{"id":56688,"date":"2019-11-27T12:50:50","date_gmt":"2019-11-27T11:50:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56688"},"modified":"2019-11-27T16:16:33","modified_gmt":"2019-11-27T15:16:33","slug":"die-luegen-ueber-assange-muessen-jetzt-ein-ende-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56688","title":{"rendered":"Die L\u00fcgen \u00fcber Assange m\u00fcssen jetzt ein Ende haben"},"content":{"rendered":"<p>Der australische Journalist <strong>John Pilger<\/strong>, der sich schon seit Jahren f&uuml;r seinen Freund Julian Assange einsetzt, hat diesen umfassenden Artikel auf <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/11\/24\/john-pilger-the-lies-about-assange-must-stop-now\/\">Englisch<\/a> geschrieben und wir pr&auml;sentieren hier die &Uuml;bersetzung von <strong>Susanne Hofmann<\/strong>. <a href=\"http:\/\/johnpilger.com\/\">John Pilger<\/a> ist seit Jahrzehnten, angefangen mit dem Vietnamkrieg, als Investigativjournalist t&auml;tig und wurde in seiner langen Laufbahn <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/John_Pilger#Honours_and_awards\">mit zahlreichen Internationalen Preisen ausgezeichnet<\/a>. Hoffentlich kommt jetzt Bewegung in diese Aff&auml;re. Der offene <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Aerzte-Ohne-Behandlung-koennte-Assange-im-Gefaengnis-sterben-4595531.html\">Brief<\/a> von &uuml;ber 60 Medizinern ist ein wichtiges Signal, und die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56674\">Unterst&uuml;tzungsaktionen<\/a> in dieser Woche werden ein weiteres bewirken. Ob es reicht, um die gegen Julian Assange Verschworenen zu menschlichem und rechtsstaatlichem Handeln zu bewegen, muss sich noch zeigen. Einleitung: <strong>MM<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die L&uuml;gen &uuml;ber Assange m&uuml;ssen jetzt ein Ende haben<\/strong><\/p><p><em>Von John Pilger aus dem Englischen von Susanne Hofmann<\/em><\/p><p>Zeitungen und andere Medien in den Vereinigten Staaten und Gro&szlig;britannien haben sich j&uuml;ngst &ouml;ffentlich zu einer Leidenschaft f&uuml;r die Meinungsfreiheit bekannt, insbesondere zu ihrem Recht, frei zu ver&ouml;ffentlichen. Sie sorgen sich wegen des &bdquo;Assange-Effekts&rdquo;.<\/p><p>Es wirkt so, als ob der Kampf von Menschen, die die Wahrheit aussprechen wie Julian Assange und Chelsea Manning, nunmehr eine Warnung an sie sei: dass die Gangster, die Assange im April aus der ecuadorianischen Botschaft geschleppt haben, eines Tages kommen k&ouml;nnten, um auch sie zu holen.<\/p><p>Der <em>Guardian<\/em> wiederholte letzte Woche einen g&auml;ngigen&nbsp;Refrain. Die Auslieferung von Assange, so die Zeitung, &bdquo;ist keine Frage, wie weise Herr Assange ist, und noch weniger, wie sympathisch er ist. Es geht nicht um seinen Charakter und auch nicht um seine Beurteilung. Vielmehr geht es um die Pressefreiheit und das Recht der &Ouml;ffentlichkeit, informiert zu werden.&ldquo;  &nbsp;<\/p><p>Der <em>Guardian<\/em> versucht also, Assange und seine bahnbrechenden Leistungen auseinanderzudividieren. Von letzteren hat die britische Tageszeitung profitiert, sie haben aber zugleich ihre eigene Schwachstelle herausgestellt wie auch ihre Neigung, sich bei der r&auml;uberischen Macht anzubiedern und diejenigen mit Dreck zu bewerfen, die ihre Doppelmoral ans Licht bringen.<\/p><p>Das Gift, das die Verfolgung von Julian Assange antreibt, ist in diesem Leitartikel nicht so leicht zu erkennen wie sonst; er enth&auml;lt keine M&auml;rchen &uuml;ber Assange, der angeblich Botschaftsw&auml;nde mit Exkrementen beschmiert oder seine Katze mies behandelt.