{"id":5564,"date":"2010-05-19T08:44:20","date_gmt":"2010-05-19T06:44:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5564"},"modified":"2010-05-19T08:44:56","modified_gmt":"2010-05-19T06:44:56","slug":"hinweise-des-tages-1143","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5564","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Finanztransaktionssteuer auf der langen Bank; Staatsheuschrecken; Geldinstitute bleiben ungeschoren; der Euro ist stark; Logik des Gesch&auml;ftslebens; Lehman-Pleite war Betrug; das Anti-System; f&uuml;r &bdquo;Angie&ldquo; kommt &bdquo;Tina&ldquo;; Sparkurs; Steuererh&ouml;hungen; Stellenmarkt; Ramsauers Privatisierungspl&auml;ne; die McKinsey-fizierung der Republik; hessischer Hochschulpakt; Afghanistanpolitik gescheitert; Volker Pispers: Merkel-Taktik. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Finanztransaktionssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Die Staatsheuschrecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Bleiben die Geldinstitute nach wie vor ungeschoren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Robert von Heusinger: Der Euro ist stark, nicht schwach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Lucas Zeise: Logik des Gesch&auml;ftslebens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">&bdquo;Die Lehman-Pleite war vors&auml;tzlicher Betrug&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Wie die Politik den Banken das Paradies erschafft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Jens Berger: Behemoth &ndash; das Anti-System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Heribert Prantl: F&uuml;r &rdquo;Angie&rdquo; kommt &rdquo;Tina&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Merkel und Sch&auml;uble angeblich &uuml;ber Sparkurs einig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Steuererh&ouml;hungen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Christoph Butterwege: &bdquo;Das ist kein Sozialstaat mehr&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Angebot an offenen Stellen bleibt verhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Ramsauers Privatisierungspl&auml;ne f&uuml;r die Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">&ldquo;Die im Dunkeln sieht man nicht&rdquo;: Die McKinsey-fizierung der Republik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Hessischer Hochschulpakt 2011 &ndash; 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">&ldquo;Die Afghanistanpolitik ist gescheitert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Zu guter Letzt: Volker Pispers: Merkel-Taktik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5564&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Finanztransaktionssteuer<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die gez&auml;hmten Liberalen<\/strong><br>\nDie FDP muss eine Finanzmarktsteuer hinnehmen. Doch ob es wirklich die geforderte Transaktionssteuer wird, ist offen. Ebenso, wann und wo sie eingef&uuml;hrt werden soll.<br>\n&ldquo;Guido Westerwelle erw&auml;gt eine Finanzmarktsteuer&rdquo; &ndash; das klingt ein bisschen wie die Abschlusserkl&auml;rung der G-8-Runde von Heiligendamm, als Angela Merkel dem US-Pr&auml;sidenten George W. Bush die Zusicherung abrang, eine Reduzierung der Treibhausgase ernsthaft in Betracht zu ziehen. &ldquo;We seriously consider&rdquo;, hei&szlig;t das in den Communiqu&eacute;s.<br>\nOffen bleibt auch, was geschieht, wenn eine globale Transaktionssteuer am Widerstand der USA und Gro&szlig;britanniens scheitert. Dar&uuml;ber will Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble erst nach dem G-20-Gipfel im Juni nachdenken.<br>\nDass die SPD dem Euro-Hilfspaket am Freitag im Bundestag zustimmt, ist nun wahrscheinlich.<br>\nDer SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und der &ouml;sterreichische Kanzler und SP&Ouml;-Chef Werner Faymann k&uuml;ndigten an, ein europaweites Volksbegehren zur Einf&uuml;hrung einer Transaktionssteuer beim Handel mit Finanzprodukten auf den Weg zu bringen. Das Volksbegehren solle bis Ende des Jahres eingeleitet werden, wenn die konservativ-liberalen EU-Regierungen bis dahin keine Ma&szlig;nahmen zur Regulierung der Finanzm&auml;rkte ergriffen h&auml;tten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/die-gezaehmten-liberalen\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/100519_SPD_SPOE_Beschluss.pdf\">Beschluss der SPD und der SP&Ouml; zu einem EU-Volksbegehren [PDF &ndash; 10 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach den vielen Ank&uuml;ndigungen von Ma&szlig;nahmen nach der Finanzmarktkrise, w&auml;re es erstaunlich, wenn nun die ersten kleinen Schritte tats&auml;chlich gegangen w&uuml;rden. Ob die Finanztransaktionssteuer das Casino tats&auml;chlich trifft, sei einmal dahingestellt. Doch selbst diese Steuer ist schon l&auml;ngst auf die lange Bank einer globalen L&ouml;sung geschoben. Wie Finanzminister Sch&auml;uble schon am Abend in der ARD (&bdquo;farbebekennen&ldquo;) sagte, wird sie nur kommen, wenn sie global eingef&uuml;hrt wird. Daf&uuml;r sei &bdquo;die Wahrscheinlichkeit nicht sehr gro&szlig;&ldquo;.<br>\nErst nach dem G 20-Treffen im Juni k&ouml;nne man in Europa noch einmal dar&uuml;ber reden.