{"id":55682,"date":"2019-10-18T08:36:40","date_gmt":"2019-10-18T06:36:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682"},"modified":"2019-10-18T08:36:40","modified_gmt":"2019-10-18T06:36:40","slug":"hinweise-des-tages-3474","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h01\">Bundeswehr und Nato-Partner trainieren Verteidigung mit Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h02\">DGB-Verteilungsbericht: Verm&ouml;gensverteilung extrem ungleich <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h03\">Immobiliengesch&auml;fte Grunderwerbsteuer? Nicht f&uuml;r Spekulanten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h04\">Ein Kurs im Manipulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h05\">&bdquo;Warum wundert mich das nicht?&ldquo;: Netz macht gegen &bdquo;blamabel&ldquo; reichenfreundlichen CO2-Preis mobil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h06\">&bdquo;Aktive Cyber-Abwehr&ldquo; f&uuml;r Deutschland: Der geheime Krieg im Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h07\">Statistik der Sicherheitsbeh&ouml;rden: Gibt es mehr rechte Gef&auml;hrder als bekannt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h08\">Grundlegend neue Pflegefinanzierung gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h09\">Wahlen in Portugal &ndash; Es geht nur ohne Austerit&auml;t!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h10\">Die Demonstranten setzen Hongkongs Zukunft aufs Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h11\">Brasilien: Erzbischof: Regierung treibt Verschwinden der Indigenen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55682#h12\">UNO schl&auml;gt Alarm: Foltervorw&uuml;rfe gegen Assange werden nicht untersucht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundeswehr und Nato-Partner trainieren Verteidigung mit Atomwaffen<\/strong><br>\nEin neues russisches Waffensystem hat in Europa vergessene &Auml;ngste vor einem Atomkrieg geweckt. Jetzt wurde bekannt, dass die Nato in Deutschland und Niederlanden in diesen Tagen f&uuml;r den Ernstfall &uuml;bt. Die Live-News. [&hellip;]<br>\nDie erst Nachricht hat ein Thema zum Inhalt, das eigentlich erledigt schien: Dem Atomkrieg zwischen der Nato und Russland. Doch inzwischen hat ein neues russisches Waffensystem in Europa lange vergessene &Auml;ngste wieder geweckt. Wie durch Zufall dringt just in dieser Zeit die Nachricht an die &Ouml;ffentlichkeit, dass die Nato in Deutschland und in den Niederlanden in diesen Tagen f&uuml;r den Ernstfall mit Atomwaffen &uuml;bt. Nach Informationen der Deutschen-Presse Agentur hat in dieser Woche eine geheime B&uuml;ndnis&uuml;bung mit dem Namen &ldquo;Steadfast Noon&rdquo; begonnen. Dabei wird unter anderem der Einsatz von Jagdbombern trainiert, die im Kriegsfall mit Atomwaffen best&uuml;ckt werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nachrichten-am-morgen-die-news-in-echtzeit-a-1290857.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.L.:<\/strong> Da f&auml;llt einem ja fast die Kaffeetasse aus der Hand! Die Russen k&ouml;nnen es einfach nicht lassen. Ich trau mich vor lauter Angst vorm Russen kaum noch aus dem Haus, der steht ja schon wieder vor der T&uuml;r. W&auml;ren die so friedlich wie wir, aber nein! Wir brauchen dringend noch mehr Geld f&uuml;r unsere &bdquo;Verteidigung&ldquo;&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>DGB-Verteilungsbericht: Verm&ouml;gensverteilung extrem ungleich<\/strong><br>\nVerm&ouml;gen sind in Deutschland extrem ungleich verteilt: Die reichsten 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung verf&uuml;gen &uuml;ber fast zwei Drittel (64%) des gesamten Nettoverm&ouml;gens. 30 Prozent der Erwachsenen Bev&ouml;lkerung haben hingegen so gut wie gar kein Verm&ouml;gen oder gar Schulden. Das ist ein Ergebnis des DGB-Verteilungsberichts. &ldquo;Gegen die zunehmende Ungleichheit brauchen wir endlich wirksame Ma&szlig;nahmen&rdquo;, fordert DGB-Vorstand Stefan K&ouml;rzell.