{"id":55791,"date":"2019-10-22T15:51:56","date_gmt":"2019-10-22T13:51:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55791"},"modified":"2019-10-22T17:08:04","modified_gmt":"2019-10-22T15:08:04","slug":"leserbriefe-zu-allgemeinem-tempolimit-und-der-abstimmung-im-bundestag-darueber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55791","title":{"rendered":"Leserbriefe zu allgemeinem Tempolimit und der Abstimmung im Bundestag dar\u00fcber"},"content":{"rendered":"<p>Am letzten Donnerstag wurde ein Antrag der Gr&uuml;nen f&uuml;r ein allgemeines Tempolimit von 130km\/h auf deutschen Autobahnen im Bundestag abgeschmettert. Der Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55687\">Bei der Geschwindigkeitsbegrenzung geht es nicht nur um km\/h, es geht auch um den &ldquo;Geist&rdquo;, der unser Zusammenleben pr&auml;gen soll.<\/a>&ldquo; befasste sich mit dem Vorgang, und nachfolgend findet sich eine Zusammenstellung einiger Leserbriefe dazu. Es bleibt die Frage bestehen, ob r&uuml;cksichtsloses Verhalten im Stra&szlig;enverkehr Ursache oder Symptom ist, oder vielleicht beides. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nZus&auml;tzliche Anmerkung von Albrecht M&uuml;ller zum Umgang mit Leserbriefen:<br>\nWir ver&ouml;ffentlichen auch Leserbriefe, die sehr kritisch mit unseren Artikeln umgehen und kommentieren diese in der Regel auch nicht. Wir denken, dass unsere Leserinnen und Leser das verstehen und selbst kritisch hinterfragen.<\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie sprechen mir mit Ihrem Artikel aus dem Herzen! Wie armselig ist es doch, dass dieser Bundestag nicht einmal eine solche l&auml;cherliche Kleinigkeit beschlie&szlig;en will, die zum einen umweltpolitisch ein gro&szlig;er Fortschritt w&auml;re, aber auch aus den von Ihnen genannten Gr&uuml;nden. Nur in einem Punkt muss ich Ihnen widersprechen: Die SPD ist in dieser Frage genauso blind wie CDU, CSU und wahrscheinlich auch die FDP &ndash; die hat wahrscheinlich auch f&uuml;r &bdquo;freie Fahrt f&uuml;r freie B&uuml;rger&rdquo; gefordert. Auch wenn das fr&uuml;her mal anders war zu Zeiten von Hans-Jochen Vogel als Fraktionsvorsitzender.&nbsp;<\/p><p>Ich habe noch zur Zeit des geteilten Deutschlands in Berlin studiert und bin oft per Mitfahrgelegenheit in meine Heimat nach Oldenburg gefahren. Sobald wir auf DDR-Gebiet waren, f&uuml;hlte man sich sicher und entspannt auf der Autobahn. Aber kaum hatte man die Grenze passiert, wurde man wieder von fetten BMW&rsquo;s, Mercedes, usw. mit einem Affenzahn &uuml;berholt. Auf der Westseite war die Autobahnfahrt gleich wieder Stress. Deshalb kann ich aus eigener Erfahrung voll best&auml;tigen, wie wohltuend ein Tempolimit ist und dass Ihre Argumente stimmig sind &nbsp;&ndash; und wir wirklich ein Tempolimit brauchen. Aber wenn die gro&szlig;e Mehrheit der politischen Klasse nicht einmal zu dieser l&auml;cherlich kleinen Entscheidung, die nur die Aufstellung von ein paar Verkehrsschildern kostet, in der Lage ist, kann man wirklich das Heulen kriegen.