{"id":55624,"date":"2019-10-16T08:15:43","date_gmt":"2019-10-16T06:15:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55624"},"modified":"2019-10-16T10:33:15","modified_gmt":"2019-10-16T08:33:15","slug":"inmitten-des-us-wirtschaftskriegs-gegen-venezuela-sanktionen-machen-den-menschen-das-leben-schwer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55624","title":{"rendered":"Inmitten des US-Wirtschaftskriegs gegen Venezuela \u2013 Sanktionen machen den Menschen das Leben schwer &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&hellip; in Venezuela wie in Kuba, in Nicaragua, in Syrien, im Iran usw. Der US-Journalist <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/author\/ben-norton\/\"><strong>Ben Norton<\/strong><\/a> ist soeben von einer zweimonatigen Recherchereise durch Venezuela zur&uuml;ckgekehrt. Im Interview mit der Internetplattform The Grayzone <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2019\/10\/11\/life-resistance-venezuela-ben-norton-us-blockade\/#more-15540\">beschreibt er seine Eindr&uuml;cke<\/a> von dem Land und schildert, wie die US-Sanktionen einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung das Leben schwer machen. Im Folgenden ein Transkript des Interviews. Danke vielmals an <strong>Susanne Hofmann<\/strong> f&uuml;r die &Uuml;bersetzung.<br>\n<!--more--><br>\nAARON MAT&Eacute;: Ben, The Grayzone hat von Anfang an &uuml;ber den von den USA unterst&uuml;tzten Staatsstreich und den Versuch eines Wirtschaftskrieges gegen <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/category\/venezuela\/\">Venezuela<\/a> berichtet. Du warst einige Monate in Venezuela und bist gerade zur&uuml;ckgekommen. Was sind denn deine Eindr&uuml;cke?<\/p><p>BEN NORTON: Das war ja meine zweite Reise nach Venezuela dieses Jahr. Und in mancherlei Hinsicht hat sich nichts grundlegend ver&auml;ndert, was ein gutes Zeichen ist. Es herrscht Frieden; politische Stabilit&auml;t; die Menschen haben genug zu essen; sie haben genug, um zu &uuml;berleben; sie bekommen zumindest das N&ouml;tigste. <\/p><p>Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Lage schwieriger geworden; was die Konzernmedien verbreiten &ndash; Venezuela sei eine &bdquo;humanit&auml;re Katastrophe&rdquo;, es gibt da ja auch diese <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/blog\/2019\/09\/231396\/usa-jack-ryan-propaganda-venezuela\">neue Jack-Ryan-Serie<\/a> &ndash; das ist schlicht l&auml;cherliche Propaganda. Aber es trifft zu, dass Venezuela eine schwere Wirtschaftskrise durchl&auml;uft.<\/p><p>Und f&uuml;r viele durchschnittliche Venezolaner sind die Preise au&szlig;er Kontrolle geraten; die Inflation ist wirklich heftig. Und nat&uuml;rlich ist eine der Hauptursachen &ndash; nicht die einzige, aber doch der gr&ouml;&szlig;te Faktor hinter der Wirtschaftskrise &ndash; das Embargo.<\/p><p>Am 5. August verh&auml;ngte die Trump-Administration ein vollst&auml;ndiges Wirtschaftsembargo gegen Venezuela, und davor hatte sie bereits sehr aggressive Sanktionen gegen das Land verh&auml;ngt, die nat&uuml;rlich schon unter der Obama-Regierung ihren Anfang genommen hatten.<\/p><p>Und die Menschen sp&uuml;ren die Auswirkungen sehr deutlich.<\/p><p>Die Menschen, die am wenigsten von den Sanktionen betroffen sind, geh&ouml;ren interessanterweise der Opposition an, sind also nat&uuml;rlich diejenigen, die die Sanktionen bef&uuml;rworten. Und die Menschen, die die Regierung unterst&uuml;tzen, sind in der Regel &uuml;berdurchschnittlich arm.  <\/p><p>Und was immer, wenn ich in einem Arbeiterviertel unterwegs war, wenn ich durch Caracas spazierte, besonders hervorstach: Die armen Menschen und diejenigen aus der Arbeiterschicht geh&ouml;ren deutlich h&auml;ufiger zu den Unterst&uuml;tzern der Regierung und sehr viel &ouml;fter zu den Unterst&uuml;tzern <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2019\/08\/06\/interview-venezuelan-president-nicolas-maduro\/\">Maduros<\/a>.<\/p><p>Und im Osten von Caracas, im reichen Stadtteil mit dem Namen Chacao, der einem anderen Bezirk mit einer anderen &ouml;rtlichen Regierung angeh&ouml;rt, die von der Opposition kontrolliert wird, herrscht eine entschiedene Opposition zur Regierung.<\/p><p>Doch ironischerweise ist das Lager, das die US-Regierung unterst&uuml;tzt und hinter dem Coup steckt, <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2019\/01\/29\/the-making-of-juan-guaido-how-the-us-regime-change-laboratory-created-venezuelas-coup-leader\/\">die Juan-Guaid&oacute;-Leute<\/a>, tats&auml;chlich ziemlich und zunehmend unbeliebt. Wir haben ja bei The Grayzone bereits &uuml;ber <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2019\/09\/29\/venezuelan-opposition-corruption-citgo-crystallex\/\">ihre Korruption<\/a> berichtet.<\/p><p>Was aber wirklich krass ist &ndash; ich war auf einer Kundgebung der Opposition und dort waren vielleicht 50 Leute versammelt. Der Coup ist im Sande verlaufen und die Opposition wird von Figuren wie Juan Guaid&oacute; nicht zusammengehalten, viele von ihnen sind im Exil, sind Oppositionelle in Miami, in Kolumbien, die sich f&uuml;r aggressive Sanktionen starkmachen, die der breiten Masse schaden. Und das ist ziemlich offensichtlich, die Auswirkungen sind recht eindeutig.<\/p><p>AARON MAT&Eacute;: Apropos Sanktionen: Die USA verh&auml;ngen andauernd Sanktionen, die verschiedene Bereiche des venezolanischen Staates treffen. J&uuml;ngst hat die Trump-Administration neue Sanktionen gegen CLAP, das venezolanische Lebensmittelprogramm, verh&auml;ngt, das allmonatlich Lebensmittelpakete an Millionen von Venezolanern ausgibt. Erkl&auml;rst du uns mal, was da geschieht?<\/p><p>BEN NORTON: Das CLAP-Lebensmittelprogramm ist extrem wichtig. Mehr als 80 Prozent der Menschen in Venezuela bekommen regelm&auml;&szlig;ig diese Lebensmittelkisten. Ich habe auf meiner Reise ein Verteilungszentrum besucht; dar&uuml;ber werden wir auf The Grayzone auch berichten und zeigen, wie die Regierung in manchen Kommunen alle zwei Wochen, in anderen alle vier Wochen unterst&uuml;tzend wirkt, indem sie diese riesigen Kisten oder Beutel mit Lebensmitteln, den Grundnahrungsmitteln, ausgibt: Weizen, Kondensmilch, Linsen, &Ouml;l, also Nahrungsmittel, auf die die Menschen angewiesen sind, um zu &uuml;berleben.<\/p><p>Und nicht nur die Regierungsanh&auml;nger erhalten diese Pakete; es ist die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung, mehr als sechs Millionen Familien.<\/p><p>Und so hat die Trump-Administration beschlossen, dieses Programm ins Visier zu nehmen als M&ouml;glichkeit, die Regierung anzugreifen, indem sie wirklich den Hunger als Waffe einsetzt. Das ist die Strategie. Es ist die gleiche Strategie, die die Trump-Administration <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2019\/07\/22\/us-economic-terrorism-iranian-foreign-minister-zarif-nicaragua\/\">gegen den Iran<\/a>, <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2019\/09\/03\/max-blumenthal-nicaragua-beat-us-regime-change-but-sanctions-and-sabotage-continue\/\">gegen Nicaragua<\/a> und andere L&auml;nder verfolgt.