{"id":55001,"date":"2019-09-22T11:45:15","date_gmt":"2019-09-22T09:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55001"},"modified":"2019-09-23T08:27:52","modified_gmt":"2019-09-23T06:27:52","slug":"zuschriften-zu-zur-diskussion-gestellt-arbeitet-das-spitzenpersonal-steinmeier-und-merkel-fuer-uns-oder-fuer-fremde-interessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55001","title":{"rendered":"Zuschriften zu \u201eZur Diskussion gestellt: Arbeitet das Spitzenpersonal Steinmeier und Merkel f\u00fcr uns oder f\u00fcr fremde Interessen?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Diese Frage, die den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54616\">obigen Beitrag<\/a> &uuml;berschrieb, wurde von einer gro&szlig;en Zahl von NachDenkSeiten-Lesern beantwortet und mit weitergehenden Gedanken zu diesem Thema angereichert. Viele der Zuschriften sind recht umfangreich, aber dennoch, oder gerade deswegen, erhellend und inspirierend. Die Frage, welchen Handlungsspielraum gew&auml;hlte Politiker und andere Akteure angesichts der derzeitigen politischen Situation wirklich haben, wird uns wohl weiterhin besch&auml;ftigen, nicht nur in Deutschland. Ob und wie man da etwas &auml;ndern kann, wird auch das Thema weiterer Debatten sein (m&uuml;ssen). Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller<\/p><p>Wenn man die Politik von Merkel und Steinmeier, der Maas sollte nicht vergessen werden, so betrachtet, dann kann man zu dem Schluss kommen da&szlig; unsere Spitzenpolitiker entweder total der Realit&auml;t entr&uuml;ckt sind (der Volksmund w&uuml;rde das drastischer ausdr&uuml;cken), oder da&szlig; die bei ihrem Leib und Leben, samt dem ihrer Angeh&ouml;rigen, bedroht sind.<\/p><p>Beides ist keine Voraussetzung daf&uuml;r diesen Leuten politisches Vertrauen entgegen zu bringen.<\/p><p>Solidarisch<br>\nArmin Christ<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller und Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>die Frage, ob das Spitzenpersonal Steinmeier und Merkel f&uuml;r uns oder f&uuml;r fremde Interessen arbeitet, ist &uuml;berraschend. Was ist gemeint mit &ldquo;f&uuml;r uns&rdquo; und was ist gemeint mit &ldquo;fremde Interessen&rdquo;? <\/p><p>Diese Art der Fragestellung ist nur erkl&auml;rbar, wenn man sich dem <em>gro&szlig;en, alles entscheidenden Tabu<\/em> der BRD und danach des gesamten Landes, unterwirft, sich nicht mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass die Schuldigen am Faschismus und dessen Verbrechen nach dem 2. Weltkrieg ihre Macht wieder erhielten, Deutschland spalteten, die Vorl&auml;ufer der EU gr&uuml;ndeten und somit begannen, den Teil Europas, in dem sie die Macht haben, so zu organisieren wie Adolf Hitler es f&uuml;r nach dem &bdquo;Endsieg&ldquo; vorgesehen hatte. <\/p><p>Die personelle Kontinuit&auml;t wird dabei eindrucksvoll durch die 10-j&auml;hrige Pr&auml;sidentschaft der Europ&auml;ischen Kommission unter Walter Hallstein, bewiesen, Hitlers rechter Hand f&uuml;r ebendiese Planungen. Hitlers Pl&auml;ne f&uuml;r Europa wurden von der amerikanischen, britischen, franz&ouml;sichen Industrie, insbesondere R&uuml;stungsindustrie &uuml;bernommen. Verbunden mit den deutschen Nutznie&szlig;ern des Faschismus und den sie finanzierenden Banken beherrschen sie bis heute die EU und vor allem deren Wirtschaft nach Belieben. Nat&uuml;rlich sind die Personen in den Vorstandsetagen und die diese wiederum steuernden Megareichen nicht mehr dieselben wie vor 60 Jahren, aber dass sie bereit sind, f&uuml;r ihre Kapitalinteressen bei Bedarf auch wieder auf die Terrormittel des Faschismus zur&uuml;ckzugreifen, haben sie beispielhaft in der Ukraine bewiesen. <\/p><p>Mit anderen Worten, das gesamte Spitzenpersonal der f&uuml;hrenden Parteien und Regierungen in der Europ&auml;ischen Gemeinschaft arbeitet gegen uns und f&uuml;r fremde Interessen, jede Stunde, jeden Tag.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFred Schumacher<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht,<\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/deref-1und1.de\/mail\/client\/36t9AJiOsJ0\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.nachdenkseiten.de%2F%3Fp%3D54616\">Zur Diskussion gestellt: Arbeitet das Spitzenpersonal Steinmeier und Merkel f&uuml;r uns oder f&uuml;r fremde&nbsp;Interessen?<\/a><\/strong> 06.09.2019<\/p><p>Die Frage kann eindeutig mit &bdquo;Ja&ldquo; beantwortet werden.<br>\n&nbsp;<br>\nIn der Bundesrepublik gilt auch US-Recht<\/p><p>Die Ziele der amerikanischen Seite, wie sie sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs herausgebildet haben, waren: Erstens die Eind&auml;mmung der deutschen Gefahr durch Einbindung der Bundesrepublik in den Westen. Zweitens die Entwicklung Deutschlands zu einem verl&auml;sslichen B&uuml;ndnispartner mit minderen Rechten. Drittens die Sicherung und langfristige Nutzung der geostrategischen Lage der Bundesrepublik f&uuml;r die Sicherung und Ausweitung des amerikanischen&nbsp;Imperiums. (<em><strong>Josef Foschepoth<\/strong>, deutscher Historiker und emeritierter Professor f&uuml;r Zeitgeschichte an der Universit&auml;t Freiburg<\/em>)<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutsch-amerikanische-beziehungen-in-deutschland-gilt-auch-us-recht-1.2084126%20\">sueddeutsche.de\/politik\/deutsch-amerikanische-beziehungen-in-deutschland-gilt-auch-us-recht-1.2084126<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nDer Welt droht ein neues Wettr&uuml;sten und sogar ein Nuklear &ndash; Krieg <\/p><p>Der historische INF-Abr&uuml;stungsvertrag ist tot. Russland stationiert neue Raketen in Europa. So reagiert die Nato auf die Situation. Ich m&ouml;chte hierzu einige Fragen stellen. Warum ist der INF-Abr&uuml;stungsvertrag tot? Warum stationiert Russland neue Raketen in Europa? Und ist die Nato wirklich so unschuldig an diesem Dilemma?<\/p><p>Dazu ein Bericht des Institut f&uuml;r sozial-&ouml;kologische Wirtschaftsforschung M&uuml;nchen, der bereits am 8. November 2018 ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\n&nbsp;<br>\nBereits 2001 k&uuml;ndigte US-Pr&auml;sident George W. Bush einseitig den ABM-Vertrag (Vertrag &uuml;ber die Begrenzung von Raketenabwehrsystemen). John Bolton, damals Staatssekret&auml;r im US-Au&szlig;enministerium &uuml;berbrachte die Nachricht Moskau, und machte schon damals keinen Hehl aus seiner Ablehnung jeglicher R&uuml;stungskontrolle. Nach der K&uuml;ndigung des ABM-Vertrages begannen die USA mit der Errichtung von Raketenabwehrsystemen in Europa (Rum&auml;nien, Polen): angeblich gegen iranische Raketen. Weshalb k&uuml;ndigen die USA jetzt den INF-Vertrag? Das Ganze passt sich ein in ein gigantisches Programm zur Aufr&uuml;stung und Erweiterung ihres Atomwaffenarsenals, das&nbsp;noch unter Obama (2015) beschlossen wurde und in 30 Jahren 3000 Milliarden Dollar (100 Mrd. j&auml;hrlich) verschlingen wird. Dazu geh&ouml;ren u.a. die Modernisierung der US-Atomwaffen in Europa (u.a. B&uuml;chel) und die Modernisierung und Miniaturisierung der Gefechtsfeld-Atomwaffen (mini nukes). Der Verbund der so genannten taktischen A-Waffen-Systeme ist darauf gerichtet einen Atomkrieg &bdquo;begrenzbar&ldquo; und &bdquo;f&uuml;hrbar&ldquo; zu machen. Die USA k&ouml;nnten sich so Hoffnung machen, einen Atomkrieg auf dem R&uuml;cken ihrer Verb&uuml;ndeten auszutragen und zu gewinnen. Es ist die alte Illusion, einen &bdquo;begrenzten Atomkrieg&ldquo; &ndash; in diesem Fall in Europa &ndash; f&uuml;hren zu k&ouml;nnen (insbesondere in Verbindung mit der Erstschlag-Option; s.u.). Im Fadenkreuz russischer Gegenschl&auml;ge bef&auml;nde sich vor allem Westdeutschland, auf dessen Gebiet die meisten strategischen US-Milit&auml;reinrichtungen au&szlig;erhalb der USA konzentriert sind: Atomwaffenlager Fliegerhorst B&uuml;chel, Ramstein Air Base, die gr&ouml;&szlig;te Luftwaffenbasis der US Army in Europa, Kommandozentralen, wie Eucom, Centcom und Hauptquartiere usw. Vermutlich w&uuml;rde Deutschland zur radioaktiven W&uuml;ste gebombt. <\/p><p>All das passt punktgenau in die strategische Denkweise unserer Besch&uuml;tzer und Freunde, wie derThink Tank STRATFOR und Zbigniew Kazimierz Brzezi&#324;ski (<em>Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft<\/em>) ausf&uuml;hrlich darlegen. Kurzum: Deutschland \/ Mitteleuropa wird auf dem Altar der &bdquo;Hochfinanz&ldquo; geopfert und die &bdquo;Politelite&ldquo; bereitet Diesen vor!<\/p><p>Dazu hat Sarah Wagenknecht im deutschen Bundestag eine pr&auml;zise Analyse abgegeben! <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.isw-muenchen.de\/2018\/11\/die-rueckkehr-der-atom-raketen\/%20\">isw-muenchen.de\/2018\/11\/die-rueckkehr-der-atom-raketen\/ <\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=G7Rjp4COkL4%20\">youtube.com\/watch?v=G7Rjp4COkL4 <\/a><br>\n&nbsp;<br>\nAller guten Dinge sind drei<\/p><p>Zwei Weltkriege hat die Menschheit &uuml;berlebt. Einen Dritten wohl eher weniger. Traurig ist nur, dass dies kaum einen Menschen mehr zu interessieren scheint. Dazu hat Erich K&auml;stner schon vor langer Zeit die passenden Worte gefunden:<\/p><p>Gro&szlig;e Zeiten<\/p><p>Die Zeit ist viel zu gro&szlig;, so gro&szlig; ist sie.<br>\nSie w&auml;chst zu rasch. Es wird ihr schlecht bekommen.<br>\nMan nimmt ihr t&auml;glich Ma&szlig; und denkt beklommen:<br>\nSo gro&szlig; wie heute war die Zeit noch nie.<\/p><p>Sie wuchs. Sie w&auml;chst. Schon geht sie aus den Fugen.<br>\nWas tut der Mensch dagegen? Er ist gut.<br>\nRings in den Wasserk&ouml;pfen steigt die Flut.<br>\nUnd Ebbe wird es im Gehirn der Klugen.<\/p><p>Der Optimistfink schl&auml;gt im Bl&auml;tterwald.<br>\nDie guten Leute, die ihm Futter gaben,<br>\nsind gl&uuml;cklich, da&szlig; sie einen Vogel haben.<br>\nDer Zukunft werden sacht die F&uuml;&szlig;e kalt.<\/p><p>Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.<br>\nDie Dummheit wurde zur Epidemie.<br>\nSo gro&szlig; wie heute war die Zeit noch nie.<br>\nEin Volk versinkt in geistiger Umnachtung. <\/p><p>Deutschland hat keine Verfassung&nbsp;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/rainer-kahni\/deutschland-hat-keine-verfassung%20\">freitag.de\/autoren\/rainer-kahni\/deutschland-hat-keine-verfassung <\/a><\/p><p>Artikel 146 GG&nbsp;Eine vom deutschen Volk selbst bestimmte Verfassung ist seit 1989 &uuml;berf&auml;llig! Doch die Politiker f&uuml;rchten eine Verfassung wie der Teufel das Weihwasser! <\/p><p>Alle Welt spricht vom Grundgesetz wie von einer heiligen Kuh, als w&auml;re es die Bibel zur Staatsreligion Deutschlands. Jeder Politiker tr&auml;gt die &lsquo;freiheitlich demokratische Grundordnung&rsquo; wie eine Monstranz vor sich her und beruft sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland&hellip;.<\/p><p>Allen Mitgliedern des Parlamentarischen Rates war daher klar, dass dieses Grundgesetz nur ein vorl&auml;ufiges Provisorium darstellte und nichts anderes war als ein ordnungsrechtliches Instrumentarium der Siegerm&auml;chte des zweiten Weltkrieges. Prof. Dr. Carlo Schmidt sprach daher im Sinne des parlamentarischen Rates, als er im Jahre 1948 die Bundesrepublik Deutschland als &ldquo;Staatsfragment&rdquo; und das Grundgesetz ausdr&uuml;cklich als Provisorium und&nbsp;nicht&nbsp;als Verfassung bezeichnete.<\/p><p>Sind wir als die Bundesrepublik Deutschland nun voll souver&auml;n? Wenn nicht, wer anders als die USA hat dann noch Einfluss auf die deutsche Regierung.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG<br>\nThomas Metzler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moins!<\/p><p>War nicht der Steinmeier im Bundeskanzleramt derjenige, der die Freiheit von M.Kurnaz, diesem Bremer, ablehnte, ja vorher noch nicht mal daf&uuml;r sorgte das dieser Mann nach Deutschland zur&uuml;ckgebracht wird um ihn hier ob seiner eventuellen Vergehen dem Richter vorzuf&uuml;hren?<\/p><p>F&uuml;r mich ist das einen deutschen Staatsb&uuml;rger im Ausland h&auml;ngen lassen, ein Grund ihn nicht zum Pr&auml;sidenten zu w&auml;hlen. (Der Job war wohl Kanzleramtschef.)<\/p><p>Und Merkel (man verzeihe mir die fehlende Nennung des Geschlechts, aber die beiden haben bei mir schon lange verschissen) ist doch wohl die einzige Atomphysikerin aus der DDR ohne Stasiakte.  Tja sowas gibbet.<\/p><p>War nicht Herr Putin auch in Washington ausgesucht worden? Und hat sich dann allerdings anders entwickelt als gedacht. Na, bei Merkel und Steini scheint man sich nicht get&auml;uscht zu haben.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJoachim Sch&auml;fer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>ich m&ouml;chte im Folgenden auf die im Text geschilderten historischen Aspekte und die daraus folgenden erinnerungspolitischen Konsequenzen mit einigen Bemerkungen eingehen. Wir datieren gemeinhin den Beginn des Zweiten Weltkrieges auf den 1. September 1939, m&uuml;ssten aber genauer sagen, dass es sich bei diesem Datum zun&auml;chst einmal um den &Uuml;berfall Deutschlands auf Polen handelt. Somit war der Anlass des Gedenkens in Polen der Beginn des Krieges zwischen diesen beiden L&auml;ndern. Mit diesem Tag begann vor 80 Jahren eine unfassbar schreckliche Zeit f&uuml;r Polen, an der, und das geh&ouml;rt eben auch zur historischen Wahrheit dazu, die Sowjetunion ihren Anteil hatte. Es ist ja v&ouml;llig unbestritten, dass die Sowjetunion und die Rote Armee ab 1941 die Hauptlast des Krieges in Europa gegen die Wehrmacht trugen, aber die sowjetische F&uuml;hrung hatte sich 1939 zun&auml;chst mit Hitler im ber&uuml;chtigten Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt darauf geeinigt, Polen zu zerschlagen. Es d&uuml;rfte auch bekannt sein, dass einige Wochen nach dem &Uuml;berfall der Deutschen die Rote Armee am 17. September 1939 in Ostpolen einfiel und ebenfalls einen brutalen Eroberungskrieg f&uuml;hrte. Es ist in diesem Zusammenhang auch nicht zu leugnen, dass die Sowjetunion in Polen Kriegsverbrechen ver&uuml;bte, indem sie z.B. Tausende Polen in Katyn ermordete. Schlie&szlig;lich sei auch noch daran erinnert, dass die Rote Armee bei ihrem Vormarsch 1944 vor Warschau Halt machte und den polnischen Aufst&auml;ndischen gegen die Deutschen nicht zu Hilfe kam, sondern ganz im Gegenteil abwartete, bis die deutschen Truppen ihr Vernichtungswerk in Warschau beendet hatten, um dann die Reste des v&ouml;llig zerst&ouml;rten Warschau zu befreien. Letztlich m&uuml;ndete die Befreiung Polens durch die Rote Armee dann in einer erneuten Diktatur.<\/p><p>Zusammengefasst d&uuml;rfte das Verh&auml;ltnis Polens zu Russland (zur Sowjetunion) aufgrund historischer Erfahrung, um es ganz vorsichtig sagen, deutlich komplexer sein, als dass sie die Russen ausschlie&szlig;lich als Befreier sehen. Dass die Sowjetunion in diesem Krieg unglaubliches Leid erfuhr, kaum vorstellbare Opferzahlen hatte, bleibt als historische Wahrheit nat&uuml;rlich auf alle Zeit bestehen, ist aber in erster Linie eine Sache zwischen Deutschland und Russland und bed&uuml;rfte ganz sicher eigener Erinnerungsorte. Das hat aber nichts mit Polen zu tun und als Deutsche sollten wir uns deutlich zur&uuml;ckhalten mit Belehrungen f&uuml;r Polen, zumal im Zusammenhang mit Russland, denn im Ged&auml;chtnis Polens (das weit &uuml;ber 1939 zur&uuml;ckreicht) wird jede allzu enge Verbindung von Deutschen und Russen mit gro&szlig;em Argwohn betrachtet, und das v&ouml;llig zurecht. Ich w&uuml;rde Autoren solcher Texte wie diesem empfehlen, manchmal auch andere Perspektiven zu ber&uuml;cksichtigen und dabei vor allem die Konstruktion eines f&uuml;r alle Welt begl&uuml;ckenden deutsch-russischen Verh&auml;ltnisses kritisch zu hinterfragen. Denn gerade die sogenannten kleinen L&auml;nder in Mittel- und Osteuropa haben mitunter eine andere Meinung zur deutsch-russischen Freundschaft als Deutsche und Russen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAF<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nes d&uuml;rfte inzwischen jedem klar sein, dass die sog. Volksvertreter eine ganz besondere Sicht auf die &bdquo;Interessen des Volkes&ldquo; haben. Die meisten von ihnen (und je h&ouml;her in der Hierarchie angesiedelt, um so radikaler) d&uuml;rften die Menschen als manipulierbare Masse ansehen, die keine Ahnung hat, nicht interessiert oder zu dumm ist.<\/p><p>Ein Teil von Ihnen wird die Menschen nicht ernst nehmen bzw. verachten und ein anderer Teil wird sich einreden im Interesse des Volkes &nbsp;zu handeln, was nat&uuml;rlich nichts mit der aktuellen Meinung bzw. den aktuellen Bed&uuml;rfnissen der Menschen zu tun hat. Sie sehen vermutlich ein objektives Interesse, das der einzelne B&uuml;rger aber nicht zu durchschauen vermag.