{"id":55460,"date":"2019-10-09T08:48:03","date_gmt":"2019-10-09T06:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460"},"modified":"2019-10-09T08:48:03","modified_gmt":"2019-10-09T06:48:03","slug":"hinweise-des-tages-3467","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h01\">Das Klimap&auml;ckchen sch&uuml;rt den Protest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h02\">Die &ldquo;T&uuml;rkisierung&rdquo; Nordsyriens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h03\">&bdquo;Ganze Welt wird f&uuml;r humanit&auml;re Krise verantwortlich sein&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h04\">Hongkongs Regierungschefin schlie&szlig;t Eingreifen Chinas nicht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h05\">Weitere historische Niederlagen vs. amerikanische Verh&auml;ltnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h06\">Keynes is out. Konjunkturprogramme bringen nichts au&szlig;er Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h07\">Deutschland bekommt Milliardenverm&ouml;gen aus Ausland gemeldet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h08\">An die deutschen (Klein)Sparer &ndash; 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h09\">IG Bau prangert Arbeitgeber von Geb&auml;udereinigern online an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h10\">Gewerkschaftstag der IG Metall: Ost-West-Unterschiede, Hetze im Betrieb und Clickworker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h11\">Extinction Rebellion: Der Gegner sitzt nicht in der Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h12\">So einfach, so ausweglos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h13\">Ecuadors Regierung flieht vor Protesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h14\">China: Kein Internetzugang ohne vorherige Freischaltung per Gesichtserkennung &ndash; Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h15\">Die Machenschaften des US-Vizepr&auml;sidenten Joe Biden und seines Sohnes Hunter Biden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h16\">Kampf um die K&ouml;pfe der Kinder&ldquo; im Klassenraum: Schulb&uuml;cher vom DAX-Konzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h17\">Eliteschulen wie Eton traumatisieren Kinder. Die regieren sp&auml;ter Gro&szlig;britannien.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55460#h18\">Hongkong, China, Einheit und EU-Geschichtsf&auml;lschung: Ein Wochenr&uuml;ckblick auf den medialen Abgrund<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Klimap&auml;ckchen sch&uuml;rt den Protest<\/strong><br>\nAm Mittwoch will die Bundesregierung ihr &ldquo;Klimapaket&rdquo; verabschieden, das, wie an dieser Stelle mehrfach berichtet, kaum dazu dienlich sein wird, die Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen einzuhalten. Nach einem Bericht des Spiegel steht f&uuml;r Mittwoch auch die Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes auf dem Programm &ndash; Teile des Klimapakets werden hierin festgeschrieben. Allerdings f&auml;llt auch der vorliegenden Referentenentwurf zum Klimaschutzgesetz hinter das zur&uuml;ck, was bereits als ausgehandelt galt.<br>\n(&hellip;) Anhaltende Aktionen zivilen Ungehorsams<br>\nW&auml;hrend die Bundesregierung ihr klimapolitisches Versagen durchexerziert, gehen die Massenproteste f&uuml;r einen wirksamen Klimaschutz weiter. Die Bewegung &ldquo;Extinction Rebellion&rdquo; hat ab dem 7. Oktober eine internationale Woche der Rebellion ausgerufen. In Berlin begann der Tag damit, dass rund 1000 Aktivisten den Verkehr am Gro&szlig;en Stern blockierten. Sp&auml;ter verlagerten sich die Proteste auf den Potsdamer Platz.<br>\nIn insgesamt 60 Hauptst&auml;dten weltweit soll die Aktionswoche stattfinden. Es ist dazu aufgerufen, Stra&szlig;en, Br&uuml;cken und andere Transportverbinden zu blockieren, &ldquo;um sofortiges Handeln angesichts von Klimanotstand und &ouml;kologischem Notstand zu fordern&rdquo;. Ganz konkret werden Regierungen aufgefordert, ihre Treibhausgasemissionen bis 2025 auf Nettonull zu reduzieren und dem Verlust der Artenvielfalt Einhalt zu gebieten. Au&szlig;erdem sollen B&uuml;rgerversammlungen geschaffen werden, deren Entscheidungen zu Klimagerechtigkeit und &ouml;kologischer Gerechtigkeit das Regierungshandeln leiten soll.<br>\n&ldquo;Extinction Rebellion&rdquo; ger&auml;t derzeit aber auch von verschiedenen Seiten in die Kritik. Zum einen, weil sie sich zu Aktionen zivilen Ungehorsams bekennen, das hei&szlig;t, sich &uuml;ber geltende Gesetze hinwegsetzen&hellip;<br>\nUnabh&auml;ngig davon, wie Extinction Rebellion politisch zu verorten ist und von welcher Seite die Bewegung kritisiert wird, erfreut sie sich gro&szlig;en Zulaufs. 485 Gruppen soll es weltweit geben, allerdings in erster Linie in reichen Industrienationen Westeuropas, den USA und Kanada, Australien und Neuseeland.<br>\nDoch nicht nur Extinction Rebellion &uuml;bt den zivilen Ungehorsam. Vom 4. bis 6. Oktober kam es unter dem Motto &ldquo;deCOALonize Europe&rdquo; an verschiedenen Orten Europas zu Blockaden und Protesten von Kohleinfrastruktur. So wurden in Salzgitter Gleise blockiert, die von Kohlez&uuml;gen befahren werden, in Flensburg der Kohlehafen. Proteste gab es auch an den Kraftwerken Moorburg in Hamburg sowie in L&uuml;nen. Die Proteste zielten gegen den Import und die Verbrennung von Steinkohle, die nicht nur klimasch&auml;dlich ist, sondern deren Abbau in L&auml;ndern wie Kolumbien mit erheblichen Menschenrechtsverletzungen verbunden ist. Bei &ldquo;deCOALonize&rdquo; geht es auch um eine antikoloniale Perspektive&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Klimapaeckchen-schuert-den-Protest-4548171.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Das ist unglaublich fahrl&auml;ssig&ldquo;<\/strong><br>\nKlimapolitik Die Bundesregierung rudert beim Klimapaket zur&uuml;ck. Auf den Stra&szlig;en regt sich dagegen Widerstand<br>\n(&hellip;) Dabei wurde das Klimapaket, auf das die Bundesregierung so stolz war, bereits bei seiner Ank&uuml;ndigung am 20. September als nahezu wirkungslos kritisiert. Auf dem zeitgleich stattfindenden Streik der Fridays For Future, der laut Olaf Scholz die Regierung aus ihrem Klima-Schlummer geweckt haben soll, sorgten die Beschl&uuml;sse f&uuml;r Entsetzen und Wut unter den 270.000 Protestierenden. Trotz der Kritik aus der Wissenschaft und von Umweltverb&auml;nden, das Paket sei vollkommen unzureichend und w&uuml;rde nichts dazu beitragen, das Abkommen von Paris einzuhalten, ist die Regierung nochmal ordentlich zur&uuml;ckgerudert.<br>\nSo ist laut dem Spiegel die CO2-Neutralit&auml;t bis 2050 im Gesetz nicht mehr als definitives Ziel festgeschrieben, sondern soll nur noch verfolgt werden. Eine feste Zahl der Einsparungen f&uuml;r 2040 f&auml;llt genauso raus. Der Klimarat, der eigentlich als Kontrollgremium funktionieren, die CO2-Einsparungen &uuml;berpr&uuml;fen und Vorschl&auml;ge zum Erreichen der Ziele machen sollte, scheint keine festgeschriebene Funktion mehr zu haben. Der j&auml;hrliche Bericht dieses Gremiums wurde laut Spiegel ebenso gestrichen, wie die M&ouml;glichkeit, Vorschl&auml;ge einzubringen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/das-ist-unglaublich-fahrlaessig\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die &ldquo;T&uuml;rkisierung&rdquo; Nordsyriens<\/strong><br>\nGegen Proteste Berlins und der EU treibt der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan den Einmarsch t&uuml;rkischer Streitkr&auml;fte in Nordsyrien voran. Eine t&uuml;rkische Invasion werde &ldquo;zu einer weiteren Eskalation in Syrien f&uuml;hren&rdquo;, erkl&auml;rt eine Sprecherin der Bundesregierung; sie solle unterbleiben. Tats&auml;chlich hat die Bundesregierung der T&uuml;rkei vor wenigen Tagen eine weitere Intensivierung der Kooperation in Aussicht gestellt; Innenminister Horst Seehofer deutete in Ankara eine Erh&ouml;hung der Mittel in Aussicht, die Br&uuml;ssel im Rahmen seines Fl&uuml;chtlingsabwehrpakts mit der T&uuml;rkei &uuml;berweist. Es handelt sich um Milliardensummen. Die Pl&auml;ne des NATO-Verb&uuml;ndeten f&uuml;r Nordsyrien laufen auf massive Br&uuml;che des V&ouml;lkerrechts hinaus. So plant Erdogan nicht nur, einen 30 Kilometer breiten Landstreifen entlang der gesamten t&uuml;rkisch-syrischen Grenze zu okkupieren. Die t&uuml;rkischen Aktivit&auml;ten in den schon jetzt besetzten Teilen Syriens laufen auf eine wirtschaftliche, politische und kulturelle Unterstellung der Region unter t&uuml;rkische Herrschaft hinaus. Experten sprechen von der &ldquo;T&uuml;rkisierung&rdquo; Nordsyriens.