{"id":56070,"date":"2019-11-03T09:00:32","date_gmt":"2019-11-03T08:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070"},"modified":"2019-10-31T13:29:30","modified_gmt":"2019-10-31T12:29:30","slug":"hinweise-der-woche-134","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h01\">Anwalt von Max Blumenthal: Verhaftung des US-Journalisten war politisch motiviert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h02\">Wahl in Th&uuml;ringen: Die selbsternannte Mitte ist irre!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h03\">Umfrage zur Wirtschafts- und Sozialpolitik: Deutsche wollen mehr Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h04\">Eine neue gigantische Geldschwemme macht nur wenig Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h05\">Uno r&uuml;gt Antisemitismus-Beschluss des Bundestags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h06\">Medien &uuml;ber Ostdeutschland: 50 Shades of Grey<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h07\">Klimakrise: Ein halbes Jahrhundert Z&ouml;gern und Leugnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h08\">Insekten-Studie in Deutschland: Das gro&szlig;e Sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h09\">70% of millennials say they&rsquo;d vote for a socialist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070#h10\">Als Shooter-Fan liebe ich CoD Modern Warfare &ndash; Als Russe blutet mein Herz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anwalt von Max Blumenthal: Verhaftung des US-Journalisten war politisch motiviert<\/strong><br>\nVergangenen Freitag ist der investigative Journalist Max Blumenthal in den USA f&uuml;r zwei Tage verhaftet worden, nachdem Polizisten zuvor seine Wohnung in Washington DC gest&uuml;rmt hatten. Ein Rechtsbeistand wurde im w&auml;hrend der Inhaftierung verweigert.<br>\nBlumenthal wird vorgeworfen, im Mai bei Auseinandersetzungen vor der venezolanischen Botschaft in Washington eine Frau angegriffen zu haben. Das angebliche Opfer Naylet Pacheco will Blumenthal auf einem Foto erkannt haben.<br>\nLaut Blumenthals Anwalt Bill Moran handelt sich jedoch um eine politisch motivierte Verhaftung. Das gesamte Prozedere sei &uuml;beraus ungew&ouml;hnlich. Eine Anklageerhebung, die erst sechs Monate nach der angeblichen Tat erfolgt, spreche nicht f&uuml;r rechtsstaatliche Motive.<br>\nKurz vor seiner Verhaftung hatte Blumenthal einen Artikel ver&ouml;ffentlicht, der sich mit der Finanzierung des venezolanischen &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Juan Guaid&oacute; durch USAID besch&auml;ftigt. Blumenthal hat die Regime Change-Bem&uuml;hungen der USA in Venezuela mehrfach kritisch beleuchtet. Der Journalist geht davon aus, dass dies der eigentliche Grund f&uuml;r seine Verhaftung war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/94124-anwalt-von-max-blumenthal-verhaftung\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wahl in Th&uuml;ringen: Die selbsternannte Mitte ist irre!<\/strong><br>\nBodo Ramelow und die Partei DIE LINKE haben die Wahl in Th&uuml;ringen mit einem beeindruckenden Ergebnis von 31 Prozent klar gewonnen. Gl&uuml;ckwunsch! Ramelow hat mit seiner rot-rot-gr&uuml;nen Regierung unter anderem mehr Lehrer eingestellt, ein weiteres Jahr in der Kita beitragsfrei gemacht, ein Tariftreuevertragsgesetz mit einer Lohnuntergrenze von 11,42 Euro verabschiedet &ndash; alles Entscheidungen, die von der gro&szlig;en Mehrheit der Th&uuml;ringer unterst&uuml;tzt werden. Zudem hat er einen pr&auml;sidialen F&uuml;hrungsstil entwickelt. Eine deutliche Mehrheit der Th&uuml;ringer ist mit seiner Arbeit zufrieden.