{"id":55696,"date":"2019-10-19T11:45:55","date_gmt":"2019-10-19T09:45:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55696"},"modified":"2019-10-28T15:29:20","modified_gmt":"2019-10-28T14:29:20","slug":"chile-renten-reichen-kaum-fuer-die-leichenbestattung-selbsttoetungen-der-pensionaere-auf-hoechststand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55696","title":{"rendered":"Chile: \u201cRenten reichen kaum f\u00fcr die Leichenbestattung\u201d \u2013 Selbstt\u00f6tungen der Pension\u00e4re auf H\u00f6chststand"},"content":{"rendered":"<p>Tausende von Chileninnen und Chilenen gingen Anfang Oktober 2019 zum wiederholten Male auf die Stra&szlig;en, um gegen das unzumutbare Rentensystem im Andenland zu protestieren. Nahezu zeitgleich verbreiteten verschiedene Medien des Landes eine Alarmmeldung der in Paris ans&auml;ssigen Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wonach die Selbstt&ouml;tungsrate in Chile am Ende dieses Jahrzehnts um <a href=\"https:\/\/radio.uchile.cl\/2019\/02\/10\/suicidio-en-chile-cuando-la-salud-mental-no-es-prioridad-para-el-estado\/\">90 Prozent angestiegen<\/a> sei und bereits zwei Prozent der allgemeinen Todesursachen ausmache. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_151\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-55696-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191023-Chile-Renten-reichen-kaum-fuer-die-Leichenbestattung-Selbsttoetungen-der-Pensionre-auf-Hoechststand-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191023-Chile-Renten-reichen-kaum-fuer-die-Leichenbestattung-Selbsttoetungen-der-Pensionre-auf-Hoechststand-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191023-Chile-Renten-reichen-kaum-fuer-die-Leichenbestattung-Selbsttoetungen-der-Pensionre-auf-Hoechststand-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191023-Chile-Renten-reichen-kaum-fuer-die-Leichenbestattung-Selbsttoetungen-der-Pensionre-auf-Hoechststand-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=55696-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191023-Chile-Renten-reichen-kaum-fuer-die-Leichenbestattung-Selbsttoetungen-der-Pensionre-auf-Hoechststand-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"191023-Chile-Renten-reichen-kaum-fuer-die-Leichenbestattung-Selbsttoetungen-der-Pensionre-auf-Hoechststand-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Aus der Statistik geht hervor, dass die sehr jungen Heranwachsenden und, am anderen Ende, die Senioren, zumeist &uuml;ber 70 Jahre, die t&ouml;dliche Rangliste anf&uuml;hren; Erstere wegen Schulstress und anderen Formen von Druckaus&uuml;bung, Letztere wegen Aussichtslosigkeit und Depressionen.<\/p><p><strong>&bdquo;Neoliberalismus ist t&ouml;dlich&ldquo;<\/strong><\/p><p>Wie besorgniserregend es um den Geistes- und Seelenzustand der Chilenen bestellt ist, ermittelte der einheimische Gesundheitsdienst f&uuml;r den Zweijahreszeitraum 2016-2017, in dem 6,2 Prozent der 17 Millionen Chilenen an Depressionen litten, jedoch nur 1,6 Prozent in Behandlung waren. Eugenio Oleam, Psychiater an der Klinik der Universidad de Chile, erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Staat. Obwohl die psychischen Erkrankungen 20 Prozent aller Krankheiten ausmachen, stehen f&uuml;r ihre Behandlung allerdings nur zwei Prozent des Haushalts zur Verf&uuml;gung.<\/p><p>Eine aufschlussreiche Studie mit dramatischen Erkenntnissen der Gerontologin an der Katholischen Universit&auml;t Chiles, Ana Paula Vieira, offenbarte, dass allein zwischen 2010 und 2015 insgesamt 935 Menschen im Alter &uuml;ber 70 Jahren Selbstt&ouml;tung begingen; eine weltweit alarmierende Selbstt&ouml;tungsrate von 17,7 Opfern je 100.000 Einwohner.