{"id":55438,"date":"2019-10-08T08:42:28","date_gmt":"2019-10-08T06:42:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438"},"modified":"2019-10-08T08:42:28","modified_gmt":"2019-10-08T06:42:28","slug":"hinweise-des-tages-3466","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h01\">Eine au&szlig;enpolitische Bankrotterkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h02\">Klimaproteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h03\">Die &Auml;rmsten werden immer &auml;rmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h05\">Gefahren im Bankensektor bestehen weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h06\">Ein industriell geplanter Milliardencoup<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h07\">Hong Kong&rsquo;s failing revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h07\">China bestimmt die Regeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h08\">10.000 Euro f&uuml;r jeden B&uuml;rger!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h09\">Wohnen. Mieten. Abzocken.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h10\">Dann wird die Wertsch&ouml;pfung nicht mehr in Deutschland stattfinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h11\">Russland-Sanktionen: H&auml;rte wahren oder nachgeben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h12\">Warum wir das DNC (die Parteizentrale der Demokraten) beseitigen m&uuml;ssen, auch wenn das die Zertr&uuml;mmerung der Demokratischen Partei bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h13\">Schutzgeld f&uuml;r Hunter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h14\">We are all hostages of 9\/11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h15\">USA dr&auml;ngen Bundesregierung zum Kauf von F-18-Jets<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h16\">Faktencheck zum Video &bdquo;Greta Thunberg ohne Drehbuch&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eine au&szlig;enpolitische Bankrotterkl&auml;rung<\/strong><br>\nDer US-Abzug ist ein Verrat an den Kurden und eine au&szlig;enpolitische Bankrotterkl&auml;rung. Trumps Entscheidung habe vor allem innenpolitische Gr&uuml;nde. F&uuml;r den Nahen Osten und Europa k&ouml;nnte sie zum Albtraum werden.<br>\nDie Entscheidung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, die rund 1000 US-Soldaten aus dem Norden Syriens abzuziehen, ist eine Bankrotterkl&auml;rung f&uuml;r die amerikanische Au&szlig;enpolitik. Zugleich ist es ein Verrat an den Kurden in Syrien. Sie waren &uuml;ber viele Jahre Amerikas treueste Verb&uuml;ndete im Kampf gegen die Terrormiliz IS.<br>\nDass der sogenannte Islamische Staat in Syrien weitgehend zur&uuml;ckgedr&auml;ngt wurde, hat Amerika vor allem dem mutigen Einsatz der Kurden zu verdanken. Sie jetzt fallen zu lassen, ist nicht nur sch&auml;big, sondern in h&ouml;chstem Ma&szlig;e kontraproduktiv f&uuml;r k&uuml;nftige Konflikte &ndash; egal wo auf der Welt. Denn wer will dann noch an der Seite Amerikas k&auml;mpfen, wohlwissend, dass im Ernstfall kein Verlass auf eine Supermacht ist, die nur an sich selbst denkt? &ldquo;America First&rdquo; eben.<br>\nInnenpolitischer Druck<br>\nTrumps hastig getroffene, aber seit Langem angestrebte Entscheidung, ist vor allem innenpolitisch begr&uuml;ndet. Trump steht wegen der Ukraine-Affaire unter erheblichem Druck. Ein au&szlig;enpolitischer Punktsieg, der beim Wahlvolk gut ankommt, musste her. Amerika ist nach den langen Konflikten im Nahen Osten kriegsm&uuml;de. Die Ank&uuml;ndigung, US-Soldaten heimzuholen, st&ouml;&szlig;t bei den meisten Amerikanern auf Zustimmung. Den im Wahlkampf versprochenen Abzug aus Afghanistan und Irak konnte Trump bislang nicht umsetzen, auch wegen der Bedenken aus Europa. Also will er nun mit dem Abzug aus Nordsyrien signalisieren: Seht her &ndash; ich habe begonnen, mein Wahlversprechen umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/tuerkei-usa-kommentar-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> An diesem Kommentar kann man hut sehen, wie sich die wichtigsten Medien in Deutschland in Richtung neuer Konfrontation entwickeln und dabei jeden Versuch der Aufkl&auml;rung und des Nachdenkens zu Gunsten von Agitation aufgeben.Der Kommentar b&uuml;ndelt au&szlig;erdem mehrere Methoden der Manipulation in einem kurzen Text: Geschichten verk&uuml;rzt erz&auml;hlen, &uuml;bertreiben, Feindbild aufbauen und so weiter<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Trump feiert seine &ldquo;gro&szlig;artige und unvergleichliche Weisheit&rdquo;<\/strong><br>\nDer auf schnell gewinnbringende Deals eingeschworene US-Pr&auml;sident verspielt mit seiner impulsiven Entscheidung, US-Truppen aus Nordsyrien zur&uuml;ckzuziehen, au&szlig;enpolitisch auch bei engen Verb&uuml;ndeten Vertrauen<br>\nDer R&uuml;ckzug der US-Truppen aus dem von den syrischen Kurden kontrollierten Gebiet kam nicht ganz &uuml;berraschend. Donald Trump hatte dies bereits im April 2018 angek&uuml;ndigt, aber dies aufgrund des kurz darauf folgenden Giftgasanschlags wieder aufgegeben, den die USA zusammen mit Gro&szlig;britannien und Frankreich mit einer Bombardierung des angeblich noch vorhandenen syrischen Chemiewaffenprogramms beantworteten. Schon damals war f&uuml;r die Kurden klar, dass sie sich auf die USA nicht verlassen k&ouml;nnen &ndash; es war letztlich auch ein Signal an alle Verb&uuml;ndeten, dass es mit Donald Trump keine Verbindlichkeiten gibt.<br>\nEnde Dezember sollten dann wieder die US-Truppen bald abgezogen werden, Trump und Erdogan schinen sich einig geworden sein (Abzug der USA aus Nordsyrien: Trump und Erdogan, beste Freunde?). Das aber stie&szlig; auf Widerstand von James Mattis, der kurz darauf zur&uuml;cktrat, und auch des damaligen Sicherheitsberaters John Bolton). Auch ihn hat Trump mittlerweile gefeuert und ist nun weitgehend umgeben von einer Mannschaft im Wei&szlig;en Haus, die seine Entscheidungen ausf&uuml;hrt (und vielleicht, wie im Fall des Telefonats mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten, verdeckt agiert).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Trump-feiert-seine-grossartige-und-unvergleichliche-Weisheit-4548396.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Klimaproteste<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kein Rechtsbruch f&uuml;r den guten Zweck<\/strong><br>\nBlockaden f&uuml;r den Klimaschutz: Die Publizistin Liane Bednarz sieht Aktionen zivilen Ungehorsams kritisch, die sich auf ein vermeintliches Widerstandsrecht berufen. Auch weil dies die gleiche Rhetorik sei, die Neu-Rechte wie G&ouml;tz Kubitschek pflegten.<br>\nZwar lobt Bednarz die junge Schwedin Greta Thunberg ausdr&uuml;cklich daf&uuml;r, dass Klimathema gesetzt zu haben. &bdquo;Ich warne aber schon seit dem Fr&uuml;hjahr davor, dass diese Selbsterm&auml;chtigung zum Regelbruch  &ndash; bei den Fridays-for-Future ja zun&auml;chst nur die Schulpflichtverletzung &ndash; irgendwann auch radikalere Formen annehmen kann&ldquo;, so die Publizistin.