{"id":56505,"date":"2019-11-20T08:11:57","date_gmt":"2019-11-20T07:11:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505"},"modified":"2019-11-20T08:11:57","modified_gmt":"2019-11-20T07:11:57","slug":"hinweise-des-tages-3496","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h01\">Schwedische Justiz l&auml;sst Vergewaltigungsvorw&uuml;rfe gegen Assange fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h02\">DIE LINKE nach den Wahlen in Th&uuml;ringen &ndash; Wiederauferstehung als Partei der Mitte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h03\">Berlin und der Putsch (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h04\">Die wollen hier ihr Ding machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h05\">Nur soziale Demokraten k&ouml;nnen in den USA gewinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h06\">Israelische Siedlungspolitik bleibt v&ouml;lkerrechtswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h07\">Gericht kippt Vermummungsverbot &ndash; allerdings in Hongkong<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h08\">&Uuml;berwachungskapitalismus: Facebook und Google wissen alles &uuml;ber uns, aber wir wissen nichts &uuml;ber sie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h09\">Seehofers Erlass zur Schleierfahndung ist ein offener Versto&szlig; gegen EU-Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h10\">Der Mauerfall in Berlin: Feiern oder nicht feiern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h11\">Einflusskampf um Afrika (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h12\">Deutschland muss wieder mehr Verantwortung &uuml;bernehmen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h13\">Nordsyrien: T&uuml;rkei und Islamisten zielen auf Vertreibung der Bev&ouml;lkerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h14\">75 Jahre UNO: Es ist an der Zeit, die Stimme der Weltbev&ouml;lkerung zu h&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h15\">Der Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung hat keine gefestigten politischen &Uuml;berzeugungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h16\">Italiens Industrie: In Sch&ouml;nheit sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h17\">Radikales K&uuml;rzungspaket f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst in Brasilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56505#h18\">&raquo;Kenia&laquo; in Brandenburg: Gr&uuml;ne stimmen Dreier-Koalition zu<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schwedische Justiz l&auml;sst Vergewaltigungsvorw&uuml;rfe gegen Assange fallen<\/strong><br>\nGegen den Wikileaks-Gr&uuml;nder wird es nun doch keinen Prozess wegen Vergewaltigung geben. Ihm droht eine Auslieferung in die USA.<br>\nDie Voruntersuchungen gegen Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange in Schweden wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung werden niedergelegt. Das teilte die stellvertretende Direktorin der schwedischen Strafverfolgung, Eva-Marie Persson, am Dienstag mit.<br>\n2012 floh Assange in die ecuadorianische Botschaft in London, nachdem wegen Vorw&uuml;rfen von Sexualstraftaten in Schweden ein europ&auml;ischer Haftbefehl gegen ihn ausgestellt worden war. Er bef&uuml;rchtete, nach einer &Uuml;berstellung an die schwedische Justiz sp&auml;ter an die USA ausgeliefert zu werden. Im Mai 2017 stellte die Staatsanwaltschaft in Schweden jedoch ihre Ermittlungen ein.<br>\nZuletzt waren starke Spannungen zwischen Ecuador und dem 47-j&auml;hrigen Assange aufgekommen. Im April 2019 verlie&szlig; er die ecuadorianische Botschaft und wurde in London festgenommen, seitdem sitzt er in Gro&szlig;britannien in Haft..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/verfahren-gegen-wikileaks-gruender-schwedische-justiz-laesst-vergewaltigungsvorwuerfe-gegen-assange-fallen\/25245236.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin J.S.:<\/strong> Liebes Nachdenkseiten Team, dieser Artikel ist so emp&ouml;rend, dass ich Euch darauf aufmerksam machen m&ouml;chte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Julian Assange wurde am 11. April von der britischen Polizei in der ekuadorianischen Botschaft verhaftet und dann von zahlreichen Beamten herausgeschleppt.  Zu behaupten, er habe die Botschaft verlassen und sei dann verhaftet worden entspricht nicht den Tatsachen, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8oqJiNzJQ_E\">wie man hier<\/a> unschwer erkennen kann.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Im Laufe des Vormittags erscheint auf den NachDenkSeiten ein redaktioneller Artikel zum Thema.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>DIE LINKE nach den Wahlen in Th&uuml;ringen &ndash; Wiederauferstehung als Partei der Mitte?<\/strong><br>\nDIE LINKE feiert die Feste wie sie fallen. Lag sie eben noch nach desastr&ouml;sen Niederlagen in Brandenburg und Sachsen am Boden, so war der Jubel nach der gewonnenen Landtagswahl in Th&uuml;ringen umso lauter und ausgelassener: Erstmals in der Geschichte war DIE LINKE in einem Bundesland st&auml;rkste Partei geworden!<br>\nDoch der Wahlausgang war gar nicht so ungew&ouml;hnlich wie es auf den ersten Blick schien. Er folgte vielmehr einem Muster, das man schon zuvor beobachten konnte. In einer Situation der Polarisierung gegen&uuml;ber der AfD entscheiden sich viele W&auml;hler, die man der Mitte zurechnet, eben f&uuml;r jene Partei, der man die F&uuml;hrung dieses moderaten Lagers am ehesten zutraut&hellip;<br>\n(&hellip;) Indem man aber das Erbe des gewesenen Sozialismus, und hier vor allem das der DDR, verwirft und  sich lauthals von ihm distanziert, kappt man die Wurzeln der Partei DIE LINKE. Worin unterscheidet sie sich k&uuml;nftig noch von SPD und Gr&uuml;nen, wenn sie ihr Herkommen aus der gro&szlig;en Tradition des Roten Oktober verleugnet?..