<br>\nVor der Eskalation<br>\n(&hellip;) In der Tat wird f&uuml;r den Fall, dass Ankara seine Drohung umsetzt und Truppen &uuml;ber die Grenze in Syriens Nordosten schickt, mit erbitterten K&auml;mpfen zwischen t&uuml;rkischen Truppen und ihren syrischen Verb&uuml;ndeten auf der einen, den kurdisch-syrischen YPG auf der anderen Seite gerechnet. Die Vertreibung Hunderttausender kurdischsprachiger Syrer aus ihren Wohngebieten gilt als durchaus m&ouml;glich. Ein Einmarsch der T&uuml;rkei w&auml;re zudem ein offener Bruch des V&ouml;lkerrechts; allerdings operieren auch Tornado-Jets der deutschen Luftwaffe ohne Genehmigung der Regierung in Damaskus &uuml;ber syrischem Boden, was ebenfalls internationalem Recht widerspricht.[2] Auch die Pr&auml;senz US-amerikanischer Milit&auml;rs in Syrien ist illegal. Selbst nach einem Abzug aus Syriens Nordosten k&ouml;nnte der US-St&uuml;tzpunkt in Al Tanf in der ostsyrischen W&uuml;ste fortbestehen: Er erlaubt es den USA, eine strategisch bedeutende Stra&szlig;e aus Bagdad nach Damaskus zu kontrollieren. Die Stra&szlig;e ist eine direkte Route f&uuml;r iranische Lieferungen welcher Art auch immer aus Iran bis nach Syrien und dann weiter in den S&uuml;dlibanon.<br>\n(&hellip;) Eine neue Runde im Syrienkrieg<br>\nDie Ma&szlig;nahme w&uuml;rde es Pr&auml;sident Erdogan nicht nur erm&ouml;glichen, syrische Fl&uuml;chtlinge aus der T&uuml;rkei abzuschieben, wo es inzwischen immer h&auml;ufiger zu Angriffen t&uuml;rkischer Nationalisten auf die Fl&uuml;chtlinge kommt. Ankara k&ouml;nnte seine begonnene De-facto-Annexion des 30 Kilometer breiten Landstreifens s&uuml;dlich der syrisch-t&uuml;rkischen Grenze vorantreiben &ndash; in eklatantem Bruch des V&ouml;lkerrechts&hellip;  Damit zeichnet sich eine weitere Runde im Syrienkrieg ab, die den gesamten Norden des Landes erfassen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8069\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: UN-Sicherheitsrat muss Erdogans Einmarschpl&auml;ne verurteilen<\/strong><br>\nPressemitteilung von Sevim Dagdelen, 08. Oktober 2019<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss umgehend eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen, mit dem Ziel, den vom t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan angek&uuml;ndigten Einmarsch in Syrien zu verurteilen. Schon die Androhung von Gewalt ist ein Versto&szlig; gegen die UN-Charta und darf nicht toleriert werden&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Erdogans geplanter Angriffskrieg an der Seite islamistischer S&ouml;ldnerbanden ist nicht nur ein Bruch des V&ouml;lkerrechts, mit der Vertreibung der kurdischen Verteidigungskr&auml;fte w&auml;chst auch die Gefahr, dass inhaftierte IS-Terroristen freikommen. Das ist eine eklatante Gefahr f&uuml;r die Region, aber auch f&uuml;r ganz Europa.<br>\nDIE LINKE fordert den Abzug der deutschen Soldaten aus dem t&uuml;rkischen Konya und den sofortigen Stopp der Datenweitergabe aus den &sbquo;Tornado&lsquo;-Aufkl&auml;rungseins&auml;tzen an das t&uuml;rkische Milit&auml;r. Die Bundeswehr darf den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg des t&uuml;rkischen Despoten und die geplante Vertreibung Hunderttausender Menschen im Norden Syriens in keiner Weise unterst&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/un-sicherheitsrat-muss-erdogans-einmarschplaene-verurteilen\/\">die Linke<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Ganze Welt wird f&uuml;r humanit&auml;re Krise verantwortlich sein&ldquo;<\/strong><br>\nDie Autonome Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien erkl&auml;rt, sie werde die Bev&ouml;lkerung der Region gegen alle Angriffe verteidigen.<br>\nDie Autonome Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien veranstaltete gestern Abend eine Pressekonferenz in Ain Issa zu den akuten Invasionsdrohungen des AKP-Regimes. Die Erkl&auml;rung wurde vom Ko-Vorsitzenden des Exekutivrates der Autonomieverwaltung, Ebid Hamid al-Mihbash, verlesen. Er erinnerte an die zur Verteidigung der Region erbrachten Opfer und erkl&auml;rte: &bdquo;Wir haben 11.000 Gefallene im Kampf f&uuml;r die Revolution gegeben. Der Islamische Staat wurde auf diesem Weg besiegt. Das ist &auml;u&szlig;erst bedeutsam, der Prozess ist allerdings &auml;u&szlig;erst sensibel. Die Invasionsdrohungen des t&uuml;rkischen Staates sind ungerechtfertigt und stellen mittlerweile ein gro&szlig;es Hindernis f&uuml;r Frieden und Sicherheit in Syrien dar.&ldquo;<br>\nUm die Region vor einem weiteren Krieg zu bewahren, m&uuml;ssten alle Bedingungen des mit den USA vereinbarten Grenzsicherungsmechanismus erf&uuml;llt werden. In der Erkl&auml;rung wird die Gef&auml;hrlichkeit der Drohungen und insbesondere eines m&ouml;glichen Angriffs durch die T&uuml;rkei betont: &bdquo;Diese Angriffe werden auf regionaler und internationaler Ebene schwerwiegende Folgen mit sich bringen und den Krieg in Syrien schnell weiter eskalieren. Dar&uuml;ber hinaus werden Terrorgruppen, insbesondere der IS, die Angriffe des t&uuml;rkischen Staates und das Chaos in der Region nutzen und sich reorganisieren. Das ist nicht nur eine Bedrohung f&uuml;r die Region, sondern f&uuml;r die ganze Welt. Die Kr&auml;fte der Region brachten gro&szlig;e Opfer f&uuml;r die Menschheit und schafften es mithilfe der Internationalen Koalition, die Bedrohung durch den Terrorismus deutlich zu verringern. Die Vereinbarung zwischen Erdogan und dem Wei&szlig;en Haus dient nicht der Region. Als Autonomieverwaltung Nord- und Ostsyriens fordern wir die Menschen in der Region und &uuml;berall auf der Welt auf, Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um diese ungerechtfertigten Angriffe zu verhindern. Wir rufen alle politischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf, sich an der Grenze bei Gir&ecirc; Sp&icirc; und Ser&ecirc;kaniy&ecirc; zu versammeln und den Sicherheitskr&auml;ften zur Seite zu stehen.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anfdeutsch.com\/rojava-syrien\/kriegsgefahr-in-nordsyrien-jetzt-gemeinsam-die-stimme-erheben-14408\">ANF news<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hongkongs Regierungschefin schlie&szlig;t Eingreifen Chinas nicht aus<\/strong><br>\nIm Falle einer krassen Eskalation der Proteste in Hongkong will Carrie Lam China um Hilfe bitten. Das w&uuml;rde eine milit&auml;rische Intervention erm&ouml;glichen.<br>\nCarrie Lam, die Regierungschefin Hongkongs, will bei einer Eskalation der Proteste das chinesische Milit&auml;r um Hilfe bitten. Sie sei noch immer der Ansicht, &ldquo;dass wir eine L&ouml;sung selbst finden sollten&rdquo;, sagte sie. &ldquo;Doch wenn die Situation schlimmer wird, kann keine Option ausgeschlossen werden, wenn wir Hongkong eine weitere Chance geben wollen&rdquo;, sagte Lam.