{"id":55238,"date":"2019-09-30T08:19:31","date_gmt":"2019-09-30T06:19:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238"},"modified":"2019-09-30T08:19:31","modified_gmt":"2019-09-30T06:19:31","slug":"hinweise-des-tages-3461","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h01\">Genossen und Linke machen Front gegen Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h02\">50 Millionen DM, das waren einmal &ldquo;Peanuts&rdquo; &ndash; 30 Milliarden &euro;, das ist weniger als ein Staubkorn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h03\">F&uuml;r Europa reicht&rsquo;s (nicht)&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h04\">Minus 40 Milliarden: Warum Tarifflucht uns alle teuer zu stehen kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h05\">&bdquo;Der freie Markt regelt es nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h06\">Der klappernde Mietendeckel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h07\">Die Bahn dr&uuml;ckt uns die Versp&auml;tungen rein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h08\">Inszenierter Streit bei der Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h09\">Mehrheit findet das Klimapaket unzureichend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h10\">Gro&szlig;er Wurf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h11\">Angst und Endlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h12\">Vorsicht, defekt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h13\">H&auml;lfte der europ&auml;ischen Baumarten bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h14\">Hygiene-Berichte bleiben geheim: Berliner Bezirke sabotieren &bdquo;Topf Secret&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h15\">Nur als &raquo;Franco&laquo; vorgestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h16\">Britische Untersuchung: Brexit doch nicht vom Kreml bezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h17\">No 431<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55238#h18\">Eine hochschulpolitische Herausforderung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Genossen und Linke machen Front gegen Schuldenbremse<\/strong><br>\nDie Schuldenbremse steht im Grundgesetz, SPD-Finanzminister Scholz h&auml;lt an der schwarzen Null fest: Dagegen formiert sich lager&uuml;bergreifend eine Allianz im Bundestag &ndash; dabei sind Abgeordnete von SPD und Linken. (&hellip;)<br>\nDas &ldquo;Fachgespr&auml;ch&rdquo; am 27. November im Bundestag steht unter dem Motto &ldquo;Investieren! Bremst die Schuldenbremse Deutschlands Zukunft?&rdquo;. Veranstalter sind die SPD-Finanzpolitikerin Cansel Kiziltepe, ihr Fraktionskollege Michael Schrodi sowie die Parlamentarier Fabio de Masi, Victor Perli und J&ouml;rg Cezanne von der Linkspartei.<br>\nZu der Veranstaltung haben sie prominente &Ouml;konomen eingeladen. Es kommen Michael H&uuml;ther, der eher liberale Chef des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), und Jens S&uuml;dekum, ein eher linker Volkswirtschaftsprofessor von der Universit&auml;t D&uuml;sseldorf. Beide wettern seit Monaten gegen die Schuldenbremse.<br>\nDie Argumentation der &Ouml;konomen: Die Vorschrift fessele den Staat in seiner F&auml;higkeit, Geld f&uuml;r wachstumsf&ouml;rdernde Investitionen auszugeben. Das sei fatal, vor allem angesichts niedriger Zinsen. Die Regierung k&ouml;nne derzeit praktisch zum Nulltarif Kredite aufnehmen, Investitionen w&uuml;rden sich, weil sie volkswirtschaftlich eine Rendite abwerfen, also selbst finanzieren. Der Verzicht darauf bedeute Wohlstandsverluste. (&hellip;)<br>\nSo viel Einigkeit ist selten unter &Ouml;konomen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, aber auch unter Sozialdemokraten und Linken. &ldquo;Die schwarze Null ist aus meiner Sicht ein Fetisch, der nicht haltbar ist&rdquo;, sagt Mitveranstalterin Kiziltepe. &ldquo;Wir brauchen einen Pakt f&uuml;r Investitionen statt schwarzer Null und Schuldenbremse.&rdquo; In den vergangenen Jahren h&auml;tten Bund und L&auml;nder bei Weitem nicht genug investiert.<br>\n&Auml;hnlich sieht das ihr Kollege de Masi von der Linksfraktion. &ldquo;Deutschland begr&auml;bt seine Zukunft unter der Schuldenbremse&rdquo;, sagt er. Es sei verr&uuml;ckt, bei Minuszinsen nicht mehr zu investieren. &ldquo;Schienen, Krankenh&auml;user oder Universit&auml;ten nutzen auch unseren Enkelkindern. Es ist deshalb sinnvoll, deren Finanzierung auch &uuml;ber Kredite zeitlich zu strecken.&rdquo; Der Staat m&uuml;sse jetzt investieren und nicht erst dann, wenn die Krise komme. Investitionen br&auml;uchten Zeit, bis sie wirken. N&ouml;tig sei eine goldene Regel, die Kredite im Umfang der Investitionen erm&ouml;gliche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/schuldenbremse-und-schwarze-null-widerstand-im-bundestag-a-1288913.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>50 Millionen DM, das waren einmal &ldquo;Peanuts&rdquo; &ndash; 30 Milliarden &euro;, das ist weniger als ein Staubkorn<\/strong><br>\nEin Finanzierungsloch von &uuml;ber 30 Milliarden &euro; bei der Deutschen Rentenversicherung wird verschwiegen. Eine bundesweit verbreitete Pressemitteilung dazu wird ignoriert. Es geht um nicht weniger als ein totales Medienversagen. Die Betrogenen sind 38 Millionen Beitragszahler.<br>\nIm Jahr 1994 bezeichnete Hilmar Kopper als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank offene Rechnungen eines Pleitebaul&ouml;wen von 50 Millionen DM als &bdquo;Peanuts&ldquo;. Das l&ouml;ste &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung aus und &bdquo;Peanuts&ldquo; wurde zum &bdquo;Unwort des Jahres&ldquo; erkoren.<br>\n2019 erkl&auml;rt die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung (DRV), Anneli Buntenbach, eine Unterdeckung im Haushalt von 30 Milliarden &euro; &ndash; und l&ouml;st damit gar nichts aus. Die Relevanz f&uuml;r die Pressemedien in diesem Land war Null. Es war weniger als ein Staubkorn.<br>\nWie kann das sein?<br>\nMit etwas Sarkasmus k&ouml;nnte man vermuten, dass es Topp-Meldungen gegeben h&auml;tte, w&auml;ren die &bdquo;Experten&ldquo; B&ouml;rsch-Supan oder Raffelh&uuml;schen oder die Bertelsmann-Stiftung die Nachrichtengeber gewesen. Aber es war ja nur die Vorsitzende der Deutschen Rentenversicherung, die nicht weniger als 58 Millionen Mitglieder z&auml;hlt.<br>\nAus der Pressemitteilung vom 27.06.2019: &bdquo;Buntenbach forderte abschlie&szlig;end, dass Leistungen der Rentenversicherung, die wie die M&uuml;tterrente nicht auf Beitr&auml;gen beruhen, vollst&auml;ndig aus Steuermitteln zu finanzieren seien. J&uuml;ngste Berechnungen h&auml;tten gezeigt, dass derzeit eine j&auml;hrliche Unterdeckung nicht beitragsgedeckter Leistungen durch den Bund in H&ouml;he von 30 Milliarden Euro bestehe. Buntenbach unterstrich daher die Forderung nach einer systemgerechten Finanzierung.&ldquo; (siehe auch Thema: Versicherungsfremde Leistungen)<br>\nNichts Genaues wei&szlig; man?