{"id":56740,"date":"2019-11-29T08:45:39","date_gmt":"2019-11-29T07:45:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740"},"modified":"2019-11-29T08:45:39","modified_gmt":"2019-11-29T07:45:39","slug":"hinweise-des-tages-3503","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h01\">Offenbar Journalisten &uuml;berwacht: NDR erstattet Strafanzeige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h02\">Au&szlig;enamt br&uuml;skiert UN-Sonderberichterstatter: Ihre Berichte &uuml;ber Folter von Assange lesen wir nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h03\">Bild&ldquo; hetzt f&uuml;r Krieg und Aufr&uuml;stung: Regierung steht stramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h04\">&ldquo;Man kriegt auch Sklaven in die G&auml;nge&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h05\">So will die FDP Steuersenkungen von 200 Milliarden Euro schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h06\">Bundesfinanzhof: Bundesrichter h&auml;lt Rentenbesteuerung f&uuml;r verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h07\">In Deutschland fehlen mehr als 100.000 IT-Spezialisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h08\">Bittere Niederlage f&uuml;r Steuergerechtigkeit: Deutschland verhindert im EU-Ministerrat Mehrheit f&uuml;r Steuertransparenz von Gro&szlig;unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h09\">Vor der Zerrei&szlig;probe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h10\">&ldquo;Amerika ist ein H&ouml;llenvorbild&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h11\">Darum kann EU ohne Nato nicht auskommen &ndash; Stoltenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h12\">Zwei Erz&auml;hlungen &uuml;ber die Agenda 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56740#h13\">Boah dieser Huawei-Bullshit h&ouml;rt und h&ouml;rt nicht auf. Ist mal gut langsam?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Offenbar Journalisten &uuml;berwacht: NDR erstattet Strafanzeige<\/strong><br>\nDokumente, die NDR und WDR vorliegen, belegen, wie systematisch WikiLeaks-Gr&uuml;nder Assange und seine Besucher in der ecuadorianischen Botschaft in London ausgesp&auml;ht wurden. Betroffen sind offenbar auch deutsche Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/assange-ueberwachung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.T.:<\/strong> Freilich w&auml;re es viel wichtiger und n&ouml;tiger, dass der NDR sich f&uuml;r Herrn Assange einsetzte, aber vielleicht gibt es doch noch eine sp&auml;te Wende. Ich f&uuml;rchte nur, dass die Gegner der Demokratie bereits erreicht haben, was sie wollten, n&auml;mlich die Einsch&uuml;chterung kritischer Berichterstatter und m&ouml;glicher Aufdecker von Staatsverbrechen. Selbst wenn die britische Justiz wieder zu rechtsstaatlichen Verfahren und anerkennbaren Ergebnissen kommt und Herrn Assange als freien Mann entl&auml;sst, so wird er gleich als abschreckendes Beispiel fungieren. Irgendwie erinnert mich das an die Methoden der Breschnjew-&Auml;ra, als Oppositionelle oder als solche Geltende in der Psychiatrie der Sowjetunion verschwanden, und bestenfalls als menschliches Wrack herauskamen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.B.K.:<\/strong> Das &uuml;berrascht alles nicht und f&uuml;r jeden mit klarem Verstand ist schon lange ganz offensichtlich erkennbar, dass Julian Assange von Personen in den USA und weiteren geneigten Regierungen als Enemy No. 1 angesehen und folgerichtig auch so behandelt wird. Dazu kommt abermals Spionage in Botschaftsgeb&auml;uden. Diese Meldung allein beschreibt so viele himmelschreiende Sachverhalte. Da &auml;ndert auch der NDR nichts dran; besser sie erkennen die Lage, bevor Herr Assange tot ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Au&szlig;enamt br&uuml;skiert UN-Sonderberichterstatter: Ihre Berichte &uuml;ber Folter von Assange lesen wir nicht<\/strong><br>\nDas Au&szlig;enministerium unter Heiko Maas hat den UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, Nils Melzer, bei aktuellen Gespr&auml;chen in einem wohl einmaligen Vorgang br&uuml;skiert. Offen erkl&auml;rte man ihm, dass seine Berichte &uuml;ber Folter an Julian Assange nicht vom AA gelesen werden.