{"id":56784,"date":"2019-12-02T08:38:04","date_gmt":"2019-12-02T07:38:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784"},"modified":"2019-12-02T08:38:04","modified_gmt":"2019-12-02T07:38:04","slug":"hinweise-des-tages-3504","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h01\">SPD-Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h02\">Von der Leyens Club der Million&auml;re steht f&uuml;r Neoliberalismus und Militarisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h03\">Ann&auml;herung an Russland &ndash; Macron spaltet NATO und EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h04\">Rechtsextreme W&ouml;lfe, die Kreide gefressen haben&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h05\">Land der begrenzten Lebensm&ouml;glichkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h06\">OECD verrei&szlig;t deutsches Rentensystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h07\">Windr&auml;der erzeugen so viel Strom wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h08\">Die Artenvielfalt stirbt &ndash; und wir schauen zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h09\">Italienischer Konzern verklagt Verkehrsministerium auf Schadensersatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h10\">Von wo steuert die NSA ihren geheimen Abh&ouml;r-Krieg in Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h11\">Was an Chinas Terrorvorwurf dran ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h12\">Wealthy US donors gave millions to rightwing UK groups<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h13\">Packt die Exekutive den Rechtsstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h14\">Fahnder aus NRW jagen Steuerhinterzieher mit Daten aus Belize<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h15\">Erst die Whistleblower, dann der Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h16\">Vielfalt in Medien &ndash; Das muss man sich leisten (k&ouml;nnen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h17\">Peter Handke. Zum Beispiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56784#h18\">Markus Lanz im ZDF: Wenn der Moderator sich als Scharfrichter geriert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD-Spitze<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine Partei gibt sich eine Chance<\/strong><br>\n&Uuml;berraschung! Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sollen gem&auml;&szlig; des Votums der Mitglieder die k&uuml;nftige Spitze der Sozialdemokraten bilden [&hellip;]<br>\nDas vielleicht Erstaunlichste am Sieg von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans ist, dass er zustande kam, obwohl letzterer in den Raum stellte, dass die Partei demn&auml;chst ohne Kandidaten f&uuml;r und somit Anspruch auf das Kanzleramt antritt. Dieser Gedanke k&ouml;nnte zwar nicht enger an der Realit&auml;t angelehnt sein, r&uuml;hrt aber an alten Selbstgewissheiten vieler Sozialdemokraten. Insofern ist das Votum jetzt Ausdruck einer beachtlichen Entwicklung in der Partei, seit diese sich im M&auml;rz 2018 deutlich f&uuml;r den Eintritt in eine neuerliche Gro&szlig;e Koalition entschieden hat. Die Mehrheit glaubt nicht mehr daran, was die Oberen verk&uuml;nden: Dass eigentlich schon alles auf gutem Wege sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/eine-partei-gibt-sich-noch-eine-chance\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Esken und Borjans: Die SPD braucht jetzt Mut und Ideale<\/strong><br>\nDie neue Spitze der SPD wird einigen Mut brauchen, wenn sie die Partei wieder als Alternative zur Union profilieren will. Aber anders geht es nicht. [&hellip;]<br>\nDie SPD hat ein Fenster aufgemacht, aber ob sie richtig durchl&uuml;ftet, muss sich noch zeigen.<br>\nImmerhin, die Chance zum Neuaufbruch ist jetzt da, und das k&uuml;nftige Spitzenduo Saskia Esken\/Norbert Walter-Borjans hat auf dem Weg zum Erfolg einiges richtig gemacht. Nicht zuletzt dies: Der auch unter Medienleuten verbreiteten Neigung, den Kampf um die Parteif&uuml;hrung auf die Frage &bdquo;Groko ja oder nein&ldquo; zu reduzieren, haben sich die beiden so weit wie m&ouml;glich widersetzt. Vor allem Walter-Borjans hat deutlich gemacht, dass die Zukunft der Koalition von inhaltlichen Fragen abh&auml;ngt. Genau diesen Weg m&uuml;ssen die beiden Neuen weitergehen, wenn sie und die SPD eine Chance haben sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/spd-saskia-esken-norbert-walter-borjans-neue-vorstand-braucht-ideale-13261613.html\">Stephan Hebel in der Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht zur SPD-Wahl<\/strong><br>\nHerzlichen Gl&uuml;ckwunsch, Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken! Die SPD lebt noch, das ist eine gute Nachricht f&uuml;r alle, die sich eine andere Politik in Deutschland w&uuml;nschen: f&uuml;r mehr sozialen Zusammenhalt, weniger Ungleichheit und eine friedliche Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/posts\/3176090682408307?