{"id":54901,"date":"2019-09-18T08:28:28","date_gmt":"2019-09-18T06:28:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901"},"modified":"2019-09-18T08:28:28","modified_gmt":"2019-09-18T06:28:28","slug":"hinweise-des-tages-3453","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h01\">US-Regierung reicht Klage gegen Snowden ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h02\">Verl&auml;ngerung Anti-IS-Einsatz: Bartsch &uuml;bt heftige Kritik an SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h03\">Unter Buhrufen: Boris Johnson l&auml;uft vor Pressekonferenz mit luxemburgischem Premier davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h04\">Waffen an Saudi-Arabien, welch ein Irrsinn!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h05\">Flexibilit&auml;t muss teurer werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h06\">Recht auf Abschalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h07\">Menschenkette: Wohnen ist Menschenrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h08\">Scientists for Future: Aufkl&auml;rung gegen die Klimakrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h09\">Bruchteil des Klimaziels &ndash; und schon &laquo;Aufruhr am Erd&ouml;lmarkt&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h10\">Dunkle Ziffern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h11\">Londoner Gericht will Assange weiter in Haft behalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h12\">&Ouml;sterreichs Mehrheit steht rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h13\">Die Lust an der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h14\">Bundesweite Gel&ouml;bnisse im November<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h15\">Indien droht Pakistan mit der Eroberung ganz Kaschmirs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h16\">&bdquo;In einer anderen Liga&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h17\">Der Internationale N&uuml;rnberger Menschenrechtspreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54901#h18\">Den Kapitalismus gibt es nicht &ndash; Alternativen zum Neoliberalismus und seinen die Welt zerst&ouml;renden Auswirkungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Regierung reicht Klage gegen Snowden ein<\/strong><br>\nIn den USA liegt bereits ein Haftbefehl gegen Edward Snowden wegen des Vorwurfs der Spionage vor. Nun klagt die Regierung erneut &ndash; und k&ouml;nnte so vom neuen Buch des Whistleblowers finanziell profitieren.<br>\n(&hellip;) Zum Verkaufsstart des Buches &ldquo;Permanent Record&rdquo; am Dienstag teilte das US-Justizministerium mit, Snowden habe mit dem Buch gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen versto&szlig;en, die er mit den US-Geheimdiensten CIA und NSA unterzeichnet habe.<br>\nSnowden werde vorgeworfen, das Buch ver&ouml;ffentlicht zu haben, ohne es &ndash; wie in den Vereinbarungen vorgesehen &ndash; vorab zur &Uuml;berpr&uuml;fung vorzulegen. Er hatte f&uuml;r die CIA und die NSA gearbeitet.<br>\nDas Ministerium teilte weiter mit, mit der Klage solle nicht die Ver&ouml;ffentlichung oder Verbreitung des Buches gestoppt werden. Die Regierung wolle stattdessen auf die Einnahmen zugreifen, die Snowden durch das Buch erziele. Snowdens Autobiografie kam am Dienstag in den USA und auch in Deutschland in den Buchhandel&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/usa-regierung-legt-klage-gegen-edward-snowden-wegen-seines-neuen-buchs-ein-a-1287294.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Verl&auml;ngerung Anti-IS-Einsatz: Bartsch &uuml;bt heftige Kritik an SPD<\/strong><br>\nAn diesem Mittwoch will das Kabinett die Verl&auml;ngerung des Anti-IS-Einsatzes der Bundeswehr beschlie&szlig;en. Linke-Fraktionschef Bartsch sieht darin eine bittere Niederlage seines SPD-Amtskollegen M&uuml;tzenich. Der hatte noch vor wenigen Wochen erkl&auml;rt, mit seiner Partei gebe es keine Mandatsverl&auml;ngerung.<br>\nDer Linken-Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch hat angesichts der geplanten erneuten Verl&auml;ngerung des Anti-IS-Mandats der Bundeswehr eine Ausstiegs-Strategie f&uuml;r den Einsatz gefordert. &bdquo;Die Bundeswehr hat sich in zig Auslandseins&auml;tze weltweit komplett verzettelt&rdquo;, sagte Bartsch dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND). &ldquo;Wo gibt es eine seri&ouml;se Exit-Strategie?&ldquo;<br>\nDer SPD warf er vor, mit der Mandats-Verl&auml;ngerung ihre eigenen Grunds&auml;tze zu verletzen&hellip;<br>\nAuch von den Gr&uuml;nen kam Kritik: &bdquo;Die Sinnhaftigkeit des Mandats ist mehr als fragw&uuml;rdig&ldquo;, sagte der sicherheitspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen, Tobias Lindner, dem RND. &bdquo;Dass Deutschland sich weiterhin in einer Koalition der Willigen engagiert, steht nicht im Einklang mit dem Grundgesetz.&ldquo;<br>\nDas Kabinett soll die Mandatsverl&auml;ngerung am Mittwoch beschlie&szlig;en. Vorgesehen ist eine Verl&auml;ngerung des Tornado-Einsatzes um f&uuml;nf Monate. Sie starten von Jordanien aus zu Aufkl&auml;rungsfl&uuml;gen &uuml;ber dem Irak. Die Ausbildung iranischer Sicherheitskr&auml;fte durch die Bundeswehr soll um maximal ein Jahr verl&auml;ngert werden.<br>\nDer Kabinettsbeschluss muss vom Bundestag best&auml;tigt werden. SPD-Fraktionschef M&uuml;tzenich hatte sich zun&auml;chst klar gegen eine Verl&auml;ngerung des Mandats positioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Verlaengerung-Anti-IS-Einsatz-Bartsch-uebt-heftige-Kritik-an-SPD?fbclid=IwAR2O87iN8X9PMgxrmno7Quel-arRBMBHIH52PQByfEobimCKkMNUihjZ1tY\">Hannoversche Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Unter Buhrufen: Boris Johnson l&auml;uft vor Pressekonferenz mit luxemburgischem Premier davon<\/strong><br>\nDer britische Premierminister Boris Johnson lie&szlig; seinen luxemburgischen Amtskollegen Xavier Bettel auf einer Pressekonferenz im Stich. Zu gro&szlig; war die Zahl der Anwesenden, die Johnson ausbuhten. Der Luxemburger trat ans Mikro und verteidigte die Demonstranten.