden unter Ber&uuml;cksichtigung aktueller Marktentwicklungen projektspezifische Kostendaten erhoben&ldquo;, betont Hagedorn.<br>\nGeplant sind wie bisher neben dem sechsspurigen Ausbau der A 61 zwischen der Landesgrenze Rheinland-Pfalz\/Baden-W&uuml;rttemberg und dem Autobahnkreuz Frankenthal auch Betriebs- und Erhaltungsstrecken auf der A 650 zwischen Friedelsheim und Ludwigshafen-Stadt (rund 14 km) sowie auf der A 65 zwischen Ha&szlig;loch und dem Autobahndreieck Ludwigshafen &ndash; hier sind statt bisher drei nun 12 Kilometer geplant, was die Steigerungen bei dem Projekt einer &Ouml;ffentlich-Privaten-Partnerschaft (&Ouml;PP) von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aber nicht erkl&auml;ren kann. Die Ausbaustrecke auf der A61, das Hauptprojekt, bleibt mit 31 Kilometern L&auml;nge im Kern unver&auml;ndert.<br>\nKindler fordert jetzt einen Stopp des Projekts und eine Offenlegung der zugrunde liegenden Berechnungen: &bdquo;&Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaften im Stra&szlig;enbau sind teure und intransparente Privatisierungsprojekte&ldquo;, kritisierte der Gr&uuml;nen-Politiker. &bdquo;Davon profitieren gro&szlig;e Baukonzernen, Banken und Versicherungen, die Zeche zahlen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.&ldquo; Solche Projekte k&ouml;nne der Staat selbst besser und g&uuml;nstiger bauen. &bdquo; Eine Kostensteigerung um 600 Millionen Euro innerhalb eines Jahres zeigt, dass bei &Ouml;PP-Projekten kurzfristige Renditeerwartungen der beteiligten Bauunternehmen, Banken und Versicherungen im Zentrum stehen und nicht das Gemeinwohlinteresse&ldquo;, sagte Kindler dem Tagesspiegel. Trotzdem setze Verkehrsminister Scheuer ungebremst auf solche Projekte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ausbau-der-a61-in-sueddeutschland-autobahnprojekt-wird-600-millionen-teurer-und-die-regierung-hat-keine-erklaerung\/25017412.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die extreme Kostensteigerung sind unklar? Das Autobahnprojekt wird in &ouml;ffentlich-privater Partnerschaft abgewickelt, das ist der Grund, denn es dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass wieder einmal  dar&uuml;ber &ouml;ffentliche Gelder in private Taschen umgelenkt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rechtsradikale in Sicherheitsbeh&ouml;rden bedrohen die Demokratie<\/strong><br>\nRechtsextreme bei Polizei, Bundeswehr, Justiz und Verfassungsschutz &ndash; nur Einzelf&auml;lle? Das Buch &bdquo;Extreme Sicherheit&ldquo; kl&auml;rt &uuml;ber die Netzwerke auf.. (&hellip;)<br>\nVor allem f&uuml;r die Innenminister der L&auml;nder und des Bundes und auch das Verteidigungsministerium ist es praktisch, dass es an Zahlenmaterial fehlt. Sie k&ouml;nnen bei jedem neuen Skandal und jeder Enth&uuml;llung mit der immer gleichen Standardformulierung von den &bdquo;bedauernswerten Einzelf&auml;llen&ldquo; beschwichtigen.<br>\nSo wie der amtierende Innenminister Horst Seehofer (CSU). Ende Juni 2019 stellte er den Verfassungsschutzbericht 2018 der &Ouml;ffentlichkeit vor. Das 388-Seiten-Dokument enth&auml;lt keine Zeile &uuml;ber Netzwerke von Rechtsradikalen in Polizei, Bundeswehr und anderen Sicherheitsbeh&ouml;rden. Der CSU-Politiker verliert bei seinem Auftritt vor der Bundespressekonferenz auch zun&auml;chst kein Wort dar&uuml;ber. Auf Nachfrage hebt der Heimatminister dann zun&auml;chst die Verfassungstreue seiner Staatsdiener hervor.<br>\nDass es in der Bundespolizei &ndash; Seehofer will nur f&uuml;r die ihm unterstehende Beh&ouml;rde mit knapp 40.000 Beamtinnen und Beamten sprechen &ndash; &bdquo;mal eine rechtsextremistische Erscheinung&ldquo; gebe, sei zwar richtig. Es handele sich aber nur um F&auml;lle im Promillebereich. In konkreten F&auml;llen werde &bdquo;ohne Ansehen der Person gehandelt&ldquo;, es gelte &bdquo;null Toleranz&ldquo;. Von einem &bdquo;Massenph&auml;nomen&ldquo; k&ouml;nne keine Rede sein.<br>\nFast t&auml;glich kommen neue F&auml;lle hinzu, die stereotyp weiter zu Einzelf&auml;llen heruntergespielt werden. Vor wenigen Tagen etwa recherchierte das Leipziger Stadtmagazin &bdquo;Kreuzer&ldquo;, dass am &Uuml;berfall von mehr als 200 vermummten Hooligans auf den als linksalternativ geltenden Stadtteil Connewitz im Januar 2016 ein s&auml;chsischer Justizvollzugsbeamter beteiligt war. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/braune-staatsdiener-rechtsradikale-in-sicherheitsbehoerden-bedrohen-die-demokratie\/25010400.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch die NachDenkSeiten warnen seit Jahren vor einer zunehmenden Rechtsradikalisierung unserer Gesellschaft und weisen immer wieder auf negative Entwicklungen hin. