{"id":56219,"date":"2019-11-10T09:00:51","date_gmt":"2019-11-10T08:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219"},"modified":"2019-11-08T10:19:54","modified_gmt":"2019-11-08T09:19:54","slug":"hinweise-der-woche-135","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h01\">Klimaziele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h02\">Radikaler Appell f&uuml;r eine Kehrtwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h03\">Hartz IV-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h04\">Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h05\">China bricht den Schulden-W&uuml;rgegriff um den Hals der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h06\">USA: &ldquo;Wir behalten das syrische &Ouml;l&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h07\">Tod in der W&uuml;ste: &bdquo;Die Dunkelziffer ist ungeheuerlich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h08\">Meeting Gorbatschow &ndash; Besuche beim ehemaligen Pr&auml;sidenten der Sowjetunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h09\">Darum f&uuml;hlen sich Geldw&auml;scher in Deutschland wohl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h10\">Steuertransparenz: Zeigt her eure Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h11\">Regierung und Autoindustrie vereinbaren h&ouml;here Kaufpr&auml;mie f&uuml;r E-Autos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h12\">Israeli spyware: WhatsApp hack raises global fears<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h13\">Daten von Krankenversicherten sollen der Forschung zug&auml;nglich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h14\">Die Darstellung von Armut ist einfach nur zynisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h15\">Britisches Gericht blockiert Zeugenaussage von Assange<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Klimaziele<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;r Paris reicht es nicht<\/strong><br>\nWissenschaftler bewerten Klimaziele<br>\nDie Klimaziele der meisten L&auml;nder reichen nach wie vor nicht aus, um das Paris-Abkommen einzuhalten, zeigt eine neue Bestandsaufnahme. Wenn alle Staaten ihre bisherigen Zusagen vollst&auml;ndig erf&uuml;llen, wird das den Treibhausgas-Aussto&szlig; lediglich stagnieren lassen. Er muss aber bis 2030 halbiert werden.<br>\nEs ist schon einigerma&szlig;en verr&uuml;ckt. Mit dem Pariser Klimaabkommen haben fast alle L&auml;nder der Welt verbindlich vereinbart, die Erderhitzung auf deutlich unter zwei und m&ouml;glichst sogar nur 1,5 Grad zu begrenzen. Doch die Treibhausgas-Einsparungen, die sie in freiwilligen Selbstverpflichtungen daf&uuml;r zusagten, reichten von Anfang an nicht.<br>\nVereinbart wurde deshalb vor vier Jahren in Paris auch, dass die L&auml;nder ihre Ziele nachsch&auml;rfen, um das gemeinsam beschlossene Temperaturlimit doch einzuhalten. Geschehen ist seitdem &ndash; fast nichts.<br>\nIn einer neuen, detaillierten Bestandsaufnahme rechnet ein Team von Klimawissenschaftlern um Robert Watson vor, wie wenig die internationale Staatengemeinschaft das &ldquo;Ticken der Uhr&rdquo; bislang zu h&ouml;ren scheint. Der fr&uuml;here IPCC-Chef Watson ist heute Vorsitzender des Weltbiodiversit&auml;tsrats IPBES&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/gesellschaft\/es-reicht-nicht\">Klimareporter<\/a><\/li>\n<li><strong>Land unter<\/strong><br>\nDer Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel bedroht Millionen Menschen in den K&uuml;stengebieten. Eine verbesserte Datenanalyse von Satellitenbildern zeigt nun, dass die Zahl der Betroffenen wohl dreimal so hoch ist wie bislang angenommen. (&hellip;)<br>\nNach der neuen Sch&auml;tzung sind dreimal mehr Menschen akut gef&auml;hrdet. Falls die CO2-Emissionen nicht sinken und der Meeresspiegel bis zum Jahr 2050 weiter steigt, erleben demnach 300 Millionen Menschen in K&uuml;stengebieten durchschnittlich einmal im Jahr &Uuml;berflutungen. Bisherige Sch&auml;tzungen lagen bei 80 Millionen.<br>\nIm Jahr 2100 w&auml;ren sogar mehr als eine halbe Milliarde Menschen betroffen &ndash; entweder von permanenter &Uuml;berflutung ihres Landes oder von regelm&auml;&szlig;igen &Uuml;berflutungen.<br>\nBesonders gro&szlig; ist die Bedrohung in Asien. F&uuml;r Bangladesch, Indien, die Philippinen und Indonesien errechnen die Forscher sogar eine f&uuml;nf- und zehnmal gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von Betroffenen als bislang gedacht.<br>\nNur sechs asiatische L&auml;nder &ndash; China, Bangladesch, Indien, Vietnam, Indonesien und Thailand &ndash; stellen 75 Prozent der 300 Millionen Menschen, die in der Jahrhundertmitte in Risiko-Gebieten leben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/erdsystem\/land-unter\">Klimareporter<\/a><\/li>\n<li><strong>Climate crisis: 11,000 scientists warn of &lsquo;untold suffering&rsquo;<\/strong><br>\nStatement sets out &lsquo;vital signs&rsquo; as indicators of magnitude of the climate emergency<br>\nMost countries&rsquo; climate plans &lsquo;totally inadequate&rsquo; &ndash; experts<br>\nThe world&rsquo;s people face &ldquo;untold suffering due to the climate crisis&rdquo; unless there are major transformations to global society, according to a stark warning from more than 11,000 scientists.<br>\n&ldquo;We declare clearly and unequivocally that planet Earth is facing a climate emergency,&rdquo; it states. &ldquo;To secure a sustainable future, we must change how we live. [This] entails major transformations in the ways our global society functions and interacts with natural ecosystems.&rdquo;<br>\nThere is no time to lose, the scientists say: &ldquo;The climate crisis has arrived and is accelerating faster than most scientists expected. It is more severe than anticipated, threatening natural ecosystems and the fate of humanity.&rdquo;<br>\nThe statement is published in the journal BioScience on the 40th anniversary of the first world climate conference, which was held in Geneva in 1979. The statement was a collaboration of dozens of scientists and endorsed by further 11,000 from 153 nations. The scientists say the urgent changes needed include ending population growth, leaving fossil fuels in the ground, halting forest destruction and slashing meat eating.