{"id":55657,"date":"2019-10-17T08:53:47","date_gmt":"2019-10-17T06:53:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55657"},"modified":"2019-10-17T14:13:13","modified_gmt":"2019-10-17T12:13:13","slug":"an-die-eigene-vergangenheit-gekettet-deutschlands-einstellung-zur-ungerechtigkeit-gegenueber-dem-palaestinensischen-volk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55657","title":{"rendered":"An die eigene Vergangenheit gekettet \u2013 Deutschlands Einstellung zur Ungerechtigkeit gegen\u00fcber dem pal\u00e4stinensischen Volk"},"content":{"rendered":"<p>Der Beschluss des Bundestages vom 17. Mai, mit dem die BDS-Kampagne als ein Beitrag zur zunehmenden Bedrohung durch den Antisemitismus in Europa verurteilt wird, ist ein schwerwiegender Anlass zur Sorge. Er markiert die BDS, eine gewaltfreie pal&auml;stinensische Initiative, als antisemitisch und fordert die Bundesregierung auf, nicht nur der BDS selbst, sondern einer jeden sie f&ouml;rdernden Organisation jegliche Unterst&uuml;tzung zu verweigern. Der Beschluss verweist auf die besondere Verantwortung Deutschlands gegen&uuml;ber den Juden, und zwar ohne Israels anhaltenden Missbrauch des grundlegendsten Menschenrechts, der Selbstbestimmung, bez&uuml;glich des pal&auml;stinensischen Volkes auch nur zur Sprache zu bringen. Ebenso wenig verweist dieser Beschluss auf die bedeutende Rolle, die eine fr&uuml;here BDS-Kampagne, n&auml;mlich die gegen den Rassismus S&uuml;dafrikas, bei der Herbeif&uuml;hrung einer  gewaltlosen Beendigung des dortigen Apartheid-Regimes gespielt hat; auch fehlt jeder Hinweis darauf, dass selbst diejenigen, die aus strategischen oder pragmatischen Gr&uuml;nden gegen diese BDS-Kampagne gewesen waren, nie versucht hatten, deren Vertreter zu d&auml;monisieren. Von <strong>Richard Falk<\/strong> &amp; <strong>Hans von Sponeck<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWas uns besonders verst&ouml;rt, ist der von der deutschen Legislative gew&auml;hlte Ansatz, der BDS durch Rekurs auf Strafen beizukommen. Es sollte nicht vergessen werden, dass im Fall von S&uuml;dafrika sich die dortigen Aktivisten trotz vieler Widerst&auml;nde gegen die damalige BDS-Kampagne nie hatten sagen lassen m&uuml;ssen, dass es <em>rechtlich<\/em> und <em>moralisch<\/em> inakzeptabel sei, sich an dieser Kampagne zu beteiligen. Die Einw&auml;nde basierten auf Problemen der Durchf&uuml;hrbarkeit oder der Auswirkungen. <\/p><p>Um unsere Position auf den Punkt zu bringen: Wir glauben, dass diese Entschlie&szlig;ung des Bundestags der falsche Weg ist, aus der deutschen Vergangenheit zu lernen. Anstatt sich f&uuml;r Gerechtigkeit, Recht und Menschenrechte zu entscheiden, wurde vom Bundestag das pal&auml;stinensische Volk kein einziges Mal auch nur erw&auml;hnt; und so auch nicht die Torturen, denen dieses Volk ausgesetzt ist &ndash; und gegen die sich die BDS-Initiative schlie&szlig;lich wendet. Wer f&uuml;r eine israelische Unterdr&uuml;ckungs- und Expansionspolitik gr&uuml;nes Licht gibt, bef&uuml;rwortet damit implizit eine Politik der kollektiven Bestrafung und des Missbrauchs der Schwachen.<\/p><p>Wir schreiben als zwei Menschen mit sehr unterschiedlicher Vergangenheit; gleichwohl setzen wir uns beide f&uuml;r eine starke UNO ein sowie daf&uuml;r, dass alle L&auml;nder, die gro&szlig;en wie die kleinen, zur Einhaltung des V&ouml;lkerrechts und zur F&ouml;rderung der globalen Gerechtigkeit verpflichtet sind. <\/p><p>Gemeinsam sind wir uns auch weiterhin des Holocausts als einer schrecklichen Trag&ouml;die f&uuml;r das j&uuml;dische Volk und f&uuml;r andere ohne Einschr&auml;nkung voll bewusst, wie auch der Tatsache, dass dieser ein schreckliches Verbrechen des ehemaligen Deutschlands und anderer L&auml;nder in der Vergangenheit darstellt. Wir teilen eine vorrangige Bindung an eine globale Ordnung, der zufolge solche Trag&ouml;dien und Verbrechen gegen&uuml;ber dem j&uuml;dischen Volk wie auch gegen&uuml;ber allen anderen V&ouml;lkern (wo auch immer) ausgeschlossen sind. Und wir sind uns dessen bewusst, dass solche Trag&ouml;dien und Verbrechen auch nach 1945 gegen  Ethnien und andere  Zielgruppen ver&uuml;bt worden sind, unter anderem in Kambodscha, Ruanda, Jugoslawien und in j&uuml;ngerer Zeit gegen die Rohingya in Myanmar.