{"id":56954,"date":"2019-12-09T11:57:46","date_gmt":"2019-12-09T10:57:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56954"},"modified":"2019-12-10T11:26:21","modified_gmt":"2019-12-10T10:26:21","slug":"uwe-steimle-der-mdr-und-die-enge-der-erlaubten-meinungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56954","title":{"rendered":"Uwe Steimle, der MDR und die Enge der \u201eerlaubten\u201c Meinungen"},"content":{"rendered":"<p>Der Rausschmiss des Kabarettisten Uwe Steimle beim MDR ist ein schlechtes Signal: Es zieht das eigene Mantra von der &bdquo;Meinungsvielfalt&ldquo; in Zweifel und best&auml;tigt rechte Klischees. Zus&auml;tzlich ist der strenge Umgang mit dem Fall heuchlerisch, wenn man bedenkt, welche Ausf&auml;lle sich andere Mitarbeiter der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender leisten. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2919\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-56954-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191209_Uwe_Steimle_der_MDR_und_die_Enge_der_erlaubten_Meinungen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191209_Uwe_Steimle_der_MDR_und_die_Enge_der_erlaubten_Meinungen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191209_Uwe_Steimle_der_MDR_und_die_Enge_der_erlaubten_Meinungen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191209_Uwe_Steimle_der_MDR_und_die_Enge_der_erlaubten_Meinungen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=56954-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/191209_Uwe_Steimle_der_MDR_und_die_Enge_der_erlaubten_Meinungen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"191209_Uwe_Steimle_der_MDR_und_die_Enge_der_erlaubten_Meinungen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der k&uuml;rzlich vom MDR gek&uuml;ndigte Kabarettist und Schauspieler Uwe Steimle trifft nicht immer meinen Geschmack &ndash; einige seiner &Auml;u&szlig;erungen (privat und als K&uuml;nstler) gehen mir geradezu gegen den Strich. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ich diese &Auml;u&szlig;erungen aushalten muss. Und dass Steimle darum gegen den Rausschmiss verteidigt werden muss. Denn f&uuml;r die Beurteilung des Vorgangs sind weder Geschmack noch andere pers&ouml;nliche Befindlichkeiten die Richtlinie. Stattdessen sollten die Kriterien sein, ob Steimles &Auml;u&szlig;erungen klar falsche Tatsachenbehauptungen (jenseits privater Meinungen) enthalten oder in anderer Weise straf- oder arbeitsrechtlich relevant sind. Nach aktuellem Stand der Dinge scheint beides nicht der Fall zu sein &ndash; auch wenn &ouml;ffentliche Kritik am Arbeitgeber formal arbeitsrechtliche Konsequenzen haben kann, so ist im konkreten Fall zu beachten, dass dieser Arbeitgeber das Recht auf die offene und kritische Aussprache oft genug selber betont. <\/p><p><strong>MDR best&auml;tigt Klischee vom kritikunf&auml;higen Journalisten<\/strong><\/p><p>Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) beendet dennoch <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Nachrichten\/Kultur\/Kultur-Regional\/MDR-beendet-Zusammenarbeit-mit-Uwe-Steimle\">nach eigenen Angaben<\/a> seine&nbsp;Zusammenarbeit&nbsp;mit&nbsp;Uwe Steimle. Die Sendereihe &bdquo;Steimles&nbsp;Welt&ldquo; werde 2020 nicht mehr fortgesetzt, teilte der Sender&nbsp;mit.<\/p><p>Programmdirektor&nbsp;Wolf-Dieter Jacobi&nbsp;sagte demnach, Steimle&nbsp;habe in &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen wiederholt die Unabh&auml;ngigkeit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks in Frage gestellt, etwa in einem Interview mit der rechten Wochenzeitung &bdquo;Junge Freiheit&ldquo; im Jahr 2018. Darin habe&nbsp;Steimle&nbsp;dem&nbsp;MDR&nbsp;unter anderem mangelnde Staatsferne vorgeworfen. Nun habe Steimle nachgelegt. Mit&nbsp;seinen&nbsp;&bdquo;neuerlichen &ouml;ffentlichen Vorw&uuml;rfen gegen den&nbsp;MDR&nbsp;wegen mangelnder Loyalit&auml;t des Senders ihm gegen&uuml;ber ist nun der Punkt erreicht, der eine weitere&nbsp;Zusammenarbeit&nbsp;f&uuml;r uns unm&ouml;glich macht&ldquo;, erkl&auml;rte der Programmdirektor.