{"id":56977,"date":"2019-12-10T08:00:16","date_gmt":"2019-12-10T07:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977"},"modified":"2019-12-10T07:47:33","modified_gmt":"2019-12-10T06:47:33","slug":"hinweise-des-tages-3510","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h01\">Warum das Vorgehen von Verkehrsminister Scheuer als Korruption gelten kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h02\">Der Fachkr&auml;ftemangel ist ein Mythos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h03\">Renten rauf &ndash; auch in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h04\">Le duel Martinez-Berger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h05\">Wieso Hartz ein Segen war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h06\">Industrie fordert mehr Investitionen in den Standort Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h07\">Steuerhinterziehung &ndash; Eine Masche, noch perfider als Cum-Ex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h08\">Existenzminimum nach Luxemburger Art<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h09\">Die Entfesselten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h10\">Was passiert, wenn man Armen Geld schenkt? Die Wirtschaft boomt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h11\">Kein einziges Politikerauto h&auml;lt den CO2-Grenzwert ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h12\">Als ich mich f&uuml;r die Bahn sch&auml;mte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h13\">Studie zeigt gigantisches CO2-Einsparpotenzial bei Zulieferbetrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h14\">Verfassungsschutz-Klausel gef&auml;hrdet gemeinn&uuml;tzige Organisationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h15\">Die Sonderwirtschaftszone Donezk-Luhansk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h16\">Ich habe Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h17\">Nobelpreis f&uuml;r einen &ldquo;Genozid-Leugner&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56977#h18\">Vorank&uuml;ndigung: Die Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum das Vorgehen von Verkehrsminister Scheuer als Korruption gelten kann<\/strong><br>\nIn den vergangenen Wochen haben viele Medien die Frage gestellt: Wie kann es sein, dass Andreas Scheuer nach dem Debakel um die Ausl&auml;nder-Maut noch immer Minister ist? Die Frage nach systemischen Rechtsstaatsdefiziten im Verkehrsministerium besch&auml;ftigt neben anderen Organisationen auch Transparency Deutschland.<br>\nFehlentscheidungen und Skandale im Bundesverkehrsministerium sind leider keine Seltenheit. Wer erinnert sich nicht an das Desaster um die Rechtsstreitigkeiten mit Toll Collect, an Stuttgart 21, an Dieselgate und an die vielfachen R&uuml;gen des Bundesrechnungshofes zum Umgang dieses Hauses mit Steuergeldern? In allen F&auml;llen wirkte das Ministerium &uuml;berfordert oder b&ouml;swillig, wenn man die Wahrung des Allgemeininteresses, den Schutz von Verbrauchern oder den sorgsamen Umgang mit Steuergeldern zum Ma&szlig;stab nimmt.<br>\nWie ist die Stellung des gegenw&auml;rtigen CSU-Verkehrsministers Andreas Scheuer in dieser &bdquo;Ahnenreihe&ldquo;? &Uuml;bertrifft sein Maut-Debakel die Vorg&auml;nger an rechtsstaatlichem Versagen und Sch&auml;digung der &ouml;ffentlichen Finanzen derma&szlig;en, dass ein radikales inhaltliches und personelles Umdenken in der Bundesregierung zwingend ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/maut-debakel-warum-das-vorgehen-von-verkehrsminister-scheuer-als-korruption-gelten-kann\/25312724.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Fachkr&auml;ftemangel ist ein Mythos<\/strong><br>\nKarl Brenke spricht, wenn auch rhetorisch etwas schief, Klartext: &bdquo;Das Geschrei der Unternehmen ist viel hei&szlig;e Luft.&ldquo; Nat&uuml;rlich gebe es in einigen Branchen Engp&auml;sse, sagt der Arbeitsmarktexperte des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), und in manchen Bereichen sogar einen Mangel, etwa in der Pflege, im Handwerk oder bei speziellen IT-Berufen.<br>\n&bdquo;Von einem fl&auml;chendeckenden Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;, sagt Brenke, &bdquo;kann aber keine Rede sein.&ldquo; Und tats&auml;chlich gibt mancher Personaler auch zu, dass der Mythos vom Fachkr&auml;ftemangel die eigene Reputation retten k&ouml;nne &ndash; als Ausrede f&uuml;r all diejenigen, die offene Stellen nicht schnell genug besetzen k&ouml;nnen. Auch f&uuml;r Personaldienstleister gibt es kein besseres Verkaufsargument als knappe Arbeitskr&auml;fte.<br>\nFachleute wie Brenke kritisieren die Methodik vieler Studien. F&uuml;r seinen MINT-Report stellt das IW K&ouml;ln beispielsweise zwei Zahlen einander gegen&uuml;ber: die der offenen Stellen und die der Arbeitslosen. &bdquo;Dieser Vergleich sagt aber gar nichts aus&ldquo;, so Brenke: &bdquo;Nicht jeder, der einen neuen Job sucht, ist arbeitslos gemeldet.