<br>\nDer geplatzten Pressekonferenz zwischen dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel und dem britischen Premierminister Boris Johnson war ein Treffen zwischen Johnson und dem Kommissionspr&auml;sidenten Jean-Claude Juncker vorausgegangen. Nach diesem Termin erwartete Johnson eine Gruppe w&uuml;tender Demonstranten, die Anti-Brexit-Rufe skandierten und den britischen Premier ausbuhten.<br>\nDie Pressekonferenz musste Bettel allein abhalten. Eigentlich hatte Johnson mitteilen wollen, dass sich die Brexit-Gespr&auml;che positiv weiterentwickeln w&uuml;rden. Die britische Seite hatte gefordert, die Pressekonferenz abseits der St&ouml;renfriede im Inneren des Regierungsgeb&auml;udes abzuhalten. Luxemburg lehnte dies jedoch ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/92395-unter-buhrufen-boris-johnson-laeuft\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Luxemburg ist ein friedlicher Ort. Allerdings ist Luxemburg auch Sitz des EuGh und der EIB, viele hochrangige Briten arbeiten dort. Mehr als 100 Menschen, fast alle in Luxemburg ans&auml;ssige Engl&auml;nder, d&uuml;rften es aber kaum gewesen sein, die sich zur Demonstration auf der Place Clairefontaine vor dem luxemburgischen Au&szlig;enministerium eingefunden hatten um ihren Primeminister Boris auszubuhen. Keine Gefahr f&uuml;r die Sicherheit von Boris. Aber die Anwesenheit von 100 Brexit-Gegnern war Johnson schon zu viel. Lebt er noch auf diesem Planeten?  <\/em><\/p>\n<p><em>Premierminister Bettel musste die Pressekonferenz alleine abhalten, das Pult von Johnson neben ihm blieb leer. Bettel wies auf das leere Pult neben ihm und konnte sich das Lachen &uuml;ber Johnsons unprofessionelles irrationales Verhalten kaum verkneifen.  (siehe video).<\/em><\/p>\n<p><em>Bettel sagte: &bdquo;Dieser Brexit war nicht meine Wahl&hellip;es war urspr&uuml;nglich eine Entscheidung von Cameron. Sie haben entschieden und ich habe diese Entscheidung bedauert&hellip;Jetzt aber sollen sie es aber uns nicht in die Schuhe schieben, wenn sie nicht mehr wissen, wie sie wieder aus dieser &hellip;Situation (Grinsen von Bettel)&hellip; heraus kommen sollen&hellip;. (freie &Uuml;bersetzung aus dem Englischen von mir)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Waffen an Saudi-Arabien, welch ein Irrsinn!<\/strong><br>\nMan fasst es nicht: In der Union gibt es &Uuml;berlegungen, wieder deutsche Waffen in die saudische Klerikaldiktatur zu liefern. Das ist perfide.<br>\nEin Kommentar von Malte Lehming<br>\n(&hellip;)  In der Union gibt es &Uuml;berlegungen, wieder deutsche Waffen nach Saudi-Arabien zu exportieren. Der au&szlig;enpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, J&uuml;rgen Hardt, fordert ein Ende des R&uuml;stungsexportstopps. Dieser war vor einem Jahr nach dem Mord an dem saudisch-amerikanischen Journalisten Jamal Khashoggi verh&auml;ngt worden&hellip;<br>\nDennoch sind Teile der Bundesregierung &auml;u&szlig;erst willig, das Verh&auml;ltnis zu Riad wieder zu &bdquo;normalisieren&ldquo;, was ein anderes Wort f&uuml;rs Gesch&auml;ftemachen ist. Vor zehn Tagen erst verst&auml;ndigten sich Innenministerium, Ausw&auml;rtiges Amt und Kanzleramt darauf, wieder Bundespolizisten nach Saudi-Arabien zu schicken, um dort Grenzsch&uuml;tzer auszubilden. Die enge Kooperation beider L&auml;nder im Sicherheitsbereich sei allerdings an die strikte Einhaltung der Menschenrechte dort gekn&uuml;pft, hei&szlig;t es.<br>\nVor f&uuml;nf Monaten gab es die letzte Massenexekution<br>\nMan fasst es nicht und glaubt es kaum. W&auml;ren solche &bdquo;Normalisierungsbem&uuml;hungen&ldquo; nicht sowohl perfide als auch infam, m&uuml;sste das Publikum in lautes Hohngel&auml;chter ausbrechen. Menschenrechte? Saudi-Arabien? Vor f&uuml;nf Monaten gab es dort die letzte Massenexekution. 37 Menschen, darunter ein 16-J&auml;hriger, wurden zum Teil &ouml;ffentlich hingerichtet. Die meisten kamen aus der schiitischen Minderheit des Landes.<br>\nLaut Nachrichtenagentur AFP wurde einer der Verurteilten gekreuzigt. Diese Hinrichtungsart ist f&uuml;r besonders schwere Verbrechen vorgesehen. Die Nachrichtenagentur AP berichtet, alle Verurteilten seien enthauptet worden. Das K&ouml;pfen mit dem S&auml;bel ist die h&auml;ufigste Hinrichtungsmethode in Saudi-Arabien.<br>\nSaudi-Arabien ist eine erzkonservative Klerikaldiktatur, auf dem Freedom House-Index rangiert das Land als &bdquo;worst of the worst&ldquo; hinter dem Iran. Der Blogger Raif Badawi wurde ausgepeitscht und sitzt seit sieben Jahren wegen &bdquo;Beleidigung des Islam&ldquo; in Haft. Diebstahl wird mit Abhacken von Hand und Fu&szlig; bestraft. Ehebrecherinnen werden gesteinigt, Homosexuelle geh&auml;ngt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/union-will-wieder-ruestungsexporte-waffen-an-saudi-arabien-welch-ein-irrsinn\/25023168.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Teile den Kommentar nicht komplett, im Kern hat Lehming recht. Leider unterschl&auml;gt der Autor, dass Verb&uuml;ndete von Saudi-Arabien, die das Land im Jemen milit&auml;risch unterst&uuml;tzen, vom Waffenembargo ausgeschlossen waren. Die NDS haben mehrfach dar&uuml;ber berichtet. .