&nbsp;<\/p><p>&Uuml;brigens: Das Argument, es g&auml;be doch bereits viele Geschwindigkeitsbeschr&auml;nkungen auf Autobahnen, kann man auch umdrehen: Dann ist es ja auch keine relevante Einschr&auml;nkung mehr, wenn wir das fl&auml;chendeckend einf&uuml;hren. &nbsp;&nbsp;<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en aus Oldenburg<br>\nUdo Brandes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Text, in dem Sie tiefer als mein Mail (s.u.) auf die sozialpsychologischen Hintergr&uuml;nde und Folgen eingehen. JDieser uns&auml;gliche Geist wird auch in Werbespr&uuml;chen wie &ldquo;Was z&auml;hlt bin ich&rdquo; und &ndash; Jahrzehnte zur&uuml;ck &ndash; &ldquo;Kannste &ndash; haste &ndash; biste was&rdquo; angesprochen. Wenn Politiker nicht mehr bereit sind, dem r&uuml;cksichtslosen Egoismus mit Gesetzen Schranken zu setzen, sieht es schlimm um die Zukunft des Zusammenlebens aus. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>Volker Jansen <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>erg&auml;nzend zu Ihrem Beitrag zur Geschwindigkeitsbegrenzung und der darin f&uuml;r mich neuen und interessanten Frage des &bdquo;wie wollen wir miteinander umgehen?&ldquo; m&ouml;chte ich zwei Aspekte nennen:<\/p><p>Es ist ein Unterschied, ob auf Autobahnabschnitten vor&uuml;bergehend eine Begrenzung besteht oder ob die Begrenzung das Normale ist. Im ersteren Fall empfindet der Autofahrer dieses als Einschr&auml;nkung des Normalfalls und bef&ouml;rdert eher die Aggressivit&auml;t. Insofern z&auml;hlt das von Ihren Bekannten vorgebrachte Argument nicht und geht am eigentlichen Kern vorbei.<\/p><p>Der zweite Punkt ist: Aus eigener Erfahrung muss ich leider feststellen, dass ich mich mittlerweile, wenn ich mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halte, unangenehm als St&ouml;rfaktor f&uuml;hle. Nicht die, die rasen, sondern ich habe ein schlechtes Gewissen.<\/p><p>W&uuml;rde mich interessieren, ob es anderen Menschen auch so ergeht.<\/p><p>Grunds&auml;tzlich f&auml;llt mir immer wieder auf, wie anders unsere Nachbarl&auml;nder mit dem Thema Autoverkehr umgehen. In den Niederlanden ist es offensichtlich kein Problem, Autos aus den St&auml;dten zu vergraulen und dem Fahrradverkehr einen deutliche Vorrang zu gew&auml;hren.<\/p><p>In einer der letzten heute Shows wurde zu recht &uuml;berspitzt die These aufgestellt, dass wenn die Autobauer nicht beim Thema Umweltverschmutzung sondern bei der PS Zahl oder Geschwindigkeit manipuliert h&auml;tten, sehr viel mehr Menschen bestimmte Firmen boykottieren w&uuml;rden. Das sehe ich hier f&uuml;r Deutschland auf jeden Fall so.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nC. M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tzte nds,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke f&uuml;r den heutigen Beitrag zur Abstimmung &uuml;ber eine allg. Geschwindigkeitsbegrenzung.<\/p><p>In der Tat mit niederschmetterndem Ergebnis.<\/p><p>Mich interessiert, wie die anderen Fraktionen (au&szlig;er den Gr&uuml;nen) angestimmt haben.<\/p><p>Danke f&uuml;r eine Information, wenn m&ouml;glich.<\/p><p>Bruno Mattes<br>\nStuttgart<\/p><p>OK&nbsp; ich habe inzwischen das Ergebnis.<\/p><p>Die SPD war geschlossen daf&uuml;r, hat aber aus Koalitionsgr&uuml;nden dagegen gestimmt.<\/p><p>Alles klar.<br>\n&nbsp;<br>\nBM<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Macher,<br>\n&nbsp;<br>\nzu Ihrem Artikel &ldquo;Bei der Geschwindigkeitsbegrenzung geht es nicht nur um km\/h, es geht auch um den &ldquo;Geist&rdquo;, der unser Zusammenleben pr&auml;gen soll.&rdquo; von Albrecht M&uuml;ller.