{"id":55725,"date":"2019-10-21T08:35:41","date_gmt":"2019-10-21T06:35:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725"},"modified":"2019-10-21T08:35:41","modified_gmt":"2019-10-21T06:35:41","slug":"hinweise-des-tages-3475","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h01\">Das US-Establishment heult auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h02\">K&ouml;nigin der Kriegstreiber, Verk&ouml;rperung der Korruption und Personifikation der F&auml;ulnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h03\">Peter Altmaier: &bdquo;Die Renten werden nicht ewig so weitersteigen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h04\">Tempolimit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h05\">Deutschland exportiert Waffen im Wert von 25,3 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h06\">Im Widerspruch zum V&ouml;lkerrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h07\">Italiens Regierung diskriminiert Barzahler und subventioniert digitales Bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h08\">Berlin nutzt immer &ouml;fter das Vorkaufsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h09\">&bdquo;Wir laufen hier wirklich auf ein Desaster zu&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h10\">Zwei Drittel der Dieselautos fallen bei amtlichen NOx-Tests durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h11\">Wie der &bdquo;menschengemachte&ldquo; Klimawandel mit Heuchelei einher geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h12\">Millionen h&auml;tten Anspruch &ndash; Gewerkschaften fordern Ergebnisse in Grundrentendebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h13\">Keine rechtliche Schranke gegen Lohnraub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h14\">Verharmlost und untersch&auml;tzt: Rechtsterrorismus und Antisemitismus in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h15\">Schwedens vergebliche U-Boot-Jagd &ndash; und was davon bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h16\">Schulz warnt SPD vor GroKo-Ausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h17\">Angela Merkel: From &ldquo;Mummy&rdquo; to &ldquo;The Mummy&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55725#h18\">Amnesie eines Autors<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das US-Establishment heult auf<\/strong><br>\nDas US-Establishment, die Verbrecherbande, die in Kriegen seit dem Zweiten Weltkrieg 20 bis 30 Millionen Menschen umgebracht hat, heult auf, weil der US-Pr&auml;sident die Truppen aus Syrien zur&uuml;ckziehen will. Trump hat schon &ouml;fter erkl&auml;rt, er wolle die US-Truppen aus endlosen Kriegen abziehen. Es sei mal dahingestellt, ob er die Bombenkriege der USA nur f&uuml;r einen &bdquo;schlechten Deal&ldquo; h&auml;lt und auf Handelskriege setzt, durch die bekanntlich ebenfalls Menschen umgebracht werden. Zur Erinnerung: Allein in Venezuela kamen in einem Jahr 40.000 Menschen ums Leben, weil laut den US-&Ouml;konomen Jeffrey Sachs und Mark Weisbrot die notwendigen Medikamente fehlten.<br>\nDie Absicht, US-Truppen aus endlosen Kriegen zur&uuml;ckzuziehen, ist unabdingbar, wenn die Welt friedlicher werden soll. Die USA sind n&auml;mlich der Weltterrorist Nummer 1, wenn man die im deutschen Anti-Terror-Dateigesetz stehende Definition anwenden w&uuml;rde, nach der Terroristen &bdquo;rechtswidrig Gewalt als Mittel zur Durchsetzung international ausgerichteter politischer oder religi&ouml;ser Belange anwenden&ldquo;.<br>\nDa im US-Senat und im Repr&auml;sentantenhaus die gro&szlig;e Mehrheit der Senatoren und Abgeordneten die &Ouml;l- und Gaskriege der &bdquo;unverzichtbaren Nation&ldquo; (Obama) unterst&uuml;tzt, ist verst&auml;ndlich, dass der Widerstand gegen Trump w&auml;chst. Und die R&uuml;stungsindustrie und die Energiewirtschaft werden die Volksvertreter an die empfangenen Spenden erinnern. Jetzt hat sich der Mehrheitsf&uuml;hrer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell, daher im Auftrag des US-Establishments mit ungewohnt harschen Worten gegen den Syrien-Kurs Trumps gewandt. Die Entscheidung Trumps habe den &bdquo;Kampf der USA gegen den Islamischen Staat und andere Terroristen zur&uuml;ckgeworfen&ldquo;. Und wen wundert&rsquo;s: Die deutschen Propaganda-Medien sind erleichtert und freuen sich, dass ein f&uuml;hrender Republikaner Trump in den Arm f&auml;llt.<br>\nWenn es um die &Ouml;l- und Gaskriege der USA geht, wird das Urteil der Propaganda-Medien durch erhebliche Wahrnehmungsst&ouml;rungen und Ged&auml;chtnisverlust gepr&auml;gt. Es ist abenteuerlich zu behaupten, der Einsatz der US-Truppen im Vorderen Orient diene dem Frieden. Die USA haben seit dem Sturz des demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Mossadegh im Iran 1953 &uuml;ber die Kriege im Irak und Afghanistan bis zu den Kriegen in Syrien und im Jemen gro&szlig;e Teile des Vorderen Orients verw&uuml;stet, den Islamischen Staat gro&szlig; gemacht und ein Chaos angerichtet. Der sogenannte Weltpolizist hat durch seinen Terror den Terrorismus erst erschaffen. Selbstverst&auml;ndlich schafft der Abzug der US-Truppen in Syrien noch keinen Frieden. Aber der R&uuml;ckzug der USA aus endlosen Kriegen ist &uuml;berf&auml;llig.<br>\nUm den Weltfrieden schrittweise wiederherzustellen muss eine UNO-Polizeitruppe geschaffen werden, die in aller Welt eingesetzt werden kann. Die Schaffung einer solchen Truppe, die nach dem Zweiten Weltkrieg vorgeschlagen wurde, wird vor allem von den USA verhindert, weil sie ihr Imperium nicht preisgeben und sich keinem internationalem Recht unterwerfen wollen. Ein entscheidender Schritt f&uuml;r den Weltfrieden w&auml;re ebenso ein UN-Waffenkontrollrat, der alle Waffenexporte genehmigen m&uuml;sste.<br>\nEs ist schade, dass sich in der Welt&ouml;ffentlichkeit die Erkenntnis des Schauspielers Peter Ustinov noch nicht durchgesetzt hat: &bdquo;Terrorismus ist ein Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2587057654689019\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>K&ouml;nigin der Kriegstreiber, Verk&ouml;rperung der Korruption und Personifikation der F&auml;ulnis<\/strong><br>\nNachdem Hillary Clinton Tulsi Gabbard vorwarf, Instrument der Russen zu sein, revanchiert sich die Pr&auml;sidentschaftsbewerberin mit Vorw&uuml;rfen gegen die gescheiterte Kandidatin (&hellip;)<br>\nDer Zeitpunkt, zu dem Clinton ihre Vorw&uuml;rfe gegen Gabbard erhebt, l&auml;sst die M&ouml;glichkeit zu, dass sie auch noch einen anderen Hintergrund haben k&ouml;nnten. Vielleicht sollen sie auch davon ablenken, dass das amerikanische Au&szlig;enministerium letzte Woche nach einer dreieinhalb Jahre lang andauernden Untersuchung zum Ergebnis kam, dass es unter Hillary Clintons F&uuml;hrung 588 nachweisbare Verst&ouml;&szlig;e gegen Geheimhaltungsvorschriften gab. 91 dieser Verst&ouml;&szlig;e lassen sich insgesamt 38 Personen zuordnen, die im Bericht des Ministeriums an den Kongress nicht namentlich genannt werden. Gegen&uuml;ber dem republikanischen Senator Charles Grassley stellte das State Department allerdings &ldquo;disziplinarische Ma&szlig;nahmen&rdquo; gegen&uuml;ber denjenigen Mitarbeitern in Aussicht, die noch dort t&auml;tig sind.<br>\nObwohl die Untersuchungen zu Hillary Clintons E-Mail-Aff&auml;re damals noch nicht abgeschlossen waren hatte der inzwischen entlassene FBI-Chef James Comey im Juli 2016 von der Einleitung eines Strafverfahrens nach &sect; 1924 18 U.S. Code abgesehen, was Donald Trumps Generaljustizinspektor Michael Horowitz sp&auml;ter scharf kritisierte.<br>\nEin anderer Vorwurf gegen das FBI, der noch untersucht wird und im Wahlkampf 2020 eine Rolle spielen k&ouml;nnte, ist der einer heimlichen Hilfe f&uuml;r Clinton durch die &Uuml;berwachung von Donald Trumps Wahlkampfteam. Das FBI rechtfertigte die Einleitung dieser &Uuml;berwachung mit geleakten Emails des Democratic National Committee (vgl. Wasserman Schultz tritt nach HillaryLeaks als DNC-Chefin zur&uuml;ck), untersuchte deren Server aber nicht selbst, sondern &uuml;bergab sie der Firma CrowdStrike. Jener &ldquo;Cybersecurity&rdquo;-Firma, nach der sich Donald Trump diesen Sommer telefonisch beim neuen ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selensjij erkundigte (vgl. Der ukrainische Sumpf holt Washington ein &ndash; oder umgekehrt).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Koenigin-der-Kriegstreiber-Verkoerperung-der-Korruption-und-Personifikation-der-Faeulnis-4561141.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Hillary Clinton warnt vor russischer Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kandidatin bei US-Wahl<\/strong><br>\nRussland habe eine Politikerin &ldquo;im Auge, die derzeit an der demokratischen Vorwahl teilnimmt&rdquo;, sagte Clinton in dem am Donnerstag gesendeten Podcast &ldquo;Campaign HQ&rdquo;. &ldquo;Sie bauen sie auf, um die dritte Kandidatin zu sein.