{"id":56114,"date":"2019-11-05T08:15:45","date_gmt":"2019-11-05T07:15:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114"},"modified":"2019-11-05T08:00:59","modified_gmt":"2019-11-05T07:00:59","slug":"hinweise-des-tages-3485","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WMR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h01\">Eine Umfrage schockt die Demokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h02\">Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h03\">17 CDU-Funktion&auml;re wollen mit der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h04\">Eliten: &ldquo;Dazu verdammt, eine neue Beziehung zur Bev&ouml;lkerung aufzubauen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h05\">The pundits were wrong about Assad and the Islamic State. As usual, they&rsquo;re not willing to admit it<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h06\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h07\">Armut macht Kinder krank und traurig &ndash; beides k&ouml;nnten wir &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h08\">Gr&uuml;ne fordern zw&ouml;lf Euro Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h09\">Interview im Tagesspiegel: &bdquo;Die Forderung, dass Fleisch teurer wird, ist sozial ignorant&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h10\">Kein Geld f&uuml;r kranke Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h11\">Daten von Krankenversicherten sollen der Forschung zug&auml;nglich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h12\">R&uuml;ckt Macron nach rechts? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h13\">Libanons &bdquo;Oktoberrevolution&ldquo; am Scheideweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h14\">China bricht den Schulden-W&uuml;rgegriff um den Hals der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h15\">Der Kronprinz und seine Macht (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h16\">Tagesschau: Parteiische Berichterstattung &uuml;ber die &bdquo;Unruhen&ldquo; in S&uuml;damerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h17\">Maas unterst&uuml;tzt Duo Geywitz\/Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56114#h18\">Die Anstalt <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eine Umfrage schockt die Demokraten<\/strong><br>\nDie meisten US-B&uuml;rger sind unzufrieden mit Donald Trump. Doch ausgerechnet in sechs Schl&uuml;sselstaaten f&uuml;r die Wahl 2020 kann er sich laut einer neuen Erhebung gut behaupten. (&hellip;)<br>\nEigentlich l&auml;uft alles prima f&uuml;r die US-Demokraten, sollte man zumindest meinen. Der Pr&auml;sident hat mit der Syrien-Politik einen Proteststurm in der eigenen Partei entfacht. Bei der Untersuchung zu einem m&ouml;glichen Amtsenthebungsverfahren t&uuml;rmen sich die Zeugenaussagen und Beweise gegen Trump. Inzwischen sagt gut die H&auml;lfte der Amerikaner in Umfragen, der Kongress sollte gegen den Pr&auml;sidenten ein Amtsenthebungsverfahren einleiten. Denn eine neue Umfrage der &ldquo;New York Times&rdquo; in Zusammenarbeit mit dem Siena College zeichnet ein etwas anderes Bild der Lage. Demnach ist die Wahl 2020 l&auml;ngst noch nicht gelaufen &ndash; und Trump steht wom&ouml;glich besser da, als gemeinhin angenommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-umfrage-zeigt-probleme-fuer-us-demokraten-in-wichtigen-staaten-a-1294877.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Fragt sich nur, wer hier &bdquo;gemeinhin angenommen&ldquo; hat, dass Trump so schlecht dastehen w&uuml;rde. Die neuen Umfragen der NYT unterscheiden sich gar nicht gro&szlig;artig <a href=\"https:\/\/www.realclearpolitics.com\/epolls\/latest_polls\/general_election\/\">von vorherigen den Umfragen<\/a>. Die Themen, die der NYT und dem SPIEGEL wichtig sind, interessieren au&szlig;erhalb der medialen Blase offenbar nicht sonderlich. Und solange die Demokraten Trump nicht inhaltlich stellen, sondern nur die Medienelite mit absurden St&uuml;cken wie Russia-Gate oder Ukraine-Gate bespa&szlig;en, werden sie diesen Trend auch nur sehr schwer drehen k&ouml;nnen. Was auch der SPIEGEL nicht versteht, beim Wahlerfolg Trumps &uuml;ber Clinton schon nicht verstanden hat und wohl auch nie verstehen wird: Die Wahlen werden nicht von den (links)liberalen Eliten entschieden, die die Dinge ungef&auml;hr so sieht wie der SPIEGEL. Die w&auml;hlen ohnehin die Demokraten. Wer in den USA gewinnen will, muss die Wechselw&auml;hler &uuml;berzeugen. Und denen ist es herzlich egal, dass der Truppenabzug aus Syrien nun von irgendwelchen Falken kritisiert wird. Im zweiten Quartal 2019 lag die Arbeitslosigkeit in den USA bei historisch niedrigen 3,6%, <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/analyse-us-konjunktur-trump-schlaegt-sich-selbst\/24686364.html?ticket=ST-62776381-vOJgKIeHTpfmBZyjHEE1-ap3\">die Inflation ist niedrig<\/a>. Das sind die Dinge, die z&auml;hlen. Und dank der Medien und ihrem ewigen Gezeter hat Trump zudem ein echtes Kunstst&uuml;ck vollbracht &ndash; er ist wohl der Pr&auml;sident &uuml;berhaupt, der vom Mann auf der Stra&szlig;e nicht dem Establishment zugeordnet wird und daher sogar die Stimmen der Protestw&auml;hler gewinnen wird; vor allem dann, wenn die Demokraten so dumm sind, und mit Joe Biden das personifizierte Establishment nominieren. Offenbar hat man nichts aus der Niederlage Hillary Clintons gelernt und darin scheinen sich die Demokraten nicht von deutschen Medien wie dem SPIEGEL zu unterscheiden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Grundrente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das unw&uuml;rdige Geschacher muss endlich ein Ende haben<\/strong><br>\nGrundrente gegen Steuergeschenke f&uuml;r Unternehmen?<br>\nEntscheidung &uuml;ber die Grundrente erneut verschieben, gleichzeitig Entlastungen f&uuml;r Unternehmen diskutieren: &ldquo;Die Union nimmt ohne Skrupel zwei Millionen Rentnerinnen und Rentner, die von einer einkommensgepr&uuml;ften Grundrente profitieren k&ouml;nnten, in Geiselhaft, um der SPD ein Absenken der sowieso schon zu niedrigen K&ouml;rperschaftsteuer abzupressen&rdquo;, kritisiert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.