<br>\nDie derzeitige Krise, so Sch&auml;uble, habe ihre &bdquo;fundamentale Ursache&ldquo; in den zu hohen Defiziten. Die Probleme seien nur &uuml;ber Einsparungen zu l&ouml;sen. Notfalls mit einer europ&auml;ischen &bdquo;Schuldenbremse&ldquo;. Siehe zu dieser Sparstrategie <a href=\"?p=5559\">&bdquo;Eine Welt voller Sekten und abstrusen Glaubensgemeinschaften&ldquo;<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Der entscheidende Denkfehler bei Angela Merkel, Wolfgang Sch&auml;uble, Roland Koch und wohl auch bei der EU-Kommission. Sie glauben, die Sparabsicht sei ausreichend f&uuml;r den Sparerfolg. Das gilt in der Regel bei einzelnen Individuen. Es gilt nicht f&uuml;r ganze Volkswirtschaften. Sie machen in einer konjunkturell kritischen Situation mit der Sparabsicht und ihrer fiskalischen Umsetzung den Sparerfolg zunichte. Das ist unsere aktuelle Situation: wenn jetzt in Europa aufgrund der Schwierigkeiten in Griechenland und wegen der Defizite in den &ouml;ffentlichen Haushalten, die wesentlich durch die Rettungsaktionen mit verursacht sind, gespart und zusammengestrichen wird, dann besteht wirklich die Gefahr einer deflation&auml;ren Entwicklung. Und dann wird am Ende das Steueraufkommen zusammenbrechen und die Notwendigkeit staatlicher Hilfen gegen Arbeitslosigkeit wird steigen. Das ist dann die fortgesetzte wahnsinnige Folge der herrschenden Irrlehren.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Zur Sparpolitik passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Spanien k&uuml;rzt Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst<\/strong><br>\nHeute musste der spanische Ministerpr&auml;sident Jos&eacute; Luis Rodr&iacute;guez Zapatero seinen Canossagang antreten. Mit dem Rettungsschirm, der &uuml;ber dem Euroraum am Wochenende ausgebreitet wurde, musste sich Spanien zu neuen Sparpl&auml;nen verpflichten. Der Schirm dient auch dazu, das Land aufzufangen. Es befindet sich auf der Kippe und droht &uuml;ber die Spekulation in den Abgrund gerissen zu werden, auf den es vielen Jahren zuschlittert.<br>\nWurde bisher nur pauschal von einem Sparvolumen von 15 Milliarden Euro gesprochen, wurde Zapatero heute fr&uuml;h im Parlament konkret. Die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst werden noch in diesem Jahr um 5% gesenkt und ab 2011 eingefroren. Die Minister sollen mit gutem Beispiel vorangehen, deren Bez&uuml;ge sollen sogar um 15 % gek&uuml;rzt werden. Zwar wurde dem Land eine Rentenreform im ersten Sparplan untergejubelt, doch die Pl&auml;ne tragen nichts dazu bei, das Defizit bis 2013 auf 3% zu senken. Nun sollen die Renten ab 2011 eingefroren werden und die Teilrente wird gestrichen. Danach k&ouml;nnen Arbeitnehmer ab dem 60. Lebensjahr die H&auml;lfte der Vollrente erhalten und im Unternehmen auf Teilzeit weiterarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/147610\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Harald Schumann: (K)ein Durchbruch<\/strong><br>\nDoch entgegen allen Kraftspr&uuml;chen der deutschen Kanzlerin und des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten stellen sich gerade die Regierungen der beiden F&uuml;hrungsm&auml;chte Europas gegen die Einf&uuml;hrung der Transaktionssteuer allein in der EU, obwohl diese schon bei einem Steuersatz von 0,05 Prozent dringend ben&ouml;tigte 200 Milliarden Euro j&auml;hrlich in die klammen EU-Staatskassen sp&uuml;len w&uuml;rde &ndash; weit mehr als die von Angela Merkel propagierte Bankenabgabe.<br>\nDabei st&uuml;tzen sich die Verweigerer auf das d&uuml;mmste denkbare Argument: Weil unter anderen die US-Regierung nicht mitziehe, k&ouml;nnten Fonds und Banken die Steuer durch Ausweichen nach New York und anderswo &bdquo;umgehen&ldquo;, behauptet Finanzminister Sch&auml;uble. Mit einer EU-L&ouml;sung drohten &bdquo;Wettbewerbsvorteile f&uuml;r Banken, die der Steuer nicht unterliegen&ldquo;, erkl&auml;rte auch seine franz&ouml;sische Kollegin Lagarde. Dabei war es doch genau diese falsche Logik des Wettbewerbs der &bdquo;Finanzpl&auml;tze&ldquo; , die &uuml;berhaupt erst zu jenem verh&auml;ngnisvollen Wettlauf um die laxesten Aufsichtsregeln und die niedrigsten Steuern f&uuml;r Kapitaleigner f&uuml;hrte, in deren Folge Banken mit Milliardensummen gest&uuml;tzt und die Staatshaushalte in die &Uuml;berschuldung gef&uuml;hrt wurden. W&uuml;rden Sch&auml;uble und Lagarde es dagegen wirklich ernst meinen mit der versprochenen &bdquo;substanziellen Beteiligung&ldquo; der Finanzbranche an den Kosten der Krise, dann w&uuml;rden sie die Transaktionssteuer nutzen, um endlich aus der zerst&ouml;rerischen Mechanik des Staatenwettbewerbs auszubrechen. Anstatt den Steuervermeidern das Wort zu reden, k&ouml;nnten sie all jenen, die der Steuer ausweichen, mit dem Entzug der Zulassung zum EuroMarkt drohen. Schlie&szlig;lich werden auch gew&ouml;hnliche Steuerhinterzieher nicht bek&auml;mpft, indem der Staat gleich ganz auf die Steuererhebung verzichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kein-durchbruch\/1841502.html;jsessionid=6EB344F9863826BDD47824888A7750AA\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Staatsheuschrecken<\/strong><br>\nManche meinen, mit der Rettung Griechenlands h&auml;tten die CDS-K&auml;ufer verloren &ndash; die &ldquo;Alchemisten&rdquo; sicher nicht: Denn diese handeln mit solchen Derivaten, sie halten sie aber nicht&hellip;Was man f&uuml;r Schrott h&auml;lt, davon muss man sich trennen, so profitabel das auch sein mag.