<\/p><p>Die Vorw&uuml;rfe Steimles gegen den MDR wegen mangelnder Loyalit&auml;t m&ouml;gen teils &uuml;bertrieben und zugespitzt formuliert gewesen sein &ndash; aber sie bewegen sich doch innerhalb eines (noch) akzeptablen Meinungsspektrums. Der MDR best&auml;tigt darum durch seine &uuml;berempfindliche Reaktion in sehr ungeschickter Weise das (teils stimmige) Klischee von den kritikunf&auml;higen Journalisten und den Journalisten als Meinungsw&auml;chtern. Dieser Eindruck ist fatal &ndash; man h&auml;tte ihn unbedingt und schon aus taktischen Erw&auml;gungen vermeiden m&uuml;ssen, selbst wenn man vom eigenen Standpunkt absolut &uuml;berzeugt ist.<\/p><p><strong>&bdquo;Kampf gegen Rechts&ldquo; kann problematische Bl&uuml;ten treiben<\/strong><\/p><p>Neben den &ouml;ffentlichen R&uuml;gen Steimles gegen den MDR werden dem Schauspieler &bdquo;rechte Tendenzen&ldquo; angekreidet. Der Vorgang zeigt einmal mehr: Das wichtige &bdquo;Eintreten gegen die rechte Gefahr&ldquo; kann auch problematisch sein: Wenn (tendenziell linke) Medienkritik in die rechte Ecke gestellt wird, wenn die neuen rechten Tendenzen als Ursache und nicht als Symptom einer falschen Politik beschrieben werden, wenn an &bdquo;rechte&ldquo; &Auml;u&szlig;erungen Ma&szlig;st&auml;be der Seriosit&auml;t angelegt werden, die von zahlreichen Journalisten (etwa bei den Themen Syrien, Russland, NATO, Krieg und Frieden) selber mit F&uuml;&szlig;en getreten werden und wenn &Auml;u&szlig;erungen als &bdquo;rechts&ldquo; bezeichnet werden, die dieses Kriterium gar nicht erf&uuml;llen. <\/p><p>Die &uuml;bertrieben erscheinende Kritik an Steimle wird auch dadurch zur Heuchelei, dass teils die gleichen Medien keine Einw&auml;nde haben, wenn Erdogan als &bdquo;Ziegenficker&ldquo; bezeichnet wird, wenn &bdquo;Charlie Hebdo&ldquo; den Propheten Mohammed in eine Badewanne mit Blut setzt oder der russische Pr&auml;sident als &bdquo;Machthaber&ldquo;, &bdquo;Autokrat&ldquo; oder gar &bdquo;Diktator&ldquo; verunglimpft wird. Einerseits darf Satire dann &bdquo;alles&ldquo; &ndash; aber diese grenzenlose Toleranz kann sehr schnell vorbei sein, wenn diese Satire in die &bdquo;falsche&rdquo; Richtung l&auml;uft. <\/p><p><strong>Was ist ein Steimle gegen Kriegspropagandisten?<\/strong><\/p><p>Man muss feststellen, dass man sich beim Fall Steimle mitten in der aktuellen Begriffsverwirrung um &bdquo;rechts&ldquo; und &bdquo;links&ldquo; befindet. Und auch diese Frage dr&auml;ngt sich auf: Was ist ein Steimle gegen die sich mutma&szlig;lich unter den Journalisten von ARD, ZDF und DLF befindlichen Kriegspropagandisten, die unbehelligt weiter ihr Werk verrichten d&uuml;rfen?<\/p><p>Nat&uuml;rlich sollen sich die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender nicht durch potenziellen Protest von berechtigten Personalentscheidungen abschrecken lassen, wenn die betreffende Person eindeutig bestimmte Standards verletzt hat &ndash; doch diese Eindeutigkeit ist bei Steimle eben nicht gegeben. Durch das &uuml;berharte Reagieren auf Steimles Kritik an den Sendern demonstrieren diese Sender auch einmal mehr die Unf&auml;higkeit, mit Kritik umzugehen &ndash; w&auml;ren sie wirklich so unangreifbar, wie sie sich geben, so w&uuml;rden sie erheblich gelassener reagieren.