{"id":55007,"date":"2019-09-20T15:33:30","date_gmt":"2019-09-20T13:33:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55007"},"modified":"2019-10-29T11:39:39","modified_gmt":"2019-10-29T10:39:39","slug":"julian-assange-auch-nach-haftende-weiter-im-gefaengnis-und-gericht-blockiert-vollstaendige-information","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55007","title":{"rendered":"Julian Assange auch nach Haftende weiter im Gef\u00e4ngnis und Gericht blockiert vollst\u00e4ndige Information"},"content":{"rendered":"<p>Am kommenden Sonntag ist eigentlich die 50-w&ouml;chige Haftstrafe f&uuml;r Julian Assange zu Ende bzw. 50% davon sind abgesessen, und da kommen &bdquo;normale&ldquo; H&auml;ftlinge im Vereinigten K&ouml;nigreich f&uuml;r gew&ouml;hnlich auf freien Fu&szlig;. Dass dem in seinem Fall nicht so ist, musste Julian Assange letzten Freitag per Videozuschaltung aus seinem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis erfahren. Am letzten Samstag ver&ouml;ffentlichte die italienische La Repubblica <a href=\"https:\/\/www.repubblica.it\/esteri\/2019\/09\/14\/news\/assange_documents_appeal-235968336\/?ref=RHRS-BH-I0-C6-P1-S1.6-T2\">einen Artikel<\/a> zu dem Gerichtsurteil des Obersten Tribunals in London, welches besagt, dass die Presse kein Recht auf vollen Zugang zu den Dokumenten im Fall Assange hat. Hiermit gibt es also zwei weitere fragw&uuml;rdige Entscheidungen in diesem andauernden Justizskandal, in welchem die wahren T&auml;ter nicht belangt werden, w&auml;hrend die Berichterstatter\/innen &uuml;ber die (Kriegs)verbrechen mit Hilfe weiterer (Schreibtisch)gehilfen und Wegschauender in Isolationshaft gehalten werden. Eine Zusammenfassung von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie sehr engagierte Aktivistin <strong>Emmy Butlin<\/strong> ver&ouml;ffentlichte am Montag ihren <a href=\"https:\/\/greekemmy.com\/2019\/09\/16\/assange-case-how-can-westminster-magistrates-court-extradition-unit-justify-such-incompetence\/\">Aufruf<\/a>, in der Sache Assange an das Westminster Magistrates Court zu schreiben. In dem Aufruf folgt dann, was sie selber an das Gericht geschrieben hat, n&auml;mlich, dass die derzeitigen Justizaktivit&auml;ten im Fall Assange sehr intransparent sind, weil der &Ouml;ffentlichkeit manchmal erst nach Gerichtsterminen oder kurz vorher Bescheid gegeben wird oder, wie am 2. Mai geschehen und auch von den NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51500\">berichtet<\/a>, die normale Bev&ouml;lkerung, au&szlig;er haupts&auml;chlich ausgesuchter Presse, keinen Zugang zum pl&ouml;tzlich in einen kleineren Saal umgezogenen Prozess hatte.<\/p><p>Des Weiteren beschreibt Emmy ihre Frustration, dass in dem &bdquo;archaischen&ldquo; Gericht weder Transkripte angefertigt werden, noch dass es Videoaufzeichnungen oder -&uuml;bertragungen gibt, wie noch 2012 im Fall Assange geschehen. Somit ist es f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit unn&ouml;tig schwer, in dieser Sache einen &Uuml;berblick zu behalten bzw. &uuml;berhaupt zu bekommen. Als Beispiel zieht Emmy den Gerichtstermin vom letzten Freitag heran, &uuml;ber den <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/uk-49689167\">die BBC berichtete<\/a>. Hier ein Auszug aus diesem Bericht, &uuml;bersetzt von mir (MM): &bdquo;Bezirksrichterin Vanessa Baraitser sagte am Freitag zu Assange, der per Video-Link erschien: &ldquo;Sie wurden heute vorgef&uuml;hrt, weil ihre Haftstrafe kurz vor ihrem Ende steht. [&hellip;] Wenn dies geschieht, &auml;ndert sich Ihr Haftzustand von einem b&uuml;&szlig;enden Gefangenen zu dem einer Person, die einer Auslieferung entgegensieht.&rdquo;<\/p><p>Sie sagte, dass seine Anw&auml;ltin es nicht f&uuml;r n&ouml;tig befunden habe, in seinem Namen einen Antrag auf Kaution zu stellen, und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Vielleicht nicht &uuml;berraschend angesichts Ihrer Fluchtgeschichte in diesem Verfahren. [&hellip;] Meiner Meinung nach habe ich einen wesentlichen Grund zu glauben, dass Sie, falls ich Sie auf freien Fu&szlig; setzte, sich wieder absetzen w&uuml;rden.