{"id":56316,"date":"2019-11-13T08:37:46","date_gmt":"2019-11-13T07:37:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316"},"modified":"2019-11-13T08:37:46","modified_gmt":"2019-11-13T07:37:46","slug":"hinweise-des-tages-3491","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h01\">Rennen um SPD-Vorsitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h02\">Ende eines Missverst&auml;ndnisses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h03\">Der stumpfe Stachel des linken Sektierertums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h04\">Bolivien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h05\">Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h06\">Manipulation dient der Vierten Gewalt als Mittel der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h07\">&bdquo;Die Wirtschaft ist erfolgreich, wenn es den Menschen gut geht und nat&uuml;rliche Grenzen respektiert werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h08\">Digitalisierung und Umweltschutz: Das gro&szlig;e Scheitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h09\">&bdquo;Kohleausstieg bis 2030&Prime;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h10\">Kreislauf der Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h11\">Deutschlands Interventionsbilanz (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h12\">Textilindustrie: Ausbeutung bleibt in Mode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h13\">&lsquo;Das ist keine neue Mission&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h14\">Erfolg f&uuml;r Indigene in Ecuador<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h15\">Eine neue, raue Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h16\">Skandal-Genosse pusht Scholz und Geywitz auf Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h17\">Sankt Martin &ndash; ein Heiliger f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56316#h18\">Abschlussresolution des 22. DFG-VK Bundeskongress<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rennen um SPD-Vorsitz<\/strong><br>\nDenkt nach, Genossen!<br>\nWenn die SPD noch eine Chance haben will, muss sich die Basis dem Parteiestablishment widersetzen und f&uuml;r Walter-Borjans und Esken stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rennen-um-SPD-Vorsitz\/!5636978\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> der taz-Autor hat eine gute Analyse zur Wahl des neuen SPD-Vorsitzes geschrieben. Da stimmt eigentlich alles.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Nach diesem guten Beitrag beweist Pascal Beucker aber sogleich, dass er auch anders kann &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ende eines Missverst&auml;ndnisses<\/strong><br>\nDer Abtritt von Sahra Wagenknecht ist eine Chance. Die Linke muss sich endlich zu einer undogmatischen, emanzipatorischen Partei entwickeln.<br>\nWenn die Linksfraktion am Dienstag ihre neue Spitze w&auml;hlt, dann ist das ein erfreuliches Ereignis. M&ouml;gen ihre Bewunderer auch Trauer tragen, so ist der Abtritt von Sahra Wagenknecht vor allem eins: eine neue Chance. Denn damit endet ein fatales Missverst&auml;ndnis. Es reicht nicht, schmissige Parolen formulieren zu k&ouml;nnen und eloquent in Talkshows zu re&uuml;ssieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neuwahl-der-Linksfraktionsvorsitzenden\/!5636892\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Aha, Sahra Wagenknecht ist also daf&uuml;r verantwortlich, dass Die Linke bis jetzt noch keine undogmatische, emanzipatorische Partei ist. So jedenfalls schreibt es Inlandsredakteur Pascal Beucker. Der glaubt bestimmt auch ganz fest daran, dass die taz emanzipatorisch sei. Wie kommt es dann blo&szlig;, dass sich die Artikel der taz von den in Springers Welt manchmal kaum noch unterscheiden?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine auf Fakten basierte Kritik an der Politik von Frau Wagenknecht? Fehlanzeige. Tenor: Endlich ist sie weg! Ach, h&auml;ttest Du blo&szlig; geschwiegen&hellip; si tacuisses philosophus mansisses.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Mit Wagenknechts R&uuml;ckzug verliert die Linke ihre einpr&auml;gsamste Figur<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht polarisierte die Partei, aber sie war auch eine feste Marke. Nun zieht sie sich aus der ersten Reihe zur&uuml;ck. Am Dienstag haben die Linken mit Dietmar Bartsch und Amira Mohamed Ali eine neue Fraktionsspitze gew&auml;hlt. (&hellip;)<br>\nEin Amt, das dem Naturell der Einzelk&auml;mpferin Wagenknecht nicht entsprach. Sie nutzte ihre rhetorische Brillanz f&uuml;r Themen, die selbst vielen Linken zu links waren. Oft war sie es, die polarisierte, als sie eigentlich Br&uuml;cken bauen sollte. &laquo;Ich weiss, was ich kann und was nicht&raquo;, sagt Wagenknecht nun r&uuml;ckblickend der Nachrichtenagentur DPA. &laquo;Ich war irgendwann aufgerieben von den st&auml;ndigen internen Angriffen und musste einsehen, dass ich ohne diese Funktion und den st&auml;ndigen Druck politisch wahrscheinlich mehr bewegen kann.&raquo; (&hellip;)<br>\nNoch schwebt die Linke auf dem Hoch, das von Bodo Ramelows Sieg in Th&uuml;ringen ausging. Doch der konservative Ramelow taugt nicht als Aush&auml;ngeschild der Linken. Wagenknechts R&uuml;ckzug macht die Linke um eine unbequeme Person leichter. Mag sein, dass weniger Streit Kr&auml;fte bindet. Aber mit Wagenknecht verliert die Linke auch ihr Gesicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/mit-wagenknechts-rueckzug-verliert-die-linke-ihre-einpraegsamste-figur-ld.1521399?fbclid=IwAR2ZJ_rNvvIuc66H4aFfzMI83AzDca4i0Hi_D2sl97mMPNw8fBWg3oWTKwA\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der stumpfe Stachel des linken Sektierertums<\/strong><br>\nDie politische Debatte hat in Deutschland manchmal die Eigenart, sich durch Scheingefechte von wichtigeren Fragen ablenken zu lassen. So j&uuml;ngst geschehen im Umfeld von Aktionen &sbquo;antifaschistischer&lsquo; Aktivisten. (&hellip;)<br>\nLeider aber erg&auml;nzen genau solche Auffassungen eine in der &Ouml;ffentlichkeit &ndash; vor allem aber in linksliberalen Zuh&ouml;rerschaften &ndash; grassierende Tendenz zur Pauschalisierung, wonach jeder EU-Kritiker nur anti-europ&auml;isch, jeder Brexit-Unterst&uuml;tzer nur nationalistisch-borniert und jede Beschr&auml;nkung des ungehinderten Waren- und Arbeitskraftverkehrs nur protektionistisch und r&uuml;ckschrittlich sein kann. (&hellip;)<br>\nEs besteht die Gefahr, dass vor allem junge, politisch noch unerfahrene Leute solche Auftritte entweder als einzig denkbare, weil einzig sichtbare Variante der politischen Aktionsform wahrnehmen. Es w&auml;re ein fatales Signal f&uuml;r die demokratischen M&uuml;hen der Ebene, wo Verhandlungs-, B&uuml;ndnis-, Kompromiss- und Geduldsf&auml;higkeit gefragt sind, sprich politikf&auml;higes Engagement.