{"id":56653,"date":"2019-11-26T08:11:16","date_gmt":"2019-11-26T07:11:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653"},"modified":"2019-11-26T08:08:56","modified_gmt":"2019-11-26T07:08:56","slug":"hinweise-des-tages-3500","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h01\">&Auml;rzte mit dramatischem Appell: Assange k&ouml;nnte ohne Behandlung sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h02\">Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h03\">&bdquo;Der niedrige Zins wird in Berlin und Br&uuml;ssel gemacht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h04\">Michael Bloomberg steigt offiziell ins US-Pr&auml;sidentschaftsrennen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h05\">Es brodelt wieder in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h06\">Economists and academics back Labour spending plans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h07\">Wachstum oder Schrumpfung &ndash; das ist die (Wirtschafts-) Frage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h08\">Sozialer S&uuml;ndenfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h09\">Und an manchen Tagen lutsch ich an einer Bockwurst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h10\">Metaller f&uuml;rchten &ldquo;Mega-Rausschmiss&rdquo; in der Auto- und Zulieferindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h11\">Zalando: Derartige Methoden geh&ouml;ren verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h12\">Digitales Schlachtfeld (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h13\">Der weltweite Kampf um die strategischen Rohstoffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h14\">Der Supertrumpf im Autoquartett<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h15\">Treibhausgase auf Rekordniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h16\">Beijing needs to listen to HK&rsquo;s &lsquo;silent majority&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h17\">Botschafter Grenell wirft Bundesregierung Beleidigung von US-Soldaten vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56653#h18\">Wirtschaftselite f&uuml;r Kanzlerkandidaturen von Merz und Scholz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Auml;rzte mit dramatischem Appell: Assange k&ouml;nnte ohne Behandlung sterben<\/strong><br>\nWikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange wurde zu einer Gef&auml;ngnisstrafe in England verurteilt. Jetzt fordern &Auml;rzte die Verlegung ins Krankenhaus &ndash; sie sehen das Leben des Wikileaks-Gr&uuml;nders in Gefahr.\n<ul>\n<li>Julian Assange sitzt seit mehr als einem halben Jahr in einem britischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis<\/li>\n<li>Es liegt ein Auslieferungsgesuch der USA vor.<\/li>\n<li>Der Gesundheitszustand des Wikileaks-Gr&uuml;nders scheint katastrophal zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr als 60 &Auml;rzte haben britischen Medienberichten zufolge dringend eine medizinische Behandlung von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange gefordert. Der 48-J&auml;hrige, der derzeit in Gro&szlig;britannien im Gef&auml;ngnis sitzt, m&uuml;sse eilig ins Krankenhaus, sonst k&ouml;nne er in Haft sterben, hei&szlig;t es in einem Brief an die britische Innenministerin Priti Patel, aus dem unter anderem die Nachrichtenagentur PA am Montag zitierte. Deutsche Politiker forderten die Bundesregierung auf, Initiative f&uuml;r Assange zu ergreifen.<br>\nDie &Auml;rzte sorgen sich sowohl um die k&ouml;rperliche als auch die psychische Verfassung Assanges. Im Gef&auml;ngnis habe sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechtert. &bdquo;Sollte die dringende Untersuchung und Behandlung nicht erfolgen, haben wir, auf Grundlage der derzeit verf&uuml;gbaren Erkenntnisse, die dringende Sorge, dass Herr Assange im Gef&auml;ngnis sterben k&ouml;nnte&ldquo;, zitieren britische Medien aus dem Brief, den laut &bdquo;Guardian&ldquo; unter anderem &Auml;rzte aus Gro&szlig;britannien, Australien, Deutschland und Schweden unterzeichnet haben. &bdquo;Wir d&uuml;rfen keine Zeit verlieren&ldquo;, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/assange-wikileaks-aerzte-mit-dramatischem-appell-assange-koennte-ohne-behandlung-sterben-zr-12183033.amp.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Keine Konkurrenz f&uuml;r Parteien<\/strong><br>\n&Uuml;ber 600.000 gemeinn&uuml;tzige Organisationen arbeiten in Deutschland &ndash; Sportvereine, Stiftungen, Umweltverb&auml;nde, Genossenschaften. Manchen von ihnen k&ouml;nnte k&uuml;nftig die Neuregelung Probleme machen, die das Bundesfinanzministerium gerade mit den L&auml;ndern diskutiert. Die zentrale Frage lautet: Wie politisch d&uuml;rfen gemeinn&uuml;tzige Organisationen handeln?