<br>\n&ldquo;Die aktuellen Debatten in Deutschland zeigen: Immer gr&ouml;&szlig;ere Bev&ouml;lkerungsteile w&uuml;nschen sich eine gerechtere und solidarische Gesellschaft. Wenn die Politik eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindern will, muss sie dieses Thema schnell angehen&rdquo;, so K&ouml;rzell.<br>\nTarifvertr&auml;ge wichtiges Instrument gegen Einkommens-Ungleichheit<br>\n&ldquo;Das wichtigste Instrument gegen die Einkommens-Ungleichheit sind Tarifvertr&auml;ge sowie eine allgemein hohe Tarifbindung&rdquo;, erkl&auml;rt K&ouml;rzell. &ldquo;Die Politik darf dar&uuml;ber nicht nur reden. Sie muss endlich bessere Rahmenbedingungen schaffen: &Ouml;ffentliche Auftr&auml;ge sollten nur noch an tarifgebundene Unternehmen gehen. Der Bund und die L&auml;nder m&uuml;ssen endlich mit entsprechenden Vergabegesetzen daf&uuml;r sorgen. &Uuml;berdies sollte der Gesetzgeber es erm&ouml;glichen, Tarifvertr&auml;ge leichter f&uuml;r allgemeinverbindlich zu erkl&auml;ren.&rdquo;<br>\nVerteilungsgerechtigkeit spielt auch bei Debatte um Klimawandel wichtige Rolle<br>\n&ldquo;Auch bei der Debatte um den Klimawandel muss das Thema Verteilungsgerechtigkeit eine gewichtige Rolle spielen&rdquo;, so K&ouml;rzell. &ldquo;Zum einen sind es die Verm&ouml;genden, die sich am besten gegen St&uuml;rme, Hitze und &Uuml;berflutungen sch&uuml;tzen k&ouml;nnen. Zum anderen sind es vor allem die Reichen, die mit ihrem Lebensstil f&uuml;r deutlich mehr CO2-Emmissionen verantwortlich sind. Fakt ist: Ein wirkungsvoller Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn der Staat durch Investitionen in Infrastruktur und &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge erst die Alternativen schafft, die einen Wandel des Lebensstils erm&ouml;glichen. Dabei d&uuml;rfen die l&auml;ndlichen R&auml;ume nicht gegen die urbanen Zentren ausgespielt werden.&rdquo;<br>\nDGB-Vorstand K&ouml;rzell: Verm&ouml;gensteuer und Erbschaftssteuer wieder einf&uuml;hren<br>\nK&ouml;rzell fordert au&szlig;erdem, die Verm&ouml;gensteuer und die Erbschaftssteuer wieder einzuf&uuml;hren. Ein gerechter Strukturwandel und eine sozial vertr&auml;gliche Transformation der Wirtschaft k&ouml;nne nur gelingen, wenn Reiche und Verm&ouml;gende st&auml;rker dazu beitragen. Und: &ldquo;Eine umfassende Finanztransaktionssteuer, die den Namen auch verdient, ist seit Jahren &uuml;berf&auml;llig. Sie w&uuml;rde nicht nur mehr Stabilit&auml;t in die internationalen Finanz- und Kapitalm&auml;rkte bringen, sondern auch notwendige Gelder f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen bedeuten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++39b36c8c-eff8-11e9-8982-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vor allem die &ldquo;christlichen&rdquo; Unionsparteien und die SPD, die in den letzten Jahren regiert haben, haben diese ungerechte Verteilung zu verantworten. Sie haben eine neoliberale Politik zugunsten von Unternehmen und Verm&ouml;genden betrieben. Vor allem Bundesfinanzminister Olaf Scholz k&ouml;nnte nun zeigen, dass er auch zu einer Politik f&uuml;r die Bev&ouml;lkerungsmehrheit in der Lage ist &ndash; Erbschafts- und Verm&ouml;genssteuer werden genannt. Die Bek&auml;mpfung der Geldw&auml;sche w&auml;re eine weitere Ma&szlig;nahme &ndash; lesen Sie dazu bitte auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55654#h08\">Steuerfahnder &ndash; warum es immer noch zu wenige gibt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Immobiliengesch&auml;fte Grunderwerbsteuer? Nicht f&uuml;r Spekulanten<\/strong><br>\nMit sogenannten Share Deals vermeiden Immobilienspekulanten jedes Jahr Hunderte Millionen Euro Steuern. Die Regierung will das Schlupfloch nun zwar schlie&szlig;en &ndash; doch findige Anw&auml;lte haben l&auml;ngst ein neues entdeckt.