{"id":56765,"date":"2019-11-29T16:15:25","date_gmt":"2019-11-29T15:15:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765"},"modified":"2019-11-29T16:04:30","modified_gmt":"2019-11-29T15:04:30","slug":"hinweise-des-tages-ii-421","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h01\">Die politischen Laienspieler und die Intelligenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h02\">Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,12 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h03\">Hartz IV 2020: Ein Euro weniger &ndash; Regelsatz steigt 2020 nicht auf 433 sondern auf 432 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h04\">Steuersenkung ist keine Industriestrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h05\">20 Jahre &bdquo;Battle in Seattle&ldquo; &ndash; Erfahrungen aus dem Widerstand gegen die Welthandelsorganisation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h06\">Das Narrativ ist alles: Warum &ldquo;Putins Feind Nummer eins&rdquo; trotz Kritik in Berlin hofiert wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h07\">Ukraine und Korruption: In den F&auml;ngen der Oligarchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h08\">Human Rights Watch klagt Polizei in Chile an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h09\">Als der Bundesrat auf Wunsch der USA 1,9 Tonnen Akten vernichtete &ndash; neue Einblicke in die Aff&auml;re Tinner, bei der es um nichts weniger als den Weltfrieden ging<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h10\">&ldquo;Ich habe oft Angst um meine Patientinnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h11\">In Deutschland sind rund 32.800 Prostituierte angemeldet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h12\">Der neue Ma&szlig;stab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h13\">Hongkong-Gesetz der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56765#h14\">Der amifizierte Deutsche und Thanksgiving als Verherrlichung eines V&ouml;lkermordes<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die politischen Laienspieler und die Intelligenz<\/strong><br>\n&Uuml;ber Laienspieler in der Politik zu klagen, ist einfach. Etwas dagegen zu unternehmen, w&auml;re Aufgabe all derer, die daf&uuml;r ausgebildet worden sind und f&uuml;r intelligente Beitr&auml;ge bezahlt werden. Die sind sich aber entweder zu fein, zu sehr abgelenkt oder zu sehr ideologisch festgelegt, als dass sie die Politik kritisieren  w&uuml;rden.<br>\nDie SPD entscheidet in der n&auml;chsten Woche dar&uuml;ber, wer die Partei nach den in jeder Hinsicht gescheiterten Vorg&auml;ngern, Andra Nahles und Martin Schulz, in Zukunft f&uuml;hren soll. Wahrscheinlich wird Olaf Scholz gewinnen, der mit seiner Doppelpartnerin bei der bundesweiten Abstimmung unter den Parteimitgliedern immerhin etwa zehn Prozent f&uuml;r sich begeistern konnte (bei einer Wahlbeteiligung von 50 Prozent).<br>\nWer etwas genauer &uuml;ber Olaf Scholz Bescheid wissen will, sollte die Rede lesen, die er vor einigen Tagen bei der Haushaltsdebatte im Bundestag gehalten hat (hier zu finden). Das war vermutlich die schlechteste Rede, die bei dieser Gelegenheit jemals von einem Finanzminister vorgetragen wurde. Weder kam vor, dass Deutschland in einer Rezession ist, noch, dass Europa (f&uuml;r das er innerhalb der Regierung unmittelbar verantwortlich ist) sich weiterhin in der schwersten denkbaren Krise befindet. Die zentrale Frage f&uuml;r den Finanzminister, ob die Zinsentwicklung f&uuml;r Bundesanleihen (auch in dieser Woche im negativen Bereich) etwas mit der Schuldenpolitik der Bundesregierung zu tun hat, existiert f&uuml;r Olaf Scholz einfach nicht.