<br>\nHongkongs Regierungschefin konkretisierte nicht, ab wann eine Eskalationsstufe erreicht w&auml;re, die f&uuml;r sie ein Eingreifen des chinesischen Milit&auml;rs rechtfertigen w&uuml;rde. Zu diesem Zeitpunkt habe sie aber noch das starke Gef&uuml;hl, &ldquo;dass wir die L&ouml;sungen selbst finden werden.&rdquo; Dies sei auch die Position der chinesischen Zentralregierung.<br>\nNach geltendem Recht darf die Regierung in Peking nur eingreifen, wenn Hongkong sie um Hilfe bittet. Mehr als 10.000 Soldaten der Volksbefreiungsarmee sind seit der R&uuml;ckgabe der britischen Kolonie in Hongkong stationiert. Nach unbest&auml;tigten Berichten soll die Truppenst&auml;rke angesichts der Proteste unter dem Vorwand einer Rotation heimlich aufgestockt worden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-10\/carrie-lam-hongkong-demonstrationen-china-eingriff-militaer\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Panikmache der &bdquo;Zeit&ldquo;. Carrie Lam hat die an sie gestellte Frage, ob sie beabsichtige, das chinesische Milit&auml;r zu Hilfe zu rufen, geantwortet,  &ldquo;If the situation becomes so bad, then no option can be ruled out&hellip;.&rdquo;  Diese Aussage macht die Zeit zum Aufh&auml;nger ihres Artikels. Die tats&auml;chliche Botschaft von Carrie Lam lautet aber, dass sie in naher Zukunft keine weiteren Ma&szlig;nahmen ins Auge fasst, darauf vertraut, dass das k&uuml;rzlich erlassene Vermummungsverbot seine Wirkung zeigt und dass Hong Kong das Problem alleine l&ouml;sen k&ouml;nne. <\/em><\/p>\n<p><em>In die gleiche Kerbe haut auch die taz. Aus der in der Politik g&auml;ngigen Formel &bdquo;no options can be ruled out&ldquo; wird <a href=\"https:\/\/taz.de\/Carrie-Lams-Drohungen\/!5628533\/\">bei der taz<\/a>: &bdquo;&hellip; sie k&ouml;nne das Eingreifen des chinesischen Milit&auml;rs zur Beendigung der monatelangen Massenproteste in ihrer Stadt nicht l&auml;nger ausschlie&szlig;en&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Was Carrie Lam wirklich gesagt hat, siehe hierzu: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/hong-kong\/politics\/article\/3031972\/hong-kong-leader-carrie-lam-no-plans-bring-more-laws-under\">Hong Kong leader Carrie Lam: &lsquo;no plans&rsquo; to bring in more laws under emergency powers, too early to judge effectiveness of mask ban<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weitere historische Niederlagen vs. amerikanische Verh&auml;ltnisse<\/strong><br>\nUnionspolitiker fordern einen baldigen Parteitagsbeschluss zur Kanzlerkandidatenk&uuml;r via Basisentscheid &ndash; Hintergrund ist die Angst vor einer Kanzlerkandidatin Kramp-Karrenbauer, falls die SPD nach ihrer Entscheidung im Dezember die Koalition platzen l&auml;sst<br>\nAuf dem am Freitag stattfindenden Deutschlandtag der Jungen Union werden mehrere Landes-, Bezirks- und Kreisverb&auml;nde den Antrag stellen, dass die Kanzlerkandidaten der Unionsparteien k&uuml;nftig von deren Basis bestimmt werden. In Bayern gibt es so einen JU-Beschluss bereits&hellip;<br>\nBeschlie&szlig;t die Junge Union am Freitag dieser Forderung, steht sie damit nicht allein, wie der WerteUnions-Vorsitzende Alexander Mitsch gestern der Passauer Neuen Presse (PNP) verriet. Der Zusammenschluss der Konservativen in der CDU will m&ouml;glichst schon beim n&auml;chsten CDU-Parteitag im November einen Antrag f&uuml;r die Bestimmung des Kanzlerkandidaten durch die Basis stellen, &ldquo;um im Falle eines Ausstiegs der SPD aus der GroKo schnell reagieren zu k&ouml;nnen&rdquo;. Daf&uuml;r sammelt er auf seiner Website Unterschriften.<br>\nUnzufriedenheit mit der aktuellen Anw&auml;rterin<br>\nHintergrund der Hoffnungen, die die beiden Zusammenschl&uuml;sse in eine so genannte &ldquo;Urwahl&rdquo; des Kanzlerkandidaten legen, k&ouml;nnte auch eine gewisse Unzufriedenheit mit der aktuellen Anw&auml;rterin auf diesen Posten sein, die im Dezember auf dem herk&ouml;mmlichen Weg zur CDU-Vorsitzenden bestimmt wurde&hellip;<br>\nF&uuml;r Annegret Kramp-Karrenbauer selbst sehen die Werte noch schlechter aus als die f&uuml;r ihre Partei: Einer am Wochenende bekannt gewordenen Insa-Umfrage f&uuml;r die Bild-Zeitung nach trauen ihr lediglich elf Prozent der Wahlberechtigten zu, dass sie die anstehenden Aufgaben einer Kanzlerin bew&auml;ltigen kann. Selbst unter den W&auml;hlern von CDU und CSU sind es lediglich 20 Prozent&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Weitere-historische-Niederlagen-vs-amerikanische-Verhaeltnisse-4548369.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Keynes is out. Konjunkturprogramme bringen nichts au&szlig;er Schulden<\/strong><br>\nDiese Aussage wurde leider glaubw&uuml;rdig. Der Treppenwitz der Weltgeschichte ist: Konservative und wirtschaftsnahe Kreise wussten schon vor 40 Jahren, warum sie die Konjunktur nicht anfeuern, sondern d&auml;mpfen wollten.<br>\n(&hellip;) In allen erw&auml;hnten Beispielen ist durch nichts belegt, dass Konjunktur- und Besch&auml;ftigungspolitik im traditionellen keynesianischen Sinne nicht mehr m&ouml;glich und sinnvoll seien. Diese Einsch&auml;tzung ist das Ergebnis einer bewusst inszenierten Propaganda und einer besonderen Konstellation. Es gab eine bemerkenswerte Koalition gegen eine aktive Konjunkturpolitik, die sich in den 1970er Jahren herausbildete. Damals verweigerten neoliberal gepr&auml;gte konservative Politiker und Wissenschaftler sich der Einsicht, dass man in konjunkturell schwachen Perioden besch&auml;ftigungspolitisch durch staatliche Investitionen und Ausgaben nachlegen muss.<br>\nIn die gleiche Richtung wirkte das Argument einiger marxistisch gepr&auml;gter Wissenschaftler. Auch f&uuml;r sie hatte Keynes ausgedient. Stattdessen diagnostizierten sie, Marx habe recht behalten, der Kapitalismus ersticke an seinen Widerspr&uuml;chen, im konkreten Fall der &Uuml;berproduktion. Das ist ein guter Beleg und ein Beispiel f&uuml;r die Manipulationsmethode, eine Botschaft &ndash; Keynes is out &ndash; aus verschiedenen Ecken auszusenden. Dann wird die Aussage um vieles glaubw&uuml;rdiger. Und sie wurde leider glaubw&uuml;rdig. Der Treppenwitz der Weltgeschichte dieser Konstellation ist folgender: Die Konservativen und die wirtschaftsnahen Kreise wussten sehr wohl, warum sie die Konjunktur nicht anfeuern, sondern d&auml;mpfen wollten. Sie verbanden damit die Absicht, die L&ouml;hne zu dr&uuml;cken und soziale Leistungen einzuschr&auml;nken. Wie geschehen mit der Agenda 2010. Die marxistisch gepr&auml;gten Kreise folgten ihrem Glauben und betrieben das Gesch&auml;ft des Neoliberalismus ante portas. Denn dieser war die Antwort auf das angebliche Scheitern der keynesianischen Nachfragepolitik.<br>\nDies alles zu durchschauen ist f&uuml;r national&ouml;konomisch nicht gebildete Menschen ausgesprochen schwierig, das sei zugestanden. Aber wenn man ein eigenst&auml;ndig denkender Mensch bleiben will, dann muss man sich leider ein bisschen Wissen aneignen, jedenfalls sollte man vielf&auml;ltig verbreiteten Parolen nicht hinterherlaufen. Eine solche Parole ist die Behauptung, Keynes sei out.<br>\nDer Text ist ein Auszug aus dem neuen Buch des Autors: Albrecht M&uuml;ller: Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst. Wie man Manipulationen durchschaut, Westend 2019, 144 Seiten, 14 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/10\/keynes-is-out-konjunkturprogramme-bringen-nichts-ausser-schulden\/\">Albrecht M&uuml;ller auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland bekommt Milliardenverm&ouml;gen aus Ausland gemeldet<\/strong><br>\nViele Steueroasen informieren L&auml;nder wie Deutschland automatisch &uuml;ber Bankguthaben, die Bundesb&uuml;rger dort besitzen.