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke, kein vern&uuml;nftiger Mensch kann in der Sache gegen ein Tempolimit 130 km\/h oder besser sogar 120 km\/h sein. Das erschlie&szlig;t sich schon alleine aus folgenden Tatsachen:<br>\n&nbsp;<br>\ndie meisten Autobahnkilometer sind doch wohl 2-spurig. Eine h&ouml;here Differenzgeschwindigkeit zwischen zwei gleichlaufenden Spuren als 20-30 km\/h f&uuml;hrt zu &uuml;berm&auml;&szlig;iger Beschleunigung sowie &uuml;berm&auml;&szlig;igem wieder Abbremsen. Das beobachten wir doch st&auml;ndig auf der Autobahn. Gerade Raser beschleunigen besonders stark und m&uuml;ssen folglich auch wieder stark abbremsen, wenn etwa ein normaler Autofahrer einen LKW &uuml;berholt. Und die rechte Spur, die &ldquo;LKW-Spur&rdquo; ist eben durch die LKWs auf 100 km\/h limitiert. (und das ist richtig so!)<br>\n&nbsp;<br>\nSowohl &uuml;berm&auml;&szlig;iges Beschleunigen (zus&auml;tzliche Einspritzung, Turbolader, &hellip;) wie auch resultierendes Abbremsen sind direkte Energie-Vernichter. Hier wird Energie einfach nur daf&uuml;r verbraucht, der &ldquo;tolle Hecht zu sein&rdquo;, kurz: solchen Leuten geht es sowieso nur um Kompensation irgendwelcher psychischer Defekte. Und er Sprit wird vielleicht sogar noch von der Firma bezahlt und steuermindernd geltend gemacht.<br>\n&nbsp;<br>\nKurz gesagt: das ganze System ist darauf ausgelegt, dass Manche, Wenige so richtig sch&ouml;n die Sau rauslassen k&ouml;nnen. Alle anderen, sicher deutlich &uuml;ber 50%, sind die Leidtragenden. Was uns als &ldquo;freie Fahrt f&uuml;r freie B&uuml;rger&rdquo; verkauft wird ist nichts anderes als die gesellschaftliche Legitimation von asozialem, aggressivem, r&uuml;pelhaftem Verhalten.<br>\n&nbsp;<br>\nDass die Automobilindustrie DER wesentliche Wirtschaftsfaktor Deutschlands ist, steht auf einem anderen Blatt. Es w&auml;re einfach mal an der Zeit, dieses Dinosauriertum zu &uuml;berdenken und anfangen, umzusteuern.<\/p><p>Eine Leistung, die man von der aktuellen Politiker-Riege mangels irgendwelcher F&auml;higkeiten wohl kaum verlangen\/erwarten kann.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlbrecht Storz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Immer wenn ich lese oder h&ouml;re, dass ein wie auch immer gearteter Geist in der Bev&ouml;lkerung unbedingt &ldquo;gebrochen&rdquo; werden muss, sehe ich Bilder nicht nur der j&uuml;ngeren und j&uuml;ngsten deutschen Geschichte vor meinem geistigen Auge. Und diese erzeugen bei mir eisige Schauer des Grauens.<\/p><p>Jetzt also auch von Ihnen &hellip; Herr M&uuml;ller. Vielen Dank f&uuml;r die Erleuchtung!<\/p><p>&Uuml;brigens: Es sei Ihnen und allen NDS-Lesern das neueste Buch eines gewissen Herrn A. M&uuml;ller empfohlen. Dort k&ouml;nnen Sie lesen, wie man Manipulationen und Meinungsmache erkennen und an sich abtropfen lassen kann. Viel Erfolg!<\/p><p>Entsetzte Gr&uuml;&szlig;e<br>\nT. Morgenstern<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>ich lese gerne Ihren Blog sehr gerne und danke Ihnen daf&uuml;r, aber bei diesem Beitrag musste ich einige male Schlucken und wundere mich doch: <\/p><ul>\n<li>&ldquo;den aggressiven Geist, der auf unseren Stra&szlig;en und insbesondere auf den Autobahnen herrscht.