<br>\n(&hellip;) In einem Artikel unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Stationen des Niedergangs einer Partei&ldquo; habe ich am 3. September 2019 den Bedeutungsverlust der Linkspartei beschrieben. Aktueller Hintergrund waren die Niederlagen in Brandenburg und Sachsen kurz zuvor. An ihrem Niedergang als antikapitalistische Kraft hat sich seitdem nichts ge&auml;ndert. Im Gegenteil: Der Wahlsieg in Th&uuml;ringen stellt zwar einen Erfolg dar, errang doch DIE LINKE damit eine zentrale Machtstellung im parlamentarischen Geschehen dort. Er bedeutet aber zugleich eine Niederlage der Linkspartei als sozialistische Kraft, da er unter vollst&auml;ndiger Verleugnung ihrer Identit&auml;t zustande kam. Damit erh&auml;lt sie zwar eine Chance zu ihrer Wiederauferstehung &ndash; nun aber als Partei der Mitte. Dazu passt der Abgang von Sahra Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende, stand sie doch dieser Entwicklung lange im Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.andreas-wehr.eu\/die-linke-nach-den-wahlen-in-thueringen-wiederauferstehung-als-partei-der-mitte.html\">Andreas Wehr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Berlin und der Putsch (II)<\/strong><br>\nDie selbsternannte Putschpr&auml;sidentin Boliviens, Jeanine &Aacute;&ntilde;ez, bedankt sich bei der Bundesregierung f&uuml;r ihre Anerkennung und stellt den Streitkr&auml;ften des Landes eine Lizenz zum T&ouml;ten bei der Niederschlagung von Protesten aus. Bei Operationen &ldquo;zur Wiederherstellung der inneren Ordnung&rdquo; seien die bolivianischen Milit&auml;rs &ldquo;von strafrechtlicher Verantwortung befreit&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Dekret, das &Aacute;&ntilde;ez am Freitag unterzeichnete. Am selben Tag wurden bei Protesten in Cochabamba gegen den Putsch mindestens neun Demonstranten erschossen. Zuvor hatte das Ausw&auml;rtige Amt in Berlin &Aacute;&ntilde;ez offiziell als &ldquo;Interimspr&auml;sidentin von Bolivien&rdquo; bezeichnet. W&auml;hrend Beobachter vor einer Eskalation der Gewalt bis hinein in einen B&uuml;rgerkrieg warnen, haben die neuen Machthaber in La Paz &ndash; weit davon entfernt, sich auf Neuwahlen zu konzentrieren &ndash; umgehend angefangen, Bolivien au&szlig;enpolitisch vollst&auml;ndig neu zu positionieren. Mit faktischer Billigung Berlins treiben sie Kuba und Venezuela noch mehr in die Isolation. Der Sturz der Regierungen beider L&auml;nder ist erkl&auml;rtes Ziel Washingtons&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8108\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: Studie: Tausende Fake-Accounts st&uuml;tzen Putsch in Bolivien<\/strong><br>\nLa Paz\/El Alto\/Madrid. Das De-facto-Regime unter Senatorin Jeanine &Aacute;&ntilde;ez greift offenbar nicht nur auf Gewalt gegen Kritiker zur&uuml;ck, sondern auch auf massive Propaganda im Netz. So sollen im Kurznachrichtendienst Twitter im Laufe der vergangenen Woche mehr als 68.000 Fake-Konten erstellt worden sein, um den Staatsstreich in Bolivien zu legitimieren. Das geht aus einer Untersuchung von Juli&aacute;n Mac&iacute;as Tovar, dem Social-Media-Verantwortlichen der spanischen Linkspartei Podemos, hervor. Unterst&uuml;tzt wird die These von dem IT-Experten Luciano Galup von der argentinischen Tageszeitung P&aacute;gina\/12.<br>\n(&hellip;) Unterdessen nimmt der Widerstand gegen den Putsch weiter zu. Am Montag erreichten mehrere Demonstrationsz&uuml;ge von indigenen Kleinbauern und Arbeitern aus verschiedenen Orten La Paz, um den R&uuml;cktritt von &Aacute;&ntilde;ez zu fordern. Die Protestierenden stellten ihr ein Ultimatum von 48 Stunden, andernfalls w&uuml;rden die Stra&szlig;ensperren und Streiks im ganzen Land verst&auml;rkt. Der Protest richtete sich auch gegen den Anf&uuml;hrer des B&uuml;rgerkomitees von Santa Cruz, Fernando Camacho, und den Pr&auml;sidentschaftskandidaten der rechten Opposition, Carlos Mesa, die ma&szlig;geblich am Putsch beteiligt waren. Camacho, ein Mitglied der christlichen Ultrarechten, war nach Morales&lsquo; erzwungenem R&uuml;cktritt in den Pr&auml;sidentenpalast gest&uuml;rmt und hatte vor laufenden Kameras verk&uuml;ndet: &ldquo;Die Bibel kehrt in den Regierungspalast zur&uuml;ck, Pachamama wird nie wieder zur&uuml;ckkommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/11\/234336\/bolvien-fake-accounts-twitter-putsch\">Amerika 21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die wollen hier ihr Ding machen<\/strong><br>\nIn Berlin soll das ehemals gr&ouml;&szlig;te Kaufhaus Europas aus den 20ern wieder aufgebaut werden, von Karstadt-Eigent&uuml;mer Ren&eacute; Benko und seiner Immobilienfirma SIGNA. Das gigantische Projekt w&uuml;rde den Berliner Hermannplatz f&uuml;r 5 bis 10 Jahre stilllegen und hunderte Arbeitspl&auml;tze und Existenzen kosten. Die Anwohner*innen wehren sich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2019\/ausgabe-07\/gesellschaft\/gesellschaft\/seite-9\/201edie-wollen-hier-ihr-ding-machen201c\">Verdi<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Michael M&uuml;ller, der Regierende B&uuml;rgermeister von Berlin, ist nat&uuml;rlich daf&uuml;r, offenbar auch die Mehrheit der SPD, die Gr&uuml;nen sind offenbar unentschieden, nur die Linken im rot-rot-gr&uuml;nen Senat sind strikt gegen die Mega-Baupl&auml;ne des &ouml;sterreichischen SIGNA-Konzerns am Berliner Hermanplatz. Die Eigent&uuml;merin von Karstadt und Kaufhof will das alte Karstadt-Haus abrei&szlig;en und durch ein gigantisches Neubauprojekt ersetzen. Doch es regt sich Widerstand gegen Pl&auml;ne, die den Hermanplatz, ein wichtiger Knotenpunkt an der Grenze von Kreuzberg und Neuk&ouml;lln, &uuml;ber Jahre lahmlegen und vermutlich viele kleine Gesch&auml;fte verdr&auml;ngen w&uuml;rde. Eigent&uuml;mer von SIGNA ist der rechtskr&auml;ftig vorbestrafte Milliard&auml;r Ren&eacute; Benko, der der fr&uuml;heren FP&Ouml;-Politiker Heinz-Christian Strache w&auml;hrend der heimlich auf Video aufgezeichneten Ibiza-Sause als mutma&szlig;licher Finanzier seiner rechtspopulistischen Partei geoutet hat. <\/em><\/p>\n<p><em>Auf den Widerstand reagiert SIGNA nach au&szlig;en hin gelassen, will das Mega-Projekt gleichwohl durchziehen. Und hat sich zur Unterst&uuml;tzung das Beratungsunternehmen des fr&uuml;heren Au&szlig;enministers Joschka Fischer (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) eingekauft. Kommt so zusammen, was zusammengeh&ouml;rt?