{"id":56753,"date":"2019-12-01T11:45:06","date_gmt":"2019-12-01T10:45:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56753"},"modified":"2019-12-02T07:45:00","modified_gmt":"2019-12-02T06:45:00","slug":"werden-wir-von-kanaillen-regiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56753","title":{"rendered":"Werden wir von Kanaillen regiert?"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Kanaillenkapitalismus. Eine literarische Reise durch die Geschichte der freien Marktwirtschaft&ldquo; &ndash; so hei&szlig;t das neue Buch des spanischen Soziologen C&eacute;sar Rendueles. Eine nicht nur lohnenswerte, sondern auch unterhaltsame Lekt&uuml;re, meint <strong>Udo Brandes<\/strong>, der das Buch f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen hat.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&bdquo;Der Neoliberalismus: eine gro&szlig; angelegte Zerst&ouml;rung des Sozialen&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>Eine Rezension von Udo Brandes<\/strong><\/p><p>Das Wort &bdquo;Kanaille&ldquo; kommt aus dem Franz&ouml;sischen. Laut Duden ist eine Kanaille jemand, &bdquo;der als b&ouml;se, schurkisch&ldquo; angesehen wird. Man bezeichnet damit auch eine Gruppe von Menschen, die als asozial, verbrecherisch oder &auml;hnlich betrachtet wird. Mit anderen Worten: Schon der Titel von Rendueles&rsquo; Buch zeugt davon, dass von ihm keine n&uuml;chterne, sachlich-wissenschaftliche Analyse zu erwarten ist, sondern ein subjektiver und emotionaler Blick auf unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. <\/p><p>Sein Anliegen ist es, den neoliberalen Kapitalismus als eine Form von Wahnsinn und Verbrechen anzuklagen. Das, was bei uns von Parteien wie der FDP als &bdquo;freie Marktwirtschaft&ldquo; angepriesen wird, ist f&uuml;r ihn nichts weiter als ein &bdquo;Kanaillenkapitalismus&ldquo;. In dieser ironisierenden Gleichsetzung der Begriffe wird schon deutlich, dass f&uuml;r Rendueles der Begriff &bdquo;freie Marktwirtschaft&ldquo; nichts weiter als ein ideologisches Konstrukt ist, das nichts mit der Realit&auml;t zu tun hat.<\/p><p>Dementsprechend f&auml;llt auch sein Urteil &uuml;ber die Machteliten in der freien Marktwirtschaft aus: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Neoliberale Globalisierung ist der historische Prozess, in dem 99 Prozent von uns freiwillig die Kontrolle &uuml;ber unser Leben an Fanatiker abgegeben haben, die einer wahnhaften Wahrnehmung der sozialen Realit&auml;t unterliegen. Wir haben Menschen, die eigentlich auf eine vom FBI umstellte Ranch in Waco, Texas geh&ouml;ren, mit F&uuml;hrungspositionen in der Wirtschaft, mit Spitzengeh&auml;ltern, Steuerprivilegien und hohen sozialem Renommee belohnt&ldquo; (S. 231-232).\n<\/p><\/blockquote><p>Ein sehr hartes Urteil, das auf den ersten Blick &uuml;berzogen wirkt. Sind Leute wie Angela Merkel und Olaf Scholz Leute, die einer wahnhaften Wahrnehmung der sozialen Realit&auml;t unterliegen? Und sind sie so gef&auml;hrlich, dass sie eigentlich eingesperrt geh&ouml;rten? Bei Donald Trump und charakterlich &auml;hnlich strukturierten Politikern m&ouml;chte man diesem Eindruck spontan zustimmen. Denn sie k&ouml;nnen einem wirklich Angst machen. Aber kann man das auch von unseren &bdquo;normalen&ldquo; Politikern sagen? Sicher, man kann ihnen eine schlechte Politik vorwerfen. Aber &bdquo;wahnhafte Wahrnehmung der Realit&auml;t&ldquo;? Und so gef&auml;hrlich, dass sie eigentlich eingesperrt geh&ouml;rten?