<br>\nZur erneuten Verschiebung einer Entscheidung &uuml;ber die Grundrente durch die Gro&szlig;e Koalition sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Sonntag in Berlin:<br>\n&bdquo;Wenn selbst Mike Mohring, CDU-Vorsitzender in Th&uuml;ringen und Mitglied der Koalitionsarbeitsgruppe zur Grundrente, in den Medien die dort diskutierte &lsquo;harte Einkommenspr&uuml;fung&rsquo; als zielgenau und richtig bezeichnet, ist klar, dass Union und SPD sich einigen k&ouml;nnten, wenn sie nur wollten. Gleichzeitig wird aber offenkundig, was die Unionsf&uuml;hrung bezweckt, wenn Mohring davon spricht, dass man &uuml;berlegen m&uuml;sse, wie man Unternehmen entlasten k&ouml;nne.<br>\nDie Union nimmt ohne Skrupel zwei Millionen Rentnerinnen und Rentner, die von einer einkommensgepr&uuml;ften Grundrente profitieren k&ouml;nnten, in Geiselhaft, um der SPD ein Absenken der sowieso schon zu niedrigen K&ouml;rperschaftsteuer abzupressen. Zwei Milliarden Euro f&uuml;r eine einkommensgepr&uuml;fte Grundrente sind der Union zu teuer, aber ein Steuergeschenk von &uuml;ber 10 Milliarden Euro f&uuml;r Unternehmen ist locker drin. Das unw&uuml;rdige Geschacher muss endlich ein Ende haben. Die Koalition muss ihre Handlungsf&auml;higkeit unter Beweis stellen &ndash; und zwar zum Wohle der hart arbeitenden Menschen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++38e68592-feed-11e9-a40a-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56093\">Der faule &bdquo;Kompromiss&ldquo; bei der Grundrente und das Schweigen im Bl&auml;tterwald<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r wen der Rubel rollt<\/strong><br>\nBei der Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung f&uuml;r die Grundrente dreht die Gro&szlig;e Koalition jeden Cent um. Pr&auml;mien f&uuml;r E-Autos vergibt sie dagegen sehr gro&szlig;z&uuml;gig.<br>\nDas Beispiel der Zahnarztgattin wird im gro&szlig;koalition&auml;ren Streit &uuml;ber die Grundrente gerade gern bem&uuml;ht. Braucht die eine Grundrente, wo doch ihr Mann arbeitet? Hat sie es &uuml;berhaupt verdient, Geld zu bekommen, das andere BeitragszahlerInnen flei&szlig;ig erarbeitet und eingezahlt haben in die solidargemeinschaftliche Rentenkasse? Obwohl sie doch einfach nur die Frau vom Zahnarzt-Mann ist?<br>\nMan muss den VerfechterInnen der Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung fast dankbar sein, dass ihnen zum Thema Grundrente kein intelligenteres Beispiel einf&auml;llt als die Frau, die scheinbar zweckbefreit Teil dieser Gesellschaft ist und dennoch Geld erhalten soll. Die Realit&auml;t ist bekanntlich eine andere &ndash; und sie orientiert sich sicher nicht an Problemen eines Narrativs, das seinen Ursprung in der westdeutschen Versorgerehe des 20. Jahrhunderts hat.<br>\n(&hellip;) Schlimm genug, dass so etwas wie die Grundrente &uuml;berhaupt n&ouml;tig ist. Die ganze Neiddebatte &uuml;ber die Gattin mit Perlenkette und Golf-Cabrio aber besch&auml;mt jene, die nach einem langen Arbeitsleben auf Unterst&uuml;tzung angewiesen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Grundrenten-Diskussion-in-der-Regierung\/!5635520\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Es darf keine Respektlosrente werden&laquo;<\/strong><br>\nIm Wortlaut von Dietmar Bartsch, Deutschlandfunk, 04. November 2019<br>\nDer Fraktionschef der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat der gro&szlig;en Koalition in der Diskussion um die Grundrente Handlungsunf&auml;higkeit vorgeworfen. Union und SPD w&uuml;rden sich l&auml;cherlich machen, es h&auml;tte l&auml;ngst ein Beschluss vorgelegt werden m&uuml;ssen, sagte Bartsch im DLF&hellip;<br>\n(&hellip;) Bartsch: Wissen Sie, in meinem Sinne w&auml;re, dass wir &uuml;berhaupt nicht so eine Grundrente brauchen, dass wir endlich was gegen den Niedriglohnsektor tun, dass wir den Mindestlohn deutlich anheben, das Rentenniveau steigern. Wir fordern im &Uuml;brigen eine einkommens- und verm&ouml;gensgepr&uuml;fte solidarische Mindestrente von 1.050 Euro.<br>\nAber um das mal klar zu sagen: Das was jetzt l&auml;uft und was die Union macht, das endet am Ende in einer Respektlosrente. Da bleiben dann nur noch 130.000 Betroffene. Das sollte ein gro&szlig;es Projekt sein. Und ehrlich gesagt: Wer nach so vielen Jahren im Alter dann in diese Region f&auml;llt, dem muss geholfen werden. Das ist staatliche Aufgabe. Und dieses nach vorne geschobene, als wenn jetzt die, die f&uuml;r die Solidarit&auml;t stehen &ndash; die armen Zahnarztgattinnen tun mir auch fast leid &ndash;, dass die jetzt immer herhalten m&uuml;ssen, ich finde das falsch.<br>\n(&hellip;) Heckmann: Aber ist es nicht normal, Herr Bartsch, wenn Steuermittel, Abgaben verwendet werden, &ouml;ffentliche Mittel, dass dann auch der Staat pr&uuml;ft, ob das wirklich gebraucht wird?<br>\nBartsch: Wissen Sie, da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Wie ist das denn eigentlich bei der M&uuml;tterrente gewesen? Haben wir da eine Pr&uuml;fung gehabt? Haben wir auch nicht gehabt. Wissen Sie, das wird immer nach Bedarf seitens der Union gemacht, und ich sage ganz klar: Wer ein Leben lang gearbeitet hat, der darf nicht in Armut fallen. Darum geht es! Es geht um die Menschen, die in Armut fallen. Das m&uuml;ssen wir verhindern und deswegen ganz klar: Es darf keine Respektlosrente werden. Die SPD ist hier gefordert, klare Haltung zu zeigen und sich nicht auf diesen Quatsch der Union einzulassen.&bdquo;Zweifele an den Vorschl&auml;gen von Jens Spahn&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/es-darf-keine-respektlosrente-werden\/\">Die Linke<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>17 CDU-Funktion&auml;re wollen mit der AfD<\/strong><br>\nKonservative CDU-Politiker finden es undenkbar, das starke Abschneiden der AfD in Th&uuml;ringen zu ignorieren. Sie wollen &bdquo;ergebnisoffen&ldquo; sprechen mit den Rechten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/regierungsbildung-in-thueringen-17-cdu-funktionaere-wollen-mit-der-afd\/25189010.html?fbclid=IwAR1RXqprkOWOqj5DSXtDezGVkxl-cPP_pqhBxhyU5-RFwC6q4q5VB-zXh80\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eliten: &ldquo;Dazu verdammt, eine neue Beziehung zur Bev&ouml;lkerung aufzubauen&rdquo;<\/strong><br>\nIn Frankreich brodelt es noch immer. Ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter sieht Parallelen zu den Protesten in Hongkong, Chile und im Libanon<br>\nIn Frankreich brodelt es. Seit dem 1. November sind neue Regelungen zur Arbeitslosenversicherung in Kraft, die viele bef&uuml;rchten lassen, dass das Geld nicht mehr reicht. Noch sind die genauen Berechnungen nicht wirklich klar, aber die Entr&uuml;stung in den sozialen Netzwerken schl&auml;gt bereits hohe Wellen.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Schock der Titanen&rdquo;<br>\nDer Stil Macrons &ldquo;ver&auml;rgert und entt&auml;uscht&rdquo;, schreibt Eric Verhaeghe, der dem Pr&auml;sidenten einen hei&szlig;en Herbst vorhersagt. Das tun viele, so auch die Gewerkschaften und die Gelbwesten. F&uuml;r den 5. Dezember hat die &ldquo;soziale Bewegung&rdquo;, die von Gewerkschaften der Eisenbahngesellschaft SNCF und des Regionaltransports RATP getragen wird, einen &ldquo;Schock der Titanen&rdquo; angek&uuml;ndigt, hei&szlig;t es im Lagebericht von Verhaeghe. Die Gelbwesten wollen bei dem Streiktag mitmachen, sie rufen schon jetzt dazu auf. Die SNCF l&auml;sst mit ihren Ank&uuml;ndigungen ahnen, dass es in der Vorweihnachtszeit zu gr&ouml;&szlig;eren Verkehrsproblem kommen kann.<br>\n(&hellip;) Jetzt gibt es Proteste in Hongkong, in Chile und im Libanon und sie alle passen zu seiner Analyse, wie Gurris in einem aktuellen Gespr&auml;ch zur Lage in Frankreich hinweist. Im Interview mit der Publikation atlantico stellt er die franz&ouml;sischen Gelbwesten in die Reihe der Revolten der citoyens in den genannten L&auml;ndern.<br>\nSchwer l&ouml;sbare Systemkrisen<br>\nF&uuml;r ihn sind es schwer l&ouml;sbare Systemkrisen, da die sozialen Bewegungen, die die Proteste tragen &ndash; anders als im traditionellen Modell -, der Macht keine spezifischen Programme oder Forderungen entgegenstellen, mit deren Erf&uuml;llung der soziale Friede wiederhergestellt werden k&ouml;nnte. Das sei auch der Unterschied zu Gewerkschaften, die mit ihrer Hierarchie und den Entscheidungsgremien ein Gegen&uuml;ber zur Regierung darstellen und den Gegenpol damit auch anerkennen. Aber Gewerkschaften w&uuml;rden ebenso wie die alten Regierungen vor den neuen Ph&auml;nomenen zur&uuml;ckweichen.<br>\nDie sozialen Bewegungen wie die Gelbwesten in Frankreich zeichnen sich dagegen &ndash; wie man das bei Protesten im Irak und im Libanon auch sehen kann &ndash; durch das Fehlen einer solchen hierarchischen Struktur aus, es gibt keine F&uuml;hrer, kein Programm und wenn es Forderungen gibt, dann folgen bald schon die n&auml;chsten (siehe die f&uuml;nf Forderungen der Demonstranten in Hongkong oder die Abschaffung der Treibstoffsteuer zu Anfang der Gelbwesten-Proteste). Die Bewegungen scheinen nie zufriedengestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Eliten-Dazu-verdammt-eine-neue-Beziehung-zur-Bevoelkerung-aufzubauen-4577190.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> siehe hierzu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55922\">Die Gelbwesten werden ein Jahr alt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The pundits were wrong about Assad and the Islamic State. As usual, they&rsquo;re not willing to admit it<\/strong><br>\n(&hellip;) The rollback of Islamic State must come as a shock to the chorus of journalists and analysts who spent years insisting that such progress would never happen without toppling the regime of Bashar Assad &mdash; which is, of course, still standing. A cavalcade of opinion makers long averred that Islamic State would thrive in Syria so long as Assad ruled because the Syrian Arab Army was part of the same disease.<br>\nThe case for regime change in Damascus was reminiscent of the one cooked up for Baghdad in 2003: Interventionists played on American fears by pretending that the strongmen were in direct cahoots with Salafi jihadists (the ultra-conservative movement within Sunni Islam). The evidence of Assad sponsoring Islamic State, however, was about as strong as for Saddam Hussein sponsoring Al Qaeda.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.latimes.com\/opinion\/op-ed\/la-oe-abrahms-glaser-isis-assad-20171210-story.html?fbclid=IwAR2uTro2vdtyj_DGe-XjlmY-GTzC9tTKSA_jPV4YXP-118IJD_RtE6cJJxY\">Max Abrahams und John Glaser in der LA Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steht Hartz 4 vor dem Aus?<\/strong><br>\n(&hellip;) Jahrelang haben die Karlsruher Richter ihre Entscheidung &uuml;ber den Vorlagebeschluss des Sozialgerichts Gotha, das die Sanktionen f&uuml;r grundgesetzwidrig h&auml;lt, hinausgez&ouml;gert und das Thema mit spitzen Fingern angefasst. Einer der Gr&uuml;nde d&uuml;rfte sein, dass Hartz IV, vom damals daf&uuml;r mitverantwortlichen Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) seinerzeit als &bdquo;Mutter aller Reformen&ldquo; bezeichnet, mit den Sanktionen steht und f&auml;llt. Denn nur weil sie eine Drohkulisse, ein Druckmittel und ein Disziplinierungsinstrument bilden, entfaltet Hartz IV seine brisante Wirkung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/steht-hartz-iv-vor-aus-13170780.html\">Christoph Butterwegge in der Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Arme sind keine Feinde<\/strong><br>\nHartz IV Die Sanktionen geh&ouml;ren endlich abgeschafft. Sie sind mit einem sozialen Rechtsstaat nicht vereinbar<br>\nAm kommenden Dienstag (also heute, Anm. Marco Wenzel) ist es so weit: Am 5. November wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil &uuml;ber die &bdquo;Hartz-IV&ldquo;-Sanktionen und deren Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit verk&uuml;nden.