<br>\nDas ist zum ersten Mal f&uuml;r das Steuerjahr 2017 geschehen, und es geht um viel Geld: Der Bundesrepublik wurden Ertr&auml;ge in H&ouml;he von fast 39 Milliarden Euro gemeldet.<br>\nDas Bankgeheimnis ist verstorben, schon im Jahr 2014. Damals traten Steueroasen wie die Schweiz und Singapur einem Abkommen bei, das eine jahrhundertealte Verschwiegenheit beendete. Wer im Ausland ein Bankkonto hat, wird seitdem automatisch dem Heimatland gemeldet. Das Finanzamt kann dann zuschlagen, falls das ausl&auml;ndische Geld nicht angemeldet wurde. Das Aus des Bankgeheimnisses gilt als Meilenstein in der Bek&auml;mpfung der Steuerhinterziehung. Es in die Praxis umzusetzen, sodass die Daten aus der fernen Steueroase auch beim Finanzbeamten auf dem Schreibtisch landen, war allerdings viel technische und b&uuml;rokratische Arbeit. Darum ist es erst jetzt, f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter, m&ouml;glich, eine erste Bilanz zu ziehen, was an dem internationalen Mechanismus gut funktioniert &ndash; und was nicht.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Parlamente m&uuml;ssen wissen, ob internationale Abkommen funktionieren oder nicht&rdquo;<br>\nBesonders geheimnisumwoben ist der Datentausch mit den USA, obwohl einige Bundesstaaten des Landes als Steueroasen bekannt sind. Die Vereinigten Staaten schicken Kontoinformationen nicht &uuml;ber das OECD-System, sondern &uuml;ber eine eigene Methode, genannt FATCA, der sich Deutschland angeschlossen hat. Hier nennt das Finanzministerium auf Nachfrage der Linken keine statistischen Werte zu Meldungen und Kontost&auml;nden und verweist auf &ldquo;Vertraulichkeitsbestimmungen&rdquo;, die einer Antwort entgegenst&uuml;nden.<br>\nDie mangelnde Transparenz &auml;rgert Fabio De Masi, der f&uuml;r die Linkspartei im Bundestag sitzt und sich um Wirtschafts- und Finanzpolitik k&uuml;mmert. &ldquo;Es ist absurd, dass unter Verweis auf das Steuergeheimnis nicht einmal die Anzahl der Konten, zu denen Daten aus den USA &uuml;bermittelt wurden, genannt wird. Parlamente m&uuml;ssen wissen, ob internationale Abkommen funktionieren oder nicht.&rdquo; Die USA seien der blinde Fleck des Informationsaustausches. Solange nicht klar sei, dass der Datentausch effektiv sei, m&uuml;sse Deutschland eine Quellensteuer auf Finanzfl&uuml;sse erheben, fordert De Masi.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutschland-steueroase-oecd-1.4631791\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>An die deutschen (Klein)Sparer &ndash; 3<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Machtlosigkeit der Geldpolitik<br>\n&hellip;Aber selbst wenn sich die EZB von ihrem Inflationsziel verabschiedete (wie es ihr von manchen Fachleuten nahegelegt wird&hellip;was sollte sie tun? W&uuml;rde sie den kurzfristigen Zinssatz auf ein Niveau von zum Beispiel 1 Prozent anheben, um den deutschen Sparer zu beruhigen, k&ouml;nnte sie das Problem des deutschen Sparers nicht l&ouml;sen.<br>\nDenn wer soll dieses eine Prozent Zinsen f&uuml;r die Sparer erwirtschaften? Die Banken, die keine Sachinvestoren in ausreichender Zahl finden, die bereit w&auml;ren, f&uuml;r etwas mehr als 1 Prozent Zinsen Kredite aufzunehmen? Wenn zu wenige Private glauben, realwirtschaftlich etwas seri&ouml;s auf die Beine stellen zu k&ouml;nnen, das sich mit deutlich mehr als 1 Prozent rentiert, kann es f&uuml;r die Masse der Sparer keine Verzinsung ihrer Ersparnisse von 1 Prozent geben.<br>\nEine R&uuml;ckkehr zu &bdquo;normalen&ldquo; Zinsverh&auml;ltnissen ist ohne eine R&uuml;ckkehr zu &bdquo;normalen&ldquo; Investitionsverh&auml;ltnissen ausgeschlossen. Und &bdquo;normale&ldquo; Investitionsverh&auml;ltnisse kann es ohne &bdquo;normale&ldquo; Nachfrageverh&auml;ltnisse nicht geben. Und &bdquo;normale&ldquo; Nachfrageverh&auml;ltnisse sind ohne &bdquo;normale&ldquo; Lohnverh&auml;ltnisse unm&ouml;glich. Dabei ist unter &bdquo;normalen&ldquo; Lohnverh&auml;ltnissen in Deutschland nicht nur eine Lohndynamik zu verstehen, die der goldenen Lohnregel ohne Wenn und Aber folgt, sondern zun&auml;chst eine noch kr&auml;ftigere, die die europ&auml;ischen Partner aus der Deflationsfalle entl&auml;sst. Dar&uuml;ber hinaus muss die seit den 1990er Jahren betriebene Lohnspreizung deutlich reduziert werden, d.h. die unteren Lohngruppen m&uuml;ssen gegen&uuml;ber den oberen aufholen.<br>\n(&hellip;) Es sollte Ihnen also zu denken geben, wer sich so vehement f&uuml;r Ihre Interessen als (Klein-)Sparer einsetzt. Gleich lautstarkes Engagement dieser Leute f&uuml;r Sie, die Sie ja eventuell auch Arbeitnehmer sind mit einem m&ouml;glicherweise nicht gerade hohen Stundenlohn, h&ouml;rt man n&auml;mlich nicht, wenn es bei Tarifverhandlungen um die Unterst&uuml;tzung Ihrer Interessen geht, eine angemessene Verg&uuml;tung Ihrer Arbeitsleistung zu erhalten. Das w&auml;re tats&auml;chlich eine sinnvolle Unterst&uuml;tzung, weil sie unsere Marktwirtschaft wieder ins Lot zu bringen helfen w&uuml;rde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/10\/an-die-deutschen-kleinsparer-3\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>IG Bau prangert Arbeitgeber von Geb&auml;udereinigern online an<\/strong><br>\nIn der Geb&auml;udereiniger-Branche tobt ein heftiger Tarifstreit. Es geht um Weihnachtsgeld, Zeitzuschl&auml;ge und Urlaubstage. Ein &bdquo;Dirty-Job-Pranger&ldquo; im Internet soll Unternehmen entlarven, die den seit August herrschenden tariflosen Zustand ausnutzen.<br>\nSechs Verhandlungsrunden sind schon gescheitert zwischen der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und den Arbeitgebern. Konkret geht es um den Rahmentarifvertrag f&uuml;r die 650.000 Besch&auml;ftigten. Er regelt etwa Arbeitszeiten, Zuschl&auml;ge f&uuml;r Nacht- und Feiertagsarbeit, aber auch Urlaubstage.<br>\nEin gro&szlig;er Knackpunkt der Gespr&auml;che ist etwas, das gerade f&uuml;r viele Tarifbesch&auml;ftigte selbstverst&auml;ndlich ist: die Einf&uuml;hrung eines Weihnachtsgeldes. W&auml;hrend die Arbeitgeber erst im n&auml;chsten Jahr dar&uuml;ber verhandeln wollen, fordert die IG BAU schon jetzt, das im neuen Rahmentarifvertrag zu verankern.<br>\nAu&szlig;erdem geht es um Zeitzuschl&auml;ge f&uuml;r Teilzeitbesch&auml;ftigte. Die waren Ausschlaggebend f&uuml;r die K&uuml;ndigung des Tarifwerks seitens der Arbeitgeber, dem Bundesinnungsverband der Geb&auml;udedienstleister. Seit August herrscht nun schon tarifloser Zustand in der Branche.<br>\nIG BAU ver&ouml;ffentlicht Arbeitsvertrag von Piepenbrock<br>\nMittlerweile wird mit harten Bandagen gek&auml;mpft. J&uuml;ngstes Beispiel: Die IG BAU stellte am Montag einen sogenannten Dirty-Job-Pranger online, um Unternehmen zu entlarven, die die aktuelle Lage vermeintlich ausnutzten, um Arbeitnehmer zu schlechteren Bedingungen anzustellen.<br>\nAls erstes wurde das Unternehmen Piepenbrock aus Osnabr&uuml;ck an diesen Pranger gestellt, das bundesweit rund 26.000 Geb&auml;udereiniger besch&auml;ftigt&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tarifstreit-ig-bau-prangert-arbeitgeber-von.3669.de.html?dram:article_id=460507\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gewerkschaftstag der IG Metall: Ost-West-Unterschiede, Hetze im Betrieb und Clickworker<\/strong><br>\nMit 2,3 Millionen Mitgliedern ist sie Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Gewerkschaft: Alle vier Jahre trifft sich die IG Metall zu ihrem Gewerkschaftstag &ndash; neben Vorstandswahlen geht es auch um Ost-West-Unterschiede und den Umgang mit Rechtspopulisten im Betrieb.