<\/p><p>Und Venezuela h&auml;ngt noch stark von Nahrungsmittel-Importen ab. Wenngleich hier eine neuere Entwicklung interessant ist: Tats&auml;chlich werden derzeit &ndash; also, wir waren ja im Februar und M&auml;rz in Venezuela und jetzt noch einmal w&auml;hrend der Monate August und September &ndash; interessanterweise die Nahrungsmittelpakete im Rahmen des CLAP-Programms vergr&ouml;&szlig;ert; es gibt auch mehr davon; und sie werden auch h&auml;ufiger verteilt.<\/p><p>Was au&szlig;erdem interessant ist: Die Art und Weise der Organisation des Lebensmittelprogramms CLAP ist sehr effizient. Abertausende von Menschen, Freiwillige, die nicht daf&uuml;r bezahlt werden, arbeiten zusammen, um es f&uuml;r ihre Gemeinden zu organisieren und sicherzustellen, dass niemand hungert.<\/p><p>Es ist also ein Beispiel daf&uuml;r, wie die Kommunen sich hervortun und Hand in Hand mit der Regierung arbeiten; es ist also nicht nur die Regierung, die sozusagen von oben nach unten agiert, sondern es ist vielmehr eine Bewegung von unten.<\/p><p>Und es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie im Zuge der Vertiefung der Krise die Gemeinde wirklich das Heft in die Hand genommen hat und zusammen mit der Regierung die Organisation &uuml;bernommen hat. <\/p><p>AARON MAT&Eacute;: Du hast vorhin erw&auml;hnt, dass die Putschisten an Unterst&uuml;tzung verlieren, zu ihren Protesten kommen immer weniger Menschen. Unterdessen verhandeln die venezolanische Regierung und andere Oppositionsfraktionen. <\/p><p>Vor kurzem haben die Maduro-Regierung und vier oppositionelle Parteien Vereinbarungen getroffen, unter anderem wurde die Freilassung eines prominenten Mitglieds der Opposition beschlossen. <\/p><p>Guaid&oacute; und sein Lager missbilligten dies sehr. Glaubst du, sie k&ouml;nnen sich halten? Was meinst du, ist ihr n&auml;chster Zug, um ihren Coup am Laufen zu halten?  <\/p><p>BEN NORTON: Die Trump-Administration hat klargemacht, dass sie keinerlei Verhandlungen mit der Regierung m&ouml;chte. Das ist in den Worten von Mike Pompeo eine &ldquo;Strategie des maximalen Drucks&ldquo;. <\/p><p>Und das ist eine Strategie, die Diplomatie als ein Zugest&auml;ndnis ansieht. Sie wollen wirklich einen Krieg auf diplomatischer Ebene; sie wollen eine vollst&auml;ndige diplomatische Isolierung.  <\/p><p>Insofern ist es wirklich sehr wichtig, dass einige Oppositionspolitiker eine Vereinbarung mit der Regierung geschlossen haben. Und es ist sehr vielsagend, dass die Trump-Administration &ndash; als Reaktion auf diese Vereinbarung, anstatt diesen neuen Vorsto&szlig; f&uuml;r Frieden und Diplomatie zu begr&uuml;&szlig;en &ndash; eine Erkl&auml;rung ver&ouml;ffentlicht hat, dass man diese &bdquo;illegale&ldquo; &ndash; so nennen sie es &ndash; Einigung nicht anerkenne.<\/p><p>Nat&uuml;rlich ist die Ironie der Sache, dass sie diese Regierung, die keinerlei Befugnisse hat, dagegen sehr wohl anerkennen. Juan Guaid&oacute; war nahezu unbekannt, ehe der Staatsstreich begann. Rund 86 Prozent der Venezolaner hatten noch nie von ihm geh&ouml;rt, ehe er sich zum &bdquo;Interims-Pr&auml;sidenten&ldquo; erkl&auml;rte. Und er hat keinerlei Kontrolle. <\/p><p>Als ich nun im Land war, habe ich viele der unglaublichen Projekte gesehen, die immer noch von der Regierung betrieben werden. Die Regierung von Nicol&aacute;s Maduro ist immer noch unverkennbar an der Macht. <\/p><p>Ich habe eine Kommune besucht, deren Mitglieder die Regierung unterst&uuml;tzen, aber selbst&auml;ndig, im Verbund mit der Regierung, ein kommunales Haus bauen, ein gigantisches Haus mit 80 Wohnungen, und die Baustoffe stellt die Regierung.<\/p><p>Ich werde bald einen Bericht dazu ver&ouml;ffentlichen, der zeigt, wie dieses riesige Bauvorhaben von weiblichen Chavistas, von Feministen geleitet wird; 80 Prozent der Bauarbeiter sind selbst Frauen, 20 Prozent sind M&auml;nner. Und ich habe viele derartige unglaubliche Projekte gesehen.