<br>\nAuch problematisch w&auml;re, wenn Nachwuchsaktivisten genau von solchem Verhalten angezogen werden, aber absehbar nach kurzer Zeit aus dem sektiererischen Durchlauferhitzer aussteigen und dann entweder zynisch, &sbquo;liberal&lsquo; gewendet werden oder sich g&auml;nzlich von jeder Politik verabschieden abwenden. Bisherige Erfahrung mit politischen Kleinstgruppen im vermeintlichen Besitz intellektueller und moralischer &Uuml;berlegenheit geht jedenfalls in genau diese Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/11\/der-stumpfe-stachel-des-linken-sektierertums\/?fbclid=IwAR3V8c1gkmlMsYu80XnHn8VgflOyvggW4VTksR4JtCo0kodh24BSuGMAApE\">Alban Werner auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bolivien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Berlin und der Putsch<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und ein f&uuml;hrender Politiker der Opposition billigen den Putsch in Bolivien. Der von der Armeef&uuml;hrung erzwungene R&uuml;cktritt des gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Evo Morales sei ein &ldquo;wichtiger Schritt hin zu einer friedlichen L&ouml;sung&rdquo;, behauptet ein Berliner Regierungssprecher. Der au&szlig;enpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen-Fraktion im Bundestag urteilt, die Milit&auml;rs h&auml;tten &ldquo;die richtige Entscheidung getroffen&rdquo;. Morales hatte, um Blutvergie&szlig;en zu vermeiden, nach einer Meuterei der Polizei und einer ultimativen Drohung des Armeechefs sein Amt aufgegeben. Treibende Kr&auml;fte des Umsturzes sind vor allem wei&szlig;e, wohlhabende Kreise aus dem bolivianischen Tiefland, deren Politiker zum Teil mit parteinahen deutschen Stiftungen kooperieren; einer von ihnen ist als &Uuml;bergangspr&auml;sident im Gespr&auml;ch. Vom Umsturz betroffen ist hingegen vor allem die indigene Bev&ouml;lkerung, von der ein erheblicher Teil erst durch Morales&rsquo; Ma&szlig;nahmen aus bitterster Armut befreit wurde. Entwicklungen, die j&uuml;ngst die Stellung des Pr&auml;sidenten schw&auml;chten, wurden auch durch ein deutsches Unternehmen verst&auml;rkt.<br>\nTreibende Kr&auml;fte<br>\nTreibende Kr&auml;fte des Umsturzes sind vor allem weitgehend wei&szlig;e, wohlhabende Kreise aus dem bolivianischen Tiefland &ndash; nicht zuletzt Gro&szlig;grundbesitzer -, denen die Umverteilung zugunsten der verarmten indigenen Bev&ouml;lkerung insbesondere im Hochland wie auch die Verstaatlichung wichtiger Bodensch&auml;tze seit je ein Dorn im Auge war; beides hatte Morales seit dem Beginn seiner ersten Amtszeit im Januar 2006 systematisch und mit Erfolg vorangetrieben. Dies hatte ihm zwar den &ndash; teilweise rassistisch versch&auml;rften &ndash; Hass der Eliten insbesondere aus der Tieflandmetropole Santa Cruz eingebracht, ihm aber lange Zeit bei Wahlen sichere absolute Mehrheiten dank der indigenen Bev&ouml;lkerung garantiert. Dass sich beim j&uuml;ngsten Urnengang gewisse Einbr&uuml;che zeigten, liegt auch daran, dass die steigende Ausbeutung der Rohstoffe zwecks F&ouml;rderung der Wirtschaft zu Widerst&auml;nden in wachsenden Teilen der indigenen Bewegungen f&uuml;hrte, denen die Regierung von Pr&auml;sident Morales ihre Macht verdankte. Dazu hat zuletzt auch ein deutsches Unternehmen beigetragen, das am Abbau der riesigen bolivianischen Lithiumvorr&auml;te beteiligt wurde, dann aber die Gemeinden in der F&ouml;rderregion nicht &ndash; wie geplant &ndash; an den Erl&ouml;sen beteiligte (german-foreign-policy.com berichtete). Daraufhin regte sich Protest, der sich auch gegen den Pr&auml;sidenten richtete. Die Regierung hat erst vor wenigen Tagen nachgegeben und der deutschen Firma die F&ouml;rdererlaubnis entzogen &ndash; zu sp&auml;t, um den Unmut zu mildern.<br>\nAus Deutschland unterst&uuml;tzt<br>\nWenngleich Bolivien nicht zu den Schwerpunktl&auml;ndern der deutschen Lateinamerika-Aktivit&auml;ten geh&ouml;rt, unterh&auml;lt Berlin dennoch gute Beziehungen zu den wei&szlig;en, relativ wohlhabenden Eliten in Santa Cruz. Eine zentrale Position nimmt dabei gegenw&auml;rtig &Oacute;scar Ortiz Antelo ein, ein fr&uuml;herer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Industrie- und Handelskammer in Santa Cruz, der vor Jahren in f&uuml;hrender Position bei Andina gearbeitet hatte, der bolivianischen Tochterfirma des spanischen &Ouml;lkonzerns Repsol YPF&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8102\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Evo Morales im Asyl in Mexiko, Proteste und Gewalt nach Putsch in Bolivien<\/strong><br>\nLa Paz. Der fr&uuml;here Pr&auml;sident von Bolivien, Evo Morales, hat das Asyl-Angebot der mexikanischen Regierung angenommen und befindet sich bereits au&szlig;er Landes. &ldquo;Sein Leben und seine Integrit&auml;t sind sicher&rdquo;, erkl&auml;rte Mexikos Au&szlig;enminister Marcelo Ebrard. Ein Flugzeug der mexikanischen Luftwaffe sei am Montagabend mit Morales an Bord gestartet. Pr&auml;sident Andres Manuel L&oacute;pez Obrador (Amlo) hatte ihm bei seiner t&auml;glichen Pressekonferenz gestern &ldquo;entsprechend der Tradition des Landes&rdquo; Schutz angeboten.<br>\n&ldquo;Schwestern und Br&uuml;der, ich breche nach Mexiko auf&rdquo;, schrieb Morales auf Twitter. Es schmerze ihn, das Land aus politischen Gr&uuml;nden zu verlassen. Bald werde er &ldquo;mit mehr Kraft und Energie zur&uuml;ckkommen&rdquo;.<br>\n(&hellip;) In offiziellen Stellungnahmen verurteilten die Regierungen von Nicaragua, Kuba, Venezuela, Mexiko und Uruguay den Putsch. Es handle sich um eine &ldquo;ausgekl&uuml;gelte Operation, die von radikal-rassistischen Sektoren der politischen Opposition, privaten Medien, der US-Botschaft und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) durchgef&uuml;hrt wird&ldquo;. Damit werde versucht, die bolivianische Gesellschaft &ldquo;zur&uuml;ck in die Zeiten von Diktaturen und neoliberaler Politik zu versetzen, die nat&uuml;rlichen Ressourcen des bolivianischen Volkes zu privatisieren und sie den Pl&auml;nen des Wei&szlig;en Hauses und transnationaler Unternehmen zu unterwerfen&rdquo;, hei&szlig;t es aus Caracas.