&rdquo; Diese Bemerkungen sind nicht &uuml;berraschend, wenn man sich den ganzen Fall anschaut oder dies tun k&ouml;nnte, weil ja ein anderer Richter sich weigert, der Presse umfassende Akteneinsicht zu geben, doch dazu sp&auml;ter.<\/p><p>Aber aus der Logik der Richterin heraus ist es verst&auml;ndlich, dass sie Julian Assange nicht wieder unter Hausarrest stellen will. 2012 stand er n&auml;mlich unter Hausarrest, als er in der ecuadorianischen Botschaft in London um Asyl bat und dieses auch erhielt. Seine juristischen M&ouml;glichkeiten waren damals ausgesch&ouml;pft, als ihm der Weg zum Europ&auml;ischen Gerichtshof kurzfristig versperrt wurde. Julian Assanges damalige Bef&uuml;rchtungen bez&uuml;glich eines Auslieferungsbegehrens der USA und der Untersuchungspraktiken der schwedischen und britischen Beh&ouml;rden scheinen sich seitdem best&auml;tigt zu haben. Hierzu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53173\">der Bericht<\/a> des UN-Sonderbeauftragten f&uuml;r Folter, <strong>Nils Melzer<\/strong>.<\/p><p>Die Haftbedingungen, die Julian Assange bis jetzt auferlegt sind, scheinen komplett unangemessen, wenn man bedenkt, dass er wegen eines Kautionsvergehens in Haft sitzt, in einer Sache, die niemals zur Anklage gekommen ist und die von den schwedischen Beh&ouml;rden anscheinend auch nicht mehr vorangetrieben wird. Zumindest ist Julian Assange nun seit fast einem halben Jahr inhaftiert, aber nachdem die Wiederaufnahme der Untersuchung wegen Vergewaltigung sehr &ouml;ffentlich verk&uuml;ndet wurde, wurde am 3. Juni eine Verhaftung in Abwesenheit, die zu einem Auslieferungsbegehren gef&uuml;hrt h&auml;tte, von einem schwedischen Richter mit dem Hinweis verweigert, dass die Ermittler Herrn Assange doch nun im Belmarsh-Gef&auml;ngnis, in den H&auml;nden der britischen Justiz, in Ruhe befragen k&ouml;nnten. Dahingehend ist aber bisher nichts geschehen und erst auf Nachfrage lie&szlig;en die Ermittler verlauten, eine Vernehmung von Julian Assange sei nicht geplant.<\/p><p>F&uuml;r dieses &bdquo;Vergehen&ldquo; sitzt er nun seit dem 11. April meistens 23 Stunden am Tag allein in einer Zelle im Krankenhaustrakt, kann nur sehr eingeschr&auml;nkt Besuch empfangen, und diese Zeiten beinhalten auch noch die Treffen mit seinen Rechtsanw&auml;lten. Er hat keinen Computer oder &auml;hnliches, um sich irgendwie angemessen auf das ihm drohende Auslieferungsverfahren, welches am 25. Februar n&auml;chsten Jahres beginnt, vorzubereiten. Dies in einem Land, welches sich &bdquo;eine der &auml;ltesten Demokratien der Welt&ldquo; nennt und das so stolz auf sein althergebrachtes Rechtssystem ist.<\/p><p>Nun, da die Haftstrafe am Sonntag abl&auml;uft und sich Julian Assange &bdquo;nur noch&ldquo; in Auslieferungshaft befindet, w&auml;re es an der Zeit, ihn in ein bewachtes Krankenhaus zu &uuml;berf&uuml;hren, wo er von zivilen &Auml;rzten behandelt w&uuml;rde und wo ihn Personen seines Vertrauens mit Nahrung seiner Wahl versorgen k&ouml;nnten. Dort m&uuml;sste er dann auch ganz normalen Zugang zu allen Informationen haben, die er f&uuml;r seine Verteidigung gegen die gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rmacht auf diesem Planeten braucht. Nat&uuml;rlich d&uuml;rfte ihm auch Sonnenschein und frische Luft nicht verwehrt sein. Alles andere ist eine Umkehrung der Unschuldsvermutung und steht einem Rechtsstaat wie dem Vereinigten K&ouml;nigreich nicht zu Gesicht.