{"id":56143,"date":"2019-11-06T08:23:36","date_gmt":"2019-11-06T07:23:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143"},"modified":"2019-11-06T08:23:36","modified_gmt":"2019-11-06T07:23:36","slug":"hinweise-des-tages-3486","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h01\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h02\">Regierung und Autoindustrie vereinbaren h&ouml;here Kaufpr&auml;mie f&uuml;r E-Autos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h03\">USA: &ldquo;Wir behalten das syrische &Ouml;l&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h04\">Israeli spyware: WhatsApp hack raises global fears<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h05\">Snowden: Facebook und Google sind nicht besser als NSA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h06\">Klimaziele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h07\">An neue Windanlagen kaum noch zu denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h08\">&bdquo;Linksliberale Hegemonie und Hybris&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h09\">Wir brauchen eine 30 Stunden Woche, um uns um Kinder, Kranke und Alte zu k&uuml;mmern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h10\">Mit Marie Jahoda Entwicklungen in der Arbeitswelt analysieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h11\">&bdquo;Die Schwarze Null ist mit einer sozialdemokratischen Politik nicht vereinbar&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h12\">Zwischen China und den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h13\">Neue Winde wehen und k&ouml;nnen die Richtung &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h14\">Syrien: Dschihadisten beschie&szlig;en Kurden mit US-Raketen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h15\">Chinesischer Professor klagt gegen Gesichtserkennung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h16\">Tod Baghdadi`s &ndash; Sieg der Gerechtigkeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h17\">UNO best&auml;tigt 42 Tote in Haiti, Amnesty kritisiert Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56143#h18\">4. November 1989: Die gescheiterte Revolution<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sanktionen zur Durchsetzung von Mitwirkungspflichten bei Bezug von Arbeitslosengeld II teilweise verfassungswidrig<\/strong><br>\nDer Gesetzgeber kann die Inanspruchnahme existenzsichernder Leistungen an den Nachranggrundsatz binden, solche Leistungen also nur dann gew&auml;hren, wenn Menschen ihre Existenz nicht selbst sichern k&ouml;nnen. Er kann erwerbsf&auml;higen Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosengeld II auch zumutbare Mitwirkungspflichten zur &Uuml;berwindung der eigenen Bed&uuml;rftigkeit auferlegen, und darf die Verletzung solcher Pflichten sanktionieren, indem er vor&uuml;bergehend staatliche Leistungen entzieht. Aufgrund der dadurch entstehenden au&szlig;erordentlichen Belastung gelten hierf&uuml;r allerdings strenge Anforderungen der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit; der sonst weite Einsch&auml;tzungsspielraum des Gesetzgebers ist hier beschr&auml;nkt. Je l&auml;nger die Regelungen in Kraft sind und der Gesetzgeber damit deren Wirkungen fundiert einsch&auml;tzen kann, desto weniger darf er sich allein auf Annahmen st&uuml;tzen. Auch muss es den Betroffenen m&ouml;glich sein, in zumutbarer Weise die Voraussetzungen daf&uuml;r zu schaffen, die Leistung nach einer Minderung wieder zu erhalten.<br>\nMit dieser Begr&uuml;ndung hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute verk&uuml;ndetem Urteil zwar die H&ouml;he einer Leistungsminderung von 30 % des ma&szlig;gebenden Regelbedarfs bei Verletzung bestimmter Mitwirkungspflichten nicht beanstandet. Allerdings hat er auf Grundlage der derzeitigen Erkenntnisse die Sanktionen f&uuml;r mit dem Grundgesetz unvereinbar erkl&auml;rt, soweit die Minderung nach wiederholten Pflichtverletzungen innerhalb eines Jahres die H&ouml;he von 30 % des ma&szlig;gebenden Regelbedarfs &uuml;bersteigt oder gar zu einem vollst&auml;ndigen Wegfall der Leistungen f&uuml;hrt. Mit dem Grundgesetz unvereinbar sind die Sanktionen zudem, soweit der Regelbedarf bei einer Pflichtverletzung auch im Fall au&szlig;ergew&ouml;hnlicher H&auml;rten zwingend zu mindern ist und  soweit f&uuml;r alle Leistungsminderungen eine starre Dauer von drei Monaten vorgegeben wird. Der Senat hat die Vorschriften mit entsprechenden Ma&szlig;gaben bis zu einer Neuregelung f&uuml;r weiter anwendbar erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2019\/bvg19-074.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gibt der Vorsitzende des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts, Herr Harbarth, damit nicht implizit zu, dass er als CDU-Bundestagsabgeordneter mit seinem Stimmverhalten f&uuml;r Sanktionen &ndash; zumindest teilweise &ndash; verfassungswidrig entschieden hat<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hartz-IV-Sanktionen: Arbeitslose f&ouml;rdern statt ins Existenzminimum eingreifen<\/strong><br>\nIn einer gemeinsamen Erkl&auml;rung fordern die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Diakonie Deutschland und der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband gemeinsam mit weiteren Partnern, Verb&auml;nden und Organisationen, die bestehenden Sanktionsregelungen im Hartz-IV-System aufzuheben und ein menschenw&uuml;rdiges System der F&ouml;rderung und Unterst&uuml;tzung einzuf&uuml;hren.<br>\nAnlass ist die Urteilsverk&uuml;ndung des Bundesverfassungsgerichts am 5. November 2019 zur Frage, ob die bestehenden Sanktionen, die bis zum vollst&auml;ndigen Entzug der Leistungen einschlie&szlig;lich der Miete reichen k&ouml;nnen, verfassungsgem&auml;&szlig; sind. Das Gericht hatte &uuml;ber den Fall eines Arbeitslosen aus Erfurt zu urteilen, der mit 234,60 Euro im Monat weniger auskommen sollte, weil er ein Jobangebot abgelehnt und Probearbeit verweigert hatte.<br>\nDie Unterzeichnenden sind sich einig: Es darf keine K&uuml;rzungen am Existenzminimum geben. Durch Sanktionen werde das Lebensnotwendige gek&uuml;rzt und soziale Teilhabe unm&ouml;glich gemacht, erkl&auml;ren die Unterzeichner, zu denen auch 50 Einzelpersonen aus Verb&auml;nden, Organisationen und Parteien geh&ouml;ren. Die Politik ist schon lange in der Verantwortung, das Hartz-IV-System so zu &auml;ndern, dass die W&uuml;rde der Leistungsbezieher geachtet und nicht durch Sanktionen beeintr&auml;chtigt wird.<br>\n&bdquo;Die Grundsicherung soll das Existenzminimum abdecken, also das zum Leben unbedingt Notwendige,&ldquo; sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. &bdquo;Wer mit Sanktionen das Lebensnotwendige k&uuml;rzt, nimmt existentielle Not in Kauf. Die Diakonie setzt sich f&uuml;r ein sicheres Existenzminimum ein, f&uuml;r alle Menschen!&ldquo;<br>\n&bdquo;Sanktionen f&uuml;hren zu Leid und dazu, dass Menschen sich zur&uuml;ckziehen,&ldquo; sagt Dr. Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes. &bdquo;Sie entspringen einer l&auml;ngst &uuml;berwundenen Rohrstockp&auml;dagogik des vergangenen Jahrhunderts. Sie sind deshalb komplett und ersatzlos zu streichen.