<br>\nDas implizite Signal (des 750 Milliarden Rettungsschirms) lautet: Wir spielen mit, wenn auch gegen euch! Das ist ein Fehler. Dieses Spiel muss beendet werden, und zwar so: EU, EZB und der (k&uuml;nftige) Europ&auml;ische W&auml;hrungsfonds (EWF) geben eine Garantie f&uuml;r die Staatsschuld aller Eurol&auml;nder ab (wie die USA nach der Lehman-Pleite f&uuml;r die gro&szlig;en Banken). Damit gibt es keinen Grund f&uuml;r Risikopr&auml;mien.<br>\nEU, EZB und EWF legen einheitliche Zinsniveaus f&uuml;r neu emittierte Staatsanleihen fest, nunmehr echte Euro-Bonds, garantiert von der gesamten Staatengemeinschaft (daher auf dem Niveau von Triple-A-Schuldnern, derzeit h&ouml;chstens 4 Prozent). Wenn diese Bedingungen glasklar gemacht werden, h&ouml;rt das Spiel mit den Risikopr&auml;mien auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F05%2F17%2Fa0013&amp;cHash=7648e79cfb\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bleiben die Geldinstitute nach wie vor ungeschoren?<\/strong><br>\nSeit dem Beginn der Finanzmarktkrise 2008 werden Regelungen diskutiert &uuml;ber Verg&uuml;tung, Hedge-Fonds, Finanzaufsicht. Es gibt Vorschl&auml;ge zu vielen Details.<br>\nBankenrechtler Prof. Karl-Joachim Schmelz bezweifelt, dass die geplanten Regelungen geeignet sind, Krisen-Szenarien zu verhindern. Es seien Mini-Aktionen, wie sie auch in anderen Bereichen der Politik eingesetzt w&uuml;rden. Sogenannte Scheinl&ouml;sungen, die nicht wirklich etwas bewegten.<br>\nUm das Casino auszutrocknen, schl&auml;gt die US-Regierung deshalb vor, das normale Kreditgesch&auml;ft vom Gl&uuml;ckspiel abzutrennen. F&uuml;rs Zocken gibt es kein Staatsgeld. Im geschrumpften Casino tragen die Spieler selbst die Verluste. Doch dieses Vorgehen haben die Europ&auml;er bislang weitgehend abgelehnt.<br>\nDie Wettgesch&auml;fte mit Versicherungen, Verbriefungen, Derivaten gab es vor der Krise und es gibt sie noch immer. Der Gesetzgeber hat sie selbst erm&ouml;glicht, um den Finanzplatz Deutschland zu st&auml;rken. 20 Jahre lang hat der Bundestag die Regeln gelockert. Jetzt folgen hektische Reparaturma&szlig;nahmen. Aber eigentlich m&uuml;sste man das Rad wieder zur&uuml;ckdrehen. Doch zu eng scheinen die Verflechtungen zwischen Politik und Banken.<br>\nZum Beispiel J&ouml;rg Asmussen, im Finanzministerium seit Jahren Vork&auml;mpfer der Deregulierung. Der Staatssekret&auml;r entscheidet ma&szlig;geblich &uuml;ber die Staatshilfen f&uuml;r die Banken. Au&szlig;erdem sitzt er im Verwaltungsrat der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht, die die Banken kontrollieren soll.<br>\nZum Beispiel die IKB. Dort war Asmussen Aufsichtsrat. Die Bank hat sich massiv am US Immobilienmarkt verloren. Mit Papieren, f&uuml;r die sich J&ouml;rg Asmussen in einer Lobbygruppe der Finanzwirtschaft massiv einsetzte &ndash; bei der Regierung, also sich selbst. Heute soll er den Schlammassel, den er mit angerichtet hat, wieder neu ordnen.<br>\nF&uuml;r Bankenrechtler Prof. Karl-Joachim Schmelz steckt hinter der fehlenden Regulierung Lobbyismus, der gerade in der Finanzwirtschaft besonders intensiv sei. Die Verflechtung zwischen Finanzakteuren und Politik sei extrem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,3g3g5ibtatffo67v~cm.asp\">Das Erste plusminus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Robert von Heusinger: Der Euro ist stark, nicht schwach<\/strong><br>\nWoher stammt der Eindruck, der Euro sei schwach? Er kommt von den Finanzm&auml;rkten. Dort rasselt der Euro in die Tiefe, weil die Verunsicherung &uuml;ber den Zusammenhalt der W&auml;hrungsunion gro&szlig; ist. Doch der Kursverfall erh&auml;lt keinerlei h&ouml;here Botschaft. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise m&uuml;sste es ein Gemeinplatz sein, dass Finanzm&auml;rkte nicht effizient sind, sondern gepr&auml;gt vom Herdentrieb.<br>\nDeshalb lautet die spannende Frage: Warum akzeptiert die Gesellschaft, die Politik, &uuml;berhaupt flexible Wechselkurse? Warum darf der wichtigste Kurs der Weltwirtschaft so irre schwanken?<br>\nWeil Banken daran verdienen.<br>\nDie Handelsabteilungen der gro&szlig;en Banken sind die einzigen wahren Profiteure freier Wechselkurse. Sie leben vom Umsatz, von Geschichten, die die Kurse treiben. H&ouml;chste Zeit, die Mutter aller Spekulation durch feste Kurszielzonen zu ersticken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2655947_Kommentar-zum-Euro-Alles-Luege.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Logik des Gesch&auml;ftslebens<\/strong><br>\nDer Markt mit einheitlicher W&auml;hrung hat zwar hohe Priorit&auml;t f&uuml;r die deutschen Unternehmen und die Regierung. Aber diese Art Absatzf&ouml;rderung darf nichts kosten. M&ouml;gen andere L&auml;nder Schulden machen, damit der Markt auch aufnahmebereit ist. Die Schuldenlast aber m&uuml;ssen sie allein tragen. Keinesfalls auch darf der fr&ouml;hliche Absatz und d&uuml;rfen die grandios steigenden Gewinne unserer lieben, heimischen Unternehmen beim heimischen Publikum oder gar dem Arbeitnehmer ankommen. Um das zu erreichen, wird in Deutschland weiterhin eine restriktive Wirtschaftspolitik verfolgt. Wenn anderswo anders verfahren wird, ist das zwar sch&ouml;n f&uuml;r den Absatz deutscher Unternehmen, zugleich aber s&uuml;ndhaft. Deutschland wird daf&uuml;r nicht zahlen.