<\/p><p><strong>Selbstverst&auml;ndlichkeiten zementieren Herrschaft<\/strong><\/p><p>Mir f&auml;llt dazu ein, dass der franz&ouml;sische Soziologe Pierre Bourdieu sich einmal fragte, wie ist es eigentlich m&ouml;glich, dass Menschen Verh&auml;ltnisse hinnehmen, die eigentlich unertr&auml;glich sind? Wieso gibt es nicht viel &ouml;fter und massenhaft Protest? Er kam zu dem Ergebnis, dass es die gesellschaftlichen Selbstverst&auml;ndlichkeiten sind, die die gr&ouml;&szlig;ten Zumutungen erm&ouml;glichen. Also das, was uns durch Gew&ouml;hnung als v&ouml;llig selbstverst&auml;ndlich und normal erscheint. So dass wir nicht einmal mehr auf die Idee kommen, es zu hinterfragen. Wenn man sich dies bewusst macht, muss man sich nur noch daran erinnern, was die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gerade mit viel Geschwafel erkl&auml;rt hat. &Uuml;bersetzt in Klartext hat sie gesagt &bdquo;Wir wollen aufr&uuml;sten und unsere Au&szlig;enpolitik militarisieren. Wir wollen, dass Deutschland international mehr Macht bekommt und aus&uuml;bt. Und wir wollen wirtschaftliche Interessen mit Krieg durchsetzen, wenn es anders nicht geht.&ldquo;<\/p><p><strong>Was bei Horst K&ouml;hler noch galt, ist bei AKK nicht mehr existent<\/strong><\/p><p>Vor einigen Jahren ist der ehemalige Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler noch wegen einer &auml;hnlichen &Auml;u&szlig;erung, die ihm w&auml;hrend eines Radiointerviews im Flugzeug herausgerutscht ist, noch zur&uuml;ckgetreten. Gab es zu diesem von AKK sorgf&auml;ltig vorbereiteten und inszenierten Statement eine breite Emp&ouml;rung? Nein. 74 Jahre nach dem Ende des verheerenden 2. Weltkriegs mit zig Millionen Toten, verursacht durch unser Land, darf eine deutsche Verteidigungsministerin wieder von einem milit&auml;risch m&auml;chtigen Deutschland phantasieren. Ein Deutschland, das notfalls Krieg f&uuml;hrt, um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Und diese Politik wird von den Medien nicht skandalisiert. Es gibt auch keine gro&szlig;en Demonstrationen. Mit anderen Worten: Politiker und die mediale Bewusstseinsindustrie arbeiten daran, die Idee, Krieg sei ein legitimes Instrument der Politik, in Deutschland zu einer dieser Bourdieuschen Selbstverst&auml;ndlichkeiten zu machen, die keiner mehr hinterfragt. Insofern ist vielleicht dieses harsche Urteil von Rendueles &uuml;ber unsere Eliten sehr heilsam. Und wenn man dann sein Buch liest und die vielen Beispiele, kommt einem sein harsches Urteil schon nicht mehr so absurd vor. Er erreicht mit seiner Methode, anhand von Zitaten aus der Literatur den Kapitalismus zu erkl&auml;ren und zu deuten, etwas: Dass man ungl&auml;ubig staunt. Dass man anf&auml;ngt sich zu wundern. Und dass man ihm zustimmen kann, wenn er schreibt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der postmoderne Neoliberalismus ist ein kalter und d&uuml;sterer Ort, an dem pers&ouml;nliche G&uuml;te und die F&uuml;rsorge f&uuml;r andere einen zum Verlierer machen. Die Logik des Prekariats besteht nicht nur aus Ausbeutung und Entfremdung wie im klassischen Kapitalismus. Sie l&auml;uft auf eine gro&szlig; angelegte Zerst&ouml;rung des Sozialen hinaus&ldquo; (S. 236).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Denken wir wie Ludwig XVI.?<\/strong><\/p><p>Eine gute Freundin von mir kann die politischen Zust&auml;nde in unserem Land nicht mehr ertragen und hat jegliche Hoffnung aufgegeben, dass sich noch wirklich etwas grundlegend zum Besseren &auml;ndern k&ouml;nnte. Und dass es sich noch lohnen w&uuml;rde, sich politisch zu engagieren oder auch nur mit Politik zu besch&auml;ftigen. Genau dagegen wendet sich das Buch von Rendueles. Er will Mut machen und zum Glauben an und Engagement f&uuml;r die Demokratie motivieren. Und das macht er sehr unterhaltend, indem er aus literarischen Werken zitiert und daraus seine Analysen entwickelt. Und ich finde, es macht tats&auml;chlich Mut, was er schreibt. Zum Beispiel wenn er das folgende Zitat anschlie&szlig;end mit einer Geschichte &uuml;ber Ludwig XVI., der in der Franz&ouml;sischen Revolution mit der Guillotine gek&ouml;pft wurde, veranschaulicht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Im Laufe der Geschichte haben sich die herrschenden Klassen immer wieder durch ihre armselige politische Vorstellungskraft ausgezeichnet. Die Angeh&ouml;rigen der Eliten waren v&ouml;llig davon &uuml;berzeugt, dass das politische System, an dessen Spitze sie standen &ndash; ob nun Sklaverei, Feudalismus oder Tyrannei &ndash; unver&auml;nderbar sei und die einzige Alternative zum Chaos darstellte&ldquo; (S. 13).