<br>\nDas Sozialministerium beantwortet parlamentarische Anfragen oder Auskunftsersuchen der Presse nach folgendem Muster:<br>\n&bdquo;Die nicht beitragsgedeckten (&bdquo;versicherungsfremden&ldquo;) Leistungen lassen sich nicht exakt beziffern, denn es gibt in Wissenschaft und Praxis keine eindeutige und konsensf&auml;hige Abgrenzung dieser Leistungen.&hellip; Es gibt somit weder eine Statistik zum Umfang der nicht beitragsgedeckten Leistungen, noch lassen sie sich dem Kontenrahmen der Tr&auml;ger der Deutschen Rentenversicherung entnehmen.&ldquo;<br>\nMan wei&szlig; es aber ziemlich genau:<br>\nDenn im Jahr 2004 wurden die nicht beitragsgedeckten Leistungen f&uuml;r das Jahr 2003 definiert und deren H&ouml;he ermittelt. Das geschah durch Fachleute des Bundessozialministeriums und des Verbandes Deutscher Rentenversicherungstr&auml;ger (VDR, das ist der Vorg&auml;nger der DRV). In dem abgestimmten Gutachten wird eine Unterdeckung von 23,5 Mrd. &euro; (12,0% der Rentenausgaben) ausgewiesen.<br>\nDie n&auml;chste systematische Erhebung (DRV 1\/2012) erfolgte erst 2012. F&uuml;r das Jahr 2009 wurde der Unterdeckungsbetrag mit 13,0 Mrd. &euro; (6,4% der Rentenausgaben) berechnet. Gro&szlig;e Einw&auml;nde aus &bdquo;Wissenschaft und Praxis&ldquo; gab es nicht (*). Das mag auch daran gelegen haben, dass f&uuml;r das Jahr 2017 ein Fehlbetrag von lediglich 1,4 Mrd. &euro; (0,5%) prognostiziert wurde.<br>\nUnd nun kam die Mitteilung, dass die Unterdeckung im Jahr 2017 nicht 1,4 Mrd &euro;, sondern sage und schreibe 31,3 Mrd. &euro; (12,3%) betragen habe. S&auml;mtliche gesamtgesellschaftlich begr&uuml;ndeten Rentenreformen wurden so gut wie ausschlie&szlig;lich aus den Beitragseinnahmen finanziert.<br>\nDie Finanzminister lehnten die Finanzierung aus dem Bundehaushalt kategorisch ab. Sie konnten sich in ihren &bdquo;schwarzen Nullen&ldquo; sonnen. In Wirklichkeit funktioniert das nur, weil sie auf Schattenhaushalte bei den Sozialversicherungen zur&uuml;ckgriffen (**). Tendenz steigend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/50-millionen-dm-das-waren-einmal-peanuts-30-milliarden-e-das-ist-weniger-als-ein-staubkorn\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;r Europa reicht&rsquo;s (nicht)&hellip;<\/strong><br>\nZwei designierte Kommissare aus Osteuropa sind vom EU-Parlament schon zur&uuml;ckgewiesen worden &ndash; warum eigentlich nicht mehr? Europa nicht den Leyen &uuml;berlassen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=whWOWfQBHq4\">Martin Sonneborn via You Tube<\/a>\n<p><strong>Dazu: Skurrile EU-Kommissare!<\/strong><br>\nDerzeit l&auml;uft im EU-Parlament gerade die &Uuml;berpr&uuml;fung von von von vonderLeyens designierten Kommissaren. Ich f&uuml;rchte, ich habe niemals zuvor eine derart unseri&ouml;se Politrentnergang gesehen&hellip; Smiley<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hFZu0zddNL4\">Martin Sonneborn via You Tube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Minus 40 Milliarden: Warum Tarifflucht uns alle teuer zu stehen kommt<\/strong><br>\nDGB-Berechnungen zeigen Kosten f&uuml;r die Allgemeinheit<br>\nWeniger Steuereinnahmen, weniger Zahlungen in die Sozialkassen, weniger Kaufkraft: Durch Tarifflucht und Lohndumping entgehen Deutschland jedes Jahr Einnahmen in Milliardenh&ouml;he. &ldquo;Das Geld fehlt f&uuml;r den sozialen Ausgleich und f&uuml;r dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur und in Bildung&rdquo;, kritisiert DGB-Vorstand Stefan K&ouml;rzell. (&hellip;)<br>\nDurch Tarifflucht und Lohndumping entgehen den Sozialversicherungen jedes Jahr rund 24,8 Milliarden Euro Beitr&auml;ge. Bund, L&auml;ndern und Kommunen fehlen 14,9 Milliarden Steuereinahmen. Zusammen rund 40 Milliarden Euro. Und: Ohne Tarifvertrag hat der arbeitende Teil der Bev&ouml;lkerung weniger Geld in der Tasche, das er ausgeben kann. Das wiederum hat Einfluss auf die Wirtschaft und die Konjunktur. W&auml;ren alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tarifgebunden, w&uuml;rde sich ihre Kaufkraft um 35 Milliarden erh&ouml;hen &ndash; Jahr f&uuml;r Jahr. Das hat der DGB auf Grundlage der letzten Verdienststrukturerhebung des Statistischen Bundesamts berechnet. Dabei wurden auch die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland deutlich. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Eine geringe Tarifbindung und die grassierende Tarifflucht bringen die Allgemeinheit bei der Sozialversicherung und den Steuern um Milliardenbetr&auml;ge&ldquo;, kommentiert DGB-Vorstand Stefan K&ouml;rzell die aktuelle Auswertung. &bdquo;Das Geld fehlt f&uuml;r den sozialen Ausgleich und f&uuml;r dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur und in Bildung. Da m&uuml;ssen sich die Unternehmen dann schon mal die unbequeme Frage nach ihrer sozialen Verantwortung gefallen lassen, gerade auch angesichts der gro&szlig;en Umw&auml;lzungen, vor denen wir stehen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nSo kann die Politik die Tarifbindung st&auml;rken<br>\nDoch nicht nur die Unternehmen, auch die Politik ist in der Pflicht. Nach Auffassung des DGB d&uuml;rften &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge und F&ouml;rdergelder nur noch an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden. &bdquo;Es ist ein Unding, dass der Staat mit Steuergeldern auch noch Lohndumping unterst&uuml;tzt. Stattdessen sollte der Staat seine &ouml;ffentlichen Auftr&auml;ge an Bedingungen f&uuml;r faire Bezahlung kn&uuml;pfen&ldquo;, sagt Stefan K&ouml;rzell.<br>\nWeitere m&ouml;gliche Hebel sind die Reform der Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung (AVE) von Tarifvertr&auml;gen sowie bessere Regelungen zu Nachbindung und Nachwirkung von Tarifvertr&auml;gen. &bdquo;Tarifvertr&auml;ge sichern den sozialen Frieden und Gute Arbeit, sie sind ein hohes Gut in unserer Demokratie&rdquo;, so K&ouml;rzell weiter. &ldquo;Die Sozialpartnerschaft ist aber keine Einbahnstra&szlig;e. Alle bisherigen Reformen des Tarifautonomiest&auml;rkungsgesetzes haben keinerlei Wirkung erzielt. Deshalb geh&ouml;rt eine hohe Tarifbindung und starke Sozialpartnerschaft ganz oben auf die Agenda der Bundesregierung. Sie muss jetzt zeigen, dass sie es mit der St&auml;rkung der Tarifbindung ernst meint.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++9959a5ee-df76-11e9-8cb2-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Der freie Markt regelt es nicht&ldquo;<\/strong><br>\ntaz: Herr Taheri, wie kommt es, dass Sie sich f&uuml;r das Thema Wohnen so stark engagieren?<br>\nRouzbeh Taheri: Ich bin seit meiner Sch&uuml;lerzeit stadtpolitisch aktiv, seit 25 Jahren. Zum Thema Mieten und Wohnen bin ich gekommen, als ich ab 2011 selbst davon betroffen war. Es ging um eine energetische Modernisierung mit entsprechender Mieterh&ouml;hung. Im Zuge dessen habe ich die Erfahrung gemacht, wie viel Druck auch f&uuml;r andere Menschen beim Thema Miete herrscht. Und auch, wie viel Geld damit gemacht wird. Ich habe mich dann zusammen mit meinen Nachbar*innen gewehrt. Das ist dann immer mehr geworden.