<br>\nMexikos Pr&auml;sident Amlo w&uuml;rdigte in einer ersten Stellungnahme am Sonntag &ldquo;das Handeln von Evo Morales&rdquo;, der es vorgezogen habe, zur&uuml;ckzutreten, um &ldquo;sein Volk nicht der Gewalt auszusetzen&rdquo;. Bei Amlos morgendlicher Pressekonferenz am Montag erkl&auml;rte sein Au&szlig;enminister Marcelo Ebrard, die mexikanische Regierung fordere die Respektierung der Verfassung und der Demokratie und bewerte die Ereignisse in Bolivien als Staatsstreich.<br>\n(&hellip;) Laut Medienberichten gehen die gewaltsamen Angriffe oppositioneller Gruppen gegen staatliche Einrichtungen in mehreren St&auml;dten unvermindert weiter. Vertreter der regierenden Bewegung zum Sozialismus berichten zudem, dass sie und ihre Angeh&ouml;rigen zuhause attackiert, geschlagen, mit dem Tod bedroht und ihre Wohnungen und H&auml;user angez&uuml;ndet wurden. Zwischen Gegnern und Anh&auml;ngern von Morales kam es in La Paz, El Alto und Yapacan&iacute; (Santa Cruz) zu schweren Zusammenst&ouml;&szlig;en. In El Alto ging die Polizei mit massiver Gewalt gegen Demonstranten vor, die gegen den Putsch protestierten. Nach Angaben von Beteiligten erlitten mehrere Menschen Verletzungen durch Bleischrot&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/11\/233917\/gewalt-bolivien-eskaliert\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56232\">Putschversuch in Bolivien &ndash; Mit Heiligem Kreuz, Schl&auml;gertrupps und Stra&szlig;ensperren n&ouml;tigen Konservative Evo Morales zum R&uuml;cktritt<\/a>, sowie: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56297\">Bolivien in den Medien: Der Putsch, der kein Putsch sein darf<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wen interessieren schon Fakten: Regierungssprecher Seibert &uuml;ber Bolivien und den OAS-Wahlbericht<\/strong><br>\nDie Haltung der Bundesregierung zu Bolivien wirft zahlreiche Fragen auf. Wieso weigert sich Deutschland anders als Partnerl&auml;nder wie Spanien oder Argentinien, das Agieren des Milit&auml;rs zu kritisieren? Warum werden falsche Tatsachen &uuml;ber den OAS-Wahlbericht verbreitet?<br>\nRegierungssprecher Steffen Seibert hatte am 11. November auf der Bundespressekonferenz (BPK) mehrere Behauptungen zu den Vorg&auml;ngen in Bolivien aufgestellt, die einer faktenbasierten &Uuml;berpr&uuml;fung nicht standhalten.<br>\nSo erkl&auml;rte er auf der BPK hochoffiziell im Namen der Bundesregierung:<br>\nIch erinnere daran, dass die Wahl&uuml;berpr&uuml;fungsmission der Organisation Amerikanischer Staaten, OAS, aufgrund der von ihr nachgewiesenen schweren Unregelm&auml;&szlig;igkeiten die Ausrichtung von Neuwahlen ebenso empfohlen hat.<br>\nWir haben zur Kenntnis zu nehmen, dass die Organisation Amerikanischer Staaten von weit verbreiteten, schwerwiegenden Unregelm&auml;&szlig;igkeiten spricht, dass sie davon spricht, dass es in beinahe jedem untersuchten Wahlbezirk Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei der Stimmausz&auml;hlung gegeben habe und dass sie deswegen empfehle, zu Neuwahlen zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/94547-wen-interessieren-schon-fakten-regierungssprecher-seibert-ueber-bolivien-und-oas-wahlbericht\/\">RT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Grundrente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>DGB-Vorstand Annelie Buntenbach zur Grundrenten-Einigung<\/strong><br>\nZur Einigung &uuml;ber die Grundrente sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Sonntag in Berlin:<br>\n&ldquo;Der DGB begr&uuml;&szlig;t, dass Union und SPD sich nach langem und z&auml;hem Verhandeln auf eine Grundrente geeinigt haben. Die Koalition zeigt damit, dass sie handlungsf&auml;hig ist und anerkennt die Lebensleistung von nahezu 1,5 Millionen Besch&auml;ftigten, die jahrzehntelang aus niedrigem Einkommen Beitr&auml;ge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt haben. Die meisten von ihnen sind Frauen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Die vorgesehene Aufwertung der eigenen Rente durch die Grundrente und der h&ouml;here Freibetrag beim Wohngeld werden in den allermeisten F&auml;llen den Gang zum Sozialamt &uuml;berfl&uuml;ssig machen&rdquo;, so Buntenbach weiter. &ldquo;Damit wird das Solidarprinzip unter Beachtung des &Auml;quivalenzprinzips in der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich gest&auml;rkt. Aus Sicht des DGB ein gro&szlig;er Erfolg und ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.&rdquo;<br>\n&ldquo;Auf die von der Union geforderte und durchgesetzte Einkommenspr&uuml;fung h&auml;tte man getrost verzichten k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Buntenbach. &ldquo;Hier w&auml;re weniger mehr gewesen &ndash; vor allem f&uuml;r verheiratete Frauen.&rdquo;<br>\n&ldquo;V&ouml;llig unsinnig ist es in diesem Zusammenhang allerdings, den Arbeitslosenversicherungsbeitrag abzusenken&rdquo;, so Buntenbach. &ldquo;Gerade jetzt, wo sich eine konjunkturelle Eintr&uuml;bung abzeichnet, die Zahl der Arbeitslosen im Bereich des SGB III zunimmt und die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit neue Aufgaben bei der Weiterbildung und Absicherung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern &uuml;bernehmen muss, ist diese Beitragssenkung absolut kontraproduktiv.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++26030a16-03db-11ea-a687-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Kompromiss zur Grundrente: Butterwegge: &bdquo;Altersarmut l&auml;sst sich so nicht bek&auml;mpfen&ldquo;<\/strong><br>\nChristoph Butterwegge im Gespr&auml;ch mit Dirk M&uuml;ller<br>\n(&hellip;) M&uuml;ller: Herr Butterwegge, wird Deutschland jetzt gerechter?<br>\nButterwegge: Es ist ein Trippelschrittchen, mehr nicht, im Grunde reine Symbolpolitik&hellip;Altersarmut l&auml;sst sich so nicht bek&auml;mpfen.<br>\nM&uuml;ller: Das sind jetzt 1,5 Milliarden Euro aus der Kasse, wenn wir das richtig verstanden haben.