<br>\nIn der CDU ist die vor einem Jahr gew&auml;hlte Vorsitzende auf dem Parteitag mit einer Art Vertrauensfrage noch einmal gerade so &uuml;ber die Runden gekommen. Die Rede allerdings, mit der sie den Parteitag zu &uuml;berzeugen versuchte, war so unvorstellbar banal (hier zu finden), dass man sich angesichts des h&auml;ufigen Beifalls fragt, ob es in der CDU &uuml;berhaupt noch eine kritische Masse von denkenden Menschen gibt. Ich will niemandem zu nahe treten, aber die von AKK erw&auml;hnten 80 Juristen in der Bundestagsfraktion sind offenbar eine gewaltige B&uuml;rde.<br>\nDie Krone der Konfusion setzte sich aber Angela Merkel selbst auf. Zun&auml;chst gl&auml;nzte sie in der Haushaltsdebatte mit der Erkenntnis, man k&ouml;nne &bdquo;Investitionen nicht erst dann gut finden, wenn sie Schulden verursachen&ldquo;, um dann &ndash; in einem dreifachen geistigen Salto &ndash; zu der nur genial zu nennenden Begr&uuml;ndung f&uuml;r diesen Satz zu kommen. &bdquo;Wenn man schon in Zeiten niedriger Zinsen Schulden mache&ldquo;, so die Kanzlerin, &bdquo;wisse man gar nicht, was man in Zeiten normaler Zinsen machen solle, etwa noch mehr Schulden&ldquo;? Man muss sich diese (nur wenige Sekunden lange) Sequenz einer in voller Inbrunst agierenden Bundeskanzlerin anh&ouml;ren (hier), um wirklich zu verstehen, was in diesem Staat und in Europa im Argen liegt. Auch den Beifall aus dem Plenum sollte man bewusst zur Kenntnis nehmen und w&uuml;rdigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.com\/die-politischen-laienspieler-und-die-intelligenz\/\">flassbeck economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,12 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/strong><br>\nIm November meldet die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit knapp 2,18 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausma&szlig; der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 937.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbesch&auml;ftigungsstatistik enthalten.\n<p>Im November 2019 gab es offiziell knapp 2,18 Millionen Arbeitslose. Das sind rund 24.000 Personen weniger als im Vormonat.<\/p>\n<p>Nicht in der offiziellen Arbeitslosenzahl enthalten sind allerdings &uuml;ber 937.000 ebenfalls faktisch Arbeitslose, darunter<\/p>\n<ul>\n<li>rund 689.000 Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen teilnahmen,<\/li>\n<li>knapp 75.000 am Tag der Erfassung Krankgeschriebene und<\/li>\n<li>rund 173.000 &uuml;ber 58-J&auml;hrige, die innerhalb der letzten 12 Monate kein Jobangebot erhielten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt ergibt sich so eine tats&auml;chliche Arbeitslosenzahl von knapp 3,12 Millionen Menschen. Gegen&uuml;ber dem Vormonat hat die Zahl der &bdquo;inoffiziell Arbeitslosen&ldquo; um rund 26.000 Personen zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-312-millionen-menschen-ohne-arbeit-2\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wohlgemerkt: Nach den aktuellen statistischen Erhebungsmethoden. W&uuml;rden &auml;ltere Methoden zur Berechnung der Erwerbslosenzahl herangezogen, w&auml;re die Zahl wohl noch um einiges h&ouml;her.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Starkes Arbeitslosengeld jetzt!