<\/p><p>Auch unser Hintergrund  ist  ein verschiedener. Einer von uns ist Deutscher und Christ (von Sponeck), der andere (Falk) ist Amerikaner und Jude. (Zu unseren Biographien mehr am Ende dieses Beitrags.) <\/p><p>Wir haben das Versagen der internationalen Diplomatie analysiert, f&uuml;r den Konflikt zwischen Israel und Pal&auml;stina eine L&ouml;sung zu finden. Wir glauben, dass f&uuml;r dieses Versagen Israel die Hauptverantwortung tr&auml;gt, was dem pal&auml;stinensischen Volk jahrzehntelang permanent gro&szlig;es Leid beschert hat. Wir glauben, dass die Wurzel dieses Scheiterns in dem zionistischen Projekt liegt, einer nichtj&uuml;dischen Gesellschaft einen j&uuml;dischen Staat aufzuzwingen. Dies hat unweigerlich zum pal&auml;stinensischen Widerstand und zu einer zunehmend rassistisch gepr&auml;gten Struktur gef&uuml;hrt, die das gesamte pal&auml;stinensische Volk in seinem eigenen Land unter Kontrolle halten soll. Wir glauben weiterhin, dass Frieden f&uuml;r beide nur dann eintreten kann, wenn diese Apartheidstrukturen abgebaut werden.<\/p><p>Vor diesem Hintergrund empfinden wir die Zur&uuml;ckhaltung, mit der  Bundesregierungen und  Teile der deutschen &Ouml;ffentlichkeit auf diesen Zustand der Ungerechtigkeit reagieren, als inakzeptabel und die stillschweigende Billigung dieser Ungerechtigkeit gerade in Deutschland als besonders besorgniserregend und &auml;u&szlig;erst bedauerlich. Wir beide und unsere Familien sind in verschiedener Hinsicht selbst Opfer des Nationalsozialismus. Dies hindert uns jedoch nicht daran, darauf zu bestehen, dass das deutsche Z&ouml;gern, den israelischen Ethnozentrismus zu kritisieren, ein gef&auml;hrliches Missverst&auml;ndnis der Relevanz der nationalsozialistischen Vergangenheit darstellt. Der Holocaust sollte vor allem dazu dienen, die Welt vor Ungerechtigkeit, vor staatlichen Verbrechen und vor der Entwicklung, dass ein ganzes Volk aufgrund seiner rassischen und religi&ouml;sen Identit&auml;t zum S&uuml;ndenbock gemacht wird, zu warnen. Er sollte Israel nicht von  rechtlicher und moralischer Verantwortlichkeit befreien, nur weil seine F&uuml;hrung j&uuml;disch ist und viele seiner j&uuml;dischen B&uuml;rger mit Opfern des Holocaust verwandt sind.<\/p><p>Durch die Annahme eines Grundgesetzes durch die Knesset im Jahr 2018, wonach Israel der National-Staat des j&uuml;dischen Volkes ist, beansprucht Israel nunmehr eine Identit&auml;t, als w&auml;re ihm damit ein Mandat der Straflosigkeit verliehen. Die Lehre des Holocaust hat mit Macht-Missbrauch, mit Verbrechen und mit der Zuschreibung der S&uuml;ndenbockrolle zu tun und sollte nicht durch die subversive Folgerung pervertiert werden, dass Juden deshalb, weil sie in der Vergangenheit schreckliche Verbrechen zu erleiden hatten, von jeder Rechenschaftspflicht befreit sind, wenn sie heute selber in erheblicher Weise die Menschenrechte brechen. Wir erinnern an Albert Einsteins Brief an Chaim Weizmann von 1929, in dem er schrieb:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wenn es uns nicht gelingt einen Weg zu finden, auf dem wir mit den Arabern ehrlich kooperieren und uns mit ihnen einigen k&ouml;nnen, dann haben wir aus unseren  zweitausendj&auml;hrigen Leiden &uuml;berhaupt nichts gelernt &ndash; und verdienen das Schicksal, das uns bevorsteht!&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wir sind mit der Schlussfolgerung des &sbquo;verdienten Schicksals&lsquo; nicht einverstanden. Gleichzeitig meinen wir aber, dass die israelische Regierung  sich der Tatsache stellen muss, dass ein Gro&szlig;teil des bedrohlichen Anstiegs der anti-j&uuml;dischen und anti-israelischen Stimmung in Europa und anderswo auch auf die von ihr selbst verfolgte Politik zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. <\/p><p>Diese Stimmung ist freilich keineswegs urs&auml;chlich f&uuml;r die erb&auml;rmliche Niedertracht solch pathologischer Mordattacken wie die von Halle oder auch von Christchurch. Derartige Taten finden ihren N&auml;hrboden viel eher in den Hetzreden unbelehrbarer politischer &sbquo;Rattenf&auml;nger&lsquo; aus rechtsradikalen Kreisen.