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die Sanktionen in ihrer jetzigen Form tragen nicht dazu bei, den Menschen eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben zu er&ouml;ffnen&ldquo;, sagt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, &bdquo;Und gerade die versch&auml;rften Sanktionen bei den Unter-25-J&auml;hrigen sind kontraproduktiv: Sie treiben junge Menschen ins Abseits. Wir wollen eine Grundsicherung, die unterst&uuml;tzt und f&ouml;rdert, statt zu g&auml;ngeln!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++abae0e1e-fcaa-11e9-b135-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Pressemitteilung des B&uuml;ndnis &bdquo;Auf Recht bestehen&ldquo;<\/strong><br>\nzum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur teilweisen Verfassungswidrigkeit von Sanktionen im SGB II:<br>\nWir begr&uuml;&szlig;en das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom heutigen Tag, wonach die bestehende Sanktionsregelung zum gro&szlig;en Teil als verfassungswidrig anzusehen ist und in der bestehenden Form nicht mehr angewendet werden darf. Der Schutz des menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums muss nach unserer Auffassung in jedem Fall sichergestellt sein. Das betrifft nicht nur die vom Verfassungsgericht als grundgesetzwidrig beurteilten Sanktionen in H&ouml;he von mehr als 30% des Regelbedarfs. Es schlie&szlig;t f&uuml;r uns auch eine Sanktionsmaschinerie aus, die starr und quasi automatisch abl&auml;uft und weder Ermessen noch eine H&auml;rtefallregelung kennt und bei der praktischen Umsetzung das Nachholen einer vers&auml;umten Mitwirkung nicht honoriert. Zudem d&uuml;rfte das Urteil indirekt auch das Aus f&uuml;r die besonders scharfen Sanktionsregelungen f&uuml;r unter 25-J&auml;hrige bedeuten. Die Entscheidung des Verfassungsgerichts ist daher als eine Ohrfeige f&uuml;r diejenigen Politiker und Politikerinnen sowie die Parteien anzusehen, die &bdquo;Hartz IV&ldquo; beschlossen und seit rund 15 Jahren verteidigt haben.<br>\nZurzeit bekommen dies jedes Jahr rund 8% aller betroffenen Arbeitslosen im Bezug von Leistungen nach dem SGB II zu sp&uuml;ren. F&uuml;r sie bedeutet dies eine lang andauernde Unterschreitung des Existenzminimums. Die materiellen und psychischen Folgen sind in der Regel verheerend. Hunger, Angst, Depressionen, massive Verschuldung und auch der Verlust der Wohnung drohen. Gerade j&uuml;ngere Arbeitslose resignieren und brechen oft jeden Kontakt mit dem Jobcenter ab. Aus Angst vor Sanktionen nehmen Betroffene fast jede Arbeit an. Dies beg&uuml;nstigt prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse, niedrige L&ouml;hne und miese Arbeitsbedingungen f&uuml;r alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.<br>\nIm Namen des B&uuml;ndnisses &bdquo;Auf Recht bestehen&ldquo; fordern wir daher, dass das bestehende Sanktionssystem im SGB II abgeschafft wird. Wir fordern die Bundesregierung und die im Bundestag vertretenen Parteien auf, umgehend entsprechend t&auml;tig zu werden. Daf&uuml;r reicht es allerdings nicht aus, die Vorgaben des Verfassungsgerichts nur insoweit umzusetzen, wie es verfassungsrechtlich unbedingt geboten ist. Nur weil das Bundesverfassungsgericht die Sanktionen nicht vollst&auml;ndig abgeschafft hat, folgt daraus nicht, dass das Sanktionsregime &uuml;berhaupt aufrechterhalten werden muss. Im Einklang mit dem B&uuml;ndnis f&uuml;r ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum fordern wir, dass an die Stelle der geltenden Sanktionsregelungen ein menschenw&uuml;rdiges System der F&ouml;rderung und Unterst&uuml;tzung von Alg-2-Berechtigten treten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.erwerbslos.de\/images\/PM_AufRechtbestehen_19_11_05.pdf\">Auf Recht bestehen<\/a><\/li>\n<li><strong>Grundrechte dulden keinen Aufschub<\/strong><br>\nDie Sanktionen, die der Gesetzgeber f&uuml;r den Fall von Pflichtverletzungen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vorsieht, sind teilweise verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht gibt der Bundesregierung damit eine Hausaufgabe auf, setzt aber auch selbst eine &Uuml;bergangsregelung in Kraft, um die Lage der Betroffenen sofort zu verbessern. Nur &auml;ndert das nichts daran, dass die verfassungswidrigen Regelungen, trotz aller Hinweise und Urteile von Landessozialgerichten, die es gegeben hat, bereits seit 2005 existieren. Es wird also schon seit 14 Jahren ganz bewusst gegen Artikel 1 und Artikel 20 des Grundgesetzes versto&szlig;en.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom Dienstag zu der Sanktionspraxis im Sozialgesetzbuch II eine eigene &Uuml;bergangsregelung in Kraft gesetzt und damit darauf verzichtet, dem Gesetzgeber eine Frist vorzugeben, innerhalb der er ein verfassungskonformes Gesetz beschlie&szlig;en muss. Das zeigt, wie wichtig es dem Gericht ist, dass elementare Grundrechte wie die Menschenw&uuml;rde sowie das unab&auml;nderliche Sozialstaatsprinzip gewahrt bleiben m&uuml;ssen. Beides duldet keinen Aufschub. So gesehen ist das auch ein klares Urteil gegen diese und vorherige Bundesregierungen, die einen verfassungswidrigen Zustand immer wieder tolerierten und zum Teil ganz abenteuerlich verteidigten.<br>\nUnter normalen Umst&auml;nden w&auml;re das ein Grund f&uuml;r einen R&uuml;cktritt oder f&uuml;r Sanktionen gegen den Gesetzgeber. Aber im Unterschied zu den Bed&uuml;rftigen, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind, gelten f&uuml;r die Parlamentarier, die auch auf staatliche Leistungen angewiesen sind, andere Regeln. Sie d&uuml;rfen weiter regieren und das n&auml;chste verfassungswidrige Gesetz beschlie&szlig;en, weil sie wissen, dass ein Urteil mitunter erst Jahrzehnte sp&auml;ter gef&auml;llt werden wird und zwar auch noch von Richtern wie Stephan Harbarth, die vorher in politischer Verantwortung stehend, das in Teilen verfassungswirdrige Gesetz erst mit erm&ouml;glichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/grundrechte-dulden-keinen-aufschub\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV verfassungswidrig <\/strong><br>\nOhrfeige f&uuml;r die neoliberalen Parteien der selbsternannten &bdquo;Mitte&ldquo;<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat Hartz-IV-Sanktionen teilweise f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Endlich! Einige Verfassungsrichter wissen noch, dass ein &bdquo;Sozialstaat&ldquo; Arbeitslose nicht zum Hungern verurteilen kann, wenn sie ihren &bdquo;Verpflichtungen&ldquo; bei der Arbeitsagentur nicht nachkommen.<br>\nDas ist eine verdiente Ohrfeige f&uuml;r die neoliberalen Parteien der in Th&uuml;ringen eingebrochenen selbsternannten Mitte CDU\/ CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne, die die Hartz-Gesetze verbrochen haben. Dass sie nicht dazulernen wollen, best&auml;tigen gerade wieder die Gr&uuml;nen. Nach vielen Jahren sind auch sie jetzt f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn von zw&ouml;lf Euro die Stunde, weil der &bdquo;armutsfest&ldquo; sei, so die Gr&uuml;nen-&bdquo;Sozialexperten&ldquo;. Sie wissen gar nicht mehr, was armutsfest ist. Im Februar dieses Jahres musste die Bundesregierung zugeben, dass man mindestens 12,80 Euro Stundenlohn haben muss, um &bdquo;bei einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden &uuml;ber 45 Jahre versicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung&ldquo; eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erhalten. Wer heute noch 12 Euro f&uuml;r armutsfest h&auml;lt, h&auml;lt die in Zukunft drohenden Hungerrenten f&uuml;r Millionen Rentnerinnen und Rentner f&uuml;r &bdquo;armutsfest&ldquo;. Zur Erinnerung: In &Ouml;sterreich hat der Durchschnittsrentner 800 Euro im Monat mehr.