&rdquo; <\/li>\n<li>&ldquo;mit ihren protzigen Autos&rdquo; <\/li>\n<li>&ldquo;ob Egoismus die allgemein anerkannte Verhaltensweise ist&rdquo; <\/li>\n<\/ul><p>Aggressiver Fahrstil ist das, was Sie bek&auml;mpft sehen m&ouml;chten. <\/p><p>Damit haben Sie Recht und der Gesetzgeber k&ouml;nnte hier das ein oder andere tun (bspw. Dashcams legalisieren um Dr&auml;ngler und N&ouml;tiger anzeigen zu k&ouml;nnen). <\/p><p>Aber: Wie kommen Sie zu der Annahme, jeder, der bei freier Fahrt schneller als 130km\/h f&auml;hrt sei ein r&uuml;cksichtsloser Egomane?! <\/p><p>Ich finde es schlicht anma&szlig;end solche Pauschalurteile &uuml;ber Menschen, allein aufgrund ihrer Reisegeschwindigkeit, zu f&auml;llen. <\/p><p>Wer beruflich Auto f&auml;hrt legt oft regelm&auml;&szlig;ig mehrere hundert Kilometer an einem Tag zur&uuml;ck. Diese Menschen bekommen in den meisten F&auml;llen die Zeit auf der Autobahn nicht besonders verg&uuml;tet, obwohl es eine Tortur ist, auf engem Raum eingesperrt und fast ohne Einfluss auf diesen Umstand zu sein. <\/p><p>Eine Stunde fr&uuml;her ankommen bedeutet eine Stunde fr&uuml;her im Hotel einchecken, bedeutet einen fr&uuml;h begonnenen 8-Stunden-Tag im Auto eine Stunde eher beenden und sich wieder frei bewegen zu k&ouml;nnen. F&uuml;r jeden, der h&auml;ufig lange Strecken mit dem Auto zur&uuml;cklegt ist 130 km\/h keine hohe Geschwindigkeit. Man kann sicher und ohne Beeintr&auml;chtigung anderer regelm&auml;&szlig;ig sehr viel h&ouml;here Geschwindigkeiten fahren. Es steigt sogar das Risiko f&uuml;r Sekundenschlaf, wenn Sie stundenlanges dahinkriechen auf einer leeren Stra&szlig;e erzwingen. <\/p><p>Sie tun der Sache (weniger Agressivit&auml;t in der Gesellschaft) damit keinen Gefallen. <\/p><p>Im Gegenteil schaffen Sie unn&ouml;tige Feindschaft durch pauschale Anschuldigungen (Aggressivit&auml;t und Egoismus) die allem Anschein nach auf einem Feindbild basieren. <\/p><p>Das D&auml;monisieren einer Gruppe von Menschen anhand plakativer Feindbilder (die sich auf das Fehlverhalten einer Minderheit st&uuml;tzen) ist doch das, was Sie normalerweise anprangern?! <\/p><p>&ldquo;NachDenkSeiten wollen Denkfehler und kollektive Vorurteile aufdecken.&rdquo; <\/p><p>Das tun Sie dankenswerter Weise h&auml;ufig, aber offensichtlich sind Sie deshalb l&auml;ngst nicht frei davon&hellip; <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nBoris M. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nnormalerweise h&auml;tte ich einen Artikel, der sich um eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen in Deutschland bezieht, einfach &uuml;bergangen. Zu oft wurde dieses Thema hochgekocht, aus unterschiedlichsten politischen und gesellschaftlichen Richtungen. Und viel zu oft war die jeweilige &ldquo;Anregung&rdquo; unausgegoren, unbedacht, agendabehaftet oder schlicht ahnungslos.<br>\n&nbsp;<br>\nNun habe ich beruflich inzwischen sehr viel mit dem eigentlichen Thema des Artikels zu tun, weshalb Ihr Artikel meine Aufmerksamkeit erregte und ich diesen las.<\/p><p>Ich bin Fahrlehrer und habe seit nunmehr 7 Jahren jeden einzelnen, nervigen Tag (au&szlig;er Sonntag) mit der Aggressivit&auml;t der &ldquo;normalen&rdquo; Autofahrer zu tun. Mein Erfahrungsschatz in diesem Bereich ist also nicht zu untersch&auml;tzen. Genau aus diesem Grund muss ich Ihrem Artikel auf das Dringendste widersprechen, weil sie, wenn auch in vermutlich guter Absicht, die Probleme auf den Stra&szlig;en verkennen und meiner Meinung nach die Aufmerksamkeit der Ihren Nachdenkseiten zugetanen Leser in die v&ouml;llig falsche Richtung lenken.<br>\n&nbsp;<br>\nErstens: die Aggressivit&auml;t der Autofahrer ist allgemein extrem hoch, nicht nur auf Autobahnen. Die t&auml;gliche Betrachtung aller Vorg&auml;nge, inklusive derer, die auf der Autobahn stattfinden, ergibt f&uuml;r mich ein wesentlich h&ouml;heres Gefahrenpotential in der Stadt.