<br>\nDieser Standpunkt hat die Logik des allgemeinen Gesch&auml;ftslebens f&uuml;r sich. So geht man schlie&szlig;lich immer und &uuml;berall mit Konkurrenten um. Auch deshalb ist diese Haltung beim deutschen Publikum popul&auml;r. Der Standpunkt setzte sich bei der Konstruktion des Euro in den Maastricht-Vertr&auml;gen durch und fand Eingang in den Lissabon-Vertrag. Vereinbart wurde, dass die am Euro teilnehmenden L&auml;nder ihre Staatsschuld strikt begrenzen sollten; die j&auml;hrliche Neuverschuldung darf nicht &uuml;ber drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und die akkumulierten Schulden d&uuml;rfen nicht &uuml;ber 60 Prozent des BIP ausmachen. Zweitens sollte kein Staat f&uuml;r die Schulden eines anderen haften. Aus dieser Bestimmung wurde, als die Griechenland-Krise voranschritt, in der deutschen Presse sogar das Verbot, Hilfskredit zu gew&auml;hren. Aus dem Haftungsausschluss wurde ein Haftungsverbot. Drittens sollte die Notenbank EZB von jeglichen staatlichen Weisungen unabh&auml;ngig sein. Viertens, und man kann hinzuf&uuml;gen: verr&uuml;cktestens, setzte sich die deutsche Regierung mit dem Postulat durch, dass in der gemeinsamen W&auml;hrungsunion keine gemeinsame oder wenigstens koordinierte Wirtschaftspolitik stattfinden d&uuml;rfe.<br>\n&Ouml;konomisch kann diese Strategie nicht funktionieren. Und es zeigte sich, dass sie nicht funktioniert.<br>\nIn Deutschland sorgten die staatlich betriebene Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zusammen mit zahmen Gewerkschaften f&uuml;r stagnierende Reall&ouml;hne und niedrige Lohnkosten der Unternehmen. Nur in den Niederlanden war die Entwicklung &auml;hnlich. Dies f&uuml;hrte dazu, dass die Konsumnachfrage in diesen L&auml;ndern ebenfalls stagnierte. In den anderen Euro-L&auml;ndern f&uuml;hrten etwas st&auml;rker steigende L&ouml;hne zu h&ouml;herer Nachfrage, einem st&auml;rkeren Wachstum des Binnenmarktes. Die Folge war, dass der Export aus Deutschland und den Niederlanden in die &uuml;brigen L&auml;nder stetig zunahm, w&auml;hrend umgekehrt deren Exporte nach Deutschland schrumpften&hellip;.<br>\nDer 750-Milliarden-Euro-Deal hat zwei ausgesprochen sch&auml;dliche Konsequenzen. Zum einen verhindert er nicht, da&szlig; es in den S&uuml;dl&auml;ndern der Euro-Zone zu einem harten Schwenk in Richtung restriktiver Politik kommt. Das wird die Nachfrage und das Wachstum zus&auml;tzlich d&auml;mpfen &ndash; ganz abgesehen von den verheerenden sozialen Folgen. Zum zweiten werden erneut die Finanzinstitutionen verschont. Der Finanzsektor bleibt fett und aufgeblasen. Die Staatsbudgets werden bis zum &auml;u&szlig;ersten ausgeweitet, um Banken, Versicherungen und Fonds zu st&uuml;tzen. Die halbherzigen Versuche, &uuml;ber Boniabsch&ouml;pfung oder Bankenabgabe einen Teil dieser Ausgaben hereinzuholen, werden zu nichts f&uuml;hren. Auch die nun von der SPD als Forderung adaptierte Transaktions-, Spekulations-, B&ouml;rsenumsatz- oder auch Tobin-Steuer w&auml;re, wenn sie denn tats&auml;chlich beschlossen w&uuml;rde, eine ziemlich harmlose Ma&szlig;nahme. Nichts gegen ihre Einf&uuml;hrung. Nur soll man keine Wunder erwarten. Die Finanzgesch&auml;fte werden damit kaum nennenswert erschwert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/05-19\/036.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Die Lehman-Pleite war vors&auml;tzlicher Betrug&ldquo;<\/strong><br>\nAngesichts der Schuldenkrise geraten die eigentlichen Ursachen f&uuml;r die Kreditkrise beinahe in Vergessenheit. Dabei geht sie auf Betrug zur&uuml;ck, erkl&auml;rt Professor Bill Black. Finanzoligarchen bereicherten sich in gro&szlig;em Stile &hellip;<br>\nImmer mehr sprechen sogar von &bdquo;systemisch gef&auml;hrlichen&ldquo; Institutionen, w&auml;hrend die Regierung bisher noch harmlos von &bdquo;systemisch bedeutend&ldquo; redet. Alleine das bedeutet jedoch per Definition, da&szlig; der Ausfall einer dieser Banken zu einer weltwirtschaftlichen Krise f&uuml;hren kann. Gleichzeitig erkl&auml;rte Geithner jedoch, es gebe kein Regelwerk, welches das Versagen gro&szlig;er Banken verhindern k&ouml;nne. Dann sollte man solche Institute ganz einfach nicht zulassen. Es ist Bl&ouml;dsinn, Finanzunternehmen dieser Gr&ouml;&szlig;e wie Damoklesschwerter &uuml;ber der Weltwirtschaft h&auml;ngen zu haben. Es gibt keinen Grund daf&uuml;r, systemisch gef&auml;hrliche Banken zuzulassen. Sie bringen nichts, sind weniger effizient und gerade die Gr&ouml;&szlig;e der deutschen Universalbanken &ndash; prim&auml;r der Deutschen Bank &ndash; diente amerikanischen Instituten als Entschuldigung f&uuml;r den Drang nach Gr&ouml;&szlig;e, da sie so effizient sei. Dabei k&ouml;nnte man die Deutsche Bank in ihrer Gr&ouml;&szlig;e halbieren und sie w&uuml;rde effizienter werden als jetzt &hellip;<br>\nSowohl das FBI als auch der Generalstaatsanwalt Iowa hatten fr&uuml;h darauf hingewiesen, dass die Hauptquelle f&uuml;r die L&uuml;genkredite nur bedingt die Kreditnehmer selbst waren, sondern die Kreditvermittler. Eine Anh&ouml;rung vor wenigen Tagen zeigte, dass Washington Mutual &ndash; eine der gr&ouml;&szlig;ten amerikanischen Banken, die untergingen und die gr&ouml;&szlig;te Bankenpleite in der amerikanischen Historie &ndash; eine Art von Bastelbogen als Anleitung zum Ausf&uuml;llen von Kreditantr&auml;gen anbot. Die so genannten L&uuml;genkredite gingen also weniger auf betr&uuml;gerische Kreditnehmer zur&uuml;ck, die versuchten kompetente Kreditgeber hinters Licht zu f&uuml;hren, sondern auf das Versagen von Kreditvermittlern und -gebern. Aurora, die Tochter von Lehman Brothers, vergab nur f&uuml;nf Prozent der Kredite