<br>\nWas ist Ihr Ziel?<br>\nIch bin daf&uuml;r, Instrumente zu schaffen, die die Menschen erm&auml;chtigen, kollektives und &ouml;ffentliches Eigentum zu schaffen. Es gibt viele Formen, &ouml;ffentliches Eigentum zu schaffen und in kollektive Verwaltung zu &uuml;bergeben: Genossenschaften, das Mietsh&auml;user-Syndikat, Vereine. Eine Demokratisierung des Eigentums ist also das Ziel. Kurzfristig brauchen wir eine Ann&auml;herung der Verwaltungsformen der &ouml;ffentlichen Wohnungsbaugesellschaften an die Ursprungsidee der Genossenschaft.<br>\nWann ist Ihr Ziel erreicht, wann haben Sie sich als Aktivist selbst &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht?<br>\nAls Zielmarke nenne ich 50 Prozent der Wohnungen Berlins in &ouml;ffentlichem oder nicht-profitorientiertem Eigentum. Und dass jede*r in dieser Stadt die M&ouml;glichkeit hat, menschenw&uuml;rdig zu wohnen. Diese beiden Punkte bedingen einander.<br>\nIst der sozialdemokratische Wohnungsbau der Stadt Wien also ein Vorbild?<br>\nAuch in Wien gibt es Probleme, aber es ist viel besser. Der Grund daf&uuml;r ist, dass in Wien nur rund 10 Prozent der Wohnungen auf dem freien Markt sind. Alle anderen sind entweder st&auml;dtisch, anderweitig gebunden oder durch einen Mietendeckel humanisiert. 40 Prozent sind &ouml;ffentliches Eigentum, 15 Prozent genossenschaftliches Eigentum und etwas mehr als 30 Prozent sind in Wien mietengedeckelt. Nur so schafft man in einer kapitalistischen Metropole einen einigerma&szlig;en entspannten Wohnungsmarkt. Der freie Markt regelt es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Interview-mit-Mietenaktivist-Taheri\/!5626981\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der klappernde Mietendeckel<\/strong><br>\nDie Vermieterverb&auml;nde haben vorgegl&uuml;ht. Anstatt sich den Spekulanten, Tricksern und Wucherern entgegenzustellen, sind sie ihren Kunden, den Mietern, in den R&uuml;cken gefallen. Das Ergebnis dieses Verbandsversagens: Es wird kaum noch differenziert, aus dem Eigent&uuml;mer ist ein Feindbild geworden.<br>\nDie regierende Politik nahm das gerne auf. &bdquo;Wir holen uns die Stadt zur&uuml;ck&ldquo;, lautet Berlins Leitbild unter Rot-Rot-Gr&uuml;n &ndash; bei einem Mietwohnungsanteil von 85 Prozent ein billiger Durchlauferhitzer.<br>\nDabei haben SPD und Linke mit ihrer Privatisierungspolitik in den Nullerjahren zur angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt und zur Champagnerlaune der Immobilienbranche ma&szlig;geblich beigetragen.<br>\nVor allem f&uuml;r die Linke ist der Wohnungskampf Teil einer &ouml;ffentlichen Trauma-Therapie: Am Ende ihrer ersten Regierungsbeteiligung lag die Partei am Boden, die Stammw&auml;hler, unmittelbar betroffen von der Austerit&auml;tspolitik, f&uuml;hlten sich verraten.<br>\nHeute erwecken vor allem Linke und Gr&uuml;ne mit Heilsversprechen und symbolischen &bdquo;R&uuml;ckeroberungen&ldquo; vision&auml;re Erwartungen, die an der Wirklichkeit scheitern m&uuml;ssen. Und auch die Opposition dreht die Flamme noch ein bisschen h&ouml;her: Sie raunt von einer Wende zum Sozialismus und spricht von &bdquo;DDR 2.0&ldquo; . Doch von Planwirtschaft ist die Koalition soweit entfernt wie der Hohenzollern-Nachwuchs vom Wiedereinzug ins Schloss.<br>\nEs wirkt so, als h&auml;tte Ma&szlig;losigkeit von der Stadt Besitz ergriffen, beim Abkassieren der Mieter ebenso wie beim Servieren politischer Wunderrezepte. Es z&auml;hlt nur noch die &Uuml;bertreibung, der Superlativ.<br>\nVon &bdquo;Mietenwahnsinn&ldquo; spricht die Koalition, obwohl es eigentlich &bdquo;Angebotsmietenwahnsinn&ldquo; hei&szlig;en m&uuml;sste &ndash; raketengleich in die H&ouml;he geschossen sind nicht die Bestandsmieten, sondern die Preise bei Neuvermietung, weil die Stadt voller wird und der Wohnungsmarkt mangels ausreichenden Neubaus leerer.<br>\nVon &bdquo;R&uuml;ckkaufwahnsinn&ldquo; sprechen dagegen die Kritiker der Koalition &ndash; und sehen sich best&auml;tigt durch den neuesten Deal: Der Senat feiert sich f&uuml;r die &Uuml;bernahme von 6000 Wohnungen des luxemburgischen Unternehmens Ado Properties durch die landeseigene Gewobag, der Preis: 920 Millionen Euro. Der Regierende B&uuml;rgermeister freut sich: &bdquo;F&uuml;r das Land Berlin ein Gewinn.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/masslosigkeit-hat-von-berlin-besitz-ergriffen-der-klappernde-mietendeckel\/25064788.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Einstiegsdroge in die Planwirtschaft<\/strong><br>\nDie Ruhe t&auml;uscht: &Uuml;ber den Berliner Mietendeckel wird noch immer hitzig gestritten. Seit der Entwurf von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) vorliegt, finden die entscheidenden Debatten zwar statt &ndash; nur hinter verschlossenen T&uuml;ren.<br>\nExperten und Verb&auml;nde versuchen nun seit drei Wochen ihre Bedenken gegen den Entwurf geltend zu machen. Bis Mitte Oktober haben sie noch Zeit, dann werden ihre Argumente ber&uuml;cksichtigt oder verworfen, dann will der Senat das &ldquo;Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin (Berliner MietenWoG)&rdquo; beschlie&szlig;en und dem Abgeordnetenhaus vorlegen. Wenn alles so l&auml;uft, wie Lompscher sich das vorstellt, k&ouml;nnte das Gesetz Anfang 2020 wirksam werden.<br>\nNoch steht also alles unter Vorbehalt. Doch drei gro&szlig;e Linien zeichnen sich bereits ab.<\/p>\n<ul>\n<li>Erstens: Wegen der vielen Ausnahmeklauseln und H&auml;rtefallregelungen ist der Mietendeckel inzwischen so kompliziert geworden, dass die Festlegung der angemessenen Miete im Einzelfall zu einem aufwendigen &ndash; und von Streit begleiteten &ndash; Verfahren werden d&uuml;rfte.<\/li>\n<li>Zweitens werden sich wohl sehr viel weniger Mieter Hoffnung auf eine Mietsenkung machen k&ouml;nnen, als es zun&auml;chst den Anschein hatte.<\/li>\n<li>Und zuletzt: Wenn die Regelung in f&uuml;nf Jahren ausl&auml;uft, kommt das b&ouml;se Erwachen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die ersten beiden Aspekte sind schnell erkl&auml;rt: Der Mietendeckel verbietet den Hausbesitzern, zun&auml;chst f&uuml;r f&uuml;nf Jahre begrenzt, die Miete zu erh&ouml;hen. Diejenigen, deren Mietbelastung 30 Prozent des verf&uuml;gbaren Haushaltsnettoeinkommens &uuml;bersteigt, d&uuml;rfen sogar eine Senkung verlangen. Wer mehr verdient, profitiert von dem Moratorium.<br>\nDer Deckel soll laut Gesetzentwurf auch nur f&uuml;r eine begrenzte Fl&auml;che wirksam werden. Gesenkt wird die Miete allein f&uuml;r die im Berliner Wohnraumgesetz festgelegte &ldquo;angemessene Quadratmeterzahl&rdquo;. F&uuml;r einen Ein-Personen-Haushalt sind das 50 Quadratmeter, f&uuml;r zwei Personen 65 Quadratmeter, 80 bei drei Personen und 90 bei vier. F&uuml;r jedes weitere Haushaltsmitglied werden zw&ouml;lf Quadratmeter hinzugerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mietendeckel-in-berlin-einstiegsdroge-fuer-den-wohnungsmarkt-a-1288730.