<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Deutsche &ldquo;Stabilit&auml;tsinteressen&rdquo;<\/strong><br>\nMehrere f&uuml;hrende Abgeordnete im Deutschen Bundestag dringen auf die Wiederaufnahme deutscher Waffenlieferungen an Saudi-Arabien. Das sei n&ouml;tig, da &ldquo;der Selbstschutz Saudi-Arabiens &hellip; in unserem eigenen Stabilit&auml;tsinteresse&rdquo; liege, behauptet nach dem j&uuml;ngsten Angriff auf saudische &Ouml;lf&ouml;rderanlagen der au&szlig;enpolitische Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, J&uuml;rgen Hardt. W&auml;hrend die Bundesregierung sich der Forderung noch verweigert, bildet die Bundeswehr saudische Offiziere aus; die Bundespolizei bereitet sich auf die Wiederaufnahme eines Trainingsprogramms f&uuml;r saudische Grenzbeamte vor. Schwierigkeiten bekommt unterdessen Rheinmetall. Die D&uuml;sseldorfer Waffenschmiede hatte darauf gesetzt, ihre Munitionslieferungen an Saudi-Arabien &uuml;ber ihre Produktionsst&auml;tten in Italien sowie in S&uuml;dafrika abzuwickeln. Die Regierungen beider Staaten haben jetzt allerdings ihre Genehmigungen daf&uuml;r zur&uuml;ckgezogen. Der von Riad gef&uuml;hrten Kriegskoalition im Jemen werden mindestens 8.000 zivile Todesopfer bei direkten Angriffen auf nichtmilit&auml;rische Ziele zugerechnet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8048\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Flexibilit&auml;t muss teurer werden<\/strong><br>\nArbeitskampf Mehr Geld macht die Leiharbeit kaum besser. In ihrer derzeitigen Form geh&ouml;rt sie abgeschafft<br>\nGleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit? Davon k&ouml;nnen die rund 900.000 Leiharbeiter in Deutschland nur tr&auml;umen. Die am 17. September startenden Tarifverhandlungen werden daran nichts &auml;ndern. 8,5 Prozent mehr Geld f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der Leiharbeitsbranche, das ist die Lohnforderung des DGB. Dazu kommen mehr Urlaubstage und mehr Weihnachtsgeld. Eine Gehaltserh&ouml;hung um 8,5 Prozent, das klingt nach viel. Ist es aber nicht, wenn man sich anschaut, wie wenig Leiharbeiter im Vergleich verdienen. Bei 1.928 Euro brutto lag ihr Monatslohn 2018 im Mittel. Das sind 1.367 Euro weniger als bei regul&auml;r Vollzeitbesch&auml;ftigten, die auf 3.304 Euro kamen. Und das liegt nicht daran, dass Leiharbeiter h&auml;ufiger T&auml;tigkeiten mit &bdquo;geringer Qualifikation&ldquo; aus&uuml;ben, wie so gerne suggeriert wird. Sie werden schlicht schlechter bezahlt&hellip;.<br>\nMit 8,5 Prozent mehr Gehalt kommt man aus dem Teufelskreis nicht raus, damit schafft man gerade mal einen kleinen Abstand zum Mindestlohn. Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit? Das muss f&uuml;r Leiharbeiter vom ersten Arbeitstag an gelten. F&uuml;r die Belastung, die mit der Flexibilit&auml;t einhergeht, sollten Unternehmen zus&auml;tzlich zur Kasse gebeten werden. So wie sich die Leiharbeit pr&auml;sentiert, als Lohndumping und Drohkulisse, geh&ouml;rt sie abgeschafft. Aber das geschieht erst, wenn Unternehmer feststellen: Leiharbeit lohnt sich f&uuml;r mich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/martina-mescher\/flexibilitaet-muss-teurer-werden\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Recht auf Abschalten<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn Arbeit und Privatleben verschwimmen, macht das krank. Deshalb muss ein Recht auf Abschalten durchgesetzt werden und zwar unabh&auml;ngig vom Arbeitsort. Nach der vereinbarten Arbeitszeit hat einfach Feierabend zu sein &ndash; Punkt, Aus, Ende&ldquo;, erkl&auml;rt Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE f&uuml;r Mitbestimmung und Arbeit, mit Blick auf den Fehlzeiten-Report 2019 der AOK. Jutta Krellmann weiter:<br>\n&bdquo;Wer st&auml;ndig erreichbar ist, kann sich nicht richtig erholen und brennt mit der Zeit regelrecht aus. Das ist nicht hinnehmbar. H&auml;ufig gibt es gar keinen vern&uuml;nftigen Grund f&uuml;r st&auml;ndige Erreichbarkeit. In vielen Betrieben wird sie erwartet, weil sie vermeintlich dazugeh&ouml;rt. Eine regelrechte Unkultur hat sich breitgemacht. Dabei sind Arbeitgeber verpflichtet die geltenden Schutzgesetze einzuhalten. Psychische Belastungen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten sind zu vermeiden, das ist Gesetz. Daf&uuml;r gibt es die verpflichtende Gef&auml;hrdungsbeurteilung. Stressursachen werden damit ermittelt, um sie abzustellen. Doch diese Schutzbestimmung wird fl&auml;chendeckend unterlaufen. Nur in jedem f&uuml;nften Betrieb wird eine Gef&auml;hrdungsbeurteilung gemacht.<br>\nArbeitgeber k&ouml;nnen sich um den Arbeitsschutz herumdr&uuml;cken, weil zu wenig kontrolliert wird. Im Schnitt findet nur noch alle 20 Jahre eine Arbeitsschutzkontrolle statt &ndash; unfassbare Zust&auml;nde in einem modernen Land wie Deutschland. Wir brauchen dringend mehr staatliches Kontrollpersonal, um die Gesundheit der Besch&auml;ftigten zu sch&uuml;tzen. Die Bundesregierung muss endlich handeln.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/recht-auf-abschalten\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Menschenkette: Wohnen ist Menschenrecht<\/strong><br>\nMitmachen und gegen Mietwahnsinn protestieren!<br>\nHand in Hand f&uuml;r bezahlbaren Wohnraum: Das Aktionsb&uuml;ndnis &ldquo;Wohnen ist ein Menschenrecht&rdquo; protestiert mit einer Menschenkette zwischen Bundeskanzleramt und Bundesinnenministerium gegen Mietenwahnsinn und f&uuml;r einen radikalen Kurswechsel in der Wohnpolitik. Der DGB ist dabei und ruft zur Teilnahme auf.