<br>\nEntlarvend war die Reaktion einiger Politiker der unterlegenen Parteien. An vorderster Stelle jammerte der sachsen-anhaltinische Ministerpr&auml;sident Haseloff, die Parteien der Mitte h&auml;tten keine Mehrheit mehr. Die &bdquo;Extreme an den R&auml;ndern&ldquo; h&auml;tten mehr als die H&auml;lfte der W&auml;hlerstimmen auf sich vereinigt.<br>\nDie selbsternannte Mitte ist irre! Sie hat immer noch nicht verstanden: Lohnk&uuml;rzungen sind keine Politik der Mitte, sondern Entscheidungen gegen die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung. Dasselbe gilt f&uuml;r Rentenk&uuml;rzungen und den Abbau sozialer Leistungen. Die wachsende Ungleichheit ist von CDU, CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen, die in den vergangenen Jahrzehnten die Bundesregierung stellten, zu verantworten. Die Mittelschichten steigen ab. Wer seine Politik angesichts dieser verheerenden Entwicklung der Gesellschaft als &bdquo;Politik der Mitte&ldquo; versteht, hat wirklich nichts begriffen. Dasselbe gilt f&uuml;r die von der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung ebenso abgelehnten Waffenlieferungen an Kriegsparteien und die Beteiligung an v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen von Afghanistan bis Syrien.<br>\nUnd wenn es um den Schutz der Umwelt geht, setzt die selbsternannte Mitte nicht auf umweltfreundlichere, in aller Welt einsetzbare Technologien und Produktionsverfahren, sondern auf Verbrauchssteuern, die vor allem die Geringverdiener und die Mitte belasten &ndash; bei gleichzeitiger Schonung der Wohlhabenden, die weiter ihre Kinder mit ihren benzinschluckenden SUV&rsquo;s zu Umweltdemonstrationen fahren k&ouml;nnen.<br>\nDie selbsternannte Mitte macht Politik f&uuml;r die Minderheit und hat mit dieser Politik, die zur Spaltung der Gesellschaft f&uuml;hrt, die AfD erst gro&szlig; gemacht. Was muss noch passieren, bis sie merken, was Sie angerichtet haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2606275232767261\/?type=3&amp;theater%20\">Oskar Lafontaine via facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umfrage zur Wirtschafts- und Sozialpolitik: Deutsche wollen mehr Staat<\/strong><br>\nSorge &uuml;ber Ungleichheit, Ablehnung von Privatisierungen, Angst vor sozialem Abstieg &ndash; eine Umfrage zeigt: Die Deutschen w&uuml;nschen sich eine Abkehr vom wirtschaftsliberalen Kurs der Regierung.<br>\nPrivat vor Staat, so viel freier Markt und so wenig Regulierung wie m&ouml;glich &ndash; solch eine Wirtschaftspolitik lehnt eine gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen im Jahr 2019 ab. Fast vier von f&uuml;nf B&uuml;rgern sind etwa der Ansicht, dass in den vergangenen Jahrzehnten zu viele &ouml;ffentliche Leistungen in Deutschland privatisiert wurden. Auch der Aufruf der Bundesregierung zur gr&ouml;&szlig;eren Eigenvorsorge und -verantwortung vor allem in den Neunziger- und Nullerjahren, der den Abbau der Leistungen in der Renten- und Krankenversicherung begleitete, wird von 74 Prozent negativ bewertet.<br>\nStattdessen stimmen die meisten B&uuml;rger einer wieder st&auml;rkeren Rolle des Staates in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu. Und sie &auml;u&szlig;ern sich mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit besorgt &uuml;ber die sozialen Folgen einer ausgepr&auml;gt marktliberalen Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-wollen-mehr-staat-statt-allzu-freien-markt-a-1293966.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine neue gigantische Geldschwemme macht nur wenig Schlagzeilen<\/strong><br>\nDas US-Finanzsystem h&auml;tte die Krise von 2007\/08 nicht &uuml;berstanden, wenn die FED nicht eingegriffen, ihre Bilanz auf etwa 4,5 Billionen US-Dollar ausgeweitet und den Leitzins mehrmals gesenkt h&auml;tte.