<\/p><p>F&uuml;r die &bdquo;Volksvertreter&ldquo; &nbsp;steht &nbsp;also ihre pers&ouml;nliche Sicht der Welt und ihre eigene Interessenlage, &nbsp;die nat&uuml;rlich von vielen unbewussten Faktoren und &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;ssen gesteuert wird, im Vordergrund. Denn sie allein bzw. die F&uuml;hrung der Partei oder ggf. auch Fachleute\/Berater\/Lobbyisten kennen das objektive Interesse des Volkes. Lediglich vor Wahlen wird &uuml;ber die reale Bed&uuml;rfnislage der Menschen nachgedacht und wie diese ggf. gesteuert werden kann.<br>\n&nbsp;<br>\nUm dies Sichtweise &nbsp;zu belegen, muss man sich nur die bekannten Fakten bzw. Politiker-Zitate anschauen:<\/p><p>I. Wer sich das neoliberale Menschenbild bzw. das &bdquo;Demokratieverst&auml;ndnis&ldquo; von Herrn Friedrich A. von Hayek etwas n&auml;her ansieht, muss entsetzt sein, wenn er die engen Beziehungen der Bundespr&auml;sidenten a.D. Herzog, K&ouml;hler und Gauck zur Hayek-Stiftung zur Kenntnis nimmt (Herzog war Vorsitzender, K&ouml;hler ist es und Gauck ist Preistr&auml;ger).<br>\nII. Die vielen Kommentare und Politiker-Zitate zu diesem Thema sprechen eine eigene Sprache: <\/p><p><em>Friedrich August von Hayek (neoliberaler &bdquo;Obervater&ldquo;)<\/em><br>\n&bdquo;Die Vorstellung, dass der Mensch mit einem Verstand ausgestattet ist, der f&auml;hig ist, sich eine Zivilisation auszudenken, ist grundlegend falsch&hellip;.&ldquo;<br>\nDaraus resultiert &bdquo;die Unf&auml;higkeit des Menschen zu verstehen, was er tut.&ldquo;<br>\n(Die Verfassung der Freiheit, S.30 und 33)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Jacques Schuster, Chefkommentator der &bdquo;WELT&ldquo;<\/em><br>\nDas Volk ist unf&auml;hig zu komplexen Entscheidungen<br>\nwww.welt.de 9.7.2016<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Jean-Claude Juncker<\/em><br>\n&ldquo;Wir beschlie&szlig;en etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert, wenn es dann kein gro&szlig;es Geschrei gibt und keine Aufst&auml;nde, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter &ndash; Schritt f&uuml;r Schritt, bis es kein Zur&uuml;ck mehr gibt.&rdquo;<br>\n(Der SPIEGEL 52\/1999 vom 27. Dezember 1999, S. 136)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Angela Merkel <\/em><br>\nWir werden Wege finden, die parlamentarische Mitbestimmung so zu gestalten, dass sie auch marktkonform ist<br>\n(Pressestatement 1.9.2011)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Joschka Fischer<\/em><br>\nGlaubt ihr etwa, Politik gegen die Finanzm&auml;rkte machen zu k&ouml;nnen<br>\n(auf einem Gewerkschaftskongress)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Edward Bernays&nbsp; <\/em><br>\nUnsere Demokratie muss von einer intelligenten Minderheit gef&uuml;hrt werden, die wei&szlig; wie man die Massen leitet und lenkt.<br>\n(Propaganda 1928, S.99)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Jakob Augstein&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em><br>\nAus gutem Grund gibt es Parlamente. Sie sch&uuml;tzen die Demokratie vor dem Volk und das Volk vor sich selbst. Denn beim Volk, das ist eine paradoxe Wahrheit, ist die Demokratie nicht gut aufgehoben.<br>\n(Spiegel-online 11.4.2016)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der 2005 <\/em><br>\nZum Regieren brauche ich nur BILD, BamS und Glotze.<br>\n(Best&auml;tigung durch Schr&ouml;der im Interview Bild.de 23.6.2012)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Laszlo Trankovits, Deutsche Presse-Agentur (dpa) <\/em><br>\n&ldquo;Wer Demokratie missversteht als ein System, in dem immer alle &uuml;berall mitbestimmen und partizipieren k&ouml;nnen&rdquo;, der &ldquo;bedroht das Funktionieren und die Effizienz in Gesellschaft, Staat und Wirtschaft.&rdquo;&hellip;<br>\n(Weniger Demokratie wagen, 2011)<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Samuel P. Huntington(1927-2008)<\/em> , Professor f&uuml;r Staatslehre in Harvard&nbsp; &hellip; (bekannt durch das Buch &hellip;Kampf der Kulturen von 1996)<br>\nEinige der heutigen Probleme des Regierens&hellip; stammen aus einem &Uuml;berma&szlig; an Demokratie&hellip;&nbsp;&nbsp; Die wirkungsvolle Funktionsweise eines demokratischen politischen Systems ben&ouml;tigt ein gewisses Ma&szlig; an Apathie und Nichtbeteiligung auf Seiten einiger Individuen und Gruppen.&laquo;<br>\n(Die Krise der Demokratie, 1975)<\/p><p><em>Franz M&uuml;ntefering, 2006<\/em><br>\n&nbsp;&bdquo;Wir werden &hellip; an dem gemessen, was in Wahlk&auml;mpfen gesagt worden ist. Das ist unfair.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Horst Seehofer<\/em><br>\nDiejenigen, die entscheiden, sind nicht gew&auml;hlt, und diejenigen, die gew&auml;hlt werden, haben nichts zu entscheiden.&rdquo; &ndash;<\/p><p>Usw. usw.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nEberhard Schwarz<br>\n&#65279; <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NachDenkSeiten,<br>\n&nbsp;<br>\nerst einmal war ich auch dar&uuml;ber entsetzt, dass Russland als Nachfolger der Sowjetunion weder zu den D-Day-Feierlichkeiten noch zum Gedenken des Kriegsbeginns eingeladen worden wurde und Deutschland schon. Nat&uuml;rlich suggeriert das und ist meiner Meinung nach auch so gewollt, dass es gest&uuml;tzt auf die USA, gegen Russland gehen soll und das bereitet mir vor allem deswegen Unwohl, weil jenes Szenario sehr wahrscheinlich hier bei uns stattfinden w&uuml;rde.<\/p><p>Aber soweit ich wei&szlig;, ist Russland gar nicht Rechtsnachfolger der Sowjetunion, wenigstens nicht einwandfrei. Und Polen hat prozentual einen gr&ouml;&szlig;eren Teil seiner Bev&ouml;lkerung und vor allem seiner Zivilbev&ouml;lkerung verloren als die Sowjetunion und vielleicht tats&auml;chlich im Warschauer Pakt unter der Sowjetunion zumindest gef&uuml;hlt gelitten.<\/p><p>Au&szlig;erdem kenne ich pers&ouml;nlich Deutsche, was nicht wirklich relevant sein sollte (habe ich aber schon von vielen Bekannten geh&ouml;rt), die von einer guten Behandlung der russischen Kriegsgefangenen erz&auml;hlt haben, unterlegt mit Gru&szlig;botschaften aus den Jahren nach dem Krieg. Das Selbe habe ich von deutschen Kriegsgefangenen, nicht ein einziges Mal aus russischen Kriegsgefangenenlagern geh&ouml;rt. Daher freue ich mich um jede m&ouml;gliche Aufkl&auml;rung.<\/p><p>Und bitte versucht mit solchen Artikeln nicht, Deutschland und Russland noch mehr auseinander zu dividieren, da leisten Spiegel und Co schon Arbeit genug.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e und macht auf jeden Fall weiter,<br>\nAxel K&ouml;hlmoos<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nim Oliver-Stone-Film &lsquo;Snowden&rsquo; fragt dieser einen Ausbilder\/Vorgesetzten sinngem&auml;&szlig;, warum die US-Geheimdienste &uuml;ber alle &ndash; auch befreundete &ndash; L&auml;nder, alle &ndash; auch ausl&auml;ndische &ndash; Politiker Unmengen von Informationen sammeln und sich in alle IT-Systeme&nbsp; einhacken. Die Antwort sinngem&auml;&szlig;: Wenn diese L&auml;nder und Politiker irgendwann einmal aufh&ouml;ren, den USA gegen&uuml;ber freundlich zu sein, dann k&ouml;nnen wir &ndash; die USA &ndash; ihnen alles ausknipsen: Elektrizit&auml;ts- und Wasserversorgung, Verkehrs- und Kommunikationsnetze usw. Unerw&auml;hnt, aber aus dem Filmzusammenhang erkennbar, sind die bei der Total&uuml;berwachung auch von Politikern und Wirtschaftsf&uuml;hrern gewonnenen Informationen n&uuml;tzlich f&uuml;r deren pers&ouml;nliche Erpressung.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn das stimmt, sind dann unsere Politiker nicht &ndash; um Schaden von der Bev&ouml;lkerung Deutschlands abzuwenden &ndash; geradezu verpflichtet, die US-Politik zu unterst&uuml;tzen und die Interessen der US-Regierung und der US-Geheimdienste &uuml;ber unsere eigenen Interessen zu stellen?<br>\n&nbsp;<br>\nMit zynischen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\n&nbsp;<br>\nDr. Wolfgang Schneider-Barthold<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>erst einmal Danke daf&uuml;r, dass Sie endlich diese Frage aufgeworfen haben. Dass Sie sich damit zum &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; machen, scheint Ihnen klar zu sein. Aber es kann keine Verschw&ouml;rungstheorie sein, weil Fakten und Tatsachen zumindest die M&ouml;glichkeit einer Fremdbestimmung nahelegen. &Uuml;ber Steinmeier kann ich nichts beitragen, er war mir vorher unbekannt und wird es mit seinem Gestus und Gehabe immer bleiben, aber zu Frau Dr. (+17x Dr. H.C.) habe ich als ehemaliges DDR-Kind meine eigene Ansicht.<\/p><p>Gerade jetzt, zum 30. Jahrestag des Mauerfalls empfinde ich die Notwendigkeit, dass endlich wahrhaftig &uuml;ber den Mauerfall, die Wende und die Treuhand gesprochen wird. Eine Tendenz zur kritischen Aufarbeitung (wenn auch, mit wenigen Ausnahmen, au&szlig;erhalb der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen) ist ja erkennbar, aber das reicht noch nicht. Und scheinbar halten Liz Mohn, Friede Springer und Co. immer noch die sch&uuml;tzende Hand &uuml;ber Frau Dr. Merkel. Anscheinend hat diese ihren Auftrag noch nicht erf&uuml;llt.<\/p><p>Also worum geht es mir? Es ist die Diskrepanz zwischen der Darstellung der Lebensgeschichte von Frau Dr. Merkel in den Medien und auf Wikipedia und der immer wieder in s&auml;mtlichen Dokumentationen und Diskussionen stattfindenden Reduzierung der DDR auf Mauer, Stasi und Unterdr&uuml;ckung. Inzwischen k&ouml;nnte ich jedes Mal k&hellip;, wenn ich wieder h&ouml;ren muss, dass die Kirchen in der DDR unterdr&uuml;ckt wurden, Kirchenanh&auml;nger kein Abitur machen und nicht studieren durften usw.. Selbst in meiner POS in den 80ern waren einige, die zur Kommunion waren (daf&uuml;r auch eine Tschibo-Digital-Uhr von der Kirche bekamen, sp&auml;ter auch FDJ-Sekret&auml;rin an unserer Schule und danach Abitur und Studium). Warum hinterfragen die Medien nicht einmal, wie es dann sein kann, dass Frau Merkel studieren konnte (obwohl Tochter eines in die DDR &uuml;bergesiedelten Pfarrers), sie in der FDJ war und sp&auml;ter sogar an der Akademie der Wissenschaften als FDJ-Sekret&auml;rin f&uuml;r Agit-Prop wirkte (<em>wenn man Wandzeitungen und Veranstaltungen zum Motto &bdquo;Free Louis Corvalan&ldquo; &amp; &bdquo;Nieder mit dem US-amerikanischen Imperialismus&ldquo; &amp; &bdquo;hoch lebe die internationale Solidarit&auml;t&ldquo; als &bdquo;hatte was mit Kultur zu tun&ldquo; bezeichnet, kann sie das halt so sehen<\/em>)? Warum wohl hat sie das Foto, welches sie in GST-Uniform l&auml;chelnd zeigt (und jenes angeblich vorhandene in der N&auml;he des Havemann-Hauses), unterdr&uuml;cken lassen bzw. es wurde unterdr&uuml;ckt (zumindest gelangte es nie in den Massenmedien auf die erste Seite, wo es hingeh&ouml;rt)?<\/p><p>Sieht so jemand aus, der unter dem &bdquo;Regime&ldquo; gelitten hat?<\/p><p>Mein Schwiegervater war damals Erster Offizier in der Handelsmarine der DDR und hat mir erz&auml;hlt, dass bei einer der Schulungen vor Auslandsfahrten ins NSW (Nicht-Sozialisches W&auml;hrungsgebiet) die Vertreter der Staatsicherheit sagten, dass sie mit der Kirche im Norden vertrauensvoll zusammenarbeiten (Kleine Anmerkung: Wo war Gauck damals?) <\/p><p>Fragen Sie sich doch einfach einmal, wie es sein kann, dass jemand in der DDR eine solche Karriere mit Studium und Doktortitel hinlegen kann und auch noch zum Studentenaustausch in die Sowjetunion ging, wenn er NICHT staatsnah gewesen ist. <\/p><p>Schauen Sie sich doch einmal an, wie mit Stasi-Kontakten von Gregor Gysi seitens der Medien umgegangen wurde, wie viele mit irgendwelchen Akten der Birtler- oder Gauck- oder Jahn-Beh&ouml;rde abgeschossen wurden mit dem Vorwurf &bdquo;IM&ldquo; (und immer ganz vorn mit dabei der &lt;&lt;&lt;&lt;&lt; springer-Konzern). Und Frau Merkel hat Ihre Karriere einfach nur gemacht, weil sie in Schule und Studium gut, bzw. sehr gut war? Passt das zur Berichterstattung &uuml;ber die DDR? <\/p><p>In meinen Augen ist Frau Dr. Merkel ein Wendehals, der damals gerade noch rechtzeitig auf den Zug des &bdquo;Demokratischen Aufbruch&ldquo; aufgesprungen ist, sich erfolgreich beim Helmut eingeschleimt hat und Quoten-Ossi-Umweltministerin geworden ist. Und was in den Rosenholzdateien und all den anderen Akten &uuml;ber Frau Merkel steht, werden wir wohl nie erfahren.<\/p><p>Mit freundliche Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael M&uuml;ller (nicht wissentlich verwandt)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo zusammen,<\/p><p>anbei meine Gedanken zu dem Thema, falls ich f&uuml;r Ihren Geschmack beleidigend geworden bin, k&ouml;nnen Sie die inkriminierten Worte gerne durch xxxx ersetzen.&rdquo;&nbsp;<\/p><p>Bevor ich zu der oben gestellten Frage komme, zun&auml;chst meine Meinung zur Einordnung der ethischen Grundlage des politischen Wirkens von Steinmeier und Merkel. <\/p><p>Steinmeier sagte im Januar 2007 &uuml;ber sein Verhalten im Falle Murat Kurnaz: &bdquo;Ich w&uuml;rde mich heute nicht anders entscheiden&ldquo; und &bdquo;Man muss sich ja nur vorstellen, was geschehen w&uuml;rde, wenn es zu einem Anschlag gekommen w&auml;re, und nachher stellte sich heraus: Wir h&auml;tten ihn verhindern k&ouml;nnen&ldquo;. Steinmeier geht damit hinter die Aufkl&auml;rung zur&uuml;ck. Ein solch mittelalterliches Denken sollte heutzutage eigentlich schier atemberaubend sein, es geht ihm nicht um erwiesene Schuld, sondern schuldig ist f&uuml;r ihn damit bereits jemand, der in Zukunft rein theoretisch in der Lage w&auml;re ein Verbrechen zu begehen. In der Konsequenz kann dann jedem Menschen seine W&uuml;rde putativ entzogen werden. Wie die Bundesversammlung auf die Idee kommen konnte solch eine Kreatur (mir liegen andere Bezeichnungen auf der Zunge) zum Bundespr&auml;sidenten zu machen, ist mir schier schleierhaft.<\/p><p>Merkel sagte im Beisein von Herrn Putin 2015 zum 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges folgendes: &ldquo;Durch die verbrecherische und v&ouml;lkerrechtswidrige Annexion der Krim und die milit&auml;rischen Auseinandersetzungen in der Ostukraine hat diese Zusammenarbeit einen schweren R&uuml;ckschlag erlitten.&rdquo; Der Anlass dieser Worte legt den Gedanken nahe, dass das Verhalten Russlands im Zusammenhang mit der Ukraine und dass Verhalten unserer Vorfahren w&auml;hrend der tausendt&auml;gigen Besatzung sowjetischen Gebietes w&auml;hrend des um 988 Jahre verk&uuml;rzten Reiches mit seinen 18 &ndash; 24 Millionen Toten Sowjetb&uuml;rgern durchaus vergleichbar seien, mehr Zynismus im Gebrauch von v&ouml;lkerrechtlichem Vokabular geht wohl kaum.<\/p><p>Zusammengefasst m&ouml;chte ich deshalb sagen, dass ich froh bin, Steinmeier und Merkel nicht zum meinen pers&ouml;nlichen Bekannten z&auml;hlen zu m&uuml;ssen. Beides sind Zyniker der Macht und unf&auml;hig sich selbst kritisch zu sehen, aber dieses haben Sie mit vielen westlichen Politikern gemein, welche ich mir erspare aufzuz&auml;hlen.<\/p><p>Nun zur Ausgangsfrage, ob unser Spitzenpersonal f&uuml;r fremde Interessen arbeitet. Nat&uuml;rlich arbeiten beide f&uuml;r die Interessen der US-amerikanischen Eliten, wie auch weite Teile unserer Presse, allerdings ist dieser Service kostenlos, direkt korrupt sind beide nicht. Aus allen &ldquo;seri&ouml;sen&rdquo; Quellen (zu denen ich auch Steinmeier und Merkel z&auml;hle) werden wir t&auml;glich mit Nachrichten und Meinungen beschossen, die die Ansichten des amerikanischen Au&szlig;enministeriums zu unseren eigenen machen sollen. Das Ziel ist offensichtlich, die gewaltsame Aneignung fremden Eigentums durch eben diese Eliten m&ouml;glichst ger&auml;uschlos durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Weder Steinmeier noch Merkel haben &uuml;brigens ein schlechtes Gewissen bei ihrem Tun, denn &ndash; und jetzt mal was Positives &uuml;ber die Beiden &ndash; beide sind der Ansicht, das Beste f&uuml;r Deutschland zu tun und auch keine gro&szlig;en Alternativen zu diesem tun zu haben. Ich f&uuml;rchte, mit der Alternativlosigkeit haben beide Recht. Wenn Sie nicht gen&uuml;gend spuren, dann w&auml;ren Sie ziemlich schnell weg vom Fenster, ich denke mal, die Amis haben &uuml;ber beide genug Material gesammelt um Ihnen den Christian Wulff zu machen oder hilfsweise etwas rustikaler a la John Bolton zu erpressen (ich denke da an den Vorfall mit dem brasilianischen Diplomaten bei der UNO). Beide h&auml;tten aber auch nicht soweit aufsteigen k&ouml;nnen, wenn Sie amerikanischen Interessen h&auml;tten schaden k&ouml;nnen, insoweit er&uuml;brigt es sich zu untersuchen, ob wir Spitzenpolitiker haben k&ouml;nnten, die f&uuml;r deutsche Interessen arbeiten k&ouml;nnten, wenn diese nicht deckungsgleich mit den Interessen des Hegemons sind. Spannend wird es allerdings, wenn China soweit ist, Erpressung mit Gegenerpressung zu beantworten, also z.B. &bdquo;Ihr k&ouml;nnt eure Auto entweder zu uns oder in die USA exportieren, beides zusammen geht nicht&ldquo;, dann wird es echt spannend.