{"id":56679,"date":"2019-11-27T08:32:59","date_gmt":"2019-11-27T07:32:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679"},"modified":"2019-11-27T08:32:59","modified_gmt":"2019-11-27T07:32:59","slug":"hinweise-des-tages-3501","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h01\">Warum ich die EU-Kommission ablehnen werde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h02\">Vorw&auml;rts, marsch! &ndash; Deutschlands au&szlig;enpolitischer Kurs der n&auml;chsten Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h03\">Fall Daphne: Maltas Regierung st&uuml;rzt in die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h04\">Wie viel Strom der Bitcoin aktuell verbraucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h05\">Americans, not Chinese, paying for Donald Trump&rsquo;s tariffs, study by New York Fed shows<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h06\">Wohnen: Mietendeckel entlastet Berliner Mieter um 2,5 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h07\">Ausverkauf der Infrastruktur: Berlin f&uuml;ttert Investoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h08\">Arbeitsministerium h&auml;lt offenbar an Hartz-IV-Sanktionen von mehr als 30 Prozent fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h09\">Tausende Tote durch Hitzewellen in Deutschland seit 2003<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h10\">Der Krieg und seine Logistik: Defender 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h11\">Botschafter Grenell wirft Bundesregierung Beleidigung von US-Soldaten vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h12\">Symbolpolitik gegen Gewalt an Frauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h13\">Stellungnahme aus der Schweiz zu den Ereignissen in Bolivien: &ldquo;Der richtige Begriff ist Staatsstreich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h14\">Putsch-Regierung in Bolivien schaltet Telesur ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h15\">Hongkong: Demokraten gewinnen die Kommunalwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h16\">So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h17\">Rettet die Arbeit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h18\">Keine Auslieferung von JulianAssange an die USA!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum ich die EU-Kommission ablehnen werde<\/strong><br>\nMartin Sonneborn wirbt f&uuml;r moralische Integrit&auml;t<br>\nVon der Leyen will Geschlechterparit&auml;t f&uuml;r ihr Kommissionsteam. N&ouml;tiger w&auml;re eine Quote f&uuml;r Nicht-Vorbestrafte und Million&auml;re ohne Interessenskonflikte.<br>\nAm Mittwoch stimmt das Europ&auml;ische Parlament in Stra&szlig;burg &uuml;ber die neue EU-Kommission ab&hellip;<br>\nDie designierte Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hat erkl&auml;rt, sie wolle ihre Kommission parit&auml;tisch mit M&auml;nnern und Frauen besetzen. Wichtiger w&auml;re, parit&auml;tisch dahingehend zu besetzen, dass zumindest die H&auml;lfte der Kommissare &uuml;ber ausreichende moralische Integrit&auml;t verf&uuml;gt, nicht vorbestraft ist, sich nicht gerade vor einem Untersuchungsausschuss verantworten muss und kein Millionenverm&ouml;gen besitzt, das zu Interessenskonflikten f&uuml;hren k&ouml;nnte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/martin-sonneborn-wirbt-fuer-moralische-integritaet-warum-ich-die-eu-kommission-ablehnen-werde\/25263366.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Martin Sonneborn schildert hier Interessenkonflikte, Rechtsbruch und illegale Machenschaften im Europaparlament. Moralische Integrit&auml;t scheint dort eher die Ausnahme zu sein. &Uuml;ber ein solches Parlament und sein Kommissionsteam sollte man sich keine Illusionen zu machen. Lesenswert.<\/em><br>\n<em>Sehen Sie auch:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PrntpaIUhX0\">EU-Parlamentarier kassieren hohe Aufwandsentsch&auml;digungen (Report Mainz )<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XvsRNF1ynt0\">Die fragw&uuml;rdigen Tagegelder von EU-Parlamentariern  (Report Mainz)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EaFC2Nyrfy8\">Sitzungsgeld EU Abzocke Parlament kassieren mit der Unterschrift Tagegeld<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vorw&auml;rts, marsch! &ndash; Deutschlands au&szlig;enpolitischer Kurs der n&auml;chsten Jahre<\/strong><br>\nZwei Reden und ein Gastbeitrag im Spiegel machten den Anfang. Inzwischen geht es Schlag auf Schlag. Die EU und Deutschland sollen militarisiert, neue Flanken er&ouml;ffnet, bestehende Konflikte zementiert werden. Ein deutlicher Ruck nach rechts.<br>\nMan kann sich des Eindrucks kaum erwehren: Die au&szlig;enpolitische Ausrichtung der Bundesrepublik und der EU wird gerade f&uuml;r die n&auml;chsten Dekaden festgezurrt. Die Zeichen stehen auf Aggression. &Uuml;berhaupt nicht zur Debatte stehen dabei eine &Uuml;berwindung der Konfrontation gegen Russland und eine Kooperation mit China. Im Gegenteil, es ist offensichtlich, dass der Konflikt mit Russland und eine Eskalation der Konfrontation zu China nach dem Willen der deutschen politischen Akteure f&uuml;r die n&auml;chsten Jahrzehnte den eurasischen Kontinent bestimmen sollen.<br>\nEs geht in Richtung der Militarisierung in der Au&szlig;enpolitik und der milit&auml;rischen Konfrontation&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Mainstream nimmt all das nur zu dankbar und bereitwillig auf. Die Diskussion um &ldquo;Verteidigungs&rdquo;-Ausgaben genannte Milit&auml;retats, um Auslandseins&auml;tze und Engagement in der Welt ist voll im Gange. Wenn &ldquo;wir&rdquo; dabei sind, wird es gut, denn &ldquo;wir&rdquo; haben &ldquo;Werte&rdquo;, die anderen nicht &ndash; so der allgemeine Tenor. Die NATO wird als angebliches Werte-B&uuml;ndnis beschworen.