<br>\nAblauf:\n<ul>\n<li>14:45 Uhr: Treffpunkt am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof Berlin<\/li>\n<li>15 Uhr: Kundgebung mit Stefan K&ouml;rzell (Mitglied DGB-Bundesvorstand), Ulrich Ropertz (Deutscher Mieterbund) und Sebastian Zachrau (fsz)<\/li>\n<li>ca. 15:30 bis 16:20 Uhr: Menschenkette zwischen Bundeskanzleramt und Bundesinnenministerium<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/termine\/++co++c715b276-cd8c-11e9-b8a9-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Scientists for Future: Aufkl&auml;rung gegen die Klimakrise<\/strong><br>\n(&hellip;)  Ein Jahr sp&auml;ter (1988, Anm. Marco Wenzel) stand im ersten Zwischenbericht: &bdquo;Der Temperaturanstieg wird [bis 2100] 6 &plusmn; 3 &deg;C betragen [also zwischen 3 und 9 Grad liegen], wenn die Zunahme der Konzentrationen aller klimawirksamen Spurengase ber&uuml;cksichtigt wird.&ldquo; Und schon damals galt &bdquo;eine Temperaturerh&ouml;hung von etwa 2 &deg;C als ein Wert, der voraussichtlich katastrophale Auswirkungen auf die Menschheit und ihre Ern&auml;hrungssituation und auf die &Ouml;kosysteme haben w&uuml;rde&ldquo;, verbunden mit der Warnung: &bdquo;Der letzte wissenschaftliche Beweis f&uuml;r diese These steht zwar noch aus, doch sind sich die Klimatologen dar&uuml;ber einig, dass diese These mit einer sehr gro&szlig;en Wahrscheinlichkeit richtig ist. Dar&uuml;ber hinaus warnen sie davor, erst den letzten lupenreinen wissenschaftlichen Beweis f&uuml;r die Existenz des Treibhauseffektes abzuwarten, da es bis dahin mit ziemlicher Sicherheit f&uuml;r Gegenma&szlig;nahmen zu sp&auml;t sein wird.<br>\nDrei&szlig;ig Jahre sp&auml;ter sind wir diesem &bdquo;zu sp&auml;t&ldquo; besorgniserregend nahegekommen. Zweifellos gab es in den letzten Jahrzehnten tausendfache Aktivit&auml;ten &ndash; aus der Wissenschaft, aus der Politik, von Nichtregierungsorganisationen, in der Wirtschaft, von Einzelpersonen. Dennoch lie&szlig; sich die Bev&ouml;lkerung letztlich immer wieder (und allzu gerne) befrieden: durch Symbolhandlungen, durch internationale Abkommen, denen keine wirksamen Handlungen folgten, aber auch durch den Verweis auf die private Verantwortung als Konsumierende.<br>\nDoch gerade &auml;ndert sich etwas. Weltweit gehen Tausende &ndash; nicht nur, aber vor allem &ndash; junge Menschen auf der Stra&szlig;e und fordern wirksamen Klimaschutz und eine Sicherung ihrer nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen. Am kommenden 20. September d&uuml;rften es erneut Hunderttausende sein. Wir erleben eine neue Art der politischen Willensbildung &ndash; eine Kombination von pers&ouml;nlicher Betroffenheit und abstrakter wissenschaftlicher Erkenntnis. Eine Bewegung von tausenden Fridays-for-Future-, Klimastreik- oder Youth4-Climate-Gruppen stellt die Frage der Generationengerechtigkeit auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse neu&hellip;<br>\n(&hellip;) Seit den 1980er Jahren wissen wir jedoch, dass die Frage der Ersch&ouml;pfung der Vorr&auml;te sekund&auml;r ist. Wirklich knapp ist der Platz auf der M&uuml;llhalde, auf der wir den bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehenden Abfall &bdquo;entsorgen&ldquo;. Der Abfall ist CO2, die M&uuml;llhalde unsere Atmosph&auml;re. CO2 ist zwar nicht per se giftig, allerdings ver&auml;ndert es bedrohlich die Durchschnittstemperatur der Erde. Und es zerf&auml;llt nicht einfach von alleine in der Atmosph&auml;re &ndash; was von den Ozeanen und &Ouml;kosystemen nicht aufgenommen werden kann, bleibt.<br>\nDerzeitiger Stand der Wissenschaft ist, dass wir nur noch rund 20 Prozent der verbleibenden fossilen Brennstoffreserven verbrennen k&ouml;nnen, bevor uns der Platz auf der &bdquo;M&uuml;llhalde&ldquo; ausgeht. Die Ressourcen der Atmosph&auml;re sind also lange vor den Ressourcen im Boden ersch&ouml;pft &ndash; die Zeit ist viel knapper, die Situation viel dramatischer. Denn selbst, wenn wir zum Beispiel die Wachstumslogik drosseln oder sogar stoppen, laufen wir fast ungebremst in eine Klimakatastrophe hinein. Das Problem ist schlicht nicht das Wachstum (welches zweifellos alles noch schlimmer macht), sondern der Status quo&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/september\/scientists-for-future-aufklaerung-gegen-die-klimakrise\">Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bruchteil des Klimaziels &ndash; und schon &laquo;Aufruhr am Erd&ouml;lmarkt&raquo;<\/strong><br>\nDer Klimavertrag erfordert eine Halbierung des &Ouml;lkonsums bis 2030. Das relativiert den Produktionsverlust in Saudi-Arabien.<br>\n&laquo;Aufruhr am Erd&ouml;lmarkt&raquo;, titelte die NZZ am Montag, 16. September, auf der ersten Wirtschafts-Seite. Den Anlass liefert ein Drohnenangriff am Wochenende, der die wichtigste Erd&ouml;lraffinerie in Saudi-Arabien in Brand setzte. Damit sinke die &Ouml;lproduktion in seinem Land vor&uuml;bergehend um 5,7 Millionen Fass pro Tag, erkl&auml;rte der saudische Energieminister am Sonntag. Das entspricht einem Anteil von rund f&uuml;nf Prozent an der globalen Erd&ouml;lf&ouml;rderung.<br>\nSeither verweisen &Ouml;konomen und Medienschaffende aufgeregt dar&uuml;ber, ob und wie sich dieser tempor&auml;re Ausfall von 5,7 Millionen Fass ausgleichen l&auml;sst. Der allgemeine Tenor der aktuellen Debatte: Kurzfristig gen&uuml;gten die gut gef&uuml;llten Erd&ouml;llager, um den Produktionsverlust auszugleichen. Zudem k&ouml;nnten allenfalls andere Staaten ihre F&ouml;rderung erh&ouml;hen und so den Ausfall kompensieren. Doch wenn die Raffinerie in Saudi-Arabien f&uuml;r l&auml;ngere Zeit ausf&auml;llt, werde Erd&ouml;l auf dem Weltmarkt knapp, der &Ouml;lpreis steigen und die globale Wirtschaft in eine Krise st&uuml;rzen. Darum droht &ndash; mit den Worten der NZZ &ndash; &laquo;Aufruhr&raquo;.