<br>\nNils Melzer, UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter und Schweizer Diplomat, hat gestern in Berlin im Rahmen einer von der Linksfraktion im Bundestag organisierten &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung mit dem Titel &ldquo;Medien unter Beschuss &ndash; Feldzug gegen WikiLeaks und investigativen Journalismus&rdquo;, eine alarmierende Rede zum Zustand des WikiLeaks-Gr&uuml;nders Julian Assange gehalten. Assange Zustand sei so eklatant gesch&auml;digt, dass er Gefahr l&auml;uft bald zu sterben. &ldquo;Das ist keine &Uuml;bertreibung&rdquo;, betonte der UN-Sonderberichterstatter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/95170-aussenamt-un-sonderberichterstatter-folter-berichte-assange-kein-interesse\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bild&ldquo; hetzt f&uuml;r Krieg und Aufr&uuml;stung: Regierung steht stramm<\/strong><br>\n&bdquo;Offenbarungseid der Kanzlerin&hellip; Europa kann sich nicht allein verteidigen&hellip; Deutschland ist milit&auml;risch gesehen der kranke Mann Europas&ldquo;, jammert &bdquo;Bild&ldquo;. Die politische und mediale Hetze f&uuml;r Krieg und Aufr&uuml;stung wird allm&auml;hlich unertr&auml;glich. Eine neue &bdquo;Stahlhelm-Fraktion&ldquo; bestimmt mittlerweile die politische Diskussion. K&ouml;nnen Merkel, Kramp-Karrenbauer oder Maas erkl&auml;ren, warum sich Russland mit 61,4 Milliarden Dollar Milit&auml;rausgaben selbst verteidigen kann, Europa mit 364 Milliarden aber nicht? K&ouml;nnen diese Marionetten von Trump begr&uuml;nden, warum sich China mit 250 Milliarden selbst verteidigen kann, Europa mit 364 aber nicht?<br>\nDeutschland hat der Nato f&uuml;r dieses Jahr &bdquo;Verteidigungsausgaben&ldquo; in H&ouml;he von mehr als 50 Milliarden Euro gemeldet. Wenn es nach der &bdquo;Stahlhelm-Fraktion&ldquo; geht, soll dieser Betrag noch um 35 Milliarden steigen. Gleichzeitig sollen Geschenke an die Wohlhabenden verteilt werden (Soli f&uuml;r die H&ouml;chstverdiener abschaffen, Unternehmenssteuern und Arbeitslosenbeitrag weiter senken). Zus&auml;tzlich wird &ndash; Grundrente hin oder her &ndash; neuer Sozialabbau angek&uuml;ndigt (Kramp-Karrenbauer forderte am 13. November in der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;: &bdquo;Haltelinien&ldquo; f&uuml;r Rentenh&ouml;he, Lebensarbeitszeit und Pflegeversicherung: &bdquo;Wir haben ein Sicherungssystem aufgebaut, das heute an die Grenzen des Machbaren und des M&ouml;glichen st&ouml;&szlig;t.&ldquo;) Und die &ouml;ffentliche Infrastruktur verrottet.<br>\nDer fr&ouml;hliche Kampfruf der Kanzlerin: &ldquo;Wir sollten die Legislaturperiode weiterarbeiten. Meine pers&ouml;nliche Meinung &ndash; Ich bin dabei&ldquo;, ist eine Drohung. Wenn wir so weitermachen wie bisher, zerst&ouml;ren wir unsere Zukunft.<br>\nWaren das noch Zeiten, als der ehemalige US-General und -Pr&auml;sident Dwight D. Eisenhower 1953 sagte: &bdquo;Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, an denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schwei&szlig; ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.&ldquo; Auf dem letzten CDU-Parteitag w&auml;re er ausgebuht worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2673879979340119\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung genehmigt mehr Kleinwaffenexporte<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat in diesem Jahr in deutlich gr&ouml;&szlig;erem Umfang Exporte von Klein- und Leichtwaffen genehmigt als 2018. Allein bis Mitte November wurden Ausfuhren von Kleinwaffen im Gesamtwert von 59,62 Millionen Euro genehmigt. Das ist ein Anstieg von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit knapp 39 Millionen Euro. Die in diesem Jahr genehmigten Leichtwaffenexporte hatten demnach einen Gesamtwert von 42,46 Millionen Euro. Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage der LINKE-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervor.<br>\nDer Anstieg dieser Waffenexporte ist &ldquo;skandal&ouml;s&rdquo; und ein &ldquo;friedenspolitischer Offenbarungseid&rdquo;, kommentiert Sevim Dagdelen, abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Angaben der Bundesregierung. &ldquo;Dazu ausgerechnet NATO-Staaten in unmittelbarer Nachbarschaft zu Russland wie Norwegen, Litauen und Lettland durch die Bundesregierung mit mehr als 100 Millionen Euro an Kleinwaffen im Jahr 2019 aufzur&uuml;sten, ist kein Beitrag zur Entspannung.&ldquo; Dagdelen fordert &ldquo;ein Ende des R&uuml;stungswahnsinns und Kooperation mit Russland statt immer eine Aufr&uuml;stung seiner Nachbarn&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/bundesregierung-genehmigt-mehr-kleinwaffenexporte\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Maas macht mobil<\/strong><br>\nKramp-Karrenbauer und Maas, die beiden Schein-Bl&uuml;ten der GROKO, schw&auml;tzen &uuml;ber Krieg und Kriegsvorbereitung, als w&auml;re es ein Spiel. Und der Chor deutscher Medien singt S&auml;tze wie, die NATO sei die &bdquo;Lebensversicherung&ldquo; Europas oder tr&auml;llern das Lied von der deutschen Verantwortung, die man &uuml;bernehmen m&uuml;sse, gern auch im &bdquo;Indo-Pazifischen Raum&ldquo;.<br>\nDie von den beiden verantwortungslosen deutschen Politikern angeschleimte NATO ist schon auf dem n&auml;chsten Kriegsschauplatz: Die 29 B&uuml;ndnisstaaten haben j&uuml;ngst beschlossen, das Welt-All zu einem eigenst&auml;ndigen Operationsgebiet zu erkl&auml;ren. Und wenn die Operation meinen, dann ist der letale Ausgang des chirurgischen Eingriffs schon eingeplant. Ein paar Flecken von Eingeweiden und spritzendem Hirn sind einkalkuliert.<br>\nDenn die NATO war und ist der lange und schreckliche Arm der USA. Von Afghanistan &uuml;ber Libyen bis nach Syrien: Wenn die USA billige M&ouml;rder in ihrem Interesse brauchen, haben sie ja die NATO. Nun gibt es Gottgl&auml;ubige bis in die Reihen deutscher Alternativos hinein, die meinen der gute Donald Trump habe ja noch keinen eigenen Krieg zu verantworten, mit ihm beg&ouml;nne jetzt endlich eine gl&uuml;ckliche und irgendwie friedliche Zeit. Nicht einmal erinnern k&ouml;nnen sich diese alternden Naivos: Das von den USA gewollte und gef&uuml;hrte Bombardement Syriens im April 2018 z&auml;hlen sie nicht. Noch weniger k&ouml;nnen sie augenscheinlich jene 963 Milliarden Dollar z&auml;hlen, die von den NATO Staaten gemeinsam j&auml;hrlich ausgegeben werden, um die V&ouml;lker zu bedrohen und die R&uuml;stungsindustrie zu schmieren: Das gr&ouml;&szlig;te Mord-und Totschlag-Gesch&auml;ft des Jahrhunderts, powered by USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/maas-macht-mobil.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Man kriegt auch Sklaven in die G&auml;nge&rdquo;<\/strong><br>\nWenn man &uuml;ber Pflichtverletzungen spricht: Die gr&ouml;&szlig;te Pflichtverletzung liegt auf Seiten des Staates. Die Jobcenter haben &uuml;ber fast 15 Jahre Millionen von unbescholtenen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern verfassungswidrig behandelt. Das ist der schlimmste Rechtsbruch. Was sonst im Rechtsstaat undenkbar ist, war bislang in der Marterm&uuml;hle Hartz IV Alltag: Ohne Vorliegen einer Straftat, ohne Gerichtsverhandlung, ohne Urteil verh&auml;ngt der Fallmanager des Jobcenters &ndash; als Ankl&auml;ger, Richter und Vollstrecker in Personalunion &ndash; existenzbedrohende Strafen.<br>\nKann man nicht, zumindest durch leichte Sanktionen, auch in die G&auml;nge kommen, auch einen neuen Arbeitsplatz finden?