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Das Kapital der Wohnungswirtschaft schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Bahn dr&uuml;ckt uns die Versp&auml;tungen rein<\/strong><br>\nThierry Mallet, Chef des Verkehrsbetreibers Transdev, &uuml;ber die Deutsche Bahn, Lokf&uuml;hrer und den neuen Gro&szlig;aktion&auml;r. (&hellip;)<br>\nSie sind auf die Kooperation mit dem Schienenbetreiber DB Netz angewiesen, der zugleich eine Tochter Ihres sch&auml;rfsten Rivalen DB ist. L&auml;uft der Wettbewerb fair?<br>\nDie Zusammenarbeit mit DB Netz ist sehr m&uuml;hsam. Im deutschen Schienennetz gibt es viele Engp&auml;sse. Wenn die Disponenten deshalb Priorit&auml;ten setzen m&uuml;ssen, geben sie den DB-Fernz&uuml;gen immer den Vorrang, weil der Bahn-Vorstand an der P&uuml;nktlichkeit des Fernverkehrs gemessen wird. Dann kommen die Regionalz&uuml;ge und die Frachtz&uuml;ge der DB. Und erst dann kommen unsere Fahrzeuge und die der &uuml;brigen Wettbewerber. Diese Diskriminierung erleben wir jeden Tag. Die Bahn dr&uuml;ckt uns die Versp&auml;tungen rein. (&hellip;)<br>\nSie haben einen neuen Gro&szlig;aktion&auml;r: Die deutsche Milliard&auml;rsfamilie Rethmann ist mit 34 Prozent bei Transdev eingestiegen. Macht Sie das zu einem &ldquo;Airbus des Personenverkehrs&rdquo;, wie Ihr neuer Verwaltungsrat Ludger Rethmann schw&auml;rmt?<br>\nAirbus ist eine tolle Referenz. Immerhin sind wir heute schon das wichtigste ausl&auml;ndische Transportunternehmen in Deutschland.<br>\nWas sollen die Rethmanns, die ihr Verm&ouml;gen mit der Abfallfirma Remondis und dem Logistikunternehmen Rhenus gemacht haben, einem Personenbef&ouml;rderer wie Transdev bringen?<br>\nDie Rethmanns bringen sich sehr aktiv in Entscheidungen ein, sind im Verwaltungsrat immer tipptopp vorbereitet. Ich finde, ihre Unternehmensphilosophie ist typisch deutsch und typisch Familienunternehmen: Sie ist langfristig orientiert und das bereichert uns. Au&szlig;erdem verlangen sie von uns nicht, j&auml;hrlich Dividende abzuliefern. Die Ertr&auml;ge d&uuml;rfen im Unternehmen bleiben und dienen f&uuml;r Investitionen. Das waren wir von fr&uuml;heren Aktion&auml;ren nicht gewohnt.<br>\nK&ouml;nnte Ihnen die Rethmann-Gruppe helfen, den Markt st&auml;dtischer Verkehrsbetriebe in Deutschland zu knacken?<br>\nDer Plan ist, dass uns Rethmann hier T&uuml;ren &ouml;ffnet. Das Unternehmen ist dank des Entsorgungsgesch&auml;fts bestens in den deutschen Kommunen verdrahtet. Mit einigen St&auml;dten suchen wir gerade behutsam das Gespr&auml;ch. Die deutschen Stadtwerke k&ouml;nnen einen radikalen Wechsel vertragen.<br>\nWas sind die Argumente, mit denen Sie deutsche Stadtr&auml;te &uuml;berzeugen wollen?<br>\nWir bieten nicht nur die blo&szlig;e Transportleistung, sondern optimieren das gesamte Liniennetz, indem wir es bei Bedarf neu konzipieren. In Frankreich oder den Niederlanden sparen wir den Kommunen dadurch erhebliche Summen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bahnverkehr-die-bahn-drueckt-uns-die-verspaetungen-rein-1.4612422?utm_source=pocket-newtab\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> Mobilit&auml;t ist also immer noch kein Basisgut der Daseinsvorsorge, sondern weiterhin eine privatwirtschaftliche Verf&uuml;gungsmasse, die sich von Milliard&auml;ren finanzieren l&auml;&szlig;t und &bdquo;3% Rendite auf den Umsatz&ldquo; verspricht.<\/em><\/p>\n<p><em>Daf&uuml;r dann aber vertragswidrig in ganzen Regionen schonmal tagelang GAR KEINE Leistung anbietet. Der p&ouml;hse p&ouml;hse Arbeitsmarkt&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn der Gesamtzusammenhang (NDS berichteten!) nicht so jammervoll, nicht so entsetzlich w&auml;re&hellip; Und Politik und Mainstream h&auml;ngen immer noch an ihrer Schwachsinns-Idologie von &bdquo;Mehr Wettbewerb! Mehr Markt!&ldquo; an.<\/em><\/p>\n<p><em>Selbst mal angenommen, die k&uuml;nstlich herbeigef&uuml;hrte Fehlallokation von &bdquo;Humankapital&ldquo; (zuviele Juristen, Betriebs- und Verwaltungswirte, zuwenig Lokf&uuml;hrer) lie&szlig;e sich marktwirtschaftlich darstellen: Was hilft dann &bdquo;mehr Wettbewerb&ldquo;?<\/em><\/p>\n<p><em>Am Ende mu&szlig; es f&uuml;r die Anbieter DEUTLICH teuer werden; sie konkurrieren da nicht mit Tellerw&auml;scher-Unternehmen, sondern mit diesen ganzen Bullshit-B&uuml;rojobs, in die viel zu viel Geld gepumpt wird!<\/em><\/p>\n<p><em>Warum soll ein junger Mensch sich diesen Timetable-Job zumuten, zumal aus Mangel an Anschauungsmaterial auch gar keine Trainspotter und Bahnliebhaber mehr heranwachsen?<\/em><\/p>\n<p><em>Und &bdquo;Lokf&uuml;hrer&ldquo; lernt man nicht nebenbei in der sch&ouml;nen neuen Welt der neoliberalen &bdquo;morgens angeln, nachmittags ein Buch schreiben&ldquo;-Welt der Dauerumschulung auf Flachwitzniveau, von der sie alle faseln.  <\/em><\/p>\n<p><em>Folge: &Ouml;PN\/FV wird auch f&uuml;r die NUTZER teurer. Das soll nun die Alternative zum Individualverkehr sein?<\/em><\/p>\n<p><em>Wie man es auch dreht und wendet: Kapitalismus funktioniert nicht! Jedenfalls nicht bei nat&uuml;rlichen Monopolen und Basisg&uuml;tern der Daseinsvorsorge!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Inszenierter Streit bei der Grundrente<\/strong><br>\nDer Streit um die Grundrente w&auml;hrt schon lang. Er dreht sich dabei noch immer um die Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung, &uuml;ber die mittlerweile auch in einem Arbeitskreis der Gro&szlig;en Koalition gesprochen wird. Es gibt eigentlich keinen Grund, die Kl&auml;rung dieser simplen Frage k&uuml;nstlich in die L&auml;nge zu ziehen. Nun war zuletzt binnen kurzer Zeit von einem Einigungskorridor die Rede und danach bereits ein Kompromiss so gut wie verk&uuml;ndet, als schlie&szlig;lich das vor&uuml;bergehende Scheitern der Gespr&auml;che bekanntgegeben wurde. Um die Sache geht es dabei nicht. Das Hin und Her ist nur f&uuml;r das Koalitionsklima und die Simulation von Politik von Bedeutung. (&hellip;)<br>\nDas Problem mit der Grundrente liegt sowieso woanders. Sie hilft den Menschen ein wenig, ja, aber sie sch&uuml;tzt einfach nicht vor Altersarmut. Das gr&ouml;&szlig;te Hindernis bleibt die Regelung, wonach die Betroffenen 35 Beitragsjahre vorweisen m&uuml;ssen. Das schlie&szlig;t einen gro&szlig;en Kreis einfach von vornherein aus. Hinzu kommt, dass einige, die Anspruch auf eine Grundrente haben, auch dann nicht &uuml;ber das Grundsicherungsniveau hinauskommen und es damit vollkommen egal ist, ob die Grundrente mit oder ohne Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung geliefert wird. Wer auf Grundsicherungsniveau landet, muss sich so oder so vor den Beh&ouml;rden ausziehen.