<br>\nButterwegge: Ja, f&uuml;r 1,5 Millionen Menschen. Das kann man sehr leicht ausrechnen. Das sind tausend Euro pro Jahr. Das bedeutet 80 Euro im Monat. Damit k&ouml;nnen Sie keine Altersarmut bek&auml;mpfen, sondern Sie k&ouml;nnen damit die Grundsicherung &hellip; dann um 80 Euro aufstocken. Dann sind Sie bei 880 Euro. Aber damit sind Sie nat&uuml;rlich immer noch weitaus im Bereich der Altersarmut&hellip;<br>\n(&hellip;) Butterwegge: Ja, das scheint mir das Grundproblem zu sein, dass die Blockierer in der Union, wenn es darum geht, arme Menschen besserzustellen, sofort sagen, das kostet zu viel Geld und dieses Geld haben wir nicht. Wenn man sieht, dass der R&uuml;stungshaushalt mal eben um f&uuml;nf Milliarden erh&ouml;ht wird, wenn man sieht, dass Pr&auml;mien bei den E-Autos auch f&uuml;r Nobelkarossen gezahlt werden, ohne Einkommens- oder Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung f&uuml;r diejenigen, die sich so ein Auto kaufen, dann sieht man auch bei den Nebenabreden, die die Gro&szlig;e Koalition jetzt besprochen hat, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zu senken, ist nat&uuml;rlich ein Geschenk f&uuml;r die Arbeitgeber, aber macht die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit nicht gerade fit, eine Gro&szlig;offensive im Bereich der beruflichen Weiterbildung zu starten, um Digitalisierung und andere Prozesse abzufedern.<br>\n(&hellip;) Butterwegge: Ja, es ist ein &uuml;berholtes Familienmodell, wenn man einer Frau, die 35 Jahre lang als Friseurin oder als Putzkraft gearbeitet hat und sich den Buckel krumm gemacht hat, dass man der dann sagt, aber weil Dein Partner 1300 Euro Rente bekommt, deshalb bekommst Du diese Grundrente nicht. Die soll ja einen Lohn f&uuml;r ihre Lebensleistung sein und ich finde, da hat auch eine Einkommenspr&uuml;fung nichts zu suchen&hellip;<br>\nM&uuml;ller: Es spielt dann keine Rolle, was der Partner verdient?<br>\nButterwegge: Meiner Meinung nach nicht. Dann ist nat&uuml;rlich sofort die Zahnarztgattin und die Lottogewinnerin ins Spiel gebracht worden.<br>\nM&uuml;ller: Kommt immer wieder.<br>\nButterwegge: Ja! Das sind nat&uuml;rlich so Klischees, aber die gibt es ja so gut wie nicht, diese Lottogewinner und auch nicht eine Frau, die 35 Jahre lang zu einem niedrigen Lohn gearbeitet hat und f&uuml;nf H&auml;user besitzt. Die gibt es eben nicht. Aber es wird konstruiert, um damit im Grunde Leistungen nicht zahlen zu m&uuml;ssen an Menschen, die es dringend brauchen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kompromiss-zur-grundrente-butterwegge-altersarmut-laesst.694.de.html?dram:article_id=463110\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Grundrente: Ergebnis mit Schwindsucht<\/strong><br>\nSchon der Gesetzentwurf zur Grundrente hatte grundlegende M&auml;ngel (siehe Artikel aus dem Februar). Jetzt gibt es eine Einigung in der Regierungskoalition, die kein Anlass zum Frohlocken ist. Mit Vermeidung von Altersarmut hat das nichts zu tun und mit einer Anerkennung von Lebensleistung nur sehr selektiv.<br>\n(&hellip;) Dass die Ergebnisse dieser K&uuml;rzungsarie als gro&szlig;e Reform gefeiert werden, die nun auch f&uuml;r die Rettung der Gro&szlig;en Koalition herhalten muss, ist &uuml;beraus merkw&uuml;rdig.<br>\nDiese &bdquo;gro&szlig;e Reform&ldquo; ist lediglich ein Reformkr&uuml;melchen, das bei genauerer Betrachtung vergiftet ist, weil es viel Ungerechtigkeiten beinhaltet, zu vielen Entt&auml;uschungen f&uuml;hren wird und Spaltungspotential besitzt.<br>\n(&hellip;) Obwohl die jetzt verhandelte Grundrente Millionen Bed&uuml;rftige ausschlie&szlig;t und f&uuml;r viele Beg&uuml;nstigte nur bescheidene bis keine geldlichen Vorteile gegen&uuml;ber der Grundsicherung bringt, wird sie von Parteien, Sozialverb&auml;nden und Gewerkschaften &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee gelobt. Nur eine kleine Auswahl:<br>\n&bdquo;Die Koalition zeigt damit, dass sie handlungsf&auml;hig ist und anerkennt die Lebensleistung von nahezu 1,5 Millionen Besch&auml;ftigten.&ldquo; (DGB)<br>\n&bdquo;Es ist sehr positiv, dass die Renten von bis zu 1,5 Millionen Menschen automatisch aufgewertet werden.&ldquo; (Sozialverband VdK)<br>\n&ldquo;Wir begr&uuml;&szlig;en den hart errungenen Kompromiss zur Grundrente. Nach 35 Arbeitsjahren darf niemand gezwungen sein, im Alter zum Sozialamt zu gehen.&ldquo; (IG Metall)<br>\n&bdquo;Wer 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat k&uuml;nftig Anspruch auf die Grundrente, wenn ansonsten die Rente zu niedrig w&auml;re.&ldquo; (SPD)<br>\nDie LINKE beschr&auml;nkt sich auf Detailkritik und vers&auml;umt es, das Konzept f&uuml;r eine Mindestrente als einzig richtige Alternative in die Diskussion zu bringen.<br>\nEine Mindestrente, die &uuml;ber der Armutsgef&auml;hrdungsschwelle liegt, k&ouml;nnte aktuell und dauerhaft Altersarmut zur&uuml;ckdr&auml;ngen. Aktuell w&auml;re das eine Rente von ca. 1.100&euro; netto.<br>\nDass eine derartige Mindestrente m&ouml;glich ist, zeigen die Mindestrenten in &Ouml;sterreich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/grundrente-ergebnis-mit-schwindsucht-aber-gesteigerte-begeisterung\/\">Seniorenaufstand<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Manipulation dient der Vierten Gewalt als Mittel der Macht<\/strong><br>\nAls &bdquo;Sturmgesch&uuml;tz der Demokratie&ldquo; hat G&ouml;tz Wiedenroth seine Karikatur bezeichnet und stellt in herausragender Art und Weise die &bdquo;Vierte Gewalt&ldquo; dar; es ist die m&auml;chtige und gef&auml;hrliche Schlange, die in gefr&auml;&szlig;iger Weise die Ausd&uuml;nstungen und Absonderungen aus dem Regierungs-Auspuff zu schl&uuml;rfen scheint. Die Vierte Gewalt k&uuml;mmert sich eigentlich um alles in der Welt, was Aufmerksamkeit erregt und heutzutage vermarktet werden kann; ganz gleich ob wahr, halbwahr oder unwahr. Als Kontrollinstanz &uuml;ber die drei Staatsgewalten im demokratischen Gebilde pr&auml;gt sie jedoch die Auswirkungen des politischen Alltags in unserem Land.<br>\nAlbrecht M&uuml;ller und seine Nachdenkseiten sind der deutschlandweit popul&auml;rste Weblog zum kritischen Betrachten des Zeitgeschehens. Die NachDenkSeiten.de mit dem Untertitel Die kritische Website, hinterfragen und kommentieren argw&ouml;hnisch die wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Themen unserer Tage.<br>\nNichts ist einfacher, als die t&auml;gliche Flut der Nachrichten, ob aus Printmedien, Rundfunk und Fernsehen sowie weiterer Nachrichtenportale &uuml;ber uns ergehen zu lassen um zu glauben, was sie uns vorsetzen. Kaum jemand kann sich ihren Wirkungen entziehen. Die Medien sind nun mal die virtuelle Vierte Gewalt im Staat, die durch ihre Berichterstattungen die &ouml;ffentliche Diskussion und letztendlich das politische Geschehen beeinflusst.