<br>\nDer Status der Gemeinn&uuml;tzigkeit ist wichtig: Er garantiert die Befreiung von der K&ouml;rperschaftsteuer, erm&ouml;glicht es Vereinen, Spendenbescheinigungen auszustellen, und erleichtert ihnen so die Finanzierung. Nun jedoch soll die Verg&uuml;nstigung daran gekn&uuml;pft werden, dass eine politische Bet&auml;tigung gegen&uuml;ber dem eigentlichen Satzungszweck der Organisation &bdquo;weit in den Hintergrund tritt&ldquo;, schl&auml;gt das Bundesfinanzministerium vor. D&uuml;rfte dann noch ein Sportverein in einem B&uuml;ndnis gegen Neonazis mitwirken oder sich die Umweltorganisation Greenpeace zur Steuerpolitik &auml;u&szlig;ern?<br>\nDass Finanzminister Olaf Scholz (SPD) jetzt aktiv wird, hat mit dem Attac-Urteil des Bundesfinanzhofs vom Januar 2019 zu tun. Die Richter*innen entschieden, dass die globalisierungskritische Organisation wegen ihrer politischen Arbeit nicht l&auml;nger als gemeinn&uuml;tzig anerkannt werden k&ouml;nne. In der Folge entzog das zust&auml;ndige Finanzamt den Unterschriftensammler*innen von Campact die F&ouml;rderm&ouml;glichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsches-Gemeinnuetzigkeitsrecht\/!5640523\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann sich nur wiederholen, auf Scholz kann sich die deutsche Oligarchie verlassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Holocaust-&Uuml;berlebende schreibt offenen Brief an Olaf Scholz<\/strong><br>\nDie Holocaust-&Uuml;berlebende Esther Bejarano hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die Aberkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit f&uuml;r die &bdquo;Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes &ndash; Bund der Antifaschisten&ldquo; (VVN-BdA) vorzugehen. &bdquo;Als zust&auml;ndiger Minister der Finanzen fordere ich Sie auf, alles zu tun, um diese uns&auml;gliche, ungerechte Entscheidung der Aberkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit der Arbeit der VVN-BdA r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen und entsprechende Gesetzes&auml;nderungen vorzuschlagen&ldquo;, schrieb Bejarano in einem offenen Brief an Finanzminister Olaf Scholz (SPD), der am Montag ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDie 94-j&auml;hrige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA bezeichnete die Entscheidung vor dem Hintergrund allt&auml;glicher rechtsextremer Bedrohungen als &bdquo;Kr&auml;nkung&ldquo;. &bdquo;Das Haus brennt &ndash; und Sie sperren die Feuerwehr aus!&ldquo;, schrieb sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/vereinigung-nazi-verfolgter-nicht-mehr-gemeinnuetzig-holocaust-ueberlebende-schreibt-offenen-brief-an-olaf-scholz\/25259718.html?fbclid=IwAR3_jO2C4QdS4P38GN7ZqwURr8k3CJnPH6-DYOx_3TgGvNNOfP9qcJdMpcA\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der VVN-BdA ist den Beh&ouml;rden also zu links? Das ist interessant. Welche politische Ausrichtung darf ein gemeinn&uuml;tziger Verein denn haben? Mit Vereinen wie dem Uniter e.V. (<a href=\"https:\/\/taz.de\/Rechtes-Netzwerk-in-der-Bundeswehr\/!5548926\/\">dem Vernetzungszentrum des  rechtsradikalen &bdquo;Hannibal-Untergrundnetzwerks&ldquo;<\/a>) scheinen die Finanzbeh&ouml;rden offenbar keine Probleme zu haben. Offenbar hat man nichts aus der Geschichte gelernt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Der niedrige Zins wird in Berlin und Br&uuml;ssel gemacht&ldquo;<\/strong><br>\nH&auml;ufig gelten die Notenbanken als die Schuldigen f&uuml;r die wachsenden Schulden der Welt. Doch trifft diese Analyse zu? Und ist die Entwicklung &uuml;berhaupt schlimm?<br>\nWenn Marc Friedrich &uuml;ber die aktuelle Wirtschaftslage spricht, bem&uuml;ht er gern das Bild eines Kaugummis. Eines Kaugummis, den die Politik immer l&auml;nger und l&auml;nger zieht. &bdquo;Aber irgendwann rei&szlig;t er&ldquo;, ist sich Friedrich sicher. Und diesen Konjunktureinbruch hat er auch terminiert: auf das Jahr 2023 &ndash; das haben seine Berechnungen ergeben. [&hellip;]<br>\nDass Friedrich das so sieht, ist nicht &uuml;berraschend. Er gilt als einer der gr&ouml;&szlig;ten sogenannten Crash-Propheten Deutschlands. Mit seinem aktuellen Buch &bdquo;Der gr&ouml;&szlig;te Crash aller Zeiten&ldquo; hat er es auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste geschafft. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Es ist schlicht falsch, dass die EZB den Zins alleine macht&ldquo;, argumentiert auch R&uuml;diger Bachmann, Professor f&uuml;r Makro&ouml;konomik an der US Universit&auml;t Notre Dame. &bdquo;Sie muss sich viel mehr am nat&uuml;rlichen Zins orientieren.