<\/p><p>Es steht zu bef&uuml;rchten, dass es anders kommt, wenn man sich den <a href=\"https:\/\/www.repubblica.it\/esteri\/2019\/09\/14\/news\/assange_documents_appeal-235968336\/?ref=RHRS-BH-I0-C6-P1-S1.6-T2\">Artikel<\/a> von Stefania Maurizi auf La Repubblica anschaut. Dieses Organ versucht seit Jahren, den Fall Assange mit juristischen Mitteln zu beleuchten (&Uuml;bersetzung MM):<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Im Jahr 2015 haben wir in vier L&auml;ndern einen Antrag auf Zugang zu den Unterlagen nach dem Freedom of Information Act gestellt: Australien, das Land, in dem Assange geboren wurde; England, wo er seit 2010 ist, nachdem er explosive geheime Dokumente &uuml;ber die US-Regierung ver&ouml;ffentlicht hat; die Vereinigten Staaten, wo er wegen der WikiLeaks-Publikationen angeklagt wird; Schweden, wo er in eine Vergewaltigungsuntersuchung geriet, die am 20. August 2010 er&ouml;ffnet wurde, am 25. August 2010 geschlossen wurde, am 1. September 2010 wieder er&ouml;ffnet wurde, am 19. Mai 2017 erneut geschlossen wurde und schlie&szlig;lich am 13. Mai 2019 wieder er&ouml;ffnet wurde und immer noch im Gange ist, auch nach neun Jahren noch in einer Vorstufe.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und weiter:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Unser Versuch, auf die Dokumente zuzugreifen, wurde in all diesen Legislativen behindert und massiv verz&ouml;gert. Die wenigen Dokumente, die wir bisher erhalten haben, haben es uns jedoch erm&ouml;glicht, wichtige Informationen zu finden. Sie sind ein unbestreitbarer Beweis f&uuml;r die Rolle des Vereinigten K&ouml;nigreichs bei der Schaffung des rechtlichen und diplomatischen Morastes, der Julian Assange seit 2010 willk&uuml;rlich in Haft hielt. [&hellip;] Tats&auml;chlich war es die britische Staatsanwaltschaft, die die schwedischen Staatsanw&auml;lte von der einzigen juristischen Strategie abriet, die die schwedische Vergewaltigungsuntersuchung h&auml;tte schnell abschlie&szlig;en k&ouml;nnen: Assange in London zu verh&ouml;ren, anstatt zu versuchen, ihn nach Stockholm auszuliefern. Es war die Staatsanwaltschaft der Krone, die versuchte, die schwedischen Staatsanw&auml;lte davon abzuhalten, den Fall 2013 einzustellen. Schlie&szlig;lich war es die Staatsanwaltschaft der Krone, die an ihr schwedisches Gegenst&uuml;ck schrieb, &ldquo;Bitte denken Sie nicht, dass der Fall nur als ein weiteres Auslieferungsersuchen behandelt wird&rdquo;, und wichtige Dokumente zerst&ouml;rte, obwohl der Fall noch andauert und sehr umstritten ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Nachfragen von &bdquo;La Repubblica&ldquo; wurden immer wieder abgeschmettert, sodass sich diese mutige Publikation gezwungen sah, den Crown Prosecution Service (Staatsanwaltschaft der Krone) auf Herausgabe der Dokumente zu verklagen. Dies wurde in erster Instanz abgelehnt mit der Begr&uuml;ndung, dass das Recht auf Geheimhaltung des US-Auslieferungsbegehrens gr&ouml;&szlig;er sei als das Recht der &Ouml;ffentlichkeit auf Information im Fall Assange. Letzte Woche lehnte der Richter der n&auml;chsten Instanz auch die Berufung ab und nun stellt sich die Frage, wer Licht in diese dunkle Angelegenheit bringen kann, wenn nicht die Presse.<\/p><p>Insgesamt bekommt man das Gef&uuml;hl, dass man es mit einem gro&szlig;en Staubsauger zu tun hat, welcher Menschenw&uuml;rde, Humanit&auml;t, Mitgef&uuml;hl, Rechtsempfinden und die Informationen dar&uuml;ber gleicherma&szlig;en in sich aufsaugt. Auch Chelsea Manning sitzt weiterhin in einem US-Gef&auml;ngnis in Beugehaft, wodurch sie gezwungen werden soll, gegen Julian Assange auszusagen. Wir werden in K&uuml;rze mehr &uuml;ber diesen weiteren unmenschlichen Aspekt in dieser Geschichte informieren.