<br>\nDie geistige Armut der selbsternannten &bdquo;Mitte&ldquo; ist beachtlich. Die dazugeh&ouml;renden Parteien sind auf dem geistigen Niveau nicht &ldquo;armutsfest&rdquo;. Das ist die Hauptursache f&uuml;r das Erstarken der AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2623060617755389\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Regierung und Autoindustrie vereinbaren h&ouml;here Kaufpr&auml;mie f&uuml;r E-Autos<\/strong><br>\nUm den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln, wird die Kaufpr&auml;mie angehoben &ndash; die H&ouml;he ist abh&auml;ngig vom Listenpreis.<br>\nDarauf haben sich Bundesregierung und Autoindustrie am Montagabend beim Spitzentreffen im Kanzleramt geeinigt.<br>\nDie vor mehr als drei Jahren eingef&uuml;hrte und bisher bis Ende 2020 befristete Pr&auml;mie wird bis Ende 2025 verl&auml;ngert. (&hellip;)<br>\nVorgesehen ist auch, die Pr&auml;mie deutlich anzuheben. F&uuml;r rein elektrische Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro soll der Zuschuss von bisher 4000 Euro auf 6000 Euro steigen. F&uuml;r sogenannte Plug-in-Hybride soll es laut Vorlage k&uuml;nftig in dieser Preisklasse statt 3000 Euro 4500 Euro geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article203001516\/E-Autos-Regierung-und-Autoindustrie-vereinbaren-hoehere-Kaufpraemie.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.K.:<\/strong> Wieso eigentlich werden K&auml;ufer eines E-Autos gegen&uuml;ber Menschen bevorzugt, die nur &ouml;ffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad benutzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe seit 30 Jahren kein Auto mehr, aus Umweltgesichtspunkten. Mein Monatsticket zum Preis von fast 100 Euro bezahle ich selbst.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach meinem Gerechtigkeitsempfinden, w&uuml;rde mir auch ein Zuschuss seitens des Staates zustehen. Eigentlich sogar ein h&ouml;herer, weil ich weniger Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Arbeitskraft) nutze als ein E-Auto-Verbraucher.<\/em><\/p>\n<p><em>Immerhin werden diese Subventionen aus unser aller Steuermitteln finanziert und geh&ouml;ren daher gerecht verteilt.<\/em><\/p>\n<p><em>Davon w&uuml;rden gerade arme Menschen profitieren, die sich kein Auto leisten k&ouml;nnen, aber trotzdem Aufwendungen f&uuml;r die Teilnahme am Verkehr haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Spindoktoren am Werk<\/strong><br>\nSelbstbedienung der Konzerne &ndash; Ein Kommentar von Georg<br>\nManchmal, wenn Politiker sprechen, kann man f&ouml;rmlich h&ouml;ren, wie da vorher die Spindoktoren am Werk waren. So ist das auch, wenn aus dem Hause von Verkehrsminister Scheuer verlautet, die Bundesregierung werde beim Aufbau von Ladepunkten f&uuml;r E-Autos nun auch die Wirtschaft st&auml;rker in die Pflicht nehmen. In Wahrheit ist es genau andersherum: Die Autolobby hat erreicht, dass der Steuerzahler mit milliardenschweren Subventionen einspringt. W&auml;hrend der US-Konkurrent Tesla auf eigene Rechnung ein schon ziemlich gutes Netz aufgebaut hat, haben die deutschen Hersteller nur lamentiert, dass die Ladestationen derzeit nicht kostendeckend seien und deswegen der Staat gefordert sei.<br>\nKein Wunder. Die hiesigen Autokonzerne sind von der Politik bisher geh&auml;tschelt worden wie keine andere Branche. Man k&ouml;nnte auch sagen, diese Rundumversorgung war mitverantwortlich daf&uuml;r, dass sie die Energiewende komplett verschlafen haben.<br>\nSo hat es fast satirische Qualit&auml;t, wenn etwa Volkswagen nun fordert, die Bundesregierung m&uuml;sse endlich Ernst machen mit dem Umstieg auf die Elektromobilit&auml;t. Ist das nicht der Konzern, der federf&uuml;hrend das Dieselgate mitverschuldet hat? Und jetzt, da klar wird, wie viel Zeit man mit dem Festhalten an Dieselmotoren verloren hat, rufen die Herren nach Steuermitteln?<br>\nGewiss, neue Technologien bed&uuml;rfen oft staatlicher F&ouml;rderung. Das Vorgehen der deutschen Autokonzerne aber ist nur noch dreist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/spindoktoren-am-werk-1.9495781\">nordbayern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA: &ldquo;Wir behalten das syrische &Ouml;l&rdquo;<\/strong><br>\nR&auml;tselraten &uuml;ber die Gr&uuml;nde einer aufwendigen, undurchsichtigen und wenig erfolgsversprechenden Milit&auml;raktion<br>\nUm die Grenzen sollen sich andere k&uuml;mmern, &ldquo;wir behalten das &Ouml;l&rdquo;, sagte US-Pr&auml;sident Trump Ende Oktober, &ldquo;ich mag &Ouml;l&rdquo;. Zwar w&uuml;rden US-Truppen aus Syrien abgezogen, aber es w&uuml;rden auch amerikanische Soldaten bleiben, um das syrische &Ouml;l zu sichern.<br>\nSeither fragen sich Experten, wie die USA dies in dem schwierigen Terrain bewerkstelligen wollen und wozu. Offenkundig ist, dass die Besetzung von &Ouml;lfeldern in einem fremden Staat v&ouml;lkerrechtswidrig ist und dass die USA damit der syrischen Regierung den Zugang zu wertvollen Ressourcen versperrt. Die Bev&ouml;lkerung leidet ohnehin stark unter den US-Sanktionen, die den &Ouml;lnachschub betreffen, und der n&auml;chste Winter steht vor der T&uuml;r.<br>\nMan will der Regierung in Damaskus das Leben so schwer wie m&ouml;glich machen. Dies bleibt eine Konstante der Syrien-Politik der USA. Eine Konstante der US-Politik im Nahen Osten ist die Sicherung von &Ouml;lquellen. Aber lohnt sich der Aufwand f&uuml;r die syrischen &Ouml;lfelder?<br>\n(&hellip;) Ein gutes Gesch&auml;ft trotz allem?<br>\n&Uuml;berraschend ist die CNN-Info, wonach Trump Reportern gegen&uuml;ber k&uuml;rzlich von seinen &Uuml;berlegungen gesprochen habe, mit einem US-&Ouml;lunternehmen einen Deal zu machen, das nach Syrien gehen sollte. Der Kommentar des Senders dazu: &ldquo;Es bleibt unklar, auf welcher legalen Grundlage die US-Regierung die Kontrolle und die F&ouml;rderung von &Ouml;l in Syrien durchf&uuml;hren w&uuml;rde.&rdquo; W&auml;re das Gesch&auml;ft mit &Ouml;l ein Motiv f&uuml;r die US-Milit&auml;roperation?<br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Marija Sacharowa, hielt den USA dieser Tage vor, dass sie gegen ihre eigenen Syrien-Sanktionen versto&szlig;en, weil sie syrisches Roh&ouml;l au&szlig;er Landes bringen und verkaufen. Unter dem Vorwand, den IS zu bek&auml;mpfen, w&uuml;rden die USA unter Missachtung internationaler Regelungen und demokratischer Werte Roh&ouml;l im Gegenwert von gesch&auml;tzt 30 Millionen US-Dollar au&szlig;er Landes schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-Wir-behalten-das-syrische-Oel-4574371.