{"id":55611,"date":"2019-10-15T13:15:43","date_gmt":"2019-10-15T11:15:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55611"},"modified":"2019-10-21T08:37:34","modified_gmt":"2019-10-21T06:37:34","slug":"nobelpreis-fuer-peter-handke-die-zweite-rache-der-meinungsmacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55611","title":{"rendered":"Nobelpreis f\u00fcr Peter Handke: Die zweite Rache der Meinungsmacher"},"content":{"rendered":"<p>F&uuml;r seine Standpunkte zum Jugoslawienkrieg wurde der Dichter Peter Handke schon einmal von zahlreichen mutma&szlig;lichen Kriegspropagandisten diffamiert. Nun wurde Handke mit dem Nobelpreis ausgezeichnet &ndash; und sieht sich erneut einem Tribunal der medialen Heuchler ausgesetzt. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5062\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-55611-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191018_Nobelpreis_fuer_Peter_Handke_Die_zweite_Rache_der_Meinungsmacher_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191018_Nobelpreis_fuer_Peter_Handke_Die_zweite_Rache_der_Meinungsmacher_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191018_Nobelpreis_fuer_Peter_Handke_Die_zweite_Rache_der_Meinungsmacher_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191018_Nobelpreis_fuer_Peter_Handke_Die_zweite_Rache_der_Meinungsmacher_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=55611-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191018_Nobelpreis_fuer_Peter_Handke_Die_zweite_Rache_der_Meinungsmacher_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"191018_Nobelpreis_fuer_Peter_Handke_Die_zweite_Rache_der_Meinungsmacher_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Dem &ouml;sterreichischen Dichter Peter Handke wurde der Nobelpreis f&uuml;r Literatur verliehen. Der Akt hat infame Reaktionen in zahlreichen gro&szlig;en Medien hervorgerufen &ndash; diese Reaktionen haben wenig mit Literatur und viel mit Politik und Propaganda zu tun. Denn Handke ist nicht nur einer der bekanntesten zeitgen&ouml;ssischen deutschsprachigen Autoren, der den Preis nach k&uuml;nstlerisch-intellektuellen Kriterien eindeutig verdient hat &ndash; vor allem  hat er es gewagt, vor den v&ouml;lkerrechtswidrigen Jugoslawienkriegen in den 1990er Jahren Einspruch gegen die damals fast monolithische Pro-Kriegs-Meinungsmache westlicher Medien und Politiker einzulegen. <\/p><p><strong>Kriegspropaganda und Handkes &bdquo;Hinrichtung auf Raten&ldquo;<\/strong><\/p><p>Wie gleichf&ouml;rmig und verzerrend die Medienberichterstattung vor diesen Kriegen tats&auml;chlich war, haben die NachDenkSeiten k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50139\">in diesem Artikel<\/a> in Erinnerung gerufen. Die damalige Reaktion vieler Medien auf die Intervention Handkes l&auml;sst sich heute nur als Diffamierungs-Kampagne und &Auml;chtung bezeichnen &ndash; das Medium &bdquo;Hintergrund&ldquo; beschreibt die Kampagne <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/medien\/keine-gerechtigkeit-fuer-peter-handke\/\">in diesem Artikel<\/a> und spricht gar von &bdquo;Hinrichtung auf Raten&ldquo;. <\/p><p>Diese Wellen der Verachtung schlagen nun anl&auml;sslich der Preisverleihung ein zweites Mal &uuml;ber dem Dichter zusammen. Mutma&szlig;lich aus zwei Gr&uuml;nden: Die betreffenden Redakteure wollen einerseits die Rehabilitation der Person des Kritikers verhindern, um ihn als pazifistischen Kronzeugen weiterhin kaltzustellen. Andererseits soll der Inhalt von Handkes Kritik am NATO-Krieg diffamiert werden, um die emsige Mitarbeit vieler Medien an der damaligen Kriegstreiberei weiterhin als &bdquo;gerechtfertigt&ldquo; erscheinen zu lassen. Das weitgehende Verstummen der deutschsprachigen Intellektuellen zum Komplex Krieg und Frieden, zur Sozialen Frage und zum forcierten West-Ost-Konflikt machte und macht die (anscheinende) Isolation Handkes und seiner Thesen noch einfacher. <\/p><p>Das fatale Verstummen zahlreicher