<br>\nProf William Ripple, of Oregon State University and the lead author of the statement, said he was driven to initiate it by the increase in extreme weather he was seeing. A key aim of the warning is to set out a full range of &ldquo;vital sign&rdquo; indicators of the causes and effects of climate breakdown, rather than only carbon emissions and surface temperature rise&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2019\/nov\/05\/climate-crisis-11000-scientists-warn-of-untold-suffering\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Surface air temperature for October 2019<\/strong><br>\nGlobally, October was 0.69&deg;C warmer than the average October from 1981-2010, making it by a narrow margin the warmest October in this data record. Europe generally saw above-average temperatures, with the exception of most of the north and north-west of the continent. Temperatures were much above average in large parts of the Arctic, while much of western USA and Canada experienced much below average temperatures&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/surface-air-temperature-october-2019\">Copernicus<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwei Drittel aller nationalen Klimaschutzpl&auml;ne sind ungen&uuml;gend<\/strong>\n<ul>\n<li>Die meisten Zusagen der Staaten zum Klimaschutz sind ungeeignet, die Erderw&auml;rmung zu bremsen, berichtet ein Forscherteam.<\/li>\n<li>Die Treibhausgas-Emissionen d&uuml;rften mindestens bis 2030 weiter steigen &ndash; die Ziele des Pariser Klimaabkommens w&uuml;rden so verfehlt.<\/li>\n<li>Von den Staaten und Bl&ouml;cken mit den gr&ouml;&szlig;ten Emissionen hat demnach nur die EU ausreichende Pl&auml;ne.<\/li>\n<li>Mehr als 11 000 Wissenschaftler aus 153 L&auml;ndern warnen in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung vor einem weltweiten &ldquo;Klima-Notfall&rdquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/klimawandel-ipcc-klimaschutzplaene-1.4669309\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nichts wird so bleiben wie es ist<\/strong><br>\nVom gescheiterten Versuch, Klimaprobleme durch Wegschauen zu vertreiben &ndash; Zwischenruf eines Richters<br>\nWer unersch&uuml;tterlich der Meinung ist, alles k&ouml;nne so weiter gehen wie bisher, kann sich die Lekt&uuml;re dieses Textes sparen, sie br&auml;chte ihm nur schlechte Laune. Gleiches gilt f&uuml;r diejenigen, die glauben, mit Beruhigungspillen der Machart &ldquo;GroKo Klimapaket&rdquo; sei das Notwendige getan. Im Folgenden findet sich ein Denkangebot f&uuml;r diejenigen, die die Courage haben, die Zukunft ohne rosarote Brille zu betrachten. Das wird nicht ohne tiefe Einschnitte in vertraute Denkweisen abgehen.<br>\nEs geht um alles oder nichts<br>\nZugespitzt geht es heute um zwei Fragen: Soll der homo sapiens (&ldquo;weiser Mensch&rdquo;) als Teil der Natur auf diesem Planeten &uuml;berleben k&ouml;nnen (Variante A)? Oder soll ein &ndash; bisher &auml;u&szlig;erst erfolgreiches &ndash; Wirtschaftssystem erhalten bleiben (Variante B)? Beides zusammen geht nicht.<br>\nWer sich f&uuml;r Variante B entscheidet, muss wissen, dass dieses Modell am Tropf der (endlichen!) Naturg&uuml;ter h&auml;ngt und sp&auml;testens dann kollabieren wird, wenn die Ressourcen Luft, Wasser, Boden (-sch&auml;tze), Klima ersch&ouml;pft bzw. zerst&ouml;rt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nichts-wird-so-bleiben-wie-es-ist-4571545.html?seite=all\">Peter Vonnahme auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht &uuml;ber Klimaschutz: &bdquo;Die Forderung, dass Fleisch teurer wird, ist sozial ignorant&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Frau Wagenknecht, wie klimafreundlich leben Sie?<br>\nIn einer Wirtschaft, die auf Wegwerfproduktion und Ressourcenverschlei&szlig; setzt, kann niemand klimafreundlich leben. Nat&uuml;rlich kann ich jetzt sagen, dass ich privat kaum fliege und wenig Fleisch esse. Aber zu viel Fleisch ist ja auch ungesund und wir machen in der Regel in Frankreich Urlaub, wo die Anfahrt mit dem Auto n&auml;her liegt. Will sagen: Ich halte nichts von dieser Konsumdebatte, weil die Wurzel der Probleme woanders liegt. Der Konsument kann das Klima nicht retten. Das k&ouml;nnen nur Politik und Wirtschaft.<br>\n(&hellip;) Tagesspiegel: Wie wollen Sie die denn zu mehr Klimaschutz bewegen? Ein Donald Trump wird dabei kaum helfen.<br>\nWagenknecht: Viele globale Unternehmen wollen in Deutschland t&auml;tig sein, ihre Produkte verkaufen &ndash; und da kann man nat&uuml;rlich Auflagen machen. Wir m&uuml;ssen wegkommen von dieser blinden Globalisierungs- und Freihandelsgl&auml;ubigkeit, sondern brauchen eine Regionalisierung der Wirtschaft.<br>\nMan darf ja nach den jetzigen EU-Regeln zum Beispiel keine lokalen Anbieter bevorzugen. Dabei ist es aus &ouml;kologischen Gr&uuml;nden v&ouml;llig absurd, &Auml;pfel und Jogurt &uuml;ber tausende Kilometer zu transportieren, obwohl sie vor Ort erzeugt werden. Und global ist es sinnvoll, &uuml;ber gr&uuml;ne Z&ouml;lle zu reden. Wenn Produktion ins Ausland verlagert wird, um harte Umweltstandards zu umgehen, sollten solche Produkte mit Z&ouml;llen belegt werden.<br>\n(&hellip;) Und h&ouml;here Preise f&uuml;r Fleisch?<br>\nDas ist eine Frage der Einkommensverteilung. Nat&uuml;rlich m&uuml;ssen wir weg von der heutigen Massentierhaltung. Aber zu fordern, dass Fleisch teurer wird, und nicht gleichzeitig zu verlangen, dass der Mindestlohn und die Hartz-IV-S&auml;tze deutlich steigen, ist sozial ignorant und w&uuml;rde in der Konsequenz die Armut weiter vergr&ouml;&szlig;ern&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/sahra-wagenknecht-ueber-klimaschutz-die-forderung-dass-fleisch-teurer-wird-ist-sozial-ignorant\/25176142.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Radikaler Appell f&uuml;r eine Kehrtwende<\/strong><br>\nIn ihrem neuen Buch &bdquo;Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann&ldquo; fordert Naomi Klein das Ende von Neoliberalismus und Sparpolitik und eine grundlegende politische Wende nach dem Vorbild des &bdquo;New Deal&ldquo; &ndash; jenes ber&uuml;hmten Paketes von Wirtschafts- und Sozialreformen, das US-Pr&auml;sident Franklin D. Roosevelt in den 1930er-Jahren durchsetzte. Es rettete, in einer Zeit schwerster Depression, die amerikanische Demokratie.<br>\nHeute befindet sich die gesamte Menschheit in einer akuten Notlage, ruft die bekannte kanadische Journalistin und Aktivistin mit einer starken Stimme. Sie versteht sich ebenso auf Fragenstellen wie auf den w&uuml;tenden politischen Appell, sie scheut nicht pers&ouml;nliche Einlassungen und hat dabei immer das Schicksal der Entrechteten und Entwerteten im Blick. &hellip;.