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h02\">Nach L&uuml;bcke-Mord: Experte sieht Mitverantwortung der AfD<\/a> mit einer weiterf&uuml;hrenden Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Juan Guaid&oacute; Arm in Arm mit Chefs eines Drogenkartells &ndash; Wie bewertet Bundesregierung diese Fotos?<\/strong><br>\nEs sind Bilder, die den selbsternannten venezolanischen Interimspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; derzeit in massive Bedr&auml;ngnis bringen. Der Direktor der investigativen kolumbianischen Menschenrechtsstiftung &ldquo;Progresar&rdquo;, Wilfredo Ca&ntilde;izares, hat auf Twitter Fotos ver&ouml;ffentlicht, die Guiad&oacute; am 22. Februar 2019 Arm in Arm mit zwei ber&uuml;chtigten Drogenbossen des Kartels &ldquo;Los Rastrojos&rdquo; zeigen sollen. Die Polizei von C&uacute;cuta hat die Identit&auml;t der beiden Drogenbosse auf den Fotos bereits best&auml;tigt. (&hellip;)<br>\nAuch die renommierte kolumbianische Tageszeitungen El Espectador best&auml;tigt die Echtheit der Fotos und die Pr&auml;senz von Guaid&oacute; mit den Drogenbossen. RT Deutsch Redakteur Florian Warweg fragte bei der Bundespressekonferenz das Ausw&auml;rtig Amt (AA), ob der Bundesregierung die Fotos bekannt sind und wie sie den Umgang des von der Bundesrepublik anerkannten selbsternannten venezolanischen Interimspr&auml;sidenten mit f&uuml;r ihre Blutr&uuml;nstigkeit ber&uuml;chtigten Drogenbossen bewertet:<br>\nDie angek&uuml;ndigte Nachlieferung aus dem Ausw&auml;rtigen Amt erreichte RT am 16. September:<br>\nSehr geehrter Herr Warweg, hier unsere Nachlieferung zu Ihrer Frage zu Venezuela:<br>\n&ldquo;Die Aufnahmen sind dem Ausw&auml;rtigen Amt aus der Medienberichterstattung bekannt. Zum Kontext der Aufnahmen oder den abgebildeten Personen liegen dem Ausw&auml;rtigen Amt keine belastbaren Erkenntnisse vor.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/92331-wie-bewertet-bundesregierung-fotos-von-drogenboss-mit-guaido-venezuela\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Polizei und Tageszeitungen best&auml;tigen offensichtlich die Fotos und die zu sehenden Personen. Nimmt das Ausw&auml;rtige Amt das gar nicht zur Kenntnis? Anfang dieses Jahre sagte Bundesau&szlig;enminister Maas: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/maas-wir-stehen-auf-der-seite-von-guaid%C3%B3\/av-47224563\">Wir stehen auf der Seite von Guaid&oacute;<\/a>&ldquo;. Steht er immer noch zu seinen Worten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die unglaubliche Reise eines verr&uuml;ckten Supertankers<\/strong><br>\nSeit Wochen verfolgt die Welt die Fahrt des iranischen Tankers &ldquo;Adrian Darya 1&rdquo;. Doch seine wahre Geschichte handelt nicht von Syrien oder EU-Sanktionen, sondern von amerikanischer Isolationspolitik<br>\nZehntausende Frachtschiffe sind derzeit auf den Weltmeeren unterwegs. Zusammen sorgen sie f&uuml;r rund 90 Prozent des weltweiten Warenverkehrs und halten so weitgehend unbeachtet von der &Ouml;ffentlichkeit die Weltwirtschaft am Laufen. Nur ein Schiff tanzt seit Wochen aus der Reihe. Der iranische Supertanker Adrian Darya 1, ehemals Grace 1, besch&auml;ftigt seit Monaten Politik und Medien weltweit. Aber warum eigentlich?<br>\nUnter dem Namen Meridian Lion erblickte das Schiff irgendwann Mitte der 1990er in einer Schiffswerk in S&uuml;dkorea das Licht der Welt. Sieht man von einer Kollision mit einem anderen Tanker im Jahr 2007 am Eingang zum Suez-Kanal ab, verbrachte der Tanker sein Leben weitgehend abseits der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nWie so viele seiner Kollegen fuhr er mal unter der Flagge der Marshallinseln, mal unter der Panamas. Mal geh&ouml;rt er einer amerikanischen Schiff-Holding, mal einem Unternehmen aus Dortmund. Aber egal in wessen Auftrag der Tanker auch gerade unterwegs war, er machte immer dasselbe: Er transportierte Roh&ouml;l von einem Land zum anderen. Um genau zu sein 2,084 Millionen Barrel Roh&ouml;l. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Inhalt von 130 Olympischen Schwimmbecken oder dem Roh&ouml;l-Bedarf der Bundesrepublik pro Tag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-unglaubliche-Reise-eines-verrueckten-Supertankers-4523505.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-54880","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54880"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54880\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54882,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54880\/revisions\/54882"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54880"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54880"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}