__xts__[0]=68.ARAKm9iu9wW0EgAiGAf6i53o27MXW2URzdu6F0rMLVXslrbStct2whbrLcNoZLqKjxGcSZ8KGKUJ0WrYyk5UA-p42C1niKImIDHzHSviOmJA6g6tzegQt86nWAZ76Y0W-jOt0cCAb7zKSNdrdY9VJHchEj81pUqbrb-Je_O7wx2DGm-E7fddsjbidvs7Mm72Co5QilNf1vgVB866Kdm_Mvc18_9gH_2sLlEdKbE6gvJD2SKWWE1f4o6Xi8IXz9DbetmLKb-hPQJKkgkzF5vjJPaLoGdhCZZDo7PH3U6XP2Cyom33KfNfxD5Jq9bWTOBuUgpGllclxh2JGwMMW1VhuQ&amp;__tn__=-R\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;It&rsquo;s time for Real Change&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD Mitglieder haben entschieden. Das Ergebnis ist &uuml;berraschend und l&auml;sst die Chance auf einen Kurswechsel wieder ein St&uuml;ck gr&ouml;&szlig;er werden. Das Ergebnis zeigt auch, dass die Unbeliebtheit von Olaf Scholz eben nicht blo&szlig; ein Mythos ist. Er war von allen Funktion&auml;ren der alten Riege immer derjenige mit den schlechtesten Ergebnissen bei internen Wahlen. Entscheidender als der Wechsel an der Spitze der SPD ist aber, ob das geschlagene Partei-Establishment einer m&ouml;glichen neuen Linie nun auch folgt. Daran bestehen nach wie vor berechtigte Zweifel, wie das Affentheater in der Bundestagsfraktion zu Beginn der letzten Woche gezeigt hat.<br>\nDie Medien&ouml;ffentlichkeit hat sich bereits in Stellung gebracht. Sie be&auml;ugt das neue F&uuml;hrungsduo &uuml;beraus kritisch. H&auml;tte Scholz gewonnen, w&auml;re das vermutlich anders gewesen. Ihn hatte man ja gerade in den Wochen der Mitgliederbefragung massiv unterst&uuml;tzt. Nun wird bef&uuml;rchtet, dass die Gro&szlig;e Koalition zu einem j&auml;hen Ende kommen k&ouml;nnte. Das ist lustig, weil dieses Koalitionsende von denselben Medien immer mal wieder thematisiert wurde, obwohl es nie einen Grund daf&uuml;r gab. Das ist jetzt nat&uuml;rlich anders, da Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken glaubw&uuml;rdig sind. Sie k&ouml;nnten tats&auml;chlich ernst machen, wenn es in der Regierung nicht zu den geforderten Verbesserungen kommt. (&hellip;)<br>\nDie gezielte Gehirnw&auml;sche der Mitglieder ging am Ende aber nicht auf, das ist zu begr&uuml;&szlig;en. Jetzt m&uuml;ssen die Genossen der SPD nur noch begreifen, dass es nicht um sie und ihre Befindlichkeiten in Ortsvereinen, auf Regionalkonferenzen und Parteitagen geht, sondern um die Menschen da drau&szlig;en, die den Glauben an eine Sozialdemokratie, die den Namen auch verdient, fast schon aufgegeben haben. Sie darf man jetzt nicht mit l&auml;cherlichen Grundrenten abspeisen oder mit Arbeitsministern, die die verfassungswidrigen Sanktionen bei Hartz IV durch die Hintert&uuml;r doch wieder erlauben wollen, weil sie immer noch einem bescheuerten neoliberalen Weltbild anh&auml;ngen.<br>\nDiese Menschen verdienen ein ernsthaftes sozialdemokratisches Programm, wie es gerade Labour in Gro&szlig;britannien aufgelegt hat. Das ist wichtig, weil diese Menschen vor allem auch die Nase voll vom Gerede &uuml;ber Abgr&uuml;nde haben, die sich gerade jetzt mit einem neuem F&uuml;hrungs-Duo angeblich wieder auftun w&uuml;rden. So als ob es den Absturz der SPD auf rund 15 Prozent und weniger unter der Verantwortung des Partei-Establishments, dessen Nackenhaare sich str&auml;uben, nicht gegeben hat. Deshalb: &bdquo;It&rsquo;s time for Real Change &ndash; For the many not the few&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/191201its-time-for-real-change\">TauBlog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von der Leyens Club der Million&auml;re steht f&uuml;r Neoliberalismus und Militarisierung<\/strong><br>\nDie sch&ouml;nen Worte Ursula von der Leyens zu Klimaschutz und Digitalisierung k&ouml;nnen nicht &uuml;ber den eigentlichen Charakter der neuen EU-Kommission hinwegt&auml;uschen. Inhaltlich steht die Kommission f&uuml;r Neoliberalismus und forcierte Militarisierung, um weltweit geopolitische und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Diese Ausrichtung der EU lehnt DIE LINKE ab&ldquo;, erkl&auml;rt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der Best&auml;tigung der neuen EU-Kommission durch das Europ&auml;ische Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.andrej-hunko.de\/en\/press\/4774-von-der-leyens-club-der-millionaere-steht-fuer-neoliberalismus-und-militarisierung\">Andrej Hunko, MdB Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ann&auml;herung an Russland &ndash; Macron spaltet NATO und EU<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident wolle das Verh&auml;ltnis zu Russland normalisieren &ndash; offensichtlich ohne R&uuml;cksicht auf seine Partner in der NATO und der EU, kommentiert Marcus Pindur. Emmanuel Macrons Brief an Wladimir Putin sei ein b&uuml;ndnispolitischer Amoklauf. Er schw&auml;che damit die ohnehin schon angeschlagene EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/annaeherung-an-russland-macron-spaltet-nato-und-eu.720.de.html?dram:article_id=464728\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Meinungsmache pur, gesendet vom Deutschlandfunk, der dem German Marshall Fund Stipendiaten Marcus Pindur eine Plattform geboten hat, um seine kalten Krieger Tiraden gegen den franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten und gegen Russland in die Welt zu setzten. Herr Pindur, dessen Namen man sich gut merken soll, ist Korrespondent f&uuml;r Sicherheitspolitik (gibt es beim DLF eigentlich auch eine &bdquo;Korrespondenz f&uuml;r Friedenspolitik&ldquo;?); und f&uuml;r solch einseitige, friedensverachtende Ansichten muss man noch Zwangsgeb&uuml;hren zahlen!<\/em><\/p>\n<p><em>F&uuml;r mich war und ist es das &Uuml;belstes was ich in letzter Zeit &uuml;ber den DLF geh&ouml;rt habe; eine gute Nachbarschaft im Brandt&rsquo;schen Sinne wird so nicht gepflegt und ist offenbar von Herrn Pindur und dem DLF nicht gew&uuml;nscht. Ist Herr Pindur jemals Bombenangriffen ausgesetzt gewesen, oder musste er zwischen Ruinen seine Kindheit verbringen? Die Gnade der sp&auml;ten Geburt l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en!