selbst und kaufte dagegen 95 Prozent von den Kreditvermittlern auf. Sie achteten nicht nur nicht auf die Qualit&auml;t der erworbenen Kontrakte, sondern sie zahlten f&uuml;r Kredite mit hohen Renditen sogar besonders viel &hellip;<br>\nDenn L&uuml;genkredite gehen mehrheitlich auf Betrug zur&uuml;ck. Ihr Weiterverkauf ist nur m&ouml;glich, wenn man in betr&uuml;gerischer Weise erkl&auml;rt, es handele sich um &bdquo;betrugsfreie&ldquo; Kredite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3\/Doc~EDB2C944EECC94CC7A2071B7881F9B1CD~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie die Politik den Banken das Paradies erschafft<\/strong><br>\nPolitiker nutzen diese Zust&auml;nde gern dazu, die Banker zu gierigen Spekulanten zu stilisieren. Dabei bewegen diese sich in einem staatlich gesetzten System, das so aber offensichtlich nicht funktioniert. Es ist nicht die Aufgabe der Banken, dies zu &auml;ndern, sondern die der Politik. Doch statt notwendige Reformen durchzusetzen, lassen sich Politiker in Europa und den USA bei den entscheidenden Themen immer wieder von den Lobbyisten der Finanzindustrie einseifen.<br>\nBeispiel Eigenkapitalregeln: Wenn Banken k&uuml;nftig ihre Risiken endlich wieder selbst tragen sollen, dann m&uuml;ssen sie dringend deutlich h&ouml;here Kapitalpolster vorhalten als bisher. Nur so k&ouml;nnen sie im Ernstfall f&uuml;r ihre Verluste aufkommen. Der Baseler Ausschuss f&uuml;r Bankenaufsicht hat dazu vern&uuml;nftige Reformvorschl&auml;ge gemacht, die in Europa eigentlich Anfang 2011 in Kraft treten sollten. Doch weil die Interessenvertreter der Banken in Br&uuml;ssel Sturm liefen, wollen EU-Parlament und -Kommission entsprechende Beschl&uuml;sse erst einmal verschieben. Man werde warten, bis die USA mitziehen, hei&szlig;t es. Doch das kann lange dauern. Denn die Amerikaner wollen von Eigenkapitalreformen bisher am liebsten gar nichts wissen.<br>\nEin zweiter wichtiger Baustein einer neuen Finanzarchitektur m&uuml;sste die Beschr&auml;nkung der Bankengr&ouml;&szlig;e und die Abspaltung riskanter Gesch&auml;fte sein. Doch auch hier gibt es bisher keine Beschl&uuml;sse, sondern nur Vorschl&auml;ge. Der prominenteste kommt von Paul Volcker. Der Berater des US-Pr&auml;sidenten will den Gro&szlig;banken vorschreiben, ihren riskanten Eigenhandel vom normalen Bankgesch&auml;ft zu trennen. Diese sogenannte Volcker-Regel ist Teil einer gro&szlig;en Finanzmarktreform, die derzeit im US-Kongress debattiert wird. Doch ob und in welchem Zustand die Regel die Beratungen &uuml;berleben wird, ist ungewiss: Die Bankenlobbyisten der Wall Street bek&auml;mpfen die Pl&auml;ne nach Kr&auml;ften &ndash; und haben bereits viele Republikaner auf ihrer Seite. Noch weniger Chancen als die Volcker-Regel haben Vorschl&auml;ge von US-Senatoren, die etwa eine Abtrennung des Derivategesch&auml;fts oder eine generelle Gr&ouml;&szlig;enbegrenzung f&uuml;r Banken vorsehen.<br>\nIn Europa stehen solche Themen nicht einmal zur Debatte. Statt von vornherein zu verhindern, dass die Banken nicht immer wieder vom Staat aufgefangen werden m&uuml;ssen, k&uuml;mmert man sich hier lieber um die Frage, wie der Staat das Geld f&uuml;r ihre Rettung zusammenbekommt. Dabei wird stillschweigend vorausgesetzt, dass die n&auml;chste Hilfsaktion sowieso ansteht. So sinnvoll Vorschl&auml;ge wie eine Bankenabgabe oder eine Finanzmarktsteuer sein m&ouml;gen: Sie taugen kaum dazu, k&uuml;nftige Krisen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:rettung-als-normalzustand-wie-die-politik-den-banken-das-paradies-erschafft\/50115560.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jens Berger: Behemoth &ndash; das Anti-System<\/strong><br>\nWar &bdquo;das System&ldquo; fr&uuml;her ein loser Bund von Spekulanten, die erkannten, dass sie mit der Wolfsrudeltaktik auch gro&szlig;e Gegner rei&szlig;en konnten, hat es sich seit jenen Tagen zu einem anonymen, beinahe autarken Finanzmechanismus entwickelt, der &uuml;ber Wohl und Wehe ganzer Nationen entscheidet. Will man das System abstrahieren, so entspr&auml;che es wohl am ehesten dem mythischen Behemoth, der schon in Thomas Hobbes Leviathan das personifizierte Sinnbild eines &bdquo;Anti-Systems&ldquo; war, das den Menschen Unheil bringt.<br>\nDieses System hat kein Gesicht, es ist nicht gut oder b&ouml;se, es ist nicht unmoralisch, sondern amoralisch. Es besteht nicht aus einzelnen D&auml;monen, sondern aus einem ganzen Heer flei&szlig;iger Bienchen, die gemeinsam den Behemoth konstruierten, der heute unsere Welt beherrscht.<br>\nDie einzelnen Akteure wissen nur zu genau, dass das System nur dann gewinnen kann, wenn es geschlossen agiert. Jeder noch so gro&szlig;e Einzelakteur, sei es ein Hedge-Fonds oder eine Investmentbank, ist auf sich alleine gestellt zu klein, um als &bdquo;Spekulant&ldquo; Staaten oder Volkswirtschaften in die Knie zu zwingen. Als geschlossenes System sind die Akteure jedoch nahezu unbesiegbar.<br>\nMit realer Wirtschaft hat das moderne Finanzsystem nur noch sehr wenig zu tun &ndash; laut der Statistik der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich betr&auml;gt das Volumen aller ausstehenden Derivate (Wetten auf die k&uuml;nftige Preisentwicklung von G&uuml;tern, Zinsen und W&auml;hrungskursen) unvorstellbare 615 Billionen US$. Ausgeschrieben sind dies 615.000.000.000.000 &ndash; dies entspricht dem Zw&ouml;lffachen des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich gibt es f&uuml;r diese Summe keine Deckung, es handelt sich vielmehr um ein gigantisches Schneeballsystem.