{"id":56206,"date":"2019-11-08T08:00:48","date_gmt":"2019-11-08T07:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206"},"modified":"2019-11-08T07:43:34","modified_gmt":"2019-11-08T06:43:34","slug":"hinweise-des-tages-3488","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h01\">AKK wird zur sicherheitspolitischen Gefahr f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h02\">Pompeo in Deutschland: Historische Orte, starke Worte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h03\">In eigener Sache: YouTube-Kanal von RT Deutsch wegen eines zwei Jahre alten Videos gesperrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h04\">Steuertransparenz: Zeigt her eure Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h05\">Hartz IV-Sanktionen &ndash; der strafende Staat bleibt erhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h06\">&ldquo;Staatlich gewollter Niedriglohn&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h07\">Kinderarmut in Sachsen-Anhalt: Ohne Essen in die Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h08\">Radikaler Appell f&uuml;r eine Kehrtwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h09\">Meeting Gorbatschow &ndash; Besuche beim ehemaligen Pr&auml;sidenten der Sowjetunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h10\">Abschiebungen in das unsicherste Land der Welt gehen weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h11\">S 21: Volles Rohr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h12\">Autobauer aus M&uuml;nchen: SUVs treiben Gesch&auml;fte von BMW an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56206#h13\">Wahlumfragen: Wird nun auch Spanien unregierbar?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>AKK wird zur sicherheitspolitischen Gefahr f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\n&bdquo;Die Pl&auml;ne zur Schaffung eines sogenannten Nationalen Sicherheitsrates und weiterer Aufr&uuml;stung sind ein gef&auml;hrlicher Schritt zur fortschreitenden Militarisierung der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik&ldquo;, erkl&auml;rt Heike H&auml;nsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Die Au&szlig;enpolitikerin weiter:<br>\n&bdquo;Dieser militaristische Vorsto&szlig; von Annegret Kramp-Karrenbauer ist der erneute Versuch der bisher gl&uuml;cklosen CDU-Vorsitzenden, sich innerparteilich zu profilieren. Es darf nicht sein, dass nun nach jeder verlorenen Wahl der CDU neue Bundeswehreins&auml;tze und Aufr&uuml;stungsprojekte angek&uuml;ndigt werden. Wer so offensichtlich parteipolitisch motivierte Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik betreibt, wird selbst zur Sicherheitsgefahr Deutschlands.<br>\nGerade in Zeiten eines drohenden neuen weltweiten Wettr&uuml;stens, sind die Aufr&uuml;stungsphantasien der Verteidigungsministerin v&ouml;llig kontraproduktiv. Die Menschen in Deutschland brauchen keinen angeblichen Sicherheitsrat, der noch mehr Staatsgelder in R&uuml;stung und &Uuml;berwachung lenken soll, sondern soziale Sicherheit und eine friedliche Au&szlig;enpolitik, die auf neue Abr&uuml;stungsinitiativen und R&uuml;stungskontrolle setzt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/akk-wird-zur-sicherheitspolitischen-gefahr-fuer-deutschland\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: The Germans to the front<\/strong><br>\nDie deutsche Verteidigungsministerin fordert die Entsendung deutscher Soldaten nach Ost- und S&uuml;dostasien zu einer Machtdemonstration gegen die Volksrepublik China. &ldquo;Unsere Partner im Indo-Pazifischen Raum&rdquo; f&uuml;hlten sich von Beijing &ldquo;zunehmend