<br>\nDas sehe man jetzt bei Extinction Rebellion, die massiven zivilen Ungehorsam angek&uuml;ndigt h&auml;tten. &bdquo;Und ziviler Ungehorsam ist eine Figur, die das Grundgesetz so nicht kennt. Das hei&szlig;t, sie erm&auml;chtigen sich selbst dazu, &uuml;ber Recht und Gesetz hinwegzugehen.&ldquo;<br>\nNun lebten wir aber nicht in einem Unrechtsstaat, wo man das Recht brechen m&uuml;sse, um &uuml;berhaupt erst Recht zu schaffen, so Bednarz. Sich aus eigenem Gutd&uuml;nken &uuml;ber das Recht hinwegzusetzen und sich dabei auf eine aus Sicht der Akteure legitime Widerstandspflicht zu berufen, h&auml;lt Bednarz f&uuml;r problematisch. Auch weil die Neue Rechte eine vergleichbare Rhetorik pflege: &bdquo;Jemand wie G&ouml;tz Kubitschek, der sagt: &sbquo;Wir m&uuml;ssen die kleine Ordnung st&ouml;ren, um die gro&szlig;e zu erhalten.&lsquo; Als ich das in die Medien gebracht habe, gab es einen gro&szlig;en Aufschrei &ndash; v&ouml;llig zu Recht auch, weil es die gleiche Art der Selbsterm&auml;chtigung ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/liane-bednarz-zu-extinction-rebellion-kein-rechtsbruch-fuer.2950.de.html?dram:article_id=460385\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die &uuml;bliche billige Meinungsmache. Nur weil die &bdquo;Rechte&ldquo; angeblich &auml;hnlich argumentiert soll damit jeder Widerstand gegen die herrschenden Verh&auml;ltnisse desavouiert sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warnhinweis #ExtinctionRebellion<\/strong><br>\nIch rate davon ab, mit Extinction Rebellion zusammenzuarbeiten und an den Aktionen von Extinction Rebellion (XR) am 7.10. in Berlin teilzunehmen. Ich empfehle ebenso dringend, Kinder und Jugendliche dar&uuml;ber aufzukl&auml;ren, dass sie sich lieber an Aktionen von Fridays f&uuml;r Future beteiligen sollen (sofern diese nicht mit XR<br>\nzusammenarbeiten), bei Ende Gel&auml;nde und dem Widerstand im Hambacher Forst.<br>\nDie Basis meiner Einsch&auml;tzung sind Texte und Reden von Mitgr&uuml;nder*innen und Vertreter*innen von XR in deutsch und englisch, B&uuml;cher, Flugbl&auml;tter und Berichte aus XR-Gruppen. [&hellip;]<br>\n3.XR bezieht sich ideologisch u.a. auf Ghandi. Der war keineswegs gewaltfrei. Vergewaltigte Frauen waren f&uuml;r ihn keine Menschen mehr. 1938 forderte er die J&uuml;dinnen und Juden in Deutschland auf, sich &raquo;gewaltfrei&laquo; in die Messer ihrer Schl&auml;chter zu st&uuml;rzen und kollektiv Selbstmord zu begehen. Auf keinen Fall d&uuml;rften j&uuml;dische Menschen sich wehren. [&hellip;]<br>\n6.XR will nicht aufkl&auml;ren sondern Stimmung schaffen. XR setzt auf Hyperemotionalisierung und ist intellektuellenfeindlich. Daf&uuml;r wird gemeinsam geweint und meditiert. [&hellip;]<br>\n9.Alle d&uuml;rfen bei XR mitmachen, auch &raquo;Rechte&laquo;. Co-Gr&uuml;nder Roger Hallam sagt au&szlig;erdem: &raquo;Anders als klassische linke Bewegungen schlie&szlig;en wir niemanden aus, auch jemand, der ein bisschen sexistisch oder rassistisch denkt, kann bei uns mitmachen.&laquo; [&hellip;]<br>\n11.XR arbeitet eng mit der Polizei zusammen. F&uuml;r die morgigen Aktionen in Berlin hat XR Polizisten in die eigenen &raquo;XR-Deeskalationsgruppen&laquo; aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Jutta.Ditfurth\/posts\/2295501500579455?__xts__[0]=68.ARCOW9yJQ9YiyakvMyZ3y1foRMmBUQGfj9hXjnyuZNxge_aJldEQoooQ9Iix2BcqKtorfy-fAJuO8Y3grRSLFFaQZ4ohjL9M45ueEV8KCsMTv0pCohAA4pcBR-E7yk_Z45n2QicwGGIZ6JUtepIgO42cP3jGAgBkGy3XLukUgLDrobA70cp-9sf34Iwl_GuwsRqyx4ZpVoLag0ykblVJ5pjOA9imIxmDJ0xIdoPm7EOea0ZaJRC7X55GHLo_Zt6R51OJc8y2HEqq-eAONyYnNri1tYChanAPP7wNQYQStgUTvPSFTw8ee240LV5iXIS_ChN7JL3wmVEL6KMk&amp;__tn__=H-R\">Jutta Ditfuth via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nach Jutta Ditfurth kann man die Uhr stellen. Sobald es eine Protestbewegung ohne einen Mitgliedsfilter von Ditfurths Gnaden schafft, &ouml;ffentlich wahrgenommen zu werden, hagelt es Vorw&uuml;rfe, &bdquo;rechtsoffen&ldquo; zu sein. Das war bei Occupy und bei den Anti-TTIP-Protesten so und selbstverst&auml;ndlich auch bei den Mahnwachen und dem Friedenswinter. Man fragt sich, ob man da nun Lachen oder Weinen soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Klimap&auml;ckchen sch&uuml;rt den Protest<\/strong><br>\nDie Energie- und Klimawochenschau: Von weiteren Abstrichen beim Klimapaket, aufeinanderfolgenden Protestwochen und vagen Klimaschutzbekenntnissen der EU<br>\nAm Mittwoch will die Bundesregierung ihr &ldquo;Klimapaket&rdquo; verabschieden, das, wie an dieser Stelle mehrfach berichtet, kaum dazu dienlich sein wird, die Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen einzuhalten. Nach einem Bericht des Spiegel steht f&uuml;r Mittwoch auch die Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes auf dem Programm &ndash; Teile des Klimapakets werden hierin festgeschrieben. Allerdings f&auml;llt auch der vorliegenden Referentenentwurf zum Klimaschutzgesetz hinter das zur&uuml;ck, was bereits als ausgehandelt galt.<br>\nLaut Spiegel wird lediglich das Ziel, die Treibhausgase bis 2030 um 55 Prozent zu mindern, festgeschrieben, Klimaneutralit&auml;t bis 2050 werde nur noch &ldquo;verfolgt&rdquo;. In einem urspr&uuml;nglichen Vorschlag zu einem Klimaschutzgesetz hatte Umweltministerin Svenja Schulze einmal vorgesehen, den einzelnen Ministerien feste Vorgaben f&uuml;r CO2-Einsparungen innerhalb ihrer Ressorts zu machen. Dies wird nun aufgeweicht, die Mengen k&ouml;nnen doch wieder zwischen den einzelnen Ressorts hin- und hergeschoben werden. Womit sich das Verkehrsressort wie gehabt aus der Aff&auml;re ziehen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Klimapaeckchen-schuert-den-Protest-4548171.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die &Auml;rmsten werden immer &auml;rmer<\/strong><br>\nWieder stellt eine Untersuchung fest, dass die Ungleichheit bei den Einkommen in Deutschland gewachsen ist. Nach Angaben des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hat diese Unwucht einen neuen H&ouml;chststand erreicht &ndash; obwohl in den vergangenen Jahren die Lage auf dem Arbeitsmarkt so gut wie nie war und sich auch die Konjunktur sehr lange gut entwickelte.<br>\nSo stellt der aktuelle Verteilungsbericht des WSI fest, dass sich immer mehr Einkommen bei den sehr Reichen konzentriert. Der Grund wurde bereits in verschiedenen anderen Studien &ndash; zuletzt etwa von einer Untersuchung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) &ndash; beschrieben: Reiche profitieren von deutlich renditest&auml;rkeren Einnahmen aus Kapital-, Immobilien- und Unternehmenseinkommen. Und weil diese sehr viel st&auml;rker und schneller steigen als die L&ouml;hne und Geh&auml;lter, geht die Schere zwischen Wohlhabenden und allen anderen immer weiter auf. Vor allem die 40 Prozent der Haushalte mit den geringsten Einkommen sind der Studie zufolge weit zur&uuml;ckgefallen. Zu diesen Haushalten geh&ouml;ren vor allem Menschen, die prek&auml;r besch&auml;ftigt und in der Regel im Niedriglohnsektor t&auml;tig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-10\/einkommensverteilung-ungleichheit-reiche-arme-deutschland\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vor allem Bundesfinanzminister Scholz, der sich ja gerade auch um den SPD-Bundesvorsitz bewirbt, sollte sich die Studie ganz genau augucken. Sollte er meinen, seine Partei betreibe eine sozialdemokratische Steuerpolitik, m&uuml;sste festgestellt werden, dass das Ziel kr&auml;ftig verfehlt wurde.