{"id":56373,"date":"2019-11-15T08:26:44","date_gmt":"2019-11-15T07:26:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373"},"modified":"2019-11-15T08:26:44","modified_gmt":"2019-11-15T07:26:44","slug":"hinweise-des-tages-3493","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MW\/TR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h01\">30 Jahre 1989: Die doppeldeutige Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h02\">300 rechte Helfer im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h03\">Die politische Rechte und die soziale Frage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h04\">Eine soziale Wende ist &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h05\">Managergeh&auml;lter: K&uuml;nftig soll eine Obergrenze gelten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h06\">Subventionen f&uuml;r Zeitungs-Verlage <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h07\">Arbeitsintensit&auml;t und Arbeitszeit aus wirtschaftspolitischer Perspektive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h08\">Bundestag beschlie&szlig;t Masern-Impfpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h09\">R&uuml;stungsexporte auf Rekordkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h10\">Hirntod, Scheintot, Zombie: Die NATO frisst ihre Mitglieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h11\">UN-Sonderermittlerin wirft Angela Merkel und Emmanuel Macron &ldquo;Komplizenschaft&rdquo; mit Saudi-Arabien vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h12\">Bolivien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h13\">Chile: Der Pakt der wei&szlig;en Eliten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h14\">Kolumbien: Nach umstrittenem Milit&auml;reinsatz tritt Verteidigungsminister zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h15\">Gro&szlig;britannien: Katastrophen-Kapitalismus in Aktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h16\">&ldquo;Die Politiker haben Angst. Sie brauchen Mut&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56373#h17\">Berlin bremst beim Klima<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>30 Jahre 1989: Die doppeldeutige Revolution<\/strong><br>\nF&uuml;r die politischen Ereignisse, die im Herbst 1989 ihren Anfang nahmen und nach einem turbulenten Jahr am 3. Oktober 1990 mit dem Beitritt zur Bundesrepublik das Ende der DDR besiegelten, haben sich in der kollektiven Wahrnehmung zwei konkurrierende Bezeichnungen und ein weltweit anerkanntes Ereignis von symbolischer Wirkung festgesetzt. &bdquo;Wende&ldquo; und &bdquo;Friedliche Revolution&ldquo; sind die beiden Sammelbezeichnungen, und das symbolische Ereignis ist der &bdquo;Fall der Mauer&ldquo; am 9. November 1989. Alle drei Begriffe haben in den drei Jahrzehnten seither neben ihrem faktischen Inhalt einen propagandistischen Beigeschmack bekommen. (&hellip;) &Auml;hnlich doppeldeutig stehen die beiden ber&uuml;hmten, damals vor allem in Leipzig gerufenen Losungen &bdquo;Wir sind das Volk&ldquo; und, Wochen danach: &bdquo;Wir sind ein Volk&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/november\/30-jahre-1989-die-doppeldeutige-revolution\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>300 rechte Helfer im Bundestag<\/strong><br>\nMehr als 300 Mitarbeiter hat die AfD eingestellt. Neonazis und B&uuml;rgerliche arbeiten gemeinsam in den B&uuml;ros der Fraktion.<br>\nEs klingt fast wie ein Witz: Wo treffen sich ein vorbestrafter Rechtsextremer, eine Immobilienmaklerin, ein Reservist der Bundeswehr und ein ehemaliger Landtagskandidat der FDP? Antwort: In den B&uuml;ros der Bundestagsfraktion der AfD.