<br>\nWer den Behemoth b&auml;ndigen oder gar domestizieren will, wird sein Ziel verfehlen, wenn er sich an Personen abarbeitet. Josef Ackermann und Lloyd Blankfein sind sicherlich keine Sympathietr&auml;ger, aber sie sind auch nicht die tragenden Pfeiler des Finanzsystems &ndash; sie sind vielmehr R&auml;dchen im System, illuster aber austauschbar. Der Spekulant hat kein Gesicht, er hat keinen Namen. In einem Finanzsystem, das auf Spekulation aufbaut, ist das System der Spekulant.<br>\nEin komplexes und &uuml;beraus flexibles System wird sich auch jeder halbherzigen Regulierungsma&szlig;nahme anpassen &ndash; zumal dann, wenn die Botschafter des Finanzsystems, die als trojanische Pferde in den zust&auml;ndigen Ministerien positioniert wurden, Sollbruchstellen und Schlupfwinkel einbauen.<br>\nDer einzige Weg, das System zu b&auml;ndigen, k&ouml;nnte in seiner sch&ouml;pferischen Zerst&ouml;rung bestehen. Sowohl die Geldzufuhr, als auch das Volumen der Finanzm&auml;rkte m&uuml;ssen dabei behutsam zur&uuml;ckgefahren werden.<br>\nEine falsche Politik hat alles in ihrer Macht stehende getan, um den Behemoth aufzup&auml;ppeln &ndash; ihn nun auf Zwangsdi&auml;t zu setzen, w&auml;re eine 180-Grad-Wende. Wir haben leider keinen Leviathan, der als allm&auml;chtiger Staat ein wirkm&auml;chtiger Gegenspieler zum Behemoth des Finanzsystems w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2653\/behemoth\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heribert Prantl: F&uuml;r &rdquo;Angie&rdquo; kommt &rdquo;Tina&rdquo;<\/strong><br>\nDie Behauptung, dass es keine Alternative zu einer Entscheidung gibt, ist eine Ausrede, die Diskussionen unterbinden soll. Sie ist neuerdings die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die rasende Eile, mit der folgenreichste Beschl&uuml;sse gefasst werden. Wenn Milliardenpakete gepackt und der B&ouml;rse vor die T&uuml;r gestellt werden &ndash; dann lautet die Begr&uuml;ndung: es gibt keine Alternative. So wird das Parlament entparlamentarisiert und vor vollendete Tatsachen gestellt. Es gibt ja, angeblich, keine Alternative&hellip;There ist no alternative. Tina regiert die Politik, Tina dirigiert Angela Merkel, Tina macht aber nicht nur die CDU\/CSU rebellisch; es macht die Bev&ouml;lkerung misstrauisch.<br>\nDas Parlament ist das Getriebe der demokratischen Politik. Wenn es ausgeschaltet wird, entsteht der Eindruck einer getriebenen Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/273\/511380\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Tina war schon immer der Hebel, mit dem die Rechtspopulisten ihre rational nicht vermittelbaren Konzepte durchsetzten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Merkel und Sch&auml;uble angeblich &uuml;ber Sparkurs einig<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (beide CDU) haben sich einem Bericht zufolge auf Grundz&uuml;ge eines Sparprogramms zur Haushaltskonsolidierung verst&auml;ndigt. Gespart werden soll im Haushalt 2011 demnach vor allem durch die Streichung steuerlicher Verg&uuml;nstigungen sowie durch globale Minderausgaben in den Einzeletats der Ministerien.<br>\nDies gelte besonders f&uuml;r die Verkehrsausgaben. Zahlreiche Ausnahme-Etatbest&auml;nde sollten auf ihren Nutzen &uuml;berpr&uuml;ft und gegebenenfalls gestrichen werden.<br>\nKeine Einsparungen solle es dagegen beim Zuschuss f&uuml;r die Rentenkassen oder bei den Leistungen f&uuml;r Arbeitslose geben.<br>\nZuvor waren auf der Suche nach neuen Finanzierungsquellen f&uuml;r die Milliardenl&ouml;cher im Haushalt in der Union erneut Forderungen nach der bislang strikt abgelehnten Pkw-Maut aufgekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/haushaltskonsolidierung-merkel-und-schaeuble-angeblich-ueber-sparkurs-einig-1567257.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Steuererh&ouml;hungen!<\/strong><br>\nJa, es muss gespart werden. Aber es kann nur gespart werden, wenn das gr&ouml;&szlig;te Tabu f&auml;llt. Eine finanzstarke Oberschicht ist &uuml;ber Jahrzehnte aus Verpflichtungen mehr und mehr entlassen worden. &Uuml;ber Steuererh&ouml;hungen muss gesprochen werden.<br>\nWeniger Geld f&uuml;r Rentner, alleinerziehende M&uuml;tter, f&uuml;r die 1,5 Million Kinder an der Armutsgrenze oder Kurzarbeiter sind nicht nur politische Sprengs&auml;tze, sondern auch &ouml;konomisch problematisch. Denn drastische K&uuml;rzungen dieser Ausgaben w&uuml;rden die deutsche Schieflage von Exportgro&szlig;verdienerei und schwacher Binnennachfrage nochmals verst&auml;rken. Nichts, was zu echtem Wachstum und den n&ouml;tigen Mehrinvestitionen im Inland (statt zu Geldanlagen) anreizt.<br>\nRigoroses Sparen &ouml;ffnet die Schere zwischen Arm und Reich weiter. Die aber ist das heimliche Megathema in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2010-05\/steuern-sparpolitik-koch\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Christoph Butterwege: &bdquo;Das ist kein Sozialstaat mehr&ldquo;<\/strong><br>\nUnpolitisch wollte Christoph Butterwegge als Wissenschaftler nie sein, verschl&auml;gt es den Armutsforscher jetzt in die Politik? Oskar Lafontaine h&auml;lt den 59-j&auml;hrigen K&ouml;lner Politikprofessor f&uuml;r ministrabel, sollte es in NRW zu einer Einigung auf Rot-Rot-Gr&uuml;n kommen.