{"id":56297,"date":"2019-11-12T12:00:22","date_gmt":"2019-11-12T11:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56297"},"modified":"2019-11-13T08:02:51","modified_gmt":"2019-11-13T07:02:51","slug":"bolivien-in-den-medien-der-putsch-der-kein-putsch-sein-darf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56297","title":{"rendered":"Bolivien in den Medien: Der Putsch, der kein Putsch sein darf"},"content":{"rendered":"<p>Fast alle Medien weigern sich, den Putsch in Bolivien auch so zu nennen. Dadurch verringern sie den Druck auf die Bundesregierung, sich angemessen gegen den Umsturz zu positionieren. Teile der deutschen Medien und Politik gehen dadurch &ndash; einmal mehr &ndash; eine antidemokratische Symbiose ein. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_248\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-56297-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191112_Bolivien_in_den_Medien_Der_Putsch_der_kein_Putsch_sein_darf_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191112_Bolivien_in_den_Medien_Der_Putsch_der_kein_Putsch_sein_darf_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191112_Bolivien_in_den_Medien_Der_Putsch_der_kein_Putsch_sein_darf_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191112_Bolivien_in_den_Medien_Der_Putsch_der_kein_Putsch_sein_darf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=56297-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191112_Bolivien_in_den_Medien_Der_Putsch_der_kein_Putsch_sein_darf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"191112_Bolivien_in_den_Medien_Der_Putsch_der_kein_Putsch_sein_darf_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der Pr&auml;sident von Bolivien, Evo Morales, hat auf Druck des bolivianischen Milit&auml;rs seinen R&uuml;cktritt erkl&auml;rt (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56232\">Hintergr&uuml;nde auf den NDS in diesem Artikel<\/a>). Indem man diese Ereignisse kritisiert, nimmt man Morales nicht automatisch und allumfassend inhaltlich in Schutz: Auch eventuell begr&uuml;ndete Kritik am Pr&auml;sidenten oder von ihm begangene politische Fehler rechtfertigen nicht den nun erlebten Umsturz.  Dementsprechend gibt es zahlreiche internationale (und auch deutsche) Stimmen, die den Vorgang in Bolivien nun eindeutig einen Putsch nennen. Zu diesen Stimmen geh&ouml;ren unter anderem mehrere lateinamerikanische Staatschefs. Der britische Oppositionsf&uuml;hrer Jeremy Corbyn verurteilte den &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/366592.solidarit%C3%A4t-mit-bolivien.html\">Putsch gegen das bolivianische Volk<\/a>&ldquo;. Und auch die Fraktionschefin der LINKEN, Sahra Wagenknecht, <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/putsch-in-bolivien-verurteilen\/\">findet deutliche Worte<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Putsch in Bolivien ist ein Anschlag auf Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Unabh&auml;ngigkeit in Lateinamerika. Alle sozialen Errungenschaften und die kulturellen Rechte der indigenen Bev&ouml;lkerung, die unter der Pr&auml;sidentschaft von Evo Morales geschaffen wurden, stehen jetzt auf dem Spiel.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Neben Respekt f&uuml;r die &bdquo;Entscheidung von Evo Morales, angesichts des Milit&auml;rputschs sein Amt niederzulegen&ldquo; &auml;u&szlig;ert Wagenknecht aber auch Unverst&auml;ndnis &uuml;ber das Schweigen der Bundesregierung zu dem Umsturz &ndash; der Putsch sei unmissverst&auml;ndlich zu verurteilen. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie &bdquo;RT&ldquo; aktuell aus der Bundespressekonferenz <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/94515-bundesregierung-legitimiert-putsch-in-bolivien-evo-morales\/\">berichtet<\/a>. Demnach erkl&auml;rte Regierungssprecher Steffen Seibert, dass er den &ndash; vom Milit&auml;r erzwungenen &ndash;  R&uuml;cktritt des bolivianischen Pr&auml;sidenten &ldquo;als wichtigen Schritt&rdquo; begr&uuml;&szlig;e. Die Bezeichnung des Vorgangs als &ldquo;Putsch&rdquo; sei dagegen &ldquo;eine interessante Wertung von &sbquo;Russia Today&lsquo;&ldquo;.