bedr&auml;ngt&rdquo;, behauptete Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrer gestrigen Grundsatzrede an der M&uuml;nchener Bundeswehr-Universit&auml;t; es sei daher &ldquo;an der Zeit&rdquo;, &ldquo;mit unseren Verb&uuml;ndeten Pr&auml;senz in der Region&rdquo; zu zeigen. Die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich demonstrieren seit geraumer Zeit im S&uuml;dchinesischen Meer per Kanonenbootpolitik ihre milit&auml;rische Macht. Dar&uuml;ber hinaus sprach sich die Ministerin generell f&uuml;r eine Ausweitung der deutschen Milit&auml;reins&auml;tze aus; au&szlig;erdem m&uuml;ssten ein Nationaler Sicherheitsrat geschaffen sowie der Wehrhaushalt deutlich aufgestockt werden. Laut Kramp-Karrenbauer wird die Bundesregierung die deutsche EU-Ratpr&auml;sidentschaft in den Dienst der Militarisierung stellen und ein &ldquo;E3-Format&rdquo; etablieren, das es erm&ouml;glicht, eine deutsch-franz&ouml;sisch-britische F&uuml;hrung &uuml;ber die EU-Milit&auml;rpolitik zu etablieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8099\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Im Laufe des Tages erscheint noch ein Beitrag zu dem Thema auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pompeo in Deutschland: Historische Orte, starke Worte<\/strong><br>\nKein leichtes Terrain also f&uuml;r US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo bei seinem Deutschlandbesuch. US-St&uuml;tzpunkt, &ldquo;Little Berlin&rdquo;, Nikolaikirche, Synagoge in Halle &ndash; der Trump-Vertraute hatte sich viel vorgenommen f&uuml;r den ersten Tag. Begleitet wurde er dabei von Au&szlig;enminister Heiko Maas. &ldquo;Wir sind euch in gro&szlig;er Verbundenheit und in gro&szlig;er Dankbarkeit verpflichtet&rdquo;, sagte Maas an Pompeo gerichtet und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Wir verdanken unsere Freiheit und auch unsere Einheit ganz entschieden euch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/pompeo-deutschlandbesuch-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Im dritten Absatz wird der deutsche Au&szlig;enminister zitiert. An den US-Au&szlig;enminister gewandt, meint er, wir verdankten unsere Freiheit und Einheit ganz entschieden euch. Zun&auml;chst einmal f&auml;llt das anbiedernde &bdquo;euch&ldquo; auf und dann die bei Sozialdemokraten inzwischen &uuml;blich gewordene Missachtung ihrer eigenen friedenspolitischen und entspannungspolitischen Leistung. Vorrang hat die Anbiederung an die USA.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>In eigener Sache: YouTube-Kanal von RT Deutsch wegen eines zwei Jahre alten Videos gesperrt<\/strong><br>\nSeit gestern Abend kann RT Deutsch keine Videos mehr auf YouTube hochladen oder Lives streamen. Der Grund daf&uuml;r: ein angeblicher Versto&szlig; gegen die Richtlinien zum Kinderschutz. Seit 21. August gelten auf der Plattform neue, sch&auml;rfere Richtlinien f&uuml;r Gewaltdarstellungen. (&hellip;)<br>\nYouTube bem&auml;ngelte nun, ein vor zwei Jahren von RT Deutsch ver&ouml;ffentlichtes Video sei mit den neuen Richtlinien unvereinbar &ndash; und verh&auml;ngte eine einw&ouml;chige Upload-Sperre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/94379-rt-deutsch-youtube-kanal-wegen-eines-zwei-jahre-alten-videos-gesperrt\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieser Vorgang ist ein echter Skandal. Oder k&ouml;nnen Sie sich vorstellen, dass YouTube eine Uploadsperre f&uuml;r die ARD verh&auml;ngt, weil in einer zwei Jahre alten Tagesschau eine Gewaltdarstellung zu sehen ist? Das h&auml;tte man auch auf den kurzen Dienstweg regeln und die Kollegen von RT Deutsch bitten k&ouml;nnen, das besagte Video nachtr&auml;glich mit