<br>\nDie Vierte Gewalt<br>\nDie neben Exekutive, Legislative und Judikative als Vierte Gewalt im Staat bezeichnete &bdquo;Macht&ldquo; besitzt zwar keine eigene Gewalt zur &Auml;nderung der Politik oder zur Ahndung von Machtmissbrauch, aber in &uuml;berragender Weise Wirkungseinfluss durch Manipulation. Letztere bedeutet die Handhabung und Lenkung von Informationen in bestimmte Richtungen und somit die gezielte und verdeckte Einflussnahme; wobei die Wahrheit je nach Zielrichtung der Nachricht verborgen, verschwiegen oder unscharf gemacht wird.<br>\nDagegen hilft dann nur noch: Lesen von Gegenliteratur im Sinne von echter Aufkl&auml;rung.<br>\nDem Missbrauch der an sich positiv zu bewertenden Vierten Gewalt entgegen zu wirken, ist das Ziel von Albrecht M&uuml;llers neuem Buch &bdquo;Glaube wenig &ndash; Hinterfrage alles &ndash; Denke selbst &ndash; Wie man Manipulationen durchschaut&ldquo;&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.von-links-gedacht.de\/index.php\/die-vierte-gewalt-und-ihre-wirkung-luegenpresse-ist-kein-phantom\/\">Von links gedacht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Die Wirtschaft ist erfolgreich, wenn es den Menschen gut geht und nat&uuml;rliche Grenzen respektiert werden&ldquo;<\/strong><br>\nDie britische &Ouml;konomin Kate Raworth will die Zerst&ouml;rung unseres Planeten stoppen und die menschlichen Bed&uuml;rfnisse ins Zentrum der Wirtschaft stellen. Dazu hat sie das &bdquo;Donut&ldquo;-Wirtschaftsmodell entwickelt. Im November erhielt sie den Kurt-Rothschild-Preis f&uuml;r Wirtschaftspublizistik vom Karl-Renner-Institut und dem SP&Ouml;-Parlamentsklub. Kontrast hat die &Ouml;konomin zum Interview getroffen.<br>\nKontrast: Was sind die gr&ouml;&szlig;ten Probleme unseres Wirtschaftssystems?<br>\nKate Raworth: Wir stehen am Anfang des 21. Jahrhunderts, aber wir greifen auf v&ouml;llig veraltete &ouml;konomische Ideen aus dem 19. Jahrhundert zur&uuml;ck. Konzernchefs, Parlamentarier und Journalisten &ndash; sie alle reden &uuml;ber unsere Wirtschaft in Theorien aus den 1850er Jahren. Aber wir sind jetzt im 21. Jahrhundert und wir sind mit ernsthaften Problemen konfrontiert: Mit dem Klimawandel, der enormen sozialen Ungleichheit und der Begrenztheit unserer nat&uuml;rlichen Ressourcen. Und darauf bieten die Theorien aus dem 19. Jahrhundert keine Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/erneubare-energie-kate-raworth\/\">Kontrast. at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Digitalisierung und Umweltschutz: Das gro&szlig;e Scheitern<\/strong><br>\n (&hellip;) Es h&auml;tte alles so sch&ouml;n sein k&ouml;nnen. Daten, Informationen und das Wissen der Welt st&uuml;nden jedem zur Verf&uuml;gung, der verantwortungsvoll damit umgeht. Roboter n&auml;hmen uns gef&auml;hrliche und l&auml;stige Arbeit ab. Und ein Leben, in dem wir unabl&auml;ssig schuften m&uuml;ssen, um existieren zu k&ouml;nnen, wiche einem Leben, in dem wir uns mit Kunst, Philosophie, Freunden, Natur und Spiritualit&auml;t befassen. Aber es kam vorerst alles anders.<br>\nObwohl angeblich &raquo;alles st&auml;ndig besser wird&laquo; und wir von einem B&ouml;rsenrekord zum n&auml;chsten jagen, lassen sich die dunklen Wolken am Horizont nicht mehr g&auml;nzlich verleugnen. Die Finanzkrise, kombiniert mit der massiven Geldsch&ouml;pfung &hellip;hat auf der Welt zu einer nie da gewesenen Ungleichheit gef&uuml;hrt&hellip; Aber es geht um weit mehr als um Besitz. Es geht um Leben und Tod, um eine substanzielle Bedrohung der Biosph&auml;re &ndash; nicht mehr und nicht weniger. V&ouml;gel und Insekten sterben in Massen, und die Menschheit erwartet in diesem Jahrhundert Rohstoffkrisen. Wir werden es wohl noch erleben&hellip;<br>\n(&hellip;) Krise wurde zum Gesch&auml;ftsmodell<br>\nDer Politik wurde versprochen, wenn ein Problem nur schlimm genug werde, dann sorge der Kapitalismus schon f&uuml;r Innovationen, die es l&ouml;sen, denn dann g&auml;be es ja entsprechend gro&szlig;e Anreize, um erfinderisch zu sein. Damit wurde die Krise gewisserma&szlig;en zum profitablen Gesch&auml;ftsmodell gemacht.<br>\n(&hellip;) Doch weltweit scheut man sich vor der Schlussfolgerung: &raquo;Wir haben es vermasselt! Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, wird das Paradies auf Erden nicht erschaffen.&laquo; Das Prinzip &raquo;jeder gegen jeden&laquo; wird wohl in einer der riesigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und Umweltkrisen globalen Ausma&szlig;es enden und dem gr&ouml;&szlig;ten Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier &ndash; wenn wir nicht lernen, mit Mensch und Umwelt zu kooperieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/kolumne\/das-grosse-scheitern\/1685328\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Kohleausstieg bis 2030&rdquo;<\/strong><br>\nDer Umweltverband BUND w&auml;hlt Olaf Bandt zum neuen Vorsitzenden. Deutschlands wichtigster naturschutz- und umweltpolitischer Mitgliederverband fordert von der Bundesregierung massive Nacharbeit am Klimapaket sowie einen Umbau der Landwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/protest\/kohleausstieg-bis-2030\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kreislauf der Gewalt<\/strong><br>\nDer Kampf um lebenswichtige Ressourcen wird immer brutaler: In Mali eskalieren die Konflikte zwischen den Volksgruppen der Fulani und der Dogon. Es geht um Ackerfl&auml;chen, W&auml;lder und Weideland. Klimakrise und Bev&ouml;lkerungswachstum f&uuml;hren dazu, dass die tradierten Bewirtschaftungsmuster nicht mehr funktionieren.<br>\nAuf dem Viehmarkt der malischen Hauptstadt Bamako spielen Kinder zwischen Schafen und K&uuml;hen. Die Kinder geh&ouml;ren zu den dutzenden Vertriebenen, die auf dem Markt Zuflucht gesucht haben. Ihre notd&uuml;rftigen H&uuml;tten stehen neben Strohhaufen und Futtertr&ouml;gen. Diese Fl&uuml;chtlinge vom Volk der Dogon haben als Bauern in der Mitte des westafrikanischen Mali gelebt. Fr&uuml;her war das kleine Volk der Dogon vor allem wegen seiner rituellen Maskent&auml;nze und astrologischen Kenntnisse ber&uuml;hmt. Doch seit einigen Monaten sind die Dogon aus anderen Gr&uuml;nden in den internationalen Schlagzeilen. Es geht um Morde und Massaker, und die Dogon sind T&auml;ter und Opfer zugleich.