<\/p><p>Stattdessen setzen die heimt&uuml;ckischen Verweise auf &bdquo;Charakter&ldquo; und &bdquo;Beurteilung&ldquo; und &bdquo;Sympathie&ldquo; eine Schmierenkampagne fort, die nunmehr seit fast einem Jahrzehnt anh&auml;lt. Nils Melzer, der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, verwendete eine passendere Beschreibung. &bdquo;Es l&auml;uft eine unerbittliche und hemmungslose Kampagne von &ouml;ffentlichem Mobbing&ldquo;, so schrieb er. Mobbing definiert er als &bdquo;unabl&auml;ssigen Strom erniedrigender, herabw&uuml;rdigender und bedrohlicher &Auml;u&szlig;erungen in der Presse.&ldquo; Diese &bdquo;kollektive Verh&ouml;hnung&ldquo; wirkt wie Folter und k&ouml;nnte zu Assanges Tod f&uuml;hren.<\/p><p>Da ich vieles von dem, was Melzer beschreibt, selbst bezeugen kann, kann ich mich daf&uuml;r verb&uuml;rgen, dass seine Worte wahr sind. Sollte Julian Assange unter den Grausamkeiten, die ihm Woche f&uuml;r Woche, Monat f&uuml;r Monat, Jahr f&uuml;r Jahr aufgeb&uuml;rdet wurden und werden, zerbrechen &ndash; wie &Auml;rzte warnen &ndash; sind Zeitungen wie der <em>Guardian<\/em> daf&uuml;r mitverantwortlich.<\/p><p>Vor einigen Tagen verfasste der London-Korrespondent des <em>Sydney Morning Herald<\/em>, Nick Miller, einen schlampigen, windigen Artikel mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Assange ist nicht rehabilitiert, er hat die Justiz nur ausgesessen.&ldquo; Dabei bezog er sich darauf, dass Schweden die sogenannten Assange-Ermittlungen fallengelassen hat.<\/p><p>Millers Bericht ist nicht untypisch f&uuml;r seine Auslassungen und Verdrehungen, w&auml;hrend er sich zugleich als Trib&uuml;ne f&uuml;r Frauenrechte ausgibt. Eigenst&auml;ndige Arbeit, echte Recherche: Fehlanzeige. Der Bericht ist eine einzige Verleumdung. <\/p><p>Er enth&auml;lt nichts &uuml;ber das dokumentierte Verhalten einer Reihe  schwedischer Eiferer, die die &bdquo;Vorw&uuml;rfe&ldquo; sexuellen Fehlverhaltens gegen Assange gekapert haben und das schwedische Recht und den von dieser Gesellschaft gepriesenen Anstand zum Gesp&ouml;tt gemacht haben.<\/p><p>Er l&auml;sst unerw&auml;hnt, dass die schwedische Staatsanw&auml;ltin 2013 versuchte, den Fall fallen zu lassen und dem Crown Prosecution Service in London eine Mail schrieb, dass sie den europ&auml;ischen Haftbefehl nicht mehr aufrechterhalten werde. Die Antwort auf diese Mail lautete: &ldquo;Wagen Sie es ja nicht!!!&ldquo; (Dank an Stefania Maurizini von <em>La Republicca<\/em>)<\/p><p>Andere Mails zeigen, wie der Crown Prosecution Service den Schweden davon abriet, nach London zu kommen, um Assange zu befragen &ndash; was der g&auml;ngigen Praxis entsprochen h&auml;tte &ndash; und so verhinderte, dass Bewegung in die Angelegenheit kam, was wiederum zur Freilassung von Assange im Jahr 2011 h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/p><p>Es gab nie eine Anklage. Ebenso wenig gab es Anklagepunkte. Nie hat ein ernstzunehmender Versuch stattgefunden, Assange mit &bdquo;Vorw&uuml;rfen&ldquo; zu konfrontieren und ihn dazu zu befragen &ndash; ein Vorgehen, das das schwedische Berufungsgericht f&uuml;r fahrl&auml;ssig erkl&auml;rte und das der Generalsekret&auml;r der schwedischen Anwaltskammer inzwischen verurteilt hat.<\/p><p>Die beiden involvierten Frauen sagten, es habe keine Vergewaltigung gegeben. Die entscheidenden schriftlichen Beweise aus ihren SMS-Nachrichten hat man den Anw&auml;lten von Assange absichtlich vorenthalten, offensichtlich, weil sie die &bdquo;Vorw&uuml;rfe&ldquo; untergraben h&auml;tten. <\/p><p>Eine der Frauen war so ersch&uuml;ttert &uuml;ber die Verhaftung von Assange, dass sie der Polizei vorwarf, sie &uuml;berrumpelt und ihre Zeugenaussage abge&auml;ndert zu haben. Die Generalstaatsanw&auml;ltin Eva Finne wies den &bdquo;Verdacht auf jegliche Straftat&ldquo; zur&uuml;ck.