einem Jugendschutzvermerk zu versehen. Hier wird auff&auml;llig selektiv eine kaum zu befolgende Vorschrift instrumentalisiert, um unbequeme Kan&auml;le zu schikanieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuertransparenz: Zeigt her eure Zahlen<\/strong><br>\nDie EU-Staaten diskutieren, ob Konzerne offenlegen m&uuml;ssen, wie viel Gewinne sie je Land machen &ndash; und wie viele Steuern sie darauf zahlen. Zuletzt hatte die SPD auf diese L&ouml;sung gedr&auml;ngt. Eine Mehrheit in Europa ist aber nicht in Sicht, zeigt ein Protokoll der j&uuml;ngsten Sitzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/country-by-country-reporting-eu-1.4672008\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Initiative verhindert: Berlin blockt Steuertransparenz-Gesetz<\/strong><br>\nDer finanzpolitische Sprecher der Linkspartei im Bundestag, Fabio De Masi, unterst&uuml;tzt das &ouml;ffentliche CBCR. Er sieht in dem Vorgang ein &ldquo;Schachmatt&rdquo; der Gro&szlig;en Koalition, das verhindere, dass die EU ihre Aufgaben erledigen k&ouml;nne. &ldquo;Die Blockade sch&uuml;tzt das Darknet der Steuertricks von Google und Co. und schadet den Steuerzahlern&rdquo; und f&uuml;hre letztlich dazu, dass Steuergelder f&uuml;r Investitionen in Wohnungsbau und den Kampf gegen den Klimawandel fehlten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/eu-steuertransparenz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hartz IV-Sanktionen &ndash; der strafende Staat bleibt erhalten<\/strong><br>\nDas Urteil zu den Hartz IV-Sanktionen best&auml;tigt das Prinzip von F&ouml;rdern und Fordern und ist deshalb kein Erfolg f&uuml;r Erwerbslosenbewegung<br>\nWenn nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts scheinbar alle zufrieden sind, dann wei&szlig; man, dass sich die h&ouml;chste juristische Instanz in Deutschland mal wieder als Gesamtkapitalist best&auml;tigt hat. Diese vornehmste Aufgabe der deutschen Justiz nahmen die Karlsruher Richter bei der Entscheidungen &uuml;ber die Rechtswidrigkeit der Hartz IV-Sanktionen besonders gr&uuml;ndlich wahr.<br>\nW&auml;hrend fast alle Medien darauf verweisen, dass das Gericht die Hartz IV-Sanktionen teilweise f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rte, steht in der Presseerkl&auml;rung erstmal &uuml;ber mehrere Abs&auml;tze, dass das Gericht das Sanktionsregime insgesamt best&auml;tigte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hartz-IV-Sanktionen-der-strafende-Staat-bleibt-erhalten-4580181.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: BA-Chef Scheele zu Hartz IV&bdquo;Wir haben unser Ermessen immer zugunsten der Hilfebed&uuml;rftigen ausgelegt&ldquo;<\/strong><br>\nDer Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Detlef Scheele, kritisiert, die Diskussion &uuml;ber Hartz IV drehe sich zu sehr um Sanktionen. In den Jobcentern stehe die F&ouml;rderung der Leistungsempf&auml;nger im Mittelpunkt, sagte Scheele im Dlf. Es werde alles getan, um scharfe Sanktionen zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ba-chef-scheele-zu-hartz-iv-wir-haben-unser-ermessen-immer.694.de.html?dram:article_id=462829\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Schade, dass es zu so einer Einsicht erst einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes bedurfte. Nun hei&szlig;t es, &ldquo;in den n&auml;chsten zwei, drei Wochen zun&auml;chst mal keine Sanktionen auszusprechen (&hellip;) bis wir Klarheit haben&rdquo;. Dabei war die sog. Hartz-Gesetzgebung von Anfang an juristisch angreifbar. Etlichen Widerspr&uuml;chen und Klagen wurde stattgegeben. So betrachtet, wirken die 2-3 Wochen zur Schaffung von Klarheit ambitioniert. Diese Zeit wird vermutlich nicht ausreichen.