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Basis dieser Aggressivit&auml;t quasi auf die Autobahn zu &ldquo;verbannen&rdquo; versperrt den Blick auf die eigentlichen Ursachen. Wie dieser verengte Blickwinkel bei Ihnen entstand, kann ich mir nicht v&ouml;llig schl&uuml;ssig erkl&auml;ren. Ich kann da nur vermuten, und meine Vermutung ist, da&szlig; man als sozusagen Au&szlig;enstehender bei &ldquo;Agressivit&auml;t auf deutschen Autobahnen&rdquo; vor allem das dichte Auffahren und teilweise schreckliche Bilder von Autobahn-Unf&auml;llen im Kopf hat. Das wird ja seit Jahren, ach was, Jahrzehnten, immer wieder gerade bei diesem Thema hervorgeholt. Entsprechende Fernsehsendungen der 70er und 80er Jahre sind nach diesem Schema gemacht worden.<\/p><p>Realistisch betrachtet sind die Autobahnen, trotz &ldquo;fehlendem&rdquo; Tempolimit, immer noch die Stra&szlig;en, die im Verh&auml;ltnis zum Verkehrsaufkommen die wenigsten Unf&auml;lle zu verzeichnen haben. Selbst die Zahl t&ouml;dlicher Unf&auml;lle und Verletzter oder Get&ouml;teter ist immer noch etwas niedriger als auf ordin&auml;ren Landstra&szlig;en mit Tempolimit 100 (immer im Verh&auml;ltnis zum Verkehrsaufkommen betrachtet). Die Zahl von Unf&auml;llen mit Blechsch&auml;den sind teilweise in kleinen St&auml;dten jeden einzelnen Tag deutlich h&ouml;her als die Zahl der Unf&auml;lle mit Blechsch&auml;den auf der nahe liegenden Autobahn&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nZweitens: ausgerechnet auf unser Nachbarland Frankreich zu verweisen und den franz&ouml;sischen Autofahrern &ldquo;Entspanntheit&rdquo; zu attestieren halte ich f&uuml;r &auml;u&szlig;erst gewagt. In Frankreich sind diese Autofahrer sicher &ldquo;entspannt&rdquo;, eben weil es bei Verst&ouml;&szlig;en sehr empfindliche Strafen gibt. Man k&ouml;nnte sagen: in Frankreich sind auch die &ldquo;viel aggressiveren&rdquo; deutschen Autofahrer ebenso &ldquo;entspannt&rdquo;. Oder anders herum: in Deutschland drehen die Franzosen mal so richtig auf!<\/p><p>Man k&ouml;nnte glatt meinen, da&szlig; Sie, Herr M&uuml;ller, sich kaum noch auf deutschen Autobahnen bewegen. Die Agressivit&auml;t auf den Stra&szlig;en ist keine Frage der Buchstaben im kleinen blauen Kreis auf dem Nummernschild! Hier fahren jeden Menge Franzosen g&auml;nzlich anders als &ldquo;daheim&rdquo;. Genauso Polen, D&auml;nen, Niederl&auml;nder, Belgier, Rum&auml;nen&hellip; oder beobachten sie mal Schweizer auf der A81!<br>\n&nbsp;<br>\nWie man auf die Idee kommt, da&szlig; das Tempolimit auf franz&ouml;sischen Autobahnen f&uuml;r die &ldquo;Entspanntheit&rdquo; der franz&ouml;sischen Autofahrer urs&auml;chlich sei, erschlie&szlig;t sich mir nicht. Ich sehe vor allem Autofahrer, die sich mit den allgemeinen Regeln, die auf deutschen Autobahnen gelten, in keinster Weise vertraut gemacht haben, aber daf&uuml;r ganz genau wissen, da&szlig; man hier &ldquo;aufdrehen&rdquo; darf!<br>\n&nbsp;<br>\nIst Ihnen schon einmal aufgefallen, da&szlig; es &uuml;berwiegend Franzosen und Belgier (vereinzelt auch mal Luxemburger und Spanier) sind, die &ldquo;ganz entspannt&rdquo; sog. &ldquo;L&uuml;ckenspringen&rdquo; bei Tempo 160 oder mehr veranstalten? Das sieht man im Rheinland sehr h&auml;ufig, aber auch in Teilen Baden-W&uuml;rtembergs und sicher auch anderswo. Die &ldquo;Sicherheitsabst&auml;nde&rdquo; betragen bei diesen Man&ouml;vern teilweise 3 Meter oder noch weniger&hellip;<\/p><p>Rechtsfahrgebot? Das Verbot, rechts zu &uuml;berholen? L&uuml;ckenspringen bei Tempo 160, wo 120 angeordnet ist? &ldquo;Ach was! Die doofen Deutschen machen doch nix. Wenn die wie unsere Flics w&auml;ren, ja dann&hellip;&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDas hat nichts mit Rassismus\/Nationalismus oder sonstigem -ismus zu tun, das ist die Denkweise, die sich auch (und gerade) deutsche Autofahrer zu Eigen gemacht haben. &ldquo;Passiert ja nix. Wenn die Bullen mich anhalten, bezahl&acute;ich halt und gut is&acute;!