{"id":55332,"date":"2019-10-02T13:55:37","date_gmt":"2019-10-02T11:55:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55332"},"modified":"2019-10-03T15:21:32","modified_gmt":"2019-10-03T13:21:32","slug":"es-ist-kontraproduktiv-wachstum-zu-verteufeln-auch-und-gerade-im-rahmen-der-klimadebatte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55332","title":{"rendered":"Es ist kontraproduktiv, Wachstum zu verteufeln \u2013 auch und gerade im Rahmen der Klimadebatte"},"content":{"rendered":"<p>Am 20. September lud der Westend Verlag zu einer hochkar&auml;tigen Diskussionsrunde &ndash; Heiner Flassbeck, Ulrike Herrmann und Moshe Zuckermann diskutierten in Frankfurt unter dem Motto &bdquo;<em>Den<\/em> Kapitalismus gibt es nicht&ldquo; vor allem zur Frage, ob und wie unser Wirtschaftssystem im Rahmen der aktuellen Klimadebatte reformierbar ist. Der wohl strittigste Punkt der spannenden Debatte war dabei der offene Disput zwischen Flassbeck und Herrmann, ob ein auf Wachstum angelegtes Wirtschaftssystem den Herausforderungen der Zukunft &uuml;berhaupt gerecht werden kann. Ulrike Herrmann vertrat dabei die Position der &bdquo;Postwachstums&ouml;konomik&ldquo;, die einen Zielkonflikt zwischen Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit ausgemacht hat &ndash; ein Denkfehler, der die wichtige Debatte unn&ouml;tig auf eine unproduktive F&auml;hrte bringt. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6476\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-55332-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191002_Es_ist_kontraproduktiv_Wachstum_zu_verteufeln_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191002_Es_ist_kontraproduktiv_Wachstum_zu_verteufeln_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191002_Es_ist_kontraproduktiv_Wachstum_zu_verteufeln_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191002_Es_ist_kontraproduktiv_Wachstum_zu_verteufeln_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=55332-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191002_Es_ist_kontraproduktiv_Wachstum_zu_verteufeln_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"191002_Es_ist_kontraproduktiv_Wachstum_zu_verteufeln_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/t9hmsRo8M_s\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><br>\n<em>&ldquo;Den Kapitalismus&rdquo; gibt es nicht -Diskussion mit Ulrike Herrmann, Heiner Flassbeck, Moshe Zuckermann<\/em><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/wk7NjJh00oA\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><br>\n<em>&ldquo;Den Kapitalismus&rdquo; gibt es nicht &ndash; Zuschauerfragen an das Podium<\/em><\/p><p><em>Auf die Frage &bdquo;Was ist eigentlich der Kapitalismus&ldquo;, die ebenfalls von Denkfehlern gespickt ist, wird Albrecht M&uuml;ller demn&auml;chst in einem eigenen Artikel eingehen.<\/em><\/p><p>Wachstum und Nachhaltigkeit als Zielkonflikt zu interpretieren, ist oberfl&auml;chlich betrachtet sicherlich verst&auml;ndlich. Schlie&szlig;lich wird der Begriff &bdquo;Wachstum&ldquo; umgangssprachlich oft schlicht mit &bdquo;Immer mehr vom Gleichen&ldquo; verstanden. Insbesondere im Zusammenhang mit der Umwelt- und Klimadebatte und der Pr&auml;misse, dass nicht regenerative Rohstoffe endlich sind, ist das nat&uuml;rlich problematisch. Dies dr&uuml;ckt sich in der von Ulrike Herrmann gleich mehrfach in der Debatte benutzten Metapher aus, die Menschheit habe bereits &bdquo;drei Erden&ldquo; verbraucht, wenn es so weiter ginge, w&auml;ren es bald &bdquo;sechs Erden&ldquo;. Was oberfl&auml;chlich intuitiv erscheint, hat jedoch mit der &ouml;konomischen Definition von Wachstum erstaunlich wenig zu tun und muss daher bei einer Debatte &uuml;ber &ouml;konomische Fragen zwangsl&auml;ufig in eine Sackgasse f&uuml;hren.