<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Aufr&uuml;stungsbegeisterung rauscht durch den Medienwald, der 1914 schon einmal sich in Deutschland breit machte mit sehr &uuml;blen Folgen. Man kann dem Pr&auml;sidenten Frankreichs dankbar sein, dass er einen Br&uuml;ckenversuch wagte um Frieden und Sicherheit in Europa mit dem Nachbarn Russland zu st&auml;rken. Herr Pindur zieht dies aber alles in den medialen Dreck!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rechtsextreme W&ouml;lfe, die Kreide gefressen haben&hellip;<\/strong><br>\n&hellip;und zahnlose &ouml;ffentlich-rechtliche Medien im Offenbarungseid: Der AfD-Parteitag. Kommentar<br>\nAuf der einen Seite ist die AfD l&auml;ngst eine Altpartei. Wenn man dem ersten Tag ihres Parteitags folgte, ging es dort so spie&szlig;ig zu wie bei allen Parteien: Formalismen, Juristendeutsch und Tagesordnungsdebatten lie&szlig;en keinen Fluss und nie inhaltliche Konzentration aufkommen. Man erlebte in Reden wie in Interviews am Rand des Geschehens auch eine Menge Polit-Sprech: Kandidaten wollen nicht gewinnen und kritisieren nicht den politischen Gegner, sondern sie &ldquo;machen Angebote&rdquo;. Stundenlange Langeweile dominiert.<br>\nDirekt daneben dann Ma&szlig;losigkeit: &ldquo;Verfassungsschutz ist Regierungsschutz&rdquo;. Oder: &ldquo;Verfassungsschutz ist Etabliertenschutz&rdquo;. Das ist schon eine ganz gew&ouml;hnliche Standardfloskel f&uuml;r die Partei, die in Teilen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Der scheidende AfD-Boss Alexander Gauland schwadronierte dann wieder von der &ldquo;Aufl&ouml;sung unseres Nationalstaats in der Willkommenskultur&rdquo; und &ldquo;gr&uuml;nschwarzroten Deutschland-Abschaffern&rdquo;&hellip;.und zahnlose &ouml;ffentlich-rechtliche Medien im Offenbarungseid: Der AfD-Parteitag. Kommentar<br>\nAuf der einen Seite ist die AfD l&auml;ngst eine Altpartei. Wenn man dem ersten Tag ihres Parteitags folgte, ging es dort so spie&szlig;ig zu wie bei allen Parteien: Formalismen, Juristendeutsch und Tagesordnungsdebatten lie&szlig;en keinen Fluss und nie inhaltliche Konzentration aufkommen. Man erlebte in Reden wie in Interviews am Rand des Geschehens auch eine Menge Polit-Sprech: Kandidaten wollen nicht gewinnen und kritisieren nicht den politischen Gegner, sondern sie &ldquo;machen Angebote&rdquo;. Stundenlange Langeweile dominiert.<br>\nDirekt daneben dann Ma&szlig;losigkeit: &ldquo;Verfassungsschutz ist Regierungsschutz&rdquo;. Oder: &ldquo;Verfassungsschutz ist Etabliertenschutz&rdquo;. Das ist schon eine ganz gew&ouml;hnliche Standardfloskel f&uuml;r die Partei, die in Teilen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Der scheidende AfD-Boss Alexander Gauland schwadronierte dann wieder von der &ldquo;Aufl&ouml;sung unseres Nationalstaats in der Willkommenskultur&rdquo; und &ldquo;gr&uuml;nschwarzroten Deutschland-Abschaffern&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Rechtsextreme-Woelfe-die-Kreide-gefressen-haben-4600205.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Land der begrenzten Lebensm&ouml;glichkeiten<\/strong><br>\nW&auml;hrend in vielen L&auml;ndern die Lebenserwartung stetig steigt, sind die USA auf umgekehrtem Weg, dort sinkt sie schon das dritte Jahr in Folge. Forscher ergr&uuml;nden, woran das liegt.<br>\n1959 lag die Lebenserwartung f&uuml;r ein in den USA zur Welt gekommenes Baby bei 69,9 Jahren, 2017 waren es 78,6 Jahre. Den gr&ouml;&szlig;ten Anstieg in der Lebenserwartung verzeichnete das Land in den Siebzigerjahren. Bereits seit den Achtzigerjahren stieg sie deutlich langsamer an. Ab 2011 stagnierte sie, seit 2014 sinkt sie sogar leicht: von 78,9 auf 78,6 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/lebenserwartung-in-den-usa-sinkt-durch-drogen-alkohol-suizide-a-1298477.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Dieter Gabriel:<\/strong>  Wirtschaftliche N&ouml;te, zunehmender Stress, schlechte Ern&auml;hrung spielen seit Agenda 2010, Hartz 4, massive Ausweitung von Zeitarbeit, sachgrundloser Befristung und Werksvertr&auml;gen u.a. auch eine gro&szlig;e Rolle.<\/em><br>\nNicht ganz so kritisch ist unser 5 Klassen Gesundheitssystem. Es ist jeder irgendwie versichert, aber das ganze System mit hunderten Krankenkassen, privaten Krankenkassen und Barzahlern, ist sehr ineffizient.<br>\nDaher ist auch die gesunde Lebenserwartung von nur 56,5 Jahren in Deutschland, der viertschlechteste Wert in der EU.<br>\nEr liegt ca. 17 Jahre unterhalb dem Durchschnitt von Schweden !<\/p>\n<p><strong>Siehe:  &ldquo;Ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen&rdquo;<\/strong><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/191202-hdt_h1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/191202-hdt_h1.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.karllauterbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/pdf\/Ungleiche_Verteilung_von_Gesundheitschancen.pdf\">Karl Lauterbach<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein weiteres Land, in dem die Lebenserwartung zur&uuml;ckgeht, ist Deutschland. Bei der Lebenserwartung der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen ist hierzulande der R&uuml;ckgang sogar h&ouml;her als in den USA.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55785\">Jens Berger &ndash; Manipulation mit der &bdquo;Lebenserwartung&ldquo; in der Rentendiskussion<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>OECD verrei&szlig;t deutsches Rentensystem<\/strong><br>\n&bdquo;Nach derzeitiger Gesetzeslage w&uuml;rden die &ouml;ffentlichen Rentenausgaben gem&auml;&szlig; EU-Prognosen von heute etwa 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 12,5 Prozent im Jahr 2060 steigen, obwohl das Rentenniveau aufgrund des Nachhaltigkeitsfaktors um 10 Prozent sinkt.