<br>\nWirtschaftskanzleien wie die deutschen Dependancen der US-Soziet&auml;t McDermott Will &amp; Emery leben auch davon, dass sie ihren Klienten Investitionsmodelle ma&szlig;schneidern, die ausk&ouml;mmliche Renditen sichern und Steuerzahlungen vermeiden. Bei Immobiliengesch&auml;ften ist das derzeit noch legal m&ouml;glich, indem das zum Verkauf stehende Grundst&uuml;ck oder Geb&auml;ude einfach in einen Firmenmantel gesteckt wird, und anschlie&szlig;end nicht die Immobilien, sondern die Gesellschaftsanteile den Besitzer wechseln.<br>\nShare Deals werden solche Gesch&auml;fte genannt, und die sind unter bestimmten Bedingungen von der Grunderwerbsteuer befreit. Clever konstruiert lassen sich so bei Transaktionen mit einem Volumen von mehreren Hundert Millionen leicht zweistellige Millionenbetr&auml;ge sparen (wie der Trick funktioniert, lesen Sie hier).<br>\nDas geht den Finanzministern der L&auml;nder schon seit L&auml;ngerem gegen den Strich, doch der Bund zierte sich &uuml;ber Jahre, das Steuerschlupfloch zu schlie&szlig;en. Erst Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat jetzt einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der Share Deals deutlich erschweren soll.<br>\nDoch wom&ouml;glich wird das Gesetz seine Wirkung verfehlen. Denn Berater, wie die von der Kanzlei McDermott, arbeiten l&auml;ngst an Alternativen, solche Gesetzesversch&auml;rfungen ganz legal auszuhebeln. &ldquo;Viele Kanzleien haben sich bereits auf die Situation eingestellt und ihre Mandanten entsprechend vorsorglich beraten&rdquo;, sagte ein McDermott-Advokat bereits im Mai der Wirtschaftanwalts-Plattform Juve.<br>\nUnd das ideale Modell hat die Branche auch schon gefunden. Es nennt sich Unit-Deal. Dabei wird die zu verkaufende Immobilie in einen Fonds gesteckt, der von einem Treuh&auml;nder verwaltet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/share-deals-neues-steuerschlupfloch-fuer-immobiliengeschaefte-a-1291144.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Kurs im Manipulieren<\/strong><br>\nEin internes Memorandum beweist: Sp&auml;testens seit der Bush-&Auml;ra wussten die Eliten von der Klimaerw&auml;rmung und versuchten, sie sch&ouml;n zu reden. Ja, es gab schon in der Amtszeit von George W. Bush ein Klima. Und ja, auch der Begriff &bdquo;Klimaerw&auml;rmung&ldquo; war bekannt. Auch kann niemand den damaligen Politikern Unt&auml;tigkeit vorwerfen. Sie gaben sich alle erdenkliche M&uuml;he &mdash; um die Tatsachen zu verschleiern. 2002 verfasste Frank Luntz ein Memorandum f&uuml;r das Wei&szlig;e Haus, in dem der Berater und Meinungsforscher detaillierte Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung machte. Das Papier wurde von Kongressabgeordneten und Regierungsmitgliedern der Republikaner genutzt. Besonders interessant: das Kapitel zur Klimafrage. Hier drohte die rechte Partei, die Meinungsf&uuml;hrerschaft an die Demokraten zu verlieren. Umfangreiche Regulierungsma&szlig;nahmen zum Schutz des Klimas wurden vorgeschlagen. Um diese zu verhindern, schlug Luntz den Republikanern bestimmte psychologisch wirksame Argumentationsstrategien zur Volksberuhigung vor. Das Memorandum beweist zweierlei: 1. Angeh&ouml;rige der &bdquo;Eliten&ldquo; kannten schon lange die Gefahren der Klimaerw&auml;rmung. 2. Sie bedienen sich ausgefeilter Methoden der Massenbeeinflussung und sind sich des manipulativen Charakters dieser Methoden vollkommen bewusst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/ein-kurs-im-manipulieren\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Warum wundert mich das nicht?