<br>\nGut 300 Menschen hat die gr&ouml;&szlig;te Oppositionsfraktion im Bundestag nach Informationen der taz bislang angestellt, pers&ouml;nliche Mitarbeiter der Abgeordneten in Berlin und in den Wahlkreisb&uuml;ros sowie Angestellte der Fraktion zusammengerechnet. Sie haben eine wichtige Rolle: Sie schreiben Kleine Anfragen, Gesetzesentw&uuml;rfe und Reden, sie machen die Pressearbeit, sie betreuen die social-media-Pr&auml;senz der Abgeordneten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rechercheprojekt-Netzwerk-AfD\/!5498386\/?fbclid=IwAR14eiEGAC9fyU1JP1NArC4tT_YSlBJBpk0td__eEMYvUk6sIwXhap49a1I\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die politische Rechte und die soziale Frage<\/strong><br>\nDie Koalition aus Volkspartei und Freiheitlichen &ndash; also ins Bundesdeutsche &uuml;bersetzt: aus Christdemokraten und &bdquo;Populisten&ldquo; &agrave; la AfD &ndash; hat arbeitsmarktpolitische Sonderma&szlig;nahmen auslaufen lassen, die von der vorherigen Koalition, besonders auf Intention der Sozialdemokraten von der SP&Ouml;, aber durchaus auch von der &Ouml;VP, beschlossen worden waren&hellip;Die R&uuml;cknahme dieser Ma&szlig;nahmen enth&auml;lt neben der offiziellen Begr&uuml;ndung &ndash; der Arbeitsmarkt laufe gut wegen der Konjunktur, spezielle Programme seien nicht n&ouml;tig &ndash; durchaus eine Botschaft: Es ist gar nicht die Aufgabe des Sozialstaats, Gesellschaft oder Arbeitswelt nach Problemgruppen und randst&auml;ndigen Existenzen zu durchsuchen, um sich dann um sie zu bem&uuml;hen. Der anst&auml;ndige B&uuml;rger sorgt hart arbeitend f&uuml;r sich und seine Familie und f&auml;llt dadurch nicht der &bdquo;Gemeinschaft&ldquo; zur Last. Es hat sich ohnehin jeder um sich selbst zu k&uuml;mmern, &bdquo;eigenverantwortlich&ldquo; seine Angelegenheiten zu bew&auml;ltigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.magazin-auswege.de\/data\/2019\/11\/Auinger_Rechte_und_soziale_Frage.pdf\">Magazin Auswege<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert. In diesem Beitrag wird am Beispiel &Ouml;sterreichs das Programm und die Politik der Rechten unter die Lupe genommen. Die Programme &auml;hneln sich in allen L&auml;ndern. Wer als Arbeiter erw&auml;gt, zum Protest gegen das System eine rechte Partei wie die AfD zu w&auml;hlen, um &bdquo;denen da oben&ldquo; einen Denkzettel zu verpassen, der sollte lieber erst einmal in ihr Programm hineinschauen. <\/em><\/p>\n<p><em>Parteien wie die AfD sehen die Ursachen der Probleme des &bdquo;kleinen Mannes&ldquo; nicht in der kapitalistischen Produktionsweise und der Dominanz des Finanzkapitals, sondern in der Bedrohung des Landes von fremden M&auml;chten und Kr&auml;ften sowie von inneren Volksfeinden. Sie sind von daher auch nicht gegen die Herrschaft einer Elite &uuml;ber das Volk und schon gar nicht f&uuml;r Basisdemokratie. Sie wollen nur die &bdquo;da oben&ldquo; austauschen gegen eine mehr nationalistische und rassistische Elite zu denen sie sich selbstredend selber z&auml;hlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge: Eine soziale Wende ist &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nDer Armutsforscher Christoph Butterwegge hat sich in seinem demn&auml;chst erscheinenden Buch &ldquo;Die zerrissene Republik&rdquo; mit der wachsenden Ungleichheit in Deutschland besch&auml;ftigt.<br>\nDurch die Bundesrepublik verl&auml;uft ein Riss, der sie in Arm und Reich, aber auch sozialr&auml;umlich in wohlhabende und abgeh&auml;ngte Regionen, Kommunen und Stadtviertel teilt. W&auml;hrend die Einkommensschwachen, GeringverdienerInnen und Transferleistungsbezieher in die Hochhausviertel am Rand der Gro&szlig;st&auml;dte abgedr&auml;ngt werden, ziehen die materiell Bessergestellten in gute oder in geschlossene Wohnviertel (gated communities). Hier entsteht eine Parallelwelt der Privilegierten und dort eine Parallelwelt der Unterprivilegierten, worunter der gesellschaftliche Zusammenhalt stark leidet.