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen,<br>\nMichael Verner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>Ihr Artikel &bdquo;Zur Diskussion gestellt: Arbeitet das Spitzenpersonal Steinmeier und Merkel f&uuml;r uns oder f&uuml;r fremde Interessen?&ldquo; stellt eine interessante Frage die so nicht eindeutig beantwortet werden kann.<\/p><p>Sicherlich Fragen Sie sich, warum dem so ist. Das ist doch eine einfache Frage, die man mit JA oder NEIN beantworten kann. Dem ist so. Allerdings sind Merkel und Steinmeier in der Beantwortung dieser<\/p><p>Frage nicht&nbsp; frei. Jetzt mag man sich fragen wieso. Sie sind doch souver&auml;ne Staatsoberh&auml;upter. Allerdings sind sie auch f&uuml;r die Wirtschaft und damit f&uuml;r die Menschen in Deutschland verantwortlich. <\/p><p>Wer kennt nicht die Drohungen von Trump bez&uuml;glich Importz&ouml;llen auf deutsche PKWs oder PKW-Komponenten? Was also, wenn Trump droht, dass hohe Importz&ouml;lle auf deutsche PKWs drohen, wenn Merkel <\/p><p>und Steinmeier beim Thema Sicherheit nicht mitspielen? Wie viele von uns w&auml;ren dann im Elend gefangen? Sind Merkel und Steinmeier nun f&uuml;r oder gegen uns oder vielleicht in einer Zwickm&uuml;hle? Es gilt auch hier: <\/p><p>Der Export-Junkie kritisiert niemals einen seiner Gro&szlig;-Dealer, auch wenn es sein Leben gef&auml;hrdet. Der Entzug w&auml;re einfach zu schmerzhaft&hellip;<\/p><p>Politik ist oft nicht so einfach, wie man denkt&hellip;<\/p><p>MfG<br>\nRainer Riester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter lieber Herr M&uuml;ller, liebe NachDenkSeiten!<\/p><p>Ihren leicht augenzwinkernden Diskussionsaufruf und Ihre Beobachtungen kann ich nur als absolut zutreffend bezeichnen.<\/p><p>Die Bundesrepublik Deutschland wurde als elementares Kernelement des Kalten Krieges gegen die Ausbreitung des Sowjetbolschewismus und damit zur Verteidigung der angloamerikanischen Interessen (sowie der Interessen der reaktion&auml;ren politischen Klassen in Europa) in puncto Kapital, M&auml;rkte und Geostrategie ins Leben gerufen. Von Anfang an war sie niemals souver&auml;n.<\/p><p>Die Entscheidung Adenauers zur total(it&auml;r)en Westanbindung &ndash; NATO, Verzicht auf Wiedervereinigung und Frontstaat im Kalten Krieg &ndash; <\/p><p>basierte auf keiner demokratischen Entscheidung der Westdeutschen (und schon gar nicht der deutschen Nation als solcher), sondern auf der dem kapitalistischen westdeutschen Rumpfstaat von den Westm&auml;chten aufoktroyierten (und von den reaktion&auml;ren Klassen willig angenommenen) Rolle als Speerspitze gegen die progressiven Kr&auml;fte Europas.<\/p><p>W&auml;hrend der 2+4-Verhandlungen ist die totale Westanbindung einer k&uuml;nftigen um 6 L&auml;nder vergr&ouml;&szlig;erten BRD zwar debattiert, aber letztlich nicht zur Disposition gestellt worden. Bush, Thatcher und Kohl stellten es als f&uuml;r Europa und die Welt vorteilhaft dar, wenn ein stabiles &bdquo;wiedervereinigtes&ldquo; Deutschland auf der Basis des Status quo der 80er Jahre elementares Kernelement &bdquo;des Westens&ldquo; bliebe und nicht etwa zu einer &ndash; souver&auml;nen und neutralen &ndash; Br&uuml;ckenrolle zwischen Ost und West f&auml;nde (die damit bei dem kleinen &Ouml;sterreich verblieb). Gorbatschow, dem das eigene Land gerade um die Ohren flog, war nur froh, die leidige &bdquo;deutsche Frage&ldquo; endlich loszusein und nebenbei noch ein paar Hilfszusagen einzusacken. <\/p><p>Es blieb der SPD und den Gr&uuml;nen vorbehalten, das Tabu &bdquo;Nie wieder Krieg von deutschem Boden!!!&ldquo; gebrochen zu haben. Die Scheckbuchdiplomatie der Kohl-&Auml;ra wurde beendet, die Vermittlerrolle, mit der die BRD sich bis dahin fast weltweit Vertrauen erworben hatte, aufgegeben und von &bdquo;mehr Verantwortung &uuml;bernehmen!&ldquo; und &bdquo;robustem Engagement&ldquo; gefaselt (BuPr&auml; K&ouml;hler). 9\/11, die &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; und die Kriegsf&uuml;hrung der USA und der NATO (ohne jede Trennsch&auml;rfe) taten in den Folgejahren ein &Uuml;briges, um die Bedeutung dessen, was es hei&szlig;t, Teil &bdquo;des Westens&ldquo; zu sein, Jeder und Jedem zu verdeutlichen, der\/die halbwegs interessiert ist und &uuml;ber ein politisch-geschichtliches Ged&auml;chtnis verf&uuml;gt. Diese Bedeutung hat sich nie ge&auml;ndert &ndash; sie hie&szlig; 1946 genau wie 1990, 2001 und 2019: Brutalstm&ouml;gliche Durchsetzung westlicher Kapitalinteressen. Nur, da&szlig; die BRD samt den offiziellen Repr&auml;sentanten ihres legalistischen Apparates sich heute nicht mehr durchmogeln kann.<\/p><p>Wie sie ja auch immer alle sagen &ndash; von Leine-Uschi bis zu den bekannten Mainstream-Hetzern: Kein Sonderstatus mehr &ndash; keine Ausreden mehr &ndash; keine Sonderrolle mehr. Oder auf altdeutsch: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Das Problem Deutschlands ist nicht etwa das Problem des Westens (mit seiner Werteorientierung, seinem Sozialklimbim, seinem Zwang zu demokratischen R&uuml;cksichten, seiner Gespaltenheit), sondern es ist der Westen an sich!<\/p><p>Da es aber unter den Eliten und ihren professionellen Repr&auml;sentations-Schranzen niemanden gibt und auch nicht geben kann, der die einmal erzwungene Westanbindung je in Frage stellen wird, kommt es eben zu solchen Peinlichkeiten, ja &ndash; wie ich sagen m&ouml;chte &ndash; Tagen der Schande. (&Uuml;brigens flankiert von einem Haufen militaristischer Hetz- und Hurra-Artikel in der Mainstream-Presse.) Und ja: Das ist schlimm!<\/p><p>Mich w&uuml;rde unter diesem Gesichtspunkt noch einmal ein au&szlig;enpolitischer R&uuml;ckblick auf Ihre &Auml;ra des &bdquo;Wandels durch Ann&auml;herung&ldquo; interessieren. Inwieweit wurde die Linie der SPD-gef&uuml;hrten Bundesregierungen (und auch noch die friedens- und europapolitische Verst&auml;ndigung der Kabinette Kohl mit dem Osten!) von den Partnern in NATO und EWG als Gefahr, Bedrohung, Verrat oder auch nur als Unzuverl&auml;ssigkeit eingeordnet und behandelt? Empfehle Ihnen dazu das neue Buch von Egon Krenz: &bdquo;Wir und die Russen&ldquo;. W&auml;re spannend, dazu etwas aus Ihrer Sicht zu lesen!<\/p><p>Herzlichst,<br>\nIhr<br>\nMatthias Jehsert<\/p><p>Erg&auml;nzen m&ouml;chte ich noch Folgendes:<\/p><p>Die au&szlig;en- und wirtschaftspolitischen Kontakte der Deutschen Demokratischen Republik wurden im Zuge ihrer Annexion und Abwicklung selbstredend vollkommen ignoriert. Au&szlig;erhalb weiterbestehender obskurer Netzwerke und in der offiziellen Politik der &ndash; jetzt vergr&ouml;&szlig;erten &ndash; BRD d&uuml;rften sie keine Rolle mehr gespielt haben, etwa f&uuml;r vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen, diplomatische Vermittlungen usw., etwa im 2.Golfkrieg, in Afrika oder in Pal&auml;stina. Statt als GESAMTdeutschland also GESAMTdeutsch mit gemeinsamen Traditionen und wertvollen Verbindungen aufzutreten, stellte die BRD sich gerade in den fr&uuml;hen 90ern einzig und allein in Kontinuit&auml;t zu sich selber und als waschechter genuiner Teil &bdquo;des Westens&ldquo; dar. Dazu trug nat&uuml;rlich auch der radikale Elitenwechsel im Au&szlig;enhandel und im Ausw&auml;rtigen Amt bei. Eine Ausnahme dabei bildete interessanterweise die Bundeswehr, die auf ostdeutsche Rekruten und teilweise sogar Kader gr&ouml;&szlig;ten Wert legte. Auf die Liegenschaften sowieso. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>eine sehr interessante, vielschichtige Frage. <\/p><p>Um darauf eine Antwort finden zu k&ouml;nnen, sollte zun&auml;chst der Begriff &ldquo;Fremdinteressen&rdquo; genauer eingeordnet werden. <\/p><p>Innerhalb der Illusion einer unipolaren Welt &ndash; vermutlich das, was die sogenannte NWO, die &ldquo;New World Order&rdquo; meint; die zentralisierte Weltmacht &ndash; gibt es so etwas ja gar nicht, denn alle arbeiten demselben Apparat zu. &ldquo;Der Westen&rdquo; ist auf (finanz)wirtschaftlicher Ebene so ein Apparat, der sich mittels Einrichtung diverser Werkzeuge (alle im Zeichen der Kapitalverkehrsfreiheit stehend)seinen ganz eigenen Spieltisch gebastelt hat. Transatlantisch, supranational, relativ homogen, dollarbasiert.<\/p><p>In London handelt man mit denselben Papieren wie in New York, Frankfurt oder Paris, die Gremien der gro&szlig;en Massenorganisationen und Konzerne (die G-Gipfel, das CFR, die Bilderberger etc.) setzen sich aus verschiedenen Nationalit&auml;ten mit derselben Zielsetzung zusammen und bestimmen ma&szlig;geblich die Weichenstellungen der Politik mit. Das dabei entstandene System st&uuml;tzt sich auf sie als Experten, die schon das Beste f&uuml;r alle rausholen (trickle down, Arbeitspl&auml;tze etc.). So zumindest ihre wohlklingende Rechtfertigung. <\/p><p>Die &uuml;brigen 99% der Menschen k&ouml;nnen dabei freilich nicht mitreden, das widerspricht dem Gedanken der Unipolarit&auml;t, der ja alle Gesch&auml;fte so sch&ouml;n einfach macht, wenn alle Beteiligten im Gro&szlig;en und Ganzen einer Meinung sind. Deshalb nenne ich sie eine Illusion, letztendlich eine L&uuml;ge, und Machiavelli hat eben nur von seiner Warte aus recht. Elite gefiel sich immer schon in der Rolle der Gottgleichen, die wohlwollend &uuml;ber die Geschicke der Welt wacht &ndash; da&szlig; sie meist nur aus Leuten besteht, denen im Kleinkindalter zu oft die Flasche weggenommen wurde, verschweigt sie sich selbst und ihren Untertanen. <\/p><p>Aus der Perspektive der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit stellt sich die Herrschaft des Geldadels bei genauer Betrachtung als soziales Dauerexperiment heraus, bei dem festgestellt werden soll, wie hei&szlig; das Wasser im Topf gemacht werden kann, bevor der Frosch herausspringt. Wie hoch k&ouml;nnen wir die &lsquo;Mieten schrauben, bevor die Leute randalieren? Wie teuer d&uuml;rfen wir das Leben machen, bevor sie sich gelbe Westen anziehen? <\/p><p>Und wenn wir es &uuml;bertreiben und sie sich so anziehen: Haben wir gen&uuml;gend mediale und Exekutivkapazit&auml;ten, um sie wieder unter Kontrolle zu bringen? <\/p><p>Da sich Merkel, Steinmeier und auch der Rest der europ&auml;ischen und amerikanischen Politik einem Einflu&szlig; ausgesetzt sehen, dessen einzelne Agenten und Organisationsmitglieder locker das hundert- oder tausendfache eines Kanzlergehalts verdienen, ist die Frage, ob sich die Spitzenpolitik von Fremdinteressen leiten l&auml;&szlig;t, gleichzeitig die Frage, ob die Befriedigung des Eigeninteresses weiterhin durch monotones Geldscheffeln erfolgen soll, &uuml;ber ein System, das knallharte Gesch&auml;ftsbedingungen f&ouml;rdert, ohne sie noch in irgendeiner Form im Zaum halten zu k&ouml;nnen. <\/p><p>Ich denke nein, und wenn es schon sein mu&szlig;, dann bitte mit Regeln, wie in jedem anderen Metier auch. Dringend: Steuern auf den Kapitalverkehr, ausgefeilte Anti-Korruptionsgesetze,transparentere (und meinetwegen auch h&ouml;here, Bestechungen verhindernde) Politikerverg&uuml;tung. <\/p><p>Da das alles verhindert wird (Merkel und Steinmeier sind dabei nicht die einzigen Querfrontler), w&uuml;rde ich sagen: Ja, unsere Spitzen arbeiten in diesen Fragen eindeutig gegen unsere Interessen. Das bringt n&auml;mlich &ldquo;Spenden&rdquo;. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13851712\/Anti-Korruptionsregeln-finden-keine-Mehrheit.html%20\">welt.de\/politik\/deutschland\/article13851712\/Anti-Korruptionsregeln-finden-keine-Mehrheit.html <\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Bichler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zur Diskussion gestellt: Arbeitet das Spitzenpersonal Steinmeier und Merkel f&uuml;r uns oder f&uuml;r fremde Interessen? <\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>mir ist mit Blick auf den Hitler-Stalin-Pakt vollkommen klar, dass eine jetzige Einladung Polens zum Stichtag 01.09.2019 an offizielle russische Vertreter des derzeitigen Regimes, das Stalin und die Sowjetunion beinahe verkl&auml;rt, absolut unangebracht w&auml;re! Ohne den Hitler-Stalin-Pakt h&auml;tte der Angriffskrieg des Deutschen Reichs gegen Polen wohl nicht so einfach stattfinden k&ouml;nnen! Das Gedenken an die Millionen Opfer der damaligen Sowjetunion muss daher zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden (z.B. im Juni 2021 &ndash; &ldquo;Barbarossa&rdquo;)! Ich bin gespannt, ob Sie angesichts Ihrer (m.E. oft au&szlig;erordentlich unkritischen) russlandfreundlichen Einstellung meine Stellungnahme ver&ouml;ffentlichen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en eines regelm&auml;&szlig;igen Lesers der von mir durchaus gesch&auml;tzten(!) NachDenkSeiten<br>\nMH <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseitler,<\/p><p>im Anhang meine Gedanken zum Thema.<\/p><p>Frau Merkel und Herr Steinmeier repr&auml;sentieren in keinem der genannten Punkte meine Sicht der Dinge.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKlaus Weyers<\/p><p>Repr&auml;sentative Demokratie<\/p><p>&bdquo;Die repr&auml;sentative Demokratie bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische Entscheidungen und die Kontrolle der Regierung nicht unmittelbar vom Volk, sondern von einer Volksvertretung, zum Beispiel dem Parlament, ausge&uuml;bt werden.<br>\nB&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger treffen politische Entscheidungen nicht selbst, sondern &uuml;berlassen sie auf Zeit gew&auml;hlten Vertretern, die f&uuml;r sie als Stellvertreter t&auml;tig sind. Die B&uuml;rger beteiligen sich aber an Wahlen und wirken in Parteien, Verb&auml;nden und Initiativen mit.<br>\nDie Bundesrepublik Deutschland ist eine repr&auml;sentative Demokratie. Gegenteil der repr&auml;sentativen Demokratie ist die direkte Demokratie.&ldquo;<br>\nbundestag.de &ndash; Repr&auml;sentative Demokratie<\/p><p>&bdquo;Eine Herrschaftsform bezeichnet die Art und Weise, wie Herrschaft in einem Staat ausge&uuml;bt wird. &hellip; Achtung! Bei der Frage nach der Herrschaftsform geht es nicht darum, wie sich ein Staat bezeichnet oder wie er nach seinen Gesetzen organisiert sein sollte. Entscheidend ist, wer tats&auml;chlich die Herrschaft aus&uuml;bt.&ldquo;<br>\nBundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/p><p>Laut Aussage der <em>Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/em> m&uuml;ssen Fragen zur laut Verfassung geforderten Demokratie nicht nur erlaubt sein, sie sind dringend notwendig!<\/p><p>Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repr&auml;sentative Demokratie. <\/p><p>Ist die Bundesrepublik Deutschland eine repr&auml;sentative Demokratie?<\/p><p>Wenn ja:<br>\nWen repr&auml;sentiert die Volksvertretung, der Deutsche Bundestag?<br>\nWen repr&auml;sentiert die deutsche Regierung?<\/p><p>Jeder B&uuml;rger sollte die folgenden Fragen f&uuml;r sich pers&ouml;nlich beantworten. Es d&uuml;rfen durchaus noch weitere hinzugef&uuml;gt werden.<\/p><p>Welche Mitglieder des Deutschen Bundestages und der deutschen Regierung repr&auml;sentieren ihre Sicht der Dinge<\/p><ul>\n<li>bei der Genehmigung von R&uuml;stungsexporten?<\/li>\n<li>bei der Privatisierung der &ouml;ffentlichen Daseinsf&uuml;rsorge (Deutsche Bahn, Deutsche Post, Krankenh&auml;user, Mietwohnungsmarkt, Energieversorgung &hellip;)<\/li>\n<li>bei der Erh&ouml;hung des Wehretats?<\/li>\n<li>bei Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr?<\/li>\n<li>bei der Steuergerechtigkeit?<\/li>\n<li>bei der Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen?<\/li>\n<li>bei der Bek&auml;mpfung der sich immer weiter &ouml;ffnenden Schere zwischen Arm und Reich?<\/li>\n<li>beim Mindestlohn?<\/li>\n<li>bei industrialisierter Landwirtschaft und Massentierhaltung?<\/li>\n<li>bei Umweltschutz und Klimawandel?<\/li>\n<li>bei der Entscheidung, ob die Demokratie marktkonform sein muss, oder der Markt demokratiekonform?<\/li>\n<li>bei der Entscheidung &bdquo;NATO-Austritt &ndash; ja oder nein?&ldquo;<\/li>\n<li>bei Handelsvertr&auml;gen und Freihandel?<\/li>\n<li>bei Verh&auml;ngung von Sanktionen, z.B. gegen Iran und Venezuela?<\/li>\n<li>bei der Sozialgesetzgebung?