&ldquo;<br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit best&auml;tigt, dass sie nicht unterscheiden k&ouml;nne, ob zwei Stellenanzeigen auf denselben Job hinweisen. Das ist immer dann der Fall, wenn nicht nur der Arbeitgeber seine offene Stelle meldet, sondern auch der Personaldienstleister, den das Unternehmen mit der Suche beauftragt hat. Die Folge: Es gibt zwei Anzeigen f&uuml;r einen Job.<br>\nDer einzig zuverl&auml;ssige Indikator, um Knappheiten am Arbeitsmarkt zu messen, ist f&uuml;r Brenke daher die Lohnentwicklung. &bdquo;G&auml;be es tats&auml;chlich einen Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;, sagt der Forscher, &bdquo;m&uuml;ssten die Reall&ouml;hne viel st&auml;rker steigen.&ldquo; Laut einer aktuellen Gehaltsanalyse der Korn Ferry Hay Group sind die Bez&uuml;ge 2017 aber so wenig gestiegen wie seit 2011 nicht mehr &ndash; gerade mal um 0,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/management\/fachkraeftemangel-der-fachkraeftemangel-ist-ein-mythos\/20504844-all.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Renten rauf &ndash; auch in Deutschland<\/strong><br>\nDie deutsche Kritik am Rentensystem Frankreichs ist reichlich verwunderlich. Denn in der Sache machen die Franzosen fast alles richtig.<br>\nDas deutsche Urteil steht fest: Die spinnen, die Franzosen! Wie kann man 42 verschiedene Rentenkassen haben? Oder mit 52 Jahren in Rente gehen? Doch bei n&auml;herer Betrachtung zeigt sich: Das franz&ouml;sische Rentensystem funktioniert besser als das deutsche.<br>\nEs trifft n&auml;mlich nicht zu, dass sich die Franzosen massenhaft in die Fr&uuml;hrente verabschieden w&uuml;rden. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter liegt bei 62 Jahren, in Deutschland sind es 64 Jahre.<br>\nMarkante Differenzen gibt es jedoch beim Geld: Die franz&ouml;sischen Rentner erhalten durchschnittlich 1.400 Euro im Monat, w&auml;hrend es in Deutschland 2018 ganze 906 Euro waren.<br>\nDie h&ouml;heren Renten lassen sich finanzieren, weil in Frankreich auch die Rentenbeitr&auml;ge h&ouml;her sind. Die Arbeitnehmer f&uuml;hren 11,2 Prozent ihres Lohns an die Rentenkassen ab, die Unternehmen m&uuml;ssen sogar 16,3 Prozent beisteuern. In Deutschland hingegen zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nur jeweils 9,3 Prozent des Bruttolohns. Das wirkt zun&auml;chst wie ein gutes Gesch&auml;ft f&uuml;r die deutschen Besch&auml;ftigen, aber sie sollen ja auch noch 4 Prozent in eine Riester-Rente stecken. Macht in Wahrheit 13,3 Prozent &ndash; das ist mehr als bei den Franzosen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rentenproteste-in-Frankreich\/!5644353\/\">Ulrike Hermann in der taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der kollektive Widerstand der franz&ouml;sischen B&uuml;rger gegen die neoliberale Politik des Emanuel Macron wirft auch ein bezeichnendes Licht auf die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse in Deutschland. Diese zeichnen sich inzwischen durch eine tiefe soziale Spaltung des Landes aus. Wesentlich verursacht durch die Agenda 2010. Leider kann man sich einen so breiten Protest gegen den Neoliberalismus von den Studierenden an den Universit&auml;ten und Hochschulen &uuml;ber die Angestellten des &ouml;ffentlichen Dienstes bis zu den Gelbwesten hier zu Lande nur schwer vorstellen. Tr&auml;ger des Protests sind in Frankreich auch die Gewerkschaften. Auch dies ist aktuell in Deutschland, wo der DGB lieber gemeinsame Erkl&auml;rungen mit den Vertretern der deutschen Oligarchie ver&ouml;ffentlicht als sich f&uuml;r die Interessen der arbeitenden Menschen einzusetzen, eher eine Wunschvorstellung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Le duel Martinez-Berger<\/strong><br>\nC&rsquo;est le conflit dans le conflit, qui redouble la bataille qui oppose gouvernement et syndicats. Celui-l&agrave; est pour l&rsquo;instant feutr&eacute; mais il influera sur l&rsquo;avenir des relations sociales en France. C&rsquo;est le duel CGT-CFDT, Martinez-Berger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/link.newsletter.liberation.fr\/m\/view\/200138\/500291\/-qXxQAGtEbz7YEPRCfwt4Q==?actId=ebwp0YMB8s1_OGEGSsDRkNUcvuQDVN7a57ET3fWtrS9cKXLgXOnC-mktvMLcVqzA&amp;actCampaignType=CAMPAIGN_MAIL&amp;actSource=500291\">Lib&eacute;ration<\/a>\n<p><em><strong>&Uuml;bersetzung Marco Wenzel:<\/strong> Das Martinez-Berger-Duell<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist ein Konflikt im Konflikt, der den Kampf zwischen Regierung und Gewerkschaften verdoppelt. Dieser wird im Moment noch geheim gehalten, aber er wird die Zukunft der sozialen Beziehungen in Frankreich pr&auml;gen. Es ist das CGT-CFDT-Duell, Martinez-Berger.<\/em><\/p>\n<p><em>Getreu ihren radikaleren Prinzipien fordert die CGT, das Projekt Delevoye-Philippe ganz aufzugeben. Die CFDT ist seit langem f&uuml;r das Punktesystem und akzeptiert den Grundsatz der Reform, will aber &uuml;ber seine Anwendung verhandeln. Die CGT beantragte die R&uuml;cknahme, die CFDT die &Auml;nderung.