{"id":56554,"date":"2019-11-21T12:40:56","date_gmt":"2019-11-21T11:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56554"},"modified":"2019-11-21T13:31:05","modified_gmt":"2019-11-21T12:31:05","slug":"wagenknecht-ist-die-beliebteste-politikerin-der-republik-ohrfeige-fuer-journalisten-und-teile-der-linken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56554","title":{"rendered":"Wagenknecht ist die beliebteste Politikerin der Republik &#8211; Ohrfeige f\u00fcr Journalisten und Teile der LINKEN"},"content":{"rendered":"<p>Sahra Wagenknecht ist laut Umfrage die beliebteste Politikerin Deutschlands &ndash; vor Merkel und Habeck. Dieser Fakt besch&auml;mt jene Kr&auml;fte innerhalb und au&szlig;erhalb der LINKEN, die Wagenknecht seit Jahren angreifen. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSahra Wagenknecht ist laut einer Umfrage die beliebteste Politikerin der Republik. Die fr&uuml;here Fraktionschefin der LINKEN im Bundestag rangiert laut einer Erhebung von Insa erstmals auf Platz 1 der Gesamtliste von insgesamt 22 Spitzenpolitikern &ndash; vor Angela Merkel (CDU) und Robert Habeck (Gr&uuml;ne), wie <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article203690636\/Sahra-Wagenknecht-loest-Angela-Merkel-als-beliebteste-Politikerin-ab.html\">Medien berichten<\/a>.  <\/p><p><strong>Abschied wegen Mobbing<\/strong><\/p><p>Was f&uuml;r ein Widerspruch: Dieses Ergebnis wird nur wenige Tage nach Wagenknechts Verzicht bekannt, erneut f&uuml;r den Fraktionsvorsitz zu kandidieren. Wenn es noch eines Beweises f&uuml;r die gro&szlig;e (begr&uuml;ndete) Wertsch&auml;tzung zahlreicher B&uuml;rger auch au&szlig;erhalb der LINKEN f&uuml;r Wagenknecht bedurft h&auml;tte, w&auml;re er nun in allerletzter Deutlichkeit erbracht. <\/p><p>Durch die Umfrage wird au&szlig;erdem an den inakzeptablen Zustand erinnert, dass ein destruktiver Teil der LINKEN die begabteste und darum beliebteste Politikerin der Partei durch jahrelange interne Angriffe vertrieben hat: Begr&uuml;ndet hatte Wagenknecht ihren (vorl&auml;ufigen) R&uuml;ckzug aus der ersten Reihe mit massivem Mobbing vonseiten einiger Partei-&bdquo;Freunde&ldquo;. Wer so mit den d&uuml;nn ges&auml;ten Talenten der Partei umgeht, darf sich &uuml;ber Abst&uuml;rze in der W&auml;hlergunst nicht beschweren.<\/p><p><strong>Wagenknecht vor Habeck &ndash; trotz Kampagne und Diffamierung<\/strong><\/p><p>Interessant ist auch, dass der neuerliche Schub f&uuml;r Wagenknechts Popularit&auml;t jetzt eintritt &ndash; also kurz nachdem der Bruch mit dem Parteifl&uuml;gel um Parteichefin Katja Kipping endg&uuml;ltig offiziell gemacht und besiegelt wurde und in Wagenknechts R&uuml;ckzug m&uuml;ndete. Das Umfrageergebnis ist ein deutliches Signal daf&uuml;r, welche Richtung sich zahlreiche B&uuml;rger f&uuml;r die LINKE w&uuml;nschen: gegen Kipping und f&uuml;r Wagenknecht. Es ist auch ein Signal daf&uuml;r, dass sich zahlreiche B&uuml;rger eine R&uuml;ckkehr Wagenknechts in die erste Reihe w&uuml;nschen. Die Umfrage ist dadurch eine schallende Ohrfeige f&uuml;r jene Journalisten und LINKEN-&bdquo;Genossen&ldquo;, die Wagenknecht (zum Teil gemeinsam) zerm&uuml;rben wollten. <\/p><p>Weiterhin interessant ist, dass Kanzlerin Merkel nun nicht vom Gr&uuml;nen Robert Habeck &uuml;berholt wurde, sondern von Wagenknecht. Dieser Fakt kann Hoffnung machen auf die Medienkompetenz der B&uuml;rger &ndash; diese pr&auml;ferieren die LINKEN-Politikerin: trotz der erheblichen medialen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Gr&uuml;nen und trotz der regelm&auml;&szlig;igen Diffamierungen Wagenknechts durch gro&szlig;e und kleine Medien. <\/p><p><strong>Wagenknecht: Gegen die &bdquo;Lifestyle-Linke&ldquo;<\/strong><\/p><p>Neben den pers&ouml;nlichen