<br>\n(&hellip;) Eine neoliberale Standortpolitik, die der Kapitallogik folgt, schafft auf der einen Seite glamour&ouml;se Schaufenster des Konsums (&ldquo;R&auml;ume der Sieger&rdquo;) und auf der anderen Seite vernachl&auml;ssigte Wohnquartiere (&ldquo;R&auml;ume der Verlierer&rdquo;), die kaum noch etwas miteinander zu tun haben. Von ernsthaften Anstrengungen zur &ldquo;Herstellung gleichwertiger Lebensverh&auml;ltnisse&rdquo; (Art. 72 Abs. 2 GG), die seit der Vereinigung einen Verfassungsauftrag bildet, nachdem vorher gar die &ldquo;Einheitlichkeit der Lebensverh&auml;ltnisse&rdquo; gewahrt werden sollte, kann hierzulande keine Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/450\/betongold-immer-beliebter-6310.html\">Kontext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Managergeh&auml;lter: K&uuml;nftig soll eine Obergrenze gelten<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition hat sich in dieser Woche auf konkrete gesetzliche Regelungen geeinigt, die eine Obergrenze f&uuml;r Managergeh&auml;lter vorsehen. Die Aufsichtsr&auml;te der Unternehmen sollen k&uuml;nftig verpflichtet werden, eine solche Grenze festzulegen. Grunds&auml;tzlich gut, meint der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann &ndash; &uuml;bt aber trotzdem Kritik an der Umsetzung: &ldquo;(&hellip;) Diese Regelung war &uuml;berf&auml;llig. Noch besser w&auml;re jedoch gewesen, wenn man die Aufsichtsr&auml;te dazu verpflichtet h&auml;tte, die Maximalverg&uuml;tung der Vorst&auml;nde direkt an die Einkommen der Besch&auml;ftigten zu kn&uuml;pfen. Diese Forderung wurde leider nicht aufgegriffen.<br>\nNicht nachvollziehen kann ich hingegen den Machtzuwachs der Aktion&auml;re. Die Hauptversammlungen werden bereits jetzt von den gro&szlig;en institutionellen Anlegern und ihren Stimmrechtsberatungen dominiert. Deren Einfluss wird nunmehr weiter gest&auml;rkt. (&hellip;) Hier wurde leider eine Chance verpasst.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++3b3e4e1a-06ea-11ea-a93d-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Subventionen f&uuml;r Zeitungs-Verlage <\/strong><br>\nZeitungsverlage haben zunehmend Probleme, die Zustellung zu bezahlen: Ein fl&auml;chendeckendes System von Botinnen und Boten aufrecht zu erhalten ist teuer. Es lohnt sich umso weniger, wenn die Abozahlen sinken und in einzelnen D&ouml;rfern nur noch wenige Zeitungen verteilt werden m&uuml;ssen. Die Bundesregierung hat deswegen schon im Koalitionsvertrag versprochen, den Verlegern unter die Arme zu greifen. Darin k&uuml;ndigte sie an, dass die Verlage f&uuml;r die Zustellerinnen und Zusteller bis 2022 nur einen erm&auml;&szlig;igten Rentenbeitrag zahlen m&uuml;ssen. Dieser Vorschlag ist inzwischen vom Tisch. Das best&auml;tigten Martin Rabanus, Mediensprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sowie der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) auf Dlf-Anfrage. Stattdessen k&ouml;nnten die Verlage nun mit einem Zuschuss pro Zeitungsexemplar gef&ouml;rdert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/subventionen-fuer-verlage-bundesregierung-erwaegt.2907.de.html?dram:article_id=463450\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Noch ein Privileg f&uuml;r die Zeitungsverlage?<\/em><\/p>\n<p><em>Vom Mindestlohn schon befreit, jetzt auch noch steuerliche F&ouml;rderung durch die Bundesregierung in Planung! &nbsp;Hier gilt offenbar nicht die neoliberale Marktregel: Der Markt regelt alles!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitsintensit&auml;t und Arbeitszeit aus wirtschaftspolitischer Perspektive<\/strong><br>\nSeit langem dominiert arbeitsmarktpolitisch der Grundsatz, dass f&uuml;r alle gut sei, was f&uuml;r Unternehmen gut ist. Folge eines solchen Denkens ist unter anderem die Intensivierung, zeitliche Flexibilisierung und Ausdehnung von Arbeit &ndash; was nicht nur den Besch&auml;ftigten schadet, sondern auch &ouml;konomisch fragw&uuml;rdig ist. (&hellip;)<br>\nDas Ausma&szlig; an Intensit&auml;t sowie zeitlicher Flexibilit&auml;t von Arbeit und die L&auml;nge der Arbeitszeiten sind f&uuml;r abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte von zentraler Bedeutung. F&uuml;r sie geht es um Existenzsicherung, Lebensqualit&auml;t und nicht zuletzt um W&uuml;rde: Was darf den abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten abverlangt werden, um Profite zu sichern &ndash; und was nicht? Wenn Profite auf Kosten der Besch&auml;ftigten und ihren Familien erzielt werden, ist das nicht im Interesse der