{"id":5516,"date":"2010-05-11T09:19:24","date_gmt":"2010-05-11T07:19:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5516"},"modified":"2010-05-11T12:15:39","modified_gmt":"2010-05-11T10:15:39","slug":"hinweise-des-tages-1138","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5516","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: SPD und Gr&uuml;ne bezirzen FDP in NRW; Wahlanalysen NRW; Arsenal der Demokratie; Alt-AKWs plagen besonders viele Technikprobleme; Studiengeb&uuml;hren sozial gerecht; zur Amerikanisierung der Universit&auml;ten; liberale Bildung; Niebel entwickelt Metro; Zu guter Letzt: Guidos Wahlanalyse. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">SPD und Gr&uuml;ne bezirzen FDP in NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Wahlanalyse NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Kampagne gegen Rot-Rot-Gr&uuml;n beginnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Heribert Prantl: Schwarz, Gelb, Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Franz Walter: &bdquo;Die CDU-W&auml;hler bleiben zu Hause&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Was alle Parteien h&auml;tten erkl&auml;ren sollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Arsenal der Demokratie <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Rettungsschirm hievt Dax &uuml;ber 6000 Punkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Elektrohandwerk: H&ouml;herer Mindestlohn f&uuml;r Besch&auml;ftigte beantragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Alt-AKWs plagen besonders viele Technikprobleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Politiker, stellt Euch in die Heizungskeller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Vorw&uuml;rfe gegen Wirtschaftsinstitut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">&bdquo;Verzicht auf Studiengeb&uuml;hren ist sozial ungerecht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Vorbild USA? Zur Amerikanisierung der westdeutschen Universit&auml;t in den Jahren 1945-1976<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Liberale Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Niebel entwickelt Metro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Zu guter Letzt: Guidos Wahlanalyse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5516&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD und Gr&uuml;ne bezirzen FDP in NRW<\/strong><br>\nPokern in D&uuml;sseldorf: Die Union bedr&auml;ngt die SPD, den Linken eine Abfuhr zu erteilen. Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne hoffen trotz eines Neins der FDP noch auf eine Ampelkoalition. Am Ende k&ouml;nnte auch ein rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis herausspringen.<br>\nSPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sagte dem Sender N-TV, er halte trotz der gegenteiligen Aussagen nach wie vor eine Ampelkoalition f&uuml;r m&ouml;glich. Die FDP habe zwar vor der Wahl wiederholt gesagt, dass sie f&uuml;r ein Regierungsb&uuml;ndnis mit SPD und Gr&uuml;nen nicht zur Verf&uuml;gung stehe. Durch das knappe Ergebnis sei aber eine neue Situation entstanden. Auch die Gr&uuml;nen-Spitzenkandidatin Sylvia L&ouml;hrmann zeigte sich offen f&uuml;r eine Ampelkoalition. &ldquo;Wir sind nat&uuml;rlich auch bereit, mit der FDP zu sprechen&rdquo;, sagte sie in der ARD.