{"id":5605,"date":"2010-05-21T09:01:17","date_gmt":"2010-05-21T07:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5605"},"modified":"2010-05-21T09:01:17","modified_gmt":"2010-05-21T07:01:17","slug":"hinweise-des-tages-1145","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5605","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Baldrian f&uuml;rs Volk; Razzia bei der BayernLB; Rating-Agenturen sind inkompetent; Griechisches Sparprogramm trifft kleine Leute; wir zahlen f&uuml;rs deutsche Europa; Zeitarbeit: H&ouml;here L&ouml;hne sind machbar; Roland Kochs Wette; Commerzbank-Geh&auml;lter; NRW: Koalition der wirtschaftlichen Vernunft; Sparen &ndash; aber wie; Gorleben; Gewalt bei Genua-Gipfel 2001; neue Sch&auml;tzung der Kriegskosten; Interventionskultur; Interventionskultur; Rettungssanit&auml;ter der Bildung; was man noch einsparen k&ouml;nnte. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Die Kanzlerin in der Krise: Baldrian f&uuml;rs Volk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Riskante Gesch&auml;fte mit Ramschanleihen: Razzia bei der BayernLB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">&Ouml;konom J. E. Stiglitz &uuml;ber Regulierung der M&auml;rkte: &ldquo;Rating-Agenturen sind inkompetent&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Griechisches Sparprogramm trifft kleine Leute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Politische Zauberlehrlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Wir zahlen f&uuml;rs deutsche Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Zeitarbeit: H&ouml;here L&ouml;hne sind machbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Angriff auf die Zukunft: Roland Kochs Wette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">H&ouml;here Commerzbank-Geh&auml;lter: Bund h&auml;lt die F&uuml;&szlig;e still<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">NRW-Ministerkandidat Schneider: &ldquo;Koalition der wirtschaftlichen Vernunft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Sparen &ndash; aber wie! Was rettet die Staatsfinanzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Gorleben-Erkundung: Daten manipuliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Gewalt bei Genua-Gipfel 2001: Haft f&uuml;r Polizisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Neue Sch&auml;tzung der Kriegskosten: Bundeswehreinsatz in Afghanistan dreimal so teuer wie bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Interventionskultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Waffenwahn trotz Fast-Pleite &ndash; Griechenland r&uuml;stet und r&uuml;stet und r&uuml;stet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Widerstand in Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Die Interventionskultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Bologna-Konferenz: Die Rettungssanit&auml;ter der Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Zu: Bei Schlecker wurden Besch&auml;ftigte entlassen und als Zeitarbeiter eingestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Zu guter Letzt: &hellip; was man noch einsparen k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Das Allerletzte: Schummel-TV! So verdrehen sie im Fernsehen die Wahrheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5605&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Kanzlerin in der Krise: Baldrian f&uuml;rs Volk<\/strong><br>\nDie Kanzlerin setzt auf irgendeine Finanzdingsbumssteuer, um der verst&ouml;rten W&auml;hlerschaft ein Gef&uuml;hl der Gerechtigkeit zu vermitteln. Doch da t&auml;uscht sich Angela Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/440\/511545\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wenn sich Heribert