<br>\n(&hellip;) Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass mittlerweile linke Bewegungen als Korrektiv in Deutschland weitgehend ausfallen&hellip; Von ihnen ist kein Widerstand mehr gegen eine kriegerische Agenda zu erwarten&hellip;<br>\nSo fehlt in Deutschland ein Korrektiv. Es geht nicht mehr um das &ldquo;Ob&rdquo; einer Militarisierung, sondern nur noch um das &ldquo;Wie&rdquo; und um die Geschwindigkeit. Das ist die Bandbreite, in der sich die Diskussion bewegt, die im Mainstream ausgetragen wird. Man wird heftig und intensiv &uuml;ber Finanzen, Partner, Akzentsetzungen, Zeitdruck und anderes sprechen. Das Projekt selbst steht dabei nicht mehr zur Debatte&hellip;<br>\n(&hellip;) Allerdings wird die zweite Chance auf ein gemeinsames Haus Europa von deutscher Politik gerade erneut verspielt. Dauerhaften Frieden, Sicherheit und Wohlstand von Lissabon bis Wladiwostok soll es nach deutschem Willen auch diesmal nicht geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/94949-aussenpolitische-kurs-nachsten-jahre-deutschland-eu\/?fbclid=IwAR0EsG5702ZsCIX6QcZB__P89wQ0CMWVsasZHQ2xxtSWPMOOpmdgTMewN24\">RT<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutschlands Interventionsbilanz (II)<\/strong><br>\nBamako\/Berlin\/Paris (Eigener Bericht) &ndash; Die Bundesregierung bereitet einen zus&auml;tzlichen Einsatz der Bundeswehr in Mali vor. Ziel ist die Beteiligung an einer von Frankreich geplanten Operation (&ldquo;Op&eacute;ration Tacouba&rdquo;), in deren Rahmen europ&auml;ische Spezialkr&auml;fte Sondereinheiten aus Mali ausbilden sollen. Perspektivisch ist eine Ausweitung auf weitere Sahel-Staaten geplant. Schon jetzt trainieren Kampfschwimmer der deutschen Marine nigrische Sondereinheiten. Die Op&eacute;ration Tacouba geht allerdings insofern dar&uuml;ber hinaus, als in ihrem Rahmen die Spezialkr&auml;fte aus Europa die malischen Milit&auml;rs in Kampfeins&auml;tze begleiten sollen. Tacouba w&auml;re neben dem franz&ouml;sischen Kampfeinsatz &ldquo;Op&eacute;ration Barkhane&rdquo; mit gut 4.000 Soldaten, an dem sich zunehmend Einheiten aus weiteren europ&auml;ischen L&auml;ndern beteiligen, neben dem EU-Ausbildungseinsatz EUTM Mali (620 Soldaten) und der UN-Operation MINUSMA (rund 13.300 Soldaten, beinahe 2.000 Polizisten) das vierte Interventionsformat. Die Bilanz des Krieges ist desolat: Die K&auml;mpfe nehmen seit Jahren zu und haben sich l&auml;ngst vom Norden auf das Zentrum Malis und auf die Nachbarl&auml;nder ausgedehnt.<br>\n(&hellip;) Klimawandel als Kriegsursache<br>\n&hellip;Hintergrund sind vor allem Spannungen, die ihre Ursache in zunehmender, durch den globalen Klimawandel bedingter Trockenheit haben, die das verf&uuml;gbare Acker- und Weideland deutlich reduziert, was wiederum Konflikte zwischen Ackerbauern und Viehz&uuml;chtern eskalieren l&auml;sst&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8117\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fall Daphne: Maltas Regierung st&uuml;rzt in die Krise<\/strong><br>\nZwei Jahre nach dem Tod der Journalistin Daphne Caruana Galizia treten auf Malta im Zuge der Aufkl&auml;rung des Falls mehrere Regierungsmitglieder zur&uuml;ck.<br>\nPremierminister Muscat ist stark angeschlagen. In Malta geht man davon aus, dass er sich nicht mehr lange im Amt halten kann&hellip;<br>\nDie Stimmung in der Bev&ouml;lkerung wendet sich zunehmend gegen ihn<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/malta-journalistin-mord-1.4698465\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Hintergrund: Am 16. Oktober 2017 war die Journalistin Caruana Galizia in Malta bei einem Bombenattentat auf ihr Auto get&ouml;tet worden. Das Attentat erregte europaweit Aufsehen. Frau Galizia recherchierte vor Allem im Rahmen der Panama Papers &uuml;ber Geldw&auml;sche, Korruption und illegale Gesch&auml;fte auf Malta. Darin waren, wie die Journalistin enth&uuml;llt hatte, auch Mitglieder der Regierung verwickelt, vor Allem aber der B&uuml;roleiter von Ministerpr&auml;sident Muscat (Labour Partei), Shembri und der Minister f&uuml;r Tourismus Konrad Mizzi. <\/em><\/p>\n<p><em>Die beiden waren jeweils Eigent&uuml;mer einer Schein- und Briefkastenfirma in Panama, welche wiederum regelm&auml;&szlig;ige Zahlungen von einer Firma aus Dubai erhielten, die dem schwerreichen maltesischen Gesch&auml;ftsmann und Casinobesitzer Yorgen Fenech geh&ouml;rt. Fenech ist zugleich auch Miteigent&uuml;mer des Unternehmens Electrogas sitzt und dort im Verwaltungsrat. Das Energieunternehmen hatte den Zuschlag f&uuml;r den Bau eines 450 Millionen Euro teuren Kraftwerks bekommen. Es dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass &uuml;ber die Firma von Fenech in Dubai Schmiergelder an die Briefkastenfirmen in Panama geflossen sind. Wahrscheinlich wurde auf diesem Wege auch Geld gewaschen und Steuern hinterzogen.<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt sind Mizzi und Schembri zur&uuml;ckgetreten, Schembri wird derzeit von der Polizei verh&ouml;rt. Wirtschaftsminister Cardona l&auml;sst einstweilen sein Amt ruhen w&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Muscat von Allem nichts gewusst und auch nichts mit dem Mord an Frau Galizia zu tun gehabt haben will. Das glaubt ihm aber mittlerweile kaum noch jemand und auch sein R&uuml;cktritt d&uuml;rfte nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Die eigentlichen M&ouml;rder waren zwar schon nach kurzer Zeit festgenommen worden und sitzen seither im Gef&auml;ngnis. Es bestand aber immer der begr&uuml;ndete Verdacht, dass es sich um einen Auftragsmord gehandelt hatte.<\/em><\/p>\n<p><em>Bewegung ist nun in den seit zwei Jahren schwelenden Mordfall gekommen, als der vermutliche Mittelsmann zwischen den Auftraggebern und den Killern, die die Bombe gelegt hatten, bei einer Razzia festgenommen worden war und angeboten hatte auszupacken, wenn er daf&uuml;r Straffreiheit bekommen w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><em>Fenech, der schon immer im Verdacht stand, an der Ermordung von Frau Galizia beteiligt gewesen zu sein, wurde nach der Verhaftung des Mittelsmannes durch die Polizei an der Flucht mit seiner Yacht auf dem Seeweg gehindert und ebenfalls festgenommen. Er soll seinerseits bereits Schembri schwer belastet haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie viel Strom der Bitcoin aktuell verbraucht<\/strong><br>\n(&hellip;) So viele Rechner betreiben das Bitcoin-Netzwerk:\n<ul>\n<li>7900 Bitcoin-Knoten im November 2017<\/li>\n<li>9343 Bitcoin-Knoten im November 2019<\/li>\n<\/ul>\n<p>So viel Strom verbraucht der Bitcoin:<\/p>\n<ul>\n<li>30,1 Terawattstunden im November 2017<\/li>\n<li>73,1 Terawattstunden im November 2019<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/technologie\/digitale-welt\/infografik-wie-viel-strom-der-bitcoin-aktuell-verbraucht\/25241360.