<br>\nDen FED-Verantwortlichen war allerdings klar, dass eine solche Geldpolitik das System auf Dauer zerst&ouml;ren w&uuml;rde. Deshalb haben sie 2015 begonnen, die Zinsen vorsichtig zu erh&ouml;hen und die Bilanz der FED zu reduzieren.<br>\nZu sp&auml;t, wie sich Ende 2018 zeigte: Der Aktienmarkt erlebte seinen schlimmsten Dezember-Einbruch seit 70 Jahren und beruhigte sich erst wieder, nachdem Jerome Powell eine R&uuml;ckkehr zur lockeren Geldpolitik versprach.<br>\nDie Reaktion des FED-Chefs machte deutlich, was in den zehn Jahren zuvor passiert war: Die Finanzindustrie war vom billigen Geld abh&auml;ngig geworden und verlangte wie ein Suchtkranker nach weiteren Injektionen.<br>\nAuch wenn die FED es &ouml;ffentlich bestreitet &ndash; genau solche Injektionen erleben wir zurzeit im Zusammenhang mit den Interventionen am US-Repo-Markt, und zwar in ungew&ouml;hnlich rasch zunehmendem Ausmass. (&hellip;)<br>\nWas die Ursache ist und warum die Massnahmen der FED offensichtlich nur geringe Wirkung gezeigt haben, ist bis heute nicht klar. Klar ist dagegen, dass anf&auml;nglich von einem dreit&auml;tigen Eingriff der FED die Rede war. Kurz darauf hiess es, man werde bis zum 10. Oktober mit mindestens 75 Milliarden Dollar pro Tag in den Repo-Markt eingreifen und den notleidenden Banken (die namentlich nicht genannt wurden) drei 14-t&auml;gige Repo-Operationen von jeweils mindestens 30 Milliarden Dollar anbieten.<br>\nAus den 75 Milliarden Dollar sind inzwischen 120 Milliarden und aus den 30 Milliarden zwei w&ouml;chentliche 45 Milliarden-Dollar-Spritzen geworden, insgesamt also atemberaubende 690 Milliarden Dollar pro Woche. Zudem hat die FED am 11. Oktober angek&uuml;ndigt, sie werde bis zum Juni 2020 monatlich f&uuml;r 60 Milliarden kurzfristige US-Staatsanleihen kaufen. In den vergangenen 14 Tagen hat sie bereits T-Bills f&uuml;r 30 Milliarden Dollar erstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Die-neue-gigantische-Geldschwemme-macht-nur-wenig-Schlagzeilen%20\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Uno r&uuml;gt Antisemitismus-Beschluss des Bundestags<\/strong><br>\n&ldquo;Wir m&ouml;chten unsere Sorge zum Ausdruck bringen, dass der Beschluss einen besorgniserregenden Trend setzt, die Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig einzuschr&auml;nken&rdquo;, schrieb nun das B&uuml;ro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen f&uuml;r Menschenrechte am 18. Oktober an Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD).<br>\nUnterzeichnet haben den Brief insgesamt f&uuml;nf Sonderberichterstatter:<br>\nDavid Kaye, zust&auml;ndig f&uuml;r den Schutz der Meinungsfreiheit<br>\nClement Nyaletsossi Voule, zust&auml;ndig f&uuml;r das Recht auf Versammlungsfreiheit<br>\nMichel Forst, zust&auml;ndig f&uuml;r die Lage von Menschenrechtsaktivisten<br>\nMichael Lynk, Sonderberichterstatter f&uuml;r die Menschenrechtslage in den seit 1967 besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten;<br>\nAhmed Shaheed, zust&auml;ndig f&uuml;r die Religionsfreiheit<br>\n&ldquo;Der Beschluss greift unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig in das Recht der Menschen auf politische Meinungs&auml;u&szlig;erung in Deutschland ein, n&auml;mlich Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die BDS-Bewegung zum Ausdruck zu bringen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/vereinte-nationen-uno-ruegt-antisemitismus-beschluss-des-bundestags-a-1293375.