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Ungleichheit bei den Einkommen auf neuem H&ouml;chststand &ndash; Arme Haushalte zunehmend tiefer unter der Armutsgrenze<\/strong><br>\nDie Schere bei den verf&uuml;gbaren Einkommen hat sich in Deutschland weiter ge&ouml;ffnet, die Einkommensungleichheit befindet sich trotz der &uuml;ber Jahre guten wirtschaftlichen Entwicklung auf einem historischen H&ouml;chststand. Das zeigen &uuml;bereinstimmend Berechnungen mit unterschiedlichen statistischen Ma&szlig;en zur Einkommensverteilung. So lag der Gini-Koeffizient, das gebr&auml;uchlichste Ma&szlig; f&uuml;r Ungleichheit, Ende 2016 sogar noch um zwei Prozent h&ouml;her als 2005 &ndash; dem Jahr, das unter Forschern nach einem drastischen Anstieg der Einkommensspreizung seit Ende der 1990er Jahre als besonders &bdquo;ungleich&ldquo; gilt. Zwei Faktoren haben die materielle Ungleichheit in den vergangenen Jahren vor allem wachsen lassen: Hohe Einkommensgruppen haben von sprudelnden Kapital- und Unternehmenseinkommen profitiert und dadurch die gro&szlig;e Mehrheit der Haushalte in Deutschland beim verf&uuml;gbaren Einkommen deutlich hinter sich gelassen. Gleichzeitig sind die 40 Prozent der Haushalte mit den geringsten Einkommen zur&uuml;ckgefallen &ndash; auch gegen&uuml;ber der Mitte, deren Einkommen wiederum durch die gute Arbeitsmarktlage und sp&uuml;rbare Lohnsteigerungen real solide zunahm. Dementsprechend liegt die Armutsquote ebenfalls auf hohem Niveau. Und die Armutsl&uuml;cke, sie beschreibt das Jahreseinkommen, das armen Haushalten rechnerisch fehlt, um die Armutsgrenze von 60 Prozent des mittleren Einkommens zu &uuml;berschreiten, ist zwischen 2011 und 2016 preisbereinigt um 29 Prozent gewachsen: Um 779 Euro auf mehr als 3400 Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.* Basis der Studie sind die aktuellsten vorliegenden Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), der gr&ouml;&szlig;ten repr&auml;sentativen Panel-Befragung in Deutschland, f&uuml;r die j&auml;hrlich &uuml;ber 25.000 Menschen in Deutschland interviewt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/117897_122101.htm\">WSI<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gefahren im Bankensektor bestehen weiter<\/strong><br>\nDass die EZB die Situation bei Gro&szlig;banken in der EU als &sbquo;komfortabel&lsquo; ansieht, kann nur wenig beruhigen. Es bleibt eine gef&auml;hrliche Situation, wenn nur die H&auml;lfte der Gro&szlig;banken in der Lage ist, vier bis sechs Monate damit zurechtzukommen, wenn Kunden ihre Einlagen ausgezahlt haben wollen&ldquo;, erkl&auml;rt J&ouml;rg Cezanne, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Finanzausschuss, zu den Ergebnissen des Bankenstresstests der EZB. Cezanne weiter:<br>\n&bdquo;Die gro&szlig;en Fragen der Bankenregulierung sind nach wie vor nicht gel&ouml;st. Das doppelte Netz der Banken f&uuml;r Krisenf&auml;lle, die sogenannte Letztsicherung, w&auml;re schon &uuml;berfordert, eine einzelne Gro&szlig;bank in einem Krisenfall abwickeln zu m&uuml;ssen. Die EU braucht eine Bankenstrukturreform. Die Megabanken m&uuml;ssen aufgespalten werden, das spekulative und risikoreiche Investmentbanking muss vom stabilen Einlagengesch&auml;ft getrennt werden. Banken, die zu gro&szlig; sind, um wirtschaftlich scheitern zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen der Vergangenheit angeh&ouml;ren.<br>\nNoch immer gibt es zu viele intransparente Bankaktivit&auml;ten, die keinen realen Nutzen f&uuml;r die Volkswirtschaft haben. H&auml;ufig handelt es sich um Wetten auf die zuk&uuml;nftige Entwicklung von Preisen f&uuml;r Wertpapiere. Wetten, die im besten Fall nur dem Spieler nutzen, der sie eingeht. Im schlimmsten Fall k&ouml;nnen sie Unternehmen in Gefahr oder Teilm&auml;rkte in Schieflage bringen.<br>\nBei den derzeit und auch zuk&uuml;nftig erwartbar niedrigen Zinsen gibt es kaum Probleme mit einem mangelnden Angebot an Krediten f&uuml;r die Wirtschaft. Vielmehr ist die Kreditnachfrage das Problem. Vor diesem Hintergrund pl&auml;diert DIE LINKE f&uuml;r ein Ende der Sparpolitik. Stattdessen wird eine europ&auml;ische Investitionsoffensive ben&ouml;tigt, die diesen Namen auch verdient. Es braucht ein Ende der volkswirtschaftlich sch&auml;dlichen Schuldenbremsen-Politik und Investitionen f&uuml;r Bildung, erneuerbare Energie, eine Verkehrswende und den Wohnungsbau.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/gefahren-im-bankensektor-bestehen-weiter\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein industriell geplanter Milliardencoup<\/strong><br>\nEs geht eine Geschichte um in Deutschland, sie handelt von T&auml;uschung und Moral. Man erz&auml;hlt sie sich vielerorts, in Anwaltskanzleien, Finanzbeh&ouml;rden und Gerichtss&auml;len, in hitzigen Debatten im deutschen Bundestag sowie in K&uuml;chengespr&auml;chen unter Journalisten. In einer Variante ist es eine Gruppe von Kindern, in der anderen sind es Kunden eines Supermarktes, die Pfandflaschen an einem Automaten zur&uuml;ckgeben.<br>\nDer Pfandbon wird kopiert und mehrfach eingel&ouml;st, der Gewinn wird geteilt. Das &bdquo;Leergut&ldquo; steht in der Geschichte f&uuml;r Aktiengesch&auml;fte, der &bdquo;Pfandautomat&ldquo; ist das Finanzamt und der Bon ist der Bescheid &uuml;ber Kapitalertragsteuer.<br>\nDamit werden auf einmal die komplexen Strukturen des Dividendenstrippings zwischen K&auml;ufer und (Leer)-Verk&auml;ufer, Broker, inl&auml;ndischer Depotbank und Finanzverwaltung deutlich, die unter dem Fachbegriff &bdquo;Cum-Ex-Transaktionen&ldquo; l&auml;ngere Erkl&auml;rungen nach sich ziehen. F&uuml;r Erz&auml;hler und Zuh&ouml;rer der Geschichte gewinnt der ethisch &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdige Griff in die Staatskasse noch einmal an Wucht. Allein die Cum-Ex-Gesch&auml;fte mit Leerverk&auml;ufen sollen in Deutschland nach Sch&auml;tzungen des Mannheimer Wirtschaftswissenschaftlers Christoph Spengel einen Steuerschaden von mindestens 10 Milliarden Euro verursacht haben.<br>\nWeil die Akteure weitere Konstruktionen nutzten &ndash; der deutsche Gesetzgeber schloss erst 2012 eine L&uuml;cke im Gesetz &ndash; und auch in anderen L&auml;ndern ihr Unwesen trieben, wird der Schaden f&uuml;r ganz Europa auf 55 Milliarden hochgerechnet. Die Volksseele kocht, aber die Wut richtet sich in Deutschland meist abstrakt gegen gierige Banker. Weitgehend unsichtbar f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit agierten die Netzwerke von B&ouml;rsenh&auml;ndlern, Anw&auml;lten und Finanzberatern. Ohnehin waren die Deals nur f&uuml;r wohlhabende Investoren gedacht, wie den mittlerweile verstorbenen Rafael Roth, der zu Lebzeiten einer der reichsten Deutschen war.