<br>\n(&hellip;) Wer nicht pariert, kriegt keine St&uuml;tze &ndash; darum geht es im Kern. Seit der Versch&auml;rfung der Sanktionsregeln zum Jahresanfang 2007 k&ouml;nnen die Jobcenter Leistungsempf&auml;ngern nahezu beliebige Auflagen machen. Wenn die nicht erf&uuml;llt werden, k&ouml;nnen die Leistungen vollst&auml;ndig gestrichen werden &ndash; sogar dann, wenn das zum Verlust der Wohnung f&uuml;hrt. Der Anspruch auf eine existenzsichernde Geldleistung beruht aber unmittelbar auf der Garantie der Menschenw&uuml;rde im Grundgesetz. Eine Unterscheidung zwischen einer Art &bdquo;Kernanspruch&ldquo;, der das nackte &Uuml;berleben sichert, und einem erweiterten Anspruch, der soziale Teilhabe erm&ouml;glicht, l&auml;sst das Bundesverfassungsgericht nicht zu. Die Garantie der Menschenw&uuml;rde &bdquo;gew&auml;hrleistet das gesamte Existenzminimum durch eine einheitliche grundrechtliche Garantie&ldquo;, f&uuml;hrt das h&ouml;chste deutsche Gericht im &bdquo;Hartz IV&ldquo;-Urteil vom Februar 2010 aus. Die Sanktionsregeln sind damit nicht zu vereinbaren. Dennoch ist kaum zu erwarten, dass das Bundesverfassungsgericht sie kurzerhand f&uuml;r nichtig erkl&auml;ren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/arme-sind-keine-feinde\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Hier hast du was zu trinken&ldquo;<\/strong><br>\nSozialpolitik Die Politik hat ein Klima geschaffen, in dem Hartz-IV-Sanktionen kaum noch ernsthaft in Frage gestellt werden<br>\nEs gab eine Zeit, da diffamierten ranghohe Politiker die Armen im Land als &bdquo;Parasiten&ldquo;. Wer nun meint, das k&ouml;nne nur im vorletzten Jahrhundert oder w&auml;hrend der Nazi-Barbarei geschehen sein, der liegt komplett daneben. Im Sommer 2005 verbreitete Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (damals noch in der SPD) &uuml;ber sein Bundesministerium ein Papier mit dem Titel &bdquo;Vorrang f&uuml;r die Anst&auml;ndigen &ndash; Gegen Missbrauch, Abzocke und Selbstbedienung im Sozialstaat&ldquo;.<br>\n(&hellip;) Im Mai 2005 &uuml;bergoss der damalige Bremer Wirtschaftssenator Peter Gloystein (CDU) auf einem Bremer Marktplatz bei der Er&ouml;ffnung eines Weinfestes einen anwesenden Obdachlosen mit Sekt und spottete: &bdquo;Hier hast du was zu trinken.&ldquo; Stefan M&uuml;ller, der damalige arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, regte im Juni 2006 in einem Interview mit Bild einen Arbeitsdienst an: &bdquo;Alle arbeitsf&auml;higen Langzeitarbeitslosen m&uuml;ssen sich dann jeden Morgen bei einer Beh&ouml;rde zum Gemeinschaftsdienst melden und werden dort zu regelm&auml;&szlig;iger, gemeinn&uuml;tziger Arbeit eingeteilt &ndash; acht Stunden pro Tag, von Montag bis Freitag.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/hier-hast-du-was-zu-trinken\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Armut macht Kinder krank und traurig &ndash; beides k&ouml;nnten wir &auml;ndern<\/strong><br>\n&Ouml;sterreich ist eines der reichsten L&auml;nder der Welt. Dennoch sind mehr als 300.000 Kinder arm oder armutsgef&auml;hrdet. Sie sind &ouml;fter krank, h&auml;ufiger &uuml;bergewichtig und leiden unter psychischen Problemen, wie eine aktuelle Umfrage unter &Auml;rztinnen und &Auml;rzten zeigt. Armut in der Kindheit verk&uuml;rzt auch die sp&auml;tere Lebenserwartung. &Auml;rztInnen w&uuml;nschen sich daher, mehr kostenlose Gesundheits- und Sportangebote und gesundes Essen an Schulen. Eine Kinder-Grundsicherung k&ouml;nnte 2 von 3 Kinder aus der Armut holen!<br>\n(&hellip;) Kinderarmut &Ouml;sterreich: Arme Kinder k&auml;mpfen eher mit psychischen Problemen<br>\n&Auml;rztinnen und &Auml;rzte wurden zu Kindergesundheit gefragt, mit welchen Beschwerden Kinder aus armutsgef&auml;hrdeten Familien zu ihnen kommen. Das Ergebnis: Egal, ob es um schlechte Ern&auml;hrung, &Auml;ngste, Krankheiten oder psychische Probleme geht &ndash; arme Kinder sind st&auml;rker betroffen als Kinder aus finanziell stabilen Familien&hellip;.Diese Beschwerden ziehen sich bis ins Erwachsenenalter fort und erschweren auch da den Alltag. Chronische Krankheiten sind bei &auml;rmeren Erwachsenen ebenfalls st&auml;rker verbreitet. Armut bedeutet auch schlechte Wohnbedingungen und in der Regel auch eine k&uuml;rzere Lebenserwartung.<br>\n(&hellip;) Kindergesundheit: Das Geld f&uuml;r gesundes Essen fehlt<br>\nArme Kinder k&auml;mpfen h&auml;ufiger mit &Uuml;bergewicht. Fast alle befragten &Auml;rztInnen best&auml;tigen das. Ein Grund ist, dass Familien zu wenig Geld haben, um sich frische, gesunde Lebensmittel zu leisten. Wichtiger ist, dass Essen g&uuml;nstig ist und ausreichend satt macht. Da greifen Familien notgedrungen oft auf Fertigprodukte zur&uuml;ck. Die enthalten jedoch meist zu viel Salz, Fett und Zucker. Das hat stark negative Auswirkungen auf die Kindergesundheit.<br>\nMehr Beratung &uuml;ber Ern&auml;hrung finden die &Auml;rztInnen zwar sinnvoll, das reicht aber nicht aus.  Kinder m&uuml;ssen mehr gesundes Essen angeboten bekommen &ndash; etwa &ouml;fter eine &bdquo;gesunde Jause&ldquo; oder Bio-Essen an Schulen.<br>\nArmut isoliert<br>\nGenauso ist es mit der Losung &bdquo;mehr Sport zu machen&ldquo;. Freizeit und Sport kosten oft Geld: ein Fahrrad ist f&uuml;r viele unerschwinglich, ein Schimmkurs zu teuer und die Mitgliedschaft im Fu&szlig;ballverein kann man sich nicht leisten.<br>\nDie &Auml;rztInnen schlagen daher vor, in kostenlose Freizeitangebote f&uuml;r Kinder zu investieren. Das w&uuml;rde ihnen nicht nur gesundheitlich n&uuml;tzen, sondern auch sozial: Sie k&ouml;nnten ihre Freundinnen und Freunde sehen und m&uuml;ssten keine Ausreden suchen, warum sie den Nachmittag nicht gemeinsam verbringen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/kinderarmut-oesterreich-kindergesundheit\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne fordern zw&ouml;lf Euro Mindestlohn<\/strong><br>\nBerlin Die Gr&uuml;nen-Spitze strebt eine Anhebung des Mindestlohns auf zw&ouml;lf Euro an. Die Forderung ist Teil eines Wirtschaftsantrags f&uuml;r den Bielefelder Parteitag Mitte November.<br>\nBundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Michael Kellner sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Montag): &bdquo;Unser Ziel ist es, den &ouml;kologischen Wandel sozial gerecht zu gestalten.