<br>\nFDP-Landeschef Pinkwart und FDP-Landtagsfraktionschef Gerhard Papke verweigerten sich jedoch Gespr&auml;chsangeboten. FDP-Chef Guido Westerwelle hingegen schloss ein solches B&uuml;ndnis nicht ausdr&uuml;cklich aus. Diese Frage m&uuml;sse man &ldquo;vor Ort bewerten und entscheiden&rdquo;, sagte der Au&szlig;enminister. Er habe &ldquo;volles Vertrauen in die nordrhein-westf&auml;lische FDP&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:patt-nach-der-wahl-spd-und-gruene-bezirzen-fdp-in-nrw\/50111899.html%20\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn man Steinmeier (oder auch Nahles im ZDF) folgt, dann ist ein FDP-Wortbruch ein &bdquo;ehrenhafter&ldquo; Wortbruch, bei Ypsilanti war ein Abweichen von einer Koalitionsaussage jedoch eine verdammenswerte L&uuml;ge. So unterschiedlich k&ouml;nnen moralische Ma&szlig;st&auml;be sein, wenn es um die politische Frage einer Koalitionsbildung geht. Die Gr&uuml;nen hatten vor der Wahl ein Dreierb&uuml;ndnis mit der FDP sogar ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen. Dass bei einer Koalition mit der FDP sich die gesamten Wahlversprechen von SPD und Gr&uuml;nen als L&uuml;ge herausstellen w&uuml;rden, st&ouml;rt die Machiavellisten nicht. Die SPD m&uuml;sste dann im Zweifel die Kopfpauschale, weitere Steuersenkungen oder den Ausstieg aus dem Atomausstieg im Bundesrat passieren lassen.<br>\nMan k&ouml;nnte das nat&uuml;rlich auch als taktische &bdquo;Meisterleistung&ldquo; verstehen. D.h. man verhandelt mit der FDP und stellt fest, dass die Positionen unvereinbar sind, um dann eine Koalition mit der Linken leichter vermitteln zu k&ouml;nnen.<br>\nBei Steinmeier ist die Suche nach einem B&uuml;ndnis mit der FDP aber notorisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wahlanalyse NRW<\/strong><br>\nIn Nordrhein-Westfalen ist in der langfristigen Wahlbetrachtung ein erdrutschartiger Verlust an politisch-parlamentarischer Repr&auml;sentation zu verzeichnen. Er zeigt sich insbesondere an der nachlassenden Verankerung der jeweiligen Regierungskonstellation in der Bev&ouml;lkerung, bei allen Wahlberechtigten.<br>\nDie sozialliberale &Auml;ra repr&auml;sentierte teilweise &uuml;ber 44% der Wahlbev&ouml;lkerung, auch die &Auml;ra der sozialdemokratischen Alleinregierung wurde von fast 40% der Wahlberechtigten getragen die letzte SPD-gef&uuml;hrte Landesregierung nur noch von gut einem Viertel der Wahlberechtigten. Die Regierung R&uuml;ttgers kann sich ebenfalls auf nicht einmal ein Drittel der Wahlberechtigten st&uuml;tzen &ndash; ein Wert wie ihn auch die zweite Regierung Arnold 1950 erreichte.<br>\nAn der Bundestagswahl 2002 beteiligten sich noch 80% der Wahlberechtigten, 2009 nur noch 71,4%. Entsprechende Einbr&uuml;che bei den Landtagswahlen gab es von 1980 auf 1990 (von 80% auf 71,8%). 1995 beteiligten sich nur noch 64% der Wahlberechtigten, 2000 sogar nur noch 56,7%, 2005 allerdings wieder 63%. Die Wahlbeteiligung bei den Europawahlen 2009 lag bei 41,8%, wenige Wochen sp&auml;ter bei den Kommunalwahlen beteiligten sich 52,3% der Wahlberechtigten. Betrachtet man die Ver&auml;nderungen in der Wahlbeteiligung &uuml;ber einen etwas l&auml;ngeren Zeitraum, so zeigt sich, dass der Zuwachs der Nichtw&auml;hlerschaft in NRW einen recht eindeutigen klassen- und schichtenspezifischen Charakter aufweist.<br>\nEs sind vor allem Arbeiter, Arbeitslose, Niedrigverdiener, W&auml;hler in Vierteln mit hohem Migranten- Anteil, W&auml;hler mit niedriger formaler Bildung und geringem Haushaltseinkommen, zusammenfassend und verk&uuml;rzend: W&auml;hler und W&auml;hlerinnen in prek&auml;rer, unsicherer sozialer Lage aus prek&auml;ren sozialen Vierteln, die &uuml;berdurchschnittlich Wahlen fernbleiben bzw. nur bei &bdquo;wichtigen&ldquo; Wahlen (Bundestag) noch mobilisierbar sind.