&ldquo; Erwerbst&auml;tige in atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen h&auml;tten schlechte Rentenaussichten, hei&szlig;t es in der neuen Ausgabe der Studie &bdquo;Renten auf einen Blick&ldquo;, die am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht wurde. (&hellip;)<br>\nZur von der Koalition beschlossenen Grundrente f&uuml;r Geringverdiener schreibt die OECD: Dieser Rentenaufschlag f&uuml;r Menschen mit etwa 35 Jahren an Beitr&auml;gen, Erziehungs- oder Pflegezeiten in der Familie werde die Rentenaussichten einiger Geringverdiener verbessern. &bdquo;Die Grundrente geht jedoch nicht das Altersarmutsrisiko von Geringverdienern mit gr&ouml;&szlig;eren Karriereunterbrechungen an.&ldquo; Auch nach einer vollst&auml;ndigen Karriere als Vollzeitarbeitnehmer erhalten Rentner in Deutschland vergleichsweise niedrige Renten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/altersarmut-in-deutschland-oecd-verreisst-deutsches-rentensystem-16506296.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Letztendlich ist die Rentenk&uuml;rzung eine Reallohnk&uuml;rzung, durch die Hintert&uuml;r.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Windr&auml;der erzeugen so viel Strom wie noch nie<\/strong><br>\nDie in diesem Jahr bisher produzierte Menge w&uuml;rden dem Energiekonzern Eon zufolge ausreichen, um den Stromverbrauch aller deutschen Haushalte abzudecken &ndash; f&uuml;r ein ganzes Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klima-energie-und-umwelt\/windraeder-erzeugen-so-viel-strom-wie-noch-nie-16511780.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vor allem Bundeswirtschaftsminister Altmeier m&ouml;chte auf diese Art der Stromgewinnung offenbar verzichten. Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55403\">Skript (=&bdquo;Buch&ldquo;) und Link zur Anstalt-Sendung &bdquo;Klimagipfel&ldquo;<\/a>. Es wird auch erkl&auml;rt, warum der Ausbau der Windenergie so stark gesunken ist &ndash; sehenswert und nachlesbar.<\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56611#h04\">Umweltbundesamt lehnt pauschale Abst&auml;nde zu Windr&auml;dern ab<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56591#h11\">Flaute in der Windkraft: Einer Branche wird die Luft abgeschnitten<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Artenvielfalt stirbt &ndash; und wir schauen zu<\/strong><br>\nHeute wissen wir, dass das Aussterben von Arten etwas v&ouml;llig Normales ist, Evolution eben. Die Wissenschaftler bezeichnen das gew&ouml;hnliche Entstehen und Vergehen von Arten in Zeiten ohne kosmische oder geologische Katastrophen als Hintergrundrate. Bei S&auml;ugetieren nimmt man an, dass etwa zwei von zehntausend Arten pro Jahrhundert aussterben.<br>\nDer mexikanische Biologe Gerardo Ceballos und seine Kollegen haben diese Rate mit den in den letzten Jahrhunderten ausgestorben S&auml;ugetierarten verglichen (ohne die vielen gef&auml;hrdeten und vom Aussterben bedrohten mitzurechnen) und sie sind zu dem beunruhigenden Schluss gekommen, dass die aktuelle Aussterberate bis zu hundert Mal h&ouml;her als die Hintergrundrate liegt. Andere Forscher gehen vom Tausendfachen aus. In Zukunft k&ouml;nnte die Aussterberate sogar zehntausend Mal so hoch sein.[3] Doch selbst Ceballos vorsichtige Sch&auml;tzungen lassen nur einen Schluss zu: n&auml;mlich, dass wir uns tats&auml;chlich mitten im sechsten Massenaussterben der Erdgeschichte befinden.[4] (&hellip;)<br>\nDie gute Nachricht ist: Es gibt einen gro&szlig;en Konsens unter Wissenschaftlern und Natursch&uuml;tzern dar&uuml;ber, welche Regelungen es br&auml;uchte, um Biodiversit&auml;t nicht nur an einzelnen Orten, sondern &uuml;berall zu bewahren. Das gemeinsame Gutachten zum fl&auml;chenwirksamen Insektenschutz, verfasst vom Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Umweltfragen und vom Wissenschaftlichen Beirat f&uuml;r Biodiversit&auml;t und genetische Ressourcen sei nur als ein prominentes Beispiel genannt. Der Sachverst&auml;ndigenrat ber&auml;t die Bundesregierung, der Beirat das Bundeslandwirtschaftsministerium, beides sind also Gremien mit Gewicht. Die wichtigsten Forderungen der beiden R&auml;te: Wir m&uuml;ssen die Agrarf&ouml;rderung an &ouml;kologischen Belangen ausrichten. Wir m&uuml;ssen vielf&auml;ltige Landschaftsstrukturen f&ouml;rdern. Wir brauchen weniger Pflanzenschutzmittel und N&auml;hrstoffeintr&auml;ge. Wir m&uuml;ssen die bestehenden Schutzgebiete st&auml;rken, die k&uuml;nstliche Beleuchtung verringern und den Fl&auml;chenverbrauch reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/november\/die-artenvielfalt-stirbt-%E2%80%93-und-wir-schauen-zu\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Italienischer Konzern verklagt Verkehrsministerium auf Schadensersatz<\/strong><br>\nDas Maut-Debakel k&ouml;nnte nach SPIEGEL-Informationen auch juristische Folgen haben. Ein italienischer Konzern, der an einem Bieterverfahren zur Lkw-Maut teilgenommen hatte, sieht sich gesch&auml;digt. (&hellip;)<br>\nEin italienisches Bieterkonsortium hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) auf Schadensersatz verklagt, wie der SPIEGEL aus Regierungskreisen erfuhr. Der Infrastrukturkonzern Atlantia hatte sich an der geplanten Privatisierung des Lkw-Mautsystems Toll Collect beteiligt. Die war jedoch im Januar &uuml;berraschend abgesagt worden; Toll Collect blieb in &ouml;ffentlicher Hand.