&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nErkl&auml;ren Sie mir bitte, wie es kommt, da&szlig; Leute, die aus einem Land mit Tempolimit auf der Autobahn kommen, sich schnurstracks, kaum da&szlig; sie die (ehemalige) Grenze passiert haben, zu Aggro-Autofahrern verwandeln. Etwa, weil sie entspannter sind? Wegen des Tempolimits bei ihnen daheim?<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke, sie verkennen die Ursachen der &ldquo;Entspanntheit&rdquo; ausl&auml;ndischer Autofahrer, solange diese in ihrem jeweiligen Land Auto fahren.<br>\n&nbsp;<br>\nMeiner Meinung nach hat diese &ldquo;Entspanntheit&rdquo; ihre Ursache in der deutlich rigoroseren &Uuml;berwachung und Bestrafung von Vergehen gegen die jeweilige Verkehrsordnung.<\/p><p>In Deutschland ist diese &Uuml;berwachung und &ldquo;Bestrafung&rdquo; inzwischen zu so etwas wie einem Treppenwitz verkommen. Klar, ab und an wird ein besonders schwerer Fall mal &ldquo;ordentlich an die Kandare genommen&rdquo;, aber das sind die gro&szlig;en Ausnahmen. Die meiste Zeit k&uuml;mmert sich die Polizei nicht einmal dann um erhebliche Verst&ouml;&szlig;e, wenn diese direkt vor deren Nase stattfinden.<br>\n&nbsp;<br>\nPersonalmangel, laxer, klassenbezogener Umgang der Justiz mit den Ordnungsverst&ouml;&szlig;en\/Straftaten und dadurch entstandener allgemeiner Frust d&uuml;rften die Ursache daf&uuml;r sein.<br>\n&nbsp;<br>\nKurz gesagt: ein Tempolimit auf Autobahnen wird die Aggressivit&auml;t der Autofahrer kaum verringern. Eine deutlich rigorosere &Uuml;berwachung der Einhaltung der Bestimmungen der StVO, erst durchf&uuml;hrbar bei deutlich verst&auml;rktem (und besser geschultem!) Personal bei der Polizei, und eine ver&auml;nderte Denkweise der Beh&ouml;rden und der Justiz bei diesem Thema, k&ouml;nnte da Linderung schaffen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch sage bewu&szlig;t nicht &ldquo;Abhilfe&rdquo;, denn die allgemeine Aggressivit&auml;t auf den Stra&szlig;en ist mMn eine Folge gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Die sind mit einem Tempolimit auf Autobahnen eher nicht behebbar&hellip;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\n&nbsp;<br>\nW. Hosemann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\nDanke, Danke f&uuml;r diesen Artikel.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55687\">nachdenkseiten.de\/?p=55687<\/a><\/p><p>Aber leider ist mein Empfinden .. <\/p><p>In Paraphrase des Satzes des fr&uuml;heren t&uuml;binger Jugend-Psychaters Reinhart Lempp<br>\n&ldquo;Der Mensch emp&ouml;rt sich zwar, doch da er feige, beschlie&szlig;t er, dass er schweige&rdquo; <\/p><p>sage ich: <\/p><p>&ldquo;Der Untertanengeist der Deutschen bedarf des Ventils,<br>\nsich gegen die Vernunft eines Beschlusses von Oben,<br>\nzu emp&ouml;ren.<br>\nLeider.