<\/p><p>Der Mitarbeiter des <em>Sydney Morning Herald<\/em> unterschl&auml;gt, wie ein ehrgeiziger und kompromittierter Politiker, Claes Borgstrom, aus der liberalen Fassade der schwedischen Politik aufgetaucht ist und den Fall wieder aufgegriffen und ihm neues Leben eingehaucht hat.<\/p><p>Borgstrom verpflichtete eine fr&uuml;here politische Mitstreiterin, Marianne Ny, als neue Staatsanw&auml;ltin. Ny weigerte sich zu garantieren, dass Assange nicht in die Vereinigten Staaten weitergeschickt w&uuml;rde, sollte er nach Schweden ausgeliefert werden. Dabei hatten, wie der <em>Independent<\/em> berichtete, &bdquo;laut diplomatischen Quellen US- und schwedische Beamte bereits informell &uuml;ber die M&ouml;glichkeit diskutiert, Julian Assange in amerikanischen Gewahrsam zu geben.&ldquo; Das war ein offenes Geheimnis in Stockholm. Dass das freiheitsliebende Schweden eine dokumentierte finstere Tradition hatte, Menschen der CIA auszuliefern, war nichts Neues.<\/p><p>Das Schweigen wurde 2016 gebrochen, als die Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen f&uuml;r willk&uuml;rliche Verhaftungen &ndash; ein Gremium, das dar&uuml;ber befindet, ob Regierungen ihren Menschenrechtsverpflichtungen nachkommen &ndash; darlegte, dass Julian Assange von Gro&szlig;britannien widerrechtlich festgehalten werde, und die britische Regierung dazu aufrief, ihn freizulassen.<\/p><p>Sowohl die britische als auch die schwedische Regierung hatten sich an der UN-Untersuchung beteiligt und zugesagt, sich an deren Entscheidung zu halten, die ja mit dem Gewicht des V&ouml;lkerrechts gef&auml;llt worden war. Doch der britische Au&szlig;enminister Philip Hammond stand im Parlament auf und beschimpfte den UN-Ausschuss.<\/p><p>Der schwedische Fall war von dem Augenblick an Betrug, als die Polizei heimlich und illegal eine Stockholmer Boulevardzeitung kontaktierte und so die Hysterie in Gang setzte, die Assange vernichten sollte. Die Wikileaks-Enth&uuml;llungen von US-Kriegsverbrechen hatten die Handlanger der Macht und ihre Eigeninteressen blamiert, die sich selbst als Journalisten bezeichnen; und das w&uuml;rde man dem ungeselligen Assange niemals verzeihen.<\/p><p>Die Jagdsaison war er&ouml;ffnet. Assanges Folterknechte in den Medien kopierten gegenseitig ihre L&uuml;gen und Schm&auml;hungen. &bdquo;Er ist wirklich der widerlichste Wichser&ldquo;, schrieb die <em>Guardian<\/em>-Kolumnistin Suzanne Moore. Es galt als Allgemeingut, dass er angeklagt worden war, was nie der Fall war. In meinem ganzen Berufsleben, in dem ich von Orten berichtete, die von extremem Aufruhr, von Leiden und Kriminalit&auml;t heimgesucht waren, ist mir so etwas noch nie untergekommen.<\/p><p>In Assanges Heimat, Australien, erreichte dieses &bdquo;Mobbing&ldquo; einen H&ouml;hepunkt. Die australische Regierung war so erpicht darauf, ihren Staatsb&uuml;rger an die Vereinigten Staaten auszuliefern, dass 2013 die damalige Premierministerin Julia Gillard ihm seinen Pass entziehen und ihn eines Verbrechens beschuldigen wollte &ndash; bis man sie darauf hinwies, dass Assange keine Straftat begangen und sie kein Recht dazu hatte, ihm seine Staatsb&uuml;rgerschaft zu entziehen.<\/p><p>Julia Gillard h&auml;lt laut der Website Honest History den Rekord f&uuml;r die unterw&uuml;rfigste Rede, die je vor dem US-Kongress gehalten wurde. Australien, sagte sie vor Applaus, sei Amerikas &bdquo;toller Kumpel&ldquo;. Der tolle Kumpel hat sich mit Amerika verschworen und einen Australier gejagt, dessen Verbrechen Journalismus war. Ihm wurde das Recht auf Schutz und angemessene Unterst&uuml;tzung verwehrt.