<\/em><\/p>\n<p><em>So begann ein paradoxer Wettbewerb. Gest&auml;rkt durch die seit Donnerstag ausgel&ouml;sten Mobilisierungen, bleibt die CGT bei ihrer Position. Umsichtig, praktisch stillschweigend, wartet die CFDT erst auf die Klarstellungen der Regierung (grunds&auml;tzlich Mittwoch) um Position zu beziehen. So prallen in diesem gro&szlig;en Streik zwei Vorstellungen der Gewerkschaftsbewegung stillschweigend aufeinander. Bisher hat der Reformismus der CFDT es ihr erm&ouml;glicht, Punkte zu sammeln: Oft wegen ihrer M&auml;&szlig;igung angeprangert, ist sie zur f&uuml;hrenden Gewerkschaft in Frankreich geworden und hat diesen Platz der CGT abgerungen, die lange Zeit die mitgliederst&auml;rkste Gewerkschaft war.<\/em><\/p>\n<p><em>Diesmal wieder die gleiche Taktik: Wenn das Projekt unter Einbeziehung der Forderungen von Laurent Berger weitergef&uuml;hrt wird, kann er sich als der beste Verteidiger der Arbeitnehmer pr&auml;sentieren, als derjenige, der durch Verhandlungen abtrotzt, was ein harter Konflikt nicht erreicht. Aber wenn die Regierung schlie&szlig;lich gezwungen wird, das Projekt zur&uuml;ckzuziehen, wird die CGT als Gewinner des Konflikts hervorgehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Daraus ergibt sich die Bedeutung der von Edouard Philippe angek&uuml;ndigten Konzessionen. Um die Vereinbarung oder zumindest die Neutralit&auml;t der CFDT zu erreichen, muss er erhebliche und kostspielige Konzessionen machen: die Eisenbahner beruhigen, indem er eine mehr oder weniger abgeschw&auml;chte Version der &ldquo;Gro&szlig;vaterklausel&rdquo; bei der SNCF (und RATP) akzeptiert, vorerst auf eine Verschiebung des Renteneintrittslters verzichtet und die Entsch&auml;digungen f&uuml;r Schwerarbeiter erh&ouml;ht. Wenn dieser Kompromiss angenommen wird, wird die CFDT davon ausgehen, dass sie zufrieden gestellt wurde, und Philippe Martinez, ermutigt durch das Ausma&szlig; der Mobilisierung, den Streik auf eigenes Risiko fortsetzen lassen. Indem man im Petto betet, dass die CGT nichts erreichen wird&hellip;&hellip;..<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Unter &ldquo;Grossvaterklausel&rdquo; versteht man, dass die &Auml;nderungen nur f&uuml;r neue Rentner gelten sollen, diejenigen, die bereits in Rente sind werden keine &Auml;nderungen bzw. K&uuml;rzungen haben. Es geht also darum, den Widerstand zu spalten. Wenn die &ldquo;Rentenreform&rdquo; durchgezogen ist und die Situation sich wieder beruhigt hat, kann man dann den n&auml;chsten Schritt vorbereiten und die Reform r&uuml;ckwirkend auf alle anwenden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wieso Hartz ein Segen war<\/strong><br>\n&ldquo;Man muss all das nicht gut finden, aber es hat zweifellos gewirkt&rdquo;: &Ouml;konom Enzo Weber erkl&auml;rt den Arbeitsmarktboom seit 2005 &ndash; und warum Deutschland k&uuml;nftig dringend bessere Jobs mit h&ouml;heren L&ouml;hnen braucht.<br>\n SPIEGEL: Herr Weber, Sie haben mit weiteren IAB-Forschern untersucht, was den noch immer andauernden enormen Aufschwung am Arbeitsmarkt seit 2005 verursacht hat. Diese Frage ist unter &Ouml;konomen bislang stark umstritten. Zu welchem Ergebnis sind Sie gekommen?Enzo Weber: Eine wichtige Erkenntnis ist, dass sich die Bedeutung einzelner Faktoren im Zeitverlauf stark ver&auml;ndert hat. Manches, was 2005 eine gro&szlig;e Rolle spielte, ist heute weniger bedeutend und umgekehrt. Dennoch kann man es auf einen kurzen Nenner bringen: Entscheidender Ausl&ouml;ser des Arbeitsmarktbooms waren die Hartz-Reformen. Auch die Zuwanderung spielte in den vergangenen Jahren eine sehr wichtige Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hartz-reformen-erst-segen-heute-fluch-oekonom-enzo-weber-im-interview-a-1300144.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Spiegel macht seinem Namen als neoliberales Propagandablatt wieder alle Ehre. Es ist aber erstaunlich, dass im Interview unumwunden zugegeben wird, dass es bei Hartz IV allein um die Deregulierung des Arbeitsmarktes und um explizite Lohnsenkung ging. Durchgesetzt mit eindeutig verfassungswidrigen Ma&szlig;nahme. Die katastrophalen gesellschaftlichen Folgen von Hartz IV werden dabei nicht einmal am Rande erw&auml;hnt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Industrie fordert mehr Investitionen in den Standort Deutschland<\/strong><br>\nIndustriepr&auml;sident Dieter Kempf hat die gro&szlig;e Koalition zu mehr Investitionen aufgefordert. Kempf sagte der Deutschen Presse-Agentur: &bdquo;Die Wirtschaft stagniert bereits, die Bundesregierung bleibt schon l&auml;nger beim Reformtempo hinter unseren Erwartungen zur&uuml;ck. Schwarz-Rot h&auml;tte eine gro&szlig;e Mehrheit, um den Standort Deutschland voranzubringen.&ldquo;<br>\nEs fehle trotz Rekordhaushalts das Bekenntnis zu mehr Investitionen und die Antwort auf den sich versch&auml;rfenden internationalen Steuerwettbewerb, so Kempf. &bdquo;In der Energie- und Klimapolitik besteht erheblicher Nachbesserungsbedarf, sonst droht die Bundesregierung, mit &uuml;bereilter Gesetzgebung die Wettbewerbsf&auml;higkeit der heimischen Industrie zu ruinieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bdi-praesident-industrie-fordert-mehr-investitionen-in-den-standort-deutschland\/25293842.