Prantl in seiner Einsch&auml;tzung &uuml;ber die W&auml;hlerschaft mal nicht t&auml;uscht. Bald ist wieder Fu&szlig;ballweltmeisterschaft, zwar nicht wieder im eigenen Land, aber das wird trotzdem ein Aufputschmittel f&uuml;r das Volk. 2006 liefen da ganz andere Dinger und die W&auml;hlerschaft war nicht verst&ouml;rt. Au&szlig;erdem scheint sich die Kanzlerin ja auf ihre engsten Berater von Goldman-Sachs und der Deutschen Bank AG zu verlassen. Was sollen wir da erwarten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Riskante Gesch&auml;fte mit Ramschanleihen: Razzia bei der BayernLB<\/strong><br>\nErst der &Auml;rger mit der Hypo Alpe Adria &ndash; und nun sorgen bei der BayernLB auch noch riskante Gesch&auml;fte mit Ramschanleihen f&uuml;r Wirbel. Jetzt ist die Staatsanwaltschaft zur Razzia anger&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/446\/511551\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Ouml;konom J. E. Stiglitz &uuml;ber Regulierung der M&auml;rkte: &ldquo;Rating-Agenturen sind inkompetent&rdquo;<\/strong><br>\nDer Nobelpreistr&auml;ger Joseph E. Stiglitz ist f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer. Die Spekulation lie&szlig;e sich mit dieser Steuer eind&auml;mmen, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/rating-agenturen-sind-inkompetent\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Einsch&auml;tzung von Stiglitz scheint doch sehr optimistisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechisches Sparprogramm trifft kleine Leute<\/strong><br>\nDie EU will Fakten sehen aus Athen: Heute sollen die Griechen sagen, wo sie zehn Prozent ihrer Ausgaben f&uuml;r 2010 k&uuml;rzen werden. Harte Einschnitte, die vor allem die kleinen Leute treffen, die sowieso schon unter den hohen Preisen im Alltag leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/3\/0,3672,8072323,00.html\">Heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen unseres Lesers G.K.:<\/strong> Bez&uuml;glich der griechischen Haushaltsdefizite werden von zahlreichen Mainstream-Medien Mythen verbreitet. Unter Bezugnahme auf eine EZB-Studie berichtete das Handelsblatt jedoch bereits im Januar 2010 unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/nachrichten\/ezb-studie-die-wahren-ursachen-der-griechischen-tragoedie;2518164\">&ldquo;EZB-Studie: Die wahren Ursachen der griechischen Trag&ouml;die&rdquo;<\/a>, die wesentliche Ursache f&uuml;r die aus dem Ruder gelaufenen griechischen Defizite sei nicht ein hemmungsloses Prassen der Griechen, sondern die Finanzkrise (die ganz ma&szlig;geblich eine Folge der neoliberalen Ideologie ist):<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Eine EZB-Studie zeigt: Es war vor allem die Bankenrettung, die das Land in Not brachte. Denn das Kreditrisiko stieg massiv, w&auml;hrend das der Banken in gleichem Ausma&szlig; sank. Jetzt verlangen die Verursacher von dem Land Risikoaufschl&auml;ge. N&ouml;rdlich des Breitengrades von Mailand ist das Urteil &uuml;ber den hochdefizit&auml;ren Staat Griechenland klar: &ldquo;Selber schuld&rdquo;, hei&szlig;t es, &ldquo;erwartet blo&szlig; nicht, dass wir Euch rauspauken&rdquo;. Schlie&szlig;lich habe die griechische Regierung jahrelang viel zu viel Geld ausgegeben &ndash; nur deshalb stecke sie in Schwierigkeiten. Verschwenderische L&auml;nder vor dem Bankrott zu retten, w&uuml;rde die Anreize f&uuml;r eine sparsame Haushaltsf&uuml;hrung bei dieser und bei anderen Regierungen beseitigen, wird die Ablehnung begr&uuml;ndet. Das Argument klingt stimmig, ber&uuml;cksichtigt die Fakten aber nur sehr selektiv. Ein Arbeitspapier aus der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) mit dem Titel &ldquo;The Janus-Headed Salvation&rdquo; (Die Janusk&ouml;pfige Rettung) zeigt sehr deutlich, was die griechischen Schwierigkeiten vor allem hervorgerufen hat: die Finanzkrise und insbesondere die Pleite von Lehman Brothers.