<br>\nFalls sich die Linke mit dem Personalvorschlag durchsetzt, bek&auml;me das Kabinett einen &ndash; derzeit &ndash; parteilosen Minister. Schon lange sympathisiert Butterwegge aber mit der Linkspartei. Seit einiger Zeit bandelt er mit den Genossen an und kam kurz vor der Landtagswahl als &Uuml;berraschungsgast zur Klausur der Linken-Bundestagsfraktion. Seine Frau Carolin ist gerade in den Landtag eingezogen, sie hatte Platz drei auf der Liste.<br>\nSeine Ver&ouml;ffentlichungen drehen sich um die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich. Daf&uuml;r pr&auml;gte er den Begriff &bdquo;Paternoster-Effekt&ldquo;: Die einen fahren nach oben, die anderen nach unten. Schon von der gro&szlig;en Koalition sah er die Interessen der kleinen Leute vernachl&auml;ssigt, nach dem Start der schwarz-gelben Bundesregierung sagte er dem &bdquo;Freitag&ldquo;: &bdquo;Das ist kein Sozialstaat mehr.&ldquo; Deutschland steuere zu &bdquo;auf einen F&uuml;rsorge-, Almosen- und Suppenk&uuml;chenstaat&ldquo;, wenn keine Kurskorrektur erfolge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/das-ist-kein-sozialstaat-mehr\/1841530.html;jsessionid=6EB344F9863826BDD47824888A7750AA\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Angebot an offenen Stellen bleibt verhalten<\/strong><br>\nIm ersten Quartal 2010 gab es in Deutschland 843.000 offene Stellen, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das waren 27.000 Stellen oder drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. &bdquo;Der Arbeitskr&auml;ftebedarf der Betriebe bleibt verhalten&ldquo;, kommentiert die Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner die Ergebnisse. Dies sei jedoch kein Zeichen f&uuml;r eine negative Entwicklung des Arbeitsmarkts, sondern die Folge des erfolgreichen Besch&auml;ftigungserhalts in der Krise.<br>\nAuch wenn sich der Arbeitsmarkt im Zuge der Wirtschaftskrise weitaus besser gehalten hat als bef&uuml;rchtet, zeigen sich ihre Auswirkungen auf den Arbeitskr&auml;ftebedarf immer noch deutlich: Im ersten Quartal 2010 gab es am ersten Arbeitsmarkt, also ohne Ber&uuml;cksichtigung der gef&ouml;rderten Stellenangebote, nur gut halb so viele offene Stellen wie im Boomjahr 2007. Besonders gesunken ist die Zahl der Stellen im Bereich Metall\/Metallerzeugnisse sowie im Handel. In der Metallbranche war im ersten Quartal 2010 das Stellenangebot um rund drei Viertel niedriger als noch im ersten Quartal 2007, im Handel war es um zwei Drittel niedriger. Die Privaten und Sozialen Dienstleistungen haben sich dagegen trotz der Wirtschaftskrise positiv entwickelt. Hier gab es im ersten Quartal 2010 rund 31 Prozent bzw. sieben Prozent mehr Stellenangebote als vor drei Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/grauepap\/2010\/os1001.pdf\">Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [PDF &ndash; 37 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ramsauers Privatisierungspl&auml;ne f&uuml;r die Bahn<\/strong><br>\nBlickt man auf Herrn Ramsauers Engagement in der vorausgegangenen Legilaturperiode zur&uuml;ck, so m&uuml;sste der Mann geradezu eine operative Entfernung seiner Grundpositionen erlebt haben, wenn er sich heute als latenter Gegner einer Bahnprivatisierung pr&auml;sentiert &hellip;<br>\nSollte man den Akzent auf die Verweise legen, wonach es mit Ramsauer keinen B&ouml;rsengang &Prime;unter Preis&Prime;&Prime; geben werde, und dass hier &Prime;Sorgfalt vor Schnelligkeit&Prime; geht &ndash; oder auch: Jetzt, nach vier Jahren mit zwei gescheiterten Versuchen eines Bahnb&ouml;rsengangs muss die Bahnprivatisierung &Prime;mit Sorgfalt&Prime; vorbereitet &ndash; und dann durchgezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bahn-fuer-alle.de\/pages\/argumente\/positionen-und-argumente\/muellermeister-bauernschlau.php\">Bahn f&uuml;r Alle<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Die im Dunkeln sieht man nicht&rdquo;: Die McKinsey-fizierung der Republik<\/strong><br>\nDie Mehrzahl der deutschen DAX-Unternehmen wird oder wurde von McKinsey beraten. Den Schwerpunkt bilden die Banken, die fast ausnahmslos McKinsey-Klienten sind. Was zu wenig bekannt ist: Mit Goldman Sachs, den smartesten Bankern und Dealern ergaben sich vielf&auml;ltige Arbeitsbeziehungen f&uuml;r gro&szlig;e deutsche Klienten. Aber nicht nur auf der fetten Weide der DAX-Unternehmen tummeln sich die &bdquo;Meckies&ldquo;, wie die McKinsey-Consultants in der Branche genannt werden, auch in den staatlichen Unternehmen sitzen sie fest drin &hellip;<br>\nDas Unternehmen McKinsey mit einer Krake zu vergleichen, wie zuweilen zu lesen, ist hingegen die falsche Metapher. Das Bild der Krake ist viel zu plump und grob gestrickt, um als Vergleich dienen zu k&ouml;nnen. Wenn man bei einem Vergleich aus der Fauna bleiben will, dann ist die Meduse zutreffender, die mit ihren filigranen, weit reichenden Tentakeln ihr Beutetier nahezu z&auml;rtlich umschlingt und es mit ihrem Gift l&auml;hmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.managerismus.com\/e4_mckinsey.html\">Managerismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hessischer Hochschulpakt 2011 &ndash; 2015<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><a href=\"upload\/pdf\/100519_Hochschulpakt.pdf\"><strong>Das Original<\/strong> [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Studierende in Hessen protestieren weiter gegen