<br>\nBeim Vergleich der Bundestagswahlen 2005 und 2009 zeigte sich zudem in einigen St&auml;dten des Ruhrgebietes die Tendenz, dass dort, wo die Wahlbeteiligung traditionell niedrig war, sie eher &uuml;berdurchschnittlich zunahm, also sich das Nichtw&auml;hlen als Haltung selbst verst&auml;rkte.<br>\nEin Indiz daf&uuml;r ist der Vergleich von SPD-Verlusten, Anstieg der Nichtw&auml;hlerschaft und Gewinnen f&uuml;r DIE LINKE. Vergleicht man die Gewinne der LINKEN von BTW 2005 zu BTW 2009 mit den entsprechenden Verlusten der SPD, so machen die Stimmengewinne der LINKEN im Landesdurchschnitt 18,3% der SPD-Verluste aus. Knapp jeder f&uuml;nfte abgewanderte SPD-W&auml;hler kam zur LINKEN. In einigen St&auml;dten des Ruhrgebietes war dieser Anteil deutlich gr&ouml;&szlig;er, z.B. in Recklinghausen und Dortmund mit &uuml;ber 23%. In anderen St&auml;dten wie Essen, Gelsenkirchen und Duisburg war er mit z.T. nur 14% deutlich niedriger als im Landesdurchschnitt.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100510_hinweise_hoff_kahrs_wahlnachtbericht_nrw-landtagswahl.pdf\">Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Horst Kahrs [PDF &ndash; 309 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kampagne gegen Rot-Rot-Gr&uuml;n beginnt<\/strong><br>\nDie erwartete Kampagne gegen eine rot-rot-gr&uuml;ne Regierung und f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition in Nordrhein-Westfalen ist bereits in einigen Medien angelaufen. Keine Frage, in den n&auml;chsten Tage, insbesondere, wenn SPD und Gr&uuml;ne Gespr&auml;che mit der Linken aufnehmen sollten, werden sich derartige Kommentare massiv h&auml;ufen und versch&auml;rfen. Die bisherigen Kommentare zeichnen sich auf jeden Fall schon einmal nicht durch ein argumentativ hohes Niveau aus. Ein paar Beispiele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/guardianoftheblind.de\/blog\/2010\/05\/10\/kampagne-gegen-rot-rot-grun-in-nrw-tag-1\/\">Guardian of the Blind<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Schwarz, Gelb, Aus<\/strong><br>\nR&uuml;ttgers hat verloren, weil Schwarz-Gelb in Berlin so schlecht ist: Die Koalition ist ein r&uuml;ckentwickeltes politisches Lebewesen &ndash; eine Art Retro-Mops.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/596\/510712\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Franz Walter: &bdquo;Die CDU-W&auml;hler bleiben zu Hause&ldquo;<\/strong><br>\nIn NRW best&auml;tigt sich offensichtlich ein Trend, der seit 2005 fast alle Landtagswahlen beherrscht hat: Das angeblich sozialdemokratische Problem, dass die W&auml;hler entt&auml;uscht zu Hause bleiben, ist l&auml;ngst bei der Union angekommen. Wahlenthaltung ist die Protestform der b&uuml;rgerlichen Milieus geworden. Nur die Bundestagswahl hat zuletzt diesen Trend unterbrochen&hellip;<br>\nNun, die Rolle als Ventilpartei f&uuml;r frustrierte B&uuml;rger hat die FDP jetzt wahrhaftig verspielt. Daf&uuml;r hat sie einfach zu viel falsch gemacht. Das Ventil ist verstopft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/schwerpunkt-nrw\/artikel\/1\/die-cdu-waehler-bleiben-zu-hause\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was alle Parteien h&auml;tten erkl&auml;ren sollen<\/strong><br>\nCDU, SPD, GR&Uuml;NE, FDP und LINKE hatten am gestrigen Wahlabend gute Gr&uuml;nde, sich unterschiedlich zu f&uuml;hlen und entsprechend zu &auml;u&szlig;ern &ndash; von Himmel hochjauchzend (GR&Uuml;NE, DIE LINKE) zu Tode betr&uuml;bt (CDU, FDP); in einem Punkt aber h&auml;tten sie in gro&szlig;er &Uuml;bereinstimmung gemeinsam vor die Presse treten m&uuml;ssen:<br>\n&bdquo;Wir &ndash; CDU, SPD, GR&Uuml;NE, FDP und LINKE &ndash; haben mit gro&szlig;er Betroffenheit zur Kenntnis genommen, dass &uuml;ber 40 Prozent der Wahlberechtigten in Nordrheinwestfalen nicht w&auml;hlen gegangen sind &ndash; mehr als jeder dritte. Angesichts dieser erschreckenden Zahl sind wir an diesem Abend alle Wahlverlierer.