{"id":5645,"date":"2010-05-25T08:51:52","date_gmt":"2010-05-25T06:51:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5645"},"modified":"2010-05-25T19:55:48","modified_gmt":"2010-05-25T17:55:48","slug":"hinweise-des-tages-1146","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5645","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Angstwirtschaft; Rettungspaket &uuml;ber 2000 Mrd. Euro; Barroso: &bdquo;Deutsche W&uuml;nsche sind naiv&ldquo;; warum die Angst vor Inflation unbegr&uuml;ndet ist; Schattenboxen in Berlin; die sozialen Ursachen der Krise; Triumph f&uuml;r Obama; arme Kunden unerw&uuml;nscht; Rente mit 51; mit krimineller Energie (zur&uuml;ck) in die Atomkraft; K&ouml;hler: Wir k&auml;mpfen in Afghanistan auch f&uuml;r unsere Sicherheit; das gro&szlig;e L&ouml;schen; Steinmeier f&uuml;r Koalition mit der FDP; Mauerbau von D&uuml;sseldorf; Bologna f&uuml;r die berufliche Bildung; in Gro&szlig;britannien m&uuml;ssen 700.000 Beamte zittern; Vietnam revisited; deutsche S&ouml;ldner f&uuml;r B&uuml;rgerkrieg in Somalia; Hyposwapversicherungsdigsbumse. (KR\/ WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Die Angstwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Citigroup-Chef&ouml;konom fordert Rettungspaket &uuml;ber 2000 Mrd. Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Forget Greece: Europe&rsquo;s real problem is Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">EU-Kommissionspr&auml;sident Barroso: &bdquo;Deutsche W&uuml;nsche sind naiv&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Euro-Debatte: Warum die Angst vor Inflation unbegr&uuml;ndet ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Wir tun so, als ob wir die Spekulanten &auml;rgern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Michael Hartmann: &bdquo;Es geht um mehr als nur um Gier &ndash; Die sozialen Ursachen der Finanzkrise&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Senat billigt Finanzreform: Triumph f&uuml;r Obama<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Bundesregierung: Offiziell registrierte Arbeitslosigkeit und offene Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Arme Kunden unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Althaus: Rente mit 51<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Schwere Vorw&uuml;rfe: Telekom feuert US-Gewerkschafter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Mit krimineller Energie (zur&uuml;ck) in die Atomkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Radioaktive Abf&auml;lle aus der &Ouml;l- und Gasindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">K&ouml;hler: Wir k&auml;mpfen in Afghanistan auch f&uuml;r unsere Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">ZDF-Programmchef sch&uuml;tzt Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Das gro&szlig;e L&ouml;schen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Steinmeier ruft FDP zu Gespr&auml;chen &uuml;ber Ampelkoalition in NRW auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Der Mauerbau von D&uuml;sseldorf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Sparen an der Bildung &ndash; aber richtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Bologna f&uuml;r die Berufliche Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">In Gro&szlig;britannien m&uuml;ssen 700.000 Beamte um ihre Jobs zittern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Gerhard Hofmann: Vietnam revisited<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Deutsche S&ouml;ldner f&uuml;r B&uuml;rgerkrieg in Somalia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">Zu guter Letzt: TOLL! Hyposwapversicherungsdigsbumse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5645&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Angstwirtschaft<\/strong><br>\nAn den B&ouml;rsen grassiert eine neue Angst: Die drakonischen Sparprogramme in nahezu allen Industriel&auml;ndern k&ouml;nnten den zarten Aufschwung der Weltwirtschaft abw&uuml;rgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/2.220\/welt-in-der-schuldenkrise-die-angstwirtschaft-1.946626\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Citigroup-Chef&ouml;konom fordert Rettungspaket &uuml;ber 2000 Mrd. Euro<\/strong><br>\nDie L&auml;nder der Euro-Zone m&uuml;ssen nach Einsch&auml;tzung von Volkswirten das Rettungspaket dringend vergr&ouml;&szlig;ern. Die Hilfen m&uuml;ssten von derzeit 750 auf 2000 Mrd. Euro aufgestockt werden, schrieb Willem Buiter, ehemaliger Gouverneur der Bank of England und aktuell Chefvolkswirt von Citigroup, in einer Studie.<br>\nUm wirksam spekulative Attacken abzuwehren, m&uuml;sse man sich an das Diktum von Ex-US-Au&szlig;enminister Colin Powell halten, f&uuml;hrte Buiter aus: &ldquo;Wenn man alles nach vorn wirft, muss man alle Kr&auml;fte mobilisieren.&rdquo; Seine Rechnung: Das gesamte europ&auml;ische Budgetdefizit habe zuletzt 565 Mrd. Euro betragen.<br>\nDie ausstehenden Verbindlichkeiten der Euro-L&auml;nder l&auml;gen bei 7000 Mrd. Euro. Unterstelle man eine durchschnittliche Laufzeit von sieben Jahren, w&uuml;rden j&auml;hrlich 500 Mrd. Euro f&auml;llig. &ldquo;Das ergibt einen Betrag von 1000 Mrd. Euro. Die 860 Mrd. Euro f&uuml;r die Euro-Zone und Griechenland w&uuml;rden also nur f&uuml;r ein Jahr reichen, wenn sich s&auml;mtliche L&auml;nder nicht mehr refinanzieren k&ouml;nnten&rdquo;, so Buiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-citigroup-chefoekonom-fordert-rettungspaket-ueber-2000-mrd-euro\/50117276.