<\/p><p>Warum beenden &auml;ltere Erwachsene am h&auml;ufigsten ihr Leben? Die Antwort von &Auml;rzten und Medien lautet: &bdquo;Verlassenheit, Vereinsamung, Erkrankungen, Verlust an Autonomie und Verarmung&ldquo;. Die chilenische Buchautorin Daniela Belmar widmete dem Thema eine akribische Abrechnung mit dem chilenischen Gesundheitssystem mit dem Titel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.ojoentinta.com\/a-nadie-se-culpe-de-mi-muerte-de-daniela-belmar-un-libro-ineludible-para-el-estudio-del-suicidio-en-chile\/\">A nadie se culpe de mi muerte<\/a>&ldquo; (Auf dass niemand f&uuml;r meinen Tod verantwortlich gemacht werde). Ihr Fazit: Das auch im Staat tief verankerte neoliberale System ist skrupel- und erbarmungslos.<\/p><p><strong>Die Selbstaufgabe der Ausgegrenzten<\/strong><\/p><p>Indes geht aus einer <a href=\"https:\/\/cambio21.cl\/cambio21\/reportaje-cambio21-los-suicidios-las-graves-consecuencias-de-pensiones-miserables-5d8e921baa2d745ff5793a55\">Untersuchung der Wochenzeitung <em>Cambio21<\/em><\/a> hervor, dass enge Zusammenh&auml;nge zwischen der Verarmung von Chiles Senioren und den an sie gezahlten Hungerrenten bestehen. Demnach hatten 50 Prozent der Chileninnen und Chilenen, die 2018 in den Ruhestand gingen, Anspruch auf eine miserable Rente von 48.000 Pesos &ndash; gerade mal 60 Euro. Der Spiegel ihrer &bdquo;Ersparnisse&ldquo; und der damit erzielten &bdquo;Rendite&ldquo; wurde ihnen von den AFPs &ndash; das Akronym der privaten Pensionsfonds-Verwalter &ndash; vorgehalten.<\/p><p>Die gewerkschaftsnahe Stiftung Sol ermittelte, dass im genannten Zeitraum mehr als 100.000 neue Pension&auml;re Renten von weniger als 246.000 Pesos erhielten, die im Dezember 2018 kaum 85 Prozent des Mindestlohns entsprachen. Die Aussichten f&uuml;r Frauen sind noch prek&auml;rer, da 50 Prozent der 71.472 neuen Rentnerinnen angeblich nur noch Anspruch auf eine maximale Monatsrente von 216.000 Pesos, also auf nur noch 75 Prozent des Mindestlohns hatten.<\/p><p>Das skandal&ouml;se Fazit des chilenischen Ministeriums f&uuml;r soziale Entwicklung und Renten-Aufsicht lautet: 90,7 Prozent der Rentner im Lande erhalten eine Rente von weniger als 146.000 Pesos (umgerechnet 185 Euro). Davon werden jedoch mindestens 400.000 Pension&auml;re mit einer sogenannten Solidarit&auml;tsgrundrente von 86.000 Pesos (ca.110 Euro) abserviert. &bdquo;Was bedeutet, dass sie offiziell nicht arm sind, da die Armutsgrenze bei 83.000 Pesos liegt&ldquo;, kommentierte Cambio21. Wie ist das in einem Land m&ouml;glich, in dem sich 2018 das private Verm&ouml;gen seiner Superreichen auf 500 Milliarden US-Dollar anh&auml;ufte?<\/p><p>Vor zweieinhalb Jahren stellten die NachDenkSeiten bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37922\">das chilenische Rentensystem<\/a> vor, dessen Geschichte und Vorgehensweise hier noch einmal zusammengefasst werden.<\/p><p><strong>Der &ldquo;Rentenmarkt&rdquo; in Chile<\/strong><\/p><p>Die privaten Pensionsfonds sind eine Erfindung des in Chicago unter Milton Friedman ausgebildeten, ultraliberalen Jos&eacute; Pi&ntilde;era, Bruder des amtierenden Pr&auml;sidenten und Multimilliard&auml;rs Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era und ehemaliger Arbeitsminister von General Augusto Pinochet. In dessen Auftrag zerschlug Jos&eacute; Pi&ntilde;era Anfang der 1980er Jahre die seit Jahrzehnten in Kraft befindlichen chilenischen Arbeitsschutzrechte und das solidarische staatliche Rentensystem.