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Politische Zauberlehrlinge<\/strong><br>\nDie Alchimisten unserer Zeit machen Geld aus &Auml;ngsten und Hoffnungen. Finanzjongleure stehen nicht mehr in f&uuml;rstlichen Diensten, sondern arbeiten auf eigene Rechnung. Die Politik lie&szlig; der Entwicklung neuer &bdquo;Finanzprodukte&ldquo; freien Lauf. F&uuml;r die Folgen und Risiken war man blind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~E1A5A2B88B26C47BB9CE8B6BAC0C774A4~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wir zahlen f&uuml;rs deutsche Europa<\/strong><br>\nDie Deutschen klagen gern, wie sehr sie unter Europa leiden m&uuml;ssen. Dabei hat kein anderes Land die Euro-Politik seit Jahren so diktiert &ndash; und damit auch zur Krise beigetragen. Jetzt kommt die Rechnung. (&hellip;)<br>\nDeutsche Regierungen haben daf&uuml;r gesorgt, dass Europas Zentralbank die Statuten der Bundesbank bekommt, in versch&auml;rfter Form. Sie musste nat&uuml;rlich in Frankfurt sitzen und darf nur Pr&auml;sidenten mit deutschen Vorstellungen kriegen. Der Chef&ouml;konom ist seit einem Jahrzehnt immer ein Deutscher. Selbst die Idee, j&auml;hrlich Geldmengenziele zu setzen, musste &uuml;bernommen werden, obwohl selbst die Bundesbank daran jedes zweite Jahr scheiterte. Von Deutschen kam die Vorgabe, einen juristisch strengen Stabilit&auml;tspakt zu machen, den deutsche Euro-Bestimmer mit ge&uuml;btem Regulierungseifer strickten. Da durften die Franzosen gerade noch durchsetzen, dass der Pakt auch Wachstumspakt hei&szlig;t. Fast zehn Jahre wachte in Br&uuml;ssel ein deutscher Direktor &uuml;ber das Einhalten der Stabilit&auml;tsprogramme &ndash; wobei Griechen trotzdem Lob f&uuml;r Stabilit&auml;tsfortschritte bekamen. (&hellip;)<br>\nDazu kommt seit der Finanzkrise die Einsicht, dass in heftigen Krisen Konjunkturprogramme n&ouml;tig sein k&ouml;nnen, um gr&ouml;&szlig;ere Desaster zu verhindern. Auch das kam im deutschen Euro-Denken bis dahin nicht vor. Das deutsche Euro-Drama nimmt seitdem an Fahrt auf. Weil es zum Dogma stilisiert wurde, blo&szlig; nichts wirtschaftspolitisch abzustimmen, lie&szlig; man Spanier und Iren im Rausch ihrer Immobilienblasen schwelgen, begr&uuml;&szlig;te sogar Steuersenkungen, die das konjunkturelle &Uuml;berhitzen und die R&uuml;ckschlagsgefahr noch erh&ouml;hten, statt fr&uuml;heres Gegensteuern zu verlangen, zum Beispiel &uuml;ber h&ouml;here Steuern. Deshalb stimmte Konjunktur- und andere Rettungspakete nicht ab, was nach g&auml;ngigen Studien viel Wachstum gekostet hat.  Und deshalb stellen sich selbst hochintelligente Menschen hierzulande dumm, wenn es um den einfachen Befund geht, dass es auf Dauer kracht, wenn sich ein Land auf Kosten anderer saniert und immer mehr exportiert als importiert. (&hellip;)<br>\nDeutschlands Euro-Vorstellung passt in eine Welt, in der geschmeidige M&auml;rkte effiziente Urteile f&auml;llen, Regierungen nur artig haushalten m&uuml;ssen und Notenbanker wie von Wunderhand die Inflation &uuml;ber ihre Zinsen steuern &ndash; und ansonsten viel Golf spielen. Das ist ein M&auml;rchenland. Im deutschen Euro-Modell war f&uuml;r keinen einzigen der Schocks vorgesorgt, die der Weltwirtschaft seit Jahren dramatisch zusetzen. H&ouml;chste Zeit f&uuml;r ein neues Euroland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-fricke-wir-zahlen-fuers-deutsche-europa\/50113973.