&rdquo;<br>\n&ldquo;Sie ist die Favoritin der Russen&rdquo;, sagte die Ex-US-Au&szlig;enministerin, die 2016 bei der Pr&auml;sidentschaftswahl gegen den heutigen Staatschef Donald Trump unterlag. Die verd&auml;chtigte Politikerin erhalte im Internet massive Unterst&uuml;tzung. Ziel sei es, dem Kandidaten der Demokraten bei der Pr&auml;sidentschaftswahl im kommenden Jahr entscheidende Stimmen abzujagen und so Trump eine zweite Amtszeit zu erm&ouml;glichen.<br>\nEinen Namen nannte zwar Clinton nicht, ein Sprecher best&auml;tigte aber sp&auml;ter nach Angaben von Politico.com, dass Tulsi Gabbard gemeint war. Ihr werden praktisch keine Chancen auf die demokratische Nominierung einger&auml;umt, in Umfragen liegt sie auf den hinteren Pl&auml;tzen. Allerdings war sie bisher in drei TV-Duellen der Demokraten dabei und konnte ihre Bekanntheitswerte so steigern.<br>\nKeine der anderen Frauen, die sich um die demokratische Kandidatur bewerben, wird jedoch so nah mit Moskau in Verbindung gebracht wie Gabbard. US-Medien hatten unter anderem berichtet, dass mit Russland verbundene Seiten im Internet den Wahlkampfbeginn Gabbards gefeiert und ihre Politik verteidigt hatten.<br>\nDie Reaktion von Gabbard lie&szlig; nicht lange auf sich warten &ndash; und sie ist mehr als deutlich. Bei Twitter bezeichnete sie Clinton als &ldquo;Verk&ouml;rperung der Korruption&rdquo; und als &ldquo;Kriegstreiberin&rdquo;. &ldquo;Nun sind Sie endlich hinter dem Vorhang hervorgekommen. Seit der Verk&uuml;ndung meiner Kandidatur hat es eine gezielte Kampagne gegeben, um meinen Ruf zu zerst&ouml;ren. Wir fragten uns, wer dahintersteckt und was die Ziele sind. Jetzt wissen wir es: Das waren immer Sie.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/hillary-clinton-warnt-vor-russischer-unterstuetzung-fuer-kandidatin-tulsi-gabbard-a-1292321.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> es ist kaum zu glauben: Da wirft eine abgehalfterte Pr&auml;sidentschaftskandidatin irgendwelche Vorw&uuml;rfe in den Raum ohne Beweise, und die Medien berichten dar&uuml;ber. Und &uuml;ber die Reaktion der angegriffenen Kandidatin hei&szlig;t es dann in der &Uuml;berschrift, sie wird &ldquo;ruppig&rdquo;. (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p><em>Tulsi Gabbard hat Recht und es wurde Zeit, dass endlich mal jemand Hillary Clinton genau das sagt. Gro&szlig;artig und Danke, Tulsi Gabbard!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nun, sollten noch irgendwelche Zweifel bestehen, dass Clinton schon immer die Kandidatin der Wall Street und der US -Oligarchie war und ist? So gewinnt man sicher keine Wahl gegen Trump. Der darf sich schon einmal ins F&auml;ustchen lachen. Es ist so wie prophezeit, dem Partei-Establishment der Demokraten ist die Verhinderung einer progressiven Kandidatin wichtiger als die Abwahl Trumps.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Peter Altmaier: &bdquo;Die Renten werden nicht ewig so weitersteigen&ldquo;<\/strong>\n<ul>\n<li>Wirtschaftsminister Peter Altmaier stellt im RND-Interview die H&ouml;he des Rentenniveaus infrage.<\/li>\n<li>Der CDU-Politiker verteidigt die Genehmigungspraxis bei deutschen R&uuml;stungsexporten.<\/li>\n<li>Und er verr&auml;t, was ihn am Koalitionspartner SPD derzeit am meisten st&ouml;rt. [&hellip;]<\/li>\n<\/ul>\n<p>(..)<br>\nHaben Sie und die CDU nicht immer gesagt, dem Land gehe es gut?<br>\nWas ja auch stimmt! Deutschland hat nach der Agenda 2010 einen unglaublichen Aufschwung erlebt, fast schon ein zweites Wirtschaftswunder. Jetzt drohen wir das Erreichte zu verspielen. Soziale Sicherheit werden wird uns nur leisten k&ouml;nnen, solange das Wirtschaftswachstum intakt ist. Die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rger wei&szlig; genau, dass man Arbeitnehmer und Wirtschaft nicht gegeneinander ausspielen kann. Soziale Wohltaten mit dem F&uuml;llhorn zu verteilen, das geht nicht mehr. Wir sind hier an den Grenzen der politischen Gestaltungsspielr&auml;ume angelangt.<br>\nWelche Wohltaten meinen Sie?<br>\nNehmen Sie die Grundrente: Sie ist im Grunde eine versicherungsfremde Leistung. Eine Finanzierung aus Mitteln der Beitragszahler w&auml;re eine zus&auml;tzliche Belastung der Wirtschaft, die unbedingt vermieden werden muss. Auch in der Rentenkommission setzt sich langsam die Einsicht durch, dass die B&auml;ume nicht in den Himmel wachsen. Wer heute ein stabiles Rentenniveau f&uuml;r die Zukunft verspricht, muss auch sagen, wie er das bezahlen will.<br>\nSie halten das Rentenniveau von 48 Prozent langfristig f&uuml;r zu hoch?<br>\nIch will nicht, dass die Beitr&auml;ge steigen, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber belasten. Die Sozialabgaben insgesamt sind inzwischen bei 39,9 Prozent angekommen. Mehr als 40 Prozent sind aus meiner Sicht langfristig nicht verkraftbar, weil das Arbeitspl&auml;tze kosten w&uuml;rde. Deshalb halte ich einen Deckel f&uuml;r dringend notwendig. Die Arbeitslosenversicherung k&ouml;nnten wir schon im n&auml;chsten Jahr um mehrere Zehntelpunkte senken, was eine echte Entlastung w&auml;re. Durch steigende Rentenbeitr&auml;ge w&uuml;rde die aber direkt wieder aufgefressen.<br>\nDas hei&szlig;t, die Haltelinie beim Rentenniveau muss weg?<br>\nWir haben uns auf eine doppelte Haltelinie geeinigt: eine beim Rentenniveau und eine bei den Beitr&auml;gen. Voraussetzung f&uuml;r die Einigung war, dass realistische Annahmen getroffen werden. Wenn die nicht eintreten, m&uuml;ssen wir noch einmal reden. Die Renten steigen jetzt seit sechs Jahren oberhalb der Inflationsrate. Das ist ein gro&szlig;es Geschenk. Zur Ehrlichkeit geh&ouml;rt, dass wir nicht versprechen k&ouml;nnen, dass das auf ewig so weitergeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/peter-altmaier-die-renten-werden-nicht-ewig-so-weitersteigen-UBN4FYG33RC7XNIXDK5QS7IKEE.html?fbclid=IwAR0nwCjNQXGhgnBboCyNRCbyYaMp7vvfBgabmP0m8vkawAl3mmpP8kd4_U0\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Die Aussagen von Herrn Altmaier klingen, als ob sie eine PR-Agentur der INSM verfasst hat: Da wird mal wieder die &ldquo;Lohnnebenkostendebatte&rdquo; aus den 1990ern aufgew&auml;rmt. Fakt ist aber: Hohe Arbeitslosigkeit der Grund f&uuml;r h&ouml;here &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; und nicht anders herum. Was die geheiligte internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit angeht, so sind, wenn &uuml;berhaupt, die wechselkursbereinigten Lohnst&uuml;ckkosten relevant. Aber auch das ist fraglich &ndash; sonst h&auml;tte die Schweiz keinen permanenten Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse. Die Obergrenze von 40% f&uuml;r die &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; stammt der BDA-Auftragsarbeit von Prognos &ldquo;Sozialbeitragsentwicklung und Besch&auml;ftigung&rdquo; vom Juni 2017. Deren These ist, dass hohe Beitragss&auml;tze die Binnennachfrage der Arbeitnehmer d&auml;mpfen und dass die im Gegenzug entstehende Nachfrage der Leistungsempf&auml;nger dies nicht kompensiere. Das w&uuml;rde implizieren, dass die Sparquote z.B. bei Rentnern oder Arbeitslosen h&ouml;her w&auml;re, als bei der Mehrheit der Arbeitnehmer. Ein &ouml;konomisches Wunder! Und wie es mit der Binnennachfrage aussieht, wenn die Leute ihr Geld in private Vorsorge stecken, verr&auml;t die Studie auch nicht. Dieses Geld w&uuml;rde dann n&auml;mlich in voller H&ouml;he beim Leistungsempf&auml;nger und beim Arbeitnehmer in voller H&ouml;he f&uuml;r die Binnennachfrage ausfallen und sehr viel mehr Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden. Und wie man genau auf 40% Lohnnebenkosten kommt, wenn doch die Lohnst&uuml;ckkosten relevant sind, verr&auml;t die Studie &uuml;berhaupt nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber es geht weiter: Die Renten w&uuml;rden oberhalb der Inflationsrate wachsen und das sei schlecht: Dazu sei angemerkt, dass die Renten gem&auml;&szlig; detaillierter gesetzlicher Vorgaben im SGB VI wachsen und nicht aus irgendwelchen Geschenklaunen der Regierungen heraus. Dazu, dass unsere L&ouml;hne seit Jahren langsamer wachsen als der Produktivit&auml;tsfortschritt zzgl. der EZB-Zielinflationsrate sagt Herr Altmaier gar nichts, obwohl das doch die vorher gepriesene Binnennachfrage der Arbeitnehmer st&uuml;tzen w&uuml;rde. Auf die Kostenentwicklungen anderer Altersversorgungssysteme wie Beamtenpensionen oder die massiven Probleme von betrieblichen Altersvorsorgeeinrichtungen geht Herr Altmaier &uuml;berhaupt nicht ein.