<br>\nDie Grundrente ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber auf jeden Fall nicht der gro&szlig;e Wurf, zu dem die SPD eine Einigung wieder aufbauschen wird. F&uuml;r die Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition wird es aber reichen, weil man in der &ouml;ffentlichen Darstellung vor allem den langen und harten Kampf mit dem unnachgiebigen Koalitionspartner betonen wird. Daher braucht es den inszenierten Streit mit der Union. F&uuml;r die CDU\/CSU w&auml;re ein Nachgeben bei Zugest&auml;ndnissen wie immer kein gro&szlig;er Verlust, da die Bundeskanzlerin das Ergebnis ohnehin f&uuml;r sich reklamieren wird. Dar&uuml;ber hinaus gibt es eine solch sparsame Sozialpolitik wie mit der SPD sonst mit keinem anderen B&uuml;ndnispartner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190928inszenierter-streit-bei-der-grundrente\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch an diesem Beispiel kann erkannt werden, wie gro&szlig; den schwarz-roten Gro&szlig;-Koalition&auml;ren die Bedeutung von Inszenierungen sind und wie wenig Interesse &ndash; oder gar Kenntnis &ndash; sie vom Alltag von Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern haben. Zu bef&uuml;rchten ist, dass diese Bundesregierung auch bei diesem Thema an der realen Lebenswelt vorbei entscheiden wird. Die Entscheidung d&uuml;rfte dann dennoch von der medialen Hofberichterstattung als Erfolg dieser Koalition verkauft werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mehrheit findet das Klimapaket unzureichend<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190930-hdt_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n&Uuml;ber die H&auml;lfte der Befragten meint, dass das von der Bundesregierung verabschiedete Ma&szlig;nahmenpaket zum Klimaschutz nicht weit genug geht. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/politbarometer\/mehrheit-findet-das-klimapaket-unzureichend-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><strong>Dazu: #Klimakabarett : Beschwerde &uuml;ber die unzureichenden Entw&uuml;rfe und den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen<\/strong><br>\nAm 20.09.19 hat das sog. Klimakabinett vollkommen unzureichende Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Klimaschutz beschlossen. Wir haben einige Mustertexte f&uuml;r Beschwerden vorbereitet, diese k&ouml;nnen verwendet und personalisiert werden. Unsere jeweilige pers&ouml;nliche Betroffenheit ist NICHT im Text enthalten und die Pointe ist erst mal hart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/artikel17gg.home.blog\/2019\/09\/28\/klimakabarett-parisausstieg-beschwerde\/#umwelt\">Artikel 17 GG<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gro&szlig;er Wurf?<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG sind sich uneins &uuml;ber den Schienenausbau. Vieles fehlt noch bis zur umweltschonenenden Mobilit&auml;t. (&hellip;)<br>\nAnders als der Bahn-Vorstand bewertet die Eisenbahngewerkschaft EVG das Klimapaket als halbherzig und keinen gro&szlig;en Wurf. &bdquo;Wir verkennen nicht, dass zahlreiche Ma&szlig;nahmen auf eine St&auml;rkung des Verkehrstr&auml;gers Schiene ausgerichtet sind. Aber wir m&uuml;ssen auch feststellen, dass es sich dabei oftmals um Absichtserkl&auml;rungen handelt, die in der Umsetzung, vor allem aber in der Finanzierung vage bleiben&ldquo;, kritisierte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner. (&hellip;)<br>\nUm Kapazit&auml;ten f&uuml;r mehr Fahrg&auml;ste zu schaffen und mehr P&uuml;nktlichkeit zu erreichen, m&uuml;sse das Netz ganz grundlegend in Ordnung gebracht werden. Doch die daf&uuml;r erforderlichen Mittel seien im Klimapakt nicht enthalten.<br>\nDie EVG fordert die Einrichtung eines Schienenfonds, mit dem die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen zur Sanierung der Infrastruktur und der Ausbau des Schienennetzes finanziert werden. Bahn-Chef Lutz sagte zur Kritik der EVG nur, er mache sich &bdquo;das Kleinreden der Beschl&uuml;sse von Freitag nicht zu eigen&ldquo;.<br>\nDoch auch das Verkehrsb&uuml;ndnis Allianz pro Schiene fordert Nachbesserungen. &bdquo;Die Milliarden aus der Lkw-Maut d&uuml;rfen nicht l&auml;nger ausschlie&szlig;lich in den Bau von Autobahnen investiert werden, wie dies zurzeit gesetzlich vorgeschrieben ist&ldquo;, sagte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Dirk Flege. Das Klimapaket sieht zwar ab 2023 einen CO2-Aufschlag auf die Lkw-Maut vor, doch das, so Flege, wirke nur, wenn das Geld auch in umweltfreundliche Mobilit&auml;t investiert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Personenverkehr-und-Klimapaket\/!5627878\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Angst und Endlichkeit<\/strong><br>\nGreta Thunberg hat in New York eine beeindruckende Rede gehalten. Auch weil sie dezidiert als Kind auftrat und Verantwortung zum Thema machte.<br>\nEs war ein Satz f&uuml;r das W&ouml;rterbuch des immer noch jungen 21. Jahrhunderts, ein Satz, der eine Welt zum Einst&uuml;rzen bringen k&ouml;nnte, wenn diese Welt daf&uuml;r bereit w&auml;re: &bdquo;How dare you&ldquo;, sagte Greta Thunberg in ihrer Rede bei der Uno in New York diese Woche &ndash; es war das &bdquo;Yes, we can&ldquo; der Generation Greta, und nicht so sehr Wut, Entt&auml;uschung oder Verletzung trieb diese Rede, trieb diesen Satz an, sondern etwas, f&uuml;r das es ein altmodisches deutsches Wort gibt: Entr&uuml;stung.<br>\nWie kann es sein, sagte sie, wie k&ouml;nnt ihr es wagen, sagte sie, wer gibt euch das Recht, sagte sie, unsere Welt zu zerst&ouml;ren &ndash; und die Wachheit, die Wundheit, die Direktheit, mit der sie es sagte, machte klar, wie verstellt, verdreht, verlogen die Worte derjenigen sind, die eine rhetorische R&uuml;stung tragen, die sich verstecken hinter Begriffen von Wahrheit, von Politik, von Rationalit&auml;t, die l&auml;ngst br&uuml;chig geworden sind vor dem Hintergrund der Klimakrise, und je l&auml;nger sie sich verstecken, desto mehr verlieren sie an Legitimit&auml;t.<br>\nDenn das war das Einschneidende dieses Auftritts: Sprachlich, symbolisch, rhetorisch stellte Greta Thunberg die Systemfrage &ndash; wenn ihr, Demokraten, Kleptokraten, Technokraten, Autokraten, Erwachsene, nicht in der Lage seid zu sehen, dass das Versprechen von Immer-weiter-so und ewigem Wachstum in den kollektiven Ruin f&uuml;hrt, dann habt ihr das Recht verloren, f&uuml;r uns zu sprechen. Dann k&uuml;ndigen wir von unserer Seite, der Jugend, der Zukunft, den Generationenvertrag auf, den ihr gebrochen habt. (&hellip;)<br>\nDie Botschaft von Greta Thunberg ist eine der praktischen Vernunft und der s&auml;kularen Ethik: Ich habe erkannt, vor dem Hintergrund der Endlichkeit allen Lebens, dass mein Handeln dazu f&uuml;hrt, den Planeten zu zerst&ouml;ren, und ich &auml;ndere darum dieses Handeln, ich sehe die systemischen Zusammenh&auml;nge, aber ich fange mit mir an, im Sinne des kategorischen Imperativs Kants, seltsam verdammt dieser Tage und dabei Grundlage ethischen Handelns &uuml;berhaupt &ndash; wie kann es sein, dass ihr, Erwachsene, sehenden Auges weitermacht mit der Zerst&ouml;rung der Erde? Wie kann es sein, dass ich, das Kind, euch zeigen muss, was Vernunft ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Greta-Thunbergs-How-dare-you\/!5627066\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vorsicht, defekt!