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zeitarbeit: H&ouml;here L&ouml;hne sind machbar<\/strong><br>\nZeitarbeit gewinnt an Bedeutung. Doch Leiharbeiter sind schlechter bezahlt. Leihjobs sind auch unsicher. Nun lenkt der Arbeitgeberverband BZA ein und kann sich eine gleiche Bezahlung wie f&uuml;r Stammkr&auml;fte vorstellen. Auch beim Thema Mindestlohn kommt Bewegung rein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2664143_Zeitarbeit-Arbeitgeber-halten-hoehere-Loehne-fuer-machbar.html\">FR online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Angriff auf die Zukunft: Roland Kochs Wette<\/strong><br>\nDas Land kann alle Rettungspakete vergessen, wenn es kein Rettungspaket f&uuml;r die Jugend schn&uuml;rt. Der hessische Ministerpr&auml;sident spekuliert gegen die Jugend &ndash; und wei&szlig; ganz genau, was er da tut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360\/Doc~E3DC6658AC889496795D9AE18F1120F9D~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Nach einem starken Anfang gleitet der Kommentar in das &uuml;bliche demografische Geblubber und 5-bis-15-Jahresprognosen ab. Aber wozu brauchen wir denn wirklich Bildung?!? Dazu &uuml;bergeben wir &ndash; mal wieder &ndash; das Wort an Lothar Dombrowski alias Georg Schramm: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yokOG-nn73k\">&bdquo;Gewollte Volksverbl&ouml;dung&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&ouml;here Commerzbank-Geh&auml;lter: Bund h&auml;lt die F&uuml;&szlig;e still<\/strong><br>\n&ldquo;Inkonsequent&rdquo; sei das Verhalten des Bundes bei der Commerzbank-Hauptversammlung, r&uuml;gt die Deutsche Schutzgemeinschaft f&uuml;r Wertpapierbesitz. Der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin enthielt sich bei der Abstimmung &uuml;ber die Gehaltserh&ouml;hung f&uuml;r die Vorst&auml;nde der Bank, obwohl er sich zuvor noch dagegen ausgesprochen hatte. Im Vorfeld der Hauptversammlung der Commerzbank hatte der Bund mit seiner Kritik an dem neuen Verg&uuml;tungssystem f&uuml;r die Vorst&auml;nde noch f&uuml;r Wirbel gesorgt: Die geplanten Gehaltserh&ouml;hungen verstie&szlig;en gegen die Regeln zur Bankenrettung, lie&szlig; ein Sprecher des Finanzministeriums verlauten. Der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin ist mit 25 Prozent plus einer Aktie der gr&ouml;&szlig;te Aktion&auml;r der Commerzbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2666598_Bund-haelt-die-Fuesse-still.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>NRW-Ministerkandidat Schneider: &ldquo;Koalition der wirtschaftlichen Vernunft&rdquo;<\/strong><br>\nGuntram Schneider ist Schatten-Arbeitsminister der SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft und Landeschef des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Im Kurzinterview mit SPIEGEL ONLINE spricht er &uuml;ber die Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-695754,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der DGB-Vorsitzende von NRW h&auml;lt also, wenig verklausuliert, eine gro&szlig;e Koalition aus CDU und SPD f&uuml;r die &ldquo;wirtschaftliche Vernunft&rdquo;. Nun &ndash; die formelle Gro&szlig;e Koalition im Bund von 2005 bis 2009 stand u. a. f&uuml;r weitere Steuergeschenke an Reiche und Unternehmer (Erbschaftsteuer- und Unternehmensteuerreform), eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer um 3 Prozentpunkte, ein uneingeschr&auml;nktes Festhalten an Hartz IV, die &ldquo;Rente mit 67&rdquo;, die wiederholte Weigerung, einen gesetzlichen Mindestlohn einzuf&uuml;hren, die gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftskrise der Bundesrepublik, das gr&ouml;&szlig;te Haushaltsloch in der Geschichte der Bundesrepublik und den Verzicht auf fast jede noch so kleine (Re)Regulierung des Finanzmarkts. Die informelle Gro&szlig;e Koalition seit mindestens 1999, wenn nicht 1990, steht