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong>&nbsp;Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52892\">Schande &uuml;ber dich, Deutschland, und deinen Anti-BDS-Beschluss<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52892\">Israel: Demokratie, Apartheid und BDS &ndash; Einige Anmerkungen zur Antisemitismus-Debatte. Von Norman Paech.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Medien &uuml;ber Ostdeutschland: 50 Shades of Grey<\/strong><br>\nKatja Bigalke und Marcus Richter im Gespr&auml;ch mit Valerie Sch&ouml;nian und Thomas Ahbe<br>\nWenn in den Medien &uuml;ber die Bundesl&auml;nder der ehemaligen DDR berichten, ist es oft von Klischees gepr&auml;gt. Die Bilder sind grau, die Menschen sind grau, die Perspektive ist grau. Dabei ist die Mauer vor 30 Jahren gefallen. Trotzdem haben bis heute alle ein Bild vor Augen, wenn es um &bdquo;den Osten&ldquo; geht. Ein Stereotyp, das f&uuml;r &bdquo;den Westen&ldquo; nicht existiert. &hellip; Ahbe sieht in der deutschen Medienlandschaft ein strukturelles Problem, das dazu f&uuml;hre. Denn diese w&uuml;rde von zentralen, westdeutschen Akteuren bespielt &ndash; von Print bis TV. Selbst ostdeutsche Lokalzeitungen seien nicht in ostdeutscher Hand und eine mittelst&auml;ndisch gepr&auml;gte Lokalpresse existiere im Osten nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/vorurteile-im-journalismus-medien-ueber-ostdeutschland-50.1264.de.html?dram:article_id=461953\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Klimakrise: Ein halbes Jahrhundert Z&ouml;gern und Leugnen<\/strong><br>\nIndustrie und Politik sind seit Jahrzehnten vor der Klimakrise gewarnt. Sie reagierten mit Ignoranz und Verleugnung.<br>\nSeit mehr als 50 Jahren werden die Mineral&ouml;lindustrie und die Politik vor der Verbrennung fossiler Brennstoffe und den entsprechenden negativen Auswirkungen auf das Klima gewarnt. Statt sich zu &auml;ndern, expandiert die Industrie flei&szlig;ig weiter: Heute sind zwanzig Unternehmen f&uuml;r ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.<br>\nDer &laquo;Guardian&raquo; ver&ouml;ffentlichte eine beeindruckende Zeitleiste, die zeigt, wer wann von dem Einfluss des CO2 auf das Klima wusste &ndash; und wie die unliebsamen Tatsachen systematisch verleugnet wurden.<br>\n1959: Der Physiker Edward Teller erkl&auml;rt dem American Petroleum Institute (API), dass ein Anstieg des CO2 um zehn Prozent ausreicht, um die Eiskappe zu schmelzen und New York unter Wasser zu setzen. Er sagt: &laquo;Ich denke, dass diese chemische Kontamination ernster ist, als die meisten Leute glauben.&raquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Welche Konzerne besonders in der Verantwortung stehen<br>\nDie folgenden 20 Konzerne haben weltweit 35 Prozent zu allen energiebedingten Kohlendioxid- und Methanemissionen beigetragen. Das entspricht seit dem Jahr 1965 480 Milliarden Tonnen Kohlendioxid.<br>\nAngaben in Milliarden Tonnen Kohlendioxid, 1965 &ndash; 2017:<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Klimakrise-Ein-halbes-Jahrhundert-Zogern-und-Leugnen\">Infosperber<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch: Jens Berger &ndash; &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55110%20\">Das Thema Klimawandel ist nicht neu<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Insekten-Studie in Deutschland: Das gro&szlig;e Sterben<\/strong><br>\nInsekten sind elementar f&uuml;r unser &Uuml;berleben, doch ihre Zahl schrumpft in erschreckendem Tempo. Bislang fehlten umfassende Studien, jetzt bilanziert eine neue Untersuchung die dramatischen Zust&auml;nde in Deutschland.