<\/strong><br>\n&raquo;Technologie und Innovation&laquo;, das ist derzeit das gl&auml;nzende Geschwisterpaar, die magische Formel, die alles zum Guten wenden soll. FDP-Chef Christian Lindner will auf jeden Verzicht verzichten und stattdessen &raquo;durch beste &amp; neueste Technik erreichen, dass die Menschen frei leben, w&auml;hrend wir gleichzeitig etwas f&uuml;r die Klimaschutz tun&laquo;. CDUler Friedrich Merz sekundiert: &raquo;Die Herausforderung des Klimawandels k&ouml;nnen nur durch Technologie gel&ouml;st werden&laquo;. Subtext: und nicht durch Systemwandel.<br>\nDas vor einigen Jahrzehnten modisch gewordene Wort &raquo;Technologie&laquo; will mehr sein als blo&szlig;e Technik. Das Wort verstr&ouml;mt Autorit&auml;t, Wissenschaft, Fortschritt per se, das Gute. Es fordert Respekt und bringt zum Schweigen. Zwar trugen die Technologien und Innovationen der Vergangenheit dazu bei, Umwelt zu zerst&ouml;ren. Doch soll man sie anders sehen, als Versprechen: Erfindungsreichtum und Ingenieurskunst werden uns retten!<br>\nDieses Versprechen tut so, als fehlten der Menschheit nur die richtige Maschinen, um das Klima zu sch&uuml;tzen. Klimawandel gilt damit als so etwas wie ein technischer Defekt, der noch behoben werden muss. Man fragt sich: Um welchen Defekt handelt es sich? Warum funktioniert die Technologie noch nicht so richtig?<br>\nAntwort: Entscheidender Funktionsfehler der bestehenden Technik ist, dass sie nicht profitabel ist. Sie funktioniert, aber sie taugt nicht als Gesch&auml;ftsmittel. Denn sie ist zu teuer und das bedeutet: schmutzige Alternativen sind schlicht profitabler, weil billiger. Der Funktionsfehler der sauberen Technologie ist meist die mangelnde Kapitalrendite.<br>\nDas Problem ist also eines der herrschenden Wirtschaftsweise. Mit der Rede von der rettenden Technologie dagegen werden Fokus und alle Hoffnung auf noch zu entwickelnde Apparate und Prozesse gelenkt, also auf die Unternehmen, die diese Apparate entwickeln sollen &ndash; und damit exakt auf jene Wirtschaftsakteure, die das Klima seit Jahrzehnten gesch&auml;ftst&uuml;chtig ruinieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1126426.technik-gegen-klimakrise-vorsicht-defekt.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.S.:<\/strong> Lindner &amp; Freunde sollten zur Kenntnis nehmen, dass &bdquo;Technologie und Innovation&ldquo; in den Paris-Vereinbarungen bereits eingepreist sind. Denn der zugrundegelegte Emissionspfad setzt die Annahme sog. negativer Emissionen voraus, d.h. Entfernung schon bestehender Emissionen. Lindner &amp; Freunde sollten vor dem weiteren inflation&auml;ren Gebrauch von &bdquo;Technologie und Innovation&ldquo; auch mal den Physiker seines Vertrauens konsultieren: Je mehr CO2-Entfernung desto gr&ouml;&szlig;er die einzusetzende Energiemenge, die nicht fossil sein darf und die dann nicht f&uuml;r andere Prozesse zur Verf&uuml;gung steht, ergo alles teurer macht. Abgesehen davon, dass es selbst im Blick auf das Wirken des Marktes irrational ist, f&uuml;r die ganze Menschheit eine Wette auf noch zu entwickelnde Technologie zu setzen. Die Vertreter der Wirtschaftskompetenz raten: Emissionsvermeidung ist letztlich g&uuml;nstiger &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>H&auml;lfte der europ&auml;ischen Baumarten bedroht<\/strong><br>\nIn den europ&auml;ischen St&auml;dten und W&auml;ldern sind mehr als die H&auml;lfte der Baumarten gef&auml;hrdet. Neben Sch&auml;dlingen seien auch Krankheiten, gebietsfremde Arten, nicht nachhaltiger Holzschlag und das Wachstum der St&auml;dte Ursachen f&uuml;r die Bedrohung, berichtete die Weltnaturschutzunion (IUCN) in einer Bestandsaufnahme.<br>\nSie hat die Best&auml;nde von allen in Europa bekannten 454 Baumarten untersucht. 265 davon kommen auf keinem anderen Kontinent vor. Von diesen 265 seien 58 Prozent bedroht. 66 st&uuml;nden bereits auf der h&ouml;chsten Stufe der Gef&auml;hrdung und damit vor dem Aussterben. (&hellip;)<br>\nIn Deutschland seien vor allem Ebereschen (Sorbus) bedroht, sagte einer der Autoren, David Allen. &ldquo;Die meisten sind bedroht, weil die Populationen sowieso klein sind oder durch die Umwandlung oder Schw&auml;chung ihrer Lebensr&auml;ume.&rdquo;<br>\nSchlecht sieht es auch f&uuml;r die wilden Gew&ouml;hnlichen Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) aus. Sie gelten seit 2017 als &ldquo;gef&auml;hrdet&rdquo;, Stufe zwei der IUCN-Skala. Gr&ouml;&szlig;te Bedrohung stelle neben einem Pilz die Balkan-Miniermotte dar. Sie breitet sich seit den 1980er Jahren von S&uuml;dosteuropa &uuml;ber den ganzen Kontinent aus und hat kaum nat&uuml;rliche Feinde. IUCN sch&auml;tzt die Zahl der wilden Gew&ouml;hnlichen Rosskastanien in Europa auf weniger als 10.000 Exemplare. Nicht ber&uuml;cksichtigt bei dieser Beurteilung sind die B&auml;ume in St&auml;dten, Parks und Alleen. (&hellip;)<br>\nDie IUCN-Wissenschaftler erstellten gleichzeitig neue europ&auml;ische Rote Listen f&uuml;r Weichtiere, Str&auml;ucher und Moose. Mehr als ein F&uuml;nftel der Weichtiere und Moose und fast die H&auml;lfte aller Straucharten seien bedroht, so die IUCN.  Das liege vor allem an der Zerst&ouml;rung der Wildnis, an eingeschleppten Arten, Agrarpraktiken und dem Klimawandel.<br>\nDie IUCN teilt gef&auml;hrdete Arten in sechs Kategorien ein: von &ldquo;potenziell gef&auml;hrdet&rdquo; &uuml;ber &ldquo;gef&auml;hrdet&rdquo;, &ldquo;stark gef&auml;hrdet&rdquo;, &ldquo;vom Aussterben bedroht&rdquo; und &ldquo;in der Natur ausgestorben&rdquo; bis &ldquo;ausgestorben&rdquo;. Insgesamt listet sie weltweit mehr als 28.000 Tier- und Pflanzenarten als gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa-baeume-aussterben-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hygiene-Berichte bleiben geheim: Berliner Bezirke sabotieren &bdquo;Topf Secret&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Online-Plattform &bdquo;Topf Secret&ldquo; haben B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bislang mehr als 3.000 Antr&auml;ge auf Herausgabe von Hygiene-Kontrollergebnissen zu Berliner Lebensmittelbetrieben gestellt &ndash; die zust&auml;ndigen Bezirke haben jedoch so gut wie keine Anfrage rechtm&auml;&szlig;ig beantwortet, etliche sogar abgelehnt. foodwatch und die Transparenz-Initiative FragDenStaat haben nun gegen das Land Berlin Klage erhoben.