<\/p><p>Ein gro&szlig;es Problem f&uuml;r Venezuela derzeit ist, dass dieses Land nicht ern&auml;hrungssouver&auml;n ist. Es ist abh&auml;ngig von Importen. Doch in den letzten sechs Monaten habe ich einen Wandel beobachtet. In den Superm&auml;rkten stammen fast alle Produkte aus venezolanischer Herstellung.<\/p><p>Sie wurden von vielen privaten Unternehmen hergestellt. Und die Produktion ist just in den privaten H&auml;nden dieser rechten Kapitalisten, die die Opposition unterst&uuml;tzen, die Wucherpreise verlangen, die G&uuml;ter horten, die spekulieren. <\/p><p>Es gibt also eine Menge wirtschaftlicher Probleme und die Sanktionen machen den durchschnittlichen Venezolanern das Leben noch schwerer. Letzten Endes hat die US-Regierung aber deutlich gemacht, dass sie sich auf keine Art der Verhandlungen einlassen wird. <\/p><p>Die Frage ist also, wer in der internationalen Gemeinschaft den USA endlich sagen wird, dass man der Zivilbev&ouml;lkerung Venezuelas nicht l&auml;nger die Luft zum Leben abschn&uuml;ren kann, dass man einen diplomatischen Prozess in Gang bringen muss, um alle an den Verhandlungstisch zu bringen.<\/p><p>Norwegen hat die j&uuml;ngsten Friedensverhandlungen gesponsert, die aber komplett gescheitert sind, weil die USA das Embargo verh&auml;ngt haben. Bis die US-Regierung, die ja diejenige ist, die die diplomatischen Bem&uuml;hungen und Friedensverhandlungen sabotiert, nicht etwas Abstand gewinnt und neue Mechanismen zul&auml;sst, um die wirtschaftlichen Probleme im Land zu l&ouml;sen, wird in Venezuela wohl alles beim Alten bleiben.<\/p><p>Und das hei&szlig;t: sehr schwierig. Die Menschen halten noch durch; es herrscht keine humanit&auml;re Katastrophe. Aber definitiv eine Wirtschaftskrise und sie schadet den durchschnittlichen Venezolanern mehr als alles andere.<\/p><p>Die Sanktionen sind ein Krieg gegen die gesamte zivile Bev&ouml;lkerung. <\/p><p><em>Aaron Mat&eacute; ist Journalist und Produzent. Er schreibt u.a. f&uuml;r das Magazin The Nation und ist ehemaliger Moderator und Produzent von The Real News and Democracy Now!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&hellip; in Venezuela wie in Kuba, in Nicaragua, in Syrien, im Iran usw. Der US-Journalist <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/author\/ben-norton\/\"><strong>Ben Norton<\/strong><\/a> ist soeben von einer zweimonatigen Recherchereise durch Venezuela zur&uuml;ckgekehrt. Im Interview mit der Internetplattform The Grayzone <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2019\/10\/11\/life-resistance-venezuela-ben-norton-us-blockade\/#more-15540\">beschreibt er seine Eindr&uuml;cke<\/a> von dem Land und schildert, wie die US-Sanktionen einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung das Leben schwer machen.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55624\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,20,30],"tags":[2565,2071,849,1418,1556,1333,1019],"class_list":["post-55624","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-landerberichte","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-guaido-juan","tag-maduro-nicolas","tag-nahrungsmittel","tag-regime-change","tag-usa","tag-venezuela","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55624"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55624\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55632,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55624\/revisions\/55632"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}