<\/li>\n<li>bei der L&ouml;sung von Konflikten mit milit&auml;rischen Mitteln?<\/li>\n<li>bei der Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte?<\/li>\n<li>bei der Energiepolitik?<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>dass die Loyalit&auml;t der (momentanen) bundesrepublikanischen F&uuml;hrung nicht Deutschland oder den Deutschen geh&ouml;rt, sondern anderen, sagen wir transatlantischen Kr&auml;ften, steht f&uuml;r mich seit langem au&szlig;er Frage.<\/p><p>Daher stolperte ich &uuml;ber Ihre vorsichtigen Formulierungen (&ldquo;harte Fragen&rdquo;, &ldquo;zur Diskussion stellen&rdquo;).<\/p><p>F&uuml;r mich ist das weder &ldquo;hart&rdquo; noch bedarf es einer (gro&szlig;en) Diskussion.<\/p><p>Ich habe seit langem das Gef&uuml;hl, dass die Regierenden in uns &ndash; dem deutschen Volk &ndash; lediglich zweierlei sehen:<\/p><ul>\n<li>Stimmvieh<\/li>\n<li>n&uuml;tzliche Idioten (f&uuml;r fremde Interessen)<\/li>\n<\/ul><p>Beides l&auml;sst sich noch optimieren und daran arbeitet man. Es gibt immer noch zu viele kritische Menschen, und die Freiheit im Internet macht es nicht besser.<\/p><p>Zu C, und damit einem anderen Thema: Sowjetische Soldaten&nbsp;haben unstrittig das gr&ouml;&szlig;te Opfer getragen (leider teilweise auch bestialische Verbrechen begangen). Ich folge Ihrer Logik, m&ouml;chte aber zum Zitat Alys Folgendes erg&auml;nzen: 1. Die UdSSR war nicht der Genfer Konvention beigetreten, ihr lag also selbst nichts am Schutz ihrer in Gefangenschaft geratener Soldaten (und es herrschte nat&uuml;rlich Mangel im Reich und es wurden in gro&szlig;er Zahl Rotarmisten gefangengenommen; dennoch sch&auml;me ich mich durchaus f&uuml;r das Verhungernlassen vieler sowjetischer Kriegsgefangener). 2. Die R&uuml;ckkehrer aus deutscher Kriegsgefangenschaft wurden in der UdSSR als Verr&auml;ter behandelt! Weil sie &uuml;berlebt hatten, waren sie verd&auml;chtig und wurden von ihrem Staat eingesperrt oder ermordet. Das war der &ldquo;Dank&rdquo; f&uuml;r ihren Einsatz und ihr Opfer. Man hat sie sogar hinterh&auml;ltig ins Heimatland zur&uuml;ckgelockt, um sie dann einzukassieren.<\/p><p>Doch zur&uuml;ck zum eigentlichen Thema. Dieses Thema ist genau genommen die Frage nach der Westbindung Deutschlands. Ich halte &ndash; auf Grund langj&auml;hriger kritischer Beobachtungen &ndash; die deutsche Politik wie auch den deutschen Journalismus f&uuml;r von Atlantikern durchsetzt! Dies bleibt nat&uuml;rlich nicht ohne Folgen, und die Frage der Westanbindung ist tabuisiert &ndash; neudeutsch: &ldquo;alternativlos&rdquo;.<\/p><p>Wenn Kanzler Schr&ouml;der nicht (direkt) beim &Uuml;berfall auf den Irak mitmacht, wenn Au&szlig;enminister Westerwelle nicht Ja sagt zum &Uuml;berfall auf Lybien, dann blitzt dort eine deutsche Souver&auml;nit&auml;t auf, die man sonst nicht kennt &ndash; das f&auml;llt auf, das vergisst der stille Beobachter nicht, so selten und ungew&ouml;hnlich ist&rsquo;s.<\/p><p>&Agrave; propos still: Die Steinmeier-Zitate machen mich sprachlos. Zum Gl&uuml;ck gibt es immer welche, die Worte finden, wie hier der Schweizer Christian M&uuml;ller.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPhilipp S. Fricke, Kiel<\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich habe zwar schon zu dem Thema einen Leserbrief geschrieben, werfe aber eine harte Frage nach:<\/p><p>Wenn Deutschland sich <strong>wirklich<\/strong> von &ldquo;fremden Interessen&ldquo; und den M&auml;chten dahinter emanzipieren w&uuml;rde, st&uuml;nde uns dann ein <em>regime change<\/em> bevor?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPhilipp S. Fricke, Kiel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie fragen ob des Spitzenpersonal Merkel und Steinmeier f&uuml;r unsere Interessen arbeiten. <\/p><p>Wer ist &ldquo;uns&rdquo;? Die W&auml;hler, die Bev&ouml;lkerung ganz allgemein? Ich nehme jetzt einfach die &ldquo;Bev&ouml;lkerung ganz allgemein&rdquo;. <\/p><p>Honecker, Stalin, Jaruzelski, Reagan, Clinton, Jelzin, Putin, Abe, Schr&ouml;der usw. usf. Eine endlose Liste. Wer von denen hat denn f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung gearbeitet? Welche Regierung arbeitet denn ausschlie&szlig;lich f&uuml;r das Wohlergehen seiner Bev&ouml;lkerung? Herr Brandt? Sicherlich nicht.<\/p><p>Zuerst arbeiten die Regierungen alle f&uuml;r &ldquo;ihre&rdquo; Partei. Danach kommt sicherlich irgendeine Ideologie. Dann w&auml;re noch irgendeine Religion.  Die Rangfolge wird sicherlich variieren. Jedoch dreht sich letzten Endes alles um diese drei Punkte. &Uuml;ber dem Ganzen thront das Kapital. <\/p><p>Der Beweggrund f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des BAF&Ouml;G war sicherlich nicht nur Kindern der Arbeiterfamilien ein Studium zu erm&ouml;glichen. Die BRD brauchte nach dem Krieg einfach mehr Ingenieure und Wissenschaftler. Die Wirtschaft brauchte mehr Ingenieure und Wissenschaftler. Ohne diese w&auml;redie Wirtschaft der BRD nicht da wo sie heute steht.<br>\nGenauso verh&auml;lt es sich auch mit der Einf&uuml;hrung der so genannten &ldquo;Sozialen Marktwirtschaft&rdquo;. Diese wurde auch nicht eingef&uuml;hrt, weil dieF&uuml;hrer ein schlechtes Gewissen gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung hatte. Derganze produzierte Krempel musste auch von jemandem gekauft werden. UndProfite lassen sich nun einmal nur dann erzielen, wenn etwas verkauft wird. Wer h&auml;tte die deutschen Produkte sonst kaufen sollen?<\/p><p>Da wir in einer Gesellschaft leben, die das Kapital zum Wichtigsten erhoben hat, werden auch die F&uuml;hrer dieser Gesellschaft nur, und ausschlie&szlig;lich, diesem verpflichtet sein. Das Handeln der Politik ist diesem Kapital unterworfen. Dabei geht es weniger um die USA. Die USAist einfach heute die m&auml;chtigste Gesellschaft. Morgen ist es China. Dann wenden sich unsere F&uuml;hrer eben China zu. Dann m&uuml;ssen die Kinder in der Schule eben Mandarin lernen. Englisch ist dann nicht mehr sowichtig. In der DDR war es eben Russisch. <\/p><p>Behalten wir unseren Fokus auf das Kapital in Verbindung mit dem &ldquo;Ewigem Wachstum&rdquo;, werden unsere F&uuml;hrer nie f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung arbeiten. Sie k&ouml;nnen es auch nicht, weil es das Kapital ist welches den Ton angibt &ndash; das Ziel vorgibt. Und diese Ziel lautet: Ewiges Wachstum im Sinne des Kapitals.<\/p><p>Die Sowjetunion hat unermessliches Leid erfahren. Dies trifft Menschen mit Empathie. Menschen die den Krieg als Mittel zur Durchsetzung ihrer Ziele betrachten, empfinden dies nicht. Die Eliten, die F&uuml;hrer, der anderen Gesellschaft, der feindlichen Gesellschaft, sind dann schuld an diesem Krieg und an den daraus resultierenden Opfern. Egal wie bestialisch diese, von uns, ermordet wurden.<br>\nDoch es ist nicht nur der Krieg, es ist auch das allgemeine Handeln welches unz&auml;hlige Opfer verlangt. Und dies nicht erst seit Gestern. Diesem Streben nach Macht und Reichtum fielen schon Millionen Menschen vor dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. &Uuml;berall dort, wo die europ&auml;ische Stiefel der  Eroberer neues Land entdeckten, gab es unz&auml;hlige Tote. Gier verlangt einfach immer und immer wieder mehr und mehr Tote. Ob Kinder, Erwachsene oder Alte ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass sich das Kapital vermehren kann. <\/p><p>Auf der anderen Seite, haben wir von alle dem nat&uuml;rlich auch etwas. Wir k&ouml;nnen uns mit allerlei technische Spielerei schm&uuml;cken. Tolle H&auml;&auml;ndies oder tolle Tablet-Computer oder riesen TV-Ger&auml;te oder wir &uuml;berwachen einfach unser Haus.<br>\nF&uuml;r die, die noch lohnarbeiten gehen und damit auch noch ausreichend Geld verdienen (was nicht wenige sind), ist die Welt in Ordnung. Sicherlich hier und da k&ouml;nnte die &ldquo;Demokratie&rdquo; ein bisserl fitter sein und f&uuml;r die Umwelt\/das Klima k&ouml;nnte hier und dort ein bisserl mehr gemacht werden. Kosten darf es nat&uuml;rlich auch etwas, sollte sich jedoch nicht in meinem Umfeld abspielen. Windr&auml;der, Strom- und Bahntrassen sollen als Stichworte gen&uuml;gen. Die eine oder andere Spendef&auml;llt auch ab. Kann auch nicht schaden, damit l&auml;sst sich dann die Steuerein bisserl dr&uuml;cken. Ja, das mit dem Hartz ist nicht so toll gel&ouml;st, jedoch k&ouml;nnten die sich nat&uuml;rlich auch ein bisserl mehr anstrengen und w&uuml;rden auch noch einen Job finden.<br>\nSo oder so &auml;hnlich ist die Denke in diesem Land. Fakt ist, in Europa haben wir seit 74 Jahre Frieden. (Jugoslawien wird der Einfachheit halber ausgeklammert.) Seit 1949 geht es den Menschen in der BRD blendend. Die Wirtschaft kennt nur eine Richtung, nach oben. Gut es gab auch den einen oder anderen R&uuml;ckschlag. Doch diese konnte die BRD alle wegstecken. Die Menschen in der  BRD wissen eigentlich nicht mehr was es bedeutet zu hungern oder keinen Arzt zu haben. <\/p><p>Heute geht es den Deutschen wieder so gut, dass sie sich wieder an Kriegen beteiligen. Dort werden wieder Menschen ermordet. Menschen die keinem einzigen Deutschen oder Europ&auml;er oder Amerikaner oder oder etwas getan haben. Denen unsere Existenz im Grunde genommen v&ouml;llig egal ist. Diese Kriege werden gef&uuml;hrt um an die Rohstoffe der L&auml;nder heran zu kommen. Wir, die Bev&ouml;lkerung, kaufen all die tollen elektrischen Ger&auml;te und f&ouml;rdern damit schlimmste Verbrechen an Menschen&uuml;berall auf der Welt. Kinder die v&ouml;llig ungesichert in Erdl&ouml;cher kriechen um da irgendwelches Gestein auszubuddeln. Oder all der Kram der um Welt gekarrt\/geflogen wird, nur damit wir &ldquo;immer erreichbar&rdquo; sein k&ouml;nnenoder &ldquo;immer online&rdquo; sein k&ouml;nnen. Oder wir basteln uns aus diesenRohstoffen Windr&auml;der und k&ouml;nnen uns dann ganz dolle gr&uuml;n vorkommen.<br>\nDass dies nun an der Frage festgemacht wird, ob Herr Putin nun nach Polen eingeladen wird oder eben nicht, finde ich unwichtig. Welchen Respekt zeigen wir den Russen denn im Alltag? Zeigen wir, oder die F&uuml;hrer, an anderer Stelle Respekt? Machen wir nicht. Die deutsche Wirtschaft beklagt einen weggebrochenen Absatzmarkt! Mehr ist Russland weder f&uuml;r die deutsche Wirtschaft noch f&uuml;r irgendeine andere Wirtschaft nicht.<br>\nEin Absatzmarkt. Kein Partner oder jemand dem auf Augenh&ouml;he begegnet wird. Wer in Deutschland interessiert sich f&uuml;r die Folgen der Sanktionen in Russland? Gibt es irgendwo einen Verein oder eine Organisation, die die Folgen der Sanktionen erfassen, bewerten und der Politik bekanntmachen? Den meisten Menschen in Deutschland sind die Russen v&ouml;llig egal.<br>\nDie Menschen hier wissen auch nichts &uuml;ber die Menschen dort. Die Geschichte, die Kultur, die Sprache all das und noch viel mehr ist den heutigen Deutschen v&ouml;llig fremd. Wird dies &uuml;berhaupt in den Schulen in irgendeiner Form gelehrt? Ich denke, dass dies wenn dann nur oberfl&auml;chlich geschieht.<br>\nEs ist eben wie mit allen anderen L&auml;ndern. Es geht nur um Absatzm&auml;rkte. Nicht um Respekt. Die deutsche Wirtschaft will ihren Kram loswerden.<br>\nDann haben die Lohnarbeiter Lohnarbeit und k&ouml;nnen ihre Steuern bezahlen und die Politiker k&ouml;nnen Wohltaten verteilen und alle k&ouml;nnen in dem Glauben leben, dass alles gut ist.<br>\nMenschen, Kulturen und Respekt interessieren in diesem System niemandem und am allerwenigsten die F&uuml;hrer der westlichen Welt. Menschen sind bestenfalls Lebewesen die f&uuml;r eine wie auch immer geartete Arbeit genutzt werden k&ouml;nnen. Genauso wie Nutztiere. Ob Russen, Rum&auml;nen oderPolen oder Afrikaner oder welche Nation auch immer.<br>\nEs gibt die wenigen Menschen mit viel Geld (Kapital) und die vielen Menschen mit weniger Geld (Kaufkraft) und die ganz vielen Menschen ohne Geld (Arbeitssklaven). Alles andere ist Feenstaub. <\/p><p>Wollen wir Russland unseren Respekt erweisen, sollten wir zuerst einmal inunserem eigenen Land schauen was es zu &auml;ndern gibt.<\/p><ul>\n<li>Wir sollten zuerst die Sanktionen beenden.<\/li>\n<li>Danach sollten wir dem Kapital unmi&szlig;verst&auml;ndlich klar machen, dass es  als Ideologie ausgedient hat. Wahlen sind hierf&uuml;r besonders gut geeignet.<\/li>\n<li>Wir sollten dann die politischen und sozialen Gegebenheiten so  gestalten, dass sich die AfD selbst aufl&ouml;st.<\/li>\n<li>Danach sollten wir faire Preise f&uuml;r die Rohstoffe aushandeln.<\/li>\n<li>Dann sollten wir den Kindern Russland in der Schule n&auml;her bringen und dazu geh&ouml;rt dann auch die russische Sprache in den Schulen zu etablieren.<\/li>\n<li>Erwachsene d&uuml;rfen gerne mit gutem Beispiel voran gehen und einen Kurs an der VHS belegen und\/oder sich entsprechende Literatur zulegen.<\/li>\n<li>Die NATO auf ein Verteidigungsb&uuml;ndnis herunterfahren.<\/li>\n<li>Die EU zu einem integrierendem B&uuml;ndnis umbauen.<\/li>\n<li>Den Sch&uuml;ler- und Studentenaustausch f&ouml;rdern.<\/li>\n<li>usw. usf.<\/li>\n<\/ul><p>Es g&auml;be sicherlich noch viel viel mehr Dinge. Doch mit den oben genannten Punkten lie&szlig;e sich f&uuml;r den Anfang guter Wille und Respekt zeigen. <\/p><p>Die vielen Toten k&ouml;nnen wir nicht mehr r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Unseren Respekt vor der Leistung der sowjetischen B&uuml;rger zeigen wir am Besten, wenn wir uns dem heutigen Russland offen und ehrlich zeigen. Und dies kann jeder Einzelne heute schon. Daf&uuml;r braucht es keine Partei oder einen<\/p><p>Verein. Wobei, ein Stammtisch kann hier hilfreich sein. Ein Jeder kann Briefe oder E-Mails an seinen Abgeordneten schicken und ihn auffordern sich f&uuml;r ein Ende der Sanktionen gegen Russland einzusetzen. Um so richtig auf die Nerven zu gehen ist es hilfreich, diese Forderung w&ouml;chentlich zu stellen und auch Stellungnahmen f&uuml;r das Nichthandeln einzufordern.<\/p><p>Oder fragen Sie Ihren Abgeordneten nach einer Rechtfertigung der ausufernden R&uuml;stungsausgaben. Egal was und wonach Sie fragen, treten Sie dem Abgeordneten ordentlich auf die F&uuml;&szlig;e. Zeigen Sie dem Abgeordneten, dass er unter Beobachtung steht. Es ist Ihr Recht und auch Ihre Pflicht.<\/p><p>Anne Frank hat dies wie folgt formuliert:<\/p><p>Wie wunderbar es doch ist, dass keiner auch nur einen Moment damit warten muss damit anzufangen die Welt zu verbessern.<br>\n&mdash; Anne Frank (1929-1945)<\/p><p>Um nun auf Ihre Frage zur&uuml;ckzukommen, nein, die Genannten arbeiten nicht f&uuml;r uns. Die Genannten arbeiten f&uuml;r das Kapital. Wir, die Bev&ouml;lkerung, profitieren  davon. Wir, die Bev&ouml;lkerung, sollten uns auf das besinnen was wichtig ist &ndash; f&uuml;r uns. Dies geht jedoch nur, wenn wir uns von diesem &ldquo;Ewigem Wachstum&rdquo; befreien. Wir m&uuml;ssen aufh&ouml;ren den Dingen hinterher zu laufen, wir m&uuml;ssen die Dinge selbst in die Hand nehmen. Wir m&uuml;ssen schauen, was wir machen k&ouml;nnen. Demonstrieren, Briefe\/Mailsschreiben, nicht mehr jedem Trend hinterher laufen usw. All diese Dinge kosten kein Geld. All dies erfordert nur Handeln. Dann ist es egal was eine Frau Merkel oder ein Herr Steinmeier will oder eben nicht will. Wollen wir das die Politik in unserem Sinne arbeitet, m&uuml;ssen wir der Politik sagen was wir wollen. So schwer ist das doch nicht .<br>\nWenn immer und immer wieder Frau Merkel samt ihrer CDU gew&auml;hlt wird, dr&auml;ngt sich ihr, und der CDU, nat&uuml;rlich der Gedanke auf, dass die gemachte Politik so verkehrt nicht sein kann. Genauso verh&auml;lt es sich auch bei SPD. H&ouml;rt einfach auf mit diesem Unsinn! W&auml;hlt diese Lumpen nicht mehr. Hinter dem Balken &ldquo;Sonstige&rdquo; verbergen sich mehr alsnur rechtsradikale Parteien. <\/p><p>Ich danke Ihnen f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Geduld.