<\/p><p>&Ouml;konomisch betrachtet ist Wachstum schlicht die Zunahme der Wirtschaftsleistung in einem bestimmten Zeitraum. Als Wirtschaftsleistung wird dabei der Gesamtwert aller G&uuml;ter und Dienstleistungen verstanden, die w&auml;hrend dieses Zeitraums hergestellt bzw. erbracht wurden. Einen wie auch immer gearteten direkten Zusammenhang mit einem Mehrverbrauch nicht regenerativer Rohstoffe gibt es nicht. Wachstum kann quantitativ oder qualitativ, materiell oder immateriell sein. Je fortschrittlicher eine Volkswirtschaft ist, desto geringer ist in der Regel auch der Rohstoff- oder Ressourceneinsatz, der indirekt mit dem Wirtschaftswachstum einhergeht. Wachstum einfach nur mit Mehrverbrauch gleichzusetzen, ist ein kardinaler Denkfehler, der die Debatte letzten Endes nur blockiert. Was gerne unterschlagen wird: Die mit Abstand wichtigsten Ressourcen f&uuml;r ein Wirtschaftswachstum sind Kreativit&auml;t und Innovation. Und auf die Idee, Kreativit&auml;t und Innovation als negativ zu betrachten, muss man erst einmal kommen.<\/p><p>Doch dies ist nicht der einzige Denkfehler der &bdquo;Postwachstums&ouml;konomie&ldquo;. Lesen Sie dazu bitte die den umfassenden Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14401\">Wachstumswahn, Wachstumszwang, Postwachstumsgesellschaft &ndash; eine irrelevante und in die Irre leitende Debatte<\/a>&ldquo; von Albrecht M&uuml;ller. <\/p><p><strong>Wachstum != Ressourcenverbrauch<\/strong><\/p><p>Aktuell tr&auml;gt der Dienstleistungsbereich hierzulande mit 68,2% zum <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/36846\/umfrage\/anteil-der-wirtschaftsbereiche-am-bruttoinlandsprodukt\/\">Bruttoinlandsprodukt bei<\/a>. Das Produzierende Gewerbe macht nur noch rund ein Viertel (25,8%) der Bruttowertsch&ouml;pfung aus. Das hei&szlig;t im Umkehrschluss, dass in der deutschen Volkswirtschaft drei Viertel der f&uuml;r das Wirtschaftswachstum relevanten Aktivit&auml;ten ohnehin nicht direkt mit einem Ressourcenverbrauch oder -gebrauch in Verbindung stehen. Nat&uuml;rlich agiert auch der Dienstleistungsbereich nicht im luftleeren Raum. Aber selbst &uuml;berzeugten Postwachstumsideologen d&uuml;rfte es nicht gelingen, einen kausalen Zusammenhang zwischen den wirtschaftlichen Entwicklungen von Bildungstr&auml;gern, Altenheimen, Gastronomiebetrieben, Werbeagenturen oder Medienkonzernen mit einem &ndash; vielleicht sogar linearen &ndash; Mehrverbrauch an endlichen Ressourcen herzustellen. <\/p><p>Wenn mehr Lehrer und Dozenten einstellt werden, erzeugt dies Wachstum. Wenn der Personalschl&uuml;ssel in der Kranken- und Altenpflege verbessert und dadurch die Pflege gest&auml;rkt wird, erzeugt dies Wachstum. Wenn mehr Menschen einen Musikdienst wie Spotify abonnieren, ins Kino gehen, sich ein Computerspiel kaufen oder ins Restaurant gehen, erzeugt dies Wachstum. Dieses Wachstum hat aber nichts mit einem direkten &ndash; und nur sehr, sehr wenig mit einem indirekten[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] &ndash; Mehrverbrauch an Ressourcen zu tun. <\/p><p>Der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te volkswirtschaftliche Sektor, der auch den mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Teil zum Wachstum beitr&auml;gt, hat also im weitesten Sinne gar nichts mit einem wie auch immer gearteten Ressourcenverbrauch zu tun. Alleine schon deshalb ist die pauschale Aussage, Wachstum und Ressourcenverbrauch seien &ndash; wom&ouml;glich gar linear &ndash; gekoppelt, schlicht Unsinn.