<\/p><p>Es liegt an uns, dieses schwarze Loch zu blockieren, durch die Weiterverbreitung von Informationen zum Thema und die Teilnahme an Protesten, die immer wieder organisiert werden. So findet zum Beispiel am <strong>morgigen Samstag in K&ouml;ln<\/strong> eine gro&szlig;e <strong>Mahnwache f&uuml;r Julian Assange<\/strong> statt. Auch eine Unterst&uuml;tzung des Aufrufs von Emmy Butlin ist sicher sinnvoll oder auch Briefe an Angela Merkel, Bundespr&auml;sident Steinmeier, Ihren Wahlkreisabgeordneten, Ihre Lokalzeitung etc. Hoffentlich findet sich beim Gang durch die Instanzen auch noch ein Rechtsprechender, der seine Bezeichnung verdient und nach bestehenden Gesetzen handelt, denn dann m&uuml;sste dieser Spuk bald ein Ende haben.<\/p><p>Weiter unten ein Auszug aus dem Newsletter #2 des Julian Assange Defence Committee Germany (JADCG).<\/p><p>Au&szlig;erdem lohnt es sich, an dieser Stelle auch auf die <a href=\"http:\/\/www.no-natom-krieg.de\/\">Friedenstagung<\/a> am 28. September in Essen hinzuweisen. Die Tagung wird von einem breiten B&uuml;ndnis diverser Gruppen organisiert und verspricht, Impulse zu geben, und man wird dort Gleichgesinnten begegnen, was einen Mut sch&ouml;pfen l&auml;sst in ansonsten unruhigen Zeiten. Hier ist das <a href=\"http:\/\/www.no-natom-krieg.de\/grusswort-zur-essener-friedenstagung\/\">Gru&szlig;wort<\/a> des Schirmherrn <strong>Konstantin Wecker<\/strong>.<\/p><p>Ich f&uuml;r meinen Teil plane Anfang Oktober an dieser <a href=\"https:\/\/worldbeyondwar.org\/nowar2019\/?link_id=1&amp;can_id=3c1845de8eb42f1f68e5bef34b78e6e1&amp;source=email-irish-media&amp;email_referrer=email_618431&amp;email_subject=irish-media\">Friedenskonferenz<\/a> in Irland teilzunehmen und damit gegen die Nutzung des Shannon Airport auf dieser angeblich neutralen Insel durch die US Air Force zu protestieren.<\/p><p><strong>Termine Mahnwache #Candles4Assange:<\/strong><\/p><p><strong>Berlin:<\/strong> Jeden Mittwoch vor der US-Botschaft, Pariser Platz, 19 bis 21 Uhr<br>\n<strong>D&uuml;sseldorf:<\/strong> jeden zweiten Mittwoch, z.B. 25. September 2019, vor dem US-Konsulat, Bertha-von-Suttner-Platz, 17 bis 21 Uhr<br>\n<strong>Frankfurt am Main:<\/strong> Mittwoch, 25. September 2019, in der Zeil am Brockhausbrunnen, 17 bis 19 Uhr<br>\n<strong>K&ouml;ln:<\/strong> Samstag, 21. September 2019, Domplatte ab 13.30 Uhr<br>\nBei der Sitzung des WDR-Rundfunkrates am 5. September 2019 wurde der Einsatz des WDR f&uuml;r die Pressefreiheit betont. Dieses Engagement begr&uuml;&szlig;t das Free Assange Committee Germany und wird bei der #Candles4Assange-Veranstaltung am 21. September 2019 den WDR beim Wort nehmen. Nach dem Auftakt an der Domplatte wird die Veranstaltung vor dem WDR-Geb&auml;ude fortgesetzt. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.<br>\n<strong>Frankfurt am Main:<\/strong> F&uuml;r Samstag, 12. Oktober 2019, ist eine #Candles4Assange-Mahnwache anl&auml;sslich der 6-monatigen Inhaftierung Assanges geplant. Der Journalist war am 11. April 2019 in der ecuadorianischen Botschaft in London von der britischen Polizei gefangengenommen worden. Die Details werden in K&uuml;rze auf der FACG-Facebook-Seite bekanntgegeben:<br>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Free-Assange-Committee-Germany-296800261268837\/\">facebook.com\/Free-Assange-Committee-Germany-296800261268837\/<\/a><\/p><p>Vom <strong>23. bis 27. Oktober<\/strong> 2019 finden in <strong>Berlin<\/strong> wieder die Anti-Knast-Tage statt. Aber was hei&szlig;t schon Knast? Was hei&szlig;t Anti-Knast-Arbeit?<br>\n<a href=\"https:\/\/antiknasttage.blackblogs.org\/ankuendigung\/\">antiknasttage.blackblogs.org\/ankuendigung\/<\/a><\/p><p>Titelbild: Londisland\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am kommenden Sonntag ist eigentlich die 50-w&ouml;chige Haftstrafe f&uuml;r Julian Assange zu Ende bzw. 50% davon sind abgesessen, und da kommen &bdquo;normale&ldquo; H&auml;ftlinge im Vereinigten K&ouml;nigreich f&uuml;r gew&ouml;hnlich auf freien Fu&szlig;. Dass dem in seinem Fall nicht so ist, musste Julian Assange letzten Freitag per Videozuschaltung aus seinem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis erfahren. 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