<\/em><\/p>\n<p><em>Mehr dazu in dem gut recherchierten Artikel in verdi-publik oben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nur soziale Demokraten k&ouml;nnen in den USA gewinnen<\/strong><br>\nIn Amerika werden die &ouml;ffentlichen Debatten entweder von Pr&auml;sident Donald Trumps rassistischer und korrupter Politik bestimmt oder vom Versuch der Opposition, ihn daf&uuml;r zur Rechenschaft zu ziehen. Doch so sehr berechtigt das Amtsenthebungsverfahren auch ist &ndash; den Wahlkampf wird ein anderes Thema entscheiden: die soziale Frage.<br>\n(&hellip;) Die Lage der Arbeiter*innen wird ein wichtiges Thema im Wahlkampf<br>\nErst vor kurzem sind die Lehrer*innen in Chicago (Illinois) in den Ausstand getreten, um h&ouml;here L&ouml;hne, kleinere Klassen und bessere Ausstattungen der Schulen zu erk&auml;mpfen. Den Streikenden geht es zudem um bezahlbaren Wohnraum. &bdquo;Es ist deshalb kein gew&ouml;hnlicher Streik&ldquo;, meint Hermann Nehls, bis vor kurzem Sozialreferent der Deutschen US-Botschaft. Die GEW unterst&uuml;tzt den Streik in Chicago. &bdquo;Kinder sind unsere Zukunft, sie und ihre Lehrerinnen und Lehrer brauchen gute Arbeitsbedingungen. Solidarit&auml;t&ldquo;, schrieb die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe daher an die Chicagoer Lehrergewerkschaft CTU, die gemeinsam mit der Service Employees International Union, SEIU, den Streik organisiert.<br>\nDie Vielzahl der Arbeitsk&auml;mpfe strahlt mittlerweile in den Wahlkampf aus. M&ouml;gliche Pr&auml;sidentschaftskandidat*innen wie Bernie Sanders und Elizabeth Warren, die eher zum linken Spektrum der Demokraten z&auml;hlen, haben das Thema aufgegriffen. Sie verlangten vor kurzem bei einem Gespr&auml;ch mit Unternehmern und Managern, dass diese weniger die Aktion&auml;re im Blick haben sollten als vielmehr die Angestellten und die Kunden. Diese Botschaft d&uuml;rfte auch im Kampf um die Pr&auml;sidentschaft im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen, da Donald Trump den Arbeit*innen vor seiner Wahl wahre Wunder versprochen hat. Das hat ihm 2016 etliche Stimmen vor allem im Rust Belt eingebracht, wo die De-Industrialisierung besonders gravierend ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++82937d26-06f9-11ea-a211-52540088cada\">Gegeblende<\/a>\n<p><strong>Dazu: US-Gewerkschafter Appelbaum: Trump hat die Arbeiter einfach belogen<\/strong><br>\nEiner der wichtigsten K&ouml;pfe der US-amerikanischen Arbeiterbewegung war zu Besuch in &Ouml;sterreich. Stuart Appelbaum ist der Vize-Pr&auml;sident des AFL-CIO, das Gegenst&uuml;ck des &Ouml;sterreichischen Gewerkschaftsbund (&Ouml;GB) in den USA. Appelbaum ist auch im Vorstand der Demokratischen Partei. Auf Einladung des &Ouml;sterreichischen Gewerkschaftsbundes kam er nach &Ouml;sterreich, um &uuml;ber die Lage der Arbeiter in den USA zur berichten. Vor der Veranstaltung hat uns Appelbaum einige Fragen beantwortet.<br>\nKontrast.at: Wie ist es unter Pr&auml;sident Donald Trump Gewerkschafter zu sein?<br>\nAppelbaum: Ich denke, unsere Rolle als Gewerkschafter &auml;ndert sich nicht je nachdem wer gerade Pr&auml;sident ist. Wir k&auml;mpfen immer f&uuml;r die arbeitende Bev&ouml;lkerung. Wir wissen: In einer Welt, in der so viel falsch l&auml;uft, hat die arbeitende Bev&ouml;lkerung nur sich selbst, um sich zu sch&uuml;tzen. Die Herausforderungen sind gr&ouml;&szlig;er, aber unsere Mission und Vision bleibt die gleiche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/trump-arbeitslosigkeit-usa-gewerkschaft\/\">kontrast at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Israelische Siedlungspolitik bleibt v&ouml;lkerrechtswidrig<\/strong><br>\n&bdquo;Die US-Regierung verletzt mit ihrer Anerkennung der israelischen Siedlungspolitik nicht nur zahlreiche Resolutionen der UN-Vollversammlung und des UN-Sicherheitsrats seit 1967, sie versetzt damit auch dem historischen Ziel einer Zweistaatenl&ouml;sung den endg&uuml;ltigen Todessto&szlig;. Die EU und die Bundesregierung m&uuml;ssen diese v&ouml;lkerrechtswidrige Politik zur&uuml;ckweisen und eigene Initiativen f&uuml;r eine politische L&ouml;sung des Nahostkonflikts vorantreiben&ldquo;, erkl&auml;rt Heike H&auml;nsel, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, zur Entscheidung der US-Regierung, den israelischen Siedlungsbau nicht mehr kategorisch als v&ouml;lkerrechtswidrig einzustufen. Die Au&szlig;enpolitikerin weiter:<br>\n&bdquo;Der v&ouml;lkerrechtswidrige Charakter der israelischen Siedlungspolitik in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten einschlie&szlig;lich Ost-Jerusalem ist keine Glaubensfrage, denn auch der Internationale Gerichtshof hat diese Landnahme als illegal beurteilt. Die Bundesregierung muss sich daher im Rahmen der UN f&uuml;r eine internationale Konferenz einsetzen, um der US-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den v&ouml;lkerrechtswidrigen Siedlungsbau Israels effektiv etwas entgegenzusetzen. Wohlfeile Erkl&auml;rungen der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini reichen nicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/israelische-siedlungspolitik-bleibt-voelkerrechtswidrig\/\">Die Linke<\/a>\n<p><strong>Dazu: V&ouml;lkerrecht ist eindeutig: israelische Siedlungspolitik in besetzten Gebieten illegal<\/strong><br>\n&bdquo;Siedlungspolitik in besetzten Gebieten ist nach internationalem Recht illegal. Sie behindert den Friedensprozess und ist zu beenden. Die Trump-Regierung liefert einmal mehr gef&auml;hrliche Wahlkampfunterst&uuml;tzung f&uuml;r