&ldquo; Die Gr&uuml;nen wollten deshalb einen armutsfesten Mindestlohn. Voraussetzung daf&uuml;r sei eine Anhebung auf zw&ouml;lf Euro. Zudem solle die Vergabe &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge an die Tarifbindung gekoppelt werden. &bdquo;Ich sehe im &Uuml;brigen mit Schrecken den R&uuml;ckgang der Tarifbindung in Deutschland&ldquo;, sagte Kellner.<br>\nLaut RND gibt es bei den Gr&uuml;nen aber auch Widerstand gegen einen Mindestlohn von zw&ouml;lf Euro pro Stunde. In einem Antrag des Gr&uuml;nen-Rentenexperten Markus Kurth hei&szlig;t es laut RND, eine solche politische Festlegung untergrabe die Entscheidungshoheit der Mindestlohnkommission und damit auch die der Tarifpartner.(dpa)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wz.de\/politik\/inland\/gruene-fordern-zwoelf-euro-mindestlohn_aid-46928223\">Westdeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Vergabe Mindestlohn<\/strong><br>\n*Vergabe-Mindestlohn auf Scholz-Niveau*<br>\n&ldquo;Ich finde &uuml;brigens, dass 12 Euro Mindestlohn angemessen sind. Am Lohn sollten Unternehmen nicht sparen.*(..) *Wer arbeitet, muss sicher sein k&ouml;nnen, dass es f&uuml;r ihn gut ausgeht und die Rente reicht.&rdquo;, so der Bundesfinanzminister. Olaf Scholz, am 30.10.2018 in seinem Kommentar in der BILD-Zeitung.<br>\nWir, die ArbeitnehmerInnen-Organisationen der Senatskoalitionsparteien teilen beide Aussagen. 12 Euro sind angemessen und wer arbeitet, muss im Alter frei von Armut leben k&ouml;nnen. Berlin sollte dabei mit gutem Beispiel vorangehen und seinen Beitrag leisten. Deshalb fordern wir unsere Parteien, SPD, B&uuml;ndnis 90\/DIE GR&Uuml;NEN und DIE LINKE auf, bei de<br>\nanstehenden Reform des Berliner Vergabegesetzes, den Vergabemindestlohn in einem ersten Schritt auf 12,00 Euro anzuheben und bis zum Ende der Wahlperiode auf ein in Berlin altersarmutsfestes Niveau zu erh&ouml;hen. Der Berliner Landesmindestlohn ist synchron anzupassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gruene.berlin\/nachrichten\/vergabe-mindestlohn\">Gr&uuml;ne Berlin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Interview im Tagesspiegel: &bdquo;Die Forderung, dass Fleisch teurer wird, ist sozial ignorant&ldquo;<\/strong><br>\nIm Interview mit dem Tagesspiegel habe ich zur Klimadebatte Stellung genommen. Meine These: In einer Wirtschaft, die auf Wegwerfproduktion und Ressourcenverschlei&szlig; setzt, kann niemand klimafreundlich leben. Deshalb halte ich wenig davon, einfach nur Diesel zu verteuern oder die Fleischpreise hochzuziehen. Mit solchen Ma&szlig;nahmen vergr&ouml;&szlig;ern wir am Ende nur die Armut. Wirtschaft und Politik m&uuml;ssen das Klima retten; Konsumenten k&ouml;nnen das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktionsmail.team-sahra.de\/issues\/die-forderung-dass-fleisch-teurer-wird-ist-sozial-ignorant-207177\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<p><strong>Dazu: Sahra Wagenknecht &uuml;ber Klimaschutz: &bdquo;Die Forderung, dass Fleisch teurer wird, ist sozial ignorant&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Frau Wagenknecht, wie klimafreundlich leben Sie?<br>\nIn einer Wirtschaft, die auf Wegwerfproduktion und Ressourcenverschlei&szlig; setzt, kann niemand klimafreundlich leben. Nat&uuml;rlich kann ich jetzt sagen, dass ich privat kaum fliege und wenig Fleisch esse. Aber zu viel Fleisch ist ja auch ungesund und wir machen in der Regel in Frankreich Urlaub, wo die Anfahrt mit dem Auto n&auml;her liegt. Will sagen: Ich halte nichts von dieser Konsumdebatte, weil die Wurzel der Probleme woanders liegt. Der Konsument kann das Klima nicht retten. Das k&ouml;nnen nur Politik und Wirtschaft.<br>\n(&hellip;) Tagesspiegel: Wie wollen Sie die denn zu mehr Klimaschutz bewegen? Ein Donald Trump wird dabei kaum helfen.<br>\nWagenknecht: Viele globale Unternehmen wollen in Deutschland t&auml;tig sein, ihre Produkte verkaufen &ndash; und da kann man nat&uuml;rlich Auflagen machen. Wir m&uuml;ssen wegkommen von dieser blinden Globalisierungs- und Freihandelsgl&auml;ubigkeit, sondern brauchen eine Regionalisierung der Wirtschaft.<br>\nMan darf ja nach den jetzigen EU-Regeln zum Beispiel keine lokalen Anbieter bevorzugen. Dabei ist es aus &ouml;kologischen Gr&uuml;nden v&ouml;llig absurd, &Auml;pfel und Jogurt &uuml;ber tausende Kilometer zu transportieren, obwohl sie vor Ort erzeugt werden. Und global ist es sinnvoll, &uuml;ber gr&uuml;ne Z&ouml;lle zu reden. Wenn Produktion ins Ausland verlagert wird, um harte Umweltstandards zu umgehen, sollten solche Produkte mit Z&ouml;llen belegt werden.<br>\n(&hellip;) Und h&ouml;here Preise f&uuml;r Fleisch?<br>\nDas ist eine Frage der Einkommensverteilung. Nat&uuml;rlich m&uuml;ssen wir weg von der heutigen Massentierhaltung. Aber zu fordern, dass Fleisch teurer wird, und nicht gleichzeitig zu verlangen, dass der Mindestlohn und die Hartz-IV-S&auml;tze deutlich steigen, ist sozial ignorant und w&uuml;rde in der Konsequenz die Armut weiter vergr&ouml;&szlig;ern&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/sahra-wagenknecht-ueber-klimaschutz-die-forderung-dass-fleisch-teurer-wird-ist-sozial-ignorant\/25176142.html\">Tagesspiegel, 31.10.2019<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kein Geld f&uuml;r kranke Kinder<\/strong><br>\nLange geplante Herzoperationen von Kindern werden kurzfristig verschoben. Rettungssanit&auml;ter mit jungen Notfallpatienten an Bord wissen nicht, welche Klinik sie anfahren k&ouml;nnen. Eltern m&uuml;ssen in weit entfernte Krankenh&auml;user pendeln. Der Mangel an Pflegepersonal sorgt f&uuml;r unterbesetzte Stationen. Dazu kommt: Das Fallpauschalen-System ber&uuml;cksichtigt die zeit- und kostenintensive Behandlung kranker Kinder nicht ausreichend. Die Folge: Kliniken geben Teile ihrer Kinderstationen ganz auf. Warum vernachl&auml;ssigt unser Gesundheitssystem die Schw&auml;chsten, unsere Kinder?