<br>\n&bdquo;Es ist sehr schwer, die gegenw&auml;rtige Krise zu verstehen. Die Angreifer reden mal vom heiligen Krieg, mal fordern sie Weideland f&uuml;r ihre Tiere. Wir wissen nicht, was sie wollen&hellip;&ldquo;<br>\n(&hellip;) Guindo glaubt, den Grund daf&uuml;r zu kennen: Die angestammten Weidefl&auml;chen der halbnomadischen Fulani weiter im Norden des Landes seien wegen der h&auml;ufigen D&uuml;rren inzwischen zu trocken. In Mali hat sich das Klima in den vergangenen Jahren ver&auml;ndert. Ein gro&szlig;er Teil des Landes liegt in der Sahelzone.<br>\n&bdquo;Hier im Sahel, um es ganz klar zu sagen, hat sich die Durchschnittstemperatur um knapp ein Grad seit 1960 erh&ouml;ht. Die Wasserverf&uuml;gbarkeit ist um f&uuml;nf Prozent bestimmt zur&uuml;ckgegangen, seit 1980 um f&uuml;nf Prozent.&ldquo;<br>\n(&hellip;) &bdquo;Es geht um die nat&uuml;rlichen Ressourcen, um Ackerfl&auml;chen, W&auml;lder, Weideland, den Fischfang. Bevor die Folgen des Klimawandels sp&uuml;rbar wurden, hatten die Menschen einen Modus entwickelt, in dem sie eintr&auml;glich miteinander leben konnten.&ldquo;<br>\nIhre Grundstruktur haben die Ethnien bis heute behalten: Sie sind in gewisser Weise wie Berufsverb&auml;nde. In dem neuerdings umk&auml;mpften Gebiet in der Landesmitte Malis leben die Bauern der Dogon, die halbnomadischen Hirten vom Volk der Fulani und die Bozo als Fischer. Jedes Volk nutzte die Ressourcen auf seine Art.<br>\nDoch Klimakrise und Bev&ouml;lkerungswachstum f&uuml;hren dazu, dass die tradierten Bewirtschaftungsmuster nicht mehr funktionieren, erkl&auml;rt Baba Dakono&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/klimakrise-und-kriege-kreislauf-der-gewalt.724.de.html?dram:article_id=463259\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mittelmeer: Zerst&ouml;rungskraft von mediterranen Wirbelst&uuml;rmen steigt<\/strong><br>\nDas Zusammentreffen von warmen und kalten Luftmassen in der Herbstzeit kann zu heftigen St&uuml;rmen f&uuml;hren. Forscher vermuten, dass die St&auml;rke der sogenannten Medicanes im Mittelmeer steigen wird, wenn sich das Klima weiter erw&auml;rmt. Sie fordern deshalb bessere Fr&uuml;hwarnsysteme.<br>\nVon Volker Mrasek<br>\n(&hellip;) St&uuml;rme dauern l&auml;nger und werden gef&auml;hrlicher<br>\nAllerdings wirbele ein Medicane normalerweise kaum l&auml;nger als einen Tag, so Stavros Dafis:<br>\n&bdquo;Die letzten drei Medicanes dauerten aber mehr als zwei Tage lang. Au&szlig;erdem haben wir Hinweise darauf, dass sie gef&auml;hrlicher werden und gr&ouml;&szlig;ere Unwettersch&auml;den verursachen. Es gibt Studien, die besagen, dass Medicanes in Zukunft zwar nicht h&auml;ufiger werden, aber dass ihre Zerst&ouml;rungskraft steigt, wenn sich das Klima weiter erw&auml;rmt. Das bedeutet n&auml;mlich noch mehr Energie f&uuml;r diese Wirbelst&uuml;rme. Und die entladen sie dann in den L&auml;ndern, die sie treffen.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/mittelmeer-zerstoerungskraft-von-mediterranen.676.de.html?dram:article_id=463277\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschlands Interventionsbilanz (I)<\/strong><br>\nTrotz der Todessch&uuml;sse irakischer Soldaten und Polizisten auf zivile Demonstranten setzt die Bundeswehr die Ausbildung der irakischen Streitkr&auml;fte fort. Die Zahl der Todesopfer beim Versuch der Regierung in Bagdad, die aktuellen Massenproteste gewaltsam niederzuschlagen, ist mittlerweile auf rund 320 gestiegen. Die Proteste richten sich gegen das gesamte ab dem Jahr 2003 vom Westen oktroyierte politische System. Gest&uuml;tzt wird das System nicht zuletzt vom Einsatz der Bundeswehr im Irak. So zementiert die Ausbildung und die Ausr&uuml;stung der kurdischen Peschmerga die Aufspaltung des Landes nach v&ouml;lkischen Kriterien, die aktuell von den Demonstranten als wichtige Ursache f&uuml;r die grassierende Korruption und f&uuml;r die desastr&ouml;se Entwicklung des Irak identifiziert wird. Zu den Tabus des Einsatzes deutscher Tornados im Krieg gegen den IS geh&ouml;rt die Zahl ziviler Todesopfer bei Luftangriffen der Anti-IS-Koalition, die l&auml;ngst f&uuml;nfstellig ist. Trotz der desastr&ouml;sen Bilanz der Eins&auml;tze im Irak und in anderen L&auml;ndern dringt Berlin darauf, die deutschen Kriegsoperationen auszuweiten.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Mehr Milit&auml;rinterventionen!&rdquo;<br>\nW&auml;hrend der Bundeswehreinsatz im Irak die Spaltung des Landes vorantreibt (in Erbil), zahllose zivile Todesopfer mitverantwortet (durch Luftaufkl&auml;rung etwa f&uuml;r die Schlacht um Mossul) und (in Taji) Soldaten ausbildet, deren Kameraden Proteste niederschie&szlig;en, dringt die Bundesregierung mit aller Kraft darauf, die Auslandsoperationen der Bundeswehr massiv auszuweiten (german-foreign-policy.com berichtete). Dabei ist die Bilanz anderer Eins&auml;tze &ndash; etwa in Afghanistan oder in Mali &ndash; mindestens ebenso desastr&ouml;s wie die Bilanz des Einsatzes im Irak. german-foreign-policy.com berichtet in K&uuml;rze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8104\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Textilindustrie: Ausbeutung bleibt in Mode<\/strong><br>\nNur zwei von 45 Modeunternehmen zahlen den Textilarbeitern L&ouml;hne, die zum Leben reichen. Das zeigt eine aktuelle Firmen-Befragung.<br>\nUnmenschliche Arbeitsbedingungen und Hungerl&ouml;hne, die kaum zum Leben reichen: Seit Jahren stehen Modekonzerne deswegen in der Kritik. Und seit Jahren bem&uuml;ht die Branche dieselben Ausreden, gelobt Besserung und verweist auf freiwillige Ma&szlig;nahmen einzelner Unternehmen oder Brancheninitiativen, die f&uuml;r faire L&ouml;hne in den Zulieferfabriken sorgen sollen. Nur: In der Praxis sind diese Absichtserkl&auml;rungen nichts wert. Ausbeutung bleibt in der Textilindustrie der Normalfall. Zu diesem Schluss kommen Public Eye und die Clean Clothes Campaign (CCC) in ihrem neuen Firmencheck 2019: &laquo;Existenzl&ouml;hne in der globalen Modebranche&raquo;.<br>\nDie Organisation hat 45 internationale Modeunternehmen unter die Lupe genommen. Das Resultat ist ern&uuml;chternd: Kein einziges Unternehmen stellt sicher, dass alle Arbeiter in der Lieferkette einen Lohn erhalten, der zum Leben reicht. Nur zwei der befragten Unternehmen (Nile und Gucci) zahlen wenigstens einem Teil der Besch&auml;ftigten in der Produktion einen existenzsichernden Lohn (siehe Kasten).