Netanjahu&ldquo;, kommentiert Martina Michels die dramatische Entscheidung der US-Administration, dass diese israelischen Siedlungen in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten ab sofort nicht mehr als v&ouml;lkerrechtswidrig ansieht. Dass &Auml;u&szlig;erungen von US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo im eklatanten Widerspruch zum V&ouml;lkerrecht steht, sieht auch die Hohe Vertreterin f&uuml;r die EU-Au&szlig;enpolitik Federica Mogherini so. Trump und seine Regierung scheint das kaum zu interessieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/12520.v%C3%B6lkerrecht-ist-eindeutig-israelische-siedlungspolitik-in-besetzten-gebieten-illegal.html?fbclid=IwAR1I8DFDZv4HyIKcm5VYhUU66p3BnCkximLLVy4-GHrkyiI4Kgfw78sunXQ#Navi\">Die Linke im Europaparlament<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gericht kippt Vermummungsverbot &ndash; allerdings in Hongkong<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Rioter in Hongkong von manchen Laptop-Revolution&auml;ren auch in Deutschland angefeuert werden, muss die Gelbwestenbewegung auf diesen Beistand verzichten<br>\nDass das Bundesverfassungsgericht das Vermummungsverbot f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt, weil es die Grundrechte der B&uuml;rger verletzt &ndash; eine solche Meldung gab es nicht. In Deutschland ist es seit mehr als 30 Jahren verboten, Gegenst&auml;nde mit sich zu f&uuml;hren, die die Feststellung der Identit&auml;t verhindern. Es wird hierzulande weder theoretisch und praktisch infrage gestellt.<br>\n(&hellip;) Es war das h&ouml;chste Gericht Hongkongs, das das dort von der Regierung verh&auml;ngte Vermummungsverbot mit der Begr&uuml;ndung aufgehoben hat, es verletzte die Grundrechte der B&uuml;rger. Und das ausgerechnet in einer Situation, in der die Teile der Oppositionsbewegung sich bewaffnen&hellip;<br>\nNun d&uuml;rfte die Entscheidung in Hongkong auch deutlich machen, dass die Gerichte Teil der wachsenden Opposition gegen den zu gro&szlig;en Einfluss aus China sind. Die Entscheidung ist also durchaus ein Politikum und auch eine Kampfansage an die prochinesischen Kr&auml;fte. Hier wird auch die Gemengelage der Hongkonger Protestbewegung deutlich.<br>\nPolitischer und &ouml;konomischer Bedeutungsverlust von Hongkong<br>\nEs gibt mehr Fragen als Antworten. Eine der Fragen ist, wie stark die offen rechten, prokolonialistischen Kr&auml;fte in der Bewegung sind, die wiederholt durch das Schwenken von britischen Fahnen politische Zeichen gesetzt haben. Sie wollen nicht einmal eine b&uuml;rgerliche Demokratie, sondern zeigen allein durch die Fahne Sympathie mit der autorit&auml;ren Herrschaft in den Zeiten als Hongkong britische Kolonie war. Diese &ldquo;Kolonialnostalgie&rdquo; ist auch nicht verwunderlich.<br>\nSchlie&szlig;lich wurde durch die Kolonialm&auml;chte eine von ihnen abh&auml;ngige Schicht ausgehalten, die nach dem Ende des Kolonialstatus eigentlich &uuml;berfl&uuml;ssig geworden ist. Sie haben die politische Unterst&uuml;tzung und ihre &ouml;konomische Basis verloren. Das betraf in Hongkong eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Einwohnern. Aus diesen Kreisen rekurriert sich die Protestbewegung. Hinzu kommt der Bedeutungsverlust Hongkongs in der globalen &Ouml;konomie. War die Enklave doch einmal ein wichtiger Finanzplatz. Mittlerweile haben chinesische Metropolen wie Guangzhou diese Rolle eingenommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gericht-kippt-Vermummungsverbot-allerdings-in-Hongkong-4591775.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungskapitalismus: Facebook und Google wissen alles &uuml;ber uns, aber wir wissen nichts &uuml;ber sie<\/strong><br>\nInterview mit Shoshana Zuboff<br>\nShoshana Zuboffs Buch &sbquo;Das Zeitalter des &Uuml;berwachungskapitalismus&lsquo; ist ein internationaler Bestseller und gilt als revolution&auml;re Sicht auf unser Wirtschaftssystem. Sie untersucht auf 700-Seiten, wie Internetgiganten wie Google und Facebook Milliarden mit unseren pers&ouml;nlichen Daten machen. Diese Daten werden ohne unsere Zustimmung erfasst, verkauft und f&uuml;r Verhaltensvorhersagen verwendet. Das hat fatale Auswirkungen auf Wirtschaft, Demokratie und Gesellschaft, wie Zuboff im Interview erkl&auml;rt.<br>\nIhr neues Buch hei&szlig;t &bdquo;&Uuml;berwachungskapitalismus&ldquo;, was genau verstehen Sie unter diesem Konzept?<br>\nShoshana Zuboff: Der Kapitalismus entwickelt sich immer so weiter: Dinge, die bisher kein Teil des Marktes waren, werden in den Markt integriert, um sie zu kaufen und zu verkaufen. Das gilt auch f&uuml;r den &Uuml;berwachungskapitalismus. Der &Uuml;berwachungskapitalismus nimmt private Erlebnisse und Erfahrungen und bringt sie auf den Markt &ndash; als Verhaltensdaten, als Rohmaterial f&uuml;r Berechnungsprozesse. Daraus werden dann Muster errechnet, um unser Verhalten vorherzusagen. Die &ldquo; Prognose-Produkte &ldquo; werden dann auf einem neuartigen Marktplatz verkauft, der ausschlie&szlig;lich mit Prognosen von menschlichem Verhalten handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/shoshana-zuboff-ueberwachung-datenschutz\/\">kontrast at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wachstum ist das Lebenselixier des Kapitalismus. Der kann sich auf drei Arten ausdehnen: Erstens: Erschlie&szlig;ung von mehr und neuen Rohstoffen (zb. Seltene Erden, Lithium usw.) Zweitens: Ausdehnung auf neue L&auml;nder (z.b. nach dem Ende der S.U. auf die L&auml;nder des Ostblocks oder neue M&auml;rkte in Afrika&hellip;) oder drittens, Ausdehnung auf M&auml;rkte, die bis ihm jetzt verschlossen waren (Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienste oder, wie oben beschrieben im Internet). <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: So &uuml;berwacht Zalando seine Mitarbeiter<\/strong><br>\nZalando-Mitarbeiter sind angehalten, &uuml;ber das Personalsystem &ldquo;Zonar&rdquo; die Leistung und das Verhalten ihrer Kollegen zu bewerten.