\n<\/p><\/blockquote><p>Mir f&auml;llt bei diesem Zitat spontan der strebsame und staatstragende CDU-Politiker Norbert R&ouml;ttgen ein. In Talkshows reagiert er oft auf linke Kritik und linke Politiker mit einer Arroganz und Herablassung, als ob er und seine Parteifreunde die Eigent&uuml;mer des Staates seien. Und Kritik an den herrschenden Zust&auml;nden aber nun wirklich v&ouml;llig abwegig und absurd w&auml;re. Solche selbstgerechten Politiker wie Norbert R&ouml;ttgen m&uuml;ssten dazu verurteilt werden k&ouml;nnen, t&auml;glich die Geschichte zu lesen, die Rendueles &uuml;ber Ludwig den XVI. erz&auml;hlt. Dieser f&uuml;hrte von seiner Jugend an ein Tagebuch, in dem er &uuml;ber seine allt&auml;glichen Sorgen nachdachte. Da die Jagd seine Lieblingsbesch&auml;ftigung war, hatte er die von ihm erlegten Tiere (189.251 St&uuml;ck in 13 Jahren) in seinem Tagebuch minuti&ouml;s registriert. Auch die von ihm gew&auml;hrten Audienzen sowie Krankheiten wie Verdauungsst&ouml;rungen, Erk&auml;ltungen und H&auml;morrhoiden wurden von ihm notiert. Wenn er weder jagte noch Audienzen gew&auml;hrte oder krank war, beschr&auml;nkte sich sein Tagebucheintrag auf das Wort &bdquo;nichts&ldquo;. Und nun kommt`s: Ausgerechnet an den ber&uuml;hmten Tagen der Franz&ouml;sischen Revolution schreibt Ludwig XVI. was in sein Tagebuch? &bdquo;Nichts&ldquo;. Rendueles Schlussfolgerung daraus: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir alle sind wie Ludwig XVI. geworden: kurzsichtig und, was noch schlimmer ist, skeptisch hinsichtlich der f&uuml;r m&ouml;glich gehaltenen gesellschaftlichen Transformationsprozesse. Wir tun so, als w&uuml;rden Kasinokapitalismus, Zeitarbeitsfirmen und transnationale Unternehmen auch in 1000 Jahren noch existieren. Das liegt selbstverst&auml;ndlich nicht an einem &Uuml;berma&szlig; an Realismus. Die hegemonialen sozialen Diskurse &ndash; jene, die in den Meinungskolumnen der Tageszeitungen als &sbquo;gesunder Menschenverstand&rsquo; bezeichnet werden &ndash; &auml;hneln den Fantasien eines Drogentrips. Wir haben den Fanatikern des freien Marktes, die eine wahnhafte Vision der gesellschaftlichen Realit&auml;t besitzen und uns erz&auml;hlen, die Bereicherung der Reichsten sei die einzig m&ouml;gliche Form des Zusammenlebens, die Kontrolle &uuml;ber unser gesellschaftliches Leben &uuml;bertragen&ldquo; (S. 14\/15).\n<\/p><\/blockquote><p>Eine ausgefeilte theoretische Kritik an der Kasinowirtschaft und der dieser Kleptokratie zugrunde liegenden Gesellschaftsstrukturen, so Rendueles, sei unverzichtbar. Aber sie sei nutzlos, wenn es uns nicht gel&auml;nge, uns von der l&auml;hmenden Unterw&uuml;rfigkeit zu befreien. Und wenn sich die M&ouml;glichkeiten der politischen Emanzipation nicht zugleich auch im allt&auml;glichen Zusammenleben niederschlagen w&uuml;rden:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das ist es, was ich in diesem Buch versucht habe. (&hellip;) Orthodoxe &Ouml;konomen verwenden Teile der Realit&auml;t zur Konstruktion ihrer mathematisch geformten Fantasien. Ich habe versucht, mit Fragmenten der Fiktion die Spuren realer Prozesse zu rekonstruieren, die sich im LSD-Rausch des zeitgen&ouml;ssischen Kapitalismus verfl&uuml;chtigt haben&ldquo; (S.14\/15).