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/kein-geld-fuer-kranke-kinder-100.html\">Das Erste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das System der sogenannten Fallpauschale wurde 2004 durch die rot-gr&uuml;ne Koalition f&uuml;r alle Leistungen station&auml;rer Krankenhausbehandlung verpflichtend eingef&uuml;hrt. Angeblich um die &bdquo;Kostenexplosion im Gesundheitswesen&ldquo; zu bremsen und das Gesundheitssystem &ldquo;marktgerecht&rdquo; zu gestalten. So sollte entsprechend der neoliberalen Ideologie, als wesentliches Antriebsmoment der SPD unter Schr&ouml;der, Wettbewerb zwischen den Krankenh&auml;usern geschaffen werden, so dass sich im Konkurrenzkampf die leistungsf&auml;higsten Krankenh&auml;user am Ende auf dem Markt durchsetzen. Eine wesentliche Folge der Einf&uuml;hrung der Fallpauschale ist, dass sie die Krankenh&auml;user dazu zwingt, den Menschen der medizinische Hilfe und Pflege ben&ouml;tigt allein aus der Perspektive reiner betriebswirtschaftlicher Logik als reinen Kostenfaktor zu betrachten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Initiative &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.ichbinkeinefallpauschale.de\/\">Ich bin keine Fallpauschale<\/a>&ldquo;<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Daten von Krankenversicherten sollen der Forschung zug&auml;nglich sein<\/strong><br>\nJens Spahn will die Daten von gesetzlich Versicherten der Wissenschaft zur Verf&uuml;gung stellen. Gr&uuml;ne und Patientensch&uuml;tzer kritisieren fehlende Widerspruchsm&ouml;glichkeiten.<br>\nDie Gesundheitsdaten der 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland sollen k&uuml;nftig ohne ihr Einverst&auml;ndnis f&uuml;r die Forschung verwendet werden k&ouml;nnen. Das sieht der Entwurf zum Digitale-Versorgungs-Gesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor. Er soll am Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden.<br>\nDie gesetzlichen Kassen m&uuml;ssen demnach die pers&ouml;nlichen Daten sowie s&auml;mtliche Behandlungsdaten aller Versicherten an den Spitzenverband der Kassen weiterleiten, der sie dann pseudonymisiert der Forschung zur Verf&uuml;gung stellt. Verwaltet werden sollen die Daten von einem erweiterten Forschungsdatenzentrum, das beim Bundesgesundheitsministerium angesiedelt wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-11\/bundesgesundheitsminister-jens-spahn-patientendaten-forschung?sort=desc#comments\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.R.:<\/strong>  Befremdlich finde ich, dass es erst an diesem Wochenende eine gr&ouml;&szlig;ere &Ouml;ffentlichkeit bekannt wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>In Verbindung mit der Eile der Abstimmung, die laut Zeit-Online am kommenden Donnerstag stattfinden soll, ohne dass &uuml;berhaupt nur Ansatzweise ein &ouml;ffentlicher Diskurs stattgefunden h&auml;tte&hellip; Dabei handelt es sich bei Gesundheitsdaten grunds&auml;tzlich, neben Gesinnung, Religionszugeh&ouml;rigkeit und sexueller Orientierung um die sch&uuml;tzenswertesten Daten &uuml;berhaupt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&uuml;ckt Macron nach rechts? <\/strong><br>\nSchon wieder &Auml;rger um Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron: Diesmal l&ouml;st er mit Bemerkungen zu Schwarzarbeitern aus Osteuropa Emp&ouml;rung aus. R&uuml;ckt Macron systematisch nach rechts?<br>\nBulgarien und die Ukraine h&auml;tten offiziellen Protest eingelegt, meldet &ldquo;Politico&rdquo;. Zuvor hatte Macron dem rechtslastigen franz&ouml;sischen Magazin &ldquo;Valeurs Actuelles&rdquo; ein umstrittenes Interview gegeben.<br>\nDarin sagte der Staatschef, er hole lieber legale Einwanderer aus der Elfenbeink&uuml;ste oder Guinea nach Frankreich, als Schwarzarbeiter aus Bulgarien oder Rum&auml;nien. Er kritisierte auch die Entsende-Praxis in der EU.<br>\nDeshalb f&uuml;hlen sich die Osteurop&auml;er nun diskriminiert. Allerdings war es ebenfalls Macron, der die Entsende-Richtlinie der EU reformiert hat, um Lohndumping und anderen Missbrauch einzud&auml;mmen.<br>\nEin Alarmsignal ist es dennoch, dass er ausgerechnet &ldquo;Valeurs Actuelles&rdquo; ein Interview gibt. Denn damit blinkt Macron eindeutig rechts &ndash; offenbar will er um Republikaner und Le Pen-Anh&auml;nger werben.<br>\nAls Anbiederung bei den Rechten wird in Br&uuml;ssel auch sein Veto gegen EU-Beitrittsgespr&auml;che mit Nord-Mazedonien und Albanien gesehen. Macron opfere die Glaubw&uuml;rdigkeit der EU auf dem Altar der Innenpolitik, hei&szlig;t es.<br>\nUnd hat er nicht schon Anfang Oktober eine Debatte &uuml;ber die Migrationspolitik angesto&szlig;en, die ebenfalls die Rechten im Blick hatte? Die Indizien f&uuml;r eine Neuausrichtung der franz&ouml;sischen Politik h&auml;ufen sich.<br>\nDabei hatte Macron doch vor der Europawahl gelobt, sich scharf gegen Nationalisten und Rechtspopulisten vom Schlage eines Orban abzugrenzen. Nun beginnt er, sie zu umgarnen, jedenfalls zuhause&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/rueckt-macron-nach-rechts\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Libanons &bdquo;Oktoberrevolution&ldquo; am Scheideweg<\/strong><br>\nMittlerweile ist unbestreitbar, dass der Libanon einen historischen Moment erlebt. Mit 1,5 Millionen Menschen demonstrierte bereits ein Viertel der Bev&ouml;lkerung auf den Stra&szlig;en. Das sind unglaubliche Zahlen. Noch unglaublicher sind diese Zahlen vor dem Hintergrund der traditionslastigen konfessionellen Spaltungen im Landesinneren. Statt an religi&ouml;sen Vorurteilen brechen die Konflikte mehr und mehr entlang der Klassenlinien auf.