&ldquo;: Netz macht gegen &bdquo;blamabel&ldquo; reichenfreundlichen CO2-Preis mobil<\/strong><br>\nBisher soll das Paket noch vor zur parlamentarischen Pause im Dezember vom Bundestag gebilligt werden. Ab n&auml;chster Woche sollen Parlament und Bundesrat erst &uuml;ber die Gesetzentw&uuml;rfe beraten. Sollte das Projekt es in das neue Jahr schaffen, wird der CO2-Aussto&szlig; ab 2021 erst bei zehn Euro pro Tonne CO2 liegen und dann schrittweise steigen. Benzin, Heiz&ouml;l, Gas &ndash; das alles wird auf Sicht durch den Preis f&uuml;r CO2 deutlich teurer.<br>\nEs sei sozial ausgewogen, betonte Umweltministerin Svenja Schulze. Doch ein Blick in die neue Studie des DIW, die auch Sputnik vorliegt, zeigt, dass die Ministerin mit ihren Behauptungen offenbar falsch liegt. So behaupten deren Autoren, der bisher im Klimapaket vereinbarte CO2-Preis treffe vor allem Geringverdiener. Laut ihrer Berechnung wird der CO2-Preis &auml;rmere Menschen im Durchschnitt in H&ouml;he von teils mehr als einem Prozent ihres Nettoeinkommens belasten &ndash; die Reichsten zehn Prozent Menschen werden dabei lediglich 0,4 Prozent ihres Nettoeinkommens zahlen m&uuml;ssen, also wird das Paket die Geringverdiener proportional h&auml;rter treffen. In ihrem Szenario legen die DIW-Forscher das Jahr 2026 zugrunde und gehen von einem Preis von 60 Euro pro Tonne CO2 aus, wobei die Entlastungen bei den Strompreisen sowie durch die Pendlerpauschale ber&uuml;cksichtigt wurden. (&hellip;)<br>\nDer Kandidat f&uuml;r den SPD-Parteivorsitz, Karl Lauterbach, nannte das Ergebnis des Klimapakets im Blick auf die Studie bereits &bdquo;blamabel&ldquo;. &bdquo;Wir machen hier Politik gegen unsere Kinder, die Einkommensschwachen und gegen den Rat aller Wissenschaftler. Dieses Versagen muss beendet werden&ldquo;, so der Politiker. Unter seinen Lesern fand seine Kritik eher weniger Beistand. &bdquo;Die SPD ist schon lange keine Arbeiterpartei mehr, sondern ist auch eine Partei der Konzerne, Banken und Eliten geworden. Also h&ouml;r&acute; auf, uns dumm zu schwafeln!&ldquo;, schrieb der Nutzer Dieter F.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/gesellschaft\/20191017325871358-netz-gegen-co2-preis\/\">Sputnik<\/a>\n<p><strong>dazu: Lenkung, Aufkommen, Verteilung: Wirkungen von CO2-Bepreisung und R&uuml;ckverg&uuml;tung des Klimapakets<\/strong><br>\nAm 20. September hat die Bundesregierung ein Klimapaket beschlossen, mit dem die Klimaziele 2030 in den Sektoren Verkehr und Geb&auml;ude erreicht werden sollen. Doch bereits jetzt ist absehbar, dass der vorgeschlagene CO2-Preispfad und der anschlie&szlig;ende Emissionshandel mit festgelegter Preisobergrenze als alleinige Instrumente nicht ausreichen. Insbesondere im Verkehrssektor werden die Ma&szlig;nahmen die Emissionen nicht ann&auml;hernd gen&uuml;gend mindern, zeigen die Berechnungen des DIW Berlin zur Lenkungswirkung. Trotz Senkung der EEG-Umlage und erh&ouml;hter Entfernungspauschale werden die &ouml;ffentlichen Haushalte durch die die CO2-Bepreisung per Saldo bis zu zw&ouml;lf Milliarden Euro im Jahr mehr einnehmen. Die privaten Haushalte mit niedrigen Einkommen werden dabei deutlich st&auml;rker belastet als die hohen Einkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.683659.de\/publikationen\/diw_aktuell\/2019_0024\/mono.html\">DIW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Aktive Cyber-Abwehr&ldquo; f&uuml;r Deutschland: Der geheime Krieg im Netz<\/strong><br>\nUm deutsche Sicherheitsinteressen im Netz zu verteidigen, sollen Beh&ouml;rden in Computernetzwerke eindringen und Daten l&ouml;schen d&uuml;rfen. Auch die Bundeswehr r&uuml;stet sich f&uuml;r das Schlachtfeld Internet. Experten kritisieren, der Staat setze falsche Schwerpunkte &ndash; B&uuml;rgerrechte seien in Gefahr, die Infrastruktur verwundbar.