<br>\nWer wissen will, wie sauber es im Lieblingsrestaurant oder beim B&auml;cker um die Ecke ist, tappt in Deutschland bislang im Dunkeln. Nur ein Bruchteil der Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen von Lebensmittelbetrieben wird aktiv durch die Beh&ouml;rden ver&ouml;ffentlicht. Auf <a href=\"http:\/\/www.topf-secret.foodwatch.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">topf-secret.foodwatch.de<\/a> ist es f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger seit Anfang des Jahres jedoch m&ouml;glich, amtliche Kontrollergebnisse abzufragen &ndash; auch solche, die die Beh&ouml;rden bislang geheim halten. Zudem k&ouml;nnen Verbraucherinnen und Verbraucher die Ergebnisse auf der Plattform ver&ouml;ffentlichen. Gesetzliche Grundlage ist das Verbraucherinformationsgesetz (VIG). Bundesweit wurden bislang mehr als 37.000 solcher VIG-Antr&auml;ge &uuml;ber &bdquo;Topf Secret&ldquo; gestellt, alleine in Berlin sind es rund 3.000 Antr&auml;ge.<br>\nIm Gegensatz zu den meisten Beh&ouml;rden in der Bundesrepublik weigern sich die zust&auml;ndigen Bezirks&auml;mter der Hauptstadt, die B&uuml;rgeranfragen rechtm&auml;&szlig;ig zu beantworten. Neuk&ouml;lln und Spandau lehnen alle Antr&auml;ge ab. Alle anderen Bezirke halten die F&uuml;&szlig;e still und entscheiden bislang nicht &uuml;ber die Antr&auml;ge. In Berlin warten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger damit nun schon mehr als sieben Monate auf Antworten der Beh&ouml;rden. (&hellip;)<br>\nIn einem internen Schriftwechsel mit den f&uuml;r &bdquo;Topf Secret&ldquo; zust&auml;ndigen Bezirks&auml;mtern bezeichnete die Berliner Senatsverwaltung die Antr&auml;ge &uuml;ber &bdquo;Topf Secret&ldquo; mehrfach als &bdquo;grunds&auml;tzlich zul&auml;ssig&ldquo;. Staatsekret&auml;rin Margit Gottstein empfahl bereits im Februar, die Antr&auml;ge &bdquo;im &uuml;blichen Verwaltungsverfahren abzuarbeiten&ldquo;. Mehrere Bezirke reagierten daraufhin mit scharfer Kritik: Das Bezirksamt Pankow teilte die rechtliche Bewertung nicht. Die Antr&auml;ge &uuml;ber die Plattform seien &bdquo;missbr&auml;uchlich&ldquo; gestellt. M&ouml;gliche Ablehnungsgr&uuml;nde w&uuml;rden von der Senatsverwaltung zudem &bdquo;nicht&ldquo; gew&uuml;rdigt. Auch das Bezirksamt Mitte bezeichnete die &bdquo;massenhafte Antragsstellung&ldquo; &uuml;ber &bdquo;Topf Secret&ldquo; als &bdquo;rechtsmissbr&auml;uchlich&ldquo; und k&uuml;ndigte an, die Antr&auml;ge abzulehnen.<br>\nDie Senatsverwaltung pr&uuml;fte daraufhin erneut die Rechtslage, kam jedoch in einem Gutachten vom 2. April zu dem Ergebnis: &bdquo;In der hiesigen Konstellation scheidet rechtsmissbr&auml;uchliche Antragstellung (&hellip;) aus. (&hellip;) Sowohl die Antragsstellenden nach dem VIG als auch die Betreiber von &lsquo;Topf Secret&lsquo; wollen das Verbraucherinformationsgesetz nicht zweckwidrig nutzen. Sie verfolgen vielmehr genau das gleiche Ziel wie das VIG, n&auml;mlich eine umfassende Information der Verbraucher (&hellip;) sicherzustellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2019\/hygiene-berichte-bleiben-geheim-berliner-bezirke-sabotieren-topf-secret\/\">foodwatch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu ist auch der Hinweis &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53354#h12\">Interne Dokumente: Gastro-Lobbyverband wollte &bdquo;Topf Secret&ldquo; von Bundesern&auml;hrungsministerium verbieten lassen<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nur als &raquo;Franco&laquo; vorgestellt<\/strong><br>\nGegen den terrorverd&auml;chtigen Bundeswehr-Offizier Franco Albrecht, der sich zeitweise als syrischer Fl&uuml;chtling ausgegeben hatte, liegt offenbar mehr belastendes Material vor als bisher bekannt. Brisant ist das auch, weil Albrecht nach Informationen von junge Welt um die Jahreswende in Berlin Kontakt zu linken Gruppen gesucht und dabei nur seinen Vornamen genannt hat, ohne seinen rechten Hintergrund offenzulegen.<br>\nDie Ende 2017 erhobene Anklage gegen Albrecht war vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main nicht zugelassen worden &ndash; die Bundesanwaltschaft hatte dagegen Beschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt. Die Entscheidung k&ouml;nnte demn&auml;chst fallen.<br>\nNach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Donnerstag wurden in einer Terminmappe des Oberleutnants Notizen gefunden, die als Ablaufplan f&uuml;r ein Attentat in Berlin gedeutet werden k&ouml;nnen. Das Medium berief sich auf einen entsprechenden Vermerk des Bundeskriminalamts (BKA). Demnach habe Albrecht von seiner Heimatstadt Offenbach aus mit einem Motorrad in die Hauptstadt fahren wollen, um dort von einem Komplizen eine Schrotflinte in Empfang zu nehmen. Laut RND sollte der Anschlag der Vorsitzenden der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, gelten. Dass Albrecht Kahane als Anschlagsopfer in den Blick genommen hatte, war bereits bekannt. Die Bundesanwaltschaft hatte bei der Anklageerhebung im Dezember 2017 mitgeteilt, dass dies aus &raquo;Aufzeichnungen des Angeschuldigten&laquo; hervorgehe, ohne Details zu nennen. (&hellip;)<br>\nMitglieder linker Gruppen, zu denen er sp&auml;ter in Berlin Kontakt aufnahm, konnten den jungen Mann, der sich als &raquo;Franco&laquo; vorstellte, zun&auml;chst nicht einordnen. Thilo Haase vom Berliner Gespr&auml;chskreis der Nachdenkseiten sagte am Freitag gegen&uuml;ber junge Welt, er habe zwar Medienberichte &uuml;ber &raquo;Franco A.&laquo; aus Offenbach gekannt, den terrorverd&auml;chtigen Oberleutnant aber nicht in der Hauptstadt vermutet. Au&szlig;erdem habe dieser anders ausgesehen als auf Fotos, die im Internet kursierten. Au&szlig;er zu dem Gespr&auml;chskreis habe Albrecht Kontakt zu einer Bezirksgruppe der Partei Die Linke gesucht. Auch hier habe er zun&auml;chst nur seinen Vornamen genannt. Als den Betroffenen klar wurde, mit wem sie es zu tun hatten, sei ihm jeweils nach kurzen Aussprachen mitgeteilt worden, dass er auf den Gruppentreffen unerw&uuml;nscht sei. Obwohl Albrecht, wie Haase sagt, &raquo;Menschen f&uuml;r sich einnehmen&laquo; k&ouml;nne. Als &auml;u&szlig;erst manipulativ schilderte ihn eine Frau aus dem Umfeld der Friedensbewegung, die namentlich nicht genannt werden m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/362320.ermittlungen-gegen-oberleutnant-nur-als-franco-vorgestellt.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Franco A. gilt als ein Teil des &ldquo;Hannibal&rdquo;-Komplexes, auf den auch die NachDenkSeiten hingewiesen haben. Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h03\">Wo bleibt die Resonanz auf die &bdquo;Hannibal&ldquo;-Recherche?<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Britische Untersuchung: Brexit doch nicht vom Kreml bezahlt<\/strong><br>\nFrei nach dem Motto &ldquo;Es kann nicht sein, was nicht sein darf&rdquo; wurden f&uuml;r das Ergebnis des Brexit-Referendums vom Juni 2016 umgehend S&uuml;ndenb&ouml;cke gesucht. Einer davon war Arron Banks, ein millionenschwerer Gesch&auml;ftsmann aus Northwich, der mit einer Spende von 8,4 Millionen britischer Pfund zum gr&ouml;&szlig;ten Financier der Brexit-Kampagne von Nigel Farage wurde.