<br>\nNaomi Klein ist radikal und macht daraus keinen Hehl: F&uuml;r sie h&auml;ngen Klimakrise und Sozialpolitik eng zusammen. Mit etwas CO2-Steuer ist es deshalb auch nicht getan. Wenn die breite Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die notwendige drastische &Auml;nderung westlicher Konsumgewohnheiten gewonnen werden soll, m&uuml;ssen s&auml;mtliche Missst&auml;nde gleichzeitig angesprochen werden, argumentiert sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/naomi-klein-fordert-green-new-deal-radikaler-appell-fuer.950.de.html?dram:article_id=462428\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Buch, das sich durchaus dazu eignet, Anh&auml;ngern der Gr&uuml;nen unter den Weihnachtsbaum gelegt zu werden. Naomi Klein bringt es auf den Punkt: Die Klimafrage und die soziale Frage m&uuml;ssen zusammen gedacht und gel&ouml;st werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hartz IV-Sanktionen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hartz-IV-Sanktionen: Arbeitslose f&ouml;rdern statt ins Existenzminimum eingreifen<\/strong><br>\nIn einer gemeinsamen Erkl&auml;rung fordern die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Diakonie Deutschland und der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband gemeinsam mit weiteren Partnern, Verb&auml;nden und Organisationen, die bestehenden Sanktionsregelungen im Hartz-IV-System aufzuheben und ein menschenw&uuml;rdiges System der F&ouml;rderung und Unterst&uuml;tzung einzuf&uuml;hren.<br>\nAnlass ist die Urteilsverk&uuml;ndung des Bundesverfassungsgerichts am 5. November 2019 zur Frage, ob die bestehenden Sanktionen, die bis zum vollst&auml;ndigen Entzug der Leistungen einschlie&szlig;lich der Miete reichen k&ouml;nnen, verfassungsgem&auml;&szlig; sind. Das Gericht hatte &uuml;ber den Fall eines Arbeitslosen aus Erfurt zu urteilen, der mit 234,60 Euro im Monat weniger auskommen sollte, weil er ein Jobangebot abgelehnt und Probearbeit verweigert hatte.<br>\nDie Unterzeichnenden sind sich einig: Es darf keine K&uuml;rzungen am Existenzminimum geben. Durch Sanktionen werde das Lebensnotwendige gek&uuml;rzt und soziale Teilhabe unm&ouml;glich gemacht, erkl&auml;ren die Unterzeichner, zu denen auch 50 Einzelpersonen aus Verb&auml;nden, Organisationen und Parteien geh&ouml;ren. Die Politik ist schon lange in der Verantwortung, das Hartz-IV-System so zu &auml;ndern, dass die W&uuml;rde der Leistungsbezieher geachtet und nicht durch Sanktionen beeintr&auml;chtigt wird.<br>\n&bdquo;Die Grundsicherung soll das Existenzminimum abdecken, also das zum Leben unbedingt Notwendige,&ldquo; sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. &bdquo;Wer mit Sanktionen das Lebensnotwendige k&uuml;rzt, nimmt existentielle Not in Kauf. Die Diakonie setzt sich f&uuml;r ein sicheres Existenzminimum ein, f&uuml;r alle Menschen!&ldquo;<br>\n&bdquo;Sanktionen f&uuml;hren zu Leid und dazu, dass Menschen sich zur&uuml;ckziehen,&ldquo; sagt Dr. Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes. &bdquo;Sie entspringen einer l&auml;ngst &uuml;berwundenen Rohrstockp&auml;dagogik des vergangenen Jahrhunderts. Sie sind deshalb komplett und ersatzlos zu streichen.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die Sanktionen in ihrer jetzigen Form tragen nicht dazu bei, den Menschen eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben zu er&ouml;ffnen&ldquo;, sagt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, &bdquo;Und gerade die versch&auml;rften Sanktionen bei den Unter-25-J&auml;hrigen sind kontraproduktiv: Sie treiben junge Menschen ins Abseits. Wir wollen eine Grundsicherung, die unterst&uuml;tzt und f&ouml;rdert, statt zu g&auml;ngeln!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++abae0e1e-fcaa-11e9-b135-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV-Sanktionen &ndash; der strafende Staat bleibt erhalten<\/strong><br>\nDas Urteil zu den Hartz IV-Sanktionen best&auml;tigt das Prinzip von F&ouml;rdern und Fordern und ist deshalb kein Erfolg f&uuml;r Erwerbslosenbewegung<br>\nWenn nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts scheinbar alle zufrieden sind, dann wei&szlig; man, dass sich die h&ouml;chste juristische Instanz in Deutschland mal wieder als Gesamtkapitalist best&auml;tigt hat. Diese vornehmste Aufgabe der deutschen Justiz nahmen die Karlsruher Richter bei der Entscheidungen &uuml;ber die Rechtswidrigkeit der Hartz IV-Sanktionen besonders gr&uuml;ndlich wahr.<br>\nW&auml;hrend fast alle Medien darauf verweisen, dass das Gericht die Hartz IV-Sanktionen teilweise f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rte, steht in der Presseerkl&auml;rung erstmal &uuml;ber mehrere Abs&auml;tze, dass das Gericht das Sanktionsregime insgesamt best&auml;tigte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hartz-IV-Sanktionen-der-strafende-Staat-bleibt-erhalten-4580181.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Grundrechte dulden keinen Aufschub<\/strong><br>\nDie Sanktionen, die der Gesetzgeber f&uuml;r den Fall von Pflichtverletzungen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vorsieht, sind teilweise verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht gibt der Bundesregierung damit eine Hausaufgabe auf, setzt aber auch selbst eine &Uuml;bergangsregelung in Kraft, um die Lage der Betroffenen sofort zu verbessern. Nur &auml;ndert das nichts daran, dass die verfassungswidrigen Regelungen, trotz aller Hinweise und Urteile von Landessozialgerichten, die es gegeben hat, bereits seit 2005 existieren. Es wird also schon seit 14 Jahren ganz bewusst gegen Artikel 1 und Artikel 20 des Grundgesetzes versto&szlig;en.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom Dienstag zu der Sanktionspraxis im Sozialgesetzbuch II eine eigene &Uuml;bergangsregelung in Kraft gesetzt und damit darauf verzichtet, dem Gesetzgeber eine Frist vorzugeben, innerhalb der er ein verfassungskonformes Gesetz beschlie&szlig;en muss. Das zeigt, wie wichtig es dem Gericht ist, dass elementare Grundrechte wie die Menschenw&uuml;rde sowie das unab&auml;nderliche Sozialstaatsprinzip gewahrt bleiben m&uuml;ssen. Beides duldet keinen Aufschub. So gesehen ist das auch ein klares Urteil gegen diese und vorherige Bundesregierungen, die einen verfassungswidrigen Zustand immer wieder tolerierten und zum Teil ganz abenteuerlich verteidigten.<br>\nUnter normalen Umst&auml;nden w&auml;re das ein Grund f&uuml;r einen R&uuml;cktritt oder f&uuml;r Sanktionen gegen den Gesetzgeber. Aber im Unterschied zu den Bed&uuml;rftigen, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind, gelten f&uuml;r die Parlamentarier, die auch auf staatliche Leistungen angewiesen sind, andere Regeln. Sie d&uuml;rfen weiter regieren und das n&auml;chste verfassungswidrige Gesetz beschlie&szlig;en, weil sie wissen, dass ein Urteil mitunter erst Jahrzehnte sp&auml;ter gef&auml;llt werden wird und zwar auch noch von Richtern wie Stephan Harbarth, die vorher in politischer Verantwortung stehend, das in Teilen verfassungswirdrige Gesetz erst mit erm&ouml;glichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/grundrechte-dulden-keinen-aufschub\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Urteil zu Hartz-Sanktionen: &ldquo;Eine Ohrfeige f&uuml;r Schr&ouml;der und Clement&rdquo;<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat die Sanktionen f&uuml;r Erwerbslose stark eingeschr&auml;nkt. Der Armutsforscher Christoph Butterwegge war immer ein Gegner der Hartz-Gesetze. Kann er sich &uuml;ber das Urteil freuen? [&hellip;]<br>\nSPIEGEL: Schr&ouml;ders Prinzip &ldquo;F&ouml;rdern und Fordern&rdquo;, manche sagen: &ldquo;Zuckerbrot und Peitsche&rdquo;, hat das Verfassungsgericht aber nicht ausgehebelt. Sanktionen bleiben weiter m&ouml;glich.