f&uuml;r Lohnsenkungen auf breiter Front, Hartz IV, Ausweitung des Niedriglohnsektors, brutale Deregulierung des Finanzmarkts und obsz&ouml;ne Steuergeschenke in insgesamt der H&ouml;he von zusammen fast 100 Milliarden Euro j&auml;hrlich an Verm&ouml;gende, Bestverdiener und Konzerne, f&uuml;r die Teilprivatisierung der Rente und die faktische Privatisierung der Hochschulen, die getreuliche Abarbeitung der Agenda der Arbeitgeberverb&auml;nde. Die Gro&szlig;e Koalition im Bund hat s&auml;mtliche Vorschl&auml;ge des DGB schroff abgeb&uuml;rstet. Die CDU in NRW hat alle diese Ma&szlig;nahmen im (gar nicht so) Kleinen vor- und nachexerziert. Wenn das laut DGB NRW &ldquo;wirtschaftliche Vernunft&rdquo; ist, dann scheint der DGB endg&uuml;ltig ins Lager der Unternehmerverb&auml;nde gewechselt zu sein. Die neue DGB-Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro z. B. kann also nicht ernst gemeint sein. Nur in einem kann man Schneider zustimmen: die Gro&szlig;e Koalition auch in D&uuml;sseldorf w&uuml;rde weiterhin zuverl&auml;ssig Politik machen, und zwar durchweg gegen die Arbeitnehmer.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Vielleicht wurde dem Schattenminister und DGB-Landesvorsitzenden Schneider diese Meinung ja von seinen Kumpels bei der Bertelsmann Stiftung eingefl&uuml;stert, mit denen er <a href=\"?p=4755\">kooperiert<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>SWR2 ForumSparen &ndash; aber wie! Was rettet die Staatsfinanzen?<\/strong><br>\nEs diskutieren:\n<ul>\n<li>Prof. Dr. Meinhard Miegel, Sozialwissenschaftler, Vorstand Denkwerk Zukunft, Bonn<\/li>\n<li>Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup, Wirtschaftswissenschaftler, FH Gelsenkirchen<\/li>\n<li>Moderation: Karsten Umlauf<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/swr2-forum\/rueckschau\/was-rettet-die-staatsfinanzen\/-\/id=660194\/nid=660194\/did=6236914\/wgnkg3\/index.html\">SWR2 (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3-download.swr.de\/swr2\/forum\/swr2_forum_20100520_was_rettet_die_staatsfinanzen.6444m.mp3\">SWR2 (Audio-Podcast, mp3, ca. 45 min)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Zuf&auml;llig h&ouml;rte ich heute im Autoradio einen Teil der Diskussion der Sendung SWR2-Forum (17.05). Es sprachen Prof. Dr. Bontrup und Prof. Dr. Miegel &uuml;ber die Frage des Sparens seitens der Regierung im Hinblick auf die Staatsverschuldung. Unabh&auml;ngig von konkreten Inhalten tat sich Herr Miegel durch Ignoranz der Fakten und Leugnung wissenschaftlich erwiesener Zusammenh&auml;nge hervor. Dies gipfelte in der mehrmals ge&auml;u&szlig;erten Ansicht, eben jene stattfindende Diskussion besser abzubrechen, als seiner Meinung nach Unhaltbares ernsthaft zu er&ouml;rtern. Die Hinweise und Zahlen, mit denen Prof. Bontrup aufwartete, waren aber keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern stammen (soweit ich die Sendung verfolgte) u.a. von der Bundesbank. Dies ist eine leider oft anzutreffende Reaktion von sachlich Unterlegenen, die wir in den letzten Jahren verst&auml;rkt als politische Unkultur beobachten k&ouml;nnen: Ignorieren von Tatsachen und Verdrehen von Ursache und Wirkung, um wie bisher weiter machen zu k&ouml;nnen- zum Schaden der Gemeinschaft, die sich STAAT nennt aber zum Nutzen einiger weniger, die den Staat einzig und allein zur Durchsetzung ihrer partikularen Interessen missbrauchen und somit die Demokratie nicht nur gef&auml;hrden sondern faktisch au&szlig;er Kraft setzten!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gorleben-Erkundung: Daten manipuliert<\/strong><br>\nThomas Diettrich betreute die ersten Probebohrungen in der Salzstock-Region. F&uuml;r den Experten ist es der wohl ungeeignetste aller Standorte f&uuml;r ein Endlager. F&uuml;r FR-online berichtet er &uuml;ber den Beginn der Untersuchungen f&uuml;r das umstrittene Atomlager.