<br>\nKleine Einbu&szlig;e im Vergleich zum Klimavertrag<br>\nDer Leser blickt zur&uuml;ck und staunt: 2015 erarbeiteten die Regierungschefs dieser Welt in Paris einen globalen Klimavertrag. Dieser Vertrag trat, nachdem die meisten Staaten inklusive die Schweiz ihn ratifiziert hatten, 2016 in Kraft. Er verlangt, die weltweite Klimaerw&auml;rmung m&uuml;sse auf &laquo;deutlich weniger als 2 Grad Celsius&raquo;, m&ouml;glichst auf 1,5 Grad begrenzt werden gegen&uuml;ber der vorindustriellen Zeit.<br>\nUm dieses Ziel zu erreichen, so rechnen die im Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) vereinten Klimawissenschaftler in ihren neusten Studien, m&uuml;sse der Aussto&szlig; der Treibhausgase jedes Jahrzehnt halbiert werden. Oder konkreter: Im Jahr 2021 muss die Welt den Aussto&szlig; aller Treibhausgase bereits um f&uuml;nf Prozent unter das Niveau von 2020 senken, im Jahr 2022 um weitere f&uuml;nf Prozent, etc&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Bruchteil-des-Klimaziels--und-schon-laquoAufruhr-am-Erdolmarktraquo\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Dunkle Ziffern<\/strong><br>\n10.000 F&auml;lle illegaler Polizeigewalt j&auml;hrlich \/ T&auml;ter m&uuml;ssen keine Sanktionen f&uuml;rchten<br>\nBochum. Mindestens 10 000 Mal pro Jahr werden B&uuml;rger Opfer illegaler Polizeigewalt. Das geht aus einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Zwischenbericht von Forschern der Ruhr-Universit&auml;t Bochum im Rahmen ihrer Studie &raquo;K&ouml;rperverletzung im Amt&laquo; hervor. Angezeigt wird nur ein Bruchteil der F&auml;lle. Denn Betroffene k&ouml;nnen nicht damit rechnen, dass es zum Prozess kommt, geschweige denn zu einer Verurteilung. Vielmehr m&uuml;ssen sie f&uuml;rchten, aus Rache eine Gegenanzeige, zum Beispiel wegen schweren Landfriedensbruchs, zu bekommen.<br>\nDie Bochumer Wissenschaftler haben knapp 3400 mutma&szlig;liche Betroffene befragt, um das sogenannte Dunkelfeld bei rechtswidrigen &Uuml;bergriffen von Staatsdienern zu erforschen. Mit dem angenommenen Verh&auml;ltnis von 1:5 von Hell- zu Dunkelfeld sei man noch sehr vorsichtig gewesen, betonte Tobias Singelnstein, der die Studie leitet, am Dienstag in Bochum.<br>\nLaut amtlicher Statistik ermitteln die Staatsanwaltschaften j&auml;hrlich in 2000 Verdachtsf&auml;llen von K&ouml;rperverletzung im Amt gegen rund 4000 Polizisten. Nur in sieben Prozent der angezeigten F&auml;lle wurde Anklage erhoben oder ein Strafbefehl beantragt.<br>\nW&auml;hrend die Menschenrechtsorganisation Amnesty International seit Jahren das Fehlen einer unabh&auml;ngigen Instanz beklagt, die in Deutschland einzelne Beamte oder ber&uuml;chtigte Dienststellen &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnte, kann die Gewerkschaft der Polizei (GdP) keinen Systemfehler erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1125964.koerperverletzung-im-amt-dunkle-ziffern.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Londoner Gericht will Assange weiter in Haft behalten<\/strong><br>\nRichterin brachte die Frage einer Haftentlassung auf Kaution &uuml;berraschend auf &ndash; und lehnte diese Option umgehend ab<br>\nWikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange wird wohl auch nach Ende seiner Mindesthaftzeit in Gro&szlig;britannien im Gef&auml;ngnis bleiben m&uuml;ssen. Das berichtete unl&auml;ngst die in London erscheinende Tageszeitung Evening Standard. Assange sei mitgeteilt worden, dass er nicht auf eine Haftentlassung hoffen kann, wenn seine derzeitige Freiheitsstrafe am 22. September erstmals auf Kaution ausgesetzt werden k&ouml;nnte&hellip;<br>\nBei einer technischen Anh&ouml;rung am vergangenen Freitag sagte Richterin Vanessa Baraitser am Westminster Magistrates Court, es gebe &ldquo;erhebliche Gr&uuml;nde&rdquo; f&uuml;r die Annahme, dass Assange sich nach einer m&ouml;glichen Haftentlassung erneut absetzen k&ouml;nnte. Der WikiLeaks-Gr&uuml;nder war der Verhandlung per Video aus dem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh zugeschaltet.<br>\nBaraitser sagte zu Assange: &ldquo;Sie wurden hier vorgeladen, weil Ihre Haftstrafe kurz vor einem m&ouml;glichen Ende steht.&rdquo; In diesem Fall &auml;ndere sich sein Status von einem einsitzenden H&auml;ftling zu einem Auslieferungskandidaten. Deshalb habe sie der Verteidigung die M&ouml;glichkeit gegeben, in seinem Namen einen Antrag auf Kaution zu stellen, so die Richterin weiter. Die anwesende Verteidigerin habe sich aber geweigert. &ldquo;Das ist vielleicht nicht &uuml;berraschend angesichts ihrer Geschichte der Justizflucht&rdquo;, so Baraitser weiter &ndash; um eine Freilassung auf Kaution abzulehnen. Als Assange gefragt wurde, ob er den Sachverhalt verstanden habe, entgegnete er: &ldquo;Nicht wirklich. Aber ich bin sicher, die Anw&auml;lte werden es erkl&auml;ren.&rdquo;<br>\nUnterst&uuml;tzer von Assange machten Baraitser sp&auml;ter schwere Vorw&uuml;rfe. Es sei bei der Anh&ouml;rung gar nicht um Kautionsfragen gegangen, hei&szlig;t es in einem Statement von WikiLeaks. Baraitser habe in einem Atemzug die Frage &uuml;berraschend aufgeworfen, Assange und seine Anw&auml;lte &uuml;berrumpelt und eine m&ouml;gliche Kautionsgew&auml;hrung abgelehnt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Londoner-Gericht-will-Assange-weiter-in-Haft-behalten-4532931.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichs Mehrheit steht rechts<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich ist die rechtspopulistische Koalition aus &Ouml;VP und FP&Ouml; gescheitert &ndash; und wird dennoch bei anstehenden Wahlen siegen. Der FP&Ouml; schadet das skandal&ouml;se Ibiza-Video kaum, und Sebastian Kurz ist dank seiner Rechtswende beliebter denn je. Was machen nur die Sozialdemokraten?