<br>\nAngestellte klagen &uuml;ber enorme &Uuml;berwachung und infolgedessen &uuml;ber hohen Leistungsdruck und Stress.<br>\nZalando hingegen h&auml;lt das Bewertungssystem f&uuml;r einen Fortschritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zalando-ueberwachung-zonar-1.4688431\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Seehofers Erlass zur Schleierfahndung ist ein offener Versto&szlig; gegen EU-Recht<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngste Erlass von Bundesinnenminister Seehofer an die Bundespolizei zu verst&auml;rkten Kontrollen an allen deutschen Binnengrenzen ist ein Versto&szlig; gegen EU-Recht. Verdachtsunabh&auml;ngige polizeiliche Kontrollen im grenznahen Raum &ndash; die so genannte Schleierfahndung &ndash; d&uuml;rfen nicht die gleiche Wirkung wie Grenzkontrollen haben, das r&auml;umt auch die Bundesregierung auf meine Anfrage ein (19\/126). Wenn es aber nunmehr &bdquo;wahrnehmbare&ldquo;, &bdquo;regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrende Schwerpunktaktionen&ldquo; &bdquo;in unmittelbarer Grenzn&auml;he&ldquo; geben soll, dann ist das mit EU-Recht offenkundig nicht vereinbar.<br>\n(&hellip;) Die aktuellen Anweisungen Seehofers zu &bdquo;wahrnehmbaren&ldquo;, &bdquo;regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrenden&ldquo; Kontrollen &bdquo;in unmittelbarer Grenzn&auml;he&ldquo;, um Personen mit einem Wiedereinreiseverbot ausfindig zu machen, widersprechen damit sogar den eigenen Vorgaben des Erlasses vom 7. M&auml;rz 2016. Es ist erschreckend zu beobachten, wie sehr sich das politische Klima &ndash; ma&szlig;geblich auch infolge des verhetzenden Wirkens der AfD &ndash; inzwischen ver&auml;ndert hat, dass selbst offenkundig rechtswidrige Anweisungen zu grenzkontrollartigen Identit&auml;tsfeststellungen ohne wahrnehmbaren Widerspruch bleiben. Im Gegenteil, es gab sogar viel Applaus f&uuml;r den Innenminister aus den Reihen mehrerer Parteien, in den Medien und aus Polizeikreisen. Die Grenzen seien &bdquo;offen wie Scheunentore&ldquo; beklagte sich Polizeigewerkschafts-Chef Rainer Wendt in AfD-Manier, obwohl offene Grenzen innerhalb der Europ&auml;ischen Union jedenfalls bis gestern noch grundlegend positiv konnotiert waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/11\/18\/seehofers-erlass-schleierfahndung-verstoss-eu\/\">Ulla Jelpke in Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Mauerfall in Berlin: Feiern oder nicht feiern?<\/strong><br>\nEs ist unm&ouml;glich, dem Verschwinden der Mauern, die die V&ouml;lker diskriminieren, entgegenzuwirken, und deshalb ist es unm&ouml;glich, den Fall der Berliner Mauer im November 1989 nicht zu begr&uuml;&szlig;en oder, wenn wir dorthin gehen, nicht den Fall anderer Mauern anzustreben, die heute, drei&szlig;ig Jahre sp&auml;ter, noch vorhanden sind oder sich im Bau befinden. Aber es ist legitim zu fragen, ob der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und der Sowjetunion, der mit dem Fall der Berliner Mauer eingeleitet wurde, ein Triumph f&uuml;r die Demokratie war.<br>\nBei dieser Befragung sollte bedacht werden, dass die Demokratie nicht nur einen politischen, sondern auch einen sozialen Aspekt hat: Es ist ein System, in dem die Demos, die gro&szlig;e Masse der einfachen Menschen, nicht nur ihren Standpunkt darlegen k&ouml;nnen, insbesondere durch Wahlen, sondern auch bestimmte Vorteile in Form von Sozialdienstleistungen genie&szlig;en. Stellen wir die entscheidende Frage, cui bono? &bdquo;Wem n&uuml;tzt das? &raquo;. Die Antwort wird Sie vielleicht &uuml;berraschen&hellip;<br>\n(&hellip;) W&auml;hrend die kommunistischen L&auml;nder ihren B&uuml;rgern aufw&auml;ndige Sozialdienste, also ein relativ hohes Ma&szlig; an Sozialdemokratie, anboten, gab es sicherlich keine politische Demokratie, zumindest nicht im konventionellen westlichen Sinne, d. h. mit freien Wahlen, freien Medien usw. In Russland und Osteuropa gibt es heute sicherlich viel mehr Freiheit, aber wie es ein Bewohner Ost-Deutschlands ironischerweise ausdr&uuml;ckte, besteht diese Freiheit vor allem darin, &bdquo;frei von Arbeit zu sein, frei von Sicherheit auf der Stra&szlig;e, frei von medizinischer Versorgung und frei von Sozial-Versicherung&ldquo;.<br>\nMit anderen Worten, die politische Demokratie wurde auf Kosten der Liquidation der sozialen Demokratie untergraben; und wie diese Bemerkung andeutet, sind f&uuml;r viele, wenn nicht sogar f&uuml;r die Mehrheit, Vorteile wie Vollbesch&auml;ftigung, kostenlose Bildung und Gesundheitsversorgung usw. wertvoller als die Freiheit, die beispielsweise die Amerikaner genie&szlig;en, einen Pr&auml;sidenten aus den Kandidaten von zwei Parteien, den Demokraten und den Republikanern, die nicht ohne Grund als &bdquo;die beiden rechten Fl&uuml;gel der beiden Parteien&ldquo; bezeichnet wurden, auszuw&auml;hlen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/einarschlereth.blogspot.com\/2019\/11\/der-mauerfall-in-berlin-feiern-oder.html#more\">einartysken<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Einflusskampf um Afrika (II)<\/strong><br>\nMit einer Afrika-Konferenz will die Bundesregierung am heutigen Dienstag die Investitionen deutscher Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent f&ouml;rdern. Die Konferenz findet im Rahmen des &ldquo;Compact with Africa&rdquo; statt, der vor mehr als zwei Jahren auf dem Hamburger G20-Gipfel gestartet und als Durchbruch f&uuml;r Afrikas wirtschaftliche Entwicklung gepriesen wurde. Experten zufolge ist die angek&uuml;ndigte Ausweitung der Investitionen bisher nicht eingetreten. Hintergrund der Berliner Bem&uuml;hungen ist die zunehmende globale Konkurrenz um Anteile am afrikanischen Markt, die l&auml;ngst nicht mehr nur auf China beschr&auml;nkt ist: W&auml;hrend die Volksrepublik bereits gr&ouml;&szlig;ter Handelspartner Afrikas ist und auch bei den Investitionen aufholt, weitet auch Indien seine