lohnabh&auml;ngigen Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/arbeitsintensitaet-und-arbeitszeit-aus-wirtschaftspolitischer-perspektive--2312.html\">Blickpunt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundestag beschlie&szlig;t Masern-Impfpflicht<\/strong><br>\nSpahn h&auml;lt Eingriffe in k&ouml;rperliche Unversehrtheit f&uuml;r verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig: Gestern hat der Bundestag mit den Stimmen von CDU, CSU und SPD auf die Initiative des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn hin eine mit bis zu 2500 Euro Bu&szlig;geld bewehrte Masern-Impfpflicht f&uuml;r Kinder in Kindertagesst&auml;tten, das dortige Personal, Sch&uuml;ler, Lehrer, &Auml;rzte, Schwestern, Pfleger und Asylbewerber in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften beschlossenen. Die Einhaltung dieser Impfpflicht sollen die Gesundheits&auml;mter kontrollieren, wobei sie ermutigt werden, zusammen mit den Krankenkassen wieder Reihenimpfungen anzubieten, mit deren Hilfe man im 20. Jahrhundert die Pocken ausrotten und die Kinderl&auml;hmung deutlich eind&auml;mmen konnte (vgl. Polio-Ausbruch in der Ukraine).<br>\nIn der Debatte um diese Impfpflicht bestritt der Gesundheitsminister nicht, dass diese einen Eingriff in die k&ouml;rperliche Unversehrtheit darstellt &ndash; wie sehr viele andere medizinische Eingriffe auch. Bei ihren Grundrechtsabw&auml;gungen kamen er und die Juristen in seinem Ministerium aber zum Ergebnis, dass dieser Eingriff ein verh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bundestag-beschliesst-Masern-Impfpflicht-4586661.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte auf Rekordkurs<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat im laufenden Jahr Einzelgenehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsexporte in H&ouml;he von rund 7,4 Milliarden Euro erteilt. Das geht aus der Antwort [PDF] der Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKE-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervor (&hellip;). Das ist eine drastische Steigerung der Genehmigungen f&uuml;r Waffenexporte zu den Vorjahren. Im gesamten Jahr 2018 lag dieser Wert noch bei 4,8 Milliarden Euro, 2017 bei 6,2 Milliarden Euro. Es ist absehbar, dass 2019 der bisherige deutsche Spitzenwert von 7,9 Milliarden Euro aus dem Jahr 2015 erreicht oder sogar &uuml;bertroffen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/ruestungsexporte-auf-rekordkurs\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hirntod, Scheintot, Zombie: Die NATO frisst ihre Mitglieder<\/strong><br>\nDen Hirntod hat Frankreichs Pr&auml;sident Macron der NATO attestiert. Tats&auml;chlich wies der Beinahekrieg zweier NATO-Mitglieder, der USA und der T&uuml;rkei, alle Z&uuml;ge eines Hirntods des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses auf: Der K&ouml;rper, also die Truppen, bewegte sich noch, aber jene Gehirnaktivit&auml;ten, die den Bewegungen Sinn und Ziel verleihen, waren offenkundig abgeschaltet. (&hellip;)<br>\nHirntod: J&uuml;ngst stand die R&uuml;stungsministerin in M&uuml;nchen vor rund 500 Angeh&ouml;rigen der Universit&auml;t der Bundeswehr und schrillte in die Luft: &ldquo;Wir erleben autorit&auml;re Herausforderungen gegen&uuml;ber unserer offenen Gesellschaft.&rdquo; Gemeint waren Russland und China. (&hellip;)<br>\nSo ist das bei Zombies: Der Mund redet noch, die Gehirnfunktion ist l&auml;ngst weg. Kein gesunder Mensch w&uuml;rde die Offiziere der eigenen Armee zur Gefolgschaft mit den USA im Kampf gegen Russland und China aufrufen. Kein funktionierendes Gehirn w&uuml;rde den Gedanken an einen Handelskrieg an der Seite der USA denken: Den Krieg mit dem Iran zum Beispiel, der in Vorbereitung ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/hirntod-scheintot-zombie.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56350#h16\">&bdquo;Nato ist hirntot&ldquo; &ndash; Das russische Fernsehen &uuml;ber Macrons Interview im Economist<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>UN-Sonderermittlerin wirft Angela Merkel und Emmanuel Macron &ldquo;Komplizenschaft&rdquo; mit Saudi-Arabien vor<\/strong><br>\nDie UN-Sonderermittlerin Agn&egrave;s Callamard hat internationalen Politikern im Umgang mit dem Mord am saudi-arabischen Regimekritiker und Journalisten Jamal Khashoggi schwere Vorw&uuml;rfe gemacht. Sie bezichtigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron der &ldquo;Komplizenschaft&rdquo; mit Saudi-Arabien.