<br>\n(&hellip;) Was Strache gegen&uuml;ber einer vermeintlichen Oligarchin vor zwei Jahren sagte und heimlich aufgezeichnet wurde, gilt dennoch vielen nur als &bdquo;b&rsquo;soffene G&rsquo;schicht&ldquo;&hellip;<br>\nDie rechtspopulistische Koalition setzt ihre Zusammenarbeit wohl einfach fort<br>\nVor diesem Hintergrund muss man sich vielleicht schon etwas weniger wundern &uuml;ber die Ausgangslage f&uuml;r die vorgezogene Nationalratswahl am 29. September: Die &Ouml;VP hat gute Chancen, ihre F&uuml;hrungsrolle auszubauen und auf rund 35 Prozent der Stimmen zu kommen. Die Freiheitlichen st&uuml;rzen nicht ab, sondern k&ouml;nnen sich Umfragen zufolge bei 20 Prozent halten. Auf diesem Niveau befinden sich auch die Sozialdemokraten. Gewinnen d&uuml;rften dagegen die Gr&uuml;nen und die wirtschaftsliberalen Neos. Die beiden Oppositionsparteien stehen bei rund zehn Prozent&hellip;<br>\nSebastian Kurz favorisiert wie die FP&Ouml; ein volkst&uuml;mliches &Ouml;sterreich ohne Fremde<br>\n(&hellip;) Kurz umgarnt zusammen mit den Freiheitlichen zunehmend ein volkst&uuml;mliches &Ouml;sterreich, in dem Fremde am besten unsichtbar sind und die Welt &uuml;berhaupt wieder so sein soll, wie sie einmal war. Und zwar durchaus auch autorit&auml;r: Es k&ouml;nne nicht sein, dass die Kinder der Provinz in die progressive Gro&szlig;stadt Wien studieren gehen und als Gr&uuml;ne zur&uuml;ckkehren, poltert &Ouml;VP-Fraktionschef August W&ouml;ginger und fordert skurriler Weise: &ldquo;Wer in unserem Haus schl&auml;ft und isst, hat auch die Volkspartei zu w&auml;hlen.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++1c87acfe-d52c-11e9-ac0a-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Lust an der Macht<\/strong><br>\nDie k&uuml;nftige EU-Kommission soll explizit &ldquo;geopolitisch&rdquo; t&auml;tig werden und der Union eine f&uuml;hrende Position in der Weltpolitik verschaffen. Dies bekr&auml;ftigt die designierte Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen, &uuml;ber deren Team Beobachter urteilen, es habe &ldquo;die Lust an der Macht&rdquo; entdeckt. Von der Leyens Pl&auml;ne f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre entsprechen in hohem Ma&szlig; dem Vorhaben Berlins, die Union als eigenst&auml;ndige Weltmacht zwischen den USA und China zu positionieren. Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron teilt diese Absicht und warnt mit Blick auf den eskalierenden Kampf zwischen Washington und Beijing, gelinge dies nicht, werde man weltpolitisch jeden Einfluss einb&uuml;&szlig;en. Starke Kr&auml;fte in der deutschen Wirtschaft halten eine deutsch-europ&auml;ische Zwischenposition f&uuml;r unumg&auml;nglich: Andernfalls werde man das Chinagesch&auml;ft verlieren und schwerste Einbr&uuml;che erleiden, hei&szlig;t es. In transatlantisch orientierten Milieus wiederum ist zu h&ouml;ren, Berlin und Br&uuml;ssel k&auml;men nicht umhin, sich fr&uuml;her oder sp&auml;ter auf Washingtons Seite zu schlagen.<br>\nEklatante Widerspr&uuml;che<br>\nDie Debatte, wie Deutschland und die EU sich in dem eskalierenden Machtkampf zwischen den Vereinigten Staaten und China positionieren sollen, dauert in Berlin und den anderen Hauptst&auml;dten der Union an. Hintergrund sind im Falle der Bundesrepublik widerspr&uuml;chliche Interessen in mehrfacher Hinsicht. Sprechen die &uuml;beraus engen wirtschaftlichen, politischen und milit&auml;rischen Bindungen an die USA aus Sicht Berlins machtpolitisch daf&uuml;r, im Konfliktfall den Schulterschluss mit Washington zu suchen, so werden inzwischen Zweifel laut: Die anhaltenden Bem&uuml;hungen der Trump-Administration, die Bundesrepublik zur Unterordnung unter die US-Weltpolitik zu veranlassen, werfen in Berlin die Frage auf, inwieweit Deutschland innerhalb des transatlantischen B&uuml;ndnisses seine eigenen Ambitionen &uuml;berhaupt realisieren k&ouml;nne. Zugleich sind vor allem die &ouml;konomischen Beziehungen zu China inzwischen so dicht, dass die deutsche Industrie im Falle eines eskalierenden Konflikts mit Beijing vor schwersten Einbr&uuml;chen st&uuml;nde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8046\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesweite Gel&ouml;bnisse im November<\/strong><br>\nDie neue Bundesverteidigungsministerin k&uuml;ndigte anl&auml;sslich ihres Amtsantrittes im Juli 2019 f&uuml;r den 12. November dieses Jahres bundesweit Zapfenstreiche an. In Berlin &bdquo;w&uuml;nscht&ldquo; sie sich f&uuml;r den &bdquo;Geburtstag&ldquo; der Bundeswehr einen Zapfenstreich vor dem Reichstag. &bdquo;Wir werden die Sichtbarkeit der Bundeswehr in unserer Gesellschaft erh&ouml;hen.&ldquo; Koste es, was es wolle, schwingt dabei unausgesprochen mit. Es geht ausdr&uuml;cklich um Sichtbarmachung, Visualisierung. Was soll sichtbar gemacht werden? Die Bundeswehr, der mit Kriegswaffen ausgestattete und von Nazi-Netzwerken durchzogene Staatsapparat, in dem sich die staatliche Macht in ihrer t&ouml;dlichsten Konsequenz materialisiert. Der Zapfenstreich soll uns bundesweit und un&uuml;bersehbar in der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentiert werden: ein Machtvisualisierungsritual, eine &ouml;ffentliche Drohung.<br>\nZapfenstreich?