<br>\nIm Rahmen der parlamentarischen Befassung mit dem Mautdebakel tauchten aber Unterlagen auf, die die Entscheidung des Ministeriums zu Toll Collect in einem neuen Licht erscheinen lassen. Es stellte sich heraus, dass die Staatsfirma in erheblichem Ma&szlig;e am Aufbau des mittlerweile gescheiterten Pkw-Mautsystems beteiligt werden sollte &ndash; offenbar auch, um die Kosten des Systems zu verschleiern.<br>\nDer Bundesrechnungshof deckte auf, dass der Pkw-Mautbetreiber Autoticket sein Angebot kurz vor Vertragsschluss Ende Dezember 2018 allein dadurch um 360 Millionen Euro senken konnte, dass er die Zahlstellenterminals von Toll Collect mitnutzen sollte. Sp&auml;ter sollten sukzessive immer mehr Aufgaben des Pkw-Mautsystems auf Toll Collect &uuml;bertragen werden. Dies war aber nur unter der Pr&auml;misse m&ouml;glich, dass Toll Collect im Bundesbesitz bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/andreas-scheuer-italienischer-konzern-verklagt-verkehrsministerium-a-1298899.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es kann nicht oft genug betont werden, dass es bei der PKW-Maut nicht um die CSU, sondern um k&uuml;nftige Privatisierungen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55577#h04\">in gro&szlig;em Ma&szlig;stab<\/a> geht. Offenbar hat Herr Scheuer als zust&auml;ndiger Bundesminister fahrl&auml;ssig, von der Maut-Ideologie getrieben, gehandelt. Wieviele Hinweise ben&ouml;tigt die CSU noch, um ihren unf&auml;higen Minister aus dem Amt zu entfernen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von wo steuert die NSA ihren geheimen Abh&ouml;r-Krieg in Deutschland?<\/strong><br>\nAuf dem Schild steht &ldquo;Welcome to the Dagger Complex&rdquo; &ndash; doch willkommen ist man hier nicht. Im Gegenteil! Sicherheitspersonal patrouilliert durch das Areal. Wer sich zu lange vor dem Eingang aufh&auml;lt, bekommt Besuch von der &ouml;rtlichen Polizei. &ldquo;Was wollen Sie hier?&rdquo;<br>\nEinigen Journalisten wurde sogar gesagt, dass in Guantanamo eine Zelle frei sei. Ein schlechter Scherz? Oder eine Warnung? Fakt ist: Der Dagger Complex in Griesheim bei Darmstadt ist ein St&uuml;tzpunkt der National Security Agency (NSA), des geheimsten Geheimdienstes der USA. (&hellip;)<br>\nAuf den zweiten Blick offenbart der Dagger Complex Abluftsysteme, die auf eine gro&szlig;e unterirdische Anlage hindeuten. Im Karrierenetzwerk LinkedIn taucht der n&auml;chste Hinweis auf: Mitarbeiter br&uuml;sten sich mit ihren T&auml;tigkeiten im Dagger Complex. Insgesamt sollen dort 1100 &Uuml;berwachungsspezialisten arbeiten. Ihr Job? Ist topsecret.<br>\nDoch aufgrund der Enth&uuml;llungen von Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden lassen sich die Puzzleteile zusammenf&uuml;gen: Der Dagger Complex fungiert als Abh&ouml;rstation f&uuml;r die NSA. Aber nicht mehr lange. Schon bald sollen die gesamte Anlage und das Personal nach Wiesbaden verlegt werden. Dort wird zur Zeit das Consolidated Intelligence Center gebaut, eine Zentrale f&uuml;r die nachrichtendienstliche &Uuml;berwachung der U.S. Army &ndash; ein neuer verbotener Ort in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/wissenundtechnik\/von-wo-steuert-die-nsa-ihren-geheimen-abh%c3%b6r-krieg-in-deutschland\/ar-BBXuObu\">msn nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was an Chinas Terrorvorwurf dran ist<\/strong>\n<ul>\n<li>Uigurische Extremisten haben in den vergangenen Jahren gezielt chinesische Zivilisten angegriffen, China ging hart dagegen vor.<\/li>\n<li>Chinas Darstellung einer aktiven, international agierenden Terrororganisation wurde Anfang der 2000er-Jahre international viel Glaubw&uuml;rdigkeit geschenkt.<\/li>\n<li>Experten halten die Behauptungen der chinesischen Beh&ouml;rden f&uuml;r &uuml;bertrieben. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist kurz nach 21 Uhr, als eine Gruppe vermummter Gestalten den Bahnhof in der Millionenstadt Kunming st&uuml;rmt. In der Vorhalle dr&auml;ngen sich Reisende. An diesem 1. M&auml;rz 2014 sind viele Menschen auf der R&uuml;ckfahrt aus ihren Heimatorten, wo sie mit ihren Familien das Fr&uuml;hlingsfest gefeiert haben. Die Angreifer ziehen ihre Messer, Panik bricht aus. Die maskierten M&auml;nner und Frauen stechen wahllos auf die Reisenden ein. Erst nach rund 20 Minuten trifft die Polizei ein, nimmt die Angreifer fest &ndash; oder erschie&szlig;t sie.<br>\nAm Ende sind etwa 30 Menschen tot, mehr als hundert verletzt. Chinas Staatsmedien sprechen vom &ldquo;11. September Chinas&rdquo;: einem Anschlag, nach dem nichts mehr so ist wie zuvor. Vor allem nicht in Xinjiang, der Heimat der Uiguren.