&ldquo; Als solchen versteht man den theoretischen Zins, bei dem der G&uuml;termarkt im Gleichgewicht und das Preisniveau stabil ist. &bdquo;Und der ist aktuell aufgrund vieler Faktoren niedrig&ldquo;, f&auml;hrt Bachmann fort. &bdquo;So sparen zum Beispiel unheimlich viele Leute, weil die Gesellschaften &auml;lter werden. Auch die Unternehmen sparen heute viel mehr.&ldquo; Zudem lebten wir zunehmend in einer The-Winner-Takes-It-All-&Ouml;konomie, in der die Konzentration der wirtschaftlichen St&auml;rke bei wenigen Unternehmen dazu f&uuml;hre, dass sie weniger Druck h&auml;tten, zu investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/notenbanken-als-suendenbock-der-niedrige-zins-wird-in-berlin-und-bruessel-gemacht\/25259788.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn die L&ouml;hne stagnieren, die Verschuldung der Privathaushalte zur&uuml;ckgeht und gleichzeitig die Sparquote &ndash; politisch gewollt &ndash; steigt, sinkt die Nachfrage und wenn die Nachfrage sinkt, sehen die Unternehmen keinen Grund f&uuml;r Investitionen. Wenn die Investitionen zur&uuml;ckgehen und die Haushalte ihre Schulden zur&uuml;ckfahren, gibt es zu wenig Nachfrage f&uuml;r Kredite und gem&auml;&szlig; Angebot und Nachfrage sinkt der Zins. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Und w&uuml;rde eine Zinserh&ouml;hung aus dieser Sackgasse f&uuml;hren? Nein. W&uuml;rden steigende Reall&ouml;hne aus dieser Sackgasse f&uuml;hren? Wahrscheinlich schon. Aber dieser Zusammenhang wird in der Debatte leider ignoriert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Michael Bloomberg steigt offiziell ins US-Pr&auml;sidentschaftsrennen ein<\/strong><br>\nDer Milliard&auml;r und fr&uuml;here New Yorker B&uuml;rgermeister, Michael Bloomberg, will US-Pr&auml;sident Donald Trump bei der Wahl 2020 herausfordern. Der Demokrat k&uuml;ndigte am Sonntag an, offiziell ins Pr&auml;sidentschaftsrennen seiner Partei einzusteigen. Bereits seit Tagen wurde eine solche Botschaft des schwerreichen 77-J&auml;hrigen erwartet. &ldquo;Ich bewerbe mich als Pr&auml;sident, um Donald Trump zu besiegen und Amerika wieder aufzubauen&rdquo;, teilte Bloomberg mit. &ldquo;Wir k&ouml;nnen uns vier weitere Jahre von Pr&auml;sident Trumps r&uuml;cksichtslosem und unethischem Handeln nicht leisten.&rdquo; Im M&auml;rz hatte Bloomberg noch abgelehnt, in den Wahlkampf einzusteigen. Berichten zufolge verzichtete er damals bewusst auf eine Kandidatur, um Biden nicht in die Quere zu kommen.<br>\nBloomberg hatte bereits Vorbereitungen getroffen und in mehreren Bundesstaaten die n&ouml;tigen Unterlagen f&uuml;r eine m&ouml;gliche Teilnahme an den Vorwahlen eingereicht. Der Demokrat Bloomberg, der einst das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gegr&uuml;ndet hatte, gilt als einer der reichsten M&auml;nner der Welt. Er kann damit erhebliche Finanzmittel in einen Wahlkampf gegen Trump (73) einbringen, der bei der Wahl f&uuml;r die Republikaner erneut antreten will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/michael-bloomberg-weiterer-demokrat-steigt-ins-us-praesidentschaftsrennen-ein-a-1298024.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Wir k&ouml;nnen uns vier weitere Jahre von Pr&auml;sident Trumps r&uuml;cksichtslosem und unethischem Handeln nicht leisten.&rdquo; So, so, da w&auml;re es sicher interessant zu erfahren wie Bloomberg zu seinen Milliarden gekommen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der n&auml;chste US-Pr&auml;sident wieder Donald Trump hei&szlig;t, ist signifikant h&ouml;her als 50 Prozent und dies liegt definitiv in der Dummheit und Arroganz des Parteiestablishments der Demokraten begr&uuml;ndet, dem, trotz allem Impeachment-Theaters, ein Pr&auml;sident Trump wom&ouml;glich noch immer lieber w&auml;re als ein Pr&auml;sident Sanders und das mit Joe Biden und nun Bloomberg Kandidaten im Rennen hat, die von der Lebensrealit&auml;t vieler US-B&uuml;rger Lichtjahre entfernt sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da wird Mr. Bloomberg aber sehr tief in seine Kasse greifen m&uuml;ssen. <a href=\"https:\/\/www.realclearpolitics.com\/epolls\/2020\/president\/us\/2020_democratic_presidential_nomination-6730.html\">Den aktuellen Umfragen zufolge<\/a> liegt er mit 2,3% hoffnungslos hinter den Konkurrenten zur&uuml;ck. Unverst&auml;ndlich ist, dass Joe Biden in diesen Umfragen immer noch deutlich f&uuml;hrt. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Sanders &ldquo;angewidert&rdquo; von Bloomberg<\/strong><br>\nDer gestern offiziell ins Pr&auml;sidentschaftsrennen eigestiegene Milliard&auml;r will keine Spenden annehmen, wirbt aber alleine diese Woche f&uuml;r 33 Millionen Dollar im Fernsehen [&hellip;]<br>\nDie will er &ndash; ebenso wie seinen gesamten Wahlkampf &ndash; aus eigener Tasche bezahlen. Spenden, so k&uuml;ndigte sein Chefberater Howard Wolfson bereits vorher an, werde Bloomberg daf&uuml;r nicht annehmen. Das, so Wolfson, habe der Milliard&auml;r auch schon vor seinen Wahlen zum New Yorker B&uuml;rgermeister so gemacht und dadurch k&ouml;nne er &ldquo;nicht gekauft werden&rdquo;. Ein weiterer Effekt ist, dass Bloomberg dadurch nicht an den offiziellen Fernsehdebatten des Democratic National Committee (DNC) teilnehmen darf (oder muss). Das DNC fordert n&auml;mlich als Voraussetzung neben Mindestumfragewerten auch ein Mindestspendenaufkommen.<br>\nIn der Partei, deren F&uuml;hrung diese Regeln aufstellte, zeigten sich Bloombergs Mitbewerber &ouml;ffentlich weniger erfreut &uuml;ber sein Antreten als Trump. Bernie Sanders, der in einer neuen Umfrage des Emmerson College mit einem Stimmenanteil von 27 Prozent mit Joseph Biden gleichzog, verlautbarte:<br>\n&bdquo;Ich bin angewidert von der Idee, dass Michael Bloomberg oder irgendein anderer Milliard&auml;r glaubt, er k&ouml;nne den politischen Prozess umgehen und mit zweistelligen Millionensummen unsere Wahlen kaufen. Das ist nur das j&uuml;ngste Beispiel eines zurechtgeschusterten politischen Systems, das wir &auml;ndern werden, wenn wir im Wei&szlig;en Haus sind. Wenn man keine Graswurzelunterst&uuml;tzung aufbauen kann, dann ist man im Pr&auml;sidentschaftsrennen fehl am Platz. Das amerikanische Volk hat die Macht von Milliard&auml;ren satt, und ich vermute, es wird nicht positiv darauf reagieren, wenn jemand versucht, eine Wahl zu kaufen (Bernie Sanders)&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Sanders-angewidert-von-Bloomberg-4595774.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Es brodelt wieder in Frankreich<\/strong><br>\nVom Sanit&auml;ter bis zur Chef&auml;rztin sind alle dabei. Seit Monaten demonstrieren und streiken die Mitarbeiter der &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;user in Frankreich. Die Wei&szlig;kittel k&ouml;nnen nicht mehr, klagen sie. Zu mangelhaft sei die Ausstattung, zu gro&szlig; die Arbeitsbelastung, zu schlecht die Bezahlung. Und wenn wieder einmal ein Todesfall Schlagzeilen macht, weil irgendwo im Land ein Notfallpatient auf einer Bahre in einem Klinikgang vergessen wurde, erkl&auml;ren die Gewerkschaften den Skandal prompt damit, dass das Krankenhauswesen selbst kurz vor dem Exitus sei. &ldquo;Rettet die &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;user!&rdquo;, lautet der dramatische Aufruf an die Regierung.<br>\nDeren Problem ist, dass l&auml;ngst nicht nur in den Krankenh&auml;usern Wut herrscht &ndash; sondern viele Berufsgruppen aufgebracht sind gegen die Regierung von Pr&auml;sident Emmanuel Macron. Es brodelt in Frankreich, schon wieder. Auch Polizisten, Landwirte und zuvorderst all jene, die sich als Verlierer einer geplanten Rentenreform sehen, machen Druck. So sehr, dass die Frage in Paris zurzeit nur noch ist, wann und wie Macron und sein Premierminister &Eacute;douard Philippe diesen Druck aus dem Kessel lassen. &hellip;<br>\nEin Szenario wird in Macrons Umfeld besonders gef&uuml;rchtet: Dass sich nicht nur die derzeit noch disparaten berufsst&auml;ndischen Streikbewegungen vereinigen, sondern diese klassischen Gewerkschaftsaktionen auch noch zur Wiederbelebung der Gelbwesten-Bewegung vom vergangenen Winter f&uuml;hren. In der Regierung steigt angesichts dieser Bef&uuml;rchtungen die Nervosit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/frankreich-wirtschaft-protest-macron-1.4688160\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch in Frankreich scheint sich der Widerstand gegen den Neoliberalismus immer mehr auszuweiten. Der Kaiser ist nun endg&uuml;ltig nackt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Economists and academics back Labour spending plans<\/strong><br>\n163 signatories to letter say party &lsquo;deserves to form the next government&rsquo;<br>\nThe Labour party received a boost on Tuesday when 163 economists signed a public letter offering broad support for its proposals for higher public investment to kick start growth and raise productivity.<br>\nThe letter published in the Financial Times lamented Britain&rsquo;s poor economic performance of the past decade, called for &ldquo;a serious injection of public investment&rdquo; and said Britain would benefit from greater state involvement in national economic management.