<\/em><\/p>\n<p><em>Zur Entscheidung aus Karlsruhe lesen Sie bitte auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56181\">Hartz-IV-Urteil: Angriffe auf das Existenzminimum sind in Ordnung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Staatlich gewollter Niedriglohn&rdquo;<\/strong><br>\nWeniger Geld f&uuml;r mehr Leistung: 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Arbeit im Osten drastisch unterbezahlt. Die Weichen daf&uuml;r stellte eine Politik, die schlechte L&ouml;hne als Standortvorteil verkaufte. Nun m&uuml;ssen Gewerkschaften um jedes kleine St&uuml;ck Gerechtigkeit ringen.<br>\n&ldquo;Wir nehmen es nicht hin, dass wir hier keine Regelungen haben. Wir wollen Tarifvertr&auml;ge f&uuml;r unsere Betriebe. Also gehen wir da rein.&rdquo; Das sagt Jan Otto, 38 Jahre alt, Chef der IG Metall Ostsachsen, also die Ecke Bautzen, Riesa, G&ouml;rlitz. Sein Job: Tarifbindung herstellen. Denn die ist im Osten noch unterentwickelter als in Westdeutschland.<br>\n30 Jahre nach dem Mauerfall fallen in Ostdeutschland gerade mal 45 Prozent der Besch&auml;ftigten unter einen Tarifvertrag. Im Westen sind es 56 Prozent. Wer in einem Betrieb arbeitet, der nicht tarifgebunden ist, arbeitet im Schnitt eine Stunde l&auml;nger, verdient zehn Prozent weniger, hat weniger Urlaub und bekommt sehr viel weniger Weihnachtsgeld. Das hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in diesem Jahr ermittelt. Weitere Erkenntnisse der Studie: Die h&ouml;chste Tarifbindung verzeichnet Nordrhein-Westfalen (62 Prozent), das Schlusslicht ist Sachsen mit 39 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/449\/staatlich-gewollter-niedriglohn-6296.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kinderarmut in Sachsen-Anhalt: Ohne Essen in die Schule<\/strong><br>\nNach Berechnungen des Netzwerks gegen Kinderarmut ist in Sachsen-Anhalt ein Viertel der Kinder und Jugendlichen von Armut betroffen. Was das f&uuml;r die Kinder und ihre Familien bedeutet, zeigt ein Besuch bei der &bdquo;Kindertafel&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/kinderarmut-in-sachsen-anhalt-ohne-essen-in-die-schule.1001.de.html?dram:article_id=462743%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Radikaler Appell f&uuml;r eine Kehrtwende<\/strong><br>\nIn ihrem neuen Buch &bdquo;Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann&ldquo; fordert Naomi Klein das Ende von Neoliberalismus und Sparpolitik und eine grundlegende politische Wende nach dem Vorbild des &bdquo;New Deal&ldquo; &ndash; jenes ber&uuml;hmten Paketes von Wirtschafts- und Sozialreformen, das US-Pr&auml;sident Franklin D. Roosevelt in den 1930er-Jahren durchsetzte. Es rettete, in einer Zeit schwerster Depression, die amerikanische Demokratie.<br>\nHeute befindet sich die gesamte Menschheit in einer akuten Notlage, ruft die bekannte kanadische Journalistin und Aktivistin mit einer starken Stimme. Sie versteht sich ebenso auf Fragenstellen wie auf den w&uuml;tenden politischen Appell, sie scheut nicht pers&ouml;nliche Einlassungen und hat dabei immer das Schicksal der Entrechteten und Entwerteten im Blick. &hellip;.