<br>\n(&hellip;) J&ouml;rg Hofmann, erster Vorsitzender der Gewerkschaft, ist f&uuml;r die Tarifpolitik zust&auml;ndig. Er lobte die guten Abschl&uuml;sse. Ein Manko: Immer noch haben die Metallbesch&auml;ftigten im Osten nicht die 35 Stunden Woche wie ihre westlichen Kollegen.<br>\n&bdquo;30 Jahre nach dem Mauerfall gibt es keinen Grund mehr, dass unsere Tarifvertr&auml;ge weiter eine Grenze ziehen. Wir, die IG Metall, wird dieses Thema nicht fallen lassen.&ldquo;<br>\nDas gleiche gilt f&uuml;r den Klimaschutz. Es gehe beides, betont der IG-Metallvorsitzende: Umwelt sch&uuml;tzen und Arbeitspl&auml;tze halten, auch in der Automobilindustrie. Die IG Metall sieht hier den Staat in der Verantwortung &ndash; wer mit viel Steuergeld Banken gerettet habe, der m&uuml;sse jetzt auch die Energie- und Mobilit&auml;tswende aktiv begleiten. Gerade vor dem Gewerkschaftstag machten Autobauer aber auch Zulieferer mit Pl&auml;nen zum Personalabbau von sich reden. Hofmann griff das auf. Kein Unternehmen d&uuml;rfe Arbeitspl&auml;tze in Billiglohnl&auml;nder verlagern und das mit dem Strukturwandel begr&uuml;nden.<br>\n&bdquo;Ich sage, da ist Schluss mit lustig. Das ist die Aufk&uuml;ndigung der Sozialpartnerschaft. Das erzeugt Widerstand. Und den haben wir und werden wir organisieren. Ob bei Conti, ob bei ZF und anderen. Wir lassen unsere Zukunft nicht rauben, Widerstand ist angesagt.&ldquo;<br>\n&bdquo;Wer hetzt, der fliegt aus dem Betrieb&ldquo;<br>\nDen k&uuml;ndigte der IG-Metallchef auch gegen rechtspopulistische und nationalistische Umtriebe an. In einigen Firmen hat das schon zu heftigen Auseinandersetzungen in der Belegschaft gef&uuml;hrt. Hofmann wurde angegriffen, weil er Position bezog. Doch er bleibt dabei.<br>\n&bdquo;Wer hetzt, der fliegt aus dem Betrieb und aus der IG Metall. Das ist unsere klare Position&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gewerkschaftstag-der-ig-metall-ost-west-unterschiede-hetze.769.de.html?dram:article_id=460477\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Extinction Rebellion: Der Gegner sitzt nicht in der Blockade<\/strong><br>\nSeit Tagen k&uuml;beln Rechte und Linke gemeinsam Scheisse &uuml;ber Extinction Rebellion (XR). Nun ist das bei Rechten kein Wunder. &Uuml;berraschend ist aber, dass sich Linke und Linksradikale lautstark, unsachlich und mit Hass und Eifer am Zerlegen einer neuen und schnellwachsenden Klimagruppe beteiligen.<br>\nDie Art und Weise, wie die meiste Kritik ohne Belege und Quellen abgefeuert wird, ist sch&auml;big, d&uuml;nkelhaft, unsolidarisch und vor allem strategisch extrem unklug. Das Spaltungspotenzial ist gro&szlig;, der Schaden f&uuml;r die Klimabewegung vermutlich schon angerichtet. Vollkommen ohne Not. In einer Situation, in der die Bundesregierung 1,5 Millionen Demonstranten vollkommen ignoriert.<br>\nNat&uuml;rlich muss XR kritisiert werden<br>\nKlar, reibe ich mich als progressiver Mensch an Endzeit-Rhetorik und religi&ouml;s anmutenden Performances. Sowas kann Esoterikerinnen und Spinner anziehen und es erzeugt Bilder und Assoziationen, die der Klimabewegung als Ganzes schaden k&ouml;nnen und rechten Dummbeuteln Munition liefern. [&hellip;]<br>\nDie zugegebenerma&szlig;en lange Latte an Kritikpunkten an XR rechtfertigt nicht, dass Leute, die sich progressiv, links, linksradikal, anarchistisch, kommunistisch, antifaschistisch, whatever nennen &ndash; ausgerechnet im Vorfeld einer globalen Klima-Aktionswoche &ndash; eine Bewegung und ihre Aktionen in Grund und Boden shitstormen und die Proteste demobilisieren. Koste es, was es wolle. Hauptsache, die eigene reine Lehre bleibt unangetastet.<br>\nOder wie es ein Freund treffend formulierte: Nichts ist f&uuml;r einen wertkonservativen Linken schlimmer als eine neue erfolgreiche Protestbewegung, die das eigene Deutungsmonopol zur Weltrettung bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.metronaut.de\/2019\/10\/extinction-rebellion-der-gegner-sitzt-nicht-in-der-blockade\/?fbclid=IwAR1U4Gb6Ixq7KV_XI4XgJRhUmHF3xZvUV1JJefyUe8kb3xWevj0rBXD1cLU\">Metronaut<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>So einfach, so ausweglos<\/strong><br>\nDie &ouml;kolinke Jutta Ditfurth warnt, &ldquo;Extinction Rebellion&rdquo; sei eine esoterische Weltuntergangssekte. Sicher ist: Der aufreizend gewaltlose Protest der Klimarebellen kann nicht paternalistisch wegget&auml;tschelt werden.<br>\n&ldquo;Ich will eure Hoffnung nicht&rdquo;, hatte Greta Thunberg in Davos gesagt: &ldquo;Ich will, dass ihr in Panik geratet&rdquo;, Panik als Zustand intensiver Angst vor einer Bedrohung. M&ouml;glich, dass XR das erste Symptom dieser Panik ist. &ldquo;Hope dies &ndash; action begins&rdquo; lautet einer der Slogans der Bewegung.<br>\nDie Logik dahinter ist simpel und von entsprechender Wucht. Die wissenschaftliche Tatsache der fortschreitenden Vernichtung unserer Lebensgrundlagen wird begriffen als das absolut B&ouml;se. Im Umkehrschluss steht, wer sich radikal gegen diese Entwicklung stemmt, auf der Seite des absolut Guten. So einfach ist das. Und so ausweglos.<br>\nWomit wir tats&auml;chlich den theologischen Bezirk der Eschatologie betreten, die Rede von den letzten Dingen und dem Anbruch einer neuen Welt. Im Kern erinnert diese Ideologie der Dringlichkeit an den Manich&auml;ismus, eine sp&auml;tantike Lehre vom Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit. Wer will, kann darin durchaus sektiererische Tendenzen erkennen.<br>\nXR gibt es erst seit 2018, gegr&uuml;ndet unter anderem von dem walisischen Biobauern Roger Hallam &ndash; ein fragw&uuml;rdiger Kauz, der f&uuml;r seinen friedlich herbeigef&uuml;hrten Systemwandel durchaus &ldquo;ein paar Tote&rdquo; in Kauf nehmen w&uuml;rde. 2019 promovierte Hallam &uuml;ber zivilen Ungehorsam, das moralische Widerstandsrecht des B&uuml;rgers gegen herrschendes Unrecht, und sei das auch noch so legitim. Au&szlig;erparlamentarische Opposition, sozusagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/extinction-rebellion-analyse-der-klima-rebellen-a-1290401.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wie man&rsquo;s braucht. Sonst hat SPON ja eher wenig bis nichts mit Ditfurth am Hut. Aber um Extinction Rebellion zu desavouieren kommt sie gerade recht.<\/em><\/p>\n<p><em>(Wie ich geh&ouml;rt habe soll in der n&auml;chsten Konkret &ndash; die gibt es noch und ist inzwischen ja das Leib- und Magenblatt der Antideutschen &ndash; noch eine l&auml;ngere Tirade von Ditfurth kommen. Da sind wir mal gespannt).<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist schon wieder bezeichnend welche Kampagne jetzt wieder losgefahren wird. Auch in der Zeit ein weiterer Kommentar, der den Extinction Rebellion unterstellt deren &ldquo;theoretischer &Uuml;berbau&rdquo; sei &ldquo;demokratiefeindlich&rdquo; und und erinnere an Gedankenspiele die man auch vom &ldquo;rechten Rand&rdquo; kenne. &Auml;hnliches findet man auch, na klar, in der taz. Dort hei&szlig;t es: &ldquo;Im Kern ist ihre Erz&auml;hlung auch elitenfeindlich.&rdquo; Aber hallo, das wollen wir doch hoffen. Denn, wer hat uns denn die Misere eingebrockt?