{"id":5689,"date":"2010-05-28T17:09:00","date_gmt":"2010-05-28T15:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5689"},"modified":"2010-05-28T19:00:44","modified_gmt":"2010-05-28T17:00:44","slug":"hinweise-des-tages-2-136","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5689","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Staatshaushalte: Zu viele Schwaben; Die Exportmaschine l&auml;uft; Ein Hauch von Feudalismus; Europa und die Mafien; K&ouml;hler, Die dunkle Seite des iPads. (KR)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Staatshaushalte: Zu viele Schwaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Defizitabbau und Regulierung: USA attackieren deutschen Sparkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Kommentar von Robert von Hesuinger zur Bankenkrise: Zur&uuml;ck auf Los<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die Exportmaschine l&auml;uft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Ein Hauch von Feudalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Kerosinsteuer: Krabben lieber in Deutschland pulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Bildungssparen: Uni L&uuml;beck vor dem Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Lidl fordert gesetzlichen Mindestlohn im Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Gro&szlig;e Einkommensunterschiede: &Auml;rzte bestreiten Geldsegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Mephistopheles K&ouml;hler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Europa ist nicht vorbereitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Die dunkle Seite des iPads<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5689&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Staatshaushalte: Zu viele Schwaben<\/strong><br>\nAuf die Schuldenwelle folgt die Sparwelle. Von London bis Rom, von Lissabon bis Berlin setzen Europas Regierungen den Rotstift an. Es mag innenpolitische und verfassungsrechtliche Gr&uuml;nde geben, auch hierzulande zu sparen. Doch wenn die Kanzlerin das hiesige Konsolidierungspaket als Beitrag zur Sicherung der Stabilit&auml;t des Euro verkauft, dann liegt sie damit daneben. Genau das Gegenteil ist richtig. Aus europ&auml;ischer Perspektive m&uuml;sste sich die Bundesregierung mit der Konsolidierung Zeit lassen. In Deutschland ist bei der Binnennachfrage noch Luft nach oben. Wenn die anderen mehr sparen, m&uuml;ssen wir mehr ausgeben. Sonst herrscht in Europa Stillstand &ndash; beziehungsweise die Deflation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/22\/Kommentar-Sparen\">ZEIT<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Sparen ist eine schlechte Idee<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/19\/sparen-ist-eine-schlechte-idee_1854\">ZEIT-Blog Herdentrieb<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Defizitabbau und Regulierung: USA attackieren deutschen Sparkurs<\/strong><br>\nScharfe T&ouml;ne von US-Finanzminister Geithner: Statt zu sparen und den Finanzmarkt zu regulieren, solle Wolfgang Sch&auml;uble lieber f&uuml;r Konsum sorgen &ndash; und sich China zum Vorbild nehmen. Nach dem forschen Auftritt Geithners ist klar: Deutschland und die USA kommen mit unterschiedlichen Positionen zum Finanzgipfel der G20-Staaten Ende Juni in Kanada. Die Differenzen &uuml;ber den Defizitabbau konnten Geithner und Sch&auml;uble ebenso wenig ausr&auml;umen wie den Streit &uuml;ber die richtige Regulierung. In der Sache habe es keine Ann&auml;herung gegeben, hie&szlig; es nach dem Treffen in deutschen Regierungskreisen. Damit sinkt die Hoffnung, dass der G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs substanzielle Fortschritte bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2692261_Defizitabbau-und-Regulierung-USA-attackieren-deutschen-Sparkurs.