<br>\nUm wieder deutlich mehr Menschen dazu zu bewegen, w&auml;hlen zu gehen, w&uuml;nschen wir uns, mehr und genauer zu erfahren, was die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger davon abhielt, zur Wahlurne zu gehen. Wir wollen im neu gew&auml;hlten Landtag hierzu entsprechende Befragungen und Untersuchungen in Auftrag geben. Wir sind uns dar&uuml;ber bewusst: Nur, wenn wir mehr &uuml;ber die Beweggr&uuml;nde der Nichtw&auml;hler erfahren und uns ihrer Interessen annehmen, werden wir sie zur&uuml;ckgewinnen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=81&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arsenal der Demokratie <\/strong><br>\nBislang war die EZB-Politik ganz auf der alten Monetarismus-Linie der Bundesbank, die in der W&auml;hrungsstabilit&auml;t ihren eigentlichen Daseinszweck sieht. Seit heute ist die EZB eine moderne Zentralbank, die aktiv am Markt agiert und somit ein verl&auml;ngertes Werkzeug der Politik ist. Diese Neuaufstellung war &uuml;berf&auml;llig und ist bitter n&ouml;tig, auch wenn (oder gerade weil?) sie Neoliberalen und Monetaristen Tr&auml;nen in die Augen treiben wird.<br>\nWie hoch sind die Kosten f&uuml;r den Steuerzahler? Diese Frage ist nicht zu beantworten. Das Billionenpaket ist n&auml;mlich ein gigantischer Schattenhaushalt, der im Best-Case-Szenario noch nicht einmal ben&ouml;tigt wird. Im Wost-Case-Szenario droht freilich auch ein Billionenverlust. Aber wenn dieses Worst-Case-Szenario eintreten sollte, w&auml;re dies das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Das Billionen-Paket senkt die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r ein solches Worst-Case-Szenario allerdings ungemein. L&auml;sst man geldpolitische Details heraus, so k&ouml;nnte man sagen, Europa wettet gegen die M&auml;rkte und setzt auf die wirtschaftliche Stabilit&auml;t seiner Peripherie.<br>\nOb Europa diese Wette gewinnen kann, h&auml;ngt allerdings auch von anderen Faktoren als der Geldpolitik ab&hellip;.<br>\nWas die Eurozone br&auml;uchte, w&auml;re eine gemeinsam abgestimmte Wirtschaftspolitik. Auch hier gibt es den monetaristischen Weg, den Deutschland gerne gehen w&uuml;rde, und den modernen Weg. Setzt sich Deutschland durch, beginnt ein Totsparen auf europ&auml;ischer Ebene, bei dem die Ausgabenseite zur&uuml;ckgefahren wird, L&ouml;hne, Renten und Transferleistungen gek&uuml;rzt werden und damit die Binnennachfrage gedrosselt wird. Eine Nebenwirkung dieser Rosskur ist jedoch ein zumindest kurz- bis mittelfristiger Einbruch der Staatseinnahmen. Will man die Kapitalseite nicht europaweit st&auml;rker besteuern, droht so eine Versch&auml;rfung des Defizits, was den Schutzschirm und auch die Sparma&szlig;nahmen konterkarieren w&uuml;rde.<br>\nUm die Schieflage im europ&auml;ischen Wirtschaftsraum langfristig zu entsch&auml;rfen, w&auml;re zun&auml;chst eine Kombination aus abgestimmten Stimulationsprogrammen in den Defizitl&auml;ndern und einer quantitativen Lockerung der Geldpolitik durch die EZB, die durch die M&ouml;glichkeit, Staatsanleihen zu kaufen, bereits eingel&auml;utet wurde &ndash; auch wenn die EZB die Geldmenge k&uuml;nftig durch Absch&ouml;pfung &bdquo;sterilisieren&ldquo; will, was jedoch erst einmal wenig glaubhaft klingt. Der Preis dieser Ma&szlig;nahmen w&auml;re eine moderate Inflation &ndash; der Preis f&uuml;r die Rosskur w&auml;re jedoch eine Deflation, wobei man sich fragen sollte, was schlimmer ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2597\/arsenal-der-demokratie\">Spiegelfechter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Selbst die von Jens Berger in den Raum gestellte h&ouml;here Inflationsrate ist keine zwangsl&auml;ufige Folge einer Kombination aus abgestimmten Stimulationsprogrammen in den Defizitl&auml;ndern und einer quantitativen Lockerung der Geldpolitik durch die EZB. Die von Jens Berger zitierten hohen Inflatonsraten in den USA und Gro&szlig;britannien sind auch vor dem Hintergrund der negativen Folgen aus der Explosion des &Ouml;lpreises zwischen 1973 und 1983 zu sehen. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re eine zuk&uuml;nftig auf europ&auml;ischer Ebene abgestimmte Lohnpolitik (Orientierungsma&szlig;stab f&uuml;r die Eurozone: Zielinflationsrate der EZB zuz&uuml;glich Produktivit&auml;tsfortschritt) ein ganz entscheidender Anker sowohl gegen inflation&auml;re als auch gegen deflation&auml;re Tendenzen. Widerstand gegen eine lohnpolitische Koordinierung innerhalb der Euro-Zone d&uuml;rfte jedoch vor allem durch die hiesige schwarz-gelbe Bundesregierung geleistet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rettungsschirm hievt Dax &uuml;ber 6000 Punkte<\/strong><br>\nDie Kursgewinne bei Bankenwerten ziehen den deutschen Leitindex &uuml;ber die 6000er-Marke. Die Krise der Euro-Zone scheint vorerst ausgestanden. Die Investoren reagieren erleichtert auf den aufgespannten Rettungsschirm.<br>\nDas Rettungspaket der EU f&uuml;r angeschlagene Mitgliedstaaten befl&uuml;gelte den Bankensektor: Die Titel von Unicredit, BBVA, Banco Santander, Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale und ING legten zwischen 20,9 und 24,6 % zu. Im Dax gewannen die Commerzbank und die Deutsche Bank&nbsp; 9 und 12,9 %. Der Stoxx 600&nbsp;-Branchenindex der europ&auml;ischen Banken stieg um 14,4 % und war damit der Sektor mit den deutlichsten Zuw&auml;chsen in Europa. Staatsanleihen seien nun mal die sichersten Anlagen in den Bilanzen der Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:dax-stoxx-schlussbericht-rettungsschirm-hievt-dax-ueber-6000-punkte\/50112261.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe <a href=\"?p=5512\">&bdquo;Jetzt sollt noch die Subventionierung der T&auml;ter beendet werden&ldquo;<\/a> <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Elektrohandwerk: H&ouml;herer Mindestlohn f&uuml;r Besch&auml;ftigte beantragt<\/strong><br>\nArbeitgeber und IG Metall h&auml;tten die Aufschl&auml;ge um bis zu 1,15 Euro in den kommenden f&uuml;nf Jahren beim Bundesarbeitsministerium beantragt, sagte IG-Metall-Vorstand Helga Schwitzer am Montag in Frankfurt. Vorgesehen ist im Westen eine stufenweise Anhebung des Mindestentgelts von aktuell 9,60 auf 10,10 Euro im Jahr 2015. In Ostdeutschland soll der Mindestlohn von gegenw&auml;rtig 8,20 bis 2015 auf 9,35 Euro zulegen.<br>\nGewerkschaft und Arbeitgeber reagieren damit auch auf eine m&ouml;gliche Versch&auml;rfung des Preiswettbewerbs im Elektrohandwerk ab dem kommenden Jahr. Denn ab 1. Mai 2011 fallen die Beschr&auml;nkungen der Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit f&uuml;r &ouml;stliche EU-Mitgliedstaaten wie Polen, Ungarn und Tschechien weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/karriere\/berufsleben\/elektrohandwerk-hoeherer-mindestlohn-fuer-beschaeftigte-beantragt_aid_506882.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Alt-AKWs plagen besonders viele Technikprobleme<\/strong><br>\n&Auml;ltere Atomkraftwerke melden weitaus h&auml;ufiger sicherheitsrelevante Defekte als neuere. Dies geht aus einer neuen Statistik des Bundesumweltministeriums f&uuml;r die Jahre 1993 bis 2008 hervor, die auch SPIEGEL ONLINE vorliegt.