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Tulsi Gabbard stellt Gesetz zum Abzug von Truppen aus Syrien vor<\/strong><br>\nResolution besagt, dass syrisches &Ouml;l Syrien geh&ouml;rt<br>\nDave DeCamp<br>\nDie Abgeordnete Tulsi Gabbard (D-HI) brachte am 31. Oktober im Repr&auml;sentantenhaus einen Gesetzentwurf mit dem Titel &ldquo;Anweisung an den Pr&auml;sidenten, gem&auml;&szlig; Abschnitt 5(c) des Kriegserm&auml;chtigungsgesetzes die Streitkr&auml;fte der Vereinigten Staaten aus den Feindseligkeiten in der Arabischen Republik Syrien zu entfernen, die nicht vom Kongress genehmigt wurden&rdquo; ein.<br>\nDie Idee des Gesetzes ist es, alle Soldaten aus Syrien abzuziehen, die keine Zustimmung des Kongresses haben, dort zu sein &ndash; das sind alle. Der Entwurf besagt: &ldquo;Der Kongress hat keinen Krieg in Bezug auf die milit&auml;rische Beteiligung der Vereinigten Staaten an Aktivit&auml;ten im Zusammenhang mit der Sicherung, Bewachung, dem Besitz, der Gewinnerzielung oder der Entwicklung von &Ouml;lfeldern in Nordsyrien erkl&auml;rt oder eine spezifische gesetzliche Genehmigung daf&uuml;r erteilt. Alle diese Aktionen sind verfassungswidrig.&rdquo;<br>\nDer Gesetzentwurf weist auch darauf hin, dass der neue Plan von Pr&auml;sident Trump, in Syrien zu bleiben, um &ldquo;das &Ouml;l zu sichern&rdquo;, eine flagrante Verletzung des V&ouml;lkerrechts darstellt. Die Resolution besagt: &ldquo;&Ouml;l, nat&uuml;rliche Ressourcen und Land in Syrien geh&ouml;ren dem syrischen Volk, nicht den Vereinigten Staaten.&rdquo;<br>\nWiewohl das Repr&auml;sentantenhaus Trumps R&uuml;ckzug aus Nordostsyrien zwecks Vermeidung einer Konfrontation mit der T&uuml;rkei schnell verurteilt hat, ist dessen neuer Plan, das &ldquo;&Ouml;l zu sichern&rdquo; nicht auf den Pr&uuml;fstand gekommen. Die Sprache in Gabbards Gesetzentwurf wird es f&uuml;r jedes Mitglied des Kongresses schwierig machen, dagegen zu argumentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2019_11_04_tulsi.htm\">anti-krieg.com<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Israeli spyware: WhatsApp hack raises global fears<\/strong><br>\nSeveral countries used the spying software to target lawyers, human rights activists, journalists and political opponents<br>\nIn the middle of October this year, the world&rsquo;s biggest messaging platform, WhatsApp, started sending out alerts to select users advising them that their security had been compromised. The messages were sent after security researchers found that an Israeli company had been supplying spying software that specifically targeted WhatsApp users.<br>\nOnce the targeted device is hacked through WhatsApp, it makes all the data on the phone available to the spies. Everything on the phone, be it email or other messaging platforms or photographs and documents, can then be easily accessed by the spy agency using the Israeli spyware. For WhatsApp, which features end-to-end encryption, the hack was a devastating blow to the security of its users. (&hellip;)<br>\nThe United States, India, Canada, Saudi Arabia, Singapore, Thailand, the United Kingdom, Ghana, Brazil, Kuwait and Pakistan are among a host of countries whose citizens were targeted by Pegasus.<br>\nIn December last year, it was revealed that Pegasus had also helped Saudi assassins to target Saudi journalist Jamaal Khashoggi. A critic of Crown Prince Mohammed bin Salman, Khashoggi, a columnist for The Washington Post, was lured into the Saudi Arabian consulate in Istanbul in October 2018. Once inside, he was tortured, killed and dismembered with a bone saw.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/11\/article\/israeli-spyware-whatsapp-hack-raises-global-fears\/\">Asia Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine bemerkenswerte Story. Warum berichten die deutschen Medien eigentlich dar&uuml;ber? Man stelle sich nur mal f&uuml;r einen Moment vor, diese Software k&auml;me nicht aus Israel, sondern aus Russland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Snowden: Facebook und Google sind nicht besser als NSA<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Mitarbeiter der US-Sicherheitsbeh&ouml;rde NSA und Whistleblower Edward Snowden hat in einem Gespr&auml;ch mit der Webseite Vox davor gewarnt, welche Gefahren Tech-Riesen wie Google und Facebook f&uuml;r den Datenschutz darstellen. Im Bereich der Sammlung von Personaldaten stellt er die Internet-Konzerne mit seinem ehemaligen Arbeitgeber NSA gleich.<br>\nNach Ansicht von Snowden w&auml;re es ein Fehler, die NSA als eine gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung f&uuml;r den Datenschutz anzusehen als Technologieunternehmen.<br>\n&bdquo;Der interne Zweck von Facebook, ob sie es nun &ouml;ffentlich erkl&auml;ren oder nicht, besteht darin, perfekte Datens&auml;tze &uuml;ber das Privatleben im gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Umfang ihrer M&ouml;glichkeiten zu erstellen und diese dann f&uuml;r ihre eigene unternehmerische Bereicherung zu nutzen. Die Konsequenzen sind unwichtig&ldquo;, betonte der Whistleblower. &bdquo;Genau das tut eigentlich die NSA.&ldquo;<br>\nAuch der Internet-Konzern Google erntete Kritik: &bdquo;Google&hellip; hat ein sehr &auml;hnliches Modell&ldquo;, erkl&auml;rte er.<br>\n&bdquo;Es gibt keinen guten Grund, warum Google in der Lage sein sollte, Ihre E-Mail zu lesen. Es gibt keinen guten Grund, warum Google die Nachrichten kennen sollte, die Sie an Ihren Freund schicken. Facebook sollte nicht sehen k&ouml;nnen, was du sagst, wenn du deiner Mutter schreibst.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/panorama\/20191105325951223-snowden-facebook-und-google-sind-nicht-besser-als-nsa\/\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klimaziele<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;r Paris reicht es nicht<\/strong><br>\nWissenschaftler bewerten Klimaziele<br>\nDie Klimaziele der meisten L&auml;nder reichen nach wie vor nicht aus, um das Paris-Abkommen einzuhalten, zeigt eine neue Bestandsaufnahme. Wenn alle Staaten ihre bisherigen Zusagen vollst&auml;ndig erf&uuml;llen, wird das den Treibhausgas-Aussto&szlig; lediglich stagnieren lassen. Er muss aber bis 2030 halbiert werden.<br>\nEs ist schon einigerma&szlig;en verr&uuml;ckt. Mit dem Pariser Klimaabkommen haben fast alle L&auml;nder der Welt verbindlich vereinbart, die Erderhitzung auf deutlich unter zwei und m&ouml;glichst sogar nur 1,5 Grad zu begrenzen. Doch die Treibhausgas-Einsparungen, die sie in freiwilligen Selbstverpflichtungen daf&uuml;r zusagten, reichten von Anfang an nicht.<br>\nVereinbart wurde deshalb vor vier Jahren in Paris auch, dass die L&auml;nder ihre Ziele nachsch&auml;rfen, um das gemeinsam beschlossene Temperaturlimit doch einzuhalten. Geschehen ist seitdem &ndash; fast nichts.<br>\nIn einer neuen, detaillierten Bestandsaufnahme rechnet ein Team von Klimawissenschaftlern um Robert Watson vor, wie wenig die internationale Staatengemeinschaft das &ldquo;Ticken der Uhr&rdquo; bislang zu h&ouml;ren scheint. Der fr&uuml;here IPCC-Chef Watson ist heute Vorsitzender des Weltbiodiversit&auml;tsrats IPBES&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/gesellschaft\/es-reicht-nicht\">Klimareporter<\/a><\/li>\n<li><strong>Climate crisis: 11,000 scientists warn of &lsquo;untold suffering&rsquo;<\/strong><br>\nStatement sets out &lsquo;vital signs&rsquo; as indicators of magnitude of the climate emergency<br>\n Most countries&rsquo; climate plans &lsquo;totally inadequate&rsquo; &ndash; experts<br>\nThe world&rsquo;s people face &ldquo;untold suffering due to the climate crisis&rdquo; unless there are major transformations to global society, according to a stark warning from more than 11,000 scientists.