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich kann nicht genug vor der zu erwartenden Sparorgie von Schwarz\/Gelb gewarnt werden, dennoch  ist man doch etwas erschrocken &uuml;ber die  &ouml;konomische Unbedarftheit des amerikanischen Finanzministers. Was soll dieser Vergleich mit China. China  ist doch ein weiteres gutes Beispiel daf&uuml;r, da&szlig; das Wachstum und die Exporterfolge nicht in der Weise bei der Masse der Bev&ouml;lkerung ankommen, wie es m&ouml;glich w&auml;re. Von 1978 bis 2005 lag Chinas durchschnittliche Konsumquote bei 58,5 Prozent und damit niedriger als die globale Konsumquote von 76 Prozent in diesem Zeitraum. 2008 sank die Konsumquote der priv. Haushalte auf ca. 35%. China ist ein Produktionsriese, aber ein Konsumzwerg. Wenn jetzt von diesem Niveau aus st&auml;rkere Wachstumsraten des privaten Konsums in China zu registrieren sind, ist der Hinweis auf das chinesische Beispiel l&auml;cherlich. Da k&ouml;nnte Geithner auch fordern, wir sollten uns an der chinesischen Lohnentwicklung orientieren. Immerhin verzeichnete die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem &ldquo;Globalen Lohnreport 2008\/2009&rdquo; zwischen 2001 und 2007 in China ein j&auml;hrliches Lohnplus von knapp 13 Prozent. Stellt sich die Frage, ob wir auch mit dem derzeitigen Niveau leben k&ouml;nnten, ob wir auch mit einem Jahreseinkommen von etwa 2150 Euro in der Mitte und. dem Westen des Landes bzw. 5350 Euro in den K&uuml;stenprovinzen zufrieden w&auml;ren. &ndash; Es kann nicht oft genug davor gewarnt werden, Wachstumsraten zum Ausgangspunkt einer Analyse zu machen, ohne das Ausgangsniveau zu kennen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kommentar von Robert von Hesuinger zur Bankenkrise: Zur&uuml;ck auf Los<\/strong><br>\nDem Chef der Staatsbank KfW sei Dank. Ulrich Schr&ouml;der traut sich Unpopul&auml;res auszusprechen: Den Banken geht es schon wieder schlecht. Die Eurokrise hat den Prozess der Normalisierung unterbrochen. Die Banken sind ungef&auml;hr wieder dort gelandet, wo sie vor einem Jahr standen. Das Misstrauen ist zur&uuml;ck, die Risikopr&auml;mien steigen wieder kr&auml;ftig. Seit vier Wochen hat es keine deutsche Bank mehr geschafft, sich am Kapitalmarkt &uuml;ber die Ausgabe von normalen Anleihen Geld zu besorgen. Warum? Weil die Sorge, dass die Banken heftige Abschreibungen auf Anleihen von s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten vornehmen m&uuml;ssen, die anderen Banken und Anleger vor der Kreditgew&auml;hrung zur&uuml;ckschrecken l&auml;sst. Dieser Stress im Finanzsystem wird die Realwirtschaft mit einer kleinen Zeitverz&ouml;gerung treffen. &ndash; Der Rettungsschirm f&uuml;r Euroland hat nur Schlimmeres verhindert. Heute muss sich Deutschland mit seinen Partnern auf einen glaubw&uuml;rdigen Plan f&uuml;r die W&auml;hrungsunion 2.0 einigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2691759_Kommentar-zur-Bankenkrise-Zurueck-auf-Los.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Exportmaschine l&auml;uft<\/strong><br>\nDeutschlands Handels&uuml;berschuss steigt &ndash; auch auf Kosten der Euro-Krisenstaaten. Dabei br&auml;uchten gerade diese L&auml;nder dringend Mehrerl&ouml;se, um der Schuldenfalle zu entrinnen.  Nach einer Studie der Deutschen Bank werden dort die Schulden bis 2013 auf 150 Prozent des BIP steigen, selbst wenn Hellas die Sparauflagen der EU buchstabengetreu befolgt. Die hohen Schulden allein sind jedoch nicht das Problem, schlie&szlig;lich liegen sie in Japan sogar bei fast 200 Prozent der Wirtschaftsleistung. Doch sind die Gl&auml;ubiger Tokios fast nur Japaner. Das Problem von Staaten wie Griechenland oder Portugal dagegen ist: Die Gl&auml;ubiger, die die Zinsen kassieren, sitzen zumeist im Ausland. Die hohen Schulden f&uuml;hren daher zu einem gigantischen Geldabfluss jedes Jahr. Einen Zins von f&uuml;nf Prozent angenommen, m&uuml;sse Griechenland einen Betrag ins Ausland transferieren, der sechs Prozent seiner Wirtschaftsleistung entspreche, hat die Deutsche Bank errechnet. Geld<br>\nflie&szlig;t also permanent ab. Gleichzeitig kommt aus dem Handel keines hinzu. Im Gegenteil, im Au&szlig;enhandel betr&auml;gt Griechenlands Defizit weitere sieben Prozent der Wirtschaftsleistung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2692436_Handelsbilanzueberschuss-Die-Exportmaschine-laeuft.html\">FR<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/05\/PD10__187__51,templateId=renderPrint.psml\">Destatis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Hauch von Feudalismus<\/strong><br>\nDamit der Bund nicht pleite geht, verkauft er schon mal &Auml;cker, W&auml;lder und Gew&auml;sser. Vor allem im Osten. &raquo;Die Linke&laquo; sieht deshalb ein neues &raquo;Junkertum&laquo; heraufziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2010\/21\/41000.