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber wenn Herr Altmaier meint, dass Finanzierung der Sozialversicherungen &uuml;ber L&ouml;hne nicht mehr verkraftbar w&auml;re, dann kann er ja alle Altersversorgungssysteme &ldquo;zusammenlegen, die Betreuung aus einer Hand gew&auml;hren&rdquo; und auf eine Finanzierung per Wertsch&ouml;pfungsabgabe umstellen. Laut BVerfG und BSG hat der Eigentumsschutz bei unseren Beitr&auml;gen zur Sozialversicherung ohnehin eine &ldquo;eigene Auspr&auml;gung&rdquo; erfahren. Dann kann man sie auch auf eine Wertsch&ouml;pfungsabgabe umstellen. Die entlastet nachweislich den Faktor Arbeit. Und die Demographie ist dann auch egal. Alternativ kann man nat&uuml;rlich auch die Erbschaftsteuer f&uuml;r Familienunternehmen erh&ouml;hen, eine Verm&ouml;gensabgabe erheben und daraus einen erh&ouml;hten Bundeszuschuss zahlen. Das w&auml;re ganz tolle Generationensolidarit&auml;t, da die in der Vergangenheit angesammelten Verm&ouml;gen &ldquo;der alten&rdquo; innerhalb der vielgepriesenen jungen Generation verteilt werden. Was bei Renten &ldquo;alternativlos&rdquo; ist, kann ja bei Verm&ouml;gen nicht anders sein.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Altmaier und das Regierungsnetzwerk Deutschland<\/strong><br>\nAlle reden immer davon, dass Andreas Scheuer der Skandalminister dieser Regierung ist und zur&uuml;cktreten sollte. &Uuml;ber den haneb&uuml;chenen Unsinn, den Wirtschaftsminster Peter Altmaier von sich gibt, redet dagegen kaum jemand. Das liegt aber auch daran, dass Journalisten nicht nachhaken und offenbar unf&auml;hig sind, die ungeheuerlichen Aussagen zu erkennen und den Minister damit zu konfrontieren. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hat solch ein schlechtes Interview gerade wieder abgeliefert. Es ist wirklich &auml;rgerlich. Man sollte das RND umbenennen in Regierungsnetzwerk Deutschland, denn dieses total unkritische Interview h&auml;tte auch der Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus mit seinem Kollegen f&uuml;hren k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nWie bestellt darf Altmaier dann von einem unglaublichen Aufschwung fantasieren und eine Warnung aussprechen, dass dieser Gefahr laufe, verspielt zu werden. Dabei hat Deutschland nie einen Boom erlebt. Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Produktion schon l&auml;ngst wieder das niedrige Niveau fr&uuml;herer Jahre erreicht hat. Die Nachfrage aus dem Inland bewegt sich sogar noch darunter, was wiederum bedeutet, dass sie gerade nicht als Stabilit&auml;tsanker bezeichnet werden kann. Die Regierung tut es trotzdem, um eine Diskussion zu unterdr&uuml;cken, die sich mit aktiver Nachfragepolitik besch&auml;ftigt. Konjunkturprogramme st&uuml;nden aber f&uuml;r eine Politik alten Stils und seien teure Strohfeuer, so der Minister. Die Reporter Repinsiki und Niesmann lassen auch diesen Bl&ouml;dsinn einfach stehen, vermutlich, weil sie ihn schon so oft von Altmaiers Vorg&auml;ngern geh&ouml;rt haben. (&hellip;)<br>\nInfam ist auch die Diskussion um die Sozialpolitik. Altmaier spricht von Wohltaten. Die beiden Journalisten nehmen das auf und lassen es irgendwie gleichg&uuml;ltig an sich vor&uuml;berziehen, dass ein auf 48 Prozent brutal zusammengestrichenes Rentenniveau etwas mit B&auml;umen zu tun h&auml;tte, die unaufhaltsam in den Himmel wachsen. Die Rentenerh&ouml;hungen seien in den letzten Jahren bereits ein gro&szlig;es Geschenk gewesen, darf Altmaier unwidersprochen behaupten. Dieser Quatsch bleibt ebenfalls so stehen. Den beiden Journalisten f&auml;llt nichts mehr dazu ein, zu wachsender Altersarmut vielleicht, mit der man Altmaiers Position leicht widerlegen k&ouml;nnte. Doch diese Entwicklung kennen die beiden offenbar genauso wenig, wie den Zusammenhang zwischen Einkommen, Nachfrage und Konjunktur.<br>\nDass das RND nun aber ein Regierungsnetzwerk ist, dass dem Wirtschaftsminister von der CDU blo&szlig; eine PR-Plattform geboten hat, wird letztlich auch daran deutlich, dass Altmaier die geplante Grundrente als eine versicherungsfremde Leistung gei&szlig;eln darf. Die Finanzierung aus Mitteln der Beitragszahler w&auml;re eine zus&auml;tzliche Belastung der Wirtschaft, die unbedingt vermieden werden m&uuml;sse, so Altmaier. Warum zum Teufel sprechen die beiden Journalisten den Minister dann nicht auf die M&uuml;tterrente an, deren Kosten ausschlie&szlig;lich auf Dr&auml;ngen der Union dem Rentenversicherungssystem aufgeb&uuml;rdet worden sind, obwohl es sich bei dieser Leistung doch um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, die folglich aus Steuermitteln h&auml;tte finanziert werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/191020altmaier-und-das-regierungsnetzwerk-deutschland\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Tempolimit<\/strong><br>\nJakob Augstein meint, das Verhalten der SPD bei der Abstimmung &uuml;ber ein Tempolimit auf Autobahnen sei die Art von Politik, die keiner mehr versteht. Doch da irrt Augstein.<br>\nGrunds&auml;tzlich ist die Kritik an einem den eigenen &Uuml;berzeugungen zuwiderlaufenden Abstimmungsverhalten richtig, doch sind die Gr&uuml;nde der SPD-Fraktion diesmal durchaus nachvollziehbar. Erstens ist da der Koalitionsvertrag. Man habe versucht, den Regierungspartner zu &uuml;berzeugen, ist aber gescheitert und muss nun vertragstreu sein. Das ist die &uuml;bliche Litanei, die aber, hier von Kirsten L&uuml;hmann vorgetragen, nicht wie das &uuml;bliche Gejammer klingt, sondern durchaus &uuml;berzeugend ist. (&hellip;)<br>\nErz&auml;hl dem W&auml;hler, wir lassen die Regierung platzen, weil CDU und CSU weiter f&uuml;r das Rasen sind. Damit l&ouml;st man noch weniger Begeisterungsst&uuml;rme aus, als f&uuml;r die in der letzten Wahlperiode gelungene Abstimmung zur Ehe f&uuml;r Alle-<br>\nUnd da w&auml;ren wir schon beim zweiten Punkt. SPD, Gr&uuml;ne und Linke, die f&uuml;r ein Tempolimit eintreten, haben keine Mehrheit im Bundestag. F&uuml;r die SPD-Fraktion gebe es also gleich doppelt nichts zu gewinnen. Richtig ist drittens auch der Hinweis auf den Bundesrat, in dem gerade die Gr&uuml;nen einen sehr viel st&auml;rkeren Einfluss geltend machen k&ouml;nnten. Doch die Regierungsverantwortung in den L&auml;ndern &uuml;bt einen &auml;hnlich disziplinierenden Einfluss auf die Gr&uuml;nen aus, wie das bei der SPD im Bundestag zu beobachten ist.<br>\nViertens werden die guten Argumente f&uuml;r ein Tempolimit auf Autobahnen, also weniger Unf&auml;lle, weniger Tote und weniger Verletzte durch die absurde Behauptung weniger CO2 konterkariert. Ob nun mit 130 oder 160 oder 200 gefahren wird, spielt f&uuml;rs Klima absolut keine Rolle. Es muss prinzipiell weniger mit dem Auto gefahren werden. Das ist der Punkt.<br>\nF&uuml;nftens, wie oben schon anklang, wird die Bedeutung des Tempolimits politisch total &uuml;bersch&auml;tzt. Gerade W&auml;hler, die die SPD &uuml;ber die Jahre verloren hat, werden nicht zu ihr zur&uuml;ckkommen, nur weil sich die Partei hart in der Frage einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gezeigt hat. Diese W&auml;hler haben andere Sorgen. Sie f&auml;nden eine SPD attraktiv, die wieder f&uuml;r sozialdemokratische Inhalte st&uuml;nde und die Interessen von Gering- und Normalverdienern auch tats&auml;chlich vertritt, statt sie blo&szlig; vor den Karren der Verm&ouml;genden zu spannen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/191018tempolimit\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland exportiert Waffen im Wert von 25,3 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDeutschland hat zwischen 2000 und 2018 Waffen und Kriegsger&auml;t im Gesamtwert von 25,3 Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. (&hellip;)<br>\nNach Angaben der Bundesregierung handelt es sich um den Wert tats&auml;chlicher Ausfuhren von R&uuml;stungsg&uuml;tern seit Beginn der Einf&uuml;hrung der R&uuml;stungsexportberichte vor 19 Jahren. F&uuml;r kriegstaugliches sonstiges Ger&auml;t liegen demnach keine Zahlen vor. Das Papier enth&auml;lt auch keine Zahlen f&uuml;r das laufende Jahr 2019. Das bisherige Rekordjahr f&uuml;r R&uuml;stungsexporte war 2017 mit einem Gesamtwert von 2,65 Milliarden Euro.<br>\n&bdquo;Das ist die Bilanz der Beihilfe zum Blutvergie&szlig;en&ldquo;, sagte Linksfraktionschef Dietmar Bartsch dem RND. &bdquo;Die Waffenexporte aus Deutschland haben die Welt nicht sicherer, sondern deutlich unsicherer gemacht. Die R&uuml;stungsindustrie macht blutige Profite mit den Konflikten und Kriegen der Welt. Damit muss Schluss sein&ldquo;, sagte der Linken-Politiker. Bartsch forderte &bdquo;eine Kehrtwende in der R&uuml;stungsexportpolitik und einen Exportstopp f&uuml;r Kriegswaffen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/deutschland-exportiert-waffen-im-wert-von-253-milliarden-euro-Y7XREEMRTBH3FOP3TRBYGJLLF4.html?fbclid=IwAR0zaMPaLCqBTNzikk_iRuMzXxC1SbuzMf0pTnooorW4QE1Pn6bRc0I0LRo\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Im Widerspruch zum V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nEin Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages kommt zu dem Schluss, dass die T&uuml;rkei beim j&uuml;ngsten Einmarsch in Nordsyrien im Widerspruch zum V&ouml;lkerrecht handelt und sich zu Unrecht auf das Selbstverteidigungsrecht beruft. Gleichzeitig kritisieren die Experten in dem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, die &ldquo;Zur&uuml;ckhaltung der Staatengemeinschaft&rdquo; in Hinblick auf eine &ldquo;v&ouml;lkerrechtliche Verurteilung&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDas Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes zieht klare Parallelen zwischen der aktuellen Offensive der T&uuml;rkei und der Operation &ldquo;Olivenzweig&rdquo;, also dem t&uuml;rkischen Angriff auf Afrin im Jahr 2018. Eine Bedrohung der T&uuml;rkei durch die Kurdenmiliz YPG habe die T&uuml;rkei weder damals noch heute hinreichend nachweisen k&ouml;nnen, urteilt das Gutachten. Ein Selbstverteidigungsrecht der T&uuml;rkei sei &ldquo;selbst bei gro&szlig;z&uuml;giger Auslegung&rdquo; nicht zu erkennen. Damit entfalle auch die Rechtfertigung daf&uuml;r, in Nordsyrien eine t&uuml;rkische &ldquo;Sicherheitszone&rdquo; einzurichten. Eine m&ouml;gliche Umsiedlung syrischer Fl&uuml;chtlinge dorthin, die die T&uuml;rkei angek&uuml;ndigt hat, stelle einen Bruch der Genfer Konvention dar.