<br>\nDie meisten Ermittlungen, n&auml;mlich gegen rund 400 Beschuldigte in 56 Komplexen, verantworten K&ouml;lner Strafverfolger. Oberstaatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker hat dem Skandal mit der Anklage gegen Martin S. und Nick D., die sich seit einem Monat im ersten Cum-Ex-Strafprozess wegen besonders schwerer Steuerhinterziehung stellen m&uuml;ssen, nun Gesichter und Namen gegeben: S., der hochintelligente fr&uuml;here B&ouml;rsenh&auml;ndler der Hypo-Vereinsbank (HVB) und Mitgr&uuml;nder der Ballance-Gruppe, referierte mit Laserpointer und Skizzen vor der Wirtschaftsstrafkammer mehrere Tage dar&uuml;ber, wie die Cum-Ex-Gesch&auml;fte abliefen und wer davon profitierte &ndash; nach eigenen Angaben hat allein der Brite im Zeitraum von 2006 bis 2011 rund 12 Millionen Euro verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/cum-ex-strafprozess-ein-industriell-geplanter-milliardencoup-16417329.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hong Kong&rsquo;s failing revolution<\/strong><br>\nThe past weekend marked an apparent turning point for the protests in Hong Kong. A wave of unprecedented violence by groups of radical protesters engulfed the city. Subway stations have been attacked and set on fire, helping the authorities&rsquo; case for a crackdown. Even off-duty policemen and businessmen from mainland China have been assaulted &ndash; all while the young protesters yelled for &ldquo;revolution.&rdquo;<br>\nStill, as revolutions are no tea party, one should tread carefully. Does the majority in Hong Kong want a revolution? If not, they may support a counter-revolution.<br>\nOne perhaps should ask also whether people in mainland China want a revolution in Hong Kong &ndash; or whether they&rsquo;d rather support a &ldquo;counter-revolution&rdquo; in the territory. [&hellip;]<br>\nFrom what we can see, the best policy for Beijing is not a crackdown but to let the movement eat itself from within, and thus show to the domestic Chinese public and the world the results of unrestrained &ldquo;democratic&rdquo; demands and wanton violence. We could call it an evolution of the &ldquo;Qiao Shi&rdquo; method.<br>\nIn the face of this &ldquo;revolutionary chaos,&rdquo; Beijing conversely will show restraint and benevolence in not deploying tanks for a bloody crackdown, and yet firmness in not giving in to extremists.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/10\/opinion\/hong-kongs-failing-revolution\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>China bestimmt die Regeln<\/strong><br>\nDie Volksrepublik China feiert mit Pomp und Milit&auml;rparade ihr 70-j&auml;hriges Bestehen. In dieser Zeit ist das Land nicht demokratischer geworden. Es ist aber zur Wirtschaftsmacht Nummer zwei in der Welt aufgestiegen. Das hat Konsequenzen, die China-Kenner Frank Sieren in seinem Buch &bdquo;Zukunft? China!&ldquo; beleuchtet.<br>\nWenn wir einfach alles verkaufen, ist zwar die Chance gro&szlig;, am Wachstum des chinesischen Marktes teilzuhaben, aber gleichzeitig ist das Risiko hoch, dass wir unser Know-how ganz verlieren und damit f&uuml;r die Chinesen uninteressant werden.<br>\nWenn wir uns abschotten, behalten wir zwar unser Know-how, aber wir verkaufen zu wenig, um international wettbewerbsf&auml;hig zu bleiben. Am besten w&auml;re ein Mittelweg, also zum Beispiel nur 49 Prozent an einem Unternehmen zu verkaufen. Doch daran sind die Chinesen nicht interessiert. Und viele der deutschen Mittelst&auml;ndler &uuml;brigens auch nicht. Denn zahlreiche der Hidden Champions sind nur zu haben, weil die Besitzer in der Familie keinen Nachfolger f&uuml;r ihr Gesch&auml;ft finden. Zwar sind sie daran interessiert, an jemanden zu verkaufen, der nachhaltig mit dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern umgeht. Aber wenn sich dann kein entsprechender einheimischer oder europ&auml;ischer Investor findet, nun, dann sind es eben die Chinesen &ndash; zumal die viel nachhaltiger agieren als mancher angels&auml;chsische Finanzinvestor. &hellip;<br>\nDeutschland und die Europ&auml;er sind in dieser Frage in einer schwierigen Lage. Selbstverst&auml;ndlich ist es sinnvoll zu pr&uuml;fen, wenn Firmen nach China verkauft werden, ob nationale oder EU-Interessen dem entgegenstehen oder ob es nicht eine andere L&ouml;sung gibt. Aber ist es tats&auml;chlich schlimmer, von Chinesen gekauft zu werden als von angels&auml;chsischen Heuschrecken, die nur auf schnelles Geld aus sind? In der Regel nicht. Die Bundesregierung t&auml;te gut daran, mehr Energie in die Innovationskraft von Deutschland zu stecken. Denn: Wenn man genug zu bieten hat, ist es nicht so schlimm, wenn etwas verkauft wird.<br>\nDie raue Wirklichkeit sieht heute so aus: Europa braucht den chinesischen Markt mehr als China die europ&auml;ische Technologie. Und jeden Tag verschiebt sich dieses Verh&auml;ltnis ein kleines St&uuml;ck zugunsten Chinas, wenn wir glauben, uns nicht anstrengen zu m&uuml;ssen. Dass uns die Chinesen davonziehen, kann &uuml;brigens auch ein Grund f&uuml;r einen deutschen Unternehmer sein, z&uuml;gig zu verkaufen. Deutschland und Europa m&uuml;ssen ihre Priorit&auml;ten richtig setzen. Wir m&uuml;ssen endlich anfangen, uns wieder auf Innovation zu konzentrieren. Wenn wir das nicht tun, werden wir weiter an Macht verlieren und dann auch entsprechend behandelt werden. Da k&ouml;nnen wir so laut, wie wir wollen, nach Gleichbehandlung rufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/-\/Sjz\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>10.000 Euro f&uuml;r jeden B&uuml;rger!<\/strong><br>\nMehr Geld f&uuml;r alle: Das &ldquo;frische Geld&rdquo; der Notenbanken flie&szlig;t eben nicht in die Realwirtschaft, sondern in die Finanzm&auml;rkte, wo es die Verm&ouml;genspreise treibt &ndash; und die ungleiche Verm&ouml;gensverteilung beg&uuml;nstigt.<br>\nSchluss mit der verfehlten Geldpolitik der EZB. Gebt das Geld lieber den B&uuml;rgern direkt, statt jene zu beg&uuml;nstigen, die zuerst an das frisch geschaffene Geld kommen. Bei den B&uuml;rgern ist es auch besser aufgehoben als bei der Politik.<br>\nVor f&uuml;nf Jahren habe ich an dieser Stelle gefordert, die EZB solle, statt ein milliardenschweres Wertpapierkaufprogramm aufzulegen, besser das Geld an die B&uuml;rger &uuml;berweisen. Die Forderung von &ldquo;10.000 Euro f&uuml;r jeden B&uuml;rger&rdquo; basierte auf der schlichten Erkenntnis, dass der Aufkauf vorhandener Verm&ouml;genswerte nicht zu mehr Nachfrage und Inflation f&uuml;hren w&uuml;rde. Zu hoch die Verschuldung in der Eurozone, zu unsicher die Zukunftsaussichten, zu geschw&auml;cht das Bankensystem.<br>\nHeute muss man feststellen, dass diese Einsch&auml;tzung richtig war. F&uuml;nf Jahre und 2,6 Billionen Euro Schulden weiter, steht die Eurozone genauso schlecht da wie 2015. Mit noch h&ouml;herer Verschuldung, einem faktisch insolventen Bankensystem, schwachem Wachstum und geringer Inflation ist Europa h&ouml;chst anf&auml;llig f&uuml;r externe Schocks aus Handelskriegen, Brexit und Rezession in China.