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kerosinsteuer: Krabben lieber in Deutschland pulen<\/strong><br>\nZu viele teure und unn&ouml;tige Transportwege: Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler pocht auf Steuern f&uuml;r Flugbenzin und mehr Wettbewerb im Verkehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kerosinsteuer-krabben-lieber-in-deutschland-pulen-1.950709\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Ausnahmsweise einmal etwas von K&ouml;hler, dem man zustimmen kann und das ihm nicht versehentlich passiert ist. Es wird aber wohl weder Beachtung finden und noch irgendeine Wirkung zeigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bildungssparen: Uni L&uuml;beck vor dem Aus<\/strong><br>\nDie schwarz-gelbe Landesregierung streicht das L&uuml;becker Medizinstudium &ndash; und killt damit wohl die ganze Uni. Aus Finanznot will Schleswig-Holstein die teure &Auml;rzte-Ausbildung zerschlagen und die Uni-Kliniken alsbald an Investoren verkaufen. Jetzt geht in L&uuml;beck die Angst um.<br>\n[&hellip;]<br>\nDie schwarz-gelbe Regierungskoalition unter Ministerpr&auml;sident Peter Harry Carstensen hat ein strukturelles Defizit in H&ouml;he von 1,25 Milliarden Euro ausgemacht. Schuld daran ist vor allem das Debakel um die HSH-Nordbank &ndash; die Bank im Besitz der L&auml;nder Schleswig-Holstein und Hamburg hatte sich in der Finanzkrise verzockt, die L&auml;nder mussten mit<br>\nMilliarden an Steuergeld einspringen. Daf&uuml;r soll nun auch die Medizin an der Uni L&uuml;beck bluten. Von 2011 an sollen j&auml;hrlich um 125 Millionen Euro  des Defizits abgebaut werden, sagte Carstensen &ndash; und ein gro&szlig;es St&uuml;ck Fleisch will der Ministerpr&auml;sident jetzt aus der medizinischen Hochschulbildung herausschneiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,697207,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lidl fordert gesetzlichen Mindestlohn im Handel<\/strong><br>\nDie Billig-Supermarktkette Lidl fordert die Einf&uuml;hrung eines fl&auml;chendeckenden Mindestlohns im Handel. Mindestl&ouml;hne im Handel seien &bdquo;wichtig und richtig&ldquo;, sagte Klaus Gehrig, Chef der Unternehmensgruppe Schwarz, zu der Lidl geh&ouml;rt, der &bdquo;Lebensmittelzeitung&ldquo;.<br>\nDie Chancen beurteilte er jedoch skeptisch: Es gebe eine gro&szlig;e Zahl von Unternehmen. Auch die Gewerkschaft tue sich schwer, die Festlegung auf Mindeststandards durchzusetzen. Er halte deshalb eine gesetzlich Regelung f&uuml;r n&ouml;tig, sagte der Chef der Schwarz-Gruppe.<br>\nEs gebe Wettbewerber in der Branche, deren &bdquo;ganzes System auf Niedrigstl&ouml;hnen&ldquo; aufgebaut sei und die 50 Prozent ihrer Belegschaft oder mehr geringf&uuml;gig besch&auml;ftigten &ndash; zu Stundenl&ouml;hnen von f&uuml;nf oder sechs Euro. &bdquo;Ich halte das f&uuml;r nicht akzeptabel&ldquo;, sagte Gehrig der Zeitung. Der Handel brauche eine Lohnuntergrenze, um die Wettbewerbsgleichheit in der Branche zu sichern, sagte Gehrig. Hintergrund sei, dass die Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge nicht mehr allgemein verbindlich seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article7820669\/Lidl-fordert-gesetzlichen-Mindestlohn-im-Handel.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Einkommensunterschiede: &Auml;rzte bestreiten Geldsegen<\/strong><br>\nDie &Auml;rzteverb&auml;nde sind emp&ouml;rt. &ldquo;Was die Krankenkassen da machen, ist nicht in Ordnung&rdquo;, erregt sich der Sprecher der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Roland Stahl. &ldquo;Ich habe &uuml;berhaupt keine Ahnung, wie die auf diese Zahlen kommen&rdquo;, so Stahl gestern.