<br>\n&ldquo;We declare clearly and unequivocally that planet Earth is facing a climate emergency,&rdquo; it states. &ldquo;To secure a sustainable future, we must change how we live. [This] entails major transformations in the ways our global society functions and interacts with natural ecosystems.&rdquo;<br>\nThere is no time to lose, the scientists say: &ldquo;The climate crisis has arrived and is accelerating faster than most scientists expected. It is more severe than anticipated, threatening natural ecosystems and the fate of humanity.&rdquo;<br>\nThe statement is published in the journal BioScience on the 40th anniversary of the first world climate conference, which was held in Geneva in 1979. The statement was a collaboration of dozens of scientists and endorsed by further 11,000 from 153 nations. The scientists say the urgent changes needed include ending population growth, leaving fossil fuels in the ground, halting forest destruction and slashing meat eating.<br>\nProf William Ripple, of Oregon State University and the lead author of the statement, said he was driven to initiate it by the increase in extreme weather he was seeing. A key aim of the warning is to set out a full range of &ldquo;vital sign&rdquo; indicators of the causes and effects of climate breakdown, rather than only carbon emissions and surface temperature rise&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2019\/nov\/05\/climate-crisis-11000-scientists-warn-of-untold-suffering\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Surface air temperature for October 2019<\/strong><br>\nGlobally, October was 0.69&deg;C warmer than the average October from 1981-2010, making it by a narrow margin the warmest October in this data record. Europe generally saw above-average temperatures, with the exception of most of the north and north-west of the continent. Temperatures were much above average in large parts of the Arctic, while much of western USA and Canada experienced much below average temperatures&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/surface-air-temperature-october-2019\">Copernicus<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwei Drittel aller nationalen Klimaschutzpl&auml;ne sind ungen&uuml;gend<\/strong>\n<ul>\n<li>Die meisten Zusagen der Staaten zum Klimaschutz sind ungeeignet, die Erderw&auml;rmung zu bremsen, berichtet ein Forscherteam.<\/li>\n<li>Die Treibhausgas-Emissionen d&uuml;rften mindestens bis 2030 weiter steigen &ndash; die Ziele des Pariser Klimaabkommens w&uuml;rden so verfehlt.<\/li>\n<li>Von den Staaten und Bl&ouml;cken mit den gr&ouml;&szlig;ten Emissionen hat demnach nur die EU ausreichende Pl&auml;ne.<\/li>\n<li>Mehr als 11 000 Wissenschaftler aus 153 L&auml;ndern warnen in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung vor einem weltweiten &ldquo;Klima-Notfall&rdquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/klimawandel-ipcc-klimaschutzplaene-1.4669309\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>An neue Windanlagen kaum noch zu denken<\/strong><br>\nErst will das Wirtschaftsministerium ein Gutachten zur geplanten Abstandsregel f&uuml;r Windr&auml;der nicht ver&ouml;ffentlichen. Nun liegt es dem ZDF doch vor &ndash; und offenbart &Uuml;berraschungen. (&hellip;)<br>\nBesonders drastisch w&auml;ren die Folgen, sollte der geplante Mindestabstand auch f&uuml;r das so genannte &ldquo;Repowering&rdquo; gelten, also die Erneuerung von alten Anlagen. Befinden sich diese Anlagen in einer Entfernung von weniger als 1.000 Metern, d&uuml;rften sie nicht ersetzt werden &ndash; m&uuml;ssten also abgebaut werden. In der Studie wird f&uuml;r dieses Szenario eine &ldquo;installierbare Gesamtleistung&rdquo; der Windenergie von 48,9 Gigawatt in Deutschland errechnet. Das w&auml;re eine geringere Gesamtleistung als derzeit. Der durch Windenergie produzierte Strom in Deutschland w&uuml;rde sich wom&ouml;glich sogar verringern.<br>\nDerweil kursiert bereits ein erster Textentwurf f&uuml;r ein Mindestabstand-Gesetz zwischen den Ressorts, verfasst vom zust&auml;ndigen Innenministerium. Auch dieser Textentwurf liegt dem ZDF vor. Der Text deutet die Abstandsregel so umfassend aus, dass &ndash; so hei&szlig;t es aus SPD-gef&uuml;hrten Ressorts &ndash; an neue Windanlagen kaum noch zu denken ist. So soll der Mindestabstand bereits zu einer Siedlung von f&uuml;nf Geb&auml;uden eingehalten werden &ndash; ebenso zu Fl&auml;chen, wo &ldquo;ein Wohngeb&auml;ude errichtet werden kann&rdquo;. Der Koalitionskrach um die Abstandsregel ist damit schon absehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/zdf-exklusiv-geplante-abstandsregel-fuer-neue-windanlagen-100.html?fbclid=IwAR0dLXJAwQnwf21drSYQpa1X94KXZjHKARmatyHSkvaGPYw6Q7CDHIn1ZrA\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Linksliberale Hegemonie und Hybris&ldquo;<\/strong><br>\nWolfgang Merkel im Gespr&auml;ch &uuml;ber die Mitte, die Moral und die Grenzen der Meinungsfreiheit. (&hellip;)<br>\nEs gibt in Deutschland, wie in den meisten westlichen L&auml;ndern (nicht in Osteuropa), eine klare liberale Dominanz im &ouml;ffentlichen Diskurs. Dieser setzt auf individuelle Freiheitsrechte, Gleichheit der Geschlechter und Klimapolitik gegen die globale Erderw&auml;rmung. Der Horizont ist kosmopolitisch. Dagegen ist normativ nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil.<br>\nMit der Hegemonie kommt aber nicht selten auch die Hybris. Die Meinungsf&uuml;hrer aus den formal hoch gebildeten urbanen Mittelschichten und Eliten reklamieren in ihren Debatten auch die richtige Moral f&uuml;r sich. Es geht nicht mehr um mehr oder weniger, nicht um Debatte, Konsens und Kompromiss. Es geht um Dominanz, um moralisch oder unmoralisch, wahr oder unwahr, richtig oder falsch. Tertium non datur. Das ist die dichotome Welt selbstgerechter Moral. Es geht aber auch um Ausschluss. Der Ausschluss droht nicht nur Rassisten und Fremdenfeinden. Er droht auch all jenen, die nicht die korrekte Begrifflichkeit verwenden, konservativ oder reaktion&auml;r argumentieren.