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das hat wieder einmal Chuzpe. Wie kann man auf der einen Seite best&auml;ndig Steuersenkungen f&uuml;r die Unternehmen fordern und auf der anderen Seite mehr Investitionen? Im &uuml;brigen war der BDI in der vergangen immer ein vehementer Verfechter der &bdquo;schwarzen Null&ldquo;. Woher nun der Gesinnungswandel? Sicher nicht aus Einsicht. Wie immer soll die Allgemeinheit wieder allein die Infrastruktur zur privaten Gewinnmaximierung finanzieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuerhinterziehung &ndash; Eine Masche, noch perfider als Cum-Ex<\/strong><br>\nAktiengesch&auml;fte zulasten des deutschen Fiskus, wie vorher jahrelang Cum-Ex-Gesch&auml;fte, waren nach 2012 weiter m&ouml;glich, als der Staat diese Steuertricks eigentlich unterbunden hatte. Die neuartigen Deals hie&szlig;en und funktionierten anders, aber ihr Zweck war der gleiche.<br>\nEs ging um Gesch&auml;fte mit Wertpapieren namens American Depositary Receipts (ADR). Mit diesen Papieren, die in den USA stellvertretend f&uuml;r deutsche Aktien gehandelt werden, sei auf noch perfidere Weise ein Griff in die Staatskasse m&ouml;glich gewesen, erkl&auml;rten die Anw&auml;lte. Banken konnten sich Steuern auf Kapitalertr&auml;ge erstatten lassen f&uuml;r Aktien, die gar nicht existierten. Wie das funktionierte, das wussten die Juristen der Kanzlei Allen &amp; Overy und der Strafrechtler Walther Graf zun&auml;chst ganz abstrakt zu beschreiben. Sie zeigten aber auch sechs konkrete Gesch&auml;fte unter Beteiligung der Deutschen Bank aus den Jahren 2010 bis 2012 auf, die das Institut damals intern untersucht hatte. Dabei seien 1,5 Millionen Euro an Steuern m&ouml;glicherweise zu Unrecht erstattet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/phantomaktien-deutsche-bank-1.4711177\">SZ<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Cum-Ex-Richter &ndash; &bdquo;Es war ein kollektiver Griff in die Staatskasse&ldquo;<\/strong><br>\nIm ersten gro&szlig;en Straf-Prozess um Cum-Ex-Gesch&auml;fte in Deutschland sieht das Landgericht Bonn die Steuertricks als nicht rechtens an. &bdquo;Cum-Ex-Gesch&auml;fte sind in der hier angeklagten Konstellation strafbar&ldquo;, sagte Richter Roland Zickler am Mittwoch in einer ersten rechtlichen Einsch&auml;tzung des Anfang September begonnen Verfahrens.<br>\nDer Tatbestand einer Steuerhinterziehung in besonders schwerem Fall sei grunds&auml;tzlich erf&uuml;llt. Es sei im Prozess erkennbar geworden, dass es keinen wirtschaftlichen Sinn f&uuml;r die Gesch&auml;fte gegeben habe. Beteiligten Instituten k&ouml;nne die Einziehung der erlangten Gewinn drohen. Dies gelte auch f&uuml;r Investoren, die gar nicht an dem Prozess in Bonn beteiligt sind und Vorteile aus den Steuer-Deals erlangten.<br>\n&bdquo;Die Kammer ist weit davon entfernt, Banken pauschal abzuwatschen&ldquo;, sagte der Richter. &bdquo;Was wir gesehen haben, sind aber zahlreiche Beispiele f&uuml;r Fehlverhalten&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu: &bdquo;Es war ein kollektiver Griff in die Staatskasse.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.wiwo.de\/finanzen\/steuern-recht\/strafprozess-gestartet-cum-ex-richter-es-war-ein-kollektiver-griff-in-die-staatskasse\/25300542.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Existenzminimum nach Luxemburger Art<\/strong><br>\nLeistungen zur Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Lebensstandards sind unantastbar. Das hat die gro&szlig;e Kammer des EuGH in der Rs Haqbin (C-233\/18) am 12. November 2019 f&uuml;r das Fl&uuml;chtlingssozialrecht entschieden. &sect; 1a des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) wird den Anforderungen des EuGH nicht gerecht, und das BVerfG k&ouml;nnte am Ende den K&uuml;rzeren ziehen, wenn es die Rechtsprechung des EuGH nicht ber&uuml;cksichtigt und die Sozialgerichtsbarkeit in Sachen Sanktionssystem stattdessen Rat in Luxemburg sucht.<br>\nDie Entscheidung kam nur eine Woche, nachdem das BVerfG mit langen, aber kaum &uuml;berzeugenden Ausf&uuml;hrungen (dazu z.B. hier) versucht hat, zu plausibilisieren, warum ein Entzug existenzsichernder Leistungen (ein Minimum unter Minimum) m&ouml;glich ist &ndash; ja sogar Leistungsk&uuml;rzungen bis zu 100 Prozent nicht auszuschlie&szlig;en sind. Der EuGH hingegen hat deutlich konstatiert, dass Leistungen, die einen menschenw&uuml;rdigen Lebensstandard (also ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum) sicherstellen, nicht verhandelbar sind und unter keinen Umst&auml;nden sanktioniert und mithin eingeschr&auml;nkt oder entzogen werden d&uuml;rfen. Die Mitgliedstaaten m&uuml;ssen dauerhaft und ohne, auch nur zeitweilige, Unterbrechung einen menschenw&uuml;rdigen Lebensstandard gew&auml;hrleisten. (&hellip;)<br>\nDer EuGH differenziert zwischen dem angemessenen und menschenw&uuml;rdigen Lebensstandard. Der erstere ist als Normalfall in der Aufnahme-RL (Art. 17) vorgesehen. Folglich ist eine Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung nur vorzunehmen, wenn es ausschlie&szlig;lich um die (dem Grunde nach zul&auml;ssige) Einschr&auml;nkung des angemessenen Lebensstandards geht. Dadurch ger&auml;t der EuGH &ndash; anders als das BVerfG &ndash; nicht in Verdacht, Relativierungen der oder Eingriffe in die Menschenw&uuml;rde zu erm&ouml;glichen. In dieser Hinsicht &uuml;berzeugen die Ausf&uuml;hrungen des EuGH. Sie sind dogmatisch nachvollziehbar, was man in Bezug auf die j&uuml;ngste Entscheidung des BVerfG kaum behaupten kann.