deutschsprachiger K&uuml;nstler und Intellektueller zu wichtigen gesellschaftlichen Themen haben die NachDenkSeiten k&uuml;rzlich etwa in <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51602\">diesem Artikel<\/a>  beschrieben. Handke ist eines der ganz wenigen Gegenbeispiele. Ihm gegen&uuml;ber stand in den 1990er Jahren eine Vielzahl an K&uuml;nstlern und Intellektuellen, die sich &ndash; motiviert durch durchschaubare moralische Kampagnen f&uuml;r die &bdquo;Freiheit&ldquo; und gegen &bdquo;Diktatoren&ldquo; &ndash; mehr oder weniger intensiv vor den propagandistischen NATO-Karren haben spannen lassen, wie etwa <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/89246-medienluegen-4-handke-ueber-kriegsgott-mars\/\">dieser Artikel<\/a> beschreibt. Betrachtet man die bis heute andauernden fatalen Folgen des illegalen NATO-Kriegs, so ist schon verwunderlich, dass sich bis in die Jetztzeit noch immer der Kritiker verteidigen muss &ndash; und nicht die Unterst&uuml;tzer der Bombardierungen. <\/p><p><strong>Medien diffamieren den Kritiker, um sich selber zu sch&uuml;tzen<\/strong><\/p><p>Handkes Widerspr&uuml;che gegen eine breitfl&auml;chige NATO-Propaganda m&ouml;gen von ihm nicht immer in angemessener Klarheit vollzogen worden sein. W&auml;re er Medienprofi und nicht Schriftsteller, er h&auml;tte sich strategisch kl&uuml;ger verhalten k&ouml;nnen. Auch kann man Handkes Interventionen &ndash; neben zahlreichen guten politischen Gr&uuml;nden &ndash; auch eine Motivation aus biografischen und anderen Motiven unterstellen. Und man kann und soll an seinen Einlassungen nat&uuml;rlich (konkrete!) inhaltliche Kritik &uuml;ben. Andererseits muss man Handkes damaligen Akt des Widerspruchs als ein mutiges und bis heute wichtiges Symbol bezeichnen. Und auch inhaltlich m&uuml;ssen viele von Handkes damaligen Feststellungen als weitgehend zutreffend bezeichnet werden &ndash; und je mehr Distanz zur damals entfachten Propaganda entsteht, umso klarer werden diese Handke &bdquo;entlastenden&ldquo; Befunde. Dass diese Befunde nun (weiterhin) geleugnet werden, ist nur m&ouml;glich durch eine Gemeinschaftsleistung vieler gro&szlig;er Medien &ndash; damals und heute. In dieser Gemeinschaftsleistung wird die Person des Kritikers (weiterhin\/erneut) diffamiert, wahrscheinlich, um gemeinsam begangene mutma&szlig;liche Medien-Verfehlungen (NATO-Propaganda) vor der restlosen Enttarnung zu sch&uuml;tzen. <\/p><p>So bezeichnet die &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wider-den-literaturnobelpreis-fuer-peter-handke-16431005.html\">FAZ<\/a>&ldquo; Handke aktuell als &bdquo;Barde des Balkankriegs&ldquo;. Unter dem Titel &bdquo;Wider den Literaturnobelpreis f&uuml;r Peter Handke&ldquo; schreibt die Zeitung: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Niemand hat die Massaker, den Krieg und das Leid auf dem Balkan so ausdrucksstark zur Petitesse erkl&auml;rt wie Peter Handke. F&uuml;r die Opfer birgt die Stockholmer Entscheidung eine ersch&uuml;tternde Botschaft.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/ein-apologet-von-kriegsverbrechen-peter-handke-als-literaturnobelpreistraeger-unzumutbar\/25108188.html\">Tagesspiegel<\/a>&rdquo; zitiert diverse Handke-Kritiker, so zum Beispiel auch Wolfgang Ischinger, der behauptet:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Deutschland hat (unter SPD-Kanzler Schr&ouml;der) gegen den von Handke geehrten Milosevic 1999 Krieg gef&uuml;hrt, mit sehr guter humanit&auml;rer Begr&uuml;ndung. Und jetzt ehren wir den Apologeten des Diktators mir nichts, dir nichts?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/literatur\/literaturnobelpreis-peter-handke-fragen-fakten-beugen-13113401.