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine einzige Bitcoin-Transaktion verursacht also 648 Kilowattstunden Stromverbrauch. Das ist nur noch irre und nicht nur &ouml;kologisch, sondern auch &ouml;konomisch wahnsinnig. Zu deutschen Strompreisen sind das rund 180 Euro Stromkosten! Diese Summe f&auml;llt bei jeder einzelnen Transaktion an; egal, ob ein Bitcoin-Freak einen Kaffee bezahlt oder ein Zocker an einer Bitcoin-B&ouml;rse eine Transaktion t&auml;tigt. Die meisten Bitcoin-Sch&uuml;rfknoten stehen nat&uuml;rlich in China, wo der Strom deutlich billiger ist; aber bei zwei Cent pro kWh sind es auch dort immerhin noch rund 30 Euro pro Transaktion. Die Gesamtstromkosten betragen damit (bei zwei Cent pro kWh) rund 1,5 Milliarden Euro. Wo kommt das Geld her? Die durchschnittlichen Transaktionsgeb&uuml;hren <a href=\"https:\/\/bitinfocharts.com\/de\/comparison\/bitcoin-transactionfees.html\">liegen bei 0,80 US-Cent<\/a> und scheiden als Finanzierung der Stromkosten damit aus. Offenbar ist das ganze Bitcoin-System ein riesiges Schneeballsystem, bei dem die &ldquo;K&auml;ufer&rdquo; letztlich die Stromkosten f&uuml;r das ganze System bezahlen. Und sobald der Kurs mal wieder in den Keller geht, sorgen die Stromkosten daf&uuml;r, dass das ganze System unrentabel wird und kollabiert. Aber bis dahin haben die &ldquo;Experten&rdquo;, die Menschen in diesen Unsinn treiben, sicher ihre Bitcoins schon in echtes Geld umgetauscht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Americans, not Chinese, paying for Donald Trump&rsquo;s tariffs, study by New York Fed shows<\/strong>\n<ul>\n<li>Prices charged by Chinese firms have barely budged, suggesting US companies and consumers are absorbing about US$40 billion in annual costs<\/li>\n<li>However, China&rsquo;s share of US imports of machinery, electrical equipment and electronics has fallen<\/li>\n<\/ul>\n<p>[&hellip;] Import data from June 2018 to September 2019 shows Chinese import prices fell only 2 per cent, the Fed study found, in line with price declines seen in many other nations as global trade slowed.<br>\n&ldquo;The continued stability of import prices for goods from China means US firms and consumers have to pay the tariff,&rdquo; the Fed research team wrote. [&hellip;]<br>\nThat market share &ldquo;has gone largely to Europe and Japan for machinery and to Malaysia, South Korea, Taiwan, and Vietnam for electronics and electrical equipment,&rdquo; the study found. The research did not address how much market share may have been gained by US suppliers, or whether other countries are charging higher prices than Chinese firms.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/article\/3039318\/americans-not-chinese-paying-donald-trumps-tariffs-study-new-york-fed?fbclid=IwAR1Q_I2KuhFd8A7FcdW9pOy124AJlUbgxD3_Ka_maEj__9SS3sfVSBohU88\">Reuters via SCMP<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wohnen: Mietendeckel entlastet Berliner Mieter um 2,5 Milliarden Euro<\/strong><br>\nMit der jetzt vorgenommen Sch&auml;tzung zur Entlastung der Mieter korrigiert die Senatsverwaltung f&uuml;r Stadtentwicklung die Zahlen nach oben. Der Gesetzentwurf zum Mietendeckel soll an diesem Dienstag im Senat beschlossen werden.<br>\nBerlins Mieter werden durch den f&uuml;nfj&auml;hrigen Mietendeckel nach einer &uuml;berschl&auml;gigen Sch&auml;tzung in H&ouml;he von rund 2,5 Milliarden Euro entlastet. Das geht aus den Erl&auml;uterungen zum Gesetzentwurf &uuml;ber den Mietendeckel aus dem Haus von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) hervor, der an diesem Dienstag im Senat beschlossen werden soll. Die Vermieter m&uuml;ssen dem Papier zufolge auf einen Betrag in gleicher H&ouml;he verzichten. Die Landesregierung will sich an diesem Dienstag noch einmal mit dem Mietendeckel befassen, um ihn nach der formellen Beschlussfassung an das Abgeordnetenhaus weiterzuleiten. Dort soll er in den n&auml;chsten Wochen beraten und am Ende von einer Mehrheit der Parlamentarier beschlossen werden, um Gesetzeskraft zu erlangen.<br>\n(&hellip;) Der Senat beruft sich beim Plan f&uuml;r den Landes-Mietendeckel auf die F&ouml;deralismusreform von 2006, nach der die Kompetenz f&uuml;r das Wohnungswesen auf die L&auml;nder &uuml;bergegangen ist. Die Landesregierung sieht darin die M&ouml;glichkeit, ein &ouml;ffentlich-rechtlich ausgestaltetes Mietpreisrecht zu schaffen. Das &ldquo;Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen im Land Berlin&rdquo; (MietenWoG Bln) soll die Mieten nicht nur bremsen, es soll sie zugleich auf ein sozialvertr&auml;gliches Ma&szlig; zur&uuml;ckf&uuml;hren, &bdquo;um angemessenen Wohnraum auch f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschichten mit mittlerem und geringem Einkommen zu bezahlbaren Mietpreisen zu erhalten und zug&auml;nglich zu machen und so Verdr&auml;ngungsprozessen und sozialem Unfrieden entgegenzuwirken&rdquo;, hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung. Das soll durch eine Kombination von Mietenstopp und Mietobergrenzen erreicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/mietendeckel-entlastet-berliner-mieter-um-25-milliarden-euro-li.2072\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kein Recht auf Rendite, aber ein Grundrecht auf Wohnen<\/strong><br>\nAls Gr&uuml;nde f&uuml;r steigende Mieten werden meistens das Bev&ouml;lkerungswachstum in den St&auml;dten und zu wenig Neubau genannt. Diese Diagnose ist nicht falsch. Stadtsoziologen haben in den letzten Jahren allerdings rauf und runter analysiert, dass die Gr&uuml;nde tiefer liegen: So wurde etwa Ende der 1980er Jahre die Gemeinn&uuml;tzigkeit f&uuml;r den Wohnungssektor abgeschafft&hellip;Der soziale Wohnungsbau wurde schrittweise abgebaut&hellip;Der Markt sollte es von nun an regeln.<br>\nDieser Markt, der der reinen Lehre zufolge immer dort ein Angebot schafft, wo es eine Nachfrage gibt, bringt allerdings bevorzugt Eigentumswohnungen statt Mietwohnungen hervor.