<br>\nAlthough most of the signatories are left-leaning academics, their support for the proposals for radical measures will come as a boost for Labour at a time when the Conservatives, who have led the government since 2010, are attacking the party&rsquo;s manifesto as likely to cause an economic crisis within months.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/d29b4cbe-0fa4-11ea-a225-db2f231cfeae?fbclid=IwAR04Nyi1zAFTM1jOg51DNg4Zg4UxKBkfVEIcTg3Hjp0mVzQUCskyxUlYfAk\">Financial Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wachstum oder Schrumpfung &ndash; das ist die (Wirtschafts-) Frage<\/strong><br>\nIn seinem Sp&auml;twerk &ldquo;Die Wachstumsspirale&rdquo;, ver&ouml;ffentlicht 2006, stellt der Wirtschaftswissenschaftler Hans Christoph Binswanger die vorherrschende neoklassische Wirtschaftstheorie radikal in Frage. Die Neoklassik geht davon aus, dass sich die Wirtschaft in einem Kreislauf bewegt. Demnach sorgen der abnehmende Grenzertrag der Produktion und der abnehmende Grenznutzen des Konsums daf&uuml;r, dass sich Angebot und Nachfrage langfristig einpendeln und damit ein Gleichgewicht bilden. Der technische Fortschritt k&ouml;nne vor&uuml;bergehend zwar ein Wachstum bewirken, doch er ist laut dem neoklassischen &Ouml;konom Robert Solow &laquo;exogen&raquo;, kommt also von aussen oder f&auml;llt, wie H.C. Binswanger spottete, &laquo;wie Manna vom Himmel&raquo;.<br>\nDie neoklassische Kreislauf-Theorie dominiert heute die volkswirtschaftlichen Lehrb&uuml;cher. Sie l&auml;sst jedoch ausser Acht, dass die real existierende Marktwirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg stetig und mit wenigen Unterbr&uuml;chen w&auml;chst. Die Neoklassik eigne sich darum nicht, das Wachstum der Wirtschaft hinreichend zu erkl&auml;ren, kritisiert H.C. Binswanger. Darum stellt er der neoklassischen Kreislauf- seine eigene alternative Theorie entgegen, eben die Theorie der &laquo;Wachstumsspirale&raquo;. Darin vertritt er die These, die heutige Geldwirtschaft dr&auml;nge nicht nur zum Wachstum, sondern unterliege einem strukturellen Zwang zum Wachstum.<br>\nVereinfacht l&auml;sst sich Binswangers These wie folgt zusammenfassen: Der Wachstumszwang resultiert im Wesentlichen aus dem Gewinn, den Unternehmen und andere Investoren f&uuml;r das Risiko ihrer Investition erwarten. Denn ohne Aussicht auf Gewinn w&uuml;rden sie nicht investieren. Weil ein Gewinn immer erst nach get&auml;tigter Investition anfallen kann, m&uuml;ssen Investitionen voraus finanziert werden. Dazu braucht es Geld, das die Banken sch&ouml;pfen. Die Wirkung aus Geldsch&ouml;pfung, Investition und Gewinn, aber auch die Entnahme von Rohstoffen und Energie aus der Natur, treibt die Spirale aufw&auml;rts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/raquoWirtschaftsspirale-dreht-entweder-aufwarts-oder-abwartsraquo#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sozialer S&uuml;ndenfall<\/strong><br>\nWann immer &uuml;ber die Rente und die &auml;lter werdende Gesellschaft diskutiert wird, ist die Forderung nicht weit, das Renteneintrittsalter weiter zu erh&ouml;hen. Das ist aber keine L&ouml;sung f&uuml;r das Problem, sondern eine eiskalte K&uuml;rzung f&uuml;r die &Auml;rmeren durch die Hintert&uuml;r. Als Wissenschaftlerin oder Manager kann man vielleicht l&auml;nger arbeiten, aber das gilt nicht f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung. Denn wer schwer schuftet, stirbt fr&uuml;her und erh&auml;lt entsprechend k&uuml;rzer &uuml;berhaupt eine Rente. Schon jetzt schaffen es viele &ndash; ob Handwerker oder Bauarbeiter, Schichtarbeiter, Busfahrerin oder Pflegekraft &ndash; nicht gesund und in Arbeit bis zum 67. Lebensjahr. Sie werden oft vorher erwerbslos oder chronisch krank, retten sich nach Bezug von Arbeitslosen- oder Krankengeld nur mit M&uuml;he in eine vorgezogene Altersrente mit Abschl&auml;gen. Diejenigen, die dieses rettende Ufer nicht erreichen, rutschen ab in Hartz IV und in Altersarmut. F&uuml;r sie war schon die Rente mit 67 ein sozialer S&uuml;ndenfall. Die Rente mit 70 ist eine Debatte derjenigen, die im Elfenbeinturm ziemlich weit oben sitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/367570.sozialer-s%C3%BCndenfall.html\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Und an manchen Tagen lutsch ich an einer Bockwurst<\/strong><br>\nDetlev Pflughaupt hat im Bundestag gearbeitet. Nun streitet er sich mit dem Sozialamt um 270 Euro. Seine 82-j&auml;hrige &Auml;rztin kann er nicht mehr besuchen.<br>\nPflughaupt bekommt heute Besuch &ndash; von den Sozialberaterinnen Kathleen Schlifka und Martyna Vo&szlig; von &bdquo;soziale Gesundheit e.V.