<br>\nBef&uuml;rchtungen, das NATO-Mitglied T&uuml;rkei k&ouml;nne &uuml;ber die Beistandsverpflichtung von Artikel 5 andere NATO-Staaten, also auch die Bundesrepublik, in den Syrienkonflikt mit hineinziehen, lassen sich laut Gutachten &ldquo;zumindest aus v&ouml;lkerrechtlicher Hinsicht weitgehend zerstreuen&rdquo;. Solch ein Szenario sei unwahrscheinlich und stelle &ndash; sollte die T&uuml;rkei sich auf die Beistandspflicht berufen &ndash; einen &ldquo;m&ouml;glichen Rechtsmissbrauch&rdquo; dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/tuerkei-wissensch-dienst-101.html?fbclid=IwAR2w8gtlQwGRpEMCCx_qqlAiOfFwBMvOZDsU4q7Yg0gC2sVe6q4XmvR8Umk\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55522#h02\">Krieg der T&uuml;rkei gegen Syrien verletzt krass das V&ouml;lkerrecht<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Art. 5 des Nordatlantikvertrages lautet so:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Die Parteien vereinbaren, da&szlig; ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird; sie vereinbaren daher, da&szlig; im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Aus&uuml;bung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverz&uuml;glich f&uuml;r sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Ma&szlig;nahmen, einschlie&szlig;lich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie f&uuml;r erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Vor jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenma&szlig;nahmen ist unverz&uuml;glich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Ma&szlig;nahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Also: Jede &ldquo;Partei&rdquo; kann laut Vertrag selbst &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen entscheiden, die es f&uuml;r angemessen h&auml;lt oder &ndash; so der Vertrag weiter &ldquo;die sie f&uuml;r erforderlich erachtet&rdquo;. Das kann, muss aber keine Waffengewalt sein. Die Entsendung z.B. eines Sanit&auml;tsfahrzeuges w&uuml;rde auch als &ldquo;erforderlich&rdquo; betrachtet werden k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Italiens Regierung diskriminiert Barzahler und subventioniert digitales Bezahlen<\/strong><br>\nDie italienische Regierung hat in ihrem am 15. Oktober verabschiedeten Haushaltsentwurf Ma&szlig;nahmen vorgesehen, die digitales Bezahlen subventionieren und Barzahlen diskriminieren. Ob das auf Druck Br&uuml;ssels geschah, oder ob die Regierung nur antizipiert, dass man die Haushaltsaufseher der EU-Kommission mit solchen Anti-Bargeld-Ma&szlig;nahmen gn&auml;dig stimmen kann, ist unklar.<br>\nItaliens neue Regierung steht vor der schwierigen Aufgabe, einen Haushaltsplan aufzustellen, der die austerit&auml;tsversessene EU-Kommission zufrieden stellt, ohne sich beim austerit&auml;tm&uuml;den italienischen Volk gar zu unbeliebt zu machen.<br>\n[Austerit&auml;t = K&uuml;rzung von Staatsausgaben und\/oder Erh&ouml;hung von Abgaben]<br>\nDa bietet es sich an, Mehreinnahmen &uuml;ber Ma&szlig;nahmen einzuplanen, die den Vorlieben Br&uuml;ssels entsprechen. Da wird dann im Zweifel nicht so genau hingeschaut, ob die Mehreinnahmen auch plausibel sind. Diese Taktik scheint Rom derzeit zu verfolgen. Wissend, dass der von Br&uuml;ssel 2011 als Berlusconi-Nachfolger an der Regierungsspitze installierte ehemalige EU-Kommissar Mario Monti als eine seiner ersten Amtshandlungen eine Bargeldobergrenze von 1000 Euro einf&uuml;hrte, und dass die Troika aus EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank und Internationalem W&auml;hrungsfonds der neokolonial ferngesteuerten griechischen Regierung allerlei rabiate Ma&szlig;nahmen zur Diskriminierung von Barzahlungen und Subventionierung von Kartenzahlungen diktierte, dachte man sich wohl, mit solchen Ma&szlig;nahmen stimme man Br&uuml;ssel gn&auml;dig. Oder man bekam von dort entsprechende Tipps.<br>\nJedenfalls steht in dem Haushaltsplan, dass B&uuml;rger, die nachweisen k&ouml;nnen, dass sie 2020 viel mit digitalen Zahlungsmitteln eingekauft haben, im Folgejahr eine Pr&auml;mie bekommen sollen. Gesch&auml;fte, die nur Bargeld annehmen, sollen bestraft werden. Die Obergrenze f&uuml;r Barzahlungen, die Montis demokratisch gew&auml;hlte Nachfolgeregierung auf 3000 Euro angehoben hatte, soll wieder auf 2000 Euro gesenkt werden. Zwei Jahre sp&auml;ter soll sie dann auf 1000 Euro sinken. Die Mondzahl von 7,2 Milliarden Euro Mehreinnahmen, aufgrund von weniger Steuerhinterziehung dank dieser Ma&szlig;nahmen, hat die Regierung in ihren Haushaltsplan geschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1186-italien-bargeld\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berlin nutzt immer &ouml;fter das Vorkaufsrecht<\/strong><br>\nIm Koalitionsvertrag des rot-rot-gr&uuml;nen Senats hei&szlig;t es ausdr&uuml;cklich, Berlin werde seine Vorkaufsrechte verst&auml;rkt nutzen. Das tut es mittlerweile auch. Im ersten Halbjahr 2019 haben die Berliner Bezirke mehr Wohnungen erworben als im gesamten Jahr 2018. Ihre Gesamtzahl ist dennoch &uuml;berschaubar. 1.671 Wohnungen gelangten seit 2015 im Zuge des Vorkaufsrechts in den Besitz einer der sechs landeseigenen Wohnungsgesellschaften oder der &uuml;ber 80 Wohnungsbaugenossenschaften. Mehr als eine halbe Million Wohnungen macht aber deren Bestand insgesamt aus. J&ouml;rn Oltmann, Baustadtrat von Tempelhof-Sch&ouml;neberg, ist dennoch &uuml;berzeugt: Die Zahl der Vork&auml;ufe wird weiter steigen. (&hellip;)<br>\nAuch Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz, SPD, h&auml;lt das Vorkaufsrecht f&uuml;r ein geeignetes Instrument der Politik, Spekulation zu unterbinden. Damit w&uuml;rden zwar keine neuen Wohnungen gebaut, gibt er den zahlreichen Kritikern Recht, daf&uuml;r werde aber preiswerter Wohnraum erhalten:<br>\n&bdquo;Was uns noch fehlt im Instrumentenkasten, ist ein sogenanntes preislimitiertes Vorkaufsrecht. Das hei&szlig;t also, wir br&auml;uchten eigentlich f&uuml;r die kommunalen Zwecke die M&ouml;glichkeit, dass wir sagen, wir zahlen einen gutachterlich bestimmten Verkehrswert, aber nicht irgendwie eine, sich vielleicht auch durch spekulative Betrachtungen ergebende, extrem hohe Summe. Das ist tats&auml;chlich der Teil, der noch fehlt. Und wenn das dazu k&auml;me, dann w&auml;re es eben so, jetzt mal f&uuml;r Berlin betrachtet, dass immer dann, wenn ein Vorkaufsrecht ausge&uuml;bt werden muss, im Wesentlichen es die Wohnungsbaugesellschaften aus dem, was die Mieten erbringen oder erbringen k&ouml;nnen, wenn man die Dinge anst&auml;ndig nutzt, auch erwirtschaften k&ouml;nnen, dann w&uuml;rde es den Haushalt gar nicht mehr belasten.&ldquo;<br>\nDoch auch f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines preislimitierten Vorkaufsrechts ist der Bund zust&auml;ndig. Weil sich dort aber nichts bewegt, unterst&uuml;tzt der Senat jetzt auch die Genossenschaften bei der Aus&uuml;bung von Vorkaufsrechten mit &ouml;ffentlichen Geldern. Gewollter Nebeneffekt: Je mehr gemeinwohlorientierte Unternehmen bereitstehen, eine Immobilie zu erwerben, desto h&ouml;her der Druck auf den privaten Kaufinteressenten, eine Abwendungsvereinbarung zu unterschreiben. Meint Berlins Finanzsenator:<br>\n&bdquo;Das Hauptziel ist eigentlich, nicht so schrecklich viele Wohnungen zu kaufen, sondern das Hauptziel ist eher, mehr Abwendungsvereinbarungen zu erreichen, damit wird die Wirksamkeit des Milieuschutzes ganz gut erreicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/kampf-um-bezahlbare-mieten-berlin-nutzt-immer-oefter-das.1001.de.html?dram:article_id=461282\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen Christian Reimann:<\/strong> Interessant zum Thema sind z.B. auch<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51146\">Die Bodenspekulation brechen, das w&auml;re ein wichtiger Teil der notwendigen Politik f&uuml;r mehr Wohnungen zu einem vern&uuml;nftigen Mietpreis.