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So h&auml;tten es die Banker gerne: Um die Spekulation zu bek&auml;mpfen, schn&uuml;ren die L&auml;nder Rettungspakete.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Forget Greece: Europe&rsquo;s real problem is Germany<\/strong><br>\nAt one end is a powerful and highly efficient industrial export engine that generates a large trade surplus with the rest of the world, including most other countries in the eurozone. Instead of spending this new export wealth on a higher standard of living, however, parsimonious Germans prefer to save it, handing it over to thinly capitalized German banks that have proved equally efficient in destroying said wealth by investing it in risky securities issued, not coincidentally, by trading partners that need the capital to finance their trade deficits with Germany. To prevent the collapse of those banks, German taxpayers are dragooned into using what remains of their hard-earned savings either to bail out their hapless banks or their profligate trading partners &hellip;<br>\nUnless Germans can find a way to share that prosperity, other countries may conclude that the price of membership to its club is just too high.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2010\/05\/20\/AR2010052005278.html\">Washington Post<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Kommissionspr&auml;sident Barroso: &bdquo;Deutsche W&uuml;nsche sind naiv&ldquo;<\/strong><br>\nBarroso &auml;u&szlig;ert sich im Gespr&auml;ch mit der F.A.Z. skeptisch &uuml;ber Forderungen aus Berlin, den Stabilit&auml;tspakt zu versch&auml;rfen, um Haushaltss&uuml;nder sanktionieren zu k&ouml;nnen. Die Regierung Merkel sei mitschuldig an der weitverbreiteten Ablehnung der Euro-Rettungspakete.<br>\nSo sei es &bdquo;verfassungsrechtlich fast unm&ouml;glich&ldquo; Haushaltss&uuml;ndern das Stimmrecht &uuml;ber die bereits bestehenden M&ouml;glichkeiten hinaus zu entziehen.<br>\nAuch Vertrags&auml;nderungen, wie die Bundesregierung sie will, lehnte er mit den Worten ab, es sei naiv zu glauben, dass dann nicht auch andere Staaten &Auml;nderungsw&uuml;nsche h&auml;tten. Aufgeschlossen zeigte er sich dagegen gegen&uuml;ber der Idee, die Auszahlung von EU-Hilfen an die Haushaltsdisziplin zu koppeln.<br>\nBarroso kritisierte, dass die Bundesregierung anfangs den Eindruck erweckt habe, als wolle sie Griechenland gar nicht beistehen. &bdquo;Ich w&uuml;nsche mir von der deutschen F&uuml;hrung, ob in Regierung oder Opposition, ob im Bund oder in den L&auml;ndern, dass sie f&uuml;r Europa eintritt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~E18D6AE5B08E3439CB7DD3A9F3A86AFC7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Euro-Debatte: Warum die Angst vor Inflation unbegr&uuml;ndet ist<\/strong><br>\nViele Finanzexperten warnen vor Inflation, dabei spricht derzeit nichts f&uuml;r eine schnellere Geldentwertung. Daran &auml;ndern auch die milliardenschweren Rettungsprogramme f&uuml;r Banken und Euro nichts. Im Gegenteil &ndash; Europa steht ein deutlich schlimmeres Szenario bevor: fallende Preise. Ein Gastkommentar von Gustav A. Horn<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,druck-694875,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Schattenboxer von Berlin<\/strong><br>\nDeutschland erkl&auml;rt den Spekulanten den Krieg. Wirklich? Schaut man ins Kleingedruckte, entpuppt sich der Angriff auf die Spekulanten als reine Farce<br>\nWenn man die bisherigen Finanzmarktregulierungen anschaut, die in Deutschland seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers umgesetzt wurden, f&auml;llt einem bestenfalls das Wort &ldquo;Peanuts&rdquo; ein. Alle hehren Versprechen und Beteuerungen, das Finanzsystem zu z&auml;hmen, wurden bereits im Ansatz von Lobbyisten in- und au&szlig;erhalb der Regierung j&auml;h zunichte gemacht.<br>\nWaren die Finanzmarktregulierungen vor einer Woche Peanuts, so sind sie heute Peanuts mit Salz. Adressat dieses Aktes von Populismus war nicht die Finanzwelt, sondern das Volk, das endlich Taten sehen will. Ob die Taktik der Regierung aufgegangen ist, l&auml;sst sich noch nicht sagen. Noch lassen sich Volk und Medien vom Schattenboxen beeindrucken. Sp&auml;testens zum G-20-Gipfel in Toronto jedoch wird die Regierung allerdings in der Bringschuld stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/32\/32675\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Michael Hartmann: &bdquo;Es geht um mehr als nur um Gier &ndash; Die sozialen Ursachen der Finanzkrise&ldquo;<\/strong><br>\nWenn Politiker, Wirtschaftsvertreter oder Journalisten &uuml;ber die Finanz- und Wirtschaftskrise reden, so dominieren zwei Erkl&auml;rungsmuster: die Gier und das System.