Angriffen gegen Wagenknecht gibt es zahlreiche inhaltliche Gr&uuml;nde f&uuml;r den schlechten Zustand der Linkspartei. Und man wird Wagenknecht auch darum vermissen, weil kaum jemand in der Partei diese Defizite so auf den Punkt bringen kann wie sie. Wagenknecht hatte erst k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/11365422-katja-kipping-kipping-weist-wagenknecht-kritik\">laut Medien<\/a> gesagt, die LINKE habe sich &ldquo;von den &auml;rmeren Schichten teilweise entfremdet, weil sie oft nicht deren Sprache spricht und von ihnen als belehrend und von oben herab empfunden wird&rdquo;. Sie erkl&auml;rte weiter: &ldquo;Linkssein hei&szlig;t, soziale Missst&auml;nde zu bek&auml;mpfen, und nicht etwa, einen bestimmten Lifestyle zu pflegen, der wom&ouml;glich sogar noch ziemlich elit&auml;r ist.&ldquo; <\/p><p>Doch weder personell noch inhaltlich wurden bisher partei-intern Zeichen gesetzt, die eine Kurskorrektur versprechen w&uuml;rden. Dass es Chancen gegeben h&auml;tte, der LINKEN eine andere Richtung zu geben, und dass sie verpasst wurden, das haben die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43748\">in diesem Artikel<\/a> beschrieben. <\/p><p><strong>Siege f&uuml;r die Pseudolinke &ndash; Niederlagen f&uuml;r die Partei<\/strong><\/p><p>Ob die angesprochenen Wagenknecht-Gegner in der LINKEN und ihre hochmotivierten Unterst&uuml;tzer angesichts der durchaus sensationellen Umfrage nun einsehen, was f&uuml;r ein politisches und intellektuelles Schwergewicht, das zudem noch telegen ist, sie da leichtfertig, aber zielgerichtet vertrieben haben? Unterst&uuml;tzende Journalisten jedenfalls scheinen die Zeichen der Zeit noch immer nicht deuten zu k&ouml;nnen. So bezeichnet etwa ein <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neuwahl-der-Linksfraktionsvorsitzenden\/!5636892\/\">&ldquo;taz&rdquo;-Artikel<\/a> Wagenknechts R&uuml;ckzug und das vorausgegangene parteiinterne Mobbing als das &ldquo;Ende eines Missverst&auml;ndnisses&rdquo; und der Abtritt von Sahra Wagenknecht &ldquo;ist eine Chance&rdquo;. Die Linke muss sich demnach &ldquo;endlich&rdquo; zu einer &ldquo;undogmatischen, emanzipatorischen Partei entwickeln&rdquo;. Au&szlig;erdem reiche es nicht, &ldquo;schmissige Parolen formulieren zu k&ouml;nnen und eloquent in Talkshows zu re&uuml;ssieren&rdquo;. G&auml;nzlich absurd wird der Artikel, wenn er bei Wagenknecht (und Dietmar Bartsch) eine &ldquo;&ouml;konomistische Verk&uuml;rzung gesellschaftlicher Realit&auml;t&rdquo; feststellt und eine Fixierung auf &ldquo;das Parlamentarische&rdquo; als etwas Problematisches darstellt:<\/p><blockquote><p>\nBartsch und Wagenknecht trennt inhaltlich vieles, was sie aber verbindet, ist eine Fixierung aufs Parlamentarische und eine &ouml;konomistische Verk&uuml;rzung gesellschaftlicher Realit&auml;t. (&hellip;) Um mehr als eine kleine Oppositionspartei zu sein, muss die Linke sich zu einer undogmatischen, emanzipatorischen und &ouml;kologischen linkssozialistischen Partei entwickeln.\n<\/p><\/blockquote><p>Die &bdquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; hat im Gegensatz dazu k&uuml;rzlich geschrieben:<\/p><blockquote><p>\nF&uuml;r viele ist Wagenknecht die Linke, und die Linke ist Wagenknecht.