<br>\nAufstand gegen Korruption und Ungleichheit<br>\n(&hellip;) Seit dem 17. Oktober erlebt das gespaltene Land revolution&auml;re Massenaufst&auml;nde. &Uuml;ber eine Million Menschen richten sich sowohl gegen den sunnitischen Ministerpr&auml;sidenten Saad Hariri als auch gegen die christliche Rechte und die schiitische Amal-Partei. Gro&szlig;e Teile der libanesischen Bev&ouml;lkerung richten sich lautstark gegen die eigenen religi&ouml;sen F&uuml;hrer und &auml;u&szlig;ern gegenseitige Bekundungen der Solidarit&auml;t mit angrenzenden St&auml;dten sowie den in ihnen lebenden religi&ouml;sen und ethnischen Gruppen. Die neue Bruchlinie verl&auml;uft f&uuml;r viele nicht mehr zwischen den Konfessionen, sondern zwischen oben und unten, zwischen einer herrschenden und einer unterdr&uuml;ckten Klasse. Die libanesische Sozialistin Rima Majed h&auml;lt fest: &bdquo;Obwohl der Libanon in j&uuml;ngster Zeit &auml;hnlich massive &sbquo;Stra&szlig;enexplosionen&lsquo; gegen die herrschende Klasse erlebte (etwa in 2015), stellt die libanesische &sbquo;Oktoberrevolution&lsquo; einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der sozialen Bewegungen nach dem B&uuml;rgerkrieg dar. Nach fast drei Jahrzehnten neoliberaler Politik, die in der Vertiefung der Klassengegens&auml;tze resultierte, sind die Menschen dieses Mal auf die Stra&szlig;en gegangen, um die herrschende Klasse deutlich an den Pranger zu stellen, die als W&auml;chter des Neoliberalismus (und ihres eigenen Klasseninteresses) fungiert, fernab sektiererischer Trennlinien, die &uuml;blicherweise von den F&uuml;hrern als effektive Taktik eingesetzt wurden, um die Stra&szlig;e zu spalten. Dieses Mal startete die Revolution mit den &auml;rmeren Klassen der Arbeitslosen oder Unterbesch&auml;ftigten &ndash; normalerweise die tragende S&auml;ule und W&auml;hlerschaft der hegemonialen sektiererischen Parteien aufgrund von komplexen Systemen des Klientelismus &ndash; die sich gegen ihre &sbquo;Schutzherren&lsquo; wandten.&ldquo;<br>\nAusl&ouml;ser daf&uuml;r sind, anders als viele deutsche Medienberichte nahelegen, nicht blo&szlig; die geplanten Steuern auf WhatsApp. Die Steuerma&szlig;nahmen waren vielmehr der letzte Tropfen, der das Fass in einem wirtschaftlich durch und durch zugrunde gerichteten Land zum &Uuml;berlaufen gebracht hat.<br>\n(&hellip;) Zuletzt machte die Weltwirtschaftskrise auch vor der durch die Bindung an den Dollar angeblich so stabilen Lira, dem libanesischen Pfund, nicht Halt. Der Umtauschkurs in den Wechselstuben stieg massiv an und Tankstellen im Land gaben zweitweise gar kein Benzin mehr heraus. Zudem drohte eine Preiserh&ouml;hung f&uuml;r Brot. Wiederkehrende Strom- und Wasserausf&auml;lle wurden zum Alltag. Die Besteuerung von WhatsApp mit einer t&auml;glichen Geb&uuml;hr von circa 0,20 Dollar war in dieser Situation also nur der letzte dreiste Kieselstein von Seiten der Regierung, der die Revolte ins Rollen und die geschundene libanesische Bev&ouml;lkerung zum Explodieren brachte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-10-29\/libanons-oktoberrevolution-am-scheideweg\/\">Justice now<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>China bricht den Schulden-W&uuml;rgegriff um den Hals der Welt<\/strong><br>\n(&hellip;) In Lateinamerika w&uuml;ten in Honduras, Nicaragua, Ecuador, Chile, Argentinien und sogar in Brasilien Stra&szlig;enproteste gegen die USA \/ IWF und die daraus resultierenden Sparprogramme, die die Reichen reicher und die Armen &auml;rmer machen. In Argentinien hat das Volk am vergangenen Wochenende, am 27. Oktober, bei einer demokratischen Wahl den neoliberalen Pr&auml;sidenten Macri abgesetzt, der 2015 durch gef&auml;lschte Pr&auml;sidentschaftswahlen an die Macht kam. Macri ruinierte das wohlhabende Land in seiner 4-j&auml;hrigen Herrschaft. Er privatisierte &ouml;ffentliche Dienste und Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Verkehr und mehr, was zu kr&auml;ftigen Tariferh&ouml;hungen, Entlassungen von Arbeitnehmern, Arbeitslosigkeit und Armut f&uuml;hrte&hellip;<br>\n&Uuml;berall in Lateinamerika haben die Menschen genug von der von den USA und dem Westen auferlegten Sparsamkeit und der gleichzeitigen Ausbeutung ihrer nat&uuml;rlichen Ressourcen. Sie wollen Ver&auml;nderung &ndash; im gro&szlig;en Stil. Sie versuchen, sich vom wirtschaftlichen und finanziellen W&uuml;rgegriff des Westens zu l&ouml;sen. Sie wollen China und Russland als neue Partner im Handel und in Finanzvertr&auml;gen.<br>\nDasselbe gilt in Afrika &ndash; der Neokolonialismus des Westens, vor allem Frankreichs und Gro&szlig;britanniens, durch finanzielle Unterdr&uuml;ckung, unfaire Handelsgesch&auml;fte und vom Westen auferlegte &ndash; und milit&auml;risch gesch&uuml;tzte &ndash; despotische und korrupte F&uuml;hrer, hat Afrika nach mehr als 50 Jahren so genannter Unabh&auml;ngigkeit arm und trostlos gemacht&hellip;<br>\n(&hellip;) Der US-Dollar war vor rund 20-25 Jahren noch zu 90% die dominierende Reservew&auml;hrung der Welt. Heute ist dieser Anteil auf weniger als 60% gesunken &ndash; mit sinkender Tendenz. Sie wird vor allem durch den chinesischen Yuan als neue Reservew&auml;hrung ersetzt.<br>\nGenau darum geht es beim von den USA ausgel&ouml;sten Handelskrieg &ndash; um die Diskreditierung des Yuan, einer soliden W&auml;hrung, die auf Chinas Wirtschaft basiert &ndash; und des Goldes&hellip;<br>\n(&hellip;) Dieser und andere st&auml;ndige Angriffe Washingtons sind eine typische verzweifelte Geste eines sterbenden Tieres &ndash; das wild nach links und rechts und oben und unten um sich herumschl&auml;gt, um so viele wahrgenommene Gegner wie m&ouml;glich ins Grab zu bringen. Es besteht nat&uuml;rlich die eindeutige Gefahr, dass dieser Kampf um das &Uuml;berleben des Imperiums nuklear endet &ndash; Gott bewahre!<br>\nChinas und Russlands Politik, Philosophie und Diplomatie des Nichtangriffs k&ouml;nnte die Welt vor dem Aussterben bewahren &ndash; auch die Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/einarschlereth.blogspot.com\/2019\/11\/china-bricht-den-schulden-wurgegriff-um.html\">Peter K&ouml;nig auf einartysken<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Kronprinz und seine Macht (II)<\/strong><br>\nBerlin\/Riad (Eigener Bericht) &ndash; Die Deutsche Bank unterst&uuml;tzt den kurz bevorstehenden B&ouml;rsengang des weltgr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;lkonzerns Saudi Aramco und tr&auml;gt damit zur Zentralisierung der Macht bei dem saudischen Kronprinzen Muhammad bin Salman bei. Die zust&auml;ndigen saudischen Beh&ouml;rden haben am Sonntag gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den B&ouml;rsengang gegeben, der in der ersten Dezemberh&auml;lfte durchgef&uuml;hrt werden und zweistellige Milliardensummen in den Staatsfonds PIF sp&uuml;len soll. Der PIF, der eine zentrale Rolle bei der Finanzierung strategischer Investitionen im Inland sowie strategischer Konzernbeteiligungen im Ausland spielen wird, wird de facto vom Kronprinzen pers&ouml;nlich kontrolliert. Bin Salman ist laut der einhelligen Auffassung von Experten direkt verantwortlich f&uuml;r den Mord an dem saudischen Oppositionellen Jamal Khashoggi in Riads Konsulat in Istanbul. Die Deutsche Bank hat bereits zuvor die Lieferung von Waffen nach Saudi-Arabien finanziert, die im Krieg im Jemen eingesetzt wurden. In der vergangenen Woche war das Kreditinstitut neben weiteren deutschen Firmen auf einer Investorenkonferenz in Riad pr&auml;sent.