<br>\nInternational sei nicht genug unternommen worden, um den Mord an Khashoggi aufzukl&auml;ren, kritisierte Callamard in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Interview mit dem &ldquo;Business Insider Deutschland&rdquo;. Die nationalen Parlamente rief sie dazu auf, ihre Regierungen zu neuen Ermittlungen in dem Fall aufzufordern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/un-sonderermittlerin-wirft-angela-merkel-emmanuel-macron-komplizenschaft-saudi-arabien-34184402\">Web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bolivien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bolivien: Putsch mit Bibel<\/strong><br>\nChristliche Fundamentalisten ergreifen Macht in Bolivien. Jeanine A&ntilde;ez ernennt sich selbst zur Staatschefin. (&hellip;). Die USA und Brasilien haben am Mittwoch Jeanine A&ntilde;ez als &raquo;&Uuml;bergangspr&auml;sidentin&laquo; von Bolivien anerkannt. Auch der Oberkommandierende der bolivianischen Armee, Williams Kaliman, stellte sich &ouml;ffentlich hinter sie.<br>\nDie zweite Vizepr&auml;sidentin des Senats hatte sich am Dienstag (Ortszeit) selbst zur Staatschefin erkl&auml;rt, obwohl daf&uuml;r eine Zustimmung des Parlaments notwendig gewesen w&auml;re. Zwei von ihr einberufene Sitzungen von Senat und Abgeordnetenhaus waren jedoch aufgrund fehlender Beschlussf&auml;higkeit abgebrochen worden. Die Abgeordneten der Bewegung zum Sozialismus (MAS) hatten nicht an den Plenartagungen teilnehmen k&ouml;nnen, weil ihre Sicherheit nicht garantiert wurde. Die hinter Evo Morales stehende Partei stellt jedoch eine Zweidrittelmehrheit der Mandate im Parlament. Damit will sie die selbsternannte Staatschefin wieder zu Fall bringen. Man habe dazu f&uuml;r Mittwoch (Ortszeit) eine Parlamentssitzung einberufen, teilte der Abgeordnete Rub&eacute;n Chambi am Dienstag am Rande einer Demonstration mit. Mit der eigenen Mehrheit werde man nicht nur alle Aktionen von Frau A&ntilde;ez annullieren, sondern auch den R&uuml;cktritt von Evo Morales ablehnen.<br>\n(&hellip;) Jeanine A&ntilde;ez geh&ouml;rt der Rechtspartei &raquo;Demokratische Soziale Bewegung&laquo; (MDS) an, die international mit der CDU\/CSU und der &Ouml;VP verb&uuml;ndet ist. Bei ihrer Selbsternennung machte sie keinen Hehl aus ihrer religi&ouml;s-fundamentalistischen Haltung. &raquo;Gott hat erlaubt, dass die Bibel in den Pr&auml;sidentenpalast zur&uuml;ckkehrt&laquo;, verk&uuml;ndete sie. In den &raquo;sozialen Netzwerken&laquo; kursierte am Mittwoch ein Tweet von ihr aus dem Jahr 2013, in dem sie verk&uuml;ndet hatte, sie tr&auml;ume von einem &raquo;Bolivien frei von indigenen satanischen Riten, die Stadt ist nicht f&uuml;r die Indios, sie sollen ins Hochland oder nach Chaco gehen!&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/366725.staatsstreich-in-bolivien-putsch-mit-bibel.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Auch das passt zu den Hardlinern in der US-Regierung und ihren Gepflogenheiten:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/donald-trumps-verstoerendes-beten-im-oval-office-7607888.html\">Gebete mit Trump im Oval Office<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A9HRkawYLLA\">Melanie Trump betet &ouml;ffentlich f&uuml;r ihren Mann<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>Verteidigungsminister John Ashcroft (unter Bush 2001-2005) verglich sich regelm&auml;&szlig;ig mit Jesus Christus und lie&szlig; seine Angestellten im Pentagon zum t&auml;glichen Morgengebet antreten. <\/em><\/li>\n<li><em>Sein Chef, George W. Bush erz&auml;hlte Reportern, Gott selber habe ihm versprochen, dass er Pr&auml;sident werde, wenn er mit dem Trinken aufh&ouml;re.