<br>\nSchon 2015 war klar: Billiges Geld hilft nur dann, wenn die potenziellen Schuldner noch &uuml;ber beleihbares Eigentum verf&uuml;gen und auch bereit sind, dieses Eigentum zu beleihen, weil sie attraktive Investitionsm&ouml;glichkeiten sehen. Im Umfeld der Eurozone sehen Unternehmen dies nicht, und private Haushalte werden sich ebenfalls mit neuen Schulden zur&uuml;ckhalten, wenn Arbeitslosigkeit droht und die Preissteigerung gering ist.<br>\nWenn nun aber alle sparen, also versuchen, bestehende Schulden abzutragen, flie&szlig;t das &ldquo;frische Geld&rdquo; der Notenbanken eben nicht in die Realwirtschaft, sondern in die Finanzm&auml;rkte, wo es die Verm&ouml;genspreise treibt. Da naturgem&auml;&szlig; nur jene, die &uuml;ber Verm&ouml;gen verf&uuml;gen, davon profitieren, kommt es zu einer zunehmend ungleichen Verm&ouml;gensverteilung, was dann bei &Ouml;konomen wie Thomas Piketty und Politikern aller Couleur den Ruf nach mehr Umverteilung verst&auml;rkt. Die Realwirtschaft jedenfalls hat nichts davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/artikel\/vermoegen-gebt-10-000-euro-jedem-buerger-a-1289654.html\">Manager Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohnen. Mieten. Abzocken.<\/strong><br>\nDem Ehepaar Atorf in Stuttgart droht der Auszug, nachdem sie seit gut 50 Jahren in ihrer Wohnung leben. Die unglaubliche Geschichte, die sich hier abspielt, ist ein Albtraum f&uuml;r jeden Mieter. Die Kaltmiete f&uuml;r die 60 Quadratmeterwohnung soll um 700 Euro steigen: von sieben auf 19 Euro pro Quadratmeter.<br>\n&ldquo;Wir haben eine Modernisierungsank&uuml;ndigung vom neuen Hausbesitzer bekommen, der das Haus letztes Jahr gekauft hat. Jetzt wird die Miete so stark steigen, dass wir uns das nicht mehr leisten k&ouml;nnen&rdquo;, sagt J&uuml;rgen Atorf.<br>\nDie Schw&auml;bische Bauwerk GmbH, der neue Vermieter der Atorfs, hat im Jahr 2018 Modernisierungen von rund 850.000 Euro angek&uuml;ndigt. Die Bewohner halten viele der Renovierungen f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig, manche seien bereits in Eigenregie gemacht worden. Ein Teil der Kosten darf dennoch ganz legal auf die Mieter umgelegt werden. &hellip;<br>\nDie Atorfs sind kein Einzelfall. Immer mehr Geld flutet den Wohnungsmarkt, treibt die Preise nach oben. Allein 2018 flossen mehr als 250 Milliarden Euro in den Kauf deutscher Geb&auml;ude. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Wert der Wohnimmobilien in vielen St&auml;dten verdoppelt &ndash; sind die Mieten bundesweit um 50 Prozent, in Berlin sogar um gut 70 Prozent gestiegen. Wie l&auml;sst sich die Explosion der Mietpreise stoppen? Was l&auml;uft schief? &hellip;.<br>\nImmer wieder bleiben Immobilienbesitzer anonym, wissen die Mieter nicht, wem ihre Wohnung geh&ouml;rt. So wie auch bei Eva Marx in Berlin: &ldquo;Wir haben versucht heraus zu finden, was das f&uuml;r eine Firma ist. &Uuml;ber eine Internet-Recherche war das nicht herauszufinden&rdquo;. Auf dem ersten Anschreiben findet sich zwar ein Name mit Luxemburger Anschrift &ndash; doch wer dahintersteckt, bleibt zun&auml;chst verborgen. Auf Immobilienportalen im Internet werden die Wohnungen des Hauses aber schon zum Verkauf angeboten. Barbara Steenbergen fordert, &ldquo;jeder Mieter solle das Recht haben, zu erfahren, wem das Haus geh&ouml;rt, in dem er wohnt.&rdquo;<br>\nDem Steuerexperten Christoph Trautvetter gelingt es, die Investoren hinter der Luxemburger Adresse herauszufinden. &Uuml;ber Luxemburger Handelsregister sowie Gesch&auml;ftsberichte eines gro&szlig;en US-amerikanischen Finanzinvestors findet er heraus, wem das Haus geh&ouml;rt, in dem unter anderem Eva Marx wohnt: Die Firma hei&szlig;t Carlyle. Die Mieteinnahmen aus dem gekauften Haus in Berlin wiederum flie&szlig;en auf die britischen Cayman Inseln in der Karibik.  Dort sitzt die Carlyle Management Group, die sich ihren Teil am Kuchen sichert, sowie ein Fonds namens Limited Partners, der die Investoren ausbezahlt. Das Firmengeflecht bietet den Vorteil, dass alles anonym und m&ouml;glichst steuerfrei abl&auml;uft. Trautvetter sch&auml;tzt die Rendite auf 1.000 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter &ndash; innerhalb weniger Monate. Das sind mehr als 30 Prozent Rendite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/wohnen-mieten-abzocken-100.html\">Das Erste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine gute Reportage, &uuml;berraschend zur besten Sendezeit, die zeigt, dass Deutschland inzwischen ein Eldorado der Immobilienspekulation ist. Das Beispiel &Ouml;sterreich belegt schwarz auf wei&szlig;, dass es auch anders funktioniert. Aber die deutsche Politik legt wie immer die H&auml;nde in den Scho&szlig;, denn nach der neoliberalen Ideologie regelt ja der freie Markt alles zum Besten &ndash; der Finanzspekulanten. <\/em><\/p>\n<p><strong>Damit das auch so bleibt: Kampagne gegen Mietendeckel &ndash; Immobilienlobby macht mobil<\/strong><br>\nDer Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, GdW, hat seine Mitgliedsunternehmen aufgerufen, f&uuml;r eine Gro&szlig;kampagne gegen den Mietendeckel und andere wohnungspolitische Instrumente zu spenden. Ende September versandte der GdW einen &bdquo;Aufruf zur solidarischen Finanzierung einer &Ouml;ffentlichkeitskampagne der Wohnungswirtschaft&ldquo;, der der taz vorliegt. In &bdquo;Mietpreisbremse, Mietendeckel und Enteignungsdiskussionen&ldquo; manifestiere sich &bdquo;ein gesellschaftlicher Klimawandel&ldquo;, der eine Bedrohung f&uuml;r die gesamte Immobilienwirtschaft darstelle, hei&szlig;t es in dem Schreiben.<br>\nZiel der Kampagne sei es, &bdquo;ein positives Image der Wohnungswirtschaft zu kommunizieren&ldquo;. Kosten werde diese Ma&szlig;nahme rund 1,6 Millionen Euro, weshalb Mitgliedsunternehmen aufgerufen seien, 30 Cent pro Wohneinheit, die sie besitzen, zu spenden. Der GdW hat 15 regionale Mitgliedsverb&auml;nde, denen insgesamt rund 3.000 Unternehmen angeh&ouml;ren, die wiederum etwa sechs Millionen Wohnungen besitzen &ndash; fast ein Drittel des deutschen Mietwohnungsbestands. In Berlin sind &uuml;ber den Verband Berliner und Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auch die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Mitglied im Bundesverband GdW. &hellip;<br>\nDie Linken-Abgeordnete Katalin Gennburg nennt die Kampagne ein &bdquo;echtes Politikum&ldquo;. Es m&uuml;sse unbedingt ausgeschlossen werden k&ouml;nnen, dass sich die landeseigenen Wohnungsunternehmen &uuml;ber den BBU an der Kampagne beteiligten, daf&uuml;r werde sie eine Anfrage an den Senat einreichen. &bdquo;Der GdW zeigt damit einmal mehr, dass eine soziale Mietenregulierung mit ihm nicht zu machen ist&ldquo;, so Gennburg am Montag zur taz. Mitgliedsunternehmen des GdW, die diese einseitige Lobbyarbeit nicht mittragen, m&uuml;ssten sich jetzt von dem Verband distanzieren.