<br>\nDie Entscheidung des BVerfG zu Sanktionen im SGB II kann ihm noch Probleme bereiten, wenn auch nicht in absehbarer Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/existenzminimum-nach-luxemburger-art\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Entscheidung sollte die SPD-Spitze f&uuml;r die Umsetzung ihres Sozialstaatskonzeptes ber&uuml;cksichtigen. Auch die k&uuml;rzlich getroffene Entscheidung aus Karlsruhe bez&uuml;glich Sanktionen von bis zu 30 Prozent im SGB II k&ouml;nnte nun als g&auml;nzlich irrelevant interpretiert werden, denn nationales Recht muss europ&auml;ische Rechtsprechung ber&uuml;cksichtigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Entfesselten<\/strong><br>\nWohnungskonzerne kaufen billig, lassen Mieter f&uuml;r Sanierung zahlen, nutzen Steueroasen und alle nur denkbaren schmutzigen Tricks. H&ouml;chste Zeit f&uuml;r Widerstand.<br>\nSucht man nach dem Ursprung &ndash; und den Schuldigen &ndash; f&uuml;r den derzeitig grassierenden Wohnungsnotstand, landet man fr&uuml;her oder sp&auml;ter bei Helmut Kohl. Er war es, der im Jahr 1988 zusammen mit CDU, CSU und FDP die Gemeinn&uuml;tzigkeit der Genossenschafts- und Werkswohnungen abschaffte. Aber erst die rot-gr&uuml;ne Regierung unter Gerhard Schr&ouml;der und Joschka Fischer setzte die Welle dann richtig in Gang. Nur ein Beispiel: 2004 verkaufte die Bundesregierung die 82.000 Wohnungen der Gagfah, der Wohnungsgesellschaft der Bundesanstalt f&uuml;r Angestellte, und 65.000 Eisenbahnerwohnungen. Die Berliner Landesregierung von SPD und PDS mit Finanzsenator Thilo Sarrazin verkaufte 65.000 Wohnungen. Die CDU-FDP-Landesregierung in Nordrhein-Westfalen verh&ouml;kerte 91.000 Wohnungen aus &ouml;ffentlichem Besitz, Thyssenkrupp verscherbelte 48.000 Werkswohnungen, der Energiekonzern Eon 138.000. Noch 2012 bot die Landesregierung aus Gr&uuml;nen und SPD in Baden-W&uuml;rttemberg 21.000 Wohnungen zum Verkauf an, noch 2013 die CSU in Bayern unter Ministerpr&auml;sident Seehofer und Finanzminister S&ouml;der 33.000 Wohnungen.<br>\nWhitehall, Terra Firma, Deutsche Annington, Fortress, Cerberus hie&szlig;en die &bdquo;Heuschrecken&ldquo; aus New York und London, die mit Steuervorteilen reihenweise gro&szlig;e Wohnungsbest&auml;nde aufkauften &ndash; f&uuml;r Schn&auml;ppchenpreise ab 30.000 Euro pro Wohnung. Nach ihnen und nach der Finanzkrise &uuml;bernahmen die noch gr&ouml;&szlig;eren Kapitalorganisatoren wie Blackrock, Lansdowne, Massachusetts Financial, Allianz und der norwegische Staatsfonds Norges Bank Investment Management die schon privatisierten Best&auml;nde und formten daraus die jetzigen Gro&szlig;konzerne. In deren Kielwasser bilden weitere Spekulanten immer mehr kleinere, st&auml;ndig wachsende, spezialisierte Wohnungskonzerne.<br>\nDas Problem dabei ist nicht, dass &bdquo;ausl&auml;ndische&ldquo; Investoren Wohnungen aufkaufen. Das Problem ist ihr asoziales bis kriminelles Verhalten, potenziert durch ihre unregulierte Marktmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-entfesselten\">Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Was passiert, wenn man Armen Geld schenkt? Die Wirtschaft boomt<\/strong><br>\nEine NGO hat zigtausenden extrem armen Menschen in Kenia 1.000 Dollar geschenkt. Wissenschafter untersuchten, was die Menschen daraus machten. Die Ergebnisse sind fulminant<br>\nStellen Sie sich vor, Sie leben von der Hand in den Mund. Sie wissen nicht, ob Sie und Ihre Kinder heute satt werden. Pl&ouml;tzlich klopft es an der T&uuml;r. Jemand teilt Ihnen mit, dass Sie bald eine SMS kriegen werden. Mit der gehen Sie zur Trafik und holen sich 1.000 Dollar ab. Einfach so. Auf Wiedersehen. Absurd? Das macht die NGO Give Directly seit einem Jahrzehnt in einer Reihe afrikanischer L&auml;nder.<br>\nStudien legen nahe, dass das gut funktioniert. Den Familien geht es nachweisbar besser. Aber was ist mit der Nachbarin, die nichts bekommt? Was passiert in der Region? Das hat eine Reihe renommierter Wissenschafter f&uuml;r eine riesige Studie betrachtet. Ihr Ergebnis: Die Wirtschaft boomt &ndash; und auch jene, die zuerst nichts bekommen, profitieren mit der Zeit stark. Ist die NGO Give Directly die eierlegende Wollmilchsau im Kampf gegen Armut? &hellip;<br>\nAber wenn man &auml;rmeren Menschen Geld schenkt, liegen sie dann nicht in der H&auml;ngematte herum anstatt zu arbeiten? Wenn es &uuml;berhaupt einen Effekt gibt, arbeiten sie eher mehr, wie Studien nahelegen. Bekommen sie nicht noch mehr Kinder? Nein, weniger, zeigen Studien. Verschwenden sie es nicht f&uuml;r Alkohol oder Zigaretten? Nein. Sie geben es je nach Kontext gro&szlig;teils f&uuml;r Lebensmittel, f&uuml;r das Haus, die Kinder, Vieh oder zum Beispiel ein Moped aus.<br>\nArbeiten Menschen nicht einfach weniger, wenn man ihnen Geld schenkt? Passiert es einmalig, zeigen Evaluierungen: nein.