<br>\nDer Zapfenstreich stammt ab vom Signalspiel der Fl&ouml;ter und Trommler in den Truppenlagern des europ&auml;ischen drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieges im 17. Jahrhundert, mit dem am Abend der Bierausschank beendet wurde (der &bdquo;Zapfen&ldquo; am Fass wurde symbolisch &bdquo;gestrichen&ldquo;). Heute besteht er aus einer festgelegten Folge von Musikst&uuml;cken: stramme Marschmusik zum Ein- und Ausmarsch, getragenes, feierliches Liedgut (&bdquo;Ich bete an die Macht der Liebe&ldquo;), die unvermeidliche Nationalhymne. Das kollektive Zwangsabsingen derselben. Die Inszenierung in der Abendd&auml;mmerung besteht aus Fackelmarsch, Antreten des Wachbataillons, &bdquo;Pr&auml;sentiert das Gewehr&ldquo; und &bdquo;Helm ab zum Gebet&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/09\/12\/bundesweite-geloebnisse-im-november\/\">IMI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Der Zapfenstreich als religi&ouml;se Inszenierung: &bdquo;Tats&auml;chliche Aufgabe hingegen ist die Erbauung der Feiernden, die Schaffung festlicher, feierlicher Stimmungen und damit das Gef&uuml;hl, einer Gemeinschaft anzugeh&ouml;ren, die den &bdquo;wahren&ldquo; Glauben vertritt.&ldquo;&hellip;wie wahr! Lesenswert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Indien droht Pakistan mit der Eroberung ganz Kaschmirs<\/strong><br>\nDie Spannungen zwischen Indien und Pakistan wegen Kaschmir wachsen weiter. Es gibt bereits unverhohlene Kriegsdrohungen.<br>\nEin hochrangiger indischer Beamter machte Islamabad darauf aufmerksam, dass Indiens nuklearbewaffneter Nachbar &bdquo;bereit sein sollte, das von Pakistan besetzte Kaschmir zu verlieren&ldquo;. In der vielleicht provokantesten Erkl&auml;rung seit dem Widerruf seiner selbstverwalteten historischen Autonomie f&uuml;r Jammu und Kaschmir (J &amp; K) am 5. August droht Indien unverhohlen mit einem Krieg.<br>\n&bdquo;Artikel 370 wurde aufgehoben. Jetzt geh&ouml;rt auch das von Pakistan besetzte Kaschmir (PoK) uns. Pakistan sollte bereit sein, PoK zu verlieren. Um den Traum vom vereinten Indien zu verwirklichen, sind wir bereit, wegen PoK voranzuschreiten &hellip; Pakistan sollte aufh&ouml;ren zu unterst&uuml;tzen Terrorismus &hellip; Indien wird dies nicht tolerieren &bdquo;, erkl&auml;rte der Chefminister von Gujarat, Vijay Rupani, bei einer politischen Kundgebung, so India Today.<br>\nUnter weiterer Bezugnahme auf den indisch-pakistanischen Krieg von 1971, in dem Bangladesch befreit wurde, reagierte der Ministerpr&auml;sident auf die j&uuml;ngsten Erkl&auml;rungen des pakistanischen Premierministers Imran Khan. &bdquo;Pakistan prahlte mit der Besetzung von Delhi im Jahr 1971, aber sie waren dabei Karatschi verlieren. Bangladesch wurde aufgeteilt. Ihre Armee wurde zu unseren Fl&uuml;chtlingen&ldquo;, sagte er.<br>\nDies geschah, nachdem der pakistanische Au&szlig;enminister Shah Mehmood Qureshi letzte Woche gewarnt hatte, dass sich die Situation auf der Linie der Kontrolle (LoC) in der Region Jammu und Kashmir weiter verschlechtert und die Gefahr besteht, einen &bdquo;versehentlichen Krieg&ldquo; auszul&ouml;sen, wie die Hindustan Times berichtete.<br>\nQureshi sprach letzten Mittwoch am Rande des UN-Menschenrechtsrates in Genf. Er sagte Journalisten, dass Pakistan und Indien &bdquo;die Folgen eines Konflikts verstehen&ldquo;. Aber er f&uuml;gte hinzu, dass &bdquo;ein zuf&auml;lliger Krieg&ldquo; nicht ausgeschlossen werden kann. &bdquo;&hellip; Wenn die Situation anh&auml;lt &hellip; ist alles m&ouml;glich&ldquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.contra-magazin.com\/2019\/09\/indien-droht-pakistan-mit-der-eroberung-ganz-kaschmirs\/\">Contra Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;In einer anderen Liga&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Netanyahu fechten innenpolitische Kritik und Missst&auml;nde nicht an. Selbst das gegen ihn er&ouml;ffnete Strafverfahren wegen Amtsmissbrauchs und Korruption verdr&auml;ngt er, weil er Wichtigeres zu hat. Netanyahu ist nicht nur Ministerpr&auml;sident, er ist auch Au&szlig;en- und Verteidigungsminister in einer Person. Seit Wochen weist er die israelischen Streitkr&auml;fte (IDF) an, Ziele in den Nachbarstaaten Libanon, Syrien, Irak und im Gazastreifen anzugreifen, um Israel zu retten und die Wahlen zu gewinnen. Das geht so weit, dass israelische Kommentatoren wie Ben Caspit berichten, manch einer in Israel frage sich inzwischen, ob es zu den Wahlen &uuml;berhaupt kommen wird oder ob der Krieg vorher ausbrechen wird: &bdquo;Wird es eine neue Regierung geben oder Krieg?&ldquo;<br>\nBenjamin &bdquo;Bibi&ldquo; Netanyahu sch&uuml;rt die Kriegsangst unter den W&auml;hlern und beschw&ouml;rt die Gefahr, in der Israel schwebt. Umgeben von Feinden m&uuml;sse das Land milit&auml;risch stark sein und zuschlagen, bevor es selber getroffen werde. Nur er, Netanyahu habe die Gr&ouml;&szlig;e und St&auml;rke, Israel zu sch&uuml;tzen, lautet seine Wahlkampf-Botschaft.<br>\n&bdquo;Wenn jemand kommt, um Dich zu t&ouml;ten, erhebe Dich und t&ouml;te zuerst&ldquo;, zitierte Netanyahu k&uuml;rzlich einen Satz aus dem Talmud, der zum Motto gezielter Morde israelischer Geheimdienste geworden ist. Das war, als Journalisten ihn fragten, ob Israel hinter einer ganzen Reihe von Angriffen im Irak stecke. Die Nachrichtenagentur AP zitierte Netanyahu mit den Worten, es g&auml;be &bdquo;keine Immunit&auml;t f&uuml;r den Iran, nirgends&ldquo;. Israel werde handeln &bdquo;und wir handeln jetzt gegen sie, wo immer es notwendig ist.&ldquo;<br>\nF&uuml;r Netanyahu scheint so ziemlich jeder, der es wagt, sich ihm und den israelisch-westlichen Interessen zu widersetzen, aus dem Iran zu kommen und damit ein potentielles milit&auml;risches Ziel zu sein. Ob die Hamas im Gazastreifen, die libanesische Hisbollah, Syrien oder der Irak &mdash; alle drohen angeblich Israel mit der Vernichtung, weil sie mit dem Iran verb&uuml;ndet sind. Die Pal&auml;stinenser im besetzten Westjordanland werden von Netanyahu bedroht und drangsaliert, weil sie auf ihrem international verbrieften Recht bestehen.