<\/strong><br>\n&bdquo;Die Konjunktur schw&auml;chelt, und dies hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Und was tut die Bundesregierung? Sie dreht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit den Geldhahn zu. Das ist das Gegenteil vorausschauender Arbeitsmarktpolitik. Statt den Arbeitslosenversicherungsbeitrag zu senken, sollte die Bundesregierung die Arbeitslosenversicherung f&uuml;r die Krise fit machen&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Dazu geh&ouml;ren eine ausreichende R&uuml;cklage und st&auml;rkere Leistungen. Es braucht einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung f&uuml;r alle Erwerbslosen und Besch&auml;ftigten und ein verbessertes Arbeitslosengeld. Das linke Konzept zur Arbeitslosenversicherung liegt auf dem Tisch: Ein h&ouml;heres Arbeitslosengeld, das man leichter und l&auml;nger beziehen kann. Im Anschluss das Arbeitslosengeld Plus, eine vollwertige Versicherungsleistung ohne Einkommens- und Verm&ouml;genspr&uuml;fung. Unser Konzept schafft Sicherheit in der Krise. Es sorgt f&uuml;r Qualifizierung statt Qualifikationsverlust, denn statt kurzfristiger Arbeit um jeden Preis wollen wir eine nachhaltige Vermittlung in gute Arbeit. Au&szlig;erdem wollen wir mit einem &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigungssektor echte Perspektiven f&uuml;r diejenigen schaffen, die &uuml;ber l&auml;ngere Zeit erwerbslos sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/starkes-arbeitslosengeld-jetzt\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hartz IV 2020: Ein Euro weniger &ndash; Regelsatz steigt 2020 nicht auf 433 sondern auf 432 Euro<\/strong><br>\nEin Euro weniger! Der Hartz-IV- und Sozialhilfe-Regelsatz (Regelbedarfsstufe 1: Alleinstehende Erwachsene) steigt ab dem 01.01.2020 nicht um neun Euro, von 424 Euro auf 433 Euro, sondern gem&auml;&szlig; Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2020 (RBSFV 2020) nur um acht Euro auf 432 Euro. Im 12. Existenzminimumbericht wurde von der Bundesregierung noch ein Anstieg des j&auml;hrlichen Regelsatzes f&uuml;r Alleinstehende von 5.088 Euro in 2019 auf 5.196 Euro in 2020 genannt &ndash; als Teilbetrag &ldquo;der steuerfrei zu stellenden s&auml;chlichen Existenzminima&rdquo;. Anmerkung der Bundesregierung: &ldquo;Die vorgenannten Existenzminima stellen statistisch belegte Mindestbetr&auml;ge dar.&rdquo; (Deutscher Bundestag, Drucksache 19\/5400, Seite 9) 5.088 Euro dividiert durch 12 (Monate) ergeben den seit dem 1. Januar 2019 geltenden monatlichen Regelsatz (Regelbedarfsstufe 1) von 424 Euro. 5.196 Euro dividiert durch 12 (Monate) ergeben einen monatlichen Regelsatz von 433 Euro. Erh&ouml;ht wird der Regelsatz (Regelbedarfsstufe 1) zum 1. Januar 2020 aber nicht auf 433 Euro sondern nur auf 432 Euro. (BIAJ, 27. November 2019)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1309-hartz-iv-2020-ein-euro-weniger-regelsatz-steigt-2020-nicht-auf-433-sondern-auf-432-euro.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuersenkung ist keine Industriestrategie<\/strong><br>\n&bdquo;Es ist nach wie vor gut, dass Bundeswirtschaftsminister Altmaier die Notwendigkeit einer staatlichen Industriepolitik eingesehen hat. Es ist auch richtig, Technologie- und Innovationsf&uuml;hrerschaft zu sch&uuml;tzen, indem f&uuml;r Anteilserwerbe durch Unternehmen aus Drittstatten ab einer gewissen Schwelle eine Pr&uuml;fm&ouml;glichkeit eingef&uuml;hrt wird. Ebenso kann eine staatliche Beteiligung sinnvoll sein, wenn der Markt versagt. Hier kommt es auf die konkrete Ausgestaltung an &ndash; etwa, welche Mitspracherechte im Gegenzug gefordert werden und zu welchen Bedingungen die Anteile am Ende wieder in private H&auml;nde gehen&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die &uuml;berarbeitete Industriestrategie von Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Altmaiers aktualisierte Industriestrategie zeigt aber auch sehr deutlich: Der Bundeswirtschaftsminister sollte sich auf seinen Bereich beschr&auml;nken, statt auf dem Gebiet anderer Ministerien marktradikale Parolen rauszuhauen. Die Senkung von Steuern und Abgaben als Teil