<br>\nDie Terroristen n&auml;mlich kamen aus Xinjiang. Bereits vier Monate zuvor hatten drei Angreifer ein Auto auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking in eine Menschenmenge gelenkt, es gab f&uuml;nf Tote. Eine uigurische Islamistengruppe bekannte sich zu dem Anschlag. China sei ein Opfer internationalen Terrors, behauptet seither die Regierung in Peking und rechtfertigt damit die &Uuml;berwachung, die Repression und letztlich auch die Internierungslager in der Heimat der Uiguren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/china-cables-uiguren-terror-faktencheck-1.4691481?utm_source=headtopics&amp;utm_medium=news&amp;utm_campaign=2019-11-25\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Sch&ouml;nes Bsp f&uuml;r &bdquo;zweierlei Ma&szlig;&ldquo;:<\/em><\/p>\n<p><em>Das kann man mal ins Verh&auml;ltnis setzen zu den USA: Die &uuml;berziehen auf unklarer Tatsachengrundlage ( Hergang und Verantwortung f&uuml;r 9\/11 nicht bewiesen) Staaten mit Kriegen, bombardieren mit Drohnen angebliche Terroristen und erkl&auml;ren jedem zum Terroristen, der beim Einschlag zuf&auml;llig in der N&auml;he steht, China interniert aus konkreten Anlass (Messerverletzungen sind leichter zu Messerangriffen zu attributieren als der Einschlag von Flugzeugen in Geb&auml;ude zu deren nachfolgendem Zusammenbruch, es gibt ein Bekenntnis f&uuml;r die Messerattacken), dh t&ouml;tet nicht. Aber die Chinesen sind die B&ouml;sen und denen kann man die Terrorvorw&uuml;rfe nicht glauben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56639\">Meinungsmache mit einem dubiosen &bdquo;China-Experten&ldquo;<\/a>. Von Interesse k&ouml;nnte auch diese Meldung von chinesischen Medien sein: Berufsausbildungszentrum: Xinjiang dementiert Berichte &uuml;ber <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20191129\/386911.html\">&bdquo;geheimes Dokument&ldquo;<\/a>.<\/em><br>\n<em>Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;In einer Regierungserkl&auml;rung hie&szlig; es, ausl&auml;ndische Medien und Organisationen h&auml;tten durch dieses &bdquo;Dokument&ldquo; die Berufsausbildungszentren in Xinjiang zu einer Sensation aufgebauscht. Ziel sei es, die Leistungen im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus in Xinjiang zu verleumden.<\/p>\n<p>Die Berufsausbildungszentren seien keine &bdquo;Konzentrationslager&ldquo; und es werde niemandem die Freiheit entzogen, so die Erkl&auml;rung weiter. Die Rechte und Interessen aller Kursteilnehmer w&uuml;rden dem Gesetz entsprechend garantiert.<\/p>\n<p>Seit drei Jahren habe sich in Xinjiang kein Terroranschlag mehr ereignet. Seit 2018 seien au&szlig;erdem &uuml;ber 1.000 Personen aus mehr als 90 L&auml;ndern und Regionen zu einem Besuch nach Xinjiang eingeladen worden. In- und ausl&auml;ndische Medien h&auml;tten &uuml;ber die wahre Situation in Xinjiang berichtet.&ldquo;<br>\n&lt;(blockquote&gt;\n<\/p><\/blockquote><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wealthy US donors gave millions to rightwing UK groups<\/strong><br>\nRevelations raise questions about influence of foreign funding on British politics\n<ul>\n<li>How the right&rsquo;s radical thinktanks reshaped the Conservative party (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>The largest visible donations, amounting to $3.3m, have been given to three British groups by foundations funded by the wealth of an ultra-conservative US billionaire financier, Sir John Templeton, who died in 2008.<br>\nOne of the Templeton foundations last year gave a donation worth $1.5m to the Legatum Institute. Legatum said the foundation supported its research on the impact of economic openness on global growth and prosperity.<br>\nThe thinktank said the donation, which runs out in 2021, had been made public on its website and in other publications, adding that it has &ldquo;a strong policy of maintaining intellectual independence over all of our research programmes&rdquo;.<br>\nLegatum was required last year by the Charity Commission to remove from its website a report advocating a hard Brexit, which was judged to be too partisan. Charities are required by law to be politically neutral. It stopped its work on Brexit last year.<br>\nAnother Templeton foundation gave $1.4m to the Adam Smith Institute between 2015 and 2017. The donation was used to make a film about Magna Carta and to fund scholarships. The existence of the donation was made public on the websites of the institute and the John Templeton Foundation.<br>\nThe Adam Smith Institute has been one of a group of influential rightwing thinktanks credited with kickstarting some of the most controversial privatisations of the Thatcher and Major governments. It received donations from four other US donors.<br>\nThe John Templeton Foundation also gave $497,000 to the Institute of Economic Affairs (IEA), another prominent British thinktank, between 2014 and 2017.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2019\/nov\/29\/wealthy-us-donors-gave-millions-to-rightwing-uk-groups\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Packt die Exekutive den Rechtsstaat?<\/strong><br>\nZu den sechs Punkten Thomas de Maizi&egrave;res f&uuml;r eine &bdquo;bessere Justiz&ldquo;<br>\nDer ehemalige Bundesminister des Innern und jetzige MdB Thomas de Maizi&egrave;re hat k&uuml;rzlich unter anderem eine umfassende Reform der Justiz und ihrer Verwaltung gefordert. Sein Vorsto&szlig; ist auf wenig Resonanz gesto&szlig;en. Jedoch verdienen die, in den Worten des Autors, &bdquo;oft nicht spektakul&auml;r[en]&ldquo; Vorschl&auml;ge, durch weniger Verfahrensschritte, geringeren zeitlichen Aufwand und weniger Idiosynkrasien &ndash; &bdquo;von allem die H&auml;lfte&ldquo; &ndash; f&uuml;r mehr Effizienz, Effektivit&auml;t und Akzeptanz staatlichen Handelns zu sorgen, durchaus Beachtung, Diskussion und auch Kritik. Zwar kommen manche der von de Maizi&egrave;re formulierten Punkte &bdquo;verl&auml;sslich wie die Jahreszeiten&ldquo; (Friedhelm Hufen) ins Gespr&auml;ch. Eine den Vorschl&auml;gen zugrunde liegende &ouml;konomistische Sichtweise auf die Justiz scheint jedoch manchmal Effizienz mit