<br>\nWas &uuml;berhaupt nicht thematisiert wird, sind Interessen von bestimmten sozialen Gruppen. Mit Interessen ist in diesem Zusammenhang nicht das Interesse jener doch relativ &uuml;berschaubaren Zahl von Bankern, die nat&uuml;rlich mit der Finanzspekulation viel Geld verdient haben, gemeint, sondern es sind die Interessen einer ungleich gr&ouml;&szlig;eren Anzahl von Personen gemeint, und zwar jener oberen zwei bis drei Prozent der Bev&ouml;lkerung, die man als wohlhabend oder gar als reich bezeichnen kann. Nur wenn man deren Interessen genauer betrachtet, kann man m. E. die Mechanismenund Ursachen der Finanzkrise hinreichend erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/-\/id=6429280\/property=download\/nid=660374\/1fb0vf6\/swr2-wissen-20100524.pdf\">SWR 2 [PDF &ndash; 46 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sicher ist es so, dass elit&auml;re Herkunft auch h&auml;ufig elit&auml;ren Interessen politisch zum Durchbruch verhilft, hinzugekommen ist jedoch auch noch die politische Korruption der Eliten und die politische Fremdbestimmung durch die Finanzwirtschaft (siehe z.B. Privatisierung der Altersvorsorge). Nicht vergessen sollte man aber auch noch die kriminelle Energie, die sich im Casino versammelte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Senat billigt Finanzreform: Triumph f&uuml;r Obama<\/strong><br>\nDer US-Senat hat den Weg f&uuml;r die wichtigste Reform des amerikanischen Finanzsektors seit Jahrzehnten frei gemacht. Die Zustimmung mit 59 gegen 39 Stimmen in der Nacht zum Freitag gilt als Durchbruch im monatelangen Ringen um eine Neuordnung des amerikanischen Bankensystems.<br>\nMit der Reform ziehen die USA die Konsequenzen aus der schweren Finanzkrise vor zwei Jahren. Kernelemente sind die bessere Kontrolle hochspekulativer Gesch&auml;fte, ein Fr&uuml;hwarnsystem f&uuml;r systemische Risiken, ein geordnetes Verfahren zur Abwicklung angeschlagener Gro&szlig;banken sowie die Schaffung einer Verbraucherschutzbeh&ouml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2669233_Senat-billigt-Finanzreform-Triumph-fuer-Obama.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesregierung: Offiziell registrierte Arbeitslosigkeit und offene Stellen<\/strong><br>\nAntwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100525_Hinweise_Arbeitslosigkeit_offene_Stellen.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 86 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r alle, die sich f&uuml;r Statistik interessieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arme Kunden unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nEigentlich m&uuml;ssen Banken mittellosen B&uuml;rgern ein Konto anbieten. Sie winden sich aber mit Tricks aus dieser Pflicht heraus.<br>\nSchuld an dem Vorgang ist vermutlich ein neues Gesetz, das zum 1. Juli in Kraft tritt. Der Hintergrund: Wer Schulden hat und dessen Verm&ouml;gen deshalb gepf&auml;ndet wird, der hat es im Umgang mit seinem Girokonto oft schwer. Ist das Konto wegen der Pf&auml;ndung gesperrt, kann er selbst &uuml;ber kleine Betr&auml;ge f&uuml;r den Alltag nicht mehr&nbsp;verf&uuml;gen.<br>\nDas scheint nun jedoch einigen Kreditinstituten &uuml;bel aufzusto&szlig;en. Sie wollen sich nicht gerne dazu zwingen lassen, ein Konto zu f&uuml;hren. In Bankenkreisen ist zu h&ouml;ren, dass einige Institute nun &uuml;berlegen, zus&auml;tzliche Geb&uuml;hren f&uuml;r das F&uuml;hren solcher Konten zu erheben. Oder Kunden, die nicht so zahlungskr&auml;ftig sind, vorsorglich vorher zu k&uuml;ndigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/bankgebuehren-arme-kunden-unerwuenscht-1.948768\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rente mit 51<\/strong><br>\nIm hoch verschuldeten Th&uuml;ringen werden Ex-Minister besonders gut versorgt &ndash; das gilt auch f&uuml;r den fr&uuml;heren Regierungschef Althaus.<br>\nEs ist nicht unbedingt die H&ouml;he der Ruhegeh&auml;lter, die gerade wieder Aufsehen erregt. Vielmehr ist es der Zeitpunkt, zu dem sie f&auml;llig werden. Denn reif f&uuml;r die Rente ist ein Minister im Freistaat schon nach zehn Jahren im Amt. Scheidet er dann aus, bekommt er mindestens die H&auml;lfte seiner Dienstbez&uuml;ge als Sofortrente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rente-mit-51\/1844076.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schwere Vorw&uuml;rfe: Telekom feuert US-Gewerkschafter<\/strong><br>\nCWA steht f&uuml;r &ldquo;Communications Workers of America&rdquo;. Die Gewerkschaft w&uuml;rde gerne die amerikanischen Arbeitnehmer der Deutschen Telekom vertreten und wirft dem deutschen Konzern vor, dies mit allen Mitteln zu unterbinden. &ldquo;Das Management sch&uuml;chtert Leute ein. Wer auch nur Flyer verteilt, wird vom Hof verjagt&rdquo;, sagt CWA-Sprecherin Candice Johnson.<br>\nNun sind die USA nicht gerade ein Land, in dem besonders viele Arbeitnehmer &uuml;berhaupt in eine Gewerkschaft wollen. Doch aus CWA-Sicht gibt es besonders bei T-Mobile USA eine Notwendigkeit f&uuml;r eine starke Vertretung der Arbeitnehmer. &ldquo;Das Unternehmen behandelt seine Leute schlechter als alle anderen internationalen Konzerne in der Branche&rdquo;, behauptet Johnson.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe der Gewerkschaften sind aus Sicht von Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger komplett falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2670625_Schwere-Vorwuerfe-Telekom-feuert-US-Gewerkschafter.