<br>\nDen st&auml;rksten Anstieg technischer Defekte weist die Statistik f&uuml;r den 1977 in Betrieb gegangenen Druckwasserreaktor Philippsburg II aus: Hier gab es insgesamt 30 Defekte, davon neun im Jahr 2008, dem letzten Jahr der vorliegenden Statistik.<br>\nVon den noch laufenden 17 deutschen Atomkraftwerken gab es die meisten sicherheitsrelevanten Defekte im Siedewasserreaktor Kr&uuml;mmel, n&auml;mlich 82 (siehe Tabelle unten). Brunsb&uuml;ttel, ebenfalls ein Siedewasserreaktor, kam auf 80 Defekte, die beiden Druckwasserreaktoren Biblis B und A auf 78 beziehungsweise 66. Die vier Reaktoren wurden zwischen 1975 und 1984 in Betrieb genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/technik\/0,1518,694068,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Politiker, stellt Euch in die Heizungskeller<\/strong><br>\nStrom aus Sonne und Wind boomt &ndash; zu recht? Berlin steckt viel Geld in die teure &Ouml;koenergie &ndash; und kippt daf&uuml;r g&uuml;nstige Klimaprojekte wie W&auml;rmesanierung oder Heizung.<br>\nW&uuml;rde Deutschland in allen Bereichen mit Riesenschritten in eine klimafreundlichere Zukunft marschieren, w&auml;ren die enormen Ausgaben f&uuml;r &Ouml;ko-Strom nachvollziehbar. Jedoch: Andere gr&uuml;ne Techniken l&auml;sst die schwarz-gelbe Regierung links liegen.<br>\nBeispiel Heizung: Die Bundesregierung will eigentlich daf&uuml;r sorgen, dass alte Heizungen durch umweltfreundlichere ersetzt werden. Der Anteil erneuerbarer Energie an der W&auml;rmeerzeugung soll bis 2020 von acht auf 14 Prozent steigen. Solarkollektoren f&uuml;r die Warmwassergewinnung, Biomasseheizungen und W&auml;rmespeicher wurden bislang mit Erfolg gef&ouml;rdert durch das Markt-Anreiz-Programm.<br>\nDamit ist erst einmal Schluss. Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hat eine Haushaltssperre verh&auml;ngt und 115 Millionen Euro gestrichen. Ein kompletter F&ouml;rderstopp.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2628726_Solarschulden-Zwei-Klassen-Klimaschutz.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vorw&uuml;rfe gegen Wirtschaftsinstitut<\/strong><br>\nDer Landesrechnungshof Berlin hat dem Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) Verschwendung von Steuergeldern vorgeworfen. In seinem Jahresbericht 2010 kritisierte die Beh&ouml;rde Ausgaben in H&ouml;he von etwa f&uuml;nf Millionen Euro als nicht nachvollziehbar oder kritikw&uuml;rdig. Die Senatsverwaltung wurde aufgefordert, verschwendete oder zweckentfremdete F&ouml;rdergelder zur&uuml;ckzufordern. Unter anderem soll das DIW Steuergelder in die USA transferiert und so der &ouml;ffentlichen Kontrolle entzogen haben. Ohne vorherige Ausschreibung und nachtr&auml;gliche Abrechnung habe das DIW von einer in den USA gegr&uuml;ndeten Firma Dienstleistungen in H&ouml;he von 600.000 Euro eingekauft haben. Moniert wurde ferner, da&szlig; DIW-Chef Klaus Zimmermann &laquo;etwa nur zu einem Drittel der Arbeitszeit am DIW anwesend&raquo; gewesen sei. Fragw&uuml;rdig seien auch nicht geplante Mehrkosten f&uuml;r einen Umzug innerhalb Berlins von 770000 Euro und die Besch&auml;ftigung eines Kurators f&uuml;r eine Kunstausstellung in den neuen R&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/05-11\/035.