<br>\n&bdquo;Unser Ziel ist es, mit unseren Argumenten alle diejenigen zu erreichen, die &uuml;ber wohnungspolitische Fragen diskutieren und an Entscheidungen mitwirken&ldquo;, sagt die GdW-Sprecherin Katharina Burkardt auf taz-Anfrage. Das geh&ouml;re zu &bdquo;den nat&uuml;rlichen Aufgaben eines Verbandes&ldquo;. Da der Finanzierungsaufruf gerade erst gestartet sei, k&ouml;nne noch keine Aussage &uuml;ber den R&uuml;cklauf gemacht werden, der Start sei aber &bdquo;vielversprechend.&ldquo;<br>\n&bdquo;An solchen Kampagnen sehen wir, dass bei den Immobilienspekulanten die Angst umgeht&ldquo;, sagt Michael Pr&uuml;tz, Berliner Mietenaktivist und Sprecher des Volksbegehrens zur Enteignung gro&szlig;er Immobilienunternehmen. &bdquo;F&uuml;r uns ist das eine Ermutigung, dass wir genau auf dem richtigen Weg sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kampagne-gegen-Mietendeckel\/!5631487\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Dann wird die Wertsch&ouml;pfung nicht mehr in Deutschland stattfinden<\/strong><br>\nDie Krise der Automobilindustrie wird greifbar. Mehr als 100.000 Arbeitspl&auml;tze k&ouml;nnten verloren gehen. Der IG-Metall-Chef von Baden-W&uuml;rttemberg warnt, es k&ouml;nnte noch dramatischer werden. Denn immer mehr Firmen verlagern die Produktion der Elektromobilit&auml;t ins Ausland.<br>\nHerr Zitzelsberger, laut einer Studie des Center for Automotive Research (CAR) an der Universit&auml;t Duisburg-Essen k&ouml;nnten in den kommenden zehn Jahren durch den Wandel in der Automobilindustrie hin zu batteriebetriebenen Fahrzeugen mehr als 100.000 Arbeitspl&auml;tze in Deutschland wegfallen. F&uuml;r Sie kommt das nicht &uuml;berraschend, richtig?<br>\nDie Studie von Herrn Dudenh&ouml;ffer hat uns in der Tat nicht &uuml;berrascht. Da sind zwar etwas andere Zahlen drin als in der zweiten ELAB-Studie zur Elektromobilit&auml;t und Besch&auml;ftigung, die wir mit dem Fraunhofer-Institut f&uuml;r Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gemacht haben, aber die CAR-Studie best&auml;tigt eine Tendenz.<br>\nWie kann eine derartig heftige Tendenz zu Arbeitsplatzverlusten vorausgesagt werden?<br>\nMan muss wissen, dass es gewisserma&szlig;en eine Wette ist, abzusch&auml;tzen, wie viel reine Elektromobilit&auml;t wirklich auf die Stra&szlig;e kommen wird und wie viel Hybrid-Antriebe. Das ist der gro&szlig;e Unsicherheitsfaktor. Denn mehr Hybrid-Antriebe hei&szlig;t auch mehr Arbeitspl&auml;tze. Mehr reine Elektromobilit&auml;t hei&szlig;t weniger Arbeitspl&auml;tze.<br>\nWarum ist das so?<br>\nEin reiner Elektroantrieb hat deutlich weniger Teile als ein Verbrenner und ist damit weniger besch&auml;ftigungsintensiv, ein Hybrid hat deutlich mehr Teile. Noch viel wichtiger ist allerdings die Frage, wo der technologische Wandel nun stattfinden wird, egal welcher Antrieb sich nun vermehrt durchsetzt. F&uuml;r die Zahl der Arbeitspl&auml;tze in Deutschland ist es entscheidend, wie viele Bereiche der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette der k&uuml;nftig produzierten Autos hier verbleiben und wie viele ins Ausland verlagert werden. Wenn weite Teile der Wertsch&ouml;pfungskette abwandern, dann sehen die Zahlen nochmal ganz anders aus.<br>\nSie meinen, die Zahlen w&auml;ren dann noch dramatischer?<br>\nJa, dann w&auml;re es klipp und klar dramatisch. Die ohnehin schon heftigen Ergebnisse treffen nur unter der Annahme zu, dass sich die Transformation innerhalb der hierzulande bestehenden Wertsch&ouml;pfungsketten vollzieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/automobilindustrie-krise-center-automotive-research-ig-metall-wertschoepfung-deutschland\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieses Interview sollte den Blick daf&uuml;r &ouml;ffnen, wie oberfl&auml;chlich die Klimadiskussion teilweise gef&uuml;hrt wird, die sich aktuell aus der Perspektive des gr&uuml;n-b&uuml;rgerliche Milieu vornehmlich allein um den &bdquo;richtigen&ldquo; Lebensstil zu drehen scheint, als der Komplexit&auml;t der Thematik Rechnung zu tragen. Es geht dabei um nichts weniger als die grunds&auml;tzliche Diskussion und Umgestaltung der globalen Produktionsketten. Entscheidend ist dabei die Frage wie sich der unabdingbare damit verbundenen industriellen Strukturwandel nicht nur in der Autoindustrie gestalten l&auml;sst, dass nicht hunderttausende ihren Arbeitsplatz und ihre Existenzgrundlage verlieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu nochmals: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54994#h06\">Das Klima, die Wirtschaft und die Menschen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Russland-Sanktionen: H&auml;rte wahren oder nachgeben?<\/strong><br>\nSeit f&uuml;nf Jahren sind die Strafma&szlig;nahmen gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts in Kraft. Sie abzuschaffen, ist in der Politik kein Tabu mehr. Die Wirtschaft applaudiert.<br>\nEs war einer dieser Termine im Berliner Politikbetrieb, die zun&auml;chst etwas verwundern. Der linke Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst hatte zusammen mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Die Linkspartei und ein Unternehmerverband? Ihre jeweiligen Interessen sind sehr selten deckungsgleich. Beim Thema Russland-Sanktionen ist das anders. Die w&uuml;rden beide Seiten lieber heute als morgen abschaffen.<br>\nDie Sanktionen seien die &ldquo;falsche Medizin&rdquo;, sagt Klaus Ernst. Zu einer Ver&auml;nderung der russischen Position h&auml;tten sie auch nach f&uuml;nf Jahren nicht gef&uuml;hrt. &ldquo;Also wie lange wollen wir das noch treiben. Ist es in drei, vier Jahren anders? Ich denke nicht.&rdquo; Gleichzeitig w&uuml;rden sich die Sanktionen allerdings besonders negativ auf deutsche Unternehmen auswirken. Deutschland habe von allen sanktionierenden Staaten die gr&ouml;&szlig;ten Lasten zu tragen, sagt Ernst, der Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bundestag ist.<br>\nEine These, die der &Ouml;konom Julian Hinz vom Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft best&auml;tigt. Hinz rechnet vor, dass sich der globale Handelsverlust durch die Sanktionen bis Ende 2018 &ndash; so weit reichen derzeit die Daten aktuell &ndash; auf ungef&auml;hr 300 Milliarden US-Dollar belaufen, also 5,6 Milliarden Dollar pro Monat. 60 Prozent davon w&uuml;rden auf russischer Seite getragen, das entspreche knapp sieben bis acht Prozent der russischen Exporte. Von Seiten der sanktionierenden Staaten entfallen die gr&ouml;&szlig;ten Handelsverluste auf Deutschland: monatlich sind es 770 Millionen US-Dollar.<br>\nWas Hinz auch sagt: Das Minus ist nur zum geringsten Teil eine direkte Folge der Sanktionen. Nur 13 Prozent der EU-Handelsverluste sind entstanden, weil bestimmte G&uuml;ter nicht mehr von Europa nach Russland exportiert werden d&uuml;rfen, oder weil der Kreml im Gegenzug den Import von landwirtschaftlichen Produkten aus der EU gekappt hat. Das gr&ouml;&szlig;te Problem sei die Verunsicherung &ndash; befeuert durch die Sanktionen, die die USA gegen Russland verh&auml;ngt haben.