\n<\/p><\/blockquote><p>Und das macht er wie gesagt auf sehr unterhaltsame Weise und man erf&auml;hrt dabei viele interessante Fakten, Geschichten und Anekdoten. <\/p><p>Dazu noch ein Beispiel. Rendueles zitiert aus der &bdquo;Bienenfabel&ldquo; von Bernhard Mandeville aus dem Jahr 1714. Mandeville kommentiert f&uuml;r seine damaligen Leser seine Fabel: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Von hier aus zeigt sich, dass &Uuml;berfluss (gemeint ist: &Uuml;berfluss an verarmten Menschen UB) die Arbeitskr&auml;fte billig macht, sofern man die Armen gut im Griff hat; zwar sollte man sie nicht verhungern lassen, aber sie d&uuml;rfen auch nicht die M&ouml;glichkeit zum Sparen bekommen. (&hellip;) Es liegt im Interesse aller reichen Nationen, dass der gr&ouml;&szlig;te Teil der Armen kaum jemals m&uuml;&szlig;ig ist und doch st&auml;ndig ausgibt, was er einnimmt. (&hellip;) Aus dem Gesagten wird klar, dass in einer freien Nation, wo Sklaven nicht erlaubt sind, der sicherste Reichtum in einer gro&szlig;en Anzahl von Armen besteht&ldquo; (S.78).\n<\/p><\/blockquote><p>Ein Schelm, wer sich bei diesem Zitat an die Hartz-4-Gesetze erinnert f&uuml;hlt. In gewisser Weise ist dieses Zitat, finde ich, geistig erfrischend. Weil hier ganz offen ausgesprochen wird, was f&uuml;r asoziale Perversit&auml;ten der Autor im Sinn hat. Was f&uuml;r ein Unterschied zu der verlogenen und scheinheiligen politischen Rhetorik unserer Tage!  <\/p><p>Zum Schluss seines Buches gibt Rendueles eine Aussage der konservativen spanischen Politikerin Esperanza Aguirre wieder. Diese habe im Sommer 2014 gesagt, es sei dringend notwendig, das Wahlgesetz zu ver&auml;ndern, um zu verhindern, dass eine &bdquo;Koalition von Verlierern&ldquo; die Macht ergreift. Rendueles dreht dies gedanklich um und schreibt als Schlusswort seines Buches: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich denke, das ist die beste Definition von Demokratie, die ich jemals geh&ouml;rt habe. (&hellip;) Demokratie ist der politische Ausdruck der faszinierenden und immer etwas unscharfen Intuition, dass ein besseres &ndash; gerechteres, freieres und erf&uuml;llteres &ndash; Leben nur unter Gleichen m&ouml;glich ist, die das ihnen Gemeinsame entdecken, transformieren und teilen&ldquo; (S. 256).\n<\/p><\/blockquote><p>Ich selbst hatte bei der Aussage der spanischen Politikerin eine andere Idee: Besser kann man nicht ausdr&uuml;cken, was Konservatismus ausmacht. <\/p><p>Wer eine interessante und lehrreiche, aber mal ganz andere politische Lekt&uuml;re sucht, dem sei diese literarische Reise durch die freie Marktwirtschaft empfohlen. Man lernt viel und wird gut unterhalten. Und bekommt au&szlig;erdem ganz nebenbei eine F&uuml;lle interessanter Literaturhinweise, die f&uuml;r die politische Debatte von Wert sind. <\/p><p><strong>C&eacute;sar Rendueles: Kanaillenkapitalismus. Eine literarische Reise durch die freie Marktwirtschaft, Suhrkamp-Verlag, 266 Seiten, 18,00 Euro<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Kanaillenkapitalismus. Eine literarische Reise durch die Geschichte der freien Marktwirtschaft&ldquo; &ndash; so hei&szlig;t das neue Buch des spanischen Soziologen C&eacute;sar Rendueles. Eine nicht nur lohnenswerte, sondern auch unterhaltsame Lekt&uuml;re, meint <strong>Udo Brandes<\/strong>, der das Buch f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen hat.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,205,208],"tags":[881,374,909,531,2277,233,893,633,726],"class_list":["post-56753","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-rezensionen","tag-armut","tag-eliten","tag-kapitalismus","tag-koehler-horst","tag-kramp-karrenbauer-annegret","tag-marktliberalismus","tag-militarisierung","tag-politikerverdrossenheit","tag-roettgen-norbert"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56753","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56753"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56753\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56782,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56753\/revisions\/56782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56753"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56753"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56753"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}