<br>\n(&hellip;) Armut ist keine Naturnotwendigkeit<br>\nDass es &uuml;berhaupt so viele so geringe Einkommen gibt, wird in der stadtpolitischen Debatte hingenommen, als w&uuml;rde es einer Naturnotwendigkeit entspringen, &auml;hnlich dem Wetter: Armut gibt es nun mal&hellip;<br>\nUm die heutige Ungleichverteilung des Wohnraumes zu verstehen, m&uuml;ssen wir zudem zwei weitere Prozesse mitbedenken: Erstens ist, wie die Stadtforscherin Susanne Heeg aufgezeigt hat, die Entwicklung des deutschen Wohnungsmarktes in den globalen Wandel eingebettet, der sich in den letzten drei Jahrzehnten vollzogen hat. Dessen Kennzeichen sind unter anderem die Internationalisierung und Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte. Gerade Immobilien, insbesondere in Deutschland, haben sich vor diesem Hintergrund in begehrte Renditeobjekte verwandelt&hellip;<br>\nZweitens sind wir heute damit konfrontiert, was Heeg &bdquo;finanzwirtschaftliche Selbstregierung der Individuen&ldquo; nennt: Durch den Abbau des Sozialstaats sind die Menschen zunehmend darauf angewiesen, sich selbst gegen fundamentale &bdquo;Lebensrisiken&ldquo; abzusichern. So werden die Individuen in den Prozess der Finanzialisierung verstrickt. Ein besonders folgenreiches Beispiel dieser Privatisierung der Daseinsvorsorge ist die Abkehr von der umlagefinanzierten Rente und die Hinwendung zur privaten Vorsorge. Beitr&auml;ge f&uuml;r die zunehmend notwendige private Rentenvorsorge flie&szlig;en entweder in Pensionsfonds, die wiederum als Kapitalsammelstellen unter anderem in Immobilien investieren. Mietsteigerungen sollen dann die Rendite der Anleger optimieren. Oder aber die &bdquo;sich selbst regierenden&ldquo; Individuen kaufen &ndash; sofern mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet &ndash; zur privaten Rentenvorsorge eine Eigentumswohnung. So vervielfacht sich die Anzahl jener, die die Miete &ndash; das Einkommen anderer &ndash; als Mittel dazu nutzen, ihr eingesetztes Kapital zu verwerten und ihre eigene Vorsorge zu sichern. Die gegens&auml;tzlichen Interessen prallen frontal aufeinander, insbesondere dann, wenn &ndash; wie derzeit zu beobachten &ndash; die Einkommensentwicklung nicht mit der Mietentwicklung Schritt h&auml;lt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/november\/kein-recht-auf-rendite-aber-ein-grundrecht-auf-wohnen\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ausverkauf der Infrastruktur: Berlin f&uuml;ttert Investoren<\/strong><br>\nPartei Die Linke h&auml;lt an Pl&auml;nen zur Privatisierung des S-Bahn-Netzes fest.<br>\nVon wegen &raquo;Verkehrswende&laquo;: SPD, Die Linke und Gr&uuml;ne jubeln &uuml;ber die Ansiedlung einer Autofabrik f&uuml;r teure Elektromodelle aus dem Hause Tesla in der N&auml;he von Berlin. Gleichzeitig arbeitet &raquo;Rot-Rot-Gr&uuml;n&laquo; in der Hauptstadt daran, das S-Bahn-Netz zu privatisieren (siehe jW vom 21.11.). Zwei Drittel der Strecke sollen nach dem Willen von Verkehrssenatorin Regine G&uuml;nther (Gr&uuml;ne) ausgeschrieben und f&uuml;r bis zu 30 Jahre an meistbietende Investoren ver&auml;u&szlig;ert werden. &raquo;Es geht um ein Auftragsvolumen von rund acht Milliarden Euro &ndash; das bisher gr&ouml;&szlig;te in der Geschichte der Berliner S-Bahn&laquo;, hatte sie nach dem Senatsbeschluss am 12. November stolz mitgeteilt.<br>\nBei einer gemeinsamen Pressekonferenz warnten die Gruppen &raquo;Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand&laquo; und &raquo;Bahn f&uuml;r Alle&laquo; am Freitag vor &raquo;erheblichen Mehrkosten&laquo;&hellip;<br>\nDie Regierungsparteien m&uuml;ssten sich die Fragen gefallen lassen: &raquo;Wollen die Gr&uuml;nen in Zeiten von Klimawandel und &rsaquo;Fridays for Future&lsaquo; die S-Bahn Berlin zerst&ouml;ren? Will die SPD mit Hilfe von Lohndumping Kosten sparen und gleichzeitig durch Doppel- und Dreifachstrukturen Geld zum Fenster hinauswerfen? Will die Linke nach dem GSW-Verkauf und dem Einstieg in die Schulprivatisierung nun auch noch die S-Bahn-Privatisierung mitverschulden?&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/367405.ausverkauf-der-infrastruktur-berlin-f%C3%BCttert-investoren.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Die Berliner Linkspartei ist offenbar unbelehrbar: Die Partei ist gerade dabei, das dritte Privatisierungsprojekt umzusetzen. Das erste war die Privatisierung der landeseigenen Berliner Wohnungsbaugesellschaft in der ersten rot-roten Regierung. Die Wohnungen wurden dieses Jahr mit Zusatzkosten von rund 500 Millionen Euro zur&uuml;ckgekauft. Man k&ouml;nnte auch sagen: Dem privaten Wohnungsbaukonzern wurden durch Ver- und R&uuml;ckkauf mal eben 500 Millionen Euro Steuergelder geschenkt. Das n&auml;chste Projekt ist die Schulgeb&auml;udeprivatisierung unter Rot-Rot-Gr&uuml;n. Zusatzkosten im Vergleich zu staatlicher Bauherrenschaft: rund 800 Millionen Euro Steuergelder. Au&szlig;erdem dauert die privatwirtschaftliche Umsetzung wesentlich l&auml;nger. Und jetzt soll als Kr&ouml;nung auch noch die S-Bahn privatisiert werden. Was ist da los? Das ist derselbe W&auml;hlerbetrug wie, ihn die SPD betrieben hat. Man w&auml;hlt links und bekommt rechte, neoliberale Politik. Es ist zum Verzweifeln! Ich frage mich: Was steckt dahinter? Hat das mit Korruption zu tun? Was sind die Motive? Wen soll man &uuml;berhaupt noch w&auml;hlen? Wenn die Linkspartei so weiter macht, wird sie genau wie die SPD schon bald Geschichte sein. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeitsministerium h&auml;lt offenbar an Hartz-IV-Sanktionen von mehr als 30 Prozent fest<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Hartz-IV-Sanktionen von mehr als 30 Prozent nicht zumutbar sind. Laut einem Bericht will das Arbeitsministerium trotzdem h&ouml;here K&uuml;rzungen erm&ouml;glichen &ndash; mit einem Kniff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/hartz-iv-arbeitsministerium-will-offenbar-kuerzungen-ermoeglichen-a-1298424.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesagentur f&uuml;r Arbeit plant mit neuen Dienstanweisungen, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Sanktionen zu unterlaufen!<\/strong><br>\nDie BA m&ouml;chte entgegen des Urteils des BVerfG wieder Sanktionen oberhalb von 30 % des Regelbedarfes durchsetzen. Wir erlauben uns deshalb die dahingehenden  internen Weisungen im Entwurfsstadium  zu ver&ouml;ffentlichen um dieses Kalk&uuml;l offenzulegen.