Aktivit&auml;ten auf dem Kontinent aus und hat Deutschland dort inzwischen hinter sich gelassen. Auch Russland gelingt es mittlerweile, seinen Einfluss in Afrika wieder zu st&auml;rken. Wie die anderen westlichen M&auml;chte f&auml;llt die Bundesrepublik immer weiter zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8109\/\">German-Foreign-Policy.com<\/a>\n<p><strong>Dazu: Merkels Afrikagipfel &ndash; schlecht gemacht und falsch gedacht<\/strong><br>\nPressemitteilung von Eva-Maria Schreiber<br>\n&bdquo;Der G20-Investitionsgipfel in Berlin ist bereits vor seiner Er&ouml;ffnung doppelt gescheitert. Praktisch ist er eine Nullnummer, da die Bundesregierung ihre eigenen Zusagen vom letzten Gipfel nicht eingehalten und keine nennenswerten Investitionserfolge vorzuweisen hat. Entwicklungspolitisch ist er eine Bankrotterkl&auml;rung, da er die deutsche Afrikapolitik allein an den Interessen von Investoren ausrichtet&ldquo;, erkl&auml;rt Eva-Maria Schreiber, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, anl&auml;sslich des morgigen G20-Investitionsgipfels, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel zw&ouml;lf afrikanische Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche deutsche Spitzenunternehmer in Berlin versammelt&hellip;<br>\n(&hellip;) Die neue Afrikapolitik der Bundesregierung ist also nicht nur schlecht gemacht. Sie geht in eine v&ouml;llig falsche Richtung und muss von Bundeskanzlerin Merkel und Entwicklungsminister M&uuml;ller besser heute als morgen grundlegend ver&auml;ndert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/merkels-afrikagipfel-schlecht-gemacht-und-falsch-gedacht\/\">Die Linke<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland muss wieder mehr Verantwortung &uuml;bernehmen!<\/strong><br>\n(&hellip;) Annegret Kramp-Karrenbauer, so stand es in den Medien will die Bundeswehr st&auml;rker im Ausland einsetzen. Deutschland m&uuml;sse &bdquo;auch selbst die Initiative ergreifen&ldquo;. Und, so der Artikel weiter, nat&uuml;rlich m&uuml;ssen wir mit Milit&auml;r unsere Interessen weltweit verteidigen und die Handelswege offen halten. Mit anderen Worten: Sollte ein Staat mal einen Handelsweg, der &uuml;ber sein Territorium geht, schlie&szlig;en, muss Deutschland leider wieder mal einen Angriffskrieg f&uuml;hren, wie so einige seit der Wiedervereinigung und der Zerschlagung Jugoslawiens&hellip;Und wie kommt, es, dass praktisch niemand ernsthaft dagegen auftritt, was wurde aus der Friedensbewegung?<br>\nDas politische transatlantische Establishment erkannte schon vor Jahrzehnten, dass die expansive Aggressionspolitik, an der auch Deutschland teilhat, zum Beispiel &uuml;ber die Unterst&uuml;tzung der US-Angriffskriege &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rstandort der USA im Ausland, Ramstein, systematisch vorgehen muss, um eine Opposition in Form einer gesellschaftlichen Friedensbewegung zu verhindern. Denn, so glauben die Strategen, nicht der in der Regel milit&auml;risch viel schw&auml;chere Gegner ist das Problem, sondern die &bdquo;f&uuml;nfte Kolonne&ldquo; der Friedensbewegung im eigenen Hinterland.<br>\nUnd so wurde die Gesellschaft systematisch darauf vorbereitet &bdquo;wieder mehr Verantwortung&ldquo; in der Welt zu &uuml;bernehmen. In abgestimmten Reden des NATO-Generalsekret&auml;rs, unseres damaligen Bundespr&auml;sidenten, des Bundeskanzlers und von Ministern wurde immer wieder dem Volk ins Gewissen geredet, dass Deutschland wieder lernen m&uuml;sse, auch Opfer zu bringen. Und war es einst Afghanistan, also der Hindukusch, an dem Deutschland verteidigt werden muss, so ist es in der Zeit von AKK nun Afrika, die Sahelzone, genauer gesagt Mali&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/standpunkte-%e2%80%a2-deutschland-muss-wieder-mehr-verantwortung-uebernehmen\/\">Ken FM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nordsyrien: T&uuml;rkei und Islamisten zielen auf Vertreibung der Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nSchwere Gefechte bei Tell Tamer, Pl&uuml;nderungen, Brandstiftungen, Absperren von Trinkwasseranlagen und Entf&uuml;hrungen. Kriegsberichterstatter sehen Zeichen einer &ldquo;ethnischen S&auml;uberung&rdquo;<br>\nVon einer Waffenruhe in Nordostsyrien k&ouml;nne nicht die Rede sein, es w&uuml;rden Zivilisten get&ouml;tet und in die Flucht getrieben, berichtet die Redakteurin der amerikanischen Publikation The Defense Post, die sich zuletzt in der Region aufgehalten hat.<br>\n30 Kilometer von der syrisch-t&uuml;rkischen Grenze entfernt liegt die Stadt Tell Tamer (auch: Tel Tamr). Von dort werden schon seit einiger Zeit Gefechte zwischen den SDF, der syrischen Armee und dem mit der t&uuml;rkischen Armee verbundenen islamistischen Milizen gemeldet. Dort eskalieren die K&auml;mpfe, wie das deutsch-sprachige Blog Flutterbareer aktuell berichtet:<br>\n(&hellip;) inzwischen ist die T&uuml;rkei sogar selber an der Front aktiv. Die mehrheitlich christliche Bev&ouml;lkerung flieht vor den heranr&uuml;ckenden Islamisten in der Angst, wie bereits in Afrin oder Tel Abyad f&uuml;r ihren Glauben brutal unterdr&uuml;ckt und beraubt zu werden. Beide Seiten vermelden den Tod von Dutzenden K&auml;mpfern, die syrische Armee selber best&auml;tigt die Ermordung von f&uuml;nf Soldaten in Folge von schweren Gefechten nordwestlich der Stadt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nordsyrien-Tuerkei-und-Islamisten-zielen-auf-Vertreibung-der-Bevoelkerung-4589795.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>75 Jahre UNO: Es ist an der Zeit, die Stimme der Weltbev&ouml;lkerung zu h&ouml;ren<\/strong><br>\n(&hellip;) Das Problem ist bekannt. Schon vor f&uuml;nfzehn Jahren hat das von dem damaligen Generalsekret&auml;r Kofi Annan eingesetzte Cardoso-Panel f&uuml;r die Beziehungen zwischen der UNO und der Zivilgesellschaft das demokratische Defizit der Global Governance sehr deutlich gemacht. Das Panel argumentierte unter anderem, dass die UNO dazu beitragen sollte, &ldquo;die Demokratie f&uuml;r das 21. Jahrhundert zu st&auml;rken&rdquo;, indem sie die partizipative Demokratie und eine st&auml;rkere Rechenschaftspflicht der Institution gegen&uuml;ber der Welt&ouml;ffentlichkeit f&ouml;rdert.