<br>\nDie Verrohung des &ouml;ffentlichen Diskurses hat also mindestens zwei Quellen: zuerst und zuv&ouml;rderst den Rechtspopulismus, der bewusst die sogenannten roten Linien &uuml;berschreitet, aus &Uuml;berzeugung oder mit strategischer List. Da hat sich ein rechter Gramscianismus breitgemacht. Die Linksliberalen mit ihrer intransigenten Hybris und ihrer Sehnsucht nach Ausschlie&szlig;ung sind die andere Quelle. Beide Lager polarisieren die Debatte. Eine wirklich demokratische Debatte muss aber radikal offen und pluralistisch sein (Laclau; Mouffe; Gramsci selbst) und nicht durch eng gezogene rote Linien nur die ,richtige&lsquo; Moral zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/linksliberale-hegemonie-und-hybris-3854\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir brauchen eine 30 Stunden Woche, um uns um Kinder, Kranke und Alte zu k&uuml;mmern<\/strong><br>\nKindererziehung, Krankenpflege, Betreuung von &Auml;lteren. Diese Arbeiten sind grundlegend f&uuml;r unser Zusammenleben. Dennoch werden sie oft schlecht oder gar nicht bezahlt und genie&szlig;en wenig Ansehen. Das trifft vor allem Frauen und besonders migrantische Frauen. Die Arbeitswissenschafterin Gabriele Winker fordert, dass wir menschliche Bed&uuml;rfnisse und nicht Profite ins Zentrum stellen. Ein erster Schritt in diese Richtung: Die 30 Stunden Woche.<br>\n(&hellip;) Winker: Sorgearbeit wird seit Jahrhunderten stereotyp Frauen zugeschrieben. Sie f&uuml;hren den gr&ouml;&szlig;ten Teil dieser notwendigen Arbeit auch heute noch in Familien aus &ndash; unentlohnt. Auch die beruflich ausge&uuml;bte Sorgearbeit als Pflegerin oder Erzieherin leisten meist Frauen. Diese Arbeit gilt allerdings als wenig qualifiziert, weil auch in Familien Menschen gepflegt oder Kinder erzogen werden. Und die Arbeit wird vergleichsweise schlecht bezahlt.<br>\nDer Staat oder die Sozialversicherungen sparen damit auf Kosten derjenigen, die f&uuml;r andere Menschen lebenswichtige Arbeit &uuml;bernehmen. Auch Industrieunternehmen k&ouml;nnen so h&ouml;here Profite erzielen: Denn weniger Ausgaben im sozialen Bereich senken Steuern und Sozialabgaben f&uuml;r Unternehmen.<br>\n(&hellip;) Kontrast: Die meisten Menschen h&auml;tten gerne mehr Zeit f&uuml;r ihre Kinder, ihre Gro&szlig;eltern oder um sich um einen depressiven Freund zu k&uuml;mmern. Sie m&uuml;ssen aber auch Geld verdienen, lange arbeiten und &Uuml;berstunden leisten. Was sagt das &uuml;ber eine Gesellschaft, wenn kaum mehr Zeit und Kraft bleibt, um f&uuml;reinander da zu sein?<br>\nWinker: Das bedeutet, dass unsere neoliberal ausgerichtete Gesellschaft gro&szlig;e strukturelle Probleme hat. Im Zentrum der Wirtschaft steht nicht die Befriedigung menschlicher Bed&uuml;rfnisse. Vielmehr geht es darum, m&ouml;glichst viele Arbeitskr&auml;fte m&ouml;glichst lange und kosteng&uuml;nstig am Arbeitsplatz einzusetzen. Das l&auml;sst die Profite der Unternehmen sprudeln. Darauf ist ein kapitalistisches Wirtschaftssystem ausgerichtet und es gibt noch viel zu wenige Menschen, die dieser von Renditen getriebenen &Ouml;konomie Einhalt gebieten.<br>\nDas kann sich erst &auml;ndern, wenn all die vielen, die sich um Kinder, &auml;ltere und kranke Menschen k&uuml;mmern und daf&uuml;r mehr Zeit ben&ouml;tigen, lautstark daf&uuml;r eintreten. Wenn die fordern, dass mehr in den Sozial- und Gesundheitsbereich investiert wird.<br>\nDa Gesundheit, Pflege und Soziales prim&auml;r staatliche Ausgaben sind, ist es mehr als &uuml;berf&auml;llig, daf&uuml;r Reiche deutlich st&auml;rker zu besteuern als dies bisher der Fall ist.<br>\n(&hellip;) Dar&uuml;ber hinaus ist wichtig, die Vollzeit-Lohnarbeit auf 30 Stunden Woche zu verk&uuml;rzen. Nur so haben alle Menschen genug Zeit, um ohne Stress und &Uuml;berforderung Sorgeaufgaben zu &uuml;bernehmen. Gleichzeitig sollten auch Gemeinschaftsprojekte wie Mehrgenerationenh&auml;user oder Nachbarschaftstreffs mehr Unterst&uuml;tzung aus Steuergeld bekommen, denn dort k&uuml;mmern sich Menschen solidarisch umeinander. Und wir m&uuml;ssen auch demokratische Strukturen aufbauen: Alle sollen &uuml;ber die Bedingungen der Sorgearbeit mitentscheiden und so zu gelingenden Sorgebeziehungen beitragen. Dies lie&szlig;e sich beispielsweise durch Runde Tische oder Care-R&auml;te vor Ort umsetzen. Denn &uuml;ber ihren Unterst&uuml;tzungsbedarf wissen am besten Menschen Bescheid, die viel Sorgearbeit leisten oder viel Sorgebedarf haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/30-stunden-woche-care-revolution-sorgearbeit-winker\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mit Marie Jahoda Entwicklungen in der Arbeitswelt analysieren<\/strong><br>\nDer Zw&ouml;lf-Stunden-Tag, die Zunahme prek&auml;rer Dienstverh&auml;ltnisse oder die Digitalisierung stehen beispielhaft f&uuml;r grobe Ver&auml;nderungen in der Arbeitswelt. Marie Jahoda, eine in Wien geborene Sozialforscherin (1907-2001), wurde vor allem als Ko-Autorin der Studie &bdquo;Die Arbeitslosen von Marienthal&ldquo; bekannt. Aber ihre Thesen zur sozialpsychologischen Bedeutung von Arbeit helfen uns im aktuellen Diskurs zu Arbeit und Besch&auml;ftigung, gegenw&auml;rtige Entwicklungen besser zu verstehen. Vor wenigen Tagen ist ein neuer Sammelband mit einer Auswahl von Aufs&auml;tzen, Essays und Reden Marie Jahodas erschienen. Sie geben Einblick in die Breite der Fragestellungen, mit denen sich Jahoda in ihrem wissenschaftlichen Leben besch&auml;ftigt hat<br>\nDie Bedeutung von Arbeit f&uuml;r den Menschen<br>\nDie Arbeitswelt ist im steten Wandel, die psychologischen Bed&uuml;rfnisse der Menschen bleiben im Vergleich dazu relativ konstant. F&uuml;r VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen ist es eine gro&szlig;e Herausforderung, diesen Wandel m&ouml;glichst human zu gestalten. Marie Jahodas Forschung ist daf&uuml;r &auml;u&szlig;erst hilfreich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/marie-jahoda-entwicklungen-arbeitswelt\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Die Schwarze Null ist mit einer sozialdemokratischen Politik nicht vereinbar&rdquo;<\/strong><br>\nCansel Kiziltepe (SPD) ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. Zu den Schwerpunkten der Diplom-Volkswirtin z&auml;hlen vor allem die Finanz- und Wohnungspolitik. Im Gespr&auml;ch mit Philipp Stachelsky erl&auml;utert Kiziltepe, warum sie das Duo Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken bei der Stichwahl zum Parteivorsitz unterst&uuml;tzt, es eine grundlegende Neuausrichtung der Sozialdemokratie braucht und die SPD keine Angst vor Neuwahlen haben sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/die-schwarze-null-ist-mit-einer-sozialdemokratischen-politik-nicht-vereinbar-33976?fbclid=IwAR0xi52UWrtYHYxYgbjG4w1H_53uD1R9JSccDTZ85j_zAmKqc-CJdhb0OoA\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zwischen China und den USA<\/strong><br>\nDeutsch-franz&ouml;sische Differenzen begleiten die aktuelle Chinareise des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron. Macron, der sich aktuell in der Volksrepublik aufh&auml;lt, stellt sich dort als f&uuml;hrenden Vertreter der EU dar und macht sich f&uuml;r einen baldigen Abschluss neuer Wirtschaftsabkommen zwischen der Union und der Volksrepublik stark. Dabei wird er vom k&uuml;nftigen EU-Handelskommissar Phil Hogan und von der deutschen Forschungsministerin Anja Karliczek begleitet. Auf diese Weise sucht er die Grundlagen f&uuml;r eine einheitliche EU-Chinapolitik zu legen &ndash; anders als die Bundesrepublik, die gegen&uuml;ber Beijing nationalen Interessen folgt. Ein gemeinsames Vorgehen gegen die Volksrepublik hat die deutsche Regierung gew&ouml;hnlich nur dann gefordert, wenn EU-Staaten wie Griechenland oder Italien im Rahmen der &ldquo;Neuen Seidenstra&szlig;e&rdquo; eng mit China zu kooperieren begannen. Macron bem&uuml;ht sich, die EU sowohl auf konfrontative wie auf kooperative Politiken gegen&uuml;ber Beijing festzulegen und die Union damit auf Augenh&ouml;he zwischen den USA und China zu positionieren.