<br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) &uuml;berarbeitet derzeit ihre Dienstanweisungen zu den Sanktionen im SGB II. Das wurde n&ouml;tig, weil das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in seinem Urteil vom 5. November 2019 die Hartz-IV-Sanktionen f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hatte. Dem Verein Tacheles, der bei dem Sanktionsverfahren als sachverst&auml;ndiger Dritter beteiligt war, liegen nun die Entw&uuml;rfe der geplanten &Auml;nderungen vor und diese sind erschreckend. Die BA versucht nach Ansicht des Vereins die Entscheidung des BVerfG durch ihre Weisungen zu umgehen. Die Dienstanweisungen sind f&uuml;r alle Jobcenter in sogenannten gemeinsamen Einrichtungen verbindlich, auch die Jobcenter in Optionskommunen orientierten sich in der Regel an diesen Vorgaben.[&hellip;]<br>\nZudem hat das BVerfG ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rt, dass bez&uuml;glich der Gew&auml;hrung von Sachleistungen und Wertgutscheinen erhebliche verfassungsrechtliche Zweifel bestehen, da kein verbindlicher Anspruch auf diese Erg&auml;nzungsleistungen besteht und diese auch der H&ouml;he nach nicht konkret quantifiziert sind. Nun sieht der Entwurf der neuen Weisung vor, dass solche Sachleistungen und Wertgutscheine weiterhin m&ouml;glich sein sollen. Sie sind vorgesehen, wenn die Leistungen infolge des Zusammentreffens mehrerer Sanktionen um 50 Prozent und mehr gek&uuml;rzt werden. (Quelle: Rz 31.37). Auch mit dieser Weisung stellt sich die BA gegen die Vorgaben des BVerfG.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/2583\/\">Tacheles e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tausende Tote durch Hitzewellen in Deutschland seit 2003<\/strong><br>\nEin Bericht der Bundesregierung verzeichnet einen beschleunigten Temperaturanstieg im Land. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen sei die Temperatur um 1,5 Grad Celsius angestiegen.<br>\nWegen der Hitzewellen 2003, 2006 und 2015 seien insgesamt 19 500 Menschen ums Leben gekommen.<br>\nIn der Landwirtschaft habe der Klimawandel 2018 zu Ernteausf&auml;llen in H&ouml;he von 700 Millionen Euro gef&uuml;hrt.<br>\nInternational droht eine Erhitzung um 3,2 Grad Celsius.<br>\nDer Klimawandel wird in Deutschland zunehmend zu einem konkreten Problem. Das geht aus dem j&uuml;ngsten Monitoringbericht hervor, den die Bundesregierung am Dienstag in Berlin vorgelegt hat&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/klima-temperatur-bericht-1.4698326\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutschland hat sich um 1,5 Grad erhitzt<\/strong><br>\nMehr Hitzetage, h&ouml;herer Meeresspiegel: Wir merken den Klimawandel hierzulande schon deutlich, ergibt ein Bericht der Bundesregierung. Das zieht auch Folgen f&uuml;r die Gesundheit und f&uuml;r etliche Wirtschaftsbranchen nach sich.<br>\nRhein f&uuml;hrt Niedrigwasser.<br>\nSommer 2018: Der Rhein f&uuml;hrt Niedrigwasser. (Foto: Markus Distelrath\/Pixabay)<br>\nIn Deutschland war es im vergangenen Jahr 1,5 Grad w&auml;rmer als noch 1881. Nicht weniger als 0,3 Grad sind allein in den vergangenen f&uuml;nf Jahren hinzugekommen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrem zweiten Monitoringbericht zum Klimawandel in Deutschland. Im globalen Durchschnitt sind die Temperaturen bisher um ungef&auml;hr ein Grad gestiegen.<br>\n&ldquo;Die Botschaft des Monitoringberichts lautet: Die Zukunft hat uns bereits erreicht&rdquo;, sagte Maria Krautzberger, Chefin des am Bericht beteiligten Umweltbundesamts. &ldquo;Deutschland steckt mittendrin in der Erderhitzung, mit weitreichenden Folgen f&uuml;r Umwelt, Gesellschaft und Gesundheit.&rdquo; Nun m&uuml;sse &ldquo;dringend vorgesorgt&rdquo; werden.<br>\n&ldquo;Alarmierend&rdquo; nannte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) die Ergebnisse des Berichts. &ldquo;Die Folgen des Klimawandels treten immer deutlicher zutage&rdquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/erdsystem\/deutschland-hat-sich-um-1-5-grad-erhitzt\">Klimareporter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Krieg und seine Logistik: Defender 2020<\/strong><br>\nEin neuer gro&szlig;er Krieg in der Mitte Europas? F&uuml;r die NATO und die USA ist dies schon l&auml;nger kein abstraktes Szenario, sondern eine Option, die ganz konkret vorbereitet wird. Dabei drehen sich die &Uuml;berlegungen kaum um die Auswirkungen einer solchen Konfrontation f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, sondern vor allem darum, Krieg in Europa f&uuml;hrbar zu machen. Der Chef der US-Landstreitkr&auml;fte, General James McConville, sieht in einem Krieg auf dem europ&auml;ischen Kontinent nicht die Gefahr einer humanit&auml;ren Katastrophe, sondern die eines logistischen Alptraums. Um dies zu vermeiden, beabsichtigen die Streitkr&auml;fte der USA mit Beteiligung anderer NATO-Staaten und der Bundeswehr im Fr&uuml;hjahr 2020 die Durchf&uuml;hrung eines milit&auml;rischen Gro&szlig;man&ouml;vers mit der Bezeichnung &bdquo;DEFENDER 2020&ldquo; (DEF 20)&hellip;Mit DEF 20 soll unter Beweis gestellt werden, dass es m&ouml;glich ist,&shy; in kurzer Zeit gro&szlig;e Mengen an Panzern und Soldaten quer durch Europa an die russische Grenze zu transportieren.<br>\nDeutschland als &sbquo;Drehscheibe und Transitland&lsquo;<br>\nSchon allein geographisch kommt Deutschland f&uuml;r die US-Milit&auml;rpl&auml;ne eine gro&szlig;e Bedeutung zu, doch die Bundesregierung versteht sich sp&auml;testens seit der Ver&ouml;ffentlichung der j&uuml;ngsten Konzeption der Bundeswehr ganz bewusst &bdquo;als m&ouml;gliche Basis f&uuml;r Operationen, r&uuml;ckw&auml;rtiges Einsatzgebiet und Drehscheibe der Unterst&uuml;tzung.&ldquo; Dieser Anspruch soll nun im Rahmen von DEF 20 unter Beweis gestellt werden. Im Zusammenhang mit dem Man&ouml;ver soll von Januar bis Mai 2020 einge&uuml;bt werden, wie eine Division, also ein milit&auml;rischer Gro&szlig;verband, quer durch Europa ins Baltikum und nach Polen verbracht werden kann.