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Morales erkennt &Uuml;bergangspr&auml;sidentin Boliviens nicht an<\/strong><br>\nAuch nach seinem R&uuml;cktritt h&auml;lt sich Boliviens Ex-Pr&auml;sident Evo Morales weiterhin f&uuml;r den offiziellen Staatschef des Andenlandes. Das Parlament m&uuml;sse den R&uuml;cktritt entweder annehmen oder ablehnen, sagte er am Mittwoch, einen Tag nach seiner Ankunft im mexikanischen Exil, im Interview der spanischen Zeitung &raquo;El Pa&iacute;s&laquo;. &raquo;Solange es das nicht tut, bin ich weiterhin Pr&auml;sident.&laquo; Der Senat und die Abgeordnetenkammer Boliviens hatten zuletzt keine Beschlussf&auml;higkeit feststellen k&ouml;nnen, da die Parlamentarier von Morales&rsquo; MAS-Partei die Sitzung boykottierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1128611.jeanine-anez-morales-erkennt-uebergangspraesidentin-boliviens-nicht-an.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Milit&auml;r-Putsch in Bolivien<\/strong><br>\nMan bekommt Zust&auml;nde, wenn man die Berichte der deutschen Medien &uuml;ber den Putsch in Bolivien liest. Jetzt zeigt sich wieder, in welchem Ausma&szlig; die US-Propaganda Zeitungsredaktionen und Rundfunkanstalten in Deutschland beeinflusst. Sp&auml;testens seit dem Sturz von Allende in Chile 1973 d&uuml;rfte bekannt sein, dass die verbrecherische US-Oligarchie nach folgendem Grundsatz verf&auml;hrt: Solange wir die Rohstoffe der s&uuml;damerikanischen L&auml;nder pl&uuml;ndern und unseren Reibach damit machen k&ouml;nnen, dulden wir jedes Regime, sei es auch noch so undemokratisch und grausam. Sobald eine Regierung, wie die des Evo Morales in Bolivien, die Rohstoffe des Landes verstaatlicht um Sozialprogramme f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung zu finanzieren, muss sie weg.<br>\nDabei ist der korrupten US-Oligarchie jedes Mittel recht, siehe Venezuela, wo in Folge der US-Sanktionen innerhalb eines Jahres 40.000 Menschen ums Leben gekommen sind, weil notwendige Medikamente fehlen. Im Irak mussten in den 90er Jahren aufgrund der US-Sanktionen 500.000 Kinder sterben, weil die US-Verbrecherclique keine Ruhe gab, bis sie auch Zugriff auf das irakische &Ouml;l hatte.<br>\nDie liebedienerische Bundesregierung unterst&uuml;tzt mehr oder weniger die ruchlose Au&szlig;enpolitik der USA. Man muss wohl damit rechnen, dass Au&szlig;enminister Maas, nachdem er schon dem brasilianischen Pr&auml;sidenten Bolsonaro und dem selbsternannten Pr&auml;sidenten Venezuelas, Guaid&oacute;, die Hand gesch&uuml;ttelt hat, jetzt auch bald der selbsternannten Pr&auml;sidentin Boliviens, &Aacute;&ntilde;ez, den Hof machen wird.<br>\nDie Politiker der &bdquo;hemmungslose Schurken-Supermacht&ldquo; USA (US-Politikberater Robert Kagan) geh&ouml;ren l&auml;ngst vor den Internationalen Strafgerichtshof.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2642271589167625\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine<\/a><\/li>\n<li><strong>The Bolivian Coup Comes Down to One Precious Mineral<\/strong><br>\n(&hellip;) &bdquo;The idea that there might be a new social compact for the lithium was unacceptable to the main transnational mining companies.&rdquo;&hellip; Bolivia was unable to make deals with Western transnational firms; it decided to partner with Chinese firms. This made the Morales government vulnerable. It had walked into the new Cold War between the West and China. The coup against Morales cannot be understood without a glance at this clash. (&hellip;)<br>\nWhen Evo Morales and the Movement for Socialism took power in 2006, the government immediately sought to undo decades of theft by transnational mining firms. Morales&rsquo; government seized several of the mining operations of the most powerful firms, such as Glencore, Jindal Steel &amp; Power, Anglo-Argentine Pan American Energy, and South American Silver (now TriMetals Mining). It sent a message that business as usual was not going to continue.<br>\n(&hellip;) Tesla (United States) and Pure Energy Minerals (Canada) both showed great interest in having a direct stake in Bolivian lithium. But they could not make a deal that would take into consideration the parameters set by the Morales government. Morales himself was a direct impediment to the takeover of the lithium fields by the non-Chinese transnational firms. He had to go.