{"id":56524,"date":"2019-11-20T13:58:31","date_gmt":"2019-11-20T12:58:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56524"},"modified":"2019-11-20T16:08:42","modified_gmt":"2019-11-20T15:08:42","slug":"machtkampf-um-den-balkan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56524","title":{"rendered":"Machtkampf um \u201eden Balkan\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Nordmazedonien und Albanien wurden k&uuml;rzlich die EU-Beitrittsgespr&auml;che verwehrt &ndash; auch die Unterordnung unter EU-W&uuml;nsche bis zur Selbstverleugnung hat nicht ausgereicht. Die Entscheidung ist Ausdruck eines &bdquo;inner-imperialistischen&ldquo; Machtkampfs zwischen Frankreich und Deutschland. Von <strong>&#381;eljko Tara&#7781;<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie k&uuml;rzlich getroffene Entscheidung des EU-Rats, der zufolge Nordmazedonien und Albanien nicht zu Beitrittsgespr&auml;chen in die Europ&auml;ische Union eingeladen werden, besch&auml;ftigte auch einen Leitartikel der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo; (FAZ) von Michael Martens von Ende Oktober unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"https:\/\/fazarchiv.faz.net\/fazSearch\/index?BC=&amp;q=Balkan&amp;maxHits=&amp;offset=30&amp;CN=&amp;dosearch=new&amp;crxdefs=&amp;NN=&amp;isHomepage=true#hitlist\">Balkan ade?<\/a>&ldquo; (Bezahlschranke). Die Entscheidung des EU-Rats, die dahinterstehenden Machtk&auml;mpfe und der erw&auml;hnte Artikel sollen hier beispielhaft untersucht werden.<\/p><p>Nachdem er sich zu den &bdquo;Wunden der jugoslawischen Zerfallskriege&ldquo; &ndash; bei gleichzeitiger Benennung der daf&uuml;r &uuml;blichen Schuldigen &ndash; ausl&auml;sst, hebt Michael Martens in dem FAZ-Artikel hervor, dass infolge dieser kriegerischen Ereignisse &bdquo;in den westeurop&auml;ischen Regierungen (&hellip;) die Stabilisierung der Balkan-Staaten und zumindest als Fernziel auch ihre Aufnahme in die EU im Prinzip unumstritten (waren)&ldquo;.<\/p><p>Als Beweis f&uuml;r die entschlossene Haltung der Europ&auml;ischen Union in dieser Frage f&uuml;hrt Martens die Erkl&auml;rung der damaligen 15 Mitgliedstaaten vom Juni 2003 an, in der es, unter anderem, hie&szlig;: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Zukunft des Balkans liegt in der EU&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Seitdem ist sehr viel Zeit vergangen, ohne dass diesbez&uuml;glich ein substantieller Fortschritt erkennbar w&auml;re. Martens m&ouml;chte die Hintergr&uuml;nde beleuchten: Zum einen sieht er &bdquo;bei den B&uuml;rgern der Mitgliedstaaten&ldquo; keine mehrheitliche Zustimmung f&uuml;r die EU-Erweiterung, und zum anderen ist die mangelnde Ernsthaftigkeit beider Verhandlungspartner der Grund, warum wir von einem faktischen Stillstand auszugehen h&auml;tten. Andererseits wolle niemand diese Region &bdquo;sich selbst &uuml;berlassen&ldquo;, postuliert Martens, um abschlie&szlig;end auch auf andere, alternative Kooperationsm&ouml;glichkeiten hinzuweisen, denn:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die EU hat den Anspruch, nicht nur wirtschaftlich ein ernstzunehmender Akteur zu sein&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Glaubw&uuml;rdigkeit der EU st&uuml;nde sonst zur Disposition.<\/p><p><strong>&bdquo;Balkan&ldquo; &ndash; Ein Begriff zur &bdquo;Deutung&ldquo; einer ganzen Region <\/strong><\/p><p>Bei dem Versuch, diesen Artikel zu analysieren, f&auml;llt zun&auml;chst die Begrifflichkeit ins Auge: Es ist die Rede vom &bdquo;Balkan&ldquo;, &bdquo;Stabilisierung&ldquo;, &ldquo;Reformeifer&ldquo;, von der &bdquo;gegenseitigen T&auml;uschung&ldquo;, von der Region, die &bdquo;sich selbst &uuml;berlassen&ldquo; wurde, und schlie&szlig;lich von der drohenden  &ldquo;Unglaubw&uuml;rdigkeit&ldquo;.  <\/p><p>Den Artikel mit dem Wort &bdquo;Balkan&ldquo; zu beginnen, ist eine Vorwegnahme: Hier steht ein eigentlich geographischer Begriff f&uuml;r die politische und historische Deutung einer ganzen Region. Dadurch wird von Beginn an daf&uuml;r gesorgt, dass die bereits vorhandenen negativen Assoziationen und Vorurteile der Region und ihren Menschen gegen&uuml;ber aufgew&auml;rmt werden. Andererseits suggeriert die Bezeichnung &bdquo;Balkan&ldquo; f&uuml;r weniger kundige Leser, dass es sich hier um einen &bdquo;neutralen&ldquo; Begriff handelt. Eine Formulierung wie etwa &bdquo;Hinterhof&ldquo; w&uuml;rde dagegen nicht nur die herablassende Gesinnung des Autors zu diesem Thema offenlegen, sondern eventuell auch ihre operative Umsetzung erschweren.  <\/p><p>Vor diesem Hintergrund sind auch weitere Argumentationsstr&auml;nge zu verstehen, so zum Beispiel die Unterstellung, dass es sich im Verh&auml;ltnis zwischen Nordmazedonien bzw. Albanien und EU um zwei gleichwertige Partner handelt und nicht vielmehr um eine offensichtliche Subordination. Das Beispiel Nordmazedoniens ist hierf&uuml;r geradezu schulm&auml;&szlig;ig angelegt. Das kleine Land an der Peripherie der EU hat sich den Anordnungen des Machtzentrums (Berlin, Br&uuml;ssel, Paris&hellip;)  bis zur Selbstverleugnung (Namens&auml;nderung und vieles mehr) unterworfen, jedoch ohne Erfolg. <\/p><p>Die Emp&ouml;rung der dortigen politischen &bdquo;Eliten&ldquo; mutet ein wenig grotesk an. Diese lokale Kompradoren-Klein-Bourgeoisie m&uuml;sste inzwischen eigentlich wissen, dass es seitens des &bdquo;Zentrums&ldquo; keinerlei Versprechungen oder gar Verpflichtungen gibt, die sein k&uuml;nftiges Handeln binden w&uuml;rden.<\/p><p><strong>Inner-imperialistische Machtk&auml;mpfe der EU<\/strong><\/p><p>Was jedoch verbindlich ist und konstant bleibt, ist die Erwartungshaltung seitens Br&uuml;sseler Funktionseliten, die ultimativ von den L&auml;ndern am Rande (wirtschaftlich, politisch &hellip;) verlangen, dass diese stets das tun und lassen, was von ihnen gefordert wird, wohlgemerkt ohne zeitliche und inhaltliche Begrenzung.<\/p><p>Ob die devote Haltung dann von Seiten des EU-Machtblocks goutiert wird, ist eine rein taktische Frage und h&auml;ngt zumeist von den Machtverh&auml;ltnissen innerhalb des bereits erw&auml;hnten Machtblocks selbst ab. Dazu (im Falle Nordmazedoniens) hat Roland Zsch&auml;chner in der &bdquo;Jungen Welt&ldquo; (&bdquo;Keine Gespr&auml;che, aber Wahlen&ldquo;) vom 24. Oktober Folgendes angef&uuml;hrt:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Entscheidung, ob das Land Teil Konzerneuropas werden wird, liegt nicht in Skopje, sondern wird in Berlin und Paris gef&auml;llt. Zwischen  Frankreich und Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten eine zunehmend offen ausgetragene inner-imperialistische Konkurrenz entwickelt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>W&auml;hrend die USA auf dem Balkan prim&auml;r geopolitische Interessen haben und den vermeintlichen oder tats&auml;chlichen politisch-milit&auml;rischen Einfluss der Russischen F&ouml;deration einzud&auml;mmen beziehungsweise zu verhindern versuchen, bestehen zwischen den Fraktionen des &bdquo;europ&auml;ischen&ldquo; Kapitals offenbar unterschiedliche Konzeptionen (Rohstoffe, M&auml;rkte und vor allem Arbeitskr&auml;fte) dar&uuml;ber, wie seine Peripherie k&uuml;nftig operativ kontrolliert wird. Die Konkurrenz bez&uuml;glich der &bdquo;Balkankontrolle&ldquo; zwischen zwei europ&auml;ischen, rivalisierenden Machtzentren &ndash; Berlin und Paris &ndash; ist alten  Ursprungs und von strategischer Bedeutung. Seit dem Ersten Weltkrieg wird dieser &bdquo;Wettbewerb&ldquo; dort mit allen Mitteln ausgetragen, mit verheerenden Folgen f&uuml;r die dortige Bev&ouml;lkerung. Danach &ndash; abgesehen von Titos Zeiten &ndash; verlief die jeweilige Dominanz wellenf&ouml;rmig. <\/p><p><strong>Jens Spahns Abwerbungen: Beispiel f&uuml;r das reale Machtverh&auml;ltnis<\/strong><\/p><p>Seit der &bdquo;Wendezeit&ldquo; &uuml;berwiegt wieder der politische und wirtschaftliche Einfluss Berlins. Dies wird derzeit an einem Beispiel manifest: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reiste n&auml;mlich wiederholt Richtung Balkan, um dort qualifizierte, aber preiswerte Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r &bdquo;sein&ldquo;, vor allem von Personalsorgen gef&auml;hrdetes, Gesundheits- und Pflegesystem zu rekrutieren. Mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit und Arroganz das Ganze organisiert und abgewickelt wird, nat&uuml;rlich ohne Wahrung der Belange von Menschen vor