<br>\nUnd jetzt wird es richtig interessant. In den vergangenen Jahren hat die NGO Give Directly in der Entwicklungspolitik m&auml;chtig Staub aufgewirbelt. Mit Geldtransfers von 1.000 Dollar, die in Kenia oder Uganda oft einem Jahreseinkommen einer Familie gleichkommen, wurden gute Ergebnisse erzielt. In Einklang mit der wissenschaftlichen Literatur zum Thema wurde das Geld nicht verschwendet, sondern auch einige Zeit sp&auml;ter ging es den Menschen besser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000111825023\/was-passiert-wenn-man-armen-geld-schenkt-die-wirtschaft-boomt\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kein einziges Politikerauto h&auml;lt den CO2-Grenzwert ein<\/strong><br>\nBei der Wahl ihrer Dienstwagen nehmen es viele Politiker aus Bund und L&auml;ndern nicht so genau mit dem Klimaschutz. Das geht aus einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Das Ergebnis: Kein einziger der untersuchten Politiker-Dienstwagen h&auml;lt den derzeit geltenden CO2-Flottengrenzwert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer im Realbetrieb ein. In der 13. Auflage der DUH-Dienstwagenumfrage sind die durchschnittlichen Werte vielfach sogar angestiegen.<br>\nVon M&auml;rz bis November 2019 befragte die DUH deutsche Bundes- und Landespolitiker zu ihren Dienstwagen. Grundlage der DUH-Bewertung ist der Normverbrauchswert auf Basis des Neuen Europ&auml;ischen Fahrzyklus (NEFZ). Die Werte der realen CO2-Emissionen basieren auf Angaben des International Council on Transportation ICCT. &hellip;<br>\nNegativspitzenreiter unter den Bundesministern ist Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Sein Hybrid-Modell BMW 745Le xDrive hat einen realen CO2-Aussto&szlig; von 258 g\/km.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/deutschland-dienstwagen-von-politikern-halten-reale-grenzwerte-nicht-ein-a-1300337.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun, Scheuer ist sicher nicht nur in Sachen CO2-Bilanz der Negativspitzenreiter der Politik.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Andreas Scheuer hat doch bestimmt einen Elektroroller im Kofferraum, auf den er umsteigen kann, wenn die bayerische Power-Limousine mal wieder im Stau steht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Als ich mich f&uuml;r die Bahn sch&auml;mte<\/strong><br>\nGerade ist etwas passiert, das selbst mir als Leid gepr&uuml;ftem  Bahnfahrer unfassbar erscheint. 15 Minuten vor der regul&auml;ren Abfahrtszeit des ICE nach Br&uuml;ssel hei&szlig;t es noch, dass der Zug unbestimmt versp&auml;tet sei. Ich stelle mich kurz in die Sonne auf dem Bahnhofsvorplatz. F&uuml;nf Minuten sp&auml;ter bin ich zur&uuml;ck am Gleis und lese auf der Anzeigetafel, dass der Zug heute au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ig nicht am Hauptbahnhof abfahren werde, sondern am Flughafen. Der n&auml;chste Zug dorthin ist eine S-Bahn. &hellip;<br>\nIch stehe neben einem Mann im Anzug, der &raquo;Schei&szlig; Bahn&laquo; flucht. Soweit nichts Ungew&ouml;hnliches. Aber dann erz&auml;hlt er mir, was passiert ist. Der ICE nach Br&uuml;ssel habe am Hauptbahnhof bereits am richtigen Bahnsteig gestanden, mehr als hundert Fahrg&auml;ste h&auml;tten davor gewartet, dass nun gleich die T&uuml;ren aufgehen. Doch dann habe es eine Durchsage gegeben, dass der Zug jetzt leider wegen Personalmangel leer zum Flughafen fahren m&uuml;sse und erst dort beginne. Diese ganzen Menschen um mich herum sahen also ihren Zug vor sich &ndash; und durften nicht einsteigen. Stattdessen riet man ihnen, den ICE mit der S-Bahn zu verfolgen, was nat&uuml;rlich nicht geklappt hat. Der ICE nach Br&uuml;ssel hat nicht gewartet &ndash; weder am Flughafen, noch sp&auml;ter in K&ouml;ln. In der Bahnstatistik galt damit &uuml;brigens als p&uuml;nktlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/der-lokvogel-bahnfahrerkolumne\/bahnscham-88114\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.M.:<\/strong> Der Autor, selbst Bahnfahrer, sch&auml;mt sich f&uuml;r die Deutsche Bahn. Ineffizienter als die Bahn geht&rsquo;s nicht. Das kommt davon, wenn man auf Teufel komm raus privatisiert. Wir werden langsam zum Gesp&ouml;tt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das h&auml;lt den Bahn-Vorstand aber nicht davon ab sich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56087#h09\">eine satte Gehaltserh&ouml;hung zu genehmigen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Studie zeigt gigantisches CO2-Einsparpotenzial bei Zulieferbetrieben<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrenden Unternehmen der Welt k&ouml;nnen den globalen Treibhausgasaussto&szlig; erheblich senken, indem sie ihre Zulieferer dazu bringen, nachhaltiger zu wirtschaften. Schlie&szlig;lich produzieren die Lieferanten mehr als f&uuml;nf Mal so hohe Emissionen wie die Konzerne selbst &ndash; und achten von sich aus kaum darauf, ihren &ouml;kologischen Fu&szlig;abdruck zu verkleinern.