<\/em><\/p>\n<p><em>F&uuml;r mich ein untr&uuml;gliches Zeichen, dass den Herrschenden Extinction Rebellion nicht in den Kram passt, praktiziert Extinction Rebellion doch zivilen Ungehorsam und fordert direkte Demokratie durch B&uuml;rgerversammlungen. F&uuml;r den Spiegel sind das gleich &ldquo;gr&uuml;ne Sowjets&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55438#h02\">die Hinweise von gestern<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Richtiges Anliegen, falsche Mittel<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich erzeugt Extinction Rebellion durch die Blockaden Aufmerksamkeit f&uuml;r das Thema. Allerdings liefern die Aktivisten auch denjenigen Material, die den Diskurs vergiften wollen: den Rechten und den Klimawandelleugnern, die den Kampf gegen die Klimakrise als blo&szlig;es links-gr&uuml;nes Ideologieprojekt abtun und die eindeutige Forschung dazu einfach ignorieren. Sie k&ouml;nnen die Aktionen von XR f&uuml;r ihre Agenda nutzen: &ldquo;Seht her! Der Klimaschutz ist nicht f&uuml;r euch! Er ist gegen euch!&rdquo;<br>\nErschwerend kommt hinzu, dass der theoretische &Uuml;berbau von Extinction Rebellion demokratiefeindlich ist. Der Klimawandel sei gr&ouml;&szlig;er als die Demokratie, sagt der Mitbegr&uuml;nder der Bewegung, Roger Hallam. Und spricht von einer Revolution, dem Ziel einer politischen Krise. Diese Verachtung des politischen Systems ist gef&auml;hrlich. Sie impliziert, dass man die Institutionen &uuml;berwinden darf, wenn man sich auf der Seite einer gr&ouml;&szlig;eren Sache und damit im Recht w&auml;hnt. Solche Gedankenspiele kennt man auch vom rechten Rand.<br>\nEinen solch totalit&auml;ren Zugang zur Klimawende kann niemand wollen. Wie s&auml;he wohl eine Gesellschaft aus, die wie von XR gefordert schon bis 2025 auf Biegen und Brechen CO&#8322;-neutral geworden ist? Vermutlich entst&uuml;nde auf dem Weg dorthin eine gesellschaftliche Ordnung, die schlechter als die jetzige ist.<br>\nExtinction Rebellion verfolgt also das richtige Ziel mit den falschen Mitteln. Statt einer Konfrontation mit dem Kollektiv braucht es ein positives, einendes Narrativ. Fridays for Future ist es gelungen, den Klimaschutz mit aller Dramatik, aber ohne zweifelhafte Methoden im politischen Diskurs zu etablieren. Und auch wenn es unzul&auml;nglich ist: Das Klimapaket der Bundesregierung ist ein Beleg daf&uuml;r, dass Ver&auml;nderung mit demokratischen Mitteln m&ouml;glich ist. Nun gilt es, weiter Druck zu machen und Wege aufzuzeigen, wie m&ouml;glichst viele Menschen von einer schnellen Klimawende profitieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2019-10\/extinction-rebellion-aktivismus-klimaschutz-blockaden-demonstration\">Zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> So langsam wird Extinction Rebellion doch interessant, wenn der Organisation aus den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; so geballte Ablehnung entgegenschl&auml;gt. Ein untr&uuml;gliches Zeichen daf&uuml;r, dass diese radikale  Art des Protestes der herrschenden Oligarchie nicht genehm ist. Auch in der ZEIT kommt das inzwischen schon klassische Narrativ der Meinungsmache zum Einsatz, Extinction Rebellion bediene sich einer &ldquo;rechten&rdquo; Argumentationsweise. Da sieht man die Kuscheldemos der B&uuml;rgerkinder von Fridays for Future schon lieber. Die Behauptung, die L&auml;cherlichkeit des sogenannten &ldquo;Klimapaketes&rdquo; der Bundesregierung sei der Beweis, dass die Politik die Interessen des demokratischen Souver&auml;ns, des Volkes, ber&uuml;cksichtige, kann dabei nicht ernst gemeint sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Wer mehr &uuml;ber die Aberwitzigkeit der deutschen Klimapolitik erfahren will, sei dabei auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55403\">die letzte Sendung der Anstalt<\/a> verwiesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ecuadors Regierung flieht vor Protesten<\/strong><br>\nPr&auml;sident Len&iacute;n Moreno ist mit weiteren Abgeordneten von Quito in die Hafenstadt Guayaquil gezogen<br>\nEcuadors Pr&auml;sident Len&iacute;n Moreno hat seinen Vorg&auml;nger Rafael Correa und Venezuelas Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro beschuldigt, einen Staatsstreich gegen seine Regierung voranzutreiben. &raquo;Maduro und Correa haben ihren Destabilisierungsplan in Gang gesetzt&laquo;, sagte Moreno in einer Fernsehansprache am Montagabend (Ortszeit)&hellip;<br>\nMoreno teilte mit, dass er seine Regierung von Quito nach Guayaquil verlegt habe. Die Konf&ouml;deration der Indigenen V&ouml;lker (CONAIE) hat zu einem gro&szlig;en Marsch nach Quito aufgerufen. In der ecuadorianischen Hauptstadt wird am Dienstag die Ankunft von rund 20.000 Demonstranten indigener V&ouml;lker erwartet, die gegen die Erh&ouml;hung der Treibstoffpreise und die Erd&ouml;lf&ouml;rderung in ihren Gebieten protestieren. Au&szlig;erdem ist einem Bericht der Lateinamerika Nachrichten zufolge f&uuml;r den 9. Oktober ein landesweiter Streik von Gewerkschaften geplant.<br>\nDemonstranten setzen Gewalt ein<br>\nErste Gruppen drangen bereits am Montagabend in Quito ein. Sie setzten ein gepanzertes Gef&auml;hrt der Sicherheitskr&auml;fte in Brand, wie der Fernsehsender Ecuavisa zeigte. Auch ein Polzeirevier wurde nach Angaben der Innenministerin Mar&iacute;a Paula Romo in der Nacht zum Dienstag von Demonstranten in Brand gesetzt. Zudem umringten die Demonstranten in Quito das Kongressgeb&auml;ude.<br>\nRund 50 Milit&auml;rs und Polizisten wurden von indigenen Gruppen in der Nachbarprovinz Chimborazo festgehalten, wie die Zeitung &raquo;El Comercio&laquo; berichtete. Demonstranten besetzten den Regierungssitz der Provinz Bol&iacute;var. Drei Erd&ouml;lfelder des staatlichen Unternehmens Petroamazonas wurden ebenfalls besetzt und lahmgelegt, wie das Energieministerium mitteilte.<br>\nDer Unterricht wurde an allen Schulen Ecuadors f&uuml;r Dienstag ausgesetzt. Die Regierung hat f&uuml;r 60 Tage den Ausnahmezustand verh&auml;ngt. Das Verfassungsgericht billigte am Montag den Ausnahmezustand, befristete ihn aber auf 30 Tage.<br>\n&raquo;Moreno ist fertig, wie es jedem Verr&auml;ter fr&uuml;her oder sp&auml;ter geschieht&laquo;, schrieb Correa am Montagabend auf Twitter. Der Ex-Pr&auml;sident (2007-2017) forderte Neuwahlen&hellip;<br>\nDie Demonstranten machen Moreno f&uuml;r den Anstieg der Preise verantwortlich, da er im M&auml;rz ein Abkommen mit dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) abgeschlossen hatte. Ecuador sicherte sich damit IWF-Kredite im Umfang von 4,2 Milliarden Dollar (gut 3,8 Milliarden Euro). Im Gegenzug wurde Morenos Regierung zur Auflage gemacht, die staatlichen Subventionen f&uuml;r Kraftstoff zu senken und Strukturreformen durchzuf&uuml;hren. W&auml;hrend Correa regierte, ignorierte Ecuador die Forderungen des IWF und ging viele Abkommen mit China ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1126809.treibstoffpreiserhoehung-ecuadors-regierung-flieht-vor-protesten.html\">nd<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Moreno ist der Quisling, der Julian Assange an die Briten verkauft hat. Siehe hierzu: Ecuador: Moreno freut sich &uuml;ber neue Kredite der Weltbank https:\/\/amerika21.de\/2019\/04\/225089\/ecuador-weltbank-iwf-moreno-assange<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>China: Kein Internetzugang ohne vorherige Freischaltung per Gesichtserkennung &ndash; Orwell 2.0<\/strong><br>\nChinas Regierung setzt seine Orwellschen Praktiken fort und hat dieser Tage bekannt gegeben, dass seine B&uuml;rger nur noch nach Identifikation per Gesichtserkennung das Internet benutzen d&uuml;rfen. Ab dem 1. Dezember wird diese Vorgabe des Social Credit Systems umgesetzt. Ab diesem Zeitpunkt m&uuml;ssen alle Chinesen, die einen Internetzugang zuhause oder per Smartphone haben wollen diesen Prozess durchlaufen, um ihre Identit&auml;t zu best&auml;tigen.