<br>\n(&hellip;) Laut Definition der Clean Clothes Campaign muss der Existenzlohn die Grundbed&uuml;rfnisse einer Familie mit zwei Kindern abdecken. Und es sollte noch etwas Geld &uuml;brigbleiben f&uuml;r unvorhergesehene Ausgaben. Doch die meisten Besch&auml;ftigten in der globalen Modeindustrie erhalten gerade mal den lokal geltenden Mindestlohn. Der ist jedoch in den meisten Produktionsl&auml;ndern so niedrig, dass er kaum zum Leben reicht.<br>\nFreiwilligkeit reicht nicht<br>\n(&hellip;) Die ern&uuml;chternde Schlussfolgerung des Firmenchecks 2019: Trotz vieler freiwilliger Einzel- und Brancheninitiativen hat sich in den letzten Jahren die Lohnsituation in den Kleiderfabriken der Billigproduktionsl&auml;nder kaum verbessert. Dabei seien die Firmen oft eher Teil des Problems als der L&ouml;sung, stellen die Verfasser fest &ndash; &laquo;indem sie im Standortwettbewerb Fabriken und Produktionsl&auml;nder gegeneinander ausspielen, sich nicht klar und &ouml;ffentlich f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne einsetzen und keine Garantien f&uuml;r faire Einkaufspreise abgeben&raquo;. &laquo;Die Modekonzerne m&uuml;ssen endlich verbindliche Ma&szlig;nahmen hin zu Existenzl&ouml;hnen ergreifen&raquo;, fordern Public Eye und Clean Clothes Campaign. &laquo;Ein Aktionsplan mit konkreten Zielsetzungen, rechtsverbindlichen Vereinbarungen und einem ambitionierten Zeitplan ist absolut &uuml;berf&auml;llig.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Textilindustrie-Armutslohne-bleiben-in-Mode#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&lsquo;Das ist keine neue Mission&rsquo;<\/strong><br>\nDas Pentagon beansprucht f&uuml;r die Vereinigten Staaten von Amerika das Recht, auf jeden syrischen Regierungsbeamten zu schie&szlig;en, der versucht, die Kontrolle &uuml;ber syrisches &Ouml;l zu &uuml;bernehmen.<br>\nVertreter des Pentagons behaupteten am Donnerstag, die Vereinigten Staaten von Amerika bes&auml;&szlig;en eine milit&auml;rische Hoheit &uuml;ber syrische &Ouml;lfelder, weil die US-Streitkr&auml;fte unter dem Ziel handeln, &ldquo;Amerikaner vor terroristischen Aktivit&auml;ten zu sch&uuml;tzen&rdquo; und sie dadurch das Recht h&auml;tten, auf einen Vertreter der syrischen Regierung zu schie&szlig;en, der versuchte, die Kontrolle &uuml;ber die nationale Ressource dieses Landes zur&uuml;ckzuerlangen.<br>\nDie Stellungnahmen kamen von Pentagon-Sprecher Jonathan Hoffman und Navy-Konteradmiral William D. Byrne Jr. w&auml;hrend einer Pressekonferenz, in der die beiden M&auml;nner wiederholt nach der Rechtsgrundlage gefragt wurden, die die Vereinigten Staaten von Amerika geltend machen, um syrische &Ouml;lfelder zu kontrollieren.<br>\nDas Briefing kam weniger als zwei Wochen, nachdem Verteidigungsminister Mark Esper sagte: &ldquo;Es ist unsere Aufgabe, die &Ouml;lfelder zu sichern&rdquo; &ndash; im Gebiet von Deir ez-Zor in Ostsyrien. Die &Auml;u&szlig;erungen Pr&auml;sident Donald Trumps vor und nach dieser Aussage &ndash; &ldquo;Wir werden das &Ouml;l sch&uuml;tzen, und wir werden entscheiden, was wir in Zukunft damit machen werden&rdquo;, und &ldquo;Das &Ouml;l &hellip; kann uns helfen, weil wir einiges davon nehmen k&ouml;nnten&rdquo; &ndash; wurden von Kritikern aufgegriffen, die behaupteten, dass Trump vorschlug, das internationale Recht zu verletzen, indem er die Ressourcen eines anderen Landes pl&uuml;nderte und offen sagte, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Krieg f&uuml;r &Ouml;l f&uuml;hrten.<br>\nIn seinem Kommentar vom Donnerstag &uuml;bermittelte Hoffman eine andere Botschaft: &ldquo;Die Einnahmen daraus gehen nicht an die USA. Sie gehen an die SDF&rdquo;, was sich auf die von Kurden gef&uuml;hrten und mit den Vereinigten Staaten von Amerika verb&uuml;ndeten syrischen demokratischen Kr&auml;fte bezieht, die gegen ISIS k&auml;mpfen. Byrne behauptete, dass die USA gemeinsam mit den SDF die Kontrollmission f&uuml;r das &Ouml;lfeld durchgef&uuml;hrt haben und dass das Ziel darin bestand, ISIS daran zu hindern, an die &Ouml;leinnahmen heranzukommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2019_11_09_dasist.htm\">antikrieg.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Eine neue, raue Zeit<\/strong><br>\nSpanien Das Land hat erneut gew&auml;hlt, doch klarer ist dadurch nichts geworden. H&ouml;chstens, dass die ultrarechten Franco-Nostalgiker sich weiter im Aufwind befinden<br>\nVon Conrad Lluis Martell<br>\nZum vierten Mal in vier Jahren wurde Spanien an die Urne gebeten. Was der Politik seit der Wahl im April nicht gelungen war &ndash; n&auml;mlich eine Regierung zu bilden &ndash;, sollten jetzt die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger schaffen. Sie sollten f&uuml;r klare Mehrheitsverh&auml;ltnisse sorgen, gar einen klaren Regierungsauftrag erteilen, so zumindest das Kalk&uuml;l der gro&szlig;en Parteien. Dieses Kalk&uuml;l ging nicht auf. Wenn diese Generalwahl eines erteilte, dann den endg&uuml;ltigen Todesschein f&uuml;r den politischen Zyklus, der 2015 begann. Damals zogen zwei neue Parteien, die linke Podemos (20 Prozent) und die rechtsliberale Ciudadanos (14 Prozent), mit Wucht in den spanischen Congreso ein. Ihre Versprechen hat diese Politik nicht gehalten, sie ist im Zeitraffer gealtert&hellip;<br>\n(&hellip;) Aber welche Regierung ist in Spanien nun &uuml;berhaupt m&ouml;glich? Es bestehen zwei Alternativen. Die erste w&auml;re quasi der deutsche Weg &ndash; eine gro&szlig;e Koalition zwischen Sozialisten und Konservativen. In einem zersplitterten Parlament &ndash; wie seit 1978 nicht mehr &ndash; k&ouml;nne nur der Pakt der beiden tradierten Volksparteien PP und PSOE gegen Separatismus und der sich ank&uuml;ndigenden Wirtschaftsflaute f&uuml;r Stabilit&auml;t sorgen, so viele Stimmen aus den Medien. Br&uuml;ssel s&auml;he diese Gro&szlig;koalition gerne, die alten Streith&auml;hne PP und PSOE w&uuml;rde sie jedoch viel &Uuml;berwindung kosten. Der andere Weg war schon im April m&ouml;glich, er ist unsicherer und bedarf weitaus mehr Courage: eine linke Regierung der Sozialisten mit Podemos, unterst&uuml;tzt durch linke und liberale Parteien aus der &bdquo;Peripherie&ldquo; &ndash; vom Baskenland &uuml;ber Kantabrien und Teruel bis hin zu Katalonien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/conradlluis\/eine-neue-raue-zeit\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56292\">Pedro hat sich verzockt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Skandal-Genosse pusht Scholz und Geywitz auf Wikipedia<\/strong><br>\nDer Wahlkampf um die SPD-F&uuml;hrung wird auch bei Wikipedia ausgetragen: Ein ehemaliger SPD-Hoffnungstr&auml;ger h&uuml;bscht die Darstellung bei Olaf Scholz und Klara Geywitz auf und r&uuml;ckt Norbert Walter-Borjans in schlechteres Licht.