<br>\nAllerdings sind die nun vom Spitzenverband genannten Zahlen plausibel. Denn sie setzen auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes auf, das zuletzt im Jahr 2007 die Honorare per repr&auml;sentativer Befragung ermittelt hatte. Damals betrug der Reingewinn je Praxisinhaber im Schnitt 142000 Euro. Spitzenreiter waren die Radiologen mit 264000 Euro, am Ende standen die Allgemeinmediziner mit durchschnittlich 116000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2692242_Grosse-Einkommensunterschiede-aerzte-bestreiten-Geldsegen.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mephistopheles K&ouml;hler<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich, es geht bei allen diesen Milit&auml;reins&auml;tzen prim&auml;r um die direkten und indirekten Interessen der deutschen Wirtschaft und ganz profan um Macht. (&hellip;) Kriege werden nie aus altruistischen Gr&uuml;nden gef&uuml;hrt, es geht nicht um Brunnen, Schulen oder gar Frauenrechte. Bestenfalls spielen utilitaristische Motive eine Rolle und die Brunnen, Schulen und Frauenrechte fallen als positive Kollateralsch&auml;den bei der eigenen Nutzenmaximierung ab. Die Kriege des Westens werden nicht wegen der Freiheit der Menschen, sondern wegen der Freiheit der M&auml;rkte gef&uuml;hrt.<br>\n(&hellip;)<br>\nK&ouml;hler hat mit seiner Aussage wahrscheinlich mehr f&uuml;r die Anti-Kriegs-Bewegung getan, als es tausende Leitartikel in linksalternativen Medien je tun k&ouml;nnten. Kein Wunder, dass die bellizistischen Kommentatoren der Qualit&auml;tsmedien nun vor Wut sch&auml;umen. Ein wunderbares Beispiel f&uuml;r den &bdquo;Mephisto-Effekt&ldquo; &ndash; unser ehemalige Sparkassendirektor ist in diesem Fall ein Teil von jener Kraft, die stets das B&ouml;se will, und stets das Gute schafft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2757\/mephistolpheles-kohler\/\">Spiegelfechter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Der treffenden Analyse Jens Bergers ist in einem Punkt zu widersprechen. Jens Berger schreibt:  &ldquo;Freie M&auml;rkte, von denen der Westen ma&szlig;geblich profitiert, k&ouml;nnen jedoch nur in einem politischen System entstehen, das pluralistisch und repr&auml;sentativ demokratisch ist. Hinter den Truppen des britischen Empires kamen die H&auml;ndler. &hellip; Ja, wir f&uuml;hren Krieg am Hindukusch, um die zentral- und s&uuml;dasiatischen M&auml;rkte und die Handelswege f&uuml;r Brennstoffe unter demokratischer, also marktliberaler, Kontrolle zu halten.&rdquo; Das Beispiel des unter der Pinochet-Dikatur und den &ldquo;Chicago-Boys&rdquo; (Milton Friedman) leidenden Chile ist nur eines von zahlreichen Beispielen, die aufzeigen, da&szlig; Diktatur und &ldquo;Marktliberalit&auml;t&rdquo; durchaus Hand in Hand gehen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europa ist nicht vorbereitet<\/strong><br>\nWas haben die Morde von Duisburg ver&auml;ndert? Und was macht die Mafiabek&auml;mpfung in Italien? Fragen an den Oberstaatsanwalt. Der bekannte Mafia-Ermittler Nicola Gratteri im Gespr&auml;ch &uuml;ber tr&auml;ge Politiker und wendige Mafiosi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F05%2F28%2Fa0098&amp;cHash=5744ce81e2\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die dunkle Seite des iPads<\/strong><br>\nDie Firma produziert in China f&uuml;r den Apple-Konzern. Eine Reihe von Selbstt&ouml;tungen in der chinesischen Belegschaft zeigt die Arbeitsbedingungen in den Fabriken der Elektronikindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F05%2F28%2Fa0094&amp;cHash=ed3a7e86de\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Staatshaushalte: Zu viele Schwaben; Die Exportmaschine l&auml;uft; Ein Hauch von Feudalismus; Europa und die Mafien; K&ouml;hler, Die dunkle Seite des iPads. 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