{"id":55517,"date":"2019-10-11T09:05:18","date_gmt":"2019-10-11T07:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55517"},"modified":"2019-10-13T11:53:40","modified_gmt":"2019-10-13T09:53:40","slug":"oktober-1941-letzter-erfolg-der-wehrmacht-vor-moskau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55517","title":{"rendered":"Oktober 1941: Letzter Erfolg der Wehrmacht vor Moskau"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Kessel von Wjasma f&uuml;gt die Wehrmacht der Roten Armee schwere Verluste zu. Doch der Winter naht und der Angriff auf Moskau kommt ins Stocken. Die schrecklichen Vorg&auml;nge von 1941 m&uuml;ssen bis heute als Mahnung dienen. Eine Reportage vom historischen Schauplatz von <strong>Ulrich Heyden<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWir gehen im G&auml;nsemarsch &uuml;ber eine Wiese. Es ist Juli. &Uuml;ber uns ein hellblauer Himmel mit wei&szlig;en Wolken. Um uns ist hohes Gras. Die Erde ist feucht und weich. Immer wieder m&uuml;ssen wir &uuml;ber umgefallene St&auml;mme von B&uuml;schen klettern. Es ist Juli. &bdquo;Zum Gl&uuml;ck gibt es keine M&uuml;cken&ldquo;, sagt eine Frau hinter mir. &bdquo;Der Sommer war hei&szlig;. F&uuml;r M&uuml;cken ist das nicht gut&ldquo;. <\/p><p>Ich bin unterwegs mit 50 Angeh&ouml;rigen von Freiwilligen, die hier im Oktober 1941, 220 Kilometer s&uuml;dwestlich von Moskau vor der Stadt Wjasma als Unterst&uuml;tzung der Roten Armee gegen die deutsche Wehrmacht k&auml;mpften. Wir besuchen eine Stelle, wo in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1941 sowjetische Freiwillige aus einem Kessel ausbrachen. &bdquo;Als sie ausbrachen, wurde sie von beiden Seiten von deutschen Panzern beschossen&ldquo;, erz&auml;hlt Igor, ein Mann mittleren Alters. Igors Hobby ist die Erforschung der Schlacht vor Wjasma. Er tr&auml;gt eine Tarnuniform.<\/p><p>Am 7. Oktober war es der 4. und 9. Armee der deutschen Heeresgruppe Mitte von S&uuml;den und Norden kommend gelungen, die Stadt Wjasma zu besetzen. Damit schloss sich ein Kessel um gro&szlig;e Teile der Roten Armee, welche den Deutschen bis dahin den Vorsto&szlig; nach Moskau versperrt hatten. Nur kleine Gruppen &ndash; insgesamt 85.000 Sowjetsoldaten und Freiwillige &ndash; schafften es, die Umzingelung zu verlassen.<\/p><p><strong>H&auml;mische Siegesmeldung<\/strong><\/p><p>Den Kessel von Wjasma feierte die deutsche Milit&auml;rf&uuml;hrung als Triumph. Die Zeitschrift &bdquo;Die Wehrmacht&ldquo; ver&ouml;ffentlichte das Bild eines offenen G&uuml;terzuges mit stehenden, eng aneinander gepferchten Gefangenen aus dem Kessel, die &bdquo;ins Reich&ldquo; transportiert wurden. Die Bildunterschrift klang protzerisch-h&auml;misch: &bdquo;1.000 von 657.948&ldquo;. So viele Gefangene hatte die Wehrmacht im Kessel von Wjasma gemacht. Der &bdquo;V&ouml;lkische Beobachter&ldquo; titelte am 10. Oktober 1941 in ma&szlig;loser &Uuml;bertreibung: &bdquo;Der Feldzug im Osten ist entschieden. Heeresgruppen Timoschenko und Woroschilow eingeschlossen&ldquo;.<\/p><p>Hitler hatte sich gegen einen Vorsto&szlig; auf Moskau zun&auml;chst gesperrt. Er hielt die Besetzung der Ukraine und das Aushungern von Leningrad f&uuml;r wichtiger. Doch die deutschen Gener&auml;le &uuml;berredeten ihn. Sie argumentierten, je l&auml;nger man mit der Einnahme von Moskau warte, desto st&auml;rker k&ouml;nne der Gegner die Verteidigung aufbauen.