<\/p><p>Ein wenig komplexer stellt sich der Zusammenhang im Produktionssektor dar. Aber auch hier gibt es nat&uuml;rlich keinen direkten Zusammenhang zwischen der Wertsch&ouml;pfung und dem Verbrauch von Ressourcen. Ob man beispielsweise eine Tonne Papier nun aus Holz oder im Recyclingverfahren aus Altpapier herstellt, spielt f&uuml;r die Bemessung der Wertsch&ouml;pfung erst einmal keine Rolle. Dankenswerterweise erinnert Heiner Flassbeck in seinen Beitr&auml;gen zur Diskussion an die zentrale Stellschraube f&uuml;r den Prozess, der in der Debatte als &bdquo;Entkopplung&ldquo; beschrieben wird: Den Preis.<\/p><p><strong>Der Preis ist die entscheidende Stellschraube<\/strong><\/p><p>Bei hochpreisigen Rohstoffen wie Gold, Platin oder auch Kupfer haben wir schon heute eine sehr hohe Recyclingh&ouml;he. Ganz einfach, weil es effizienter und damit produktiver ist, diese Rohstoffe in einem Kreislauf zu nutzen, als sie linear aus der Erde zu holen, aufzuarbeiten und dann nach der Nutzung zu entsorgen. Die Kreislaufwirtschaft steigert in diesen F&auml;llen also die Wertsch&ouml;pfung und tr&auml;gt damit zum Wachstum bei. Wer will, dass mehr Rohstoffe in der Erde bleiben, muss also &uuml;ber die Preisschraube die lineare Nutzung dieser Rohstoffe verteuern und die Kreislaufwirtschaft attraktiver machen. Man sollte ohnehin dazu &uuml;bergehen, die Volkswirtschaft vom Ressourcenverbrauch auf einen Ressourcengebrauch umzustellen. Das hat aber nichts mit dem Wachstum zu tun. <\/p><p>Im Produktionsbereich ist es auch keinesfalls so, dass Umweltschutz und Wachstum ein Zielkonflikt sein m&uuml;ssen. Wenn man beispielsweise die Emissions- und Immissionsrichtlinien versch&auml;rft und so daf&uuml;r sorgt, dass Produzenten in Umwelttechnologien investieren m&uuml;ssen, um die sch&auml;rferen Richtlinien einzuhalten, erzeugt man damit ja eben Wachstum. Schon vor zehn Jahren <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/energie\/umwelttechnik-wie-oeko-technik-die-deutsche-industrie-revolutioniert\/5538158.html\">arbeiteten<\/a> 1,2 Millionen Deutsche in der Umweltwirtschaft, dem viel zitierten Greentech-Sektor &ndash; mehr als in der Autobranche. Greentech ist ohne Zweifel einer der wichtigsten Wachstumssektoren. Nun sind Betriebe aber von Natur aus nicht altruistisch, sondern m&uuml;ssen dazu getrieben werden, in den Umwelt- und Klimaschutz zu investieren und ehemals lineare Prozesse auf eine Kreislaufwirtschaft umzustellen. Das geht mittels Ordnungspolitik (Verbote, Richtlinien), aber vor allem auch &uuml;ber den Preis.