<br>\nDiese Ausweitung des Social Credit Systems auf die Internetnutzung wird massive Folgen f&uuml;r die dortige Bev&ouml;lkerung haben. Denn ab dann flie&szlig;t jede aufgerufene Website in die Bewertung eines jeden B&uuml;rgers ein.<br>\nDas neue Gesetz wurde am 27. September ver&ouml;ffentlicht und beinhaltet drei Forderungen der chinesischen Regierung an die Telekomunikationsunternehmen:\n<ul>\n<li>Erstens m&uuml;ssen alle Telekommunikationsunternehmen anhand der Gesichtserkennung pr&uuml;fen, ob ein Antragsteller, der eine Internetverbindung beantragt, der Inhaber des Ausweises ist, den sie seit dem 1. Dezember verwenden. Gleichzeitig m&uuml;ssen die Unternehmen pr&uuml;fen, ob der Ausweis echt und g&uuml;ltig ist.<\/li>\n<li>Zweitens m&uuml;ssen alle Telekommunikationsunternehmen die Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen ihres Dienstes aktualisieren und allen Kunden mitteilen, dass sie ihre Handy-SIM-Karte nicht bis Ende November 2019 an eine andere Person &uuml;bertragen oder weiterverkaufen d&uuml;rfen.<\/li>\n<li>Drittens sollten Telekommunikationsunternehmen ihren Kunden dabei helfen zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob es Handy- oder Festnetznummern gibt, die nicht zu ihnen geh&ouml;ren, aber seit dem 1. Dezember unter ihrem Namen registriert sind. Bei nicht identifizierten Nummern m&uuml;ssen die Telekommunikationsanbieter die Leitungen sofort untersuchen und schlie&szlig;en.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein weiteres &ldquo;Pilotprogramm&rdquo; Pekings setzt ebenfalls auf die Gesichtserkennung. Dabei geht es um die Bezahlung der Nutzung der U-Bahnen und Z&uuml;ge per Gesichtserkennung. Zudem plant Peking seine &uuml;ber 170 Millionen &Uuml;berwachungskameras mit K&uuml;nstlicher Intelligenz und den Gesichtserkennungstechniken zu verbinden, um den Traum aller &Uuml;berwacher und Kontrolleure zu kreieren. Zusammen mit dem Social Credit System, das die chinesischen B&uuml;rger nach ihrem Verhalten beurteilt, belohnt oder bestraft, gibt es f&uuml;r die Chinesen dann kein Entkommen mehr vor dem Staat. Laut der US-Forschungsgruppe IDC soll China im letzten Jahr allein 10,6 Milliarden US-Dollar f&uuml;r neue Video&uuml;berwachungsger&auml;te ausgegeben haben. IDC geht davon aus, dass Peking 2023 20,1 Milliarden daf&uuml;r ausgeben wird und dass bis 2022 2,76 Milliarden Kameras installiert sein werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.konjunktion.info\/2019\/10\/china-kein-internetzugang-ohne-vorherige-freischaltung-per-gesichtserkennung-orwell-2-0\/\">konjunktion info<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Machenschaften des US-Vizepr&auml;sidenten Joe Biden und seines Sohnes Hunter Biden<\/strong><br>\nEin Korruptionsnest der US-Politikerkaste<br>\n(&hellip;) Lautete die Frage zuvor, warum Kontakte amerikanischer Politiker nach Russland ein Staatsverbrechen sein sollten, ist jetzt zu fragen, warum es nicht legitim und legal ist, dem manifesten Korruptionsverdacht gegen den Pr&auml;sidentschaftskandidaten Joe Biden und seinen Sohn nachzugehen. Biden Junior, der seit Jahren offensichtlich durch Patronage in verschiedene gut dotierte &Auml;mter bef&ouml;rdert worden war, trat im Mai 2014, also kurz nach dem Putsch in Kiew, in den Verwaltungsrat der Burisma Holdings ein, dem gr&ouml;&szlig;ten nichtstaatlichen Gasproduzenten der Ukraine. F&uuml;r ihn wurde sogar ein zus&auml;tzlicher Sitz in dem Leitungsgremium geschaffen.<br>\nSeinerzeit gaben sich in Kiew Joe Biden, Au&szlig;enminister John Kerry, CIA-Chef John Brennan und weitere hochrangige US-Politiker die Klinke in die Hand. Insofern kann es nicht verwundern, dass auch andere Proteg&eacute;s mit Wohltaten bedacht wurden. Vorstands&auml;mter bei Burisma erhielten der ehemalige Wahlkampfleiter Kerrys, Devon Archer, der fr&uuml;her bei Merrill Lynch und J. P. Morgen t&auml;tige Investmentbanker Alan Apter sowie Polens Ex-Staatspr&auml;sident Aleksander Kwasniewski. Ihnen folgte im Februar 2016 noch Josef Kofer Black, von 1999 bis 2002 Direktor des CIA Counterterrorist Centers.<br>\nSchon damals gab es Ermittlungen des ukrainischen Generalstaatsanwalts Wiktor Schokin wegen Interessenkollision, Korruption und Vetternwirtschaft. Aber die Untersuchungen konnten nicht abgeschlossen werden. Wie 2018 bekannt wurde, hatte Joe Biden den ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko und den Premierminister Arsenij Jazenjuk, beide G&uuml;nstlinge der USA, durch N&ouml;tigung dazu gebracht, Schokin zu entlassen. Zu vermuten ist, dass die Ermittlungen den US-Vizepr&auml;sidenten und seinen Sohn schwer belastet h&auml;tten&hellip;<br>\nEs scheint sich hier also um eines der &uuml;blichen Beziehungsgeflechte der US-amerikanischen Politikerkaste zu handeln, die sich an Regime Changes, Konflikten und Kriegen gesund st&ouml;&szlig;t. Doch viele der sonst in Angelegenheiten des amerikanisch-russischen Verh&auml;ltnisses eifrig recherchierenden Journalisten zeigen &ndash; ebenso wie die gegen Donald Trump auftretenden Politiker &ndash; wenig Interesse daran, den Vorw&uuml;rfen gegen Joe Biden und seinen Sohn konsequent nachzugehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/die-machenschaften-des-us-vizepraesidenten-joe-biden-und-seines-sohnes-hunter-biden\/\">Ken Fm<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kampf um die K&ouml;pfe der Kinder&ldquo; im Klassenraum: Schulb&uuml;cher vom DAX-Konzern<\/strong><br>\n20 der 30 DAX-Unternehmen versorgen Schulen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien, besagt eine neue Studie. Deren Autor Tim Engartner warnte im Dlf vor &bdquo;schulischem Lobbyismus&ldquo; als Massenph&auml;nomen und forderte dagegen eine &bdquo;Pr&uuml;fstelle oder ein prinzipielles Verbot&ldquo;.<br>\nTim Engartner im Gespr&auml;ch mit Regina Brinkmann<br>\n20 der 30 DAX-Unternehmen versorgen Schulen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien, besagt eine neue Studie. Deren Autor Tim Engartner warnte im Dlf vor &bdquo;schulischem Lobbyismus&ldquo; als Massenph&auml;nomen und forderte dagegen eine &bdquo;Pr&uuml;fstelle oder ein prinzipielles Verbot&ldquo;.<br>\nRegina Brinkmann: Marode Schulgeb&auml;ude, immer weniger Geld f&uuml;r Schulb&uuml;cher und immer mehr Quereinsteiger in den Lehrerzimmern &ndash; all das ist Alltag an vielen Schulen und beg&uuml;nstigt offensichtlich Lehrmaterialien, die kostenlos und frei Haus geliefert werden. Erstellt werden die inzwischen von 20 der insgesamt 30 DAX-Konzerne. Das ist ein Ergebnis, wie DAX-Unternehmen Schule machen&hellip;<br>\nBrinkmann: Herr Engartner, wie gehen die Unternehmen vor? Was bieten sie den Schulen an?<br>\nEngartner: Ja, das ist ein reichhaltiges Tableau an Angeboten, was da von den Unternehmen vorgehalten wird. Es geht um die Ausrichtung von Berufsorientierungstagen, &uuml;ber das Sponsoring von Sport- und Schulfesten, aber auch bis in den Bereich der Produktion und Finanzierung von Unterrichtsmaterialien. Das ist das, was die Studie zum Gegenstand hatte, die Frage zu er&ouml;rtern, wie viele Unterrichtsmaterialien werden eigentlich von den deutschen Unternehmen, die im Deutschen Aktienindex gelistet werden, an den Schulen entsprechend verteilt oder dort in Umlauf gebracht. Der neuste Trend, den man noch nennen k&ouml;nnte, ist der, dass Firmen Lehrkr&auml;fte, also Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen, mit diesen Materialien in die Klassenzimmer kommen, um dort, so k&ouml;nnte man es &uuml;berspitzt formulieren, den Kampf um die K&ouml;pfe der Kinder aufzunehmen&hellip;<br>\n(&hellip;) Brinkmann: Gibt es irgendjemanden, der diese Inhalte pr&uuml;ft?