<\/p><p><strong>&bdquo;Nicht links, nicht rechts&ldquo;<\/strong><\/p><p>Und auch bei der Beschreibung der Vorw&uuml;rfe gegen Steimle nimmt es der MDR nicht allzu genau, <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Nachrichten\/Kultur\/Kultur-Regional\/MDR-beendet-Zusammenarbeit-mit-Uwe-Steimle\">wenn er etwa schreibt<\/a>, Steimle sei &bdquo;Mitunterzeichner der &sbquo;Erkl&auml;rung 2018&lsquo; gegen &sbquo;Masseneinwanderung&lsquo;&ldquo; gewesen. Das stimmt zwar &ndash; aber nur zum Teil, wie etwa der <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/medien\/keine-basis-mehr-fuer-zusammenarbeit-mit-diesen-aussagen-geriet-er-in-die-kritik-mdr-feuert-kabarettist-uwe-steimle_id_11426683.html\">&bdquo;Fokus&ldquo;<\/a> schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Steimle, eigentlich bekennender W&auml;hler der LINKEN, vertrat in der Fl&uuml;chtlingskrise deutlich rechte Thesen. Er z&auml;hlte zu den Erstunterzeichnern der &bdquo;Erkl&auml;rung 2018&ldquo;, die sich gegen die &bdquo;illegale Masseneinwanderung&ldquo; nach Deutschland aussprach. Sp&auml;ter zog er seine Unterschrift zur&uuml;ck. &bdquo;Ich bin n&auml;mlich nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin vorn&ldquo;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Claus Kleber ist der Karl-Eduard von Schnitzler der BRD&rdquo;<\/strong><\/p><p>Im Gespr&auml;ch mit der rechten Wochenzeitung&nbsp;&bdquo;Junge Freiheit&ldquo;&nbsp;hatte Steimle im Sommer 2018 gesagt, man d&uuml;rfe nicht glauben, dass der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk staatsfern sei. &bdquo;Inzwischen wei&szlig; jeder, dass etwa Atlantikbr&uuml;cke-Mitglied Claus Kleber der Karl-Eduard von Schnitzler der BRD ist, zusammen mit seiner Marionetta Slomka&ldquo;.<\/p><p>Auch provozierte Steimle mit verfremdeter, aber trotzdem grenzwertiger rechter Symbolik. F&uuml;r berechtigte Kritik sorgte er etwa, als er sich im Juni mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck &bdquo;Kraft durch Freunde&ldquo; ablichten lie&szlig; &ndash; eine Anspielung auf die NS-Organisation &bdquo;Kraft durch Freude&ldquo;. Sein &bdquo;Kraft durch Freunde&ldquo;-Shirt verteidigte Steimle im Juni in der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung als zul&auml;ssige Satire: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich bin Satiriker! Vermutlich h&auml;tte Jan B&ouml;hmermann f&uuml;r diesen Spruch einen doppelten Grimmepreis mit Eichenlaub bekommen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Auf das Verh&auml;ltnis Steimle\/B&ouml;hmermann geht auch <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/uwe-steimle-vom-mdr-gefeuert-eindeutig-berufsverbot-zensur-ersten-grades\/25299156.html\">ein Leserkommentar beim &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;<\/a> ein:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Leute, die eh nie MDR einschalten w&uuml;rden (und erst recht nicht Steimle zusehen\/zuh&ouml;ren), bef&uuml;rworten den Rauswurf von Steimle. Wen der MDR gegen sich aufbringt, sind die bisherigen MDR- und Steimle-Zuschauer (welche f&uuml;r die &uuml;berdurchschnittlichen Quoten Steimles sorgten). Wer B&ouml;hmermann im &Ouml;R feiert, mu&szlig; auch Steimle ertragen k&ouml;nnen. Es gibt keinen Anspruch auf Abwesenheit einer von der eigenen abweichenden Meinung in der &Ouml;ffentlichkeit. So etwas w&auml;re totalit&auml;r statt demokratisch. Der &Ouml;R mu&szlig; nun mal die gesamte Gesellschaft wiederspiegeln, und da kommen Leute wie B&ouml;hmermann und Steimle vor. Ansonsten hat der &Ouml;R keinen Daseinsanspruch.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Steimle verteidigte sich laut <a href=\"https:\/\/taz.de\/MDR-schmeisst-Uwe-Steimle-raus\/!5647787\/\">&bdquo;taz&ldquo;<\/a> zuletzt in der &bdquo;Th&uuml;ringer Allgemeinen&ldquo;. In einem Interview mit der Lokalzeitung im November sagt Steimle, auf die &Auml;u&szlig;erungen in der Vergangenheit angesprochen, er sei &bdquo;ein Linker&ldquo;, aber auch &bdquo;ein freier Geist, der sich von niemandem vorschreiben l&auml;sst, wie er zu denken hat.&ldquo; Was den MDR angeht, sei er &bdquo;entsetzt und traurig, dass der eigene Sender sich in dieser Situation nicht sch&uuml;tzend vor einen stellt.&ldquo; Es war am Ende wohl diese Aussage, die f&uuml;r den Rausschmiss ausschlaggebend war.<\/p><p><strong>Keine Loyalit&auml;t vom MDR?