<\/p><p>Es ist daher auch kontraproduktiv und &uuml;berhaupt nicht zielf&uuml;hrend, eine Debatte zu f&uuml;hren, die Wachstum und Ressourcenverbrauch als Zielkonflikt definieren will und im Wachstum sogar das eigentliche &Uuml;bel sieht. Unser derzeit irres Konsumverhalten ist vor allem eine Folge irrer Preise. Wenn der Endverbraucher sich heute ein T-Shirt f&uuml;r zwei Euro per Luftfracht aus China bestellen kann, ist dies eine groteske Folge des globalen Freihandels, die aber auch nur m&ouml;glich ist, weil der Preis f&uuml;r den globalen Transport von Waren derart grotesk billig ist. W&uuml;rde der Preis steigen, w&uuml;rden auch regionale Wertsch&ouml;pfungsketten oder die Nutzung von Kreisl&auml;ufen statt des linearen Verbrauchs attraktiver werden. Je h&ouml;her der Preis, desto st&auml;rker der Anreiz. Und dies hat gar nichts mit ideologischen Motiven zu tun, sondern ist in diesem Falle rein &ouml;konomisch bedingt. Kreativit&auml;t und Innovation sind ja vorhanden &ndash; solange kreative und innovative Alternativen aber nicht auch &ouml;konomisch attraktiv sind, haben sie auch kaum eine Chance, sich durchzusetzen. <\/p><p><strong>Keine Denkverbote durch Denkfehler<\/strong><\/p><p>Da kreative und innovative Alternativen aber keinesfalls wachstumsneutral sind, sondern ganz im Gegenteil ja eben umgesetzt werden, um die Produktivit&auml;t zu steigern und damit zum Wachstum beizutragen, f&uuml;hren ideologische Scheuklappen, die Wachstum per se als negativ brandmarken und einen abstrakten Verzicht einer nachhaltigen Transformation vorziehen, auch in eine absurde Situation. Dies setzt sich auch in der Klimadebatte fort. Klimaschonende Produktionsketten, Verkehrsl&ouml;sungen oder Energiekonzepte sind schlie&szlig;lich keineswegs inkompatibel zu unserer Marktwirtschaft. Ganz im Gegenteil. Man muss &bdquo;nur&ldquo; an den richtigen Stellschrauben drehen, dass diese Alternativen f&uuml;r die B&uuml;rger und die Unternehmen, die damit Geld verdienen wollen, &ouml;konomisch attraktiv werden. <\/p><p>Dass dies einige wenige Soziologen und Wirtschaftsjournalisten aus dem Umfeld von taz und Co. anders sehen, ist erstaunlich, passt aber wohl zum linksliberalen Zeitgeist, der &ouml;konomische und soziale Fragen hintanstellt und stattdessen lieber auf abstrakter Ebene verschrobene Theoriedebatten in Parallelwelten f&uuml;hrt, in denen &ouml;konomische Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten nicht mehr gelten. Das mag f&uuml;r die Beteiligten ja als sinnstiftend und intellektuell befruchtend wahrgenommen werden &ndash; der gesellschaftlich n&ouml;tigen Debatte erf&uuml;llen derart weltfremde Gedankenspiele aus dem Elfenbeinturm jedoch einen B&auml;rendienst und stellen vor allem f&uuml;r progressive Anst&ouml;&szlig;e einen Stolperstein dar. <\/p><p>Titelbild: Pictrider\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Wenn der Dienstleistungsbereich heute Ressourcen verbraucht, so ist dies vor allem auf den Energiesektor zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Auch die Lekt&uuml;re der NachDenkSeiten ist beispielsweise mit einem gewissen Stromverbrauch verbunden. Aber das liegt nicht im Verantwortungsbereich der NachDenkSeiten, sondern der Stromversorger. Wenn Strom komplett aus regenerativen Ressourcen produziert wird, ist aber selbst dieser indirekte Zusammenhang nicht mehr gegeben.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/13ec2db720e5460e91c1d4cc619f39e8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 20. September lud der Westend Verlag zu einer hochkar&auml;tigen Diskussionsrunde &ndash; Heiner Flassbeck, Ulrike Herrmann und Moshe Zuckermann diskutierten in Frankfurt unter dem Motto &bdquo;<em>Den<\/em> Kapitalismus gibt es nicht&ldquo; vor allem zur Frage, ob und wie unser Wirtschaftssystem im Rahmen der aktuellen Klimadebatte reformierbar ist. 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