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>&ldquo; praktiziert die aktuell verbreitete Marotte, bereits das Stellen von Fragen zu diffamieren. Denn Handke w&uuml;rde &ndash; wie &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; das eben so machen &ndash; &bdquo;Fragen stellen, um Fakten zu beugen&ldquo;. Diese absurde Feststellung aus dem Munde von Journalisten muss man erst einmal verdauen. Die Zeitung f&auml;hrt fort: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mit dem, was Peter Handke zu den Kriegen und Massakern in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und im Kosovo schrieb, hat der soeben mit dem Literaturnobelpreis geehrte Schriftsteller bis heute die Propaganda des Milo&scaron;evic-Regimes &uuml;bernommen. Im Diskurs von Verschw&ouml;rungstheoretikern werden oft rhetorische Fragen aneinander gereiht, aber nicht beantwortet. Diese Fragen dienen dazu, angebliche Manipulationen aufzudecken. Genauso machte es Handke in seinem im Jahr 1996 erschienenen Text &lsquo;Eine winterliche Reise zu den Fl&uuml;ssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit f&uuml;r Serbien&rsquo;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Handke &ndash; ein &bdquo;Apologet von V&ouml;lkermord und Genozid&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Laut &bdquo;<a href=\"https:\/\/taz.de\/Literaturnobelpreis-fuer-Peter-Handke\/!5629204\/\">taz<\/a>&ldquo; ist die Wahl Handkes als Preistr&auml;ger &bdquo;Eine unzivilisierte Wahl&ldquo;. Der Preis f&uuml;r Handke sei &bdquo;ein Schlag ins Gesicht Betroffener der Massaker in Bosnien &ndash; und aller, die an Menschenrechte und Fakten glauben&ldquo;. Ein Leser der &bdquo;taz&ldquo; sieht das anders &ndash; weil sein Kommentar im Forum einiges auf den Punkt bringt, sei er hier zitiert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wer sich mit dem Werk Peter Handkes besch&auml;ftigt hat, kann nicht ernsthaft glauben, Handke sei ein Apologet von V&ouml;lkermord und Genozid. Diese Anschuldigungen machen mich fassungslos.<\/p>\n<p>Ja, Serben, waren die T&auml;ter beim Massaker von Srebrenica. Aber eine einfache T&auml;ter-Opfer-Zuschreibung ist in den B&uuml;rgerkriegen im Zuge der Aufl&ouml;sung Jugoslawiens nicht m&ouml;glich. Handkes Parteinahme f&uuml;r Serbien fand vor dem Hintergrund einseitiger Beschuldigungen, Medienkampagnen und Kriegsvorbereitungen des Westens statt, sie hat biografische Gr&uuml;nde, und sie steht im Zusammenhang mit der Geschichte Nazideutschlands und &Ouml;sterreichs und ihrer &ldquo;Serbien-Politik&rdquo; Und selbstverst&auml;ndlich wurden auch vom Westen &ldquo;Fake-News&rdquo; gegen Serbien verbreitet (Hufeisenplan, Zweites Auschwitz Verhindern etc.) daran k&ouml;nnte an dieser Stelle durchaus einmal erinnert werden.<\/p>\n<p>Die Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke ist richtig. Sie ist richtig, weil sein Werk und seine Sprache f&uuml;r die Weltliteratur von gro&szlig;er Bedeutung ist. <\/p>\n<p>Der Literaturnobelpreis ist im &Uuml;brigen kein Friedensnobelpreis, der ja sogar an einen amerikanischen Pr&auml;sidenten verliehen wurde, trotz Drohnenmorde, v&ouml;lkerrechtswidriger Kriege, Foltercamps und Todesstrafe.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>W&auml;hrend manche interessierte Zeitgenossen den f&uuml;r eine moralische Einordnung von Preisverleihungen angemessenen Vergleich mit Barack Obama als &bdquo;Whataboutism&ldquo;, also als unredliche Relativierung abtun, stellt die &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/themen\/kritik-an-peter-handke-der-den-genozid-in-bosnien-leugnet-16428762.html\">FAZ<\/a>&ldquo; eben jenen Vergleich an. Die Zeitung verk&uuml;ndet erleichtert: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenigstens kein Friedensnobelpreis&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: aga7ta \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;r seine Standpunkte zum Jugoslawienkrieg wurde der Dichter Peter Handke schon einmal von zahlreichen mutma&szlig;lichen Kriegspropagandisten diffamiert. Nun wurde Handke mit dem Nobelpreis ausgezeichnet &ndash; und sieht sich erneut einem Tribunal der medialen Heuchler ausgesetzt. 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