<br>\nNaomi Klein ist radikal und macht daraus keinen Hehl: F&uuml;r sie h&auml;ngen Klimakrise und Sozialpolitik eng zusammen. Mit etwas CO2-Steuer ist es deshalb auch nicht getan. Wenn die breite Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die notwendige drastische &Auml;nderung westlicher Konsumgewohnheiten gewonnen werden soll, m&uuml;ssen s&auml;mtliche Missst&auml;nde gleichzeitig angesprochen werden, argumentiert sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/naomi-klein-fordert-green-new-deal-radikaler-appell-fuer.950.de.html?dram:article_id=462428%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Buch, das sich durchaus dazu eignet, Anh&auml;ngern der Gr&uuml;nen unter den Weihnachtsbaum gelegt zu werden. Naomi Klein bringt es auf den Punkt: Die Klimafrage und die soziale Frage m&uuml;ssen zusammen gedacht und gel&ouml;st werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Meeting Gorbatschow &ndash; Besuche beim ehemaligen Pr&auml;sidenten der Sowjetunion<\/strong><br>\nEine lebende Legende wie Michail Gorbatschow pers&ouml;nlich zu treffen, ist ein Wunsch, den viele tr&auml;umen. Wie ist es, wenn er sich tats&auml;chlich erf&uuml;llt? &ndash; Unser Gastautor Leo Ensel konnte ihn gleich zweimal besuchen. Hier sein Erfahrungsbericht, den wir in zwei Teilen pr&auml;sentieren.<br>\nWas bedeutet es, wenn &uuml;ber jemanden gesagt wird, es sei still um ihn geworden? Weilt er nicht mehr unter den Lebenden? Hat er sich zur Ruhe gesetzt? Hat er nichts mehr zu sagen? Ist von ihm nichts mehr zu erwarten?<br>\nNichts von all dem trifft auf Michail Gorbatschow zu. Und wenn es &bdquo;still um ihn&ldquo; geworden ist, dann bedeutet das in diesem Falle nichts Anderes, als dass er in den (deutschen) Medien in den letzten Jahren nur noch selten pr&auml;sent war! Und daf&uuml;r gibt es gute schlechte Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/exklusiv\/20191107325962509-besuche-beim-ex-praesidenten-der-sowjetunion\/\">Sputnik News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abschiebungen in das unsicherste Land der Welt gehen weiter<\/strong><br>\nAfghanistan hat t&ouml;dlichstes Quartal seit Beginn der Aufzeichnungen hinter sich<br>\nF&uuml;r den heutigen 6. November ist der mittlerweile 29. Sammelabschiebeflug nach Kabul geplant, diesmal vom Flughafen Leipzig\/Halle. Die Bundesregierung zeigt sich von immer neuen Meldungen &uuml;ber Anschl&auml;ge und Gr&auml;ueltaten in Afghanistan unbeeindruckt und h&auml;lt an Abschiebungen in das Kriegsland fest. PRO ASYL fordert erneut den Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan: &raquo;Was muss denn noch alles geschehen, bis Bund und L&auml;nder reagieren und die Abschiebungen einstellen?&laquo; fragt G&uuml;nter Burkhardt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von PRO ASYL. &raquo;Das knallharte Durchziehen der monatlichen Abschiebefl&uuml;ge macht fassungslos&laquo;.<br>\n&Uuml;ber den Verbleib der Abgeschobenen verliert sich die Bundesregierung in Allgemeinfloskeln, die mit dem Alltag der Betroffenen und der unmittelbar erlebten Bedrohung ihrer Existenz wenig zu tun haben (siehe Antwort auf Frage 39 vom 16. Oktober 2019). Die R&uuml;ckkehr-Studie von Afghanistan-Expertin Friederike Stahlmann &uuml;ber den Verbleib und die Erfahrungen der zwischen Dezember 2016 und April 2019 aus Deutschland 547 Abgeschobenen hingegen zeigt: &raquo;Um der Verfolgung durch die Taliban zu unterliegen, gen&uuml;gt die Tatsache, in Europa gewesen zu sein&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/pressemitteilung\/abschiebungen-in-das-unsicherste-land-der-welt-gehen-weiter\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>S 21: Volles Rohr<\/strong><br>\nImmer mehr H&auml;user im Stuttgarter Kernerviertel br&ouml;seln. Schuld sind Tunnel, die die Deutsche Bahn unter dem Stadtteil f&uuml;r Stuttgart 21 bohren l&auml;sst und Zement, der in den Untergrund gespritzt wurde. J&uuml;ngst ist ein Abwasserrohr geplatzt und ein Hof abgesunken.