<br>\nDass die souver&auml;nen Staaten der Region, auch die Pal&auml;stinenser, denen ihr Staat von Israel vorenthalten wird, ihre eigenen Verb&uuml;ndeten f&uuml;r Krieg und Frieden w&auml;hlen k&ouml;nnen und das Recht haben, eigene nationale und regionale politische Visionen und B&uuml;ndnisse zu entwickeln, kommt in Netanyahus eindimensionalem Weltbild nicht vor.<br>\n(&hellip;) Netanyahu spielt weiter mit dem Feuer. Fast t&auml;glich wird der Gazastreifen bombardiert und um Stimmen bei den ultrarechten Siedlern zu bekommen, k&uuml;ndigte Netanyahu an, das Westjordanland annektieren zu wollen, sollte er wiedergew&auml;hlt werden.<br>\nInnenpolitische Konflikte wie Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot, rassistische Angriffe auf Migranten, Ausgrenzung und Entrechtung der Pal&auml;stinenser, Abwanderung der intellektuellen Eliten und eine eskalierende innergesellschaftliche Gewalt stehen nicht auf der Wahlkampfagenda Netanyahus. Der Abbau des &ouml;ffentlichen Sozial- und Gesundheitswesens, K&uuml;rzungen im Bildungsbereich, die Spaltung der Gesellschaft durch wachsende Konfrontation zwischen Arm und Reich, Juden und Arabern, Stadt und Land kommt in diesem Wahlkampf kaum vor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-17-9-2019-in-einer-anderen-liga\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der Internationale N&uuml;rnberger Menschenrechtspreis<\/strong><br>\nN&uuml;rnberg ist heute Stadt des Friedens und der Menschenrechte. Eine Auszeichnung symbolisiert das besonders eindr&uuml;cklich: 60 Jahre nach der Verabschiedung der nationalsozialistischen Rassengesetze verlieh die Stadt N&uuml;rnberg am 17. September 1995 erstmals den Internationalen N&uuml;rnberger Menschenrechtspreis. Der Preis ist eine Antwort auf die staatlich verordneten Menschenrechtsverbrechen w&auml;hrend des Nationalsozialismus. Er setzt ein Zeichen, dass von N&uuml;rnberg niemals mehr andere Signale ausgehen d&uuml;rfen als solche des Friedens, der Vers&ouml;hnung, der Verst&auml;ndigung und der Achtung der Menschenrechte.<br>\nDer Preis ist mehr als eine Anerkennung f&uuml;r die Leistung der Ausgezeichneten: Er soll auch dazu beitragen, gef&auml;hrdete Verteidiger der Menschenrechte zu sch&uuml;tzen und andere zu ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren. Mit dem Preis zeichnet die Stadt N&uuml;rnberg alle zwei Jahre Einzelpersonen oder Gruppen aus, die sich vorbildlich und unter hohem pers&ouml;nlichem Risiko f&uuml;r die Wahrung der Menschenrechte einsetzen&hellip;<br>\nF&uuml;r seinen Kampf f&uuml;r den freien Zugang zu Wasser erh&auml;lt Rodrigo Mundaca aus Chile den Internationalen N&uuml;rnberger Menschenrechtspreis 2019. Dies hat die internationale Jury unter Vorsitz von N&uuml;rnbergs Oberb&uuml;rgermeister Dr. Ulrich Maly einstimmig beschlossen. Der 57-j&auml;hrige Agraringenieur erh&auml;lt die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung, weil er sich &bdquo;mit bewundernswertem Mut f&uuml;r das fundamentale Recht auf Wasser einsetzt. Die Jury hofft, dass der Preis Rodrigo Mundaca den notwendigen Schutz gibt, sein Engagement unter weniger Gefahren fortzusetzen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung der Jury. Der Preis wird am 22. September 2019 im N&uuml;rnberger Opernhaus verliehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nuernberg.de\/internet\/stadtportal\/menschenrechtspreis.html#58\">Stadt N&uuml;rnberg&hellip;<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die NDS gratulieren dem Preistr&auml;ger. Unser Lateinamerikakorrespondent Frederico F&uuml;llgraf hatte bereits im August 2017 in einem Beitrag f&uuml;r die NDS ein lesenswertes Interview mit Rodrigo Mundaca gef&uuml;hrt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45690\">&ldquo;Mode-Food und Umweltkiller Avocado auf der Anklagebank&rdquo;<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Den Kapitalismus gibt es nicht &ndash; Alternativen zum Neoliberalismus und seinen die Welt zerst&ouml;renden Auswirkungen<\/strong><br>\nFreitag, den 20. September 2019, veranstaltet der Westend Verlag in der Evangelischen Akademie (R&ouml;merberg 9, 60311 Frankfurt am Main) in Frankfurt eine Podiumsdiskussion zum Thema <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/termin\/den-kapitalismus-gibt-es-nicht-alternativen-zum-neoliberalismus-und-seinen-die-welt-zerstoerenden-auswirkungen\/\">Den Kapitalismus gibt es nicht &ndash; Alternativen zum Neoliberalismus und seinen die Welt zerst&ouml;renden Auswirkungen<\/a>. Moderiert von Edith Lange (ARD-Fernsehjournalistin), diskutieren die Westend-Autor*en Ulrike Herrmann (Wirtschaftsredakteurin der taz), Heiner Flassbeck (Herausgeber von Makroskop und ehemaliger Chefvolkswirt der UNCTAD in Genf) und Moshe Zuckermann (Professor f&uuml;r Geschichte und Philosophie an der Universit&auml;t Tel Aviv) &uuml;ber das Problem und die Unf&auml;higkeit nicht nur der Linken, Alternativen zum neoliberalen Weltbild zu entwickeln oder auch nur die alternativen Konzepte aufzugreifen, die es l&auml;ngst gibt.<br>\nBeginn der Veranstaltung ist Freitag, 20.9.2019, 19.00 Uhr, in der Evangelischen Akademie, R&ouml;merberg 9, 60311 Frankfurt am Main. Es gibt noch einige Karten, der Eintritt kostet 15&euro; (f&uuml;r Studenten 12&euro; unter Vorlage eines g&uuml;ltigen Studentenausweises). Um Anmeldung wird gebeten: <a href=\"mailto:veranstaltungen@westendverlag.de\">veranstaltungen@westendverlag.de<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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