<br>\nJobcenter haben &uuml;berhaupt keine guten Arbeitspl&auml;tze zu vergeben, das sind Resterampen f&uuml;r Niedriglohnjobs. Und es wird ein wahnsinniger Zwang ausge&uuml;bt, die schlimmsten Jobs anzunehmen oder unsinnige Ma&szlig;nahmen &uuml;ber sich ergehen zu lassen. Zum Beispiel musste ich einen Buchhaltungskurs machen &ndash; nach 40 Jahren als Schauspielerin. Und ich musste einen Bewerbungskurs machen &ndash; nach 40 Jahren als Schauspielerin -, und noch dazu bei einer Frau, die in einer Mail sieben Fehler gemacht hat. Es war haneb&uuml;chen! Aber wenn ich gesagt h&auml;tte, das mache ich nicht, das ist Steuergeldverschwendung, dann w&auml;re ich vollsanktioniert worden. Oder zu 60 Prozent. Ja, nat&uuml;rlich, man kriegt auch Sklaven in die G&auml;nge, wenn man auf sie eindrischt, man kriegt auch Kinder in die G&auml;nge, indem man auf sie eindrischt. Lange Zeit dachte man auch, man k&ouml;nne auf Frauen eindreschen, wenn sie nicht gehorsam sind. Diese Rohrstockp&auml;dagogik geh&ouml;rt dem Mittelalter an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hartz-iv-sanktionen-arbeitslosigkeit-armut-1.4674013\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bettina Kenter-G&ouml;tte gibt tiefe Einblicke in die menschenverachtende Ausgestaltung des Hartz IV Repressionsregimes. Sie irrt dennoch, wenn sie die das Repressionsregime als &ldquo;mittelalterlich&rdquo; bezeichnet. Dieses ist nicht veraltet es ist genuiner Bestandteil der neoliberalen Agenda, die noch nie ohne Gewalt durchgesetzt werden konnte. Entweder durch deren nackte und brutale Anwendung wie einst in Chile unter der Milit&auml;rdiktatur Pinochets oder eben durch Schaffung einer latenten Angst vor sozialem Abstieg durch &ouml;ffentliche Stigmatisierung und gesellschaftliche Abwertung von Betroffenen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So will die FDP Steuersenkungen von 200 Milliarden Euro schaffen<\/strong><br>\nDie FDP will die H&auml;lfte der Steuermehreinnahmen bis zum Jahr 2024 an B&uuml;rger und Unternehmen zur&uuml;ckgeben. Parteichef Christian Lindner schlug Steuersenkungen im Umfang von 200 Milliarden Euro in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren vor. Zu den Kernpunkten des 18-seitigen Steuerkonzepts mit dem Titel &bdquo;Tempo f&uuml;r Deutschland. Update f&uuml;r die Steuerpolitik&ldquo; geh&ouml;rt die vollst&auml;ndige Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlages ab dem 1. Januar 2020, eine schrittweise Absenkung des K&ouml;rperschaftsteuersatzes ab 2021 von 15 Prozent auf 10 Prozent und bessere Abschreibungsm&ouml;glichkeiten.<br>\nAuch ein ver&auml;nderter Einkommensteuertarif ist in dem Papier aufgef&uuml;hrt, damit Gehaltserh&ouml;hungen bei Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen nicht mehr zu einem so starken Anstieg der Steuern und Sozialabgaben f&uuml;hrt &ndash; in der Steuerpolitik als Mittelstandsbauch bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article203892932\/Steuerkonzept-FDP-fordert-Steuersenkungen-von-200-Milliarden-Euro.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FDP kennt seit 40 Jahren nur ein Thema: Steuern senken, Steuern senken und Steuern senken. Das ist wirklich manisch. Nat&uuml;rlich geht es *nicht* um die Steuersenkungen f&uuml;r Mittel- oder Geringverdiener (die sowieso keine oder fast keine Lohnsteuern zahlen), sondern die Milliarden sollen bei Bestverdienern und Unternehmen abgeladen werden &ndash; bei denen, die sowieso schon viel zu viel Geld haben, mit dem sie nichts anfangen k&ouml;nnen. Dass ein gro&szlig;er Teil der angeblichen\/geplanten Steuermehreinnahmen angesichts der schwachen Konjunktur Luftbuchungen und Inflationseffekte sind: der FDP egal. Zusammen mit der Festlegung auf die Schwarze Null und einer gleich hohen Investitionsquote &ndash; der FDP ist die Verlotterung der Infrastruktur und der Bildungseinrichtungen egal &ndash; ergeben sich zwingend Sozialk&uuml;rzungen. Nichts Neues, aber es bleibt asozial.