<\/p><p>Kernst&uuml;ck des seit 36 Jahren geltenden und von den demokratischen Regierungen nach Ende der Diktatur unber&uuml;hrt belassenen Rentensystems sind Privatfonds nach dem Prinzip der Kapitalbildung: Anstatt des weltweit bew&auml;hrten parit&auml;tischen Systems der sogenannten solidarischen Beitragszahlungen an das &ouml;ffentliche Rentensystem zahlt die Mehrheit der Chilenen 10 Prozent ihres Bruttolohns an private Pensionsfonds im Besitz von Banken und sogenannten &ldquo;Investment&rdquo;-Unternehmen. Mit Kreditvergaben und Investitionen auf dem Kapitalmarkt versprechen diese den Beitragszahlenden wachsende Renditen und damit h&ouml;here Kapitalbildung.<\/p><p>Pi&ntilde;era versprach damals, mit der Privatisierung des Rentensystems w&uuml;rden die Chilenen &ldquo;bald 100 Prozent ihres letzten Gehalts vor dem Ruhestand als Rente erhalten&rdquo;. Mehr als 40 Jahre vergingen seitdem und das Gegenteil traf ein: Die Pensionsfonds &ldquo;verwalten&rdquo; mehr als 180 Milliarden US-Dollar an Beitragszahlungen, doch die Rentner verarmen und schie&szlig;en sich Kugeln in den Kopf.<\/p><p>Daneben existiert ein 2008 w&auml;hrend der ersten Pr&auml;sidentschaft Michelle Bachelets ins Leben gerufenes, staatliches &ldquo;System Solidarischer Pensionen&rdquo; (&ldquo;Sistema de Pensiones Solidarias&rdquo;), das eine minimale Alters-Grundrente (&ldquo;Pensi&oacute;n B&aacute;sica Solidaria de Vejez&rdquo;) in gegenw&auml;rtiger H&ouml;he von umgerechnet 140 Euro an 1,35 Millionen in Armut lebender Chileninnen und Chilenen zahlt.<\/p><p>Indes wird der L&ouml;wenanteil, n&auml;mlich das privat verwaltete Rentensystem mit rund 10 Millionen Beitragszahlenden von sechs Pensionsfonds &ndash; die US-amerikanischen Curprum (Principal Financial Group), Habitat (Prudential Financial) und ProVida (Metlife), dem brasilianischen Plan Vital (Bank BTG Pactual), dem spanischen Capital (Grupo Sura) und dem chilenischen Modelo (Grupo Andr&eacute;s Navarro H&auml;usler) &ndash; beherrscht, die das Kartell der &ldquo;Asociaci&oacute;n de Fondos de Pensi&oacute;n&rdquo; (AFP) bilden.<\/p><p><strong>Massenprozesse vor chilenischen Gerichten<\/strong><\/p><p>Seit rund f&uuml;nf Jahren koordiniert die B&uuml;rgerbewegung <a href=\"http:\/\/www.nomasafp.cl\/inicio\/\">No M&aacute;s AFP<\/a> (Schluss mit den AFP) die Proteste gegen die Pensionsfonds, denen kriminelle Praktiken vorgeworfen und die als &bdquo;kriminelle Vereinigung&ldquo; bezeichnet werden.<\/p><p>W&auml;hrend seiner Wahlkampagne im Jahr 2017 versprach der seit M&auml;rz 2018 zum zweiten Mal amtierende Pr&auml;sident Sebastian Pi&ntilde;era, er werde die Renten der Chilenen &bdquo;verbessern&ldquo;. Nichts ist seitdem geschehen, vielmehr entriss Pi&ntilde;era die Rentenpolitik seinem Finanz- und Sozialressort und erkl&auml;rte sie zur &bdquo;exklusiven Sache des Staatschefs&ldquo;. Der Erkl&auml;rung folgte, wie bei so manchen anderen brenzligen Fragen mit Dringlichkeitscharakter, dr&ouml;hnendes Schweigen; zum Nachteil der Rentner.<\/p><p>Der Abgeordnete und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Arbeiterkammerkommission, Gael Yeomans, kritisierte, dass es in der Rentendebatte, die im Parlament stattfindet, politische Akteure gibt, die der Regierung buchst&auml;blich &bdquo;einen Blankoscheck&rdquo; ausgeh&auml;ndigt h&auml;tten, damit diese den Staat mit einem Rentenmodell verewigen kann, das f&uuml;r Prekarit&auml;t und Elend sorgt.<\/p><p>Der Unt&auml;tigkeit &uuml;berdr&uuml;ssig, ging die B&uuml;rgerbewegung No M&aacute;s AFP in eine neue, diesmal trickreiche Offensive. Im Juli dieses Jahres startete sie zusammen mit der Casa-Com&uacute;n-Stiftung die Kampagne &bdquo;Decido Yo&ldquo; (Ich entscheide) &ndash; eine Justizoffensive, womit jeder Rentner &uuml;ber die Zukunft seiner Rente entscheiden kann.