<br>\nEine Untersuchungskommission des Wahlkomitees zur Herkunft der Spende war mit der der Darlegung von Banks nicht &uuml;berzeugt, und umgehend wurden Mutma&szlig;ungen laut, dass sich in Wahrheit Russland hinter der Zahlung versteckt und somit aktiv in die inneren Angelegenheiten Gro&szlig;britanniens eingegriffen haben k&ouml;nnte.<br>\nGuy Verhofstadt, der belgische Brexit-Sprecher des EU-Parlaments, machte bei einer Parlamentssitzung keinen Hehl daraus, wen er tats&auml;chlich f&uuml;r verantwortlich f&uuml;r den Brexit h&auml;lt: &ldquo;Putins Cheerleader&rdquo; wie Nigel Farage. In dieser Rede beschuldigte er auch Banks, Gelder vom Kreml angenommen zu haben, um das Referendum zu &ldquo;manipulieren&rdquo;.<br>\nDas ZDF widmete diesem Themenkomplex sogar eine eigene Doku unter dem Namen &ldquo;Angriff auf die Demokratie &ndash; Wurde der Brexit gekauft?&rdquo; Auch andere Medien wie beispielsweise das Handelsblatt (Die &ldquo;Kreml-Connection des Brexit-Sponsors&rdquo; vom 10. Juni 2018), die Basler Zeitung (Wurde der Brexit mit russischem Geld erkauft? vom 3. November 2018) oder die S&uuml;ddeutsche Zeitung, folgten nur zu bereitwillig dieser Mutma&szlig;ung. (&hellip;)<br>\nNach monatelanger Untersuchung dieser Vorw&uuml;rfe durch die National Crime Agency (NCA) kam diese nun aber zum Schluss, dass es keinerlei Beweise f&uuml;r eine russische Verschw&ouml;rung gibt:<br>\nDie NCA hat keinerlei Beweise erhalten, die darauf hindeuten, dass Herr Banks und seine Unternehmen Gelder von irgendeiner Drittpartei erhalten haben, um die Kredite zu finanzieren, oder dass er als Agent im Namen einer Drittpartei gehandelt hat.<br>\nWenig erstaunlich halten sich deutsche Medien mit dieser Meldung des Ergebnisses zur&uuml;ck, die ihre Mutma&szlig;ungen und Anschuldigungen zur&uuml;ckweist. W&auml;hrend sich das britische Wahlkomitee, das den Fall an die NCA &uuml;bergeben hatte, nicht zufrieden mit den Ausgang der Ermittlungen zeigt, k&uuml;ndigte Banks an, gegen das Komitee zu klagen. Die &ouml;ffentliche &ldquo;Hexenjagd&rdquo; habe ihn zehn Millionen britische Pfund gekostet, und am Ende sei es wie in den USA mit dem Mueller-Report ausgegangen, der Pr&auml;sident Donald Trump von der angeblichen Absprache mit Russland freigesprochen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/92724-brexit-doch-nicht-vom-kreml-bezahlt\/?utm_source=Newsletter&amp;utm_medium=Email&amp;utm_campaign=Email\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>No 431<\/strong><br>\n&ldquo;Mich st&ouml;rt an Hartz IV, dass es denjenigen, die wirklich drinstecken im System, die W&uuml;rde nimmt. Und mich st&ouml;rt daran, dass es vielen anderen Angst macht. Jeder, der sich da am Rande bewegt oder der wei&szlig;, er k&ouml;nnte m&ouml;glicherweise den Arbeitsplatz verlieren und wei&szlig;, dass es nicht so schnell geht, einen neuen zu finden, muss Angst haben, dass er da reinrutscht in dieses System, und das ist einfach in vielen Bestandteilen entw&uuml;rdigend. Und da m&uuml;ssen wir was dran &auml;ndern, der Sozialstaat muss sich k&uuml;mmern und nicht die Menschen unter Druck setzen und diese Drangsal aus&uuml;ben. [&hellip;]<br>\nAngst und Druck sind keine guten Ratgeber, keine guten Motivatoren. Das wissen wir doch. [&hellip;]<br>\nIch w&uuml;rde auf jeden Fall die Sanktionen abschaffen, ich w&uuml;rde eine Kindergrundsicherung einf&uuml;hren und ich w&uuml;rde daf&uuml;r sorgen, dass der Regelsatz auch h&ouml;her ist, weil der nicht ein menschenw&uuml;rdiges Leben erm&ouml;glicht.&rdquo;<br>\n(Saskia Esken, Bewerberin um den Parteivorsitz der SPD im Team Esken \/ Borjans &ndash; Saskia Esken &uuml;ber ihre Kandidatur f&uuml;r den SPD-Vorsitz, Jung &amp; Naiv, Folge 436, 22.9.2019)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13729\">Maskenfall<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es gibt also doch noch Sozialdemokraten in der SPD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Eine hochschulpolitische Herausforderung<\/strong><br>\nNach einer k&uuml;rzlich von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegten Studie fehlen bis 2025 mindestens 26.300 Grundschullehrerinnen und -lehrer. &bdquo;Der Lehrkr&auml;ftemangel ist auch eine hochschulpolitische Herausforderung&ldquo;, sagt GEW-Vize Andreas Keller. (&hellip;)<br>\nDer drastische Lehrkr&auml;ftemangel ist f&uuml;r den stellvertretenden Vorsitzenden und Hochschulexperten der GEW, Andreas Keller, auch eine hochschulpolitische Herausforderung. &bdquo;Es ist absurd, dass Lehramtsstudieng&auml;nge f&uuml;r die Primarstufe an vielen Universit&auml;ten mit einem hohen Numerus clausus belegt sind, w&auml;hrend gleichzeitig die Grundschulen h&auml;nderingend Lehrkr&auml;fte suchen. So passiert es, dass sich Studienberechtigte aus Verzweiflung in einen anderen Studiengang einschreiben und anschlie&szlig;end als Quer- und Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger anheuern. Die Unis m&uuml;ssen daher die NCs f&uuml;r ihre Lehramtsstudieng&auml;nge abschaffen und die Zahl der Studienpl&auml;tze deutlich ausbauen&ldquo;, sagte Keller.<br>\nDabei m&uuml;ssten Bund und L&auml;nder den Universit&auml;ten unter die Arme greifen, f&uuml;hrte Keller aus. Ein Instrument daf&uuml;r sei das k&uuml;rzlich unterzeichnete Nachfolgeprogramm des Hochschulpakts, der Zukunftsvertrag &bdquo;Studium und Lehre st&auml;rken&ldquo;. &bdquo;Nach den Vorgaben des Zukunftsvertrags m&uuml;ssen die L&auml;nder jetzt in Verpflichtungserkl&auml;rungen darlegen, welche Schwerpunkte sie bei der Umsetzung des Vertrags und beim Einsatz der j&auml;hrlich 3,8 Milliarden Euro setzen. Im Interesse der Zukunftschancen der jetzt auf die Welt kommenden Generation m&uuml;ssen die L&auml;nder dabei auch einen Schwerpunkt im Ausbau der Kapazit&auml;ten im Lehramtsstudium setzen&ldquo;, mahnte der GEW-Vize.<br>\nDabei komme es auch darauf an, die hohen Studienabbrecherquoten zu senken. &bdquo;Die Betreuungsrelationen an den Universit&auml;ten sind dramatisch: Auf eine Professorin oder einen Professor kommen &uuml;ber 60 Studierende. Wir brauchen daher mehr Professuren sowie einen Ausbau der unbefristeten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse im akademischen Mittelbau um die Qualit&auml;t von Lehre und Studium zu verbessern&ldquo;, f&uuml;hrte Keller aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/eine-hochschulpolitische-herausforderung\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-55238","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55238"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55241,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55238\/revisions\/55241"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}