<br>\nButterwegge: Ja, was ich sehr bedaure. Weiter h&auml;tte das Gericht aber kaum gehen k&ouml;nnen, ohne das gesamte Hartz-IV-System zum Einsturz zu bringen. Realistisch war diese Hoffnung nicht.<br>\nSPIEGEL: Das m&uuml;ssen Sie erkl&auml;ren: Wie h&auml;tte man Hartz IV zum Einsturz bringen k&ouml;nnen?<br>\nButterwegge: Aus meiner Sicht hat das Hartz-System drei Kernelemente: Erstens wurde damit die Arbeitslosenhilfe, die sich an der fr&uuml;heren Lohnh&ouml;he orientierte, durch Zahlungen ersetzt, die nur das Existenzminimum abdecken, egal wie viel man vorher verdient hat. Zweitens wird von den Hilfeempf&auml;ngern erwartet, dass sie auch Jobs im Niedriglohnsektor annehmen. Und drittens ist der Berufs- und Qualifikationsschutz weggefallen, der daf&uuml;r sorgte, dass man als Techniker nicht im Getr&auml;nkemarkt und als medizinisch-technische Assistentin nicht im Callcenter landete. Jeder dieser Punkte f&uuml;r sich ist so unzumutbar, dass man zu seiner Durchsetzung mit drakonischen Sanktionen drohen musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/verfassungsgericht-zu-hartz-sanktionen-christoph-butterwegge-im-interview-a-1295048.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em>Zur Entscheidung aus Karlsruhe lesen Sie bitte auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56181\">Hartz-IV-Urteil: Angriffe auf das Existenzminimum sind in Ordnung<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hartz IV verfassungswidrig<\/strong><br>\nOhrfeige f&uuml;r die neoliberalen Parteien der selbsternannten &bdquo;Mitte&ldquo;<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat Hartz-IV-Sanktionen teilweise f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Endlich! Einige Verfassungsrichter wissen noch, dass ein &bdquo;Sozialstaat&ldquo; Arbeitslose nicht zum Hungern verurteilen kann, wenn sie ihren &bdquo;Verpflichtungen&ldquo; bei der Arbeitsagentur nicht nachkommen.<br>\nDas ist eine verdiente Ohrfeige f&uuml;r die neoliberalen Parteien der in Th&uuml;ringen eingebrochenen selbsternannten Mitte CDU\/ CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne, die die Hartz-Gesetze verbrochen haben. Dass sie nicht dazulernen wollen, best&auml;tigen gerade wieder die Gr&uuml;nen. Nach vielen Jahren sind auch sie jetzt f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn von zw&ouml;lf Euro die Stunde, weil der &bdquo;armutsfest&ldquo; sei, so die Gr&uuml;nen-&bdquo;Sozialexperten&ldquo;. Sie wissen gar nicht mehr, was armutsfest ist. Im Februar dieses Jahres musste die Bundesregierung zugeben, dass man mindestens 12,80 Euro Stundenlohn haben muss, um &bdquo;bei einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden &uuml;ber 45 Jahre versicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung&ldquo; eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erhalten. Wer heute noch 12 Euro f&uuml;r armutsfest h&auml;lt, h&auml;lt die in Zukunft drohenden Hungerrenten f&uuml;r Millionen Rentnerinnen und Rentner f&uuml;r &bdquo;armutsfest&ldquo;. Zur Erinnerung: In &Ouml;sterreich hat der Durchschnittsrentner 800 Euro im Monat mehr.<br>\nDie geistige Armut der selbsternannten &bdquo;Mitte&ldquo; ist beachtlich. Die dazugeh&ouml;renden Parteien sind auf dem geistigen Niveau nicht &ldquo;armutsfest&rdquo;. Das ist die Hauptursache f&uuml;r das Erstarken der AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2623060617755389\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Grundrente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Grundrente: &ldquo;Das unw&uuml;rdige Geschacher muss endlich ein Ende haben&rdquo;<\/strong><br>\nGrundrente gegen Steuergeschenke f&uuml;r Unternehmen?<br>\nEntscheidung &uuml;ber die Grundrente erneut verschieben, gleichzeitig Entlastungen f&uuml;r Unternehmen diskutieren: &ldquo;Die Union nimmt ohne Skrupel zwei Millionen Rentnerinnen und Rentner, die von einer einkommensgepr&uuml;ften Grundrente profitieren k&ouml;nnten, in Geiselhaft, um der SPD ein Absenken der sowieso schon zu niedrigen K&ouml;rperschaftsteuer abzupressen&rdquo;, kritisiert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++38e68592-feed-11e9-a40a-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Grundrente: Was f&uuml;r eine verlogene Politik!<\/strong><br>\nEs ist doch ein schlechter Witz, was die GroKo bei der Grundrente auff&uuml;hrt. Statt sich darum zu k&uuml;mmern, dass Menschen die ihr Leben lang arbeiten, im Alter nicht in Armut leben m&uuml;ssen, ist man noch nicht mal in der Lage, sich auf eine Mini-Grundrente zu einigen, die mit 890 Euro noch unterhalb der Armutsschwelle liegen w&uuml;rde.<br>\nNun fordert die Union als &bdquo;Kompensation&ldquo; daf&uuml;r, das Leben armer Rentner mit einer solchen Grundrente etwas ertr&auml;glicher zu machen, auch noch &ldquo;Entlastungen f&uuml;r Unternehmen&rdquo;. Konkret geht es ihr darum, dem Unternehmerlager, das in den letzten Jahren Rekordgewinne eingefahren hat, ein Steuergeschenk in H&ouml;he von 10 Milliarden Euro zu &uuml;berreichen. Die Grundrente &uuml;brigens &ndash; wenn sie denn kommt &ndash; wird ganze 3 Milliarden Euro kosten, weil h&ouml;here Ausgaben zugunsten alter Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, nach Meinung der Union nicht finanzierbar w&auml;ren&hellip;<br>\nWas f&uuml;r eine verlogene Politik! Anstelle dieses skandal&ouml;sen Geschachers um eine viel zu niedrige Grundrente brauchen wir endlich eine Rentenkasse, in die alle einzahlen, und Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Niedriglohnsektors. Denn gute L&ouml;hne sind die beste Pr&auml;vention gegen Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/grundrente-was-fuer-eine-verlogene-politik\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf Kosten der &Auml;rmsten<\/strong><br>\nZoff um Grundrente Anlass f&uuml;r Bruch der gro&szlig;en Koalition &ndash; oder doch nur Vorspiel zum n&auml;chsten faulen Kompromiss? [&hellip;]<br>\nIn Wahrheit geht es bei all dem l&auml;ngst nicht mehr um die Sache selbst. Vielmehr spricht einiges daf&uuml;r, dass das Thema &raquo;Respektrente&laquo; zum Totenbett der gro&szlig;en Koalition werden soll. Mit dem Wahldesaster der CDU in Th&uuml;ringen sehen die Rechtsau&szlig;en der Partei um Friedrich Merz ihre Chance gekommen, das System Angela Merkel aus den Angeln zu heben und eine neue erzkonservative &Auml;ra einzul&auml;uten. Zuletzt hatte Merz das Erscheinungsbild der Regierung als &raquo;grottenschlecht&laquo; gescholten, der Kanzlerin &raquo;Unt&auml;tigkeit und die mangelnde F&uuml;hrung&laquo; vorgehalten und dabei ausdr&uuml;cklich auf die Auseinandersetzung um die Grundrente verwiesen. Wie bestellt wurde dann f&uuml;nf Tage sp&auml;ter ein praktisch unterschriftsreifer Kompromiss mit der SPD kassiert. Dieser sah vor Inanspruchnahme von Leistungen eine Pr&uuml;fung der Einkommensverh&auml;ltnisse der fraglichen Seniorenhaushalte, einschlie&szlig;lich m&ouml;glicher Partnereinkommen sowie steuerpflichtiger Eink&uuml;nfte aus Kapitalertr&auml;gen oder Mieten und Verpachtungen vor &ndash; also eine Art Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung light, allerdings ohne Kontrolle der Verm&ouml;genswerte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/366346.machtgerangel-um-grundrente-auf-kosten-der-%C3%A4rmsten.