&rdquo; <\/p><p>Die R&uuml;cksicht-s-Losigkeit passt zur Anpassung der Darwin&rsquo;schen Ideologie. <\/p><p>Nur eigene Vernunft und Empathie schafft den Geist der Solidarit&auml;t. <\/p><p>Und so leitet sich die gegen alle Vernunft gerichtete Emp&ouml;rung gegen den verglasten N&auml;chsten. <\/p><p>Da denke ich an den Text von Reinhard Lettau Hanser 1973 Seite 59 &ldquo;Immer k&uuml;rzer werdende Geschichten&rdquo; <\/p><p>&ldquo;Das Neue ist unbekannt&rdquo; &ldquo;In einem Satz w&auml;re die Maschine, die ich anbiete, als ein Glasw&uuml;rfel zu beschreiben, in dem es schneit. Gegen die Analogie mit den bekannten Schneew&uuml;rfeln, .. spricht .. dass ich selber in ihr sitze. &hellip;&rdquo; <\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHartmut Fromm <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nliebes NDS-Team,<\/p><p>mit Ihren richtigen argumentativen Ausf&uuml;hrungen im Artikel &ldquo;Bei der Geschwindigkeitsbegrenzung geht es nicht nur um km\/h, es geht auch um den &ldquo;Geist&rdquo;, der unser Zusammenleben pr&auml;gen soll.&rdquo;&nbsp;zur Debatte um Tempolimit und die Bundestagsabstimmung, die das Vorhaben nun ad acta gelegt haben, haben Sie auch meinen Nerv getroffen.<\/p><p>Ich bin wohl nicht einer von wenigen, denen die propagierte Freiheit auf den Stra&szlig;en Deutschlands zu viel geworden ist. Ich will nicht ausklammern, dass ich selbst mal Bleifu&szlig; fahre, wenn ein Streckenabschnitt keine Geschwindigkeitsbegrenzung anzeigt, aber ich k&ouml;nnte mich sehr gut damit arrangieren, wenn ein Tempolimit Gesetz werden w&uuml;rde.<\/p><p>Leider spiegelt die Abschmetterung des Tempolimits im Bundestag das wieder, was ich auch in meinem Umfeld erfahren muss und Sie, Herr M&uuml;ller, ebenfalls skizziert haben. Das Prinzip von der freien Fahrt f&uuml;r freie B&uuml;rger hat wohl einen tieferen Eindruck hinterlassen als nur eine Floskel des ADAC wiederzugeben. Es scheint zum Politikum geworden zu sein, gerade in der heutigen Klimadebatte als Totschlagargument dagegen. Au&szlig;erdem wird hiermit ein Irrglaube zementiert, dass Freiheit im Allgemeinen mit schnellem Fahren in Verbindung gebracht wird. Das Rasen und Dr&auml;ngeln beschneidet n&auml;mlich die Freiheit anderer, die sich entscheiden, angemessen und gem&uuml;tlich fahren zu wollen; vor allem durch die egoistische Durchsetzungspraxis, auf Wagenl&auml;nge aufzufahren und Stresssituationen zu verursachen. Wegen solch einseitiger Debatten wird die Geschwindigkeitsbegrenzung doch erst &uuml;berhaupt wieder ins Gespr&auml;ch gebracht, um die Ellenbogenmentalit&auml;t auf den Autobahnen und zus&auml;tzlich die Unfallgefahr einzud&auml;mmen. Wer das nicht einsehen mag, sollte sich nicht beschweren, wenn man ihm\/ihr pers&ouml;nliche Defizite attestiert.<\/p><p>Leider sind solche Punkte und die dazu l&ouml;chrige Kontrollinstanz mit Blitzern und Videoaufzeichnung eine Einladung f&uuml;r ein solch r&uuml;cksichtsloses Fahrverhalten. Wir k&ouml;nnen vielleicht noch eine eigenverantwortliche Diskussion dar&uuml;ber f&uuml;hren, ob und wie oft man die Lichthupe bei Schleichern benutzen darf, aber es w&uuml;rde solche Diskussionen ad absurdum f&uuml;hren, wenn ein Tempolimit eingef&uuml;hrt w&uuml;rde und &auml;hnlich wie im Ausland fl&auml;chendeckend geblitzt w&uuml;rde. Ich fahre sehr, sehr gerne im Ausland Autobahn. Der Anteil an Dr&auml;nglern ist erfreulich niedrig, die Leute wirken entspannter, und das w&uuml;rde auch im gesellschaftlichen Klima denen zugute kommen, die sich nicht an dieser Raubtiermentalit&auml;t beteiligen wollen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nSW<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>ich