<br>\nMan muss sich Stuttgart vorstellen als eine Stadt, die einmal in eine Senke hineingebaut worden ist. Das Zentrum liegt am tiefsten Punkt, drum herum rahmen H&uuml;gel und Berge die Stadt ein. Der gro&szlig;e Graben, das Loch, in dem gerade der neue Hauptbahnhof entsteht, liegt unten in der Stadt. S&uuml;dlich davon sind die alten Mehrfamilienh&auml;user des Kernerviertels den Hang hinauf gebaut. Viele davon sind ausgesprochen h&uuml;bsch, Gr&uuml;nderzeit, ausgehendes 19. Jahrhundert.<br>\nDas Kernerviertel ist der neuralgische Punkt f&uuml;r Stuttgart 21. Die Dichte der nachhaltigen Stuttgart 21-Gegner ist in diesem Stadtteil vergleichsweise hoch, die Tiefe, in der die Bahn ihre Tunnel vom Stadtrand in Richtung Bahnhof bohrt, daf&uuml;r gering. Schlappe acht Meter sind es beispielsweise von der Tunneloberseite bis zum Kellerboden der Urbanstra&szlig;e 49, in deren Hinterhof mittlerweile ein gro&szlig;es Loch im Asphalt klafft. Acht Meter, das ist nicht viel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/449\/s-21-volles-rohr-6293.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Autobauer aus M&uuml;nchen: SUVs treiben Gesch&auml;fte von BMW an<\/strong><br>\nBMW l&auml;sst das schwache erste Halbjahr vergessen. Die M&uuml;nchener haben von Juli bis September ganz hervorragend abgeschlossen. Einmal mehr treiben die SUVs die Gesch&auml;fte an. Die Konzernerl&ouml;se legten um 7,9 Prozent auf 26,67 Milliarden Euro zu, wie der Autobauer mitteilte. [&hellip;]<br>\nBMW lieferte im dritten Quartal 613.361 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab. Das waren 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Einmal mehr entwickelten sich insbesondere die Absatzzahlen der BMW-X-Modelle, also der Stadtgel&auml;ndewagen, rasant nach oben. Im dritten lieferten die M&uuml;nchner mit 239.125 SUVs 29,1 Prozent mehr aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Hier trug insbesondere das rasante Wachstum des mittelgro&szlig;en Modells X3 mit einem Plus von 74 Prozent bei. Und der hochpreisige Riesen-SUV X7 kommt offenbar immer besser bei der Kundschaft an. BMW lieferte im dritten Quartal fast genauso viele Fahrzeuge des riesigen Modells aus, wie im gesamten ersten Halbjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/boerse\/wirtschaft-bmw-suv-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahlumfragen: Wird nun auch Spanien unregierbar?<\/strong><br>\nBisher ging es Spanien recht gut, sieht man &lsquo;mal vom Konflikt um Katalonien ab. Doch bei den Wahlen am Sonntag droht, folgt man den Wahlumfragen, ein Patt. Wird auch noch dieses EU-Land unregierbar?<br>\nDie letzte Parlamentswahl Ende April hatten die sozialdemokratisch orientierten Sozialisten von Premier S&aacute;nchez mit 29 Prozent der Stimmen gewonnen. Doch die geplante Koalition mit der linken Podemos kam nicht zustande. Deshalb m&uuml;ssen die Spanier nun schon wieder an die Urnen. F&uuml;r S&aacute;nchez sieht es gar nicht schlecht aus &ndash; in den Umfragen liegen die Sozialisten mit 27 Prozent vorn. Doch f&uuml;r eine stabile Regierung d&uuml;rfte es wieder nicht reichen.<br>\nAuch die konservative PP darf sich keine gro&szlig;en Chancen ausrechnen. Sie liegt nur bei 21 Prozent &ndash; und bekommt Konkurrenz vom rechten Rand. Die relativ neue, ausl&auml;nderfeindliche Vox-Partei wird auf 10 bis 11 Prozent taxiert. Eine gro&szlig;e Koalition nach deutschem Vorbild will aber niemand in Spanien. Und so k&ouml;nnte das Land ebenso unregierbar werden wie Belgien, wo schon seit Ende Mai politischer Stillstand herrscht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wahlumfragen-wird-nun-auch-spanien-unregierbar\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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