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China bricht den Schulden-W&uuml;rgegriff um den Hals der Welt<\/strong><br>\n(&hellip;) In Lateinamerika w&uuml;ten in Honduras, Nicaragua, Ecuador, Chile, Argentinien und sogar in Brasilien Stra&szlig;enproteste gegen die USA \/ IWF und die daraus resultierenden Sparprogramme, die die Reichen reicher und die Armen &auml;rmer machen. In Argentinien hat das Volk am vergangenen Wochenende, am 27. Oktober, bei einer demokratischen Wahl den neoliberalen Pr&auml;sidenten Macri abgesetzt, der 2015 durch gef&auml;lschte Pr&auml;sidentschaftswahlen an die Macht kam. Macri ruinierte das wohlhabende Land in seiner 4-j&auml;hrigen Herrschaft. Er privatisierte &ouml;ffentliche Dienste und Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Verkehr und mehr, was zu kr&auml;ftigen Tariferh&ouml;hungen, Entlassungen von Arbeitnehmern, Arbeitslosigkeit und Armut f&uuml;hrte&hellip;<br>\n&Uuml;berall in Lateinamerika haben die Menschen genug von der von den USA und dem Westen auferlegten Sparsamkeit und der gleichzeitigen Ausbeutung ihrer nat&uuml;rlichen Ressourcen. Sie wollen Ver&auml;nderung &ndash; im gro&szlig;en Stil. Sie versuchen, sich vom wirtschaftlichen und finanziellen W&uuml;rgegriff des Westens zu l&ouml;sen. Sie wollen China und Russland als neue Partner im Handel und in Finanzvertr&auml;gen.<br>\nDasselbe gilt in Afrika &ndash; der Neokolonialismus des Westens, vor allem Frankreichs und Gro&szlig;britanniens, durch finanzielle Unterdr&uuml;ckung, unfaire Handelsgesch&auml;fte und vom Westen auferlegte &ndash; und milit&auml;risch gesch&uuml;tzte &ndash; despotische und korrupte F&uuml;hrer, hat Afrika nach mehr als 50 Jahren so genannter Unabh&auml;ngigkeit arm und trostlos gemacht&hellip;<br>\n(&hellip;) Der US-Dollar war vor rund 20-25 Jahren noch zu 90% die dominierende Reservew&auml;hrung der Welt. Heute ist dieser Anteil auf weniger als 60% gesunken &ndash; mit sinkender Tendenz. Sie wird vor allem durch den chinesischen Yuan als neue Reservew&auml;hrung ersetzt.<br>\nGenau darum geht es beim von den USA ausgel&ouml;sten Handelskrieg &ndash; um die Diskreditierung des Yuan, einer soliden W&auml;hrung, die auf Chinas Wirtschaft basiert &ndash; und des Goldes&hellip;<br>\n(&hellip;) Dieser und andere st&auml;ndige Angriffe Washingtons sind eine typische verzweifelte Geste eines sterbenden Tieres &ndash; das wild nach links und rechts und oben und unten um sich herumschl&auml;gt, um so viele wahrgenommene Gegner wie m&ouml;glich ins Grab zu bringen. Es besteht nat&uuml;rlich die eindeutige Gefahr, dass dieser Kampf um das &Uuml;berleben des Imperiums nuklear endet &ndash; Gott bewahre!<br>\nChinas und Russlands Politik, Philosophie und Diplomatie des Nichtangriffs k&ouml;nnte die Welt vor dem Aussterben bewahren &ndash; auch die Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/einarschlereth.blogspot.com\/2019\/11\/china-bricht-den-schulden-wurgegriff-um.html\">Peter K&ouml;nig auf einartysken<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA: &ldquo;Wir behalten das syrische &Ouml;l&rdquo;<\/strong><br>\nR&auml;tselraten &uuml;ber die Gr&uuml;nde einer aufwendigen, undurchsichtigen und wenig erfolgsversprechenden Milit&auml;raktion<br>\nUm die Grenzen sollen sich andere k&uuml;mmern, &ldquo;wir behalten das &Ouml;l&rdquo;, sagte US-Pr&auml;sident Trump Ende Oktober, &ldquo;ich mag &Ouml;l&rdquo;. Zwar w&uuml;rden US-Truppen aus Syrien abgezogen, aber es w&uuml;rden auch amerikanische Soldaten bleiben, um das syrische &Ouml;l zu sichern.<br>\nSeither fragen sich Experten, wie die USA dies in dem schwierigen Terrain bewerkstelligen wollen und wozu. Offenkundig ist, dass die Besetzung von &Ouml;lfeldern in einem fremden Staat v&ouml;lkerrechtswidrig ist und dass die USA damit der syrischen Regierung den Zugang zu wertvollen Ressourcen versperrt. Die Bev&ouml;lkerung leidet ohnehin stark unter den US-Sanktionen, die den &Ouml;lnachschub betreffen, und der n&auml;chste Winter steht vor der T&uuml;r.<br>\nMan will der Regierung in Damaskus das Leben so schwer wie m&ouml;glich machen. Dies bleibt eine Konstante der Syrien-Politik der USA. Eine Konstante der US-Politik im Nahen Osten ist die Sicherung von &Ouml;lquellen. Aber lohnt sich der Aufwand f&uuml;r die syrischen &Ouml;lfelder?<br>\n(&hellip;) Ein gutes Gesch&auml;ft trotz allem?<br>\n&Uuml;berraschend ist die CNN-Info, wonach Trump Reportern gegen&uuml;ber k&uuml;rzlich von seinen &Uuml;berlegungen gesprochen habe, mit einem US-&Ouml;lunternehmen einen Deal zu machen, das nach Syrien gehen sollte. Der Kommentar des Senders dazu: &ldquo;Es bleibt unklar, auf welcher legalen Grundlage die US-Regierung die Kontrolle und die F&ouml;rderung von &Ouml;l in Syrien durchf&uuml;hren w&uuml;rde.&rdquo; W&auml;re das Gesch&auml;ft mit &Ouml;l ein Motiv f&uuml;r die US-Milit&auml;roperation?<br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Marija Sacharowa, hielt den USA dieser Tage vor, dass sie gegen ihre eigenen Syrien-Sanktionen versto&szlig;en, weil sie syrisches Roh&ouml;l au&szlig;er Landes bringen und verkaufen. Unter dem Vorwand, den IS zu bek&auml;mpfen, w&uuml;rden die USA unter Missachtung internationaler Regelungen und demokratischer Werte Roh&ouml;l im Gegenwert von gesch&auml;tzt 30 Millionen US-Dollar au&szlig;er Landes schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-Wir-behalten-das-syrische-Oel-4574371.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Tulsi Gabbard stellt Gesetz zum Abzug von Truppen aus Syrien vor<\/strong><br>\nResolution besagt, dass syrisches &Ouml;l Syrien geh&ouml;rt<br>\nDave DeCamp<br>\nDie Abgeordnete Tulsi Gabbard (D-HI) brachte am 31. Oktober im Repr&auml;sentantenhaus einen Gesetzentwurf mit dem Titel &ldquo;Anweisung an den Pr&auml;sidenten, gem&auml;&szlig; Abschnitt 5(c) des Kriegserm&auml;chtigungsgesetzes die Streitkr&auml;fte der Vereinigten Staaten aus den Feindseligkeiten in der Arabischen Republik Syrien zu entfernen, die nicht vom Kongress genehmigt wurden&rdquo; ein.