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesfinanzhof: Bundesrichter h&auml;lt Rentenbesteuerung f&uuml;r verfassungswidrig<\/strong><br>\nEin Richter des Bundesfinanzhofes ist der Ansicht, dass die Art und Weise, wie deutsche Finanzbeh&ouml;rden die Renten von Millionen Bundesb&uuml;rgern besteuern, verfassungswidrig ist. FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki fordert nun, dass die Bundesregierung Zahlen zur Rentenbesteuerung vorlegt. Sonst bleibe nur noch der Gang vor das Bundesverfassungsgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rente-steuern-doppelbesteuerung-verfassung-1.4699662\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: H&auml;lt die deutsche Rentenbesteuerung?<\/strong><br>\nNachdem Bundesfinanzrichter Egmont Kulosa &ouml;ffentlich einger&auml;umt hat, dass er die Regelung f&uuml;r verfassungswidrig h&auml;lt, droht Wolfgang Kubicki der Bundesregierung mit dem Gang nach Karlsruhe<br>\nDie Mitte der Nullerjahre verabschiedete Rentenreform ist nach Ansicht des Bundesfinanzrichters Egmont Kulosa in Teilen &ldquo;evident verfassungswidrig&rdquo;. In einem Fachnewsletter erkl&auml;rt der f&uuml;r &ldquo;Alterseink&uuml;nfte und -vorsorge&rdquo; zust&auml;ndige Richter am Bundesfinanzhof (BFH), warum er zu diesem noch nicht offiziell gesprochenen fachlichen Urteil kommt.<br>\nSeiner Ansicht nach muss man keinen Finanzmathematiker bem&uuml;hen, um zum Ergebnis zu kommen, dass das von der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung unter Gerhard Schr&ouml;der angefangene und unter der ersten Gro&szlig;en Koalition von Angela Merkel beendete Werk viele Rentner doppelt besteuern wird, ohne dass sie dies durch eigenes Zutun vermeiden k&ouml;nnten. Geht ein Arbeitnehmer n&auml;mlich ab 2040 in den Ruhestand, dann muss er hundert Prozent seiner Rente versteuern. Seine daf&uuml;r aufgewendeten Vorsorgeleistungen darf er dagegen nur zwischen 2025 bis 2039 &ndash; also h&ouml;chstens 15 Jahre lang &ndash; bis zu einem H&ouml;chstbetrag als Sonderausgaben von der Steuer absetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Haelt-die-deutsche-Rentenbesteuerung-4598688.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In Deutschland fehlen mehr als 100.000 IT-Spezialisten<\/strong><br>\nIn deutschen Unternehmen fehlen so viele IT-Spezialisten wie noch nie, zeigt eine Umfrage des Bitkom. Die L&uuml;cke hat sich innerhalb von zwei Jahren auf 124.000 offene Stellen verdoppelt. Eine entscheidende Rolle spielen die Geh&auml;lter. [&hellip;]<br>\nDass sich zu wenige Interessenten melden, ist offenbar nicht das gr&ouml;&szlig;te Problem. Zwar gaben zw&ouml;lf Prozent der Unternehmen an, dass sie f&uuml;r offene IT-Stellen keine Bewerbungen erhalten; vor einem Jahr lag der Wert noch bei sieben Prozent. Am h&auml;ufigsten wird aber der Preis der Fachkr&auml;fte beklagt: So kritisieren 72 Prozent der Unternehmen, dass die Bewerber zu hohe Gehaltsvorstellungen haben. 52 Prozent sind der Meinung, dass diese sich nicht mit der Qualifikation decken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/article203875066\/Bitkom-In-Deutschland-fehlen-mehr-als-100-000-IT-Spezialisten.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man fragt sich, was die Jammerei des Unternehmerverbandes eigentlich soll. Schon im dritten Abschnitt widerspricht sich der Verband selber: &ldquo;Dass sich zu wenige Interessenten melden, ist offenbar nicht das gr&ouml;&szlig;te Problem. [&hellip;] So kritisieren 72 Prozent der Unternehmen [&hellip;] zu hohe Gehaltsvorstellungen [der Bewerber].&rdquo; Die Unternehmen beklagen sich also &uuml;ber marktwirtschaftliche Mechanismen&hellip; garniert mit dem Hinweis, da&szlig; ITler &ldquo;im Schnitt 61.800 Euro brutto&rdquo; verdienten, also vielleicht 10% mehr als vor 20 Jahren. Die Fachkr&auml;fte gibt es zuhauf &ndash; man beklagt also einen Mangel an *billigen* Fachkr&auml;ften, sonst nichts. Das entspricht der Gehaltsentwicklung, die ungef&auml;hr mit der Inflation synchron geht, aber wirkliche Erh&ouml;hungen sind eine Seltenheit. Und statt eines *Fachkr&auml;ftemangels* kenne ich eine ganze Reihe von Informatikern, die seit Monaten, teilweise Jahren, eine