<br>\nAuf Wiesen und in W&auml;ldern Deutschlands sind inzwischen deutlich weniger Insekten unterwegs als noch vor einem Jahrzehnt. Das belegen neue Daten aus drei Regionen, die Forscher unter Leitung der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen (TUM) ausgewertet haben. Zumindest in den Graslandschaften stehe der Artenschwund vermutlich im Zusammenhang mit der intensiven Landwirtschaft, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin &ldquo;Nature&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/insektensterben-zahl-und-vielfalt-der-arten-in-deutschland-schwinden-a-1294038.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>70% of millennials say they&rsquo;d vote for a socialist<\/strong><br>\nYoung Americans continue to lose faith in capitalism and embrace socialism, according to a new YouGov\/Victims of Communism Memorial Foundation survey of more than 2,000 Americans 16 years and older. [&hellip;]<br>\nThe big picture: 50% of millennials and 51% of Generation Z have a somewhat or very unfavorable view of capitalism &mdash; increases of 8 and 6 percentage points from last year. Meanwhile, the share of millennials who say they are &ldquo;extremely likely&rdquo; to vote for a candidate who identifies as a socialist doubled.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.axios.com\/millennials-vote-socialism-capitalism-decline-60c8a6aa-5353-45c4-9191-2de1808dc661.html?fbclid=IwAR01UOVIMXoIbh5x5xrLjkjvSr_HQEPOByi6rduLqDZCKoDRbi0pWZ9mGak%20\">Axios<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Als Shooter-Fan liebe ich CoD Modern Warfare &ndash; Als Russe blutet mein Herz<\/strong><br>\nWie spielt sich die Story in neuen Modern Warfare 2019? Am 25. Oktober feierte Call of Duty: Modern Warfare seinen Release. W&auml;hrend sich viele in den Multiplayer-Part des Spiels st&uuml;rzen, gibt es auch so manch einen Spieler, der sich auf die Singleplayer-Kampagne des neuen Modern Warfare gefreut hat und sich zuerst dort austobte &ndash; so auch unser Autor Sven.<br>\nHier erfahrt Ihr, was er von der Kampagne h&auml;lt und hier, wie das neue Modern Warfare in ersten Tests abschneidet. (&hellip;)<br>\nSieht so wirklich die Realit&auml;t aus? Eigentlich hatte Modern Warfare den Anspruch, die Realit&auml;t des Krieges glaubhaft darzustellen. Es sollte kein Schwarz oder Wei&szlig; geben. Stattdessen sollte durch die Kampagne vor allem deutlich werden, dass Krieg aus wechselnden Schattierungen von Grau besteht.<br>\nDoch ein deutlicheres Schwarz und Wei&szlig; kann man in meinen Augen gar nicht mehr pr&auml;sentieren. Amerikanische &bdquo;Fehltritte&ldquo; bleiben g&auml;nzlich unerw&auml;hnt, genau wie die Tatsache, dass eigentlich auch Russland gegen den weltweiten Terrorismus k&auml;mpft. Aber davon wollen wir hier nicht reden.<br>\nBashing schlimmer als in den 90ern: Alles was mit Russland zu tun hat, wird durchweg als negativ, b&ouml;se und barbarisch dargestellt. Im Prinzip wird Russland fast schon zu einem gr&ouml;&szlig;eren Feind aufgebauscht, als der eigentliche Widersacher &bdquo;Der Wolf&ldquo; und seine Terror-Organisation, die man im Visier hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mein-mmo.de\/cod-mw-russland-bashing\">MeinMMO<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56070\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-56070","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56070","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56070"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56070\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56073,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56070\/revisions\/56073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56070"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56070"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}