<br>\n(&hellip;) Man&ouml;ver ist ein Angriff auf Frieden und Umwelt<br>\nWegen der Gr&ouml;&szlig;e von DEF 20 werden umfangreiche Abstimmungen zwischen Bundesregierung und Landesregierungen n&ouml;tig sein und auch massive Auswirkungen auf Stra&szlig;en- und Schienenverkehr sind zu erwarten. Um allzu gro&szlig;en Unmut in der Bev&ouml;lkerung zu verhindern, verspricht die Bundesregierung, dass es w&auml;hrend der Osterfeiertage nicht zu Truppenbewegungen kommen soll. Selbst wenn diese kurze Pause eingehalten werden sollte, wird allein die &Ouml;kobilanz dieser Gro&szlig;transporte quer durch Europa verheerend sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2019\/11\/22\/der-krieg-und-seine-logistik-defender-2020\/\">IMI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Botschafter Grenell wirft Bundesregierung Beleidigung von US-Soldaten vor<\/strong><br>\nSoll die Bundesregierung den chinesischen Konzern Huawei boykottieren? Wirtschaftsminister Altmaier zog einen Vergleich zu US-Lauschangriffen. Botschafter Grenell zeigt sich emp&ouml;rt. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen hochrangiger Vertreter der deutschen Regierung, die Vereinigten Staaten seien vergleichbar mit der Kommunistischen Partei Chinas, sind eine Beleidigung f&uuml;r die Tausenden amerikanischen Soldatinnen und Soldaten, die dazu beitragen, die Sicherheit Deutschlands zu gew&auml;hrleisten&rdquo;, hie&szlig; es in einer Erkl&auml;rung Grenells.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/huawei-richard-grenell-wirft-bundesregierung-beleidigung-von-us-soldaten-vor-a-1298164.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NSA-Telefon&uuml;berwachung (Stichwort Kanzlerin-Handy) darf also nach den W&uuml;nschen des US-Botschafters nicht einmal &ouml;ffentlich erw&auml;hnt werden. Das wollte Herr Grenell damit wohl zum Ausdruck bringen, oder?<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;brigens: Vor welcher konkreten Gefahr besch&uuml;tzen die US-Soldaten Deutschland eigentlich? Insbesondere seit 1990 d&uuml;rfte die Suche nach einem konkreten Feindbild schwerfallen. Ist es nicht vielmehr so, dass Deutschland als &ldquo;Zwischenstation&rdquo; dient &ndash; z.B. f&uuml;r die Umkreisung Russlands und zahlreiche Konflikte mit US-Beteiligung u.a. im Nahen Osten? Deutschland als n&uuml;tzlicher Vasall f&uuml;r das US-Imperium?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Symbolpolitik gegen Gewalt an Frauen<\/strong><br>\nJede dritte Frau in Europa hat in ihrem Leben schon mindestens einmal k&ouml;rperliche Gewalt erfahren. Doch die EU schafft es nicht, das Problem in den Griff zu bekommen. Stattdessen &uuml;bt sie sich in Symbolpolitik&hellip;<br>\nDeutschland, Italien und Gro&szlig;britannien geh&ouml;ren zu den EU-L&auml;ndern, in denen die meisten T&ouml;tungen von Frauen registriert werden. In Relation zur Bev&ouml;lkerungszahl liegen Lettland, Litauen und Tschechien &ldquo;vorn&rdquo;.<br>\nDie EU setzt sich im Prinzip gegen gewaltt&auml;tige &Uuml;bergriffe und f&uuml;r die Gleichstellung der Frau ein. Am Montag feierte sie denn auch den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.<br>\nDer Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments, David Sassoli, forderte EU-weit koordinierte Ma&szlig;nahmen. Am Donnerstag will das Parlament eine entsprechende Resolution beschlie&szlig;en.<br>\nEs wird h&ouml;chste Zeit. Denn bisher beschr&auml;nkt sich der Kampf gegen (M&auml;nner-) Gewalt meist auf symbolische Ma&szlig;nahmen. So wurde das Parlamentsgeb&auml;ude am Montag orange beleuchtet.<br>\nDie Uno hat die Farbe Orange zum Symbol f&uuml;r den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Kindern erkl&auml;rt. Die &ldquo;Orange the World&rdquo;-Initiative befasst sich in diesem Jahr mit dem Thema Vergewaltigung.<br>\nIn der Praxis geschieht jedoch viel zu wenig. So wurde die so genannte Istanbul-Konvention, die die (meist m&auml;nnliche) Gewalt eind&auml;mmen soll, immer noch nicht von allen EU-Staaten ratifiziert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/symbolpolitik-gegen-gewalt-an-frauen\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>Dazu: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen<\/strong><br>\nT&ouml;dliche Beziehungstaten sind Femizide<br>\nDer 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. In Deutschland versucht jeden Tag ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu t&ouml;ten. Das seien Femizide, stellt die Publizistin Simone Schmollack klar, und keine Beziehungstrag&ouml;dien.<br>\nDie Zahlen hierzulande sind so erschreckend, dass das Bundeskriminalamt Partnerschaftsgewalt statistisch mittlerweile als eigenen Bereich f&uuml;hrt, und die Bundesregierung ab Januar 120 Millionen Euro in ein neues Gewaltschutzprogramm steckt. Nach langem Z&ouml;gern hat Deutschland vor zwei Jahren endlich auch die Istanbul-Konvention ratifiziert, ein Abkommen des Europarats, um die Gewalt an Frauen einzud&auml;mmen&hellip;<br>\nDie Zahl der Opfer bleibt hoch, die Gewalt drastisch, die Pl&auml;tze in Frauenh&auml;usern rar. Durch soziale Medien bekommen T&auml;ter sogar noch mehr Raum f&uuml;r ihre Angriffe. Bedrohungen im Netz und Stalking sind eine zus&auml;tzliche Herausforderung f&uuml;r Schutzr&auml;ume, Polizei und Beh&ouml;rden, vor allem aber f&uuml;r die Opfer.<br>\nDigitale Gewalt kann dazu f&uuml;hren, dass sich Frauen aus dem gesellschaftlichen Leben weitgehend zur&uuml;ckziehen, keine Freunde mehr treffen, sich nicht mehr aus dem Haus trauen &ndash; aus Angst, dem T&auml;ter zu begegnen. Zu Recht, denn statistisch gesehen versucht in Deutschland jeden Tag ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu t&ouml;ten&hellip;<br>\n(&hellip;) Nun fordern die Linkspartei und zahlreiche feministische Organisationen, Femizide als eigenen Straftatbestand zu behandeln. So, wie das unter anderem in Mexiko, Brasilien und Argentinien der Fall ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen-toedliche.1005.de.html?dram:article_id=464043\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: 25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen<\/strong><br>\nNein zu Gewalt an Frauen &ndash; ILO-Konvention C190 ratifizieren<br>\nDer 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO hat in diesem Jahr ein wichtiges Zeichen gesetzt: Die ILO-Konvention C190 ist ein internationales &Uuml;bereinkommen, das verbindliche Mindeststandards setzt, erstmals eine weltweit g&uuml;ltige Definition von sexueller Bel&auml;stigung und Gewalt festlegt und sich nicht allein auf den Arbeitsplatz, sondern auf die Arbeitswelt generell bezieht. Die Bundesregierung muss diese Konvention jetzt sobald wie m&ouml;glich ratifizieren, fordert der DGB&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/++co++7f6775bc-0f55-11ea-87b4-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stellungnahme aus der Schweiz zu den Ereignissen in Bolivien: &ldquo;Der richtige Begriff ist Staatsstreich&rdquo;<\/strong><br>\nWir, aktuelle und ehemalige Bundes- und Kantonsparlamentarier verschiedener politischer Kr&auml;fte und Regionen, reagieren auf die Informationen und Hilferufe, die uns aus Bolivien erreichen. Die von den Medien und gewissen Au&szlig;enministerien gelieferte Erz&auml;hlung der Ereignisse steht in v&ouml;lligem Widerspruch zu den Tatsachen, wie wir sie sehen.