neue Stelle suchen. Mit den &uuml;blichen Makeln: zu alt (&uuml;ber 50), zu teuer (verlangen ein angemessenes Gehalt f&uuml;r 20 Jahre Berufserfahrung), falsch ausgebildet (brauchen 3 Monate, um sich in ein neues Fachgebiet einzuarbeiten; Zeit, die ihnen nicht zugestanden wird). Und offensichtlich k&ouml;nnen sich die Unternehmen ihre Luxus-Haltung erlauben&hellip; Die IT-Unternehmer haben alle ihre W&uuml;nsche schon erf&uuml;llt bekommen: zehntausende EU-Ausl&auml;nder sind nach Deutschland gekommen, mit der Blue Card d&uuml;rfen auch Nicht-EU-Ausl&auml;nder mit Studienabschluss zu einem Dumpinggehalt <a href=\"http:\/\/www.bluecard-eu.de\/blaue-karte-eu-deutschland\/\">von ca. 40.000 Euro j&auml;hrlich einwandern<\/a>, und mit dem neuen Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz entf&auml;llt sogar diese niedrige Grenze ersatzlos, darf jeder auch ohne Ausbildung kommen. Daneben hat der Staat f&uuml;r den Ausbau der technischen Fakult&auml;ten an den Universit&auml;ten gesorgt, auch auf Kosten der Geisteswissenschaften. Was nun noch? Zwangsarbeit f&uuml;r IT-Spezialisten?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Unser Leser bringt es auf den Punkt. Die Unternehmen wollen Arbeitskr&auml;fte m&ouml;glichst jung, aber doch mit der entsprechenden Erfahrung und nat&uuml;rlich absolut passgenau auf die ausgeschriebene Stelle und kosten darf es auch nichts. Da kann man nat&uuml;rlich lange suchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bittere Niederlage f&uuml;r Steuergerechtigkeit: Deutschland verhindert im EU-Ministerrat Mehrheit f&uuml;r Steuertransparenz von Gro&szlig;unternehmen<\/strong><br>\nDie Steuerzahlungen von Gro&szlig;unternehmen werden vorerst nicht transparenter. Die EU Mitgliedstaaten haben sich nach langem Ringen auch heute nicht auf einen gemeinsamen Standpunkt zur &ouml;ffentlichen, l&auml;nderbezogenen Steuerberichterstattung von Gro&szlig;unternehmen (&ldquo;public country-by-country-reporting&rdquo;) einigen k&ouml;nnen. Das Zustandekommen einer qualifizierten Mehrheit im EU-Ministerrat scheiterte an Deutschland, das wegen Uneinigkeit in der Bundesregierung sich als einziges gro&szlig;es Mitgliedsland bei der Abstimmung enthielt.<br>\nAls Antwort auf den Skandal um die Panama Papers hatte die EU-Kommission bereits im April 2016 den entsprechenden Gesetzesvorschlag eingebracht. Das Europ&auml;ische Parlament hatte im Juli 2017 seine Position festgelegt. Ohne gemeinsamen Standpunkt des Rates der Mitgliedstaaten jedoch k&ouml;nnen die Verhandlungen um den finalen Gesetzestext nicht beginnen. Der Gesetzesvorschlag der EU-Kommission h&auml;ngt damit weiter in der Schwebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/bittere-niederlage-fuer-steuergerechtigkeit\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Staaten wollen Gesetz gegen Steuertricks verw&auml;ssern<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will Unternehmen das Verschieben von Gewinnen in L&auml;nder mit niedrigen Steuers&auml;tzen erschweren. Damit diese Richtlinie Gesetz wird, m&uuml;ssen sich Ministerrat und Parlament einigen, ob und wie sie den Entwurf der Kommission &auml;ndern wollen. Die Wirtschaftsminister der EU-L&auml;nder sollen am Donnerstag eine gemeinsame Position verabschieden. Die 33-seitige Beschlussvorlage, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, weicht bei einigen Punkten vom Vorschlag der Kommission ab &ndash; zugunsten der Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-steuern-steuertricks-unternehmen-1.4699683\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vor der Zerrei&szlig;probe<\/strong><br>\nDie Bundesregierung k&uuml;ndigt neue Ma&szlig;nahmen zur Abschottung der deutschen Wirtschaft gegen Firmen&uuml;bernahmen aus China an. Wie es aus dem Bundeswirtschaftsministerium hei&szlig;t, soll die Anteilsschwelle, ab der Berlin den Einstieg ausw&auml;rtiger Investoren bei deutschen Unternehmen untersagen kann, f&uuml;r mehr Branchen als bisher auf zehn Prozent gesenkt werden. Insbesondere geht es um die Abschottung deutscher Firmen auf den Feldern der K&uuml;nstlichen Intelligenz, der Robotik und weiterer High-Tech-Sparten. Weiter hei&szlig; umstritten ist die Einbindung des chinesischen Konzerns Huawei in den Aufbau der 5G-Netze in Deutschland und der EU; Stimmen werden lauter, die den Aufbau &ldquo;europ&auml;ischer Champions&rdquo; auch auf auf diesem Feld fordern. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) dringt darauf, die neue EU-Kommission unter Pr&auml;sidentin Ursula von der Leyen m&uuml;sse &ldquo;unseren Kontinent in einer entscheidenden geopolitischen und weltwirtschaftlichen Phase &hellip; st&auml;rken&rdquo;. In den deutschen Eliten geht eine gro&szlig;e Mehrheit davon aus, europ&auml;ische Unternehmen w&uuml;rden sich im Machtkampf zwischen den USA und China auf eine der beiden Seiten schlagen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8120\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Amerika ist ein H&ouml;llenvorbild&rdquo;<\/strong><br>\nIn den USA rutschen wegen hoher Mieten auch immer mehr Berufst&auml;tige in die Wohnungslosigkeit. Die Soziologin Jutta Allmendinger f&uuml;rchtet &auml;hnliche Zust&auml;nde in Deutschland.<br>\nMieten steigen, Haushalte m&uuml;ssen immer mehr von ihrem Einkommen f&uuml;r Wohnungen aufwenden, selbst Angeh&ouml;rige der Mittelschicht sind inzwischen teils von Wohnungslosigkeit bedroht. Die Soziologin Jutta Allmendinger forscht in Deutschland und in den USA zu Wohnungsnot und Obdachlosigkeit, im kommenden Jahr soll ihr Buch zum Thema Wohnungsarmut erscheinen &ndash; ein Konzept, dass die Armutsforschung bisher nicht beachtet hat. Allmendinger sagt, Politik und Sozialforschung m&uuml;ssten das Thema dringend priorisieren, denn unsere Gesellschaft drohe, daran zu zerbrechen. Am Ende stehe unsere gesamte Demokratie auf dem Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-11\/jutta-allmendinger-soziologin-wohnungsnot-verunsicherung-sozialpolitik\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Darum kann EU ohne Nato nicht auskommen &ndash; Stoltenberg<\/strong><br>\nDie Nato ist laut dem Generalsekret&auml;r der Allianz Jens Stoltenberg nach wie vor die einzige Plattform, auf der Nordamerika und Europa gemeinsam strategische Probleme l&ouml;sen k&ouml;nnen, einschlie&szlig;lich der St&auml;rkung Chinas und Russlands.<br>\n&bdquo;Die Nato ist die einzige Plattform, auf der Nordamerika und Europa gemeinsam strategische Probleme l&ouml;sen k&ouml;nnen. Wir tun dies jeden Tag, und das sind solche Fragen wie der Kampf gegen den Terrorismus, der Umgang mit dem immer selbstsichereren Russland und der Aufstieg Chinas&ldquo;, sagte Stoltenberg nach seinem Treffen mit dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron am Donnerstag.<br>\nLaut dem Chef des B&uuml;ndnisses kann &bdquo;die Europ&auml;ische Union Europa nicht allein sch&uuml;tzen&ldquo; sowie &bdquo;die europ&auml;ische Einheit kann die transatlantische Einheit nicht ersetzen&ldquo;.<br>\n&bdquo;Eine starke Nato und eine starke Europ&auml;ische Union sind zwei Seiten derselben Medaille. Beide sind notwendig, um die Freiheit und den Wohlstand Europas beizubehalten&ldquo;, unterstrich Stoltenberg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20191128326045213-darum-kann-eu-ohne-nato-nicht-auskommen--stoltenberg\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist Herr Stoltenberg tats&auml;chlich &ldquo;Chef des B&uuml;ndnisses&rdquo;, der NATO? Er ist der Generalsekret&auml;r und in seiner Funktion eigentlich nicht viel mehr als ein Aush&auml;ngeschild. Die wirklich wichtigen Vorgaben werden offensichtlich in Washington getroffen. Wohl auch deshalb scheint f&uuml;r Herrn Stoltenberg NATO und EU identisch zu sein, obwohl es zumindest formal zwei Organisationen sind &ndash; ganz im Sinne des US-Imperiums.