<br>\nAfter the coup, Tesla&rsquo;s stock rose astronomically.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.truthdig.com\/articles\/the-bolivian-coup-comes-down-to-one-precious-mineral\/\">truthdig<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch in unseren Hinweisen von gestern: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56350#h01\">Musste Morales wegen Lithium gehen? Sowie: Deutsches Lithium-Unternehmen ruft Altmaier zu Hilfe<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chile: Der Pakt der wei&szlig;en Eliten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung st&auml;rkt Chiles Pr&auml;sident Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era in seinem Abwehrkampf gegen anhaltende Massenproteste den R&uuml;cken. Man teile mit Chile &ldquo;grundlegende Werte&rdquo;, hei&szlig;t es im Ausw&auml;rtigen Amt; Au&szlig;enminister Heiko Maas sagt seinem chilenischen Amtskollegen zu, Deutschland stehe &ldquo;auch in schwierigen Zeiten an der Seite Chiles&rdquo;. In dem s&uuml;damerikanischen Land toben seit Wochen Massenproteste, als deren eigentliche Ursache die dramatische Armut und die eklatante soziale Ungleichheit im Land gelten. Pi&ntilde;era, Milliard&auml;r und Angeh&ouml;riger der alten Eliten, l&auml;sst die Proteste mit blutiger Gewalt durch Polizei sowie Milit&auml;r niederschlagen. Die chilenischen Streitkr&auml;fte verf&uuml;gen &uuml;ber zahlreiche Waffen aus deutscher Produktion. Pi&ntilde;era, mit dessen Partei Renovaci&oacute;n Nacional die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung seit Jahren kooperiert, obwohl zu ihren Funktion&auml;ren erkl&auml;rte Pinochet-Anh&auml;nger z&auml;hlen, st&uuml;tzt die alten, wei&szlig;en Eliten auch in anderen L&auml;ndern Lateinamerikas &ndash; etwa in Venezuela. Berlin tut es ihm mit der Anerkennung des venezolanischen Putschisten Ju&aacute;n Guaid&oacute; und mit Lob f&uuml;r den Putsch in Bolivien gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8107\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kolumbien: Nach umstrittenem Milit&auml;reinsatz tritt Verteidigungsminister zur&uuml;ck<\/strong><br>\nBogot&aacute;. Der Verteidigungsminister von Kolumbien, Lorenzo Guillermo Botero Nieto, ist vergangenen Mittwoch zur&uuml;ckgetreten. Zuvor war bekanntgeworden, dass er einen Milit&auml;reinsatz gegen Farc-Dissidenten verheimlicht hatte, bei dem acht Jugendliche get&ouml;tet worden waren. (&hellip;) Der Milit&auml;reinsatz reiht sich in die Politik der Regierung ein, die an einer zunehmenden Militarisierung im Kampf gegen Farc-Dissidenten festh&auml;lt. Nach Angriffen gegen indigene Gemeinschaften im Cauca schickte sie unl&auml;ngst 2.500 Soldaten in die Region. Die Vertreter indigener Gemeinschaften brachen daraufhin die Gespr&auml;che mit der Regierung ab. Sie kritisieren, dass diese bislang keine effektiven Ma&szlig;nahmen zum Schutz der Bev&ouml;lkerung durchsetze und die Entsendung weiterer Soldaten zu einer Zunahme der Gewalt f&uuml;hre. Auch das Menschenrechtsb&uuml;ro der Vereinten Nationen forderte die Beh&ouml;rden auf, &ldquo;den Kreis der Straflosigkeit bei Drohungen, Schikanen und Morden an indigenen V&ouml;lkern zu durchbrechen&rdquo;. F&uuml;r den 21. November k&uuml;ndigte der Sprecher der Indigenen in der Region Cauca Demonstrationen im ganzen Land an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/11\/233845\/kolumbien-ruecktritt-minister\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Katastrophen-Kapitalismus in Aktion<\/strong><br>\nEs ist der Traum aller Katastrophen-Kapitalisten: Ein stabiles System mit seinen bestehenden Regeln wird zerst&ouml;rt. Sie k&ouml;nnen das Chaos und die Verunsicherung ausnutzen, um sich zu bereichern und anschlie&szlig;end die Regeln v&ouml;llig neu im eigenen Sinn umschreiben. So funktioniert, was man &ldquo;Katastrophen-Kapitalismus&rdquo; nennt. Zur&uuml;ck geht der Begriff (englisch: disaster capitalism) auf die kanadische Autorin Naomi Klein, die die zugrunde liegenden Mechanismen 2007 in ihrem Buch &ldquo;Schocktherapie&rdquo; darlegt.