einer Industriestrategie zu fordern, ist Etikettenschwindel und dar&uuml;ber hinaus sinnlos. Die deutschen Unternehmen haben kaum Fremdfinanzierungsbedarf, so dass Steuersenkungen nicht zu mehr Investitionen f&uuml;hren werden. Auch der Ruf nach der vollst&auml;ndigen Abschaffung des Soli ist unangemessen: Hohe Einkommen m&uuml;ssen nicht entlastet, sondern mehr zur Finanzierung der gewaltigen Zukunftsaufgaben herangezogen werden. Auch die H&ouml;he des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung muss &ndash; gerade angesichts der konjunkturellen Eintr&uuml;bung &ndash; erhalten bleiben, statt auch hier wieder Geschenke an Unternehmen zu verteilen. Und die Nachunternehmerhaftung auf den direkten Subunternehmer und missbrauchsanf&auml;llige Branchen beschr&auml;nken zu wollen, ist nichts anderes als Mithilfe zur Umgehung des Mindestlohns. Diese Ratschl&auml;ge haben in einer Industriestrategie nichts zu suchen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/steuersenkung-ist-keine-industriestrategie\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>20 Jahre &bdquo;Battle in Seattle&ldquo; &ndash; Erfahrungen aus dem Widerstand gegen die Welthandelsorganisation<\/strong><br>\nVor 20 Jahren kam der damals st&auml;rkste Motor der neoliberalen Globalisierung, die Welthandelsorganisation, unerwartet zum Stillstand. Am 30. November 1999 musste der Auftakt der WTO-Ministerkonferenz in Seattle verschoben werden, weil zentrale Stra&szlig;en durch Demonstrant*innen blockiert waren. Die Konferenz endete ergebnislos. Seitdem sind die WTO-Ministerkonferenzen immer wieder zu zentralen Protestorten geworden. Heute muss sich die neoliberale Agenda vor allem f&uuml;r ihre Rolle in der Klimakrise verantworten. Der &bdquo;Battle in Seattle&ldquo; zeigt, wie Umdenken zu neoliberalen Themen funktionieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/20-jahre-battle-in-seattle\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Narrativ ist alles: Warum &ldquo;Putins Feind Nummer eins&rdquo; trotz Kritik in Berlin hofiert wird<\/strong><br>\nKann es f&uuml;r Bill Browder, unerbittlichster Putin-Kritiker aller Zeiten, unbequem werden, wenn sich herausstellt, dass er systematisch l&uuml;gt? Eine Diskussionsveranstaltung in Berlin zeigt, wie gro&szlig; die Nachfrage nach einem antirussischen Narrativ nach wie vor ist. [&hellip;]<br>\nWas bei der Debatte im vornehmen Berliner Kaiserin-Friedrich-Haus passiert, kann man als ungleichen Meinungskampf bezeichnen. Die ausgewogene Sicht Mo&iuml;sis und Sakwas auf das Verh&auml;ltnis zu Russland, die unter Ber&uuml;cksichtigung von Geschichte, Geopolitik und Kultur zustande kommt, wird von den Vorw&uuml;rfen der Putin-Gegner torpediert. Kein Ausgleich, h&auml;rter soll mit Putin umgegangen werden.<br>\nDas Bild, das Browder und Cadwalladr zeichnen, besteht aus Behauptungen der Mainstreampresse, die durch st&auml;ndige Wiederholung zu vermeintlichen Gewissheiten geworden sind: Russland habe sich massiv in Wahlprozesse in den USA und Europa eingemischt, Desinformation gestreut und Meinungen manipuliert, um die Demokratien zu gef&auml;hrden. Au&szlig;erdem habe Putin auf britischem bzw. europ&auml;ischem Boden seine Gegner brutal ermorden lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/95127-narrativ-ist-alles-warum-browder-trotz-kritik-in-berlin-hofiert-wird\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ukraine und Korruption: In den F&auml;ngen der Oligarchen<\/strong><br>\nDie Ukraine ben&ouml;tigt alleine f&uuml;r das Jahr 2020 rund 50 Milliarden Dollar Auslandskredite. Doch internationale Geldgeber wollen die Kredite nur gew&auml;hren, wenn der IWF ebenso