<br>\nF&uuml;r uns ist klar, dass der R&uuml;cktritt von Pr&auml;sident Morales und vielen Exekutiv- und Parlamentsmitgliedern das Ergebnis einer Kombination aus Gewalt und Drohungen gewaltt&auml;tiger Gruppen gegen Mandatstr&auml;ger und Beamte ist sowie der Aufhebung des Polizeischutzes von &ouml;ffentlichen Institutionen und Beh&ouml;rden im ganzen Land. Der &ldquo;Vorschlag&rdquo;, den das oberste Polizei- und Milit&auml;rkommando dem Staatsoberhaupt unterbreitet hat, ist ein Missbrauch.<br>\nVon freiwilligen R&uuml;cktritten zu sprechen, ist Fiktion, der richtige Begriff ist Staatsstreich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/dokument\/234473\/schweiz-bolivien-parlamentarier\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> F&uuml;r die Bundesregierung dagegen ist der vom Milit&auml;r erzwungenen R&uuml;cktritt von Evo Morales und der Sturz seiner Regierung &bdquo;ein wichtiger Schritt hin zu einer friedlichen L&ouml;sung&ldquo; und die Bezeichnung des Vorgangs als Putsch &ldquo;eine interessante Wertung von Russia Today&rdquo;, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Fv8LQECaecc\">so Regierungssprecher Seibert auf der BPK<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Putsch-Regierung in Bolivien schaltet Telesur ab<\/strong><br>\nDie De-facto-Regierung in Bolivien hat den Empfang des lateinamerikanischen Fernsehsenders Telesur unterbunden. Dies teilte Telesur-Leiterin Patricia Villegas mit.<br>\nZur Begr&uuml;ndung habe das staatliche Kabelunternehmen Entel erkl&auml;rt, das Netz werde derzeit &ldquo;reorganisiert&rdquo;. Dies sei jedoch vorgeschoben, tats&auml;chlich handle es sich um einen weiteren Fall von Zensur seit dem Putsch gegen Pr&auml;sident Evo Morales. Zuerst habe es gehei&szlig;en, es gebe technische Probleme. Telesur werde weiterhin daran festhalten, &ldquo;die Wahrheit zu berichten&rdquo;, betonte Villegas.<br>\n(&hellip;) Kurz nach ihrem Statement wurden die Kameraleute des argentinischen Fernsehsenders Telefe gezwungen, ihr Hotel in La Paz zu verlassen. Reporter von A24, Cronica TV und TN, die ebenfalls &uuml;ber die Proteste gegen den Putsch berichtet hatten, fl&uuml;chteten in die Botschaft von Argentinien, um dort Schutz zu suchen&hellip;<br>\nDe-facto-Ministerin Lazarra erkl&auml;rte hierzu: &ldquo;Wir bauen den Propagandaapparat des diktatorischen Regimes von Evo Morales ab. Die Mas-Mitglieder, die das staatliche Mediensystem missbraucht haben, sind abgezogen worden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/11\/234648\/bolivien-telesur-abgeschaltet\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hongkong: Demokraten gewinnen die Kommunalwahlen<\/strong><br>\nDas pro-demokratische Lager gewinnt die Kommunalwahlen deutlich, nach monatelangen K&auml;mpfen hat die Protestbewegung f&uuml;r ein demokratisches Hongkong Grund zu feiern. Zum ersten Mal seit der &Uuml;bergabe von 1997 erh&auml;lt es die Mehrheit der Sitze im Bezirksrat (District Council). Die Pro-Demokraten gewannen dank des Winner-takes-all-Prinzips knapp 400 von 452 Sitzen, obwohl sie nur etwa 60 Prozent der Stimmen f&uuml;r sich verbuchen konnten. Insgesamt gehen 17 der 18 Wahlkreise an die Demokraten. Bei den Wahlen im Jahr 2015, hatte das pro-demokratische Oppositionslager keinen einzigen Bezirk gewinnen k&ouml;nnen.<br>\n(&hellip;) Rolle der USA?<br>\nSeit Monaten demonstrieren Hunderttausende Menschen in Hongkong f&uuml;r mehr Demokratie, unter anderem zur Abschaffung des Wahlsystems per Legislativkommitee, und stattdessen f&uuml;r freie, demokratische Wahlen. Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Demokratie-Bewegung kommt derweil von amerikanischer Seite, vor allem von den Republikanern. Die US-Repr&auml;sentantenhaus und der Senat haben den Gesetzesentwurf zur &ldquo;Menschenrechts- und Demokratieverordnung&rdquo; (Hong Kong Human Rights and Democracy Act of 2019) bewilligt. Es fehlt noch die Unterzeichnung durch Pr&auml;sident Trump, sie gilt als gewiss.<br>\nMit dem Gesetz k&ouml;nnen die USA Sanktionen gegen Personen verh&auml;ngen, die f&uuml;r Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind. Konkret fordert die Gesetzesvorlage das Einfrieren des Verm&ouml;gens chinesischer Staatsangeh&ouml;riger und staatseigener Unternehmen, die die Demonstrationsfreiheit der Hongkonger unterdr&uuml;cken. China kritisiert dieses Vorhaben wiederholt scharf als Einmischung in interne Angelegenheiten.<br>\nDas Hong Kong Human Rights and Democracy Act &auml;hnelt im Vorhaben dem &ldquo;Sergei Magnitsky Rule of Law Accountability Act of 2012&rdquo; und dem &ldquo;Global Magnitsky Act&rdquo;, das weltweit Menschenrechtsverletzungen ahndet &ndash; wenn es den Interessen der Vereinigten Staaten dient. Ein weiteres Mittel um Druck auszu&uuml;ben im Handelskrieg zwischen den USA und China, der Hongkongs Zukunft eher entscheiden wird, als Gewinne bei Kommunalwahlen. (Bulgan Molor-Erdene)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hongkong-Demokraten-gewinnen-die-Kommunalwahlen-4595931.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro<\/strong><br>\n[&hellip;] WDR-Intendant Tom Buhrow (58) hat sein Jahresgehalt von 399 000 Euro verteidigt. &bdquo;Man kann das immer weiter treiben mit dem Neid&ldquo;, erkl&auml;rte der ehemalige &bdquo;Tagesthemen&ldquo;-Moderator am Mittwoch in K&ouml;ln bei einer Pressekonferenz nach der ARD-Hauptversammlung. &bdquo;Ich kann absolut zu den Geh&auml;ltern stehen. Man kann immer sagen &bdquo;weniger, weniger, weniger&ldquo;.