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJan Skalla<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten,<br>\nhallo lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>Sie fragen, ob Merkel oder Steinmeier hinsichtlich ihrer politischen Entscheidungen &ldquo;freie Menschen&rdquo; sind. Ich finde allein diese Art der Formulierung hochgradig interessant. Denn sie wirft ja unweigerlich die Frage auf, in welcher Art und Weise die&nbsp; Entscheidungsfreiheit der handelnden Personen beeintr&auml;chtigt wird: Ist es I) die eigene &Uuml;berzeugung, II) Korruption durch Bestechung durch eine ausl&auml;ndische Macht, III) Erpressung durch Androhung k&ouml;rperlicher Gewalt durch eine ausl&auml;ndische Macht. Der erste Punkt ist dabei noch am ehesten durch eine freie Willensbildung erkl&auml;rbar, wobei der von Rainer Mausfeld genannte verkleinerte Debattenraum diese Freiheit schon wesentlich einschr&auml;nken d&uuml;rfte. &ldquo;Frieden mit Russland&rdquo; ist n&auml;mlich bereits aus diesem Debattenraum exkludiert worden. Der dritte Punkt w&auml;re schlie&szlig;lich das &uuml;belste Szenario und jenes scheint in der Tat ein bisschen undenkbar, aber ich finde, diese M&ouml;glichkeit sollte gerade deshalb offen ausgesprochen und keineswegs ausgeschlossen werden. Wer Massen im Krieg hinmordet, der mordet auch Einzelne hin. Denn wir sehen ja t&auml;glich, dass die Amerikaner keine Ponyhof-Politik machen. <\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit und viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMatthias Heinz <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief  <\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten,<\/p><p>gerne komme ich Ihrer Aufforderung nach. <\/p><p>Ihre Frage an uns Leser, ob Herr Steinmeier und Frau Merkel f&uuml;r unsere oder fremde Interessen arbeiten, l&auml;sst sich aus meiner Sicht mit einem &bdquo;Ja, aber sie wissen es nicht besser&ldquo; beantworten! Entscheidender Ausl&ouml;ser dazu ist aus meiner Sicht das Lambsdorff-Papier von 1982. Erst das erm&ouml;glichte in Deutschland den Einstieg f&uuml;r die Privatisierung &ouml;ffentlicher Interessen.<\/p><p>Zun&auml;chst einmal liegt es in der Natur der Sache, dass private (Kapital-) Interessen, weit &uuml;ber die allgemeinen der B&uuml;rger eines Landes hinausgehen. Die passende Gestaltung dazu, w&auml;re im Grunde genommen auch &ndash; trotz aller globalen Vernetzungen kein Problem, wenn man dazu nicht den eigenen Sachverstand quasi mitprivatisiert h&auml;tte. <\/p><p>Als Problemkern sehe ich darin, dass sich weltweit eine Interessenssteuerung generiert hat, die einseitig den Interessen der Kapitalgeberseite folgt. Wer zahlt schafft an, sozusagen! Sie ist bekanntlich so stark aufgestellt, dass sie erfolgreich Einfluss auf die Legislative der Nationen weltweit nehmen kann. <\/p><p>Hintergrund wiederum dazu ist, dass bekanntlich das Kapital der Privatwirtschaft in den USA, den gr&ouml;&szlig;ten politischen Einfluss hat. Es ist folglich auch in der Lage, interessensgesteuerte Posten und Positionen im Politikbetrieb f&uuml;r sich zu gewinnen. Auf diese Weise erh&auml;lt die Kapitalgeberseite &uuml;ber die Legislative der USA (quasi als Werkzeug), Zugriff auf au&szlig;enpolitischen Aktivit&auml;ten anderer L&auml;nder, bzw. M&ouml;glichkeiten gegenl&auml;ufige Interessen zu unterbinden oder wenigstens abzumildern. <\/p><p>Wohlgemerkt, Ausl&ouml;ser ist daf&uuml;r, dass B&uuml;rger \/ W&auml;hler am Tropf der Kapitalgeberseite h&auml;ngen. Wundert es daher wirklich noch, dass sich zahlreiche Lobbyverb&auml;nde gegen eine Registrierung bzw. gegen Transparenz wehren? <\/p><p>Es ist schon schlimm genug das scheinbar freie L&auml;nder nicht frei in ihren Entscheidungen sind. Richtig absurd und blamabel wird es hingegen, wenn ein Land wie Polen zum hochrangigsten Gedenken an den Beginn des 2. Weltkriegs, die Nation der T&auml;ter einl&auml;dt, es aber demonstrativ unterl&auml;sst aus (internationalen) strategischen Interessen die Nation der Befreier einzuladen! <\/p><p>Nun kann man dar&uuml;ber streiten, ob Nationen befreundet sind oder lediglich gleiche Interessen haben. Aber Polen h&auml;tte es verdient gehabt, dass es jemand (wie ein Freund) zur Seite nimmt und daran erinnert, dass die Welt nicht nur aus Nato-, EU-Staaten u. Russland als B&ouml;sewicht besteht, sondern aus Vielen weit dar&uuml;ber hinaus. <\/p><p>Frank-Walter Steinmeiers Rede mit seiner inhaltlichen Geschichtsvergessenheit, hat stattdessen die krude Auffassung Polens nicht nur untermauert, sondern dar&uuml;ber hinaus sich und Polen weltweit blamiert! Denn nun liefert Polen zur Erinnerung des Kriegsbeginns weltweit ein Bild ab, dass zu glauben scheint das der Nazi-Terror 1945 auch ohne Stalins Truppen in Polen geendet h&auml;tte! <\/p><p>Die Frage, weshalb die USA nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour, nahezu zeitgleich einen Zweifrontenkrieg im Pazifik und Europa h&auml;tte f&uuml;hren sollen, wenn Deutschland nicht in seinem Gr&ouml;&szlig;enwahn die Sowjetunion angegriffen h&auml;tte, l&auml;sst Polen unter dem Tisch fallen. Denn erst durch den Einmarsch der Deutschen in der Sowjetunion kamen die USA in Zugzwang. Stalin musste hingegen von selbstaus und notgedrungen die Initiative ergreifen. Ohne diese Ereignisse, w&auml;re Polen von den Nazis (Deutschen) v&ouml;llig vernichtet worden! <\/p><p>Zwar kann man dazu klar und deutlich hervorheben, dass Stalin ein ganz gro&szlig;er M&ouml;rder war. Ebenso das Polen viel Leid unter der Sowjetunion nach der Befreiung erleiden musste. Keine Frage! Aber es war genau dieser ganz gro&szlig;e M&ouml;rder, und eben nicht Uncle Sam, der Polen vom Nazi-Terror befreit hat, und somit zigtausende Polen das Leben rettete! Das darf man nicht nur nicht unterschlagen, sondern es muss sogar extra betont werden! Soviel Gr&ouml;&szlig;e sollte eigentlich auch Polens Regierung besitzen dies anzuerkennen. Sollte! Oder war es tats&auml;chlich Polens innigster Wunsch sich weltweit zu blamieren? <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e aus N&uuml;rnberg<br>\nThomas Schmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>Sie liegen in der Annahme richtig, dass unser politisches Spitzenpersonal auch fremden Interessen dienlich ist. Aber das ist sicherlich kein neues Ph&auml;nomen, die Weichen hat schon Adenauer mit der Westanbindung, der Wiederbewaffnung, der W&auml;hrungsreform gestellt. Wir sind leider kein blockfreies Land. (&ldquo;.. <em>Adenauer n&auml;hrte unerm&uuml;dlich die antibolschewistischen Gef&uuml;hle. Er sprach von Deutschland als Schutzwall gegen die kommunistische Sturmflut, beschwor den drohenden Untergang Deutschlands oder die Vernichtung der abendl&auml;ndischen-christlichen Kultur, des Christentums selbst durch den Marxismus. &hellip; wer dazu auftrief, ein vern&uuml;nftiges Verh&auml;ltnis zur Sowjetunion herzustellen, galt als Au&szlig;enseiter<\/em>&rdquo; &ndash; Peter Koch, Konrad Adenauer &ndash; Eine politische Biographie). Der Gie&szlig;ener Arzt Horst Eberhard Richter nannte die Westdeutschen mal &ldquo;geistige Halbamerikaner&rdquo;. Schon immer gab es eine F&uuml;lle von best&uuml;rzenden Fakten, die die Deutschen und vollends ihre politischen F&uuml;hrer nicht sehen wollten. &ldquo;Der Russe&rdquo; blieb und bleibt der Halunke, der er schon zu Stalins Zeiten war, &ldquo;der Ami&rdquo; dagegen so seeleng&uuml;tig wie nach dem Zweiten Weltkrieg, auch wenn er in Nicaragua durch die CIA Gebrauchsanweisungen zur Ermordung der regierenden Roten verteilte.<\/p><p>Kein anderes Land hat nach dem Zweiten Weltkrieg so h&auml;ufig und eklatant gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en wie die USA. Die USA bestimm(t)en, was internationales Recht war und ist, und nichts hat die Deutschen bislang daran hindern k&ouml;nnen, ihren &ldquo;amerikanischen Freunden&rdquo; zu huldigen. Die Care-Pakete und die Rosinenbomber blieben den Deutschen in Erinnerung, nicht das Napalm und die My Lais in Vietnam.<\/p><p><em>Kein Bundeskanzler hatte einfach nur ein unbefangenes Verh&auml;ltnis zu unseren &rdquo;amerikanischen Freunden&rdquo; &ndash; alle<\/em> marschierten im Gleichschritt mit.<\/p><p>Nicht mal im eigenen Land ist John F. Kennedy soviel frenetischer Jubel entgegengeschlagen wie vor dem Sch&ouml;neberger Rathaus.<\/p><p>Man ist in Deutschland erst regierungsf&auml;hig, wenn man sich zur Nato, zur Militarisierung der Politik bekennt. Wer grunds&auml;tzliche Bedenken gegen den amerikanischen Einfluss auf Europa hat, der hat sich praktisch disqualifiziert und wird von den &ldquo;etablierten&rdquo; Parteien ausgegrenzt.<\/p><p>Eine korrekte und kontinuierliche Schilderung realer amerikanischer Innen- und Au&szlig;enpolitik findet weder in unseren &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern noch in den Qualit&auml;ts-Printmedien statt &ndash; vermutlich w&uuml;rden die Chefredaktionen es als einen Ausweis subversiver Geisteshaltung betrachten. Angela Merkel ist bislang immer sehr Amerika-affin aufgetreten. Wir waren und sind amerikanische Kolonie! (siehe auch Wolfgang Bittner &ndash; Deutschland, Kolonie der USA). <\/p><p>Dennoch muss auch selbstkritisch bleiben. Gemessen an der Kriegsschuld der Deutschen am II. Weltkrieg, den begangenen Kriegsverbrechen und den Nazi-Gr&auml;ueln an anderen V&ouml;lkern ist Deutschland schnell wieder eines der reichsten L&auml;nder der Erde geworden. Wiedergutmachung hat es oft nur z&ouml;gerlich, halbherzig, widerwillig und bisweilen gar nicht geleistet.&nbsp; <\/p><p>Mit vielen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Wrazidlo<br>\n&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zun&auml;chst ein Lob f&uuml;r Ihre Homepage, die viele interessante Einsch&auml;tzungen und Berichte enthalten und im wahrsten Sinne des Worteszum Nachdenken anregen. Vielen Dank daf&uuml;r!<\/p><p>Und gleich auch ein kleiner Verbesserungs-Vorschlag: In dem Aufruf &ldquo;ZurDiskussion anregen&rdquo; fehlt leider jedweder Hinweis, wohin man denn seinen Beitrag\/Leserbrief schicken sollte. Erst nach 10 Minuten Suchen habe ich eine Adresse in der Rubrik &ldquo;Kontakt&rdquo; gefunden.<\/p><p>So nun zum Thema.<\/p><p>Vorher noch ein Hinweis: Trumps Grund zur Absage der Gedenkfeier war ja offiziell, da&szlig; er sich um die Folgen des Hurrikans Katrina k&uuml;mmern mu&szlig;; was nachzuvollziehen ist. Tats&auml;chlich verbrachte er aber wohl den1.September mit Golf-Spielen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/europe\/trump-golf-hurricane-dorian-poland-second-world-war-commemorations-nazi-germany-a9087286.html\">independent.co.uk\/news\/world\/europe\/trump-golf-hurricane-dorian-poland-second-world-war-commemorations-nazi-germany-a9087286.html<\/a><\/p><p>Ich denke diesen Hinweis sollte man den Lesern zur Einordnung nicht vorenthalten.<\/p><p>Ihre Emp&ouml;rung dar&uuml;ber, da&szlig; Russland nicht an den Weltkriegs-Gedenktag eingeladen wurde, teile ich vollumf&auml;nglich. Es versteht sich von selbst, da&szlig; V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und Vers&ouml;hnung sowie Dialog nur dann zustande kommt, wenn alle fr&uuml;her verfeindeten Nationen eingeladen werden.<\/p><p>Hier mu&szlig; man aber zun&auml;chst sehen, da&szlig; Russland auch die letzten Jahre nicht eingeladen wurde. Das letzte Mal meines Wissens 2009. Es ist also keine neue Situation. Das hat weniger damit zu tun, da&szlig; der Blutzoll, den Russland nach dem Angriff durch Deutschland gezahlt hat, von polnischer Seite nicht gew&uuml;rdigt werden w&uuml;rde (wie es in Ihrem Artikel durchscheint), sondern hat eher aktuelle innenpolitische Motive: Die Konrad Adenauer-Stiftung schrieb zur Nicht-Einladung: &lsquo;Der Schl&uuml;ssel zu den Einladungen sei &bdquo;nicht historischer&ldquo;, sondern &bdquo;zeitgen&ouml;ssischer Natur&ldquo;, wie der Pressedienst von Pr&auml;sident Duda vermeldete&rsquo;; die NZZzitiert die polnische Seite, da&szlig; man lieber &ldquo;unter Freunden&rdquo; sein wolle.<\/p><p>Man sollte hier auch erw&auml;hnen, da&szlig; der &Uuml;berfall auf Polen durch den Hitler-Stalin Pakt erst erm&ouml;glicht wurde; Russland und Deutschland haben sich Polen quasi aufgeteilt. Erst nach dem Angriff Deutschlands auf Russland endete dieser Pakt. Aus der Sicht der Polen ist Russland also<\/p><p>keineswegs ausschlie&szlig;lich als Befreier zu betrachten, wie es in Ihrem Artikel durchscheint (die sp&auml;tere jahrzehntelange sowjetische Besatzung tr&auml;gt sicher auch dazu bei). In den Augen der regierenden, streng national-konservativen PiS Partei sind hier sowohl Deutschland als auch<\/p><p>Russland die ehemaligen Feinde; Deutschland als der Aggressor und Russland als Deutschlands Verb&uuml;ndeter beim &Uuml;berfall. Hier lohnt sich ein Blick auf die polnische Regierung, die PiS-Partei, die diese altenFeindbilder verinnerlicht zu haben scheint, die besonders in einer fast schon panischen Angst vor Russland gipfelt.<\/p><p>Die oben zitierten eingeladenen Freunde der polnischen Regierung sollen vor allem die USA sein, denen man sich schon in fast grotesker Weise anbiedert, in dem man alles tut, um den USA bzw. Trump zu gefallen. So soll etwa ein etwaiger amerikanischer St&uuml;tzpunkt (den anders als in Deutschland Polen komplett alleine finanzieren will), &ldquo;Fort Trump&rdquo;hei&szlig;en. Aus Sicht der PiS-Partei scheint die USA die einzige verl&auml;ssliche und ausreichend starke Schutzmacht zu sein, man f&uuml;hlt sichja von Russland und Deutschland eingekesselt.<\/p><p>Da&szlig; Merkel und Steinmeier hier fremdbestimmt gehandelt haben sollen (im Auftrag der USA oder Nato) teile ich zumindest in diesem Fall nicht, ganz im Gegenteil glaube ich, da&szlig; sie versucht haben, tats&auml;chlich Deutsche Interessen zu vertreten.<\/p><p>Lassen Sie mich das wie folgt begr&uuml;nden: Ich glaube, da&szlig; Deutschland hier nicht nur zwischen 2 sondern sogar 3 St&uuml;hlen sitzt: Polen, USA und Russland. Polens oben beschriebene Zuwendung zur USA, die von den USA gerne erwidert wird, belastet das Verh&auml;ltnis Deutschlands zu Polen. Denn<\/p><p>erstens ist Polen wie die USA gegen die NorthStream2 Pipeline. Zweitens droht Polens Zuwendung die EU zu spalten bzw. zu schw&auml;chen, sollte Polen sich als williger Vasall Amerikas auszeichnen und in der EU amerikanische Interessen vertreten. Die USA hingegen f&ouml;rdern eine Spaltung Europas (siehe Brexit, oder auch Polen). Beides geht strikt gegen die Interessen Deutschlands, das mit NorthStream2 russisches Gaserhalten will und auf eine starke, geschlossene EU unter F&uuml;hrung vonDeutschland und Frankreich setzt.<\/p><p>Wie oben beschrieben ist die Nicht-Einladung Russlands nicht neu, also f&uuml;r Deutschland keine neu zu bewertende Situation; man konnte also teilnehmen, ohne Russland gro&szlig;artig zu ver&auml;rgern.<\/p><p>Die in Ihrem Artikel so bezeichnete &ldquo;Lobeshymne&rdquo; von Steinmeier an die USA ist wenn man genauer hinsieht keine Lobeshymne, sondern ein Appell, die von der USA betrieben Spaltung der EU (durch Ausnutzung Polens) tunlichst zu unterlassen. Steinmeier sagt: &ldquo;Diesem Amerika _WAR_ das vereinte Europa immer ein Anliegen. [..] Vieles davon scheint heute nicht mehr selbstverst&auml;ndlich.&rdquo; Das hei&szlig;t mit anderen Worten: Die Nachkriegs US-Regierungen wollten eine starke EU, die aktuelle nicht. Die Botschaft ging nicht nur an die USA, sondern in aller erste Linie anPolen.<\/p><p>Eine Nicht-Teilnahme Deutschlands an der Gedenkfeier h&auml;tte in Polens &Ouml;ffentlichkeit sicher Entr&uuml;stung und Unverst&auml;ndnis ausgel&ouml;st und einen noch tieferen Keil zwischen Polens Regierung und Deutschland hinterlassen. Desweiteren sind im Oktober Wahlen in Polen, mit dem Besuch wurde die PiS Regierung breit unterst&uuml;tzt. Nach Trumps Absage, der den Gedenktag wie oben bereits geschrieben peinlicherweise mit Golfspielen verbrachte, anstatt wie offiziell angek&uuml;ndigt, sich um die Hurrikan Katastrophe zu k&uuml;mmern, waren Angela Merkel und Steinmeier wohl mit die hochrangisten Teilnehmer, was die polnische Regierung erstens im guten Licht dastehen l&auml;sst und zweitens sicher wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Dies st&auml;rkte also Deutschlands Position gegen&uuml;ber Polen.<\/p><p>Daher finde ich, haben Merkel und Steinmeier im Sinne Deutscher Interessen gehandelt.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nThilo Hero<\/p><p>PS: Je mehr man sich mit den Hintergr&uuml;nden besch&auml;ftigt, desto mehr wird einem klar, da&szlig; der Gedenktag im Hintergrund auch politisch ausgenutzt wird; anstatt die volle Aufmerksamkeit den Millionen Opfern und Toten des 2. WK zu widmen. Dazu passt, da&szlig; die Gedenkfeier urspr&uuml;nglich in Danzig stattfinden sollte. Zitat NZZ:<\/p><p>&ldquo;Doch der eigentliche Grund f&uuml;r den Abzug der zentralen Feier aus Danzig liegt in der polnischen Innenpolitik. Die liberal regierte Stadt hat sich seit 2015, der Macht&uuml;bernahme von Jaroslaw Kaczynskis rechtsnationaler Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), bei den Vorbereitungen der Feierlichkeiten immer wieder mit dem Warschauer Verteidigungsministerium angelegt.