\n<\/p><\/blockquote><p>Das stimmt einerseits &ndash; andererseits schlug sich dieser Ruhm nicht mehr in Wahlerfolgen f&uuml;r die LINKE nieder. Das liegt eben daran, dass Teile der Partei Wagenknecht nicht als Galionsfigur, sondern als Hass-Figur pr&auml;sentiert und bek&auml;mpft haben. W&auml;hler hatten so den (zutreffenden) Eindruck, dass Wagenknecht und ihre Unterst&uuml;tzer zwar die beste Politik verfolgen m&ouml;gen &ndash; dass sie aber in der eigenen Partei keine Chance auf Verwirklichung haben. Es gab das weitverbreitete Gef&uuml;hl, dass es also trotz Wagenknecht &bdquo;sinnlos&ldquo; sei, die LINKE zu w&auml;hlen &ndash; wenn man dann sowieso nur Kipping-Politik serviert bekommt<\/p><p><strong>Partei-&bdquo;Freunde&ldquo; und Journalisten: Attacken von innen und von au&szlig;en<\/strong><\/p><p>Wagenknecht wurde nicht nur partei-intern attackiert, auch gro&szlig;e und kleine Medien haben sich daran beteiligt. Beispiele f&uuml;r infame mediale Diffamierungen Wagenknechts finden sich zuhauf &ndash; beispielhaft soll hier auf Artikel aus dem <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/die-linke-und-der-syrien-konflikt-bollwerk-fuer-wladimir-putin-in-berlin-a-1203655.html\">&bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a> oder aus dem <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1066535.der-rassismus-im-lafonknechtschen-wagentainment.html\">&bdquo;Neuen Deutschland&ldquo;<\/a> verwiesen werden.<\/p><p>Zum Beleg der LINKEN-internen Mobbing-Kampagnen gegen Wagenknecht sei hier aus einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50147\">NDS-Artikel zum Thema<\/a> zitiert.  Demnach erinnerte etwa Tim Herden <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/inland\/wagenknecht-kommentar-tim-herden-100.html\">beim MDR<\/a> an die Attacken gegen Wagenknecht beim letzten Parteitag: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Noch heute ersch&uuml;ttert mich im R&uuml;ckblick das Tribunal gegen Sahra Wagenknecht auf dem Leipziger Parteitag im vergangenen Jahr. Wagenknecht wurde von Funktion&auml;ren der Partei f&uuml;r ihre Kritik an der Fl&uuml;chtlingspolitik &ouml;ffentlich an den Pranger gestellt. Neben der Pflicht des Journalisten zu berichten war auch das Gef&uuml;hl des Fremdsch&auml;mens, wie eine Partei mit ihrer Spitzengenossin umgeht und eine Parteispitze dies zul&auml;sst. Wir reden von der Linkspartei, deren Mitglieder sich f&uuml;r die &sbquo;Guten&lsquo; halten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Von einer Schlammschlacht in der Linkspartei gegen Wagenknecht spricht auch ein Insider, den der <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/wagenknecht-linke-zieht-sich-krank-zurueck-und-loest-beben-in-linkspartei-aus-zr-11839841.html\">&bdquo;M&uuml;nchner Merkur&ldquo; zitiert<\/a>: &bdquo;F&uuml;r eine linke Partei war der Umgang mit Sahra Wagenknecht ein unw&uuml;rdiges Schauspiel&ldquo;. Und nochmals an die unw&uuml;rdige Episode vom Parteitag erinnert <a href=\"https:\/\/www.andreas-wehr.eu\/die-zaesur.html\">Andreas Wehr<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das Pr&auml;sidium des Parteitags hatte unter Billigung der Parteivorsitzenden Kipping und Riexinger die eigene Fraktionsvorsitzende in entw&uuml;rdigender Weise den w&uuml;tenden Angriffen ihr feindlich gesonnener Delegierter ausgeliefert &ndash; ein in der bundesdeutschen Parteiengeschichte einmaliger Vorgang. Diese Attacke und das nachfolgende, nicht enden wollende Mobbing konnten bleiben nicht ohne Einfluss auf ihre Gesundheit.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&ldquo;Sahra ist leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende&ldquo;<\/strong><\/p><p>Diese Berichte &uuml;ber internes Mobbing und den angek&uuml;ndigten R&uuml;ckzug lassen wiederum an ein Zitat des LINKE-Chefs Bernd Riexinger von 2017 denken, an das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50080#h01\">Jens Berger k&uuml;rzlich erinnert hat<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Sahra ist leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende. Man kann sie nicht einfach abschie&szlig;en. Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir. Wenn wir sie immer wieder abwatschen und sie merkt, sie kommt mit ihren Positionen nicht durch, wird sie sicher von alleine gehen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Welche Personen in der Linkspartei dieser Aufforderung angeblich\/mutma&szlig;lich Folge geleistet haben, das listet ein Insider <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/linken-beben-wagenknecht-vize-dagdelen-wirft-hin-60622644.bild.html\">in der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung auf<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Stimmung in der Fraktion ist unertr&auml;glich. Der Mobbing-Terror gegen Wagenknecht und Dagdelen geht auf keine Kuhhaut. In der Fraktion ziehen Bernd Riexinger, Katja Kipping, Caren Lay, Anke Domscheit-Berg, Sabine Leidig, Cornelia M&ouml;hring und Martina Renner permanent &uuml;ber sie her.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten haben sich in zahlreichen Artikeln mit der LINKEN und dem teilweise infamen Umgang mit Wagenknecht befasst. <\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54544\">LINKE h&ouml;rt (endlich) die Signale: Die Wahlschlappen m&uuml;ssen Folgen haben<\/a><br>\n<em>&bdquo;Dabei sind diese Gr&uuml;nde offensichtlich und sie wurden als Warnungen mannigfaltig formuliert in der j&uuml;ngeren Vergangenheit. Das Abschneiden der LINKEN ist darum alles andere als &uuml;berraschend &ndash; und wer diesen Eindruck der &Uuml;berraschung dennoch erweckt, der m&ouml;chte die proklamierte Analyse m&ouml;glicherweise verhindern und nicht in Gang setzen.&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52107\">Liebe Linkspartei, diese Wahlschlappe war vorprogrammiert und darf nicht ohne Folgen bleiben<\/a><br>\n<em>&bdquo;Diese Niederlage war vorhersehbar und geht voll auf das Konto des F&uuml;hrungsduos Kipping und Riexinger, die erstmals den gesamten Wahlkampf alleine bestimmten und mit ihrer Strategie, sich neben den Gr&uuml;nen im linksliberalen Lager zu positionieren, gnadenlos Baden gingen. Wer w&auml;hlt schon die Kopie, wenn er auch das Original w&auml;hlen kann?&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47486\">Migrationspakt: Neue Intrigen bei der LINKEN<\/a><br>\n<em>&bdquo;Die Gegner der prominenten Fraktionsvorsitzenden rieben sich nach der &bdquo;erfolgreichen&ldquo; Abstimmung die H&auml;nde, wie die taz <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!5554234\/\">schreibt<\/a>: &bdquo;Das war eine saubere Niederlage f&uuml;r Wagenknecht.&ldquo; Dass bei dem Vorgang aber die gesamte Partei verlieren musste, ist kein Handlungskriterium mehr. So <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/un-migrationspakt-117.html\">sprechen<\/a> Unterst&uuml;tzer Wagenknechts zu Recht von &ldquo;plumpem Intrigantentum&rdquo;.&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44365\">Parteitag Die LINKE &ndash; Moralisches Tribunal und Steilvorlage f&uuml;r Wagenknechts Sammlungsbewegung<\/a><br>\n<em>&bdquo;Der Parteitag der LINKEN war als Geste der Vers&ouml;hnung geplant &ndash; und entwickelte sich doch zur moralischen Abrechnung mit Fraktionschefin Sahra Wagenknecht. Angek&uuml;ndigt war eine k&uuml;hle inhaltliche Kl&auml;rung &ndash; doch es wurden vor allem emotionale und ideologische Strohfeuer abgebrannt. Der Fl&uuml;gel um Parteichefin Katja Kipping forderte den Dialog &ndash; und setzte im gleichen Atemzug die pers&ouml;nlichen Angriffe fort.&ldquo;<\/em><\/li>\n<\/ul><p>Titelbild: DIE LINKE im Bundestag<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sahra Wagenknecht ist laut Umfrage die beliebteste Politikerin Deutschlands &ndash; vor Merkel und Habeck. Dieser Fakt besch&auml;mt jene Kr&auml;fte innerhalb und au&szlig;erhalb der LINKEN, die Wagenknecht seit Jahren angreifen. 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