Effektivit&auml;t zu verwechseln und droht, die fein austarierte Gewaltenteilung der Verfassungsordnung zu untergraben. Wird hier wom&ouml;glich ein effizienzorientiertes Paradigma stark gemacht, um mehr &ndash; weit verstandene &ndash; exekutive Einflussm&ouml;glichkeiten gegen&uuml;ber der Unabh&auml;ngigkeit der Justiz zu gewinnen? (&hellip;)<br>\nZielf&uuml;hrender als schlichtes, &ouml;konomisches Effizienzdenken in Erledigungszahlen ist vielleicht die Forderung von vermittelter Rationalit&auml;t als Element einer erh&ouml;hten Transparenz und Akzeptanz richterlichen Argumentierens und Entscheidens, wie sie von de Maizi&egrave;re in Punkt 7. erhoben wird: Die &ndash; jedenfalls m&ouml;glichst zeitnah zu erf&uuml;llende &ndash; Begr&uuml;ndungspflicht verdeutlicht den erkl&auml;rten und wesentlichen Anspruch der Justiz, &bdquo;argumentativ &uuml;berzeugende Entscheidungen&ldquo; zu treffen, die praktisch wirksam und auch f&uuml;r das bei ihr Recht suchende, nichtjuristische Publikum nachvollziehbar sind. (&hellip;)<br>\nDie fein austarierte Gewaltenteilung gerade zwischen kontrollierter Exekutive und unabh&auml;ngig kontrollierender, selbstkontrollierter Judikative sollte die gebotene Achtung und mehr als Lippenbekenntnisse erfahren. Das lehrt nicht zuletzt die bedenkliche Entwicklung in Polen und andernorts, die nicht nur regelm&auml;&szlig;iges Thema auf dem Verfassungsblog ist, sondern auch j&uuml;ngst wieder vom Europ&auml;ischen Gerichtshof ger&uuml;gt wurde. Bei dieser Balance k&ouml;nnen auch kleine Schritte manchmal gro&szlig;e Auswirkungen haben &ndash; und die Verlockungen gr&ouml;&szlig;erer Flexibilit&auml;t und mehr Ressourcen mit den Mitspracherechten ihrer G&ouml;nner saldiert im Ergebnis auch zu weniger Justiz f&uuml;hren. Wom&ouml;glich sollte es auch (und vielmehr?) um die Bedingungen gehen, die ein &bdquo;nachhaltiges&ldquo; richterliches Argumentieren und Entscheiden als sauberes Handwerk erm&ouml;glichen. Eine dieser Bedingungen ist Zeit, und die sollte in der Justiz nicht allzu leichtfertig zum knappen Gut erkl&auml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/packt-die-exekutive-den-rechtsstaat\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fahnder aus NRW jagen Steuerhinterzieher mit Daten aus Belize<\/strong><br>\nNRW kauft nun auch wieder unter CDU-F&uuml;hrung Datens&auml;tze zur Enttarnung von Steuers&uuml;ndern. Diesmal geht es um Interna aus Mittelamerika.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/finanzen\/recht-steuern\/steuer-cd-fahnder-aus-nrw-jagen-steuerhinterzieher-mit-daten-aus-belize\/25284638.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist gut und hoffentlich wirklich erst der erneute Anfang. Ob die Medienpr&auml;senz seines Vorg&auml;ngers, Walter-Borjans, damit wohl etwas zu tun haben k&ouml;nnte? Immerhin war und ist dieses Thema mit seiner inzwischen erfolgreichen Kandidatur erneut mehr in den Vordergrund ger&uuml;ckt worden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erst die Whistleblower, dann der Journalismus<\/strong><br>\nBei einer Anh&ouml;rung im Bundestag warnten Medienvertreter vor den Folgen des Feldzugs gegen WikiLeaks f&uuml;r die freie Presse<br>\nJournalisten und Presseorganisationen haben sich bei einer Anh&ouml;rung im Bundestag mit dem inhaftierten Kollegen und Gr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, solidarisiert. Zugleich warnten sie vor den Auswirkungen der strafrechtlichen Verfolgung gegen Assange auf den freien und investigativen Journalismus. Zu der Anh&ouml;rung &ldquo;Medien unter Beschuss&rdquo;, an der rund 240 G&auml;ste teilnahmen, hatte die Linksfraktion im Bundestag eingeladen. Im Beisein von John Shipton, dem Vater von Assange, ging es vor allem um die drohende Auslieferung des australischen Journalisten aus Gro&szlig;britannien an die USA. Dort drohen dem 48-J&auml;hrigen lebenslange Haft oder wom&ouml;glich sogar die Todesstrafe.<br>\nDie Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union, Cornelia Berger, erkl&auml;rte sich bei der Anh&ouml;rung im Bundestag &ldquo;an der Seite der Kolleginnen und Kollegen, um diese Auslieferung zu verhindern und Julian Assange vor weiteren Bedrohungen und Repressalien zu sch&uuml;tzen&rdquo;. Die Gewerkschaftsvertreterin wies auf die Notwendigkeit hin, die Whistleblower-Richtlinie der EU rasch in der bundesdeutschen Gesetzgebung zu &uuml;berf&uuml;hren, denn &ldquo;es gibt zunehmende Versuche, Journalistinnen und Journalisten zu kriminalisieren&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDie Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen griff eine wiederkehrende Feststellung auf: &ldquo;Nicht diejenigen, die Kriegsverbrechen aufdecken, geh&ouml;ren ins Gef&auml;ngnis, sondern diejenigen, die sie befehlen, begehen oder vertuschen.&rdquo; Ihre Fraktionskollegin und Mitorganisatorin Heike H&auml;nsel verwies auf Analysen der New York Times, nach denen die Terroranklage gegen Assange &ldquo;auf das Herz des ersten Verfassungszusatzes zielt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Erst-die-Whistleblower-dann-der-Journalismus-4599967.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vielfalt in Medien &ndash; Das muss man sich leisten (k&ouml;nnen)<\/strong><br>\nJunge Menschen arbeiten oft am Rande des Prekariats. Im Journalismus ist das besonders fatal: Weil fast nur noch Kinder wohlhabender Eltern den Beruf ergreifen k&ouml;nnen, verfestigt sich ein gesellschaftliches Problem. [&hellip;]<br>\nJetzt bin ich im aktuellen Jahrgang der Evangelischen Journalistenschule, wir sind 16 Leute. Zurzeit machen wir Praktika bei &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunksendern. 