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47354#h05\">Von Wien lernen: Wie sich preiswertes Wohnen in Zukunft organisieren l&auml;sst<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Wir laufen hier wirklich auf ein Desaster zu&ldquo;<\/strong><br>\nNorbert Walter-Borjans (SPD) hat im Dlf eine Kehrtwende in der Finanzpolitik gefordert. Jahrelang sei auf wichtige Investitionen zugunsten der schwarzen Null verzichtet worden, kritisierte der Ex-Finanzminister von NRW. Zudem m&uuml;sse man die aufgelaufenen Schulden von den Schultern der belasteten Kommunen nehmen. (&hellip;)<br>\nZurheide: Jetzt habe ich gerade schon angesprochen, in den Kommunen ist das besonders deutlich, ich bringe nur mal eine Zahl, 2001 haben die Kommunen rund 20 Prozent der Gelder, die sie zur Verf&uuml;gung hatten, investiert, 2018 waren es nur noch 13 Prozent. Ich k&ouml;nnte jetzt zynisch sagen, das Ergebnis sehen wir in den Schulen.<br>\nWie muss endlich und wie m&uuml;ssen die Kommunen Geld bekommen, dass sie das umkehren k&ouml;nnen, weil sie es m&uuml;ssen?<br>\nWalter-Borjans: Ja, die Kommunen haben ja nicht deswegen so wenig investiert, weil sie so viel Lust am Konsumieren hatten, sondern die Kommunen haben im Wesentlichen Ausgaben, die ihnen durch Bundesgesetze vorgegeben sind. Ein ganz wichtiger Teil liegt im sozialen Bereich, etwa die Kosten der Unterkunft, die gezahlt werden m&uuml;ssen. Das hei&szlig;t, die k&ouml;nnen &uuml;berhaupt nicht bestimmen, wie viel sie da ausgeben m&uuml;ssen pro Kopf. Und dann kommt aber dazu, dass die Kommunen sehr, sehr unterschiedliche Sozialstrukturen haben, auch durch den Strukturwandel, und das bedeutet, dass wir Kommunen haben, die auf dieser Seite kaum Belastungen haben, nat&uuml;rlich dann auch viel investieren k&ouml;nnen, dadurch auch noch viel Steuern auf kommunaler Ebene einnehmen, und andere, die all das nicht haben, aber die gro&szlig;en Lasten. Und das hei&szlig;t, wir brauchen zweierlei: Wir m&uuml;ssen die aufgelaufenen Schulden von den Schultern dieser belasteten Kommunen wegnehmen, wir m&uuml;ssen aber gleichzeitig auch daf&uuml;r sorgen, dass das Loch nicht morgen wieder neu entsteht, das hei&szlig;t, dass vom Bund und auch von den L&auml;ndern an die Kommunen das gezahlt wird, was sie an Ausgaben haben, die sie gar nicht selbst beeinflussen k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nAlso es wird am Ende darum gehen, dass Bund und L&auml;nder ihre kommunalen Zuweisungen genauer danach ausrichten: Welche Lasten haben die Kommunen? Wir haben das in der Zeit, in der ich Finanzminister war in Nordrhein-Westfalen, mit einem St&auml;rkungspakt f&uuml;r die Kommunen getan. Wir haben einen relativ hohen beitraglichen, historisch hohen Beitrag aus dem Landeshaushalt an die Kommunen &uuml;berwiesen, aber wir haben auch immer darauf hingewiesen, dass der Bund sich in diesem Punkt einen schlanken Fu&szlig; macht: Der sonnt sich in &Uuml;bersch&uuml;ssen, was Steuereinnahmen und niedrige Zinsausgaben angeht. Und die Kommunen sitzen aber da und haben Schulden, deren Zinsen jeden Tag sich &auml;ndern k&ouml;nnen, weil es sind praktisch Dispokredite. Die k&ouml;nnen nicht so sch&ouml;n Geld leihen f&uuml;r 30 Jahre und minus 0,8 Prozent Zinsen, sondern die m&uuml;ssen damit rechnen, wenn die Zinsen steigen, dass sie jeden Tag pl&ouml;tzlich eine so hohe Ausgabensteigerung haben, dass die n&auml;chsten Schwimmb&auml;der, &ouml;ffentlichen Parks und anderes schon wieder zu schlie&szlig;en sind. (&hellip;)<br>\nAber es geht darum, dass zum Beispiel die Zuweisungen f&uuml;r die Kosten der Unterkunft, aber eben auch gegebenenfalls Anteile an der Umsatzsteuer oder eben andere Formen von direkten Zuweisungen &uuml;ber die L&auml;nder, zusammen mit den L&auml;ndern an die Kommunen, dass die aus dem Bundeshaushalt erfolgen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/borjans-zu-kommunalen-investitionen-wir-laufen-hier.694.de.html?dram:article_id=461374\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zwei Drittel der Dieselautos fallen bei amtlichen NOx-Tests durch<\/strong><br>\nSubaru, Fiat, Mercedes-Benz, der Volkswagen-Konzern, Peugeot &ndash; das sind nur einige der Hersteller von 50 Automodellen bei denen das Kraftfahrt-Bundesamt im realen Fahrbetrieb einen h&ouml;heren NOx-Aussto&szlig; festgestellt hat, als am Pr&uuml;fstand erlaubt. Das zeigen die Ergebnisse der Messfahrten im realen Fahrbetrieb, die das Kraftfahrt-Bundesamt als Ma&szlig;nahme der Markt&uuml;berwachung seit 2016 durchgef&uuml;hrt hat. 189 Mal hat das Kraftfahrt-Bundesamt im realen Fahrbetrieb getestet; bei 65 Prozent aller getesteten Modelle sind die NOx-Werte h&ouml;her als am Pr&uuml;fstand erlaubt.<br>\nBisher waren diese Testergebnisse der &Ouml;ffentlichkeit unbekannt. Nicht einmal der Verkehrsausschuss im Deutschen Bundestag kennt die Ergebnisse. &ldquo;Nach wie vor verweigern Verkehrsminister Scheuer und sein Kraftfahrt-Bundesamt eine transparente Aufkl&auml;rung des Abgasskandals. Die Abgastests des Kraftfahrt-Bundesamtes gleichen einem Geheimman&ouml;ver&rdquo;, sagt der gr&uuml;ne Bundestagsabgeordnete Stephan K&uuml;hn dem rbb. &ldquo;Vor mehr als zwei Jahren hat das Ministerium den letzten Zwischenbericht seiner Untersuchungskommission vorgelegt, seitdem herrscht Funkstille.&rdquo; Erst als der rbb rechtliche Schritte eingeleitet hat, hat das Kraftfahrt-Bundesamt die Informationen herausgegeben. &ldquo;Dass Sie als rbb oder wir als Verband vor Gericht gehen m&uuml;ssen, um die Daten zu erhalten, die mit unserem Geld ermittelt wurden, ist v&ouml;llig inakzeptabel. Wieso werden die Daten nicht auf den Tisch gelegt?&rdquo;, fragt Axel Friedrich, Abgasexperte der Deutschen Umwelthilfe.<br>\nH&ouml;here Werte auf der Stra&szlig;e als am Pr&uuml;fstand<br>\nDie Messergebnisse der Bundesbeh&ouml;rde best&auml;tigen erstmals offiziell, dass weit mehr Automodelle auf der Stra&szlig;e die Stickoxid-Grenzwerte &uuml;berschreiten, als bisher bekannt. Au&szlig;erdem wird nun &ouml;ffentlich, dass nicht alle Euro-6-Diesel sauber sind. Bisher sind Dieselautos dieser Schadstoffklasse von Fahrverboten etwa in Berlin ausgenommen. &ldquo;Fahrzeuge mit Euro 6 fahren hier herum, dabei liegen sie weit, weit &uuml;ber dem Grenzwert, so dass die nicht mal Euro 1 einhalten. Ein Grenzwert, der 1993 gegolten hat, wird von diesen neuen Fahrzeugen nicht eingehalten&rdquo;, sagt der DUH-Experte Friedrich. &ldquo;Das ist nat&uuml;rlich ein unglaublicher Vorgang, dass die weiterhin unsere Luft verpesten d&uuml;rfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2019\/10\/abgase-dieselskandal-nox-messung-kraftfahrtbundesamt-autos-schmutzig.html\">rbb24<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Unglaublich, dass die weiterhin unsere Luft verpesten d&uuml;rfen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Abgasexperte Axel Friedrich von der Deutschen Umwelthilfe sieht in den vom rbb aufgedeckten NOx-Daten einen Skandal. Das Kraftfahrt-Bundesamt sei nun in der Pflicht, Autos die Zulassung zu entziehen, wenn sie Abgas-Grenzwerte &uuml;berschreiten.<br>\nrbb|24: Herr Friedrich, wir haben Ihnen die bislang unver&ouml;ffentlichten Testergebnisse &uuml;ber den Stickoxid-Aussto&szlig; von Diesel-Autos geschickt. Was halten Sie davon?<br>\nAxel Friedrich: Schon erstaunlich, dass man so lange braucht, bis man &uuml;berhaupt die Daten, die mit unserem Geld ermittelt worden sind, an die &Ouml;ffentlichkeit gibt, nur aufgrund eines Gerichtsverfahrens &ndash; inakzeptabel aus meiner Sicht. Aber es fehlt immer noch die Transparenz, auch die Rohdaten bereitzustellen.<br>\nWarum ist es denn problematisch, dass das Kraftfahrt-Bundesamt hier nicht transparenter agiert?<br>\nNaja, wir machen eigentlich als Umweltverband hier die &Uuml;berpr&uuml;fung, die der Staat machen m&uuml;sste. Denn wir legen alles, was wir machen, offen. Jeder kann auch zu uns kommen. Jeder kann auch pr&uuml;fen, was wir gemessen haben, alle Daten werden offengelegt, das erwarte ich von der Beh&ouml;rde genauso. Es kann nicht sein, dass hier Daten ermittelt werden, die nicht offengelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2019\/10\/abgase-dieselskandal-nox-interview-axel-friedrich-deutsche-umwelthilfe.html\">rbb24<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie der &bdquo;menschengemachte&ldquo; Klimawandel mit Heuchelei einher geht<\/strong><br>\nIn einer Titelgeschichte im Zentralorgan der gr&uuml;nen Eliten und Klimawandel-Heroen wurde Anfang August &uuml;ber den &bdquo;Kreuzfahrt-Wahnsinn&ldquo; und seine katastrophalen Folgen f&uuml;r das Klima referiert. Der nicht von Geschichten-Erfinder und Fakten-F&auml;lscher Claas Relotius geschriebene Artikel listet alles auf, was Kreuzfahrten eigentlich verbotsw&uuml;rdig macht.<br>\n&bdquo;Luftverpestung, Ausbeutung, Menschenmassen&ldquo; &ndash; Die Schiffe verschmutzen Luft und Ozeane, selbst abgelegene K&uuml;stenst&auml;dte werden von Kreuzfahrern &uuml;berrannt. Wer zahlt den Preis f&uuml;r den vermeintlichen Traumurlaub?