<\/p><p><strong>Deutscher Doppelschlag 250 Kilometer vor Moskau<\/strong><\/p><p>Am 30. September 1941 startete 250 Kilometer s&uuml;d&ouml;stlich von Moskau die deutsche &bdquo;Operation Taifun&ldquo; mit Panzer-Angriffen an der Front Brjansk und am 2. Oktober mit Angriffen auf die Front Wjasma. Ziel dieses Doppelschlages, bei dem die sowjetischen Truppen in drei Kesseln schwere Verluste zugef&uuml;gt wurden, war die Zerschlagung der sowjetischen Verb&auml;nde vor Moskau, um so freien Zugang zur sowjetischen Hauptstadt zu bekommen. <\/p><p>Die &bdquo;Operation Taifun&ldquo; war eine der letzten erfolgreichen deutschen Operationen vor Moskau. Im November 1941 kam der Vorsto&szlig; Richtung Hauptstadt ins Stocken. Der Angriff auf Moskau kam zu sp&auml;t. Die deutsche Armee, die in propagandistisch angestachelter Siegesstimmung schnell nach Osten vorr&uuml;ckte, hatte mit vom Herbstregen aufgeweichten  Stra&szlig;en zu k&auml;mpfen. F&uuml;r einen Stellungskrieg im Winter waren die Deutschen nicht vorbereitet.<\/p><p>Die &bdquo;Operation Taifun&ldquo;, mit der die sowjetischen Verb&auml;nde vor Moskau zerschlagen werden sollten, startete erst, nachdem die Wehrmacht am 26. September die Stadt Kiew eingenommen hatte. <\/p><p>An der Eroberung Kiews waren auch Kr&auml;fte der deutschen Heeresgruppe Mitte &ndash; wie die Panzergruppe Guderian &ndash; beteiligt, die f&uuml;r den Angriff auf Moskau gebraucht wurden. <\/p><p>Sp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass sich die deutsche Milit&auml;rf&uuml;hrung und Hitler verzettelt hatten. Man ging davon aus, die &ouml;stlich von Moskau gelegene strategische Linie Archangelsk-Astrachan im Fr&uuml;hherbst 1941 zu erreichen. Doch aus diesem schnellen Feldzug wurde nichts. Die deutsche Milit&auml;rf&uuml;hrung untersch&auml;tzte die Kampfkraft der Roten Armee, welche die deutschen Vorst&ouml;&szlig;e immerhin verlangsamen konnte.<\/p><p><strong>Unter den Freiwilligen waren Arbeiter, Lehrer, Musiker und sogar ein Astronom<\/strong><\/p><p>Einen wichtigen Anteil am Abbremsen des deutschen &bdquo;Blitzangriffs&ldquo; hatten 16 Freiwilligen-Divisionen mit 170.000 K&auml;mpfern, die im Juli 1941 in Moskau zur Unterst&uuml;tzung der Roten Armee bei der Verteidigung der sowjetischen Hauptstadt gebildet worden waren. <\/p><p>Die Menschen, mit denen ich im Juli dieses Jahres durch das ehemalige Kampfgebiet vor der Stadt Wjasma zog, waren Nachkommen von Mitgliedern der 13. Freiwilligen-Division, die sich im n&ouml;rdlichen Moskauer Stadtbezirk Rostokinski gebildet hatte. Die Freiwilligen waren zwischen 16 und 60 Jahre alt. Sie arbeiteten in der Fabrik Kalibr, die Messger&auml;te herstellte. Im Oktober 1941 wurde die Fabrik in die Ural-Stadt Tscheljabinsk evakuiert.<\/p><p>Zu der 13. Freiwilligen-Division geh&ouml;rten nicht nur Arbeiter und Arbeiterinnen, sondern auch Mitarbeiter der Moskauer Filmhochschule WGIK, Musiker, Mitarbeiter des volkswirtschaftlichen Ausstellungskomplexes WDNCh und ein Astronom. &Uuml;ber diesen erz&auml;hlte man sich folgende Anekdote. Der Wissenschaftler, der sein Essgeschirr in Moskau vergessen hatte, war nachts an der Front eingeschlafen. Als man ihn weckte &ndash; es stand eine vorher angek&uuml;ndigte Milit&auml;roperation bevor &ndash; soll der Mann, nachdem er zu den Sternen geblinzelt hatte, ganz ruhig gesagt haben: &bdquo;Wir haben noch 15 Minuten&ldquo;. <\/p><p>Der Astronom &uuml;berlebte den Krieg nicht. Er wurde von einer Mine get&ouml;tet.