11 von 16 bekommen momentan kein Geld. Laut Vertrag habe auch ich keinen Anspruch auf Verg&uuml;tung f&uuml;r das dreimonatige Praktikum. Die Arbeitseins&auml;tze sind Teil der Ausbildung, das praktische Lernen steht im Vordergrund. Aber niemand fragt sich, wovon man lebt. Irgendwoher wird das Geld schon kommen. [&hellip;]<br>\nIch konnte mich nur auf dieses Praktikum einlassen, weil ich ein Stipendium erhalte. Andere k&ouml;nnen das nicht. Journalisten werden dann meistens die gleichen Leute: Die, die es sich leisten k&ouml;nnen. Das ist nicht nur unfair, sondern auch fatal f&uuml;r die Demokratie. Weil Stimmen fehlen, weil Perspektiven und Lebenserfahrungen im &ouml;ffentlichen Diskurs nicht auftauchen. Journalismus darf kein elit&auml;res Projekt sein, sonst setzt sich soziale Ungleichheit fort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/medien-und-vielfalt-das-muss-man-sich-leisten-koennen-a-1299158.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Peter Handke. Zum Beispiel<\/strong><br>\n[&hellip;] &ldquo;In einem Weltbild, wie es der Emp&ouml;rung &uuml;ber die Nobelpreisvergabe f&uuml;r Handke zugrunde liegt, hat eine Differenzierung, wie leise sie auch immer sei, nicht Platz. Da ist mehr als Eifer am Werk. So spricht Wahn. Die Andeutung einer anderen Perspektive bereits sprengt den Rahmen. Gef&auml;llt, gef&auml;llt nicht. Daumen rauf, runter. Das ist das Kennzeichen der Ordnung, die nichts duldet au&szlig;er sich selbst. Verwirrung allein ist schon Verbrechen. Von Fragen nicht zu reden. Und ja, Handke stellte in Frage. Noch immer.<br>\n[&hellip;] Wie veraltet dagegen die Vorstellung, man k&ouml;nnte sich g&auml;nzlich auf die Sache konzentrieren. Eine andere Position sachlich darstellen. Mit Argumenten, die selbstverst&auml;ndlich kritisch zu beleuchten w&auml;ren. Altes Zeug, wie gesagt. Journalismus der 1970er, vielleicht der 1980ern noch.<br>\n[&hellip;] Wie Hetze geht. Bei Assange &ndash; mittlerweile abgemagert wie ein KZ-H&auml;ftling &ndash; kann es musterg&uuml;ltig studiert werden. Wurde es still um ihn und also um die Sache, da stellte die schwedische Justiz das Verfahren wegen Vergewaltigung ein. Kam wieder politische Bewegung auf und bestand dadurch die Gefahr, dass Assanges fundamentale Machtkritik, konkret: das Aufdecken von Mechanismen der geopolitischen Machtsteuerung durch die USA, erneut ins Blickfeld r&uuml;cken k&ouml;nnte, so war die schwedische Justiz verl&auml;sslich zur Stelle und schob das eingestellte Verfahren neu an. Nicht um ein juristisches Resultat zu erzielen, sondern als Teil eines Vernichtungsmechanismus&lsquo;.<br>\nWer den Process von Franz Kafka kennt, kann das nicht &uuml;berraschen. Und steht die Macht auf dem Spiel, kennt die Zersetzung keine Grenzen. Angestellte des westlichen Werteb&uuml;ndnisses haben Assange systematischen Vernichtungsmethoden ausgesetzt (der Schweizer UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer, von den Medien &auml;u&szlig;erst marginal erw&auml;hnt, bezeichnet die Behandlung Assanges als Folter), um ihn am Ende als entmenschlichtes Subjekt vorzuzeigen. Wie ein Hund &ndash; so endet der Process.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Peter-Handke-Zum-Beispiel-4597938.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.O.:<\/strong> Sehr lesenswerter Artikel, der die unverzichtbare Arbeit der NachDenkSeiten anhand von h&ouml;chst aktuellen Beispielen zu bereichern vermag. Nicht immer leicht zu lesen, dennoch bei telepolis in der Rubrik &ldquo;Meistgelesen&rdquo; gelistet!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Markus Lanz im ZDF: Wenn der Moderator sich als Scharfrichter geriert<\/strong><br>\nDer Fragesteller, der nichts h&ouml;ren will: Markus Lanz l&auml;sst Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans nicht zu Wort kommen. Teilweise bekommt der Nicht-Dialog etwas eklig Frauenfeindliches.<br>\nEs ist ein Trauerspiel. Wer in diesem Land als Politiker erfolgreich sein will, muss ins Fernsehen. Die Demokratie als Telekratie ist hinreichend beschrieben worden, aber bisweilen bekommt man dann doch wieder erschreckende Beispiele f&uuml;r die Perversion des politischen Geschehens vorgef&uuml;hrt.<br>\nUnd bisweilen ist daran ein Moderator beteiligt, der seit Jahren kurz vor Mitternacht eine Sendung exerzieren darf, die als Etikett &bdquo;Talkshow&ldquo; f&uuml;hrt, aber immer mal wieder besser als Verh&ouml;r zu beschreiben ist &ndash; immer dann, wenn der Moderator vergisst, dass er moderieren soll, sondern sich als Scharfrichter geriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/tv-kino\/markus-lanz-zdf-versucht-sich-wieder-linkenfresser-zr-13257698.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-56784","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56784","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56784"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56784\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56786,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56784\/revisions\/56786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56784"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56784"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56784"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}