<\/p><p>Als Assanges Anwalt Gareth Peirce und ich zwei australische Konsularbeamte in London trafen, waren wir schockiert, dass sich das, was sie &uuml;ber diesen Fall wussten, auf das beschr&auml;nkte &bdquo;was wir in der Zeitung gelesen haben&ldquo;.<\/p><p>Dass Australien ihn h&auml;ngen lie&szlig;, ist der Hauptgrund daf&uuml;r, dass Ecuador Julian Assange politisches Asyl gew&auml;hrte. Als Australier fand ich das besonders besch&auml;mend.<\/p><p>Als er k&uuml;rzlich zu Assange befragt wurde, sagte der aktuelle australische Premierminister Scott Morrison: &bdquo;Er sollte die Suppe ausl&ouml;ffeln.&ldquo; Diese r&uuml;pelhafte Herangehensweise, die bar jeglichen Respekts f&uuml;r Wahrheit und Rechte und Rechtsgrunds&auml;tze ist, ist der Grund daf&uuml;r, weshalb sich die weitgehend von Murdoch kontrollierte Presse in Australien jetzt Sorgen um ihre eigene Zukunft macht, genauso wie der <em>Guardian<\/em> sich sorgt und die <em>New York Times<\/em>. Ihre Besorgnis hat einen Namen: &bdquo;Der Pr&auml;zedenzfall Assange.&ldquo;<\/p><p>Sie wissen, dass ihnen widerfahren kann, was Assange widerf&auml;hrt. Die grundlegenden Rechte und Gerechtigkeit, die man ihm verwehrt, k&ouml;nnen auch ihnen verwehrt werden. Sie wurden gewarnt. Wir alle wurden gewarnt.<\/p><p>Immer, wenn ich Julian in der d&uuml;steren, surrealen Belmarsh-Gef&auml;ngnis-Welt besuche, erinnert mich das an die Verantwortung, die wir, die wir ihn verteidigen, tragen. In diesem Fall stehen universale Prinzipien auf dem Spiel. Er selbst sagt gerne: &bdquo;Hier geht es nicht um mich. Es geht um weit mehr.&ldquo;<\/p><p>Doch im Kern dieses bemerkenswerten Kampfes &ndash; und genau das ist es vor allem: ein Kampf &ndash; steht ein Mensch, dessen Charakter, ich wiederhole: Charakter, die staunenswerteste Courage bewiesen hat. Ich verneige mein Haupt vor ihm.<\/p><p><em>This is an edited version of an address John Pilger gave at the launch in London of In Defense of Julian Assange, an anthology published by OR Books, New York. &nbsp;See also: <a href=\"http:\/\/www.dontextraditeassange.com\">www.dontextraditeassange.com<\/a>.<\/em><\/p><p>Titelbild: Antoni Mantorsk\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der australische Journalist <strong>John Pilger<\/strong>, der sich schon seit Jahren f&uuml;r seinen Freund Julian Assange einsetzt, hat diesen umfassenden Artikel auf <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/11\/24\/john-pilger-the-lies-about-assange-must-stop-now\/\">Englisch<\/a> geschrieben und wir pr&auml;sentieren hier die &Uuml;bersetzung von <strong>Susanne Hofmann<\/strong>. <a href=\"http:\/\/johnpilger.com\/\">John Pilger<\/a> ist seit Jahrzehnten, angefangen mit dem Vietnamkrieg, als Investigativjournalist t&auml;tig und wurde in seiner langen Laufbahn <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/John_Pilger#Honours_and_awards\">mit zahlreichen<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56688\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":56689,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,126,123,183],"tags":[681,699,469,2292,305,1415,1398,1556,665],"class_list":["post-56688","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-assange-julian","tag-australien","tag-grossbritannien","tag-guardian","tag-menschenrechte","tag-pressefreiheit","tag-schweden","tag-usa","tag-wikileaks-2"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/shutterstock_1551762377.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56688"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56688\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56701,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56688\/revisions\/56701"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/56689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}