beteiligt ist. Doch Milliardenskandale und Korruption im Falle der Privatbank lassen den IWF z&ouml;gern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/iwf-kredite-ukraine-1.4701515\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Seit wann hat denn der regelbasierte Westen ein Problem mit Oligarchen? Die Chicago Boys sind doch die gro&szlig;en F&ouml;rderer von &ouml;konomischer Machtkonzentration in den H&auml;nden weniger. Das war unter Boris Jelzin in der Sowjetunion so. Das war so unter Juschtschenko in der Ukraine und aktuell in Brasilien unter Bolsonaro. Und der IWF vervollst&auml;ndigt das Katastrophenszenario durch die Verankerung hoher Auslandsverschuldung in Dollar. Da entwickelt sich nichts zum Positiven. Die Ukraine ist aktuell und auf Dauer ein failed state.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Human Rights Watch klagt Polizei in Chile an<\/strong><br>\nMehr als 200 Demonstranten erlitten Augenverletzungen durch Gummigeschosse und Schrotkugeln der Polizei.<br>\nDie Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat der chilenischen Polizei schwere Menschenrechtsverletzungen bei den seit Wochen andauernden Protesten mit 25 Toten vorgeworfen. Uniformierte Polizisten, die Carabineros, seien mit &ldquo;exzessiver Gewalt&rdquo; gegen Demonstranten vorgegangen und h&auml;tten Festgenommene misshandelt, erkl&auml;rte Human Rights Watch. Bei einem Treffen mit Pr&auml;sident Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era empfahl die Organisation nach eigenen Angaben eine umfassende Reform der Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Human-Rights-Watch-klagt-Polizei-in-Chile-an-article21420880.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Revolution im Tr&auml;nengas<\/strong><br>\nChile erlebt die gr&ouml;&szlig;ten Demonstrationen seit dem Ende der Diktatur. Was als Protest gegen h&ouml;here U-Bahn-Preise startete, m&uuml;ndete in die Systemfrage f&uuml;r Pr&auml;sident Pi&ntilde;era und seine Regierung. Jetzt soll eine neue Verfassung die L&ouml;sung bringen.<br>\n&bdquo;Wir protestieren hier schon lange, weil so viel falsch l&auml;uft an den Schulen. Die St&uuml;hle sind immer noch aus den 60er-Jahren, in den Umkleiden gibt es kein warmes Wasser. Viele Toiletten und Fensterscheiben sind kaputt. Aber es wurde nichts ersetzt und nichts investiert. Uns fehlen Lehrer. Immer wieder f&auml;llt der Unterricht aus.&ldquo;<br>\nDas Instituto Nacional, ein kantig-modernistischer 70er-Jahre-Bau aus Beton, ist eine der wenigen &ouml;ffentlichen Schulen des Landes. Denn Bildung ist in Chile weitgehend privatisiert. Ein Erbe der Diktatur von Augusto Pinochet, der foltern und morden lie&szlig;. Und Chile, mit Hilfe seiner in den USA ausgebildeten &bdquo;Chicago Boys&ldquo;, zum Experimentierlabor eines radikalen Neoliberalismus machte. Der Staat, so klein wie m&ouml;glich, fast alles liegt in privater Hand. Bildung, Gesundheit, Renten sogar die Wasserversorgung. Das Wirtschaftsmodell wurde durch die Verfassung zementiert, sie besteht fort, auch 30 Jahre nach R&uuml;ckkehr zur Demokratie. Es waren Chiles Sch&uuml;ler, die dagegen zuerst auf die Stra&szlig;en gingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/chiles-wutprobe-revolution-im-traenengas.979.de.html?dram:article_id=464496\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder best&auml;tigt sich, die neoliberale Agenda l&auml;sst sich nur mit massiver Gewalt gegen die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung durchsetzen. Die chilenische Oligarchie und die F&uuml;hrung des Milliard&auml;rs Pi&ntilde;era schreckt davor nicht zur&uuml;ck. Man stelle sich dazu nur vor, die Gewaltexzesse der