<\/p><p>In der von der PiS eingef&uuml;hrten neuen Version des Helden-Appells wird neben den Kriegstoten auch der 96 Opfer des Flugzeugabsturzes von Smolensk im April 2010 gedacht. Damals war das polnische Pr&auml;sidentenflugzeug beim Anflug auf die russische Stadt im dichten Nebel abgest&uuml;rzt, Pr&auml;sident Lech Kaczynski, der Zwillingsbruder des PiS-Vorsitzenden Jaroslaw, kam ums Leben. In PiS-Kreisen h&auml;lt sich hartn&auml;ckig die Vorstellung, es habe sich dabei um ein russisches Attentat gehandelt. Die Untersuchungsberichte sprechen dagegen von einem Unfall. Danzig hatte sich gegen Warschau auf den Standpunkt gestellt, es sei unpassend, Verkehrstote im selben Atemzug zu nennen wie Kriegstote. Damit zog es den Zorn Kaczynskis auf sich.&rdquo;<\/p><p>Zu dem von Kaczynskis offenbar angestrebten Nationalhelden-Status seines verstorbenen Bruders passt auch der von ihm durchgesetzte Bestattungs-Ort, was sehr viel &uuml;ber die Selbstwahrnehmung (National-Held\/National-Stolz) &uuml;ber ihn und die Regierung aussagt: &ldquo;Auf Wunsch der Familie Kaczy&#324;ski billigte der Metropolit von Krakau, Kardinal Stanis&#322;aw Dziwisz, die Bestattung des Pr&auml;sidentenpaares in der Gruft der Kathedrale der Krakauer K&ouml;nigsburg Wawel. Dieser Entschluss l&ouml;ste trotz der Staatstrauer Diskussionen in Polen aus. Die K&ouml;nigsburg Wawel war f&uuml;r Jahrhunderte die Residenz der polnischen K&ouml;nige und Krakau in dieser Periode das geistige, kulturelle und politische Zentrum des Landes. Fast alle polnischen K&ouml;nige (auch solche, die ihre Residenz in der neuen Hauptstadt Warschau hatten), die vier Nationalhelden J&oacute;zef Poniatowski, Tadeusz Ko&#347;ciuszko, J&oacute;zef Pi&#322;sudski und W&#322;adys&#322;aw Sikorski sowie die beiden Nationaldichter Adam Mickiewicz und Juliusz S&#322;owacki haben hier ihre ewige Ruhest&auml;tte. Heute ist der Wawel eines der bedeutendsten nationalen Symbole.Viele Polen vertraten die Meinung, dass ein Politiker wie Kaczy&#324;ski nicht zwischen polnischen K&ouml;nigen und Nationalhelden seine ewige Ruhe h&auml;tte finden sollen. Schon zu Lebzeiten kritisierten sie Kaczy&#324;skis Amtsf&uuml;hrung und warfen ihm einen Mangel an politischen Erfolgen vor&rdquo;<\/p><p>Quellen:<br>\n<a href=\"https:\/\/www.kas.de\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/besuch-oder-nicht-besuch-gedenkfeier-in-polen-ohne-donald-trump-politische-signale\">kas.de\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/besuch-oder-nicht-besuch-gedenkfeier-in-polen-ohne-donald-trump-politische-signale<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/den-80-jahrestag-des-ausbruchs-des-zweiten-weltkriegs-wird-in-po-ld.1504583\">nzz.ch\/international\/den-80-jahrestag-des-ausbruchs-des-zweiten-weltkriegs-wird-in-po-ld.1504583<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lech_Kaczy%C5%84ski\">de.wikipedia.org\/wiki\/Lech_Kaczy%C5%84ski<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>in meiner Stellungnahme konzentriere ich mich ausschlie&szlig;lich auf die Person Steinmeier, da aus meiner Sicht zu Merkel eigentlich alles gesagt ist.<\/p><p>Warum Steinmeier f&uuml;r fremde Interessen arbeitete und arbeitet daf&uuml;r sind f&uuml;r mich folgende Indizien ausschlaggebend:<\/p><ul>\n<li>Seine fast schon zentral zu nennende Position bei der Ausgestaltung der Agenda 2010 &ndash; eine Ma&szlig;nahme, welche sich ausschlie&szlig;lich gegen die Interessen deutscher B&uuml;rgern richtet.<\/li>\n<li>Der mittlerweile fast vergessene Fall Murat Kurnaz. Ein meinen Augen fast schon widerw&auml;rtiges Beispiel, wie ein deutscher B&uuml;rger im Stich gelassen wurde.<\/li>\n<li>Seine Haltung gegen&uuml;ber Ru&szlig;land und auch China &ndash; Konfrontation statt Partnerschaft.<\/li>\n<li>Die fast v&ouml;llige pr&auml;sidiale Funkstille zum Krieg im Jemen. Gleiches gilt f&uuml;r den Konflikt mit dem Iran.<\/li>\n<\/ul><p>Diese vier Beispiele belegen aus meiner Sicht hinreichen das Herr Steinmeier der Vertretung transatlantischer Interessen einen h&ouml;heren Stellenwert einr&auml;umt als den Interessen unseres Landes und seiner B&uuml;rger.<\/p><p>Das dieser Mann ein B&uuml;rgerfest veranstaltet ist in meinen Augen der blanke Hohn.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMarkus Wolf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\nsehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich bin Ihnen au&szlig;erordentlich dankbar, da&szlig; Sie sich einer Thematik annehmen, die mich schon lange umtreibt. Konkret stellt sich mir seit geraumer Zeit die Frage, in wessen Auftrag und hier geht es mir zun&auml;chst lediglich um die Kanzlerin, handelt Frau Merkel? In dem des deutschen Volkes wohl kaum, denn wenn dem so w&auml;re, dann h&auml;tte sie seit nunmehr eineinhalb Jahrzehnten die M&ouml;glichkeit gehabt, unser Volk zu einer in sich ausgewogenen wohlhabenden Nation zu machen. Geschehen ist etwas ganz anderes und wir stehen nach einer halben Generation Merkelzeit vor den Tr&uuml;mmern eines Landes, dessen Reichtum lediglich noch auf dem Beharrungsverm&ouml;gen seiner Wirtschaft basiert, welches aber in sich gespalten und gesellschaftlich auf dem Weg in den Abgrund ist. Wie erkl&auml;rt sich dies? Meine Bedenken hinsichtlich der Person der Frau Merkel beginnen bei deren ungew&ouml;hnlichen Biographie. Nicht sehr oft ist es vorgekommen, da&szlig; Menschen aus dem Westteil Deutschlands in den Osten gingen, noch dazu solche, die keine entsprechende Gesinnung hatten wie eben auch die &ldquo;Familie&rdquo;? Kassner\/Merkel. Bereits hier bleiben f&uuml;r mich unbeantwortete Fragen zun&auml;chst zur Rolle ihres Vaters, der in dessen Wohnort Templin, wie mir dort Einheimische erz&auml;hlten, der &ldquo;rote&rdquo; Kassner genannt worden ist. Und das trotz seiner T&auml;tigkeit in kirchlichen Diensten. Und weiter f&auml;llt auf, da&szlig; um dessen Tod wohl 2011 keinerlei Bewegung war, ganz im Gegensatz zum k&uuml;rzlichen Ableben der Mutter Kassner. Dann der kometenhafte Aufstieg der jungen Frau. In der DDR angepa&szlig;t, anders kann man es nicht sagen, denn ein Studium bzw. die Promotion in der Sowjetunion, also entweder systemtreu oder im Auftrag! Und nach dem Umsturz steil bergauf, atemberaubend. Nun ist es sicher nicht gleichg&uuml;ltig, ob Frau Merkel IM war oder in f&uuml;hrenden Positionen der FDJ, ihre Karriere ab 1990 ist schon angesichts ihrer Situation noch zu Umsturzzeiten sehr verwunderlich. Nun gibt es eine Legende, die sog. Rosenholzdatei, die IMs der DDR-Staatssicherheit auflistete und von der CIA zun&auml;chst beiseite geschafft worden war. Eine Hypothese, wonach eine angebliche &ldquo;IM Erika&rdquo;, die ja wohl 1989 recht schnell den Zug der Zeit erkannt haben d&uuml;rfte, als sehr geeignet erkannt und dann sp&auml;ter unter mehr oder weniger sanftem Druck der CIA in Ihrer CDU-Karriere &ldquo;gef&ouml;rdert&rdquo; worden sein k&ouml;nnte, d&uuml;rfte wohl nicht so abwegig sein. Da&szlig; diese Unterlagen jetzt &ouml;ffentlich sind, &auml;ndert nichts, denn wer sagt denn, da&szlig; hier nicht &ldquo;bereinigt&rdquo; worden ist? Und dann die Tatsache, da&szlig; sich die westgesteuerte CDU von einer Ost-Frau so regieren und reglementieren l&auml;&szlig;t, unvorstellbar. Sicher sind das alles nur Indizien und weitgehend nicht beweisbar, aber wenn man sich so seine Gedanken macht und vor allem 1 und 1 zusammenz&auml;hlt, dann wird doch so manches verst&auml;ndlicher. Denn auch ein kleiner Exkurs in die deutsche Geschichte zeigt doch, da&szlig; zwischen den zwei M&auml;chten Deutschland und Ru&szlig;land immer ein besonderes Verh&auml;ltnis bestanden hat. Es war insbesondere Bismarck, der sich als Reichsgr&uuml;nder vollst&auml;ndig dar&uuml;ber im Klaren war, da&szlig; ohne Ru&szlig;land keine vern&uuml;nftige europ&auml;ische Politik m&ouml;glich ist. Und gerade davon praktiziert Frau Merkel das vollst&auml;ndige Gegenteil, zuf&auml;llig das direkte Interesse der US-Amerikaner. Anstatt eine positive Verbindung von deutschem know how und russischen Ressourcen anzustreben, wird die irrwitzige US-Sanktionspolitk gegen Ru&szlig;land unterst&uuml;tzt, selbst auf die reale Gefahr von Eigensch&auml;digung. Besonders an dieser Stelle f&auml;llt dann auf, da&szlig; Merkel die US-amerikanische Politik der strikten Trennung von Deutschland und Ru&szlig;land untert&auml;nig umsetzt, anstatt den riesigen Markt f&uuml;r die deutsche Wirtschaft zu erschlie&szlig;en. Es g&auml;be m.E. weiter an vielen Stellen f&uuml;r Frau Merkel die M&ouml;glichkeit, deutsche Interessen reibungslos ins Spiel zu bringen und durchzusetzen, nicht nur die Politik gegen&uuml;ber Ru&szlig;land, sondern beispielsweise auch eine Umwelt- und Klimapolitik, bei der nicht wie geschehen einsame Entscheidungen ohne Abstimmung &uuml;ber die Folgen (Abschaltung der Kernkraftwerke) getroffen werden oder auch ihre Einwanderungspolitik, die zu schweren Differenzen innerhalb unserer Gesellschaft gef&uuml;hrt hat. All diese Entscheidungen und Handlungen sind bzw. waren nicht geeignet. das Wohl unseres Landes zu bef&ouml;rdern. Und eines lasse ich nicht gelten, n&auml;mlich da&szlig; eine promovierte Physikerin gelegentlich nicht in der Lage sei, die Folgen ihrer Handlungen abzusehen bzw. abzusch&auml;tzen. Frau Merkel ist eine au&szlig;erordentlich intelligente Frau, die nichts ohne genauen Plan tut. Es kommt nur eine Betrachtung in Frage, sie handelt nicht fahrl&auml;ssig, sondern vors&auml;tzlich. Nur mit welchem Ziel, das ist die Frage!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der NDS,<br>\nleider kann ich mit solchen Fragestellungen wenig bis nichts anfangen. Ich bef&uuml;rchte, dass man aus dem spekulativen Bereich nicht hinauskommt, nichts desto trotz werden sich viele Gem&uuml;ter an solchen Fragen wieder erhitzen. Selbst wenn ich die berechtigte Kritik an &ldquo;Eliten&rdquo; ber&uuml;cksichtige, den ganzen Lobbyismus und auch die Manipulation, komme ich zu dem Ergebnis, dass es keine letzte Antwort auf alle Fragen gibt und dass Politik und Geschichte so komplex sind, dass letztlich nicht die &ldquo;Eine Ursache&rdquo; gefunden werden kann. Ich f&uuml;rchte so wird eher eine pauschale Kritik an der Politik m&ouml;glich, die ich bedenklich finde: &ldquo;Die stecken ehe alle unter einer Decke&rdquo;. Es entsteht ein Bild von Politik, das kein Mensch mit seinen Fehlern und Schw&auml;chen erf&uuml;llen kann. Au&szlig;erdem f&auml;llt es mir schwer, exakt zwischen &ldquo;unseren&rdquo; Interessen und den &ldquo;anderen&rdquo; Interessen zu unterscheiden. Haben wir nicht schon festgestellt, dass die Interessenslagen, gerade was die &ldquo;einfachen Menschen&rdquo; angeht, grenz&uuml;berschreitend sind? Der Gedanke an die internationale Solidarit&auml;t? Gerade die Eliten haben ja weniger Schwierigkeiten, Ihre Interessen grenz&uuml;berschreitend zu artikulieren und auch durchzusetzen. Ich bin ein Kritiker der Regierungspolitik, solche Fragestellungen f&uuml;hren meiner Meinung nach in die Irre und wenn man nicht aufpasst wird man am Schluss auch noch irre. Ich bin echt gespannt, was so an Leserbriefen geschrieben wird.<br>\nGru&szlig; Achim Maser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, <\/p><p>im Anhang finden Sie meinen Leserbrief zur Diskussion &ldquo;Arbeitet das Spitzenpersonal Steinmeier und Merkel f&uuml;r uns oder f&uuml;r fremde Interessen?&rdquo;. <\/p><p>&Uuml;ber eine Ver&ouml;ffentlichung w&uuml;rde ich mich freuen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>Dietmar Dreyer <\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>auch wenn ich Ihre sonstigen Beitr&auml;ge ob ihrer kritischen und objektiven Substanz sehr sch&auml;tze, glaube ich, dass sie mit der Fragestellung, f&uuml;r wen das Spitzenpersonal Steinmeier\/Merkel arbeitet, einen komplexen wie brisanten Sachverhalt &uuml;ber Geb&uuml;hr vereinfachen und selbst in ihrem kritischen Potential weit hinter den M&ouml;glichkeiten zur&uuml;ckbleiben. <\/p><p>So erscheint mir ihre Frage nach den Interessen, in der sie lediglich zwischen unseren oder fremden Interessen unterscheiden, als unangemessen vereinfachend. Denn wer soll mit &ldquo;uns&rdquo; gemeint sein? Dass Politiker nicht uns, oder genauer unserer Nation oder besser uns B&uuml;rgern in der Gesamtheit gleicherma&szlig;en dienen, das best&auml;tigen sie t&auml;glich aufs Neue. Die Nachdenkseiten haben sich schlie&szlig;lich gerade auch darum verdient gemacht, dieses einfache Narrativ nachhaltig und nachvollziehbar zu widerlegen. Die Frage sollte vielmehr lauten, welchen Interessen dienen <\/p><p>Steinmeier und Merkel, wobei auch hier schon eine Vereinfachung, die nur auf geopolitische Interessen der Global Player USA\/NATO auf der einen Seite und China\/Russland auf der andern Seite beschr&auml;nkt bleibt, ein zu einfaches Bild zeichnen d&uuml;rfte. <\/p><p>Dass Steinmeier und Merkel keine freien Menschen seien, ist doch streng genommen eine Binsenweisheit, denn selbstverst&auml;ndlich stehen diese Personen tagt&auml;glich einem Kreuzfeuer von Einflussnahmen unterschiedlichster gesellschaftlicher Interessengruppen gegen&uuml;ber. Welche Interessen jeweils Oberhand gewinnen, d&uuml;rfte in den seltensten F&auml;llen transparent werden, was bereits Grund genug f&uuml;r grundlegende Kritik der herrschenden Politik und ihrer modernen Auspr&auml;gung von &ldquo;Geheimdiplomatie&rdquo; sein sollte.<\/p><p>Aus bestimmten Entscheidungen, wie parteiisch sie auch immer sein m&ouml;gen, einseitig zu schlie&szlig;en, sie dienten einer fremden Macht, lenkt vom Grundproblem ab, dass gesellschaftlich relevante Entscheidungen unter Ausschluss und sogar gegen eine Mehrheit der Bev&ouml;lkerung durchgesetzt werden. Die Frage, welchen Interessen eine Regierung gerade dient, ist vor diesem Hintergrund fast nachrangig, denn es sind im Normalfall immer Partikularinteressen, und dienen damit per Definition niemals dem Gemeinwohl. Mit Ihrer Frage fallen sie hinter solch grundlegende Kritik zur&uuml;ck und reduzieren sie auf die Frage, ob das Regierungspersonal Deutschland oder beispielsweise der USA dient. Angemessener m&uuml;sste, zumindest  aus radikaldemokratischer Perspektive, von dauernder, systembedingter  Fremdbestimmung die Rede sein &ndash; dieses Problem l&auml;sst sich nicht auf einzelne Pers&ouml;nlichkeiten reduzieren. <\/p><p>Allein ein Blick auf Steinmeiers Rede zum 80. Jahrestag in Warschau gibt manchen Anhaltspunkt, welcher Politik Steinmeier sich verschrieben hat. So scheint Steinmeiers Rede sich der gebr&auml;uchlichen Rhetorik zu bedienen, derer sich deutsche Politiker zu solchen Anl&auml;ssen routiniert wie routinem&auml;&szlig;ig gerne bedienen, ein schon eingespieltes Ritual, was die darin versteckte Arroganz und &Uuml;berheblichkeit hat unsichtbar werden lassen. <\/p><p>So auch Steinmeier, der es sich nicht nehmen lassen will, von &ldquo;unermesslichem Leid&rdquo; zu sprechen, gleichzeitig aber ein Bem&uuml;hen in Aussicht stellt, &ldquo;das Leiden der Opfer mitzuf&uuml;hlen&rdquo;, zumindest als moralischen Anspruch. Hohle Floskeln, die angesichts der tats&auml;chlichen &ldquo;Bem&uuml;hungen&rdquo; deutscher Regierungen, auch nur einen Teil der Zerst&ouml;rungen des Krieges zumindest finanziell abzumildern, eine unversch&auml;mte Heuchelei darstellen.  <\/p><p>Daran reihen sich Allgemeinpl&auml;tze: Die Vergangenheit sei nicht abgeschlossen, ein Krieg habe Folgen f&uuml;r Generationen, nichts k&ouml;nne die Vergangenheit ungeschehen machen. Angesichts  der umstrittenen Rolle, die die Bundeswehr abseits ihrer einstigen Verteidigungsfunktion wieder zum erweiterten Mittel der Politik hat werden lassen, vom Kosovo, &uuml;ber Syrien, Irak und Mali bis Afghanistan &ndash; von der aktiven Unterst&uuml;tzung des v&ouml;lkerrechtswidrigen Drohnenkrieges der USA in Rammstein ganz zu schweigen &ndash; man darf bezweifeln, dass Steinmeier die Widerspr&uuml;chlichkeit seiner zurechtgeschliffenen leeren Worte angesichts der heutigen deutschen Realpolitik bewusst ist. <\/p><p>Steinmeier d&uuml;rfte nicht der erste deutsche Repr&auml;sentant sein, der aus der formalen Demutsgeste einen neuen Impetus sch&ouml;pft und zur moralischen Keule der &bdquo;Verantwortung f&uuml;r Europa&ldquo; umdeutet. &ldquo;Wir werden niemals vergessen&rdquo;, so Steinmeier, wohlwissend, dass eine zunehmende Zahl Deutscher schon heute nichts mehr von der deutschen Schuld wissen will &ndash; leere Gesten der Betroffenheit kosten eben nicht mehr als ein leidlich betroffenes Gesicht.  <\/p><p>Beseelt vom Geist der Vers&ouml;hnung zum Geist der Befreiung: So unauff&auml;llig wie unvermittelt springt Steinmeier von Demut und deutscher Schuld zur Befreiung von Kommunismus und  Eisernem Vorhang, dem neuen, friedlichen Europa, in dem Deutschland, sozusagen als ultimative &ldquo;Demutsgeste&rdquo;, um der Gnade seiner europ&auml;ischen Nachbarn gerecht zu werden, eine &ldquo;besondere Verantwortung&rdquo; f&uuml;r Europa &uuml;bernehmen will: &ldquo;Unsere Verantwortung &ndash; sie gilt Europa!&rdquo;<\/p><p>Wer Deutschlands Rolle in der EU auch nur beil&auml;ufig verfolgt hat, wei&szlig;, dass dieses Versprechen einer Drohung gleichkommt. Auch wenn Steinmeier an anderer Stelle  m&ouml;glichen Kritikern beschwichtigend entgegenkommt und im Namen des Zusammenhalts einr&auml;umt, Deutschland m&uuml;sse mehr zuh&ouml;ren. Solche Bes&auml;nftigungsformeln geh&ouml;ren schlicht zum guten Ton und kosten im Zweifelsfall ein m&uuml;des L&auml;cheln.  <\/p><p>Zum Ende seiner Rede wird Steinmeier nach langatmiger, moralisch-dem&uuml;tiger Einleitung in seinem politischen Bekenntnis ein wenig klarer, ohne sich freilich allzu klar festzulegen:   Deutschland muss seine Dominanz unter dem moralischen Deckmantel der Verantwortung in Europa weiter ausbauen, durch mehr Wachstum, mehr milit&auml;rische Zusammenarbeit, gerne unter freundschaftlicher F&uuml;hrung der USA. Wie konflikttr&auml;chtig und friedensbedrohend diese einseitige Orientierung werden kann, d&uuml;rfte f&uuml;r die meisten Leser der Nachdenkseiten auf der Hand liegen, ebenso, wem eine solche Politik schlussendlich von Nutzen sein mag.    <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>endlich &ndash; es muss Sie eine gewisse &Uuml;berwindung gekostet haben &ndash; stellen Sie diese Frage, die Sie in Ihren bisherigen Texten meist nur im Kontex angedeutet haben, ganz konkret!<\/p><p>F&uuml;r meinen Geschmack ist Ihre Frage sogar zu z&uuml;ruckhaltend gestellt. Ich finde, die Frage sollte sogar lauten: <\/p><p>Welche deutschen Politiker haben sich seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik versucht einer Fremdbestimmung zu widersetzen ? Da fallen mir auf Anhieb nur drei ein ( Brandt und Schr&ouml;der\/Fischer in Sachen IRAK-Krieg).<\/p><p>Unter W&uuml;rdigung der Gesamtumst&auml;nde, der allgemein bekannten Fakten, der Entwicklung seit 1945 kann man &ndash; mit Berufung auf einen gesunden Menschenverstand &ndash; &uuml;berhaupt gar nicht zu einem anderen Ergebnis, als dem der Fremdbestimmung der wichtigsten Politiker(innen), kommen.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ist uns &ndash; mittlerweile &ndash; allgemein bekannt? Zum Beispiel:<\/p><ol type=\"a\">\n<li>Die West-Alliierten vergeben nach 1945 willk&uuml;rlich einige Lizenzen f&uuml;r die Herausgabe von Zeitungen.<\/li>\n<li>Konrad Adenauer war gegen eine Vereinigung West-und Ostdeutschlands. Die Sowjetunion h&auml;tte unter Stalin einem einheitlichen, neutralen Deutschland schon Ende der 1940er Jahre zugestimmt.<\/li>\n<li>Der Marshall-Plan ( Grundlage des sogenannten Wirtschaftswunders ) basierte im wesentlichen auf Marktinteressen der USA, die ihre &Uuml;berkapazit&auml;ten der Produktion abbauen wollten und hatten in Ludwig Erhardt ihren willf&auml;hrigen Erf&uuml;llungsgehilfen f&uuml;r eine &rdquo; soziale &rdquo; Marktwirtschaft, da es wichtig war dem Westen zu suggerieren, nach all den Entbehrungen der letzten Jahre, dass es hier besser funktioniert, als im sozialistischen Osten.<\/li>\n<li>Der Sozialdemokrat Schmidt &ndash; nur sieben Jahre nach Willy Brandt &ndash; ( eine Politik gegen die &rdquo; vielen &rdquo; ) wollte unbedingt den NATO-Doppelbeschluss umsetzen.<\/li>\n<li>Der Christdemokrat Kohl gibt 1992 die deutsche W&auml;hrung zu Gunsten einer deutschen Einheitsw&auml;hrung auf.<\/li>\n<li>Deutschland f&uuml;hrt 1999 den ersten Angriffskrieg nach 1945 in Jugoslawien, nachdem der Sozialdemokrat Schr&ouml;der und der Gr&uuml;ne Fischer ihren koalition&auml;ren Antrittsbesuch inWashington gemacht haben.<\/li>\n<li>Schr&ouml;der und Fischer machen in Sachen IRAK nicht mit, w&auml;hrend Merkel sich gegen&uuml;ber amerikanischen Medien f&uuml;r eine Beteiligung Deutschlands ausspricht. 2005 wird Merkel Bundeskanzlerin und l&ouml;st Schr&ouml;der ab.<\/li>\n<li>Das Handy der Kanzlerin wird durch die NSA abgeh&ouml;rt und der Kanzleramtchef Pofalla verneint eine fl&auml;chendeckende &Uuml;berwachung durch die NSA und erkl&auml;rt die &rdquo; Aff&auml;re &rdquo; f&uuml;r beendet.<\/li>\n<li>Das politische Satire-Format &rdquo; die Anstalt &rdquo; kl&auml;rt &uuml;ber die Verflechtung deutscher Eliten aus Politik, Medien und Wirtschaft mit transatlantischen NGO&rsquo;s auf. Die Amerikanisierung der deutschen Gesellschaft seit 1945 ist erfolgreich gewesen und reicht von wirtschaftlichen Konzentrationen bis zur Integration anglo-amerikanischer Termini in unseren Sprachgebrauch.<\/li>\n<\/ol><p>Ich k&ouml;nnte hier noch flei&szlig;ig weiter aufz&auml;hlen und m&ouml;chte nur noch den &rdquo; 2+4 &ndash; Vertrag &rdquo; anf&uuml;hren, der im wesentlichen die Alliertenrechte aufhebt, die aber zumindest zum Teil durch Zusatzabkommen wieder zu Alliertenvorbehalten geworden sein sollen.<br>\n&nbsp;<br>\nJa, die Rede Steinmiers und der Besuch in Polen &ndash; ohne auf Russlands Anwesenheit zu pochen &ndash; ist ein Skandal erster G&uuml;te.<br>\n&nbsp;<br>\nEr ist aber leider fast schon folgerichtig, wenn man sich vor Augen h&auml;lt, dass seit Brzesinski&rdquo;s &rdquo; Offenheit &rdquo; auch der &Ouml;ffentlichkeit bekannt ist, dass seit 100 Jahren eine wichtige Doktrin US-amerikanischer Aussenpolitik ist, die Vorherrschaft auf dem eurasischen Kontinent zu (er)-behalten und ein wesentliches Zusammenwirken Russland und Deutschlands zu verhindern.<\/p><p>Die durchweg durch Amerikanisierung &rdquo; angefixte &rdquo; breite und tr&auml;ge &Ouml;ffentlichkeit interessiert das wenig, bzw. erh&auml;lt diesbez&uuml;glich ja auch kaum Informationen, die diese zum Nachdenken bewegen k&ouml;nnten .<\/p><p>Nur so ist es ja auch m&ouml;glich, dass eine offensichtliche Steuerung und ein Mi&szlig;brauch eines historischen Datums zu machtpolitischen Zwecken m&ouml;glich ist und ein deutscher Bundespr&auml;sident Russland, als Hauptleidtragender des 2. Weltkrieges , auf solch eine infame Art und Weise diskreditieren darf, ohne Folgen bef&uuml;rchten zu m&uuml;ssen. ( Man stelle sich das einmal umgekehrt vor&hellip; )<\/p><p>Offentliche Eingaben, wie k&uuml;rzlich die des US-Botschafters Grenell, sind daher eine Farce und dienen letzlich nur dazu, der bundesdeutschen Administration die Plattform zu bieten, sich &ouml;ffentlich scheinheilig &uuml;ber eine versuchte Einflu&szlig;nahme hinwegzusetzen und dadurch den Anschein einer gewissen Souver&auml;nit&auml;t zu erwecken.<\/p><p>Wichtige deutsche Politiker sind die Vasallen der USA, da gibt es f&uuml;r mich keine Zweifel.<\/p><p>Die Frage ist nur, ob Sie &Uuml;berzeugungst&auml;ter sind, die nur auf Ihren pers&ouml;nlichen Vorteil spekulieren oder gar auch um ihr Leben f&uuml;rchten m&uuml;ssen. Ich bef&uuml;rchte, auch letzteres wird der Fall (gewesen) sein.<\/p><p>Vielen Dank an alle f&uuml;r die herausragende Arbeit und f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich alles Gute, sehr geehrter Herr M&uuml;ller.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nMichael Krater<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zun&auml;chst m&ouml;chte ich Ihnen und dem gesamten Nachdenkseiten-Team f&uuml;r die unerm&uuml;dliche Aufkl&auml;rungsarbeit danken. Sie erreichen viele Menschen, und der Umstand, dass Sie gegen Windm&uuml;hlen der Propaganda und des Filzes k&auml;mpfen, macht Ihre Arbeit nur um so wertvoller. <\/p><p>Es gab in den letzten Jahren so viele Ereignisse, die letztlich nur den Schluss zulie&szlig;en, dass unsere Bundesregierung gezielt gegen die Interessen Deutschlands arbeitet, dass ich diese nicht mehr alle in Erinnerung habe. Ein herausragendes Ereignis, das nach meiner &Uuml;berzeugung keinen anderen Schluss zul&auml;sst, war die Verh&auml;ngung von Sanktionen gegen Russland, zu denen die EU inkl. Deutschland bekanntlich von den USA gedr&auml;ngt werden musste. Wirtschaftssanktionen sind zun&auml;chst nichts anderes als Erpressungsmittel, um andere Staaten zu sch&auml;digen und\/oder gef&uuml;gig zu machen. Sie werden nur genau wie milit&auml;rische Angriffskriege sch&ouml;ngeredet mit der Verteidigung von Werten und anderen L&uuml;gen. Im Falle des Irak sind sie zudem als Massenvernichtungswaffe eingesetzt worden (die Frage an Madelaine Albright, die sich auf die halbe Million Kinder bezieht, die aufgrund der Iraksanktionen umkamen, und deren Antwort setze ich als bekannt voraus), im Falle Syriens wirken sie ebenfalls als Massenvernichtungswaffe gegen das syrische Volk. Damit versto&szlig;en sie gegen die UN-Charta. Aber unsere Regierung interessiert sich nicht f&uuml;r v&ouml;lkerrechtliche Fragestellungen, wie man aus dem Ignorieren mehrerer Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages u.a. zur v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegsf&uuml;hrung in Syrien wei&szlig;. Aber lassen wir das V&ouml;lkerrecht bei der Bewertung der Russland-Sanktionen au&szlig;en vor. <\/p><p>Unsere Regierung agiert zum einen als &bdquo;Vasall&ldquo; der USA in deren geopolitischem Interesse (diese Wertung stammt nicht von mir &ndash; Brzezinski hat sie in seinem vielzitierten Buch mehrfach w&ouml;rtlich f&uuml;r Deutschland benutzt), zum anderen als Handlanger der Wirtschaft und Hochfinanz. Viele deutsche Unternehmen haben in Russland investiert und Gesch&auml;ftbeziehungen zu Russland aufgebaut. Das kann der Bundesregierung nur recht sein, denn eine florierende Wirtschaft sorgt letztlich auch f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze (zumindest der Mittelstand) und liegt damit nicht nur im Interesse der Wirtschaft, sondern auch im Interesse desjenigen, der eigentlich der Souver&auml;n sein sollte: des Volkes. Wenn die Bundesregierung dann das aufstrebende Gesch&auml;ft vieler deutscher, mittelst&auml;ndischer Unternehmen und auch von Konzernen wie Siemens mit Russland torpediert, indem sie die Sanktionen mittr&auml;gt, sch&auml;digt sie direkt die deutsche Wirtschaft, was mehr als erstaunlich ist, und handelt den Interessen Deutschlands zuwider. Der deutschen Wirtschaft gehen Milliarden verloren, w&auml;hrend Russland sich China zuwendet und teilweise sogar US-amerikanische Unternehmen die L&uuml;cke f&uuml;llen.<\/p><p>Die Frage muss m.E. daher nicht lauten, ob die Bundesregierung bewusst gegen deutsche Interessen handelt, sondern warum sie es tut. Entweder gibt es hinter den Kulissen jede Menge Erpressungsmaterial seitens des &bdquo;Feudalherrn&ldquo;, sodass viele Entscheidungen der Bundesregierung nach dem Motto getroffen werden &bdquo;wir machen mit, um noch gr&ouml;&szlig;eren Schaden abzuwenden (ob f&uuml;r Deutschland oder nur f&uuml;r die eigene Person \/ Karriere, w&auml;re auch noch interessant zu wissen)&ldquo;, oder sie ist bereits so transatlantisch unterwandert, dass man teilweise von &Uuml;berzeugungst&auml;tern sprechen kann. &nbsp;Bei aller berechtigter Kritik an Frau Merkel denke ich, dass ihr Eintreten f&uuml;r Nord Stream 2 sie nicht als reine Transatlantikerin &nbsp;aussehen l&auml;sst. Die Drohungen der USA gegen Unternehmen, die sich an Nord Stream 2 beteiligen, best&auml;tigen auch eher das Erpressungsszenario. Was nicht hei&szlig;en soll, dass es in der deutschen Politik nicht eine Menge eingefleischter Transatlantiker g&auml;be, die Kriegshetze schon alleine zur eigenen Profilierung betreiben. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRainer Leutert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Deutschland bzw. Europa als 51. Bundesstaat des Imperiums USA<br>\nSp&auml;testens seit der Rede George Friedmanns von Stratfor 2015 in Chicago d&uuml;rfte bekannt sein wer in Deutschland \/ Europa die Politik bestimmt. Der US-Botschafter Richard Grenell f&uuml;hrt sich auf wie der US-Gouverneur von Deutschland. <\/p><p>Faktisch richtet sich der derzeitige Wirtschaftskrieg nicht nur gegen den erkl&auml;rten Feind Russland und China, sondern auch gegen die sogenannten B&uuml;ndnispartner. Diese haben ausschlie&szlig;lich das umzusetzen, was die &bdquo;Kolonialmacht&ldquo; von ihnen erwartet. &bdquo;Das wird von uns erwartet&ldquo;, war ein Standardspruch des US-amerikanischen Interessen-Statthalters und Ex-Au&szlig;enministers Frank-Walter Steinmeier. Das gilt f&uuml;r alle BRD-Regierungen. Sie waren stets die &bdquo;Erwartungslieferanten&ldquo; US-amerikanischer Forderungen.<\/p><p>Richtig Fahrt aufgenommen hat der Einfluss der USA auf die deutsche Politik und Wirtschaft zur Zeiten der Weimarer Republik. Beispielhaft sind zu nennen<\/p><ol type=\"I\">\n<li>Owen D. Young und Charles G. Dawes die mit ihren wirtschaftlichen und politischen Background die Reparationszahlungen im Sinne des USA regelten<\/li>\n<li>Der Einstieg General Motors bei der Opel AG<\/li>\n<li>Enge wirtschaftliche Verkn&uuml;pfungen zwischen der I.G. Farben und amerikanischen Banken und Chemiekonzernen, wie Rockefellers Standard Oil of New Jersey. <\/li>\n<li>Finanzierung der NSDAP durch Wallstreet-Banken allen voran J. P Morgan usw.<\/li>\n<li>Zu Adolf Hitlers Vorbildern und auch Finanziers z&auml;hlte Henry Ford mit seinem Werk &bdquo;Der internationale Jude&ldquo;  sowie seine amerikanischen und englischen Lehrer der Eugenik. (Hitlers Amerikanische Lehrer von Hermann Ploppa)<\/li>\n<\/ol><p>Wie sich die USA nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland etabliert hat zeigt in grandioser Weise die dreiteilige Dokumentation Wunderland des SWR<\/p><p>Besonders perfide ist die Legende vom Marshall-Plan. Zuerst wurde das Gold der Deutschen Reichsbank in der Operation Save Haven geraubt und dann &uuml;ber den Marshall-Plan wieder nach Deutschland zur&uuml;ckgeschleusst, damit wir die &Uuml;berproduktion der amerikanischen Industrie kaufen konnten. (Arte Doku von Dirk Pohlmann: Dienstbereit &ndash; Nazis und Faschisten im Dienste der CIA).<\/p><p>Insbesondere die ersten drei Bundeskanzler der Bundesrepublik Adenauer, Erhard und Kiesinger waren alle Kanzler von Amerikas Gnaden<\/p><p>Adenauer wurde durch seine Amerikareise die Wiederwahl erm&ouml;glicht. Besonders dubios aber ist das Verhalten Adenauers im Umgang mit der Stalinnote zur Wiedervereinigung und Neutralit&auml;t Deutschands, die auf dem Altar der Westbindung und Wiederbewaffnung geopfert wurde. Zitat: &bdquo;I have no confidence in the german people&ldquo;<\/p><p>Ludwig Erhards Ansehen als Wirtschaftspolitiker wurde ersch&uuml;ttert, als 1966 US-Pr&auml;sident Lyndon B. Johnson hohe zus&auml;tzliche Zahlungen in H&ouml;he von 1,35 Milliarden US$ f&uuml;r Besatzungskosten und den Vietnamkrieg einforderte<\/p><p>Kiesinger war zum Kriegsende im Aufsichtsrat einer Briefkastenfirma (Rundfunkanstalt) in der Schweiz, die das Verm&ouml;gen der deutschen Industrie in Sicherheit gebracht hat.<\/p><p>Die Ostpolitik Willy Brandts hatte den Segen der USA weil sich neue Absatzm&auml;rkte erschlie&szlig;en lie&szlig;en<\/p><p>Der Nato Doppelbeschluss unter der &Auml;gidie von Helmut Schmidt war ganz sicher im Interesse der USA<\/p><p>Der CSU Abgeordente Willy Wimmer berichtet in seinem Interviews immer wieder wie konsterniert Helmut Kohl nach Besuchen in Amerika ob deren Forderungen war.<\/p><p>Vor der Wahl von Gerhard Schr&ouml;der \/ Joska Fischer fand ja auch ein Besuch im Wei&szlig;en Haus statt. Es wird gemunkelt, dass auf dem R&uuml;ckflug ein Wahlkampfteam der Amerikaner dabei war und daf&uuml;r gesorgt hat, dass das oben genannte Duo an die Macht kommt. Der Preis hierf&uuml;r war die Teilname am Krieg gegen Jugoslawien<\/p><p>Das deutsche, opportunistische, partei&uuml;bergreifende au&szlig;enpolitische Establishment hat diese US-oktroyierte Politik als einzig m&ouml;gliche Wahrheit internalisiert<\/p><p>Einen gro&szlig;en Anteil an der Amerikah&ouml;rigkeit, die sich ja bis in die Medien,Verwaltung, Justiz, (Hoch-)Schulen erstreckt hat der Einfluss diverser Thinktanks, Verm&ouml;gensverwalter und Beratungsfirmen. <\/p><p>Als wichtigster Thinktank sei hier der Council on foreign realtion mit seinem deutschen Ableger dem German Marshall Fund (der &uuml;brigens von Willy Brandt aus Dankbarkeit f&uuml;r den Marhsallplan mit einer gro&szlig;z&uuml;gigen Schenkung bedacht wurde)<\/p><p>Vor allem in der Justiz schreiben mittlerweile die deutschen Ableger der gro&szlig;en und m&auml;chtigen Anwaltskanzleien in den USA ihre Gesetze selber und werden im Bundestag nur noch abgenickt, da alternativlos. Willy Wimmer sagt, es ist nicht mehr nachvollziehbar von wem die Vorlagen kommen und welche Wirkung sie entfalten. Die Parlamentsdebatten sind allein schon von den Teilnehmerzahlen im Plenum ein Witz. Ich frage mich wozu wir &uuml;ber 600 Abgeordnete bestens bezahlen und eine &uuml;ppige Altersvorsorge gew&auml;hren, wenn sie bei Diskussionen nicht anwesend sind. Hinzu kommt noch die Ministerialb&uuml;rokratie. Scheinbar ist auch hier nicht mehr gen&uuml;gen Expertise vorhanden um die Gesetze selber vorzubereiten.