&ldquo; hei&szlig;t es im Vorspann. F&uuml;nf Spiegel-Journalisten haben darin zusammengetragen und aufgelistet, wie sehr Kreuzfahrten zum Klimawandel beitragen. (&hellip;)<br>\nMehr Heuchelei und Widerspruch geht eigentlich nicht, wenn der Spiegel zeitnah in einem Prospekt im Heft &bdquo;Traumhafte Kreuzfahrten f&uuml;r unsere Leser&ldquo; anbietet. Mit der ASTOR und VASCO DA GAMA sollen die Leser zwischen April und September 2020 in See stechen und ein &bdquo;modernes Ambiente, hervorragendes Passagier-Raum-Verh&auml;ltnis mit max. 1150 G&auml;sten und Bordsprache Deutsch&ldquo; genie&szlig;en.<br>\n&Uuml;ber die ASTOR hei&szlig;t es: &bdquo;Klein und fein mit max. 570 G&auml;sten an Bord, famili&auml;re Atmosph&auml;re, maritime Eleganz vom Bug bis zum Heck, Bordsprache Deutsch&ldquo;. Die Spiegel-Anzeige listet also genau das auf, was Kreuzfahrten f&uuml;r Hunderttausende so faszinierend und begehrenswert macht. Wie geht das zusammen: einerseits Kreuzfahrer und -fahrten zu verdammen, andererseits dazu einzuladen, um das eigene Gesch&auml;ft zu beleben? (&hellip;)<br>\nIch wei&szlig; nicht, ob dieser Widerspruch und so viel Heuchelei den Lesern aufgefallen ist. Aber m&uuml;sste eine so klimasensible Redaktion nicht auf die Barrikaden gehen, wenn eine solche Leserreise angepriesen wird, gegen die der Spiegel noch kurz vorher massiv angeschrieben hat? Da soll mir jetzt niemand damit kommen, dass Redaktion und Verlag v&ouml;llig getrennt seien, der Verlag also keinen Einfluss auf die journalistische Inhalte hat und umgekehrt die Redaktion keinen Einfluss auf vom Verlag veranstaltete Leserreisen.<br>\nF&uuml;r den Leser entsteht dabei eine kognitive Dissonanz, wenn in seinem Kopf Widerspr&uuml;che nicht verarbeitet und nur subtil wahrgenommen werden. Das unterbewusste schlechte Gewissen sollte ihn zwar nicht davon abhalten, auf Kreuzfahrt zu gehen. Aber der Spiegel-Redaktion sollte es die Schamr&ouml;te ins Gesicht treiben, denn ihr kommunikatives Verhalten ist gnadenlose Heuchelei, die durchaus an Relotius erinnern darf. Wenn der Spiegel auch als Verlag anderen vorwirft, das Gesch&auml;ftsinteresse &uuml;ber die &bdquo;Verantwortung f&uuml;rs Klima&ldquo; zu stellen, muss er sich diesen Regeln selbst unterwerfen, oder?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/automotive-opinion.com\/2019\/09\/21\/wie-der-menschengemachte-klimawandel-mit-heuchelei-einher-geht\/\">Automotive Opinion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Millionen h&auml;tten Anspruch &ndash; Gewerkschaften fordern Ergebnisse in Grundrentendebatte<\/strong><br>\nVon der Grundrente nach 35 Erwerbsjahren w&uuml;rden rund 3,7 Millionen Menschen profitieren. Zu dem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag des DGB. Die von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgeschlagene Grundrente k&ouml;nnte die Armut um drei Prozent senken &ndash; als Instrument zur Armutsvermeidung sei sie aber nur bedingt geeignet, hei&szlig;t es darin: Zwei Drittel der Rentenbeziehenden haben keine 35 Jahre Erwerbsleben auf dem Buckel. (&hellip;)<br>\nObwohl die Grundrente beim Punkt Geschlechtergerechtigkeit einen wichtigen Ausgleich zur Unwucht auf dem Arbeitsmarkt schaffen kann, trifft sie l&auml;ngst nicht alle, die potenziell von einer Niedrigrente betroffen sind. Rentnerinnen und Rentner, die weniger als 35 Jahre Erwerbserfahrung haben, machen rund zwei Drittel aller Rentenbeziehenden aus, hei&szlig;t es in dem Papier weiter. Das Ziel der allgemeinen Armutsvermeidung erreicht die Grundrente also nur bedingt, auch wenn die Armutsquote durch die Einf&uuml;hrung um drei Prozent sinken k&ouml;nnte.<br>\nTrotzdem w&uuml;rden nach den Sch&auml;tzungen der Forscherinnen mehrheitlich Menschen profitieren, deren Haushaltsnettoeinkommen in den unteren Einkommensbereichen liegen. Das betreffe 55 Prozent der anspruchsberechtigten 3,7 Millionen Menschen Singlehaushalten und 65 Prozent in Paarhaushalten, die effektiv vor Altersarmut gesch&uuml;tzt w&uuml;rden.<br>\nDass auch rund 330.000 Personen mit der Grunderente ein &bdquo;mehr als ausk&ouml;mmliches Haushaltsnettoeinkommen&ldquo; h&auml;tten, w&uuml;rde durch die Steuerprogression wieder teilweise ausgleichen. Hei&szlig;t: Auf Renten m&uuml;ssen Steuern gezahlt werden. Wer mehr Rente bekommt, zahlt mehr Steuern. Damit w&uuml;rde der &bdquo;durch die Grundrente erhaltene Differenzbetrag deutlich abschmelzen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rentenkommission.de\/++co++ae57321c-f1ab-11e9-9a8b-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Bei uns gibt es keine Gerechtigkeitsdebatte&rdquo;<\/strong><br>\nMenschen in den Niederlanden bekommen im Schnitt 1.200 Euro Basisrente, selbst wenn sie nie eingezahlt haben. Der &Ouml;konom Theo Kocken erkl&auml;rt, wie das funktioniert. (&hellip;)<br>\nZEIT ONLINE: Aber ist es nicht ungerecht, dass Menschen eine vergleichsweise gute Rente bekommen, obwohl sie nie gearbeitet haben?<br>\nKocken: Warum sollte das ungerecht sein? Wir leben doch in einem Sozialstaat und wer nie oder nur sehr wenig eingezahlt hat, erh&auml;lt auch nur den Mindestbetrag in H&ouml;he von etwa 1.200 Euro brutto. Alle anderen bekommen eine h&ouml;here Rente. Bei uns gibt es noch die zweite S&auml;ule, die betriebliche Altersvorsorge, aus der viele sehr hohe Bez&uuml;ge erhalten. Bei vielen Niederl&auml;nderinnen und Niederl&auml;ndern setzen sich die Eink&uuml;nfte im Alter zur einen H&auml;lfte aus der staatlichen Rente und zur anderen H&auml;lfte aus der betrieblichen Altersvorsorge zusammen.<br>\nZEIT ONLINE: Auch in Deutschland gibt es die sogenannte Grundsicherung im Alter. Doch beim Antrag auf diese Leistung wird genau gepr&uuml;ft, ob Verm&ouml;gen vorhanden ist. Dabei wird auch das Einkommen des Partners oder der Partnerin sowie das von im Haushalt lebenden Kindern gepr&uuml;ft. Und wohlhabende Kinder m&uuml;ssen sogar f&uuml;r ihre Eltern aufkommen, auch wenn sie nicht mit ihnen zusammenleben. Zudem deckt sie finanziell nur das Existenzminimum, also die Ausgaben f&uuml;r Nahrung und Wohnung ab. Gibt es bei Ihnen wirklich keine Bedingungen?<br>\nKocken: Jeder, der in Ruhestand geht, hat Anspruch auf die sogenannte Algemene Ouderdomswet (AOW) &ndash; sofern er zwischen seinem 15. und 65. Lebensjahr 50 Jahre in den Niederlanden gelebt hat. Unser System sieht vor, dass Alleinstehende bis zu 70 Prozent des Mindestlohns als staatliche Rente bekommen, Ehepaare erhalten 100 Prozent. Derzeit stehen damit einer alleinstehenden Rentnerin also &uuml;ber 1.200 Euro an Grundrente zu. Im Vergleich mit der durchschnittlichen Rentenh&ouml;he in Deutschland sind das also ein paar Hundert Euro mehr. Eine Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung gibt es nicht. Das System sieht auch nicht vor, dass vorhandenes Verm&ouml;gen verwertet werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-10\/grundrente-rentensysteme-vergleich-niederlande-mindestrente-theo-kocken\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keine rechtliche Schranke gegen Lohnraub<\/strong><br>\nDas Besondere am Fall der Mall of Berlin ist also nicht die &Uuml;berausbeutung und der Lohnraub. Das Besondere ist der Widerstand der 7 Bauarbeiter. Zwei von ihnen, Droma und Mindrila, haben in Erfurt geklagt. Beide hatten sich am letzten Mittwoch extra freigenommen und waren zur Urteilsverk&uuml;ndung mit einer Gruppe von Unterst&uuml;tzern nach Erfurt gefahren.<br>\nDen beiden Kl&auml;gern ging es nicht nur um den entgangenen Lohn. &ldquo;Es geht mir um Gerechtigkeit, dass die Firmenbesitzer verstehen, dass sie Leute nicht so verarschen k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rte Mindrila zu seiner Motivation, den Kampf um den entgangenen Lohn nun schon fast 5 Jahre zu f&uuml;hren.<br>\nEin Erfolg in Erfurt h&auml;tte auch &uuml;ber den unmittelbaren Fall hinaus Bedeutung gehabt. Denn Lohn- und Sozialbetrug ist auf vielen Baustellen Praxis. Doch selten sind die Betroffenen in der Lage, um ihr Recht k&auml;mpfen. In vielen F&auml;llen sind die Besch&auml;ftigten, die um ihren Lohn geprellt werden nicht aus Deutschland, kennen sich mit der Sprache und auch mit den ihnen zustehenden Rechten nicht aus. (&hellip;)<br>\nEinen Gro&szlig;teil der Kosten m&uuml;ssen die Kl&auml;ger tragen. Der Rechtsweg ist wohl jetzt ausgereizt, meinte auch der Berliner Rechtsanwalt Klaus St&auml;hle, der die Kl&auml;ger juristisch vertrat, gegen&uuml;ber Telepolis. Man werde sich die Urteilsbegr&uuml;ndung genau ansehen und dann entscheiden, ob man auf europ&auml;ischer Ebene weiterklagen werde. Doch St&auml;hle erinnerte daran, dass die Aussichten nicht besonders gut sind.<br>\nTrotzdem bedauerte er nicht, im Fall der Mall of Berlin den Rechtsweg beschritten zu haben. Dadurch sei der Fall schlie&szlig;lich in einer gr&ouml;&szlig;eren &Ouml;ffentlichkeit bekannt geworden. Doch jetzt m&uuml;sse f&uuml;r die Rechte der Arbeiter wieder durch mehr gesellschaftlichen Druck gek&auml;mpft werden. Auch die Politik sieht St&auml;hle in der Pflicht, auf gesetzlicher Ebene daf&uuml;r zu sorgen, dass ein auf Lohnbetrug und &Uuml;berausbeutung basierendes Gesch&auml;ftsmodell ausgetrocknet wird. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich war der gesellschaftliche Druck zu Beginn des Konflikts gro&szlig;. Fast monatlich gab es in Berlin Demonstrationen vor der Mall of Berlin, an der sich unterschiedliche Gruppen und Initiativen beteiligten. Doch je l&auml;nger sich die Auseinandersetzung hinzog, desto mehr verlagerte er sich auf die Gerichte und der Druck auf der Stra&szlig;e ging zur&uuml;ck.<br>\nDas Urteil des Bundesarbeitsgerichts hat einmal mehr gezeigt, dass die Aufgabe der Gerichte daran besteht, Rechtsfrieden in der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft herzustellen. Wenn der Richter erkl&auml;rte, das Gericht habe keine Veranlassung gesehen, bei der Arbeitnehmerhaftung von der bisherigen Rechtsprechung abzuweichen, dann hei&szlig;t das auch, der gesellschaftliche Druck war nicht stark genug, dass das Gericht sich h&auml;tte zu einen Eingriff h&auml;tte veranlasst gesehen, weil der Rechtsfriede in Gefahr geraten war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Keine-rechtliche-Schranke-gegen-Lohnraub-4560581.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Gerichtstage: Das Bundesarbeitsgericht und das, was aus den Untiefen der Arbeitswelt nach oben gehievt wurde. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55654#h11\">Leiharbeiter bekommen das Mindeste, rum&auml;nische Bauarbeiter nichts<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Die soziale Marktwirtschaft in Deutschland scheint also innerhalb der Arbeitnehmerschaft zu unterscheiden und die Justiz nicht gewillt, den Zustand abzu&auml;ndern. Insbesondere Bundesarbeitsminister Heil (SPD) ist hier gefragt. Er k&ouml;nnte (oder m&uuml;sste) die Arbeitnehmer-Entsenderichtlinie vollst&auml;ndig ausweiten und f&uuml;r generell verbindlich erkl&auml;ren. Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit &ndash; diese Forderung muss endlich umgesetzt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verharmlost und untersch&auml;tzt: Rechtsterrorismus und Antisemitismus in Deutschland<\/strong><br>\nGeorg Restle: &bdquo;Unvorstellbar, ein Alarmzeichen. Die Reaktionen von Spitzenpolitikern auf den rechten Terroranschlag von Halle waren mindestens irritierend. Als h&auml;tte es nicht schon jede Menge Alarmzeichen gegeben. Ob Norwegen, Christchurch, M&uuml;nchen oder Kassel, weltweit nimmt die Gefahr durch den Rechtsterrorismus schon seit Jahren zu. Richtet sich gegen Andersdenkende, Muslime, und &ndash; wie in Halle &ndash; gegen Juden. Ein Terror, der seine ideologische Basis hat. Antisemitismus ist weit verbreitet in Deutschland, besonders unter Anh&auml;ngern und Politikern der AfD. Achim Pollmeier, Lara Stratmann und Lutz Polanz.&ldquo;<br>\nDas Attentat von Halle, der Terrorakt, der bis heute das Land ersch&uuml;ttert. Der T&auml;ter erschie&szlig;t eine Frau und den Gast eines t&uuml;rkischen Imbisses. Der T&uuml;r der Synagoge ist es zu verdanken, dass er nicht bis zu 80 Juden t&ouml;tete. Ein Massenmord an Juden &ndash; live &uuml;bertragen im Internet &ndash; das war das Ziel von Stephan B. Er verachtete Frauen, Muslime &ndash; aber vor allem Juden. Radikalisiert im Netz, wo Terroristen wie der Attent&auml;ter von Christchurch verehrt werden, der 50 Muslime ermordete. Sie alle eint der vermeintliche Kampf gegen den sogenannten &bdquo;gro&szlig;en Austausch&rdquo;. Der Untergang der wei&szlig;en Rasse, gesteuert von einer fremden Macht, einer j&uuml;dischen Weltverschw&ouml;rung. Daraus speist sich der Hass von Stephan B.<br>\nProf. Beate K&uuml;pper, Rechtsextremismusexpertin, Hochschule Niederrhein: &bdquo;Der Antisemitismus ist ein ganz zentraler Kernbestand von rechtsextremer Ideologie, sowohl in der Form der direkten Judenfeindschaft. Wir haben den Antisemitismus aber auch als mal offen, mal subtil artikulierten antisemitische Verschw&ouml;rung. Die ber&uuml;hmteste geht dann um Georg Soros, der eine Umvolkung plant und deswegen Fl&uuml;chtlinge nach Europa holt.&ldquo;<br>\nUmvolkung, fremde M&auml;chte &ndash; auch f&uuml;hrende AfD-Politiker bedienen solche Verschw&ouml;rungsgedanken, die Bundesregierung als willf&auml;hriges Werkzeug.<br>\nAlexander Gauland, AfD Bundessprecher: &bdquo;Sie will den Bev&ouml;lkerungsaustausch unumkehrbar machen.&ldquo;<br>\nBj&ouml;rn H&ouml;cke, AfD-Landessprecher: &bdquo;An mancher Verschw&ouml;rungstheorie ist doch ein Kern an Wahrheit zu finden, und ich habe so die dumpfe Vermutung, dass die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me, die jetzt in unser Land und nach Europa geleitet werden, dass diese Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me vielleicht doch als Migrationswaffe eingesetzt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/halle-rechter-terror-100.html\">monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schwedens vergebliche U-Boot-Jagd &ndash; und was davon bleibt<\/strong><br>\nIm Oktober 2014 blickte Europa mit Spannung nach Schweden: Laut Milit&auml;rangaben war ein fremdes U-Boot in den Sch&auml;ren vor Stockholm aufgesp&uuml;rt worden. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter lichtet sich der Nebel &ndash; nicht zum Vorteil der schwedischen Marine.<br>\nEine Nadel im Heuhaufen gelte es zu finden, hiess es dramatisch in den Medien, und die schwedische &Ouml;ffentlichkeit hielt den Atem an. Ziemlich genau vor f&uuml;nf Jahren war es, als die Meldung die Runde machte, im Insel-Labyrinth der Stockholmer Sch&auml;ren sei von der schwedischen Marine ein fremdes U-Boot geortet worden. Eine grossangelegte Suchaktion wurde eingeleitet, und der erste Verdacht galt Russland, das seit der Annexion der Krim dem Westen gegen&uuml;ber wieder konfrontativ auftrat.<br>\nEin direktes Resultat brachte die auch international beachtete &laquo;Operation Adler&raquo; nicht. Offenbar war es dem fremden Schiff gelungen zu entkommen. Indirekte Folgen hatte der Vorfall jedoch sehr wohl: Schwedens Verteidigungsbudget wurde deutlich aufgestockt. Dass ein feindliches U-Boot unentdeckt bis vor die Hauptstadt gelangen konnte, war ein beunruhigendes Zeichen f&uuml;r die eigene Abwehrf&auml;higkeit.<br>\nAllerdings wusste man im Milit&auml;r nach einigen Monaten, dass es vielleicht gar nichts abzuwehren gegeben hatte. Nochmals einige Monate sp&auml;ter wusste dies auch das Parlament, und jetzt ist die Information &uuml;ber eine Tageszeitung mit Insiderquellen in Verteidigungskreisen an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt: Der damals aufgefangene Ton, der als wichtigster Beweis f&uuml;r die Pr&auml;senz eines fremden U-Boots galt, kam in Wirklichkeit von einem zivilen Schiff. Dieses arbeitete daran, eine defekte Wetterboje zu orten. Von einem schwedischen U-Boot &auml;lterer Bauart wurden diese Signale demnach falsch interpretiert. Die Aufzeichnung durch ein zweites, moderneres U-Boot weckte zwar Zweifel, ob die Laute tats&auml;chlich von einem Eindringling stammten. Die Jagd, Schwedens gr&ouml;sste heimische Milit&auml;raktion seit dem Ende des Kalten Krieges, wurde dennoch nicht abgeblasen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/schwedens-vergebliche-u-boot-jagd-und-was-davon-bleibt-ld.1516130\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33841\">Die Klagen dar&uuml;ber, die NachDenkSeiten w&uuml;rden die Medien zu hart kritisieren, erweisen sich immer mehr als Lachnummern. Jetzt sichtbar am M&auml;rchen &uuml;ber russische U-Boote und Schweden<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schulz warnt SPD vor GroKo-Ausstieg<\/strong><br>\n&ldquo;Warum soll ich Frau Merkel das Misstrauen f&uuml;r einen Koalitionsvertrag aussprechen, den ich ausgehandelt habe und den zwei Drittel unserer Mitglieder wollten?&rdquo;, sagte Schulz nach &uuml;bereinstimmenden Angaben mehrerer Teilnehmer am vergangenen Dienstag in der Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion .<br>\nSchulz warnte vor drastischen Folgen: Wenn es nach einem Koalitionsbruch zu Neuwahlen komme, werde &ldquo;Mutti&rdquo; &ndash; gemeint war Angela Merkel &ndash; nochmals antreten.<br>\nDann werde es eine &ldquo;schwarz-gr&uuml;ne Kampagne gegen die AfD&rdquo; geben, und die SPD werde zerrieben. Das Ergebnis der Sozialdemokraten werde dann &ldquo;nicht Brandenburg sein, sondern Sachsen&rdquo;, sagte Schulz in Anspielung auf die j&uuml;ngsten Landtagswahlen. In Sachsen waren die Sozialdemokraten nur noch auf 7,7 Prozent gekommen.<br>\nSchulz antwortete mit seinem Vortrag auf eine Vorrednerin, die erkl&auml;rt hatte, sie wisse noch nicht, wie sie zur Zukunft der Gro&szlig;en Koalition stehe.