<\/p><p><strong>Mediale Verniedlichung des Umsturzes entlastet Bundesregierung <\/strong><\/p><p>Diese Haltung der Regierung ist nur durchzuhalten, weil die meisten gro&szlig;en Medien sich weigern, den Umsturz in Bolivien auch so zu nennen: Dieser Putsch soll kein Putsch sein. Durch diese Verzerrung durch viele Medien wird der Druck auf die Bundesregierung, die antidemokratischen Vorg&auml;nge in Bolivien zu verurteilen, unangemessen verringert. Insofern hat Seibert tats&auml;chlich Recht: Es gibt kaum ein deutschsprachiges Medium, das den Umsturz auf Druck des Milit&auml;rs so (zutreffend) &bdquo;wertet&ldquo; wie &bdquo;RT&ldquo;. Ausnahmen best&auml;tigen aber auch hier die Regel &ndash; als solche positiven Ausnahmen, die den Umsturz klar benennen, sind zuerst die <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/366479.putsch-gegen-evo.html\">&bdquo;Junge Welt&ldquo;<\/a> und das <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1128416.bolivien-putsch-gegen-morales.html\">&bdquo;Neue Deutschland&ldquo;<\/a>  zu nennen &ndash; negativ tut sich einmal mehr die &bdquo;taz&ldquo; hervor, wie sp&auml;ter im Text beschrieben wird. <\/p><p>Doch zun&auml;chst zu den gro&szlig;en Medien. Viele dieser Publikationen w&auml;hlen einen &auml;hnlichen Weg: Demnach hat Morales wegen Protesten zun&auml;chst ganz normal seinen R&uuml;cktritt eingereicht &ndash; jetzt aber &bdquo;spricht Morales von Putsch&ldquo;. Der Umsturz auf Druck des Milit&auml;rs  wird durch diese Formulierung zu einer zweifelhaften Behauptung aus dem Munde eines st&ouml;rrischen alten Staatschefs, der seinen Sessel nicht r&auml;umen will, obwohl doch &bdquo;das Volk&ldquo; Ver&auml;nderungen wolle. So schreibt die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bolivien-morales-1.4675522\">&bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;<\/a>: &bdquo;Pr&auml;sident Morales tritt zur&uuml;ck und spricht von &sbquo;Putsch&rsquo;.&ldquo; Der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/a-1295820.html\">&bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a> steigert das noch und schreibt: &bdquo;Boliviens Pr&auml;sident Morales wettert gegen &sbquo;Putsch&lsquo;.&ldquo; Und auch etwa die <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nach-ruecktritt-boliviens-praesident-morales-spricht-von-putsch-16479328.html\">&bdquo;FAZ&ldquo;<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bolivien-ausschreitungen-nach-ruecktritt-von-morales.1939.de.html?drn:news_id=1068839\">&bdquo;Deutschlandfunk&ldquo;<\/a>  oder <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_86782294\/umsturz-in-bolivien-praesident-evo-morales-tritt-zurueck-und-spricht-von-putsch-.html\">&bdquo;T-Online&ldquo;<\/a>  w&auml;hlen neben zahlreichen anderen Medien die nebul&ouml;se Formulierung von den Vorg&auml;ngen, die Morales (anscheinend unzutreffend?) als Putsch bezeichne.   <\/p><p><strong>Ein Umsturz als Fanal f&uuml;r die &bdquo;Demokratisierung Lateinamerikas&ldquo;<\/strong><\/p><p>Noch weiter geht die <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article203356262\/Evo-Morales-Der-Ruecktritt-des-bolivianischen-Praesidenten-wird-Lateinamerika-veraendern.html\">&bdquo;Welt&ldquo;<\/a>, die den Putsch indirekt in eine &bdquo;Demokratisierung Lateinamerikas&ldquo; einordnet. Die Zeitung schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nun zittern seine Verb&uuml;ndeten, die sozialistischen Diktaturen in Nicaragua, Venezuela und Kuba. Die Opposition hofft auf eine Demokratisierung in ganz Lateinamerika.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Positiv wird von der &bdquo;Welt&ldquo; auch einmal mehr auf den mindestens fragw&uuml;rdigen Oppositionsf&uuml;hrer in Venezuela, Juan Guaid&oacute;, Bezug genommen, der habe getwittert, in Lateinamerika sei ein &bdquo;demokratischer Hurrikan&ldquo; zu sp&uuml;ren. Diffamiert werden auf der anderen Seite die Solidarit&auml;tsbekundungen prominenter lateinamerikanischer Politiker: Brasiliens Ex-Pr&auml;sident Lula Da Silva, Argentiniens k&uuml;nftiger Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez, Mexikos Amtsinhaber Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador sowie die &bdquo;sozialistischen Diktatoren&ldquo; Nicolas Maduro aus Venezuela und Miguel D&iacute;az-Canel aus Kuba w&uuml;rden zwar &bdquo;allesamt von einem Staatsstreich gegen Morales&rdquo; sprechen. Sie seien aber nicht glaubw&uuml;rdig, weil ihnen &bdquo;eine Legende vom Putsch&ldquo; zupass k&auml;me.<\/p><p>Die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bolivien-morales-ruecktritt-1.4675491\">&bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;<\/a> geht noch ein St&uuml;ck weiter und m&ouml;chte die Verantwortung f&uuml;r den Umsturz Morales selber anlasten: &bdquo;Morales hat sich sein Ende selbst zuzuschreiben&ldquo;. Das Medium erkl&auml;rt die Vorg&auml;nge in Bolivien zu einer normalen demokratischen Willensbildung:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Doch das hat sich Morales am Ende selbst zuzuschreiben. W&auml;re er rechtzeitig abgetreten oder h&auml;tte einen Nachfolger in den eigenen Reihen mit guten Wahlchancen aufgebaut, h&auml;tte er sich in Ehren zur&uuml;ckziehen k&ouml;nnen, ohne dass der Volkszorn kocht. So funktioniert nun mal demokratische Politik.