&ldquo; Dann lande man am Ende bei Milliard&auml;ren, die es sich leisten k&ouml;nnen, den Job ehrenamtlich zu machen. Ob das so gut w&auml;re f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, wolle er bezweifeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/article168837737\/So-verteidigt-der-WDR-Intendant-sein-Gehalt-von-399-000-Euro.html?fbclid=IwAR0gdrAMne5-UP77vjZReKSfVTKrUCIOq3O59Y37ia4Fk_wipUVlPGI4oMc\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rettet die Arbeit!<\/strong><br>\nBuchempfehlung<br>\nDie Digitalisierung der Arbeit und die Dynamiken des Arbeitsmarktes k&ouml;nne man nicht regeln. So jedenfalls vernimmt man das recht h&auml;ufig &ndash; wegen der unsichtbaren Hand des Marktes und so. Sch&ouml;n, dass es hin und wieder Publikationen gibt, die sich diese wirre Parole vornehmen.<br>\nEs gibt Felder, die kann man nicht der Privatwirtschaft, dem Markt &uuml;berlassen. Die medizinische Versorgung zum Beispiel. Oder den Wohnungssektor. Entweder geh&ouml;ren die in staatliche Obhut &ndash; oder aber wenigstens durch gezielte Eingriffe reguliert. F&uuml;r Lisa Herzog, Professorin f&uuml;r Politische Philosophie und Theorie an der Hochschule f&uuml;r Politik an der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen, geh&ouml;rt noch ein Sektor zu dieser Kategorie. N&auml;mlich der Sektor aller Sektoren: Der Arbeitsmarkt.<br>\n(&hellip;) &Uuml;ber die Arbeit definieren wir uns auch als Gesellschaft, manifestieren wir unser Gesellschaftsbild. L&auml;sst man &Auml;nderungen unreguliert zu, winkt man ab und tut so, als g&auml;be es keine Handlungsoption, gibt man die wichtigste Ressource aus der Hand: Die Arbeit n&auml;mlich. Der Markt als Regulator soll es dann mal wieder richten &ndash; wer allerdings darauf wartet, wird wohl abermals entt&auml;uscht werden&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Arbeitsmarkt kann also durchaus gestaltet werden &ndash; und es ist nicht wenig, dass das heute jemand mal wieder so offen publiziert. Nach etlichen Jahren, da uns ganze B&uuml;cherregale an marktradikaler Erbauungsliteratur betr&uuml;bten, ist jedes Buch mit kreativen Ideen und dem Bekenntnis, dass der Staat eben nicht am Ende angelangt ist als Gestaltungskraft, wirklich herzlich Willkommen. Der Arbeitsmarkt geht uns alle an, wie wir arbeiten, produzieren und dienstleisten. Man kann es nicht denen &uuml;berlassen, die ihre Unternehmen wie F&uuml;rstent&uuml;mer f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2019\/11\/rettet-die-arbeit\/\">Neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Keine Auslieferung von JulianAssange an die USA!<\/strong><br>\nFree the press, stop the war!<br>\nDiskussionsveranstaltung anl&auml;sslich der Inhaftierung und drohenden Auslieferung des Wikileaksgr&uuml;nders Julian Assange an die USA<br>\nFreitag, 29. November 2019 um 18:30 Uhr mit John Shipton (Vater von Julian Assange) und Sevim Da&#287;delen(MdB, Die Linke)im H&ouml;rsaal A1 im H&ouml;rsaalgeb&auml;ude am Albertus-Magnus-Platz, Universit&auml;t K&ouml;ln<br>\n(&hellip;) Mit der Ver&ouml;ffentlichung geheimer Dokumente durch die Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks sind die Verbrechen der M&auml;chtigen dieser Welt ins Licht der &Ouml;ffentlichkeit gelangt und viele der Betroffenen haben ein Gesicht und eine Stimme bekommen&hellip;<br>\nJulian Assange, Gr&uuml;nder von Wikileaks, ist aktuell in England in einem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis inhaftiert und die meiste Zeit isoliert, die USA haben seine Auslieferung beantragt, um ihn wegen seines Engagements f&uuml;r Wikileaks vor Gericht zu stellen. Mit seiner Inhaftierung und dem Auslieferungsgesuch werden die Grundlagen der Demokratie, die Presse- und Meinungsfreiheit angegriffen, weil die Enth&uuml;llungen von Wikileaks eine Politik entlarven, die nicht im Interesse der Bev&ouml;lkerung ist und daher keine Aufkl&auml;rung vertr&auml;gt. Der Vater von Julian Assange, John Shipton, ist in Europa, um &uuml;ber das Wirken und die unrechtm&auml;&szlig;ige Verhaftung von Julian Assange aufzukl&auml;ren und setzt sich f&uuml;r seine sofortige Freilassung ein. Wir wollen mit John Shipton und mit Sevim Da&#287;delen, Mitglied des Bundestages f&uuml;r die Partei Die Linke, &uuml;ber die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verfolgung von Julian Assange und von Whistleblowern sowie die Be-deutung von Initiativen wie Wikileaks f&uuml;r Menschenrechte und die Beendigung von Kriegsverbrechen diskutieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/koelnerfriedensforum.org\/wp-content\/mediathek\/2019\/11\/Free-Assange-Stopp-the-war.pdf\">K&ouml;lner Friedensforum<\/a>\n<p><strong>Dazu: Veranstaltungshinweis &ndash; Julian Assange geht uns alle an<\/strong><br>\nGegen das Totschweigen eines Journalisten durch die Meinungsmacht.<br>\nEs ist ein erwiesenerma&szlig;en wenig probates Mittel, zu hoffen, dass die Leitmedien das Thema des politisch verfolgten Julian Assange auf die Tagesordnung setzen. Was v&ouml;llig unzureichend thematisiert wird, ist die Tatsache, dass der Journalist Assange innerhalb eines angeblich demokratischen Rechtssystems unter menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen als politischer H&auml;ftling einsitzt.<br>\n(&hellip;) Wenn Journalisten &auml;ngstlich genug sind, best&auml;ndig eine tr&uuml;gerische Sicherheit im Kampf gegen das eigene Gewissen gewinnen zu lassen, kann es dann nicht eine gute Idee sein, ihnen den Mut vorzuleben und so wiederum deren Mut zu st&auml;rken? Also werden wir zu den Journalisten gehen. In Dresden begleiten wir sie am 27. November 2019 ab 16 Uhr vor dem Haus der Presse in den Feierabend. In diesem Geb&auml;ude beherbergt die DDV Mediengruppe die Redaktionen zweier gro&szlig;er s&auml;chsischer Tageszeitungen&hellip;<br>\nMahnwache f&uuml;r Julian Assange (Demo)<br>\nIn Dresden, heute, Mittwoch, 27. Nov. 2019<br>\nHaus der Presse, Ostra Allee 20<br>\nZeit: 16.30 bis 18.00 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/veranstaltungshinweis-julian-assange-geht-uns-alle-an\/\">Ken FM<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sehen Sie dazu auch: Aus dringlichen Gr&uuml;nden: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56674\">Ank&uuml;ndigung von Veranstaltungen zur Assange-Aff&auml;re<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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