<\/p><p>Da das chilenische Rentensystem weit davon entfernt sei, den Arbeitern de facto zu geh&ouml;ren, w&uuml;rden die Pensionsfonds von gro&szlig;en Gesch&auml;ftsleuten und Bankern kontrolliert, die die Aus&uuml;bung des legitimen Eigentumsrechts verhindern, beklagte der Casa-Com&uacute;n-Direktor, Rechtsanwalt Fernando Atria, und erkl&auml;rte: &bdquo;Seit 40 Jahren wird uns gesagt, dass die Arbeitnehmer die Eigent&uuml;mer unserer Pensionsfonds sind, aber wir alle wissen, dass Besitz etwas bedeutet, wor&uuml;ber man entscheiden kann, wie man ihn nutzt. Im Falle des Pensionskassen-Verm&ouml;gens ist dies jedoch eine freche L&uuml;ge&ldquo;.<\/p><p>No-M&aacute;s-AFP-Sprecher Luis Messina erkl&auml;rte die Prozessoffensive. Dabei handele es sich um individuelle Klagen gegen die Pensionsfonds vor chilenischen Gerichten. Die Ma&szlig;nahme ziele darauf ab, &bdquo;die L&uuml;ge aufzudecken, die die derzeitigen Rentenverwalter seit fast 40 Jahren verbreiten, und sich die Rentenfonds der Arbeitnehmer aneignen&ldquo;. Die bei elf  Landesgerichten gleichzeitig eingereichten Klagen berufen sich ganz einfach auf die Verletzung des Eigentumsrechts, das hei&szlig;t: Die 10 Millionen Beitragszahler sind die legitimen Eigent&uuml;mer ihrer eingezahlten Ersparnisse und haben demzufolge ein Anrecht auf die sofortige Auszahlung mit entsprechender Gewinnaussch&uuml;ttung.<\/p><p>Als erstes Ergebnis der Justiz-Offensive der Beitragszahler gelang der pensionierten Lehrerin Mar&iacute;a Ang&eacute;lica Ojeda die Annahme ihrer Klage durch das Landesgericht Antofagasta. Das Tribunal nahm den Antrag auf sofortige Auszahlung von Ojedas Rentenbeitr&auml;gen durch die privaten Pensionsfonds an, verwies sie jedoch an das Verfassungsgericht (TC). Das Hohe Gericht muss nun entscheiden, ob das Gesetzesdekret Nr. 3.500 zur Regelung von Eigentumsanspr&uuml;chen angewendet werden soll, mit dem das derzeitige AFP-System eingef&uuml;hrt wurde. In dem Antrag hei&szlig;t es, dass die w&auml;hrend der Diktatur erlassenen Verordnungen gegen verfassungsm&auml;&szlig;ige Rechte wie das Eigentumsrecht versto&szlig;en.<\/p><p>Das TC akzeptierte seine Anforderung f&uuml;r die Causa Ojeda. Eine Stellungnahme, zumal im Interesse und zum Schutz Ojedas, wird jedoch einige Zeit auf sich warten lassen. Mit dem positiven Votum des Hohen Gerichts w&auml;re der Pr&auml;zedenzfall geschaffen und die Pensionsgeier k&ouml;nnten von heute auf morgen zig Milliarden Dollar auszahlen, eventuell ihren Bankrott erkl&auml;ren m&uuml;ssen.<\/p><p>Titelbild: Von Dmitrijs Kaminskis \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tausende von Chileninnen und Chilenen gingen Anfang Oktober 2019 zum wiederholten Male auf die Stra&szlig;en, um gegen das unzumutbare Rentensystem im Andenland zu protestieren. Nahezu zeitgleich verbreiteten verschiedene Medien des Landes eine Alarmmeldung der in Paris ans&auml;ssigen Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wonach die Selbstt&ouml;tungsrate in Chile am Ende dieses Jahrzehnts um <a<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55696\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":55697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,20,40,132],"tags":[635,282,669,2270,1621,2244,273,1365],"class_list":["post-55696","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-landerberichte","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-altersarmut","tag-buergerproteste","tag-chile","tag-grundrente","tag-pensionsfonds","tag-pinera-sebastian","tag-privatvorsorge","tag-suizid"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/shutterstock_337702004.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55696"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55696\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55941,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55696\/revisions\/55941"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/55697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}