<br>\nDies sind die zentralen Ergebnisse des &ldquo;CDP Supply Chain Report 2019\/20&rdquo;, der bislang umfassendsten Untersuchung &uuml;ber Klimarisiken in den globalen Lieferketten. Die Studie der britischen Nichtregierungsorganisation CDP wird diesen Montag anl&auml;sslich der Madrider Weltklimakonferenz vorgestellt. &hellip;<br>\nW&uuml;rden die befragten Lieferanten beispielsweise ihren Erneuerbaren-Anteil von 11 auf 31 Prozent erh&ouml;hen, w&uuml;rde allein das nach Berechnungen von CDP den Treibhausgas-Aussto&szlig; um eine Milliarde Tonnen pro Jahr verringern. Das entspr&auml;che in etwa den gesamten Emissionen von Deutschland und &Ouml;sterreich zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/klimakrise-studie-zeigt-gigantisches-co2-einsparpotenzial-bei-zulieferbetrieben-a-1300284.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aber ist das nicht gerade der gew&uuml;nschte Effekt der Globalisierung, immer dort produzieren zulassen wo es am billigsten ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verfassungsschutz-Klausel gef&auml;hrdet gemeinn&uuml;tzige Organisationen<\/strong><br>\nEs begann mit einer grunds&auml;tzlichen Sache: 36 NGOs kritisieren geplantes Steuergesetz 2013 \/ Offener Brief an Bundestagsabgeordnete: &bdquo;Zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich gegen ein Gesetzesvorhaben gewandt, das dem Verfassungsschutz erm&ouml;glichen w&uuml;rde, de facto &uuml;ber den Fortbestand gemeinn&uuml;tziger Organisationen zu entscheiden. Sie forderten die Bundestagsabgeordneten jetzt in einem offenen Brief auf, dem Steuergesetz 2013, das morgen in erster Lesung im Parlament debattiert wird, ihre Zustimmung zu verweigern. Mit dem vorgelegten Gesetz will die Bundesregierung die Abgabenordnung (AO) so &auml;ndern, dass Organisationen, die in einem Verfassungsschutzbericht im Zusammenhang mit Extremismus genannt werden, die Gemeinn&uuml;tzigkeit ohne Pr&uuml;fung entzogen wird (&sect; 51, Absatz 3, AO)&hellip;&ldquo; (Presseerkl&auml;rung vom 27.6.2012) Leider kamen schnell konkrete F&auml;lle hinzu: dem Frauenverband Courage e.V. und sp&auml;ter auch attac sowie Do&ntilde;a Carmen e. V. wurde durch die jeweiligen Finanz&auml;mte die Gemeinn&uuml;tzigkeit abgesprochen, nun droht dies auch VVN-BdA und Campact.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/politik\/wipo\/finanzmaerkte\/steuerpolitik\/gemeinnuetzigkeit\/\">LabourNet Germany<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Sonderwirtschaftszone Donezk-Luhansk<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft fordert vor den heutigen Pariser Verhandlungen &uuml;ber Ma&szlig;nahmen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts einen &ldquo;Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt f&uuml;r die Ostukraine&rdquo;. In dem heutigen B&uuml;rgerkriegsgebiet solle mit Milliardensummen, die eine internationale Geberkonferenz bereitstellen k&ouml;nne, der Wiederaufbau der Infrastruktur forciert werden, um &ldquo;die Voraussetzung f&uuml;r die R&uuml;ckkehr privater Investoren zu schaffen&rdquo;, hei&szlig;t es in einem aktuellen Papier des Ost-Ausschusses &ndash; Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV). Anschlie&szlig;end solle dort eine &ldquo;Sonderwirtschaftszone&rdquo; errichtet werden &ndash; mit lukrativen Privilegien f&uuml;r ausw&auml;rtige Firmen. Wirtschaftsverb&auml;nde aus dem Ausland sollen &ldquo;beratend&rdquo; t&auml;tig werden; damit erhielte die deutsche Wirtschaft direkten Einfluss auf die &ouml;konomische Entwicklung der Ostukraine. Bundestagspr&auml;sident Wolfgang Sch&auml;uble fordert, man m&uuml;sse wieder mehr auf &ldquo;vertiefende[n] Dialog und Zusammenarbeit&rdquo; mit Russland setzen. Der OAOEV nimmt bereits einen &ldquo;Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok&rdquo; ins Visier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8130\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ich habe Angst<\/strong><br>\nDavid Graeber sieht in der Kritik am Umgang der Labour Party mit Judenfeindlichkeit eine Kampagne, die ihrerseits antisemitisch ist.<br>\nIch bin 58 Jahre alt. Und zum ersten Mal in meinem Leben macht es mir Angst, j&uuml;disch zu sein. Rassismus ist normal geworden, Nazis marschieren in den Stra&szlig;en Europas und Amerikas. Judenhetzer wie Viktor Orb&aacute;n werden auf dem internationalen Parkett hofiert, ein Propagandist des &bdquo;wei&szlig;en Nationalismus&ldquo; wie Steve Bannon kann in aller &Ouml;ffentlichkeit mit Boris Johnson die Panikmache koordinieren, w&auml;hrend M&ouml;rder, die von solcher Propaganda verblendet sind, wie in Pittsburgh Juden mit automatischen Waffen niederm&auml;hen.