<br>\n&bdquo;Unsere Sicherheitsbeh&ouml;rden m&uuml;ssen die rechtlichen und technischen Instrumente haben, um politisch motivierte Kriminalit&auml;t wirkungsvoll zu bek&auml;mpfen. Auch im Bereich der Cybersicherheit, wo wir noch zwei gro&szlig;e Projekte als Bundesregierung und Parlament zu stemmen haben: die aktive Cyberabwehr und das Internetsicherheitsgesetz 2.0.&ldquo;<br>\nBundesinnenminister Horst Seehofer Mitte Mai. Er will Sicherheitsbeh&ouml;rden erlauben, auf Sabotage &uuml;ber das Internet mit Gegenma&szlig;nahmen zu antworten. Kritiker nennen das Hackback, also &bdquo;Zur&uuml;ckhacken&ldquo;.<br>\n&bdquo;Das ist immer die allerletzte aller M&ouml;glichkeiten, wenn alle anderen Abwehrm&ouml;glichkeiten versagen. Wenn Sie sich einen gr&ouml;&szlig;eren Angriff auf kritische Infrastruktur vorstellen &ndash; nicht nur Energieversorgung, sondern Krankenh&auml;user und &auml;hnliches und alles gleichzeitig &ndash;, dann kann eine solche Situation eintreten, wo eben die herk&ouml;mmlichen Abwehrm&ouml;glichkeiten nicht mehr ausreichen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aktive-cyber-abwehr-fuer-deutschland-der-geheime-krieg-im.724.de.html?dram:article_id=461140\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Deutschland incl. Bundeswehr r&uuml;stet &uuml;berwachungstechnisch auf und demokratisch ab.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Statistik der Sicherheitsbeh&ouml;rden: Gibt es mehr rechte Gef&auml;hrder als bekannt?<\/strong><br>\nDie Landeskriminal&auml;mter registrieren aktuell 43 rechtsextreme Gef&auml;hrder. Mit Blick auf die rechte Szene halten BKA und Verfassungsschutz diese Zahl f&uuml;r zu gering. Wie kann das sein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rechte-gefaehrder-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Polizei- und Sicherheitsbeh&ouml;rden sind seit Jahrzehnten darum bem&uuml;ht, Anschl&auml;ge und Morde von Rechtsextremisten als Taten &ldquo;Einzelner&rdquo; hinzustellen. &Uuml;ber diese H&auml;ufung von Einzelt&auml;tern kann sich die &Ouml;ffentlichkeit bereits seit Langen lustig machen, wenn nicht in der Konsequenz so viele Menschen ermordet worden w&auml;ren. Also, nichts Neues in den Nachrichten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Verfassungssch&uuml;tzer Temme war mit Stephan E. befasst<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here hessische Verfassungssch&uuml;tzer hatte dienstlich mit dem mutma&szlig;lichen L&uuml;bcke-M&ouml;rder zu tun.<br>\nEine brisante Information hat am Donnerstag den Innenausschuss des hessischen Landtags aufger&uuml;ttelt: Der ehemalige hessische Verfassungssch&uuml;tzer Andreas Temme war dienstlich mit dem mutma&szlig;lichen L&uuml;bcke-M&ouml;rder Stephan E. befasst. Das gab Innenminister Peter Beuth (CDU) auf Fragen der SPD bekannt. Er sagte aber nicht, wann und in welchem Zusammenhang Temme damit befasst war &ndash; und auch nicht, ob der Ex-Verfassungssch&uuml;tzer pers&ouml;nlichen Kontakt zu E. hatte.<br>\nAls die &uuml;berraschten Abgeordneten von einer &bdquo;Enth&uuml;llung&ldquo; sprachen, bezog sich Beuth auf die Zust&auml;ndigkeiten des ehemaligen V-Mann-F&uuml;hrers Temme, der Informationen aus der rechtsradikalen Szene in Nordhessen sammelte. Deswegen sei es &bdquo;keineswegs verwunderlich&ldquo;, dass Temme mit Stephan E. befasst gewesen sei. Der Minister versicherte jedoch: &bdquo;Eine Zusammenarbeit zwischen Stephan E. und dem Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz, die gab&rsquo;s zu keiner Zeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/verfassungsschuetzer-temme-stephan-befasst-13126669.