<br>\nEngartner: Nein, anders als bei Schulb&uuml;chern der renommierten Schulbuchverlage, Cornelsen, Klett, Sch&ouml;ning, Buchner und so weiter, werden diese Materialien eben nicht gepr&uuml;ft&hellip; Es br&auml;uchte eine bundesweite Pr&uuml;fstelle oder ein prinzipielles Verbot, was darauf zielt, diese Unterrichtsmaterialien, die nicht in erster Linie, sagen wir mal, p&auml;dagogische Zwecke verfolgen, dass man denen den Garaus macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/schulbuecher-vom-dax-konzern-kampf-um-die-koepfe-der-kinder.680.de.html?dram:article_id=460551\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Eliteschulen wie Eton traumatisieren Kinder. Die regieren sp&auml;ter Gro&szlig;britannien.<\/strong><br>\nDie Elite-Internate und Unis Gro&szlig;britanniens bilden die Top-Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker von morgen heran. Doch die tragen aus ihrer Schulzeit psychische Folgen davon. Gro&szlig;britannien wird von M&auml;nnern regiert, die ihre Traumata aus Internatstagen nicht aufgearbeitet haben. Zu dem Schluss kommt Psychotherapeut Nick Duffell. Ihre Gef&uuml;hlsk&auml;lte und ihre Unf&auml;higkeit, Fehler einzugestehen, pr&auml;gen Politik und &ouml;ffentliche Debatten der letzten Jahre.<br>\n(&hellip;) Zu ihren Absolventen z&auml;hlen auch David Cameron und Boris Johnson.<br>\nKinder zwischen 13 und 18 gehen in Eton zur Schule. Ihre Eltern &ndash; von denen die Sch&uuml;ler seit ihrem 7. Lebensjahr getrennt leben und lernen &ndash; zahlen daf&uuml;r gern 40.000 Euro im Jahr. Doch einen ganz anderen Preis zahlen die Kinder selbst: Als Erwachsene k&auml;mpfen sie mit psychischen Problemen. Psychotherapeuten und -Therapeutinnen bezeichnen es als das &bdquo;Boarding School Syndrome&ldquo;, das &bdquo;Internats-Syndrom&ldquo;. Es ist eine gef&auml;hrliche Kombination aus fehlender Empathie, emotionaler Unreife, der Unf&auml;higkeit, mit Fehlern umzugehen, Eliten-Gehabe bis hin zu Eifersucht und Depressionen.<br>\nDrill und Schikanen &ndash; und die Eltern weit weg<br>\nWarum weisen gerade die Z&ouml;glinge von Elite-Schulen solche Z&uuml;ge auf? Die Antworten von Therapeuten und ehemaligen Sch&uuml;lern: Weil sie an den Internaten gebrochen wurden. Die Schulen, deren klingende Namen Erfolg f&uuml;r Absolventen versprechen, sind streng hierarchisch organisiert, fast milit&auml;risch gef&uuml;hrt. Bis 1999 herrschte sogar noch die Pr&uuml;gelstrafe. Die Sch&uuml;ler wachsen strikt geschlechtergetrennt auf, Schikanen durch &Auml;ltere stehen an der Tagesordnung. Und all schon in sehr jungen Jahren und weit weg von den Eltern und ihrer Liebe<br>\n(&hellip;) Das Problem: Diese Leute landen in der Politik und in Top-Jobs&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/internat-eton-eliteschulen-boris-johnson\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Hongkong, China, Einheit und EU-Geschichtsf&auml;lschung: Ein Wochenr&uuml;ckblick auf den medialen Abgrund<\/strong><br>\nHeuchelei zum Hongkonger Vermummungsverbot, Besch&ouml;nigendes im aktuellen Bericht zur Deutschen Einheit und eine skandal&ouml;se EU-Resolution: Vor allem diese Themen boten den Mainstreammedien in dieser Woche Anlass f&uuml;r verzerrende Berichterstattung.<br>\nZur Heuchelei westlicher Medien im Umgang mit Militanz ist bereits viel gesagt worden: Die mediale Unterst&uuml;tzung Militanter etwa in der Ukraine, in Syrien, in Venezuela und nun auch noch in Hongkong steht im krassen Widerspruch zu den Haltungen der gleichen Medien, wenn in Deutschland Militante auftreten. W&auml;hrend Militante hierzulande (zu Recht) als Gefahr f&uuml;r Verfassung und Demokratie bezeichnet werden und das wichtige staatliche Gewaltmonopol verteidigt wird, werden solche Stra&szlig;enk&auml;mpfer in den erw&auml;hnten L&auml;ndern gegenteilig dargestellt: als rechtschaffene Streiter f&uuml;r &ldquo;Demokratie&rdquo;.<br>\nDer von westlichen Medien identifizierte &ldquo;autokratische&rdquo; Charakter des jeweiligen &ldquo;Regimes&rdquo; &ouml;ffnet den Weg zur angeblichen Rechtfertigung, mit Gewalt vorzugehen. Obwohl diese Heuchelei in den letzten Jahren gr&uuml;ndlich analysiert und enttarnt wurde, wird sie von zahlreichen Medien fortgesetzt. In dieser Woche erreichte diese Verzerrung im Zusammenhang mit Hongkong einen neuen H&ouml;hepunkt &ndash; Stichwort Vermummungsverbot.<br>\nDeutschland verbietet Vermummung &ndash; in Hongkong sei dies ein &ldquo;Skandal&rdquo;<br>\nDurch das von der Hongkonger Regierung geplante Vermummungsverbot f&uuml;hlten sich in dieser Woche zahlreiche westlichen Medien berechtigt, einmal mehr die Leier vom autorit&auml;ren Regime und dem &uuml;berlegenen &ldquo;freien Westen&rdquo; anzustimmen. Das Problem, das viele Redakteure dabei gerne unter den Tisch fallen lassen m&ouml;chten: In (West-)Deutschland ist die Vermummung auf Demonstrationen bereits seit 1985 verboten&hellip;<br>\n(&hellip;) Viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r Gewalt und Vermummung<br>\nDas Verst&auml;ndnis f&uuml;r die gewaltt&auml;tigen Demonstranten war in dieser Woche in vielen deutschen Medien grenzenlos. So beschreibt die S&uuml;ddeutsche Zeitung unter dem Titel &ldquo;Neue Wut&rdquo; das Maskieren bei den gewaltt&auml;tigen Protesten als &ldquo;Freiheit&rdquo;, die nun &ldquo;eingeschr&auml;nkt w&uuml;rde&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Deutsche Einheit, die Ungleichheit und die Heuchelei<br>\nWeiteres bestimmendes Thema in dieser Woche war der nahende 30. Jahrestag des Mauerfalls und ein aktueller Bericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit. Einmal mehr wurde die Gelegenheit verpasst, dieses Datum f&uuml;r eine schonungslose und realistische Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse zu nutzen. Au&szlig;erdem fahren die f&uuml;r die Wende-Verbrechen und die heutigen Ungerechtigkeiten Verantwortlichen in den Medien und aus der Politik fort, eben jene Verantwortung weit von sich zu schieben. Ein H&ouml;hepunkt der Taktik der Verantwortlichen, sich davonzustehlen und die Ostdeutschen selbser f&uuml;r ihre Lage verantwortlich machen zu wollen, war die Rede der (ost-)deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel&hellip;<br>\n(&hellip;) EU-Parlament beschlie&szlig;t &ldquo;verzerrendes, antikommunistisches und russenfeindliches Pamphlet&rdquo;<br>\nEin weiteres dr&auml;ngendes Thema, allerdings nur in den alternativen Medien, war in dieser Woche ein die Geschichte verzerrendes, antikommunistisches und russenfeindliches Pamphlet, das k&uuml;rzlich vom EU-Parlament beschlossen wurde. Der Vorgang beschreibt einen Tiefpunkt im &ouml;ffentlichen Umgang der EU mit der Geschichte insgesamt und einer fragw&uuml;rdigen &ldquo;Totalitarismus-Theorie&rdquo; im Besonderen.<br>\nDie skandal&ouml;se Resolution kann man hier einsehen. Interessante Artikel haben dazu etwa RT Deutsch, Infosperber oder die NachDenkSeiten geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/93164-vermummungsverbot-deutsche-einheit-eu-geschichtsfalschung\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-55460","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55460","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55460"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55460\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55463,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55460\/revisions\/55463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}