<br>\nWie kommt es da, dass unsere politische Klasse die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r die Juden in Gro&szlig;britannien in jemandem sieht, der sein Leben lang Antirassist war und dem man nun vorwirft, Parteimitglieder, die anst&ouml;&szlig;ige Kommentare im Internet posten, nicht eifrig genug zur Disziplin zu rufen? Bei fast allen meiner j&uuml;dischen Freunde ruft genau das momentan eine gr&ouml;&szlig;ere und unmittelbarere Beklemmung hervor als die echten Nazis: die endlose Instrumentalisierung von Antisemitismusvorw&uuml;rfen gegen die gegenw&auml;rtige Labour-F&uuml;hrung. Es ist eine Kampagne &ndash; wie auch immer sie begonnen hat, sie wird vor allem von Nicht-Juden befeuert &ndash;, die so zynisch und unverantwortlich ist, dass ich sie selbst f&uuml;r eine genuine Form des Antisemitismus halte. Sie ist eine unmittelbare Gefahr f&uuml;r j&uuml;dische Menschen. Ich muss eine brutale Wahrheit aussprechen. Der Skandal hat urspr&uuml;nglich sehr wenig mit Antisemitismus zu tun. Seine Urspr&uuml;nge liegen viel mehr in der Demokratisierung der Labour Party. Nicht dass es in der Partei keine bigotten Einstellungen gegen&uuml;ber Juden gibt. Weit gefehlt. Aber Antisemitismus ist auf fast allen Ebenen der britischen Gesellschaft anzutreffen. Als verpflanzter New Yorker bin ich oft erschrocken dar&uuml;ber, was im lockeren Gespr&auml;ch passieren kann (von &bdquo;Nat&uuml;rlich ist er geizig, er ist Jude&ldquo; bis &bdquo;Hitler h&auml;tte sie alle t&ouml;ten sollen&ldquo;). Umfragen zeigen, dass antisemitische Einstellungen bei Anh&auml;ngern der Konservativen h&auml;ufiger sind als bei Labour-Anh&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ich-habe-angst\">Freitag<\/a>\n<p><em>Siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56814\">Die Antisemitismus-Vorw&uuml;rfe haben nur ein Ziel: Jeremy Corbyn von der Macht fernzuhalten<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nobelpreis f&uuml;r einen &ldquo;Genozid-Leugner&rdquo;<\/strong><br>\nSerben waren die dominante Volksgruppe in Jugoslawien. F&uuml;r sie mussten die Aussichten auf die Teilung eines Landes, in dem es keine klaren ethnischen Grenzen gab und selbst die Bev&ouml;lkerung von zwei der Sezessionsstaaten aus gut einem Drittel Serben bestand, be&auml;ngstigend sein. Abgr&uuml;nde taten sich auf nicht nur f&uuml;r &Uuml;berlebende und Nachkommen der Opfer der kroatischen Ustascha, Nazi-Verb&uuml;ndete im 2. Weltkrieg, deren Terror etwa 100.000 Menschenleben ausl&ouml;schte (die Sch&auml;tzungen gehen weit auseinander), zumeist Serben zusammen mit Zehntausenden Juden, Zigeunern und politisch Oppositionellen. Sie wurden, Munition wollte man sparen, Gaskammern hatte man keine, zumeist wie Vieh ermordet, auch in mehreren Konzentrationslagern.<br>\nDie Greuel werden bis heute ignoriert oder bagatellisiert. Vorbildlich schrieb ein sp&auml;terer SZ-Chefredakteur (1960-1970) 1942 in einer in Zagreb erscheinenden NS-Zeitschrift, das kroatische KZ Jasenovac diene der &ldquo;Einordnung asozialer Kr&auml;fte, die so lange ein parasit&auml;res Dasein gef&uuml;hrt haben, in einen Arbeits- und Erziehungsproze&szlig;&rdquo;. Die Kr&auml;fte, die von einem &ldquo;serbenfreien Kroatien&rdquo; tr&auml;umten, waren auch 1991 gut zu beobachten. Sie zu verdr&auml;ngen ist Voraussetzung, um einseitig &uuml;ber nationalistische Serben zu klagen und Kroaten wie Muslime als unbeteiligte Opfer hinzustellen. Der Gro&szlig;teil der ver&ouml;ffentlichten Meinung verdr&auml;ngte. &hellip;<br>\nNat&uuml;rlich kann man fragen, ob Handke den Nobelpreis verdient hat. Ich wei&szlig; es nicht. Ich gebe zu, kein einziges Buch von Handke gelesen zu haben. Ich wei&szlig; aber, dass niemand in Deutschland einen der renommiertesten Literaturpreise bekommt bei einer dissidenten Meinung zu Themen, die eine zentrale Bedeutung f&uuml;r das offizielle Weltbild haben. Die Rechtfertigung f&uuml;r den Krieg gegen Jugoslawien geh&ouml;rt definitiv dazu. Man muss dem Komitee in Stockholm das Kompliment machen, dass es nicht auf den Strich der westlichen Parteilinie gegangen ist.<br>\nBesonders hierzulande ist ein enger Rahmen zu beachten, in dem alle Diskussionen &uuml;ber die Anliegen der Machtzentren abzulaufen haben. Wer sich auch nur einen Anflug von Skepsis zeigt, kann nicht damit rechnen, ernst genommen zu werden. Musterhaft erfolgte die Indoktrinierung bei den Kriegen gegen Jugoslawien in den 1990er Jahren. Aber was hei&szlig;t &ldquo;Kriege&rdquo;? Es waren &ldquo;humanit&auml;re Interventionen&rdquo;, auf welche Tendenz zu blumiger Ausmalung kriegerischer Handlungen der U.S.A. bereits Carl Schmitt hinwies. In geopolitischer Dimension kam diese Propaganda im Westen generell vor allem gegen Russland, dann den &ldquo;Bolschewismus&rdquo;, dann wieder Russland zum Zug (schon die Kriegskredite f&uuml;r den 1.Weltkrieg wurden seitens der SPD mit der zivilisatorischen Mission im Osten begr&uuml;ndet).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nobelpreis-fuer-einen-Genozid-Leugner-4608176.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Vorank&uuml;ndigung: Die Anstalt<\/strong><br>\nDie G&auml;ste am 10. Dezember 2019<br>\nMit Caroline Ebner, Matthias Brodowy, HG. Butzko und Sarah Lesch<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\">ZDF<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fabio De Masi &uuml;ber diese &bdquo;Anstalt&ldquo;-Folge<\/strong><br>\nVorsicht Spoiler ! Die Polizei sagt sie haben den Verkehrsminister Andi Scheuer immer noch nicht verhaftet. Aber ich sollte mit Victor Perli am Dienstag einfach mal Die Anstalt &ndash; politische Kabarett-Sendung gucken !<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/photos\/a.211989845667389\/1198204727045891\/?type=3&amp;theater\">Fabio De Masi via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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