Sparpl&auml;ne<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100519_LAK_PM_2v2_Hochschulpakt.pdf\">Landesastenkonferenz [PDF &ndash; 120 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Schreiben der Pr&auml;sidentin an die Mitglieder der Philipps-Universit&auml;t<\/strong><br>\nGemeinsam mit insgesamt acht Hochschulen habe ich dem Protest gegen die K&uuml;rzungen des Hochschulbudgets, die ich weiterhin f&uuml;r nicht zumutbar und &uuml;berdies gesamtgesellschaftlich f&uuml;r falsch halte, in einer Protokollnotiz zum Hochschulpakt Ausdruck verliehen. Ich habe den Hochschulpakt dennoch in dem Bewusstsein unterzeichnet, eine Gesamtverantwortung f&uuml;r die Universit&auml;t wahrnehmen zu m&uuml;ssen. F&uuml;r mich war es wichtiger, das Risiko zus&auml;tzlicher Sch&auml;den f&uuml;r die Universit&auml;t, d.h. f&uuml;r Studierende wie f&uuml;r Besch&auml;ftigte, in den Jahren ab 2012 auszuschlie&szlig;en, als durch eine Nichtunterzeichnung die &ndash; auch von mir weiterhin geteilte &ndash; Kritik an dem Hochschulpakt &ouml;ffentlichkeitswirksam zum Ausdruck zu bringen.<br>\nMir ist bewusst, dass meine Unterschrift von vielen von Ihnen mit Unverst&auml;ndnis, Entt&auml;uschung oder gar Emp&ouml;rung aufgenommen werden wird. Sie werden die Frage stellen, ob die massenhaft vorgetragene, begr&uuml;ndete Kritik und der eindrucksvolle Protest durch meine Unterschrift letztlich ignoriert oder faktisch f&uuml;r hinf&auml;llig erkl&auml;rt wird. Richtig ist daran auf jeden Fall, dass die Landesregierung die Unterschrift der Pr&auml;sidenten genau in diesem Sinne zu deuten sucht. Sie hat gegen&uuml;ber den Hochschulleitungen ge&auml;u&szlig;ert, sie erwarte, dass sich die Proteste besonders der Studierenden nach dem Abschluss des Hochschulpakts vor allem in den Hochschulen &auml;u&szlig;ern und damit gegen die Pr&auml;sidien der Hochschulen richten werden. Die Landesregierung meint somit, sich des Problems entledigt zu haben, welches sie durch die K&uuml;rzungen im Hochschulbereich und durch weitere problematische Regelungen des Hochschulpakts erzeugt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-marburg.de\/aktuelles\/hochschulpakt\/positionen\/schreibenmita.pdf\">Uni Marburg [PDF &ndash; 55 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Pr&auml;sidentin hat v&ouml;llig Recht: Es ist der Sinn solcher Hochschul-Spar-Pakts den Zorn von der Landesregierung weg auf die Hochschulleitungen zu lenken. Sie haben ja schlie&szlig;lich unterschrieben. Bei den hochschulpolitischen Stellungnahmen der Hochschulleitungen f&auml;llt immer wieder auf, wie sehr sich der politische Horizont an den Hochschulen verengt hat. Warum sagen die Professorinnen und Professoren nicht, dass die Sparma&szlig;nahmen Ausdruck einer verfehlten Steuerpolitik und letztlich auch einer falschen Wirtschaftspolitik ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Die Afghanistanpolitik ist gescheitert&rdquo;<\/strong><br>\nDas Urteil der f&uuml;hrenden deutschen Friedensforschungsinstitute &uuml;ber die NATO-Afghanistanpolitik ist verheerend: Neun Jahre nach der Intervention sei der Westen gescheitert. Doch die Autoren wollen in ihrem Friedensgutachten 2010 Alternativen aufzeigen und stellen vier Optionen zur Diskussion.<br>\nSie z&auml;hlen Chancen und Risiken des eingeschlagenen Weges auf, formulieren aber vor allem Ziele, an denen sich die neue Strategie messen lassen muss: Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung, was sich an deutlich sinkenden Opferzahlen binnen zw&ouml;lf Monaten feststellen lassen muss. Verminderung der Korruption, Reform des Wahl- und Parteigesetzes, St&auml;rkung des Rechtswesens und &Uuml;bernahme der Verantwortung in mindestens drei Provinzen bis Mitte 2011. Beim Verfehlen dieser Ziele m&uuml;sse auch die neue Strategie als gescheitert bewertet werden.<br>\n&ldquo;Milit&auml;rische Aufstandsbek&auml;mpfung und Schutz der Bev&ouml;lkerung sind unvereinbar&rdquo;, hei&szlig;t es in der Stellungnahme der Herausgeber. Statt eigener Kampfverb&auml;nde solle die Ausbildung afghanischer Sicherheitskr&auml;fte favorisiert werden.<br>\nIn der dritten Option werden Verhandlungen mit den Taliban &uuml;ber einen Waffenstillstand vorgeschlagen.<br>\nIn der vierten Option wird gefragt, wie das in weiten Landesteilen vorhandene staatliche Machtvakuum gef&uuml;llt werden k&ouml;nne. Dabei steht die Frage: &ldquo;Wie kann man in einem Land mit sehr schwacher Mittelschicht und geringem Bildungsniveau in jedem Bezirk und Dorf staatliche Strukturen schaffen?&rdquo; im Mittelpunkt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/friedensgutachten110.html\">Tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.friedensgutachten.de\/index.php\/friedensgutachten-2010.html\">Friedensgutachten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers: Merkel-Taktik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">WDR 2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Finanztransaktionssteuer auf der langen Bank; Staatsheuschrecken; Geldinstitute bleiben ungeschoren; der Euro ist stark; Logik des Gesch&auml;ftslebens; Lehman-Pleite war Betrug; das Anti-System; f&uuml;r &bdquo;Angie&ldquo; kommt &bdquo;Tina&ldquo;; Sparkurs; Steuererh&ouml;hungen; Stellenmarkt; Ramsauers Privatisierungspl&auml;ne; die McKinsey-fizierung der Republik; hessischer Hochschulpakt; Afghanistanpolitik gescheitert; Volker Pispers: Merkel-Taktik. 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