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Personenkult&ldquo;: Morales ist &bdquo;selber Schuld&ldquo; <\/strong><\/p><p>Den Vorwurf, den eigenen (militanten) Sturz durch Personenkult und Machtbesessenheit mit provoziert und dadurch auch gerechtfertigt zu haben, richtet die &bdquo;taz&ldquo; indirekt gegen Morales. Unter dem angesichts der Schicksale von Morales und Lula Da Silva fragw&uuml;rdigen Titel &bdquo;Entbehrliche M&auml;nner&ldquo; schreibt die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Personenkult-in-Brasilien-und-Bolivien\/!5636789\/\">&bdquo;taz&ldquo;<\/a>: &ldquo;Ex-Pr&auml;sident Lula in Brasilien und Evo Morales in Bolivien zeigen, so unterschiedlich ihre Situation ist, welche Gefahren im Kult um Personen steckt.&ldquo; Das Gerede vom Putsch ist demnach &bdquo;durchsichtige Propaganda&ldquo; &ndash; trotz mahnender Beispiele:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Ein von der Rechten orchestrierter Staatsstreich sei im Gange, warnte er und appellierte an die Solidarit&auml;t aller Linken. Das war durchsichtige Propaganda. Nur: Gerade Erfahrungen wie die brasilianische, wo eine korrupte Rechte die PT-Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff hat absetzen und Lula ins Gef&auml;ngnis stecken lassen, best&auml;rken solche Diskurse.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Den Vogel schie&szlig;t die &ldquo;taz&ldquo; aber mit <a href=\"https:\/\/taz.de\/Evo-Morales-tritt-zurueck\/!5639965\/\">einer Reportage<\/a> aus den Stra&szlig;en Boliviens nach dem Umsturz ab, die Kitsch, (scheinbare) Naivit&auml;t und Agitation in kaum ertr&auml;glicher Weise vermischt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Inmitten der rot-gelb-gr&uuml;nen Menge k&uuml;ssen sich Juan Carlos Zamora (31) und Vanesa Gallardo (31) eng umschlungen. &sbquo;Wir sind so gl&uuml;cklich wegen der Demokratie&lsquo;, sagt er. &lsquo;Meine Frau und ich werden eine Familie gr&uuml;nden und unsere Kinder in einem freien Land aufziehen k&ouml;nnen!&rsquo; Vanesa ist schwanger.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Neben solchen anti-aufkl&auml;rerischen Romantisierungen verbreitet der Artikel auch knallharte Meinungsmache &ndash; die Gewalt ging demnach vom Regierungslager aus und eine R&uuml;ckkehr Morales&rsquo; steht &bdquo;zu bef&uuml;rchten&ldquo;: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Tats&auml;chlich war die Gewalt bis zum Samstag nahezu ausschlie&szlig;lich von seinen eigenen Anh&auml;nger*innen ausgegangen, die mit Stangen, St&ouml;cken, Steinen und Sprengk&ouml;rpern auf die Demonstrierenden losgegangen waren. (&hellip;) Pr&auml;sident Evo Morales muss den R&uuml;cktritt noch schriftlich erkl&auml;ren, damit er offiziell wird. Manche bef&uuml;rchten, dass er doch noch zur&uuml;ckkehrt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Militanz: In Bolivien b&ouml;se &ndash; in Chile gut?<\/strong><\/p><p>In <a href=\"https:\/\/taz.de\/Morales-Ruecktritt-in-Bolivien\/!5636983\/\">einem weiteren Artikel<\/a>  bezeichnet die &bdquo;taz&ldquo; den Putsch als &bdquo;Legende&ldquo; und erkl&auml;rt Morales&rsquo; politischen Untergang damit, dass sich dieser &bdquo;mit dem eigenen Machtanspruch schlicht verzockt&ldquo; habe. Aber der Artikel stellt auch eine interessante und f&uuml;r die weitergehende und prinzipielle Beurteilung von Militanz wichtige Frage:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;W&auml;re es f&uuml;r die, die einen Staatsstreich beklagen, auch einer, wenn die chilenischen Carabineros damit aufh&ouml;ren w&uuml;rden, den Protestierenden die Augen auszuschie&szlig;en, sich mit ihren Forderungen solidarisieren und den R&uuml;cktritt Pi&ntilde;eras fordern w&uuml;rden? Wird nicht passieren. Aber wenn doch, w&uuml;rde es als Sieg des Volkes und der Demokratie gefeiert werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: M-SUR \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast alle Medien weigern sich, den Putsch in Bolivien auch so zu nennen. Dadurch verringern sie den Druck auf die Bundesregierung, sich angemessen gegen den Umsturz zu positionieren. Teile der deutschen Medien und Politik gehen dadurch &ndash; einmal mehr &ndash; eine antidemokratische Symbiose ein. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":56300,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,123,183],"tags":[2186,2564,2056,1507,663,603,2067,460,590,328],"class_list":["post-56297","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-bolivien","tag-gewalt","tag-lula-da-silva-luiz-inacio","tag-morales-evo","tag-putsch","tag-ruecktritt","tag-seibert-steffen","tag-sz","tag-taz","tag-welt"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/shutterstock_456077140.png","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56297"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56315,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56297\/revisions\/56315"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/56300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}