<br>\nIn der Wikipedia-Gemeinde und Teilen der SPD w&auml;chst der Unmut &uuml;ber &Auml;nderungen in den Beitr&auml;gen &uuml;ber Kandidaten f&uuml;r den SPD-Vorsitz. Anh&auml;nger von Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sehen dort Versuche durch einen Nutzer, Portr&auml;ts in dem Nachschlagewerk einseitig zu ver&auml;ndern.<br>\nNach t-online.de-Informationen steckt hinter dem Autor &ldquo;Sciman&rdquo; ein tief gest&uuml;rzter Hoffnungstr&auml;ger der Partei: Simon Vaut. Vaut war Referent in der SPD-Bundestagsfraktion, dann Redenschreiber von Sigmar Gabriel und schlie&szlig;lich Spitzenkandidat der SPD Brandenburg zur Europawahl. (&hellip;)<br>\nDer Politikwissenschaftler Jens Best, ein Wikipedia-Aktivist der ersten Stunde, beklagt potenzielle Rufsch&auml;digung f&uuml;r Wikipedia durch das Vorgehen und das &ouml;ffentlich ausgetragene Tauziehen in den Beitr&auml;gen. &ldquo;Die &lsquo;Umschreibungen&rsquo; im Artikel Walter-Borjans durch einen Account, der gleichzeitig die Artikel Scholz und Geywitz aufh&uuml;bscht, zeigen f&uuml;r mich das strukturelle Versagen in der Verantwortungsf&auml;higkeit der Wikipedia.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_86796028\/spd-skandal-genosse-pusht-scholz-und-geywitz-bei-wikipedia.html\">t-online.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sankt Martin &ndash; ein Heiliger f&uuml;r Europa<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Sankt-Martins-Geschichte ist eine europ&auml;ische Gr&uuml;ndungserz&auml;hlung. Sie lehrt zu begreifen, dass es eine Schnapsidee ist, Europa mittels Wettbewerb und Konkurrenz schaffen zu wollen. Europas Ur-Idee ist das Einstehen f&uuml;r einander; man nennt das Solidarit&auml;t. Sankt Martin ist der Heilige des Teilens, er ist der Heilige der Solidarit&auml;t. Wenn die Gewerkschaften einen Heiligen br&auml;uchten, um wieder zu Kr&auml;ften zu kommen: Hier ist er. Wenn Europa einen Heiligen braucht, sich auf seine Seele zu besinnen: Hier ist er! Es geht heute darum, die Vision, die Utopie von einer solidarischen Gesellschaft neu zu beleben.<br>\nF&uuml;r Griechenland gibt es keine Sankt-Martin-L&ouml;sung<br>\nGriechenland hat von dieser Solidarit&auml;t in seiner gro&szlig;en Krise nichts gesp&uuml;rt. Die Bev&ouml;lkerung dort b&uuml;&szlig;te, so forderte es das Europa von Wolfgang Sch&auml;uble und Co., f&uuml;r die Schulden der Banken. Das &ouml;ffentliche Eigentum wurde in Griechenland eingestampft: Ob H&auml;fen oder Flugh&auml;fen, Unternehmen der Strom- und der Wasserversorgung &ndash; alles wurde privatisiert und verscherbelt auf Teufel komm raus. Die Phantasie mancher Politiker hierzulande machte nicht einmal davor halt, den Griechen den Verkauf einiger ihrer Inseln anzuraten. Um die R&uuml;ckzahlung der Schulden durchzusetzen, wurde Griechenland in eine Art Protektorat verwandelt. Die St.-Martin-L&ouml;sung war das nicht&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sankt-martin-europa-1.4676312\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Abschlussresolution des 22. DFG-VK Bundeskongress<\/strong><br>\nDie 100 Delegierten des 22.  Bundeskongresses der Deutschen Friedensgesellschaft &ndash;Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen vom 8. bis 10. November in Frankfurt am Main wenden sich gegen die Forderung von Bundesministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr auszuweiten. Sie stellen fest, dass der seit 18 Jahren gef&uuml;hrte &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo;, der laut Edward Snowden mindestens eine Million Menschenleben gekostet hat, gescheitert ist. Er f&uuml;hrt nur zu neuen Rekruten f&uuml;r den Terror, die sich f&uuml;r die zivilen Opfer r&auml;chen wollen, und Anschl&auml;gen auch in Europa.  Gescheitert ist neben anderen der Krieg in Mali, den Frau Kramp-Karrenbauer verteidigt. Erforderlich ist dort stattdessen eine politische L&ouml;sung wie in Nordirland und wie in Kolumbien das Friedensabkommen, das 2016 von der kolumbianischen Regierung und der Guerillabewegung FARC verhandelt wurde. Wir widersprechen Annegret Kramp-Karrenbauers Missverst&auml;ndnis von Sicherheit und Verantwortung als milit&auml;rische St&auml;rk und Intervention und lehnen deshalb den von ihr geforderten Einsatz der Bundeswehr im indo-pazifischen Raum ab. Dahinter steht aus unserer Sicht der Wille zur wirtschaftlichen und strategischen Machtausweitung. Milit&auml;r schafft keine Sicherheit, sondern st&auml;ndig neue Unsicherheiten. Milit&auml;r l&ouml;st Konflikte nicht, sondern versch&auml;rft, verl&auml;ngert und verlagert sie. Deshalb tritt die DFG-VK f&uuml;r die Abschaffung der Bundeswehr ein und daf&uuml;r, dass Deutschland in Zusammenarbeit mit anderen L&auml;ndern seine Sicherheitspolitik schnellstm&ouml;glich auf zivile Instrumente umstellt. Entsprechend arbeitet die DFG-VK mit in der &bdquo;Initiative Zivile Sicherheitspolitik&ldquo;. Wir rufen auf zur Teilnahme an den Demonstrationen gegen die &ouml;ffentlichen Gel&ouml;bnisse der Bundeswehr am kommenden Dienstag, den12.11.2019. Diese Demonstrationen wenden sich gegen die mit Gel&ouml;bnissen einhergehende Militarisierung der Gesellschaft und die ma&szlig;lose Steigerung der R&uuml;stungsausgaben. Weiter wenden wir uns gegen die Bundeswehr-Propaganda durch die Auftritte von Milit&auml;rkapellen in der &Ouml;ffentlichkeit. Wir fordern von der Bundesregierung, den Mehrheitswillen der Bev&ouml;lkerung endlich umzusetzen und dem bei den Vereinten Nationen beschlossenen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten sowie die &bdquo;Nukleare Teilhabe&ldquo; zu beenden. (&hellip;)<br>\nFrankfurt am Main, den 10. November 2019<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dfg-vk.de\/files\/pdf\/pazifismus-und-antimilitarismus\/DFG-VK_BuKo2019_Abschlussresolution.pdf\">Deutsche Friedensgesellschaft<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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