<\/p><p>Die meisten dieser Freiwilligen hatten keinerlei milit&auml;rische Ausbildung. Erst an der Front wurden sie im Schie&szlig;en und Aufstellen nach Kommando trainiert. Zum Gl&uuml;ck waren auch einige Arbeiterinnen dabei, die in der Fabrik Erste-Hilfe-Kurse belegt hatten und sich um die Freiwilligen k&uuml;mmern konnten, welche den hohen Belastungen bei den langen M&auml;rschen an die Front nicht gewachsen waren. <\/p><p>In der 13. Freiwilligen-Division k&auml;mpften 11.600 Menschen. Der Gro&szlig;teil von ihnen kam im Oktober 1941 bei einem deutschen Angriff beim Dorf Cholm-Schirkowski um und gilt als verschollen. <\/p><p>Insgesamt starben im Oktober 1941 vor Wjasma 400.000 sowjetische Soldaten. <\/p><p>In der Sowjetunion sprach man lange nicht &uuml;ber die Niederlage vom Oktober 1941. Erst Anfang der 1960er Jahre l&uuml;ftete Marschall Georgi Schukow, der am 9. Oktober 1941 das Kommando der sowjetischen Westfront &uuml;bernommen hatte, das Schweigen. In einem Interview dankte der Marschall der Sowjetunion den Soldaten und Kommandeuren, die in den Kesseln von Wjasma und Brjansk eingeschlossen waren. &bdquo;Sie banden um sich gro&szlig;e Kr&auml;fte des Gegners. Sie halfen Zeit zu gewinnen, um eine neue Verteidigungslinie vor Moskau aufzubauen.&ldquo; Doch es dauerte noch bis zum Jahr 1979, dass in Moskau ein Museum zur Verteidigung der sowjetischen Hauptstadt eingerichtet wurde.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/191011-070719-Die-Angehoerigen-der-Freiwilligen-auf-der-Wiese-ueber-welche-Gruppen-von-im-Kessel-eingeschlossenen-Freiwilligen-auszubrechen-versuchten-Foto-Ulrich-Heyden.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/191011-070719-Die-Angehoerigen-der-Freiwilligen-auf-der-Wiese-ueber-welche-Gruppen-von-im-Kessel-eingeschlossenen-Freiwilligen-auszubrechen-versuchten-Foto-Ulrich-Heyden.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><strong>Verrostete Anti-Panzer-Granaten am Waldweg<\/strong><\/p><p>Auf unserem Weg &uuml;ber die feuchte Wiese bietet sich nach jeder Wende ein neues, &uuml;berraschendes Bild. Wir sehen gro&szlig;e Flecken mit langstieligen, lila Blumen. Von den Russen werden diese Blumen &bdquo;Iwan-Tee&ldquo; (lateinisch: Chamaenerion) genannt. Wegen ihrem hohen Anteil an Mikroelementen werden die Blumen in der Volksmedizin als Tee verwendet. <\/p><p>Unser F&uuml;hrer Igor erkl&auml;rt, dass &bdquo;Iwan-Tee&ldquo; besonders dort w&auml;chst, wo fr&uuml;her H&auml;user standen. Und tats&auml;chlich, uns f&auml;llt auf, dass die lila Flecken die Form von Quadraten haben, etwa so gro&szlig; wie ein Bauernhaus. <\/p><p>Von der Wiese kommen wir in einen Tannenwald. Immer wieder sehen wir am Rand unseres Trampelpfades &Uuml;berreste von verrosteten Maschinengewehr-Patronen-Beh&auml;ltern und Anti-Panzer-Granaten, die wie verrostete Fischdosen aussehen. <\/p><p>Einige verrostete Ausr&uuml;stungsteile h&auml;ngen an den &Auml;sten der Tannen. &bdquo;So ist unsere Ordnung hier&ldquo;, erkl&auml;rt Igor. &bdquo;Wenn man ein Metallteil findet, h&auml;ngt man es an einen Zweig, damit der Metalldetektor nicht unn&ouml;tig Alarm schl&auml;gt.&ldquo;<\/p><p>Lange gingen die Bewohner der umliegenden D&ouml;rfer nicht in den Wald, erz&auml;hlt Igor. Dort gab es wegen der unbeerdigten Leichen einen schrecklichen Gestank und W&ouml;lfe, welche sich &uuml;ber die Toten hermachten. <\/p><p><strong>40 Massengr&auml;ber, deren genauen Ort niemand kennt<\/strong><\/p><p>Die sowjetischen Kriegsgefangenen aus dem Kessel wurden in zwei Durchgangslager (Dulags) in der Stadt Wjasma gebracht. Von dort wurden sie dann ins Deutsche Reich transportiert.<\/p><p>Die Gefangenen bekamen einmal am Tag eine Suppe ohne Fleisch. Trotz ihrer elenden Lage wurden die Gefangenen von den Deutschen noch zum Ausheben von Sch&uuml;tzengr&auml;ben eingesetzt. <\/p><p>Im Winter 1941\/42 starb ein Gro&szlig;teil dieser Kriegsgefangenen, die unter freiem Himmel gefangengehalten wurden, an Infektionskrankheiten, Hunger und Verwundungen. Die genaue Zahl der Toten ist nicht bekannt. Nach Berichten von Einheimischen wurden die Toten in 40 Massengr&auml;bern beerdigt. Wo sich diese Massengr&auml;ber exakt befinden, ist nicht bekannt. Manche meinen, dass sich auf den Massengr&auml;bern heute die &ouml;rtliche Fleischfabrik sowie Garagen und G&auml;rten befinden.