<br>\n(&hellip;) Kooperation und Konfrontation<br>\nIn Absetzung von der immer aggressiveren Chinapolitik der Trump-Administration k&uuml;ndigte der Europaberater von Pr&auml;sident Macron, Cl&eacute;ment Beaune, schon in der vergangenen Woche auf einem French-German Business Forum an, die Chinapolitik der EU m&uuml;sse neben konfrontativen Faktoren auch kooperative Elemente beispielsweise auf den genannten Feldern umfassen. Beaune erkl&auml;rte: &ldquo;Die wichtigste Botschaft des Pr&auml;sidenten auf seiner Reise wird sein: Wir brauchen einen gemeinsamen europ&auml;ischen Ansatz gegen&uuml;ber China, der Elemente von Konfrontation, aber auch von Kooperation enth&auml;lt.&rdquo; Dies entspricht im Grundsatz nicht nur der deutschen Chinapolitik. Die Strategie, aus der Kooperation Kraft zu sch&ouml;pfen, um die Konfrontation zu gewinnen, verfolgte die bundesdeutsche Politik bereits im Kalten Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8096\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong>  Kooperation und Konfrontation. Ohne Konfrontation geht es wohl nicht? Freunde wird man so nicht werden. Nur so tun als ob und auf eine Gelegenheit warten, dem anderen in den R&uuml;cken zu fallen. Wirklich clevere Politik!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neue Winde wehen und k&ouml;nnen die Richtung &auml;ndern<\/strong><br>\nArgentinien, Bolivien und Uruguay haben gew&auml;hlt: Es waren jedoch die Nachrichten und Bilder &uuml;ber die sozialen Aufst&auml;nde in den Nachbarl&auml;ndern Ecuador und Chile, die die krasse soziale Ungleichheit der lateinamerikanischen Gesellschaften in den Fokus r&uuml;ckten.<br>\nUnd so unterschiedlich die &ouml;ffentlichen Unruhen und die Wahlergebnisse in der Region ausfallen, lassen sich doch einige gemeinsame Schl&uuml;sse ziehen: Lateinamerika ist nicht die &auml;rmste, aber jene Region der Welt, die die am st&auml;rksten polarisierte Verteilung des Reichtums und damit tiefe soziale Spaltungen aufweist. Der angestaute Frust und der Unmut &uuml;ber die neoliberale Politik der gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten, aber auch des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) schl&auml;gt sich in Wut und Zorn nieder und treibt wie in Chile Millionen Menschen auf die Stra&szlig;en. Menschen in fast allen gesellschaftlichen Schichten sind zunehmend nicht mehr bereit, die soziale Ungleichheit widerstandslos zu akzeptieren.<br>\n(&hellip;) Am Beispiel Lateinamerikas wird deutlich, dass der IWF in der Praxis nichts dazugelernt hat. Dessen &Ouml;konom*innen dr&uuml;cken den betroffenen Staaten in den Kreditverhandlungen immer wieder ihr orthodoxes Konzept bestehend aus Strukturanpassungsprogrammen, Marktliberalisierung und Privatisierungen auf, das schon in der Vergangenheit nicht funktioniert hat. &raquo;Der IWF propagiert seit &uuml;ber 50 Jahren dieselben Rezepte, das hei&szlig;t, Sparsamkeit bei den &ouml;ffentlichen Ausgaben und die Liberalisierung in der Wirtschaft&laquo;, sagt Valeska Hesse, Leiterin der Abteilung Lateinamerika der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Chile, Ecuador und Argentinien sind Beispiele f&uuml;r den Unmut gegen&uuml;ber rechts-konservativen Regierungen, die mit dem IWF kungeln.<br>\n(&hellip;) &raquo;Neue Winde wehen und k&ouml;nnen die Richtung &auml;ndern. Winde aus den chilenischen Anden mit Protesten gegen die von der neoliberalen Politik ausgel&ouml;ste Armut&hellip; Die Winde wehen auch aus Ecuador, mit Stra&szlig;endemonstrationen gegen die Hungersnot. Aus Bolivien mit der Wiederwahl von Evo Morales. Und schlie&szlig;lich aus Argentinien mit dem Wahlsieg von Alberto Fern&aacute;ndez. Der neue argentinische Staatschef, der gegen die neoliberale Politik eintritt, feierte den Wahlsieg und forderte Lulas Freiheit&laquo;, kommentierte der brasilianische Journalist Florestan Fernandes Jr, auf der Plattform Brasil 247. Brasiliens Pr&auml;sident Jair Bolsonaro hatte sich in die Argentinien-Wahl eingemischt, Macri unterst&uuml;tzt &ndash; und mit ihm verloren. Noch am Wahlabend hatte Alberto Fern&aacute;ndes seinem Freund Luiz In&aacute;cio Lula da Silva zum Geburtstag gratuliert und die Forderung nach dessen Freilassung erneuert. In seinem Antwortbrief dr&uuml;ckte Lula die Hoffnung aus, dass Lateinamerika nun nach und nach wieder &raquo;Br&uuml;derlichkeit und Respekt&laquo; finden werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/neue-winde-wehen-und-koennen-die-richtung-aendern\/\">sozialismus.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syrien: Dschihadisten beschie&szlig;en Kurden mit US-Raketen<\/strong><br>\nVon der T&uuml;rkei unterst&uuml;tzte Dschihadisten wurden dabei gefilmt, wie sie syrische Kurden mit von der CIA gelieferten Raketen beschossen.<br>\nIn Nordsyrien haben von der T&uuml;rkei unterst&uuml;tzte &bdquo;moderate&ldquo; Dschihadisten die vom US-Verteidigungsministerium unterst&uuml;tzten kurdischen YPG-Milizen beschossen. Und zwar mit US-amerikanischen Raketen, die offenbar vom US-Auslandsgeheimdienst CIA geliefert wurden.<br>\nGenau das zeigt es. Zuvor hatte die CIA die Panzerabwehrraketen BGM-71 TOW auf dem syrischen Schlachtfeld eingef&uuml;hrt und die fortschrittlichen Waffen an die sogenannten &bdquo;gem&auml;&szlig;igten Rebellen&ldquo; der Freien Syrischen Armee (FSA) abgegeben, um als Teil der Operation &sbquo;Timber Sycamore&lsquo; (die fehlschlug) einen Regimechange gegen Assad durchzuf&uuml;hren.<br>\nKritiker der CIA-Bem&uuml;hungen in Syrien wiesen schnell darauf hin, dass solche amerikanische Hardware unweigerlich direkt an die Dschihadisten von IS und Al-Qaida gehen w&uuml;rde. Genau dies geschah, als sogar die Massenmedien und Experten zur Dokumentation gezwungen wurden, da Washington letztendlich versuchte, sunnitische Dschihadisten einzusetzen, um die syrische Regierung zu st&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.contra-magazin.com\/2019\/11\/syrien-dschihadisten-beschiessen-kurden-mit-us-raketen\/\">Contra Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Chinesischer Professor klagt gegen Gesichtserkennung<\/strong><br>\nGuo Bing, ein Professor f&uuml;r Rechtswissenschaften an der Zhejiang Sci-Tech University, hat einen lokalen Safaripark verklagt, weil die Mitglieder dazu verpflichtet sind, &uuml;ber eine Gesichtserkennungsspur einzutreten.<br>\nGuo verklagte den Park wegen der obligatorischen Erfassung biologischer Informationen, nachdem der Park sein System auf die Verwendung der Gesichtserkennung f&uuml;r den Eintritt umgestellt hatte. Guo argumentierte, dass dies gegen Chinas Verbraucherschutzgesetz versto&szlig;e, da einzelne Gesichtsmerkmale von Besuchern zwangsweise gesammelt werden. Die Klage wurde bereits von einem lokalen Gericht angenommen und ist damit die erste Gerichtsverhandlung, die die Anwendung der Gesichtserkennung in China betraf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2019-11\/05\/content_75375639.htm\">German.china.