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Verzicht auf Studiengeb&uuml;hren ist sozial ungerecht&ldquo;: RUB-Wirtschaftswissenschaftler nehmen Stellung<\/strong><br>\n&bdquo;Studiengeb&uuml;hren sind sozial gerecht und geboten&ldquo;: Zu diesem Urteil kommen neun Professorinnen und Professoren der RUB-Fakult&auml;t f&uuml;r Wirtschaftswissenschaft, die das Thema einer gr&uuml;ndlichen Analyse unterzogen haben. Einer der Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r diesen Schluss ist, dass der Verzicht auf Studienbeitr&auml;ge und die damit verbundene Finanzierung des Studiums durch die Gesamtgesellschaft alle benachteiligt, die zwar nicht studieren, aber dennoch f&uuml;r das Studium anderer zur Kasse gebeten werden.<br>\nDie Folge sei eine &bdquo;Umverteilung von &sbquo;unten&lsquo; nach &sbquo;oben&lsquo;, geben die Wirtschaftsspezialisten zu bedenken. Ihren Standpunkt legen sie in einem 13-seitigen Papier dar.<br>\nGeb&uuml;hrenfreiheit kommt vor allem gut situierten zugute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news368824\">idw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es wird behauptet, Studiengeb&uuml;hren seien gerecht, weil man die hohen Ausbildungskosten an den Hochschulen nicht oder nur zum Teil auf die Allgemeinheit abw&auml;lzen d&uuml;rfe. Gerne wird das Schlagwort benutzt, wonach die Krankenschwester nicht das Studium des Chefarztes finanzieren d&uuml;rfe. Hierbei wird zum einen unterschlagen, dass im Durchschnitt sowieso die H&auml;lfte der Studienkosten von Privat getragen wird, wie Dohmen und Hoi in einer Studie aus dem Jahre 2004 gezeigt haben. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts kostet ein Studierender den Staat im Durchschnitt 7.170 &euro;. Ungef&auml;hr genauso viel, n&auml;mlich 7.200 &euro;, muss jeder Studierende im Durchschnitt f&uuml;r seinen Lebensunterhalt aufbringen. Zum anderen basiert die Behauptung auf einer unzul&auml;ssigen Partialbetrachtung. Genauso k&ouml;nnte man behaupten, es sei ungerecht, dass die Akademikerin die Berufsausbildung des Handwerkers finanziert.<br>\nDas Argument, wonach die Krankenschwester heute den Chefarzt finanziert, ist auch deshalb falsch, weil es nicht ber&uuml;cksichtigt, dass die Krankenschwester in einem System lebenslangen Lernens vielleicht selbst einmal Medizin studieren oder ihre Kinder zum Medizinstudium f&uuml;hren will. Soziale Gerechtigkeit im Bildungswesen muss &uuml;ber ein progressives Steuersystem hergestellt werden, das vor allem die Besserverdienenden wieder mehr als heute belastet. Was wir derzeit erleben, ist widersinnig. Einerseits ist der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer in den letzten Jahren zugunsten der Empf&auml;nger von hohen Einkommen drastisch abgesenkt worden, andererseits sollen die angeblich Reichen pl&ouml;tzlich Studiengeb&uuml;hren zahlen. In Wirklichkeit treffen Studiengeb&uuml;hren die Armen und die Mittelschichten. Ausgleichende Stipendien- und Darlehenssysteme sind <a href=\"?p=126\">nicht oder nicht in gen&uuml;gendem Umfang in Sicht<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vorbild USA? Zur Amerikanisierung der westdeutschen Universit&auml;t in den Jahren 1945-1976<\/strong><br>\nDass Universit&auml;t und Wissenschaft in Deutschland am besten nach US- amerikanischem Vorbild umgestaltet werden m&uuml;ssten, um im internationalen Wettbewerb wieder eine Spitzenposition einnehmen zu k&ouml;nnen, geh&ouml;rt zu den Gemeinpl&auml;tzen der aktuellen Reformdiskussion auf Hochschulebene. Dies veranschaulicht nicht nur die Etablierung angels&auml;chsischer Studienabschl&uuml;sse wie Bachelor und Master, sondern auch die gleichfalls an amerikanischen Vorbildern orientierte Einf&uuml;hrung von Pr&auml;sidialverfassung, Hochschulr&auml;ten oder Juniorprofessuren.