<br>\nBeim SPD-Parteitag im Dezember soll die Halbzeitbilanz der Regierung debattiert werden. Noch ist aber unklar, ob dort formal &uuml;ber Verbleib oder Ausstieg aus der Koalition abgestimmt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/martin-schulz-warnt-spd-vor-groko-ausstieg-a-1292186.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> So sieht das aus, wenn Verursacher &uuml;ber die Folgen ihrer eigenen verfehlten Politik lamentieren. Die SPD wird immer kleiner.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich ist es pure Angst, die viele Personen in und um die Spitze der SPD veranlasst, in der Koalition mit den Unionsparteien zu verweilen. Dabei liegen etliche Themen quasi auf der Stra&szlig;e, mit der die Partei offensiv um die W&auml;hlerschaft werben k&ouml;nnte. Albrecht M&uuml;ller hat sie mehrfach genannt &ndash; u.a. hier:<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;ber was verhandeln Union und SPD? &Uuml;ber was sollten sie verhandeln? Was w&auml;ren sinnvolle und notwendige programmatische Entscheidungen? <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41876\">Das soll das Thema dieses Beitrags sein<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch k&ouml;nnte Portugal &ndash; oder die britische Labour Party &ndash;  ein Vorbild sein: Sozialdemokraten k&ouml;nnen Wahlen gewinnen und sogar die Rechte kleinhalten, wenn sie ihrem Charakter und ihrem Programm einigerma&szlig;en treu bleiben. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55413\">Siehe Portugal<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Angela Merkel: From &ldquo;Mummy&rdquo; to &ldquo;The Mummy&rdquo;<\/strong><br>\nGermany is being run by zombie parties, led by a chancellor who is oblivious to the political reality of her nation, Europe, and the world.<br>\nThe era of Angela Merkel is coming to an end. In November she will celebrating her fourteenth anniversary as German chancellor. Besides the rest of the German political elite, corporate leaders, and media, few others will be celebrating. Ms Merkel, endearingly referred to as &ldquo;Mutti&rdquo; (Mummy) by her people and colleagues, was once hailed in mainstream media as the &ldquo;de-facto leader of the European Union&rdquo; and &ldquo;the most powerful woman in the world&rdquo;. Before her disastrous speech concerning the climate crisis at the UN in September, Ms Merkel jumped at the chance to have her picture taken with Greta Thunberg, sitting herself next to the young activist in a waiting area. Anything that might give her some sort of credibility or shine. [&hellip;]<br>\nAs far as the climate crisis, the protesting youth, and Thunberg are concerned, a half year before her UN photo shoot with Thunberg one encountered another Angela Merkel, the real Angela Merkel, at the Munich Security Conference. There she expressed her scepticism about the young Swedish climate activist and the sudden activism of German youth. Merkel explained that there must be &ldquo;external influences&rdquo; behind such a movement, which in Germany means Russia. &ldquo;But&rdquo;, Merkel continued, &ldquo;that suddenly all German children &ndash; after years without any external influence &ndash; come up with the idea that you have to protest, one can&rsquo;t imagine that&rdquo;. Like most of Germany&rsquo;s political elite, Merkel has long lost touch with reality moving about in her netherworld of EU politicians, corporate lobbyists, and sycophantic journalists.<br>\nMerkel, as well as her Social Democrat and Liberal allies have always had the interests of corporations and the rich as their lodestar. The car and energy industries (and banking) have been especially close to Merkel&rsquo;s and her party&rsquo;s heart, for which they have been generously remunerated.<br>\nBe it diesel cheating, watering down effective EU fuel economy standards for cars, supporting the use of pernicious biofuels, defending using lignite and coal in German power plants (Merkel: &ldquo;coal will remain a pillar of German energy supply for a prolonged time span&rdquo;), and sabotaging the EU system of CO2 certificates, you name it, the Climate Chancellor was there in the service of corporate interests, driving on the climate disaster.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/mathew-d-rose-angela-merkel-from-mummy-to-the-mummy\">Brave New Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Amnesie eines Autors<\/strong><br>\nAllerorts gibt es Emp&ouml;rung &uuml;ber die Pr&auml;mierung Peter Handkes. Die Kritik an seiner Haltung zur Rolle Serbiens im Jugoslawienkrieg ist berechtigt. (&hellip;)<br>\nDie T&auml;ter aber sind frei. Und werden freigesprochen. Auch durch den prominenten Schriftsteller. F&uuml;r die Opfer wie Azir hat er kein Wort &uuml;brig. Peter Handke war ein Jahr sp&auml;ter an diesem Ort des Schreckens. Er konnte alles wissen. An den Mauern von nahegelegenen St&auml;llen waren noch die Blutflecken der Hingerichteten zu sehen. Dann fuhr er nach Pale, dem oberhalb Sarajevos gelegenen Kriegshauptquartier der serbischen F&uuml;hrung in Bosnien, um Radovan Karad&#382;i&#263;, ihren politischen F&uuml;hrer, zu sprechen. Damals schon bereitete das UN-Tribunal gegen Kriegsverbrechen in Jugoslawien in Den Haag die Anklage gegen Karad&#382;i&#263; und Mladi&#263; vor. Das focht jedoch Handke nicht an, er plauderte freundlich mit dem Kriegsverbrecher.<br>\nVi&scaron;egrad ist einer der vielen Orte blutiger Exzesse gegen Nichtserben. Bakira Hase&#269;i&#263;, die Vorsitzende einer Organisation von Vergewaltigungsopfern, die zwei Jahre lang in dem ber&uuml;chtigten Vergewaltigungslager der Stadt festgehalten worden war, kann die Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke ebenso wenig fassen wie die Frauen von Srebrenica in ihren ersten Reaktionen.<br>\nVielleicht hat Handkes Besuch in Vi&scaron;egrad den bosnischen Schriftsteller Sa&scaron;a Stani&scaron;i&#263; insbesondere herausgefordert. Seine Familie stammt aus dieser Stadt. Bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2019 im Frankfurter R&ouml;mer erkl&auml;rte er am Montag: &bdquo;Ich hatte das Gl&uuml;ck, dem zu entkommen, was Peter Handke in seinen Texten nicht beschreibt.&ldquo; &Auml;hnlich kritisch &auml;u&szlig;erten sich der in den USA lebende Schriftsteller Aleksandar Hemon oder der serbische Schriftsteller Bora &#262;osi&#263;, Teil der liberalen Belgrader Szene, die das Milo&scaron;evi&#263;-System bek&auml;mpft haben und &uuml;ber die Preisverleihung entsetzt sind.<br>\nHandkes Angriffe auf die damaligen Kriegsreporter, unter ihnen der Amerikaner und Pulitzerpreistr&auml;ger Roy Gutman und der Brite Ed Vulliamy, die 1992 unter Lebensgefahr die Existenz von Konzentrationslagern in der Stadt Prijedor nachgewiesen hatten, wirft ein Licht auf ihn selbst zur&uuml;ck. Kriegsreporter waren f&uuml;r ihn &bdquo;einseitig&ldquo; &ndash; obwohl sie auf allen Seiten recherchiert haben, im Gegensatz zu ihm, obwohl er doch 1996 in Srebrenica leicht h&auml;tte die Wahrheit entdecken k&ouml;nnen. &bdquo;&Auml;sthetik und Ethik lassen sich nicht trennen&ldquo;, sagt Darko Cvijeti&#263;, serbischer Schauspieler und Dichter aus Prijedor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kritik-an-Nobelpreis-fuer-Peter-Handke\/!5629663&amp;s=Rathfelder\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.Z.:<\/strong> Bei der Handke-Verteufelung hat sich Erich Rathfelder, Balkankorrespondent der taz, zu einem dort mit &ldquo;Amnesie eines Autors&rdquo; &uuml;berschriebenen Kommentar hinrei&szlig;en lassen. Ich war in diese Jahr zusammen mit meiner Frau Teilnehmer einer Bildungsreise nach Bosnien und Herzegowina, veranstaltet von der Heinrich B&ouml;ll Stiftung. Reiseleiter vor Ort: Erich Rathfelder. Rathfelder ist uns als vehementer Kriegsbef&uuml;rworter aufgefallen und es gibt f&uuml;r ihn nur einen Hauptschuldigen an den Balkankriegen: Serbien.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun ist er aber seit rund 30 Jahren dort vor Ort. Leider hat er es nicht &ldquo;geschafft&rdquo; auch serbische Gespr&auml;chspartner zu vermitteln. Die Propagandakampagnen der 90er Jahre und die f&uuml;r kritische Geister unverkennbaren Kriegsabsichten waren uns noch in Erinnerung. <\/em><\/p>\n<p><em>Nach der Reise ergab eine kurze Recherche, dass Rathfelder 1998 vom &ouml;sterreichischen Presserat eine R&uuml;ge wegen falscher Berichterstattung erhalten hat: er hat damals ein Massaker erfunden, das so nie stattgefunden hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Also: Die im Kommentar zu Handke verwendete &Uuml;berschrift &ldquo;Amnesie eines Autors&rdquo; trifft zu, auf den Autor Rathfelder.<\/em><\/p>\n<p><em>Und zum Schluss ein St&uuml;ck von Wiglaf Droste zu Rathfelder, das viel &uuml;ber die Arbeitsweise in Redaktionen, <a href=\"http:\/\/www.balkanforum.info\/f41\/massaker-sicht-soldaten-163748\/\">hier die taz, erz&auml;hlt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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