<br>\nDie Idee des Gesetzes ist es, alle Soldaten aus Syrien abzuziehen, die keine Zustimmung des Kongresses haben, dort zu sein &ndash; das sind alle. Der Entwurf besagt: &ldquo;Der Kongress hat keinen Krieg in Bezug auf die milit&auml;rische Beteiligung der Vereinigten Staaten an Aktivit&auml;ten im Zusammenhang mit der Sicherung, Bewachung, dem Besitz, der Gewinnerzielung oder der Entwicklung von &Ouml;lfeldern in Nordsyrien erkl&auml;rt oder eine spezifische gesetzliche Genehmigung daf&uuml;r erteilt. Alle diese Aktionen sind verfassungswidrig.&rdquo;<br>\nDer Gesetzentwurf weist auch darauf hin, dass der neue Plan von Pr&auml;sident Trump, in Syrien zu bleiben, um &ldquo;das &Ouml;l zu sichern&rdquo;, eine flagrante Verletzung des V&ouml;lkerrechts darstellt. Die Resolution besagt: &ldquo;&Ouml;l, nat&uuml;rliche Ressourcen und Land in Syrien geh&ouml;ren dem syrischen Volk, nicht den Vereinigten Staaten.&rdquo;<br>\nWiewohl das Repr&auml;sentantenhaus Trumps R&uuml;ckzug aus Nordostsyrien zwecks Vermeidung einer Konfrontation mit der T&uuml;rkei schnell verurteilt hat, ist dessen neuer Plan, das &ldquo;&Ouml;l zu sichern&rdquo; nicht auf den Pr&uuml;fstand gekommen. Die Sprache in Gabbards Gesetzentwurf wird es f&uuml;r jedes Mitglied des Kongresses schwierig machen, dagegen zu argumentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2019_11_04_tulsi.htm\">anti-krieg.com<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tod in der W&uuml;ste: &bdquo;Die Dunkelziffer ist ungeheuerlich&ldquo;<\/strong><br>\nMehr afrikanische Migranten sterben auf dem Weg zum Mittelmeer als auf hoher See. Deswegen fordern Rettungsvereine wie Sea Watch, die evangelische Kirche und Gr&uuml;ne mehr legale Zugangswege nach Europa. [&hellip;]<br>\nDas Fl&uuml;chtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) sch&auml;tzt, dass mehr afrikanische Migranten bereits auf den Routen zum Mittelmeer sterben als auf See. Vincent Cochetel, der Sondergesandte des UNHCR f&uuml;r das Mittelmeer und Libyen, hatte WELT AM SONNTAG gesagt: &bdquo;Wir gehen davon aus, dass vermutlich mindestens doppelt so viele Menschen auf dem Weg zum Mittelmeer sterben wie im Mittelmeer selbst. Die Zahl k&ouml;nnte aber auch viel h&ouml;her sein. Niemand kann es mit Sicherheit sagen, aber es ist eine Trag&ouml;die.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article203062144\/Tod-in-der-Wueste-Die-Dunkelziffer-ist-ungeheuerlich.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Meeting Gorbatschow &ndash; Besuche beim ehemaligen Pr&auml;sidenten der Sowjetunion<\/strong><br>\nEine lebende Legende wie Michail Gorbatschow pers&ouml;nlich zu treffen, ist ein Wunsch, den viele tr&auml;umen. Wie ist es, wenn er sich tats&auml;chlich erf&uuml;llt? &ndash; Unser Gastautor Leo Ensel konnte ihn gleich zweimal besuchen. Hier sein Erfahrungsbericht, den wir in zwei Teilen pr&auml;sentieren.<br>\nWas bedeutet es, wenn &uuml;ber jemanden gesagt wird, es sei still um ihn geworden? Weilt er nicht mehr unter den Lebenden? Hat er sich zur Ruhe gesetzt? Hat er nichts mehr zu sagen? Ist von ihm nichts mehr zu erwarten?<br>\nNichts von all dem trifft auf Michail Gorbatschow zu. Und wenn es &bdquo;still um ihn&ldquo; geworden ist, dann bedeutet das in diesem Falle nichts Anderes, als dass er in den (deutschen) Medien in den letzten Jahren nur noch selten pr&auml;sent war! Und daf&uuml;r gibt es gute schlechte Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/exklusiv\/20191107325962509-besuche-beim-ex-praesidenten-der-sowjetunion\/\">Sputnik News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Darum f&uuml;hlen sich Geldw&auml;scher in Deutschland wohl<\/strong><br>\nEine Familie m&ouml;chte ihr Reihenhaus am Rande einer deutschen Gro&szlig;stadt verkaufen. Es soll 600 000 Euro bringen. Bald schon steht auf Vermittlung eines Immobilienmaklers ein Interessent vor der T&uuml;r. Man einigt sich und macht den Termin beim Notar. Dort geht es auch um die Modalit&auml;ten der Zahlung. Der K&auml;ufer stellt einen Aktenkoffer auf den Tisch, gef&uuml;llt mit Geldscheinen. Er m&ouml;chte das Haus in bar bezahlen.<br>\n&hellip;<br>\nDoch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kann an diesem Vorgang seltsamerweise wenig Anr&uuml;chiges finden. Konfrontiert mit der Frage, warum der Immobilienkauf in bar nicht endlich verboten wird, antwortete Scholz: Bargeld sei eben beliebt. Und zwar zu Recht. Es reiche, dass Immobilienmakler verd&auml;chtige Bargeldtransaktionen bei der zust&auml;ndigen Financial Intelligence Unit (FIU) melden m&uuml;ssten. Dabei wei&szlig; auch der Minister: Dort stapeln sich 46 000 unbearbeitete Geldw&auml;scheanzeigen. Die Pr&uuml;fung einer Verdachtsmeldung kann Monate dauern. Bis dahin ist das verd&auml;chtige Geld l&auml;ngst verschwunden. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geldwaesche-immobilien-deutschland-1.4655801?utm_source=pocket-newtab\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es f&auml;llt einem wirklich keine gute Antwort auf die vielen berechtigten Fragen ein &ndash; au&szlig;er, da&szlig; diese Zust&auml;nde von der deutschen Politik genau so gewollt sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So naiv kann Bundesfinanzminister Scholz nicht sein, oder doch? &bdquo;Bargeld sei eben beliebt&ldquo;, sei seine Antwort gewesen. Dabei war vor wenigen Jahren zu lesen: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/spd-will-500-euro-scheine-abschaffen-14035456.html\">Die Sozialdemokraten fordern eine Obergrenze von 5000 Euro f&uuml;r Barzahlungen. Das soll die Kriminalit&auml;t und Geldw&auml;sche eind&auml;mmen.<\/a>&ldquo;. Es k&ouml;nnte der Eindruck entstehen als wollten Unionsparteien und Herr Scholz Geldw&auml;sche gar nicht bek&auml;mpfen. Erinnert sei z.B. an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40584#h09\">Deutschlands Immobilienmarkt: ein Paradies f&uuml;r Geldw&auml;sche<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55562#h08\">Zur Vorstellung des Bundeslagebilds OK 2018: Wer Kriminalit&auml;t nicht misst, kann Kriminalit&auml;t auch nicht feststellen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuertransparenz: Zeigt her eure Zahlen<\/strong><br>\nDie EU-Staaten diskutieren, ob Konzerne offenlegen m&uuml;ssen, wie viel Gewinne sie je Land machen &ndash; und wie viele Steuern sie darauf zahlen. Zuletzt hatte die SPD auf diese L&ouml;sung gedr&auml;ngt. Eine Mehrheit in Europa ist aber nicht in Sicht, zeigt ein Protokoll der j&uuml;ngsten Sitzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/country-by-country-reporting-eu-1.4672008\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Initiative verhindert: Berlin blockt Steuertransparenz-Gesetz<\/strong><br>\nDer finanzpolitische Sprecher der Linkspartei im Bundestag, Fabio De Masi, unterst&uuml;tzt das &ouml;ffentliche CBCR. Er sieht in dem Vorgang ein &ldquo;Schachmatt&rdquo; der Gro&szlig;en Koalition, das verhindere, dass die EU ihre Aufgaben erledigen k&ouml;nne. &ldquo;Die Blockade sch&uuml;tzt das Darknet der Steuertricks von Google und Co. und schadet den Steuerzahlern&rdquo; und f&uuml;hre letztlich dazu, dass Steuergelder f&uuml;r Investitionen in Wohnungsbau und den Kampf gegen den Klimawandel fehlten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/eu-steuertransparenz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Regierung und Autoindustrie vereinbaren h&ouml;here Kaufpr&auml;mie f&uuml;r E-Autos<\/strong><br>\nUm den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln, wird die Kaufpr&auml;mie angehoben &ndash; die H&ouml;he ist abh&auml;ngig vom Listenpreis.