<br>\n(&hellip;) Deutscher Kriegsfinanzier<br>\nDie Deutsche Bank ist dem saudischen Herrscherclan und dem Kronprinzen nicht zum ersten Mal bei der Durchsetzung ihrer Machtambitionen behilflich. Sie hat auch R&uuml;stungskonzerne finanziert, die Saudi-Arabien belieferten, w&auml;hrend die Streitkr&auml;fte des Landes im Jemen Krieg f&uuml;hrten.<br>\n(&hellip;) Bestens vernetzt<br>\nVertreten war die Deutsche Bank auch auf der diesj&auml;hrigen Konferenz Future Investment Initiative (FII) in Riad, mit der Saudi-Arabien vergangene Woche um ausl&auml;ndische Investoren geworben hat. Im vergangenen Jahr hatten zahlreich Unternehmen die FII boykottiert, nachdem kurz zuvor der Mord an Jamal Khashoggi sowie die mutma&szlig;liche Involvierung von Kronprinz Muhammad bin Salman bekannt geworden waren. Dieses Jahr nahm die Zahl prominenter Teilnehmer wieder deutlich zu, darunter Jared Kushner, Schwiegersohn und pers&ouml;nlicher Gesandter von US-Pr&auml;sident Donald Trump, der indische Premierminister Narendra Modi und der brasilianische Pr&auml;sident Jair Messias Bolsonaro. Auch deutsche Unternehmen waren pr&auml;sent &ndash; darunter neben der Deutschen Bank, die den Leiter ihres Mittelostgesch&auml;fts entsandt hatte, etwa Siemens und Bosch, aber auch weitere Firmen.[7] Angek&uuml;ndigt war nicht zuletzt Klaus Kleinfeld: Der ehemalige Siemens-Manager arbeitet mittlerweile als pers&ouml;nlicher Wirtschaftsberater von Kronprinz Muhammad bin Salman. Er gilt als nach wie vor auch in Deutschland bestens vernetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8095\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Tagesschau: Parteiische Berichterstattung &uuml;ber die &bdquo;Unruhen&ldquo; in S&uuml;damerika<\/strong><br>\nWas der Bundesregierung recht ist, ist der Redaktion ARD-aktuell billig: Parteiische Berichterstattung &uuml;ber die &bdquo;Unruhen&ldquo; in S&uuml;damerika<br>\nVon Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam<br>\n(&hellip;) Wenn man nicht &uuml;ber eigene Erfahrung mit der lateinamerikanischen Welt, &uuml;ber Sprachkenntnisse und Fachwissen verf&uuml;gt, ist man als Nachrichtenempf&auml;nger gut beraten, wenn man sich auf Kritik an der auf Anhieb erkennbaren Halbwahrheit, Unvollst&auml;ndigkeit und Desinformation beschr&auml;nkt. Davon bietet die Tagesschau schon reichlich, wie ein kleiner Vergleich ihrer Berichte &uuml;ber Chile, Bolivien und Honduras belegt. Obwohl es ihre Aufgabe w&auml;re, mit ihren Sendungen &bdquo;Medium und Faktor individueller und &ouml;ffentlicher Meinungsbildung&ldquo; zu sein &ndash; also umfassend und sachlich &uuml;ber das Weltgeschehen zu berichten&hellip;<br>\n(&hellip;) Die aktuelle Wirtschaftsmisere ist durchaus nicht taufrisch. Das hehre &bdquo;Wohlstand f&uuml;r alle&ldquo; der Marktliberalen erweist sich in Chile nun schon seit nahezu vier Jahren als reiner Betrug. Das j&auml;hrliche Durchschnittseinkommen sank seit 2015 um 900 auf 13.290 US-Dollar, und zwar bei gleichzeitiger Erh&ouml;hung der Arbeitsproduktivit&auml;t. Preise und Staatsverschuldung steigen in schwindelnde H&ouml;he. Massenentlassungen sind an der Tagesordnung. Die Jugendarbeitslosigkeit kletterte auf 18 Prozent. Andererseits sinken die &ouml;ffentlichen Ausgaben f&uuml;r Schulbildung seit 2015 nachhaltig.<br>\nDiesen Hintergrund und diese Zusammenh&auml;nge verschweigt die Tagesschau. Auch die Tatsache, dass Deutschland ein Nutznie&szlig;er des chilenischen Elends ist. Kupfer wird als Strom- und als W&auml;rmeleiter gebraucht, f&uuml;r Rohrleitungen, Abdeckungen, Legierungen, es dient im Maschinenbau, in der Chemie- und in der R&uuml;stungsindustrie, es dient als M&uuml;nzmetall und findet im Kunsthandwerk Verwendung. Die deutsche Wirtschaft deckt 36 Prozent ihres gro&szlig;en Kupferbedarfs mit Importen aus dem Andenstaat. Sie profitiert dabei, den Gesetzen des &bdquo;Marktes&ldquo; folgend, kr&auml;ftig vom Preisverfall f&uuml;r das wichtige Halbedelmetall.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2019\/11\/03\/parteiische-berichterstattung-ueber-die-unruhen-in-suedamerika\/\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam auf Publikumskonferenz.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Maas unterst&uuml;tzt Duo Geywitz\/Scholz<\/strong><br>\nAls einfaches SPD-Mitglied habe er &ldquo;keine Lust, um den hei&szlig;en Brei herumzureden&rdquo;, sagt Au&szlig;enminister Heiko Maas: Er werde f&uuml;r Klara Geywitz und Olaf Scholz als neue Parteivorsitzende stimmen &ndash; aus mehreren Gr&uuml;nden. (&hellip;)<br>\nErst vor wenigen Tagen hatte sich auch der ehemalige SPD-Parteichef Martin Schulz klar positioniert. Er komme &ldquo;zu dem Schluss, dass ich bei allen Differenzen Olaf Scholz mehr vertraue als den anderen Bewerbern&rdquo;, sagte Schulz dem SPIEGEL in einem Doppelinterview mit Scholz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/heiko-maas-unterstuetzt-duo-klara-geywitz-olaf-scholz-im-rennen-um-spd-spitze-a-1294879.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass Maas und Schulz f&uuml;r Scholz Werbung machen, ist nicht verwunderlich und ein Argument mehr, Walter-Borjans und Esken zu w&auml;hlen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Anstalt <\/strong><br>\nDie G&auml;ste am 5. November 2019<br>\nMit Marion Bach, Hans-G&uuml;nther P&ouml;litz und Z&auml;rtlichkeiten mit Freunden<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-gaeste-am-5-november-2019-106.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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