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2663304_Geologe-Gorleben-Daten-manipuliert.html\">FR online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gewalt bei Genua-Gipfel 2001: Haft f&uuml;r Polizisten<\/strong><br>\nDas Berufungsgericht von Genua hat in zweiter Instanz Polizisten und Einsatzleiter f&uuml;r gewaltt&auml;tige &Uuml;bergriffe auf schlafende Globalisierungsgegner beim G8-Gipfel von 2001 in der norditalienischen Stadt verurteilt. Die Richter belegten die 27 Angeklagten der Mail&auml;nder Tageszeitung &ldquo;Corriere della Sera&rdquo; vom Mittwoch zufolge mit Haftstrafen zwischen drei und f&uuml;nf Jahren. In erster Instanz waren die Einsatzleiter freigesprochen worden. Einen Tag nach dem Tod eines Globalisierungsgegners bei Zusammenst&ouml;&szlig;en mit Demonstranten war die Polizei in der Nacht auf den 21. Juli 2001 in die Diaz-Schule in Genua eingedrungen und hatte dort &uuml;bernachtende Jugendliche zum Teil schwer verletzt. Infolge der Gewaltorgie mussten mehr als 60 Opfer in Krankenh&auml;usern behandelt werden, unter ihnen waren auch mehrere Deutsche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2663867_Gewalt-bei-Genua-Gipfel-2001-Haft-fuer-Polizisten.html\">FR online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neue Sch&auml;tzung der Kriegskosten: Bundeswehreinsatz in Afghanistan dreimal so teuer wie bekannt<\/strong><br>\nTausende Soldaten, moderne Waffensysteme, blutige K&auml;mpfe: Wie viel kostet der Afghanistan-Einsatz die deutschen Steuerzahler? Die Regierung geht von einer Milliarde Euro im Jahr aus. Doch Wirtschaftsforscher machen jetzt im manager magazin eine ganz andere Rechnung auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-695430,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Interventionskultur<\/strong><br>\nEine Forschungsgruppe des sozialwissenschaftlichen Instituts der Universit&auml;t Oldenburg entwickelt Strategien f&uuml;r westliche Milit&auml;rinterventionen in Entwicklungsl&auml;ndern. Das v&ouml;lkerrechtlich bindende Prinzip der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t sei l&auml;ngst &ldquo;ad acta gelegt&rdquo;, weshalb Verst&ouml;&szlig;e dagegen als &ldquo;legitim&rdquo; zu gelten h&auml;tten, erkl&auml;ren die Wissenschaftler. Sie beschreiben westliche Milit&auml;rinterventionen wie etwa in Afghanistan als gro&szlig; angelegte &ldquo;Sozialreformprojekte&rdquo;. Um diese zum Erfolg zu f&uuml;hren, sollen die Besatzungsm&auml;chte einerseits eine gewisse &ldquo;Sensibilit&auml;t f&uuml;r kulturelle Faktoren&rdquo; an den Tag legen und andererseits die rigide &ldquo;Durchsetzung eines Gewaltmonopols&rdquo; gew&auml;hrleisten &ndash; auch unter Inkaufnahme ziviler Opfer. Auf deutscher Seite bestehe in diesem Zusammenhang allerdings ein gewisser &ldquo;Nachholbedarf an Wissen, das die ehemaligen Kolonialm&auml;chte noch gespeichert haben&rdquo;, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57815\/print?PHPSESSID=p3a8h067fobit8ugvn8ee9ltf7\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Waffenwahn trotz Fast-Pleite &ndash; Griechenland r&uuml;stet und r&uuml;stet und r&uuml;stet<\/strong><br>\nDas Land stand kurz vor dem Staatsbankrott, doch auf Waffen wollte die griechische Regierung nicht verzichten. Jahrelang hat sie Leopard-Panzer und U-Boote geordert &ndash; vor allem made in Germany. Und die Shoppingtour geht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-695569,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Widerstand in Athen<\/strong><br>\nWer mit den SBB von Lausanne nach