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Grundlegend neue Pflegefinanzierung gefordert<\/strong><br>\nTrotz Pflegeversicherung m&uuml;ssen immer mehr Senioren steigende Pflegekosten selbst zahlen. Damit der Eigenanteil nicht komplett durch die Decke geht, fordert die DAK-Gesundheit eine Mischfinanzierung.<br>\nDie DAK-Gesundheit hat sich f&uuml;r grundlegende &Auml;nderungen bei der Pflegefinanzierung ausgesprochen.<br>\n&bdquo;Aktuell verfehlt die Pflegeversicherung ihren Gr&uuml;ndungsgedanken, die Menschen im Pflegefall vor dem Armutsrisiko zu bewahren und die Kosten der Pflege fair zu verteilen&ldquo;, sagte Vorstandschef Andreas Storm bei der Vorstellung des &bdquo;Pflegereports&ldquo; der Kasse am Mittwoch in Berlin.<br>\n25 Jahre nach Einf&uuml;hrung der Pflegeversicherung k&ouml;nnten viele Pflegebed&uuml;rftige die Kosten f&uuml;r Pflege nicht mehr aufbringen, sagte Storm. Allein der Eigenanteil f&uuml;r die Versorgung in Heimen liege im Schnitt bei 693 Euro monatlich. Passiere nichts, k&ouml;nne sich der Eigenanteil bis 2045 auf knapp 1900 Euro verdreifachen.<br>\n&bdquo;Ordnungspolitisch brauchen wir f&uuml;r die kommenden 25 Jahre eine v&ouml;llig neue Finanzstatik&ldquo;, sagte der DAK-Chef. Diese habe auf Beitragseinnahmen und langsam aufwachsenden Steuerzusch&uuml;ssen aufzusetzen. Wie das Kindergeld sei auch das Pflegegeld eine Sozialleistung mit &bdquo;gesamtgesellschaftlichem Charakter&ldquo;. Dies rechtfertige das Anzapfen von Steuermitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/pflege\/article\/998584\/dak-pflegereport-grundlegend-neue-pflegefinanzierung-gefordert.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wahlen in Portugal &ndash; Es geht nur ohne Austerit&auml;t!<\/strong><br>\nIn Portugal ist die sozialistische Regierung wiedergew&auml;hlt worden. Das zeigt: Es gibt erfolgreiche Alternativen zur Spar- und Deregulierungspolitik in Europa. Portugal zeigt, dass es geht.<br>\nAm 6. Oktober 2019 w&auml;hlten die Portugiesen ein neues Parlament. Das Ergebnis: Die Sozialistische Partei (Partido Socialista, PS) wurde mit Abstand st&auml;rkste Kraft und verfehlte nur knapp die absolute Mehrheit. Damit werden die PS und ihr Generalsekret&auml;r, der amtierende Premierminister, Ant&oacute;nio Costa, wohl auch in den kommenden Jahren die portugiesische Regierung stellen. In der vergangenen Legislaturperiode, in der die PS als Minderheitsregierung, unterst&uuml;tzt durch ein B&uuml;ndnis aus gr&uuml;nen und linken Parteien, regierte, beendete sie die radikale K&uuml;rzungspolitik der konservativen Vorg&auml;ngerregierung unter Einfluss der internationalen Troika aus EU Kommission, EZB und IWF.<br>\nUnd mehr: Die Regierung stoppte den staatlichen Ausverkauf an ausl&auml;ndische Investoren und nahm vorangegangene Privatisierungen wieder zur&uuml;ck. Sie machte Lohnk&uuml;rzungen im &ouml;ffentlichen Dienst und Einschnitte bei den Renten r&uuml;ckg&auml;ngig und den Mindestlohn, der im Zuge der Austerit&auml;tspolitik &uuml;ber mehrere Jahre eingefroren wurde, wieder sukzessive an. Das Ende der Sparpolitik, steigende L&ouml;hne und Besch&auml;ftigung kurbelten die Binnenkonjunktur wieder an und erm&ouml;glichten dem Land nach Jahren der Wirtschaftskrise wieder etwas Erholung. Seit 2015 konnte die Wirtschaft durchschnittlich um rund zwei Prozent pro Jahr wachsen und lag damit sogar &uuml;ber dem Durchschnitt der Eurozone.<br>\nMit der Wahl wurde dem politischen B&uuml;ndnis und dessen progressiver Politik klar das Vertrauen ausgesprochen. Der Fall Portugal zeigt: Es gibt erfolgreiche Alternativen zur Spar- und Deregulierungspolitik in Europa!