Polizei w&auml;ren in Venezuela geschehen. Das Medienecho in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; w&auml;re umfassend gewesen. So herrscht nur Schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Als der Bundesrat auf Wunsch der USA 1,9 Tonnen Akten vernichtete &ndash; neue Einblicke in die Aff&auml;re Tinner, bei der es um nichts weniger als den Weltfrieden ging<\/strong><br>\nDie gutb&uuml;rgerliche Familie Tinner aus dem St. Galler Rheintal trug dazu bei, dass Pakistan die Atombombe erhielt. Dann mischte sich die amerikanische Regierung und die CIA ein. Gespr&auml;che mit Direktbeteiligten geben nun neue Einblicke in den Politthriller, der vor zehn Jahren die Schweiz bewegte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wochenende\/schwerpunkt\/christoph-blocher-auf-geheimmission-in-den-usa-der-fall-tinner-ld.1513461\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.N.:<\/strong> Ein au&szlig;erordentlich interessanter Bericht &uuml;ber Regierungen und Geheimdienste.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Ich habe oft Angst um meine Patientinnen&rdquo;<\/strong><br>\nSie betreut Geb&auml;rende in einer gut ausgestatteten Klinik &ndash; und sorgt sich doch um ihre Patientinnen. Hier erz&auml;hlt eine Gyn&auml;kologin, wie es ist, zu m&uuml;de f&uuml;r einen Kaiserschnitt zu sein. (&hellip;)<br>\nNicht selten muss ich nach 20 Stunden Dienst v&ouml;llig &uuml;berm&uuml;det auch Operationen vornehmen, weil es eben nicht anders geht. Ein Kaiserschnitt beispielsweise ist aber kein kleiner Eingriff. Es gibt viele Risiken wie schwere Blutungen, die volle Konzentration einfordern. Die fehlt nat&uuml;rlich, wenn man so &uuml;berarbeitet ist. So werden Mutter und Kind unter Umst&auml;nden in Gefahr gebracht.<br>\nIch habe oft Angst um meine Patientinnen. H&auml;ufig denke ich: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis mir mal ein wirklich schlimmer Fehler durch die &Uuml;berarbeitung passiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/anonymes-jobprotokoll-gynaekologin-berichtet-von-14-stunden-tagen-a-1297038.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich kein Einzelfall. Solche Zust&auml;nde sind wohl in vielen gro&szlig;en Kliniken seit einigen Jahren deutschlandweit zu beobachten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In Deutschland sind rund 32.800 Prostituierte angemeldet<\/strong><br>\nSeit 2017 m&uuml;ssen sich Prostituierte bei den Beh&ouml;rden anmelden. Nun hat das Statistische Bundesamt erstmals Zahlen ver&ouml;ffentlicht. Offen bleibt, wie viele Prostituierte es bundesweit tats&auml;chlich gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/panorama\/in-deutschland-sind-rund-32-800-prostituierte-angemeldet--179891434.html%20\">Badische Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Menschenhandel mitten in Deutschland<\/strong><br>\nJungen Nigerianerinnen wird in der Heimat ein Job in Europa angeboten. Kaum angekommen, werden sie zur Prostitution gezwungen &ndash; in Deutschland mit steigender Tendenz. Polizei- und Justizbeamte klagen, dass Mittel zur Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung auf internationaler Ebene nicht konsequent genutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nigerianische-mafia-menschenhandel-mitten-in-deutschland.724.de.html?dram:article_id=464155\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Prostitution: Aus diesem Land stammen die meisten Frauen<\/strong><br>\nIn Deutschland gehen rund 32.800 Menschen offiziell der Prostitution nach. So viele waren Ende 2018 bei den Beh&ouml;rden nach dem Prostituiertenschutzgesetz gemeldet, berichtete das Statistische Bundesamt. Die