{"id":56041,"date":"2019-10-31T08:32:26","date_gmt":"2019-10-31T07:32:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041"},"modified":"2019-10-31T08:32:26","modified_gmt":"2019-10-31T07:32:26","slug":"hinweise-des-tages-3483","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h01\">Umfrage zur Wirtschafts- und Sozialpolitik: Deutsche wollen mehr Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h02\">Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,1 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h03\">EUROSTAT: Armutsgef&auml;hrdung vor und nach Sozialleistungen in der Bundesrepublik Deutschland 2018<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h04\">Geldautomaten-Kapitalismus? Das bedingungslose Grundeinkommen &ndash; ein illusorischer Ladenh&uuml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h05\">Anwalt von Max Blumenthal: Verhaftung des US-Journalisten war politisch motiviert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h06\">Cum-Ex-Prozess: Abrechnung eines Kronzeugen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h07\">Umwelthilfe zu Porsche Cayenne: Dreckigster Diesel f&auml;hrt weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h08\">R&uuml;ge vom Bundesrechnungshof: Umweltministerium gibt mehr als eine halbe Milliarde Euro f&uuml;r Berater aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h09\">Menschenrechte fordern und die Systemfrage stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h10\">Betroffene &auml;u&szlig;ern sich zum Mietendeckel: &bdquo;Es herrscht blanke Panik bei den Immobilienbesitzern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h11\">Serbien-EWU: Abkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h12\">Forderung nach Stichwahl in Bolivien: Misst Berlin mit zweierlei Ma&szlig;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h13\">Insekten-Studie in Deutschland: Das gro&szlig;e Sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h14\">Agrar-Genossenschaften in Mecklenburg: Erfolgreich jenseits der Bauernhofidylle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56041#h15\">Einreise nach Gaza ohne Begr&uuml;ndung verweigert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Umfrage zur Wirtschafts- und Sozialpolitik: Deutsche wollen mehr Staat<\/strong><br>\nSorge &uuml;ber Ungleichheit, Ablehnung von Privatisierungen, Angst vor sozialem Abstieg &ndash; eine Umfrage zeigt: Die Deutschen w&uuml;nschen sich eine Abkehr vom wirtschaftsliberalen Kurs der Regierung.<br>\nPrivat vor Staat, so viel freier Markt und so wenig Regulierung wie m&ouml;glich &ndash; solch eine Wirtschaftspolitik lehnt eine gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen im Jahr 2019 ab. Fast vier von f&uuml;nf B&uuml;rgern sind etwa der Ansicht, dass in den vergangenen Jahrzehnten zu viele &ouml;ffentliche Leistungen in Deutschland privatisiert wurden. Auch der Aufruf der Bundesregierung zur gr&ouml;&szlig;eren Eigenvorsorge und -verantwortung vor allem in den Neunziger- und Nullerjahren, der den Abbau der Leistungen in der Renten- und Krankenversicherung begleitete, wird von 74 Prozent negativ bewertet.<br>\nStattdessen stimmen die meisten B&uuml;rger einer wieder st&auml;rkeren Rolle des Staates in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu. Und sie &auml;u&szlig;ern sich mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit besorgt &uuml;ber die sozialen Folgen einer ausgepr&auml;gt marktliberalen Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-wollen-mehr-staat-statt-allzu-freien-markt-a-1293966.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,1 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/strong><br>\nIm Oktober meldet die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit rund 2,2 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausma&szlig; der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 905.