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mit krimineller Energie (zur&uuml;ck) in die Atomkraft<\/strong><br>\nBei der Durchsetzung des Atomprogrammes existierte zwischen den Ex-Regierungsparteien und der aktuellen Regierungskoalition ein &rsaquo;nationaler Konsens&lsaquo;, also weitgehendste &Uuml;bereinstimmung. Um diese &rsaquo;nationale Aufgabe&lsaquo; gegen eine gro&szlig;e Mehrheit in der Bev&ouml;lkerung durchzusetzen, bedienten sich alle Parteien rechtswidriger Praktiken, die die (zivile) Nutzung der Atomenergie f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke mit einschloss.<br>\nWenn also der Ex-SPD-Umweltminister Gabriel mit Blick auf das Atomforum von &rsaquo;Lug und Trug&lsaquo; spricht, dann wei&szlig; er, wie weit er damit gehen kann. Nicht viel weiter, eben. Denn die CSU-CDU-FDP-Regierung br&auml;uchte nur in eine Schublade greifen, in der sich Dossiers befinden, die denselben kriminellen Umgang bei der Durchsetzung der Atomenergie aufseiten SPD gef&uuml;hrter Regierungen beweisen w&uuml;rde. Im Folgenden geht es darum, einen Blick in diese Schublade zu werfen.<br>\nEs geht um unglaublich viel Geld: Die Verl&auml;ngerung der Laufzeiten w&uuml;rde Milliarden von Euros &ndash; nicht nur &ndash; in die Taschen der Stromkonzerne sp&uuml;len.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2692\/mit-krimineller-energie-zuruck-in-die-atomkraft\">Spiegelfechter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Lesetipp &ndash; vor allem die Szene, wie ein Wissenschaftler vor laufender Kamera dabei ertappt wurde, eine Manipulation zu decken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Radioaktive Abf&auml;lle aus der &Ouml;l- und Gasindustrie<\/strong><br>\nBei der &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung gelangen Schl&auml;mme aus der Unterwelt an die Erdoberfl&auml;che, die ein gef&auml;hrliches Gep&auml;ck mit sich f&uuml;hren: Radioaktivit&auml;t. Seit den 70ern ist das Problem der strahlenden Abf&auml;lle der deutschen Gas- und &Ouml;lindustrie bekannt. Bei Nachfragen nach konkreten Zahlen gibt man sich aber zugekn&ouml;pft.<br>\nMit jedem Barrel &Ouml;l und jedem Kubikmeter Gas f&ouml;rdern die Pumpen ungeahnte Mengen radioaktiver Abf&auml;lle an die Oberfl&auml;che: Schl&auml;mme, Abw&auml;sser und Ablagerungen versetzt mit Radium 226, Polonium 210 und anderen gef&auml;hrlichen Stoffen.<br>\nDie &Ouml;ffentlichkeit hat von deren Existenz bislang nichts gewusst, die Industrie hat sie verheimlicht, die Politik sie ignoriert. Eine gef&auml;hrliche Mischung &ndash; in jeder Hinsicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1119961\/drucken\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Gefahren der weiten Verbreitung geringer Radioaktivit&auml;t werden in Deutschland systematisch heruntergespielt. Mehr Aufmerksamkeit f&uuml;r dieses Thema w&uuml;rde die gesamte Infrastruktur der Atomindustrie erheblich verteuern und zu einer Neubewertung der Gefahren der Kernenergie zwingen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>K&ouml;hler: Wir k&auml;mpfen in Afghanistan auch f&uuml;r unsere Sicherheit<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sident sagte: &ldquo;Wir brauchen einen politischen Diskurs in der Gesellschaft, wie es kommt, dass Respekt und Anerkennung zum Teil doch zu vermissen sind, obwohl die Soldaten so eine gute Arbeit machen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Meine Einsch&auml;tzung&rdquo;, so K&ouml;hler, &ldquo;ist aber, ( &hellip; ) dass ein Land unserer Gr&ouml;&szlig;e mit dieser Au&szlig;enhandelsorientierung und damit auch Au&szlig;enhandelsabh&auml;ngigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel ( &hellip; ) auch milit&auml;rischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren.&rdquo; Als Beispiel f&uuml;r diese Interessen nannte K&ouml;hler &ldquo;freie Handelswege&rdquo;. Es gelte, &ldquo;ganze regionale Instabilit&auml;ten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zur&uuml;ckschlagen&rdquo; und sich somit negativ auf Handel, Arbeitspl&auml;tze und Einkommen auswirkten. All dies solle diskutiert werden: &ldquo;Ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1188781\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Artikel 87a Grundgesetz:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n(1) Der Bund stellt Streitkr&auml;fte zur Verteidigung auf. Ihre zahlenm&auml;&szlig;ige St&auml;rke und die Grundz&uuml;ge ihrer Organisation m&uuml;ssen sich aus dem Haushaltsplan ergeben.<br>\n<strong>(2) Au&szlig;er zur Verteidigung d&uuml;rfen die Streitkr&auml;fte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdr&uuml;cklich zul&auml;sst.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Von einem Einsatz der Bundeswehr zur Wahrung &bdquo;unserer Interessen&ldquo;, zur Sicherstellung &bdquo;freier Handelswege&ldquo; oder zur Verhinderung &bdquo;regionaler Instabilit&auml;ten&ldquo;, die &bdquo;mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zur&uuml;ckschlagen&ldquo; und sich somit negativ auf Handel, Arbeitspl&auml;tze und Einkommen auswirken, ist im Grundgesetz an keiner Stelle die Rede.