<br>\nAllerdings erweisen sich die in diesem Kontext &uuml;blicherweise vorgebrachten Argumente und statistischen Befunde bei n&auml;herer Betrachtung oftmals als wenig &uuml;berzeugend und ignorant im Hinblick auf die unterschiedlichen historisch-kulturellen Kontexte. Hinzu kommt, dass sich die aktuelle Debatte durch eine nahezu vollst&auml;ndige Unkenntnis vorhergehender Reformdiskurse und -versuche auszeichnet, die ihrerseits bereits vor Jahrzehnten darauf abzielten, die deutsche Universit&auml;t zu &ldquo;amerikanisieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news368795\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Liberale Bildung<\/strong><br>\nEin gemeinn&uuml;tziger Verein bietet Lehrern kostenlos Unterrichtsmaterialien an. Bezahlt werden viele der Schriften aus der Wirtschaft &ndash; und am Vertrieb verdient die FDP.<br>\nAuf den ersten Blick scheint die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung &uuml;ber jeden Zweifel erhaben; sie nennt sich unabh&auml;ngig und ist laut Satzung gemeinn&uuml;tzig. Oder ist das alles nur ein wohlgepflegter Schein? Der Unterrichtsbogen zur Kernenergie wirkt jedenfalls wie ein Propagandapapier der Atomlobby &ndash; und das ist er auch: Herausgeber ist der Informationskreis Kernenergie, der die Interessen der deutschen Betreiber von Atomkraftwerken vertritt.<br>\nHinter dem Verein steckt ein kommerzieller Verlag. Sein Angebot: interessierte Wirtschaftskreise in Kontakt mit Sch&uuml;lern zu bringen. Sein Eigent&uuml;mer, zu 50 Prozent: die FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,692880,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Niebel entwickelt Metro<\/strong><br>\nDie Hilfsorganisation Oxfam erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen den deutschen Handelskonzern Metro. Wie aus einer neuen Oxfam-Untersuchung &uuml;ber die Konzern-Aktivit&auml;ten in Indien hervorgeht, berichten zahlreiche dortige Metro-Mitarbeiter &uuml;ber gravierende Arbeitsrechtsverst&ouml;&szlig;e, darunter Ma&szlig;nahmen gegen Gewerkschafter und die illegale Verpflichtung, unbezahlte &Uuml;berstunden zu leisten. Auch m&uuml;ssten viele Landarbeiter, die als Zulieferer f&uuml;r das deutsche Unternehmen arbeiten, L&ouml;hne unterhalb der Armutsgrenze hinnehmen und lebten zum Teil sogar in extremer Armut. Metro treibt die Konzernexpansion im Ausland seit den 1990er Jahren massiv voran und gleicht mit Zugewinnen insbesondere in Asien den sinkenden Umsatz im Inland aus. Dabei profitiert das D&uuml;sseldorfer Unternehmen von der Unterst&uuml;tzung durch die sogenannte deutsche Entwicklungshilfe, die den Aufbau seiner Lieferantennetzwerke begleitet und ihm damit Vorteile gegen&uuml;ber Konkurrenten aus Gro&szlig;britannien, Frankreich oder den USA verschafft. Erst vor wenigen Wochen hat der deutsche Entwicklungsminister einen von seinem Ministerium unterst&uuml;tzten Metro-Markt in Vietnam besucht und die Zusammenarbeit seines Hauses mit dem Konzern, gegen den jetzt schwere Vorw&uuml;rfe laut werden, gelobt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57803\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Guidos Wahlanalyse<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/warnschuss.jpg\" alt=\"Warnschuss\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur.php\">Klaus Stuttmann<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: SPD und Gr&uuml;ne bezirzen FDP in NRW; Wahlanalysen NRW; Arsenal der Demokratie; Alt-AKWs plagen besonders viele Technikprobleme; Studiengeb&uuml;hren sozial gerecht; zur Amerikanisierung der Universit&auml;ten; liberale Bildung; Niebel entwickelt Metro; Zu guter Letzt: Guidos Wahlanalyse. 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