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbesch&auml;ftigungsstatistik enthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-31-millionen-menschen-ohne-arbeit\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EUROSTAT: Armutsgef&auml;hrdung vor und nach Sozialleistungen in der Bundesrepublik Deutschland 2018<\/strong><br>\nDie unten stehende BIAJ-Tabelle auf Basis von aktuellen EUROSTAT-Daten zur &ldquo;Armutsgef&auml;hrdung vor und nach Sozialleistungen&rdquo; von Menschen in Privathaushalten in der Bundesrepublik Deutschland2018 und zur &ldquo;Armut oder sozialen Ausgrenzung&rdquo; 2018 (Stand 30. Oktober 2019) zeigt: Sozialleistungen (Renten und andere Sozialleistungen) mindern die &ldquo;Armutsgef&auml;hrdung&rdquo; (Armut) &ndash; gemessen an 60 Prozent des &bdquo;medianen &Auml;quivalenzeinkommens&ldquo; nach Sozialleistungen (&bdquo;Armutsgef&auml;hrdungsgrenze&ldquo;; siehe BIAJ-Tabellenblatt*) &ndash; von 42,0 Prozent (34,3 Millionen Menschen) vor Sozialleistungen und vor Renten auf 24,0 Prozent (19,6 Millionen Menschen) vor Sozialleistungen (ohne Renten) und 16,0 Prozent (13,0 Millionen Menschen) nach Sozialleistungen und Renten. Von &bdquo;Armut oder sozialer Ausgrenzung&ldquo; waren nach Sozialleistungen und Renten (!) 15,3 Millionen Menschen (18,7 Prozent) bedroht. (differenziert nach weiblich\/m&auml;nnlich siehe BIAJ-Tabelle unten)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1291-eurostat-armutsgefaehrdung-vor-und-nach-sozialleistungen-in-der-bundesrepublik-deutschland-2018.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Geldautomaten-Kapitalismus? Das bedingungslose Grundeinkommen &ndash; ein illusorischer Ladenh&uuml;ter<\/strong><br>\nDie Diskussionen &uuml;ber ein Bedingungsloses Grundeinkommen sind nicht nur &auml;lter, sondern auch illusorischer, als viele meinen: Warum ein BGE weder emanzipatorisch ist, noch einen Ausweg aus der kapitalistischen Ausbeutung bietet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2331\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Anwalt von Max Blumenthal: Verhaftung des US-Journalisten war politisch motiviert<\/strong><br>\nVergangenen Freitag ist der investigative Journalist Max Blumenthal in den USA f&uuml;r zwei Tage verhaftet worden, nachdem Polizisten zuvor seine Wohnung in Washington DC gest&uuml;rmt hatten. Ein Rechtsbeistand wurde im w&auml;hrend der Inhaftierung verweigert.<br>\nBlumenthal wird vorgeworfen, im Mai bei Auseinandersetzungen vor der venezolanischen Botschaft in Washington eine Frau angegriffen zu haben. Das angebliche Opfer Naylet Pacheco will Blumenthal auf einem Foto erkannt haben.<br>\nLaut Blumenthals Anwalt Bill Moran handelt sich jedoch um eine politisch motivierte Verhaftung. Das gesamte Prozedere sei &uuml;beraus ungew&ouml;hnlich. Eine Anklageerhebung, die erst sechs Monate nach der angeblichen Tat erfolgt, spreche nicht f&uuml;r rechtsstaatliche Motive.<br>\nKurz vor seiner Verhaftung hatte Blumenthal einen Artikel ver&ouml;ffentlicht, der sich mit der Finanzierung des venezolanischen &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Juan Guaid&oacute; durch USAID besch&auml;ftigt. Blumenthal hat die Regime Change-Bem&uuml;hungen der USA in Venezuela mehrfach kritisch beleuchtet. Der Journalist geht davon aus, dass dies der eigentliche Grund f&uuml;r seine Verhaftung war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/94124-anwalt-von-max-blumenthal-verhaftung\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Cum-Ex-Prozess: Abrechnung eines Kronzeugen<\/strong><br>\nEin Wirtschaftsanwalt bricht mit dem System, von dem er sehr gut gelebt hat. Seine Aussage im Prozess gew&auml;hrt tiefe Einblicke in die Cum-Ex-Industrie.<br>\nAngeklagte w&auml;hnen sich h&auml;ufig in einer anderen Realit&auml;t. Der Strafprozess holt sie dann wieder auf den Boden zur&uuml;ck. Dem Kronzeugen im ersten Cum-Ex-Prozess geht es &auml;hnlich, wenn er &uuml;ber die Hochzeiten der umstrittenen Aktiengesch&auml;fte vor mehr als einem Jahrzehnt zur&uuml;ckdenkt. Im 32. Stockwerk eines Hochhauses in der Bankenmetropole Frankfurt habe er damals gestanden und auf die Menschen weit unter ihm geschaut. &bdquo;Die da unten&ldquo; &ndash; ein Gef&uuml;hl von geistiger &Uuml;berlegenheit habe ihn erfasst, berichtet der Wirtschaftsanwalt am Dienstagmorgen im Sitzungssaal des Landgerichts Bonn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/cum-ex-prozess-abrechnung-eines-kronzeugen-16458009.