<br>\n(&hellip;) Oberstes Ziel der Brexiteers ist es, den Staat weiter zur&uuml;ckdr&auml;ngen und weitere Teile der britischen Grundversorgung in private H&auml;nde bringen. Wie bei den Privatisierungen der 1980er- und 1990er-Jahre immer unter dem Vorwand, danach w&uuml;rde alles viel besser funktionieren und g&uuml;nstiger werden. Als h&auml;tte sich diese Marktgl&auml;ubigkeit nicht schon l&auml;ngst als riesengro&szlig;er Irrtum erwiesen.<br>\nGanz oben auf der Ausverkaufsliste steht das britische Gesundheitssystem National Health Service (NHS). (&hellip;)<br>\nIm Falle des Brexits m&uuml;ssten unz&auml;hlige Gesetze neu geschrieben werden im Vereinigten K&ouml;nigreich, da die &uuml;berlagernde europ&auml;ische Gesetzgebung wegf&auml;llt. Zudem sind neue Handelsvertr&auml;ge mit zahlreichen Staaten der Welt zu schlie&szlig;en. Im Ergebnis k&ouml;nnte das zu viel weniger Regeln f&uuml;hren mit Blick auf Sicherheits-, Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsstandards.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++faa5148a-0093-11ea-81ab-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Die Politiker haben Angst. Sie brauchen Mut&rdquo;<\/strong><br>\nDie Umweltbewegung wird immer st&auml;rker, trotzdem hat die Wirtschaft mehr Einfluss auf die Politik, sagt Hubert Weiger. Der bisherige Vorsitzende des Umweltverbandes BUND &uuml;ber Tops und Flops in 50 Jahren Engagement, die Fridays-for-Future-Bewegung und die AfD.<br>\n(&hellip;) Die Umweltverb&auml;nde haben in der Tat stark an Bedeutung zugenommen &ndash; und nun kommt noch Fridays for Future hinzu. Trotzdem ist die Wirtschaft sehr durchsetzungsf&auml;hig, weil sie mehr direkten Einfluss auf die Politik hat.<br>\nSie ist m&auml;chtig und zieht immer die Karte der Arbeitspl&auml;tze, und davor hat eine demokratische Politik eben gr&ouml;&szlig;ten Respekt. Beispiel Agro-Gentechnik: Sie zu stoppen war extrem schwierig, weil die Chemieindustrie mit der Verlagerung von Forschungszentren in die USA gedroht hat.<br>\nUnd so geht es in vielen Bereichen &ndash; auch wenn die von uns vorgeschlagenen Alternativen viel mehr Jobs bringen w&uuml;rden. Deswegen haben wir inzwischen engen Kontakt mit den Gewerkschaften gekn&uuml;pft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/protest\/die-politiker-haben-angst-sie-brauchen-mut\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Berlin bremst beim Klima<\/strong><br>\nWie ernst meint es die EU mit ihrer Klimapolitik und dem Abschied von fossilen Energietr&auml;gern? Noch vor dem Start von Kommissionschefin von der Leyen werden Zweifel laut. Grund daf&uuml;r ist das halbherzige Vorgehen der Europ&auml;ischen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg. Von der Leyen will sie zur &bdquo;Klimabank&ldquo; umbauen und die F&ouml;rderung entsprechend umstellen.<br>\nDoch bei einer Vorstandssitzung am Donnerstag stehen ganz andere Pl&auml;ne auf der Tagesordnung. Pl&ouml;tzlich soll die EIB 54 neue Gasprojekte bewilligen &ndash; angeblich wegen der &bdquo;Energieversorgungssicherheit&ldquo;. In Wahrheit stehen aber sowohl die alte EU-Kommission als auch die Bundesregierung auf der Bremse. Sie wollen die F&ouml;rderung von Gasanlagen und Pipelines nicht beenden, sondern bis 2021 verl&auml;ngern. Das f&uuml;hrt zu &Auml;rger &ndash; denn die Mehrheit der EU-Staaten will einen schnellen Stopp der F&ouml;rderung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/berlin-bremst-beim-klima-bruessel-bockt-bei-satire\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MW\/TR)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-56373","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56373"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56373\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56375,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56373\/revisions\/56375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}