habe vor kurzem zwei Wochen in den Niederlanden verbracht und war angenehm &uuml;berrascht &uuml;ber die entspannte Fahrweise der Niederl&auml;nder. Auf Autobahnen gilt Tempo 130, es gibt keine Dr&auml;ngelei und kein &Uuml;berholen um jeden Preis. Protzige SUV&rsquo;s habe ich kaum gesehen, und wenn, hatten sie ein deutsches Kennzeichen. Statt dessen viele Kleinwagen. Auf Landstra&szlig;en gilt Tempo 60 mit sog. (leichten) &ldquo;Schikanen&rdquo; in bestimmten Abst&auml;nden.<\/p><p>Kommt man &uuml;ber die deutsche Grenze, geht die Dr&auml;ngelei und das Wettfahren gleich los, und man merkt deutlich den Unterschied.<\/p><p>Wir haben keine Stra&szlig;e befahren, an der sich nicht beidseitig oder einseitig (und dann in bequemer Breite und mit Mittelmarkierung)&nbsp; ein Fahrradweg befand. In Amsterdams Zentrum fahren ganz wenige Autos, daf&uuml;r umso mehr Fahrr&auml;der. Von solchen Zust&auml;nden kann man hierzulande nur tr&auml;umen.<\/p><p>Beneidenswert!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGertrude Fernekes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>Sie schreiben: &ldquo;Die allgemeine und kontrollierte Geschwindigkeitsbegrenzung k&ouml;nnte der Einstieg daf&uuml;r sein, den Umgang miteinander grunds&auml;tzlich zu ver&auml;ndern: kommunikativer, r&uuml;cksichtsvoller, weniger egoistisch, solidarischer.&rdquo; <\/p><p>Das bezweifel ich doch sehr. Das passiert leider nicht einmal im innerst&auml;dtischen Verkehr. Warum sollte das auf der Autobahn anders sein? Es l&auml;uft etwas grunds&auml;tzlich falsch in der Gesellschaft. So ist es in den internationalen Beziehungen, so ist es h&auml;ufig im Arbeitsleben, so ist es in der Zivilgesellschaft. <\/p><p>Ich bin durchaus f&uuml;r ein Tempolimit. 180 km\/h sind schnell genug. Auch dann, wenn man ein &uuml;ppig motorisiertes Auto hat. Bei 200 km\/h f&uuml;hlen sich die wenigsten Fahrer noch wohl. Aber 130 km\/h f&auml;chendeckend halte ich f&uuml;r &uuml;bertrieben. <\/p><p>Carsten Meyer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am letzten Donnerstag wurde ein Antrag der Gr&uuml;nen f&uuml;r ein allgemeines Tempolimit von 130km\/h auf deutschen Autobahnen im Bundestag abgeschmettert. Der Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55687\">Bei der Geschwindigkeitsbegrenzung geht es nicht nur um km\/h, es geht auch um den &ldquo;Geist&rdquo;, der unser Zusammenleben pr&auml;gen soll.<\/a>&ldquo; befasste sich mit dem Vorgang, und nachfolgend findet sich eine Zusammenstellung einiger<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55791\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":55794,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103,73,161],"tags":[1504,2561],"class_list":["post-55791","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-leserbriefe","category-verkehrspolitik","category-wertedebatte","tag-egoismus","tag-tempolimit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/shutterstock_670215271.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55791","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55791"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55791\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55795,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55791\/revisions\/55795"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/55794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}