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Wie Banker und Investoren die Staatskasse pl&uuml;nderten<\/strong><br>\nDer Staat hat kein Geld f&uuml;r Kinderg&auml;rten? Na und! Im ersten Cum-Ex-Prozess beschreibt ein Zeuge die Skrupellosigkeit der T&auml;ter. Und warum der Gesetzgeber die krummen Gesch&auml;fte weiter anfachte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/cum-ex-prozess-wie-banker-und-investoren-die-staatskasse-pluenderten-a-1293967.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Umwelthilfe zu Porsche Cayenne: Dreckigster Diesel f&auml;hrt weiter<\/strong><br>\nDie bisher h&ouml;chsten Stickoxid-Werte bei Diesel-Pkw hat die Umwelthilfe bei einem Porsche-SUV festgestellt. Nach Informationen des BR hat das Kraftfahrt-Bundesamt das Modell zur&uuml;ckgerufen, passiert ist aber nichts. [&hellip;]<br>\nDas Kraftfahrt-Bundesamt hat die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber den Bescheid &ndash; anders als bei vergleichbaren R&uuml;ckrufen &ndash; bisher nicht informiert, ergaben Recherchen des Bayerischen Rundfunks. Auch in der R&uuml;ckruf-Datenbank ist der Bescheid nicht zu finden. Porsche selbst gab keine Pressemitteilung heraus, sondern informierte die &Ouml;ffentlichkeit &ldquo;auf Anfrage&rdquo;, so ein Porsche-Sprecher. Ob und von wem entsprechende Anfragen get&auml;tigt wurden, ist unklar. Aktiv informierte Porsche &uuml;ber den R&uuml;ckruf in wenigen Zeilen auf seiner Homepage erst Anfang dieses Jahres.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/diesel-umwelthilfe-porsche-103.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Gr&ouml;&szlig;er, schwerer, schmutziger<\/strong><br>\nDer Chef der Deutschen Umwelthilfe glaubt nicht an die Gr&uuml;nwerdung der deutschen Autoindustrie. Besonders skandal&ouml;s findet er die &ldquo;Stadtpanzer&rdquo; von Porsche und Daimler. Einer davon passe nicht mal in die Waschstra&szlig;e. [&hellip;]<br>\nIn den vergangenen zehn Jahren hat sich der CO2-Aussto&szlig; in Deutschland nicht mehr ver&auml;ndert. Seit einer Dekade verharren wir bei 900 Millionen Tonnen CO2. Das liegt vor allem am Verkehrssektor, der seit 30 Jahren gleich hohe CO2-Emissionen aufweist. Seit zwei Jahren steigen sogar erstmals die CO2-Emissionen bei Benzin- und Diesel-Neuwagen um bis zu vier Gramm CO2 wieder an.<br>\nWoran das liegt? L&auml;nger, gr&ouml;&szlig;er, schwerer! Jedes dritte neu zugelassene Auto ist heute ein SUV. Volkswagen erkl&auml;rt offiziell, dass bis 2025 jedes zweite Auto ein SUV sein soll. Dasselbe Unternehmen l&auml;sst sich feiern als Elektro-Pionier. Der Deutschen Umwelthilfe vorliegende VW-Strategiepapiere belegen aber, dass bis 2025 jedes Jahr mehr Autos mit Verbrenner-Motor verkauft werden sollen. Das zeigt sich nicht nur an der geplanten Steigerung von Benzin- und Dieselfahrzeugen, sondern auch daran, dass die SUV-Modelle von 13 auf 30 anwachsen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/448\/groesser-schwerer-schmutziger-6278.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>R&uuml;ge vom Bundesrechnungshof: Umweltministerium gibt mehr als eine halbe Milliarde Euro f&uuml;r Berater aus<\/strong><br>\nHat auch Svenja Schulze ein Beraterproblem? Der Rechnungshof r&uuml;gt ihr Umweltministerium daf&uuml;r, Hunderte Millionen Euro f&uuml;r externe Leistungen verschleiert zu haben.<br>\nEinmal im Jahr teilt die Bundesregierung dem Haushaltsausschuss des Bundestags mit, welche externen Beratungsleistungen die Ministerien in Anspruch genommen haben. Die Antworten des Bundesumweltministeriums fielen kurz aus. Regelm&auml;&szlig;ig teilte das Haus von Ministerin Svenja Schulze (SPD) als einziges Ministerium dem Parlament mit, es seien keine Ausgaben f&uuml;r Berater entstanden.<br>\nMit diesen Antworten wollte sich der Bundesrechnungshof (BRH) nicht zufriedengeben. Er pr&uuml;fte die Angaben des Ministeriums &ndash; und kam zu einem ganz anderen Ergebnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/umweltministerium-gibt-offenbar-hunderte-millionen-euro-fuer-berater-aus-a-1293985.