<br>\nUnser Staatsoberhaupt, das ja die Aufgabe hat, jedes Gesetz an Hand der Verfassung zu &uuml;berpr&uuml;fen, k&uuml;mmert sich offenbar bei Bundeswehreins&auml;tzen nicht um die Vorgaben des Grundgesetzes. Die Bundeswehr wird von einer Verteidigungs- zu einer Interventionsarmee.<br>\nEs ist schon h&ouml;chst erstaunlich, dass diese nunmehr offizielle Milit&auml;rdoktrin kommentarlos zur <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundespraesident-koehler-in-afghanistan-warum-hoere-ich-das-nicht-von-ihnen-1.948375\">Kenntnis genommen wird<\/a>. Das weltpolitische (imperiale) Denken in Kategorien milit&auml;rischer Interventionen ist offenbar schon allgemeine ver&ouml;ffentlichte Meinung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Irritationen bei der Ver&ouml;ffentlichung des Interviews:<\/strong><br>\nWenn Sie den angegebenen Link zum Interview anklicken, werden Sie in der Transkription diese Passagen nicht wieder finden. Auf dem <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/05\/22\/drk_20100522_0751_c6f918db.mp3\">Tondokument [MP3]<\/a> gibt es diese (bis jetzt) noch.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Nachrichtenfassung lautete wie <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201005221200\/1\">folgend<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Samstag, 22. Mai 2010 12:00 Uhr<br>\n<strong>K&ouml;hler fordert mehr Respekt f&uuml;r deutsche Soldaten in Afghanistan<\/strong><br>\nDen deutschen Soldaten in Afghanistan sollte nach den Worten von Bundespr&auml;sident K&ouml;hler mit mehr Respekt begegnet werden. Die Bundeswehr leiste dort Gro&szlig;artiges unter schwierigsten Bedingungen, sagte K&ouml;hler im Deutschlandradio Kultur nach einem Besuch im Feldlager Masar-i-Scharif. Es sei in Ordnung, wenn kritisch &uuml;ber den Einsatz diskutiert werde. Allerdings m&uuml;sse Deutschland mit seiner Au&szlig;enhandelsabh&auml;ngigkeit zur Wahrung seiner Interessen im Zweifel auch zu milit&auml;rischen Mitteln greifen. Als Beispiel f&uuml;r diese Interessen nannte K&ouml;hler &lsquo;freie Handelswege&rsquo;. Es gelte, Zitat &lsquo;ganze regionale Instabilit&auml;ten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auf unsere Chancen zur&uuml;ckschlagen&rsquo; und sich somit negativ auf Handel und Arbeitspl&auml;tze auswirkten. K&ouml;hler hatte auf der R&uuml;ckreise von China einen Zwischenstopp in Afghanistan eingelegt.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Wenn man bei dradio.de nach dem Begriff <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/suche\/?action=search&amp;uri=suche%2F&amp;exp=0&amp;sp0=1&amp;sp1=1&amp;sp3=1&amp;sort=date%3AD%3AR%3Ad1&amp;q=freie+handelswege\">&ldquo;freie Handelswege&rdquo; aus dem Interview sucht<\/a>, taucht das Interview zwar mit dem entsprechenden Textauszug auf, im danach <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1188781\/\">zug&auml;nglichen Text sind die Stellen aber nicht mehr vorhanden<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier deshalb nochmals die Dokumentation der urspr&uuml;nglichen Fassungen:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"upload\/bilder\/100525_koehler_dradio_original.png\" title=\"Link zu Screenshot: dradio.de - Original: K&ouml;hler fordert mehr Respekt f&uuml;r deutsche Soldaten in Afghanistan\"><img decoding=\"async\" width=\"475\" src=\"upload\/bilder\/100525_koehler_dradio_original.png\" alt=\"Screenshot: dradio.de - Original: K&ouml;hler fordert mehr Respekt f&uuml;r deutsche Soldaten in Afghanistan\" title=\"dradio.de - Original: K&ouml;hler fordert mehr Respekt f&uuml;r deutsche Soldaten in Afghanistan\"><\/a><br>\n<em><a href=\"upload\/bilder\/100525_koehler_dradio_original.png\">Zur Vergr&ouml;&szlig;erung klicken &hellip;<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Und dazu ein Pressebericht auf PR-Inside.com:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"upload\/bilder\/100525_koehler_aussenhandelsorientierung.jpg\" title=\"Link zu Screenshot: pr-inside.com - Original: K&ouml;hler fordert mehr Respekt f&uuml;r deutsche Soldaten in Afghanistan\"><img decoding=\"async\" width=\"475\" src=\"upload\/bilder\/100525_koehler_aussenhandelsorientierung.jpg\" alt=\"Screenshot: pr-inside.com - Original: K&ouml;hler fordert mehr Respekt f&uuml;r deutsche Soldaten in Afghanistan\" title=\"pr-inside.com - Original: K&ouml;hler fordert mehr Respekt f&uuml;r deutsche Soldaten in Afghanistan\"><\/a><a href=\"upload\/bilder\/100525_koehler_aussenhandelsorientierung.jpg\">Zur Vergr&ouml;&szlig;erung klicken &hellip;<\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querblog.de\/2010\/05\/22\/wie-bitte-herr-khler\/\">Querblog<\/a><\/p>\n<p><em>Hatte da die Pressestelle des Bundespr&auml;sidialamtes interveniert, weil sich der Bundespr&auml;sident verplappert hatte, oder hat der DLF kalte F&uuml;&szlig;e bekommen?<br>\nSiehe dazu auch: <a href=\"http:\/\/joese.de\/blog\/2010\/05\/23\/pressestelle-oder-journalismus\/\">&Ouml;ffentlich-rechtliche Pressestelle oder Journalismus?<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>ZDF-Programmchef sch&uuml;tzt Lobbyisten<\/strong><br>\nMartin Sonneborn soll nicht weiter aufdecken d&uuml;rfen, wie den Zuschauern Informationen vorenthalten werden.