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++a99eb9ca-f01b-11e9-a40a-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Demonstranten setzen Hongkongs Zukunft aufs Spiel<\/strong><br>\nDer Westen sympathisiert mit Hongkongs Demonstranten, obwohl sich die Fehler der meist jungen Aktivisten h&auml;ufen. Mit ihrer Gewalt schiessen sie &uuml;ber das Ziel hinaus, und ihre politischen Forderungen sind zu absolut.<br>\nDie Hoffnung war gross, dass nach den Protesten anl&auml;sslich des 70. Geburtstages der Volksrepublik China die Gewalt in Hongkong abebben w&uuml;rde. Es ist jedoch anders gekommen. Die Krawalle sind vielmehr noch brutaler geworden. Der Zorn der gewaltt&auml;tigen Demonstranten richtet sich inzwischen auch gegen staatsnahe Firmen wie den Metro-Betreiber MTR, Unternehmen, welche die Proteste kritisiert haben, Konzerne vom chinesischen Festland und einfache Chinesen, die zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort sind. Die randalierenden Aktivisten offenbaren damit ihren Lokal-Chauvinismus, obwohl ihre Familien in den meisten F&auml;llen selbst vom chinesischen Festland stammen. Auch wenn Menschenrechtsorganisationen ein anderes Bild zeichnen: Zur Wahrheit in Hongkong geh&ouml;rt, dass Gewalt nicht allein von den Sicherheitskr&auml;ften ausgeht. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Demonstranten Molotow-Cocktails auf am Boden liegende Polizisten werfen oder sie mit Messer attackieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/die-demonstranten-setzen-hongkongs-zukunft-aufs-spiel-ld.1515682\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine aus meiner Sicht richtige Zusammenfassung der derzeitigen Situation.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brasilien: Erzbischof: Regierung treibt Verschwinden der Indigenen an<\/strong><br>\nDom Roque Paloschi, Erzbischof von Porto Velho in Brasilien wirft Brasiliens Regierung den Ausverkauf des Amazonas vor. Von der Amazonassynode erhofft er sich eine St&auml;rkung der Indigenen-Rechte. Das Mercosur-Abkommen gelte es zu &uuml;berdenken, wenn es nur um die Ausbeutung der nat&uuml;rlichen Ressourcen gehe, sagte Dom Roque im Dlf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/brasilien-erzbischof-regierung-treibt-verschwinden-der.697.de.html?dram:article_id=461187\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>UNO schl&auml;gt Alarm: Foltervorw&uuml;rfe gegen Assange werden nicht untersucht<\/strong><br>\nDer f&uuml;r Folter zust&auml;ndige Vertreter der UNO hat schwere Vorw&uuml;rfe gegen Gro&szlig;britannien, die USA und Schweden erhoben. Er wirft diesen L&auml;ndern Verst&ouml;&szlig;e gegen ihrer Verpflichtungen aus der UN-Konvention gegen Folter vor.<br>\nIch war einigerma&szlig;en &uuml;berrascht, dass das Thema in den deutschen Mainstream-Medien anscheinend komplett verheimlicht wird. Schon am fr&uuml;hen Morgen des 16. Oktober haben das russische Fernsehen und auch andere russische Medien dar&uuml;ber berichtet, dass der zust&auml;ndige Vertreter der UNO Gro&szlig;britannien, den USA und Schweden &ndash; alles Mitglieder der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; &ndash; Verst&ouml;&szlig;e gegen die UN-Konvention gegen Folter vorwirft.<br>\nIch wollte die Meldung mit den Berichten der deutschen Medien zu dem Thema vergleichen, aber leider musste ich feststellen, dass eine Google-Suche 30 Stunden nach dem Erscheinen der Meldungen in den russischen Medien immer noch keinerlei Berichte in deutschen Medien gefunden hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/uno-schlaegt-alarm-foltervorwuerfe-gegen-assange-werden-nicht-untersucht\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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