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Menschenrechte fordern und die Systemfrage stellen<\/strong><br>\nIm Zeitalter der Hyper-Globalisierung brauchen wir ein neues Engagement f&uuml;r Arbeitsrechte<br>\nDer neoliberale Kapitalismus hat sich weiter beschleunigt, ist noch aggressiver geworden, komplizenhaft gesch&uuml;tzt von sogenannten Verantwortlichen in den Bundesregierungen und in der Europ&auml;ischen Union, ob sie christlich oder sozialdemokratisch oder liberal oder auch gr&uuml;n lackiert sind.<br>\nDie UNCTAD, die Unterorganisation der UNO, spricht von &bdquo;Hyper-Globalisierung&ldquo;: Explosion der Mieten, noch mehr Milliard&auml;re und noch mehr Prek&auml;re, noch mehr eingeschr&auml;nkte oder verteuerte &ouml;ffentliche Leistungen, verfallende Schulen, Autorit&auml;tsverlust der regierenden Parteien.<br>\nSelbst die Banker-Zeitung Financial Times gibt sich radikal: Dieser Kapitalismus muss seine &bdquo;Rentiers&ldquo; in die W&uuml;ste schicken, schrieb der Herausgeber. Mit Rentiers meint er die privatkapitalistischen Eigent&uuml;mer, die sich schamlos auf ihren Supergewinnen ausruhen, die sie in Finanzoasen verstecken und damit nicht zuletzt auch Innovationen verhindern, mit denen die Umwelt geschont und gerettet werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/menschenrechte-fordern-und-die-systemfrage-stellen\/\">arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Betroffene &auml;u&szlig;ern sich zum Mietendeckel: &bdquo;Es herrscht blanke Panik bei den Immobilienbesitzern&ldquo;<\/strong><br>\nDer Senat hat einen Mietendeckel beschlossen. Was sagen Betroffene? Mieter und Vermieter erz&auml;hlen, was sie erwarten, hoffen und bef&uuml;rchten.<br>\nAm 22. Oktober hat der Berliner Senat den geplanten Mietendeckel beschlossen. Es handelt sich dabei um das bundesweit erste Mietendeckel-Gesetz. Weil die Wohnkosten in der Hauptstadt in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, will Rot-Rot-Gr&uuml;n damit die Mieten f&uuml;r 1,5 Millionen vor dem Jahr 2014 gebaute Wohnungen f&uuml;r f&uuml;nf Jahre einfrieren. Hinzu kommen Mietobergrenzen.<br>\nDas Gesetz mit diversen flankierenden Regelungen soll bis Anfang 2020 endg&uuml;ltig vom Abgeordnetenhaus beschlossen sein und r&uuml;ckwirkend ab 18. Juni 2019 gelten. Was sagen Mieter und Vermieter zum Mietendeckel? Wir haben mit f&uuml;nf Betroffenen gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/betroffene-aeussern-sich-zum-mietendeckel-es-herrscht-blanke-panik-bei-den-immobilienbesitzern\/25159938.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wenn unter Immobilienbesitzern jetzt Panik herrscht, dann hat Rot-Rot-Gr&uuml;n einen guten Mietendeckel auf den Weg gebracht. Ich vermute, dass die gro&szlig;en Firmen jetzt umfangreiche Strategien (Lobbying, rechtliche Schritte, Medienkampagnen) gegen den Mietendeckel entwickeln, in der &Ouml;ffentlichkeit jetzt kleinere Besitzer von Immobilien oder Eigentumswohnungen in den Vordergrund geschoben werden. Wie auch in dem Beitrag. Das k&ouml;nnte Wirkung zeigen, und darauf muss sich Rot-Rot-Gr&uuml;n einstellen und Antworten finden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Serbien-EWU: Abkommen<\/strong><br>\nBloomberg meldet, Serbien habe mit der russisch dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion ein Freihandelsabkommen unterzeichnet: &bdquo;While the agreement offers little economically &mdash; Serbian trade with the EU eclipses that with the five ex-Soviet EEU members &mdash; it&rsquo;s a reminder that Western inaction leaves the door open for Russian and Chinese influence. [&hellip;] Under the agreement, signed by Prime Minister Ana Brnabic, Serbia will broaden existing trade pacts with Russia, Belarus and Kazakhstan to add the EEU&rsquo;s other two members, Armenia and Kyrgyzstan, after negotiating tariff-free sales of cheese, fruit brandies and cigarettes to the combined markets of 180 million people.