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zwei Erz&auml;hlungen &uuml;ber die Agenda 2010<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Agenda 2010 wird nicht nur in der SPD nach wie vor heftig gestritten. Im Zentrum stehen dabei insbesondere die Hartz-Gesetze. Wenn wir sie verstehen wollen, m&uuml;ssen wir ihre polit-&ouml;konomische Vorgeschichte in den Blick nehmen.<br>\nBereits nach dem R&uuml;cktritt von Lafontaine im M&auml;rz 1999 kam es im Juni des Jahres zum B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsf&auml;higkeit. In diesem wurde Lohnzur&uuml;ckhaltung in der Form vereinbart, dass die Tarifparteien beschlossen, den so genannten kosten- und verteilungsneutralen Zuwachs der Arbeitsproduktivit&auml;t, der aus der Summe von Produktivit&auml;tssteigerung und dem Anstieg der Verbraucherpreise besteht, nicht auszusch&ouml;pfen, sondern f&uuml;r die F&ouml;rderung der Besch&auml;ftigung zu nutzen. In der Praxis geschah dies dann mit den Tarifabschl&uuml;ssen im Fr&uuml;hjahr 2000, die eine zweij&auml;hrige Laufzeit hatten. In dieser Laufzeit wurde dieser Verteilungsspielraum um ca. 3,5 Prozent unterschritten, was eine sp&uuml;rbare Abschw&auml;chung der Konsum-Nachfrage nach sich gezogen hat. Durch geringere Steuereinnahmen kam es bei den &ouml;ffentlichen Investitionen auch zur K&uuml;rzung der investiven Nachfrage. Insofern waren die negativen Impulse auf den Arbeitsmarkt in der Konjunkturkrise 2001\/02 st&auml;rker als in anderen vergleichbaren europ&auml;ischen L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/zwei-erzaehlungen-ueber-die-agenda-2010---2332.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Boah dieser Huawei-Bullshit h&ouml;rt und h&ouml;rt nicht auf. Ist mal gut langsam?<\/strong><br>\nVielleicht mal kurz eine Sache am Rande. 5G ist kein homogenes Netz, das du &uuml;ber das Land wirfst. Da gibt es ganz viele Sendemasten und Elektronik an denen, und dann gibt es einen Kern. Die Sendemasten h&auml;ngen am Kernnetz, und das h&auml;ngt am Internet. Bei 5G geht es nicht darum, alles von Huawei zu kaufen, sondern den teuren Teil: Die Sendemasten. Denn davon braucht man echt viele. Das Kernnetz ist auch teuer aber macht anteilig viel weniger aus.<br>\nInkompetente Transatlantiker faseln hier die ganze Zeit was von Sicherheitsrisiken durch Abh&ouml;ren von Huawei. Das muss mir mal jemand zeigen, wie du ein Netz abh&ouml;rst, bei dem du nur die Antennen kompromittiert hast. Wie kommen denn die Daten von dort zum chinesischen Geheimdienst? Richtig! Durch das Kernnetz! Das nicht von Huawei ist!<br>\nDie Inkompetenz dieser Leute geht mir sowas von auf den Sack, das glaubt ihr gar nicht. Das ist ja eine Sache, wenn Georg &ldquo;Geheimdienstkuschler&rdquo; Mascolo mal wieder die Position der CIA vertritt. Aber das kann er bitte machen, ohne daf&uuml;r die Bev&ouml;lkerung zu verarschen.<br>\nMeiner unma&szlig;geblichen Meinung nach kann man auch das Kernnetz von Huawei kaufen, weil die Konkurrenten das auch alle nicht k&ouml;nnen beziehungsweise mindestens genau so wahrscheinlich von Geheimdiensten unterwandert sind. Im Gegensatz zu Huawei legen die auch alle ihren Quellcode nicht offen.<br>\nOh, und: China hat &uuml;berhaupt kein Interesse daran, uns verwanzte Infrastruktur hinzustellen. Die haben ein Interesse daran, uns chinesische Infrastruktur hinzustellen. Damit bei uns die Souver&auml;nit&auml;t verloren geht und bei ihnen die Wirtschaft brummt. Das ist deren Nummer 1 Problem gerade, dass ihre Wirtschaft zu brummen aufh&ouml;rt.<br>\nKurz gesagt: Diese ganze Debatte ist an Scheinheiligkeit und Unehrlichkeit kaum zu &uuml;berbieten. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Security-Bedenken zu tun. Das hat alles damit zu tun, dass Trump in seinem gescheiterten Handelskrieg gegen China dringend Druckmittel braucht, weil er sonst nichts in der Hand hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fefe.de\/?ts=a32129ac\">Fefes Blog<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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