meisten Prostituierten (76 Prozent) waren zwischen 21 und 44 Jahre alt, sechs Prozent waren zwischen 18 und 20 Jahren alt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/leben\/liebe\/id_86882474\/deutschland-aus-diesem-land-stammen-die-meisten-prostituierten.html\">T-Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist lediglich die offizielle Zahl. In den Medien ist seit Jahren von mehreren hunderttausend Personen, die der Prostitution nachgehen, die Rede &ndash; siehe z.B. <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/dimension-ist-schwer-zu-beziffern-so-viele-prostituierte-leben-in-deutschland_aid_1154961.html\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prostitution_in_Deutschland#Angebot\">hier<\/a>. Die Differenz der Zahlen ist enorm.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie gehen die Beh&ouml;rden damit um &ndash; aus den Akten, aus dem Sinn?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der neue Ma&szlig;stab<\/strong><br>\nDas Wahlprogramm von Labour k&ouml;nnte die Blaupause f&uuml;r ein neues Leitbild jenseits des Neoliberalismus sein.<br>\nDas Vereinigte K&ouml;nigreich steht vor den wichtigsten Parlamentswahlen dieser Generation. Das Wahlergebnis wird das Land f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, entscheidend pr&auml;gen. Auf der einen Seite steht Boris Johnson, der von rechtsextremen Politikern wie Nigel Farage und Tommy Robinson unterst&uuml;tzt wird. Er verspricht einen harten Brexit und eine Ausrichtung an Trumps Amerika. Und auf der anderen Seite steht Jeremy Corbyn. Er f&uuml;hrt eine Labour Party, die ein radikales Programm zur Umgestaltung der Wirtschaft vertritt. Die verschiedenen Wahloptionen k&ouml;nnte kaum deutlicher sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/detail\/der-neue-massstab-3897\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hongkong-Gesetz der USA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hongkong-Gesetz der USA reine politische Farce<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat am Mittwoch den sogenannten &bdquo;Gesetzentwurf &uuml;ber Menschenrechte und Demokratie in Hongkong 2019&ldquo; unterzeichnet und sich damit grob in die inneren Angelegenheiten Chinas eingemischt. Dieser Gesetzentwurf ist eine reine politische Farce von einigen US-amerikanischen Pers&ouml;nlichkeiten und wird weltweit kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20191128\/386713.html%20\">CRI online<\/a><\/li>\n<li><strong>Just bluster? Beijing angered after Trump signs Hong Kong acts, but little sign of trade talks fallout<\/strong><br>\nChina on Thursday attacked the United States after President Donald Trump signed the Hong Kong Human Rights and Democracy Act,<br>\ncalling it a &ldquo;blatant hegemonic move&rdquo;, but observers said Beijing was unlikely to retaliate in a way that would undermine the ongoing trade talks.<br>\nTrump&rsquo;s signing of the legislation, which had broad support in the US, was no surprise. However, Beijing had repeatedly said there would be consequences. For now, those consequences seem to be largely anger.<br>\nThe Ministry of Foreign Affairs summoned US ambassador to China Terry Branstad<br>\nto make its views clear.<br>\n&ldquo;For the erroneous act by the US, China will certainly take firm countermeasures and the US side will be fully responsible for all the consequences,&rdquo; foreign vice-minister Le Yucheng told the envoy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/diplomacy\/article\/3039710\/beijing-repeats-threat-consequences-after-donald-trump-signs\">South China Morning Post<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump erz&uuml;rnt China mit Hongkong-Gesetz<\/strong><br>\nPeking hatte bis zuletzt unverhohlen gedroht &ndash; doch nun hat Donald Trump die neuen Hongkong-Gesetze mit seiner Unterschrift auf den Weg gebracht. Chinas Reaktion ist scharf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/trump-unterzeichnet-hongkong-gesetz-protest-aus-china-erwartet-a-1298625.