<br>\nLeider hatten die meisten Mitgliedstaaten nicht den Wunsch, dieser Frage weiter nachzugehen. Trotz aller Bem&uuml;hungen, nichtstaatliche Akteure einzubeziehen, bleibt das demokratische Defizit der UNO kritisch und untergr&auml;bt die Glaubw&uuml;rdigkeit der Weltorganisation.<br>\nDie alternative People&rsquo;s Assembly, die parallel zum UN-Gipfel &uuml;ber die Ziele der nachhaltigen Entwicklung im September in New York stattfand, kam zu dem Schluss, dass die &ldquo;Welt in Flammen steht&rdquo;, nicht zuletzt aufgrund einer dramatischen &ldquo;Krise der Rechenschaftspflicht und Governance&rdquo;, die sich auf die UN erstreckt.<br>\nSo gut gemeint sie auch sein mag, die globale PR-Kampagne der UNO, die im Laufe des n&auml;chsten Jahres anl&auml;sslich des 75-j&auml;hrigen Bestehens laufen wird, kann das Problem nur dann lindern, wenn sie zu konkretem institutionellen Wandel f&uuml;hrt.<br>\nAus unserer Sicht ist die UNO ein unverzichtbares Zentrum f&uuml;r globale Meinungsbildung, Zusammenarbeit und Ma&szlig;nahmen. Die Rolle der UNO als Gewissensh&uuml;ter und Erhalter universeller Normen und Werte bleibt unersch&uuml;tterlich.<br>\nDer Begriff des Multilateralismus muss sich jedoch &uuml;ber das rein zwischenstaatliche Engagement hinaus weiterentwickeln und Wege f&uuml;r die Beteiligung der &Ouml;ffentlichkeit und der Zivilgesellschaft er&ouml;ffnen. Dies ist an sich schon eine Herausforderung, da der &ldquo;gesellschaftliche Raum&rdquo; f&uuml;r weite Teile der Weltbev&ouml;lkerung begrenzt wird. Ein Engagement f&uuml;r den Multilateralismus sollte derzeit mehr denn je erkennen, dass der Erfolg der Vereinten Nationen von starken Partnerschaften mit den Major Groups und allen m&ouml;glichen Stakeholder auf der ganzen Welt abh&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/75-Jahre-UNO-Es-ist-an-der-Zeit-die-Stimme-der-Weltbevoelkerung-zu-hoeren-4588150.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung hat keine gefestigten politischen &Uuml;berzeugungen<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Verteilungsfrage, die war f&uuml;r viele Gruppen relevant&ldquo;<br>\nEine Ambivalenz zeigt sich auch bei den Positionen zu sozialpolitischen Themen. &Ouml;sterreich ist zwar im europ&auml;ischen Vergleich im Spitzenfeld, wenn es um die Zustimmung zu den positiven sozialen Effekten des Sozialstaats geht. Doch die Zustimmung ist ambivalent, die generelle Einstellung zum Sozialstaat n&auml;mlich sehr viel geringer. Denn der Sozialstaat mache die &bdquo;Menschen ja auch faul&ldquo; und &bdquo;kostet Unternehmen zu viele Abgaben&ldquo;.<br>\nAuch die Autor_innen kommen zu dem Schluss, dass es einen stabilen R&uuml;ckhalt f&uuml;r den Sozialstaat gibt. &bdquo;Aber das ist sehr uneindeutig&ldquo;, sagt Papouschek. &bdquo;Sozialstaat ist nicht Sozialstaat.&ldquo; Die interviewten Personen unterscheiden sich in ihren Vorstellungen, f&uuml;r wen der Sozialstaat &uuml;berhaupt da sein soll, wie weit sein Handlungsspielraum reichen soll und welche Bedingungen Menschen erf&uuml;llen m&uuml;ssen, um Sozialleistungen beziehen zu k&ouml;nnen. Die grunds&auml;tzliche Zustimmung beginnt &bdquo;beim f&ouml;rdernden und endet beim fordernden Sozialstaat&ldquo;, sagt Papouschek. Sein exkludierender Endpunkt ist bei jenen, die einen Schutz der &bdquo;Einheimischen&ldquo; fordern, Zuwanderung begrenzt sehen wollen und f&uuml;r eine Limitierung von Sozialleistungen sind. Und auf der anderen Seite des Spektrums dann die, die f&uuml;r einen bedingungslosen Zugang zu sozialstaatlichen Leistungen sind.<br>\nSchon verloren oder nicht?<br>\n(&hellip;) Die &Uuml;berg&auml;nge sind politisch ansprechbar, denn die Menschen sind hartn&auml;ckiger in ihren Anspr&uuml;chen an einen sorgenden Sozialstaat. &bdquo;Es ist ein Irrglaube, dass die Menschen nach jahrzehntelanger neoliberaler Pr&auml;gung gleichgeschaltet sind&ldquo;, sagt Flecker. Menschen sind f&uuml;r Klassensolidarit&auml;t &uuml;ber kulturalisierte Spaltungslinien hinweg offen. Daf&uuml;r braucht es aber auch ein offenes Bekenntnis zu einem universalen, also alles umfassenden Sozialstaat als Gegenkonzept zu gesellschaftlichen Unsicherheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/umkaempfte-solidaritaeten-rassismus-oesterreich\/\">Mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Italiens Industrie: In Sch&ouml;nheit sterben<\/strong><br>\nItalien ist die drittgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Eurozone &ndash; doch seine einst stolze Industrie siecht vor sich hin oder wird ins Ausland verscherbelt. Was l&auml;uft falsch in &ldquo;Bella Italia&rdquo;?<br>\nEs gibt keine Rechtssicherheit f&uuml;r Investoren, wenn Vereinbarungen von heute auf morgen obsolet sind. Zumal die Justiz Jahre braucht, um Vertragsbr&uuml;che und Regelverst&ouml;&szlig;e staatlicher Stellen &ndash; vielleicht &ndash; zu unterbinden. Und &uuml;ber alles legt sich sowieso die staatliche B&uuml;rokratie, die noch l&auml;nger braucht, um einen Standort oder auch nur die Aufstellung eines Schildes zu genehmigen. Hunderte von gro&szlig;en, lange beschlossenen Investitionsvorhaben liegen still, weil die Genehmigungen ausbleiben oder die versprochenen Staatszusch&uuml;sse nicht im Etat stehen &ndash; oder die Regierung alles blockiert, weil sie pl&ouml;tzlich andere Priorit&auml;ten setzen will.<br>\nHinzu kommt: Jeder Minister, jeder Abgeordnete hat eigene Ideen, die in dem Gestr&uuml;pp v&ouml;llig un&uuml;bersichtlicher Haushaltsgesetze zur F&ouml;rderung einer Region, einer Branche, einer Berufsgruppe f&uuml;hren k&ouml;nnen. Zum Etat f&uuml;rs kommende Jahr liegen dazu 900 &Auml;nderungs- und Erg&auml;nzungsantr&auml;ge vor. Das kostet alles viel Geld, ist bestenfalls nutzlos, meist aber eher kontraproduktiv.