&ldquo; Schlifka setzt sich auf das Bett, weil sonst kein Platz ist. Schlifka und Vo&szlig; m&uuml;ssen etwas mit ihm besprechen. Denn Pflughaupt hat eine Reise nach Aachen unternommen. Drei Tage. Doch er hatte nicht gewusst, dass er sich beim Sozialamt h&auml;tte abmelden m&uuml;ssen. Dieses fordert nun 270 Euro von ihm &ndash; eine Kostenbeteiligung f&uuml;r den Pflegedienst in Aachen.<br>\nPflughaupt hat das Geld nicht. Das Sozialamt w&uuml;rde ihn behandeln, als sei er ein Verbrecher. Dabei h&auml;tte er den Ausflug nur anmelden m&uuml;ssen. Er versucht seit L&auml;ngerem, pers&ouml;nlich mit der Sachbearbeiterin zu sprechen, doch diese ist f&uuml;r ihn nicht zu erreichen. &hellip;<br>\n270 Euro. Was f&uuml;r manche eine Kleinigkeit w&auml;re, ist f&uuml;r Pflughaupt eine Katastrophe. Er hat kein Geld gespart. Ebenso sei es, wenn ihm mal die Brille zerbrechen w&uuml;rde &ndash; er w&uuml;sste nicht, mit welchem Geld er sich eine neue kaufen sollte. Arbeitslos war er nie. Nach der Wende hatte er eine Anstellung als B&uuml;romitarbeiter des damaligen Bundestagsabgeordneten Thomas Kr&uuml;ger (SPD). Dieser war von 1991 bis 1994 Senator f&uuml;r Familie und Jugend. Sp&auml;ter wurde Pflughaupt Elektriker. SPD-Mitglied ist er immer noch. Zudem Gr&uuml;ndungsmitglied des Berliner Behindertenverbands und Teil des &bdquo;Bezirksbeirats von und f&uuml;r Menschen mit Behinderung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/wenn-menschen-in-berlin-verschwinden-und-an-manchen-tagen-lutsch-ich-an-einer-bockwurst\/25244780.html?utm_source=pocket-newtab\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier wei&szlig; man nicht so recht ob dieser Artikel zynisch ist oder nicht. Will er dem Leser nur ein wohliges Gruseln bei der Lekt&uuml;re in der kernsanierten 100 m&sup2; Altbauwohnung, in einem gentrifizierten Berliner Stadtviertel bescheren oder doch auf die himmelschreienden sozialen Unterschiede in Deutschland aufmerksam machen? <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu darf man nicht vergessen, dass gerade der Tagesspiegel bei der Meinungsmache gegen den Berliner Mietendeckel an vorderster Front mit dabei ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Metaller f&uuml;rchten &ldquo;Mega-Rausschmiss&rdquo; in der Auto- und Zulieferindustrie<\/strong><br>\nAus Sorge &uuml;ber einen bef&uuml;rchteten &ldquo;Mega-Rausschmiss&rdquo; in der Auto- und Zulieferindustrie haben sich in Stuttgart am Freitag zahlreiche Besch&auml;ftigte zu einem Aktionstag versammelt. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die IG Metall Baden-W&uuml;rttemberg. Angesichts der Konjunkturflaute fordern Arbeitnehmer und Arbeitgeber in dem Bundesland gemeinsam flexiblere Angebote f&uuml;r Kurzarbeit und mehr Qualifizierung.<br>\nMit ihrem Aktionstag fordert die IG Metall von den Automobilkonzernen und ihren Zulieferern, &ldquo;Zukunftsperspektiven&rdquo; zu entwickeln, &ldquo;statt den Rotstift anzusetzen&rdquo;. Es d&uuml;rfe &ldquo;keinen r&uuml;cksichtslosen Abbau von Arbeitspl&auml;tzen&rdquo; oder eine Verlagerung von Produktionsstandorten &ldquo;unter dem Deckmantel des technologischen Wandels&rdquo; geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.afp.com\/de\/nachrichten\/762\/metaller-fuerchten-mega-rausschmiss-der-auto-und-zulieferindustrie-doc-1mh29c2\">AFP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist zugegeben zynisch, aber angesichts des &bdquo;Fachkr&auml;ftemangels&ldquo; sind diese Bef&uuml;rchtungen doch wohl &uuml;berzogen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zalando: Derartige Methoden geh&ouml;ren verboten<\/strong><br>\nZahlreiche Politiker fordern nach einem Bericht der S&uuml;ddeutschen Zeitung &uuml;ber Vorw&uuml;rfe gegen den Online-Modeh&auml;ndler Zalando Konsequenzen. Forscher der Berliner Humboldt-Uni und Mitarbeiter hatten &uuml;ber &Uuml;berwachung, Leistungsdruck und Stress durch den Einsatz der Software Zonar geklagt, was Zalando zur&uuml;ckweist. &ldquo;So macht Digitalisierung, die enorme Chancen f&uuml;r bessere Arbeit bietet, den Menschen Angst&rdquo;, kritisiert Norbert Walter-Borjans, Kandidat f&uuml;r den SPD-Parteivorsitz. Zonar sei ein Beispiel daf&uuml;r, wie Technik daf&uuml;r genutzt werde, die Menschen zu instrumentalisieren. &hellip;<br>\n&ldquo;Derartige Methoden der &Uuml;berwachung und gegenseitigen Kontrolle geh&ouml;ren verboten&rdquo;, erkl&auml;rte Dietmar Bartsch, Fraktionschef der Linken im Bundestag. &ldquo;Gl&auml;serne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die permanent bewertet werden und sich gegenseitig werten, d&uuml;rfen auch in Zeiten des Onlinehandels und der Digitalisierung kein Zustand sein. Das hat mit Fortschritt nichts zu tun, sondern weckt Orwellsche Erinnerungen. Ein