Genf f&auml;hrt (wenn sie gerade einmal keine Panne haben), entdeckt kurz vor Genf im D&ouml;rfchen Bellevue die ultramodernen B&uuml;ropal&auml;ste der Latsis- Gruppe. Sie liegen in einem wundersch&ouml;nen Park. Die Familie Latsis besitzt dem Vernehmen nach das gr&ouml;sste Privatverm&ouml;gen Griechenlands. Teilweise wird es aus der Schweiz verwaltet, teilweise aus Luxemburg. Dank dem Wohlwollen des Genfer Finanzministers David Hiller, eines Gr&uuml;nen, der von einer sozialistischgr&uuml;nen Allianz gew&auml;hlt wurde, zahlt Latsis in Genf Steuern: eine bescheidene Pauschalsteuer, genannt &laquo;forfait fiscal&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.workzeitung.ch\/tiki-view_articles.php?topic=2\">Workzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Familienpolitik ist gescheitert<\/strong><br>\nDie neuesten Geburtenzahlen sind ein Tiefschlag f&uuml;r die Familienpolitik: Trotz Elterngeld und Krippenoffensive gibt es hierzulande so wenig Babys wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Deutschen kriegen keine Kinder, weil ihre Jobs nicht sicher sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/die-familienpolitik-ist-gescheitert\/1842928.html;jsessionid=BF4055FC9BBBD662E0B81903738235A8?view=print\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bologna-Konferenz: Die Rettungssanit&auml;ter der Bildung<\/strong><br>\nWiderspr&uuml;chlich und ideenlos: Die Bologna-Konferenz in Berlin sollte die Rettung des Bachelorstudiengangs werden, endete aber in leeren Grundsatzreden. Nur die Reform der Bologna-Reform fordern jetzt alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D\/Doc~EFCF781B61D7C45519E3D39D087E0FD9C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu <a href=\"?p=5584#h07\">Hinweise des Tages vom 20.05.2010 \/ Punkt 7<\/a> (Bei Schlecker wurden Besch&auml;ftigte entlassen und als billige Zeitarbeitskr&auml;fte wieder eingestellt)<\/strong><br>\nEin\/e Leser\/in, die\/der aus verst&auml;ndlichen Gr&uuml;nden ungenannt werden m&ouml;chte, schildert uns ihre\/seine Erfahrungen in Sachen Leiharbeit:\n<blockquote><p>Dies ist nur ein bekanntes Beispiel, was Aufmerksamkeit durch seine Gr&ouml;&szlig;enordnung erhielt. Fakt ist, dass dies seit Jahren die g&auml;ngige Praxis ist und sogar vorm Gesundheitswesen nicht halt macht. Das populistische Gebaren von Frau von der Leyen kommt nahezu ein Jahrzehnt zu sp&auml;t, das Kind ist schon l&auml;ngst in den Brunnen gefallen und bereits geformte Personaldienstleister lassen sich nicht mehr ohne weiteres aus der Wirtschaft tilgen. Auch bleibt sie dem B&uuml;rger einen L&ouml;sungsansatz schuldig.<br>\nBereits seit rund einem Jahrzehnt ist es in vielen Branchen &uuml;blich, dass bestimmte Arbeitsbereiche wie z.B. die Hauswirtschaft ausgegliedert in eine Tochtergesellschaft mit deutlich unter dem Schnitt liegenden L&ouml;hnen. So sind bei vielen Arbeitnehmern\/innen bei 3 Schicht, sprich bei Fr&uuml;h, Sp&auml;t- und Nachtarbeit und sowohl Wochenend- und Feiertagsarbeit, nur wenig mehr als 1000 Euro Netto drin. Abgerundet wird dies immer &ouml;fter mit Zeitvertr&auml;gen. Um hierbei die gesetzlichen Bestimmungen zu umgehen werden sowohl die Stellenbeschreibungen ge&auml;ndert als auch immer neue abenteuerliche Begr&uuml;ndungen f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung ohne Festanstellung ausgesprochen, wie zum Beispiel das der Schwangerschaftsvertretung, obwohl in manchen betroffenen Arbeitsbereichen Kolleginnen bereits deutlich die 50 Jahre hinter sich gelassen haben.