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist der umgekehrte Fall &uuml;berhaupt vorstellbar? Und wie w&uuml;rden die hiesigen Entscheidungstr&auml;ger und &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; dann reagieren? Vermutlich w&auml;re der Aufschrei oder die Emp&ouml;rung kaum zu &uuml;berh&ouml;ren &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA verteidigen Demokratie in Hongkong &ndash; sch&ouml;n w&auml;r&rsquo;s!<\/strong><br>\nDie USA drohen China mit Sanktionen, falls die Demokratie nicht respektiert wird. Doch leider geht es nicht um Demokratie.<br>\n&laquo;The Hongkong Human Rights and Democracy Act&raquo; heisst das Gesetz, das der US-Senat und das Repr&auml;sentantenhaus mit &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheiten angenommen haben. Ein Veto Pr&auml;sident Trumps w&auml;re mit einer Zweidrittelsmehrheit leicht &uuml;berstimmt worden, weshalb Trump nichts anderes &uuml;brig blieb, als das Gesetz in Kraft zu setzen. Dieses erlaubt Sanktionen in Form von Eigentumkonfiskationen und Visaverweigerungen gegen Personen, die f&uuml;r Verletzungen von Menschenrechten verantwortlich sind. Und es verlangt, dass in Hongkong generell &laquo;amerikanische Interessen gewahrt&raquo; bleiben, &laquo;einschliesslich&raquo; das Verhindern von Auslieferungen von US-B&uuml;rgern nach China.<br>\nWas gibt es Erfreulicheres, als demokratische Bewegungen &uuml;berall zu unterst&uuml;tzen und sich dort mit Sanktionen einzumischen, wo grundlegende demokratische Rechte verletzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/USA-verteidigen-Demokratie-in-Hongkong--schon-wars\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der amifizierte Deutsche und Thanksgiving als Verherrlichung eines V&ouml;lkermordes<\/strong><br>\nAuch in meinem pers&ouml;nlichen deutschen Bekanntenkreis ist Thanksgiving urpl&ouml;tzlich zu einem ernst zu nehmendem Datum im inoffiziellen Feiertagskalender aufgestiegen. Warum? Weil die meisten Leute hierzulande den eigentlichen Hintergrund dieses &ldquo;Volksfestes&rdquo; nicht kennen. Und nat&uuml;rlich wegen der insbesondere westdeutschen Abart, sich allem US-Amerikanischen kopf&uuml;ber zu unterwerfen, sei es in der Politik oder eben im Esszimmer an einem in den USA gesetzlichen Feiertag, der keiner sein sollte. Dass die US-Amerikaner V&ouml;lkermord zelebrieren, zeugt nicht nur von einem h&ouml;chst ignoranten Geschichtsverst&auml;ndnis, sondern ist gleichzeitig Ausdruck dessen, was Noam Chomsky in einem anderen Zusammenhang als die &ldquo;imperiale Mentalit&auml;t westlicher Kultur&rdquo; bezeichnete.<br>\nDie Bereitschaft, hierzulande Thanksgiving zu feiern, ist keine Anomalie, sondern Teil eines verst&ouml;renden Trends, Feieranl&auml;sse zu importieren, mit denen man kulturell nicht das Geringste zu tun hat und die &ldquo;zuf&auml;lligerweise&rdquo; alle aus den USA stammen: Valentinstag, Halloween, santa-clausisierte Weihnachten und mittlerweile auch Thanksgiving, das so viel mit dem deutschen Erntedankfest zu tun hat wie alkoholfreies Bier mit einem Kater.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/95155-amifizierte-deutsche-und-thanksgiving-als-verherrlichung-voelkermord-indigene-usa\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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