<\/p><p>In den Schulen wird die Handschrift abgeschafft und daf&uuml;r auf Digitalisierung gesetzt. Vorreiter sind wieder die USA. Ziel ist die Verdummung der Bev&ouml;lkerung.<\/p><p>In Deutschland entstehen Eliteuniversit&auml;ten bezeichnet als Leuchtt&uuml;rme und Exzellenzinitiativen nach dem Vorbild der Eliteuniversit&auml;ten in den USA<\/p><p>Nicht nur in Unternehmen sondern auch in Verwaltungen machen sie Wirtschaftsberatungsunternehmen breit um den Neoliberalismus auch hier durchzusetzen<\/p><p>Dank der Sendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; m&uuml;sste es einem breiten Publikum bekannt sein, das man in den Leitmedien nur Karriere macht, wenn man Mitglied eines solchen Thinktanks (z. B. Claus Kleber, Elmar Theve&szlig;en und anderer Alphajournalisten in der Atlantikbr&uuml;cke) ist. Wer gegen die ungeschriebenen Verhaltensregeln verst&ouml;&szlig;t wie Dirk Pohlmann, Ken Jebsen, Patrick Baab und viele andere die hervorragende journalistische Arbeit leisten werden aussortiert und diskreditiert<\/p><p>Das ist in der Politik nicht anders. Hier nur einige Beispiele:<\/p><ul>\n<li>Im Jahre 2001 absolvierte Cem &Ouml;zdemir das sogenannte Young Leader-Programm des mit dem deutsch-amerikanischen Netzwerk Atlantik-Br&uuml;cke affiliierten American Council on Germany.<\/li>\n<li>Friedrich Merz als Lobbyist von Blackrock<\/li>\n<li>J&ouml;rg Kukies der Staatssekret&auml;r von Goldman Sachs<\/li>\n<\/ul><p>Die Liste lie&szlig;e sich endlos fortsetzen<\/p><p>Aber auch die Thinktanks im eigenen Land wie die INSM oder die Bertelsmannstiftung w&uuml;hlen kr&auml;ftig mit  wenn es um die Umsetzung der neoliberalen Dreifaltigkeit Privatisierung, Deregulierung und Sozialabbau geht. Verwiesen sei hier auf die letzte Studie der Bertelsmannstiftung, dass wir in Deutschland zu viele Krankenh&auml;user h&auml;tten. Wenige spezialisierte Zentren w&uuml;rden eine bessere Versorgung gew&auml;hrleisten. Das deutsche &Auml;rzteblatt schreibt &uuml;berspitzt: Wenn wir nur noch ein einziges Riesenklinikum in Deutschland h&auml;tten, dann w&auml;ren alle Probleme gel&ouml;st und wir h&auml;tten eine optimale medizinische Versorgung.<\/p><p>Ich vermute, dass im Rahmen diverser Abh&ouml;rskandale und anderer Geheimdienstaktionen auch schlicht mit purer Erpressung in der Politik operiert wird.<\/p><p>Wenn dann jemand mal konstruktive Vorschl&auml;ge umsetzen will wie zum Beispiel der Bankier Alfred Herrhausen dann wird er unter mysteri&ouml;sen Umst&auml;nden ermordet. Herrhausen wollte einen Schuldenschnitt f&uuml;r die L&auml;nder Lateinamerikas. Zwar nicht nur aus altruistischen Gr&uuml;nden sondern auch aus purem Eigennutz. Der Schuldenschnitt h&auml;tte den anderen Gro&szlig;banken in Deutschland und vor allem in den USA massiv geschadet. Die Deutsche Bank w&auml;re aber gut darauf vorbereitet gewesen.<\/p><p>Summa sumarum ist Deutschland \/ Europa nur bedingt souver&auml;n. Wenn &uuml;berhaupt dann nur in der Innenpolitik aber auch auf diesem Feld werden nicht genehme Regierungen, wie zum Beispiel Aldo Moro in Italien wegen seinem Flirt mit den Kommunisten gest&uuml;rzt. (In Italien gilt als gefl&uuml;geltes Wort, das Aldo Moro in Jalta ermordet wurde). In der Au&szlig;enpolitik folgen wir mit wenigen Ausnahmen (Nein zum Irakkrieg \/ Minsk I und II) der USA auch wenn es unseren eigenen Interessen schadet. Beispiele: Sanktionen gegen Ru&szlig;land mit 40 Mrd &euro; Schaden f&uuml;r die deutsche Wirtschaft<\/p><p>Der Vorschlag von Wladimir Putin einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok zu errichten in seiner Rede im Bundestag. Bezeichnend ist der konsternierte Gesichtsausdruck von Joska Fischer. Aber die ausgestreckte Hand Putins wurde nicht nur hier sondern immer ausgeschlagen mit dem Ergebnis, dass sich Russland jetzt andere Verb&uuml;ndete sucht.<\/p><p>Die beste Zusammenfassung f&uuml;r die Vasallentreue ist ein Podcast von RT deutsch<\/p><p><a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/podcast\/92236-europas-stockholm-syndrom-angesichts-us-mobbing\/\">deutsch.rt.com\/podcast\/92236-europas-stockholm-syndrom-angesichts-us-mobbing\/<\/a><\/p><p>Gegen die Giganten aus dem Silicon Valley wie Facebook, Google und Amazon traut man sich in Sachen Besteuerung nichts zu unternehmen oder man darf es auf Verbot der USA nicht.<\/p><p>Welche Auswirkungen die Entwicklung von k&uuml;nstlicher Intelligenz unter der Federf&uuml;hrung von Psychopathen wie Marc Zuckerberg und Jeff Bezos, die sich f&uuml;r gottgleich halten (Stichwort Kampfroboter und technische Singularit&auml;t \/ Kolonien im Weltraum \/ Verbindung Internet mit menschlichen Gehirnen usw.) hat wage ich mich mir gar nicht vorzustellen. Ich bef&uuml;rchte, dass dies die Phantasie der bisherigen Science-Fiction Autoren von Terminator und Matrix in den Schatten stellen wird.<\/p><p>Am fatalsten ist, dass wir die Friedensdividende von 1989 durch das Verhalten der Amerikaner und unserer Vasallentreue total verspielt haben.<\/p><p>Gorbatschow hat die Truppen des Warschauer Pakts aus Europa abgezogen. Entgegen der Zusagen hat sich die Nato bis an die Grenzen Russlands ausgedehnt. Auch die Nato w&auml;re mit der Aufl&ouml;sung des Warschauer Paktes obsolet gewesen, deshalb musste ein neues Konzept her: &bdquo;Out of area or out of business&ldquo;<\/p><p>Was w&auml;re alles m&ouml;glich gewesen, wenn sich die Achse Olaf Palme, Michael Gorbatschow, Egon Bahr und Willy Brandt durchgesetzt h&auml;tte. Ein blockfreies Europa ohne Nuklearwaffen mit guter Nachbarschaft zu allen V&ouml;lkern. Ein gemeinsames Haus Europa. Die Herrschaft des V&ouml;lkerrechts. Olaf Palme wurde ebenfalls unter dubiosen Umst&auml;nden ermordet kurz bevor er sich mit Michail Gorbatschow treffen wollte. Willy Brandt wurde bei passender Gelegenheit durch den DDR-Spion G&uuml;nter Guillaume diskreditiert<\/p><p>Stattdessen haben wir eine Wiederauflage des Kalten Krieges mit einem Cordon sanitaire vom Baltikum bis zum Kaspischen Meer. Als Schlu&szlig;stein fehlt nur noch die Ukraine. Viktoria Nuland hat in diesem Zusammenhang  ja offen gesagt was sie von der EU h&auml;lt: &bdquo;Fuck the EU&ldquo;. Ihr Ehemann Robert Kagan arbeitet in der neokonservativen Denkfabrik Project for the New American Century. Ganz im Sinne der Geostrategen Halford Mckinder und Zbigniew Brezezinski.<\/p><p>Die Russen werden drau&szlig;en gehalten, Deutschland wird klein gehalten und die Amerikaner sind drin<\/p><p>Auf keinen Fall darf es zu einer Vereinigung von deutschen know how und Kapital mit den Rohstoffvorkommen in Russland kommen was ja eigentlich schon durch die geografische N&auml;he die logischte L&ouml;sung w&auml;re und wir ja auch historisch bis in die Weimarer Republik hinein mit dem Vertrag von Rapallo gute Beziehungen zu Russland hatten.<\/p><p>Weitere Folgen von 1989<\/p><ul>\n<li>Die USA als einzig verbliebene Weltmacht dem&uuml;tigt Russland wie einst Deutschland mit dem Versailler Vertrag erniedrigt wurde. Die USA f&uuml;hlt sich als Sieger und will die Beute f&uuml;r sich. Wobei eigentlich China das n&auml;chste Ziel ist. Aber gods own country darf sich ja alles erlauben.<\/li>\n<li>Im Kampf der Systeme Kommunismus versus Kapitalismus musste bis 1989 im Westen die soziale Komponente stark betont werden um zu zeigen das dies das bessere System ist und etwas f&uuml;r die eigene Bev&ouml;lkerung tut. Im Laufe der letzten 30 Jahre wurde der Sozialstaat geschleift und das Volk als Sch&auml;dling behandelt, da&szlig; nur noch als Konsument und Steuerzahler taugt.<\/li>\n<li>Der gr&ouml;&szlig;te Raubzug bei der Wiedervereinigung war die Behandlung der eigentlichen Subventionen, die &uuml;ber die Banken als Kredite an die Kombinate verteilt wurden. Eine Subvention der Westbanken in H&ouml;he von 200 Mrd DM durch den Erblastenausgleichsfonds.<\/li>\n<li>Wieder wurde ein Funktion&auml;r, n&auml;mlich Carsten Rohwedder der die DDR-Industrie als Chef der Treuhand wieder wettbewerbsf&auml;hig machen wollte statt abzuwickeln, was nat&uuml;rlich nicht im Sinne des Westens war, unter dubiosen Umst&auml;nden ermordet. <\/li>\n<\/ul><p>Mich w&uuml;rde wirklich interessieren wer in der RAF festgelegt hat welche Personen auf die Todeslisten kamen oder auch was der entf&uuml;hrte Arbeitgeberpr&auml;sident Hans Martin Schleyer w&auml;hrend seiner Haftzeit bei seinen Verh&ouml;ren ausgesagt hat. Mir dr&auml;ngen sich hier Parallen zum NSU Komplex auf. <\/p><p>Insbesondere das professionelle Attentat auf Alfred Herrhausen riecht nach Beteiligung von Geheimdiensten. Auch das Ableben von Uwe Barschel mit seiner Verstrickung in die Iran-Contra-Aff&auml;re ist ja bis heute nicht restlos aufgekl&auml;rt.<\/p><p>Daf&uuml;r werden die Unternehmen und Reichen gep&auml;ppelt Vgl. Verm&ouml;genssteuer von 25 % \/ Steuerfreiheit f&uuml;r Gewinne aus Unternehmensverk&auml;ufen \/ Abschaffung Verm&ouml;gens- und Erbschaftssteuer \/ Senkung des Einkommensteuerh&ouml;chstsatzes auf 45 % usw.<\/p><p>F&uuml;r den Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung bleibt die Abstiegsangst aus der Mittelschicht in das Sanktionssystem Hartz IV. Mit dieser Abstiegsangst l&auml;&szlig;t sich das Volk ruhig halten. Jetzt soll es auch noch durch eine CO2 Steuer und eine h&ouml;here Mehrwertsteuer f&uuml;r Fleisch abgezockt werden. Das ist alter Wein in neuen Schl&auml;uchen: Die Gr&uuml;nen haben es damals &Ouml;kosteuer genannt. Au&szlig;er h&ouml;here Energiepreise hat das in Sachen CO2 Aussto&szlig; gar nichts gebracht. <\/p><p>Um es in Worten von Heinrich Heine zu sagen:<br>\n&bdquo;Hat man viel so wird man noch viel mehr dazu bekommen:<br>\nWer nur wenig hat, dem wird auch noch das wenige genommen<br>\nWenn du aber gar nichts hast dann lasse dich begraben denn ein Recht zum Leben Lump haben nur die etwas haben&ldquo;<\/p><p>Die Massenmigration wird als &bdquo;Herrschaftstechnik nach Innen&ldquo; genutzt um die V&ouml;lker in den Ziell&auml;ndern der Migration unter Stress zu setzen. Die aufwallenden Energien richten sich dann nicht gegen die Kriegstreiber im Westen mit ihren Eroberungsstrategien sondern in K&auml;mpfe zwischen konfligierender gesellschaftlicher Gruppen: Rechts gegen Links \/ Rassisten gegen refugees-welcome Anh&auml;nger. Ganz nach dem Motto Spalte und Herrsche. Diese Strategie funktioniert auch noch besonders erfolgreich. Besser w&auml;re es wenn der Westen unter der F&uuml;hrung der USA endlich aufh&ouml;ren w&uuml;rde, die Heimat der Migranten zu bombardieren und sich wieder auf die Politik Wandel durch Ann&auml;herung von Willy Brand und Egon Bahr zu besinnen.<\/p><p>Meiner Ansicht nach hat der Abstieg Amerikas aber bereits begonnen.<\/p><ul>\n<li>Entscheidender Wirtschaftsfaktor in den USA ist der Milit&auml;risch-Industrielle-Komplex. Um diesen am Laufen zu halten m&uuml;ssen kontinuierlich neue Kriege angezettelt werden<\/li>\n<li>Neue Kriege anzuzetteln wird aber immer schwieriger weil sich die V&ouml;lker nicht mehr unter die Knute der USA zwingen lassen wollen um gemeinsam gegen unliebsame Gegner zu k&auml;mpfen (vgl. Venezuela und Iran)<\/li>\n<li>Die BRICS-Staaten sind im Aufschwung und rechnen Gas und Erd&ouml;l mittlerweile in eigener W&auml;hrung oder Euro ab. Der Dollar als Leitw&auml;hrung ger&auml;t so ins Wanken.<\/li>\n<li>Das Projekt Chinas mit der Neuen Seidenstrasse greift die Weltherrschaft Amerikas massiv an. Ob dieses Projekt allerdings friedlich durchgesetzt werden kann sei dahin gestellt. Die USA werden sich wahrscheinlich wie der Schl&auml;ger im Block verhalten und massiv seine Vormachtstellung verteidigen. Den US-Sanktionen hat China ja bisher geschickt gekontert und schnell eigene L&ouml;sungen gefunden (vgl. neues Betriebssystem f&uuml;r Huawei-Handys)<\/li>\n<li>Mit der Wasserstofftechnologie in Verbindung mit erneuerbaren Energien (Antrieb f&uuml;r Autos, LKW, Schiffen, Heiz- und Stromkraftwerken, das Ganze auch noch dezentral) verf&uuml;gen wir &uuml;ber eine Technologie mit der wir uns aus der Abh&auml;ngigkeit von fossilen Brennstoffen mit ihren Verteilungskriegen um Rohstoffe l&ouml;sen k&ouml;nnen und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Klimas leisten k&ouml;nnen. Dies wird aber kaum gegen die Interessen der Erd&ouml;l- und Gasindustrie sowie der Stromkartelle durchsetzbar sein. Au&szlig;erdem w&auml;re dies das schlagartige Aus f&uuml;r Amerikas Vormachtstellung.<\/li>\n<\/ul><p>Es wird allerdings auch h&ouml;chste Zeit, dass wir uns f&uuml;r eine friedliche Welt aus dem G&auml;ngelband der Vereinigen Staaten von Amerika l&ouml;sen und eine Partnerschaft auf Augenh&ouml;he nicht nur mit den USA sondern auch mit China und Russland, ja allen V&ouml;lkern anstreben. Handel als Partnerschaft und nicht als Krieg, Ausbeutung und Kolonialismus. Wir brauchen &uuml;berhaupt keinen Hegemon. Ich f&uuml;hle mich durch China oder Russland weder ideologisch noch milit&auml;risch bedroht. Der Tod war nicht nur ein Meister aus Deutschland sonder er kommt zu unserer Zeit aus Amerika.<\/p><p>Leider sehe ich keinen Politiker oder Partei mit Format zur Umsetzung. Ich sehe nur Perspektivlosigkeit und Sonntagsreden, endlose Debatten und schiere Inkompetenz zu den dr&auml;ngenden Problemen unserer Zeit aber keine durchgreifenden Ma&szlig;nahmen. Noch nie wurde Deutschland von so unf&auml;higen Politikern wie derzeit regiert, die sich mit Hingabe so Nebens&auml;chlichkeiten wie der Genderdebatte widmen und es sich und ihrer Klientel erm&ouml;glichen die Taschen vollzustopfen. Wir leben nicht mal mehr in einer Oligarchie sondern in einer Plutokratie in der sich jeder der kann nach beliebem bereichert und den P&ouml;bel, das Volk nur noch verachtet. Aber jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. <\/p><p>Ich habe mittlerweile auch die Hoffnung verloren, dass sich auf parlamentarischen Wege etwas erreichen lassen wird. Kurt Tucholksy hatte Recht: Wen Wahlen etwas bewirken w&uuml;rden, dann w&auml;ren sie schon l&auml;ngst verboten<\/p><p>Best&auml;tigt wird dies durch Aussagen von Wolfgang Sch&auml;uble und Horst Seehofer:<br>\nWahlen d&uuml;rfen nichts an der Wirtschaft &auml;ndern.<br>\nDie die gew&auml;hlt sind und regieren haben nichts zu sagen und die die regieren sind nicht gew&auml;hlt.<br>\nBezeichnend auch das Politikverst&auml;ndnis von Jean Claude Juncker: Wir beschlie&szlig;en etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein gro&szlig;es Geschrei gibt und keine Aufst&auml;nde, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter &ndash; Schritt f&uuml;r Schritt, bis es kein Zur&uuml;ck mehr gibt. Notfalls darf auch gelogen werden<\/p><p>So befinden wir uns auf einem sinken Schiff. Ich bin gespannt was die Menschheit zuerst vernichtet: Die Klimakatastrophe oder ein Atomkrieg.<\/p><p>Innenpolitisch haben wir bis mindestens 2025 sowieso Stillstand vor uns. Bei der n&auml;chsten Bundestagswahl 2021werden entsprechende Koalitionen der etablierten Parteien ( Gagroko aus SPD \/ Union \/ Gr&uuml;ne \/ Linke &gt; es kann eh jeder mit jedem) gebildet die sich gegen die AfD richten. Dr&auml;ngende Probleme werden &uuml;berhaupt nicht mehr bearbeitet. 2025 wird dann die AfD in der W&auml;hlergunst leider so hoch gestiegen sein, dass ohne sie eine Regierungsbildung nicht mehr m&ouml;glich ist und es w&auml;chst zusammen was zusammengeh&ouml;rt: Ein B&uuml;ndnis der CDU\/CSU mit der AfD<\/p><p>Denk ich an Deutschland in der Nacht dann bin ich um den Schlaf gebracht<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit<br>\nW.S. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Frage, die den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54616\">obigen Beitrag<\/a> &uuml;berschrieb, wurde von einer gro&szlig;en Zahl von NachDenkSeiten-Lesern beantwortet und mit weitergehenden Gedanken zu diesem Thema angereichert. 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