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Es wird h&ouml;chste Zeit, dass diesem Unfug endlich ein Ende bereitet wird. Nicht nur in China.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Tod Baghdadi`s &ndash; Sieg der Gerechtigkeit?<\/strong><br>\n&bdquo;Last night, the United States brought the world&acute;s number one terrorist leader to justice.&rdquo; So leitete US-Pr&auml;sident Donald Trump seine triumphale Botschaft ein, mit der er vor einer Woche die T&ouml;tung des Chefideologen des &bdquo;Islamischen Staates&ldquo; Abu Bakr al-Baghdadi&rsquo;s durch ein Spezialkommando der US-Geheimdienste der Welt&ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentierte.<br>\nEs sei eine &bdquo;gro&szlig;e Nacht f&uuml;r die Vereinigten Staaten und f&uuml;r die Welt&ldquo; gewesen, so Trump weiter. &bdquo;The world is now a much safer Place&ldquo;, erkl&auml;rte er. Und er bedankte sich bei den im Raum Idlib milit&auml;risch engagierten M&auml;chten, insonderheit bei den Russen daf&uuml;r, dass sie den Luftraum f&uuml;r die amerikanischen Eins&auml;tze &uuml;ber dem Ort Barisha freigemacht h&auml;tten. Schlie&szlig;lich erkl&auml;rte er den Sch&auml;ferhund, der Baghdadi in seinem Fluchttunnel aufgesp&uuml;rt habe, noch zum Helden.<br>\n(&hellip;) Recht&lsquo;, &sbquo;Justiz&lsquo;, &lsquo;Gerechtigkeit&lsquo; &ndash; das sind die m&ouml;glichen &Uuml;bersetzungen des von Trump gebrauchten Wortes &bdquo;justice&ldquo;. Das kann jede\/r in den heute zug&auml;nglichen &Uuml;bersetzungshilfen nachlesen. Aber wo in dieser US-Aktion &ndash; wie auch in der fr&uuml;heren von Obama &ndash; haben diese Worte ihren Platz? Weder Recht, noch Justiz haben in der T&ouml;tung Baghdadi&rsquo;s auch nur die geringste Rolle gespielt. Und Gerechtigkeit? Solange &sbquo;Gerechtigkeit&lsquo; darin besteht, Menschen ohne staats- oder v&ouml;lkerrechtliches Verfahren zu t&ouml;ten, gleich, was ihnen vorzuwerfen ist, kann weder von Recht, noch einer handlungsf&auml;higen Justiz, noch von Gerechtigkeit die Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kai-ehlers.de\/2019\/11\/tod-baghdadis-sieg-der-gerechtigkeit\/\">Kai Ehlers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>UNO best&auml;tigt 42 Tote in Haiti, Amnesty kritisiert Polizei<\/strong><br>\nPort-au-Prince. Bei Protesten in Haiti in den letzten sieben Wochen sind mindestens 42 Menschen get&ouml;tet und 86 verletzt worden, wie nun das B&uuml;ro der Hohen Kommissarin f&uuml;r Menschenrechte der Vereinten Nationen (UNOHR), Michelle Bachelet, mitteilte&hellip;<br>\nDer Grund f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Krise ist die Ver&ouml;ffentlichung eines Berichts, in dem der Oberste Rechnungshof Pr&auml;sident Jovenel Mo&iuml;se der Korruption beschuldigt. Der 600 Seiten starke Bericht beschreibt mehrere F&auml;lle von Geldw&auml;sche und Korruption im Rahmen des venezolanischen Strukturf&ouml;rderungsprogramms Petrocaribe. Neben dem Pr&auml;sidenten soll sich auch eine kleine Gruppe privater Unternehmer und Regierungsmitglieder an Millionen US-Dollar verschwundener Petrocaribe-Gelder bereichert haben. Enth&uuml;llt wurde unter anderem, dass die haitianische Regierung 2014 Vertr&auml;ge mit zwei Firmen f&uuml;r ein Projekt zur Ausbesserung der Stra&szlig;en unterzeichnet hat. Das Problem dabei ist, dass die beiden Firmen Agritrans und Betex denselben Eintrag beim Finanzamt und dasselbe technische Personal haben. Dazu kommt, dass Jovenel Mo&iuml;se bis 2017 Vorsitzender von Agritrans war und &uuml;ber 33 Millionen Gourdes (damals &uuml;ber 700.000 Dollar) f&uuml;r das Stra&szlig;enbauprojekt erhalten haben soll&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/11\/233586\/haiti-polizei-gewalt-uno-amnesty\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>4.November 1989: Die gescheiterte Revolution<\/strong><br>\n (&hellip;) Dass der 9. November und der 3. Oktober die zentralen Daten des DDR-Umbruchs wurden, ist ein Zeichen f&uuml;r die Niederlage der DDR-Opposition.<br>\nDas ganze staatsoffizielle Gerede von der friedlichen Revolution soll davon ablenken. Doch tats&auml;chlich wurde die soziale Bewegung der DDR-Opposition gekapert vom BRD-Parteien- und vom westdeutschen Staatsapparat. Deshalb kam es zur Wiedervereinigung, dem Anschluss der DDR an die BRD. Der 3. Oktober ist die zynische Feier des Sieges &uuml;ber die DDR-Opposition. Man kann es auch so ausdr&uuml;cken: Mit dem 3. Oktober war der Sieg der Konterrevolution perfekt, besiegt war die DDR-Opposition, f&uuml;r die der 4. November ein H&ouml;hepunkt ihrer Arbeit der Wochen und Monate davor gewesen ist.<br>\n(&hellip;) Auch eine Niederlage der Westlinken<br>\nNicht nur die linke DDR-Opposition auch die Westlinke erlitt 1989 eine Niederlage, von der sie sich bis heute nicht erholt hat. War sie 1989 weitgehend Zaungast der Ereignisse, wurde sie sp&auml;ter mit wenigen Ausnahmen zu der Kraft, die die Wiedervereinigung nun noch besonders abfeiert und v&ouml;llig unkritisch die offizielle Sprachregelung von der friedlichen Revolution benutzt&hellip;<br>\nDas politische Versagen der Linken im Westen<br>\nReinecke wiederholt hier nur, was die FAZ, Bild und Co. schon immer behaupteten:<br>\nNach dem 9. November zeigte sich das geistige Kleing&auml;rtnertum der politischen Linken. Sie war fasziniert von Revolten gegen Autokraten &ndash; in dem Moment, in dem eine Revolution vor ihrer Haust&uuml;r passierte, war sie schnell irgendwie beleidigt. Eine Epoche ging zu Ende. Die radikale Linke nahm &uuml;bel, weil die Ossis genau das wollten, was sie ablehnte: Parlamentarismus und Kapitalismus.<br>\nStefan Reinecke, Taz<br>\nDas Gerede von den Ossis, die eigentlich den Kapitalismus wollten, unterschl&auml;gt eben, wie sie nach dem 4. November durch die Allianz f&uuml;r Deutschland auf die nationale Linie gebracht werden mussten. Rechte aller Couleur waren B&uuml;ndnispartner.<br>\nJa, ein gro&szlig;er Teil der Linken in der BRD hat 1989 moralisch versagt, aber ganz anders, als Reinecke denkt.<br>\nSie hat versagt, weil sie die linke DDR-Opposition nach dem 4. November nicht st&auml;rker unterst&uuml;tzte. Sie hat versagt, weil sie nicht einmal versuchte, die Staatsapparate der BRD daran zu hindern, sich in der DDR breit zu machen. Wo waren die Demonstrationen und Blockaden, als die BRD-Parteien gegen den Entschluss des Runden Tisches die DDR mit ihrer Propaganda &uuml;berschwemmten?<br>\nWo blieben die Versuche, die Ideen des 4. November auch in der BRD zu verbreiten? Warum wurden nicht auch dort die Verfassungsschutz&auml;mter und andere Organe der Datensammlung belagert? Hier liegt das politische Versagen der BRD-Linken. Sie geh&ouml;rt zu den Verlieren. Der Aufstieg der Rechten ist nur die logische Folge der gescheiterten Revolution vor 30 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/4-November-1989-Die-gescheiterte-Revolution-4577676.html\">Peter Nowak auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-56143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56143"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56146,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56143\/revisions\/56146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}