<br>\nDarauf haben sich Bundesregierung und Autoindustrie am Montagabend beim Spitzentreffen im Kanzleramt geeinigt.<br>\nDie vor mehr als drei Jahren eingef&uuml;hrte und bisher bis Ende 2020 befristete Pr&auml;mie wird bis Ende 2025 verl&auml;ngert. (&hellip;)<br>\nVorgesehen ist auch, die Pr&auml;mie deutlich anzuheben. F&uuml;r rein elektrische Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro soll der Zuschuss von bisher 4000 Euro auf 6000 Euro steigen. F&uuml;r sogenannte Plug-in-Hybride soll es laut Vorlage k&uuml;nftig in dieser Preisklasse statt 3000 Euro 4500 Euro geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article203001516\/E-Autos-Regierung-und-Autoindustrie-vereinbaren-hoehere-Kaufpraemie.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.K.:<\/strong> Wieso eigentlich werden K&auml;ufer eines E-Autos gegen&uuml;ber Menschen bevorzugt, die nur &ouml;ffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad benutzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe seit 30 Jahren kein Auto mehr, aus Umweltgesichtspunkten. Mein Monatsticket zum Preis von fast 100 Euro bezahle ich selbst.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach meinem Gerechtigkeitsempfinden, w&uuml;rde mir auch ein Zuschuss seitens des Staates zustehen. Eigentlich sogar ein h&ouml;herer, weil ich weniger Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Arbeitskraft) nutze als ein E-Auto-Verbraucher.<\/em><\/p>\n<p><em>Immerhin werden diese Subventionen aus unser aller Steuermitteln finanziert und geh&ouml;ren daher gerecht verteilt.<\/em><\/p>\n<p><em>Davon w&uuml;rden gerade arme Menschen profitieren, die sich kein Auto leisten k&ouml;nnen, aber trotzdem Aufwendungen f&uuml;r die Teilnahme am Verkehr haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Spindoktoren am Werk<\/strong><br>\nSelbstbedienung der Konzerne &ndash; Ein Kommentar von Georg<br>\nManchmal, wenn Politiker sprechen, kann man f&ouml;rmlich h&ouml;ren, wie da vorher die Spindoktoren am Werk waren. So ist das auch, wenn aus dem Hause von Verkehrsminister Scheuer verlautet, die Bundesregierung werde beim Aufbau von Ladepunkten f&uuml;r E-Autos nun auch die Wirtschaft st&auml;rker in die Pflicht nehmen. In Wahrheit ist es genau andersherum: Die Autolobby hat erreicht, dass der Steuerzahler mit milliardenschweren Subventionen einspringt. W&auml;hrend der US-Konkurrent Tesla auf eigene Rechnung ein schon ziemlich gutes Netz aufgebaut hat, haben die deutschen Hersteller nur lamentiert, dass die Ladestationen derzeit nicht kostendeckend seien und deswegen der Staat gefordert sei.<br>\nKein Wunder. Die hiesigen Autokonzerne sind von der Politik bisher geh&auml;tschelt worden wie keine andere Branche. Man k&ouml;nnte auch sagen, diese Rundumversorgung war mitverantwortlich daf&uuml;r, dass sie die Energiewende komplett verschlafen haben.<br>\nSo hat es fast satirische Qualit&auml;t, wenn etwa Volkswagen nun fordert, die Bundesregierung m&uuml;sse endlich Ernst machen mit dem Umstieg auf die Elektromobilit&auml;t. Ist das nicht der Konzern, der federf&uuml;hrend das Dieselgate mitverschuldet hat? Und jetzt, da klar wird, wie viel Zeit man mit dem Festhalten an Dieselmotoren verloren hat, rufen die Herren nach Steuermitteln?<br>\nGewiss, neue Technologien bed&uuml;rfen oft staatlicher F&ouml;rderung. Das Vorgehen der deutschen Autokonzerne aber ist nur noch dreist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/spindoktoren-am-werk-1.9495781\">nordbayern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Israeli spyware: WhatsApp hack raises global fears<\/strong><br>\nSeveral countries used the spying software to target lawyers, human rights activists, journalists and political opponents<br>\nIn the middle of October this year, the world&rsquo;s biggest messaging platform, WhatsApp, started sending out alerts to select users advising them that their security had been compromised. The messages were sent after security researchers found that an Israeli company had been supplying spying software that specifically targeted WhatsApp users.<br>\nOnce the targeted device is hacked through WhatsApp, it makes all the data on the phone available to the spies. Everything on the phone, be it email or other messaging platforms or photographs and documents, can then be easily accessed by the spy agency using the Israeli spyware. For WhatsApp, which features end-to-end encryption, the hack was a devastating blow to the security of its users. (&hellip;)<br>\nThe United States, India, Canada, Saudi Arabia, Singapore, Thailand, the United Kingdom, Ghana, Brazil, Kuwait and Pakistan are among a host of countries whose citizens were targeted by Pegasus.<br>\nIn December last year, it was revealed that Pegasus had also helped Saudi assassins to target Saudi journalist Jamaal Khashoggi. A critic of Crown Prince Mohammed bin Salman, Khashoggi, a columnist for The Washington Post, was lured into the Saudi Arabian consulate in Istanbul in October 2018. Once inside, he was tortured, killed and dismembered with a bone saw.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/11\/article\/israeli-spyware-whatsapp-hack-raises-global-fears\/\">Asia Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine bemerkenswerte Story. Warum berichten die deutschen Medien eigentlich dar&uuml;ber? Man stelle sich nur mal f&uuml;r einen Moment vor, diese Software k&auml;me nicht aus Israel, sondern aus Russland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Daten von Krankenversicherten sollen der Forschung zug&auml;nglich sein<\/strong><br>\nJens Spahn will die Daten von gesetzlich Versicherten der Wissenschaft zur Verf&uuml;gung stellen. Gr&uuml;ne und Patientensch&uuml;tzer kritisieren fehlende Widerspruchsm&ouml;glichkeiten.