Gesch&auml;ftsmodell, das auf Misstrauen und Kontrolle fu&szlig;t, wird kein Erfolgsmodell sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zalando-mitarbeiter-bewertung-1.4689679\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Digitales Schlachtfeld (II)<\/strong><br>\nIm Rahmen der Digitalisierung der staatlichen Repressionsorgane forciert die Bundesregierung die Aufhebung des in der deutschen Verfassung verankerten Trennungsgebotes von Polizei, Milit&auml;r und Geheimdiensten. Unter anderem wurde eine dreistellige Millionensumme in den Aufbau einer sogenannten Cyberagentur investiert, die unter der gemeinsamen Fachaufsicht des Verteidigungs- und des Innenministeriums steht. Der Institution ist explizit die Aufgabe zugedacht, &ldquo;Schl&uuml;sseltechnologien&rdquo; zu entwickeln, aus denen sich &ldquo;strategische Vorteile f&uuml;r die innere und &auml;u&szlig;ere Sicherheit&rdquo; ziehen lassen. Zu den Arbeitsfeldern der Agentur z&auml;hlen nach offiziellen Angaben ebenso die &ldquo;hybride Kriegf&uuml;hrung&rdquo; wie der Kampf gegen &ldquo;Terrororganisationen&rdquo;. Bereits 2017 beschloss die Bundesregierung die Einrichtung einer &ldquo;Zentralen Stelle f&uuml;r Informationstechnik im Sicherheitsbereich&rdquo;, deren Personal sich aus Angeh&ouml;rigen der Bundeswehr, der Polizei und der Spionageapparate rekrutiert. Hier wird daran gearbeitet, Verschl&uuml;sselungsmethoden zu brechen und &Uuml;berwachung zu perfektionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8116\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der weltweite Kampf um die strategischen Rohstoffe<\/strong><br>\nWer verstehen will, warum Hersteller es so schwer haben, die Rohstoffe f&uuml;r ihre Elektroautos einzukaufen, sollte einen Blick auf den Markt f&uuml;r Kobalt werfen. Die Industrie braucht ihn f&uuml;r die Akkuzellen, die in Millionen Elektroautos Strom speichern. Vor zwei Jahren ben&ouml;tigte sie daf&uuml;r 54.000 Tonnen Kobalt, in neun Jahren soll der Bedarf f&uuml;nfmal so hoch sein.<br>\nNoch drastischer soll laut der Londoner Metallmarkt-Analysefirma Benchmarks Minerals Intelligence die Nachfrage nach Lithium wachsen: von derzeit etwa 250.000 auf 1,5 Millionen Tonnen. Und schlie&szlig;lich, das dritte essenzielle Metall in der Akkuherstellung, Nickel. Hier sagen die Prognosen einen Anstieg von 50.000 Tonnen im Jahr 2017 auf bis zu 1,4 Millionen Tonnen im Jahr 2028 voraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article197804821\/Kobalt-Lithium-und-Nickel-Hier-will-die-Welt-ihre-Batterie-Gier-stillen.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Supertrumpf im Autoquartett<\/strong><br>\nWenn von der Mobilit&auml;tswende die Rede ist, schwingt fast immer ein Subtext von Verzicht mit. Elektroautos, hei&szlig;t es, st&uuml;nden f&uuml;r eine neue, nachhaltige Mobilit&auml;t. Eine, bei der nicht grenzenlos Ressourcen verbrannt, sondern klug und vern&uuml;nftig gehaushaltet wird.<br>\nViele Elektroautos, die aktuell vorgestellt werden, sind eher kein Synonym f&uuml;r Vernunft. Volvos Tochtermarke Polestar hat gerade ihr erstes Modell vorgestellt, den Hybrid-Sportwagen Polestar 1. Das Datenblatt liest sich wie der Supertrumpf im Autoquartett: Vier Motoren treiben das Coup&eacute; an: Ein Vierzylinder-Verbrenner mit 309 PS, zwei E-Motoren mit zusammen 232 PS, der Starter Generator steuert 68 PS bei. Laufen alle vier Motoren mit Volllast, wirken 1000 Newtonmeter auf die Antriebswelle. In 4,2 Sekunden st&uuml;rmt der Polestar von 0 auf 100 und erreicht eine maximale H&ouml;chstgeschwindigkeit von 250 km\/h. &hellip;<br>\nWir erleben aktuell im E-Segment eine Tendenz zum automobilen Superlativ. Um die Zielgruppe lustvoller Schnellfahrer zu erreichen, wird am Wachstumsgedanken festgehalten, jede Auto-Generation muss die vorherige effektvoll &uuml;bertreffen. Je mehr Leistung, desto besser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/tesla-truck-und-co-leistungsexzesse-bei-elektroautos-kommentar-a-1298206.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Endlich f&auml;llt auch dem SPIEGEL auf, dass der ganze Elektroauto-Hype nichts mit Umweltschutz zu tun hat und nur zu noch mehr Verbrauch f&uuml;hrt. Davon abgesehen, sind Energieverbrauch und Umweltsch&auml;den bei der Herstellung des Autos (egal ob Benziner oder Elektro) sowieso viel gr&ouml;&szlig;er als bei der Benutzung &ndash; insofern ist die einschr&auml;nkte Betrachtung nur des Verbrauchs schon schief.