<br>\nMartin Sonneborn war fr&uuml;her einmal Chefredakteur der Titanic und macht derzeit unter anderem Beitr&auml;ge f&uuml;r die im ZDF gesendete Satiresendung heute show. Dabei fand er heraus, wie selbstverst&auml;ndlich Lobbyisten davon ausgehen, dass seine Kollegen aus den Redaktionen der Nachrichtensendungen &ldquo;heute&rdquo; und &ldquo;heute-journal&rdquo; ihnen gehorsam bei der Arbeit helfen.<br>\nSonneborn hatte Peter Schmidt, einen Lobbyisten der Pharmaindustrie, n&auml;mlich mit einer durchaus wahrheitsgem&auml;&szlig;en aber missverst&auml;ndlichen Aussage f&uuml;r ein Interview gek&ouml;dert und damit eines der typischen T&auml;uschungsmittel verwendet, die auch PR, Werbung und Politik gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit einsetzen. Konkret hatte der Ex-Titanic-Chefredakteur &ldquo;um ein Interview f&uuml;r das ZDF&rdquo; gebeten, das er &ldquo;nach M&ouml;glichkeit in einer der &lsquo;heute&rsquo;-Sendungen, bevorzugt im &lsquo;heute-journal&rsquo; platzieren&rdquo; wolle.<br>\nSchmidt erwartete von den Mitarbeitern dieser beiden Sendungen offenbar solch ein Ausma&szlig; an geb&uuml;hrenfinanzierter Zuarbeit f&uuml;r seine Interessen, dass er Sonneborn nicht nur die vorbereiteten PR-S&auml;tze ins Mikrofon sagte, sondern ihm dar&uuml;ber hinaus auch erkl&auml;rte, was er bewusst ausl&auml;sst und verschweigt, weil es in der &Ouml;ffentlichkeit nicht gut ankommt. Als Sonneborn schlie&szlig;lich genau diese Passagen f&uuml;r seinen Beitrag verwendete, fiel der Pharmalobbyist, der vom &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk anscheinend ganz anderes gewohnt ist, aus allen Wolken und beschwerte sich &uuml;ber die &ldquo;Schweinerei&rdquo;.<br>\nMit Erfolg: Denn der ZDF-Programmchef Thomas Bellut ordnete nicht etwa &ndash; wie man erwarten k&ouml;nnte &ndash; eine &Uuml;berpr&uuml;fung und S&auml;uberung jener Nachrichtenproduktionsteams an, die bei Schmidt und Konsorten den Eindruck erweckt haben k&ouml;nnten, dass die Anstalt alles f&uuml;r die Pharmaindustrie negative ganz selbstverst&auml;ndlich verschweigt, sondern verbot Sonneborn und anderen Autoren der heute show, bei ihrer Arbeit die gesch&uuml;tzten Marken &ldquo;heute&rdquo; und &ldquo;heute-journal&rdquo; zu verwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/147670\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e L&ouml;schen<\/strong><br>\nDie Fehlerseite &ldquo;Fehler HTTP 404 &ndash; Seite nicht gefunden&rdquo; wird von Juni an die wohl am h&auml;ufigsten aufgerufene Seite im WDR-Online-Angebot sein. 80&nbsp;bis 90&nbsp;Prozent der Internetbeitr&auml;ge werden dann von den WDR-Servern gel&ouml;scht, viele Texte, Fotos, Videos und Audios werden nicht mehr abrufbar sein.<br>\nWas heute irgendwo auf der Welt ins Netz gestellt wird, kann in der Regel &ldquo;bis auf weiteres&rdquo; abgerufen werden. Was einmal ver&ouml;ffentlicht wurde, vergr&ouml;&szlig;ert die universelle Bibliothek im Netz. Jeder Mensch mit Internet-Anschluss hat so freien Zugang zu vielf&auml;ltigen Informationen, zu Entwicklungen aktueller und vergangener Ereignisse &uuml;berall auf der Welt, im Land oder vor der Haust&uuml;r.<br>\nF&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Onlineangebote gilt das k&uuml;nftig eingeschr&auml;nkt. Denn nur ein Bruchteil der Inhalte, die erhalten werden k&ouml;nnten, darf auch im Netz bleiben. So sind dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk vor einem Jahr enge Grenzen im Internet gesetzt worden. Seitdem regelt der 12.&nbsp;Rundfunk&auml;nderungsstaatsvertrag, dass in geb&uuml;hrenfinanzierten Angeboten viele Inhalte verboten sind und die erlaubten nur noch f&uuml;r begrenzte Zeit online bleiben d&uuml;rfen.<br>\nAlle WDR-Online-Inhalte haben seit Inkrafttreten der neuen Regelungen am 01.&nbsp;Juni 2009&nbsp;eine &ldquo;Verweildauer&rdquo;. Das hei&szlig;t: Sie d&uuml;rfen nur noch f&uuml;r eine bestimmte Frist im Netz bleiben. Bei vielen Inhalten ist diese Verweildauer ein Jahr. Eine Vielzahl von aktuellen Fernsehsendungen (wie etwa die Aktuelle Stunde und die Lokalzeit-Sendungen) bleibt als komplette Sendung nur sieben Tage &ldquo;on demand&rdquo; abrufbar. Wenige ausgew&auml;hlte Einzelbeitr&auml;ge d&uuml;rfen bis zu einem Jahr im Netz bleiben.<br>\nW&auml;hrend viele Verlage damit beginnen, ihre Archive f&uuml;r die Allgemeinheit zu &ouml;ffnen, muss der WDR den gr&ouml;&szlig;ten Teil seines mit Geb&uuml;hrenmitteln erstellten Online-Archivs l&ouml;schen. Betroffen sind 80&nbsp;bis 90&nbsp;Prozent der Inhalte. Zus&auml;tzlich problematisch: Auch das L&ouml;schen kostet Geld, denn es muss eigens organisiert und programmiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/kultur\/medien\/staatsvertrag_zwoelfter\/verweildauer.jhtml\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vgl. dazu <a href=\"?p=3749\">&ldquo;Der Staatsvertrag &uuml;ber Internetangebote der Rundfunkanstalten &ndash; ein B&uuml;rokratiemonster und ein neues Gesch&auml;ftsfeld f&uuml;r private Berater&rdquo;<\/a> und <a href=\"?p=3288\">&ldquo;Beschr&auml;nkung der Onlineangebote der Rundfunkanstalten: Zensur durch den Markt&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Steinmeier ruft FDP zu Gespr&auml;chen &uuml;ber Ampelkoalition in NRW auf<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, hat die FDP in Nordrhein-Westfalen erneut zur Bildung einer Ampelkoalition mit SPD und Gr&uuml;nen aufgerufen. Die n&auml;chsten Wochen w&uuml;rden zeigen, ob das Tabu der Liberalen, mit SPD und Gr&uuml;nen zu sprechen, aufrechterhalten bleibe, sagte Steinmeier am Samstag im RBB-Inforadio. Ein solcher Standpunkt sei &laquo;in der demokratischen Tradition dieses Landes ungew&ouml;hnlich.