<\/p><p>Die fraglos vorhandene Bereitschaft der Bev&ouml;lkerungsmehrheit, sich solidarisch gerade auch um die j&uuml;dischen Mitb&uuml;rger in Deutschland  und auf der ganzen Welt zu scharen, w&uuml;rde durch eine an Recht und Friedensbereitschaft orientierten Politik Israels vermutlich enorm zunehmen.<\/p><p>Wir erwarten, dass sich unser Pl&auml;doyer trotzdem starken Angriffen als antizionistisch und sogar als antisemitisch ausgesetzt sehen wird. Ein Teil der Funktion solcher Angriffe besteht darin, deutsche Reaktionen einfach kaltzustellen: zum einen durch Erinnerungen an den Holocaust, zum anderen durch die falsche Unterstellung, dass die Kritik an Israel und am Zionismus einen erneuten Angriff auf Juden und das Judentum darstellt. Wir bestehen darauf, dass dies absolut nicht der Fall ist. Richtig ist genau das Gegenteil. Die betreffende Kritik bekr&auml;ftigt, dass die Grundwerte der j&uuml;dischen Religion und die humanistischen Werte im Allgemeinen an Gerechtigkeit gebunden sind und dass &bdquo;Antisemitismus&ldquo;-Verleumdungen eine v&ouml;llig inakzeptable Taktik sind, um Israel vor berechtigter Kritik zu sch&uuml;tzen. Solcherart Einsch&uuml;chterung gilt es zu bek&auml;mpfen und zu &uuml;berwinden. <\/p><p>Aus dieser Perspektive ist es unser Glaube und unsere Hoffnung, dass die Menschen in Deutschland  stark genug sind, um sich von der durch  schlechte Vergangenheits-Erinnerungen bewirkten moralischen Taubheit zu befreien und am Kampf gegen die Ungerechtigkeit teilnehmen zu k&ouml;nnen. Eine solche Dynamik der moralischen Kr&auml;ftigung w&uuml;rde sich darin manifestieren, dass Deutschland  f&uuml;r das pal&auml;stinensische Leid Empathie zeigt und gewaltfreie Initiativen unterst&uuml;tzt, die darauf abzielen, Solidarit&auml;t mit der pal&auml;stinensischen Nationalbewegung zu bekunden und diese zu ermutigen, die Grundrechte aufrecht zu erhalten,  insbesondere das unver&auml;u&szlig;erliche Recht auf Selbstbestimmung.<\/p><p>Wir sind ermutigt, dass unser Handeln hier in Deutschland nicht im luftleeren Raum stattfindet. Wir nehmen die engagierten Bem&uuml;hungen der Drei Humboldtianer (zwei Israelis und ein Pal&auml;stinenser &ndash; <a href=\"https:\/\/truthout.org\/articles\/the-humboldt-three-take-israel-to-court\/\">siehe hier<\/a>) zur Kenntnis, die gegen die israelische Apartheid protestierten; ebenso die Unterst&uuml;tzung, die die Aktionen dieser jungen Menschen durch die Bev&ouml;lkerung erfahren haben. Ihre inspirierende Botschaft ist unserer eigenen &auml;hnlich: Es ist an der Zeit, dass die deutsche Regierung und  B&uuml;rger ihr Schweigen brechen und anerkennen, dass die NS-Vergangenheit am besten durch friedlichen Widerstand gegen die ungerechte Unterdr&uuml;ckung des pal&auml;stinensischen Volkes &uuml;berwunden werden kann. Verbunden f&uuml;hlen wir uns auch mit dem offenen Brief, der von Intellektuellen aus der ganzen Welt, darunter auch vielen aus Israel, unterst&uuml;tzt wird, und fordern somit auf, alle Versuche zu beenden, Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichzusetzen. <\/p><p>Wir glauben, dass der Frieden zwischen Juden und Arabern in Pal&auml;stina davon abh&auml;ngt, dass Schritte unternommen werden, um die Gleichheit der Beziehungen zwischen diesen beiden zu lange in gegenseitige K&auml;mpfe verstrickten V&ouml;lkern wiederherzustellen. Dies kann nur geschehen, wenn &ndash; als ein Auftakt zum Frieden &ndash; die derzeitigen Apartheidstrukturen abgebaut werden. Der s&uuml;dafrikanische Pr&auml;zedenzfall zeigt uns, dass dies m&ouml;glich ist &ndash; aber nur, wenn sich internationaler Druck mit nationalem Widerstand verbindet. In S&uuml;dafrika schien das bis zu dem Moment unm&ouml;glich zu sein, bis dieser eingetreten ist. Auch in Bezug auf Israel scheint das derzeit unm&ouml;glich zu sein. Aber das Unm&ouml;gliche geschieht, wenn die Forderungen der Gerechtigkeit in Kraft treten und so die Unterst&uuml;tzung durch Menschen guten Willens aus der ganzen Welt mobilisiert wird. In den gro&szlig;en antikolonialen Bewegungen der letzten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts hatte der Lauf der Geschichte die schw&auml;chere Seite milit&auml;risch beg&uuml;nstigt, und so sollten wir trotz des gegenw&auml;rtigen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisses, das die israelische Dominanz favorisiert, unsere Hoffnung auf ein gerechtes Ergebnis f&uuml;r die Israelis und die Pal&auml;stinenser keineswegs aufgeben.