<br>\nDie Gesundheitsdaten der 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland sollen k&uuml;nftig ohne ihr Einverst&auml;ndnis f&uuml;r die Forschung verwendet werden k&ouml;nnen. Das sieht der Entwurf zum Digitale-Versorgungs-Gesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor. Er soll am Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden.<br>\nDie gesetzlichen Kassen m&uuml;ssen demnach die pers&ouml;nlichen Daten sowie s&auml;mtliche Behandlungsdaten aller Versicherten an den Spitzenverband der Kassen weiterleiten, der sie dann pseudonymisiert der Forschung zur Verf&uuml;gung stellt. Verwaltet werden sollen die Daten von einem erweiterten Forschungsdatenzentrum, das beim Bundesgesundheitsministerium angesiedelt wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-11\/bundesgesundheitsminister-jens-spahn-patientendaten-forschung?sort=desc#comments\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.R.:<\/strong> Befremdlich finde ich, dass es erst an diesem Wochenende eine gr&ouml;&szlig;ere &Ouml;ffentlichkeit bekannt wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>In Verbindung mit der Eile der Abstimmung, die laut Zeit-Online am kommenden Donnerstag stattfinden soll, ohne dass &uuml;berhaupt nur Ansatzweise ein &ouml;ffentlicher Diskurs stattgefunden h&auml;tte&hellip; Dabei handelt es sich bei Gesundheitsdaten grunds&auml;tzlich, neben Gesinnung, Religionszugeh&ouml;rigkeit und sexueller Orientierung um die sch&uuml;tzenswertesten Daten &uuml;berhaupt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Darstellung von Armut ist einfach nur zynisch<\/strong><br>\nARD und ZDF &uuml;berlassen es weitgehend der privaten Konkurrenz, die gesellschaftliche Armut darzustellen. RTL 2 hat seine Sozialreportagen zum Markenkern des Senders erkoren. Von der erfolgreichsten Sendung &bdquo;Hartz und herzlich&ldquo; wurden mittlerweile schon 23 Folgen ausgestrahlt, und RTL hat f&uuml;r &bdquo;Zahltag! Ein Koffer voller Chancen&ldquo; und &bdquo;Vera Int-Veen &ndash; zwischen Mut und Armut&ldquo; wochenlang den gesamten Dienstagabend freiger&auml;umt. Es lohnt sich, etwas genauer hinzuschauen.<br>\nDie produzierende Firma, Ufa Show &amp; Factual dreht f&uuml;r RTL 2 bevorzugt an sozialen Brennpunkten wie der Eisenbahnsiedlung in Duisburg, den Benz-Baracken in Mannheim oder in den Plattenbauten von Bitterfeld-Wolfen. Mit der Kamera blicken wir nach ganz unten, in Abgr&uuml;nde. Gezeigt werden schreckliche Zust&auml;nde. (&hellip;)<br>\nNicht selten sind die Menschen sehr krank. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/hartz-iv-im-trash-tv-die-darstellung-von-armut-ist-einfach-nur-zynisch\/25158294.html?utm_source=pocket-newtab\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.S.:<\/strong> Unfassbar &ndash; Vera und Konsorten verschmutzen mit ihren Verdummungsproduktionen diesmal mit C-Klasse-Politik-Prominenz-Unterst&uuml;tzung immer noch ungeschadet den &Auml;ther.<\/em><\/p>\n<p><em>Haben die Zuschauer und Medienaufsichten aus #Verafake (Jan B&ouml;hmermann entlarvte 2016 das sozialperverse Konzept von &ldquo;Schwiegertochter gesucht&rdquo;) nichts gelernt?<\/em><\/p>\n<p><em>Die einzige Armut, die hier gewinnt, ist die geistige Armut von Heinz Buschkowsky, den man zu seiner neuen Entertainmentkarriere nur gratulieren kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Britisches Gericht blockiert Zeugenaussage von Assange<\/strong><br>\nIn Spanien wird gegen die spanische Firma Undercover Global ermittelt, die Assange in der ecuadorianischen Botschaft ausgesp&auml;ht, der CIA Zugang zu den Daten verschafft und dazu mit dem Verkauf an WikiLeaks Geld machen wollte<br>\nDie spanische Justiz hat zumindest zwei Gesichter. Das eine ist die Umsetzung politischer Vorgaben, um der Konstruktion von Tatvorw&uuml;rfen scharf gegen katalanische Politiker vorzugehen, weil Madrid einen Dialog verweigert. Das andere zeigte sich etwa, als ein spanischer Richter des Obersten Gerichts, der das Aussp&auml;hen von Julian Asssange in der ecuadorianischen Botschaft durch die spanische Firma Undercover Global untersucht, den britischen Beh&ouml;rden Ende September eine Europ&auml;ische Ermittlungsanordnung (EEA bzw. EIO) zustellte, um Assange dazu mittels einer Videoverbindung befragen zu k&ouml;nnen. Nach Angaben von El Pais hat die UK Central Authority (UKCA) die spanische Anordnung erst einmal blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Britisches-Gericht-blockiert-Zeugenaussage-von-Assange-4569930.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: UN-Menschenrechtler: Gesundheitszustand von Julian Assange lebensbedrohlich<\/strong><br>\nDie Gesundheit des inhaftierten Wikileaks-Gr&uuml;nders Julian Assange verschlechtert sich stetig, sagt UN-Menschenrechtler Nils Melzer.<br>\nDas Leben von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange ist nach Ansicht eines UN-Sonderberichterstatters in Gefahr. Der inhaftierte Gr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks habe schon im Mai typische Anzeichen von &ldquo;psychologischer Folter&rdquo; gezeigt, aber die britischen Beh&ouml;rden k&uuml;mmerten sich nicht darum, schrieb der Sonderberichterstatter zum Thema Folter, Nils Melzer, am Freitag in Genf. Seit der Inhaftierung von Assange habe sich dessen Gesundheit stetig verschlechtert, sein Leben sei jetzt in Gefahr. &ldquo;Trotz der medizinischen Dringlichkeit meiner Beschwerde und der Schwere der mutma&szlig;lichen Verst&ouml;&szlig;e hat das Vereinigte K&ouml;nigreich nach internationalem Recht nicht die erforderlichen Ermittlungs-, Pr&auml;ventions- und Rechtsmittelma&szlig;nahmen ergriffen&rdquo;, sagte Melzer. &ldquo;Was wir von der britischen Regierung gesehen haben, ist eine v&ouml;llige Missachtung der Rechte und Integrit&auml;t von Herrn Assange&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nNach dem &Uuml;bereinkommen gegen Folter m&uuml;ssen UN-Staaten sofort und unparteiisch Ermittlungen aufnehmen, sofern Grund zur Annahme besteht, dass eine Folterhandlung vorliegt. Nach Angaben von Melzer habe er erst f&uuml;nf Monate nach seinem Besuch im Mai eine &ldquo;fl&uuml;chtige Antwort&rdquo; von der britischen Regierung erhalten. Darin sollen die Empfehlungen Melzers, Untersuchungen einzuleiten und Gegenma&szlig;nahmen zu ergreifen, nicht ber&uuml;cksichtigt worden sein. Auch zus&auml;tzliche Informationen wollte man dem UN-Sonderberichterstatter nicht zukommen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/UN-Menschenrechtler-Gesundheitszustand-von-Julian-Assange-lebensbedrohlich-4574053.html?wt_mc=nl.red.ho.ho-nl-daily.2019-11-02.link.link\">heise online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-56219","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56219"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56222,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56219\/revisions\/56222"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}