<br>\nKein Wunder, dass Italien tief in den Miesen ist. Das Haushaltsdefizit, das in diesem Jahr laut EU-Sch&auml;tzungen 2,2 Prozent betr&auml;gt, wird n&auml;chstes Jahr nicht kleiner &ndash; obwohl das immer versprochen war -, sondern noch ein bisschen gr&ouml;&szlig;er (2,3 Prozent). F&uuml;r 2021 rechnet die EU-Kommission dann sogar mit 2,7 Prozent.<br>\nDamit w&auml;chst nat&uuml;rlich auch der Schuldenberg. H&auml;uften sich Italiens Staatsschulden (im Verh&auml;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt) voriges Jahr auf 134,8 Prozent, werden sie in diesem Jahr auf 136,2, im n&auml;chsten auf 136,8 und auf 137,4 Prozent im Jahr 2021 klettern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/italien-was-laeuft-schief-in-der-drittgroessten-volkswirtschaft-der-eurozone-a-1296300.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Dieser Beitrag ist ebenso faktenfrei wie ignorant und boshaft. Die Unterbewertung des deutschen Euro hat die Wettbewerbsf&auml;higkeit der italienischen Industrie nachhaltig gesch&auml;digt. Dass der Spiegel auch beim Schuldenthema nicht durchblickt, geschenkt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man fragt sich in der Tat welchen Zweck derartige Artikel verfolgen, die keinerlei Differenzierung und Hintergrundinformation bieten sondern nur allbekannte Ressentiments gegen Italien bedienen. Wobei wer im Glashaus sitzt &hellip; Als ob in Deutschland alles so gro&szlig;artig organisiert ist. Stichwort: Berliner Flughafen, Stuttgart 21, PKW-Maut, der desastr&ouml;se Zustand der Deutschen Bahn. Apropos, in Italien fahren die Z&uuml;ge jedenfalls p&uuml;nktlicher als in Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Radikales K&uuml;rzungspaket f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst in Brasilien<\/strong><br>\nDie brasilianische Regierung hat dem Kongress ihren Vorschlag f&uuml;r eine Verwaltungsreform vorgelegt, die unter anderem die Vorschriften f&uuml;r Bef&ouml;rderungen und Geh&auml;lter von Beamten &auml;ndern soll. Nach Angaben der Regierung flie&szlig;en 65 Prozent des Haushalts in L&ouml;hne und Geh&auml;lter des Personals.<br>\nDie &Auml;nderungen sind Teil des Wirtschaftspakets der Regierung, das vom Team von Wirtschaftsminister Paulo Guedes entworfen wurde, um die staatlichen Ausgaben zu senken. Die L&ouml;hne sollten niedriger werden und sich an den privaten Unternehmen orientieren. Dies gilt jedoch nur f&uuml;r k&uuml;nftige Besch&auml;ftigte. Richter, Staatsanw&auml;lte und Parlamentarier sollten nicht betroffen sein, da sie gesetzlich keine Bediensteten, sondern Mitglieder der Regierung sind&hellip;<br>\nNachdem es ihm zuvor gelungen war, K&uuml;rzungen der staatlichen Renten durchzusetzen, stellte der Anh&auml;nger des neoliberalen Vordenkers Milton Friedman vergangene Woche sein j&uuml;ngstes Ma&szlig;nahmenpaket vor, um den &ldquo;aufgebl&auml;hten&rdquo; staatlichen Sektor zur&uuml;ckzubauen.<br>\nDer 70-j&auml;hrige Guedes nutzt nun offenbar die Gelegenheit, um die &ldquo;volle Kraft der Marktwirtschaft freizusetzen&rdquo;, wie er es in den 1970er Jahren von Friedman an der Universit&auml;t von Chicago in den USA gelernt hat. Frustriert &uuml;ber die Ablehnung des Wirtschaftsliberalismus in Brasilien nach seiner R&uuml;ckkehr aus den USA arbeitete Guedes in den 1980er Jahren unter der Pinochet-Diktatur an der Universit&auml;t von Chile. Er beobachtete aus erster Hand die Reformen der chilenischen &ldquo;Chicago Boys&rdquo;, die ebenfalls bei Friedman gelernt hatten.<br>\nDer Regierung fehlt allerdings die Mehrheit im Kongress, der die Ma&szlig;nahmen genehmigen muss&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/11\/234253\/brasilien-kuerzungen-oeffentlicher-dienst\">Amerika 21<\/a>\n<p><strong>Dazu: Lula greift wieder an<\/strong><br>\nNeue Etappe des Kampfes: Nach Freilassung tritt Brasiliens fr&uuml;herer Pr&auml;sident vor Zehntausenden in Recife auf<br>\nLuiz In&aacute;cio Lula da Silva ist wieder in seinem Element. 580 Tage lang war der Politiker in Einzelhaft, aus der er erst vor einer Woche vorl&auml;ufig entlassen wurde. Am vergangenen Sonntag (Ortszeit) sprach Lula nun beim &raquo;Festival Lula Livre&laquo; im Zentrum von Recife, der Hauptstadt des nord&ouml;stlichen Bundesstaates Pernambuco, zu 200.000 Menschen, die dort seine Freilassung feierten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/367066.brasilien-lula-greift-wieder-an.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&raquo;Kenia&laquo; in Brandenburg: Gr&uuml;ne stimmen Dreier-Koalition zu<\/strong><br>\nDer Weg f&uuml;r eine Koalition aus SPD, CDU und Gr&uuml;nen in Brandenburg ist frei. Die Mitglieder von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sprachen sich in einer Urabstimmung mit deutlicher Mehrheit f&uuml;r den Koalitionsvertrag aus, wie die Partei am Montag in Potsdam mitteilte. Bei dem Entscheid machten knapp 59 Prozent der 1.942 Mitglieder mit, davon stimmten 1.007 mit Ja und 74 mit Nein. Das entspricht einer Zustimmung von 90,8 Prozent.<br>\nDie beiden gr&ouml;&szlig;eren Koalitionspartner hatten bereits Ja zu dem politischen B&uuml;ndnis unter F&uuml;hrung der SPD gesagt: Bei den Sozialdemokraten wurde auf einem Sonderparteitag am Freitag mit mehr als 99 Prozent f&uuml;r den Koalitionsvertrag gestimmt. Bei der CDU gab ein Landesparteitag am Samstag mit rund 97 Prozent daf&uuml;r gr&uuml;nes Licht. Die drei Parteien wollen den Koalitionsvertrag am Dienstag besiegeln. Am Mittwoch stehen die Wiederwahl von SPD-Ministerpr&auml;sident Dietmar Woidke im Landtag und die Vereidigung der Minister an. (dpa\/jW)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/367488.kenia-in-brandenburg-gr%C3%BCne-stimmen-dreier-koalition-zu.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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