<\/p><p>Es ist auch wichtig zu bedenken, dass es keinen Frieden geben kann, solange dem pal&auml;stinensischen Volk dessen Grundrechte verweigert werden. Jede Vereinbarung, die unter den Bedingungen der Apartheid erzielt wird, ist nichts weiter als ein Waffenstillstand. Ein nachhaltiger Frieden h&auml;ngt davon ab, dass die Gleichheit der beiden V&ouml;lker auf der Grundlage beidseitiger Selbstbestimmung anerkannt und umgesetzt wird. Deutschland und die Deutschen haben die gro&szlig;e Chance, eine solche Vision zu f&ouml;rdern und ihr Land damit von einer schweren Altlast  zu befreien. Das ist es, was wir dem j&uuml;dischen und dem pal&auml;stinensischen Volk letztlich schuldig sind, egal, ob wir nun Deutsche oder Amerikaner oder was auch immer sonst sind.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Richard Falk<\/strong> lehrte 40 Jahre  an der Princeton University, zuletzt als  Albert G.Milbank Professor f&uuml;r Internationales Recht. Seine Mitte des 19. Jahrhunderts in die USA ausgewanderten Gro&szlig;eltern v&auml;terlicherseits stammten aus Bayern. Von 2008 bis 2014 war Falk Sonderberichterstatter f&uuml;r das besetzte Pal&auml;stina im Namen des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen. Zahlreiche Ver&ouml;ffentlichungen zu internationalen Themen; j&uuml;ngeren Datums: <em>Power Shift: On the New Global Order<\/em> (2016) und <em>Palestine: The Legitimacy of Hope<\/em> (2017).<\/p><p><strong>Hans von Sponeck<\/strong> ist der Sohn eines Generals, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichtet wurde. Er ging 1957 nach Israel und arbeitete dort in  Moschawim und  Kibbuzim. 32 Jahre diente er bei den Vereinten Nationen, zum Schluss im Rang eines beigeordneten UN-Generalsekret&auml;rs. Seine UN-Karriere endete, als er als UN-Koordinator des <em>Oel-f&uuml;r-Nahrungsmittel-Programms<\/em> (1998-2000) aus Protest gegen die Irak-Sanktionspolitik des UN-Sicherheitsrates zur&uuml;cktrat.. Seine neueste Publikation: <em>The Politics of Sanctions on Irak and the UN Humanitarian Exception, U. of California Press<\/em> (2017).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Beschluss des Bundestages vom 17. Mai, mit dem die BDS-Kampagne als ein Beitrag zur zunehmenden Bedrohung durch den Antisemitismus in Europa verurteilt wird, ist ein schwerwiegender Anlass zur Sorge. Er markiert die BDS, eine gewaltfreie pal&auml;stinensische Initiative, als antisemitisch und fordert die Bundesregierung auf, nicht nur der BDS selbst, sondern einer jeden sie f&ouml;rdernden<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55657\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,123,161],"tags":[2580,2341,1289,1557,305,303,1438,2374,1281],"class_list":["post-55657","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antisemitismus","category-kampagnentarnworteneusprech","category-wertedebatte","tag-apartheid","tag-boykott","tag-holocaust","tag-israel","tag-menschenrechte","tag-palaestina","tag-suedafrika","tag-staatsraeson","tag-zionismus"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55657","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55657"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55657\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55671,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55657\/revisions\/55671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55657"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55657"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55657"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}