<\/p><p>Seit 2015 gibt es auf dem Gel&auml;nde des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers in Wjasma ein Denkmal. Auf einem Bronzerelief sieht man ausgemergelte Gefangene &ndash; einer mit geballter Faust &ndash; vor einem Wachturm. Auf einer Platte am Fu&szlig;e des Denkmals liest man , dass an diesem Ort &bdquo;zehntausende&ldquo; starben.<\/p><p><strong>&bdquo;Ich bin schon alt. Nimm Du diese Jacke!&ldquo;<\/strong><\/p><p>Nach unserem Ausflug kam es in einem Hotel der Stadt Wjasma an einem hufeisenf&ouml;rmigen gro&szlig;en Tisch zu einer Aussprache. Mehrere Teilnehmer unseres Marsches erz&auml;hlten von ihren V&auml;tern und Gro&szlig;v&auml;tern. Ein Gl&auml;schen Wodka half, die Schrecken des Krieges abzusch&uuml;tteln. Die Leute erz&auml;hlten Geschichten, die Hoffnung machten. Es waren Geschichten &uuml;ber menschliche Gr&ouml;&szlig;e. <\/p><p>Ein junger Vater, der mit seiner Frau und seinen beiden schulpflichtigen S&ouml;hnen an unserer Fahrt teilnahm, erz&auml;hlte, er habe als kleiner Junge seiner Gro&szlig;mutter versprochen, ihren Bruder oder zumindest sein Grab zu finden. Als der junge Vater das erz&auml;hlt, kann er seine Tr&auml;nen nur mit M&uuml;he unterdr&uuml;cken. <\/p><p>Vom Gro&szlig;onkel gab es einige Briefe, aus denen hervorging, dass er in der 15. Freiwilligen-Division gek&auml;mpft hatte. Im Alter von 25 Jahren &ndash; so erz&auml;hlt der junge Vater &ndash; habe er dann angefangen, in Archiven nach seinem Gro&szlig;onkel zu suchen. Zum Schluss seiner Erz&auml;hlung sagt der junge Vater mit erleichterter Stimme, er habe jetzt aus dem ehemaligen Kampfgebiet Erde mitgenommen. Die werde er zum Grab seiner Gro&szlig;mutter bringen, die auf ihren Bruder so lange gewartet hat.<\/p><p>Eine Frau in mittlerem Alter, die mit ihrer Tochter an der Fahrt teilnahm, erz&auml;hlte, dass sich ihr Vater im Alter von 17 Jahren an die Front meldete und dort in Gefangenschaft geriet. Dort bekam er von einem anderen Kriegsgefangenen, der schon &auml;lter war, eine Jacke mit den Worten, &bdquo;ich bin schon alt, Du brauchst sie noch.&ldquo; Als sie dann in einer Kolonne gingen, habe &bdquo;der Alte&ldquo; in einem Moment mit seinem K&ouml;rper den Jungen verdeckt und ihm so zur Flucht verholfen. <\/p><p>Auf seiner Flucht kam der Junge in ein Dorf, welches schon von den Deutschen kontrolliert wurde. Eine Dorfbewohnerin lie&szlig; ihn in ihr Haus. Um ihn wegen einer nahenden Kontrolle durch die Deutschen vor der Festnahme zu sch&uuml;tzen, versteckte sie den Jungen unter einem Berg von Kartoffeln, der in einer Ecke des Zimmers aufgesch&uuml;ttet war. &Uuml;ber den Kartoffelberg legte sie noch eine ausgehobene Zimmert&uuml;r. Die Deutschen fanden den Jungen nicht.<\/p><p>Als wir am n&auml;chsten Tag sp&auml;tabends nach vier Stunden Fahrt mit dem Autobus am Moskauer Siegespark &ndash; unserem Treffpunkt &ndash; ankamen, waren wir sehr m&uuml;de. Mit letzter Kraft zogen wir unsere Taschen aus dem Gep&auml;ckfach, umarmten uns und versprachen einander, dass wir uns wiedersehen. Ein Gedanke gab uns Kraft. Die Verteidiger Moskaus sind nicht vergessen.<\/p><p>Fotos: Ulrich Heyden<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/e104a12071b047f782d6af58cfc371e1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Kessel von Wjasma f&uuml;gt die Wehrmacht der Roten Armee schwere Verluste zu. Doch der Winter naht und der Angriff auf Moskau kommt ins Stocken. Die schrecklichen Vorg&auml;nge von 1941 m&uuml;ssen bis heute als Mahnung dienen. 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