<br>\n&Uuml;ber 80% &uuml;ber Zeitarbeitsfirmen ausgeschriebenen Stellen auf der Seite der Arbeitsagentur eine deutliche Sprache. Ich frage daher, wie m&ouml;chte man die neoliberalen Untaten seit Schr&ouml;der denn nun eind&auml;mmen? Hinter Frau von der Leyens Ansprache steckt nichts weiter als der kl&auml;gliche Versuch den Zeitgeist populistisch zu erfassen. Oder wird der politischen Klasse tats&auml;chlich langsam klar, dass die Milchm&auml;dchenrechnung Zeitarbeit wirtschaftlich sch&auml;digend ist? Keiner der unterbezahlten und seit Jahren in Zeitarbeit verstrickten Besch&auml;ftigten wagt gro&szlig;e Schritte Richtung Eigenheim, Familiengr&uuml;ndung oder Neuwagenanschaffung. Im gleichem Verh&auml;ltnis mit dem die Zeitarbeit w&auml;chst sinkt zwangsl&auml;ufig somit die Kaufkraft. Ergo, was der Unternehmer an Geh&auml;ltern und als Lohnnebenkosten verunglimpften Sozialabgaben spart, verliert er langfristig im inl&auml;ndischen Absatz. Sch&ouml;ne neue gedankenlose Welt&hellip;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &hellip; was man noch einsparen k&ouml;nnte<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" width=\"475\" src=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20100520_Ueberhaupt_nichts.gif\" alt=\"Karikatur von Klaus Stuttmann: ... was man noch einsparen k&ouml;nnte\" title=\"Karikatur von Klaus Stuttmann: ... was man noch einsparen k&ouml;nnte\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikatur.php\">Klaus Stuttmann<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Schummel-TV! So verdrehen sie im Fernsehen die Wahrheit<\/strong><br>\nErfundene Immobilienverk&auml;ufe, inszenierte Szenen &ndash; kann man den beliebten deutschen TV-Sendungen noch vertrauen? Lesen Sie hier, wie bei &bdquo;Unterm Hammer&ldquo;, &bdquo;Rach, der Restauranttester&ldquo; oder &bdquo;Zwei bei Kallwass&ldquo; getrickst wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/unterhaltung\/TV\/2010\/05\/20\/schummel-tv\/so-wird-im-fernsehen-die-wahrheit-verdreht.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.P.:<\/strong> Der Begriff Ironie k&ouml;nnte kaum klarer definiert werden, als wenn ein Schummelblatt &uuml;ber Schummel TV schreibt. Die reinste Groteske, oder gar neuerliche PR-Arbeit anl&auml;sslich der j&uuml;ngsten Rede von Herrn M&uuml;ller? Dass die Qualit&auml;t des deutschen Fernsehens einen Tiefpunkt erreicht hat steht au&szlig;er Frage, sein eigenes Image als die Stimme des Volkes auf Kosten anderer Medien aufzupolieren ist jedoch ein neuer Meilenstein der Bild-Geschmacklosigkeiten. Die Herausgeber m&uuml;ssen schier von existenziellen Sorgen getrieben werden, wenn doch schon die Kr&auml;hen sich gegenseitig die Augen aushacken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Die Erkenntnisse &uuml;ber die aufgef&uuml;hrten Sendungen sind wirklich nicht unbedingt neu. In SAT.1, wo die Psychologin und die Kommissare im Einsatz laufen, sollte vor Jahren &uuml;brigens BILD-TV starten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Baldrian f&uuml;rs Volk; Razzia bei der BayernLB; Rating-Agenturen sind inkompetent; Griechisches Sparprogramm trifft kleine Leute; wir zahlen f&uuml;rs deutsche Europa; Zeitarbeit: H&ouml;here L&ouml;hne sind machbar; Roland Kochs Wette; Commerzbank-Geh&auml;lter; NRW: Koalition der wirtschaftlichen Vernunft; Sparen &ndash; aber wie; Gorleben; Gewalt bei Genua-Gipfel 2001; neue Sch&auml;tzung der Kriegskosten; Interventionskultur; Interventionskultur;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5605\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5605","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5605"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5605\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5620,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5605\/revisions\/5620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}