&raquo;<br>\nSteinmeier zeigte sich erleichtert &uuml;ber das schnelle Scheitern des Sondierungsgespr&auml;ches von SPD und Gr&uuml;nen mit der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen. &laquo;Es ist kein Geheimnis, dass ich nicht zu den Anh&auml;ngern eines rot-rot-gr&uuml;nen B&uuml;ndnisses in Nordrhein-Westfalen gez&auml;hlt habe.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.open-report.de\/artikel\/Steinmeier+ruft+FDP+zu+Gespr%C3%A4chen+%C3%BCber+Ampelkoalition+in+NRW+auf\/59424.html\">Open Report<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Lafontaine: &ldquo;Ein billiger polemischer Vorwurf&rdquo;<\/strong><br>\nDer saarl&auml;ndische Linke-Fraktionsvorsitzende und fr&uuml;here Parteichef Oskar Lafontaine bezeichnete das Scheitern der er Koalitionsgespr&auml;che in Nordrhein-Westfalen als &ldquo;schlechte Nachricht&rdquo; f&uuml;r alle B&uuml;rger. Dass seine Partei nicht regierungsf&auml;hig sei, sei ein &ldquo;billiger, polemischer Vorwurf&rdquo;.<br>\nWenn etwa Frau Kraft &hellip; lieber mit der FDP zusammenarbeitet, also mit einer Partei, die gegen den Mindestlohn ist, die diese &uuml;ble Hartz-IV-Kampagne zu verantworten hat, die keinerlei Einnahmenerh&ouml;hungen vorsieht, um eben einen gerechteren Ausgleich in den n&auml;chsten Jahren zu haben, dann zeigt es sich, dass die SPD nach wie vor der Agenda 2010 und Hartz-IV-Politik verhaftet ist, und dann ist sie f&uuml;r uns nicht regierungsf&auml;hig und auch kein denkbarer Partner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1188120\/\">DLF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Der Mauerbau von D&uuml;sseldorf<\/strong><br>\nEin pers&ouml;nlicher Bericht von R&uuml;diger Sagel.<br>\nDer altbekannte Kampf um die Deutungshoheit und eine verkl&auml;rende Geschichtsschreibung, warum rot-rot-gr&uuml;n in NRW gescheitert ist, hat begonnen. Von mir als Mitglied der LINKEN Sondierungskommission, hier ein pers&ouml;nlicher Bericht.<br>\nVorausschicken m&ouml;chte ich, dass es sich um eines der skurrilsten politischen Erlebnisse, w&auml;hrend meiner mehr als 30-j&auml;hrigen politischen T&auml;tigkeit handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/92.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=10393&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=37ac4c5f1f\">scharf links<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es gab in den allgemeinen Medien hunderte von Darstellungen aus der Sicht der SPD und der Gr&uuml;nen, zur Ausgewogenheit daher hier einmal die Sichtweise eines der Beteiligten der Verhandlungsgruppe der Linken. Siehe dazu auch den auf dem Parteitag der Linken in Bottrop beschlossenen Leitantrag:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Wir fordern von der SPD, den Willen der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler f&uuml;r einen sozial-&ouml;kologischen Politikwechsel zu respektieren und entsprechend zu handeln. Wer stattdessen mit dem haushohen Wahlverlierer CDU Gespr&auml;che f&uuml;hrt und auf Neuwahlen spekuliert, missachtet die Hoffnungen und Bed&uuml;rfnisse der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in der Demokratie.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-nrw.de\/fileadmin\/kundendaten\/www.dielinke-nrw.de\/dokumentenarchiv\/Leitantrag_Beschlussfassung.pdf\">Die Linke. NRW [PDF &ndash; 54 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Sparen an der Bildung &ndash; aber richtig<\/strong><br>\nHessens gerissener Ministerpr&auml;sident Roland Koch hat sich mit Kalk&uuml;l einer heiligen Kuh gen&auml;hert: Der Bildung&hellip;Heimlich hat der Hesse gleichzeitig eine Mehrheit der L&auml;nder gegen Baf&ouml;g-Steigerungen und Stipendien organisiert.<br>\nMan kann ohne Verluste sparen, wie eine erste &Uuml;berlegung ergib: Bildung ist eine Veranstaltung des Staates, und der neigt stets zur Verschwendung. Nichts illustriert das besser als das seltsame Ziel, die Ausgaben bis 2015 zu erh&ouml;hen. Kommt es der Politik nicht mehr auf die Ertr&auml;ge an?<br>\n&bdquo;In den meisten Bildungsbereichen k&ouml;nnen wir keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen eingesetzten Mitteln und Bildungserfolg herstellen&ldquo;, sagt Bildungs&ouml;konom Ludger W&ouml;&szlig;mann und entzaubert beispielhaft eine der g&auml;ngigsten Ideen f&uuml;r bessere Bildung&hellip; Der Satz, Geld macht nicht kl&uuml;ger, gilt lokal wie global. Die Pisa-Sieger haben h&auml;ufig sogar weniger Geld als Deutschland ausgegeben&hellip;<br>\nDen Armen n&uuml;tzt das freie Studium wenig, denn ihre Kinder kommen in der Regel nicht so weit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C\/Doc~EC418E81378C44D54A4B079EF8B8713CF~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Viel ideologischer und viel faktenresistenter geht es kaum:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/100525_ausgaben_bildung_EU_2005.png\" alt=\"Grafik: Ausgaben Bildung EU 2005\" title=\"Ausgaben Bildung EU 2005\"><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Bologna f&uuml;r die Berufliche Bildung<\/strong><br>\nEs geht nicht um eine didaktische Modularisierung, sondern um eine Struktur- und Sozialreform des Neoliberalismus.