<br>\nEs sind sogenannte extraterritoriale Sanktionen, das hei&szlig;t, wer sich nicht an die US-Vorgaben f&uuml;r Russland h&auml;lt, l&auml;uft Gefahr, in den USA daf&uuml;r bestraft zu werden. Das gilt auch f&uuml;r Europ&auml;er. Da gilt es, abzuw&auml;gen. Michael Harms, der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, schildert den Fall eines deutschen Unternehmens aus der Medizintechnik. Die Firmenleitung wollte mit einem russischen Partner ein Gemeinschaftsunternehmen gr&uuml;nden. Das h&auml;tte eine Monopolstellung gehabt &ndash; ein sehr lukratives Gesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland-sanktionen-h%C3%A4rte-wahren-oder-nachgeben\/a-50638666\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warum wir das DNC (die Parteizentrale der Demokraten) beseitigen m&uuml;ssen, auch wenn das die Zertr&uuml;mmerung der Demokratischen Partei bedeutet<\/strong><br>\nIch hoffe, dass der Kandidat, der eindeutig die Wahl der W&auml;hler ist, n&auml;mlich Bernie Sanders, als Nominierter bestimmt wird. Falls er nominiert wird, dann bin ich mit sicher, dass er Donald Trump mit Leichtigkeit besiegen w&uuml;rde, so wie schon vier Jahre zuvor.<br>\nAber ich bef&uuml;rchte, dass die Geldgeber des DNC den W&auml;hlern Joe Biden, Kamala Harris oder sogar Pete Buttigieg in den Rachen stopfen werden. So wie sie beim letzten Mal Hillary unterst&uuml;tzt haben, hoffen sie darauf, dass ihr gesalbter Neoliberaler als das geringere &Uuml;bel angesehen wird, f&uuml;r ein Programm, welches sich kaum von dem der Republikaner unterscheidet.<br>\nSomit dreht sich das Reality-TV am Donnerstag um &bdquo;Wer ist das geringere &Uuml;bel?&ldquo; Eine ehrliche Reality-Show w&uuml;rde sich auf die Frage konzentrieren &bdquo;Gegen was sind Sie?&ldquo; Das w&uuml;rde ein echtes Publikum anziehen, denn die Menschen haben eine bessere Vorstellung davon, gegen was sie sind: gegen die Eigeninteressen, gegen Wall Street, die Pharmakonzerne und andere Monopole, gegen die Banken, die Grundbesitzer, die Konzernheuschrecken und die au&szlig;erb&ouml;rslichen Verm&ouml;gensabzocker. Aber nichts davon wird auf der Wunderinsel der autorisierten Kandidaten erlaubt sein (und ohne Tulsi Gabbard, die ausgeschlossen wurde, weil sie das Unaussprechliche ausgesprochen hat).<br>\nDas Problem, vor dem das Democratic National Committee steht, bleibt das selbe wie 2016: Wie blockiert man einen selbst gem&auml;&szlig;igt linken Sozialdemokraten, um einen Kandidaten auszuw&auml;hlen, der garantiert gegen Trump verliert, damit man jene Politik fortsetzen kann, die den Banken dient, den Finanzm&auml;rkten und den Milit&auml;rausgaben f&uuml;r einen Zweiten Kalten Krieg?<br>\nDie Geldgeber des DNC favorisieren Joe Biden, den langj&auml;hrigen Senator aus dem Kreditkarten- und Konzernbriefkasten-Staat Delaware. Und die opportunistische kalifornische Staatsanw&auml;ltin Kamala Harris, zusammen mit der Hopey-Changey-Wundert&uuml;ten-Alternative Pete Buttigieg, diesem schw&auml;tzenden, kleinst&auml;dtischen Rorschach-Klecks. Diese leichten Opfer werden als &bdquo;w&auml;hlbar&ldquo; pr&auml;sentiert, in dem vollen Wissen, dass sie gegen Trump scheitern werden.<br>\nTrump hat in der Zwischenzeit fasst all das erledigt, was die Geldgeber-Klasse der Demokraten wollte: Er hat die Steuern f&uuml;r die Reichen gesenkt, die Sozialausgaben f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung gek&uuml;rzt, die Anleihenk&auml;ufe unterst&uuml;tzt, um die B&ouml;rse und den Anleihenmarkt zu inflationieren, und den Kalten Krieg 2.0 vorangetrieben. Das Beste ist, dass seine aggressive Art es den Demokraten erm&ouml;glicht, f&uuml;r die Geschenke an die Reichen den Republikanern die Schuld zu geben, so als w&uuml;rden sie (die Demokraten) eine andere Politik verfolgen.<br>\nDie Rolle der Demokratischen Partei ist es, die Republikaner vor Angriffen von links zu sch&uuml;tzen und sie folgen permanent dem Marsch der Republikaner nach rechts. Mit der Behauptung, das w&uuml;rde in Richtung &bdquo;Mitte&ldquo; f&uuml;hren, pr&auml;sentieren sich die Demokraten als das geringere &Uuml;bel (was nat&uuml;rlich immer noch ein &Uuml;bel ist), einfach so pragmatisch, dass die Hoffnung auf &bdquo;das Perfekte&ldquo; (d.h. moderate Sozialdemokratie) nicht den Geist des Kompromisses blockiert, f&uuml;r das was erreichbar ist. &bdquo;Die Dinge zu erledigen&ldquo;, indem man mit den anderen kooperiert und die Unterst&uuml;tzung der Republikaner gewinnt. Das ist das, was Joe Biden verspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theblogcat.de\/uebersetzungen\/hudson-dnc-12-09-2019\/\">the blog cat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Seite des &uuml;bersetzten Textes ist nicht zu empfehlen dort sind mehr oder weniger obskure und verschw&ouml;rungstheoretische Texte zu finden. Der Autor Michael Hudson ist aber ein bekannter linker US-&Ouml;konom, der in diesem Text die Problematik bei den Demokraten beschreibt, dass es genauso wieder kommen k&ouml;nnte und die Demokraten eine oder einen Kandidaten nominieren, der der Wall Street am genehmsten ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Der englische Originaltext: <a href=\"https:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2019\/09\/michael-hudson-why-we-need-to-abolish-the-democratic-national-committee-even-if-that-means-breaking-up-the-democratic-party.html\">Michael Hudson: Why We Need to Abolish the Democratic National Committee, Even if That Means Breaking Up the Democratic Party<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schutzgeld f&uuml;r Hunter<\/strong><br>\nDer Biden-Sohn konnte sich nach dem Maidan-Umsturz 2014 sehr wohl am Gaskonzern Burisma gesundsto&szlig;en.<br>\nIm April 2014, kurz nach dem Majdan-Umsturz, ermunterte Vizepr&auml;sident Joe Biden die Ukraine: &bdquo;Stellt euch vor, wo ihr heute w&auml;rt, wenn ihr zu Russland sagen k&ouml;nntet: Behaltet euer Gas!&ldquo; Einen Monat darauf heuerte sein Sohn Hunter Biden beim gr&ouml;&szlig;ten privaten Erdgasproduzenten der Ukraine an, bei Burisma. Eigent&uuml;mer Mikola Slotschewskyj hatte sich F&ouml;rderlizenzen zugeschachert, als er 2010 bis 2012 Umweltminister unter dem damals noch eher prowestlichen Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch war. Nach der Flucht des zuletzt prorussisch agierenden Janukowitsch musste sich Slotscheweskyj gegen&uuml;ber dem Westen absichern. Die 50.000 Dollar Monatsgage f&uuml;r Hunter Biden, der von Gas keine Ahnung hatte, waren letztlich Schutzgeld.<br>\nGerade als die Ukraine in den B&uuml;rgerkrieg schlitterte, drehte Burisma mit westlichen Miner&ouml;lkonzernen ein gro&szlig;es Rad: So wollte Shell zehn Milliarden Dollar investieren, um gewaltige Massen von Schiefergas im ostukrainischen Jusivska-Feld freizur&uuml;tteln. Normalerweise wird die US-Technologie des Hydraulic Fracking &ndash; das sind k&uuml;nstlich ausgel&ouml;ste Erdbeben &ndash; nur in d&uuml;nn besiedelten Gebieten eingesetzt. Dass der Donbass eine dicht besiedelte Agglomeration ist, war Hunter Biden egal. Die Abspaltung der Donezker Region von der Ukraine verhinderte das Projekt. Burisma gedeiht aber auch so: 2018 wurde eine Rekordmenge an Gas gef&ouml;rdert. Und gefrackt wird jetzt anderswo.