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine zukunftsweisendes Mobilit&auml;t sieht anders aus. Die Automobilindustrie macht einfach da weiter wo sie mit dem Verbrennungsmotor (noch nicht) aufgeh&ouml;rt hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Treibhausgase auf Rekordniveau<\/strong><br>\nDie Weltwetterorganisation schl&auml;gt Alarm: Immer mehr klimasch&auml;dliche Treibhausgase sind in der Atmosph&auml;re messbar. Neben der CO2-Konzentration steigt auch der Anteil des Methans auf einen Rekordwert. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/co2-rekordwert-athmosphaere-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Beijing needs to listen to HK&rsquo;s &lsquo;silent majority&rsquo;<\/strong><br>\nElection result proves there is unprecedented support for the six-month-long protest in Hong Kong<br>\nRarely are election results emphatic. But last Sunday&rsquo;s district council election in Hong Kong was transformed into a referendum on the government and its masters in Beijing, resulting in unprecedented support for the six-month-long protest movement.<br>\nIt is clear that the so-called &lsquo;silent majority&rsquo; has spoken not only securing 86% of the 452 seats up for election but also knocking out some of the biggest names in the pro-China camp. The tsunami of votes for the Democrats even dislodged incumbents in Hong Kong&rsquo;s &lsquo;red&rsquo; districts, supposedly unflinchingly loyal to Beijing. In their place, a new breed of often young and high profile members of the democracy movement has been installed in office. [&hellip;]<br>\nThe Chinese Communist Party has no history of backing down in the face of protests and has little experience of responding to independent elections. It is quite possible that it will instruct its ciphers in Hong Kong to simply ignore the result. However, even members of the pro-China camp are now urging their bosses to get rid of Lam and to think of ways to reduce tension by going some way to meet the protestor&rsquo;s demands.<br>\nThe election, which at the very least, has produced a ceasefire in the ongoing hostilities, provides an opportunity for a rethink from Beijing, but there are no guarantees that this will happen even though the alternatives are scary.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/11\/article\/beijing-needs-to-listen-to-hks-silent-majority\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Botschafter Grenell wirft Bundesregierung Beleidigung von US-Soldaten vor<\/strong><br>\nSoll die Bundesregierung den chinesischen Konzern Huawei boykottieren? Wirtschaftsminister Altmaier zog einen Vergleich zu US-Lauschangriffen. Botschafter Grenell zeigt sich emp&ouml;rt. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen hochrangiger Vertreter der deutschen Regierung, die Vereinigten Staaten seien vergleichbar mit der Kommunistischen Partei Chinas, sind eine Beleidigung f&uuml;r die Tausenden amerikanischen Soldatinnen und Soldaten, die dazu beitragen, die Sicherheit Deutschlands zu gew&auml;hrleisten&rdquo;, hie&szlig; es in einer Erkl&auml;rung Grenells.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/huawei-richard-grenell-wirft-bundesregierung-beleidigung-von-us-soldaten-vor-a-1298164.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NSA-Telefon&uuml;berwachung (Stichwort Kanzlerin-Handy) darf also nach den W&uuml;nschen des US-Botschafters nicht einmal &ouml;ffentlich erw&auml;hnt werden. Das wollte Herr Grenell damit wohl zum Ausdruck bringen, oder?<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;brigens: Vor welcher konkreten Gefahr besch&uuml;tzen die US-Soldaten Deutschland eigentlich? Insbesondere seit 1990 d&uuml;rfte die Suche nach einem konkreten Feindbild schwerfallen. Ist es nicht vielmehr so, dass Deutschland als &ldquo;Zwischenstation&rdquo; dient &ndash; z.B. f&uuml;r die Umkreisung Russlands und zahlreiche Konflikte mit US-Beteiligung u.a. im Nahen Osten? Deutschland als n&uuml;tzlicher Vasall f&uuml;r das US-Imperium?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wirtschaftselite f&uuml;r Kanzlerkandidaturen von Merz und Scholz<\/strong><br>\nF&uuml;hrungskr&auml;fte sehen die gro&szlig;e Koalition einer Umfrage zufolge skeptisch. Bei der K-Frage haben sie eine klare Pr&auml;ferenz. Au&szlig;enpolitisch bereitet vor allem Trump Sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-11\/grosse-koalition-cdu-spd-volksparteien-schwaeche?fbclid=IwAR1ziIb3UxJIDUbfUxcKTgB9IqFQHjjFvZYVq4gV8wLbnPIpfCVZUXpQ2DM\">ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,19],"tags":[],"class_list":["post-56653","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56653"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56656,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56653\/revisions\/56656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}