<br>\nIn der GEW, der IG Metall, bei Verdi und beim DGB wird schon seit Jahren zur sog. Modularisierung diskutiert, und ein diesbez&uuml;glicher ablehnender Beschluss war auf dem Gewerkschaftstag 2007 der GEW Bremen verabschiedet worden. Hintergrund waren die von den h&ouml;chsten Gremien der EU vorangetriebenen Programme namens EQR und ECVET f&uuml;r eine europaweite Neuordnung von Ausbildung. Erst jetzt, wo es um die konkrete Einf&uuml;hrung eines verbindlichen Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) geht, ist erneut eine hei&szlig;e Auseinandersetzung &uuml;ber die Umsetzung angelaufen, weil die Einordnung des Abiturs und damit der Hochschulzugang in der neuen Hierarchie der Bildungsabschl&uuml;sse strittig ist. Der Hochschulverband kritisiert den DQR fundamental und fordert die KMK zu eindeutigen Setzungen auf. Das gesamte Neuordnungsverfahren ist in zwei Teile gegliedert, den Rahmen (EQR oder DQR hier Deutschland) und das eigentliche Megaprojekt der Modularisierung und Bepunktung aller beruflichen Ausbildungen ECVET bzw. DECVET. Sowas &auml;hnliches kennt man schon aus den &bdquo;BolognaReformen&ldquo; an den Unis. Nun soll analog dazu auch die berufliche Bildung umgekrempelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.anti-bertelsmann.de\/berufsbildung\/2010\/gew-decvetkritik.pdf\">GEW [PDF &ndash; 662 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>In Gro&szlig;britannien m&uuml;ssen 700.000 Beamte um ihre Jobs zittern<\/strong><br>\nRadikalkur in Gro&szlig;britannien: Der neue Finanzminister George Osborne h&auml;lt den &ouml;ffentlichen Dienst f&uuml;r verschwenderisch und will deshalb kurzfristig mehr als sieben Milliarden Euro im Haushalt sparen. In den britischen Beh&ouml;rden k&ouml;nnten bald sogar bis zu 700.000 Jobs wegfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachrichten.at\/nachrichten\/politik\/aussenpolitik\/art391,398149\">O&Ouml;Nachrichten.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Gerhard Hofmann: Vietnam revisited<\/strong><br>\nVor 35 Jahren endete der Vietnamkrieg mit der Einnahme Saigons durch die nordvietnamesischen Truppen. Gerhard Hofmann, langj&auml;hriger TV-Korrespondent, hat das Land besucht und schildert f&uuml;r Cicero Online seine Eindr&uuml;cke von einem Staat zwischen Armut und Reichtum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/97.php?ress_id=9&amp;item=5040\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Deutsche S&ouml;ldner f&uuml;r B&uuml;rgerkrieg in Somalia<\/strong><br>\nMehr als 100 ehemalige Bundeswehrsoldaten sollen nach Informationen von NDR Info und tagesschau.de schon bald in den B&uuml;rgerkrieg in Somalia eingreifen. Eine deutsche Firma hat einen entsprechenden Vertrag mit einem somalischen Politiker geschlossen. Experten warnen vor einem &ldquo;Blutbad&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/asgaard100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>S&ouml;ldner werden &ndash; mithilfe des Staates<\/strong><br>\nPrivate Milit&auml;rdienstleister &ndash; wie die in die Kritik geratene Firma Asgaard bei M&uuml;nster &ndash; profitieren mehrfach von der Bundeswehr. Klar ist, dass deutsche Ex-Soldaten gern gesehene Mitarbeiter sind. Doch Deutschland bietet dar&uuml;ber hinaus optimale Rahmenbedingungen: Der Staat finanziert auch die Fortbildung zum S&ouml;ldner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/asgaard108.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und anschlie&szlig;end schickt Deutschland oder das &bdquo;B&uuml;ndnis&ldquo; regul&auml;re Truppen nach Somalia, um die Freiheit zu verteidigen. Diese Soldaten d&uuml;rfen dann gegen die von deutschen Bundeswehrangeh&ouml;rigen ausgebildete Krieger k&auml;mpfen und ihr Leben einsetzen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung M.G.:<\/strong> StGB &sect; 109h&nbsp;Anwerben f&uuml;r fremden Wehrdienst:<\/p>\n<blockquote><p>(1) Wer zugunsten einer ausl&auml;ndischen Macht einen Deutschen zum Wehrdienst in einer milit&auml;rischen oder milit&auml;r&auml;hnlichen Einrichtung anwirbt oder ihren Werbern oder dem Wehrdienst einer solchen Einrichtung zuf&uuml;hrt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f&uuml;nf Jahren bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: TOLL! Hyposwapversicherungsdigsbumse &ndash; Frontal 21<\/strong><br>\nJosef Ackermann &ndash; da geht bei vielen der Blutdruck hoch: Der Chef der Deutschen Bank ist eine Reizfigur. Dabei hat er doch in Wahrheit alle guten Eigenschaften eines ehrbaren Kaufmanns. Oder?<br>\nSatire von Werner Doy&eacute; und Andreas Wiemers<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1046992\/Toll%2521-Hyposwapversicherungsdingsbumse#\/beitrag\/video\/1046992\/Toll!-Hyposwapversicherungsdingsbumse\">zdf.de frontal21<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Angstwirtschaft; Rettungspaket &uuml;ber 2000 Mrd. 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