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/schutzgeld-fuer-hunter\">Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>We are all hostages of 9\/11<\/strong><br>\nAfter years of reporting on the Global War on Terror, many questions behind the US attacks remain unresolved<br>\nAfghanistan was bombed and invaded because of 9\/11. I was there from the start, even before 9\/11. On August 20, 2001, I interviewed commander Ahmad Shah Massoud, the &ldquo;Lion of the Panjshir,&rdquo; who told me about an &ldquo;unholy alliance&rdquo; of the Taliban, al-Qaeda and the ISI (Pakistani intel).<br>\nBack in Peshawar, I learned that something really big was coming: my article was published by Asia Times on August 30. Commander Massoud was killed on September 9: I received a terse email from a Panjshir source, only stating, &ldquo;the commander has been shot.&rdquo; Two days later, 9\/11 happened.<br>\nAnd yet, the day before, none other than Osama bin Laden, in person, was in a Pakistani hospital in Rawalpindi, receiving treatment, as CBS reported. Bin Laden was proclaimed the perpetrator already at 11am on 9\/11 &ndash; with no investigation whatsoever. It should have been not exactly hard to locate him in Pakistan and &ldquo;bring him to justice.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/09\/article\/we-are-all-hostages-of-9-11\/\">Pepe Escobar auf Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>USA dr&auml;ngen Bundesregierung zum Kauf von F-18-Jets<\/strong><br>\nBei der Entscheidung &uuml;ber einen Nachfolger des Kampfflugzeugs Tornado in der Luftwaffe gibt es laut US-Regierung einen deutlichen Zeitvorteil f&uuml;r das US-Modell F-18. Die Zertifizierung des Konkurrenzmodells Eurofighter f&uuml;r die sogenannte nukleare Teilhabe der Bundeswehr an US-Atombomben werde drei bis f&uuml;nf Jahre l&auml;nger dauern als beim US-Flugzeug, schreibt die Regierung in Washington in einem Bericht an das deutsche Verteidigungsministerium, &uuml;ber den die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; am Freitag berichtete.<br>\nAb 2030 drohen zus&auml;tzliche Milliardenkosten f&uuml;r den Betrieb der ab 1981 eingef&uuml;hrten Tornados. Schon ab 2024 steht Deutschland als letztes verbleibendes Land mit Tornados vor steigenden Betriebskosten. &Uuml;ber Jahre gab es aber wenig Bereitschaft, sich des Themas anzunehmen. In der gro&szlig;en Koalition tut sich die SPD damit schwerer als die Union. (&hellip;)<br>\nDenn Deutschland setzt die Jets auch als Teil eines Abschreckungskonzeptes der Nato ein, bei dem Verb&uuml;ndete im Kriegsfall Zugriff auf Atomwaffen der USA haben k&ouml;nnen. Dazu muss die Tornado-Nachfolgemaschine aber von den USA zertifiziert werden. Die F-18 hatte eine solche Zulassung bereits in einer fr&uuml;heren Baureihe.<br>\n&Uuml;ber das Thema wird &ouml;ffentlich wenig gesprochen, auch weil mit Atombomben in Deutschland kein politisches Kapital zu gewinnen ist. Offiziell nie best&auml;tigt, aber doch eine Art offenes Geheimnis: In B&uuml;chel in der Eifel sollen 20 thermonukleare B61-Gravitationsbomben der US-Streitkr&auml;fte lagern. Die Luftwaffe setzt den in die Jahre gekommenen Tornado allerdings auch in einer Version f&uuml;r die elektronische Kampff&uuml;hrung gegen feindliche Radaranlagen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/militaer-verteidigung\/id_86566874\/ersatz-fuer-tornados-usa-draengen-deutschland-zum-kauf-von-f-18-jets.html\">t-online.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch hier ist zu bef&uuml;rchten, dass sich die deutschen Verantwortlichen dem Prinzip des US-Pr&auml;sidenten Trump (America first) beugen, die US-Kampfjets kaufen und die Abh&auml;ngigkeit von den USA vergr&ouml;&szlig;ert wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Faktencheck zum Video &bdquo;Greta Thunberg ohne Drehbuch&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r einige Diskussionen sorgt ein kurzes Video auf Youtube, in dem Greta Thunberg recht ratlos wirkt.<br>\nSowohl f&uuml;r die Uploader des Videos als auch so manchen Nutzer z&auml;hlt dies als Beweis, dass Greta Thunberg nur &bdquo;fremdgesteuert&ldquo; sei und keine richtigen Antworten geben k&ouml;nne, wenn sie &bdquo;kein Drehbuch hat&ldquo;. (&hellip;)<br>\nIn dem eineinhalb Minuten langen Video sieht man Greta an einem Tisch mit anderen Jugendlichen, es handelt sich offensichtlich um eine Pressekonferenz.<br>\nEin Reporter stellt ihr zwei Fragen, Greta bittet darum, dass die erste Frage wiederholt wird und fragt dann, ob jemand anderes diese Frage beantworten m&ouml;chte. (&hellip;)<br>\nAb Minute 19:10 d&uuml;rfen die Reporter Fragen an die Jugendlichen richten. Die erste Frage von einer Reporterin von &bdquo;Swedisch Television&ldquo; geht gleich an Greta, die auch von ihr ausf&uuml;hrlich beantwortet wird. Die Sprecherin der UNICEF fordert dann auch die anderen Jugendlichen auf, dieselbe Frage aus ihrer Sicht zu beantworten.<br>\nAb Minute 21:29 beginnt dann der kleine Ausschnitt aus der Pressekonferenz, der bis Minute 22:56 geht. Die Sprecherin kommentiert danach ebenfalls, dass auch Fragen an die anderen Jugendlichen gerichtet werden sollten, was dann auch geschieht. Im weiteren Verlauf werden dann auch wieder Fragen direkt an Greta gestellt, die auch ausf&uuml;hrlich von ihr beantwortet werden. (&hellip;)<br>\nWas man anhand des von der Seite &bdquo;Uncut News&ldquo; gew&auml;hlten Ausschnittes recht deutlich sieht, ist eine Form des &bdquo;Cherry Pickings&ldquo;, in Deutsch sagt man &bdquo;Rosinen herauspicken&ldquo;: Es wird nur ein bestimmter Teil eines Ganzen, wie die Rosinen in einem Kuchen, herausgenommen und interpretiert, dazu kommen noch die l&uuml;ckenhaften Untertitel, die ebenfalls den Eindruck verst&auml;rken sollen, dass Greta Thunberg insgesamt ratlos sei. (&hellip;)<br>\nKein &bdquo;fehlendes Script&ldquo;, kein Beweis, dass Greta ohne Anweisungen nichts sagen k&ouml;nne. Der kurze Ausschnitt der Pressekonferenz, kombiniert mit einer l&uuml;ckenhaften &Uuml;bersetzung ist eher ein gezielter Versuch, Greta Thunberg zu diskreditieren und l&auml;sst dabei den kompletten restlichen Verlauf der Pressekonferenz unter den Tisch fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mimikama.at\/allgemein\/greta-thunberg-ohne-drehbuch\/?fbclid=IwAR3sLbilL9VFmaBc5x_6G2uGs7nzfkIJmJORh74CjlRhbpqX7qAJCReYtig\">Mimikama<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-55438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55438"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55438\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55441,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55438\/revisions\/55441"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}