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2019\/10\/30\/serbien-ewu-abkommen\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das d&uuml;rfte der Entscheidungstr&auml;gerschaft in der EU (auch denen der nationalen Mitgliedsstaaten) kaum gefallen. Ebenso wenig die Hinwendung Serbiens nach China in Fragen der Sicherheit: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/serbien-warum-chinas-polizisten-in-belgrad-streife-gehen-a-1293088.html\">Warum chinesische Polizisten durch Belgrad patrouillieren<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Forderung nach Stichwahl in Bolivien: Misst Berlin mit zweierlei Ma&szlig;?<\/strong><br>\nIm andauernden Konflikt um den Ausgang der Pr&auml;sidentschaftswahl in Bolivien hat sich nach der Europ&auml;ischen Union, den USA und rechtsgerichteten lateinamerikanischen Regierungen am Freitag auch die Bundesregierung f&uuml;r eine Stichwahl ausgesprochen. Die Europ&auml;ische Union habe bereits deutlich gemacht, dass eine zweite Abstimmung die beste M&ouml;glichkeit sei, um Vertrauen wiederherzustellen und die Entscheidung des Volkes zu respektieren, sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin. Dieser Forderung aus Br&uuml;ssel &ldquo;k&ouml;nnen wir uns nur anschlie&szlig;en&rdquo;, f&uuml;gte sie hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/10\/233115\/bolivien-morales-stichwahl-bundesregieru\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Insekten-Studie in Deutschland: Das gro&szlig;e Sterben<\/strong><br>\nInsekten sind elementar f&uuml;r unser &Uuml;berleben, doch ihre Zahl schrumpft in erschreckendem Tempo. Bislang fehlten umfassende Studien, jetzt bilanziert eine neue Untersuchung die dramatischen Zust&auml;nde in Deutschland.<br>\nAuf Wiesen und in W&auml;ldern Deutschlands sind inzwischen deutlich weniger Insekten unterwegs als noch vor einem Jahrzehnt. Das belegen neue Daten aus drei Regionen, die Forscher unter Leitung der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen (TUM) ausgewertet haben. Zumindest in den Graslandschaften stehe der Artenschwund vermutlich im Zusammenhang mit der intensiven Landwirtschaft, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin &ldquo;Nature&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/insektensterben-zahl-und-vielfalt-der-arten-in-deutschland-schwinden-a-1294038.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Agrar-Genossenschaften in Mecklenburg: Erfolgreich jenseits der Bauernhofidylle<\/strong><br>\nLandwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPGs) sicherten in der DDR die Lebensmittelversorgung. Auch nach der Wende konnten die Agrarbetriebe dank ihrer Gr&ouml;&szlig;e mithalten. Heute punkten sie mit Bio-Anbau und nachhaltiger Bewirtschaftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/agrar-genossenschaften-in-mecklenburg-erfolgreich-jenseits.1001.de.html?dram:article_id=462201\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Einreise nach Gaza ohne Begr&uuml;ndung verweigert<\/strong><br>\n&bdquo;Ohne Begr&uuml;ndung hat die israelische Regierung meinen f&uuml;r gestern und heute geplanten Besuch in Gaza verweigert, wo ich, begleitet vom Vertreter der Bundesrepublik Deutschland, in den autonomen pal&auml;stinensischen Gebieten humanit&auml;re Einrichtungen der Gesundheits- und Wasserversorgung besichtigen wollte, die mit Geldern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit betrieben werden. Ich protestiere gegen diese Einschr&auml;nkung meines Rechtes als gew&auml;hlter Abgeordneter, Projekte zu besuchen, die mit deutschen Steuergeldern finanziert werden. Was f&uuml;r deutsche Milit&auml;rbasen in der T&uuml;rkei gilt, muss auch f&uuml;r deutsche humanit&auml;re Projekte in Gaza gelten. Ich fordere die Bundesregierung auf, bei der israelischen Regierung gegen die wiederholte Weigerung zu protestieren, deutschen Abgeordneten die Einreise nach Gaza zu erlauben&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, Bundestagsabgeordneter und stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss f&uuml;r Globale Gesundheit der Fraktion DIE LINKE.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.achim-kessler.de\/post\/einreise-nach-gaza-ohne-begr%C3%BCndung-verweigert\">Achim Kessler<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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