Ort, zeigt deutlich, in welchem Stadium sich das Verh&auml;ltnis Zentrum-Peripherie in Europa mittlerweile befindet. <\/p><p>Und nun bremst Paris, wohl kaum um Abhilfe f&uuml;r die dortige Bev&ouml;lkerung zu schaffen. Es ist ebenso wenig die Absicht Frankreichs, dort erneut als dominante Macht aufzutreten, denn dies entbehrt jeder Realit&auml;t. Paris scheint sich andererseits Berlin gegen&uuml;ber derzeit stark genug zu f&uuml;hlen, um seine &bdquo;Nein&ldquo;-Politik durchzusetzen und dadurch m&ouml;glicherweise auf anderen Feldern bestimmte Konzessionen zu erzwingen. <\/p><p> Auf dem Balkan tummeln sich aber inzwischen ganz andere Big Player &ndash; neben Deutschland, den USA und Russland vor allem die Volksrepublik China.<\/p><p><strong>Der Einfluss Chinas<\/strong><\/p><p>Die sogenannte Neue Seidenstra&szlig;e, die China wirtschaftlich mit S&uuml;dost-, Mittel- und Osteuropa verbindet &ndash; 16 L&auml;nder inzwischen &ndash; stellt f&uuml;r die EU und ihre Hauptdarsteller eine Bedrohung dar, und zwar sowohl &ouml;konomisch als auch politisch. Wenn beispielsweise in Kroatien ein chinesisches Konsortium ein Gro&szlig;projekt wie die Peljesac-Br&uuml;cke &ouml;konomisch g&uuml;nstig, technisch und logistisch zuverl&auml;ssig und ohne irgendwelche politischen Konzessionen baut &ndash; dann wei&szlig; man zumindest in Berlin und Br&uuml;ssel, dass Handlungsbedarf besteht. Denn solche und &auml;hnliche Projekte, unter vergleichbaren Konditionen, gibt es ebenso in Serbien (in den letzten zehn Jahren ca. 10 Milliarden US-Dollar), aber auch in weiteren EU-L&auml;ndern (beispielsweise in Griechenland 11 Milliarden US-Dollar). Sp&auml;testens seitdem dann Griechenland durch sein Veto im EU-Rat die Verurteilung der VR China wegen &bdquo;Menschenrechtsverletzungen&ldquo; verhindert hat, ist man im Westen alarmiert. Durch die Neue Seidenstra&szlig;e w&uuml;rde China tendenziell, mittels wirtschaftlicher Penetration in Europa, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aushebeln, hie&szlig; es dann landauf, landab.  <\/p><p>Angesichts dieser Entwicklung und dem offen ausgetragenen Kampf im EU-Rat zwischen Berlin und Paris hinsichtlich der EU-Erweiterung meldete sich der scheidende Pr&auml;sident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker mit einem fast beschw&ouml;renden &bdquo;Historischer Fehler&ldquo; zu Wort. Neben der bereits oben erw&auml;hnten &bdquo;chinesischen Gefahr&ldquo; gibt es offenbar die keineswegs unbegr&uuml;ndete Bef&uuml;rchtung seitens des Noch-Kommissionpr&auml;sidenten, dass es sich bei den Auseinandersetzungen tendenziell um schwere Ersch&uuml;tterungen der inner-imperialistischen &bdquo;Partnerschaft&ldquo; handelt, mit negativen Folgen f&uuml;r die EU-Hegemonie auf dem &bdquo;Balkan&ldquo;, die ihn zu so einem eindringlichen Appell veranlasst. <\/p><p><strong>Unerbittliche Strafen f&uuml;r Ausbruchsversuche<\/strong><\/p><p>Dagegen h&auml;lt sich, meines Erachtens, die &bdquo;F&uuml;rsorge&ldquo; f&uuml;r das Wohlergehen der kleinen &bdquo;Balkanl&auml;nder&ldquo; mit Gewissheit in Grenzen.                      <\/p><p>In diesem Kontext ist auch die Sorge, &bdquo;die Region sich selbst (zu) &uuml;berlassen&ldquo;, zu verstehen. Wenn man sich n&auml;mlich lediglich die &bdquo;Aktivit&auml;ten&ldquo; der EU, &uuml;brigens nicht nur in dieser Gegend, seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts vergegenw&auml;rtigt, dann mutet diese etwas paternalistisch ge&auml;u&szlig;erte Besorgnis eher wie eine Drohung an. Dass es sich hierbei keineswegs nur um eine abstrakte Gefahr handelt, ist mittlerweile wohl bekannt: Denn jeder Versuch, aus der Umklammerung auszubrechen, wurde und wird konsequent und unerbittlich bestraft, von den Sanktionen aller Art &uuml;ber die D&auml;monisierung und Destabilisierung ganzer Nationen bis zur milit&auml;rischen &bdquo;Intervention&ldquo;.   <\/p><p>Titelbild: Golub Oleksii \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nordmazedonien und Albanien wurden k&uuml;rzlich die EU-Beitrittsgespr&auml;che verwehrt &ndash; auch die Unterordnung unter EU-W&uuml;nsche bis zur Selbstverleugnung hat nicht ausgereicht. 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