<\/strong><\/p><p>Diesen Grund der K&uuml;ndigung kritisiert etwa das <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1129789.uwe-steimle-jammer-ossi.html\">&bdquo;Neue Deutschland&ldquo;<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Steimle ist einer, den man laut Gericht unter Umst&auml;nden als &raquo;v&ouml;lkisch-antisemitischen Jammer-Ossi&laquo; bezeichnen darf. Das w&auml;re ein Grund f&uuml;r einen Rauswurf gewesen, nicht &raquo;mangelnde Solidarit&auml;t&laquo; mit einer pluralen Rundfunkanstalt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die <a href=\"https:\/\/taz.de\/MDR-schmeisst-Uwe-Steimle-raus\/!5647787\/\">&bdquo;taz&ldquo;<\/a> sieht es &auml;hnlich:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Message ist fatal: Wer f&uuml;r den MDR arbeitet, muss nichts bef&uuml;rchten, solange sie oder er nur rechte Parolen bedient. Aber wer etwas gegen der Sender sagt, fliegt raus.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese beiden Einw&auml;nde beinhalten zwar zutreffende Aspekte, aber sie gehen trotzdem weit am Kern der Aff&auml;re vorbei.  Gegen&uuml;ber dem Nachrichtenportal tag24.de sagte Steimle letzte Woche, er habe vom MDR keine Gelegenheit bekommen, sich gegen die Vorw&uuml;rfe zu wehren: &bdquo;Ich wurde entfernt, das ist eindeutig Berufsverbot, Zensur ersten Grades.&ldquo; Und so wird der Vorgang auch von zahlreichen B&uuml;rgern wahrgenommen.<\/p><p>Steimle wuchs in Dresden auf und lernte Schauspiel in Leipzig. Nach der Wende wurde er zu einem der bekannteren Gesichter des Unterhaltungsfernsehens im wiedervereinigten Deutschland &ndash; vor allem als &bdquo;Polizeiruf&ldquo;-Kommissar Jens Hinrichs, wie etwa die &bdquo;taz&ldquo; beschreibt. Ber&uuml;hmt geworden war Steimle in den 90er Jahren in der Rolle des ehemaligen Brigadeoffiziers Zieschong, so das &bdquo;Neue Deutschland&ldquo;.<\/p><p><strong>&bdquo;Kampfbeitrag, um Steimle zu diskreditieren&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Antwort des MDR auf Steimles Vorw&uuml;rfe der Zensur, die etwa die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/vermischtes\/article227828139\/Jan-Boehmermann-spottet-ueber-Steimle-Rauswurf-beim-MDR.html\">&bdquo;Morgenpost&ldquo;<\/a> zitiert, klingt zynisch, wenn man bedenkt, dass Steimle vom MDR gerade eine Basis f&uuml;r seine Meinungs&auml;u&szlig;erungen entzogen wurde:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Meinungsfreiheit z&auml;hlt zu Grundpfeilern unserer Demokratie. Herr Steimle, Sie und alle anderen Menschen in Deutschland d&uuml;rfen weiterhin alles sagen, was Sie m&ouml;chten. Wir haben lediglich die Zusammenarbeit mit Herrn Steimle beendet.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Schon im Jahr 2018 versuchte man Uwe Steimle mit Beitr&auml;gen in verschiedenen Medien zu schaden, betonen auch Dirk Pohlmann und Markus Fiedler.  Pohlmann betont:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Es ist ein politischer Kampfbeitrag, der den Zweck hat, Steimle so weit zu diskreditieren, dass der MDR sich &uuml;berlegen soll, ihn aus dem Programm zu entfernen. [&hellip;] Das ist kein Journalismus, das ist politischer Aktivismus der antideutschen Richtung [&hellip;] Das ist der Versuch, jemandem etwas anzuh&auml;ngen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pi_fxsdL27E\">In einem Video<\/a> haben Pohlmann und Fiedler bereits im Sommer beschrieben, wie &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; und &bdquo;ZAPP&ldquo; weiterhin gegen Steimle Stimmung machen:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/pi_fxsdL27E\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><em>Anmerkung unter dem Text: Im ersten Absatz wurde ein Satz erg&auml;nzt.<\/em><\/p><p>Titelbild: Naumova Ekaterina\/Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Rausschmiss des Kabarettisten Uwe Steimle beim MDR ist ein schlechtes Signal: Es zieht das eigene Mantra von der &bdquo;Meinungsvielfalt&ldquo; in Zweifel und best&auml;tigt rechte Klischees. 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